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Vergleich Betriebsrenten Großunternehmen

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WiWi Gast

Vergleich Betriebsrenten Großunternehmen

Hi Zusammen,

das IG Metall oder Pharma Unternehmen nette Gehälter zahlen, ist ja allseits bekannt. Wie sieht das aber mit den Betriebsrenten aus? Viele Unternehmen haben ihre üppigen Pensionszusagen ja bereits runtergeschraubt. Wer aber zahlt noch kräftig für seine MA ein?

Vielleicht können wir mal eine kleine Aufstellung machen:

Branche: Versicherung
Mitarbeiter: 14K
BAV Zusage AG: Jährlich 3,5% vom Jahresgehalt in einen Pensionsfonds (stand heute ca. 2.800€) Die 3,5% Jahresbeiträge werden bei Rentenbeginn mindestens ausgezahlt.

Wie schauts bei euch aus?

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WiWi Gast

Vergleich Betriebsrenten Großunternehmen

Bin im IG BCE müsste ganz gut sein, kann mal nachsehen :)

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WiWi Gast

Vergleich Betriebsrenten Großunternehmen

Branche: Versicherung in Kölle
Mitarbeiter: 8K
BAV Zusage AG: Jährlich 4,75% vom Jahresgehalt in eine Unterstützungskasse/Pensionsfonds. Auch hier nur garantiert sind Einzahlungen.

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WiWi Gast

Vergleich Betriebsrenten Großunternehmen

2800€ * 35 Jahre sind dann mindestens 98.000€

Bei 1,5% Inflation sind das 63% davon, also 63k€ in heutiger Kaufkraft.

Nachversteuert werden muss es auch noch (oder?), also vielleicht 30-50k€ in heutiger Kaufkraft.

Einem geschenkten Gaul schaut man nicht ins Maul, aber der Betrag scheint erstmal überschaubar.

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WiWi Gast

Vergleich Betriebsrenten Großunternehmen

Tipp: Schaut in die Nachhaltigkeitsberichte der Unternehmen, die euch interessieren. Da ist das teilweise erwähnt, was es gibt.

Genossenschaftsbank mit ~7 Mrd. € Bilanzsumme: 5% des Vorjahresbruttos (zusätzlich bis zu 876€/Jahr Zuschuss für Direktversicherung)

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WiWi Gast

Vergleich Betriebsrenten Großunternehmen

WiWi Gast schrieb am 23.07.2020:

2800€ * 35 Jahre sind dann mindestens 98.000€

Bei 1,5% Inflation sind das 63% davon, also 63k€ in heutiger Kaufkraft.

Nachversteuert werden muss es auch noch (oder?), also vielleicht 30-50k€ in heutiger Kaufkraft.

Einem geschenkten Gaul schaut man nicht ins Maul, aber der Betrag scheint erstmal überschaubar.

Nicht der Poster, aber ich denke dass man die Inflation vernachlässigen kann. Denn 1,5% sollte über den Schnitt von 35 Jahren erzielt werden.

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WiWi Gast

Vergleich Betriebsrenten Großunternehmen

WiWi Gast schrieb am 23.07.2020:

Hi Zusammen,

das IG Metall oder Pharma Unternehmen nette Gehälter zahlen, ist ja allseits bekannt. Wie sieht das aber mit den Betriebsrenten aus? Viele Unternehmen haben ihre üppigen Pensionszusagen ja bereits runtergeschraubt. Wer aber zahlt noch kräftig für seine MA ein?

Vielleicht können wir mal eine kleine Aufstellung machen:

Branche: Versicherung
Mitarbeiter: 14K
BAV Zusage AG: Jährlich 3,5% vom Jahresgehalt in einen Pensionsfonds (stand heute ca. 2.800€) Die 3,5% Jahresbeiträge werden bei Rentenbeginn mindestens ausgezahlt.

Wie schauts bei euch aus?

Ich finde unsere ganz interessant:

2% vom Gehalt gibts geschenkt.
Wenn ich freiwillig zusätzlich 2% von mir einzahle gibt es nochmal 2% vom AG dazu + weitere Zulage.
Das ganze wird mit mindestens 1,4% p.a. verzinst. Sollte der Fonds besser abschneiden natürlich mehr.

Das ist echt attraktiv, solange man selbst 2% einzahlt.

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WiWi Gast

Vergleich Betriebsrenten Großunternehmen

WiWi Gast schrieb am 23.07.2020:

2800€ * 35 Jahre sind dann mindestens 98.000€

Bei 1,5% Inflation sind das 63% davon, also 63k€ in heutiger Kaufkraft.

Nachversteuert werden muss es auch noch (oder?), also vielleicht 30-50k€ in heutiger Kaufkraft.

Einem geschenkten Gaul schaut man nicht ins Maul, aber der Betrag scheint erstmal überschaubar.

Meine Tante hat 25 Jahre für Schlecker gearbeitet (die Drogerie Kette) und bekommt ~10 Euro / Monat aus der Pensionskasse.

Da sind 98k garantierte Summe jammern auf hohem Niveau.

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WiWi Gast

Vergleich Betriebsrenten Großunternehmen

IGM Mittelständler Maschinenbau
20.000 MA
1% vom Jahresbrutto in die BAV, zusätzlicher Matchingbeitrag bis 2%, sprich wenn man selber 1% einzahlt, zahlt der AG insgesamt 2% ein.
Laut Infomaterial gibt es wohl Garantiezinsen, und die Betriebsrente später ist steuerfrei.

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WiWi Gast

Vergleich Betriebsrenten Großunternehmen

WiWi Gast schrieb am 23.07.2020:

Nicht der Poster, aber ich denke dass man die Inflation vernachlässigen kann. Denn 1,5% sollte über den Schnitt von 35 Jahren erzielt werden.

Mir ging es um den "garantierten Wert".

Ob die Anlage zumindest auch die Inflation ausgleicht hängt nicht unwesentlich von den Kosten ab.

bei meiner bAV gibt es einen "Garantiezins" von 2,25%, tatsächlich sind es aber nur 1,4%, wenn man die Einzahlungen in Relation zum garantierten Summe am Ende setzt.

Also genau schauen, welche Summe am Ende tatsächlich garantiert wird und nachrechnen. In der Regel erfährt man das leider erst, wenn man die Abrechnungsunterlagen dann hat.

MfG

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WiWi Gast

Vergleich Betriebsrenten Großunternehmen

Eben. Unser Pensionsfonds hat eine durchschnittliche Performance von 8%..

Bei uns werden 1,5% des Gehalts eingezahlt Plus 7,5% für den Teil der über dem BBG liegt.
Bei meinen 120k also 4,4k p.a.
Dann noch 40euro im Monat VBL.

Jede AT Stufe hat dann noch einen zusätzlichen einzahlfaktor. Dazu möchte ich nicht so viel sagen. Der ist bei mir noch moderat (1.stufe) aber bereits die AT Stufe über mir lohnt auch allein wegen der altersvorsorge.

Also wenn man bei uns in der zweiten AT Stufe sein Häuschen abbezahlt hat, wenn man in Rente geht mit 60, dann hat man keine geldsorgen, selbst wenn man sonst nicht vorgesorgt hat.

WiWi Gast schrieb am 23.07.2020:

2800€ * 35 Jahre sind dann mindestens 98.000€

Bei 1,5% Inflation sind das 63% davon, also 63k€ in heutiger Kaufkraft.

Nachversteuert werden muss es auch noch (oder?), also vielleicht 30-50k€ in heutiger Kaufkraft.

Einem geschenkten Gaul schaut man nicht ins Maul, aber der Betrag scheint erstmal überschaubar.

Nicht der Poster, aber ich denke dass man die Inflation vernachlässigen kann. Denn 1,5% sollte über den Schnitt von 35 Jahren erzielt werden.

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WiWi Gast

Vergleich Betriebsrenten Großunternehmen

WiWi Gast schrieb am 23.07.2020:

Eben. Unser Pensionsfonds hat eine durchschnittliche Performance von 8%..

Bei uns werden 1,5% des Gehalts eingezahlt Plus 7,5% für den Teil der über dem BBG liegt.
Bei meinen 120k also 4,4k p.a.
Dann noch 40euro im Monat VBL.

Jede AT Stufe hat dann noch einen zusätzlichen einzahlfaktor. Dazu möchte ich nicht so viel sagen. Der ist bei mir noch moderat (1.stufe) aber bereits die AT Stufe über mir lohnt auch allein wegen der altersvorsorge.

Also wenn man bei uns in der zweiten AT Stufe sein Häuschen abbezahlt hat, wenn man in Rente geht mit 60, dann hat man keine geldsorgen, selbst wenn man sonst nicht vorgesorgt hat.

WiWi Gast schrieb am 23.07.2020:

2800€ * 35 Jahre sind dann mindestens 98.000€

Bei 1,5% Inflation sind das 63% davon, also 63k€ in heutiger Kaufkraft.

Nachversteuert werden muss es auch noch (oder?), also vielleicht 30-50k€ in heutiger Kaufkraft.

Einem geschenkten Gaul schaut man nicht ins Maul, aber der Betrag scheint erstmal überschaubar.

Nicht der Poster, aber ich denke dass man die Inflation vernachlässigen kann. Denn 1,5% sollte über den Schnitt von 35 Jahren erzielt werden.

Pensionsfonds mit durchschnittlich 8%? Sehr unwahrscheinlich.

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WiWi Gast

Vergleich Betriebsrenten Großunternehmen

Versicherung in Köln, 6k MA
Es werden 2% des Bruttos einbezahlt und zu 6% Garantiezins verzinst

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WiWi Gast

Vergleich Betriebsrenten Großunternehmen

Sehr interessanter Thread.
Bei uns - Industrie, 100.000 MAs weltweit.

Einzahlung 1,5 Prozent bis BBG und zusaetzlich 6 Prozent darueber. Macht bei 100k ca. 2.700 Euro Einzahlung.

Wird in einen ETF Style Welt Fonds angelegt. Keine Versicherung dazwischen. Mindestverzinsung 1%.

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WiWi Gast

Vergleich Betriebsrenten Großunternehmen

Branche: Energie
Mitarbeiter: >10K
BAV Zusage AG: 2% vom Brutto bis BBG, 10% vom Brutto darüber. AN-Einzahlungen zusätzlich möglich, aber kein Matching.

Zugesagt werden "Rentenbausteine", die mit 6% Verzinsung gerechnet sind (und passablen Rentenfaktoren, habe es mal nachgerechnet). Allerdings darf laut Kleingedrucktem der Zins bis auf 1% reduziert werden, falls dem Unternehmen die Zusagen nicht mehr zugemutet werden können... was auch immer das heißt.

Ich finde es "nice to have", würde meine Anstellung aber nicht davon abhängig machen.

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WiWi Gast

Vergleich Betriebsrenten Großunternehmen

Um mal ein Gefühl zu vermitteln.

Ich hab einige Jahre im Backoffice eines Maklerbüros gearbeitet mit größtenteils Gutverdienern (>100.000€ Brutto/Jahr) als Kunden. Sowohl junge Kunden als auch Personen, die kurz vor der Rente sind und aus allen möglichen Branchen und Unternehmen.

Niemand kam über eine kleine bis mittlere dreistellige Betriebsrente hinaus und die Unterschiede waren eher gering, die meisten im Bereich von 150-350€ erwartbare Betriebsrente.

Vierstellige Betriebsrenten, wie sie in anderen Threads gerade für Großunternehmen teilweise als Regelfall dargestellt werden sind einfach nur selten Ausnahmen an die auch die High-Performer hier ziemlich sicher nie rankommen werden.

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WiWi Gast

Vergleich Betriebsrenten Großunternehmen

WiWi Gast schrieb am 25.07.2020:

Um mal ein Gefühl zu vermitteln.

Ich hab einige Jahre im Backoffice eines Maklerbüros gearbeitet mit größtenteils Gutverdienern (>100.000€ Brutto/Jahr) als Kunden. Sowohl junge Kunden als auch Personen, die kurz vor der Rente sind und aus allen möglichen Branchen und Unternehmen.

Niemand kam über eine kleine bis mittlere dreistellige Betriebsrente hinaus und die Unterschiede waren eher gering, die meisten im Bereich von 150-350€ erwartbare Betriebsrente.

Vierstellige Betriebsrenten, wie sie in anderen Threads gerade für Großunternehmen teilweise als Regelfall dargestellt werden sind einfach nur selten Ausnahmen an die auch die High-Performer hier ziemlich sicher nie rankommen werden.

Ja, da gehe ich mit.

Zuallererst gibt es nicht so viele Unternehmen die eine reine AG finanzierte AV anbieten. Zum zweiten wurden bei denen die es machen seid 10, 15 Jahren fuer Neueintritte die Konditionen massiv nach unten abgesenkt. Z.b. zugesagte Garantierenten - die gibts de facto fuer Neueintritte gar nichts mehr in gösserem Maase der sich vom Mindestzins einer LV unterscheidet - wenig Ausnahmen (siehe Energieversorger) oben. Verzinsung am Kapitalmarkt ist angesagt und mit den ueblichen Safty Nets, Kosten, etc. Hat mann Glück wenn man auf 4 Prozent P.A. kommt. Auszahlungsoptionen (Rente, Einmalzahlung, Raten) sind auch schlechter geworden.

Bei Siemens z.b. nach dem Studium mit Bachelor in Bayern ca. 100 Euro im Monat AG finanzierte AV. Das ist nicht schlecht. Jedoch kommt man so nur Bedingt auf einen 4 stelligen monatlichen Rentenwert.

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WiWi Gast

Vergleich Betriebsrenten Großunternehmen

Ein weiteres Beispiel (was offen im Internet steht auf der Seite des AG).

Bei einer Tech Company aus US - 20.000 MA global in Deutschland werden 5 Prozent des Grundgehalts in eine BaV der Generali eingezahlt.
Bei 100k also 5k on top AG finanziert.

Das ist aus meiner Sicht und von dem was ich kenne auch schon sehr viel.

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WiWi Gast

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WiWi Gast

Vergleich Betriebsrenten Großunternehmen

Klingt schwer nach der Airbus bAv. Nehme ich auch dran teil. Zu erwähnen wären da noch die Möglichkeiten der eigenen Beiträge in ein separates Konto mit gleichen Bedingungen einzubringen.

Im alten Airbus Model bis 2018 gab es neben den erwähnten Basiszahlungen durch das Unternehmen die Möglichkeit bis zu 25k selbst im Jahr beizusteuern. Das gesamte Guthaben wurde durch Miltiplikation mit einen Altersfaktor vorverzinst, sodass sich bis zum 62 Lebensjahr eine Durchschnittsverzinaung von 5,5% ergibt. Es handelt sich um eine Direktzusage des Unternehmens, keine Versicherung.
Meine Zusage nach dem alten Model liegt bei ca. 250k Euro, bei 8 Jahren Betriebszugehörigkeit. Mal sehen, was das neue Model bringt.

WiWi Gast schrieb am 24.07.2020:

Sehr interessanter Thread.
Bei uns - Industrie, 100.000 MAs weltweit.

Einzahlung 1,5 Prozent bis BBG und zusaetzlich 6 Prozent darueber. Macht bei 100k ca. 2.700 Euro Einzahlung.

Wird in einen ETF Style Welt Fonds angelegt. Keine Versicherung dazwischen. Mindestverzinsung 1%.

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WiWi Gast

Vergleich Betriebsrenten Großunternehmen

Salesforce in Irland finde ich sehr großzügig:

Eigenbetrag ist mindestens 2% vom Jahresgrundgehalt, Salesforce zahlt dann 8!!% vom Jahresgrundgehalt on top.

Mein Pharma Unternehmen zahlt in die Höchster Pensionskasse ein, ich glaube ich zahle 2% und die Firma legt 3?% oben drauf.

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WiWi Gast

Vergleich Betriebsrenten Großunternehmen

Ich arbeite für eine große Bank und es werden ca. 1,5% des Einkommens für die Pension gezahlt. Zusätzlich muss ich davon 1/3 tragen. Ist besser als nichts aber ich kann nicht sagen, dass wir das wesentlich im Alter hilft. Ich habe angefangen eine private Rentenversicherung auf etf Basis zu besparen, lege in etfs an und spare für eine Eigentumswohnung. Damit hoffe ich über die Runden kommen zu können.

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WiWi Gast

Vergleich Betriebsrenten Großunternehmen

Bin im öffentlichen Dienst, Stadtwerk, Tarif TV-V. Arbeitgeber zahlt 5,75 % des Bruttos in die BAV ein.
Zusützlich gibts es 50 €/ Monat extra, wenn man selbst mindestens 13 €/ Monat einzahlt.

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WiWi Gast

Vergleich Betriebsrenten Großunternehmen

Ich finde die Aussage "niemand kommt über einen kleinen bis mittleren dreistelligen Betrag hinaus" am gehaltvollsten.

Dieses Gerede von "6% Verzinsung" und "AG garantiert mir dies und das" hab ich noch nie geglaubt.

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WiWi Gast

Vergleich Betriebsrenten Großunternehmen

Ja. Dann glaub doch selektiv, was du willst. Es gibt Verträge, an die sich zu halten gilt. Nicht umsonst stehen die Pensionskassen großer Konzerne derart unter Druck.

WiWi Gast schrieb am 06.09.2020:

Ich finde die Aussage "niemand kommt über einen kleinen bis mittleren dreistelligen Betrag hinaus" am gehaltvollsten.

Dieses Gerede von "6% Verzinsung" und "AG garantiert mir dies und das" hab ich noch nie geglaubt.

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WiWi Gast

Vergleich Betriebsrenten Großunternehmen

Bei meiner aktuellen Firma wurde die Betriebsrente mit Eintritt nach 2019 geschlossen. Stattdessen gibt es jetzt eine Geldanlage die folgendermaßen geregelt ist:

  • Gehaltsabhängig wird jeden Monat ein % Wert in eine Art Fond eingezahlt der aktuell zu 70% den MSCI World nachbildet und zu 30% spekulativer investiert ist. Verwaltet wird dieser von einer Tochtergesellschaft die auch sonst die Vermögenswerte des Konzerns verwaltet

  • Es gibt einen jährlichen Stichtag zu dem werden Gewinne "eingefroren" alles was man im letzten Jahr verdient hat wird einem von der Firma garantiert

  • Das Ganze läuft bis zur Rente und kann dann ausgezahlt oder verrentet werden

  • Wer nicht teilnehmen möchte kann sich 80% der Summe als Brutto Gehalt auszahlen lassen

  • Es ist möglich vom Brutto noch mehr einzuzahlen

Natürlich hatte ich das Glück nicht mehr die Pension zu erhalten. In den 11 Monaten die ich bei der Firma bin habe ich aktuell ca. 11.000€ "eingezahlt", garantiert sind momentan knapp 12.000€ und stand Heute halte ich ca. 10.000€ in dem Fond.

Ich habe stand Heute noch 26 Jahre bis zur Rente und hoffe zumindest auf einen mittleren 6 stelligen Betrag vor Steuern.

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WiWi Gast

Vergleich Betriebsrenten Großunternehmen

Du willst hier ernsthaft erzählen, dass Dein AG monatlich 1000 Euro für Dich einzahlt und diese dann auch - unabhängig von der Marktentwicklung - garantiert?

Für jmd, der 26 ist und (wahrscheinlich) noch ziemlich weit unten in der Hierarchie steht?
Oder kommt jetzt das Zurückrudern a la "Nein, dort werden seitens AG nur die VL eingezahlt und die restlichen 926 Euro zahle ich selbst ein"?

WiWi Gast schrieb am 07.09.2020:

Bei meiner aktuellen Firma wurde die Betriebsrente mit Eintritt nach 2019 geschlossen. Stattdessen gibt es jetzt eine Geldanlage die folgendermaßen geregelt ist:

  • Gehaltsabhängig wird jeden Monat ein % Wert in eine Art Fond eingezahlt der aktuell zu 70% den MSCI World nachbildet und zu 30% spekulativer investiert ist. Verwaltet wird dieser von einer Tochtergesellschaft die auch sonst die Vermögenswerte des Konzerns verwaltet

  • Es gibt einen jährlichen Stichtag zu dem werden Gewinne "eingefroren" alles was man im letzten Jahr verdient hat wird einem von der Firma garantiert

  • Das Ganze läuft bis zur Rente und kann dann ausgezahlt oder verrentet werden

  • Wer nicht teilnehmen möchte kann sich 80% der Summe als Brutto Gehalt auszahlen lassen

  • Es ist möglich vom Brutto noch mehr einzuzahlen

Natürlich hatte ich das Glück nicht mehr die Pension zu erhalten. In den 11 Monaten die ich bei der Firma bin habe ich aktuell ca. 11.000€ "eingezahlt", garantiert sind momentan knapp 12.000€ und stand Heute halte ich ca. 10.000€ in dem Fond.

Ich habe stand Heute noch 26 Jahre bis zur Rente und hoffe zumindest auf einen mittleren 6 stelligen Betrag vor Steuern.

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WiWi Gast

Vergleich Betriebsrenten Großunternehmen

Branche: Chemie
Mitarbeiter: > 30k
BAV Zusage AG:

AG zahlt 2,4% bis BBG ein, danach 18% über der BBG
MA zahlt wahlweise zwischen 2% und 3%
Garantieverzinsung beträgt 6%
Zusätzlich können AT bis zu 20k pro Jahr in eine Direktzusage umwandeln, ebenfalls 6%

Leider wurde das Programm in 2017 für Neumitarbeiter eingefroren.

bin echt happy, dass ich noch die Möglichkeit hatte, an dem Altprogramm mitzumachen und habe meine Direktzusage nochmals dauerhaft erhöht. :-)

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WiWi Gast

Vergleich Betriebsrenten Großunternehmen

WiWi Gast schrieb am 07.09.2020:

Bei meiner aktuellen Firma wurde die Betriebsrente mit Eintritt nach 2019 geschlossen. Stattdessen gibt es jetzt eine Geldanlage die folgendermaßen geregelt ist:

  • Gehaltsabhängig wird jeden Monat ein % Wert in eine Art Fond eingezahlt der aktuell zu 70% den MSCI World nachbildet und zu 30% spekulativer investiert ist. Verwaltet wird dieser von einer Tochtergesellschaft die auch sonst die Vermögenswerte des Konzerns verwaltet

  • Es gibt einen jährlichen Stichtag zu dem werden Gewinne "eingefroren" alles was man im letzten Jahr verdient hat wird einem von der Firma garantiert

  • Das Ganze läuft bis zur Rente und kann dann ausgezahlt oder verrentet werden

  • Wer nicht teilnehmen möchte kann sich 80% der Summe als Brutto Gehalt auszahlen lassen

  • Es ist möglich vom Brutto noch mehr einzuzahlen

Natürlich hatte ich das Glück nicht mehr die Pension zu erhalten. In den 11 Monaten die ich bei der Firma bin habe ich aktuell ca. 11.000€ "eingezahlt", garantiert sind momentan knapp 12.000€ und stand Heute halte ich ca. 10.000€ in dem Fond.

Ich habe stand Heute noch 26 Jahre bis zur Rente und hoffe zumindest auf einen mittleren 6 stelligen Betrag vor Steuern.

Wenn Du die nächsten 26 Jahre bei diesem Arbeitgeber bleibst...

Das ist der eigentliche Knackpunkt bei der langfristigen Berechnung. Beim nächsten Arbeitgeber sieht die Regelung dann anders aus. Manche Verträge lassen sich mitnehmen, die Zuschüsse können dann aber geringer sein und schon ist die gesamte Projektion dahin.

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WiWi Gast

Vergleich Betriebsrenten Großunternehmen

Ich glaube nicht, dass der Kollege mit einem Renteneintritt mit 52 rechnet. Wahrscheinlich ist er eher schon 41 ;)

WiWi Gast schrieb am 07.09.2020:

Du willst hier ernsthaft erzählen, dass Dein AG monatlich 1000 Euro für Dich einzahlt und diese dann auch - unabhängig von der Marktentwicklung - garantiert?

Für jmd, der 26 ist und (wahrscheinlich) noch ziemlich weit unten in der Hierarchie steht?
Oder kommt jetzt das Zurückrudern a la "Nein, dort werden seitens AG nur die VL eingezahlt und die restlichen 926 Euro zahle ich selbst ein"?

WiWi Gast schrieb am 07.09.2020:

Bei meiner aktuellen Firma wurde die Betriebsrente mit Eintritt nach 2019 geschlossen. Stattdessen gibt es jetzt eine Geldanlage die folgendermaßen geregelt ist:

  • Gehaltsabhängig wird jeden Monat ein % Wert in eine Art Fond eingezahlt der aktuell zu 70% den MSCI World nachbildet und zu 30% spekulativer investiert ist. Verwaltet wird dieser von einer Tochtergesellschaft die auch sonst die Vermögenswerte des Konzerns verwaltet

  • Es gibt einen jährlichen Stichtag zu dem werden Gewinne "eingefroren" alles was man im letzten Jahr verdient hat wird einem von der Firma garantiert

  • Das Ganze läuft bis zur Rente und kann dann ausgezahlt oder verrentet werden

  • Wer nicht teilnehmen möchte kann sich 80% der Summe als Brutto Gehalt auszahlen lassen

  • Es ist möglich vom Brutto noch mehr einzuzahlen

Natürlich hatte ich das Glück nicht mehr die Pension zu erhalten. In den 11 Monaten die ich bei der Firma bin habe ich aktuell ca. 11.000€ "eingezahlt", garantiert sind momentan knapp 12.000€ und stand Heute halte ich ca. 10.000€ in dem Fond.

Ich habe stand Heute noch 26 Jahre bis zur Rente und hoffe zumindest auf einen mittleren 6 stelligen Betrag vor Steuern.

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WiWi Gast

Vergleich Betriebsrenten Großunternehmen

WiWi Gast schrieb am 07.09.2020:

WiWi Gast schrieb am 07.09.2020:

Bei meiner aktuellen Firma wurde die Betriebsrente mit Eintritt nach 2019 geschlossen. Stattdessen gibt es jetzt eine Geldanlage die folgendermaßen geregelt ist:

  • Gehaltsabhängig wird jeden Monat ein % Wert in eine Art Fond eingezahlt der aktuell zu 70% den MSCI World nachbildet und zu 30% spekulativer investiert ist. Verwaltet wird dieser von einer Tochtergesellschaft die auch sonst die Vermögenswerte des Konzerns verwaltet

  • Es gibt einen jährlichen Stichtag zu dem werden Gewinne "eingefroren" alles was man im letzten Jahr verdient hat wird einem von der Firma garantiert

  • Das Ganze läuft bis zur Rente und kann dann ausgezahlt oder verrentet werden

  • Wer nicht teilnehmen möchte kann sich 80% der Summe als Brutto Gehalt auszahlen lassen

  • Es ist möglich vom Brutto noch mehr einzuzahlen

Natürlich hatte ich das Glück nicht mehr die Pension zu erhalten. In den 11 Monaten die ich bei der Firma bin habe ich aktuell ca. 11.000€ "eingezahlt", garantiert sind momentan knapp 12.000€ und stand Heute halte ich ca. 10.000€ in dem Fond.

Ich habe stand Heute noch 26 Jahre bis zur Rente und hoffe zumindest auf einen mittleren 6 stelligen Betrag vor Steuern.

Wenn Du die nächsten 26 Jahre bei diesem Arbeitgeber bleibst...

Das ist der eigentliche Knackpunkt bei der langfristigen Berechnung. Beim nächsten Arbeitgeber sieht die Regelung dann anders aus. Manche Verträge lassen sich mitnehmen, die Zuschüsse können dann aber geringer sein und schon ist die gesamte Projektion dahin.

Richtig. Ich habe noch zwei Betriebspensionen und noch so ein Ansparprogramm von anderen Firmen.

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WiWi Gast

Vergleich Betriebsrenten Großunternehmen

Nein Ende 30 und inklusive Ausbildung vor dem Studium schaffe ich den Renteneintritt als besonders langjähriger Versicherter mit 65.

Die gut 1000€ im Monat beziehen sich auf ein Jahresgehalt von ca. 135.000€ plus Zulagen.

WiWi Gast schrieb am 07.09.2020:

Ich glaube nicht, dass der Kollege mit einem Renteneintritt mit 52 rechnet. Wahrscheinlich ist er eher schon 41 ;)

WiWi Gast schrieb am 07.09.2020:

Du willst hier ernsthaft erzählen, dass Dein AG monatlich 1000 Euro für Dich einzahlt und diese dann auch - unabhängig von der Marktentwicklung - garantiert?

Für jmd, der 26 ist und (wahrscheinlich) noch ziemlich weit unten in der Hierarchie steht?
Oder kommt jetzt das Zurückrudern a la "Nein, dort werden seitens AG nur die VL eingezahlt und die restlichen 926 Euro zahle ich selbst ein"?

WiWi Gast schrieb am 07.09.2020:

Bei meiner aktuellen Firma wurde die Betriebsrente mit Eintritt nach 2019 geschlossen. Stattdessen gibt es jetzt eine Geldanlage die folgendermaßen geregelt ist:

  • Gehaltsabhängig wird jeden Monat ein % Wert in eine Art Fond eingezahlt der aktuell zu 70% den MSCI World nachbildet und zu 30% spekulativer investiert ist. Verwaltet wird dieser von einer Tochtergesellschaft die auch sonst die Vermögenswerte des Konzerns verwaltet

  • Es gibt einen jährlichen Stichtag zu dem werden Gewinne "eingefroren" alles was man im letzten Jahr verdient hat wird einem von der Firma garantiert

  • Das Ganze läuft bis zur Rente und kann dann ausgezahlt oder verrentet werden

  • Wer nicht teilnehmen möchte kann sich 80% der Summe als Brutto Gehalt auszahlen lassen

  • Es ist möglich vom Brutto noch mehr einzuzahlen

Natürlich hatte ich das Glück nicht mehr die Pension zu erhalten. In den 11 Monaten die ich bei der Firma bin habe ich aktuell ca. 11.000€ "eingezahlt", garantiert sind momentan knapp 12.000€ und stand Heute halte ich ca. 10.000€ in dem Fond.

Ich habe stand Heute noch 26 Jahre bis zur Rente und hoffe zumindest auf einen mittleren 6 stelligen Betrag vor Steuern.

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WiWi Gast

Vergleich Betriebsrenten Großunternehmen

Hier im Berufseinsteiger-Forum prahlst Du mit Deiner (angeblichen) hohen Rente.

Es sei gehofft, dass Du mit 67 (so lange darfst Du nämlich arbeiten) dann auch bei 3k (meinetwegen netto) liegst. Aber ob das dann wirklich der Fall ist, steht in den Sternen.

Beipielrechnung dazu (monatlich):
Höchstsatz (Beitragsbemessungsgrenze) eingezahlt ab Alter 30: Rentenanwartschaft 2,5k
Betriebsrente (verschiedene Unternehmen, verrentet): 1,5k

4k versteuern, Krankenkasse zahlen --> maximal 3k netto.

Gegenüber dem Eckrentner bzw. Grundrenten-Bezieher mit 1k netto.

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WiWi Gast

Vergleich Betriebsrenten Großunternehmen

Chemie Konzern: AN bezahlt 2% in Pensionskassse, Arbeitgeber legt 2% drauf (früher hat der AG 6% dazu gegeben :( ). Zusätzlich werden 10% vom Jahresbonus vom AG angelegt, damit kann man ca. 1 Jahr früher bei vollen Bezügen in Rente.

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WiWi Gast

Vergleich Betriebsrenten Großunternehmen

  1. Das Forum richtet sich nicht ausschließlich an Berufseinsteiger auch wenn diese in der Mehrheit sind, ich bin gefühlt schon seit 15 Jahren hier aktiv

  2. Es gibt die Rente für "besonders langjährige Versicherte", wenn man 45 Beitragsjahre zusammen hat darf man nach 1964 geboren mit 65 in Rente gehen. Diese 45 Jahre werde ich Stand heute mit 63 erreicht haben (1 Klasse übersprüngen, mit 18 Ausbildung inklusive Rentenbeiträge angefangen, BWL an der Fernuni Hagen auf Diplom und später noch einen Master an der FOM)

  3. Die Höchstrente liegt für Heute bei knapp 3000€ es müssten ohne zu suchen 27xx€ sein

  4. Ich bin seit Kindheit privat versichert, was für mich langfristig günstiger sein dürfte, da durch Schenkungen und künftige Erbschaften einiges an Aktien und Immobilien vorhanden ist was ich sonst im Alter ebenfalls mit Abgaben belasten müsste

  5. Das Altersvorsorge Programm ist nicht mal wirklich toll wenn man es mit den Ansprüchen noch Älterer vergleicht. Mein Vater etwa erhält von BASF als ehemaliger Abteilungsleiter in der Entwicklung, eine Betriebsrente die heute höher ist als mein fiktiver Rentenanspruch in knapp 30 Jahren und was ich so über die Jahre und Firmen mitbekommen habe war das früher eher der Standard.

WiWi Gast schrieb am 10.09.2020:

Hier im Berufseinsteiger-Forum prahlst Du mit Deiner (angeblichen) hohen Rente.

Es sei gehofft, dass Du mit 67 (so lange darfst Du nämlich arbeiten) dann auch bei 3k (meinetwegen netto) liegst. Aber ob das dann wirklich der Fall ist, steht in den Sternen.

Beipielrechnung dazu (monatlich):
Höchstsatz (Beitragsbemessungsgrenze) eingezahlt ab Alter 30: Rentenanwartschaft 2,5k
Betriebsrente (verschiedene Unternehmen, verrentet): 1,5k

4k versteuern, Krankenkasse zahlen --> maximal 3k netto.

Gegenüber dem Eckrentner bzw. Grundrenten-Bezieher mit 1k netto.

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WiWi Gast

Vergleich Betriebsrenten Großunternehmen

Hätte gedacht, das IGM Unternehmen bessere Konditionen hat...ist bei allen so?

WiWi Gast schrieb am 23.07.2020:

IGM Mittelständler Maschinenbau
20.000 MA
1% vom Jahresbrutto in die BAV, zusätzlicher Matchingbeitrag bis 2%, sprich wenn man selber 1% einzahlt, zahlt der AG insgesamt 2% ein.
Laut Infomaterial gibt es wohl Garantiezinsen, und die Betriebsrente später ist steuerfrei.

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WiWi Gast

Vergleich Betriebsrenten Großunternehmen

War mir sofort klar, dass du meinen Beitrag zitierst haha
Unsere Betriebsrente ist in der Tat nicht besonders toll, die wurde vor ~10 Jahren umgestellt von einem System bei dem es noch um die 6+% gab. Nach dem was ich hier so lese, haben viele Unternehmen deutlich bessere Konditionen, ich denke aber auch die meisten kleineren Unternehmen haben garkeine Altersvorsorge im Programm.

WiWi Gast schrieb am 11.09.2020:

Hätte gedacht, das IGM Unternehmen bessere Konditionen hat...ist bei allen so?

IGM Mittelständler Maschinenbau
20.000 MA
1% vom Jahresbrutto in die BAV, zusätzlicher Matchingbeitrag bis 2%, sprich wenn man selber 1% einzahlt, zahlt der AG insgesamt 2% ein.
Laut Infomaterial gibt es wohl Garantiezinsen, und die Betriebsrente später ist steuerfrei.

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WiWi Gast

Vergleich Betriebsrenten Großunternehmen

Hinter 90% der Renten stecken immer wieder die gleichen Anbieter, die einen Rahmenvertrag mit dem jeweiligen Arbeitgeber abgeschlossen haben. Bei der hier genannten IGM-Metall-Rente ist es übrigens die Allianz, die in dem Bereich auch der Marktführer ist: https://www.allianzpp.com/fuer-unternehmen/metallrente.html

Die verwaltet alles unter dem jeweiligen Label. Daher wäre es bestenfalls sinnvoll die jeweiligen Rahmenverträge mit den Versicherern zu vergleichen. An die kommt man aber schwer bis gar nicht ran. Diese können leicht variieren, aber eben nicht groß.

Was auch varrieren kann, ist, ob der AG Zuzahlungen leistet oder nicht. Meiner Erfahrung nach schwankt das aber mittlerweile extrem und das schon innerhalb eines Unternehmens. Bin selbst in einem DAX-Konzern als ich 2010 eingesteigen bin, hat der Arbeitgeber 50% der betrieblichen AV übernommen. Leute die 2015 eingestiegen sind, erhielten nur noch, 40%, während die Altverträge natürlich weiter die 50% bekommen. 2018 waren es dann noch 35% und ab 2021 sind es 30%. Das heißt, wenn euch einer hier von seiner üppigen Rente berichtet, kann es sein, dass die Konditionen für euch gar nicht mehr gelten, das der Berichter aber gar nicht weiß, weil sie für den Altvertragler noch gelten. Generell tut sich hier leider sehr viel in negativer Hinsicht.

Achtet beim Vergleich also immer darauf, dass ihr die Bedingungen von jetzt kennt. Schon ein Jahr später kann alles anders sein.

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Papier und Stifte liegen auf einem Schreibtisch.

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Gehaltsstudie Managergehälter Österreich

Immer mehr Manager in Deutschland erhalten einen befristeten Vertrag: Aktuell haben 78 Prozent der Geschäftsführer einen Fünf-Jahres-Vertrag, 2004 waren es lediglich 24 Prozent. Das ergab eine vergleichende Analyse aktueller Kienbaum-Vergütungsstudien.

Gute Beschäftigungschancen über befristete Arbeitsverträge

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Mehr befristete Arbeitsverträge bei jungen Erwerbstätigen

Bei den 25- bis 29-Jährigen lag der Anteil der befristet Erwerbstätigen im März 2004 bei knapp 16 Prozent. Im Vergleich dazu betrug der Anteil 1996 noch gut 10 Prozent.

Rente: Nur 35 Prozent der Jugendlichen sparen für die Altersvorsorge

Es sind erschreckende Ergebnisse: Nur 35 Prozent junger Menschen zwischen 17 und 27 Jahren sorgen für das Alter vor. Das resultiert aus der MetallRente Studie 2016 zum Thema "Jugend, Vorsorge, Finanzen". Damit erhöht sich das Risiko der Altersarmut erheblich. Welche Maßenahmen können getroffen werden? Was wünscht sich die Generation Y von der Politik?

Große Vermögenslücken bei der privaten Altersvorsorge der Jahrgänge 1954-78

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Altersvorsorge: 700.000 Selbständige sorgen nicht ausreichend für das Alter vor

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Broschüre: Die betriebliche Altersversorgung

Cover der Broschüre zur BETRIEBLICHEN ALTERSVORSORGE vom Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft GDV.

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