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Studie zur Bilanzierung von Aktienoptionen nach IFRS 2

In einer aktuellen Studie hat die auf die Bewertung von Finanzinstrumenten spezialisierte Firicon GmbH festgestellt, dass eine korrekte Bilanzierung bei mindestens 20 Prozent der untersuchten Unternehmen fraglich ist.

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Studie zur Bilanzierung von Aktienoptionen nach IFRS 2
Düsseldorf, 18.12.2006 (ots) - In dem aktuell vorliegenden zweiten Teil einer Studie hat die auf die Bewertung von Finanzinstrumenten spezialisierte Firicon GmbH die Anwendung und Umsetzung von IFRS 2 »Share-based Payment« bei insgesamt 107 Unternehmen untersucht. Schwerpunkt der Studie ist die Analyse der Bewertung von Aktienoptionen und ähnlichen Rechten unter Berücksichtigung der Angemessenheit der verwendeten Optionspreismodelle und Inputparameter. Der erste Teil der Studie umfasste die Unternehmen aus dem DAX, MDAX und TecDAX. Die grundsätzlichen Erkenntnisse aus dem ersten Studienteil finden auch im zweiten Teil ihre Bestätigung.

Kritische Fragestellungen bei der Bilanzierung von Aktienoptionen sind

Im Gegensatz zu der Situation bei den Unternehmen aus dem DAX, MDAX und TecDAX wurde die Mehrzahl der Optionspläne mit einem Black-Scholes-Modell bewertet. Besonders bedenklich ist die Verwendung des Black-Scholes-Modells bei allen Plänen mit komplexen absoluten und/oder relativen Erfolgszielen. Der überwiegende Teil der Optionsbewertungen wurde auf Basis der historischen Volatilität als Schätzung für die erwartete Volatilität und der vertraglichen Restlaufzeit durchgeführt. Mindestens 20 Prozent der Unternehmen haben jeweils unter Verwendung vergleichsweise niedriger Volatilitäten bzw. kurzer Laufzeiten einen zu geringen Personalaufwand ausgewiesen. Die Transparenz der Ausgestaltung und Bewertung der Aktienoptionspläne ist in den Geschäftsberichten zum Teil mangelhaft und insgesamt deutlich verbesserungsfähig. Bei knapp der Hälfte der Gesellschaften fehlen (teilweise) die nach IFRS 2 vorgeschriebenen Anhangsangaben zur Optionsbewertung.

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