DieManager von Morgen WiWi-TReFF.de - Zeitung & Forum für Wirtschaftsstudium & Karriere
Arbeitgeber-Ranking Arbeitgeber-Image

Personaltrends 2012 - Steigerung der Arbeitgeberattraktivität wird größte Herausforderung

Wie Unternehmen als Arbeitgeber attraktiver werden und wie sie die richtigen Mitarbeiter für sich gewinnen können, sind in diesem Jahr die Topthemen in den Personalabteilungen deutscher Firmen. Dies ergab der HR Klima Index 2012, für den Kienbaum 295 Personalverantwortliche aus Deutschland befragt hat.

Drei springende Delfine.

Personaltrends 2012 - Steigerung der Arbeitgeberattraktivität wird größte Herausforderung Gummersbach,04.04.2012 (kb) - Wie Unternehmen als Arbeitgeber attraktiver werden und wie sie die richtigen Mitarbeiter für sich gewinnen können, sind in diesem Jahr die Topthemen in den Personalabteilungen deutscher Firmen: Dabei verzeichnet die Arbeitgeberattraktivität den höchsten Bedeutungszuwachs und belegt in den Branchen Handel und Produktion Platz eins der wichtigsten Aufgaben der HR-Bereiche. Dies ergab der HR Klima Index 2012, für den Kienbaum 295 Personalverantwortliche aus Deutschland befragt hat. Auf Platz drei der Prioritätenliste sehen die Personaler die Steigerung der Führungs- und Managementqualität. „Mit diesen Prioritäten entsprechen die HR-Abteilungen den aktuell drängenden Anforderungen des Business:  Toptalente und Professionals zu rekrutieren und zu binden“, sagt Paul Kötter, Leiter der Studie und Director bei Kienbaum.

Beschäftigung steigt weiter, aber moderater als in 2011
Die weiterhin überwiegend positiven Erwartungen zur Geschäftsentwicklung spiegeln sich in der Einschätzung der Beschäftigungsentwicklung wider: 43 Prozent der befragten Unternehmen gehen von einer stagnierenden Anzahl der Beschäftigten aus, gut ein Drittel plant ihre Belegschaft aufzustocken. Eine Ausnahme zeigt sich im Finanzsektor: Knapp die Hälfte der Firmen in dieser Branche rechnet damit, dass sich die Anzahl ihrer Mitarbeiter reduziert und nur 15 Prozent erwarten eine moderat steigende Mitarbeiterzahl. „Die Finanz- und Eurokrise scheint hier vehementer durchzuschlagen als in den anderen betrachteten Branchen. In der Finanzbranche stehen die Zeichen eher auf Konsolidierung oder Schrumpfung – entsprechend verschieben sich die Prioritäten in der Personalarbeit“, sagt Kienbaum-Berater Paul Kötter.

Anforderungen an Personaler steigen, die Ressourcen aber kaum
Die demografische Entwicklung und der zunehmende Fachkräftemangel stellen die Personalbereiche vor die herausfordernde Aufgabe, die notwendigen personellen Ressourcen zu beschaffen, zu entwickeln und zu halten – und die Unternehmen sind sich dieser Aufgaben bewusst: 44 Prozent erwarten laut der Kienbaum-Studie, dass die Relevanz von HR-Themen steigt. Insbesondere Handelsunternehmen messen Personalthemen mit knapp 60 Prozent eine deutlich steigende Relevanz zu; Schlusslicht ist wiederum der Finanzsektor.

Obwohl die meisten Unternehmen zunehmend erkennen, dass der Faktor Personal in Zeiten enger und fordernder Arbeitsmärkte immer wichtiger wird, setzen sie diese Prioritäten nicht um. Wenn es um die Ausstattung der HR-Bereiche mit Personal- und Finanzressourcen geht, hinken diese seit Jahren der Beschäftigungsentwicklung hinterher. „Anspruch und Wirklichkeit klaffen hier zunehmend auseinander. Wie schon in den vergangenen Jahren wird HR unter deutlichem Druck stehen, die Effizienz der eigenen Organisation weiter zu erhöhen. Dabei sind sämtliche aktuelle Herausforderungen – wie etwa  Fachkräftemangel, Integration von Migranten oder die Leistungsfähigkeit älterer Beschäftigter, aber auch die zunehmenden Flexibilitäts- und Mobilitätsanforderungen der volatilen Märkte – ohne exzellente Personalarbeit nicht zu stemmen“, sagt Paul Kötter.

HR-Abteilungen steigern ihre Relevanz im Gesamtunternehmen
Fragt man die Personaler selbst, sehen sie sich bei der Positionierung ihrer Abteilung innerhalb des Unternehmens insgesamt auf einem guten Weg: HR ist in ihren Augen bei mehr als der Hälfte der Unternehmen in starkem oder sehr starkem Maße als Business Partner des Managements etabliert. Im Vergleich zum Vorjahr stieg dieser Wert sogar um rund zehn Prozentpunkte. Auch die Einbindung von HR in strategische Unternehmensinitiativen hat sich verbessert: Allerdings ist die Personalleitungsebene nur in 27 Prozent der Unternehmen auf der ersten Führungsebene, also in Vorstand oder Geschäftsführung, angesiedelt, deutlich weniger als in anderen Ländern. 

Im Forum zu Arbeitgeber-Image

3 Kommentare

Bewerbung zurückziehen und auf andere, neue Position bewerben

WiWi Gast

Ich will mal eure Meinung zu meiner Situation: habe mich beim SDAX auf eine Position beworben. Seit einer Woche liegt die Bewerbung bei der Fachabteilung und bisher keine Einladung, obwohl Stelle näch ...

8 Kommentare

Sicheres Auftreten

WiWi Gast

Hi, ich lese immer wieder in Stellenbeschreibungen die Anforderung "Sicheres Auftreten". Aus Praktika weiß ich, dass genau das mein Problem sein könnte: solange ich nicht wirklich fit in ei ...

6 Kommentare

Stellenanforderungskatalog vs. Stellenkategorisierung

WiWi Gast

Hallo Forum, auf einem Jobportal habe ich eine Stelle gefunden. Es wird dort mehrjährige Berufserfahrung und sehr gute Kenntnisse im Bereich xy gefordert. Die gleiche Stelle wird jedoch in der Katego ...

12 Kommentare

Unternehmen mit 35 Stunden Woche (Rhein-Main-Gebiet)

WiWi Gast

Hi Leute, wie im Betreff schon erwähnt - gibt es nennenswerte Unternehmen in und rund um Frankfurt die eine 35 Stunden Woche pflegen? Falls ja welche? Über Google lässt sich bei einzelnen Firmen schw ...

11 Kommentare

Wie weiter nach Weltreise ?

WiWi Gast

Hallo zusammen, Ich habe BWL studiert mit den Schwerpunkten Finanzen, Rechnungslegung und Controlling und dann 5 Jahre in einer IT-Unternehmensberatung gearbeitet. Danach war ich über 10 Jahre in ei ...

24 Kommentare

Wie weiter nach Weltreise ?

WiWi Gast

Hallo zusammen, Ich habe BWL studiert mit den Schwerpunkten Finanzen, Rechnungslegung und Controlling und dann 5 Jahre in einer IT-Unternehmensberatung gearbeitet. Danach war ich über 10 Jahre in ei ...

5 Kommentare

Devisenhandel / Forex in München

WiWi Gast

Hi! Ich suche eine Stelle im Raum München, die sich explizit mit dem Währungshandel (Foreign Exchange) beschäftigt. Da es in deutschland kein Prop Trading mehr gibt können es auch gerne angrenzende Be ...

Artikel kommentieren

Als WiWi Gast oder Login

Zum Thema Arbeitgeber-Image

HELP - Eine Bürotasse zeigt ein Männchen hinter einem Aktenberg, das um Hilfe ruf.

Deutschen ist Arbeitsumfeld wichtiger als hohe Bezahlung

Drei Viertel aller Berufstätigen in Deutschland macht ihr aktueller Job Spaß. Ein gutes Betriebsklima und flexible Arbeitszeiten locken Bewerber und Jobwechsler an. Lediglich acht Prozent arbeiten allein für das Gehalt. Das Meistern von Herausforderungen und Produzieren von guten Ergebnissen steht für 26 Prozent im Vordergrund, die Arbeit im Team und die Zeit mit den Kollegen für 15 Prozent. Eine sinnvolle Tätigkeit auszuüben, motiviert 12 Prozent der Berufstätigen in Deutschland. Das zeigt die Studie „Beruf und Karriere 2017" der CreditPlus Bank AG.

Schild mit der Aufschrift "Exit".

Jeder vierte Arbeitnehmer ist auf dem Absprung

Knapp 70 Prozent der Angestellten ist die Gesundheit wichtiger als Wohlstand. Neben der Vergütung ist Freizeit und Urlaub aktuell der wichtigste Faktor bei der Arbeitgeberwahl. Pluspunkte bei der Arbeitgeber sind Sabbaticals, zusätzliche Urlaubstagen oder weniger Arbeitsstunden für ein geringeres Gehalt. Nur jedem vierten Mitarbeiter werden derzeit flexible Arbeitsbedingungen genehmigt. Jeder zweite Mitarbeiter rechnet durch Teilzeit oder Home Office zudem mit geringeren Karrierechancen. Die Digitalisierung von HR-bezogenen Aufgaben ist noch kaum entwickelt. Das sind Ergebnisse der Mercer „Global Talent Trends Study“ 2017.

Ein Manager bzw. Mann im Anzug richtet sich seine Krawatte.

Arbeitgeber-Ranking: Beste Arbeitgeber im Consulting 2017 ausgezeichnet

Great Place To Work hat erstmals »Beste Arbeitgeber im Consulting« ausgezeichnet. Sieger bei den Unternehmensberatungen mit über 250 Mitarbeitern ist die digitale Beratungsagentur Sapient Razorfish aus München. Auf Rang zwei konnte sich die Curacon Wirtschaftsprüfungsgesellschaft aus Münster platzieren. Die Strategieberatung Goetzpartners aus München landete vor Porsche Consulting und Ingenics auf Platz drei. Insgesamt punktete die Consultingbranche als Arbeitgeber beispielsweise beim Gehalt.

Weiteres zum Thema Arbeitgeber-Ranking

Segelboote mit dem BMW-Symbol auf offener See mit Wind in den Segeln.

Unternehmensranking 2017: Die Top 100 Arbeitgeber für Wirtschaftswissenschaftler

Doppelsieg für BMW als beliebtester Arbeitgeber bei den Absolventen der Wirtschaftswissenschaften und dem Ingenieurwesen. Gefolgt von Audi, Daimler und Porsche ist die Automobilindustrie erneut die attraktivste Branche. PwC ist die einzige Wirtschaftsprüfungsgesellschaft und McKinsey die einzige Unternehmensberatung unter den Top 10 Arbeitgebern für Wirtschaftswissenschaftler. Die Beratungen gehören insgesamt zu den großen Gewinnern im Ranking. Die Deutsche Bank fällt in der Finanzbranche erstmals hinter EZB und Goldman Sachs von Platz 27 auf 43. Das zeigt die Business Edition des aktuellen trendence Graduate Barometer 2017.

Ein BMW ohne Nummernschild von vorne.

Unternehmensranking 2016: Die Top 100 Arbeitgeber für Wirtschaftswissenschaftler

BMW und Audi sind die beliebtesten Arbeitgeber für Absolventen der Wirtschaftswissenschaften und dem Ingenieurwesen. Gefolgt von Daimler/Mercedes-Benz und Porsche ist die Automobilindustrie insgesamt die attraktivste Branche. PricewaterhouseCoopers (PwC) ist die einzige Wirtschaftsprüfungsgesellschaft unter den Top 10 Arbeitgebern für Wirtschaftswissenschaftler. Das zeigen die Ergebnisse des aktuellen trendence Graduate Barometer 2016.

Google workspace in einem Großraumbüro in der US-Zentrale.

Graduate Barometer 2015: Google beliebteste Arbeitgeber unter WiWi-Absolventen

Google und Volkswagen sind die Wunscharbeitgeber europäischer Absolventen der Wirtschaftswissenschaften. Die IT- und Automobilbranche sowie die Wirtschaftsprüfungsgesellschaften dominieren die Top 10 der beliebtesten Arbeitgeber. Kein Beratungsunternehmen schaffte es bei den Wirtschaftswissenschaftlern in die Top 20. Während die bulgarischen Wirtschaftsabsolventen mit 6.400 Euro Jahresgehalt die niedrigsten Gehaltserwartungen haben, verlangen die Schweizer mit 67.400 Euro das höchste Gehalt.

Beliebtes zum Thema Berufseinstieg

Segelboote mit dem BMW-Symbol auf offener See mit Wind in den Segeln.

Unternehmensranking 2017: Die Top 100 Arbeitgeber für Wirtschaftswissenschaftler

Doppelsieg für BMW als beliebtester Arbeitgeber bei den Absolventen der Wirtschaftswissenschaften und dem Ingenieurwesen. Gefolgt von Audi, Daimler und Porsche ist die Automobilindustrie erneut die attraktivste Branche. PwC ist die einzige Wirtschaftsprüfungsgesellschaft und McKinsey die einzige Unternehmensberatung unter den Top 10 Arbeitgebern für Wirtschaftswissenschaftler. Die Beratungen gehören insgesamt zu den großen Gewinnern im Ranking. Die Deutsche Bank fällt in der Finanzbranche erstmals hinter EZB und Goldman Sachs von Platz 27 auf 43. Das zeigt die Business Edition des aktuellen trendence Graduate Barometer 2017.

Screenshot: Jobtrends-Studie 2017 von Kienbaum und Staufenbiel.

JobTrends 2017: Gute Jobaussichten für Wirtschaftswissenschaftler

Was Berufseinsteiger im Jahr 2017 wissen müssen, dem ist die JobTrends-Studie von Staufenbiel und Kienbaum nachgegangen. Personaler checken Bewerbungen oft nur in maximal fünf Minuten. In nur sechs Prozent der Fälle googlen Entscheider den Namen der Bewerber. Punkten können Absolventen beim Berufseinstieg eher mit Praxiserfahrung als mit einem guten Studienabschluss. Beim Gehalt können Berufseinsteiger aktuell fünf bis zehn Prozent mehr heraushandeln.

Ein spanischer Stier aus Metall steht für Konjunktur und den Ifo-Geschäftsklimaindex.

Unternehmensranking 2017: Top 25 WP-Gesellschaften und Steuerberatungen

Die Schere zwischen den Big Four und den übrigen Wirtschaftsprüfungsgesellschaften und Steuerberatungsgesellschaften in Deutschland geht weiter auseinander. PricewaterhouseCoopers (PwC) führt weiterhin die Spitze der Top 25 WP-Gesellschaften und Steuerberatungen an. Im Schnitt sind die 25 nach Inlandsumsatz führenden WP-Gesellschaften und Steuerberatungen um 7,2 Prozent gewachsen. Die Deutschlandumsätze der Big Four stiegen sogar um 11,8 Prozent. Dies sind Ergebnisse aus dem Unternehmensranking 2017 von Lünendonk.

Unister Insolvenzverfahren Rip-Deal

Insolvenzverfahren der Unister Holding GmbH vom Amtsgericht Leipzig eröffnet

Nach dem Unfalltod von Mitbegründer Thomas Wagner und Gesellschafter Oliver Schilling hatte die Unister Holding GmbH den Insolvenzantrag gestellt. Laut dem Magazin Spiegel hat der Reiseportal-Anbieter rund 39 Millionen Euro Schulden. Durch den Insolvenzantrag konnte die Handlungsfähigkeit der Unister-Reiseportal gesichert werden, sodass Buchungen über Fluege.de und Ab-in-den-Urlaub.de weiterhin möglich sind. Aktuelle Berichte offenbaren, dass Thomas Wagner vor seinem Tod auf einen „Rip-Deal“ reingefallen ist.

Feedback +/-

Feedback