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Arbeitgeber-Ranking WiWi-A

Unternehmensranking 2011: Graduate Barometer Wirtschaftswissenschaften

Studierende aus 24 Ländern haben entschieden: Google ist Europas beliebtester Arbeitgeber. Das Unternehmen kann auch Vorjahressieger Pricewaterhouse Coopers auf den zweiten Platz bei den Business-Studierenden verdrängen. Die Wirtschaftsprüfer und Autobauer sind ebenfalls wieder sehr gefragt.

Firmeneingang der Google-Zentrale in den USA.

Unternehmensranking 2011 - Graduate Barometer Wirtschaftswissenschaften
Zum neunten Mal hat das Berliner trendence Institut europäische Absolventen zu ihren Karriereplänen und Wunscharbeitgebern befragt. Erstmals führt Google beide Listen der Wunscharbeitgeber an und kann Business- und Engineering/IT-Studierende gleichsam von sich überzeugen. Das Unternehmen hält somit nicht nur seinen ersten Platz bei der Gruppe der künftigen Ingenieure und Informatiker, sondern kann auch Vorjahressieger Pricewaterhouse-Coopers auf den zweiten Platz bei den Business-Studierenden verdrängen. Drittbeliebtester Arbeitgeber der angehenden Wirtschaftswissenschaftler ist Ernst & Young. Im Engineering-Ranking schaffen es Microsoft und IBM auf die Plätze zwei und drei.

IT-Unternehmen, Automobilkonzerne und Wirtschaftsprüfer können punkten
Mit Microsoft (Ränge 9 und 2) und Apple (Ränge 5 und 4) schaffen es außer Google noch zwei weitere IT-Unternehmen in die Top 10 beider Absolventengruppen. Bei den Business-Studierenden sind wie schon in den Vorjahren zudem Wirtschaftsprüfungsunternehmen beliebt. Mit PwC auf Rang 2, Ernst & Young auf Rang 3, Deloitte auf Rang 6 und KPMG auf Rang 8 gelingt es den „Big Four“ der Branche, ihre Top 10 Platzierungen zu halten.

Anders bei künftigen Ingenieuren und Informatikern: Hier stehen neben IT- vor allem Automobilunternehmen hoch im Kurs. So stehen mit BMW, Volkswagen und Daimler Benz gleich drei deutsche Autobauer in den Top 10. Mit Rolls-Royce, Continental und Renault, die zu den besten Aufsteigern 2011 gehören, befinden sich zudem weitere Unternehmen der Branche im Aufwind.

Große Schere: Starke Unterschiede beim erwartetem Gehalt
Die Gehaltsvorstellungen europäischer Studierender variieren noch immer stark. Während Schweizer Business-Absolventen umgerechnet 55.969,60 Euro pro Jahr erwarten, geben sich ihre bulgarischen Kommilitonen mit 6.861,30 Euro bescheiden. Mit 43.100,00 (Business-Studierende) und 44.342,60 Euro (Ingenieure/Informatiker) sind die Gehaltserwartungen deutscher Absolventen die vierthöchsten im europäischen Vergleich.

Mobilität: Franzosen zeigen sich umzugsfreudig
Waren europäische Studierende in den letzten Jahren insgesamt mobiler geworden, zeigen sie sich 2011 wieder etwas heimatverbundener: Nur noch 43,8 Prozent der Business-Studierenden (2010: 49 Prozent) und 46,8 Prozent der angehenden Ingenieure und Informatiker (2010: 48 Prozent) geben an, dass sie weltweit eine Arbeitsstelle annehmen würden. Besonders mobil zeigen sich die Franzosen: 70,1 Prozent der Business-Studierenden und 61,7 Prozent der Engineering-/IT-Absolventen sind zu einem Umzug ins außereuropäische Ausland bereit. Anders die Studierenden aus osteuropäischen EU-Ländern: Im Schnitt geben nur 33,2 Prozent der Wirtschaftsstudierenden und 36,7 Prozent der künftigen Ingenieure und Informatiker an, ihren Wohnort für einen Job außerhalb Europas verlegen zu wollen.

  1. Seite 1: Unternehmensranking 2011 - Graduate Barometer Wirtschaftswissenschaften
  2. Seite 2: TOP 50 - European Business Edition 2011
  3. Seite 3: TOP 50 - European Engineering/IT Edition 2011
  4. Seite 4: Über das trendence Graduate Barometer

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