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Retention Management - Einfluss von Personalentscheidungen auf Geschäftserfolg wird messbar

Personalentscheidungen beeinflussen den Erfolg eines wettbewerbsorientierten Unternehmens in großem Maße. Die langfristigen Auswirkungen hoher Personalfluktuation ließen sich bislang aber nur schätzen.

Ein roter Aufkleber auf einer Geschäftsscheibe eines Möbelladens mit der weißen Schrift: Innovation.

Retention Management - Einfluss von Personalentscheidungen auf Geschäftserfolg wird messbar
Wiesbaden, 05.06.2007 (kb) - Personalentscheidungen beeinflussen den Erfolg eines wettbewerbsorientierten Unternehmens in großem Maße. Die langfristigen Auswirkungen hoher Personalfluktuation ließen sich bislang aber nur schätzen. Die Managementberatung Hewitt Associates hat nun HR-Daten von mehr als 1.000 Unternehmen, die insgesamt über 20 Millionen Mitarbeiter beschäftigen, ausgewertet. Die Ergebnisse belegen eine kausale und bezifferbare Verbindung zwischen der langfristigen Bindung zentraler Leistungsträger und der Steigerung des Unternehmenswerts. Die Ergebnisse dieser Auswertung fasst Hewitt in einer neuen Kenngröße - dem so genannten Talent Quotient - zusammen. Der Talent Quotient misst die Fähigkeit eines Unternehmens, erfolgskritische Mitarbeiter anzuwerben und zu erhalten. Als erfolgskritische Mitarbeiter werden die 25 Prozent der Gesamtbelegschaft mit den höchsten Gehaltssteigerungen bezeichnet. Es liegt die Annahme zu Grunde, dass Unternehmen am meisten in ihre Top-Leistungsträger investieren.

Die aktuelle Untersuchung von Hewitt unter den Fortune 500 - also den umsatzstärksten Unternehmen Amerikas - ergab: wenn sich der Talent Quotient um 10 Prozent verbessert (d.h. zehn Prozent weniger erfolgskritische Leistungsträger verlassen das Unternehmen über einen bestimmten Zeitraum betrachtet), so kann das Unternehmen einen Cash Flow-Zuwachs von zwischen 70 und 160 Millionen US-Dollar erwarten. »Durch innovative Methoden entsteht eine neue Sicht auf die Personalarbeit. Für viele Firmen sind die Ausgaben für das Humankapital einer der größten Investitionsblocks. Durch Messgrößen wie den Talent Quotient wird der Wertbeitrag von HR messbar und Wirkungszusammenhänge können analysiert werden«, so Thomas Aleweld, Leiter HR-Beratung von Hewitt Associates in Deutschland.

Neue Instrumente wie z.B. der Talent Quotient helfen HR-Managern bei der Priorisierung ihrer Investitionen und der Ausarbeitung von Personalstrategien. Zusätzlich erhalten sie wertvolle Benchmarkgrößen und Antworten auf zentrale Fragen wie: Können Wettbewerber ihre Top-Leistungsträger länger an sich binden? Ist die Konkurrenz ein attraktiverer Arbeitgeber? Eine faktenbasierte Evaluation der HR-Programme kann darüber hinaus die Informationen, die aus einer Mitarbeiterbefragung resultieren, verstärken - und so den HR-Manager zu den entscheidenden Maßnahmen und somit zum Wettbewerbsvorteil führen,

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