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Arbeitsvertrag & -rechtDurchgefallen

Arbeitsvertrag unterschrieben- durchgefallen!!

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WiWi Gast

Arbeitsvertrag unterschrieben- durchgefallen!!

Hallo,

habe ein festes Jobangebot und auch schon den Vertrag erhalten.
Die Masterarbeit ist schon durch, jedoch hatte ich noch letzte Scheine zu machen.
Durch 2 Klausuren bin ich vor lauter Masterstress aber durchgefallen :(

Geplant war der Abschluss nach Abgabe der Masterarbeit, was ich dem Arbeitgeber auch so mitgeteilt hab. Aber jetzt ist leider alles anders gekommen.
Da die Abschlussarbeit schon durch ist und ich auch keine Vorlesungen mehr besuchen muss, seh ich kein Problem bald trotzdem die Stelle antreten zu können und die blöden Klausuren in den nächsten Monaten nachzuholen.

Aber die Frage ist, könnte der Arbeitgeber damit ein Problem haben, bzw. wäre der Arbeitsvertrag damit nichtig?

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WiWi Gast

Re: Arbeitsvertrag unterschrieben- durchgefallen!!

Sagen würde ich es auf jeden Fall. Wenn du bei deiner Bewerbung "Abschluss voraussichtlich..." angegeben hast und der Arbeitsvertrag nicht explizit an deinen Abschluss gebunden ist, dürfte der Vertrag trotzdem gültig sein.

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WiWi Gast

Re: Arbeitsvertrag unterschrieben- durchgefallen!!

Kommt auf die Ausgestaltung des Arbeitsvertrages an. Wenn da drin steht: Zusage mit der Bedingung, dass Masterstudium bestanden, dann könnte es problematisch werden. Andererseit ändert eine Klausur mehr oder weniger bestanden nichts an deinen Fähigkeiten, die du jetzt hast. Insofern könnte es auch sein, dass der AG das locker sieht. Auf jeden Fall informieren und abstimmen, ob der AG mit dieser Vorgehensweise einverstanden ist!

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WiWi Gast

Re: Arbeitsvertrag unterschrieben- durchgefallen!!

Bei mir ist genau der selbe Fall :(( Habe meine Masterarbeit abgegeben allerdings durch meine letzte Klausur durchgefallen..
Darf ich ein Arbeitsangebot trotzdem annehmen. Die Prüfung würde ich im Februar wiederholen und mein Zeugnis nachrreichen. Ist da möglich?
Gibt es Probleme mit der Versicherung?

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WiWi Gast

Re: Arbeitsvertrag unterschrieben- durchgefallen!!

Auch wenn der Thread schon alt ist, möchte ich meine Meinung zur Problematik kundtun. In der Regel darf man die Stelle antreten. Allerdings nicht gegen den Willen des Chefs natürlich, der auf jeden Fall zu informieren ist. In der Probezeit kann man sowieso ohne Angabe von Gründen entlassen werden.

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WiWi Gast

Re: Arbeitsvertrag unterschrieben- durchgefallen!!

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Ich brauche noch eure Erfahrungen :-(

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WiWi Gast

Re: Arbeitsvertrag unterschrieben- durchgefallen!!

Nach 4 Jahren, Prüfungen immer noch nicht bestehen können?

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WiWi Gast

Re: Arbeitsvertrag unterschrieben- durchgefallen!!

ich bin nicht TE

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WiWi Gast

Re: Arbeitsvertrag unterschrieben- durchgefallen!!

Es hat sich nichts verändert:

  1. In der Regel werden die Zeugnisse im Original verlangt und dann kopiert. Hast du keines, ist es schlecht.

  2. Laut laufender Rechtssprechung zeugt eine derartige Einstellung, bei der eine Seite eine Abschluss suggeriert, der gar nicht vorhanden ist, einen dauerhaften und fristlosen Kündigungsgrund. Das heißt, auch in 20 Jahren dürfte man dich fristlos feuern. Das ist für den Arbeitgeber natürlich sehr angenehm.

-> Mit offenen Karten spielen und das auch schriftlich

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WiWi Gast

Re: Arbeitsvertrag unterschrieben- durchgefallen!!

Ich war damals nicht in der Situation, aber auch ich wurde noch vor dem Abschluss eingestellt, habe dann aber alles rechtzeitig bestanden. Wenn ich damals noch kurzfristig durch eine Prüfung gefallen wäre, hätte ich zuerst mit den Profs das Gespräch geführt und denen die Situation erklärt. Vielleicht gibt da manch einer doch noch ein paar Punkte dazu, wenn man knapp durch gefallen ist und lässt einen bestehen. Die haben doch normalerweise auch ein Interesse daran, dass ihre Absolventen Jobs haben. Gerade wenn es einigermassen passt, dann geht das doch. Wer ins Controlling will und halt noch was in Marketing offen hatte und da knapp durch fiel, da wird ein halbwegs einsichtiger Prof vielleicht noch da und hier ein paar Punkte finden und ein Auge zu drücken.

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WiWi Gast

Re: Arbeitsvertrag unterschrieben- durchgefallen!!

WiWi Gast schrieb am 23.07.2018:

Es hat sich nichts verändert:

  1. In der Regel werden die Zeugnisse im Original verlangt und dann kopiert. Hast du keines, ist es schlecht.

  2. Laut laufender Rechtssprechung zeugt eine derartige Einstellung, bei der eine Seite eine Abschluss suggeriert, der gar nicht vorhanden ist, einen dauerhaften und fristlosen Kündigungsgrund. Das heißt, auch in 20 Jahren dürfte man dich fristlos feuern. Das ist für den Arbeitgeber natürlich sehr angenehm.

-> Mit offenen Karten spielen und das auch schriftlich

Hier würde ich das Wort "schriftlich" noch einmal fett unterstreichen. Was nützt dir die Aussage deines heutigen Chefs, wenn du in 3 Jahren einen anderen hast und der Betrieb gerade rationalisieren will?

Ich habe so einen Fall selbst erlebt, allerdings nicht bei einem Akademiker, sondern bei einem, der am Ende durch die Ausbildungsprüfung gefallen ist. Sie haben ihm 2016, mit 55 Jahren mit dem Grund gekündigt. Er hatte vor dem Arbeitsgericht keine Chance. Keine Abfindung. Fristlose Kündigung ging wegen Täuschung durch. Verrückt, aber wahr. Es gibt da keine Verjährung.

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WiWi Gast

Re: Arbeitsvertrag unterschrieben- durchgefallen!!

Ich habe mir gerade nochmal die Anfechtungstatbestände im BGB durchgelesen und weiß echt nicht wie du darauf kommst.

WiWi Gast schrieb am 23.07.2018:

Es hat sich nichts verändert:

  1. In der Regel werden die Zeugnisse im Original verlangt und dann kopiert. Hast du keines, ist es schlecht.

  2. Laut laufender Rechtssprechung zeugt eine derartige Einstellung, bei der eine Seite eine Abschluss suggeriert, der gar nicht vorhanden ist, einen dauerhaften und fristlosen Kündigungsgrund. Das heißt, auch in 20 Jahren dürfte man dich fristlos feuern. Das ist für den Arbeitgeber natürlich sehr angenehm.

-> Mit offenen Karten spielen und das auch schriftlich

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WiWi Gast

Re: Arbeitsvertrag unterschrieben- durchgefallen!!

Insbesondere auf BGB 124 hinsichtlich deiner Aussage von 20 Jahren möchte ich aufmerksam machen.

WiWi Gast schrieb am 23.07.2018:

Ich habe mir gerade nochmal die Anfechtungstatbestände im BGB durchgelesen und weiß echt nicht wie du darauf kommst.

WiWi Gast schrieb am 23.07.2018:

Es hat sich nichts verändert:

  1. In der Regel werden die Zeugnisse im Original verlangt und dann kopiert. Hast du keines, ist es schlecht.

  2. Laut laufender Rechtssprechung zeugt eine derartige Einstellung, bei der eine Seite eine Abschluss suggeriert, der gar nicht vorhanden ist, einen dauerhaften und fristlosen Kündigungsgrund. Das heißt, auch in 20 Jahren dürfte man dich fristlos feuern. Das ist für den Arbeitgeber natürlich sehr angenehm.

-> Mit offenen Karten spielen und das auch schriftlich

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WiWi Gast

Re: Arbeitsvertrag unterschrieben- durchgefallen!!

Das ist kompletter Quatsch. Die Anfechtung ist max. drei Jahre ab Kenntniserlangen möglich.

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WiWi Gast

Re: Arbeitsvertrag unterschrieben- durchgefallen!!

Ich denke hier geht es nicht darum, dass der Drittversuch nicht bestanden wurde sondern lediglich, dass man eine Klausur im folgenden Semester nachschreiben müsste. Also konkret, dass man schon anfinge zu arbeiten als beispielsweise Masterabsolvent, obwohl man die Klausur erst im folgenden Semester nachschreiben könnte und dann erst seinen Master hätte. Weiß jemand wie es dann aussieht bzgl. des Arbeitgebers? Wird er den Arbeitsvertrag kündigen idR?

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WiWi Gast

Re: Arbeitsvertrag unterschrieben- durchgefallen!!

Kenntnisnahme. Merkst du es selbst?

Beweise mal, dass der Chef in 20 Jahren das vorher wusste, wenn du nichts schriftliches hast..

WiWi Gast schrieb am 23.07.2018:

Das ist kompletter Quatsch. Die Anfechtung ist max. drei Jahre ab Kenntniserlangen möglich.

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WiWi Gast

Re: Arbeitsvertrag unterschrieben- durchgefallen!!

Vielleicht sollte man nicht ganz so naiv argumentieren. Wenn man nichts schriftlich fixiert hat, hat man das als Arbeitgeber "natürlich" erst dann gemerkt, wenn man es braucht. Beispielsweise, gerade in dem Moment, in dem man einen Sozialplan zur Massenentlassung erstellen wollte und deswegen "zufällig" die Unterlagen durchgegangen ist oder dich sowieso loswerden wollte.

Eine kluge Personalabteilung baut da vor, wenn mal generell abgebaut wird. Erst dann ist die "Kenntnisnahme" und erst ab da beginnt die Frist.

Wenn du dann als "Betrüger" nichts in Schriftform hast, war es das und das war in dem Fall von dem durchgefallenen Azubi der Fall.

WiWi Gast schrieb am 23.07.2018:

Insbesondere auf BGB 124 hinsichtlich deiner Aussage von 20 Jahren möchte ich aufmerksam machen.

WiWi Gast schrieb am 23.07.2018:

Ich habe mir gerade nochmal die Anfechtungstatbestände im BGB durchgelesen und weiß echt nicht wie du darauf kommst.

WiWi Gast schrieb am 23.07.2018:

Es hat sich nichts verändert:

  1. In der Regel werden die Zeugnisse im Original verlangt und dann kopiert. Hast du keines, ist es schlecht.

  2. Laut laufender Rechtssprechung zeugt eine derartige Einstellung, bei der eine Seite eine Abschluss suggeriert, der gar nicht vorhanden ist, einen dauerhaften und fristlosen Kündigungsgrund. Das heißt, auch in 20 Jahren dürfte man dich fristlos feuern. Das ist für den Arbeitgeber natürlich sehr angenehm.

-> Mit offenen Karten spielen und das auch schriftlich

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WiWi Gast

Re: Arbeitsvertrag unterschrieben- durchgefallen!!

Richtig, aber was meinst du, wird der Arbeitgeber vor dem Arbeitsgericht erzählen, wann er Kenntnis erlangt hat? Denk mal scharf nach und ein wenig mit...

WiWi Gast schrieb am 23.07.2018:

Das ist kompletter Quatsch. Die Anfechtung ist max. drei Jahre ab Kenntniserlangen möglich.

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WiWi Gast

Re: Arbeitsvertrag unterschrieben- durchgefallen!!

Du bist ein wenig realitätsfern. Meinst du als Arbeitgeber erzähle ich dem Gericht, dass ich das schon vor 40 Jahren gewusst habe?

Ne, natürlich habe ich das als Arbeitgeber gerade gestern erst gemerkt und der Arbeitnehmer kann mir das Gegenteil nicht beweisen. Wenn der TE nichts schriftlich hat, hat der Arbeitgeber einen Kündigungsjoker und fertig.

Als Arbeitnehmer bist du da sowieso in der denkbar schlechtesten Situation, nicht nur, weil du ja tatsächlich getäuscht hast, sondern, weil du dir den Streit eigentlich nicht leisten kannst, denn du hast keinen (!!) Abschluss. Demnach ist das Arbeitszeugnis des Arbeitgebers, gegen den du gerade einen Prozess führst, das einzige Dokument, dass deine Qualifikation nachweist.

Verärgerst du den Arbeitgeber, fällt das dementsprechend aus. Der beste Deal, den du noch bekommen kannst, ist ein Vergleich: Ende des Arbeitsverhältnis gegen ein gutes Arbeitszeugnis. Wenn der Arbeitgeber nett ist. Das war es leider schon.

Dieses Herunterspielen, was du und dein Vorposter machst, ist daher genau das Falsche und kann den TE in eine schreckliche Position bringen.

WiWi Gast schrieb am 23.07.2018:

Das ist kompletter Quatsch. Die Anfechtung ist max. drei Jahre ab Kenntniserlangen möglich.

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WiWi Gast

Re: Arbeitsvertrag unterschrieben- durchgefallen!!

Kommt einfach darauf an. In der Regel verlangen die Arbeitgeber die Einsicht in die Zeugnis-Originale innerhalb der erste 1 - 2 Monate. Manche rufen dann sogar bei der Uni an und lassen sich mit einer "Ja/Nein"-Methodik die Echtheit bezeugen. Habe ich echt öfters erlebt, denn ich habe als Studentin der Uni-Verwaltung gearbeitet.

Es kann durchaus sein, dass du das Hinauszögern kannst mit Ausreden der Kategorie "Zeugnis noch in der alten Wohnung am Studienort" oder so. Vielleicht auch wieder 1 - 2 Monate.

Schaffst du den Abschluss, kann er dich natürlich theoretisch immer noch fristlos kündigen, weil du bei Einstellung die Voraussetzungen nicht erfüllt hast. Es kann sogar sein, dass der Arbeitgeber dein Gehalt zurückverlangt oder Schadensersatz fordert, weil er jetzt einen neuen suchen muss. Das habe ich aber nur einmal erlebt und da ging es um einen Zeugnisfälscher.

Ob allerdings die Personalabteilung so genau auf das Datum schaut und das wirklich jemals auffällt? Ich weiß, dass es so übergenaue Typen gibt, aber die Regel sollten sie nicht sein. Am besten man verwickelt den Personaler in einen Plausch, während er das Zeugnis überfliegt, kopiert und ist am besten noch anwesend, wenn er es ablegt bzw. einen Scan speichert.

Ich denke, wenn einige Jahre rum wären, würde der Arbeitgeber mit einer fristlosen Kündigung dann nicht mehr so einfach durchkommen, wie wenn du keinen Abschluss hättest.
Kommt aber wirklich auf den Einzelfall und das Gericht an. Nach 3 Jahren schätze ich 30:70. Nach 10 Jahren 50:50 und nach 20 Jahren 70:30.

WiWi Gast schrieb am 24.07.2018:

Ich denke hier geht es nicht darum, dass der Drittversuch nicht bestanden wurde sondern lediglich, dass man eine Klausur im folgenden Semester nachschreiben müsste. Also konkret, dass man schon anfinge zu arbeiten als beispielsweise Masterabsolvent, obwohl man die Klausur erst im folgenden Semester nachschreiben könnte und dann erst seinen Master hätte. Weiß jemand wie es dann aussieht bzgl. des Arbeitgebers? Wird er den Arbeitsvertrag kündigen idR?

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WiWi Gast

Re: Arbeitsvertrag unterschrieben- durchgefallen!!

Es kommt immer stark auf die Branche an. Ich kenne einen fähigen Informatiker, der hatte während des Studiums schon gut bezahlte IT Jobs und kurz bevor er die Diplomarbeit anfing, lief es in der Firma so richtig gut, dass er zu einem sehr guten Gehalt schon ohne Studium eingestellt wurde. Später hat er sich noch weiter hoch gearbeitet, immer noch ohne Abschluss und wechselte später mehrfach die Firmen, heute ist er Geschäftsführer, natürlich immer noch ohne Abschluss. Interessiert absolut niemanden. In anderen Bereichen wird das sicher nicht so locker gehand habt. Ich selbst komme auch ursprünglich aus der IT und von mir wollte noch nie jemand ein Original sehen. Erster Job wurd ich vor Erhalt des Abschlusses eingestellt und niemand hat nach meinem Abschluss gefragt. Beim nächsten Job war das Studium nur Randthema im Gespräch, es ging viel mehr darum um Projekte und die Technologien sowie Prozesse mit denen ich gearbeitet habe.

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WiWi Gast

Re: Arbeitsvertrag unterschrieben- durchgefallen!!

Es kann sein, dass es in der IT-Branche anders ist, aber in den meisten Unternehmen, mit denen wir kooperieren (mehr traditionelle Produktion), ist die Zeugnisprüfung völlig normal. Läuft oft so, wie oben beschrieben. Man wird aufgefordert es vorzulegen. Der Personaler schaut es sich an, macht eine Kopie oder einen Scan. Das Ding kommt in die Personalakte und das war es.

P.S: Und ja, es gibt tatsächlich so Typen, die sich die Echtheit von der Uni bescheinigen lassen. Das sind aber heute höchstens 10% der Personaler und der Rest war vor allem vor ein paar Jahren aktiv, als es einen Hype um gefälschte Abschlüsse (von z.B. falschen Medizinern, die jahrelang in Krankenhäusern tätig waren) und Doktorarbeiten (-> Gutenberg) gab. Da gab es wirklich eine Zeit lang den Trend alles ganz genau zu kontrollieren. Bis hin zum Abi,

WiWi Gast schrieb am 24.07.2018:

Es kommt immer stark auf die Branche an. Ich kenne einen fähigen Informatiker, der hatte während des Studiums schon gut bezahlte IT Jobs und kurz bevor er die Diplomarbeit anfing, lief es in der Firma so richtig gut, dass er zu einem sehr guten Gehalt schon ohne Studium eingestellt wurde. Später hat er sich noch weiter hoch gearbeitet, immer noch ohne Abschluss und wechselte später mehrfach die Firmen, heute ist er Geschäftsführer, natürlich immer noch ohne Abschluss. Interessiert absolut niemanden. In anderen Bereichen wird das sicher nicht so locker gehand habt. Ich selbst komme auch ursprünglich aus der IT und von mir wollte noch nie jemand ein Original sehen. Erster Job wurd ich vor Erhalt des Abschlusses eingestellt und niemand hat nach meinem Abschluss gefragt. Beim nächsten Job war das Studium nur Randthema im Gespräch, es ging viel mehr darum um Projekte und die Technologien sowie Prozesse mit denen ich gearbeitet habe.

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WiWi Gast

Re: Arbeitsvertrag unterschrieben- durchgefallen!!

WiWi Gast schrieb am 23.07.2018:

Ich war damals nicht in der Situation, aber auch ich wurde noch vor dem Abschluss eingestellt, habe dann aber alles rechtzeitig bestanden. Wenn ich damals noch kurzfristig durch eine Prüfung gefallen wäre, hätte ich zuerst mit den Profs das Gespräch geführt und denen die Situation erklärt. Vielleicht gibt da manch einer doch noch ein paar Punkte dazu, wenn man knapp durch gefallen ist und lässt einen bestehen. Die haben doch normalerweise auch ein Interesse daran, dass ihre Absolventen Jobs haben. Gerade wenn es einigermassen passt, dann geht das doch. Wer ins Controlling will und halt noch was in Marketing offen hatte und da knapp durch fiel, da wird ein halbwegs einsichtiger Prof vielleicht noch da und hier ein paar Punkte finden und ein Auge zu drücken.

Ich sitze selbst gerade an den Klausuren des SS 2018 (Korrektur) und kann sagen: Ich kenne keinen Kollegen, der sowas macht. Natürlich schaut man nochmal wohlwollend drüber, ob man hier und da noch Punkte geben kann, aber aus reiner Gefälligkeit oder weil der Student bereits einen Arbeitsvertrag unterschrieben hat, werden keine Punkte vergeben! Dies wäre auch in höchstem Maße unfäit gegenüber den anderen Studierenden, die sich ausreichend vorbereitet haben.

Aber b2t: Sag deinem AG was Sache ist. IdR darfst du die Klausur zum nächsten Termin nachholen und dein Arbeitsverhältnis schon vorher beginne, meist aber unter einer aufschiebenden Bedingung. Schaffst du die Klausur nun evtl. endgültig nicht, darf der AG das Arbeitsverhältnis wieder auflösen.

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WiWi Gast

Re: Arbeitsvertrag unterschrieben- durchgefallen!!

Hier wurde doch BGB § 124 Anfechtungsfrist schon genannt. Schaut euch (3) an. Dann lest ihr was über eine zehn Jahres Frist.

WiWi Gast schrieb am 24.07.2018:

Richtig, aber was meinst du, wird der Arbeitgeber vor dem Arbeitsgericht erzählen, wann er Kenntnis erlangt hat? Denk mal scharf nach und ein wenig mit...

WiWi Gast schrieb am 23.07.2018:

Das ist kompletter Quatsch. Die Anfechtung ist max. drei Jahre ab Kenntniserlangen möglich.

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WiWi Gast

Re: Arbeitsvertrag unterschrieben- durchgefallen!!

Hallo zusammen,

auch wenn der Thread hier schon etwas älter ist, würde ich mir gerne Rat von Euch zu folgendem Thema einholen: Ich habe meinen Bachelor bereits sehr erfolgreich abgeschlossen und bin gerade dabei meine Masterarbeit zu schreiben. Vor Kurzem erhielt ich eine Zusage für meinen absoluten Traumjob und habe diesen auch zugesagt. Ich werde voraussichtlich noch ein paar Tage vor Abgabe der Masterarbeit meinen Job antreten und frage mich nun, was denn passiert, wenn ich noch durch eine Prüfung durchgefallen bin. Ich das Ergebnis aber erst erhalte, wenn ich bereits unterschrieben habe. Glaubt ihr das Unternehmen gibt mir die Chance die Prüfung im darauffolgenden Semester (ca. 4 Monate später) nachzuschreiben oder verliere ich den Job dadurch, dass ich eine Prüfung noch nachholen muss? Einen fertigen Abschluss habe ich ja bereits vorzuweisen durch meinen Bachelor und bin mir auch sicher, dass ich alle Prüfungen in 4 Monaten bestanden habe. Nur könnte es eben sein, dass das Zeugnis somit nicht sofort vorliegt... was meint ihr dazu? Danke vorab für Eure Meinungen zu dem Thema.

antworten
WiWi Gast

Re: Arbeitsvertrag unterschrieben- durchgefallen!!

WiWi Gast schrieb am 10.08.2018:

Hallo zusammen,

auch wenn der Thread hier schon etwas älter ist, würde ich mir gerne Rat von Euch zu folgendem Thema einholen: Ich habe meinen Bachelor bereits sehr erfolgreich abgeschlossen und bin gerade dabei meine Masterarbeit zu schreiben. Vor Kurzem erhielt ich eine Zusage für meinen absoluten Traumjob und habe diesen auch zugesagt. Ich werde voraussichtlich noch ein paar Tage vor Abgabe der Masterarbeit meinen Job antreten und frage mich nun, was denn passiert, wenn ich noch durch eine Prüfung durchgefallen bin. Ich das Ergebnis aber erst erhalte, wenn ich bereits unterschrieben habe. Glaubt ihr das Unternehmen gibt mir die Chance die Prüfung im darauffolgenden Semester (ca. 4 Monate später) nachzuschreiben oder verliere ich den Job dadurch, dass ich eine Prüfung noch nachholen muss? Einen fertigen Abschluss habe ich ja bereits vorzuweisen durch meinen Bachelor und bin mir auch sicher, dass ich alle Prüfungen in 4 Monaten bestanden habe. Nur könnte es eben sein, dass das Zeugnis somit nicht sofort vorliegt... was meint ihr dazu? Danke vorab für Eure Meinungen zu dem Thema.

Ich denke, dass das kein Problem sein wird. Du bringst anscheinend genug Kompetenzen mit und hast den Arbeitgeber ja überzeugt. Bin aber kein Experte und kann nur meine subjektive Meinung äußern. Steht denn nichts entsprechendes im Vertrag?

antworten
WiWi Gast

Re: Arbeitsvertrag unterschrieben- durchgefallen!!

Ist idR kein Problem, so flexibel sind die meisten AG. Holst du halt im Zweifel nochmal eine Klausur nach und gut ist. Kenne ich auch nur so, dass AG da meist recht flexibel sind. Die Alternative (erneute Personalsuche) würde ja mindestens ebensolange dauern.

antworten
WiWi Gast

Re: Arbeitsvertrag unterschrieben- durchgefallen!!

WiWi Gast schrieb am 10.08.2018:

WiWi Gast schrieb am 10.08.2018:

Hallo zusammen,

auch wenn der Thread hier schon etwas älter ist, würde ich mir gerne Rat von Euch zu folgendem Thema einholen: Ich habe meinen Bachelor bereits sehr erfolgreich abgeschlossen und bin gerade dabei meine Masterarbeit zu schreiben. Vor Kurzem erhielt ich eine Zusage für meinen absoluten Traumjob und habe diesen auch zugesagt. Ich werde voraussichtlich noch ein paar Tage vor Abgabe der Masterarbeit meinen Job antreten und frage mich nun, was denn passiert, wenn ich noch durch eine Prüfung durchgefallen bin. Ich das Ergebnis aber erst erhalte, wenn ich bereits unterschrieben habe. Glaubt ihr das Unternehmen gibt mir die Chance die Prüfung im darauffolgenden Semester (ca. 4 Monate später) nachzuschreiben oder verliere ich den Job dadurch, dass ich eine Prüfung noch nachholen muss? Einen fertigen Abschluss habe ich ja bereits vorzuweisen durch meinen Bachelor und bin mir auch sicher, dass ich alle Prüfungen in 4 Monaten bestanden habe. Nur könnte es eben sein, dass das Zeugnis somit nicht sofort vorliegt... was meint ihr dazu? Danke vorab für Eure Meinungen zu dem Thema.

Ich denke, dass das kein Problem sein wird. Du bringst anscheinend genug Kompetenzen mit und hast den Arbeitgeber ja überzeugt. Bin aber kein Experte und kann nur meine subjektive Meinung äußern. Steht denn nichts entsprechendes im Vertrag?

Warum kommentiert du überhaupt, wenn du keine Erfahrung in dem Bereich hast ? Deine subjektive Meinung interessiert hier niemanden, damit bringst du niemanden weiter. Wieder Langeweile im Audit Praktikum oder was ?

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