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Zielvereinbarung vertraglich geregelt?

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WiWi Gast

Zielvereinbarung vertraglich geregelt?

Hi zusammen, wie wird der Bonus bei euch vertraglich festgehalten? Angenommen, es gibt ein Fixum von 85% und einen variablen Anteil von 15% - steht dann in eurem Vertrag, wie viele fakturierbare Stunden es für eine 100% Zielerreichung, die für den vollen Bonus erforderlich wäre, benötigt? Wie viele Stunden müsst ihr fakturieren? Merci.

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WiWi Gast

Zielvereinbarung vertraglich geregelt?

Bei mir ist die Zielerreichung an den Unternehmenserfolg gekoppelt. Das heißt egal wie viele Stunden ich fakturiere, mein Bonus ist abhängig vom Unternehmenserfolg. Dieser Erfolg teilt sich dann in untere Teilbereiche auf, die aber klar formuliert und dargestellt sind wie sie berechnet werden. Falls bei dir der Bonus auf einer anderen Basis berechnet wird, dann muss natürlich der Rechenweg vorgegeben sein. Sonst kann man ja willkürlich irgendwelche Zahlen als "Bonus" bezeichnen.

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WiWi Gast

Zielvereinbarung vertraglich geregelt?

WiWi Gast schrieb am 25.02.2019:

Hi zusammen, wie wird der Bonus bei euch vertraglich festgehalten? Angenommen, es gibt ein Fixum von 85% und einen variablen Anteil von 15% - steht dann in eurem Vertrag, wie viele fakturierbare Stunden es für eine 100% Zielerreichung, die für den vollen Bonus erforderlich wäre, benötigt? Wie viele Stunden müsst ihr fakturieren? Merci.

Bei uns (Tier 4-X Beratung) ist es so, dass in einem separaten System alle Ziele erfasst werden. Darunter fallen auch Umsatzziele sowie das Unternehmensziel. Diese sind beide an Zahlen messbar und es gibt eine entsprechend lineare Anpassung. Übererreichung der persönlichen Ziele um 1% führt zu 3% mehr Bonus.

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WiWi Gast

Zielvereinbarung vertraglich geregelt?

Vielen Dank für eure Antworten! Bei mir ist es wohl so (Vertrag liegt noch nicht vor), dass die Höhe des variablen Anteils (max. 10 k) von den fakturierten Stunden abhängt. Klingt für mich ein wenig willkürlich, in wie weit habe ich denn Einfluss darauf? Was ist mit Krankheit, Urlaub etc.? Sowas müsste doch dann alles vertraglich geregelt werden oder?

Könnt ihr mir sagen, welche Stundenanzahl/Tage pro Jahr realistisch sind? Ich will hier einfach nicht auf irgendwas reinfallen und dann doof aus der Wäsche schauen.

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WiWi Gast

Zielvereinbarung vertraglich geregelt?

Bei mir (kleine beratungsklitsche) war es in der Tat so das ein Teil des Bonus (deutlich mehr als die Hälfte) an fakturierten Stunden hing, das war abgestuft, erste Stufe war quasi 100%, das waren soweit ich mich erinnere knapp unter 1400. Ich hatte ohne projektlose Zeiten und ohne mich zu überarbeiten etwa 1700 fakturierte Stunden pro Jahr. So als Hausnummer.

WiWi Gast schrieb am 25.02.2019:

Vielen Dank für eure Antworten! Bei mir ist es wohl so (Vertrag liegt noch nicht vor), dass die Höhe des variablen Anteils (max. 10 k) von den fakturierten Stunden abhängt. Klingt für mich ein wenig willkürlich, in wie weit habe ich denn Einfluss darauf? Was ist mit Krankheit, Urlaub etc.? Sowas müsste doch dann alles vertraglich geregelt werden oder?

Könnt ihr mir sagen, welche Stundenanzahl/Tage pro Jahr realistisch sind? Ich will hier einfach nicht auf irgendwas reinfallen und dann doof aus der Wäsche schauen.

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WiWi Gast

Zielvereinbarung vertraglich geregelt?

WiWi Gast schrieb am 25.02.2019:

Vielen Dank für eure Antworten! Bei mir ist es wohl so (Vertrag liegt noch nicht vor), dass die Höhe des variablen Anteils (max. 10 k) von den fakturierten Stunden abhängt. Klingt für mich ein wenig willkürlich, in wie weit habe ich denn Einfluss darauf? Was ist mit Krankheit, Urlaub etc.? Sowas müsste doch dann alles vertraglich geregelt werden oder?

Könnt ihr mir sagen, welche Stundenanzahl/Tage pro Jahr realistisch sind? Ich will hier einfach nicht auf irgendwas reinfallen und dann doof aus der Wäsche schauen.

Je nach Firma kann sich ein Bonusplan alle paar Jahre ändern, daher muss er nicht unbedingt im Arbeitsvertrag festgehalten sein.

Bist du sicher, dass es einen Maximalwert von 100% gibt? Wenn der Bonus an den Umsatz gekoppelt ist, können Bonusmodelle auch weit über 100% Zielbonus gehen, um dich so zu Mehrarbeit zu motivieren.

Bonusmodelle, die an Unternehmenserfolg gekoppelt sind, sind da meist wesentlich stärker gedeckelt.

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WiWi Gast

Zielvereinbarung vertraglich geregelt?

Mein Bonus ist gedrittelt.
Erstes Drittel sind persönliche Ziele.
Zweites Drittel sind Langfristziele des UNs.
Drittels Drittel sind die letzten 4 Quartalsberichte des UNs.

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WiWi Gast

Zielvereinbarung vertraglich geregelt?

WiWi Gast schrieb am 25.02.2019:

Vielen Dank für eure Antworten! Bei mir ist es wohl so (Vertrag liegt noch nicht vor), dass die Höhe des variablen Anteils (max. 10 k) von den fakturierten Stunden abhängt. Klingt für mich ein wenig willkürlich, in wie weit habe ich denn Einfluss darauf? Was ist mit Krankheit, Urlaub etc.? Sowas müsste doch dann alles vertraglich geregelt werden oder?

Könnt ihr mir sagen, welche Stundenanzahl/Tage pro Jahr realistisch sind? Ich will hier einfach nicht auf irgendwas reinfallen und dann doof aus der Wäsche schauen.

Bist du sicher, dass es einen Maximalwert von 100% gibt? Wenn der Bonus an den Umsatz gekoppelt ist, können Bonusmodelle auch weit über 100% Zielbonus gehen, um dich so zu Mehrarbeit zu motivieren.

Danke für alle Antworten!

Nein, der liegt m.W. bei 200%. Man kann also, wenn man gut Gas gibt, einiges rausholen.

Ich habe mich nur gefragt, ob z.B die vom Poster oben genannten 1700 Stunden vertraglich festgehalten werden müssten als Bedingung für 100% Zielerreichung, sprich 10k Bonus. Sollte es dann so sein, dass ich mal einen Monat kein Projekt habe, wüsste ich ja sofort, dass ich mein Ziel nicht mehr erreiche. Jetzt kann man sagen "Dann sieh zu, dass du auf Projekten bist", aber in wie weit habe ich das dann in der Hand?

Sorry, Newbie;)

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WiWi Gast

Zielvereinbarung vertraglich geregelt?

Nein, der liegt m.W. bei 200%. Man kann also, wenn man gut Gas gibt, einiges rausholen.

Ich habe mich nur gefragt, ob z.B die vom Poster oben genannten 1700 Stunden vertraglich festgehalten werden müssten als Bedingung für 100% Zielerreichung, sprich 10k Bonus. Sollte es dann so sein, dass ich mal einen Monat kein Projekt habe, wüsste ich ja sofort, dass ich mein Ziel nicht mehr erreiche. Jetzt kann man sagen "Dann sieh zu, dass du auf Projekten bist", aber in wie weit habe ich das dann in der Hand?

Sorry, Newbie;)

Das wird entweder in dem Arbeitsvertrag oder alternativ in einem für ein oder mehrere Jahre gültigen Bonusplan geregelt.

Wenn dein zukünftiger Arbeitgeber ein typisches Modell fährt, wird der Schwellwert so geregelt sein, dass du das Ziel bei einem Monat Auszeit noch erreichen kannst, also z.B. 175 Tage.

Dein Arbeitgeber will, dass du über 100% erreichen kannst. Der Hauptgrund ist, dass dich das dazu motivieren soll, abends häufiger mal eine Stunde länger bei der Arbeit zu bleiben.

Der zweite Grund ist, dass sich ein Bonus über 100% gut anfühlt. Nehmen wir an, dein variabler Anteil ist 10k. Wenn du eine Zielerreichung von 140% hast, kriegst du 14k. Das fühlt sich besser an, als eine Zielerreichung von 70% bei einem variablen Anteil von 20k, obwohl du da auch 14k kriegst.

Das bedeutet nicht, dass du nicht auch unter 100% landen kannst. Im ersten Jahr ist das noch nicht mal unwahrscheinlich. Aber über ein paar Jahre gesehen, landest du wahrscheinlich im Durchschnitt über 100%, möglicherweise sogar sehr deutlich.

Eine Ausnahme wäre aber natürlich so etwas wie eine länge Rezession mit dauerhaft schlechter Auftragslage. Da ist der variable Anteil dann ein Puffer für die Firma. Einerseits schlecht für dich, andererseits ist die Alternative wahrscheinlich betriebsbedingte Kündigungen.

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WiWi Gast

Zielvereinbarung vertraglich geregelt?

WiWi Gast schrieb am 25.02.2019:

Nein, der liegt m.W. bei 200%. Man kann also, wenn man gut Gas gibt, einiges rausholen.

Ich habe mich nur gefragt, ob z.B die vom Poster oben genannten 1700 Stunden vertraglich festgehalten werden müssten als Bedingung für 100% Zielerreichung, sprich 10k Bonus. Sollte es dann so sein, dass ich mal einen Monat kein Projekt habe, wüsste ich ja sofort, dass ich mein Ziel nicht mehr erreiche. Jetzt kann man sagen "Dann sieh zu, dass du auf Projekten bist", aber in wie weit habe ich das dann in der Hand?

Sorry, Newbie;)

Das wird entweder in dem Arbeitsvertrag oder alternativ in einem für ein oder mehrere Jahre gültigen Bonusplan geregelt.

Wenn dein zukünftiger Arbeitgeber ein typisches Modell fährt, wird der Schwellwert so geregelt sein, dass du das Ziel bei einem Monat Auszeit noch erreichen kannst, also z.B. 175 Tage.

Dein Arbeitgeber will, dass du über 100% erreichen kannst. Der Hauptgrund ist, dass dich das dazu motivieren soll, abends häufiger mal eine Stunde länger bei der Arbeit zu bleiben.

Der zweite Grund ist, dass sich ein Bonus über 100% gut anfühlt. Nehmen wir an, dein variabler Anteil ist 10k. Wenn du eine Zielerreichung von 140% hast, kriegst du 14k. Das fühlt sich besser an, als eine Zielerreichung von 70% bei einem variablen Anteil von 20k, obwohl du da auch 14k kriegst.

Das bedeutet nicht, dass du nicht auch unter 100% landen kannst. Im ersten Jahr ist das noch nicht mal unwahrscheinlich. Aber über ein paar Jahre gesehen, landest du wahrscheinlich im Durchschnitt über 100%, möglicherweise sogar sehr deutlich.

Eine Ausnahme wäre aber natürlich so etwas wie eine länge Rezession mit dauerhaft schlechter Auftragslage. Da ist der variable Anteil dann ein Puffer für die Firma. Einerseits schlecht für dich, andererseits ist die Alternative wahrscheinlich betriebsbedingte Kündigungen.

Das hat sehr geholfen, vielen Dank!

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