DieManager von Morgen WiWi-TReFF.de - Zeitung & Forum für Wirtschaftsstudium & Karriere
Arbeitsvertrag & -rechtAV

Der Arbeitsvertrag

Der Arbeitsvertrag regelt die Rechte und Pflichten der Vertragsparteien. Die schriftliche Ausarbeitung des Arbeitsvertrags hilft Missverständnisse auszuschließen und beugt späteren Streitigkeiten vor.

Ein Kugelschreiber liegt auf einem Holzuntergrund.

Grundsätzliches zum Arbeitsvertrag
Am Ende des erfolgreichen Bewerbungsprozesses steht der Arbeitsvertrag. Die wesentlichen Bestandteile des Arbeitsvertrags sind:

Meist nicht verhandlungsfähig sind typische Betriebs- oder Unternehmensstandards wie

Tipp:
Hat der für deine Einstellung zuständige Mitarbeiter das Unternehmen gewechselt, sind mündliche Absprachen schwer nachvollziehbar. Also genauestens prüfen, ob alle im Gespräch vereinbarten Bedingungen unmissverständlich berücksichtigt wurden.

Befristet oder unbefristet
Das befristete Arbeitsverhältnis endet nach Ablauf der vereinbarten Frist. Eine Fortsetzung des Vertragsverhältnisses setzt den Abschluss eines neuen, unbefristeten Vertrages voraus. Das unbefristete Arbeitsverhältnis geht nach der Probezeit direkt in ein festes Arbeitsverhältnis über, wenn keine Kündigung erfolgt.

Probezeit
Die Probezeit ermöglicht beiden Seiten, das Vertragsverhältnis innerhalb von 14 Tagen ohne Angabe von Gründen zu kündigen. Üblich und maximal zulässig sind 6 Monate Probezeit.

  1. Seite 1: Grundsätzliches zum Arbeitsvertrag
  2. Seite 2: Zentrale Bestandteile des Arbeitsvertrags
  3. Seite 3: Checkliste Arbeitsvertrag - Vertragsbestandteile

Im Forum zu AV

4 Kommentare

Wann im Bewerbungsverlauf absagen (1./2. Runde...)?

WiWi Gast

Hier TE: Danke für die ausführlichen Antworten. War am Anfang skeptisch, ob ich so asozial sein soll, aber wenn ich mir überlege, wie zum Teil Unternehmen mit Bewerbern/Mitarbeitern umgehen, dann habe ...

15 Kommentare

Arbeitsvertrag seit Wochen nicht erhalten

WiWi Gast

ging mir vor drei Wochen ähnlich mit einem sehr renommierten Unternehmen! Mündliche + schriftliche Zusage durch Headhunter und Unternehmen selber. Aktuelle Anstellung gekündigt, weil ich innerhalb ku ...

2 Kommentare

AV gekündigt zum 15.09. VZ-Student ab 01.09. ?

WiWi Gast

Überhaupt keine Probleme.

18 Kommentare

Unternehmen verklagen Täuschung / falsche Stellenbeschreibung

WiWi Gast

Leider hat der Personaler vollkommen Recht. Der Arbeitsvertrag ist, dass, was vereinbart wurde und sonst nichts. Den Rest müsste der TE nachweisen. Zum Beispiel durch eine Aktennote, die aber auch wi ...

9 Kommentare

Befristeter Arbeitsvertrag

WiWi Gast

Ja, die Befristung wäre 2 Jahre. Man muss dazu sagen, dass der Konzern sich gerade im Turnaround befindet und sich einige Stellen ganz neu besetzen werden. Das ist auch ein Grund, warum die Stelle &q ...

13 Kommentare

Arbeitsvertrag: Angebot schriftlich erhalten, wie weiter?

marketeer

Du meinst übertariflich... AT ist alles, was nicht über den "normalen"-Tarif-Vertrag abgebildet wird: z.B.: Tariflich wäre die Arbeitszeit 38,5 Stunden. Angeboten wird ein Vertrag mit 40 Stu ...

13 Kommentare

Was im Arbeitsvertrag alles festhalten?

Imoen

Das Unternehmen hat ca. 4000+ Mitarbeiter, meine Abteilung hat 80 Mitarbeiter. Einen Tarifvertrag gibt es nicht, die Gehälter werden jährlich in den Mitarbeitergesprächen festgelegt.

Artikel kommentieren

Als WiWi Gast oder Login

Zum Thema AV

Eine Hand hält ein Smartphone.

Arbeitsvertrag: Textform ersetzt Schriftform – SMS und E-Mail werden rechtskräftig

In Zeiten der Digitalisierung ändert sich auch die Kommunikation im Büro. Viele wünschen sich die Forderung nach einer Gehaltserhöhung oder einem Freizeitausgleich per SMS an den Arbeitgeber zu schicken – ist das möglich? Tatsächlich ist dieser Tatbestand seit dem 01. Oktober 2016 rechtskräftig. Durch das Inkrafttreten der Änderungen im deutschen Vertragsrecht ist es ab sofort möglich, Ansprüche auch per Textform gelten zu machen. Dabei muss aber der Unterschied zwischen der „Textform“ und der altbekannten „Schriftform“ beachtet werden. Und reicht die Textform auch bei einer Kündigung aus?

Urlaub Studentenleben

Befristeter Arbeitsvertrag: Verfall von Urlaubsansprüchen

Das Bundesarbeitsgericht (BAG) hat dem Gerichtshof der Europäischen Union (EuGH) Fragen zum Verfall von Urlaubsansprüchen vorgelegt. Nach deutschem Gesetz ist ein Arbeitgeber nicht verpflichtet, dem Arbeitnehmer Urlaub im Urlaubsjahr zu gewähren. Diese Urlaubsansprüche dürfen nach dem Urlaubsjahr nicht verfallen, weil der der Arbeitnehmer seinen Urlaubsanspruch hätte wahrnehmen können.

Weiteres zum Thema Arbeitsvertrag & -recht

Eine weiße Tür mit der Aufschrift Schulungsraum.

Weiterbildung: Rückzahlung von Weiterbildungskosten bei Kündigung des Arbeitsverhältnisses

Die Vereinbarung von Rückzahlungskosten in Verträgen unterliegen einer Angemessenheitskontrolle. Beim vorzeitigem Beenden einer Ausbildung wollen somit viele Arbeitgeber die Ausgaben zurückerstattet bekommen. Das Bundesarbeitsgericht (BAG) hat dennoch entschieden, dass diese Rückzahlungsklauseln an sehr strenge Voraussetzungen geknüpft sind und somit oft als unwirksam gelten.

Eine Hand hält ein Smartphone.

Arbeitsvertrag: Textform ersetzt Schriftform – SMS und E-Mail werden rechtskräftig

In Zeiten der Digitalisierung ändert sich auch die Kommunikation im Büro. Viele wünschen sich die Forderung nach einer Gehaltserhöhung oder einem Freizeitausgleich per SMS an den Arbeitgeber zu schicken – ist das möglich? Tatsächlich ist dieser Tatbestand seit dem 01. Oktober 2016 rechtskräftig. Durch das Inkrafttreten der Änderungen im deutschen Vertragsrecht ist es ab sofort möglich, Ansprüche auch per Textform gelten zu machen. Dabei muss aber der Unterschied zwischen der „Textform“ und der altbekannten „Schriftform“ beachtet werden. Und reicht die Textform auch bei einer Kündigung aus?

Beliebtes zum Thema Berufseinstieg

Studien-Cover »Recruiting Trends 2018«

Recruiting Trends 2018: Jobbörsen sind Shooting Star

Online-Jobbörsen profitieren bei den Recruiting-Budgets in 2018 mit einem Anstieg von 28 auf 45 Prozent am meisten. Durch den Fachkräftemangel wird das Recruiting von Berufserfahrenen zum wichtigsten Thema im Recruiting. Es verdrängt damit das Arbeitgeberimage von Rang eins. Für fast 80 Prozent der Unternehmen gehörten Social Media Recruiting und Active Sourcing zudem zu den Top Themen. Shooting Stars der Recruiting Technologie sind Mitarbeiterempfehlungsplattformen, Videointerviewlösungen und Talentsuchmaschinen. Dies sind Ergebnisse der Studie "Recruiting Trends 2018" vom Institute for Competitive Recruiting.

Ein Pfeiler mit der roten Aufschrift: Hot Spot - Der WLAN Zugang ins Internet.

Jobrekord: ITK-Branche mit 40.000 neuen Arbeitsplätzen

Die ITK-Branche wächst weiterhin stark. Mit einem prognostizierten Umsatzplus von 1,7 Prozent auf 164 Milliarden Euro werden im laufenden Jahr etwa 42.000 neue Arbeitsplätze entstehen. Wachstumstreiber ist vor allem die Informationstechnologie, die ein Umsatzplus von 3,1 Prozent und 88 Milliarden Euro verbucht. Software und IT-Services legen mit 6,3 Prozent am stärksten zu. So lauten die Prognosen des Digitalverbandes Bitkom für die ITK-Branche im Jahr 2018.

Berufseinstieg in NRW: Die NRW-Flagge flattert im Wind.

Jobsuche: Bayern, NRW und BW sind für Absolventen attraktiv

Absolventen, Fachkräfte und Führungskräfte suchen bundesweit Jobs. Besonders beliebt sind jedoch Arbeitgeber in den Bundesländern Baden-Württemberg, Bayern und Nordrhein-Westfalen. Am unattraktivsten empfinden Fachkräfte und Führungskräfte Mecklenburg-Vorpommern und das Saarland. Zu diesen Ergebnissen kommt die Studie „Attraktive Arbeitgeber 2016“ der Jobbörse Berufsstart.de.

Blick auf Berufseinstieg: Der Gesichtsausschnitt einer Frau mit Auge und Augenbraue.

Bildung auf einen Blick 2016: Start ins Berufsleben funktioniert

Die aktuelle OECD-Studie „Bildung auf einen Blick 2016“ bestätigt: Die deutsche Erwerbslosenquote liegt in allen Bildungsbereichen unter dem OECD-Durchschnitt. Das berufliche Bildungssystem in Deutschland beweist seine Stärke durch den reibungslosen Übergang von der Ausbildung in den Beruf. Der Bericht zeigt, wer einen Studienabschluss ergreift, hat einen Gehaltsvorteil von mehr als 50 Prozent. Im Ländervergleich sind in Deutschland besonders MINT-Studiengänge beliebt.