DieManager von Morgen WiWi-TReFF.de - Zeitung & Forum für Wirtschaftsstudium & Karriere
Arbeitsvertrag & -rechtMZ

Jobangebot nach Zusage ablehnen - Wie?

Autor
Beitrag
WiWi Gast

Jobangebot nach Zusage ablehnen - Wie?

Hallo zusammen,

ich habe momentan folgendes Dilemma. Habe vor kurzem ein Angebot bekommen, dem ich mehr oder weniger am Telefon zugesagt habe. Vertrag liegt noch nicht hier und wird denke ich Anfang nächster Woche versandt. Nun habe ich allerdings in der Zwischenzeit ein aus verschiedenen Gründen besseres Angebot bekommen. Wie komme ich aus der Nummer mit dem ersten Angebot jetzt noch raus? Hab wirklich Bedenken abzusagen, nicht, dass z.B. schon weitere Interviews gecancelled worden sind usw. Schreibt man einfach eine Email mit der Begründung (die in meinen Augen auch wirklich Sinn macht), oder sollte ich schon in den sauren Apfel beißen und persönlich per Telefon absagen?
Danke euch!

antworten
WiWi Gast

Re: Jobangebot nach Zusage ablehnen - Wie?

Du musst dir eine Sache mal vor Augen führen:
Sollte das Unternehmen in einer ähnlichen Situation sein, dann jagen die dich ohne mit der Wimper zu zucken zum Teufel. Leider hat der ganze Bewerbungsprozess nichts mit Ethik oder Fairnes zu tun. Eine professionelle HR Abteilung sagt nichts ab, bevor nicht der unterschriebene Vertrag eingegangen ist (und das sollte auch für jeden Bewerber gelten!!!)

Solange du nicht den Vertrag des "besseren" Unternehmens in den Händen hast, wirst du nirgendwo absagen. Hast du den Vertrag vorliegen und unterschrieben, dann kannst du es entweder den Unternehmen gleich machen und schreibst eine Email alá: Sehr geehrter Herr XY, leider muss ich Ihnen mitteilen, dass ich mich gegen Ihr Unternehmen entschieden habe. Oder aber du bringst wieder etwas Menschlichkeit ins Spiel, nimmst den Hörer in die Hand und rufst dort an.

Denk nicht so sehr an die folgen für das Unternehmen, wenn die anderen Leuten absagen ohne einen unterschriebenen Vertrag zu haben, dann sind die selber Schuld.
Denk wie ein Profi und benutze deine Ellenbogen, nur so geht es im deutschen Berufsleben.

antworten
WiWi Gast

Re: Jobangebot nach Zusage ablehnen - Wie?

Nimm den sauren Apfel! D.h., ruf denjenigen an, der Dein Kontakt ist und der Dich auch im Vorstellungsgespräch interviewt hat.

Alles andere ist Bettnässerei und ein Zeichen von Schwäche. Genauso, wie jeder Bewerber sich darüber im Klaren ist, dass das Unternehmen nicht nur ihn zum Vorstellungsgespräch einlädt, ist auchklar, dass Du Dich nicht nur bei diesem einen Unternehmen beworben hast.,

Das mit der mündlichen Zusage ist unangenehm, und genau deshalb solltest Du auch mündlich darlegen, warum Du jetzt doch nicht kommst.

antworten
WiWi Gast

Re: Jobangebot nach Zusage ablehnen - Wie?

Ganz ehrlich: Genieß die Situation. Ich hatte was ganz ähnliches vor 2 Jahren. Und hab dann abgesagt. Hab dann die Vertragsunterzeichnung rausgezögert um auf die andere Zusage zu warten, die dann auch kam. Du solltest auf jeden Fall die Eier haben, persönlich anzurufen und die Situation erklären. Jeder, der ein kelines bisschen Empathie besitzt, wird deine Situation und Entscheidung verstehen können. Und falls nicht, ist es auch egal. Ich bin echt kein Arsch, aber man muss sich eines immer bewusst sein: Im Job geht es NICHT um Freundschaft. Man ist dort nich zum Spaß - und genau so wirst du im Zweifel auch von jedem Unternehmen behandelt. Daher denk an dich. Ist ja nich so, dass die Bewerber da draußen nich überall Schlange stehen würden. Die finden schon schnell wen anderes.

antworten
WiWi Gast

Re: Jobangebot nach Zusage ablehnen - Wie?

Erst den neuen Vertrag erhalten, unterschreiben und zurücksenden.

Dann dem anderen Unternehmen absagen. Ich finde die telefonische Variante auch professioneller. Sowas passiert halt. Musst Dir kein schlechtes Gewissen deswegen machen. Und Deine Situation ist ja ein Luxusproblem ;)

antworten
WiWi Gast

Re: Jobangebot nach Zusage ablehnen - Wie?

"Sollte das Unternehmen in einer ähnlichen Situation sein, dann jagen die dich ohne mit der Wimper zu zucken zum Teufel. Leider hat der ganze Bewerbungsprozess nichts mit Ethik oder Fairnes zu tun."

So siehts aus.
Den "besseren" Vertrag unterschreiben und zurückschicken.
Bei den anderen brauchst du im Prinzip gar nichts mache, du hast telefonisch zwar zugesagt, aber es liegt ja nichts vor. Wenn die einen Vertrag schicken, kannst du auch ruhig mit einer Mail absagen, die Unternehmen machen es ja genauso. Da hat bei mir eigentlich nie jemand angerufen und persönlich abgesagt, auch nicht nach der zweiten Gesprächsrunde.

antworten
WiWi Gast

Re: Jobangebot nach Zusage ablehnen - Wie?

Bewerber werden von Unternehmen teilweise sehr schlecht behandelt. Gemachte Zusagen werden nicht eingehalten, man wird hinausgezögert (bis ein besserer Kanditad gefunden ist) usw.

Meistens bekommt man auch eine Email in der schlicht und einfach gesagt wird, dass man sich anders entschieden habe. Demnach kann man als Bewerber in ähnlicher Situation ähnlich verfahren. Warum sollte man als "schwacher" Bewerber gegenüber dem "stärkeren" Unternehmen ständig den kürzeren ziehen?

antworten
WiWi Gast

Re: Jobangebot nach Zusage ablehnen - Wie?

Denke immer daran, es gibt immer mehr Bewerber als Unternehmen. Die haben kein Problem damit, einen neuen zu finden. Ich selbst habe bei einem kleinen Unternehmen erst einmal unterschrieben, habe da angefangen und nebenbei Cases für Beratungen gelernt, weil ich von Anfang an in eine Beratung wollte (hatte neben dem Studium nur keine Zeit dafür zu lernen, damit die Noten alle im Einser Bereich waren). Als ich Cases super knacken konnte, habe ich mich bei Tier1/2 Beratungen beworben und bin auch genommen worden. Das kleine Unternehmen hatte zwar blöd geschaut, als ich nach sechs Monaten wieder gekündigt habe aber Who cares? So ist das Leben halt, bin mir sicher, dass die auch wieder einen neuen haben.

antworten
WiWi Gast

Re: Jobangebot nach Zusage ablehnen - Wie?

Danke Leute, ich denke ihr habt recht. Habe nun auch mit meinem Vater und weiteren Verwandten gesprochen und alle haben mir ähnliches gesagt. In so einer Situation muss man wohl das machen, was am Besten für einen selbst ist. Werde nun so verfahren, dass ich darauf warte, bis der "bessere" Vertrag eintrudelt und dann dem anderen Unternehmen absage. Ich hoffe zwar, dass das andere Unternehmen schnell Ersatz bekommt, aber da es ein F100 Unternehmen ist, werden sie wohl noch ein paar andere Bewerber in der Pipeline haben. Team war zwar toll, aber was soll man machen.. Ob Email oder Telefonat überlege ich noch, zum einen stimmt es, ich habe auch viele Absagen einfach per Mail bekommen, selbst nach 1 oder 2 persönlichen Gesprächen nach denen ich mich schon über ein Telefonat gefreut habe. Andererseits gehört es vllt auch zum guten Ton anzurufen und nicht einfach eine Email zu schicken. Mal schauen, wie ich mich entscheide :) Danke euch nochmal, eure Antworten waren wirklich extrem hilfreich!

antworten
WiWi Gast

Re: Jobangebot nach Zusage ablehnen - Wie?

Ob Telefon oder Email, ist alleine deine Entscheidung. Eine Email ist auch kein Zeichen von Schwäche, ein Telefonat wäre halt menschlicher.

Aber um das noch einmal zu betonen:
Mache nichts, bevor du nicht das Arbeitspapier vorliegen hast!
Sollte dir die schlechtere Firma zuerst den Vertrag zuschicken, dann halte die hin und sage du brauchst noch Bedenkzeit.
Hier gab es schon ähnliche Fälle, die haben ne mündliche Zusage von Firma A erhalten, danach eine bessere von Firma B. DAnn bei Firma A abgesagt und es kam kein Vertrag von Firma B, nur ne Email, dass man sich für jemand anderen entschieden habe.
Die standen dann mit nichts da!

antworten
WiWi Gast

Re: Jobangebot nach Zusage ablehnen - Wie?

Der Grund dafür, dass Du es telefonisch machen solltest, ist, dass Du eine (mündliche) Zusage gegeben hast!

Wenn ein Unternehmen Dir ein persönliches Vorstellungsgespräch gibt und dann per mail absagt, ist das was völlig anderes. Denn ein Vorstellungsgespräch ist keine Zusage, sondern ein Vorstellungsgespräch!

Lounge Gast schrieb:

Danke Leute, ich denke ihr habt recht. Habe nun auch mit
meinem Vater und weiteren Verwandten gesprochen und alle
haben mir ähnliches gesagt. In so einer Situation muss man
wohl das machen, was am Besten für einen selbst ist. Werde
nun so verfahren, dass ich darauf warte, bis der
"bessere" Vertrag eintrudelt und dann dem anderen
Unternehmen absage. Ich hoffe zwar, dass das andere
Unternehmen schnell Ersatz bekommt, aber da es ein F100
Unternehmen ist, werden sie wohl noch ein paar andere
Bewerber in der Pipeline haben. Team war zwar toll, aber was
soll man machen.. Ob Email oder Telefonat überlege ich noch,
zum einen stimmt es, ich habe auch viele Absagen einfach per
Mail bekommen, selbst nach 1 oder 2 persönlichen Gesprächen
nach denen ich mich schon über ein Telefonat gefreut habe.
Andererseits gehört es vllt auch zum guten Ton anzurufen und
nicht einfach eine Email zu schicken. Mal schauen, wie ich
mich entscheide :) Danke euch nochmal, eure Antworten waren
wirklich extrem hilfreich!

antworten
WiWi Gast

Re: Jobangebot nach Zusage ablehnen - Wie?

"Der Grund dafür, dass Du es telefonisch machen solltest, ist, dass Du eine (mündliche) Zusage gegeben hast!"

Was ist den das für eine seltsame Logik?
Unternehmen geben oftmals mündliche Quasi-Zusagen und sagen kurze Zeit später dann per Mail ab.

antworten
WiWi Gast

Re: Jobangebot nach Zusage ablehnen - Wie?

Wenn es um eine saubere Absage geht, würde ich kurz schriftlich absagen und ein Telefontermin vereinbaren, um die Gründe mündlich zu erläutern. Damit umgehst du es, dass jemand bei einer rein telefonischen Absage gleich sauer reagiert und gehst zweistufig korrekt vor.

antworten
WiWi Gast

Re: Jobangebot nach Zusage ablehnen - Wie?

"Wenn es um eine saubere Absage geht, würde ich kurz schriftlich absagen und ein Telefontermin vereinbaren, um die Gründe mündlich zu erläutern. Damit umgehst du es, dass jemand bei einer rein telefonischen Absage gleich sauer reagiert und gehst zweistufig korrekt vor."

-Genau richtig

antworten
WiWi Gast

Re: Jobangebot nach Zusage ablehnen - Wie?

Ich hatte eine ähnliche Situation. Auch ich hatte mündlich schon zugesagt, Vertragsunterlagen lagen bei mir und musste dann doch absagen, weil anderes Angebot einfach noch besser zu mir passte. Klar, man fühlt sich nicht sehr toll dabei. Aber ich stimme hier allen zu: es geht um den eigenen Berufseinstieg und um die Gestaltung der nächsten Jahre. Und da muss man einfach mal egoistisch sein. Dem Unternehmen ist ja auch nicht wirklich gedient, wenn man nicht wirklich dort arbeiten möchte und im Zweifel kurze Zeit später kündigt. Damit haben sie ja mehr Kosten durch Einlernung etc. als wenn du gleich das Angebot ausschlägst. Ich habe damals angerufen gehabt, jedoch keinen erreicht und daher per E-Mail abgesagt. Aber dabei geachtet, sehr fair mich für alles zu bedanken und sehr nett zu wirken. Auch im Nachhinein glaub ich, ist die Schriftform nicht verkehrt, da man den anderen Zeit lässt sich abzureagieren. Man weiß ja nie, was bei denen abläuft. Ich würde mich meinen Vorrednern allerdings anschließen, dass es auch fair ist ein Telefontermin anzubieten.

Also viel Erfolg bei deinem Berufseinstieg und vor allem: mach dir danach nicht mehr so viele Gedanken darum! :-)

antworten
WiWi Gast

Re: Jobangebot nach Zusage ablehnen - Wie?

Kurze schriftliche Absage ist an sich mehr als ausreichend, sowas kommt immer wieder vor, und die müssen das aushalten das ihnen einer von der Bettkante hüpft... So ist das.

an langen Telefongespräche weswegen und wieso ist meist auch keiner interessiert.

Würd ich also nur machen wenn wirklich sehr guter/fairer Kontakt war und Angebot auch sehr gut, und das als positives Feedback geben das es nicht an ihnen gelegen hat sondern das anders Angebot einfach für dich besser passt.

Wenn ganz freundlich bist kannste ja nach vorheriger Rücksprache Kontaktdaten von bekannten Mitstudenten schicken die noch nix gefunden haben aber wo du denkst das die das auch machen könnten weil weißt das motiviert sind und gute Leistungen im Studium erbracht haben.

Falls der Personaler sich schon "festgelegt" hatte, und dem die Jacke brennt hat er immerhin dann neue potentielle Bewerber die er sich ansehen kann, und deine Kollegen können sich auch freuen...

Das ist so am elegantesten, falls man sich unter geänderten Vorzeichen in 5 oder 15 Jahren nochmal woanders trifft knallt man dir dann sicher nicht wegen "damals" die Tür vor der Nase zu, und falls dein Ansprechpartner mal beim selben Unternehmen landet wie du (sag niemals nie) wird man dir auch nicht mehr grollen.

antworten
WiWi Gast

Re: Jobangebot nach Zusage ablehnen - Wie?

Hallo,

ich finde Ihr Beispiel sehr hilfreich. Ich befinde mich gerade in gleiche Situation und bin der gleiche Meinung, dass telefonisch kann man der Person in eine schlechte Zeit erreichen. Nun auf Grund meiner ausländischer Hintergrund tut es mir schwer so höfflich eine Absage-E-Mail zu formulieren, wie ich wirklich es meine... Ich wäre sehr dankbar, wenn Sie vlt. einen Beispiel von so einem E-Mail die Sie damals geschrieben haben geben könnten. Ich danke Ihnen im Voraus.

Lounge Gast schrieb:

Ich hatte eine ähnliche Situation. Auch ich hatte mündlich
schon zugesagt, Vertragsunterlagen lagen bei mir und musste
dann doch absagen, weil anderes Angebot einfach noch besser
zu mir passte. Klar, man fühlt sich nicht sehr toll dabei.
Aber ich stimme hier allen zu: es geht um den eigenen
Berufseinstieg und um die Gestaltung der nächsten Jahre. Und
da muss man einfach mal egoistisch sein. Dem Unternehmen ist
ja auch nicht wirklich gedient, wenn man nicht wirklich dort
arbeiten möchte und im Zweifel kurze Zeit später kündigt.
Damit haben sie ja mehr Kosten durch Einlernung etc. als wenn
du gleich das Angebot ausschlägst. Ich habe damals angerufen
gehabt, jedoch keinen erreicht und daher per E-Mail abgesagt.
Aber dabei geachtet, sehr fair mich für alles zu bedanken und
sehr nett zu wirken. Auch im Nachhinein glaub ich, ist die
Schriftform nicht verkehrt, da man den anderen Zeit lässt
sich abzureagieren. Man weiß ja nie, was bei denen abläuft.
Ich würde mich meinen Vorrednern allerdings anschließen, dass
es auch fair ist ein Telefontermin anzubieten.

Also viel Erfolg bei deinem Berufseinstieg und vor allem:
mach dir danach nicht mehr so viele Gedanken darum! :-)

antworten
WiWi Gast

Re: Jobangebot nach Zusage ablehnen - Wie?

Hallo, ich befinde mich jetzt in gleiche Situation. Habe mich für Praktikum beworben. Dann bekomme ich 2 Zusage (A und B). Habe den beiden 2 Zusage per Telefon zugesagt, dann per Email, und die benötigten Dokumente per Email geschickt. A möchte ich lieber annehmen aber der Vertrag von A kommt höchstwahrscheinlich später, während B eine baldige Bestätigung braucht.
Meine Frage ist:
Ist es in Ordnung, wenn ich die Praktikumsstelle absage, nachdem ich den Vertrag erhalte (aber noch nicht unterschrieben habe)?
Und was wäre ein plausibel Grund für das abgelehnte Unternehmen?
Ich lasse eigentlich mein Bauchgefühl mitentscheiden, und da ich noch Klausuren schreiben muss, wähle ich lieber A, da B ein viel größeres Unternehmen ist und d.h. mir bleibt weniger Zeit zum Studien.

antworten
WiWi Gast

Re: Jobangebot nach Zusage ablehnen - Wie?

Wenn schon ein Vertrag unterschrieben wurde, ist es wichtig einen Aufhebungsvertrag zu unterschreiben. Sonst bist du am Ende angreifbar (auch wenn es nicht passieren wird).

antworten
WiWi Gast

Re: Jobangebot nach Zusage ablehnen - Wie?

Bei Praktikanten habe ich noch nie erlebt, dass ein Unternehmen den Praktikanten auf Schadensersatz verklagt. Bei Berufseinsteigern kommt es sehr selten vor. Bei Berufserfahrenen immer wieder einmal, wenn kurzfristig Verträge nicht eingehalten werden.

WiWi Gast schrieb am 14.12.2018:

Wenn schon ein Vertrag unterschrieben wurde, ist es wichtig einen Aufhebungsvertrag zu unterschreiben. Sonst bist du am Ende angreifbar (auch wenn es nicht passieren wird).

antworten
WiWi Gast

Re: Jobangebot nach Zusage ablehnen - Wie?

WiWi Gast schrieb am 14.12.2018:

Ich lasse eigentlich mein Bauchgefühl mitentscheiden, und da ich noch Klausuren schreiben muss, wähle ich lieber A, da B ein viel größeres Unternehmen ist und d.h. mir bleibt weniger Zeit zum Studien.

Und du glaubst ernsthaft, dass du im kleineren Unternehmen weniger zu tun hast. Ich stelle dir sogar eine gegensetzliche Hypothese auf, bei Unternehmen B bist du ein Prakti von vielen, machst deine 35 Stunden Woche und kannst dir auch ohne Probleme für Klausuren frei nehmen. Bei Unternehmen A bist du der einzige Prakti, man setzt auf dich als volle Arbeitskraft und um dein Pensum zu schaffen musst du Überstunden machen.

antworten

Artikel zu MZ

Vergütung von Reisezeiten bei Auslandsentsendung

Geschäftsreisen: Wartebereich am Flughafen - Das Warten zählt laut Urteil des Bundesarbeitsgerichts zur Arbeitszeit

Entsendet der Arbeitgeber den Arbeitnehmer vorübergehend zur Arbeit ins Ausland, sind die für Hinreise und Rückreise erforderlichen Zeiten wie Arbeitszeit zu vergüten. So lautet das aktuelle Urteil 5 AZR 553/17 des Bundesarbeitsgerichts vom 17. Oktober 2018.

Kostenloser Muster-Aufhebungsvertrag der IHK

Der Schriftzug Recht zum Thema Muster-Aufhebungsvertrag.

Ein Aufhebungsvertrag löst einen Arbeitsvertrag auf und beendet das Arbeitsverhältnissen. Im Gegensatz zu einer Kündigung wird das Arbeitsverhältnis von beiden Seiten, also Arbeitnehmer und Arbeitgeber gleichzeitig beendet. Durch Aufhebungsverträge wird der Kündigungsschutz im Arbeitsrecht umgangen. Die Industrie- und Handelskammer Frankfurt am Main bietet als Microsoft Word Vorlage zum kostenlosen Download einen Muster-Aufhebungsvertrag an.

Der Arbeitsvertrag

Ein Kugelschreiber liegt auf einem Holzuntergrund.

Der Arbeitsvertrag regelt die Rechte und Pflichten der Vertragsparteien. Die schriftliche Ausarbeitung des Arbeitsvertrags hilft Missverständnisse auszuschließen und beugt späteren Streitigkeiten vor.

Probezeit – Tipps für den erfolgreichen Start

Der erste Arbeitstag rückt näher und Fragen kommen auf: Werde ich mich integrieren können? Welche Anforderungen kommen auf mich zu? In der Probezeit müssen sich Arbeitnehmer behaupten, aber auch herausfinden, ob die Position im Unternehmen das Richtige ist. Der WiWi-Treff befasst sich im Teil 2 mit interessanten Tipps für den erfolgreichen Start in die Probezeit.

Probezeit – arbeitsrechtliche Grundlagen

Werde ich mit den neuen Aufgaben zurechtkommen? Kann ich mich in das Team integrieren? Vor dem ersten Arbeitstag ist die Aufregung groß – denn nun heißt es, ab ins kalte Wasser und sich behaupten. Die Probezeit ist ideal, sowohl für Arbeitgeber als auch für Arbeitnehmer, im Unternehmen seinen Platz zu finden oder nicht. Der WiWi-Treff befasst sich im Teil 1 mit relevanten arbeitsrechtlichen Grundlagen und Pflichten die das Thema Probezeit umfassen.

Weiterbildung: Rückzahlung von Weiterbildungskosten bei Kündigung des Arbeitsverhältnisses

Eine weiße Tür mit der Aufschrift Schulungsraum.

Die Vereinbarung von Rückzahlungskosten in Verträgen unterliegen einer Angemessenheitskontrolle. Beim vorzeitigem Beenden einer Ausbildung wollen somit viele Arbeitgeber die Ausgaben zurückerstattet bekommen. Das Bundesarbeitsgericht (BAG) hat dennoch entschieden, dass diese Rückzahlungsklauseln an sehr strenge Voraussetzungen geknüpft sind und somit oft als unwirksam gelten.

Arbeitsrecht: Rechte der Schwerbehindertenvertretung bei Besetzung von Führungsstellen

Ein Fahrstuhl mit einem Symbol für einen Personen- und einen Behindertentransport.

Das Bundesarbeitsgericht (BAG) hat entschieden: Bei der Besetzung einer Führungsposition muss die Schwerbehindertenvertretung nicht immer am Besetzungsverfahren beteiligt werden. Es sei denn, dass die Führungsanforderungen auch schwerbehindertenspezifische Aufgaben – wie die Gestaltung von behinderungsgerechten Arbeitsplätzen - beinhaltet.

Arbeitsvertrag: Textform ersetzt Schriftform – SMS und E-Mail werden rechtskräftig

Eine Hand hält ein Smartphone.

In Zeiten der Digitalisierung ändert sich auch die Kommunikation im Büro. Viele wünschen sich die Forderung nach einer Gehaltserhöhung oder einem Freizeitausgleich per SMS an den Arbeitgeber zu schicken – ist das möglich? Tatsächlich ist dieser Tatbestand seit dem 01. Oktober 2016 rechtskräftig. Durch das Inkrafttreten der Änderungen im deutschen Vertragsrecht ist es ab sofort möglich, Ansprüche auch per Textform gelten zu machen. Dabei muss aber der Unterschied zwischen der „Textform“ und der altbekannten „Schriftform“ beachtet werden. Und reicht die Textform auch bei einer Kündigung aus?

Probezeit: Vorausgegangenes Praktikum zählt nicht zur Probezeit einer Berufsausbildung

Gebäude des Bundesarbeitsgerichtes

Viele beginnen vor einer Berufsausbildung ein Praktikum im Unternehmen. Kann so ein vorangegangenes Praktikum als Probezeit im Anschluss angerechnet werden? Das Bundesarbeitsgericht (BAG) hat dazu entschieden: Ein vorausgegangenes Praktikum gilt nicht als Probezeit in einer anschließenden Berufsausbildung.

Anspruch auf Weihnachtsgeld bei gekündigtem Arbeitsverhältnis

In der Regel steht in vielen Arbeits- und Tarifverträgen geschrieben, dass nur ein Anspruch auf Weihnachtsgeld besteht, wenn sich das Arbeitsverhältnis bei der Auszahlung oder zu einem Stichtag in einem unkündbaren Zustand befindet. Das Bundesarbeitsgericht (BAG) hat entschieden, dass ein Weihnachtsgeldanspruch maßgeblich von der Höhe und wofür abhängt.

Firmenwagen: Kein Anspruch auf private Dienstwagennutzung bei längerer Arbeitsunfähigkeit

Der vordere Innenraum eines Audis.

Das Bundesarbeitsgericht (BAG) hat entschieden: Ist ein Arbeitnehmer dauerhaft erkrankt, darf der Arbeitgeber ihm den Firmenwagen entziehen. Die private Nutzung von Dienstwagen gilt als geldwerter Vorteil und an erbrachter Arbeitsleistung gekoppelt.

Arbeitsvertrag: Bonuszahlungen bei Investmentbank sind nicht immer verpflichtend

Investmentbanking, Investment Banking, Investment Bank, Investmentbank, IB, M&A,

Haben Investmentbanker das Recht Bonuszahlungen einzustreichen, auch wenn sich das Unternehmen in einer wirtschaftlichen Krise befindet? Das Bundesarbeitsgericht (BAG) hat entschieden: Ob eine Bonuszahlung erfolgt, hängt von den individuellen Zielvereinbarungen im Arbeitsvertrag fest.

Personalakte: Arbeitnehmer darf Personalakte trotz Beendigung des Arbeitsverhältnisses einsehen

Das Bundesarbeitsgericht (BAG) hat entschieden: Nach der Beendigung eines Arbeitsverhältnisses besteht seitens des Arbeitnehmers weiterhin das Recht zur Einsicht in die Personalakte.

Arbeitsvertrag: Abgrenzung von Arbeitsverhältnis und Werkvertrag

Gesetz und Recht - Das  Paragrafenzeichen einer Schreibmaschine ist angeschlagen.

Das Bundesarbeitsgericht (BAG) hat sich mit der Gestaltung eines Dienstvertrages im Vergleich zum Werkvertrag befasst. Die Abgrenzung von Dienstvertrag und Werkvertrag entscheidet über Steuer- und Sozialabgaben und die Einstufung als Selbständiger oder Arbeitnehmer. Maßgeblich ist hierfür die Tätigkeit.

Bonusanspruch: Gerichtliche Leistungsbestimmung und Festsetzung der Bonushöhe

Das Wort BONUS - für Gehaltsbonus - auf einer Kreidetafel geschrieben.

Entscheidet der Arbeitgeber die Bonuszahlungen nach billigem Ermessen auszusetzen, kann der Arbeitnehmer seinen Bonusanspruch gerichtlich geltend machen. Das Bundesarbeitsgericht (BAG) kann die Höhe des Bonus auf Grundlage des Vertrages beider Parteien festsetzen.

Antworten auf Jobangebot nach Zusage ablehnen - Wie?

Als WiWi Gast oder Login

Forenfunktionen

Kommentare 21 Beiträge

Diskussionen zu MZ

Weitere Themen aus Arbeitsvertrag & -recht