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Wie Probearbeitszeit umgehen?

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WiWi Gast

Wie Probearbeitszeit umgehen?

Habt ihr Tipps? Kann man das aus dem Vertrag streichen?

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WiWi Gast

Wie Probearbeitszeit umgehen?

WiWi Gast schrieb am 06.03.2018:

Habt ihr Tipps? Kann man das aus dem Vertrag streichen?

Aus dem Vertrag schon das Kündigungsschutzgesetz greift aber trotzdem erst nach 6 Monaten.

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WiWi Gast

Wie Probearbeitszeit umgehen?

WiWi Gast schrieb am 06.03.2018:

WiWi Gast schrieb am 06.03.2018:

Habt ihr Tipps? Kann man das aus dem Vertrag streichen?

Aus dem Vertrag schon das Kündigungsschutzgesetz greift aber trotzdem erst nach 6 Monaten.

Heißt ich kann kündigen, mir kann aber nicht gekündigt werden? Wäre ja super.

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WiWi Gast

Wie Probearbeitszeit umgehen?

Egal, ob Probezeit oder nicht, die Kündigungsregelungen gelten immer für beide Seiten.
Aber warum machst du dir überhaupt sorgen, die Probezeit nicht zu überstehen?

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WiWi Gast

Wie Probearbeitszeit umgehen?

WiWi Gast schrieb am 06.03.2018:

Heißt ich kann kündigen, mir kann aber nicht gekündigt werden? Wäre ja super.

Nein das Kündigungsschutzgesetz schützt Dich greift aber erst nach 6 Monaten.

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WiWi Gast

Wie Probearbeitszeit umgehen?

Man kann in den Vertrag die Klausel aufnehmen, dass das Kündigungsschutzgesetz ab dem ersten Vertragstag greift. Das ist rechtskräftig und dadurch hat man keine Probezeit.

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WiWi Gast

Wie Probearbeitszeit umgehen?

WiWi Gast schrieb am 06.03.2018:

Man kann in den Vertrag die Klausel aufnehmen, dass das Kündigungsschutzgesetz ab dem ersten Vertragstag greift. Das ist rechtskräftig und dadurch hat man keine Probezeit.

Dann hat man statt 2 Wochen 4 Wochen Kündigungsfrist das reisst es raus.

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WiWi Gast

Wie Probearbeitszeit umgehen?

WiWi Gast schrieb am 06.03.2018:

WiWi Gast schrieb am 06.03.2018:

Man kann in den Vertrag die Klausel aufnehmen, dass das Kündigungsschutzgesetz ab dem ersten Vertragstag greift. Das ist rechtskräftig und dadurch hat man keine Probezeit.

Dann hat man statt 2 Wochen 4 Wochen Kündigungsfrist das reisst es raus.

Naja Kündigungen sind nicht so einfach umzusetzten ohne gutem Grund. In der Probezeit hingegen kannst du jeden ohne Grund raushauen.

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WiWi Gast

Wie Probearbeitszeit umgehen?

Kann die Angst vor der Probezeit verstehen, aber man wird dann nur gekündigt wenn man wirklich richtig schlecht ist oder sich etwas unverzeibares zu Schulden kommen lässt.
Also mach dir nicht so viel Sorgen, ist eher ungebründet und kommt deutlich seltener vor als man es vermuten würde.

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WiWi Gast

Wie Probearbeitszeit umgehen?

WiWi Gast schrieb am 06.03.2018:

WiWi Gast schrieb am 06.03.2018:

WiWi Gast schrieb am 06.03.2018:

Man kann in den Vertrag die Klausel aufnehmen, dass das Kündigungsschutzgesetz ab dem ersten Vertragstag greift. Das ist rechtskräftig und dadurch hat man keine Probezeit.

Dann hat man statt 2 Wochen 4 Wochen Kündigungsfrist das reisst es raus.

Naja Kündigungen sind nicht so einfach umzusetzten ohne gutem Grund. In der Probezeit hingegen kannst du jeden ohne Grund raushauen.

So siehts aus. Ohne Grund geht nichts ohne Probezeit.

WiWi Gast schrieb am 06.03.2018:

Kann die Angst vor der Probezeit verstehen, aber man wird dann nur gekündigt wenn man wirklich richtig schlecht ist oder sich etwas unverzeibares zu Schulden kommen lässt.
Also mach dir nicht so viel Sorgen, ist eher ungebründet und kommt deutlich seltener vor als man es vermuten würde.

Kann ich nicht bestätigen. Bei mir in der Firma fliegt häufiger mal jemand in der Probezeit bzw. hat am Ende die Probezeit nicht geschafft. Ist mittlerweile schon die 2. Firma, die so handelt. Davon eine sehr große internationale Firma (>50.000 MA) und einmal eine IT-Consulting-Firma (>3.000 MA).

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WiWi Gast

Wie Probearbeitszeit umgehen?

Als Berufsanfänger kann ich diese Sorgen nicht verstehen. Man muss sich ja tatsächlich erst einmal beweisen und weiß vielleicht selbst nicht, ob das ganze das Richtige ist.

Anders war es bspw. bei mir: nach 10Jahren BE, habe ich den Arbeitgeber gewechselt über einen Headhunter. Da war es für mich selbstverständlich, dass die Probezeit aus dem Vertrag gestrichen wird. Immerhin habe ich finanzielle Verpflichtungen (Familie + Haus), deren Bedienung ich nicht wegen einer eventuell unbegründeten Kündigung während der Probezeit aufs Spiel setzen würde.

Es kommt aber auch immer auf die Verhandlungsposition an: Wenn man weiß, dass man mit Abstand der beste Kandidat für die Position ist, kann man dort verhandeln. Wenn man einer von vielen ist, wird sich der AG den Vorschlag zweimal überlegen.

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WiWi Gast

Wie Probearbeitszeit umgehen?

WiWi Gast schrieb am 07.03.2018:

Als Berufsanfänger kann ich diese Sorgen nicht verstehen. Man muss sich ja tatsächlich erst einmal beweisen und weiß vielleicht selbst nicht, ob das ganze das Richtige ist.

Anders war es bspw. bei mir: nach 10Jahren BE, habe ich den Arbeitgeber gewechselt über einen Headhunter. Da war es für mich selbstverständlich, dass die Probezeit aus dem Vertrag gestrichen wird. Immerhin habe ich finanzielle Verpflichtungen (Familie + Haus), deren Bedienung ich nicht wegen einer eventuell unbegründeten Kündigung während der Probezeit aufs Spiel setzen würde.

Es kommt aber auch immer auf die Verhandlungsposition an: Wenn man weiß, dass man mit Abstand der beste Kandidat für die Position ist, kann man dort verhandeln. Wenn man einer von vielen ist, wird sich der AG den Vorschlag zweimal überlegen.

Das Wechsel Risiko wird in der Praxis eher durch den Gehaltssprung abgedeckt.

Ich habe jetzt knapp 20 Jahre Berufserfahrung auf dem Buckel und bin bei der 5. Firma. Ein Verzicht auf die Probezeit war nur einmal möglich, als ich zur Tochterfirma gewechselt bin.

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WiWi Gast

Wie Probearbeitszeit umgehen?

Deine Aussage macht keinen Sinn. Einen Gehaltssprung bekommt man, weil man idR. mehr Verantwortung bekommt oder weil der neue AG einen Kandidaten mit genauen Anforderungen braucht, die auf dem Markt rar sind.

Um das Risiko tatsächlich monetär auszugleichen, müsste man am ersten Arbeitstag den Gegenwert von 3-6 Monatsgehältern als Bonus erhalten. Optional kann man ja dann vereinbaren, dass diese nach dem Überstehen der Probezeit wieder in irgendeiner Form zurückbezahlt werden.

WiWi Gast schrieb am 07.03.2018:

WiWi Gast schrieb am 07.03.2018:

Als Berufsanfänger kann ich diese Sorgen nicht verstehen. Man muss sich ja tatsächlich erst einmal beweisen und weiß vielleicht selbst nicht, ob das ganze das Richtige ist.

Anders war es bspw. bei mir: nach 10Jahren BE, habe ich den Arbeitgeber gewechselt über einen Headhunter. Da war es für mich selbstverständlich, dass die Probezeit aus dem Vertrag gestrichen wird. Immerhin habe ich finanzielle Verpflichtungen (Familie + Haus), deren Bedienung ich nicht wegen einer eventuell unbegründeten Kündigung während der Probezeit aufs Spiel setzen würde.

Es kommt aber auch immer auf die Verhandlungsposition an: Wenn man weiß, dass man mit Abstand der beste Kandidat für die Position ist, kann man dort verhandeln. Wenn man einer von vielen ist, wird sich der AG den Vorschlag zweimal überlegen.

Das Wechsel Risiko wird in der Praxis eher durch den Gehaltssprung abgedeckt.

Ich habe jetzt knapp 20 Jahre Berufserfahrung auf dem Buckel und bin bei der 5. Firma. Ein Verzicht auf die Probezeit war nur einmal möglich, als ich zur Tochterfirma gewechselt bin.

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