DieManager von Morgen WiWi-TReFF.de - Zeitung & Forum für Wirtschaftsstudium & Karriere
Arbeitsvertrag & -rechtProbezeit

... den falschen Eingestellt

Autor
Beitrag
WiWi Gast

... den falschen Eingestellt

Vorneweg, es ist wirklich passiert! Bei uns in der Bank war eine Stelle ausgeschrieben - relativ Junior und daher auch nicht so im Fokus. Mein Chef und ich haben etliche Kandidaten zum VG eingeladen und dann drei zur zweiten und letzten Runde weitergeleitet. Interview mit HR und Chef vom Chef, VG recht kurz und knapp, alle drei fuer mehr oder weniger OK befunden, mein Chef soll den auswaehlen den er will. So weit, so gut. Mein Chef schickt also eine Email and HR und schreibt : "Bitte "Hans Wurst" ein Angebot unterbreiten". HR kontaktiert daraufhin nicht "Hans Wurst" sondern "Heinz Wurst" der wie Hans einen allerweltsnachnamen hat und fast den gleichen Vornamen. Heinz war auch zur ersten Runde da, war einer der schlechtesten Bewerber ueberhaupt, fachlich guselig und wirkte etwas, na ja, sagen wir mal unmotiviert. Heinz nimmt das grosszuegige Angebot sofort an, es faellt keinem auf - weder HR, noch meinem Chef - teilweise, weil entweder von "Herrn Wurst" die Rede ist oder auch weil die Verwechslungsgefahr so gross ist. Drei Monate spaeter ist sein erster Arbeitstag, mein Chef und ich holen ihn unten am Empfang ab, Hans ist weit und breit nicht zu sehen, dann kommt auf einmal Heinz Wurst um die Ecke mit ausgestreckter Hand ... "Oh sh*t" ... Was tun?! In der Probezeit feuern geht wohl kaum ...

antworten
WiWi Gast

... den falschen Eingestellt

hahahahaha...ich hoffe zu sehr dass es ein Troll Post ist..

und genau für sowelche Fälle ist man doch für die Probezeit dankbar??

antworten
WiWi Gast

... den falschen Eingestellt

Selbst, wenn das Fake sein sollte, habe ich trotzdem geschmunzelt. Und bei den ganzen Würsten auch Hunger bekommen.

Falls das echt sein sollte: Einarbeitung ganz normal starten. Wenn der Kandidat fachlich nicht überzeugen kann, in der Probezeit entlassen. Betriebsrat wird nicht glücklich sein, aber da findet man sicherlich ein paar gute Gründe.
Wenn der Kandidat wider Erwarten fachlich überzeugt: Dann habt ihr halt einen unsympathischen Kollegen mehr. Integriert ihn in das Team und macht das beste daraus.

WiWi Gast schrieb am 07.08.2018:

In der Probezeit feuern geht wohl kaum ...

antworten
WiWi Gast

... den falschen Eingestellt

wie unfähig kann man sein...
Evtl. einfach mal testen und Ihm eine Chance geben, nun ist er ja schon da. Evtl. entpuppt er sich ja doch als kompetent!

antworten
WiWi Gast

... den falschen Eingestelltu

Ein Wink des Schicksals. Es ist auch nicht seine Schuld, dass er verwechselt wurde. Hat auf jeden Fall eine echte Chance verdient.

antworten
WiWi Gast

... den falschen Eingestelltu

ist doch ganz einfach :-)
Den neuen Kollegen einfach die Stelle der HR-Tante, die das verbockt hat, anbieten...

Alternativ erstmal abwarten. Evtl. kann man ja doch mit dem Typen zusammenarbeiten bzw. er stellt sich fachlich (kann man auch lernen) vllt. doch nicht so dumm an wie erwartet.

antworten
WiWi Gast

... den falschen Eingestelltu

Was redest du?
Probezeit ist Probezeit.

antworten
WiWi Gast

... den falschen Eingestelltu

Sehr unglaubwürdig..in der Realität wird das bei automatisierten Bewerbungssystemen niemals passieren, da die Bestätigung über das System läuft...Verwechselungen ausgeschlossen...es handelt sich daher um eine Räuberpistole eines Menschen, der noch nie ein Unternehmen von innen gesehen hat und uns gerade erzählen will, wie er sich die Abläufe "vorstellt"..

antworten
WiWi Gast

... den falschen Eingestelltu

Stelle die Sache mit Heinz klar und suche das Gesprach!

antworten
WiWi Gast

... den falschen Eingestelltu

Ist mir vor ungefähr 10 Jahren auch mal passiert. Wir haben dem einfach nicht gesagt und dann hat er nach 2 Jahren von selbst gekündigt, weil er mit den Aufgaben gar nicht klar kam. Also schau am besten erst mal, inwiefern er sich für die Stelle eignet und entscheide spontan.

antworten
WiWi Gast

... den falschen Eingestelltu

WiWi Gast schrieb am 07.08.2018:

Ist mir vor ungefähr 10 Jahren auch mal passiert. Wir haben dem einfach nicht gesagt und dann hat er nach 2 Jahren von selbst gekündigt, weil er mit den Aufgaben gar nicht klar kam. Also schau am besten erst mal, inwiefern er sich für die Stelle eignet und entscheide spontan.

Euer Ernst? :D Na immerhin hat er 2 Jahre durchgehalten

antworten
WiWi Gast

... den falschen Eingestelltu

Der Typ scheint doch hervorragend zur Firma zu passen? Saftladen...

antworten
WiWi Gast

... den falschen Eingestelltu

mal eine blöde Frage.... aber musst du tatsächlich einen nachweislich vom HR fehlerhaft eingestellten Mitarbeiter übernimmt "annehmen"? Sollen sich doch bitte die Leute darum kümmern, die das Problem verursacht haben... ist zwar nicht schön für den Bewerber, aber warum musst du das jetzt ausbaden?
Ich würde HR sagen, sie mögen bitte den anderen (eigentlichen) Bewerber zusätzlich mit einstellen und die Kosten der Falscheinstellung geht zu Lasten der HR-Kostenstelle.

Mir ist zwar die genaue Position nicht bekannt, aber evtl. würden sich beide sogar ergänzen bzw. notfalls vertreten. Dann hast du dadurch keinen Nachteil, sondern möglicherweise einen Vorteil...

antworten
WiWi Gast

... den falschen Eingestelltu

Bei uns in Unternehmen gab es mal eine ähnliche Situation. Wir hatten einen Bewerber aus dem Osten, den wir gerne eingestellt hätten. Am telefon hat man dann gesagt, dass man doch bitte dem Ossi zusagen soll. Die Dame beim HR hat aber verstanden „bitte dem Assi zusagen“ und schon hatten wir den Türken in der Abteilung sitzen.

antworten
WiWi Gast

... den falschen Eingestelltu

Zum Glück bist du arbeitslos :)

WiWi Gast schrieb am 08.08.2018:

Bei uns in Unternehmen gab es mal eine ähnliche Situation. Wir hatten einen Bewerber aus dem Osten, den wir gerne eingestellt hätten. Am telefon hat man dann gesagt, dass man doch bitte dem Ossi zusagen soll. Die Dame beim HR hat aber verstanden „bitte dem Assi zusagen“ und schon hatten wir den Türken in der Abteilung sitzen.

antworten
WiWi Gast

... den falschen Eingestelltu

WiWi Gast schrieb am 08.08.2018:

Bei uns in Unternehmen gab es mal eine ähnliche Situation. Wir hatten einen Bewerber aus dem Osten, den wir gerne eingestellt hätten. Am telefon hat man dann gesagt, dass man doch bitte dem Ossi zusagen soll. Die Dame beim HR hat aber verstanden „bitte dem Assi zusagen“ und schon hatten wir den Türken in der Abteilung sitzen.

Made my day. Hier wird ja heute getrollt vom feinsten. So lob ich mir das! So Jungs, jetzt noch schnell ein Bierchen, gleich geht im Wohnheim das Licht aus! ;-)

antworten

Artikel zu Probezeit

Probezeit – Tipps für den erfolgreichen Start

Der erste Arbeitstag rückt näher und Fragen kommen auf: Werde ich mich integrieren können? Welche Anforderungen kommen auf mich zu? In der Probezeit müssen sich Arbeitnehmer behaupten, aber auch herausfinden, ob die Position im Unternehmen das Richtige ist. Der WiWi-Treff befasst sich im Teil 2 mit interessanten Tipps für den erfolgreichen Start in die Probezeit.

Probezeit – arbeitsrechtliche Grundlagen

Werde ich mit den neuen Aufgaben zurechtkommen? Kann ich mich in das Team integrieren? Vor dem ersten Arbeitstag ist die Aufregung groß – denn nun heißt es, ab ins kalte Wasser und sich behaupten. Die Probezeit ist ideal, sowohl für Arbeitgeber als auch für Arbeitnehmer, im Unternehmen seinen Platz zu finden oder nicht. Der WiWi-Treff befasst sich im Teil 1 mit relevanten arbeitsrechtlichen Grundlagen und Pflichten die das Thema Probezeit umfassen.

Probezeit: Vorausgegangenes Praktikum zählt nicht zur Probezeit einer Berufsausbildung

Gebäude des Bundesarbeitsgerichtes

Viele beginnen vor einer Berufsausbildung ein Praktikum im Unternehmen. Kann so ein vorangegangenes Praktikum als Probezeit im Anschluss angerechnet werden? Das Bundesarbeitsgericht (BAG) hat dazu entschieden: Ein vorausgegangenes Praktikum gilt nicht als Probezeit in einer anschließenden Berufsausbildung.

Gute Chance, die Probezeit zu bestehen

Die Probezeit ist für neue Mitarbeiter kein großer Unsicherheitsfaktor. Zu diesem Ergebnis kommt die personal total AG in einer Studie.

Kostenloser Muster-Aufhebungsvertrag der IHK

Der Schriftzug Recht zum Thema Muster-Aufhebungsvertrag.

Ein Aufhebungsvertrag löst einen Arbeitsvertrag auf und beendet das Arbeitsverhältnissen. Im Gegensatz zu einer Kündigung wird das Arbeitsverhältnis von beiden Seiten, also Arbeitnehmer und Arbeitgeber gleichzeitig beendet. Durch Aufhebungsverträge wird der Kündigungsschutz im Arbeitsrecht umgangen. Die Industrie- und Handelskammer Frankfurt am Main bietet als Microsoft Word Vorlage zum kostenlosen Download einen Muster-Aufhebungsvertrag an.

Der Arbeitsvertrag

Ein Kugelschreiber liegt auf einem Holzuntergrund.

Der Arbeitsvertrag regelt die Rechte und Pflichten der Vertragsparteien. Die schriftliche Ausarbeitung des Arbeitsvertrags hilft Missverständnisse auszuschließen und beugt späteren Streitigkeiten vor.

Weiterbildung: Rückzahlung von Weiterbildungskosten bei Kündigung des Arbeitsverhältnisses

Eine weiße Tür mit der Aufschrift Schulungsraum.

Die Vereinbarung von Rückzahlungskosten in Verträgen unterliegen einer Angemessenheitskontrolle. Beim vorzeitigem Beenden einer Ausbildung wollen somit viele Arbeitgeber die Ausgaben zurückerstattet bekommen. Das Bundesarbeitsgericht (BAG) hat dennoch entschieden, dass diese Rückzahlungsklauseln an sehr strenge Voraussetzungen geknüpft sind und somit oft als unwirksam gelten.

Arbeitsrecht: Rechte der Schwerbehindertenvertretung bei Besetzung von Führungsstellen

Ein Fahrstuhl mit einem Symbol für einen Personen- und einen Behindertentransport.

Das Bundesarbeitsgericht (BAG) hat entschieden: Bei der Besetzung einer Führungsposition muss die Schwerbehindertenvertretung nicht immer am Besetzungsverfahren beteiligt werden. Es sei denn, dass die Führungsanforderungen auch schwerbehindertenspezifische Aufgaben – wie die Gestaltung von behinderungsgerechten Arbeitsplätzen - beinhaltet.

Arbeitsvertrag: Textform ersetzt Schriftform – SMS und E-Mail werden rechtskräftig

Eine Hand hält ein Smartphone.

In Zeiten der Digitalisierung ändert sich auch die Kommunikation im Büro. Viele wünschen sich die Forderung nach einer Gehaltserhöhung oder einem Freizeitausgleich per SMS an den Arbeitgeber zu schicken – ist das möglich? Tatsächlich ist dieser Tatbestand seit dem 01. Oktober 2016 rechtskräftig. Durch das Inkrafttreten der Änderungen im deutschen Vertragsrecht ist es ab sofort möglich, Ansprüche auch per Textform gelten zu machen. Dabei muss aber der Unterschied zwischen der „Textform“ und der altbekannten „Schriftform“ beachtet werden. Und reicht die Textform auch bei einer Kündigung aus?

Anspruch auf Weihnachtsgeld bei gekündigtem Arbeitsverhältnis

In der Regel steht in vielen Arbeits- und Tarifverträgen geschrieben, dass nur ein Anspruch auf Weihnachtsgeld besteht, wenn sich das Arbeitsverhältnis bei der Auszahlung oder zu einem Stichtag in einem unkündbaren Zustand befindet. Das Bundesarbeitsgericht (BAG) hat entschieden, dass ein Weihnachtsgeldanspruch maßgeblich von der Höhe und wofür abhängt.

Firmenwagen: Kein Anspruch auf private Dienstwagennutzung bei längerer Arbeitsunfähigkeit

Der vordere Innenraum eines Audis.

Das Bundesarbeitsgericht (BAG) hat entschieden: Ist ein Arbeitnehmer dauerhaft erkrankt, darf der Arbeitgeber ihm den Firmenwagen entziehen. Die private Nutzung von Dienstwagen gilt als geldwerter Vorteil und an erbrachter Arbeitsleistung gekoppelt.

Arbeitsvertrag: Bonuszahlungen bei Investmentbank sind nicht immer verpflichtend

Investmentbanking, Investment Banking, Investment Bank, Investmentbank, IB, M&A,

Haben Investmentbanker das Recht Bonuszahlungen einzustreichen, auch wenn sich das Unternehmen in einer wirtschaftlichen Krise befindet? Das Bundesarbeitsgericht (BAG) hat entschieden: Ob eine Bonuszahlung erfolgt, hängt von den individuellen Zielvereinbarungen im Arbeitsvertrag fest.

Personalakte: Arbeitnehmer darf Personalakte trotz Beendigung des Arbeitsverhältnisses einsehen

Das Bundesarbeitsgericht (BAG) hat entschieden: Nach der Beendigung eines Arbeitsverhältnisses besteht seitens des Arbeitnehmers weiterhin das Recht zur Einsicht in die Personalakte.

Arbeitsvertrag: Abgrenzung von Arbeitsverhältnis und Werkvertrag

Gesetz und Recht - Das  Paragrafenzeichen einer Schreibmaschine ist angeschlagen.

Das Bundesarbeitsgericht (BAG) hat sich mit der Gestaltung eines Dienstvertrages im Vergleich zum Werkvertrag befasst. Die Abgrenzung von Dienstvertrag und Werkvertrag entscheidet über Steuer- und Sozialabgaben und die Einstufung als Selbständiger oder Arbeitnehmer. Maßgeblich ist hierfür die Tätigkeit.

Bonusanspruch: Gerichtliche Leistungsbestimmung und Festsetzung der Bonushöhe

Das Wort BONUS - für Gehaltsbonus - auf einer Kreidetafel geschrieben.

Entscheidet der Arbeitgeber die Bonuszahlungen nach billigem Ermessen auszusetzen, kann der Arbeitnehmer seinen Bonusanspruch gerichtlich geltend machen. Das Bundesarbeitsgericht (BAG) kann die Höhe des Bonus auf Grundlage des Vertrages beider Parteien festsetzen.

Antworten auf ... den falschen Eingestellt

Als WiWi Gast oder Login

Forenfunktionen

Kommentare 16 Beiträge

Diskussionen zu Probezeit

Weitere Themen aus Arbeitsvertrag & -recht