DieManager von Morgen WiWi-TReFF.de - Zeitung & Forum für Wirtschaftsstudium & Karriere
Arbeitsvertrag & -rechtSmartphone

Firmenhandy == Privathandy

Autor
Beitrag
Ephox

Firmenhandy == Privathandy

Hallo,
mein neuer AV sieht vor, dass man das Firmensmartphone unentgeltlich auch privat nutzen darf. Nutzt hier jemand sein Firmenhandy auch privat, bzw. hat gar kein eigenes Privatsmartphone mehr?
Ich würde es bevorzugen, wenn ich nur noch einen Ziegelstein statt zweien in der Hosentasche tragen muss.
Kann jemand berichten, wie gut es klappt privates dann vom geschäftlichen zu trennen?

antworten
WiWi Gast

Firmenhandy == Privathandy

Ephox schrieb am 25.10.2020:

Hallo,
mein neuer AV sieht vor, dass man das Firmensmartphone unentgeltlich auch privat nutzen darf. Nutzt hier jemand sein Firmenhandy auch privat, bzw. hat gar kein eigenes Privatsmartphone mehr?
Ich würde es bevorzugen, wenn ich nur noch einen Ziegelstein statt zweien in der Hosentasche tragen muss.
Kann jemand berichten, wie gut es klappt privates dann vom geschäftlichen zu trennen?

Ich (Big4 Audit, Manager) hatte seit meinem Einstieg vor 6 Jahren nur mein Diensthandy. Mich hat in all den Jahren nie ein Kollege am Wochenende, im Urlaub oder nach dem Abendessen angerufen. Ob man Emails außerhalb der Arbeitszeit lieber liest oder lieber nicht, ist Geschmackssache.

Ich nutze das Handy privat uneingeschränkt als wäre es mein eigenes inkl. Handyspiele und Netflix-App. Nur die Sicherheitseinstellungen sind etwas erhöht, da von unserer IT entsprechend vorgeschrieben.

antworten
WiWi Gast

Firmenhandy == Privathandy

Ephox schrieb am 25.10.2020:

Hallo,
mein neuer AV sieht vor, dass man das Firmensmartphone unentgeltlich auch privat nutzen darf. Nutzt hier jemand sein Firmenhandy auch privat, bzw. hat gar kein eigenes Privatsmartphone mehr?
Ich würde es bevorzugen, wenn ich nur noch einen Ziegelstein statt zweien in der Hosentasche tragen muss.
Kann jemand berichten, wie gut es klappt privates dann vom geschäftlichen zu trennen?

Ich habe nur das von der Firma. Meine Erfahrung ist größtenteils positiv.

Kollegen und Kunden respektieren bei mir normalerweise Arbeitszeiten. Ich kriege selten Anrufe, wenn es nicht wirklich wichtig ist, und in den Situationen hätte ich in den meisten Fällen sowieso das Firmensmartphone dabei.

Man muss aber in der Lage sein, Mails zu ignorieren oder zumindest nach dem Lesen die Bearbeitung auf den nächsten Tag zu verschieben. Wenn man da Probleme hat, sollte man sich das lieber nicht geben.

Und in manchen Positionen oder Projekten gibt es den Respekt bzgl. Arbeitszeiten nicht. Wenn ich das jemals für länger als drei Monate hätte, würde ich mir ein privates Smartphone holen.

Daher würde ich raten, dass du es ja mal ausprobieren kannst. Wenn es nicht klappt, kannst du dir immer noch ein privates Smartphone holen. Dann solltest du auch nicht zögern, das Firmen-Smartphone auszustellen.

antworten
WiWi Gast

Firmenhandy == Privathandy

Hier auch nur noch das dienstliche Telefon.
Nur über dieses lassen sich die Firmen-E-Mails lesen. Alles andere mache ich auch mit dem Ding, also Netflix, Spotify, Instagram, Whatsapp....

Früher war das alles gesperrt, nachdem Apple da der IT mehr Möglichkeiten gegeben hat, das "intern" zu trennen, gehen auch diese Apps.

Da es ohnehin ein All-In-Vertrag ist, kann man eigentlich nicht von höheren Kosten sprechen .

Bzgl. dienstlich vs. privat: Wir sind ein kleines Team und alle Gespräche sind irgendwie immer halb-dienstlich halb-privat, man ratscht auch so gerne miteinander. Weil ich die Arbeitszeiten meiner Kollegen kenne, schauen wir natürlich drauf, das man diese nicht aus dem Bett holt. Und man darf halt auch nicht "zu nett" sein und sich immer vollquatschen lassen, sprich auch mal sagen: "bereden wir morgen, jetzt ist schlecht".
E-Mails lese ich immer so, irgendwie komme ich da nicht drumrum. Meine Kollegen sind da strikter. Beantworten tue ich diese aber auch erst, wenn ich wieder in der Arbeit bin.

antworten
WiWi Gast

Firmenhandy == Privathandy

Dual SIM Handy mit Funktion eine auszustellen ? Hoffe ich konnte dir helfen

antworten
WiWi Gast

Firmenhandy == Privathandy

WiWi Gast schrieb am 26.10.2020:

Da es ohnehin ein All-In-Vertrag ist, kann man eigentlich nicht von höheren Kosten sprechen .

Nochmal der Big4-Manager:
Bei uns ist es tatsächlich kein All-In-Vertrag. Mein Datenvolumen war anfangs nur 1 GB und jede Erweiterung musste gezahlt werden - vom Arbeitgeber.

Ich hatte zu Beginn einmal bei der IT nachgefragt, weil das auf Mandaten, wo wir keinen funktionierenden Wlan-Zugriff hatten nicht einmal für den Dienstgebrauch ausreichte (Handy und Laptop saugten gemeinsam dasselbe Gesamtvolumen leer) und der Kollege meinte nur:
"Viele Kollegen brauchen nur selten mehr. Wenn du regelmäßig drüber bist, erhöht sich dein Volumen. Ob privat oder dienstlich ist egal - solang es irgendwo in einem üblichen Rahmen bleibt."

Ich hatte auch schon Datenpakete für Urlaubsreisen in die Türkei und USA hinzugebucht und sogar aktiv nachgefragt, wo und wie ich das ersetzen soll - keine Rückmeldung.

Kurz: Zumindest bei den Big 4 ist man da kostenseitig sehr entspannt. Egal ob All-In-Vertrag oder nicht.

antworten
WiWi Gast

Firmenhandy == Privathandy

Ich habe seit 10 Jahren Diensthandys und würde nicht auf mein privates verzichten wollen. Schon um meine private Handynummer nicht wechseln zu müssen. OK, Dual-Sim würde helfen, aber das unterstützen nicht alle Handys.

Zudem hätte ich schon kein gutes Gefühl dabei, wenn die IT meines Arbeitgebers auf alles private Zugriff hat (WhatsApp, Fotos, Bewegungsprofile).

antworten
WiWi Gast

Firmenhandy == Privathandy

Hat der Arbeitgeber nicht.
WiWi Gast schrieb am 26.10.2020:

Ich habe seit 10 Jahren Diensthandys und würde nicht auf mein privates verzichten wollen. Schon um meine private Handynummer nicht wechseln zu müssen. OK, Dual-Sim würde helfen, aber das unterstützen nicht alle Handys.

Zudem hätte ich schon kein gutes Gefühl dabei, wenn die IT meines Arbeitgebers auf alles private Zugriff hat (WhatsApp, Fotos, Bewegungsprofile).

antworten
WiWi Gast

Firmenhandy == Privathandy

WiWi Gast schrieb am 26.10.2020:

Ich habe seit 10 Jahren Diensthandys und würde nicht auf mein privates verzichten wollen. Schon um meine private Handynummer nicht wechseln zu müssen. OK, Dual-Sim würde helfen, aber das unterstützen nicht alle Handys.

Zudem hätte ich schon kein gutes Gefühl dabei, wenn die IT meines Arbeitgebers auf alles private Zugriff hat (WhatsApp, Fotos, Bewegungsprofile).

Exakt mein Gedanke. Als würde man Smartphones nur zum Telefonieren nutzen.
Ihr würdet doch auch nicht eure privaten Fotos auf dem Firmenlaptop speichern... Dazu noch alle privaten Chats, Mails und so weiter.
Aber gut. In Zeiten, in denen ein Großteil der Leute es für in Ordnung hält Fotos von seinen Kindern in irgendwelchen kostenlosen Clouds zu speichern, ist sowas wohl auch kein Thema mehr für viele Leute.

antworten
WiWi Gast

Firmenhandy == Privathandy

Bälle flach halten - Auf iOS hat der AG keinen Zugriff auf die Daten anderer Applikationen. Über das Device Mgmt lässt sich das Gerät resetten, sicher auch orten, und es lassen sich Policies festlegen, also könnten z.B. bestimmte Applikationen verboten werden oder es kann eine minimale Länge des Pin-Codes festgelegt werden.

Das war es aber auch. Eure SMS, WhatsApp, iMessages sind sicher.

antworten
WiWi Gast

Firmenhandy == Privathandy

Ich nutze Dual SIM.

Arbeitsmail läuft über Outlook App die entsprechend nach 19 Uhr nicht mehr synchronisiert wird. Die Dienstnummer, stelle ich ebenfalls "ab" wenn nötig.

Ich fahre sehr gut damit.

antworten

Artikel zu Smartphone

iPhone X im Test: Das zerbrechlichste iPhone aller Zeiten

Das neue iPhone X von apple.

Zum iPhone-Jubiläum wollte Apple mit einem Handy der Superlative auftrumpfen. Das ist gelungen – leider auch mit Negativrekorden. Das teuerste iPhone bietet aktuell die beste Smartphone-Kamera, doch es ist auch das zerbrechlichste iPhone aller Zeiten und hat zumindest unter den aktuellen Apple-Modellen auch den schwächsten Akku. So lautet das Fazit der Stiftung Warentest nach einem Fall-Test.

E-Book-Nutzer setzen auf Smartphones

Das Smartphone wird zum beliebtesten Lesegerät für E-Books. Mehr als jeder siebte Leser (13 Prozent) digitaler Bücher in Deutschland greift täglich zum Smartphone, um darauf zu lesen. Weitere 15 Prozent nutzen es hierfür mehrmals in der Woche. Insgesamt lesen 6 von 10 E-Book-Nutzern auf ihrem Smartphone. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Befragung im Auftrag des Hightech-Verbands BITKOM und des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels.

Gewusst wie: Steuervorteile beim Smartphone nutzen

Ein Handy, bereit zum Wählen liegt auf einem Tisch.

Ob privat oder in der Berufswelt - mobile Endgeräte werden immer beliebter. Das Notebook, der Tablet-Computer und vor allem das Smartphone haben dem klassischen PC schon längst den Rang abgelaufen. Auch das Finanzamt trägt dieser Entwicklung inzwischen Rechnung. So räumt der Fiskus Arbeitnehmern mittlerweile steuerliche Vorteile im Hinblick auf mobile Arbeitsmittel ein. So können sich Arbeitnehmer mit Hilfe des Fiskus zum Beispiel ihr Smartphone quasi finanzieren lassen. Dabei müssen allerdings gewisse Spielregeln respektive Vorgaben beachtet werden.

Smartphones sind für die meisten Nutzer unverzichtbar

Ein beleuchtetes Smartphone mit zahlreichen Funktionen und Apps und der Uhrzeit: 13.31, sowie einem Notizblock, einem Kugelschreiber und einem Heatset.

Das Smartphone ist in kürzester Zeit zum wichtigsten Begleiter des privaten und beruflichen Alltags geworden. Fast zwei Drittel der Besitzer erklären, „gar nicht“ auf das Gerät verzichten zu können. Bei Jüngeren unter 30 Jahre sind es sogar 74 Prozent.

So hält der Smartphone-Akku länger: Praktische Tipps und Zubehör

Neben einem Smartphone liegt ein Powerbank-Akku und auf dem Smartphone liegt weiteres Zubehör wie ein Headset und Kopfhörer.

Smartphones sind mittlerweile ein fester Bestandteil vom Berufs- und Privatleben. Neben dem Telefonieren spielen Social-Media und das Fotografieren ein immer größere Rolle. Durch den hohen Energieverbrauch dieser Anwendungen wird die Akku-Leistung zunehmend wichtiger. Mit einigen praktischen Tipps und dem passenden Zubehör für unterwegs hält der Smartphone-Akku deutlich länger..

Maßnahmen zur Sicherheit und Schutz der Daten auf dem Smartphone

Eine Hand hält ein Smartphone auf dem ein Virenscanner läuft.

Das Smartphone ist ein täglicher Begleiter, der fast alles über den Besitzer weiß. Es bewahrt private Fotos, hat die Zugangsdaten für Onlinebanking, E-Mails und soziale Netzwerke und sammelt Daten und Telefonnummern aller Kontakte. Somit ist der Schutz und die Sicherheit des Smartphones ein wichtiges Thema und sollte bei jedem Besitzer aktuell sein. Doch wie lässt sich ein Gerät effektiv schützen?

Smartphone-Nutzer immer und überall online

Grüne Schläuche liegen spiralförmig übereinander.

49 Prozent der Smartphone-Besitzer älter als 14 Jahre nutzen ihr mobiles Endgerät stets und überall. 58 Prozent der iPhone-Besitzer, 60 Prozent der Social Networker und 67 Prozent der 20- bis 29-jährigen sind immer und allerorten online. Dies sind die zentralen Ergebnisse einer von TNS Infratest gemeinsam mit dem Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V. durchgeführten Studie.

Aus Internet per Handy wird "Mobile Computing" mit 14 Millionen Nutzern

Internet Handy Statistik

Rund 14 Millionen Internetnutzer in Deutschland gehen mit ihrem Mobiltelefon ins Netz. Das sind fast fünfmal so viele wie 2008 (3 Millionen). Das hat der Managementberatungs-, Technologie- und Outsourcing-Dienstleister Accenture ermittelt.

Studie: Fotohandys - Knipsen ja, senden nein

Eine Person mit Mütze macht von einem Graffiti ein Handyfoto.

Versand von Bildern mit Fotohandys bleibt hinter den Erwartungen zurück

Vergütung von Reisezeiten bei Auslandsentsendung

Geschäftsreisen: Wartebereich am Flughafen - Das Warten zählt laut Urteil des Bundesarbeitsgerichts zur Arbeitszeit

Entsendet der Arbeitgeber den Arbeitnehmer vorübergehend zur Arbeit ins Ausland, sind die für Hinreise und Rückreise erforderlichen Zeiten wie Arbeitszeit zu vergüten. So lautet das aktuelle Urteil 5 AZR 553/17 des Bundesarbeitsgerichts vom 17. Oktober 2018.

Kostenloser Muster-Aufhebungsvertrag der IHK

Der Schriftzug Recht zum Thema Muster-Aufhebungsvertrag.

Ein Aufhebungsvertrag löst einen Arbeitsvertrag auf und beendet das Arbeitsverhältnissen. Im Gegensatz zu einer Kündigung wird das Arbeitsverhältnis von beiden Seiten, also Arbeitnehmer und Arbeitgeber gleichzeitig beendet. Durch Aufhebungsverträge wird der Kündigungsschutz im Arbeitsrecht umgangen. Die Industrie- und Handelskammer Frankfurt am Main bietet als Microsoft Word Vorlage zum kostenlosen Download einen Muster-Aufhebungsvertrag an.

Der Arbeitsvertrag

Ein Kugelschreiber liegt auf einem Holzuntergrund.

Der Arbeitsvertrag regelt die Rechte und Pflichten der Vertragsparteien. Die schriftliche Ausarbeitung des Arbeitsvertrags hilft Missverständnisse auszuschließen und beugt späteren Streitigkeiten vor.

Probezeit – Tipps für den erfolgreichen Start

Der erste Arbeitstag rückt näher und Fragen kommen auf: Werde ich mich integrieren können? Welche Anforderungen kommen auf mich zu? In der Probezeit müssen sich Arbeitnehmer behaupten, aber auch herausfinden, ob die Position im Unternehmen das Richtige ist. Der WiWi-Treff befasst sich im Teil 2 mit interessanten Tipps für den erfolgreichen Start in die Probezeit.

Probezeit – arbeitsrechtliche Grundlagen

Werde ich mit den neuen Aufgaben zurechtkommen? Kann ich mich in das Team integrieren? Vor dem ersten Arbeitstag ist die Aufregung groß – denn nun heißt es, ab ins kalte Wasser und sich behaupten. Die Probezeit ist ideal, sowohl für Arbeitgeber als auch für Arbeitnehmer, im Unternehmen seinen Platz zu finden oder nicht. Der WiWi-Treff befasst sich im Teil 1 mit relevanten arbeitsrechtlichen Grundlagen und Pflichten die das Thema Probezeit umfassen.

Weiterbildung: Rückzahlung von Weiterbildungskosten bei Kündigung des Arbeitsverhältnisses

Eine weiße Tür mit der Aufschrift Schulungsraum.

Die Vereinbarung von Rückzahlungskosten in Verträgen unterliegen einer Angemessenheitskontrolle. Beim vorzeitigem Beenden einer Ausbildung wollen somit viele Arbeitgeber die Ausgaben zurückerstattet bekommen. Das Bundesarbeitsgericht (BAG) hat dennoch entschieden, dass diese Rückzahlungsklauseln an sehr strenge Voraussetzungen geknüpft sind und somit oft als unwirksam gelten.

Antworten auf Firmenhandy == Privathandy

Als WiWi Gast oder Login

Forenfunktionen

Kommentare 11 Beiträge

Diskussionen zu Smartphone

Weitere Themen aus Arbeitsvertrag & -recht