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ArbeitszeugnisNote

Arbeitszeugnis - Note deuten

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WiWi Gast

Arbeitszeugnis - Note deuten

Jetzt habe ich nach dem letztem Job mein Zeugnis bekommen, und da ich noch keine Erfahrung und Gefühl im auswerten von den "wohlwollend formulierten" Arbeitszeugnissen habe würde ich die Leute bitten, mit bei der Deutung zu helfen. Was ist das für eine Note, welche Formulierungen sind ausschlaggebend?

Herr X, geb. am ... war vom ... bis zum ... in unserem Unternehmen als Y beschäftigt. Vorher hat er ein erfolgreiches Praktikum bei ZZ GmbH absolviert.

ZZ GmbH ist [Unternehmensbeschreibung].

Zu seinen Aufgaben als Y gehörten folgende Tätigkeitsfelder: x,y,z

Herr X verfügte über ein hohes Maß an Eigeninitiative und Leistungsbereitschaft. Er war ein ausdauernder und belastbarer Mitarbeiter.

Herr X war ein gewissenhafter und eigenverantwortlich arbeitender Mitarbeiter, der an neue Aufgaben jederzeit strukturiert herangeht und diese systematisch erledigte. In Folge dessen können wir bescheinigen, dass Herr X die ihm übertragenen Aufgaben zu unserer vollen Zufriedenheit erfüllt hat.

Sein Verhalten gegenüber Vorgesetzten, Kolleginnen und Kollegen und Ausstehenden war zuvorkommend und stets einwandfrei.

Wir danken Herr X für die guten Leistungen und wünschen ihm für die Zukunft persönlich alles Gute und beruflich weiterhin viel Erfolg.

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WiWi Gast

Re: Arbeitszeugnis - Note deuten

Man merkt leider, dass das Zeugnis kein Profi gemacht hat, denn so einige Passagen widersprechen sind. Allerdings sehe ich keine versteckten Boshaftigkeiten, sondern nur Dilettantismus
Insgesamt ist es ein "befriedigend".

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WiWi Gast

Re: Arbeitszeugnis - Note deuten

*Glaskugelraushol* - im Ernst:
Ich bleibe daran hängen, dass explizit auf "neue Aufgaben" eingegangen wird um dann zur "vollen Zufriedenheit" zu bescheinigen (ist das eine 3 oder schon 4? - am besten wäre ja "stets zu unserer vollsten Zufriedenheit"). Ergo: gab es Probleme mit der Übernahme neuer Aufgaben?

Und am Schluss: warum erst persönlich alles Gute und dann der berufliche Erfolg? (m.E. falsche Reihenfolge)

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WiWi Gast

Re: Arbeitszeugnis - Note deuten

Ich finde nicht, dass es sich widerspricht. Ist eine klare 3.

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WiWi Gast

Re: Arbeitszeugnis - Note deuten

für mich sieht das eher nach einer 2 aus:

hohes Maß... --> 2
vollen Zufriedenheit... --> 2

Die anderen Formulierung sind für mich nicht so klar...

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WiWi Gast

Re: Arbeitszeugnis - Note deuten

Insgesamt sehr spärlich, daher eher 3 als 2.

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WiWi Gast

Re: Arbeitszeugnis - Note deuten

Herr X verfügte über ein hohes Maß an Eigeninitiative und
Leistungsbereitschaft. Er war ein ausdauernder und
belastbarer Mitarbeiter.

würde auch sagen hohes maß -> 2
ausdauernd und belastbar -> 3 (kein stets, jederzeit usw. dabei + keine steigernden ausdrücke sehr belastbar, höchst belastbar

Herr X war ein gewissenhafter und eigenverantwortlich
arbeitender Mitarbeiter,

-> keine steigerung evtl. 2 oder 3, auch kein stets. m.e.: arbeitender mitarbeiter, hier schwingt evtl. ein bisschen mit dass sie dich für faul halten evtl.

der an neue Aufgaben jederzeit

strukturiert herangeht

-> 2

und diese systematisch erledigte.

->3

In

Folge dessen können wir bescheinigen, dass Herr X die ihm
übertragenen Aufgaben zu unserer vollen Zufriedenheit erfüllt
hat.

->2

Sein Verhalten gegenüber Vorgesetzten, Kolleginnen und
Kollegen und Ausstehenden war zuvorkommend und stets
einwandfrei.

  • Achtung: es ist nicht üblich Kolleginnen extra zu schreiben. in zusammenhang mit dem zuvorkommend: hat sich an die weiber rangemacht, und die fanden das nicht so gut!
    stets einwandfrei ->1 (bitte rest beachten, hebt die formulierung hier evtl. ins ironische, will aber gleichzeitig offensichtliche negative bewrtungen vermeiden wg klage
    zuvorkommend -> 3
    Ausstehenden? hier sollten die kunden genannt werden! achtung

Wir danken Herr X für die guten Leistungen und wünschen ihm
für die Zukunft persönlich alles Gute und beruflich weiterhin
viel Erfolg.

  • Kündigungsgrund??? WICHTIG. wenn ausgelassen, weist das in der personalersprache auf probleme hin. könnte man gut einklagen. es sein denn du hast es absichtlich gelöscht.

-> guten Leistungen: eher ne 3, da man in der Abschiedsformel, die eigl. alles zusammenfasst, meist sehr überschwänglich formuliert, um klagen zu vermeiden.

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WiWi Gast

Re: Arbeitszeugnis - Note deuten

ps: ein SEHR guter Tipp: Bücher kaufen und einlesen!! besser früher als später angewöhnen

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WiWi Gast

Re: Arbeitszeugnis - Note deuten

Lounge Gast schrieb:

für mich sieht das eher nach einer 2 aus:

hohes Maß... --> 2
vollen Zufriedenheit... --> 2

Die anderen Formulierung sind für mich nicht so klar...

Ist nicht böse gemeint, aber wenn du ein Zeugnis nicht deuten kannst, dann lass' es bitte, denn das verwirrt den TE nur.

P.S. Die Bemerkung "zur vollen Zufriedenheit" ist mit Sicherheit keine 2. Da fehlt das Wort "stets" oder "immer". Das ist bestenfalls eine 3.

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WiWi Gast

Re: Arbeitszeugnis - Note deuten

Lounge Gast schrieb:

Man merkt leider, dass das Zeugnis kein Profi gemacht hat,
denn so einige Passagen widersprechen sind. Allerdings sehe
ich keine versteckten Boshaftigkeiten, sondern nur
Dilettantismus
Insgesamt ist es ein "befriedigend".

Dem ersten Teil stimme ich zu. Passiert leider öfters in kleinen Klitschen. Trotzdem glaube ich, dass der Ersteller des Zeugnisses trotzdem nur ein 3er-Zeugnis schreiben wollte. Für mich ist es auch irgendwas zwischen 3 und 4.

antworten
WiWi Gast

Re: Arbeitszeugnis - Note deuten

Das Zeugnis ist gar nicht so einfach zu deuten, weil es sich schon ein wenig widerspricht. Ich nehme ein paar Bemerkungen heraus:

"zu unseren vollen Zufriedenheit"
-> ist eine Note 3-Formulierung; in der Literatur wird sie gelegentlich auch als guter 4er gesehen

"war ein gewissenhafter Mitarbeiter"
-> Ist eine positive Umschreibung davon, dass du nicht allen Aufgaben gewachsen warst, die man dir anvertraut hat.

"Ausdauernd und belastbar"
-> Ist auch wieder nur so eine 3er bis 4er Bemerkung

"Hohes Maß an Eigeninitiative und Leistungsbereitschaft"
-> Eigentlich eine klassische 3. Im Kontext heißt das leider, du wolltest, konntest aber oft nicht

"Sein Verhalten gegenüber Vorgesetzten, Kolleginnen und Kollegen und Ausstehenden war zuvorkommend und stets einwandfrei."
-> Der Satz ist ein Widerspruch. "Stets einwandfrei" ist eine 1. "Zuvorkommend" eine 3. Die Aufteilung in Kollegen und Kolleginnen ist sehr unüblich. Kann es sein, dass du zwar mit allen gut ausgekommen bist, aber auch so ein wenig einen Kollegen oder eine Kollegin angegraben hast?

Als Profi würde ich aus dem Zeugnis folgendes ziehen:

Du bist durchschnittlich befähigt und hast solide Ergebnisse, wenn dir ein Gebiet vertraut ist. Bei neuen Aufgaben brauchst du länger oder aber man sollte dir besser keine neuen oder komplexe Aufgaben geben. Die zu übernehmen, dazu hast du sowieso nicht so viel Lust. Du bist eher der Dienst-nach-Vorschrift-Typ. Mit deinem Arbeitsumfeld hattest du dagegen keine Probleme. Fraglich bleibt, ob man vielleicht vor deinem "Balzverhalten" warnen wollte.
Insgesamt pendelt das Zeugnis so zwischen drei und vier.

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WiWi Gast

Re: Arbeitszeugnis - Note deuten

Insgesamt irgendwas zwischen 3 und 4. Allerdings stört mich der Satz extrem:

"Sein Verhalten gegenüber Vorgesetzten, Kolleginnen und Kollegen und Ausstehenden war zuvorkommend und stets einwandfrei."

Kann es sein, dass du den großen Casanova gespielt hast? Klingt nämlich so! ;)

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WiWi Gast

Re: Arbeitszeugnis - Note deuten

Lounge Gast schrieb:

Jetzt habe ich nach dem letztem Job mein Zeugnis bekommen,
und da ich noch keine Erfahrung und Gefühl im auswerten von
den "wohlwollend formulierten" Arbeitszeugnissen
habe würde ich die Leute bitten, mit bei der Deutung zu
helfen. Was ist das für eine Note, welche Formulierungen sind
ausschlaggebend?

Herr X, geb. am ... war vom ... bis zum ... in unserem
Unternehmen als Y beschäftigt. Vorher hat er ein
erfolgreiches Praktikum bei ZZ GmbH absolviert.

ZZ GmbH ist [Unternehmensbeschreibung].

Zu seinen Aufgaben als Y gehörten folgende Tätigkeitsfelder:
x,y,z

Herr X verfügte über ein hohes Maß an Eigeninitiative und
Leistungsbereitschaft. Er war ein ausdauernder und
belastbarer Mitarbeiter.

Herr X war ein gewissenhafter und eigenverantwortlich
arbeitender Mitarbeiter, der an neue Aufgaben jederzeit
strukturiert herangeht und diese systematisch erledigte. In
Folge dessen können wir bescheinigen, dass Herr X die ihm
übertragenen Aufgaben zu unserer vollen Zufriedenheit erfüllt
hat.

Sein Verhalten gegenüber Vorgesetzten, Kolleginnen und
Kollegen und Ausstehenden war zuvorkommend und stets
einwandfrei.

Wir danken Herr X für die guten Leistungen und wünschen ihm
für die Zukunft persönlich alles Gute und beruflich weiterhin
viel Erfolg.

Für mich eher eine 4. Du bist nicht besonders gut und reißt dir auch kein Bein aus, außer es geht um die lieben Kolleginnen.

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WiWi Gast

Re: Arbeitszeugnis - Note deuten

"Sein Verhalten gegenüber Vorgesetzten, Kolleginnen und
Kollegen und Ausstehenden war zuvorkommend und stets
einwandfrei."

Finde ein Teil von euch übersieht da etwas. Klar, der TE geht offensichtlich zu offensiv auf Frauen zu, aber das zuvorkommen beizieht sich auch auf die Vorgesetzten und Außenstehende. Der TE war vermutlich ziemlich schleimig.

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WiWi Gast

Re: Arbeitszeugnis - Note deuten

Es ist definitiv kein gutes Arbeitszeugnis. Anhand vieler Formulierung könnte man auf eine "3" schließen, aber es sind immer versteckte kleine Fiesheiten zu finden, die dich ganz schlecht aussehen lassen. Das extremste ist die Verhaltensformulierung. Hier wird nahegelegt, dass dich gerne mal weiblichen Mitarbeiterinnen unangenehm näherst. Das reißt dein ganzes Zeugnis nach unten.

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WiWi Gast

Re: Arbeitszeugnis - Note deuten

Die Kombination aus dem Verhaltenssatz und dem fehlenden Kündigungsgrund suggeriert, dass du wegen deiner offensiven Art bei Frauen gegangen wurdest. Das ist schon heftig.

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WiWi Gast

Re: Arbeitszeugnis - Note deuten

Wenn du nicht bei der Emma oder der radikalen Antifa arbeitest, dann ist die Unterteilung in Kolleginnen und Kollegen wenig schmeichelhaft für dich, denn das heißt, du bist den Frauen mit deiner primitiven Anmache (mit zuvorkommend schön umschrieben) mächtig auf die Nerven gefallen.

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WiWi Gast

Re: Arbeitszeugnis - Note deuten

Sorry, aber für mich ist das Zeugnis eine glatte 6.

Klar, es geht lange Zeit so auf die 3/4, aber der Satz über das Verhalten und der fehlende Ausscheidungsgrund suggerieren, dass du sozial kaum erträglich bist und vor allem deswegen gekündigt wurdest. Lass dich von dem einwandfrei nicht täuschen. Das ist clever formuliert. Ich lese daraus, dass du ein Problem mit Frauen hast und auch gerne mal bei Außenstehenden (auch im Privatbereich) so negativ auffällst, dass das in deiner Firma schon Gespräch war. Da kann der Rest des Textes noch so sehr Richtung 3/4 gehen. Ich finde das reißt es runter!

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WiWi Gast

Re: Arbeitszeugnis - Note deuten

Hier der TE

Krass, dass das Wort Kollegin alle so mitreißt. Nur zur Info: habe keine einzige Kollegin "angemacht", zum Drink eingeladen oder sonstwie angesprochen. Werde die HR mal darauf ansprechen, die Personalabteilung ist wirklich klein und da kam eine neue dazu. Könnte wirklich sein, dass ihr nicht bewusst war, was die mit dem einfachen Zusatz "Kollegin" für Personalerwusler, die aus jedem Wort eine Lebensgeschichte herauslesen, bewirken können.

Ach und Kündigungsgrund war nicht dramatisch: 6 monatige Probezeit war vorbei, leider nicht übernommen. Sollte ich die Personalerin bitten, noch den Kündigungsgrund mit hineinzuschreiben? Aber wie formuliert man es dann, damit es gut klingT?

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WiWi Gast

Re: Arbeitszeugnis - Note deuten

Genau deshalb gehört dieser Arbeitszeugnis-Schwachsinn abgeschafft. Personaler ohne einen einzigen Tag Berufserfahrung und Ahnung von der Materie dürfen Zeugnisse über Menschen und deren Arbeit(sleistung) schreiben, von denen sie absolut keinen blassen Dunst haben.

Lounge Gast schrieb:

Hier der TE

Krass, dass das Wort Kollegin alle so mitreißt. Nur zur Info:
habe keine einzige Kollegin "angemacht", zum Drink
eingeladen oder sonstwie angesprochen. Werde die HR mal
darauf ansprechen, die Personalabteilung ist wirklich klein
und da kam eine neue dazu. Könnte wirklich sein, dass ihr
nicht bewusst war, was die mit dem einfachen Zusatz
"Kollegin" für Personalerwusler, die aus jedem Wort
eine Lebensgeschichte herauslesen, bewirken können.

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WiWi Gast

Re: Arbeitszeugnis - Note deuten

Lounge Gast schrieb:

Hier der TE

Krass, dass das Wort Kollegin alle so mitreißt. Nur zur Info:
habe keine einzige Kollegin "angemacht", zum Drink
eingeladen oder sonstwie angesprochen. Werde die HR mal
darauf ansprechen, die Personalabteilung ist wirklich klein
und da kam eine neue dazu. Könnte wirklich sein, dass ihr
nicht bewusst war, was die mit dem einfachen Zusatz
"Kollegin" für Personalerwusler, die aus jedem Wort
eine Lebensgeschichte herauslesen, bewirken können.

Ach und Kündigungsgrund war nicht dramatisch: 6 monatige
Probezeit war vorbei, leider nicht übernommen. Sollte ich die
Personalerin bitten, noch den Kündigungsgrund mit
hineinzuschreiben? Aber wie formuliert man es dann, damit es
gut klingT?

Ja, würde ich machen. Die Probezeit würde ich so umschreiben lassen:

"Der Vertrag endete nach der vereinbarte Zeit".

Dann wirkt es wie ein befristetes Verhältnis.

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WiWi Gast

Re: Arbeitszeugnis - Note deuten

Lounge Gast schrieb:

Genau deshalb gehört dieser Arbeitszeugnis-Schwachsinn
abgeschafft. Personaler ohne einen einzigen Tag
Berufserfahrung und Ahnung von der Materie dürfen Zeugnisse
über Menschen und deren Arbeit(sleistung) schreiben, von
denen sie absolut keinen blassen Dunst haben.

Lounge Gast schrieb:

Hier der TE

Krass, dass das Wort Kollegin alle so mitreißt. Nur zur
Info:
habe keine einzige Kollegin "angemacht", zum
Drink
eingeladen oder sonstwie angesprochen. Werde die HR mal
darauf ansprechen, die Personalabteilung ist wirklich
klein
und da kam eine neue dazu. Könnte wirklich sein, dass ihr
nicht bewusst war, was die mit dem einfachen Zusatz
"Kollegin" für Personalerwusler, die aus jedem
Wort
eine Lebensgeschichte herauslesen, bewirken können.

Nein, das ist kein Schwachsinn. Nur sollten Laien und inkompetente Möchtegern-Personaler eben kein Zeugnis verfassen.

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WiWi Gast

Re: Arbeitszeugnis - Note deuten

Lounge Gast schrieb:

Genau deshalb gehört dieser Arbeitszeugnis-Schwachsinn
abgeschafft. Personaler ohne einen einzigen Tag
Berufserfahrung und Ahnung von der Materie dürfen Zeugnisse
über Menschen und deren Arbeit(sleistung) schreiben, von
denen sie absolut keinen blassen Dunst haben.

Lounge Gast schrieb:

Hier der TE

Krass, dass das Wort Kollegin alle so mitreißt. Nur zur
Info:
habe keine einzige Kollegin "angemacht", zum
Drink
eingeladen oder sonstwie angesprochen. Werde die HR mal
darauf ansprechen, die Personalabteilung ist wirklich
klein
und da kam eine neue dazu. Könnte wirklich sein, dass ihr
nicht bewusst war, was die mit dem einfachen Zusatz
"Kollegin" für Personalerwusler, die aus jedem
Wort
eine Lebensgeschichte herauslesen, bewirken können.

Warum? Vielleicht wollte die Personalerin genau das aussagen, was man herauslesen kann?

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WiWi Gast

Re: Arbeitszeugnis - Note deuten

Lounge Gast schrieb:

Genau deshalb gehört dieser Arbeitszeugnis-Schwachsinn
abgeschafft. Personaler ohne einen einzigen Tag
Berufserfahrung und Ahnung von der Materie dürfen Zeugnisse
über Menschen und deren Arbeit(sleistung) schreiben, von
denen sie absolut keinen blassen Dunst haben.

Lounge Gast schrieb:

Hier der TE

Krass, dass das Wort Kollegin alle so mitreißt. Nur zur
Info:
habe keine einzige Kollegin "angemacht", zum
Drink
eingeladen oder sonstwie angesprochen. Werde die HR mal
darauf ansprechen, die Personalabteilung ist wirklich
klein
und da kam eine neue dazu. Könnte wirklich sein, dass ihr
nicht bewusst war, was die mit dem einfachen Zusatz
"Kollegin" für Personalerwusler, die aus jedem
Wort
eine Lebensgeschichte herauslesen, bewirken können.

Die Angabe von "Kolleginnen" ist unüblich und das "zuvorkommend" in dem Zusammenhang bekannt. Auch das Wort "Außenstehende" in dem Satz ist unüblich.

Wenn ich so von der Norm abweiche, dann gibt es dafür nur zwei Gründe:

1) Ich will das genau so, weil ich ein absoluter Profi bin
2) Ich bin ein ahnungsloser Dilettant

Wenn 1) zutrifft, dann ist doch alles in Ordnung und jeder Arbeitgeber mit Kompetenz in der Personalabteilung kapiert, dass da ein verhaltensauffälliger Frauenangraber kommt. Wenn 2) zutreffen sollte, dann sollte sich die Firma überlegen, was für eine Kompetenz man sich da im Personalbereich angelacht hat.

Die Codierung hat aber absolut ihren Sinn. Machen das Profis, dann weiß man genau, was man von dem AN erwarten kann. Ganz easy.

antworten
WiWi Gast

Re: Arbeitszeugnis - Note deuten

Lounge Gast schrieb:

Genau deshalb gehört dieser Arbeitszeugnis-Schwachsinn
abgeschafft. Personaler ohne einen einzigen Tag
Berufserfahrung und Ahnung von der Materie dürfen Zeugnisse
über Menschen und deren Arbeit(sleistung) schreiben, von
denen sie absolut keinen blassen Dunst haben.

Lounge Gast schrieb:

Hier der TE

Krass, dass das Wort Kollegin alle so mitreißt. Nur zur
Info:
habe keine einzige Kollegin "angemacht", zum
Drink
eingeladen oder sonstwie angesprochen. Werde die HR mal
darauf ansprechen, die Personalabteilung ist wirklich
klein
und da kam eine neue dazu. Könnte wirklich sein, dass ihr
nicht bewusst war, was die mit dem einfachen Zusatz
"Kollegin" für Personalerwusler, die aus jedem
Wort
eine Lebensgeschichte herauslesen, bewirken können.

Das ist eine Unterstellung! Wenn Profis Zeugnisse schreiben und auswerten, funktioniert das System perfekt. Es kann keiner etwas dazu, wenn man Inkompetenz so eine wichtige Aufgabe übergibt.
Übrigens kannst du auch deine Buchhaltung durch Inkompetenz leiten lassen oder das Marketing.
Was du kritisierst, ist nicht die Sprache des Arbeitszeugnisses an sich, sondern eigentlich nur, dass das auch kompetente Menschen machen sollten.

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WiWi Gast

Re: Arbeitszeugnis - Note deuten

Lounge Gast schrieb:

Hier der TE

Krass, dass das Wort Kollegin alle so mitreißt. Nur zur Info:
habe keine einzige Kollegin "angemacht", zum Drink
eingeladen oder sonstwie angesprochen. Werde die HR mal
darauf ansprechen, die Personalabteilung ist wirklich klein
und da kam eine neue dazu. Könnte wirklich sein, dass ihr
nicht bewusst war, was die mit dem einfachen Zusatz
"Kollegin" für Personalerwusler, die aus jedem Wort
eine Lebensgeschichte herauslesen, bewirken können.

Ach und Kündigungsgrund war nicht dramatisch: 6 monatige
Probezeit war vorbei, leider nicht übernommen. Sollte ich die
Personalerin bitten, noch den Kündigungsgrund mit
hineinzuschreiben? Aber wie formuliert man es dann, damit es
gut klingT?

Vielleicht hat sich aber auch eine Kollegin von deiner Art primitiv angemacht gefühlt, ohne, dass du es bemerkt hast? Oder aber du hast ein paar dumme Sprüche gemacht oder jemand hat gegen dich intrigiert? Oder du hast eine weibliche Person unbewusst abgelehnt? Umsonst taucht so was bestimmt nicht auf, denn das ist keine 0815-Formulierung. Das steht ja auch nicht männliche und weibliche Vorgesetze oder Kundinnen und Kunden, sondern nur Kolleginnen und Kollegen. Das ist kein Zufall!

Das mit den Außenstehenden für Kunden würde ich auch unbedingt ändern lassen.
Für den Kündigungssatz schlage ich: "Das Arbeitsverhältnis endete nach der vereinbarten Zeit" oder ähnliches vor.

antworten
WiWi Gast

Re: Arbeitszeugnis - Note deuten

Und das weißt du so genau, weil du den TE oder das Unternehmen kennst?

Bevor man dem TE hier irgendeinen Schwachsinn unterstellt, ist es wohl wesentlich wahrscheinlicher, dass es so ist, wie er sagte. Das Zeugnis hat irgendeine frische Absolventin geschrieben, die in einer einzigen Vorlesung "Personal" mal gehört hat, dass man immer "Kollegen und Kolleginnen" schreibt, weil der lehrende Professor eben keine Ahnung von der Praxis hatte.

Und solche Leute bauen dann Unsinn in ein Arbeitszeugnis ein, den andere Personaler dann wiederum für Bare Münze nehmen, weil sie in einer anderen Vorlesung gehört haben... ach lassen wir das. Der Zeugnis-Mist gehört abgeschafft. In anderen Ländern gibt es den Unsinn erst gar nicht.

Lounge Gast schrieb:

Lounge Gast schrieb:

Hier der TE

Krass, dass das Wort Kollegin alle so mitreißt. Nur zur
Info:
habe keine einzige Kollegin "angemacht", zum
Drink
eingeladen oder sonstwie angesprochen. Werde die HR mal
darauf ansprechen, die Personalabteilung ist wirklich
klein
und da kam eine neue dazu. Könnte wirklich sein, dass ihr
nicht bewusst war, was die mit dem einfachen Zusatz
"Kollegin" für Personalerwusler, die aus jedem
Wort
eine Lebensgeschichte herauslesen, bewirken können.

Ach und Kündigungsgrund war nicht dramatisch: 6 monatige
Probezeit war vorbei, leider nicht übernommen. Sollte
ich die
Personalerin bitten, noch den Kündigungsgrund mit
hineinzuschreiben? Aber wie formuliert man es dann,
damit es
gut klingT?

Vielleicht hat sich aber auch eine Kollegin von deiner Art
primitiv angemacht gefühlt, ohne, dass du es bemerkt hast?
Oder aber du hast ein paar dumme Sprüche gemacht oder jemand
hat gegen dich intrigiert? Oder du hast eine weibliche Person
unbewusst abgelehnt? Umsonst taucht so was bestimmt nicht
auf, denn das ist keine 0815-Formulierung. Das steht ja auch
nicht männliche und weibliche Vorgesetze oder Kundinnen und
Kunden, sondern nur Kolleginnen und Kollegen. Das ist kein
Zufall!

Das mit den Außenstehenden für Kunden würde ich auch
unbedingt ändern lassen.
Für den Kündigungssatz schlage ich: "Das
Arbeitsverhältnis endete nach der vereinbarten Zeit"
oder ähnliches vor.

antworten
WiWi Gast

Re: Arbeitszeugnis - Note deuten

Lounge Gast schrieb:

Und das weißt du so genau, weil du den TE oder das
Unternehmen kennst?

Bevor man dem TE hier irgendeinen Schwachsinn unterstellt,
ist es wohl wesentlich wahrscheinlicher, dass es so ist, wie
er sagte. Das Zeugnis hat irgendeine frische Absolventin
geschrieben, die in einer einzigen Vorlesung
"Personal" mal gehört hat, dass man immer
"Kollegen und Kolleginnen" schreibt, weil der
lehrende Professor eben keine Ahnung von der Praxis hatte.

Und solche Leute bauen dann Unsinn in ein Arbeitszeugnis ein,
den andere Personaler dann wiederum für Bare Münze nehmen,
weil sie in einer anderen Vorlesung gehört haben... ach
lassen wir das. Der Zeugnis-Mist gehört abgeschafft. In
anderen Ländern gibt es den Unsinn erst gar nicht.

Lounge Gast schrieb:

Lounge Gast schrieb:

Hier der TE

Krass, dass das Wort Kollegin alle so mitreißt. Nur
zur
Info:
habe keine einzige Kollegin "angemacht",
zum
Drink
eingeladen oder sonstwie angesprochen. Werde die HR
mal
darauf ansprechen, die Personalabteilung ist wirklich
klein
und da kam eine neue dazu. Könnte wirklich sein,
dass ihr
nicht bewusst war, was die mit dem einfachen Zusatz
"Kollegin" für Personalerwusler, die aus
jedem
Wort
eine Lebensgeschichte herauslesen, bewirken können.

Ach und Kündigungsgrund war nicht dramatisch: 6
monatige
Probezeit war vorbei, leider nicht übernommen. Sollte
ich die
Personalerin bitten, noch den Kündigungsgrund mit
hineinzuschreiben? Aber wie formuliert man es dann,
damit es
gut klingT?

Vielleicht hat sich aber auch eine Kollegin von deiner Art
primitiv angemacht gefühlt, ohne, dass du es bemerkt hast?
Oder aber du hast ein paar dumme Sprüche gemacht oder
jemand
hat gegen dich intrigiert? Oder du hast eine weibliche
Person
unbewusst abgelehnt? Umsonst taucht so was bestimmt nicht
auf, denn das ist keine 0815-Formulierung. Das steht ja
auch
nicht männliche und weibliche Vorgesetze oder Kundinnen
und
Kunden, sondern nur Kolleginnen und Kollegen. Das ist kein
Zufall!

Das mit den Außenstehenden für Kunden würde ich auch
unbedingt ändern lassen.
Für den Kündigungssatz schlage ich: "Das
Arbeitsverhältnis endete nach der vereinbarten Zeit"
oder ähnliches vor.

Und wenn schon. Er hat ja nur gefragt, wie das Zeugnis zu deuten ist, wenn man die gültige Norm anlegt und da heißt es eben, dass er Frauen belästigt. Wer das geschrieben hat, ist doch egal. Und, ist es nicht besser, dass der TE weiß, was das heißt? So kann er es noch änder lassen.

antworten
WiWi Gast

Re: Arbeitszeugnis - Note deuten

Lounge Gast schrieb:

Und das weißt du so genau, weil du den TE oder das
Unternehmen kennst?

Bevor man dem TE hier irgendeinen Schwachsinn unterstellt,
ist es wohl wesentlich wahrscheinlicher, dass es so ist, wie
er sagte. Das Zeugnis hat irgendeine frische Absolventin
geschrieben, die in einer einzigen Vorlesung
"Personal" mal gehört hat, dass man immer
"Kollegen und Kolleginnen" schreibt, weil der
lehrende Professor eben keine Ahnung von der Praxis hatte.

Und solche Leute bauen dann Unsinn in ein Arbeitszeugnis ein,
den andere Personaler dann wiederum für Bare Münze nehmen,
weil sie in einer anderen Vorlesung gehört haben... ach
lassen wir das. Der Zeugnis-Mist gehört abgeschafft. In
anderen Ländern gibt es den Unsinn erst gar nicht.

Lounge Gast schrieb:

Lounge Gast schrieb:

Hier der TE

Krass, dass das Wort Kollegin alle so mitreißt. Nur
zur
Info:
habe keine einzige Kollegin "angemacht",
zum
Drink
eingeladen oder sonstwie angesprochen. Werde die HR
mal
darauf ansprechen, die Personalabteilung ist wirklich
klein
und da kam eine neue dazu. Könnte wirklich sein,
dass ihr
nicht bewusst war, was die mit dem einfachen Zusatz
"Kollegin" für Personalerwusler, die aus
jedem
Wort
eine Lebensgeschichte herauslesen, bewirken können.

Ach und Kündigungsgrund war nicht dramatisch: 6
monatige
Probezeit war vorbei, leider nicht übernommen. Sollte
ich die
Personalerin bitten, noch den Kündigungsgrund mit
hineinzuschreiben? Aber wie formuliert man es dann,
damit es
gut klingT?

Vielleicht hat sich aber auch eine Kollegin von deiner Art
primitiv angemacht gefühlt, ohne, dass du es bemerkt hast?
Oder aber du hast ein paar dumme Sprüche gemacht oder
jemand
hat gegen dich intrigiert? Oder du hast eine weibliche
Person
unbewusst abgelehnt? Umsonst taucht so was bestimmt nicht
auf, denn das ist keine 0815-Formulierung. Das steht ja
auch
nicht männliche und weibliche Vorgesetze oder Kundinnen
und
Kunden, sondern nur Kolleginnen und Kollegen. Das ist kein
Zufall!

Das mit den Außenstehenden für Kunden würde ich auch
unbedingt ändern lassen.
Für den Kündigungssatz schlage ich: "Das
Arbeitsverhältnis endete nach der vereinbarten Zeit"
oder ähnliches vor.

Niemand unterstellt dem TE etwas. Er wollte wissen, was das Zeugnis bedeutet und das hat man ihm gesagt. Jeder gute Personaler findet hier die Codes für einen "Frauenversteher". Warum er das reingedrückt bekommen hat, interessiert doch gar nicht. Fakt ist, das es da steht!

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WiWi Gast

Re: Arbeitszeugnis - Note deuten

Lounge Gast schrieb:

Und das weißt du so genau, weil du den TE oder das
Unternehmen kennst?

Bevor man dem TE hier irgendeinen Schwachsinn unterstellt,
ist es wohl wesentlich wahrscheinlicher, dass es so ist, wie
er sagte. Das Zeugnis hat irgendeine frische Absolventin
geschrieben, die in einer einzigen Vorlesung
"Personal" mal gehört hat, dass man immer
"Kollegen und Kolleginnen" schreibt, weil der
lehrende Professor eben keine Ahnung von der Praxis hatte.

Und solche Leute bauen dann Unsinn in ein Arbeitszeugnis ein,
den andere Personaler dann wiederum für Bare Münze nehmen,
weil sie in einer anderen Vorlesung gehört haben... ach
lassen wir das. Der Zeugnis-Mist gehört abgeschafft. In
anderen Ländern gibt es den Unsinn erst gar nicht.

Lounge Gast schrieb:

Lounge Gast schrieb:

Hier der TE

Krass, dass das Wort Kollegin alle so mitreißt. Nur
zur
Info:
habe keine einzige Kollegin "angemacht",
zum
Drink
eingeladen oder sonstwie angesprochen. Werde die HR
mal
darauf ansprechen, die Personalabteilung ist wirklich
klein
und da kam eine neue dazu. Könnte wirklich sein,
dass ihr
nicht bewusst war, was die mit dem einfachen Zusatz
"Kollegin" für Personalerwusler, die aus
jedem
Wort
eine Lebensgeschichte herauslesen, bewirken können.

Ach und Kündigungsgrund war nicht dramatisch: 6
monatige
Probezeit war vorbei, leider nicht übernommen. Sollte
ich die
Personalerin bitten, noch den Kündigungsgrund mit
hineinzuschreiben? Aber wie formuliert man es dann,
damit es
gut klingT?

Vielleicht hat sich aber auch eine Kollegin von deiner Art
primitiv angemacht gefühlt, ohne, dass du es bemerkt hast?
Oder aber du hast ein paar dumme Sprüche gemacht oder
jemand
hat gegen dich intrigiert? Oder du hast eine weibliche
Person
unbewusst abgelehnt? Umsonst taucht so was bestimmt nicht
auf, denn das ist keine 0815-Formulierung. Das steht ja
auch
nicht männliche und weibliche Vorgesetze oder Kundinnen
und
Kunden, sondern nur Kolleginnen und Kollegen. Das ist kein
Zufall!

Das mit den Außenstehenden für Kunden würde ich auch
unbedingt ändern lassen.
Für den Kündigungssatz schlage ich: "Das
Arbeitsverhältnis endete nach der vereinbarten Zeit"
oder ähnliches vor.

Nein, "zuvorkommen" und "Kolleginnen" in einem Satz und ohne die weiblichen Formen beim Führungspersonal? Ein gezielter Widerspruch zu einwandfrei? Schon oben lauter Formulierungen, die den TE schlecht aussehen lassen? Wirklich Zufall? Alles?

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WiWi Gast

Re: Arbeitszeugnis - Note deuten

Lounge Gast schrieb:

Und das weißt du so genau, weil du den TE oder das
Unternehmen kennst?

Bevor man dem TE hier irgendeinen Schwachsinn unterstellt,
ist es wohl wesentlich wahrscheinlicher, dass es so ist, wie
er sagte. Das Zeugnis hat irgendeine frische Absolventin
geschrieben, die in einer einzigen Vorlesung
"Personal" mal gehört hat, dass man immer
"Kollegen und Kolleginnen" schreibt, weil der
lehrende Professor eben keine Ahnung von der Praxis hatte.

Und solche Leute bauen dann Unsinn in ein Arbeitszeugnis ein,
den andere Personaler dann wiederum für Bare Münze nehmen,
weil sie in einer anderen Vorlesung gehört haben... ach
lassen wir das. Der Zeugnis-Mist gehört abgeschafft. In
anderen Ländern gibt es den Unsinn erst gar nicht.

Lounge Gast schrieb:

Lounge Gast schrieb:

Hier der TE

Krass, dass das Wort Kollegin alle so mitreißt. Nur
zur
Info:
habe keine einzige Kollegin "angemacht",
zum
Drink
eingeladen oder sonstwie angesprochen. Werde die HR
mal
darauf ansprechen, die Personalabteilung ist wirklich
klein
und da kam eine neue dazu. Könnte wirklich sein,
dass ihr
nicht bewusst war, was die mit dem einfachen Zusatz
"Kollegin" für Personalerwusler, die aus
jedem
Wort
eine Lebensgeschichte herauslesen, bewirken können.

Ach und Kündigungsgrund war nicht dramatisch: 6
monatige
Probezeit war vorbei, leider nicht übernommen. Sollte
ich die
Personalerin bitten, noch den Kündigungsgrund mit
hineinzuschreiben? Aber wie formuliert man es dann,
damit es
gut klingT?

Vielleicht hat sich aber auch eine Kollegin von deiner Art
primitiv angemacht gefühlt, ohne, dass du es bemerkt hast?
Oder aber du hast ein paar dumme Sprüche gemacht oder
jemand
hat gegen dich intrigiert? Oder du hast eine weibliche
Person
unbewusst abgelehnt? Umsonst taucht so was bestimmt nicht
auf, denn das ist keine 0815-Formulierung. Das steht ja
auch
nicht männliche und weibliche Vorgesetze oder Kundinnen
und
Kunden, sondern nur Kolleginnen und Kollegen. Das ist kein
Zufall!

Das mit den Außenstehenden für Kunden würde ich auch
unbedingt ändern lassen.
Für den Kündigungssatz schlage ich: "Das
Arbeitsverhältnis endete nach der vereinbarten Zeit"
oder ähnliches vor.

Die anderen Länder sind wirtschaftlich ja so erfolgreich, da sollte sich Deutschland mal 'ne Scheibe abschneiden, was? ;)
In einem Land mit gutem Kündigungsschutz und ohne Hire und Fire muss man sich eben genauer über die Mitarbeiter informieren können und ein Zeugnis ist dafür super.

Das Zeugnis zeigt übrigens genau das Gegenteil von dem, was du behauptest. Tatsächlich zeigt es, dass man sich eben sehr gut über den Mitarbeiter und seine Eigenarten informieren kann. Voraussetzung ist natürlich, dass in den Personalabteilungen Profis sitzen.

Das hat Jahrzehnte ja auch super geklappt. Wenn nun plötzlich vermehrt Inkompetenz auftritt, ist das doch nicht das Fehler des Instrumenst, sondern es sind die Fehler derer, die zu schlecht ausgebildet sind, um das Instrument zu benutzen, odeR?

antworten
WiWi Gast

Re: Arbeitszeugnis - Note deuten

Soll ich mir jetzt auch noch Gedanken machen, dass die Tante der Oma des Bäckers der Nichte der Putzfrau des Postmanns des Vermieters einer der Kolleginnen mich mal beobachtet hatte, wie ich ein bisschen so laut gegähnt habe, es für Macho befunden hat, es mir jetzt in den Hintern beißt?

Lounge Gast schrieb:

Lounge Gast schrieb:

Hier der TE

Krass, dass das Wort Kollegin alle so mitreißt. Nur zur
Info:
habe keine einzige Kollegin "angemacht", zum
Drink
eingeladen oder sonstwie angesprochen. Werde die HR mal
darauf ansprechen, die Personalabteilung ist wirklich
klein
und da kam eine neue dazu. Könnte wirklich sein, dass ihr
nicht bewusst war, was die mit dem einfachen Zusatz
"Kollegin" für Personalerwusler, die aus jedem
Wort
eine Lebensgeschichte herauslesen, bewirken können.

Ach und Kündigungsgrund war nicht dramatisch: 6 monatige
Probezeit war vorbei, leider nicht übernommen. Sollte
ich die
Personalerin bitten, noch den Kündigungsgrund mit
hineinzuschreiben? Aber wie formuliert man es dann,
damit es
gut klingT?

Vielleicht hat sich aber auch eine Kollegin von deiner Art
primitiv angemacht gefühlt, ohne, dass du es bemerkt hast?
Oder aber du hast ein paar dumme Sprüche gemacht oder jemand
hat gegen dich intrigiert? Oder du hast eine weibliche Person
unbewusst abgelehnt? Umsonst taucht so was bestimmt nicht
auf, denn das ist keine 0815-Formulierung. Das steht ja auch
nicht männliche und weibliche Vorgesetze oder Kundinnen und
Kunden, sondern nur Kolleginnen und Kollegen. Das ist kein
Zufall!

Das mit den Außenstehenden für Kunden würde ich auch
unbedingt ändern lassen.
Für den Kündigungssatz schlage ich: "Das
Arbeitsverhältnis endete nach der vereinbarten Zeit"
oder ähnliches vor.

antworten
WiWi Gast

Re: Arbeitszeugnis - Note deuten

Lounge Gast schrieb:

Soll ich mir jetzt auch noch Gedanken machen, dass die Tante
der Oma des Bäckers der Nichte der Putzfrau des Postmanns des
Vermieters einer der Kolleginnen mich mal beobachtet hatte,
wie ich ein bisschen so laut gegähnt habe, es für Macho
befunden hat, es mir jetzt in den Hintern beißt?

Lounge Gast schrieb:

Lounge Gast schrieb:

Hier der TE

Krass, dass das Wort Kollegin alle so mitreißt. Nur
zur
Info:
habe keine einzige Kollegin "angemacht",
zum
Drink
eingeladen oder sonstwie angesprochen. Werde die HR
mal
darauf ansprechen, die Personalabteilung ist wirklich
klein
und da kam eine neue dazu. Könnte wirklich sein,
dass ihr
nicht bewusst war, was die mit dem einfachen Zusatz
"Kollegin" für Personalerwusler, die aus
jedem
Wort
eine Lebensgeschichte herauslesen, bewirken können.

Ach und Kündigungsgrund war nicht dramatisch: 6
monatige
Probezeit war vorbei, leider nicht übernommen. Sollte
ich die
Personalerin bitten, noch den Kündigungsgrund mit
hineinzuschreiben? Aber wie formuliert man es dann,
damit es
gut klingT?

Vielleicht hat sich aber auch eine Kollegin von deiner Art
primitiv angemacht gefühlt, ohne, dass du es bemerkt hast?
Oder aber du hast ein paar dumme Sprüche gemacht oder
jemand
hat gegen dich intrigiert? Oder du hast eine weibliche
Person
unbewusst abgelehnt? Umsonst taucht so was bestimmt nicht
auf, denn das ist keine 0815-Formulierung. Das steht ja
auch
nicht männliche und weibliche Vorgesetze oder Kundinnen
und
Kunden, sondern nur Kolleginnen und Kollegen. Das ist kein
Zufall!

Das mit den Außenstehenden für Kunden würde ich auch
unbedingt ändern lassen.
Für den Kündigungssatz schlage ich: "Das
Arbeitsverhältnis endete nach der vereinbarten Zeit"
oder ähnliches vor.

Verstehst du es nicht? Es wurde ein Zeugnis reingestellt und das sollte bewertet werden. In dem Zeugnis steht, dass der TE Frauen belästigt. Ob das nun wahr ist oder nicht, ist doch egal. Es steht da und er wollte doch auch wissen, was da steht. Was ist das Problem?

antworten
WiWi Gast

Re: Arbeitszeugnis - Note deuten

Du scheinst noch nicht sonderlich viel Lebenserfahrung zu besitzen, ansonsten wüsstest du, wie schlecht Deutschland seit dem Mauerfall da steht, gerade was den Arbeitsmarkt betrifft. Da helfen auch keine geschönten Statistiken von der Bundesregierung. Aber das ist ein anderes Thema.

Fakt ist, dass man auch in Deutschland früher überhaupt kein Arbeitszeugnis brauchte, um einen Job zu finden. Es gab noch nicht mal 80-stufige Auswahlverfahren mit drölfzig Assessment-Centern, in denen völlig abwegige "Praxisbeispiele" geprobt werden. Früher wurde der Mitarbeiter aufgrund dessen eingestellt, was er konnte und nicht, weil er es am besten behauptet hat (Stichwort Selbstdarstellung). Wenn er innerhalb der Probezeit diese Leistung gebracht hat, war alles gut. Wenn nicht, dann eben nicht. Diese ominöse Probezeit gibt es übrigens auch heute noch (Stichwort Hire & Fire).

Und jetzt frage ich dich, mein junger Freund: Willst du ernsthaft behaupten, Deutschland hat seinen Wohlstand der Generation Assesment Center zu verdanken oder nicht doch eher der blühenden und starken Wirtschaft in den 70ern und 80ern?

Lounge Gast schrieb:

Lounge Gast schrieb:

Und das weißt du so genau, weil du den TE oder das
Unternehmen kennst?

Bevor man dem TE hier irgendeinen Schwachsinn unterstellt,
ist es wohl wesentlich wahrscheinlicher, dass es so ist,
wie
er sagte. Das Zeugnis hat irgendeine frische Absolventin
geschrieben, die in einer einzigen Vorlesung
"Personal" mal gehört hat, dass man immer
"Kollegen und Kolleginnen" schreibt, weil der
lehrende Professor eben keine Ahnung von der Praxis hatte.

Und solche Leute bauen dann Unsinn in ein Arbeitszeugnis
ein,
den andere Personaler dann wiederum für Bare Münze nehmen,
weil sie in einer anderen Vorlesung gehört haben... ach
lassen wir das. Der Zeugnis-Mist gehört abgeschafft. In
anderen Ländern gibt es den Unsinn erst gar nicht.

Lounge Gast schrieb:

Lounge Gast schrieb:

Hier der TE

Krass, dass das Wort Kollegin alle so
mitreißt. Nur
zur
Info:
habe keine einzige Kollegin
"angemacht",
zum
Drink
eingeladen oder sonstwie angesprochen. Werde
die HR
mal
darauf ansprechen, die Personalabteilung ist
wirklich
klein
und da kam eine neue dazu. Könnte wirklich sein,
dass ihr
nicht bewusst war, was die mit dem einfachen
Zusatz
"Kollegin" für Personalerwusler, die
aus
jedem
Wort
eine Lebensgeschichte herauslesen, bewirken
können.

Ach und Kündigungsgrund war nicht dramatisch: 6
monatige
Probezeit war vorbei, leider nicht übernommen.
Sollte
ich die
Personalerin bitten, noch den Kündigungsgrund
mit
hineinzuschreiben? Aber wie formuliert man es
dann,
damit es
gut klingT?

Vielleicht hat sich aber auch eine Kollegin von
deiner Art
primitiv angemacht gefühlt, ohne, dass du es
bemerkt hast?
Oder aber du hast ein paar dumme Sprüche gemacht oder
jemand
hat gegen dich intrigiert? Oder du hast eine
weibliche
Person
unbewusst abgelehnt? Umsonst taucht so was
bestimmt nicht
auf, denn das ist keine 0815-Formulierung. Das
steht ja
auch
nicht männliche und weibliche Vorgesetze oder
Kundinnen
und
Kunden, sondern nur Kolleginnen und Kollegen. Das
ist kein
Zufall!

Das mit den Außenstehenden für Kunden würde ich auch
unbedingt ändern lassen.
Für den Kündigungssatz schlage ich: "Das
Arbeitsverhältnis endete nach der vereinbarten
Zeit"
oder ähnliches vor.

Die anderen Länder sind wirtschaftlich ja so erfolgreich, da
sollte sich Deutschland mal 'ne Scheibe abschneiden,
was? ;)
In einem Land mit gutem Kündigungsschutz und ohne Hire und
Fire muss man sich eben genauer über die Mitarbeiter
informieren können und ein Zeugnis ist dafür super.

Das Zeugnis zeigt übrigens genau das Gegenteil von dem, was
du behauptest. Tatsächlich zeigt es, dass man sich eben sehr
gut über den Mitarbeiter und seine Eigenarten informieren
kann. Voraussetzung ist natürlich, dass in den
Personalabteilungen Profis sitzen.

Das hat Jahrzehnte ja auch super geklappt. Wenn nun plötzlich
vermehrt Inkompetenz auftritt, ist das doch nicht das Fehler
des Instrumenst, sondern es sind die Fehler derer, die zu
schlecht ausgebildet sind, um das Instrument zu benutzen, odeR?

antworten
WiWi Gast

Re: Arbeitszeugnis - Note deuten

Lounge Gast schrieb:

Du scheinst noch nicht sonderlich viel Lebenserfahrung zu
besitzen, ansonsten wüsstest du, wie schlecht Deutschland
seit dem Mauerfall da steht, gerade was den Arbeitsmarkt
betrifft. Da helfen auch keine geschönten Statistiken von der
Bundesregierung. Aber das ist ein anderes Thema.

Fakt ist, dass man auch in Deutschland früher überhaupt kein
Arbeitszeugnis brauchte, um einen Job zu finden. Es gab noch
nicht mal 80-stufige Auswahlverfahren mit drölfzig
Assessment-Centern, in denen völlig abwegige
"Praxisbeispiele" geprobt werden. Früher wurde der
Mitarbeiter aufgrund dessen eingestellt, was er konnte und
nicht, weil er es am besten behauptet hat (Stichwort
Selbstdarstellung). Wenn er innerhalb der Probezeit diese
Leistung gebracht hat, war alles gut. Wenn nicht, dann eben
nicht. Diese ominöse Probezeit gibt es übrigens auch heute
noch (Stichwort Hire & Fire).

Und jetzt frage ich dich, mein junger Freund: Willst du
ernsthaft behaupten, Deutschland hat seinen Wohlstand der
Generation Assesment Center zu verdanken oder nicht doch eher
der blühenden und starken Wirtschaft in den 70ern und 80ern?

Lounge Gast schrieb:

Lounge Gast schrieb:

Und das weißt du so genau, weil du den TE oder das
Unternehmen kennst?

Bevor man dem TE hier irgendeinen Schwachsinn
unterstellt,
ist es wohl wesentlich wahrscheinlicher, dass es so
ist,
wie
er sagte. Das Zeugnis hat irgendeine frische
Absolventin
geschrieben, die in einer einzigen Vorlesung
"Personal" mal gehört hat, dass man immer
"Kollegen und Kolleginnen" schreibt, weil
der
lehrende Professor eben keine Ahnung von der Praxis
hatte.

Und solche Leute bauen dann Unsinn in ein
Arbeitszeugnis
ein,
den andere Personaler dann wiederum für Bare Münze
nehmen,
weil sie in einer anderen Vorlesung gehört haben...
ach
lassen wir das. Der Zeugnis-Mist gehört
abgeschafft. In
anderen Ländern gibt es den Unsinn erst gar nicht.

Lounge Gast schrieb:

Lounge Gast schrieb:

Hier der TE

Krass, dass das Wort Kollegin alle so
mitreißt. Nur
zur
Info:
habe keine einzige Kollegin
"angemacht",
zum
Drink
eingeladen oder sonstwie angesprochen.
Werde
die HR
mal
darauf ansprechen, die Personalabteilung
ist
wirklich
klein
und da kam eine neue dazu. Könnte
wirklich sein,
dass ihr
nicht bewusst war, was die mit dem
einfachen
Zusatz
"Kollegin" für
Personalerwusler, die
aus
jedem
Wort
eine Lebensgeschichte herauslesen, bewirken
können.

Ach und Kündigungsgrund war nicht
dramatisch: 6
monatige
Probezeit war vorbei, leider nicht
übernommen.
Sollte
ich die
Personalerin bitten, noch den
Kündigungsgrund
mit
hineinzuschreiben? Aber wie formuliert
man es
dann,
damit es
gut klingT?

Vielleicht hat sich aber auch eine Kollegin von
deiner Art
primitiv angemacht gefühlt, ohne, dass du es
bemerkt hast?
Oder aber du hast ein paar dumme Sprüche
gemacht oder
jemand
hat gegen dich intrigiert? Oder du hast eine
weibliche
Person
unbewusst abgelehnt? Umsonst taucht so was
bestimmt nicht
auf, denn das ist keine 0815-Formulierung. Das
steht ja
auch
nicht männliche und weibliche Vorgesetze oder
Kundinnen
und
Kunden, sondern nur Kolleginnen und Kollegen.
Das
ist kein
Zufall!

Das mit den Außenstehenden für Kunden würde
ich auch
unbedingt ändern lassen.
Für den Kündigungssatz schlage ich: "Das
Arbeitsverhältnis endete nach der vereinbarten
Zeit"
oder ähnliches vor.

Die anderen Länder sind wirtschaftlich ja so
erfolgreich, da
sollte sich Deutschland mal 'ne Scheibe abschneiden,
was? ;)
In einem Land mit gutem Kündigungsschutz und ohne Hire und
Fire muss man sich eben genauer über die Mitarbeiter
informieren können und ein Zeugnis ist dafür super.

Das Zeugnis zeigt übrigens genau das Gegenteil von dem,
was
du behauptest. Tatsächlich zeigt es, dass man sich eben
sehr
gut über den Mitarbeiter und seine Eigenarten informieren
kann. Voraussetzung ist natürlich, dass in den
Personalabteilungen Profis sitzen.

Das hat Jahrzehnte ja auch super geklappt. Wenn nun
plötzlich
vermehrt Inkompetenz auftritt, ist das doch nicht das
Fehler
des Instrumenst, sondern es sind die Fehler derer, die zu
schlecht ausgebildet sind, um das Instrument zu
benutzen, odeR?

Leider mach dein Beitrag inhaltlich keinen Sinn. Für gewöhnliche Stellen gibt es selten ein AC und um überhaupt in ein solches zu kommen, wenn es einiges geben sollte, wird eine Vorauswahl getroffen. Und anhand was für Kriterien? Richtig, unter anderem anhand des Arbeitszeugnisses. Damit machen deine Aussagen schon einmal keinen Sinn. Das Arbeitszeugnis ist ein sehr gutes Instrument, nur leider muss es eben von Profis benutzt werden. Ist das so schwer zu verstehen.

Der Rest zur wirtschaftlichen Lage ist ebenfalls ohne Sinn.

Der wirtschaftliche Niedergang wurde Ende der 90er/Anfang der 2000er eingeleitet, als man begonnen hat, für eine Superwährung, die Investitionen in die Südländer zu verschieben und die Anforderungen an den Nachwuchs europaweit auf niedrigem Niveau (Bachelor/Master) anzupassen

Erstes hat dazu geführt, dass die Investitionen nicht erfolgt sind und man sparen musste, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Die Folgen waren Agenda 2010, Rentenkürzungen und so weiter. Sparen hilft nicht ewig und den Rückstand bei Forschung und Entwicklung und Infrastruktur holen wir so schnell nicht mehr auf.

Zweites hat dazu geführt, dass heute 60% aller Jungen studieren und die Betriebe keine guten Lehrlinge mehr bekommen, weil alle studieren. Auf Dauer fehlen damit die FAchkräfte. Nicht wegen der Demographie, sondern wegen der Fehlsteuerung.

All diese Entwicklung werden uns in den nächsten 10 Jahrein einholen. Heute sieht man das doch noch gar nicht so schlimm.

Um zum Thema zurückzukommen. Hier hat der TE gefragt und genau das, was zigfach geschrieben wurde, steht da auch.

antworten
WiWi Gast

Re: Arbeitszeugnis - Note deuten

Wenn ein Beitrag keinen Sinn macht, dann deiner.
Zu einem AC kann man auch ohne Arbeitszeugnis einladen. Zum einen funktioniert das in anderen Ländern auch wunderbar. Zum anderen verfügen viele Teilnehmer noch nicht mal über ein richtiges Arbeitszeugnis, ganz einfach deshalb, weil sie in ihrem Leben noch nichts weiter als Praktika absolviert haben. Möchtest du nun wirklich Praktikazeugnisse mit Arbeitszeugnissen gleichsetzen?

Zweitens erklärst du den Untergang der deutschen Wirtschaft während du im Beitrag davor deren Effizienz (weil deutsche Chefs so super auf Arbeitszeugnisse wert legen können, im Gegensatz zu den anderen "Loser-Ländern" der Welt (und somit auch die USA, siehe oben). Darüber hinaus stimmst du mir auch noch zu. Wie ich bereits erläutert habe, basiert der deutsche Wohlstand auf den 70ern und 80ern und nicht auf den "tollen" 90ern und 00ern, in denen dieser Arbeitszeugnis-Schwachsinn erst so richtig aufkam.

Wenn ein Beitrag also keinen Sinn macht, dann deiner.

Lounge Gast schrieb:

Lounge Gast schrieb:

Du scheinst noch nicht sonderlich viel Lebenserfahrung zu
besitzen, ansonsten wüsstest du, wie schlecht Deutschland
seit dem Mauerfall da steht, gerade was den Arbeitsmarkt
betrifft. Da helfen auch keine geschönten Statistiken
von der
Bundesregierung. Aber das ist ein anderes Thema.

Fakt ist, dass man auch in Deutschland früher überhaupt
kein
Arbeitszeugnis brauchte, um einen Job zu finden. Es gab
noch
nicht mal 80-stufige Auswahlverfahren mit drölfzig
Assessment-Centern, in denen völlig abwegige
"Praxisbeispiele" geprobt werden. Früher wurde
der
Mitarbeiter aufgrund dessen eingestellt, was er konnte und
nicht, weil er es am besten behauptet hat (Stichwort
Selbstdarstellung). Wenn er innerhalb der Probezeit diese
Leistung gebracht hat, war alles gut. Wenn nicht, dann
eben
nicht. Diese ominöse Probezeit gibt es übrigens auch heute
noch (Stichwort Hire & Fire).

Und jetzt frage ich dich, mein junger Freund: Willst du
ernsthaft behaupten, Deutschland hat seinen Wohlstand der
Generation Assesment Center zu verdanken oder nicht doch
eher
der blühenden und starken Wirtschaft in den 70ern und
80ern?

Lounge Gast schrieb:

Lounge Gast schrieb:

Und das weißt du so genau, weil du den TE oder
das
Unternehmen kennst?

Bevor man dem TE hier irgendeinen Schwachsinn
unterstellt,
ist es wohl wesentlich wahrscheinlicher, dass
es so
ist,
wie
er sagte. Das Zeugnis hat irgendeine frische
Absolventin
geschrieben, die in einer einzigen Vorlesung
"Personal" mal gehört hat, dass man
immer
"Kollegen und Kolleginnen" schreibt,
weil
der
lehrende Professor eben keine Ahnung von der
Praxis
hatte.

Und solche Leute bauen dann Unsinn in ein
Arbeitszeugnis
ein,
den andere Personaler dann wiederum für Bare
Münze
nehmen,
weil sie in einer anderen Vorlesung gehört
haben...
ach
lassen wir das. Der Zeugnis-Mist gehört
abgeschafft. In
anderen Ländern gibt es den Unsinn erst gar
nicht.

Lounge Gast schrieb:

Lounge Gast schrieb:

Hier der TE

Krass, dass das Wort Kollegin alle so
mitreißt. Nur
zur
Info:
habe keine einzige Kollegin
"angemacht",
zum
Drink
eingeladen oder sonstwie angesprochen.
Werde
die HR
mal
darauf ansprechen, die
Personalabteilung
ist
wirklich
klein
und da kam eine neue dazu. Könnte
wirklich sein,
dass ihr
nicht bewusst war, was die mit dem
einfachen
Zusatz
"Kollegin" für
Personalerwusler, die
aus
jedem
Wort
eine Lebensgeschichte herauslesen,
bewirken
können.

Ach und Kündigungsgrund war nicht
dramatisch: 6
monatige
Probezeit war vorbei, leider nicht
übernommen.
Sollte
ich die
Personalerin bitten, noch den
Kündigungsgrund
mit
hineinzuschreiben? Aber wie formuliert
man es
dann,
damit es
gut klingT?

Vielleicht hat sich aber auch eine
Kollegin von
deiner Art
primitiv angemacht gefühlt, ohne, dass du
es
bemerkt hast?
Oder aber du hast ein paar dumme Sprüche
gemacht oder
jemand
hat gegen dich intrigiert? Oder du hast
eine
weibliche
Person
unbewusst abgelehnt? Umsonst taucht so was
bestimmt nicht
auf, denn das ist keine
0815-Formulierung. Das
steht ja
auch
nicht männliche und weibliche Vorgesetze
oder
Kundinnen
und
Kunden, sondern nur Kolleginnen und
Kollegen.
Das
ist kein
Zufall!

Das mit den Außenstehenden für Kunden würde
ich auch
unbedingt ändern lassen.
Für den Kündigungssatz schlage ich:
"Das
Arbeitsverhältnis endete nach der
vereinbarten
Zeit"
oder ähnliches vor.

Die anderen Länder sind wirtschaftlich ja so
erfolgreich, da
sollte sich Deutschland mal 'ne Scheibe
abschneiden,
was? ;)
In einem Land mit gutem Kündigungsschutz und ohne
Hire und
Fire muss man sich eben genauer über die Mitarbeiter
informieren können und ein Zeugnis ist dafür super.

Das Zeugnis zeigt übrigens genau das Gegenteil von
dem,
was
du behauptest. Tatsächlich zeigt es, dass man sich
eben
sehr
gut über den Mitarbeiter und seine Eigenarten
informieren
kann. Voraussetzung ist natürlich, dass in den
Personalabteilungen Profis sitzen.

Das hat Jahrzehnte ja auch super geklappt. Wenn nun
plötzlich
vermehrt Inkompetenz auftritt, ist das doch nicht das
Fehler
des Instrumenst, sondern es sind die Fehler derer,
die zu
schlecht ausgebildet sind, um das Instrument zu
benutzen, odeR?

Leider mach dein Beitrag inhaltlich keinen Sinn. Für
gewöhnliche Stellen gibt es selten ein AC und um überhaupt in
ein solches zu kommen, wenn es einiges geben sollte, wird
eine Vorauswahl getroffen. Und anhand was für Kriterien?
Richtig, unter anderem anhand des Arbeitszeugnisses. Damit
machen deine Aussagen schon einmal keinen Sinn. Das
Arbeitszeugnis ist ein sehr gutes Instrument, nur leider muss
es eben von Profis benutzt werden. Ist das so schwer zu
verstehen.

Der Rest zur wirtschaftlichen Lage ist ebenfalls ohne Sinn.

Der wirtschaftliche Niedergang wurde Ende der 90er/Anfang der
2000er eingeleitet, als man begonnen hat, für eine
Superwährung, die Investitionen in die Südländer zu
verschieben und die Anforderungen an den Nachwuchs europaweit
auf niedrigem Niveau (Bachelor/Master) anzupassen

Erstes hat dazu geführt, dass die Investitionen nicht erfolgt
sind und man sparen musste, um wettbewerbsfähig zu bleiben.
Die Folgen waren Agenda 2010, Rentenkürzungen und so weiter.
Sparen hilft nicht ewig und den Rückstand bei Forschung und
Entwicklung und Infrastruktur holen wir so schnell nicht mehr
auf.

Zweites hat dazu geführt, dass heute 60% aller Jungen
studieren und die Betriebe keine guten Lehrlinge mehr
bekommen, weil alle studieren. Auf Dauer fehlen damit die
FAchkräfte. Nicht wegen der Demographie, sondern wegen der
Fehlsteuerung.

All diese Entwicklung werden uns in den nächsten 10 Jahrein
einholen. Heute sieht man das doch noch gar nicht so schlimm.

Um zum Thema zurückzukommen. Hier hat der TE gefragt und
genau das, was zigfach geschrieben wurde, steht da auch.

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Artikel zu Note

Arbeitszeugnis – versteckte Formulierungen

Arbeitszeugnis mit Checkliste und Lupe

Es gibt eine Menge von Formulierungen und Redewendungen, die in Arbeitszeugnissen immer wieder vorkommen. Offensichtlich ist der wohlwollende Klang, dennoch verbergen sich dahinter verschiedene Beurteilungen, die in Schulnoten übersetzbar sind. Diese Zeugnissprache ist für viele nicht einfach entschlüsselbar. Die Wahrheits- und Wohlwollenspflicht hat dazu geführt, dass eine geheime Zeugnissprache entstanden ist. Im Teil 2 zeigt der WiWi-Treff, hinter welchen Arbeitszeugnis-Formulierungen sich welche Noten verstecken.

Arbeitszeugnis: Verschlüsselte Formulierung im Zeugnis

Der Kopf einer Frau mit kurzen Haaren und pinkem Lippenstift hinter einer verregneten Scheibe.

Was Formulierungen im Arbeitszeugnis wirklich bedeuten, ist vielen unklar. Der „geheime“ Code führt immer wieder zu Diskussionen und Klagen rund ums Thema Arbeitszeugnis. Was darf der Arbeitgeber, was nicht? Negative Formulierungen haben im Arbeitszeugnis nichts zu suchen. Das Bundesarbeitsgericht (BAG) hat die Formulierung „kennengelernt“ bewertet und nicht als negativ eingestuft.

Gesamtnote im Arbeitszeugnis: "befriedigend" als Leistungsbeurteilung im Zeugnis gut genug

Eine Null und eine Drei aus schwarzen Punkten geschrieben.

Jeder hat nach der Beendigung eines Arbeitsverhältnis Anspruch auf ein Arbeitszeugnis. Die Formulierungen drücken in der Regel die Einstufung in ein Schulnotensystem aus. „Zur vollen Zufriedenheit“ ist mit der Note befriedigend gleichzusetzen. Das Bundesarbeitsgericht hat dies bestätigt. Entspricht das der Ansicht des Arbeitnehmers nicht, muss er darlegen, dass die Beurteilung unzutreffend ist.

Arbeitszeugnis: Arbeitgeber zu Dankes-Formulierungen nicht verpflichtet

Viele Arbeitnehmer finden in ihren Arbeitszeugnissen Dankes-Formulierungen und Glückwünsche für die weitere Zukunft. Das Bundesarbeitsgericht (BAG) hat allerdings entschieden, dass der Arbeitgeber zu solchen Formulierungen denen persönliche Empfindungen vorrangehen nicht verpflichtet ist.

Arbeitszeugnis – arbeitsrechtliche Grundlagen

Arbeitszeugnis mit Checkliste und Lupe

Das Arbeitszeugnis bescheinigt Arbeitnehmern ihre Leistungen und Fähigkeiten – es zeigt sowohl die fachlichen als auch die sozialen Kompetenzen. Gerade wenn es um die Formulierungen im Arbeitszeugnis geht, kommt es zu Meinungsverschiedenheiten. Im ersten Teil zeigt der WiWi-Treff auf welche arbeitsrechtliche Grundlagen ein Arbeitszeugnis beruht und gibt einen ersten Überblick.

Freeware: Arbeitszeugnis-Generator

Arbeitszeugnis mit Checkliste und Lupe

Der kostenlose Arbeitszeugnis-Generator ermöglicht die Erstellung detaillierter Arbeitszeugnisse nach Schulnoten, die sodann in ein Textverarbeitungsprogramm übernommen werden können.

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