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Audit, Tax & Big4 Exit

Wo enden die Mitarbeiter der Big4?

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WiWi Gast

Wo enden die Mitarbeiter der Big4?

Ich sehe jedes Jahr das gleiche: Bei den Unternehmensranking liegen die Big 4 immer unter den Top 10 arbeitgebern für BWLer. Man liest, dass jeder der Big 4 allein in Deutschland ca. 1.000 - 2.000 Leute jedes Jahr neu einstellen. Da frage ich mich doch, wo bleiben die alle. Wenn es stimmt, wie in einige Threads berichtet, dass man frühestens nach 12 Jahren Partner wird und das auch nur sehr wenige, müssten bei PwC & Co zigtausend Mitarbeiter arbeiten. (12* 1.500 * 4 = 72.000!!!). Tasächlich hat aber keines der Big 4 Unternehmen mehr als 10.000 Mitarbeiter in D. Da fragt man sich: Welche Perspektive hat man, gehen so viele oder stimmt da was nciht bei den Zahlen?

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WiWi Gast

Re: Wo enden die Mitarbeiter der Big4?

Als allererstes wird bei den Beschäftigten-Zahlen natürlich gerne geflunkert. "Wir stellen 1000 neue Berater in 2011 ein" ist eine Aussage auf Basis der Planzahlen und ein Statement an den Markt. Da werden keine 1.000 Leute wirklich eingestellt.

Ausserdem rechnen wir (UB, nicht Big4, mittelständisch) gerne auch Freelancer und Teilzeitkräfte als volle Stellen mit ein. Und dann werden 10% draufgehauen. Macht jeder.

Das erklärt aber noch nicht den Effekt, den Du beschreibst. Das liegt in erster Linie an der hohen Fluktuation. Wir haben ausserhalb des Management-Kreises (also Partner und Senior Manager) eine durchschnittliche Verweildauer von rund 3.5 Jahren, was bedeutet, dass von den Einsteigern 2011 in 2015 nur die wenigsten noch bei uns sind.

Wo "enden" diese Leute nun? Das kommt auf viele Faktoren an, insbesondere auf die Berufserfahrung und die persönliche Karriere-Planung:

Einige wechseln zu anderen Beratungen, weils grad eine interessante Chance gibt. Die klassische Rochade also.

Andere wechseln zurück zu ihren alten Arbeitgebern, weil sie feststellen, dass die Beratung nix für sie ist.

Die meisten gehen in die Industrie bzw. zu Mandanten. Man wird mit Geld zwar nicht zugeworfen, aber Berater mit 2-5 Jahren Berufserfahrung sind in vielen Bereichen relativ begehrt. Man kennt sich fachlich in seinem Thema idR sehr gut aus, hat Projekterfahrung, murrt nicht über Überstunden und kommt mit einem dynamischen/stressigen Umfeld klar. Alles Kompetenzen, die Du in der Beratung lernst und die gefragt sind.

Die wenigsten machen übrigens riesige Karriere-Sprünge beim Wechsel. D.h. der Consultant geht auf eine Sachbearbeiter-Stelle, der Senior auf Referenten/Projektleiter-Posten, der Manager wird oft Team- oder Abteilungsleiter, der Senior Manager Abteilungs- oder Bereichsleiter...

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WiWi Gast

Re: Wo enden die Mitarbeiter der Big4?

hallo,

pwc hat in deutschland ca. 8 500 mitarbeiter. das prinzip sieht so aus: du wirst mit den jahren befördert und bekommst mehr gehalt. nur kann es nicht 8 500 partner geben. einige wollen nach 1-3 jahren nicht mehr in der wirtschaftsprüfung arbeiten. andere halten 2-5 jahre durch. wenn du in der busy season 10-14 stunden arbeitest, dann hast du irgendwann kein privatleben mehr. zum monatsende gehen da auch schon mal dutzende. entweder zu einer anderen wp oder in die wirtschaft.

gruss
dirk
es ist ein kommen und gehen.

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WiWi Gast

Re: Wo enden die Mitarbeiter der Big4?

Es gehen tatsächlich so viele und es werden auch momentan immer noch so viele gesucht.
Wer eingeladen wird und halbwegs was zu ner Bilanz sagen kann, der wird genommen.

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WiWi Gast

Re: Wo enden die Mitarbeiter der Big4?

Ja, die Big4 sind ein einziger Durchlauferhitzer! Jedes JAhr tausende von Neueinsteigern und genauso viele, die das Unternehmen i.d.R als Senior Consultant / Assoiciate / Junior Manager oder wie auch immer die nun genannt werden wieder verlassen.

Bei allen bleibt die Personaldecke insgesamt realtiv stabil. In schweren JAhren mal einige weniger, in Boomjahren eben mehr.

So gut wie niemand bleibt dort bis zum Partner. Man lernt einfach sehr viel und kommt gut rum, wird aber gerade bis zum Senior Manager vergleichsweise sehr schlecht bezahlt, bekommt dafür aber jede Menge Weiterbildungsmaßnahmen und Zertifizierungen. Da sind die Headhunterangebote schnell ziemlich interessant und der Absprung perfekt. Als ehemaliger Big4ler ist man i.d.R. sehr gefragt.

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WiWi Gast

Re: Wo enden die Mitarbeiter der Big4?

Ja klar, die gehen alle! Nach zwei Jahren hat man meistens gemerkt, wie der Hase läuft, hält noch ein ein bis zwei weitere Jahre aus (mit 3-4 Jahren Berufserfahrung bekommt man bessere Jobs) und dann nichts wie weg!!

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WiWi Gast

Re: Wo enden die Mitarbeiter der Big4?

mein tipp: schau in xing nach!

ansonsten gilt:
die big4 sind (wie beinahe alle beratungen) ausgewachsen, d.h. so gut wie kein partnerbedarf mehr, aufstieg durch absolute mehrleistung als die peer group...

die lebensläufe entwickeln sich komplett unterschiedlich, von der industrie im accounting bis zum selbständigen steuerberater in der waldundwiesenkanzlei ist alles drinnen

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WiWi Gast

Re: Wo enden die Mitarbeiter der Big4?

Das Interesse der BIG4 besteht darin, die eigenen Leute, die nicht das Zeug zum Partner haben (überwiegende Mehrheit) beim Kunden zu platzieren. So hat man als BIG4 einen Fuß beim Kunden in der Tür...

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WiWi Gast

Re: Wo enden die Mitarbeiter der Big4?

Hier der KPMGler...

also logischerweise ist bei den Big4 (wie auch bei jeder anderen Beratung) der sog. Turn-over an Personal gewaltig. Liegt so im Schnitt bei ca. 20% p.a.!
Zu gewissen Karriereschritten gibt es noch stärkere Fluktuationen (Ende 5. Jahr wegen nicht geschaffter Managerbeförderung z.B.).
Es ist integraler Bestandteil des Geschäftsmodells, eine gewisse Fluktuation zu haben. Für meinen Bereich liegt die Ziel-Fluktuation momentan bei 10%, da wir deutlich wachsen wollen. Real liegt sie leider höher, weswegen das Personalwachstum nicht so recht klappt.

Wohin es geht? Je nach Themenbereich, in dem man tätig ist. Aus meinem Bereich gehen sehr viele ins Controlling von Banken, in das Risikomanagement, IT-Bereiche von Banken usw...

Grundsätzlich ist das ReWe und Controlling von beliebigen Firmen garantiert der Schwerpunkt-Exit für Big4ler.

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WiWi Gast

Re: Wo enden die Mitarbeiter der Big4?

Wenn das das Prinzip sein soll, wäre man doch schön blöb bei den Big 4 anzufangen, wo man 20% weniger Gehalt bekommt und 50% mehr arbeiten muss als in der Industrie. Die Möhre die einem vor die Nase gehalten wird ist doch allein die Partnerschaft, nur dann lohnt es sich finanziell.

Wenn ich hier von Gehältern um die 50k nach 3 Jahren lese, kann ich nicht verstehen, wie tausende gut ausgebildete Stundenten unbeding zu PwC & Co wollen. Ich habe 50 k bei einem Markenartikler im Controlling als anfangsgehalt bekommen, momentan (nach 3 Jahren) bin ich bei 60k.

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WiWi Gast

Re: Wo enden die Mitarbeiter der Big4?

Mit Ende 30 hat man zu seiner MidlifeKrise noch nen Burn out und steht allein in der Welt da. Dort Enden viele der Big 4 Anfänger.

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WiWi Gast

Re: Wo enden die Mitarbeiter der Big4?

Partner kann man dort sowieso nur noch werden wenn ein Alter abtritt.

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WiWi Gast

Re: Wo enden die Mitarbeiter der Big4?

Die Gehälter der meisten, die bei uns nach drei Jahren rausgewechselt sind, liegen bei ca. 70-75k. Die Positionen waren recht unterschiedlich, teils Beratung, teils Industrie. Von der Gehaltsentwicklung also nicht schlecht.

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WiWi Gast

Re: Wo enden die Mitarbeiter der Big4?

Lounge Gast schrieb:

Wenn ich hier von Gehältern um die 50k nach 3 Jahren lese,
kann ich nicht verstehen, wie tausende gut ausgebildete
Stundenten unbeding zu PwC & Co wollen. Ich habe 50 k bei
einem Markenartikler im Controlling als anfangsgehalt
bekommen, momentan (nach 3 Jahren) bin ich bei 60k.

Und wieviele Unternehmen hast du in den 3 Jahren von Innen gesehen? Richtig - genau eins.
Der BIG4-Mitarbeiter hat im gleichen Zeitraum eine Vielzahl von Unternehmen und deren Prozesse kennengelernt. Damit ist er potentiell ein viel interessanterer Kandidat wenn es eine Stelle in einem Unternehmen zu besetzen gilt, als du es dann sein wirst. Folglich ist dieses Unternehmen dann auch bereit einen höheren Preis zu zahlen.
Abgesehen davon wird das Industrieunternehmen ein Berufsexamen (StB etc) wohl kaum in gleichem Umfang fördern, wie dies die BIG4 tun. Auch hierdurch steigt der eigene Marktwert.

Bei einer BIG4 fangen deshalb nicht nur Leute an, die irgendwann mal Partner werden wollen, sondern auch solche, die den oben beschriebenen Weg gehen wollen und nach 2 bis 5 Jahren wechseln.
Wenn man sich nicht ganz blöd anstellt, kommt eine solche Offerte sogar oft und unverhofft von einem Mandanten und viele greifen dann auch kurzfristig zu.

In den ersten Berufsjahren verdient man somit in den meisten Fällen weniger als jemand der direkt in der Industrie einsteigt, aber mit einem wechsel BIG4-> Industrie kann sich das Blatt ganz schnell drehen.
Ich spreche aus Erfahrung. Nach etwas mehr als 5 Jahren BIG4 habe ich durch einen Wechsel einen Sprung im Fixgehalt von 54 auf 70kEUR gemacht (+30%). Da im neuen Job der variable Gehaltsanteil auch deutlich höher ausfällt (zumindest im Vergleich mit dem was die BIG4 in den vergangenen 3 Jahren gezahlt haben), liegt der tatsächliche Sprung wohl irgendwo im Bereich zwischen 33 und 45%.

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WiWi Gast

Re: Wo enden die Mitarbeiter der Big4?

Wow. Das ist gut. Bei uns (mittelgroße UB) bist Du nach drei Jahren klar unter 75k.

Der Normalsterbliche, der bei uns als Absolvent einsteigt und drei Jahre bei guter Performance dabei bleibt, liegt in der Regel bei 60 bis 65k.

Um auf 70-75 zu kommen, brauchst Du bei uns einen soliden Senior Consultant. Der hat in der Regel um die 5-6 Jahre Berufserfahrung.

Lounge Gast schrieb:

Die Gehälter der meisten, die bei uns nach drei Jahren
rausgewechselt sind, liegen bei ca. 70-75k. Die Positionen
waren recht unterschiedlich, teils Beratung, teils Industrie.
Von der Gehaltsentwicklung also nicht schlecht.

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WiWi Gast

Re: Wo enden die Mitarbeiter der Big4?

Und wieviel Unternehmen hat der Big4 oder UB Mitarbeiter von INNEN gesehen. Exakt auch nur eines, nämlich sein eigenes. Bei allen anderem sieht er nur von AUSSEN rein, kurz, oberflächlich, eingeschränkt. Wirkliche erfahrung, gerade in der Führung oder der Projektsteuerung sieht anders aus.

Man mag fachlich was über Steuern und Accounting lernen, aber qualifiziert das einen Manager Ende 30 dann wirklich?

Lounge Gast schrieb:

Lounge Gast schrieb:

Wenn ich hier von Gehältern um die 50k nach 3 Jahren lese,
kann ich nicht verstehen, wie tausende gut ausgebildete
Stundenten unbeding zu PwC & Co wollen. Ich habe 50
k bei
einem Markenartikler im Controlling als anfangsgehalt
bekommen, momentan (nach 3 Jahren) bin ich bei 60k.

Und wieviele Unternehmen hast du in den 3 Jahren von Innen
gesehen? Richtig - genau eins.
Der BIG4-Mitarbeiter hat im gleichen Zeitraum eine Vielzahl
von Unternehmen und deren Prozesse kennengelernt. Damit ist
er potentiell ein viel interessanterer Kandidat wenn es eine
Stelle in einem Unternehmen zu besetzen gilt, als du es dann
sein wirst. Folglich ist dieses Unternehmen dann auch bereit
einen höheren Preis zu zahlen.
Abgesehen davon wird das Industrieunternehmen ein
Berufsexamen (StB etc) wohl kaum in gleichem Umfang fördern,
wie dies die BIG4 tun. Auch hierdurch steigt der eigene
Marktwert.

Bei einer BIG4 fangen deshalb nicht nur Leute an, die
irgendwann mal Partner werden wollen, sondern auch solche,
die den oben beschriebenen Weg gehen wollen und nach 2 bis 5
Jahren wechseln.
Wenn man sich nicht ganz blöd anstellt, kommt eine solche
Offerte sogar oft und unverhofft von einem Mandanten und
viele greifen dann auch kurzfristig zu.

In den ersten Berufsjahren verdient man somit in den meisten
Fällen weniger als jemand der direkt in der Industrie
einsteigt, aber mit einem wechsel BIG4-> Industrie kann
sich das Blatt ganz schnell drehen.
Ich spreche aus Erfahrung. Nach etwas mehr als 5 Jahren BIG4
habe ich durch einen Wechsel einen Sprung im Fixgehalt von 54
auf 70kEUR gemacht (+30%). Da im neuen Job der variable
Gehaltsanteil auch deutlich höher ausfällt (zumindest im
Vergleich mit dem was die BIG4 in den vergangenen 3 Jahren
gezahlt haben), liegt der tatsächliche Sprung wohl irgendwo
im Bereich zwischen 33 und 45%.

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WiWi Gast

Re: Wo enden die Mitarbeiter der Big4?

Diese Gehaltsvergleiche sind einfach nur sinnlos. Wer mit 45 TEUR oder 50 TEUR anfängt hat nur kurzfristig wirklich einen Unterschied. Fürher oder später ist man bei 100 TEUR, und dann beginnt es wirklich relevant zu werden. Vorher ist man irgendwie auf dem Weg zu irgendwa, gehaltlich wie auch kobbezogen. Mit Mitte 30 kommt man dann langsam an, die wirklich interessante Phase, vor allem auch vom Einkommen her, liegt aber zwischen 35 und 55. Dann entscheidet sich ob man es geschafft hat oder nicht.

Wer nach 3 Jahren Big 4 oder sonstwas bei 75 TEUR ankommt ist sicher für den Moment gut bezahlt, wer dann aber nach 10 Jahren bei 90 ist, hat im Leben nicht wirklich das große Los (bzw die Karriere) geschafft.

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WiWi Gast

Re: Wo enden die Mitarbeiter der Big4?

Ich kenne keinen der bei 75k nach 3 Jahren Big 4 liegt. Nach 5 Jahren liegt man bei uns (big 4 TAS) übrigens auch bei 80+

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WiWi Gast

Re: Wo enden die Mitarbeiter der Big4?

Bei den BIG 4 lernst Du sehr schnell, was Führung und Projektsteuerung bedeutet, denn jede Prüfung ist ein "Projekt" mit entsprechendem Budget (Zeit/Kosten/Ergebnis), dessen Einhaltung und Kontrolle dem Prüfungsleiter obliegt. Dazu kommt dann die Führung des Prüfungsteams. Damit fängst Du bei kleineren Mandaten schon schon als erfahrener Assistent an und baust das kontinuierlich weiter aus.

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WiWi Gast

Re: Wo enden die Mitarbeiter der Big4?

Ich rede ja nicht von den kleinen Jobs, bei denen man mal eine Woche vor Ort zur Prüfung ist. Wenn man aber 4+ Wochen pro Jahr und das über mehrere Jahre hinweg immer bei den gleichen Unternehmen vor Ort ist, dann bekommt man schon einiges mit (jedenfalls so dass ich das nicht mehr als oberflächlig, extern bezeichnen würde).
Vor allem bekommt man auch ein umfangreiches Gesamtbild der Prozesse (Finanzen, IT etc.) während Linienmitarbeiter zwar in Ihren Bereichen die absoluten Experten/Spezialisten sind, aber oft auch nicht über ihren Tellerrand hinausschauen (können).
Wenn man jedenfalls solche Prozesse bei einigen Unternehmen gesehen hat, dann kennt man die generellen Probleme und Fragestellungen und hat Erfahrungswerte wie solche Probleme in gelöst werden (Stichwort "Best Practice"). Mit diesem Wissen und Erfahrungsschatz kann man nun definitiv Mehrwert in einem Unternehmen schaffen und folglich wird sich das auch in der Bezahlung auswirken.

Und zum Thema Führung/Projektsteuerung:bereits ab Seniorebene (3.Berufsjahr) ist man bei den BIG4 in der Regel als Prüfungsleiter für die professionelle Abwicklung der Prüfung operativ verantwortlich, denn zumindest bei den meisten kleinen und mittleren Projekten ist kein Manager/Senior Manager/Partner ganztägig vor Ort. Das heißt man bekommt ein Prüfungsteam von 2 - 3 Assistenten und Praktikanten "zugewiesen", welches man anlernen, anleiten und koordinieren muss, deren Arbeitsergebnisse man durchsieht und qualitätssichert. Man muss den verantwortlichen Manager zeitnah über den Status informieren und am Ende auch noch die eigene Arbeit schaffen. Dann ist man dabei noch das unmittelbare(alleinige) Gesicht der eigenen Firma (BIG4) hin zum geprüften Unternehmen (Leiter Rechnungswesen etc.).
Und wenn es ganz hart kommt, macht man das alle 2 bis 3 Wochen mit einem neuen Team in einem neuen Unternehmen.

Ich habe sehr viele BIG4-Seniors gesehen, die das verdammt gut gemanagt bekommen und bei denen ich keine Zweifel habe, dass diese mit ihren Skills auch nach einem Wechsel in ein Industrieunternehmen hervorragende Projektmanager oder Führungskräfte abgeben....

Lounge Gast schrieb:

Und wieviel Unternehmen hat der Big4 oder UB Mitarbeiter von
INNEN gesehen. Exakt auch nur eines, nämlich sein eigenes.
Bei allen anderem sieht er nur von AUSSEN rein, kurz,
oberflächlich, eingeschränkt. Wirkliche erfahrung, gerade in
der Führung oder der Projektsteuerung sieht anders aus.

Man mag fachlich was über Steuern und Accounting lernen, aber
qualifiziert das einen Manager Ende 30 dann wirklich?

Lounge Gast schrieb:

Lounge Gast schrieb:

Wenn ich hier von Gehältern um die 50k nach 3
Jahren lese,
kann ich nicht verstehen, wie tausende gut
ausgebildete
Stundenten unbeding zu PwC & Co wollen. Ich
habe 50
k bei
einem Markenartikler im Controlling als anfangsgehalt
bekommen, momentan (nach 3 Jahren) bin ich bei 60k.

Und wieviele Unternehmen hast du in den 3 Jahren von Innen
gesehen? Richtig - genau eins.
Der BIG4-Mitarbeiter hat im gleichen Zeitraum eine
Vielzahl
von Unternehmen und deren Prozesse kennengelernt. Damit
ist
er potentiell ein viel interessanterer Kandidat wenn es
eine
Stelle in einem Unternehmen zu besetzen gilt, als du es
dann
sein wirst. Folglich ist dieses Unternehmen dann auch
bereit
einen höheren Preis zu zahlen.
Abgesehen davon wird das Industrieunternehmen ein
Berufsexamen (StB etc) wohl kaum in gleichem Umfang
fördern,
wie dies die BIG4 tun. Auch hierdurch steigt der eigene
Marktwert.

Bei einer BIG4 fangen deshalb nicht nur Leute an, die
irgendwann mal Partner werden wollen, sondern auch solche,
die den oben beschriebenen Weg gehen wollen und nach 2
bis 5
Jahren wechseln.
Wenn man sich nicht ganz blöd anstellt, kommt eine solche
Offerte sogar oft und unverhofft von einem Mandanten und
viele greifen dann auch kurzfristig zu.

In den ersten Berufsjahren verdient man somit in den
meisten
Fällen weniger als jemand der direkt in der Industrie
einsteigt, aber mit einem wechsel BIG4-> Industrie kann
sich das Blatt ganz schnell drehen.
Ich spreche aus Erfahrung. Nach etwas mehr als 5 Jahren
BIG4
habe ich durch einen Wechsel einen Sprung im Fixgehalt
von 54
auf 70kEUR gemacht (+30%). Da im neuen Job der variable
Gehaltsanteil auch deutlich höher ausfällt (zumindest im
Vergleich mit dem was die BIG4 in den vergangenen 3 Jahren
gezahlt haben), liegt der tatsächliche Sprung wohl
irgendwo
im Bereich zwischen 33 und 45%.

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WiWi Gast

Re: Wo enden die Mitarbeiter der Big4?

Was nur bei 80k, bei uns verdient man da dann schon 6-stellig

Lounge Gast schrieb:

Ich sehe jedes Jahr das gleiche: Bei den Unternehmensranking
liegen die Big 4 immer unter den Top 10 arbeitgebern für
BWLer. Man liest, dass jeder der Big 4 allein in Deutschland
ca. 1.000 - 2.000 Leute jedes Jahr neu einstellen. Da frage
ich mich doch, wo bleiben die alle. Wenn es stimmt, wie in
einige Threads berichtet, dass man frühestens nach 12 Jahren
Partner wird und das auch nur sehr wenige, müssten bei PwC
& Co zigtausend Mitarbeiter arbeiten. (12* 1.500 * 4 =
72.000!!!). Tasächlich hat aber keines der Big 4 Unternehmen
mehr als 10.000 Mitarbeiter in D. Da fragt man sich: Welche
Perspektive hat man, gehen so viele oder stimmt da was nciht
bei den Zahlen?

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WiWi Gast

Re: Wo enden die Mitarbeiter der Big4?

in meinen augen lernt man immer noch am meisten in einem guten industrie-traineeprogramm. dort wird der eigene führungsnachwuchs herangezogen:
lieber ein unternehmen aus dem effeff kennen, als 30 unternehmen nur oberflächlich anhand checklisten oder fragmenten anhand von beratungsprojekten.

big4 lohnen sich mmn nur dann wirklich, wenn man plant die examina zu machen, um später eventuell freiberuflich zu arbeiten. vom rest schaffen ein paar einen wirklich guten absprung, die anderen schauen neidisch auf ihre industrie kollegen, die nach 3 jahren alle bei 60k + liegen und eine 35-45h woche haben.

ps:
der wechsel von der big4 in die industrie ist ziemlich rau, da man im konzern kein netzwerk hat, keine lange einarbeitungszeit, jeder einen als konkurrenten sieht, etc. das darf man alles nicht unterschätzen!

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WiWi Gast

Re: Wo enden die Mitarbeiter der Big4?

Lernt lesen. Gehalt von denen die gewechselt sind, also das neue Gehalt. Das man bei den Big4 nicht toll verdient ist klar. Aber die Progression beim Wechsel ist erheblich.

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WiWi Gast

Re: Wo enden die Mitarbeiter der Big4?

Ich bin nicht bei den Big4 etc. aber ich habe oft gehört bzw gelesen, dass gerne Leute mit WP Erfahrung für Finanzleitungsstellen. Und als Leiter im REWE hat man definitiv auch keine 40 Stunden Woche. Da gehts auch an die 60-70 Stunden. Wenn man solche Führungsposten hat dann ist das wohl so. Dafür bekomtm man aber auch wesentlich mehr Geld.

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WiWi Gast

Re: Wo enden die Mitarbeiter der Big4?

du vergisst, dass es in den Unternehmen Netzwerken riesigige Big4-Netzwerke gibt, alleine bei Siemens arbeiten Heerscharen an ehemailgen Big4-lern und da ist der Zusammenhalt sehr groß, desweiteren kann man in Industriebetrieben nur dann aufsteigen, wenn eine höhere Stelle, z.B. Abteilungsleiter vakant wird. In diesem Fall wird immer öfter ein Head Hunter kontaktiert und nicht wie früher in der firmeneigenen Abteilung nach einem geeigneten Kandidaten gesucht. Bei einem Mandat vo mir ist eben der Abeilungsleiter in den Ruhestand gegangen. Es gab in der Abteilung mit 40 Mitarbeitern ca. 3-4 wirklich gute Kandidaten, die auch immer fleißig waren und lange gearbeitet hatten und alle dachten, sie übernehmen den Chefposten. Am Ende wurde ein ehemaliger KPMG´ler eingestellt.

Lounge Gast schrieb:

in meinen augen lernt man immer noch am meisten in einem
guten industrie-traineeprogramm. dort wird der eigene
führungsnachwuchs herangezogen:
lieber ein unternehmen aus dem effeff kennen, als 30
unternehmen nur oberflächlich anhand checklisten oder
fragmenten anhand von beratungsprojekten.

big4 lohnen sich mmn nur dann wirklich, wenn man plant die
examina zu machen, um später eventuell freiberuflich zu
arbeiten. vom rest schaffen ein paar einen wirklich guten
absprung, die anderen schauen neidisch auf ihre industrie
kollegen, die nach 3 jahren alle bei 60k + liegen und eine
35-45h woche haben.

ps:
der wechsel von der big4 in die industrie ist ziemlich rau,
da man im konzern kein netzwerk hat, keine lange
einarbeitungszeit, jeder einen als konkurrenten sieht, etc.
das darf man alles nicht unterschätzen!

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WiWi Gast

Re: Wo enden die Mitarbeiter der Big4?

Wo verdient man bitte als Neuer Manager bei Big4 6 stellig? Das halte ich für ausgeschlossen.

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WiWi Gast

Re: Wo enden die Mitarbeiter der Big4?

Das ganze Big 4 Modell ist ein Durchlauferhitzer. Die brauchen viele junge Leute die wenig verdienen um die stupiden Arbeiten in Audit zu machen. Die gutem gehen dann wegen des Gehalts und die schlechten werden systematisch rausgedrängt. Am Ende kann das Mittelmaß dann Partner werden.

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WiWi Gast

Re: Wo enden die Mitarbeiter der Big4?

6-stellig als neuer Manager wird eng.
Fixum liegt bei rund 60-65k im ersten Jahr. Man kann bei guter Performance mit 25% Tantiemen rechnen, evtl. sogar 35%. 100k zu erreichen wird damit eng.

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WiWi Gast

Re: Wo enden die Mitarbeiter der Big4?

Fixum 65k plus 15k (minds. Bonus als Manager) find ich nicht gerade lausig. Du fährst als Manager auch noch quer durch D. von Mandat zu Mandat und kommst mal schnell auf deine 4500 bis 5000 Netto. Sind zwar keine Millionen aber gut leben kann man davon allemal.

Bei uns bei PwC gehen ständig leute, es gehen ungf. fast so viele wie anfangen. Ich habe keinen gesehen der irgendwie dazu gezwungen wurde, i.d.R. ist es Frust oder einfach ein anderer Job. Viele haben auch gar keine Lust auf die Examen zu lernen (was ich irgendwie auch nachvollziehen kann) und entscheiden sich letztlich für eine neue Branche. Jeder muss wissen wie weit er gehen möchte. Die meisten haben Family und Co. und haben kein Bock nach einem 10 bis 12 Stunden Tag noch 25 Std. wöchentlich für die Steuerberaterprüfung/WP-Examen zu pauken. Andere wiederrum sind härter im nehmen und kriegen das alles gebacken. Diese kleine Anzahl stellt die späteren Manger, Senior Manager... Was den Partnerposten angeht ist es nur noch Politik und die Wahrscheinlichkeit nur sehr gering. Hat nichts mehr mit fachlichem können zu tun.

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WiWi Gast

Re: Wo enden die Mitarbeiter der Big4?

Was heißt es sei keiner gezwungen bei PwC zu gehen und dennoch gehen so viele wie neu anfangen?
das klingt für mich nicht gerade einladend dort mein Glück zu versuchen, denn wenn jedes Jahr 1.000 Leute aus frust gehen und durch junge Hochschulabsolventen ersetzt werden, kann das kein dauerhaft glücklich manchender AG sein. Wenn ich so etwas suche, dann doch nur wegen des Geldes. Das ist bei Big 4 aber auch noch niedriger als ind er Industrie und minimal im Vergleich zu Banken oder UB.

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WiWi Gast

Re: Wo enden die Mitarbeiter der Big4?

daher gilt (wenn von vorneherein keine freiberufliche tätigkeit angestrebt ist):

einstieg industrie > beratung > big4 da in der langen frist alle anderen in die industrie wollen (nicht weil es dort so spannend ist, sondern weil fairere arbeitszeit bei gutem gehalt und sicherheit).

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WiWi Gast

Re: Wo enden die Mitarbeiter der Big4?

Lounge Gast schrieb:

einstieg industrie > beratung > big4

Ansichtssache. Aus der Gesamtsicht der Verteilung der Bewerber sicherlich eine mögliche Darstellung/Aussage.

Dennoch ist es eine persönliche Entscheidung. Den Einen reizt der Job in den BIG4, den Anderen in der Industrie. Gerade im Rahmen des berufl. Einstiegs ist es ohnehin ein "erster Schritt", der entsprechend der Zunahme an Erfahrung und der weiter wachsenden Erkenntnisse hinsichtlich der eigenen Interessensschwerpunkte zur passenden Zeit durchaus überdacht werden kann / ggf. sogar muss.

In Puncto Fairness hinsichtlich Arbeiten in der Industrie gebe ich Dir Recht. Auch hier muss jeder für sich selbst entscheiden, was Er/Sie für wichtiger hält.

Gut nur, dass das Leben so oder so Überraschungen für Jeden bereit hält ;)

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WiWi Gast

Re: Wo enden die Mitarbeiter der Big4?

Lounge Gast schrieb:

einstieg industrie > beratung > big4 da in der langen
frist alle anderen in die industrie wollen (nicht weil es
dort so spannend ist, sondern weil fairere arbeitszeit bei
gutem gehalt und sicherheit).

Uiuiui, dieser Beitrag wird Diskussionen auslösen.
Als jemand, der schon etliche Jahre in der Beratung arbeitet muss ich aber ganz ehrlich sagen: So ganz unrecht hast Du nicht.

Für einen interessanten Job in der Industrie würde ich gerne auf einige Euronen verzichten und sofort meine Kündigung einreichen...

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WiWi Gast

Re: Wo enden die Mitarbeiter der Big4?

Die Sache ist, dass man bei PwC eine Fluktuation von ca. 15% als positiv betrachtet (Quelle: eigene Erfahrung, habe eine zeitlang dort gearbeitet). Von einem KPMG-Partner weiß ich, dass man versucht, die Fluktuation einstellig zu halten. Das klappt - je nach konjunktureller Lage - nicht immer, aber letztendlich strebt man einen geringeren Durchlauf als bei PwC an.

Das bedeutet für mich nichts anderes, als dass man von vornherein einen gewissen Frust bei seinen MA einkalkuliert, um auf eine so hohe Fluktuation zu kommen. Ich find's traurig, denn am Ende leidet das gesamte Klima (und letztendlich auch die Reputation des Unternehmens).

So toll das Geschäftsmodell und die Absprungmöglichkeiten von PwC auch sind, man muss m.E. wissen, auf was man sich einlässt. Für mich war's auf Dauer nichts.

Lounge Gast schrieb:

Was heißt es sei keiner gezwungen bei PwC zu gehen und
dennoch gehen so viele wie neu anfangen?
das klingt für mich nicht gerade einladend dort mein Glück zu
versuchen, denn wenn jedes Jahr 1.000 Leute aus frust gehen
und durch junge Hochschulabsolventen ersetzt werden, kann das
kein dauerhaft glücklich manchender AG sein. Wenn ich so
etwas suche, dann doch nur wegen des Geldes. Das ist bei Big
4 aber auch noch niedriger als ind er Industrie und minimal
im Vergleich zu Banken oder UB.

antworten
WiWi Gast

Re: Wo enden die Mitarbeiter der Big4?

der typische werdegang eines big4 einsteigers:

Beim Einstieg: ziel partner bzw wenigstens die berufsexamina um dann in eine führungsposition in der industrie zu gelangen

Nach einem Jahr: Zweifel ob man schon sich fürs stb examen vorbereiten soll, da das jahr schon hart genug war.

nach 2 jahren: einsicht dass es reines glückspiel ist und kein bock mehr aufs wp examen.

nach 3 jahren: um jeden preis den absprung in die industrie suchen...

antworten
WiWi Gast

Re: Wo enden die Mitarbeiter der Big4?

Guter Beitrag und komplett richtig. Ist in der Strategie-UB das gleiche. Ich habs da auch nich ausgehalten. Die Strukturen dort haben durchaus zum Ziel, dass nicht wenige Mitarbeiter die Sache hinklatschen.

antworten
WiWi Gast

Re: Wo enden die Mitarbeiter der Big4?

Wer glaubt es sei in der Industrie besser den kann ich nur warnen. Das dachte ich, 3,5 Jahre bei TAS E&Y auch als ich in das Beteiligungscontrolling eines Konzern ging. Die Arbeitsbelastung ist in keiner Weise geringer, das Gehalt anfangs zwar höher, inzwischen aber wieder auf dem Niveau der Leute die mit mir bei E&Y gearbeitet hatten.

Sicher ist Industrie nicht gleich Industrie, aber die pauschale Vermutung es sein dort weniger anstrengend, kann ich definitiv nicht bestätigen. Das ist übrigens nicht nur meine persönlich Erfahrung sondern bei fast allen anderen Alumnis die ich von E&Y kenne ähnlich.

antworten
WiWi Gast

Re: Wo enden die Mitarbeiter der Big4?

Wirklich? Beschreib mal bitte deine Erfahrungen etwas konkreter, wenn du magst! Kann den vorigen Beitrag nur bestätigen...

Lounge Gast schrieb:

Wer glaubt es sei in der Industrie besser den kann ich nur
warnen. Das dachte ich, 3,5 Jahre bei TAS E&Y auch als
ich in das Beteiligungscontrolling eines Konzern ging. Die
Arbeitsbelastung ist in keiner Weise geringer, das Gehalt
anfangs zwar höher, inzwischen aber wieder auf dem Niveau der
Leute die mit mir bei E&Y gearbeitet hatten.

Sicher ist Industrie nicht gleich Industrie, aber die
pauschale Vermutung es sein dort weniger anstrengend, kann
ich definitiv nicht bestätigen. Das ist übrigens nicht nur
meine persönlich Erfahrung sondern bei fast allen anderen
Alumnis die ich von E&Y kenne ähnlich.

antworten
WiWi Gast

Re: Wo enden die Mitarbeiter der Big4?

Der Ausstieg in die Industrie ist bei fast allen meiner Kollegen eine Entscheidung nach vorne und kein frustriertes Verlassen des Big 4. Ganz viele wollen von vornherein nur ein paar Jahre Big 4 und dann die Seite wechseln.

antworten
WiWi Gast

Re: Wo enden die Mitarbeiter der Big4?

*push

antworten
WiWi Gast

Re: Wo enden die Mitarbeiter der Big4?

iCh glaube es gibt beides: Diejenigen die nur ein paar Jahre Big4 machen, das aber gut hinbekommen + Examen bestehen, und dann einen guten Job in der Industrie annehmen, weil weniger Reisen, mehr Sicherheit kein Up or Out Druck.

Und: Diejenigen, die hoffungsvoll bei Big4 anfangen, nicht Manager / AD werden, im Examen 2 mal durchfallen und dem Up or Out der Big 4zum Opfer fallen. Die gehen frustiert in die Industrie und verharren ihr Leben lang im mittleren Management, kommen nie über 100k Gehalt usw.

Leider wissen die wenigstens beim Einstieg zu welcher Gruppe sie gehören.

antworten
Zechpreller

Re: Wo enden die Mitarbeiter der Big4?

Gab da letzte Woche einen interessanten Artikel bei efinancialcareers......

antworten
WiWi Gast

Re: Wo enden die Mitarbeiter der Big4?

WiWi Gast schrieb am 17.10.2011:

iCh glaube es gibt beides: Diejenigen die nur ein paar Jahre Big4 machen, das aber gut hinbekommen + Examen bestehen, und dann einen guten Job in der Industrie annehmen, weil weniger Reisen, mehr Sicherheit kein Up or Out Druck.

Und: Diejenigen, die hoffungsvoll bei Big4 anfangen, nicht Manager / AD werden, im Examen 2 mal durchfallen und dem Up or Out der Big 4zum Opfer fallen. Die gehen frustiert in die Industrie und verharren ihr Leben lang im mittleren Management, kommen nie über 100k Gehalt usw.

Leider wissen die wenigstens beim Einstieg zu welcher Gruppe sie gehören.

Ist das wirklich so, dass man ohne WP Examen beim Wechsel in die Industrie nur im mittleren Management verharren muss?

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WiWi Gast

Re: Wo enden die Mitarbeiter der Big4?

nein natürlich nicht. die leute ohne wp examen werden generell im top management platziert. durch das fehlende wp examen haben sie ihr durchhaltevermögen und ihre belastbarkeit sehr gut demonstriert.

WiWi Gast schrieb am 27.12.2019:

WiWi Gast schrieb am 17.10.2011:

iCh glaube es gibt beides: Diejenigen die nur ein paar Jahre Big4 machen, das aber gut hinbekommen + Examen bestehen, und dann einen guten Job in der Industrie annehmen, weil weniger Reisen, mehr Sicherheit kein Up or Out Druck.

Und: Diejenigen, die hoffungsvoll bei Big4 anfangen, nicht Manager / AD werden, im Examen 2 mal durchfallen und dem Up or Out der Big 4zum Opfer fallen. Die gehen frustiert in die Industrie und verharren ihr Leben lang im mittleren Management, kommen nie über 100k Gehalt usw.

Leider wissen die wenigstens beim Einstieg zu welcher Gruppe sie gehören.

Ist das wirklich so, dass man ohne WP Examen beim Wechsel in die Industrie nur im mittleren Management verharren muss?

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