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Homeoffice in Big4

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Frage2k20

Homeoffice in Big4

Hallo zusammen,

wie sieht es eigentlich inzwischen nach Corona mit der Arbeit aus dem Homeoffice in den verschiedenen Abteilungen in den Big4 aus? Wie oft seid ihr im Homeoffice oder im Büro bzw. beim Mandanten?

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WiWi Gast

Homeoffice in Big4

Frage2k20 schrieb am 20.06.2024:

Hallo zusammen,

wie sieht es eigentlich inzwischen nach Corona mit der Arbeit aus dem Homeoffice in den verschiedenen Abteilungen in den Big4 aus? Wie oft seid ihr im Homeoffice oder im Büro bzw. beim Mandanten?

Tax bei PwC: bin 2 Tage die Woche im Büro und 3 Tage zuhause. Falls es mal nicht passt oder ich in der Heimat bin, sind es auch mal 4-5 Tage HO. Ansage im Team ist, dass die beiden Teamtage im Büro grds. fix sind und an den restlichen 3 Tagen kann jeder so machen wie es für ihn passt. Manche kommen auch 4 Tage ins Büro.

Ich persönlich bin absolut zufrieden mit der Regelung.

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WiWi Gast

Homeoffice in Big4

Wie sieht es bei KPMG aus im Consulting? Noch viel beim Kunden vor Ort?

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WiWi Gast

Homeoffice in Big4

WiWi Gast schrieb am 21.06.2024:

Wie sieht es bei KPMG aus im Consulting? Noch viel beim Kunden vor Ort?

Die Frage würde ich eher im Consulting Forum hier fragen. Da sind die Antwortchancen höher.

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WiWi Gast

Homeoffice in Big4

WiWi Gast schrieb am 21.06.2024:

Wie sieht es bei KPMG aus im Consulting? Noch viel beim Kunden vor Ort?

Kommt auf das Projekt an, aber generell sind die Kunden selbst nicht mehr vor Ort. Für einen Workshop ist man vielleicht 1-2x im Projektverlauf vor Ort. Das bedeutet vielleicht eine Reise pro Monat mit einer Übernachtung.

Gewünscht wird eine Anwesenheit an einer Mehrheit der Arbeitstage eines Monats. Kontrolliert wird das nicht. Also ganz wie du magst. Von quasi jeden Tag bis 1x im Quartal ist alles dabei.

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WiWi Gast

Homeoffice in Big4

WiWi Gast schrieb am 21.06.2024:

Kommt auf das Projekt an, aber generell sind die Kunden selbst nicht mehr vor Ort. Für einen Workshop ist man vielleicht 1-2x im Projektverlauf vor Ort. Das bedeutet vielleicht eine Reise pro Monat mit einer Übernachtung.

Gewünscht wird eine Anwesenheit an einer Mehrheit der Arbeitstage eines Monats. Kontrolliert wird das nicht. Also ganz wie du magst. Von quasi jeden Tag bis 1x im Quartal ist alles dabei.

Super. Danke für die Rückmeldung! Also wären z. B. als Pendler 3-4 Tage HO möglich?

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WiWi Gast

Homeoffice in Big4

WiWi Gast schrieb am 21.06.2024:

Super. Danke für die Rückmeldung! Also wären z. B. als Pendler 3-4 Tage HO möglich?

Kommt auf das Team bzw. die Manager an.
So kenne ich Teams, die fast nur Remote arbeiten und welche, die 3 oder 4 Tage im Office oder beim Kunden vor Ort sind.
Eine Kollegin bspw. arbeitet seit 3 Jahren fast nur aus dem Homeoffice heraus.

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WiWi Gast

Homeoffice in Big4

WiWi Gast schrieb am 21.06.2024:

Super. Danke für die Rückmeldung! Also wären z. B. als Pendler 3-4 Tage HO möglich?

Bei uns ja. Wobei es auch vom Partner abhängt. Insbesondere bei Personalverantwortlichen wird mehr generelle Anwesenheit erwartet, wobei 1-2x die Woche da bei uns ok wäre.

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WiWi Gast

Homeoffice in Big4

Das hängt vom Partner ab. Ich war bei EY in Bereich Valuation und dort war selbst der Partner 3-4 mal in Homeoffice. Wohingegen bei Deloitte der Partner meinte, dass eher alle im Team 4 mal die Woche vor Ort sind.

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WiWi Gast

Homeoffice in Big4

Als Partner in einer Big4 bin ich doch immer wieder überrascht, wie wenig hier berücksichtigt wird, dass es sich - insbesondere beim Consulting - um ein Peoples Business handelt. Jeder möchte schnell aufsteigen, aber bitte verbunden mit 4 Tagen Homeoffice. Glaubt mir, dass der persönliche Kontakt zu Menschen und Entscheidern in diesem Berufsfeld mit das wichtigste ist. Nach innen, wie auch nach außen. Und dazu gehören auch die kurzen Treffen an der Kaffeebar. Denn wenn dich niemand kennt, wird dich auch niemand nach oben ziehen und kein Mandant ein Budget anvertrauen. Videocalls sind schön und gut, aber das Verhältnis muss stimmen - und daher sollte man versuchen eher 3 als 2 Tage im Office zu sein. Viel wichtiger ist doch, dass man eine Flexibilität leben kann und man nicht stoisch die gleichen Tage ins Büro/zum Mandanten läuft. Das ist doch der große Gewinn in Branchen wie unserer.

Wenn das Homeoffice der wesentliche Faktor zum Glück ist, dann ist eine Sachbearbeiter-Stelle am Ende vermutlich die bessere Wahl.

WiWi Gast schrieb am 21.06.2024:

Super. Danke für die Rückmeldung! Also wären z. B. als Pendler 3-4 Tage HO möglich?

antworten
WiWi Gast

Homeoffice in Big4

Ja das „Peoples Business“ und wie wichtig doch Präsenz sei, wird einem immer wieder von oben gepredigt.

Die Realität, wenn man dann im Office ist, ist doch aber Folgende:

Interne Jourfixes und Projekt-Meetings werden sowieso nahezu ausschließlich über Teams gehalten, da Leute in einem Team an mehreren Standorten arbeiten oder zu unterschiedlichen Tagen im Office sind. Selbst wenn Personen zur selben Zeit im Office sind, Callt man lieber kurz an, weil es schneller geht als ins andere Büro zu laufen.

Auch externe Meetings werden zu 95% online abgehalten, sofern es sich nicht um einen Präsenz-Pitch handelt. In allen oben genannten Szenarien spielt es absolut keine Rolle, ob man sich aus dem Office einwählt oder von zu Hause.

Das Einzige was als Unterschied bleibt, wäre das interne gemeinsame Mittagessen in der Kantine (bei dem sich Partner sogut wie nie beteiligen) und der belanglose small-Talk an der Kaffeemaschine mit Kollegen. Ob das jetzt tatsächlich notwendig für Karriere und maßgeblich für „Peoples Business“ ist, halte ich für fraglich.

Auch für die Wahrnehmung ist es vollkommen egal. Warum sollte man jemanden nur dann „kennen“, wenn man Ihn an der Kaffeebar trifft? Ich kenne Leute, mit denen ich auf einem Projekt zusammen arbeite und nicht Leute, mit denen ich small Talk an der Bar halten muss. Ich war schon 4x die Woche im Office, wo man dann dem Partner einfach nicht über den Weg gelaufen ist, weil jeder in seinem Büro hockt - am Tag wo man dann nicht im Office ist und man zufällig mit dem Partner über Teams einen Call hat (was auch sonst) wird einem dann gesagt, man soll doch bitte öfter ins Büro kommen… Das sagt wohl alles.

WiWi Gast schrieb am 22.06.2024:

Als Partner in einer Big4 bin ich doch immer wieder überrascht, wie wenig hier berücksichtigt wird, dass es sich - insbesondere beim Consulting - um ein Peoples Business handelt. Jeder möchte schnell aufsteigen, aber bitte verbunden mit 4 Tagen Homeoffice. Glaubt mir, dass der persönliche Kontakt zu Menschen und Entscheidern in diesem Berufsfeld mit das wichtigste ist. Nach innen, wie auch nach außen. Und dazu gehören auch die kurzen Treffen an der Kaffeebar. Denn wenn dich niemand kennt, wird dich auch niemand nach oben ziehen und kein Mandant ein Budget anvertrauen. Videocalls sind schön und gut, aber das Verhältnis muss stimmen - und daher sollte man versuchen eher 3 als 2 Tage im Office zu sein. Viel wichtiger ist doch, dass man eine Flexibilität leben kann und man nicht stoisch die gleichen Tage ins Büro/zum Mandanten läuft. Das ist doch der große Gewinn in Branchen wie unserer.

Wenn das Homeoffice der wesentliche Faktor zum Glück ist, dann ist eine Sachbearbeiter-Stelle am Ende vermutlich die bessere Wahl.

WiWi Gast schrieb am 21.06.2024:

Super. Danke für die Rückmeldung! Also wären z. B. als Pendler 3-4 Tage HO möglich?

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WiWi Gast

Homeoffice in Big4

Vielleicht muss man sich auch einmal selbst hinterfragen und überlegen, ob man Dinge nicht ggf. falsch denkt. Das „People‘s Business“ bezieht sich nicht nur auf die Partner. Ich bin selbst den gesamten Weg vom Associate zum Partner gegangen. Und glaub mir, neben dem Zahlenwerk, war das Netzwerk das ich mir in den Jahren aufgebaut habe - und ja, auch das belanglose Kaffeenetzwerk - war mit einer der Gründe, warum am Ende die richtigen Personen mit dem Kopf genickt haben.

Und über das belanglose Kaffeenetzwerk habe ich auch schon einige Projekte zugespielt bekommen. Es soll jeder machen wie er oder sie es für richtig hält. Ich will nur dahingehend appellieren, dass ihr - gerade in diesem Business - den Faktor People und persönlichen Kontakt nicht unterschätzt.

Dass die Big4 sich da mit der zunehmenden Streichung von Präsenztrainings selbst einen Bärendienst erweisen, ist allerdings auch die Realität.

WiWi Gast schrieb am 22.06.2024:

Ja das „Peoples Business“ und wie wichtig doch Präsenz sei, wird einem immer wieder von oben gepredigt.

Die Realität, wenn man dann im Office ist, ist doch aber Folgende:

Interne Jourfixes und Projekt-Meetings werden sowieso nahezu ausschließlich über Teams gehalten, da Leute in einem Team an mehreren Standorten arbeiten oder zu unterschiedlichen Tagen im Office sind. Selbst wenn Personen zur selben Zeit im Office sind, Callt man lieber kurz an, weil es schneller geht als ins andere Büro zu laufen.

Auch externe Meetings werden zu 95% online abgehalten, sofern es sich nicht um einen Präsenz-Pitch handelt. In allen oben genannten Szenarien spielt es absolut keine Rolle, ob man sich aus dem Office einwählt oder von zu Hause.

Das Einzige was als Unterschied bleibt, wäre das interne gemeinsame Mittagessen in der Kantine (bei dem sich Partner sogut wie nie beteiligen) und der belanglose small-Talk an der Kaffeemaschine mit Kollegen. Ob das jetzt tatsächlich notwendig für Karriere und maßgeblich für „Peoples Business“ ist, halte ich für fraglich.

Auch für die Wahrnehmung ist es vollkommen egal. Warum sollte man jemanden nur dann „kennen“, wenn man Ihn an der Kaffeebar trifft? Ich kenne Leute, mit denen ich auf einem Projekt zusammen arbeite und nicht Leute, mit denen ich small Talk an der Bar halten muss. Ich war schon 4x die Woche im Office, wo man dann dem Partner einfach nicht über den Weg gelaufen ist, weil jeder in seinem Büro hockt - am Tag wo man dann nicht im Office ist und man zufällig mit dem Partner über Teams einen Call hat (was auch sonst) wird einem dann gesagt, man soll doch bitte öfter ins Büro kommen… Das sagt wohl alles.

WiWi Gast schrieb am 22.06.2024:

Super. Danke für die Rückmeldung! Also wären z. B. als Pendler 3-4 Tage HO möglich?

antworten
WiWi Gast

Homeoffice in Big4

Ich bin selbst frischer Senior Manager und seit 7 Jahren bei einer Big4.
Ich würde behaupten, ich habe ein gutes Standing und großes Netzwerk sowohl intern als auch nach außen hin. Und 100% davon ist durch die gemeinsame Arbeit entstanden und nicht durch irgendwelche Events oder Kaffee trinken.

Hier wird so getan, als würde man regelmäßig mit Entscheidungsträgern an der Kaffeebar stehen, sich privat zum Golf verabreden und die Beförderung verhandeln. In der Realität treibt sich nahezu kein Partner oder relevanter Entscheidungsträger am Kaffeeautomaten rum - sondern eher der Staffi, dem grad langweilig ist.

Am Ende bleibt „Peoples Business“ eben das was es ist: eine Begrifflichkeit auf Englisch, für welche es nichtmal eine umgangssprachliche Übersetzung ins Deutsche gibt - mit anderen Worten: heiße Luft.

Wir haben einen SM, den ich im Office im ganzen Jahr vielleicht 20x sehe und zu 99% aus dem HO arbeitet. Der durchläuft jetzt trotzdem den Partnertrack. Jemand der aus Frankfurt in einem Berliner Termin arbeitet, wird wohl auch überwiegend nicht präsent sein, wo ist da der Unterschied zu jemanden, der HO bevorzugt?

Versteht mich nicht falsch, ich bin selbst meistens mindestens 3x pro Woche im Office aber man sollte auch realisitisch sein und sich eingestehen, dass es für Staffis und Manager vollkommen egal ist, ob sie im Office sind oder zuhause, sofern sie performen.

„Peoples Business“ und Präsens wird immer nur von oben gepredigt. Warum aber eigentlich, wenn es doch angeblich im Interesse der Mitarbeiter ist, um Karriere zu machen und Entscheider zu treffen?

WiWi Gast schrieb am 24.06.2024:

Vielleicht muss man sich auch einmal selbst hinterfragen und überlegen, ob man Dinge nicht ggf. falsch denkt. Das „People‘s Business“ bezieht sich nicht nur auf die Partner. Ich bin selbst den gesamten Weg vom Associate zum Partner gegangen. Und glaub mir, neben dem Zahlenwerk, war das Netzwerk das ich mir in den Jahren aufgebaut habe - und ja, auch das belanglose Kaffeenetzwerk - war mit einer der Gründe, warum am Ende die richtigen Personen mit dem Kopf genickt haben.

Und über das belanglose Kaffeenetzwerk habe ich auch schon einige Projekte zugespielt bekommen. Es soll jeder machen wie er oder sie es für richtig hält. Ich will nur dahingehend appellieren, dass ihr - gerade in diesem Business - den Faktor People und persönlichen Kontakt nicht unterschätzt.

Dass die Big4 sich da mit der zunehmenden Streichung von Präsenztrainings selbst einen Bärendienst erweisen, ist allerdings auch die Realität.

WiWi Gast schrieb am 22.06.2024:

Super. Danke für die Rückmeldung! Also wären z. B. als Pendler 3-4 Tage HO möglich?

antworten
Big4 Auditor

Homeoffice in Big4

WiWi Gast schrieb am 24.06.2024:

Ich bin selbst frischer Senior Manager und seit 7 Jahren bei einer Big4.
Ich würde behaupten, ich habe ein gutes Standing und großes Netzwerk sowohl intern als auch nach außen hin. Und 100% davon ist durch die gemeinsame Arbeit entstanden und nicht durch irgendwelche Events oder Kaffee trinken.

Hier wird so getan, als würde man regelmäßig mit Entscheidungsträgern an der Kaffeebar stehen, sich privat zum Golf verabreden und die Beförderung verhandeln. In der Realität treibt sich nahezu kein Partner oder relevanter Entscheidungsträger am Kaffeeautomaten rum - sondern eher der Staffi, dem grad langweilig ist.
WiWi Gast schrieb am 24.06.2024:

Ich glaube niemand behauptet, dass man zum Partner befördert wird, wenn man den anderen Partnern nur lange genug in der Kaffeeküche auflauert, aber dem anderen ungezwungen und regelmäßig im Alltag über den Weg zu laufen, prägt über einen längeren Zeitraum ein Gefühl von "man kennt sich". Denkt an diverse "Freunde von Freunden", die ihr auf 30 Parties irgendwo im Hintergrund gesehen habt und als man mal gemeinsam zufällig an der Bushaltestelle stand, ist man dann auch gleich ins Gespräch gekommen, weil "Wir kennen uns doch...". Das ist nicht viel, aber es ist deutlich mehr als "Kenn ich nicht.".

Und "der Staffi, dem gerade langweilig ist" ist auf dem nächsten Projekt möglicherweise "DEIN Staffi". Ein gutes Verhältnis und offene Kommunikation mit dem eigenen Team ist EXTREM wertvoll um effektiv Ergebnisse zu erzielen.

Versteht mich nicht falsch: Ich genieße absolut meine Freiheiten im Homeoffice. Ich tippe den Text hier gerade im Schlafanzug, bevor ich mir gleich obenrum ein ordentliches Hemd anziehe um bereit für die vielen Calls heute zu sein. (Senior Manager, Audit FS)
Zwischen Freizeit und Beruf liegen 10 Sekunden Hemd anziehen, statt 40 Minuten Fahrzeit. Das ist klasse.

...aber hin und wieder muss ich einfach ins Büro. Und das nahezu ausschließlich um Kollegen an der Kaffeküche und im zu langen Mittagessen vom Arbeiten abzuhalten.

In der heutigen und zukünftigen Arbeitswelt ist das Büro quasi das Clubhaus für das Soziale Miteinander im Team. Zum eigentlichen Arbeiten brauche ich zumindest das nicht mehr.

antworten
WiWi Gast

Homeoffice in Big4

Sehe ich genauso, alle Senior Manager, Direkteoren und Partner mit denen ich auf Projekten zusammenarbeite (auch Service Line übergreifend), ist es völlig egal, wo jemand sitzt oder wie oft man sich am Kaffeeautomaten sieht. Viel entscheidender ist doch überzeugende Projektarbeit, das prägt sich viel eher ein. Größtes Kompliment ist doch, wenn die Kollegen dann mit einer anderen Frage bzw. Projekt auf einen zukommen, weil die Zusammenarbeit gut lief.

Und beim Lunch/Dinner mit dem Mandanten (was ab und zu bei uns vorkommt), ist eig. immer nur der Partner dabei, da er der zentrale Ansprechpartner für den Mdt. ist (und nicht alle 2-4 Jahre wechselt wie zB. der M/SM, der gekündigt hat). Alles andere ist mE wie schon richtig erwähnt heiße Luft.

WiWi Gast schrieb am 24.06.2024:

Ich bin selbst frischer Senior Manager und seit 7 Jahren bei einer Big4.
Ich würde behaupten, ich habe ein gutes Standing und großes Netzwerk sowohl intern als auch nach außen hin. Und 100% davon ist durch die gemeinsame Arbeit entstanden und nicht durch irgendwelche Events oder Kaffee trinken.

Hier wird so getan, als würde man regelmäßig mit Entscheidungsträgern an der Kaffeebar stehen, sich privat zum Golf verabreden und die Beförderung verhandeln. In der Realität treibt sich nahezu kein Partner oder relevanter Entscheidungsträger am Kaffeeautomaten rum - sondern eher der Staffi, dem grad langweilig ist.

Am Ende bleibt „Peoples Business“ eben das was es ist: eine Begrifflichkeit auf Englisch, für welche es nichtmal eine umgangssprachliche Übersetzung ins Deutsche gibt - mit anderen Worten: heiße Luft.

Wir haben einen SM, den ich im Office im ganzen Jahr vielleicht 20x sehe und zu 99% aus dem HO arbeitet. Der durchläuft jetzt trotzdem den Partnertrack. Jemand der aus Frankfurt in einem Berliner Termin arbeitet, wird wohl auch überwiegend nicht präsent sein, wo ist da der Unterschied zu jemanden, der HO bevorzugt?

Versteht mich nicht falsch, ich bin selbst meistens mindestens 3x pro Woche im Office aber man sollte auch realisitisch sein und sich eingestehen, dass es für Staffis und Manager vollkommen egal ist, ob sie im Office sind oder zuhause, sofern sie performen.

„Peoples Business“ und Präsens wird immer nur von oben gepredigt. Warum aber eigentlich, wenn es doch angeblich im Interesse der Mitarbeiter ist, um Karriere zu machen und Entscheider zu treffen?

WiWi Gast schrieb am 24.06.2024:

antworten
WiWi Gast

Homeoffice in Big4

big4 haste homeoffice aber musst sowieso zum kunden fahren also bringt dir nichts

antworten
WiWi Gast

Homeoffice in Big4

WiWi Gast schrieb am 26.06.2024:

big4 haste homeoffice aber musst sowieso zum kunden fahren also bringt dir nichts

Wer auch immer dies geschrieben hat, er/sie muss es irgendwo geträumt haben.

Natürlich kann man HomeOffice machen. Wie oft ist steht sicher auf einem anderen Blatt. Ich kann hier einen Bereich für ungefähr 3.000 Mitarbeiter in meiner Gesellschaft überblicken und hier steht es jedem nahezu frei selbst zu entscheiden. Und so kenne ich es auch aus Gesprächen mit anderen Mitarbeitern anderer Big4-Gesellschaften.

Termine beim Mandanten/Kunden vor Ort sind schon deshalb regelmäßig keine Pflichttermine mehr, weil deren Mitarbeiter ebenfalls zu relevanten Teilen im HomeOffice sind.

Kurz gesagt also. Es kommt drauf an. Aber für die allermeisten Mitarbeiter (vom Praktikant bis zum Partner) ist HomeOffice möglich und wird ganz normal praktiziert.

antworten
Big4 Auditor

Homeoffice in Big4

WiWi Gast schrieb am 26.06.2024:

big4 haste homeoffice aber musst sowieso zum kunden fahren also bringt dir nichts

Ich war in den letzten 3 Jahren genau 6mal bei Mandanten vor Ort, davon zweimal zu Proposals.

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