DieManager von Morgen WiWi-TReFF.de - Zeitung & Forum für Wirtschaftsstudium & Karriere
Audit, Tax & Big4 Wirecard

Wirecard das Enron für EY? Oder für die BIG 4?

Autor
Beitrag
WiWi Gast

Wirecard das Enron für EY?

WiWi Gast schrieb am 01.06.2021:

KPMG darf nicht
Deloitte kann nicht
EY will man nicht

Warum sollte PWC nicht wie ein Monopolist auftreten? Jeder gute Geschäftsmann würde das so machen. Zumal man die Kosten für die zweite Bewerbung innerhalb kurzer Zeit und die dann ausbleibenden Beraterprojekte „kompensieren“ muss.

Weil PwC mittlerweile bei der DB viele Beratungsprojekte aufgebaut hat bzw. am aufbauen sind, welche deutlich lukrativer sind. Da muss man schon zweimal überlegen, ob sich das lohnt.

antworten
WiWi Gast

Wirecard das Enron für EY?

Man hört aus internen Kreisen, dass es reine Öffentlichkeitsarbeit ist, das Mandat neu auszuschreiben und das Mandat klar bei EY bleibt. Alles andere macht für keine der beteiligten Parteien Sinn. PWC verdient mit Channel 2 deutlich mehr und die DB hat EY gerade erst installiert.

Generell: Von der Vermutung des Vorsatzes wird in internen Kreisen auch immer weiter abgerückt. Die Kläger werden da nicht viel holen können.

antworten
WiWi Gast

Wirecard das Enron für EY?

EY verliert aufgrund des WireCard Skandals immer mehr Umsatz und Top-Leute. Das Ausmaß hätte ich nicht für möglich gehalten.

antworten
WiWi Gast

Wirecard das Enron für EY?

WiWi Gast schrieb am 17.06.2021:

EY verliert aufgrund des WireCard Skandals immer mehr Umsatz und Top-Leute. Das Ausmaß hätte ich nicht für möglich gehalten.

Schöner Artikel im Manager Magazin - der EY Parter für den öffentlichen Sektor geht und der M. Als Forensiker geht zu PWC. Dazu sollen alle Angst um die Altersversorgung haben.

antworten
WiWi Gast

Wirecard das Enron für EY?

WiWi Gast schrieb am 17.06.2021:

EY verliert aufgrund des WireCard Skandals immer mehr Umsatz und Top-Leute. Das Ausmaß hätte ich nicht für möglich gehalten.

Hast du EY in die Bücher geschaut oder woher weisst du das?

antworten
WiWi Gast

Wirecard das Enron für EY?

WiWi Gast schrieb am 17.06.2021:

EY verliert aufgrund des WireCard Skandals immer mehr Umsatz und Top-Leute. Das Ausmaß hätte ich nicht für möglich gehalten.

War die letzten Wochen doch ziemlich ruhig um das Thema gibt es etwas neues?

antworten
WiWi Gast

Wirecard das Enron für EY?

WiWi Gast schrieb am 18.06.2021:

EY verliert aufgrund des WireCard Skandals immer mehr Umsatz und Top-Leute. Das Ausmaß hätte ich nicht für möglich gehalten.

War die letzten Wochen doch ziemlich ruhig um das Thema gibt es etwas neues?

Wirecards langjähriger Finanzvorstand Burkhard Ley gibt EY eine Mitschuld am Milliardenbetrug bei dem früheren Dax-Konzern. Das geht aus einem Schreiben seines Anwalts Norbert Scharf an den Untersuchungsausschuss des Bundestags hervor. Demnach hätten die Wirtschaftsprüfer Wirecard zu den Treuhandkonten geraten, die den Skandal erst ermöglichten.

antworten
WiWi Gast

Wirecard das Enron für EY?

WiWi Gast schrieb am 19.06.2021:

EY verliert aufgrund des WireCard Skandals immer mehr Umsatz und Top-Leute. Das Ausmaß hätte ich nicht für möglich gehalten.

War die letzten Wochen doch ziemlich ruhig um das Thema gibt es etwas neues?

Wirecards langjähriger Finanzvorstand Burkhard Ley gibt EY eine Mitschuld am Milliardenbetrug bei dem früheren Dax-Konzern. Das geht aus einem Schreiben seines Anwalts Norbert Scharf an den Untersuchungsausschuss des Bundestags hervor. Demnach hätten die Wirtschaftsprüfer Wirecard zu den Treuhandkonten geraten, die den Skandal erst ermöglichten.

Na klar sagt er sowas als Finanzvorstand, er selbst hatte mit dem Betrug bestimmt rein gaaaar nichts zu tun :D

antworten
WiWi Gast

Wirecard das Enron für EY?

Lies doch mal die Presse, war in den letzten Wochen mehrere detaillierte Artikel im mm, Handelsblatt, Börsenzeitung etc.

WiWi Gast schrieb am 18.06.2021:

EY verliert aufgrund des WireCard Skandals immer mehr Umsatz und Top-Leute. Das Ausmaß hätte ich nicht für möglich gehalten.

War die letzten Wochen doch ziemlich ruhig um das Thema gibt es etwas neues?

antworten
WiWi Gast

Wirecard das Enron für EY?

Big News: Laut Handelsblatt hat EY Wirecard zu den Treuhandkonten geraten, die den Skandal erst ermöglichten.

EY wird niemals einen jahrelangen Prozess riskieren, wo dann endgültig alles in die Öffentlichkeit gelangt.

antworten
WiWi Gast

Wirecard das Enron für EY?

Treuhandkonten sind im Zahlungsverkehrsgeschäft üblich, um eine Insolvenzsicherung für die Händler zu erreichen

WiWi Gast schrieb am 21.06.2021:

Big News: Laut Handelsblatt hat EY Wirecard zu den Treuhandkonten geraten, die den Skandal erst ermöglichten.

EY wird niemals einen jahrelangen Prozess riskieren, wo dann endgültig alles in die Öffentlichkeit gelangt.

antworten
WiWi Gast

Wirecard das Enron für EY?

WiWi Gast schrieb am 21.06.2021:

Big News: Laut Handelsblatt hat EY Wirecard zu den Treuhandkonten geraten, die den Skandal erst ermöglichten.

EY wird niemals einen jahrelangen Prozess riskieren, wo dann endgültig alles in die Öffentlichkeit gelangt.

Sagt der ehemalige Finanzvorstand (siehe zwei oder drei Beträge weiter oben)...verstehe nicht, wieso ihr immer die gleichen Beiträge immer wiederholt posten müsste, aber naja.

Im besagten Handelsblatt Artikel steht auch, dass EY die Behauptung „maßgeblich entschieden zurückweist und dass der Finanzvorstand selbst so gut wie in allen schmutzingen Geschäfte von Wirecard verwickelt war bzw. davon Kenntnis hatte. Aber natürlich weist auch er das entschieden zurück und schiebt die Schuld auf die anderen. Würde ich aber auch so machen, um letztendlich nicht wieder im Gefängnis zu landen (wo er schon mal war).

antworten
WiWi Gast

Wirecard das Enron für EY?

Das mag schon sein, aber EY kann schlecht Wirecard dazu raten und später behaupten das wäre undurchschaubar gewesen.

Und es ist zudem was völlig anderes fast 2 Mrd. angeblich auf Treuhandkonten zu lagern. Das gibts nirgends.

WiWi Gast schrieb am 21.06.2021:

Treuhandkonten sind im Zahlungsverkehrsgeschäft üblich, um eine Insolvenzsicherung für die Händler zu erreichen

antworten
hatkeineahnung

Wirecard das Enron für EY?

Treuhandkonten im Finanzwesen bzw. bei Geschäftstransaktionen, sind so normal wie das Butter aufs Brot kommt.

Der Punkt ist doch, dass auf dieses Treuhandkonto niemals Geld eingezahlt worden ist. Der Fehler von EY ist eigentlich der, dass man einem Praktikanten keinen Urlaub auf den Philippinen gegönnt hat und somit auch keiner Nachgeprüft hat, ob auf dem Konto das Geld auch wirklich drauf ist.

Das Einzige, was man also hätte tun müssen, wäre mal jemanden von München aus ( oder von mir aus Singapur) kurz hinfliegen lassen, prüfen ob das Geld da ist, und wieder zurückfliegen. Wahrscheinlich hätte sogar eine E-Mail gereicht.

Rein formell ist das ein 08/15-Vorgang.

Dass EY keine Kontoauszüge von der Bank angefordert hat, ob das Geld darauf liegt, halte ich persönlich für extrem unwahrscheinlich weshalb man davon ausgehen kann, dass die Prüfer wussten, dass das Geld nicht existiert.

Man dachte sich wohl, wenn man das Lang genug dreht und irgendwann die echten MRD-Gewinne reinkommen, dann kann man das kompensieren und fällt nicht auf.

antworten
WiWi Gast

Wirecard das Enron für EY?

Es gibt keinen einzigen Acquirer ohne Treuhandkonten, das ist regulatorisch so vorgegeben. Bitte die Kirche im Dorf lassen, wenn man sich mit PSPs überhaupt nicht auskennt.

antworten
WiWi Gast

Wirecard das Enron für EY?

Und es geht weiter mit den EY Verfehlungen. Laut aktuellen Presseberichten hat angeblich EY Law die kritischen Übernahmen in Asien begleitet und dabei zwischen 2011 bis 2015 so viel verdient wie EY mit der ganzen Wirtschaftsprüfung. Aber klar, es gab da sicher keinen Interessenskonflikt und es ist reiner Zufall das die Wirtschaftsprüfer die Deals in denen EY Law beraten hat einfach durchgewunken haben. Ich glaube da kommt noch einiges auf EY zu. Gefühlt kratzen alle immer noch an der Oberfläche… Ist schon verrückt, dass alle paar Monate neue Details durchsickern. Aber das nennt EY ja Transparente Kommunikation bzw. Unterstützung bei der Aufklärung. Wenn es nicht so traurig wäre, dann müsste man laut lachen!

Es stimmt außerdem nicht, dass der Skandal an EY und am EY Parthenon was die Kündigungen angeht einfach so vorbeigeht. Sowohl bei EY wie auch bei EY Parthenon gab es in den letzten 12 Monaten einige Abgänge, von echten Top Leistungsträgern auf der Partner und Director Ebene mit Financial Services Bezug. Auch wenn in diesem Forum von EY Mitarbeitern bisher etwas anderes behauptet wurde.

Wer wechselt da grad schon freiwillig hin, wenn selbst die Partnerebene zu Teilen geht?! Da EY immer noch kein Risikoaufschlag bei Gehältern und Co. bezahlt gibt es keinen Grund es nicht zuerst bei PwC, KPMG oder Deloitte zu versuchen. Im Notfall, wenn man überall Absagen bekommen hat und auch nicht zu Capgemini Invent und Co. will kann man sich bei EY immer noch bewerben.

antworten
WiWi Gast

Wirecard das Enron für EY?

Heute ist der Sonderbericht im Handelsblatt für jeden zugänglich.
Da kommt EY nicht raus.
Viel zu viele Fehler, viel zu viele Nachlässigkeiten, viel zu viel Wegschauen.
Man wird sich mit einem milliardenschweren Vergleich anfreunden müssen.

antworten
WiWi Gast

Wirecard das Enron für EY?

Mal so als Beispiel:
"EY erlaubte Wirecard, Forderungen aus Dienstleistungen - einer unsicheren, höcht bewertungsabhängigen Bilanzgröße - in Cash, also hartes Vermögen zu verwandeln. Dabei ist Cash üblicherweise die am schwersten zu manipulierende Bilanzgröße."

Und hier gab es wirklich paar, die das Gebahren von EY noch verteidigt haben?

antworten
WiWi Gast

Wirecard das Enron für EY?

handelsblatt.com/wambach

Handelsblatt hat den vertraulichen Wambach Report veröffentlicht!

Was sagen die Berufskollegen dazu? Gutes Werk, oder zu oberflächlich geprüft?

antworten
WiWi Gast

Wirecard das Enron für EY?

Witzig, dass die die Veröffentlichung unter anderem damit rechtfertigen, dass der Steuerzahler für den Bericht gezahlt hat er sich dann aber hinter einer Bezahlschranke befindet

antworten
WiWi Gast

Wirecard das Enron für EY?

Mit Prüfung hat das Ganze bei EY nicht wirklich viel zu tun. Eher zeig mal okay wird schon passen ....

antworten
WiWi Gast

Wirecard das Enron für EY?

WiWi Gast schrieb am 12.11.2021:

handelsblatt.com/wambach

Handelsblatt hat den vertraulichen Wambach Report veröffentlicht!

Was sagen die Berufskollegen dazu? Gutes Werk, oder zu oberflächlich geprüft?

Ich sage vor allem, dass das Handelsblatt Mal besser recherchieren sollte - Wollmert war nie GF von EY!

antworten
WiWi Gast

Wirecard das Enron für EY?

Bin mal gespannt wie hoch die Vergleiche ausfallen, wird wohl teurer als FlowTex bei KPMG

antworten
WiWi Gast

Wirecard das Enron für EY?

WiWi Gast schrieb am 13.11.2021:

handelsblatt.com/wambach

Handelsblatt hat den vertraulichen Wambach Report veröffentlicht!

Was sagen die Berufskollegen dazu? Gutes Werk, oder zu oberflächlich geprüft?

Ich sage vor allem, dass das Handelsblatt Mal besser recherchieren sollte - Wollmert war nie GF von EY!

Dann sollte Wollmert mal sein Xing aktualisieren

antworten
WiWi Gast

Wirecard das Enron für EY?

Es wird zu keinen hohen Vergleichszahlungen kommen, denn hierfür wird es keine Rechtsgrundlage geben. Die WP-Haftung ist auf 4 Mio. begrenzt, solange kein Vorsatz vorliegt (und der ist nach aktueller Faktenlage zu 100% auszuschließen). Somit gibt es keinen weiteren Rechtsanspruch auf irgendwelche Kompensationszahlungen.

Wer sich außerdem mit dem Prüfung auskennt, erkennt, dass die beschriebenen Prüfungshandlungen, welche im Wambach Report beschrieben sind, ausreichend waren. Dass sie hieraus ein großer Betrug entwickelt, konnte selbst nach den Verdachtsmomenten keiner wissen.

Was bleibt ist ein riesiger Imagesschaden für EY und die ganze Branche. Die Anleger werden aber mit ganz großer Sicherheit in die Röhre schauen. Daran ändert der Wambach Report nichts.

antworten
WiWi Gast

Wirecard das Enron für EY?

wir sind in deutschland und nicht in den usa. hier gibt es für großkonzerne kleine strafen und hohe subventionen. EY wird den richtigen politikern schon die entsprechenden versorgungsposten anbieten.

antworten
WiWi Gast

Wirecard das Enron für EY?

WiWi Gast schrieb am 13.11.2021:

Es wird zu keinen hohen Vergleichszahlungen kommen, denn hierfür wird es keine Rechtsgrundlage geben. Die WP-Haftung ist auf 4 Mio. begrenzt, solange kein Vorsatz vorliegt (und der ist nach aktueller Faktenlage zu 100% auszuschließen). Somit gibt es keinen weiteren Rechtsanspruch auf irgendwelche Kompensationszahlungen.

Wer sich außerdem mit dem Prüfung auskennt, erkennt, dass die beschriebenen Prüfungshandlungen, welche im Wambach Report beschrieben sind, ausreichend waren. Dass sie hieraus ein großer Betrug entwickelt, konnte selbst nach den Verdachtsmomenten keiner wissen.

Was bleibt ist ein riesiger Imagesschaden für EY und die ganze Branche. Die Anleger werden aber mit ganz großer Sicherheit in die Röhre schauen. Daran ändert der Wambach Report nichts.

Arbeitest du bei EY oder warum siehst du PHs als ausreichend an?

antworten
WiWi Gast

Wirecard das Enron für EY?

WiWi Gast schrieb am 13.11.2021:

Die WP-Haftung ist auf 4 Mio. begrenzt, solange kein Vorsatz vorliegt (und der ist nach aktueller Faktenlage zu 100% auszuschließen).

Sehe ich anders, wenn ich als WP sogar schon einen Entwurf eines modifizierten Prüfungsurteils an den Mandanten schicke und Kriterien aufliste, die erfüllt sein müssen, für ein uneingeschränktes Testat und wenn ich mich dann mit rein mündlichen Zusicherungen des unter Verdacht stehenden Management abspeisen lass. Dann ist genau dies der Punkt, den manch einer als eine „Bestätigung ins Blaue hinein“ klassifizieren würden und dies würde dann bereits Vorsatz bedeuten. Die jüngere Rechtssprechung ist nicht sehr WP freundlich diesbezüglich.

antworten
WiWi Gast

Wirecard das Enron für EY?

Irgendwie muss man ja den Schadenersatz finanzieren der durch die Veröffentlichung eines Berichts kommen wird, der zurzeit als Geheim eingestuft ist und für den es ein laufendes Verfahren gibt.

WiWi Gast schrieb am 12.11.2021:

Witzig, dass die die Veröffentlichung unter anderem damit rechtfertigen, dass der Steuerzahler für den Bericht gezahlt hat er sich dann aber hinter einer Bezahlschranke befindet

antworten
WiWi Gast

Wirecard das Enron für EY?

WiWi Gast schrieb am 12.11.2021:

Witzig, dass die die Veröffentlichung unter anderem damit rechtfertigen, dass der Steuerzahler für den Bericht gezahlt hat er sich dann aber hinter einer Bezahlschranke befindet

Sehe ich anders. Irgendwie muss sich investigativer Journalismus ja auch refinanzieren. Die Kosten für eine solche Arbeit kannst du nicht mal eben durch ein paar Werbeanzeigen decken. Qualitätsjournalismus ist Ressourcen aufwendig und kostet auch entsprechend Geld. Das ist es mir - bei solchen Enthüllungen- definitiv wert auch dafür zu bezahlen.

antworten
WiWi Gast

Wirecard das Enron für EY?

WiWi Gast schrieb am 13.11.2021:

handelsblatt.com/wambach

Handelsblatt hat den vertraulichen Wambach Report veröffentlicht!

Was sagen die Berufskollegen dazu? Gutes Werk, oder zu oberflächlich geprüft?

Ich sage vor allem, dass das Handelsblatt Mal besser recherchieren sollte - Wollmert war nie GF von EY!

Dann sollte Wollmert mal sein Xing aktualisieren

Das stimmt, aber wir reden hier von 7 Journalisten, die bei einem solchen Bericht wenigstens wissen sollten, wer wann GF bei den zwei/ drei Parteien war...

antworten
WiWi Gast

Wirecard das Enron für EY?

WiWi Gast schrieb am 13.11.2021:

handelsblatt.com/wambach

Handelsblatt hat den vertraulichen Wambach Report veröffentlicht!

Was sagen die Berufskollegen dazu? Gutes Werk, oder zu oberflächlich geprüft?

Ich sage vor allem, dass das Handelsblatt Mal besser recherchieren sollte - Wollmert war nie GF von EY!

Dann sollte Wollmert mal sein Xing aktualisieren

Das stimmt, aber wir reden hier von 7 Journalisten, die bei einem solchen Bericht wenigstens wissen sollten, wer wann GF bei den zwei/ drei Parteien war...

könnte damit zusammenhängen dass Herr Wollmert im Wambach-Report selbst als GF benannt wird (Seite 8 RN 24)

antworten
WiWi Gast

Wirecard das Enron für EY?

WiWi Gast schrieb am 15.11.2021:

WiWi Gast schrieb am 13.11.2021:

handelsblatt.com/wambach

Handelsblatt hat den vertraulichen Wambach Report veröffentlicht!

Was sagen die Berufskollegen dazu? Gutes Werk, oder zu oberflächlich geprüft?

Ich sage vor allem, dass das Handelsblatt Mal besser recherchieren sollte - Wollmert war nie GF von EY!

Dann sollte Wollmert mal sein Xing aktualisieren

Das stimmt, aber wir reden hier von 7 Journalisten, die bei einem solchen Bericht wenigstens wissen sollten, wer wann GF bei den zwei/ drei Parteien war...

könnte damit zusammenhängen dass Herr Wollmert im Wambach-Report selbst als GF benannt wird (Seite 8 RN 24)

Das macht das ganze noch schlimmer, bzw. sagt etwas über die Qualität dieses Berichts aus.

antworten
Voice of Reason

Wirecard das Enron für EY?

https://www.ey.com/de_de/people/peter-wollmert

Ich zitiere von der offiziellen EY Website, Stand heute Montag um 21:49:
"Peter Wollmert ist Mitglied der Geschäftsführung von EY Deutschland und leitet daneben den Bereich Assurance in der Region EMEIA."

Nach meinem Verständnis ist man "Geschäftsführer" als "Mitglied der Geschäftsführung".

WiWi Gast schrieb am 15.11.2021:

handelsblatt.com/wambach

Handelsblatt hat den vertraulichen Wambach Report veröffentlicht!

Was sagen die Berufskollegen dazu? Gutes Werk, oder zu oberflächlich geprüft?

Ich sage vor allem, dass das Handelsblatt Mal besser recherchieren sollte - Wollmert war nie GF von EY!

Dann sollte Wollmert mal sein Xing aktualisieren

Das stimmt, aber wir reden hier von 7 Journalisten, die bei einem solchen Bericht wenigstens wissen sollten, wer wann GF bei den zwei/ drei Parteien war...

könnte damit zusammenhängen dass Herr Wollmert im Wambach-Report selbst als GF benannt wird (Seite 8 RN 24)

Das macht das ganze noch schlimmer, bzw. sagt etwas über die Qualität dieses Berichts aus.

antworten
WiWi Gast

Wirecard das Enron für EY?

WiWi Gast schrieb am 15.11.2021:

handelsblatt.com/wambach

Handelsblatt hat den vertraulichen Wambach Report veröffentlicht!

Was sagen die Berufskollegen dazu? Gutes Werk, oder zu oberflächlich geprüft?

Ich sage vor allem, dass das Handelsblatt Mal besser recherchieren sollte - Wollmert war nie GF von EY!

Dann sollte Wollmert mal sein Xing aktualisieren

Das stimmt, aber wir reden hier von 7 Journalisten, die bei einem solchen Bericht wenigstens wissen sollten, wer wann GF bei den zwei/ drei Parteien war...

könnte damit zusammenhängen dass Herr Wollmert im Wambach-Report selbst als GF benannt wird (Seite 8 RN 24)

Das macht das ganze noch schlimmer, bzw. sagt etwas über die Qualität dieses Berichts aus.

Oder es liegt daran, dass Geschäftsführer ein Begriff der GmbH ist und bei einer AG wie EY sie ist der Vorstand die Geschäfte führt. Damit ist auch jedes Vorstandsmitglied Geschäftsführer.

Den Bericht darüber angreifen zu wollen nachdem man bei EY zu doof war über mehrere Jahre eine Milliarde Euro als nichtexistent aufzudecken ist schon ein sehr verzweifelter Versuch.

antworten
WiWi Gast

Wirecard das Enron für EY?

WiWi Gast schrieb am 15.11.2021:

handelsblatt.com/wambach

Handelsblatt hat den vertraulichen Wambach Report veröffentlicht!

Was sagen die Berufskollegen dazu? Gutes Werk, oder zu oberflächlich geprüft?

Ich sage vor allem, dass das Handelsblatt Mal besser recherchieren sollte - Wollmert war nie GF von EY!

Dann sollte Wollmert mal sein Xing aktualisieren

Das stimmt, aber wir reden hier von 7 Journalisten, die bei einem solchen Bericht wenigstens wissen sollten, wer wann GF bei den zwei/ drei Parteien war...

könnte damit zusammenhängen dass Herr Wollmert im Wambach-Report selbst als GF benannt wird (Seite 8 RN 24)

Das macht das ganze noch schlimmer, bzw. sagt etwas über die Qualität dieses Berichts aus.

Natürlich ist Wollmert einer der GFs von EY DE. Ob das XING Profil aktuell ist oder nicht, ist doch absolut unerheblich. Man schaue einfach ins Impressum auf der EY Website.

antworten
WiWi Gast

Wirecard das Enron für EY?

WiWi Gast schrieb am 15.11.2021:

handelsblatt.com/wambach

Handelsblatt hat den vertraulichen Wambach Report veröffentlicht!

Was sagen die Berufskollegen dazu? Gutes Werk, oder zu oberflächlich geprüft?

Ich sage vor allem, dass das Handelsblatt Mal besser recherchieren sollte - Wollmert war nie GF von EY!

Dann sollte Wollmert mal sein Xing aktualisieren

Das stimmt, aber wir reden hier von 7 Journalisten, die bei einem solchen Bericht wenigstens wissen sollten, wer wann GF bei den zwei/ drei Parteien war...

könnte damit zusammenhängen dass Herr Wollmert im Wambach-Report selbst als GF benannt wird (Seite 8 RN 24)

Das macht das ganze noch schlimmer, bzw. sagt etwas über die Qualität dieses Berichts aus.

Auf EYs Homepage wird er als Mitglied der GF bezeichnet

antworten
WiWi Gast

Wirecard das Enron für EY?

WiWi Gast schrieb am 13.11.2021:

Witzig, dass die die Veröffentlichung unter anderem damit rechtfertigen, dass der Steuerzahler für den Bericht gezahlt hat er sich dann aber hinter einer Bezahlschranke befindet

Sehe ich anders. Irgendwie muss sich investigativer Journalismus ja auch refinanzieren. Die Kosten für eine solche Arbeit kannst du nicht mal eben durch ein paar Werbeanzeigen decken. Qualitätsjournalismus ist Ressourcen aufwendig und kostet auch entsprechend Geld. Das ist es mir - bei solchen Enthüllungen- definitiv wert auch dafür zu bezahlen.

Man könnte ja problemlos den Report selber kostenlos bereitstellen und dann für den Kommentar dazu bezahlen lassen. Sich für den Report auch bezahlen zu lassen ist einfach nur gierig, den haben sie ja nicht geschrieben. Und dann pushen sie den auch noch als ob jeder ihn unbedingt lesen müsste. Ganz klar versuchen die hier einfach nur Kapital aus der Sache zu schlagen und nicht aufzuklären. Investigativjournalismus geht anders

antworten
WiWi Gast

Wirecard das Enron für EY?

WiWi Gast schrieb am 13.11.2021:

Die WP-Haftung ist auf 4 Mio. begrenzt, solange kein Vorsatz vorliegt (und der ist nach aktueller Faktenlage zu 100% auszuschließen).

Sehe ich anders, wenn ich als WP sogar schon einen Entwurf eines modifizierten Prüfungsurteils an den Mandanten schicke und Kriterien aufliste, die erfüllt sein müssen, für ein uneingeschränktes Testat und wenn ich mich dann mit rein mündlichen Zusicherungen des unter Verdacht stehenden Management abspeisen lass. Dann ist genau dies der Punkt, den manch einer als eine „Bestätigung ins Blaue hinein“ klassifizieren würden und dies würde dann bereits Vorsatz bedeuten. Die jüngere Rechtssprechung ist nicht sehr WP freundlich diesbezüglich.

Ich denke auch dass es teuer wird und nur nicht bis zum Ende ausgefochten wird weil sich das in Anbetracht des Risikos für beide nicht lohnt:

EY Gewinnt in letzter Instanz -> Kläger gehen leer aus
Kläger gewinnen in letzter Instanz -> EY ist insolvent und die Kläger können das Betriebsvermögen (Schreibtische und Co., der Rest wird wohl geleast sein) verkaufen

Beim Vergleich können die Kläger mehr rauskriegen und die Partner müssen halt X-Jahre auf Boni verzichten, am Ende immer noch besser als gar nichts mehr zu haben.

antworten
WiWi Gast

Wirecard das Enron für EY?

WiWi Gast schrieb am 16.11.2021:

Die WP-Haftung ist auf 4 Mio. begrenzt, solange kein Vorsatz vorliegt (und der ist nach aktueller Faktenlage zu 100% auszuschließen).

Sehe ich anders, wenn ich als WP sogar schon einen Entwurf eines modifizierten Prüfungsurteils an den Mandanten schicke und Kriterien aufliste, die erfüllt sein müssen, für ein uneingeschränktes Testat und wenn ich mich dann mit rein mündlichen Zusicherungen des unter Verdacht stehenden Management abspeisen lass. Dann ist genau dies der Punkt, den manch einer als eine „Bestätigung ins Blaue hinein“ klassifizieren würden und dies würde dann bereits Vorsatz bedeuten. Die jüngere Rechtssprechung ist nicht sehr WP freundlich diesbezüglich.

Ich denke auch dass es teuer wird und nur nicht bis zum Ende ausgefochten wird weil sich das in Anbetracht des Risikos für beide nicht lohnt:

EY Gewinnt in letzter Instanz -> Kläger gehen leer aus
Kläger gewinnen in letzter Instanz -> EY ist insolvent und die Kläger können das Betriebsvermögen (Schreibtische und Co., der Rest wird wohl geleast sein) verkaufen

Beim Vergleich können die Kläger mehr rauskriegen und die Partner müssen halt X-Jahre auf Boni verzichten, am Ende immer noch besser als gar nichts mehr zu haben.

Das würde aber doch zu massiver Unstimmigkeit innerhalb aller Partner führen. Was können denn 99% der anderen Partner dafür, was bei Wirecard passiert ist.

antworten
WiWi Gast

Wirecard das Enron für EY?

Jetzt hat EY auch noch Klage erhoben aufgrund des Wambach-Report.
Was sagt ihr hier zur Außendarstellung von EY?

antworten
WiWi Gast

Wirecard das Enron für EY?

WiWi Gast schrieb am 15.12.2021:

www.tagesschau.de/investigativ/br-recherche/ey-wirecard-105.html

Autsch. 10 mio Findling und 11 Mio Buchung in die andere Richtung, also jetzt würde ich mich richtig verarscht vorkommen als WP.

antworten
WiWi Gast

Wirecard das Enron für EY?

Kurz mal Soll und haben vertauscht, ist aber auch schwierig mit diesen blöden Stornobuchungen

Was haltet ihr vom Beschluss des OLG München?

WiWi Gast schrieb am 16.12.2021:

www.tagesschau.de/investigativ/br-recherche/ey-wirecard-105.html

Autsch. 10 mio Findling und 11 Mio Buchung in die andere Richtung, also jetzt würde ich mich richtig verarscht vorkommen als WP.

antworten
WiWi Gast

Wirecard das Enron für EY?

Mal angenommen, die Thematik kommt im WP Examen dran: Was ist denn nun Stand der Dinge ?

1) inwieweit folgen aus dem KPMG Bericht (mögliche) Pflichtverletzungen von EY als WP ? Wie lassen sich diese (möglichen) Pfichtverletzungen spezifizieren anhand Gesetz und Standard ?

2) Wie lassen sich die Ergebnisse des Wambach Reports einordnen ? Bekräftigt dieser die Ergebnisse aus Punkt 1) ? Welche neuen Feststellungen kamen hinzu ? Wie lassen sich diese (möglichen) Pfichtverletzungen spezifizieren anhand Gesetz und Standard ?

3) Was sind die Reaktionen des Gesetzgebers (FISG) ? Verschärfung der Haftung der Geschäftsführung (corporate governance) ? Sind die Reaktionen des Gesetzgebers ausreichend bzw. ist die Qualität der Arbeit des Gesetzgebers wie zu oft halbherzig ? zu dürftig ?

antworten
WiWi Gast

Wirecard das Enron für EY?

WiWi Gast schrieb am 09.01.2022:

Mal angenommen, die Thematik kommt im WP Examen dran: Was ist denn nun Stand der Dinge ?

1) inwieweit folgen aus dem KPMG Bericht (mögliche) Pflichtverletzungen von EY als WP ? Wie lassen sich diese (möglichen) Pfichtverletzungen spezifizieren anhand Gesetz und Standard ?

2) Wie lassen sich die Ergebnisse des Wambach Reports einordnen ? Bekräftigt dieser die Ergebnisse aus Punkt 1) ? Welche neuen Feststellungen kamen hinzu ? Wie lassen sich diese (möglichen) Pfichtverletzungen spezifizieren anhand Gesetz und Standard ?

3) Was sind die Reaktionen des Gesetzgebers (FISG) ? Verschärfung der Haftung der Geschäftsführung (corporate governance) ? Sind die Reaktionen des Gesetzgebers ausreichend bzw. ist die Qualität der Arbeit des Gesetzgebers wie zu oft halbherzig ? zu dürftig ?

Wird sich kein Klausursteller trauen das Thema und wenn ähnliche Sachverhalte entwickelt werden, am besten immer radikal extrem hohes Pflichtbewusstsein bei gleichzeitg erwarteter starker Regulierung und Anspüchen der Öffentlichkeit verargumentieren und die WPK freut sich über die neue Nachwuchskraft.

antworten
WiWi Gast

Wirecard das Enron für EY?

Wird sich kein Klausursteller trauen das Thema und wenn ähnliche Sachverhalte entwickelt werden, am besten immer radikal extrem hohes Pflichtbewusstsein bei gleichzeitg erwarteter starker Regulierung und Anspüchen der Öffentlichkeit verargumentieren und die WPK freut sich über die neue Nachwuchskraft.

Naja ....

  1. Welche Art von Rechtsnatur hat denn der KPMG Bericht (Geschäftsführungsprüfung, Unterschlagungsprüfung, gesonderte IKS Prüfung ...)

  2. Welche Regelung der Prüfung im HGB, welche IDW PS bzw. ISA sind betroffen ? Worauf beruht der Vorwurf der Pflichtverletzung bei EY ?

  3. Corporate Governance wird stetig verschärft und ist auch bei Wirecard ein Thema ....

  4. Warum funktionierte das IKS nicht : Waren es "Verstöße" "dolose Handlungen" oder gab es systemische Fehler ? Was ist hier ggf der Fehler des WP ?
antworten
Big4 Auditor

Wirecard das Enron für EY?

WiWi Gast schrieb am 09.01.2022:

Mal angenommen, die Thematik kommt im WP Examen dran: Was ist denn nun Stand der Dinge ?

Das ist eine Klausur zur Abfrage von rechtlichem und berufsständischem Handwerkszeug und nicht von historischen Informationen. Würde der Fall Wirecard als Inspiration für eine Klausurfrage oder in der mündlichen Prüfung verwendet werden, dann eher in der Form von:

"Stellen wir uns doch einmal vor, ein Kollege von ihnen konsultiert sie (erst einmal: Was ist denn eine Konsultation? Wo steht das? Warum macht man das?) und schildert ihnen ein Problem auf seinem Mandat: Also, ich prüfe seit ein paar Jahren die Au-weia-Card AG. Jetzt gibt es da so Artikel in der Financial Times..."

Und dann ist das der Aufhänger um zum Beispiel die Prüfungsvorbereitung, die Risikoanalyse sowie generelle Themen im Kontext "Sinn und Zweck der Prüfung" abzufragen.

Oder der Fragesteller steuert die Frage Richtung "Bestätigungen Dritter" oder zum Umgang mit Verstößen etc.

Als Aufhänger gibt ein Fall wie Wirecard einiges her und ein kurzes wissendes Schmunzeln des Prüflings nach dem Motto "Ich verstehe die Anspielung!" würde in der mündlichen Prüfung sicherlich gern gesehen, aber das Spannende ist nicht

  • "Was ist bei Wirecard / EY passiert." sondern
  • "Wie hätten Sie in der konkreten Situation X gehandelt?"
antworten
WiWi Gast

Wirecard das Enron für EY?

Solange es kein Urteil gibt, werden solche Fälle immer nur vereinfacht und beschränkt auf einzelne Teilbereiche zum Klausurthema. Im Frühjahr wurde beispielsweise kurz das Thema Nachlässigkeit beim Prüfungsassistenten geprüft. Ansonsten kann man kaum innerhalb weniger Minuten ein vollständiges Gutachten vom Prüfling zu einem Sachverhalt abfragen, das 1. nicht einmal ansatzweise aufgeklärt ist und 2. die Gerichte noch für Jahre beschäftigen wird. Deine Fragen 1 + 2 sind daher völlig unrealistisch für eine Klausur und werden höchstens in der Mündlichen mal diskutiert, wenn das Ergebnis eh schon feststeht und der Prüfer mal was interessantes diskutieren will.

Bezüglich deiner dritten Frage, dazu gibt es im weiteren Sinn ein Positionspapier vom IDW + ergänzende Verlautbarungen. Das kann man abfragt werden, ist aber definitiv nicht eines der Topthemen. Generell vermeidet die WPK, in den Klausuren auch nur im entferntesten politisch zu werden. Das Thema Wirecard hat den Berufsstand einfach dermaßen politisch ins Abseits gefahren (siehe FISG + de facto Beerdigung / auf Eis legen des Syndikus-WPs als "Goodie" für den Berufsstand) gestellt, dass die WPK wohl eher das Thema totschweigen und aussitzen will. Ich erwarte daher keinen konkreten Wirecard-Bezug in den Klausuren für die nächsten 5-10 Jahre.

WiWi Gast schrieb am 09.01.2022:

Mal angenommen, die Thematik kommt im WP Examen dran: Was ist denn nun Stand der Dinge ?

1) inwieweit folgen aus dem KPMG Bericht (mögliche) Pflichtverletzungen von EY als WP ? Wie lassen sich diese (möglichen) Pfichtverletzungen spezifizieren anhand Gesetz und Standard ?

2) Wie lassen sich die Ergebnisse des Wambach Reports einordnen ? Bekräftigt dieser die Ergebnisse aus Punkt 1) ? Welche neuen Feststellungen kamen hinzu ? Wie lassen sich diese (möglichen) Pfichtverletzungen spezifizieren anhand Gesetz und Standard ?

3) Was sind die Reaktionen des Gesetzgebers (FISG) ? Verschärfung der Haftung der Geschäftsführung (corporate governance) ? Sind die Reaktionen des Gesetzgebers ausreichend bzw. ist die Qualität der Arbeit des Gesetzgebers wie zu oft halbherzig ? zu dürftig ?

antworten
WiWi Gast

Wirecard das Enron für EY?

So nun ist das Musterverfahren gegen EY eröffnet.

Konkret soll das Gericht über folgende Sachverhalte einen Musterentscheid
herbeiführen:

  • Unrichtigkeit der Geschäftsberichte der Wirecard AG
  • Schadensersatzpflicht von EY, insb. Klärung des Vorsatz
  • Der Kursdifferenzschaden ist ohne konkreten Kausalitätsnachweis ersatzfähig
  • Der Wirecard AG war spätestens 2015 bewusst, dass die Treuhandkonten nicht die veröffentlichten Bankguthaben aufwiesen
  • Markus Braun habe als Vorstandsmitglied die Vermögensverhältnisse der Gesellschaft unrichtig wiedergegeben oder verschleiert
  • Durch die Veröffentlichung falscher Geschäftsberichte hat sowohl die Wirecard AG als auch Markus Braun sittenwidrig gehandelt

Nachdem spätestens durch den Untersuchungsbericht klar wurde, dass Prüfungsstandards nicht eingehalten wurden und EY Wirecard auch noch beraten hat (Umwandlung von Positionen in Cash in der Bilanz), wird das heftig für EY.
Das gibt eine Strafe in Milliardenhöhe.

antworten
WiWi Gast

Wirecard das Enron für EY?

WiWi Gast schrieb am 15.03.2022:

So nun ist das Musterverfahren gegen EY eröffnet.

Konkret soll das Gericht über folgende Sachverhalte einen Musterentscheid
herbeiführen:

  • Unrichtigkeit der Geschäftsberichte der Wirecard AG
  • Schadensersatzpflicht von EY, insb. Klärung des Vorsatz
  • Der Kursdifferenzschaden ist ohne konkreten Kausalitätsnachweis ersatzfähig
  • Der Wirecard AG war spätestens 2015 bewusst, dass die Treuhandkonten nicht die veröffentlichten Bankguthaben aufwiesen
  • Markus Braun habe als Vorstandsmitglied die Vermögensverhältnisse der Gesellschaft unrichtig wiedergegeben oder verschleiert
  • Durch die Veröffentlichung falscher Geschäftsberichte hat sowohl die Wirecard AG als auch Markus Braun sittenwidrig gehandelt

Nachdem spätestens durch den Untersuchungsbericht klar wurde, dass Prüfungsstandards nicht eingehalten wurden und EY Wirecard auch noch beraten hat (Umwandlung von Positionen in Cash in der Bilanz), wird das heftig für EY.
Das gibt eine Strafe in Milliardenhöhe.

Toll dass du das Urteil schon vorweg nimmst. Erstmal heißt ein Musterverfahren, dass die Verfahren auf ein Verfahren gebündelt werden. Das heißt aber nicht, dass ein Urteil gefällt worden ist oder das ein Vorverurteilung gleich kommt.

antworten
WiWi Gast

Wirecard das Enron für EY?

WiWi Gast schrieb am 15.03.2022:

So nun ist das Musterverfahren gegen EY eröffnet.

Konkret soll das Gericht über folgende Sachverhalte einen Musterentscheid
herbeiführen:

  • Unrichtigkeit der Geschäftsberichte der Wirecard AG
  • Schadensersatzpflicht von EY, insb. Klärung des Vorsatz
  • Der Kursdifferenzschaden ist ohne konkreten Kausalitätsnachweis ersatzfähig
  • Der Wirecard AG war spätestens 2015 bewusst, dass die Treuhandkonten nicht die veröffentlichten Bankguthaben aufwiesen
  • Markus Braun habe als Vorstandsmitglied die Vermögensverhältnisse der Gesellschaft unrichtig wiedergegeben oder verschleiert
  • Durch die Veröffentlichung falscher Geschäftsberichte hat sowohl die Wirecard AG als auch Markus Braun sittenwidrig gehandelt

Nachdem spätestens durch den Untersuchungsbericht klar wurde, dass Prüfungsstandards nicht eingehalten wurden und EY Wirecard auch noch beraten hat (Umwandlung von Positionen in Cash in der Bilanz), wird das heftig für EY.
Das gibt eine Strafe in Milliardenhöhe.

Gibts da mehr Quellen zu? Im HB habe ich nichts gefunden?

antworten

Artikel zu Wirecard

Unternehmensranking 2020: Top 15 Managementberatungen in Deutschland

Unternehmensranking 2017 der Top 10 Managementberatungen in Deutschland

Die Top 15 Managementberatungen erzielen 2019 mit 12.600 Mitarbeitern gemeinsam rund 2,8 Milliarden Euro Umsatz. Ihre Umsätze in Deutschland stiegen im Schnitt um 6,2 Prozent. Roland Berger ist mit weltweit 650 Millionen Euro Umsatz erneut die klare Nummer eins. Es folgt Simon-Kucher & Partners mit fast 360 Millionen Euro. Q_Perior aus München zählt mit 214 Millionen Euro Umsatz erstmals zu den Top 3. Die Top-Themen der deutschen Managementberatungen sind Effizienzsteigerung und Kostensenkung.

Unternehmensranking 2020: Die Top 25 IT-Beratungen

Papier und Stifte liegen auf einem Schreibtisch.

Die Umsätze der Top 25 IT-Beratungen stiegen 2019 im Schnitt um 10 Prozent. Das Spitzentrio aus Accenture, T-Systems und IBM führt Accenture mit einem Umsatz von 2,4 Milliarden Euro in Deutschland an. Capgemini kann kann den Abstand auf die Top 3 mit 1,2 Milliarden Euro deutlich verkürzen. Neu im Ranking ist Valantic mit einem Umsatzplus von 11,4 Prozent und Übernahmen der Digitalagenturen Netz98 und Nexus United.

Unternehmensranking 2020: Top 20 mittelständische IT-Beratungen

IT-Branche: Jemand programmiert an einem Notebook.

Die Umsätze der Top 20 mittelständischen IT-Beratungen sind 2019 im Schnitt um 8,4 Prozent und 250 Millionen Euro gewachsen. Die Liste wird erstmals durch die Adesso SE angeführt. Durch ein Umsatzplus von 19,7 Prozent konnte das Dortmunder Unternehmen zwei Plätze im Vergleich zum Vorjahr gutmachen. Eine hohe Nachfrage erwarten die mittelständischen IT-Beratungen in den Bereichen Big Data Analytics und Prozessautomatisierung mittels Künstlicher Intelligenz.

Unternehmensranking: Die Top 10 Managementberatungen in Deutschland 2018

Unternehmensranking 2017 der Top 10 Managementberatungen in Deutschland

Die Top 10 der Managementberatungen erzielen 2018 mit knapp 10.000 Mitarbeitern gemeinsam rund 2,3 Milliarden Euro Umsatz, von 9,1 Milliarden Euro insgesamt. Die Umsätze der Top 10 in Deutschland sind im Jahr 2018 im Schnitt um 9,5 Prozent gewachsen. Die Branche rechnet 2019 mit Umsatzsteigerungen von 10,3 Prozent sowie für 2020 und 2021 mit 10,4 Prozent. Roland Berger ist mit weltweit 600 Millionen Euro Umsatz die klare Nummer eins. Besonders stark gewachsen sind Simon-Kucher mit 22,6, Porsche Consulting mit 24,5 und Horváth mit 18,1 Prozent.

Unternehmensranking: Die Top 10 Managementberatungen in Deutschland

Unternehmensranking 2017 der Top 10 Managementberatungen in Deutschland

Lünendonk hat erneut die 10 größten deutschen Managementberatungs-Unternehmen mit ihren Gesamtumsatz- und Mitarbeiterzahlen ermittelt. Die Top 10 der Managementberatungen erzielen rund 2 Milliarden Euro Gesamtumsatz. Die führenden Beratungen wachsen 2017 zum vierten Mal in Folge deutlich zweistellig. Die Umsätze der Top 10 sind im Jahr 2017 im Schnitt um 12,5 Prozent gewachsen. Die Branche rechnet für das laufende Jahr 2018 und 2019 mit Umsatzsteigerungen in ähnlicher Höhe. Porsche Consulting wuchs organisch mit 19,3 Prozent noch stärker.

Unternehmensranking: Top 25 WP-Gesellschaften und Steuerberatungen

Ein spanischer Stier aus Metall steht für Konjunktur und den Ifo-Geschäftsklimaindex.

Die Schere zwischen den Big Four und den übrigen Wirtschaftsprüfungsgesellschaften und Steuerberatungsgesellschaften in Deutschland geht weiter auseinander. PricewaterhouseCoopers (PwC) führt weiterhin die Spitze der Top 25 WP-Gesellschaften und Steuerberatungen an. Im Schnitt sind die 25 nach Inlandsumsatz führenden WP-Gesellschaften und Steuerberatungen um 7,2 Prozent gewachsen. Die Deutschlandumsätze der Big Four stiegen sogar um 11,8 Prozent. Dies sind Ergebnisse aus dem Unternehmensranking 2017 von Lünendonk.

Unternehmensranking 2016: Die Top 25 IT-Beratungen

Ein Mann arbeitet an einem Laptop, den er auf dem Schoß hält.

Die Top 25 IT-Beratungen befinden sich weiterhin im Aufschwung. Im Schnitt stiegen die Umsätze der untersuchten IT-Dienstleistungsunternehmen um 7,5 Prozent und damit um 1,1 Milliarden Euro mehr als im Vorjahr. Acht der IT-Beratungs- und Systemintegrations-Unternehmen sind sogar um mehr als 10 Prozent gewachsen. Die Top-Unternehmen stellten mehr als 2.400 neue Mitarbeiter ein.

Unternehmensranking 2016: Consulting Impact Study - Deutschlands wirkungsvollste Berater

Die drei großen Strategieberatungen McKinsey, BCG und Bain führen das aktuelle WGMB-Consulting-Ranking 2016 an. Auf Platz 4 folgt die Unternehmensberatung Berylls Strategy Advisors, die zudem den Spitzenplatz unter den „Spezialisten“ der Beratungen erreicht. Welche Berater den größten Einfluss besitzen, hat die Wissenschaftlichen Gesellschaft für Management und Beratung (WGMB) von Wirtschaftsprofessor Dietmar Fink im „Consulting Impact Study 2016“ unter über 1.000 Führungskräften exklusiv für das manager magazin erhoben.

Unternehmensranking 2016: Top 25 WP-Gesellschaften und Steuerberatungen

Eine Tasse Tee neben Zeichnungen und einem Kompass.

PricewaterhouseCoopers (PwC) führt erneut die Spitze der Top 25 WP-Gesellschaften und Steuerberatungen an. Erstmals schaffte es Ernst & Young (EY) auf den zweiten Platz, gefolgt von KPMG. Im Schnitt sind die 25 nach Inlandsumsatz führenden Wirtschaftsprüfungsgesellschaften und Steuerberatungsgesellschaften in Deutschland um 8,1 Prozent gewachsen. Dies sind Ergebnisse aus dem aktuellen Unternehmensranking des Marktforschungsunternehmens Lünendonk.

Unternehmensranking 2016: Die Top 10 Managementberatungen in Deutschland

Zwei Manager mit Koffern am Flughafen.

Lünendonk hat die 10 größten deutschen Managementberatungs-Unternehmen mit ihren Gesamtumsatz- und Mitarbeiterzahlen ermittelt. Die Umsätze der Top 10 sind im Jahr 2015 im Schnitt um 9,4 Prozent gewachsen sind. Die Branche rechnet für das laufende Jahr 2016 mit einen Umsatzsteigerung von mehr als 10,8 Prozent.

1.600 deutsche Hidden Champions mit Spitzenposition im Weltmarkt

Hidden Champions: Kampfflieger am Himmel. Einer tanzt aus der Reihe.

Deutschland hat viele innovative mittelständische Unternehmen mit einer Spitzenposition auf dem Weltmarkt. Die Stärke dieser sogenannten „Hidden Champions“ Unternehmen speist sich aus der Fokussierung auf relativ kleine Märkte und einem hohen Grad an Spezialisierung auf bestimmte Produkte oder Anwendungen. Die Wachstumschancen der Hidden Champions hängen dabei stark von der Nachfrageentwicklung in diesen Nischenmärkten ab. Nur wenige Hidden Champions schaffen es, zu wirklichen Großunternehmen zu wachsen, wie der Innovationsindikator 2015 zeigt.

Unternehmensranking 2015 - Die TOP 50 innovativsten Unternehmen weltweit

Apple-Logo

Deutsche Unternehmen holen bei der Innovationsführerschaft wieder auf. Mit BMW und Daimler sind erstmals wieder zwei deutsche Unternehmen unter den Top Ten der Welt. Schnelle, schlanke und facettenreiche Innovationen sind erfolgskritisch. Zu diesem Ergebnis kommt die Studie „The Most Innovative Companies 2015 der Boston Consulting Group.

Unternehmensranking 2015: Top 25 WP-Gesellschaften und Steuerberatungen

Der Blick in einen Kompass.

Die 25 größten Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaften in Deutschland erreichten 2014 ein Umsatzwachstum von 6,1 Prozent und erwarten dies auch in 2015. PwC wuchs um 2 Prozent und liegt mit 1,55 Milliarden Euro Umsatz auf Rang 1, gefolgt von KPMG mit 1,38 Mrd. Euro und plus 3,6 Prozent. Knapp dahinter liegt EY mit plus 8 Prozent und 1,37 Mrd. Euro Umsatz. Auf Platz 4 folgt Deloitte mit 729 Mio. Euro Umsatz und einem Zuwachs von 9,4 Prozent.

Unternehmensranking 2015: Die Top 10 Managementberatungen in Deutschland

Ein gelbes Schild an einer Wand mit den Worten: Home of Coaching.

Lünendonk hat die 10 größten deutschen Managementberatungs-Unternehmen mit ihren Gesamtumsatz- und Mitarbeiterzahlen ermittelt. Die Umsätze der Top 10 sind im Jahr 2014 im Schnitt um 9,2 Prozent gewachsen sind. Die Branche rechnet für 2016 mit zweistelligen Wachstumsraten und plant in großem Umfang Neueinstellungen.

Unternehmensranking 2015: Die Top 25 IT-Beratungen in Deutschland

Für die meisten der 25 führenden IT-Beratungs- und Systemintegrations-Unternehmen war das Jahr 2014 ein Rekordjahr. Im Schnitt stiegen die Umsätze der IT-Beratungs- und Systemintegrations-Unternehmen in Deutschland um 7,2 Prozent. 10 Unternehmen wuchsen sogar um mehr als 10 Prozent. Die Top 25 Unternehmen stellten 1.700 neue Mitarbeiter in Deutschland ein.

Antworten auf Wirecard das Enron für EY? Oder für die BIG 4?

Als WiWi Gast oder Login

Forenfunktionen

Kommentare 452 Beiträge

Diskussionen zu Wirecard

36 Kommentare

APAS vs EY

WiWi Gast

WiWi Gast schrieb am 28.04.2021: Rödl & Partner sind keine BigFour somit haben die nicht unbegrenzt Staff den sie ...

464 Kommentare

Wirecard Verlust

WiWi Gast

Kann auch nicht nach vollziehen wie man in Wirecard investieren konnte wahr doch klar das es eine Betrügerische Company ist. Wer d ...

29 Kommentare

Wirecard

WiWi Gast

Früher oder später wird Insider Trading aufgedeckt, gerade wenn nahe Verwandte *lach* als Strohmänner eingesetzt werden WiWi Ga ...

Weitere Themen aus Audit, Tax & Big4