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Auslandsstudium in Europa gefragt

Im Hochschuljahr 2006/2007 konnten 23.884 Studierende aus Deutschland mit dem ERASMUS-Programm der Europäischen Union in 30 anderen europäischen Ländern einen Teil ihres Studiums absolvieren.

Die Flagge der Europäischen Union flattert vor blauem Himmel bei Sonnenschein im Wind.

Auslandsstudium in Europa gefragt
Bonn, 14.05.2008 (daad) - Im Hochschuljahr 2006/2007 konnten 23.884 Studierende aus Deutschland mit dem ERASMUS-Programm der Europäischen Union in 30 anderen europäischen Ländern einen Teil ihres Studiums absolvieren. Mit diesen neuen Höchstzahlen, die allerdings nur knapp über denen des Vorjahres liegen, nimmt Deutschland im europäischen Vergleich Platz eins bei der Entsendung von Studierenden ein (vor Frankreich: 22.981, Spanien: 22.322 und Italien: 17.195). Dies ergab eine Auswertung des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD), der in Deutschland im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) die Aufgabe einer Nationalen Agentur für ERASMUS wahrnimmt.

ERASMUS ist eine der bekanntesten Erfolgsgeschichten der Europäischen Union und hat seit 1987 bereits rund 1,7 Mio. Studierenden, darunter fast 265.000 aus Deutschland, ein Auslandsstudium in inzwischen 31 Teilnahmeländern (27 EU-Länder sowie Island, Liechtenstein, Norwegen und Türkei) ermöglicht. In Deutschland haben sich 2006/2007 280 Hochschulen mit zum Teil beachtlichen Austauschzahlen an ERASMUS beteiligt. Spitzenreiter sind dabei die Universität Mainz (633 Geförderte), die Freie Universität Berlin (623) und die Humboldt Universität Berlin (591). Gemessen an der Zahl der im 5. und 6. Semester eingeschriebenen Studierenden nehmen die OTA Hochschule Berlin, die Europa-Universität Viadrina Frankfurt/Oder sowie die Hochschule Reutlingen die Spitzenplätze ein.

Die gefragtesten Zielländer für deutsche ERASMUS-Studierende waren

  1. Spanien (5.121 oder 21,4%),
  2. Frankreich (4.319 oder 18,1%) und
  3. Großbritannien (3.005 oder 12,6%).

Besonders mobil zeigten sich die deutschen Studierenden der

  1. Betriebswirtschaftslehre (5.047 oder 21%),
  2. Sprachen (4.487 oder 19 %) und
  3. Sozialwissenschaften (2.917 oder 12%).

Für Studierende aus Mittel- und Osteuropa ist Deutschland mit Abstand das erste Zielland in Europa. 2006/2007 kamen 5.715 ERASMUS-Studierende aus dieser Region an deutsche Hochschulen. Von den insgesamt rund 18.000 ERASMUS-Studierenden, die Deutschland als Gastland auswählten, kamen damit fast ein Drittel aus Mittel- und Osteuropa. Annähernd gleich geblieben ist dagegen die Zahl der deutschen Studierenden (1.743), die einen Teil ihres Studiums in Mittel- und Osteuropa absolvierten. Im Austausch mit der Türkei ist Deutschland ebenfalls Partnerland Nummer eins in Europa vor Polen, Frankreich und den Niederlanden. Von insgesamt 4.313 türkischen ERASMUS-Studierenden kamen 905 (21%) nach Deutschland. Ein Teilstudium in der Türkei absolvierten 1.307 Studierende aus Europa, darunter 337 Deutsche (25,8%).

Ab dem Hochschuljahr 2007/2008 wird die Erfolgsgeschichte von ERASMUS unter dem Dach des neuen EU-Bildungsprogramms für lebenslanges Lernen (2007-2013) mit einem deutlich verbesserten Budget fortgeschrieben. Damit sollen bis 2012 die Zahl der ERASMUS-Studierenden auf 3 Millionen verdoppelt und die monatlichen Mobilitätszuschüsse schrittweise auf 200 EUR erhöht werden. Im Moment erhalten die deutschen Studierenden für das Auslandsstudium einen monatlichen Zuschuss von durchschnittlich 155 EUR und eine Befreiung von Studiengebühren im Gastland.  

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