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Mobile Studenten haben Vorteile

Ziel der Initiative »go out!« ist es, den Anteil erfolgreicher deutscher Hochschulabsolventen, die einen längeren Studien- oder Praktikumsaufenthalt im Ausland verbracht haben, von 30 auf 50 Prozent zu erhöhen.

Zwei Frauen fahren auf dem Fahrrad eine Straße entlang.

Mobile Studenten haben Vorteile
Berlin, 20.09.2006 (bmbf) - »Nutzen Sie Ihre Chance und verbringen Sie einen Studienabschnitt im Ausland!« Mit diesen Worten wandte sich Bundesbildungsministerin Dr. Annette Schavan kürzliche in Berlin an die Studierenden in Deutschland. Schavan startete mit dem Präsidenten des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD), Prof. Theodor Berchem, die Kampagne »go out!«. Ziel der Initiative ist es, den Anteil erfolgreicher deutscher Hochschulabsolventen, die einen längeren Studien- oder Praktikumsaufenthalt im Ausland verbracht haben, von derzeit rund 30 Prozent mittelfristig auf 50 Prozent zu erhöhen. Dabei soll die Zahl derjenigen, die mindestens ein Auslandssemester während ihres Studiums absolvieren, auf 20 Prozent steigen (derzeit sind es 16 Prozent).

»Angesichts des globalen Wettbewerbs brauchen wir in Zukunft Führungskräfte in Wirtschaft und Wissenschaft, die sich auf der ganzen Welt auskennen«, sagte die Ministerin. Dabei sei ihr wichtig, dass die Studentinnen und Studenten künftig auch andere Regionen der Welt als Nordamerika und Europa verstärkt in den Blick nehmen. Hintergrund: Derzeit brechen mehr als 90 Prozent der mobilen Studenten zu einem Studienaufenthalt in diese Regionen auf. »Internationale Erfahrungen sind auch ein Gewinn für jeden Einzelnen. Sie tragen dazu bei, den Horizont zu erweitern und die Persönlichkeit auszubilden«, sagte die Ministerin. Zur Unterstützung von Auslandsaufenthalten stehen die mit Mitteln des BMBF geförderten Stipendienprogramme des DAAD für Studierende und Graduierte zur Verfügung, ebenso die Europäischen Austauschprogramme, insbesondere ERASMUS. Finanzielle Entlastung bietet auch das Auslands-BAföG, mit dem man die Förderung mit ins Ausland nehmen kann - in der EU sogar bis zum Erwerb ausländischer Ausbildungsabschlüsse.

Die Initiative »go out!« umfasst eine Informations- und Medienkampagne, bei der ein Bus auf Tour durch Universitätsstädte geht. Zudem können sich Hochschulen im Rahmen einer Ausschreibung um die Förderung von Aktionen bemühen (zum Beispiel Informationstage und Veranstaltungen zum Auslandsstudium sowie Foto-, Schreib- oder Plakatwettbewerbe).

Weitere Informationen
http://www.go-out.de

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