DieManager von Morgen WiWi-TReFF.de - Zeitung & Forum für Wirtschaftsstudium & Karriere
AuslandsstudiumErasmus

»Erasmus+« soll Auslandsstudium von 4 Millionen jungen Menschen fördern

Das neue EU-Programm "Erasmus+" wird Stipendien für Studenten, Lehrer, Ausbilder und Auszubildende vergeben. Auch junge Führungskräfte und Nachwuchssportler werden gefördert. Eine neue Garantie wird es Masterstudenten ermöglichen, günstigere Kredite für ein Auslandsstudium zu erhalten.

»Erasmus+« soll Auslandsstudium von 4 Millionen jungen Menschen fördern
Brüssel, 03.12.2013 (eup) - „Leonardo da Vinci läuft schon seit 1995, und zwar mit großem Erfolg! Wir fangen beim Kampf gegen Jugendarbeitslosigkeit und im Einsatz für Bildung, Mobilität und das Zusammenwachsen der Europäer nicht bei null an, sondern müssen uns um die bestehenden Programme kümmern und sie finanziell ordentlich ausstatten!“, sagte die Berichterstatterin Doris Pack (EVP, DE), deren Bericht zu Erasmus+ mit 632 Stimmen angenommen wurde, bei 29 Gegenstimmen und 30 Enthaltungen.

Erasmus+ wird die EU-Aus- und Weiterbildungsprogramme Comenius, Erasmus, Erasmus Mundus, Leonardo da Vinci und Grundtvig unter einem Dach vereinen und zum ersten Mal auch Sport fördern. Die Programme behalten ihre Namen, die als starke Marken bereits in der Öffentlichkeit bekannt sind.

Mit einem Gesamtbudget von ungefähr 14,7 Milliarden Euro wird Erasmus+ junge Menschen zwischen 13 und 30 Jahren dabei unterstützen, im Ausland zu studieren. Masterstudenten wird außerdem ein Garantiemechanismus angeboten, der ihnen zinsgünstige Studienkredite von 12.000 Euro (für ein 1-Jahres-Masterprogramm) bis zu 18.000 Euro (für zwei Jahre) ermöglicht. Das Parlament betont, dass dieser Mechanismus keinesfalls bereits existierende nationale Fördersysteme ersetzen oder die Schaffung von neuen nationalen Kreditaufnahmemöglichkeiten für Studierende verhindern darf.

Erasmus+ wird auch neue Partnerschaften zwischen Lehrinstitutionen und der Privatwirtschaft unterstützen. "Wissensallianzen" und "Fachbereichsallianzen" sollen die Aus- und Weiterbildung in die praktische Arbeitswelt tragen, sowie neue Lehransätze und Kursangebote ermöglichen, die die Teilnehmer spezifisch auf die realen Arbeitsbedingungen vorbereiten.

Im Forum zu Erasmus

16 Kommentare

Erasmus-Semester = schlechtere Chancen ?!

WiWi Gast

Zudem gibt es für "arme" Leute auch noch Bafög... die übernehmen sogar die Studiengebühren, sollte es daran scheitern. "arm" deswegen, weil weder ich noch meine alleinerziehende M ...

3 Kommentare

Erasmus in Bachelor UND Master möglich?

WiWi Gast

Ganz genau, kannst nochmal ein Erasmus-Semester machen, aber wirst keine Förderung mehr kriegen...

3 Kommentare

Erfahrungen?

WiWi Gast

Ja, so gut wie jeder dort spricht sehr gut englisch und die meisten Masterprogramme sind auf englisch. Die mit Abstand beste Uni für Wirtschaft ist die SSE in Stockholm.

9 Kommentare

Lancaster vs. Durham?

WiWi Gast

nobrainer: Durham

3 Kommentare

Masterwahl - TOEFL ibt nicht mehr gültig

WiWi Gast

Hier TE: Keine Angst das ist nicht mein Selektionskriterium, das habe ich auch nie behauptet ;-) Ich habe einige Programme rausgesucht, für die mir meine bisherigen Leistungen genügen (MMM, Goethe, ...

14 Kommentare

Re: Auslandssemester in China (Freemover)

WiWi Gast

Nanjing Poster von vorher: Schade, dass deine Uni wenig Partnerschaften mit China hat. Hat es Austauchprogramme mit Taiwan? Das waere eine gute Alternative und das Taiw. Ministry of Ed MoE/ Foreign ...

20 Kommentare

Re: MiM HEC Paris (Grand Ecole) für IB in Frankfurt?

WiWi Gast

Der HEC Grand Ecole-Master ist aus eigener Erfahrung sehr einfach, gute Freunde von mir haben die Hälfte der Zeit nur entspannt (vorher weniger gute Noten an der WHU) und sind fast alle mit Bestnoten ...

Artikel kommentieren

Als WiWi Gast oder Login

Zum Thema Erasmus

Die Tower Bridge in London.

Erasmus-Mobilität auf neuem Rekordniveau

Die Teilnehmerzahlen am Erasmus-Programm der Europäischen Union erreichen einen neuen Höchststand. Mit dem weltweit bekanntesten Mobilitätsprogramm wurden im Hochschuljahr 2012/2013 mehr als 39.000 Menschen aus Deutschland gefördert. Die beliebtesten Länder für ein Auslandsstudium der deutschen Studierenden sind Spanien, Frankreich und Großbritannien.

Weiteres zum Thema Auslandsstudium

Auslandsmobilität von Studierenden und Wissenschaftlern steigt

Im Jahr 2015 waren fast 140.000 deutsche Studierende für ein Studium im Ausland eingeschrieben. Zu den beliebtesten Gastländern zählen Österreich, die Niederlande, Großbritannien und die Schweiz. Beliebte Zielländer für kurzzeitige Auslandssemester sind Großbritannien, die USA, Frankreich und Spanien. Derzeit verbringen mehr als ein Drittel aller Studierenden einen Teil ihres Studiums im Ausland. An deutschen Hochschulen sind 2017 zum ersten Mal mehr als 355.000 ausländische Studierende eingeschrieben.

Die rote Golden Gate Brücke in San Fransisco.

IEC Study Guide 2016/2017: Kostenloser Studienführer Auslandsstudium

Für ein Auslandssemester oder für ein Studium ins Ausland zu gehen, dabei hilft der aktuelle IEC Study Guide 2016/2017. Im kostenlosen Studienführer für das Auslandsstudium finden Studieninteressierte hilfreiche Tipps zu 120 Universitäten in mehr als 20 Ländern. Fragen zu Themen der Finanzierung, Bewerbung, Notenanerkennung, Hochschulrankings, Studienländern und Partneruniversitäten werden ausführlich beantwortet.

Von einem Gebäude herunter hängende britische Nationalflagge.

Brexit erschwert Studium in England und deutsch-britische Hochschulforschung

Mit verheerende Konsequenzen für Studium und Forschung nach einem eventuellen Brexit rechnen die Hochschulrektoren aus Deutschland und Großbritannien. Die EU erleichtere die Zusammenarbeit unter Forschern, das gemeinsame Nutzen von Ressourcen und der Austausch wichtiger Daten. Davon profitieren ebenso Studenten aus beiden Ländern. Derzeit sind 13.765 degree-seekings Studenten und 4.428 Erasmus-Studierende aus Deutschland in Großbritannien.

Beliebtes zum Thema Studium

ZEW Heinz-König-Young-Scholar-Award 2017: ZEW-Forschungsgruppenleiter Kai Hüschelrath (l.) und Vitali Gretschko (r.) mit Preisträgerin Jiekai Zhang und Preisträger Bernhard Kasberger.

Wiener Ökonom mit Heinz-König-Young-Scholar-Award 2017 geehrt

Gleich zwei Nachwuchsökonomen wurden mit dem Heinz König Young Scholar Award 2017 ausgezeichnet. Jiekai Zhang hat die Auswirkungen von regulierter TV-Werbung untersucht. Bernhard Kasberger von der Universität Wien ist für seine Analyse zur Effizienz von Mobilfunkmärkten nach Frequenzauktionen geehrt worden. Der jährlich vom Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) verliehene Heinz König Young Scholar Award ist mit 5.000 Euro dotiert und beinhaltet einen Forschungsaufenthalt am ZEW.

Feedback +/-

Feedback