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Preise im Verhältnis zum Gehalt auf dem Automarkt?

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WiWi Gast

Preise im Verhältnis zum Gehalt auf dem Automarkt?

Hallo zusammen,

ich beschäftige mich seit einiger Zeit mit dem Neuwagenkauf und stelle mir gerade folgende Frage:
Ist die Real-Preisinflation im Premium-Neuwagensegment über die letzten 10 Jahre deutlich stärker gewesen als davor? (unabhängig von Chipmangel und Corona, das Thema gab es schon davor)

Ich habe zumindest den Eindruck, dass heute viel weniger Leute sich die Autos von BMW, Audi und Mercedes wirklich leisten können. Ein Beispiel ist ein Kollege der als Manager im Consulting über 100k p.a. verdient und kein deutsches Auto fährt weil zu teuer. Ich selbst bin ebenfalls untere Führungskraft mit 90k Jahresgehalt und fahre Skoda Octavia, weil ein BMW einfach viel zu teuer ist.

Ich frage mich gerade ob das daran liegt, dass das Auto den Stellenwert verloren hat und wir einfach nicht bereit sind so viel Geld dafür auszugeben oder ob im Verhältnis zum Reallohn die Autos einfach teuerer geworden sind?

Um 2010 rum konnte man für 70k Liste einen quasi vollausgestatteten A6 mit dem stärksten Motor unter dem S6 kaufen (Erfahrung aus eigener Familie - stimmt meine Erinnerung?). Heute lege ich dafür Listenpreis knapp 100k hin.

Außerhalb vom Firmenwagen: wer leistet sich noch eine neue E-Klasse, 5er oder A6?

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Wumpe

Preise im Verhältnis zum Gehalt auf dem Automarkt?

Naja wenn der Absatz in China reicht um die verfügbaren Kapazitäten auszulasten kann man die Preise anziehen..

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WiWi Gast

Preise im Verhältnis zum Gehalt auf dem Automarkt?

Wer Autos nach Liste kauft, dem ist halt auch nicht mehr zu helfen.

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WiWi Gast

Preise im Verhältnis zum Gehalt auf dem Automarkt?

WiWi Gast schrieb am 27.01.2022:

Hallo zusammen,

ich beschäftige mich seit einiger Zeit mit dem Neuwagenkauf und stelle mir gerade folgende Frage:
Ist die Real-Preisinflation im Premium-Neuwagensegment über die letzten 10 Jahre deutlich stärker gewesen als davor? (unabhängig von Chipmangel und Corona, das Thema gab es schon davor)

Ich habe zumindest den Eindruck, dass heute viel weniger Leute sich die Autos von BMW, Audi und Mercedes wirklich leisten können. Ein Beispiel ist ein Kollege der als Manager im Consulting über 100k p.a. verdient und kein deutsches Auto fährt weil zu teuer. Ich selbst bin ebenfalls untere Führungskraft mit 90k Jahresgehalt und fahre Skoda Octavia, weil ein BMW einfach viel zu teuer ist.

Ich frage mich gerade ob das daran liegt, dass das Auto den Stellenwert verloren hat und wir einfach nicht bereit sind so viel Geld dafür auszugeben oder ob im Verhältnis zum Reallohn die Autos einfach teuerer geworden sind?

Um 2010 rum konnte man für 70k Liste einen quasi vollausgestatteten A6 mit dem stärksten Motor unter dem S6 kaufen (Erfahrung aus eigener Familie - stimmt meine Erinnerung?). Heute lege ich dafür Listenpreis knapp 100k hin.

Außerhalb vom Firmenwagen: wer leistet sich noch eine neue E-Klasse, 5er oder A6?

Wer kauft sich denn privat eine E-Klasse, 5er oder A6 als Neuwagen?! Die Neuzulassungen sind da doch gefühlt zu über 90 % gewerblich. Und den wenigen Privatkäufern sind 10.000 € mehr oder weniger vermutlich Jacke wie Hose.

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WiWi Gast

Preise im Verhältnis zum Gehalt auf dem Automarkt?

Ich habe in der Vergangenheit auch schon privat Wagen wie einen 5er, 7er, E etc. neu angeschafft bin nach einer Phase mit Firmenwagen aber davon mittlerweile abgekommen und finanziere mir jetzt privat lieber Fahrzeuge die es selten als Firmenwagen gibt aktuell einen Porsche.

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WiWi Gast

Preise im Verhältnis zum Gehalt auf dem Automarkt?

WiWi Gast schrieb am 29.01.2022:

Ich habe in der Vergangenheit auch schon privat Wagen wie einen 5er, 7er, E etc. neu angeschafft bin nach einer Phase mit Firmenwagen aber davon mittlerweile abgekommen und finanziere mir jetzt privat lieber Fahrzeuge die es selten als Firmenwagen gibt aktuell einen Porsche.

Verdiene ähnlich wie du und hab 50k für mein „neues“ gebrauchtes ausgegeben. Premium, deutsch, vollausgestattet und top motorisiert, wenige kM runter. Frage ich meine Öko hippie Kollegen dann zeigen die mir einen Finger. Wobei die Wahrscheinlichkeit, dass die die selbe Rate in Alk, veganen Käse und Vietnamreisen stecken sehr hoch ist. Ist auch ok. Ich möchte lieber 300PS und Standheizung dafür.

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WiWi Gast

Preise im Verhältnis zum Gehalt auf dem Automarkt?

Deutsche Premium Autos sind halt nix für den 0815 Angestellten. Auch in China nicht.

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WiWi Gast

Preise im Verhältnis zum Gehalt auf dem Automarkt?

Nein, unter Berücksichtigung des technischen Fortschrittes, der Ausstattung und der realen Kaufkraft-Entwicklung hat sich das Preis/Leistungsverhältnis der Autos bis vor kurzem wesentlich verbessert. Dank hoher Wettbewerbsintensität, vieler Marktteilnehmer (OEM‘s, Leasingfirmen, Auto-Abos, Mietwägen/Leasingrückläufer-Zweitvermarkter on- und offline= gab‘s hochattraktive Angebote für den, der sich die Mühe machte, etwas günstiges zu suchen.

Nun, seit einigen Wochen und voraussichtlich auch noch in den nächsten Monaten, gibt es eine Angebotslücke. Das Neuwagen-Angebot leidet unter Versorgungsengpässen insbesondere bei Elektronik-Komponenten/Halbleitern.

Das Neuwagen-Angebot leidet unter Chipmangel, demzufolge werden junge Gebrauchte und Leasingrückläufer mehr gefragt und steigen im Preis, auch Gebrauchtwagen > 3 Jahre steigen im Preisniveau.

Zum Themenstarter: nein, die Autos der genannten Marken sind nicht zu teuer für Dich. Richtiger: viele Menschen wollen kein Geld ausgeben für Dinge, die sie nicht brauchen, um Menschen zu imponieren, die sie nicht kennen oder nicht mögen. Die Entscheidung für einen Autokauf kann man rational nicht treffen ohne Betrachtung des Grenznutzens (Dacia > Skoda > Seat > VW/Audi > Mazda > Mercedes > BMW > Porsche > RR … )

Grenznutzen: es ist ein Riesennunterschied im Alltag, ob man zu Fuß gehen muss oder radeln bei Regen, oder ob man zumindest einen alten rostigen Fiat Panda fährt.
Trocken und schnell und unproblematisch fährt man auch mit einem gebrauchten alten Panda.

Darüberhinaus nimmt der Grenznutzen ab. Golf ist ein bißchen besser als der Panda, Passat bißchen grösser als der Golf, 3er BMW bißchen interessanteres Fahrverhalten, … usw. etc. pp., … .

Fazit: man arbeite für gutes Geld und gebe gutes Geld nicht aus für Dinge, die man nicht wirklich braucht.

Dass die ganzen AMG-/M-Sport/-R-Auspuffanlagen in den SUV’s der zahlreichen Poser mit Migrationshintergrund in den Innenstädten auch nicht alle mit seriös verdientem Geld bezahlt wurden, dürfte auch jedem vernünftigen Menschen einsichtig sein. Wir schaffen das, hat es geheißen … . Haben wohl nicht alle richtig verstanden … .

So viel Auto braucht man kaum. Wer sucht, der findet Schnäppchen. Wem das Suchen zu anstrengend ist, findet ebenfalls Rundum-Sorglos-Angebote. Und nach der Chipkrise werden sich wettbewerbsbedingt auch die tatsächlichen Autopreise wieder reduzieren, so war‘s auch damals mit den Tulpen und den Schweinen … . (Googlen oder Volkswirtschaft-Erstsemester-Literatur …)

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WiWi Gast

Preise im Verhältnis zum Gehalt auf dem Automarkt?

Nicht nur über die letzten Jahre gab es da eine deutliche Inflation. Es gab mal einen schönen Artikel der kaufkraftbereinigt Autopreise über die Jahre verglichen hat. Hab leider keinen Link aber Google hilft bestimmt.

Da konnte man lesen, dass fast alle Autos im bereinigten Kaufpreis gestiegen sind (der einzige Konstante war glaube ich ein Ford Focus oder so), und dass die Steigerung grob umso deutlicher ausfiel, je höherwertiger das Auto ist.

Kaufkraftbereinigt würde die erste Mercedes S-Klasse heute meine ich 32 k und der erste Porsche 911 40 k kosten. Bei einem Golf waren es meine ich 10 k. Bei den Preisen hätte ich wahrscheinlich alle drei in der Garage stehen.

Ob der Anstieg jetzt in den letzten 10 Jahren überdurchschnittlich war, kann ich aber nicht beurteilen.

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WiWi Gast

Preise im Verhältnis zum Gehalt auf dem Automarkt?

Also zum Vergleich: mein aktueller 3er BMW war ein Jahreswagen (kaufe immer Jahreswagen) und hat letztes Jahr rund 40k gekostet. War bei Kauf 8 Monate alt und hat alles an Ausstattung, plus 5 Jahre Garantie. Neupreis von dem Fahrzeug wären rund 65k.
Ist unser Familienauto, insofern preislich völlig in Ordnung und wird 10 Jahre gefahren.

Also ein Skoda Octavia wäre nicht wirklich günstiger gekommen, auch nicht als junger Gebrauchter mit viel Ausstattung. Da legst du dann auch 36k locker hin und da nehme ich lieber den BMW mit dem deutlich besseren Navi und Infotainment. Adaptives Fahrwerk und der Motor sind auch einfach schöner zum fahren.

Als Neuwagen würde ich mir den nie holen und kenne auch genug wirklich einkommensstarke Haushalte, die das auch nie machen würden weil es keinen Sinn macht.
Da gibts dann spezielle Händler die dir mit EU-Reimporten beim Mercedes nochmal 20% Rabatt rausholen.

WiWi Gast schrieb am 27.01.2022:

Hallo zusammen,

ich beschäftige mich seit einiger Zeit mit dem Neuwagenkauf und stelle mir gerade folgende Frage:
Ist die Real-Preisinflation im Premium-Neuwagensegment über die letzten 10 Jahre deutlich stärker gewesen als davor? (unabhängig von Chipmangel und Corona, das Thema gab es schon davor)

Ich habe zumindest den Eindruck, dass heute viel weniger Leute sich die Autos von BMW, Audi und Mercedes wirklich leisten können. Ein Beispiel ist ein Kollege der als Manager im Consulting über 100k p.a. verdient und kein deutsches Auto fährt weil zu teuer. Ich selbst bin ebenfalls untere Führungskraft mit 90k Jahresgehalt und fahre Skoda Octavia, weil ein BMW einfach viel zu teuer ist.

Ich frage mich gerade ob das daran liegt, dass das Auto den Stellenwert verloren hat und wir einfach nicht bereit sind so viel Geld dafür auszugeben oder ob im Verhältnis zum Reallohn die Autos einfach teuerer geworden sind?

Um 2010 rum konnte man für 70k Liste einen quasi vollausgestatteten A6 mit dem stärksten Motor unter dem S6 kaufen (Erfahrung aus eigener Familie - stimmt meine Erinnerung?). Heute lege ich dafür Listenpreis knapp 100k hin.

Außerhalb vom Firmenwagen: wer leistet sich noch eine neue E-Klasse, 5er oder A6?

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WiWi Gast

Preise im Verhältnis zum Gehalt auf dem Automarkt?

WiWi Gast schrieb am 27.01.2022:

Um 2010 rum konnte man für 70k Liste einen quasi vollausgestatteten A6 mit dem stärksten Motor unter dem S6 kaufen (Erfahrung aus eigener Familie - stimmt meine Erinnerung?). Heute lege ich dafür Listenpreis knapp 100k hin.

Nein, Deine Erinnerung stimmt nicht. Ein A6 in Vollausstattung und dickstem Motor unter dem S6 hat auch in 2010 schon deutlich über 70k gekostet.

Damals wie heute kauft sich kaum ein Privatmann ein solches Auto neu. Die Firmenwagenquote ist extrem.
Bei Jahreswagen sieht es anders aus.

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WiWi Gast

Preise im Verhältnis zum Gehalt auf dem Automarkt?

WiWi Gast schrieb am 30.01.2022:

Ich habe in der Vergangenheit auch schon privat Wagen wie einen 5er, 7er, E etc. neu angeschafft bin nach einer Phase mit Firmenwagen aber davon mittlerweile abgekommen und finanziere mir jetzt privat lieber Fahrzeuge die es selten als Firmenwagen gibt aktuell einen Porsche.

Verdiene ähnlich wie du und hab 50k für mein „neues“ gebrauchtes ausgegeben. Premium, deutsch, vollausgestattet und top motorisiert, wenige kM runter. Frage ich meine Öko hippie Kollegen dann zeigen die mir einen Finger. Wobei die Wahrscheinlichkeit, dass die die selbe Rate in Alk, veganen Käse und Vietnamreisen stecken sehr hoch ist. Ist auch ok. Ich möchte lieber 300PS und Standheizung dafür.

Ich weiß nicht zu wem die referenzierte, ich habe meine Einkünfte nie dargelegt.

Jeder soll wissen wofür er sein Geld ausgeben möchte. Ich trinke zb kein Alkohol und rauche nicht zudem reichen mir meine 100qm2. Das Geld geht dann bei mir eher für Autos, Urlaube und andere Hobbys drauf
.
Ich habe auch nach 3 Jahren noch Spaß am Auto es mutiert bei mir nicht zum bloßen Kostenfaktor.

Der Wagen ist natürlich so gewählt das auch noch anderen kostenintensiven Aktivitäten nachgegangen werden kann.

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WiWi Gast

Preise im Verhältnis zum Gehalt auf dem Automarkt?

Die Autos sollen ja auch nicht mehr verkauft, sondern "verleast" werden.

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WiWi Gast

Preise im Verhältnis zum Gehalt auf dem Automarkt?

WiWi Gast schrieb am 29.01.2022:

Wer Autos nach Liste kauft, dem ist halt auch nicht mehr zu helfen.

Momentan gibt's aber auch sehr wenige Rabatte und du willst nicht 6 Monate auf deinen Wagen warten.

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WiWi Gast

Preise im Verhältnis zum Gehalt auf dem Automarkt?

ich denke auch dass die firmenwagenquote sehr hoch ist. weiterhin darf man sich als mittlerer angestellter bei VW alle 6 monate den wagen neu konfigurieren - das treibt natürlich die zulassungsstatisik nach oben. nichts desto trotz werden alles in allem noch rund 10 mio VWs pro jahr verkauft und die SUVs, also nicht unbedingt die günstigsten autos gehen nach dem golf dabei am besten weg. meine vermutung ist, dass die löhne in deutschland einfach nicht mehr hergeben. die menschen aus bangladesch können sich ja auch die designerklamotten nicht leisten, die sie nähen. ist natürlich sehr überspitzt, aber so ungefähr dürfte es mit deutschen autos auch sein - deutschland wird eben immer mehr zum billigproduktionsstandort.

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WiWi Gast

Preise im Verhältnis zum Gehalt auf dem Automarkt?

WiWi Gast schrieb am 31.01.2022:

Um 2010 rum konnte man für 70k Liste einen quasi vollausgestatteten A6 mit dem stärksten Motor unter dem S6 kaufen (Erfahrung aus eigener Familie - stimmt meine Erinnerung?). Heute lege ich dafür Listenpreis knapp 100k hin.

Nein, Deine Erinnerung stimmt nicht. Ein A6 in Vollausstattung und dickstem Motor unter dem S6 hat auch in 2010 schon deutlich über 70k gekostet.

Damals wie heute kauft sich kaum ein Privatmann ein solches Auto neu. Die Firmenwagenquote ist extrem.
Bei Jahreswagen sieht es anders aus.

Da hat sich schon einiges getan.
2010 hat ein neuer X5 ab 55k gekostet, heute ab 70k.
Die Gehälter haben sich nicht im gleichen Verhältnis angepasst.

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WiWi Gast

Preise im Verhältnis zum Gehalt auf dem Automarkt?

Privat kenne ich tatsächlich niemanden, der sich so ein Auto neu ab Werk holt. Die Klasse sind einfach typische Firmenfahrzeuge. Darunter und darüber sieht man meiner subjektiven Ansicht nach jedoch häufiger privat, insb. S-Klasse und 7er. Ob die neu gekauft wurden, weiß ich nicht.

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WiWi Gast

Preise im Verhältnis zum Gehalt auf dem Automarkt?

5 Jahre Garantie bei BMW entlarven dich als Troll.

BMW gibt nicht einmal auf Neuwagen das Minimum von 24 Monaten Garantie.

Außer Gewährleistung gibt es bei BMW gar nix!

WiWi Gast schrieb am 31.01.2022:

Also zum Vergleich: mein aktueller 3er BMW war ein Jahreswagen (kaufe immer Jahreswagen) und hat letztes Jahr rund 40k gekostet. War bei Kauf 8 Monate alt und hat alles an Ausstattung, plus 5 Jahre Garantie. Neupreis von dem Fahrzeug wären rund 65k.
Ist unser Familienauto, insofern preislich völlig in Ordnung und wird 10 Jahre gefahren.

Also ein Skoda Octavia wäre nicht wirklich günstiger gekommen, auch nicht als junger Gebrauchter mit viel Ausstattung. Da legst du dann auch 36k locker hin und da nehme ich lieber den BMW mit dem deutlich besseren Navi und Infotainment. Adaptives Fahrwerk und der Motor sind auch einfach schöner zum fahren.

Als Neuwagen würde ich mir den nie holen und kenne auch genug wirklich einkommensstarke Haushalte, die das auch nie machen würden weil es keinen Sinn macht.
Da gibts dann spezielle Händler die dir mit EU-Reimporten beim Mercedes nochmal 20% Rabatt rausholen.

WiWi Gast schrieb am 27.01.2022:

Hallo zusammen,

ich beschäftige mich seit einiger Zeit mit dem Neuwagenkauf und stelle mir gerade folgende Frage:
Ist die Real-Preisinflation im Premium-Neuwagensegment über die letzten 10 Jahre deutlich stärker gewesen als davor? (unabhängig von Chipmangel und Corona, das Thema gab es schon davor)

Ich habe zumindest den Eindruck, dass heute viel weniger Leute sich die Autos von BMW, Audi und Mercedes wirklich leisten können. Ein Beispiel ist ein Kollege der als Manager im Consulting über 100k p.a. verdient und kein deutsches Auto fährt weil zu teuer. Ich selbst bin ebenfalls untere Führungskraft mit 90k Jahresgehalt und fahre Skoda Octavia, weil ein BMW einfach viel zu teuer ist.

Ich frage mich gerade ob das daran liegt, dass das Auto den Stellenwert verloren hat und wir einfach nicht bereit sind so viel Geld dafür auszugeben oder ob im Verhältnis zum Reallohn die Autos einfach teuerer geworden sind?

Um 2010 rum konnte man für 70k Liste einen quasi vollausgestatteten A6 mit dem stärksten Motor unter dem S6 kaufen (Erfahrung aus eigener Familie - stimmt meine Erinnerung?). Heute lege ich dafür Listenpreis knapp 100k hin.

Außerhalb vom Firmenwagen: wer leistet sich noch eine neue E-Klasse, 5er oder A6?

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WiWi Gast

Preise im Verhältnis zum Gehalt auf dem Automarkt?

Bevor Du lospolterst, solltest Du Dich erst informieren. Es gibt reichlich BMW-Händler, die Jahreswagen mit 5 Jahren Garantie (ab Erstzulassung anbieten).

WiWi Gast schrieb am 31.01.2022:

5 Jahre Garantie bei BMW entlarven dich als Troll.

BMW gibt nicht einmal auf Neuwagen das Minimum von 24 Monaten Garantie.

Außer Gewährleistung gibt es bei BMW gar nix!

WiWi Gast schrieb am 31.01.2022:

Also zum Vergleich: mein aktueller 3er BMW war ein Jahreswagen (kaufe immer Jahreswagen) und hat letztes Jahr rund 40k gekostet. War bei Kauf 8 Monate alt und hat alles an Ausstattung, plus 5 Jahre Garantie. Neupreis von dem Fahrzeug wären rund 65k.
Ist unser Familienauto, insofern preislich völlig in Ordnung und wird 10 Jahre gefahren.

Also ein Skoda Octavia wäre nicht wirklich günstiger gekommen, auch nicht als junger Gebrauchter mit viel Ausstattung. Da legst du dann auch 36k locker hin und da nehme ich lieber den BMW mit dem deutlich besseren Navi und Infotainment. Adaptives Fahrwerk und der Motor sind auch einfach schöner zum fahren.

Als Neuwagen würde ich mir den nie holen und kenne auch genug wirklich einkommensstarke Haushalte, die das auch nie machen würden weil es keinen Sinn macht.
Da gibts dann spezielle Händler die dir mit EU-Reimporten beim Mercedes nochmal 20% Rabatt rausholen.

WiWi Gast schrieb am 27.01.2022:

Hallo zusammen,

ich beschäftige mich seit einiger Zeit mit dem Neuwagenkauf und stelle mir gerade folgende Frage:
Ist die Real-Preisinflation im Premium-Neuwagensegment über die letzten 10 Jahre deutlich stärker gewesen als davor? (unabhängig von Chipmangel und Corona, das Thema gab es schon davor)

Ich habe zumindest den Eindruck, dass heute viel weniger Leute sich die Autos von BMW, Audi und Mercedes wirklich leisten können. Ein Beispiel ist ein Kollege der als Manager im Consulting über 100k p.a. verdient und kein deutsches Auto fährt weil zu teuer. Ich selbst bin ebenfalls untere Führungskraft mit 90k Jahresgehalt und fahre Skoda Octavia, weil ein BMW einfach viel zu teuer ist.

Ich frage mich gerade ob das daran liegt, dass das Auto den Stellenwert verloren hat und wir einfach nicht bereit sind so viel Geld dafür auszugeben oder ob im Verhältnis zum Reallohn die Autos einfach teuerer geworden sind?

Um 2010 rum konnte man für 70k Liste einen quasi vollausgestatteten A6 mit dem stärksten Motor unter dem S6 kaufen (Erfahrung aus eigener Familie - stimmt meine Erinnerung?). Heute lege ich dafür Listenpreis knapp 100k hin.

Außerhalb vom Firmenwagen: wer leistet sich noch eine neue E-Klasse, 5er oder A6?

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panzerkette

Preise im Verhältnis zum Gehalt auf dem Automarkt?

WiWi Gast schrieb am 31.01.2022:

5 Jahre Garantie bei BMW entlarven dich als Troll.

BMW gibt nicht einmal auf Neuwagen das Minimum von 24 Monaten Garantie.

Außer Gewährleistung gibt es bei BMW gar nix!

Also zum Vergleich: mein aktueller 3er BMW war ein Jahreswagen (kaufe immer Jahreswagen) und hat letztes Jahr rund 40k gekostet. War bei Kauf 8 Monate alt und hat alles an Ausstattung, plus 5 Jahre Garantie. Neupreis von dem Fahrzeug wären rund 65k.
Ist unser Familienauto, insofern preislich völlig in Ordnung und wird 10 Jahre gefahren.

Also ein Skoda Octavia wäre nicht wirklich günstiger gekommen, auch nicht als junger Gebrauchter mit viel Ausstattung. Da legst du dann auch 36k locker hin und da nehme ich lieber den BMW mit dem deutlich besseren Navi und Infotainment. Adaptives Fahrwerk und der Motor sind auch einfach schöner zum fahren.

Als Neuwagen würde ich mir den nie holen und kenne auch genug wirklich einkommensstarke Haushalte, die das auch nie machen würden weil es keinen Sinn macht.
Da gibts dann spezielle Händler die dir mit EU-Reimporten beim Mercedes nochmal 20% Rabatt rausholen.

Ich denke er meint 5 Jahre Gewährleistung (hier bietet BMW entsprechende Verlängerungsoptionen an)

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WiWi Gast

Preise im Verhältnis zum Gehalt auf dem Automarkt?

WiWi Gast schrieb am 31.01.2022:

Um 2010 rum konnte man für 70k Liste einen quasi vollausgestatteten A6 mit dem stärksten Motor unter dem S6 kaufen (Erfahrung aus eigener Familie - stimmt meine Erinnerung?). Heute lege ich dafür Listenpreis knapp 100k hin.

Nein, Deine Erinnerung stimmt nicht. Ein A6 in Vollausstattung und dickstem Motor unter dem S6 hat auch in 2010 schon deutlich über 70k gekostet.

Damals wie heute kauft sich kaum ein Privatmann ein solches Auto neu. Die Firmenwagenquote ist extrem.
Bei Jahreswagen sieht es anders aus.

Da hat sich schon einiges getan.
2010 hat ein neuer X5 ab 55k gekostet, heute ab 70k.
Die Gehälter haben sich nicht im gleichen Verhältnis angepasst.

ab 55k...also mit Vollausstattung und größtem Motor > 80k. Jeder kennt doch die Aufpreispolitik der deutschen Premiumhersteller.

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WiWi Gast

Preise im Verhältnis zum Gehalt auf dem Automarkt?

Da bist du falsch informiert.

BMW hat bei jedem Neuwagen 3 Jahre Gewährleistung.
Wenn du einen BMW Jahreswagen kaufst ist das Auto offiziell BMW Premium Selection und bekommt nochmal zusätzlich 2 Jahre Anschlussgarantie on top.

Effektiv hast du dann bei Kauf natürlich nicht ganz 5 Jahre Gewährleistung weil seit Erstzulassung 7-9 Monate verstrichen sind. Dann sind es immernoch mehr als 4 Jahre Gewährleistung.

Die BMW Premium Selection Anschlussgarantie ist eine zweijährige Komplettgarantie für alle mechanischen und elektronischen Teile, die europaweit und im asiatischen Teil der Türkei ohne Kilometerbegrenzung gilt.

WiWi Gast schrieb am 31.01.2022:

5 Jahre Garantie bei BMW entlarven dich als Troll.

BMW gibt nicht einmal auf Neuwagen das Minimum von 24 Monaten Garantie.

Außer Gewährleistung gibt es bei BMW gar nix!

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WiWi Gast

Preise im Verhältnis zum Gehalt auf dem Automarkt?

Ich weiß nicht wo OP lebt. Aber hier in München habe ich das Gefühl, dass die Leute reicher als ärmer seit Corona geworden sind.

Jedes zweite Auto ist ein Porsche, Mercedes G AMG oder eine deutsche Oberklasse (E/S,5/7er,A6/A8)

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