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Stimmung bei Daimler?

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WiWi Gast

Stimmung bei Daimler?

Wie ist den aktuell die interne Stimmung bei Daimler? Lief ja schon vor Corona nicht gut und die aktuelle Entwicklung sieht echt schlecht aus, vor allem für Verbrennertechnologie.
Auf der anderen Seite haben alle eine Beschäftigungsgarantie bis 2029, ist das realistisch?

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WiWi Gast

Stimmung bei Daimler?

WiWi Gast schrieb am 05.06.2020:

Wie ist den aktuell die interne Stimmung bei Daimler? Lief ja schon vor Corona nicht gut und die aktuelle Entwicklung sieht echt schlecht aus, vor allem für Verbrennertechnologie.
Auf der anderen Seite haben alle eine Beschäftigungsgarantie bis 2029, ist das realistisch?

Der Staat wird es schon richten, als ob die Fahrzeughersteller hier Probleme bekommen. Vorher geht Deutschland den Bach runter.

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WiWi Gast

Stimmung bei Daimler?

WiWi Gast schrieb am 05.06.2020:

Wie ist den aktuell die interne Stimmung bei Daimler? Lief ja schon vor Corona nicht gut und die aktuelle Entwicklung sieht echt schlecht aus, vor allem für Verbrennertechnologie.
Auf der anderen Seite haben alle eine Beschäftigungsgarantie bis 2029, ist das realistisch?

Beschäftigungsgarantie? die wollen 10.000 Mitarbeiter los werden...

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WiWi Gast

Stimmung bei Daimler?

WiWi Gast schrieb am 05.06.2020:

Wie ist den aktuell die interne Stimmung bei Daimler? Lief ja schon vor Corona nicht gut und die aktuelle Entwicklung sieht echt schlecht aus, vor allem für Verbrennertechnologie.
Auf der anderen Seite haben alle eine Beschäftigungsgarantie bis 2029, ist das realistisch?

Wahrscheinlich haben die auch so eine "Beschäftigunsgarantie" wie BMW, die nur solange gilt wie die Zahlen gut sind.
Die großen deutschen Auto Hersteller werden sich auf Einschnitte und Umstrukturierung gefasst machen müssen. Und das geht halt nicht ohne Stellenab- bzw umbau.

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WiWi Gast

Stimmung bei Daimler?

WiWi Gast schrieb am 05.06.2020:

Wie ist den aktuell die interne Stimmung bei Daimler? Lief ja schon vor Corona nicht gut und die aktuelle Entwicklung sieht echt schlecht aus, vor allem für Verbrennertechnologie.
Auf der anderen Seite haben alle eine Beschäftigungsgarantie bis 2029, ist das realistisch?

Beschäftigungsgarantie? die wollen 10.000 Mitarbeiter los werden...

Student, oder? Die wollen 10k Stellen über Altersteilzeit bzw. Frühruhestand abbauen. Ganz normales Instrument in der Realwirtschaft. Heißt trotzdem, dass der Rest eine Beschäftigungsgarantie hat. Wie viel die im Ernstfall wert ist, sei mal dahingestellt.

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WiWi Gast

Stimmung bei Daimler?

WiWi Gast schrieb am 05.06.2020:

Beschäftigungsgarantie? die wollen 10.000 Mitarbeiter los werden...

Student, oder? Die wollen 10k Stellen über Altersteilzeit bzw. Frühruhestand abbauen. Ganz normales Instrument in der Realwirtschaft. Heißt trotzdem, dass der Rest eine Beschäftigungsgarantie hat. Wie viel die im Ernstfall wert ist, sei mal dahingestellt.

genau darum geht es doch aber, oder?! Wieviel ist die Beschäftigungsgarantie im Ernstfall noch wert? Und aktuell haben wir einen Ernstfall. Natürlich wird erstmal versucht, über andere Wege Personal abzubauen. Bsp. über Altersteilzeit/Vorruhestand, ext. DL. raus.... aber wie geht es dann weiter? Theoretisch kannst du mit E-Mobility die aktuelle MA-Zahl auf ein Minimum reduzieren. Tesla hat z.B. 50k MA. Daimler hat 300k MA.

Wenn Daimler weiterhin im Vergleich zu Tesla mehr Modelle anbietet, würde ich jetzt mal grob schätzen (inkl. Synergieeffekte, Overhead etc.) du brauchst nicht mehr als max. 100k MA. Darüber würde man wohl nicht mehr wettbewerbsfähig sein.

D.h. gute 60% könnte ich mir in den nächsten 3-5 Jahren gut vorstellen. Betrifft wohlgemerkt alle Autobauer. Unter der Annahme: kompletter Wechsel vom Verbrenner zum Elektroauto.
So ein Wischi-Waschi wie Hybridautos wird nur in der Übergangsphase (um Know-How etc. aufzubauen) Bestand haben.

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WiWi Gast

Stimmung bei Daimler?

Bin nicht bei Daimler aber einer der anderen beiden OEM

Es werden ausschließlich Leute die kurz vor Rente stehen mit üppiger Abfindung und ohne Rentenabschlag verabschiedet, sofern die Kollegen es auch wollen
Ansonsten trifft es natürlich sehr stark die Zeitarbeitskräfte

Das war es auch...also kein Drama- und Weltuntergangsgerede bitte

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WiWi Gast

Stimmung bei Daimler?

Habe gehört, dass vor allem im Silicon Vally viele Leute im Bereich autonomes fahren bei Daimler gehen mussten. In Deutschland ist man anscheinend noch safe.

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WiWi Gast

Stimmung bei Daimler?

WiWi Gast schrieb am 05.06.2020:

Habe gehört, dass vor allem im Silicon Vally viele Leute im Bereich autonomes fahren bei Daimler gehen mussten. In Deutschland ist man anscheinend noch safe.

Und warum mussten die im Valley gehen? Ist autonomes Fahren doch nicht so relevant?

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WiWi Gast

Stimmung bei Daimler?

Na offensichtlich weil du in USA mit einem Fingerschnips gekündigt werden kannst, in Europa ist das nicht so leicht und für Unternehmen oft ein langwierigerer und teurerer Prozeß

WiWi Gast schrieb am 06.06.2020:

Habe gehört, dass vor allem im Silicon Vally viele Leute im Bereich autonomes fahren bei Daimler gehen mussten. In Deutschland ist man anscheinend noch safe.

Und warum mussten die im Valley gehen? Ist autonomes Fahren doch nicht so relevant?

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WiWi Gast

Stimmung bei Daimler?

WiWi Gast schrieb am 06.06.2020:

Habe gehört, dass vor allem im Silicon Vally viele Leute im Bereich autonomes fahren bei Daimler gehen mussten. In Deutschland ist man anscheinend noch safe.

Und warum mussten die im Valley gehen? Ist autonomes Fahren doch nicht so relevant?

Källenius denkt halt nicht auf 10 Jahre oder mehr (dafür wurde er auch nicht zum CEO berufen). Autonomes Fahren wird noch dauern. Der will nur dafür Sorgen, dass er die nächsten 3-5 Jahre die Zahlen stimmen und er seine Boni kriegt. Und da sind Kostenreduktion natürlich ein einfaches Mittel.

Außerdem glaubt die Autoindustrie nach wie vor, dass man im Zweifelsfall das "irgendwo einkaufen" kann wie man das aktuell eh mit den Zulieferern macht.

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ExBerater

Stimmung bei Daimler?

Meine Güte was hier wieder fabuliert wird von den Möchtergern-Untergangs Propheten der deutschen Wirtschaft.

Verkaufte Fahrzeuge 2019
Mercedes: 2.46 Mio
Tesla: 0.36 Mio
Faktor 6.7

Anzahl Mitarbeiter
Mercedes: 301 Tsd
Tesla: 48 Tsd
Faktor: 6.2

Falls das noch nicht reicht: Schon mal überlegt, dass die Jungs bei Mercedes ca 50 Modelle entwickeln und weiterentwickeln, während es Tesla bis heute nur auf 3 oder 4 Modelle gebracht haben - von denen im Grunde nur ein einziges verkauft wird?

Das ist auch genau der Grund, warum Studien schon für 2021 oder 2022 erwarten, dass die deutschen Hersteller Tesla bei den E-Fahrzeug Verkäufen überflügeln werden. Tesla kann mit seiner Truppe einfach nicht das Portfolio entwickeln, welches die Menschen wirklich haben wollen (es gibt kein Kompaktmodell, es gibt keinen Komptakt-SUV, es gibt kein Cabrio, keinen Kleinwagen,.....)

Wer sagt überhaupt, dass die deutschen Hersteller auf dem Weg zur Elektrifizierung so viele Federn lassen müssen? Für die nächsten 10-20 Jahre werden dort sogar noch mehr Modelle entwickelt und gebaut werden, da man sowohl Verbrenner, Hybrid als auch E-Fahrzeuge liefern muss. Sicher, irgendwann wird es vielleicht zum Wegfall vieler Mitarbeiter im Bereich Antrieb kommen, da E-Fahrzeuge weniger Teile haben und weniger komplex sind. Dafür werden mit Sicherheit viel mehr Mitarbeiter in anderen Bereichen benötigt (E-Antrieb, autonomes Fahren, Elektronik, Multimedia, Apps,...)

WiWi Gast schrieb am 05.06.2020:

genau darum geht es doch aber, oder?! Wieviel ist die Beschäftigungsgarantie im Ernstfall noch wert? Und aktuell haben wir einen Ernstfall. Natürlich wird erstmal versucht, über andere Wege Personal abzubauen. Bsp. über Altersteilzeit/Vorruhestand, ext. DL. raus.... aber wie geht es dann weiter? Theoretisch kannst du mit E-Mobility die aktuelle MA-Zahl auf ein Minimum reduzieren. Tesla hat z.B. 50k MA. Daimler hat 300k MA.

Wenn Daimler weiterhin im Vergleich zu Tesla mehr Modelle anbietet, würde ich jetzt mal grob schätzen (inkl. Synergieeffekte, Overhead etc.) du brauchst nicht mehr als max. 100k MA. Darüber würde man wohl nicht mehr wettbewerbsfähig sein.

D.h. gute 60% könnte ich mir in den nächsten 3-5 Jahren gut vorstellen. Betrifft wohlgemerkt alle Autobauer. Unter der Annahme: kompletter Wechsel vom Verbrenner zum Elektroauto.
So ein Wischi-Waschi wie Hybridautos wird nur in der Übergangsphase (um Know-How etc. aufzubauen) Bestand haben.

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WiWi Gast

Stimmung bei Daimler?

WiWi Gast schrieb am 06.06.2020:

Habe gehört, dass vor allem im Silicon Vally viele Leute im Bereich autonomes fahren bei Daimler gehen mussten. In Deutschland ist man anscheinend noch safe.

Und warum mussten die im Valley gehen? Ist autonomes Fahren doch nicht so relevant?

Denke eher, weil man gemerkt hat, dass Tesla nen uneinholbaren Vorsprung hat

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WiWi Gast

Stimmung bei Daimler?

Deine Rechnung berücksichtigt nur die verkauften PKW und Vans, aber lässt Trucks, Buses und Financial Services außen vor (wahrscheinlich weil Tela das alles nicht hat). Dann müsste man im Sinne der Vergleichbarkeit aber auch die Mitarbeiterzahl bei Daimler anpassen, denn die 300k beziehen sich auf den Gesamtkonzern.

ExBerater schrieb am 06.06.2020:

Meine Güte was hier wieder fabuliert wird von den Möchtergern-Untergangs Propheten der deutschen Wirtschaft.

Verkaufte Fahrzeuge 2019
Mercedes: 2.46 Mio
Tesla: 0.36 Mio
Faktor 6.7

Anzahl Mitarbeiter
Mercedes: 301 Tsd
Tesla: 48 Tsd
Faktor: 6.2

Falls das noch nicht reicht: Schon mal überlegt, dass die Jungs bei Mercedes ca 50 Modelle entwickeln und weiterentwickeln, während es Tesla bis heute nur auf 3 oder 4 Modelle gebracht haben - von denen im Grunde nur ein einziges verkauft wird?

Das ist auch genau der Grund, warum Studien schon für 2021 oder 2022 erwarten, dass die deutschen Hersteller Tesla bei den E-Fahrzeug Verkäufen überflügeln werden. Tesla kann mit seiner Truppe einfach nicht das Portfolio entwickeln, welches die Menschen wirklich haben wollen (es gibt kein Kompaktmodell, es gibt keinen Komptakt-SUV, es gibt kein Cabrio, keinen Kleinwagen,.....)

Wer sagt überhaupt, dass die deutschen Hersteller auf dem Weg zur Elektrifizierung so viele Federn lassen müssen? Für die nächsten 10-20 Jahre werden dort sogar noch mehr Modelle entwickelt und gebaut werden, da man sowohl Verbrenner, Hybrid als auch E-Fahrzeuge liefern muss. Sicher, irgendwann wird es vielleicht zum Wegfall vieler Mitarbeiter im Bereich Antrieb kommen, da E-Fahrzeuge weniger Teile haben und weniger komplex sind. Dafür werden mit Sicherheit viel mehr Mitarbeiter in anderen Bereichen benötigt (E-Antrieb, autonomes Fahren, Elektronik, Multimedia, Apps,...)

WiWi Gast schrieb am 05.06.2020:

genau darum geht es doch aber, oder?! Wieviel ist die Beschäftigungsgarantie im Ernstfall noch wert? Und aktuell haben wir einen Ernstfall. Natürlich wird erstmal versucht, über andere Wege Personal abzubauen. Bsp. über Altersteilzeit/Vorruhestand, ext. DL. raus.... aber wie geht es dann weiter? Theoretisch kannst du mit E-Mobility die aktuelle MA-Zahl auf ein Minimum reduzieren. Tesla hat z.B. 50k MA. Daimler hat 300k MA.

Wenn Daimler weiterhin im Vergleich zu Tesla mehr Modelle anbietet, würde ich jetzt mal grob schätzen (inkl. Synergieeffekte, Overhead etc.) du brauchst nicht mehr als max. 100k MA. Darüber würde man wohl nicht mehr wettbewerbsfähig sein.

D.h. gute 60% könnte ich mir in den nächsten 3-5 Jahren gut vorstellen. Betrifft wohlgemerkt alle Autobauer. Unter der Annahme: kompletter Wechsel vom Verbrenner zum Elektroauto.
So ein Wischi-Waschi wie Hybridautos wird nur in der Übergangsphase (um Know-How etc. aufzubauen) Bestand haben.

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WiWi Gast

Stimmung bei Daimler?

Die Stimmung bei uns ist nach wie vor gut. Ausblick ist positiv.
Klar gibt es Umstrukturierungen, die sind aber auch zwingend notwendig - wie bei jeder anderen Firma, die so lange am Markt ist eben auch. Analog zu Bakterien, die sich nach einer Expansionsphase auch weiterentwickeln müssen.

Die Ergebnisbeteiligung wird zwar die nächsten 2-3 Jahre niedriger ausfallen oder ganz gestrichen, aber die Konsolidierungen und Digitalisierung schreitet voran.

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WiWi Gast

Stimmung bei Daimler?

WiWi Gast schrieb am 07.06.2020:

WiWi Gast schrieb am 06.06.2020:

Habe gehört, dass vor allem im Silicon Vally viele Leute im Bereich autonomes fahren bei Daimler gehen mussten. In Deutschland ist man anscheinend noch safe.

Und warum mussten die im Valley gehen? Ist autonomes Fahren doch nicht so relevant?

Denke eher, weil man gemerkt hat, dass Tesla nen uneinholbaren Vorsprung hat

Tesla hat keinen uneinholbaren Vorsprung. Ein Vorsprung ja, mehr auch nicht, Daimler ist relativ stark in dem Bereich. Eher hat Waymo in dem Bereich das beste Know-How, die sind Tesla nochmal 2 Jahre voraus

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ExBerater

Stimmung bei Daimler?

Sowas wie uneinholbare Vorsprünge im Bereich Technik gibt es nicht. Sonst gebe es auch heute nur Daimler, weil dort mal das Auto "erfunden" wurde. Am Ende wird es etwas genau so viele PkW Hersteller geben wie heute - und wenn welche auf der Strecke bleiben dann eher Asiaten, Franzose, Italiener und die Amis. Also alles nahezu bestens für die Deutschen.

Wenn es mal einen großen Vorsprung bei einem Thema gibt, dann hat man doch alle Möglichkeiten, das zu ändern:

  • a) Man kauft für Unsummen die besten Leute der Konkurrenz ein
  • b) Man holt auf in dem fähige Zulieferer die Lücke schließen
  • c) Man macht teschnische Benchmarks und entwickelt dann dementsprechend

Dann wird oft gesagt, dass Tesla uneinholbar ist, weil sie schon X Mio Testkilometer für autonomes Fahren drauf haben. Stellt euch mal vor, VW verbaut entsprechende Technik in den eigenen Fahrzeugen. Dann ist Teslas Vorsprung in ca. einem Monat dahin!

Die Meinung zu diesem Thema wird sich in 1-2 Jahren deutlich ändern, wenn VW mal hundert Tausende von ihrem ID3 verkauft hat, plus die X Modelle die VW, BMW,... sonst noch in den nächsten 2 Jahren rausbringen

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WiWi Gast

Stimmung bei Daimler?

Der Beitrag ist definitiv unter meiner persönlichen Top 3 der schwachsinnigsten Kommentare aller Zeiten.

"würde ich jetzt mal grob schätzen (inkl. Synergieeffekte, Overhead etc.) du brauchst nicht mehr als max. 100k MA. Darüber würde man wohl nicht mehr wettbewerbsfähig sein" hahahaha herrlich, wirklich.

WiWi Gast schrieb am 05.06.2020:

Beschäftigungsgarantie? die wollen 10.000 Mitarbeiter los werden...

Student, oder? Die wollen 10k Stellen über Altersteilzeit bzw. Frühruhestand abbauen. Ganz normales Instrument in der Realwirtschaft. Heißt trotzdem, dass der Rest eine Beschäftigungsgarantie hat. Wie viel die im Ernstfall wert ist, sei mal dahingestellt.

genau darum geht es doch aber, oder?! Wieviel ist die Beschäftigungsgarantie im Ernstfall noch wert? Und aktuell haben wir einen Ernstfall. Natürlich wird erstmal versucht, über andere Wege Personal abzubauen. Bsp. über Altersteilzeit/Vorruhestand, ext. DL. raus.... aber wie geht es dann weiter? Theoretisch kannst du mit E-Mobility die aktuelle MA-Zahl auf ein Minimum reduzieren. Tesla hat z.B. 50k MA. Daimler hat 300k MA.

Wenn Daimler weiterhin im Vergleich zu Tesla mehr Modelle anbietet, würde ich jetzt mal grob schätzen (inkl. Synergieeffekte, Overhead etc.) du brauchst nicht mehr als max. 100k MA. Darüber würde man wohl nicht mehr wettbewerbsfähig sein.

D.h. gute 60% könnte ich mir in den nächsten 3-5 Jahren gut vorstellen. Betrifft wohlgemerkt alle Autobauer. Unter der Annahme: kompletter Wechsel vom Verbrenner zum Elektroauto.
So ein Wischi-Waschi wie Hybridautos wird nur in der Übergangsphase (um Know-How etc. aufzubauen) Bestand haben.

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WiWi Gast

Stimmung bei Daimler?

ExBerater schrieb am 07.06.2020:

Sowas wie uneinholbare Vorsprünge im Bereich Technik gibt es nicht. Sonst gebe es auch heute nur Daimler, weil dort mal das Auto "erfunden" wurde. Am Ende wird es etwas genau so viele PkW Hersteller geben wie heute - und wenn welche auf der Strecke bleiben dann eher Asiaten, Franzose, Italiener und die Amis. Also alles nahezu bestens für die Deutschen.

Wenn es mal einen großen Vorsprung bei einem Thema gibt, dann hat man doch alle Möglichkeiten, das zu ändern:

  • a) Man kauft für Unsummen die besten Leute der Konkurrenz ein
  • b) Man holt auf in dem fähige Zulieferer die Lücke schließen
  • c) Man macht teschnische Benchmarks und entwickelt dann dementsprechend

Dann wird oft gesagt, dass Tesla uneinholbar ist, weil sie schon X Mio Testkilometer für autonomes Fahren drauf haben. Stellt euch mal vor, VW verbaut entsprechende Technik in den eigenen Fahrzeugen. Dann ist Teslas Vorsprung in ca. einem Monat dahin!

Die Meinung zu diesem Thema wird sich in 1-2 Jahren deutlich ändern, wenn VW mal hundert Tausende von ihrem ID3 verkauft hat, plus die X Modelle die VW, BMW,... sonst noch in den nächsten 2 Jahren rausbringen

Alle drei der genannten Möglichkeiten hängen mit Unsummen an Geld zusammen. Wie soll das bei den Autobauern (momentan) funktionieren?
Ich verstehe immer noch nicht, was an einem Elektroauto so toll sein soll? Keine Infrastruktur, lange Ladezeiten, kaum Reichweite. Ein zuverlässiges Auto, mit dem ich auch mal weitere Strecken oder in den Urlaub fahren kann, ist das nicht.
Und aktuell flammt (mal wieder) die Diskussion bzgl. Wasserstoff bei unserer Regierung auf.

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ExBerater

Stimmung bei Daimler?

Ich bin alles andere als ein E-Fan aber diese Argumente von wegen Reichweite stimmen ja wirklich nicht mehr.
Sowieso witzig: Mein Wagen schafft kaum mehr als 450km, dennoch verkauft sich dieses Modell und diese Marke für extrem viel Geld wie geschnittenes Brot. Und Tesla hat eine größere Reichweite.
Also es gibt außer Vertretern kaum jemanden, der mehr als 500-700km Reichweite braucht.

Das Thema Ladeinfrastruktur ist viel gravierender. In Großstädten wo die Leute oft jeden Abends 20min um den Block fahren auf der Suche nach einem Parkplatz, wird es auf absehbare Zeit unmöglich sein, mehr als 10% der Fahreuge zu chargen.

Ich denke nicht, dass meine oben genannten Möglichkeiten mit echten Unsummen an Geld verbunden sind und in der Tat wird das doch alles ständig gemacht. Tesla hat sehr viele Schlüsselpositionen verloren in den letzten Jahren. Viel Know How kommt eh von Zuliferern (vor allem beim autonomen Fahren), und benchmarks macht man täglich.

Also, abwarten und Tee trinken. In den nächsten 2 Jahren werden die neuen VW, BMW,... Modelle zeigen, was man schon kann. Der größere Knackpunkt ist und bleibt aber: Für 95% der Leute kommt ein Model S oder 3 nicht in Frage. Also wird man eher einen Golf-like ID3 fahren, auch wenn der technisch nur bei 70% ist.

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WiWi Gast

Stimmung bei Daimler?

Na du kannst die 450km aber in jede Richtung fahren und überall innerhalb von 5 Minuten tanken, das geht halt beim E-Auto nicht.

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WiWi Gast

Stimmung bei Daimler?

ExBerater schrieb am 09.06.2020:

Ich bin alles andere als ein E-Fan aber diese Argumente von wegen Reichweite stimmen ja wirklich nicht mehr.
Sowieso witzig: Mein Wagen schafft kaum mehr als 450km, dennoch verkauft sich dieses Modell und diese Marke für extrem viel Geld wie geschnittenes Brot. Und Tesla hat eine größere Reichweite.
Also es gibt außer Vertretern kaum jemanden, der mehr als 500-700km Reichweite braucht.

Das Thema Ladeinfrastruktur ist viel gravierender. In Großstädten wo die Leute oft jeden Abends 20min um den Block fahren auf der Suche nach einem Parkplatz, wird es auf absehbare Zeit unmöglich sein, mehr als 10% der Fahreuge zu chargen.

Ich denke nicht, dass meine oben genannten Möglichkeiten mit echten Unsummen an Geld verbunden sind und in der Tat wird das doch alles ständig gemacht. Tesla hat sehr viele Schlüsselpositionen verloren in den letzten Jahren. Viel Know How kommt eh von Zuliferern (vor allem beim autonomen Fahren), und benchmarks macht man täglich.

Also, abwarten und Tee trinken. In den nächsten 2 Jahren werden die neuen VW, BMW,... Modelle zeigen, was man schon kann. Der größere Knackpunkt ist und bleibt aber: Für 95% der Leute kommt ein Model S oder 3 nicht in Frage. Also wird man eher einen Golf-like ID3 fahren, auch wenn der technisch nur bei 70% ist.

Was für ein Verbrenner schafft nur 450km? Unter realen Bedingungen schafft ein E-Auto derzeit zwischen 250-450km (je nach kWh).

Welche Schlüsselpositionen hat Tesla verloren?

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ExBerater

Stimmung bei Daimler?

Man kann sicherlich Studien finden, dass 98% der Autofahrer am Tag nicht mehr als 100km fahren. Selbst 200km in eine Richtung und am gleichen Tag zurück wären mit dem Tesla möglich - ganz abgesehen davon, dass bei solchen Entfernungen zumeist man einige Stunden steht oder sogar über Nacht laden kann. Wie gesagt, ich bin das Gegenteil eines Tesla Fans aber da kann man ruhig realistisch bleiben.
Blöd ist es halt für 90% der Leute mit Mietwohnungen in Städten die schlicht gar nicht laden können.

Um zum eigentlichen Thema zurückzukommen: Ist es nicht logisch, dass die nächsten mindestens 20 Jahre Verbrenner und E Autos parallel entwickelt und gebaut werden müssen, so dass tendenziell eher mehr zu tun sein wird für die Firmen

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listrea

Stimmung bei Daimler?

Tesla bringt im Herbst mit dem Model Y das vierte(!) Großserienfahrzeug auf den Markt. Daimler kommt mit dem EQC erst nächstes Jahr. Aber das ist im Kern unwichtig.

Tesla hat bereits die Pre-Margen abgeschöpft und dreht weiter an der Preisschraube, da sie ein funktionierendes und vor allem effizientes Lieferantennetzwerk haben. Da ist bei den Deutschen OEMs noch gar nichts optimiert.

Daimler und VW (was macht eigentlich BMW?) reagieren währenddessen nur auf die Preise der Konkurrenz und feiern sich über die 6000€ Prämie. Sie haben keinerlei Initiative.

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WiWi Gast

Stimmung bei Daimler?

Back 2 Topic plz - Wie ist denn nun die Stimmung?

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WiWi Gast

Stimmung bei Daimler?

WiWi Gast schrieb am 09.06.2020:

Back 2 Topic plz - Wie ist denn nun die Stimmung?

für die Baby-Boomer super. Goldener Handschlag und Frührente. Für die aktuellen Stammmitarbeiter wohl eher verhalten, gab ja schon vor Corona die gleichen Diskussionen. Jetzt hat sich das Thema eben beschleunigt.

Es gibt Leute, die sehen das als Chance und welche, denen wird Angst & Bange um ihren Job. Immer eine Frage der Perspektive und der (akademischen) (Aus-)bildung. In jeder Krise gibt es Gewinner und Verlierer.
Die Frage nach der Stimmung kann man pauschal nicht beantworten.

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WiWi Gast

Stimmung bei Daimler?

ExBerater schrieb am 09.06.2020:

Um zum eigentlichen Thema zurückzukommen: Ist es nicht logisch, dass die nächsten mindestens 20 Jahre Verbrenner und E Autos parallel entwickelt und gebaut werden müssen, so dass tendenziell eher mehr zu tun sein wird für die Firmen

Die Frage ist nur wo man das machen muss.
Der Automarkt in Deutschland läuft jedes Jahr schlechter (siehe zum Beispiel das Alter der Durchschnittsautos).

Falls hier jemals einer auf die Idee kommen sollte das Firmenwagenmodell steuerlich nicht mehr so attraktiv zu machen, wirst du auch fast keine deutschen Autos mehr sehen (E/5er/A6 haben über 90% Neuzulassungen auf Firmen).
Dann könnte es natürlich passieren das man hier auch entsprechend die Leute los werden will.

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ExBerater

Stimmung bei Daimler?

Porsche 911er - einer der Hauptkonkurrenten von sportlichen Tesla Modellen

Hier einige der Leute die gegangen sind
https://www.manager-magazin.de/fotostrecke/tesla-das-ist-der-innere-fuehrungskreis-um-elon-musk-fotostrecke-160768.html

https://www.wiwo.de/unternehmen/auto/elektroautos-tesla-verliert-erneut-einen-fertigungschef/25360812.html

und just gerade vor wenigen Stunden.
"Tesla verliert wichtigen Vertriebsmanager
Tesla muss erneut den Abgang eines wichtigen Managers verkraften. Robin Ren, Vice President of Business Development und einer der wichtigsten Köpfe für den Erfolg von Tesla in China, hat den Elektroauto-Hersteller verlassen. Das bestätigte Ren auf seinem LinkedIn-Profil. Ein neuer Arbeitgeber ist dort aber noch nicht angegeben. Ren kam im Juni 2015 zu Tesla, zunächst als Vice President für die Asien-Pazifik-Region. ..."

WiWi Gast schrieb am 09.06.2020:

Was für ein Verbrenner schafft nur 450km? Unter realen Bedingungen schafft ein E-Auto derzeit zwischen 250-450km (je nach kWh).

Welche Schlüsselpositionen hat Tesla verloren?

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WiWi Gast

Stimmung bei Daimler?

WiWi Gast schrieb am 10.06.2020:

Back 2 Topic plz - Wie ist denn nun die Stimmung?

für die Baby-Boomer super. Goldener Handschlag und Frührente. Für die aktuellen Stammmitarbeiter wohl eher verhalten, gab ja schon vor Corona die gleichen Diskussionen. Jetzt hat sich das Thema eben beschleunigt.

Es gibt Leute, die sehen das als Chance und welche, denen wird Angst & Bange um ihren Job. Immer eine Frage der Perspektive und der (akademischen) (Aus-)bildung. In jeder Krise gibt es Gewinner und Verlierer.
Die Frage nach der Stimmung kann man pauschal nicht beantworten.

Hier im Forum ist die Frage doch bereits geklärt.

Tesla get's all.
Deutsche Autobauer sind in 3 Jahren tot.
Und genau die Leute, die das meinen sprechen in den anderen Threads voller Neid über die Angestellten bei den OEMs.

antworten
WiWi Gast

Stimmung bei Daimler?

WiWi Gast schrieb am 10.06.2020:

Back 2 Topic plz - Wie ist denn nun die Stimmung?

für die Baby-Boomer super. Goldener Handschlag und Frührente. Für die aktuellen Stammmitarbeiter wohl eher verhalten, gab ja schon vor Corona die gleichen Diskussionen. Jetzt hat sich das Thema eben beschleunigt.

Es gibt Leute, die sehen das als Chance und welche, denen wird Angst & Bange um ihren Job. Immer eine Frage der Perspektive und der (akademischen) (Aus-)bildung. In jeder Krise gibt es Gewinner und Verlierer.
Die Frage nach der Stimmung kann man pauschal nicht beantworten.

Hier im Forum ist die Frage doch bereits geklärt.

Tesla get's all.
Deutsche Autobauer sind in 3 Jahren tot.
Und genau die Leute, die das meinen sprechen in den anderen Threads voller Neid über die Angestellten bei den OEMs.

ich weiß nicht, wo du das aus dem Post rausgelesen hast?! Bitte um Erklärung.

antworten
WiWi Gast

Stimmung bei Daimler?

WiWi Gast schrieb am 10.06.2020:

Back 2 Topic plz - Wie ist denn nun die Stimmung?

für die Baby-Boomer super. Goldener Handschlag und Frührente. Für die aktuellen Stammmitarbeiter wohl eher verhalten, gab ja schon vor Corona die gleichen Diskussionen. Jetzt hat sich das Thema eben beschleunigt.

Es gibt Leute, die sehen das als Chance und welche, denen wird Angst & Bange um ihren Job. Immer eine Frage der Perspektive und der (akademischen) (Aus-)bildung. In jeder Krise gibt es Gewinner und Verlierer.
Die Frage nach der Stimmung kann man pauschal nicht beantworten.

Hier im Forum ist die Frage doch bereits geklärt.

Tesla get's all.
Deutsche Autobauer sind in 3 Jahren tot.
Und genau die Leute, die das meinen sprechen in den anderen Threads voller Neid über die Angestellten bei den OEMs.

Verschließ die Augen davor, dass Tesla vor Corona mehr wert war als Daimler, VW und BMW zusammen. Aber intern glaubt man natürlich immer die Nr. 1 zu sein, auch wenn der globale Markt was anderes sieht.
Machs wie deine schlauen Kollegen und schau dich nach Alternativen um oder verdräng es weiter, irgendwer muss ja verlieren, wenn andere gewinnen

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WiWi Gast

Stimmung bei Daimler?

WiWi Gast schrieb am 05.06.2020:

Wie ist den aktuell die interne Stimmung bei Daimler? Lief ja schon vor Corona nicht gut und die aktuelle Entwicklung sieht echt schlecht aus, vor allem für Verbrennertechnologie.
Auf der anderen Seite haben alle eine Beschäftigungsgarantie bis 2029, ist das realistisch?

Ich war bis letztes Jahr in der nun benannten Mobility Services im Bankbereich. Die Stimmung war tatsächlich bereits vor Corona nicht gut und wurde immer schlechter. Nicht wegen Corona. Corona sollte dem Ganzen nun das i-Tüpfelchen aufsetzen.

Es dürfte mit Corona und unabsehbaren wirtschaftlichen Folgen nicht gerade besser werden bei Daimler...

antworten
WiWi Gast

Stimmung bei Daimler?

WiWi Gast schrieb am 10.06.2020:

Back 2 Topic plz - Wie ist denn nun die Stimmung?

für die Baby-Boomer super. Goldener Handschlag und Frührente. Für die aktuellen Stammmitarbeiter wohl eher verhalten, gab ja schon vor Corona die gleichen Diskussionen. Jetzt hat sich das Thema eben beschleunigt.

Es gibt Leute, die sehen das als Chance und welche, denen wird Angst & Bange um ihren Job. Immer eine Frage der Perspektive und der (akademischen) (Aus-)bildung. In jeder Krise gibt es Gewinner und Verlierer.
Die Frage nach der Stimmung kann man pauschal nicht beantworten.

Hier im Forum ist die Frage doch bereits geklärt.

Tesla get's all.
Deutsche Autobauer sind in 3 Jahren tot.
Und genau die Leute, die das meinen sprechen in den anderen Threads voller Neid über die Angestellten bei den OEMs.

Liegt dran dass dieses Forum von Wiwis ohne Ahnung von Technik dominiert wird. Wenn ich haltlose Teslapropaganda lesen will gehe ich auf reddit und nicht in den WiwiTreff. Wer keine Ahnung von Etech und autonomen Fahren hat soll bitte ruhig sein und das Reden den Informatikern und Ingenieuren überlassen.

antworten
WiWi Gast

Stimmung bei Daimler?

WiWi Gast schrieb am 11.06.2020:

für die Baby-Boomer super. Goldener Handschlag und Frührente. Für die aktuellen Stammmitarbeiter wohl eher verhalten, gab ja schon vor Corona die gleichen Diskussionen. Jetzt hat sich das Thema eben beschleunigt.

Es gibt Leute, die sehen das als Chance und welche, denen wird Angst & Bange um ihren Job. Immer eine Frage der Perspektive und der (akademischen) (Aus-)bildung. In jeder Krise gibt es Gewinner und Verlierer.
Die Frage nach der Stimmung kann man pauschal nicht beantworten.

Hier im Forum ist die Frage doch bereits geklärt.

Tesla get's all.
Deutsche Autobauer sind in 3 Jahren tot.
Und genau die Leute, die das meinen sprechen in den anderen Threads voller Neid über die Angestellten bei den OEMs.

Liegt dran dass dieses Forum von Wiwis ohne Ahnung von Technik dominiert wird. Wenn ich haltlose Teslapropaganda lesen will gehe ich auf reddit und nicht in den WiwiTreff. Wer keine Ahnung von Etech und autonomen Fahren hat soll bitte ruhig sein und das Reden den Informatikern und Ingenieuren überlassen.

Dann habe ich als Informatiker & Elektrotechniker wohl jetzt das Wort.
Die Zukunft liegt im autonomen Fahren und nur darum geht es. Und hier hat Tesla (vor Waymo und Uber) die Nase mehr als deutlich vorne. Das ist Fakt.

Wie geht's eigentlich der möglichen Fusion zwischen Daimler & BMW? Kommt da noch was?

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WiWi Gast

Stimmung bei Daimler?

WiWi Gast schrieb am 11.06.2020:

für die Baby-Boomer super. Goldener Handschlag und Frührente. Für die aktuellen Stammmitarbeiter wohl eher verhalten, gab ja schon vor Corona die gleichen Diskussionen. Jetzt hat sich das Thema eben beschleunigt.

Es gibt Leute, die sehen das als Chance und welche, denen wird Angst & Bange um ihren Job. Immer eine Frage der Perspektive und der (akademischen) (Aus-)bildung. In jeder Krise gibt es Gewinner und Verlierer.
Die Frage nach der Stimmung kann man pauschal nicht beantworten.

Hier im Forum ist die Frage doch bereits geklärt.

Tesla get's all.
Deutsche Autobauer sind in 3 Jahren tot.
Und genau die Leute, die das meinen sprechen in den anderen Threads voller Neid über die Angestellten bei den OEMs.

Liegt dran dass dieses Forum von Wiwis ohne Ahnung von Technik dominiert wird. Wenn ich haltlose Teslapropaganda lesen will gehe ich auf reddit und nicht in den WiwiTreff. Wer keine Ahnung von Etech und autonomen Fahren hat soll bitte ruhig sein und das Reden den Informatikern und Ingenieuren überlassen.

Dann habe ich als Informatiker & Elektrotechniker wohl jetzt das Wort.
Die Zukunft liegt im autonomen Fahren und nur darum geht es. Und hier hat Tesla (vor Waymo und Uber) die Nase mehr als deutlich vorne. Das ist Fakt.

Wie geht's eigentlich der möglichen Fusion zwischen Daimler & BMW? Kommt da noch was?

Dieses Gelaber, unglaublich.
Tesla hat überhaupt nicht die Nase vorne im autonomen fahren. Tatsächlich ist das Mercedes. Verkraften die ganzen Tesla Fanboys natürlich nicht.

Welche Feature hat ein Modell S was eine S Klasse nicht seit Jahren kann? Gar keins.
Im Herbst kommt die neue S Klasse. Dann sehen wir mal wie „verschlafen“ Daimler den Trend hat.

Spoiler: Autonomes Fahren lvl 3 wird nicht von Tesla kommen.

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WiWi Gast

Stimmung bei Daimler?

WiWi Gast schrieb am 11.06.2020:

Dann habe ich als Informatiker & Elektrotechniker wohl jetzt das Wort.
Die Zukunft liegt im autonomen Fahren und nur darum geht es. Und hier hat Tesla (vor Waymo und Uber) die Nase mehr als deutlich vorne. Das ist Fakt.

Wie geht's eigentlich der möglichen Fusion zwischen Daimler & BMW? Kommt da noch was?

Scheinbar arbeitest du nicht in der Materie...
Allein Teslas Haltung komplett auf Lidar zu verzichten sorgt schon dafür, dass sie nicht Marktführer sind. Waymo wird im Markt ganz klar als absolute Spitze angesehen...

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WiWi Gast

Stimmung bei Daimler?

WiWi Gast schrieb am 11.06.2020:

Dann habe ich als Informatiker & Elektrotechniker wohl jetzt das Wort.
Die Zukunft liegt im autonomen Fahren und nur darum geht es. Und hier hat Tesla (vor Waymo und Uber) die Nase mehr als deutlich vorne. Das ist Fakt.

Wie geht's eigentlich der möglichen Fusion zwischen Daimler & BMW? Kommt da noch was?

was soll das bringen, deren Produkte ueberlappen sich doch komplett

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WiWi Gast

Stimmung bei Daimler?

WiWi Gast schrieb am 11.06.2020:

Dann habe ich als Informatiker & Elektrotechniker wohl jetzt das Wort.
Die Zukunft liegt im autonomen Fahren und nur darum geht es. Und hier hat Tesla (vor Waymo und Uber) die Nase mehr als deutlich vorne. Das ist Fakt.

Wie geht's eigentlich der möglichen Fusion zwischen Daimler & BMW? Kommt da noch was?

Dann hab ich als Betriebswirt jetzt das Wort. Wenn Daimler gegen Tesla keine Chance hat, dann sollte man die Aktien jetzt verkaufen. Das ist Fakt.

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WiWi Gast

Stimmung bei Daimler?

WiWi Gast schrieb am 11.06.2020:

Dann habe ich als Informatiker & Elektrotechniker wohl jetzt das Wort.
Die Zukunft liegt im autonomen Fahren und nur darum geht es. Und hier hat Tesla (vor Waymo und Uber) die Nase mehr als deutlich vorne. Das ist Fakt.

Wie geht's eigentlich der möglichen Fusion zwischen Daimler & BMW? Kommt da noch was?

Scheinbar arbeitest du nicht in der Materie...
Allein Teslas Haltung komplett auf Lidar zu verzichten sorgt schon dafür, dass sie nicht Marktführer sind. Waymo wird im Markt ganz klar als absolute Spitze angesehen...

... und Torc Robotics

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WiWi Gast

Stimmung bei Daimler?

Dann habe ich als Informatiker & Elektrotechniker wohl jetzt das Wort.
Die Zukunft liegt im autonomen Fahren und nur darum geht es. Und hier hat Tesla (vor Waymo und Uber) die Nase mehr als deutlich vorne. Das ist Fakt.

Wie geht's eigentlich der möglichen Fusion zwischen Daimler & BMW? Kommt da noch was?

Die Zukunft liegt vorerst mal darin brauch- und bezahlbare E-Autos auf den Markt zu bringen und die Infrastruktur mit Ladestationen auszubauen, sodass E-Mobilität wirklich zur Alternative werden kann. Autonomes Fahren klingt erstmal schön und futuristisch ist aber im Angesicht der angespannten Klimasituation erstmal nur ein nice-to-have.

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WiWi Gast

Stimmung bei Daimler?

WiWi Gast schrieb am 10.06.2020:

WiWi Gast schrieb am 10.06.2020:

Back 2 Topic plz - Wie ist denn nun die Stimmung?

für die Baby-Boomer super. Goldener Handschlag und Frührente. Für die aktuellen Stammmitarbeiter wohl eher verhalten, gab ja schon vor Corona die gleichen Diskussionen. Jetzt hat sich das Thema eben beschleunigt.

Es gibt Leute, die sehen das als Chance und welche, denen wird Angst & Bange um ihren Job. Immer eine Frage der Perspektive und der (akademischen) (Aus-)bildung. In jeder Krise gibt es Gewinner und Verlierer.
Die Frage nach der Stimmung kann man pauschal nicht beantworten.

Hier im Forum ist die Frage doch bereits geklärt.

Tesla get's all.
Deutsche Autobauer sind in 3 Jahren tot.
Und genau die Leute, die das meinen sprechen in den anderen Threads voller Neid über die Angestellten bei den OEMs.

Verschließ die Augen davor, dass Tesla vor Corona mehr wert war als Daimler, VW und BMW zusammen. Aber intern glaubt man natürlich immer die Nr. 1 zu sein, auch wenn der globale Markt was anderes sieht.
Machs wie deine schlauen Kollegen und schau dich nach Alternativen um oder verdräng es weiter, irgendwer muss ja verlieren, wenn andere gewinnen

Tesla wird von Subventionen aufrecht erhalten während sie jährlich rote Zahlen verzeichen. Teslas Marktwert spiegelt nicht den realen Wert Teslas wieder. Die erleben gerade einen extremen Hype von dem sich alle BWL Erstsemester, wie du, blenden lassen.

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WiWi Gast

Stimmung bei Daimler?

WiWi Gast schrieb am 11.06.2020:

WiWi Gast schrieb am 11.06.2020:

für die Baby-Boomer super. Goldener Handschlag und Frührente. Für die aktuellen Stammmitarbeiter wohl eher verhalten, gab ja schon vor Corona die gleichen Diskussionen. Jetzt hat sich das Thema eben beschleunigt.

Es gibt Leute, die sehen das als Chance und welche, denen wird Angst & Bange um ihren Job. Immer eine Frage der Perspektive und der (akademischen) (Aus-)bildung. In jeder Krise gibt es Gewinner und Verlierer.
Die Frage nach der Stimmung kann man pauschal nicht beantworten.

Hier im Forum ist die Frage doch bereits geklärt.

Tesla get's all.
Deutsche Autobauer sind in 3 Jahren tot.
Und genau die Leute, die das meinen sprechen in den anderen Threads voller Neid über die Angestellten bei den OEMs.

Liegt dran dass dieses Forum von Wiwis ohne Ahnung von Technik dominiert wird. Wenn ich haltlose Teslapropaganda lesen will gehe ich auf reddit und nicht in den WiwiTreff. Wer keine Ahnung von Etech und autonomen Fahren hat soll bitte ruhig sein und das Reden den Informatikern und Ingenieuren überlassen.

Dann habe ich als Informatiker & Elektrotechniker wohl jetzt das Wort.
Die Zukunft liegt im autonomen Fahren und nur darum geht es. Und hier hat Tesla (vor Waymo und Uber) die Nase mehr als deutlich vorne. Das ist Fakt.

Wie geht's eigentlich der möglichen Fusion zwischen Daimler & BMW? Kommt da noch was?

Die Diskussion ist doch im allgemeinen Schwachsinn - die technischen Vorsprünge in Batterietechnik sind auf jeden Fall aufholbar und den richtigen Erfolg von Elektroautos bestimmt am schluss sowieso die Laufleistung und vor allem die Infrastruktur.
Auch beim Thema autonomes fahren ist Tesla nicht uneinholbar und auch hier liegt der größere Aspekt in den Trainingsdaten und hier können die etablierten Firmen auf jeden Fall einen Vorteil ausschöpfen. Bis das dann auch erstmal rechtlich und versicherungstechnisch geklärt ist gehen noch ein paar Jahre hin.
Aber auch wenn sich Tesla als die E-Auto Marke komplett etabliert heisst das doch lange nicht das alles andere den Bach runter geht. Tesla wird nicht innerhalb von wenigen Monaten/Jahren ihre Produktionszahlen vervielfachen können und es wird immer genug Kuchen übrig bleiben.
Auch wenn Tesla 10% der Verkäufe jeder deutschen Marke abnehmen würde - wäre das noch lange nicht das Aus für diese sondern würde zu seit langem notwendigen Reorganisationen/Planungen führen.
Und bis Tesla das Produktionstechnisch überhaupt hinbekommen würde gehen noch ein paar Jahre an uns vorbei

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WiWi Gast

Stimmung bei Daimler?

WiWi Gast schrieb am 10.06.2020:

WiWi Gast schrieb am 10.06.2020:

Back 2 Topic plz - Wie ist denn nun die Stimmung?

für die Baby-Boomer super. Goldener Handschlag und Frührente. Für die aktuellen Stammmitarbeiter wohl eher verhalten, gab ja schon vor Corona die gleichen Diskussionen. Jetzt hat sich das Thema eben beschleunigt.

Es gibt Leute, die sehen das als Chance und welche, denen wird Angst & Bange um ihren Job. Immer eine Frage der Perspektive und der (akademischen) (Aus-)bildung. In jeder Krise gibt es Gewinner und Verlierer.
Die Frage nach der Stimmung kann man pauschal nicht beantworten.

Hier im Forum ist die Frage doch bereits geklärt.

Tesla get's all.
Deutsche Autobauer sind in 3 Jahren tot.
Und genau die Leute, die das meinen sprechen in den anderen Threads voller Neid über die Angestellten bei den OEMs.

Ich (Elektrotechniker in der Branche) verstehe das Problem nicht. Daimler und co. werden auch in 10 Jahren noch am Markt und sehr profitabel sein. Die Brand ist super viel wert in der ganzen Welt und der Vergleich mit TESLA hinkt an vielen Ecken. Tatsächlich ist Porsche ein viel besserer Vergleich mit TESLA als Daimler - von den Renditen der Zuffenhausener können alle anderen auch nur träumen.

Was wir in 10 Jahren aber nicht mehr brauchen sind viele der Millionen Facharbeiter in deutschen Werken. Die Technik der Elektrofahrzeuge ist einfacher (kein Getriebe usw.), wesentliche Grundkomponenten (Batterien usw.) kommen schon heute aus dem asiatischen Ausland. Und: Dank Corona gibt es einen weiteren Grund, die Fertigung sukzessive in ferne Länder zu verlegen (wo by the way auch häufig der Kunde sitzt).

Das heißt für mich, Daimler und BMW werden zu etwas zwischen Apple und Porsche: Design und Engineering und Brandpflege made in Germany, Fertigung aber irgendwoanders. Vielleicht ein bisschen deutsche Fertigung für die Enthusiasten, die sich in 10 Jahren noch einen Sechszylinder leisten können aus Freude am Fahren. Aber Stückzahlen dann wie heute bei Porsche Zuffenhausen und nicht VW Wolfsburg.

Das beste daran: es ist politisch gewollt! Niemand möchte die Autoindustrie! Und endlich wird man wieder Häuser in Stuttgart bezahlen können.

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WiWi Gast

Stimmung bei Daimler?

WiWi Gast schrieb am 11.06.2020:

WiWi Gast schrieb am 10.06.2020:

WiWi Gast schrieb am 10.06.2020:

Back 2 Topic plz - Wie ist denn nun die Stimmung?

für die Baby-Boomer super. Goldener Handschlag und Frührente. Für die aktuellen Stammmitarbeiter wohl eher verhalten, gab ja schon vor Corona die gleichen Diskussionen. Jetzt hat sich das Thema eben beschleunigt.

Es gibt Leute, die sehen das als Chance und welche, denen wird Angst & Bange um ihren Job. Immer eine Frage der Perspektive und der (akademischen) (Aus-)bildung. In jeder Krise gibt es Gewinner und Verlierer.
Die Frage nach der Stimmung kann man pauschal nicht beantworten.

Hier im Forum ist die Frage doch bereits geklärt.

Tesla get's all.
Deutsche Autobauer sind in 3 Jahren tot.
Und genau die Leute, die das meinen sprechen in den anderen Threads voller Neid über die Angestellten bei den OEMs.

Verschließ die Augen davor, dass Tesla vor Corona mehr wert war als Daimler, VW und BMW zusammen. Aber intern glaubt man natürlich immer die Nr. 1 zu sein, auch wenn der globale Markt was anderes sieht.
Machs wie deine schlauen Kollegen und schau dich nach Alternativen um oder verdräng es weiter, irgendwer muss ja verlieren, wenn andere gewinnen

Tesla wird von Subventionen aufrecht erhalten während sie jährlich rote Zahlen verzeichen. Teslas Marktwert spiegelt nicht den realen Wert Teslas wieder. Die erleben gerade einen extremen Hype von dem sich alle BWL Erstsemester, wie du, blenden lassen.

Amazon war auch viele Jahre lange in den roten Zahlen. Das ist bewusst so kalkuliert, weil sie auf langfristige Ziele setzen, die kurzfristig minus bedeuten.

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WiWi Gast

Stimmung bei Daimler?

Weshalb sollte wegen Corona die Fertigung in ferne Länder verlagert werden? Bei Schutzmasken ist der umgekehrte Weg angesagt.

WiWi Gast schrieb am 11.06.2020:

WiWi Gast schrieb am 10.06.2020:

WiWi Gast schrieb am 10.06.2020:

Back 2 Topic plz - Wie ist denn nun die Stimmung?

für die Baby-Boomer super. Goldener Handschlag und Frührente. Für die aktuellen Stammmitarbeiter wohl eher verhalten, gab ja schon vor Corona die gleichen Diskussionen. Jetzt hat sich das Thema eben beschleunigt.

Es gibt Leute, die sehen das als Chance und welche, denen wird Angst & Bange um ihren Job. Immer eine Frage der Perspektive und der (akademischen) (Aus-)bildung. In jeder Krise gibt es Gewinner und Verlierer.
Die Frage nach der Stimmung kann man pauschal nicht beantworten.

Hier im Forum ist die Frage doch bereits geklärt.

Tesla get's all.
Deutsche Autobauer sind in 3 Jahren tot.
Und genau die Leute, die das meinen sprechen in den anderen Threads voller Neid über die Angestellten bei den OEMs.

Ich (Elektrotechniker in der Branche) verstehe das Problem nicht. Daimler und co. werden auch in 10 Jahren noch am Markt und sehr profitabel sein. Die Brand ist super viel wert in der ganzen Welt und der Vergleich mit TESLA hinkt an vielen Ecken. Tatsächlich ist Porsche ein viel besserer Vergleich mit TESLA als Daimler - von den Renditen der Zuffenhausener können alle anderen auch nur träumen.

Was wir in 10 Jahren aber nicht mehr brauchen sind viele der Millionen Facharbeiter in deutschen Werken. Die Technik der Elektrofahrzeuge ist einfacher (kein Getriebe usw.), wesentliche Grundkomponenten (Batterien usw.) kommen schon heute aus dem asiatischen Ausland. Und: Dank Corona gibt es einen weiteren Grund, die Fertigung sukzessive in ferne Länder zu verlegen (wo by the way auch häufig der Kunde sitzt).

Das heißt für mich, Daimler und BMW werden zu etwas zwischen Apple und Porsche: Design und Engineering und Brandpflege made in Germany, Fertigung aber irgendwoanders. Vielleicht ein bisschen deutsche Fertigung für die Enthusiasten, die sich in 10 Jahren noch einen Sechszylinder leisten können aus Freude am Fahren. Aber Stückzahlen dann wie heute bei Porsche Zuffenhausen und nicht VW Wolfsburg.

Das beste daran: es ist politisch gewollt! Niemand möchte die Autoindustrie! Und endlich wird man wieder Häuser in Stuttgart bezahlen können.

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WiWi Gast

Stimmung bei Daimler?

Habe vor ca. 10 Jahren ein Praktikum bei Daimler im Produktplaning gemacht. Damals war es so, dass es von der Planung bis zur Auslieferung eines neuen Modells 7 Jahre gedauert hat. Eine schnelle Reaktion auf neue Entwicklung war damit nicht möglich.

Das Durchschnittsalter von Daimlerkunden lag bei 50+. Ob diese Altersgruppe sich auf neue E-Autos stürzen wird ist fraglich.

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WiWi Gast

Stimmung bei Daimler?

WiWi Gast schrieb am 11.06.2020:

Back 2 Topic plz - Wie ist denn nun die Stimmung?

für die Baby-Boomer super. Goldener Handschlag und Frührente. Für die aktuellen Stammmitarbeiter wohl eher verhalten, gab ja schon vor Corona die gleichen Diskussionen. Jetzt hat sich das Thema eben beschleunigt.

Es gibt Leute, die sehen das als Chance und welche, denen wird Angst & Bange um ihren Job. Immer eine Frage der Perspektive und der (akademischen) (Aus-)bildung. In jeder Krise gibt es Gewinner und Verlierer.
Die Frage nach der Stimmung kann man pauschal nicht beantworten.

Hier im Forum ist die Frage doch bereits geklärt.

Tesla get's all.
Deutsche Autobauer sind in 3 Jahren tot.
Und genau die Leute, die das meinen sprechen in den anderen Threads voller Neid über die Angestellten bei den OEMs.

Verschließ die Augen davor, dass Tesla vor Corona mehr wert war als Daimler, VW und BMW zusammen. Aber intern glaubt man natürlich immer die Nr. 1 zu sein, auch wenn der globale Markt was anderes sieht.
Machs wie deine schlauen Kollegen und schau dich nach Alternativen um oder verdräng es weiter, irgendwer muss ja verlieren, wenn andere gewinnen

Tesla wird von Subventionen aufrecht erhalten während sie jährlich rote Zahlen verzeichen. Teslas Marktwert spiegelt nicht den realen Wert Teslas wieder. Die erleben gerade einen extremen Hype von dem sich alle BWL Erstsemester, wie du, blenden lassen.

Amazon war auch viele Jahre lange in den roten Zahlen. Das ist bewusst so kalkuliert, weil sie auf langfristige Ziele setzen, die kurzfristig minus bedeuten.

Was ja kein Problem ist, wenn Amazon aber zu Zeiten als sie noch kein Geld verdient haben einen Firmenwert von über 150 Mrd gehabt hätte, wäre es aber ein Problem gewesen.
(und dazu nur durch staatliche Subventionen existiert hätte)

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WiWi Gast

Stimmung bei Daimler?

Daimler und die gesamte deutsche Autoindustrie steht vor dem Abgrund. Leider merken sie es nicht mal, die Mitarbeiterbeiträge hier bestätigen diese Ignoranz sogar.

Autonomes Fahren ist die Zukunft. Zwischen 2025 und 2030 wird Level 4 ausgerollt und Massentauglich sein. Ab dann hat eine Auto keinen Wert mehr, sondern es wird zu einer Commodity verkommen. Entscheidend ist dann: Wer hat die beste Software? Wer hat die beste App? Wer hat das beste Entertainment Paket und Exklusivrechte zu Netflix?

MIt dem autonomen Fahren wird der Service- und Sharing Gedanke deutlich mehr in den Vordergrund rücken. 80-90% der Autos werden als Carsharing dann betrieben werden. Ob dann auf dem Auto ein Stern, T oder irgendwelche Ringe sind, ist vollkommen egal. Solange das Bett im Auto angenehm ist, der Provider Netflix im Angebot hat und vll. sogar Champagner und ähnliches während der Fahrt anbietet.

antworten
WiWi Gast

Stimmung bei Daimler?

WiWi Gast schrieb am 12.06.2020:

Daimler und die gesamte deutsche Autoindustrie steht vor dem Abgrund. Leider merken sie es nicht mal, die Mitarbeiterbeiträge hier bestätigen diese Ignoranz sogar.

Autonomes Fahren ist die Zukunft. Zwischen 2025 und 2030 wird Level 4 ausgerollt und Massentauglich sein. Ab dann hat eine Auto keinen Wert mehr, sondern es wird zu einer Commodity verkommen. Entscheidend ist dann: Wer hat die beste Software? Wer hat die beste App? Wer hat das beste Entertainment Paket und Exklusivrechte zu Netflix?

MIt dem autonomen Fahren wird der Service- und Sharing Gedanke deutlich mehr in den Vordergrund rücken. 80-90% der Autos werden als Carsharing dann betrieben werden. Ob dann auf dem Auto ein Stern, T oder irgendwelche Ringe sind, ist vollkommen egal. Solange das Bett im Auto angenehm ist, der Provider Netflix im Angebot hat und vll. sogar Champagner und ähnliches während der Fahrt anbietet.

Das ist doch win Witz, also entweder man bringt hier realistische Argumente und steuert etwas zur Diskussion bei oder man lässt es. Daimler arbeitet genau so an autonomen Fahren, auch Level 4. Klar muss man aufholen, aber da ist noch alles drin.

Die andern Zahlen sind halt eine Frechheit, 80-90% ist Carsharing? Wann soll das passieren? Die Leute die jetzt sowas behaupten haben auch vor 10 Jahren gesagt, dass 2020 die Hälfte aller PKWs mit Elektroantrieb ausgetattet sind.

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WiWi Gast

Stimmung bei Daimler?

WiWi Gast schrieb am 12.06.2020:

Daimler und die gesamte deutsche Autoindustrie steht vor dem Abgrund. Leider merken sie es nicht mal, die Mitarbeiterbeiträge hier bestätigen diese Ignoranz sogar.

Autonomes Fahren ist die Zukunft. Zwischen 2025 und 2030 wird Level 4 ausgerollt und Massentauglich sein. Ab dann hat eine Auto keinen Wert mehr, sondern es wird zu einer Commodity verkommen. Entscheidend ist dann: Wer hat die beste Software? Wer hat die beste App? Wer hat das beste Entertainment Paket und Exklusivrechte zu Netflix?

MIt dem autonomen Fahren wird der Service- und Sharing Gedanke deutlich mehr in den Vordergrund rücken. 80-90% der Autos werden als Carsharing dann betrieben werden. Ob dann auf dem Auto ein Stern, T oder irgendwelche Ringe sind, ist vollkommen egal. Solange das Bett im Auto angenehm ist, der Provider Netflix im Angebot hat und vll. sogar Champagner und ähnliches während der Fahrt anbietet.

Das ist doch win Witz, also entweder man bringt hier realistische Argumente und steuert etwas zur Diskussion bei oder man lässt es. Daimler arbeitet genau so an autonomen Fahren, auch Level 4. Klar muss man aufholen, aber da ist noch alles drin.

Die andern Zahlen sind halt eine Frechheit, 80-90% ist Carsharing? Wann soll das passieren? Die Leute die jetzt sowas behaupten haben auch vor 10 Jahren gesagt, dass 2020 die Hälfte aller PKWs mit Elektroantrieb ausgetattet sind.

Wir wissen nichtmal wie die Welt in 3-4 Monaten aussieht und hier sind lauter Experten, die bereits wissen, wie wir in 5 Jahren Auto fahren und dass die deutsche Autoindustrie definitiv keine Rollen spielen wird. Vermutlich die Experten, die im April auch schon den nächsten großen Crash an der Börse für Mai prognostiziert haben.

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WiWi Gast

Stimmung bei Daimler?

WiWi Gast schrieb am 12.06.2020:

Daimler und die gesamte deutsche Autoindustrie steht vor dem Abgrund. Leider merken sie es nicht mal, die Mitarbeiterbeiträge hier bestätigen diese Ignoranz sogar.

Autonomes Fahren ist die Zukunft. Zwischen 2025 und 2030 wird Level 4 ausgerollt und Massentauglich sein. Ab dann hat eine Auto keinen Wert mehr, sondern es wird zu einer Commodity verkommen. Entscheidend ist dann: Wer hat die beste Software? Wer hat die beste App? Wer hat das beste Entertainment Paket und Exklusivrechte zu Netflix?

MIt dem autonomen Fahren wird der Service- und Sharing Gedanke deutlich mehr in den Vordergrund rücken. 80-90% der Autos werden als Carsharing dann betrieben werden. Ob dann auf dem Auto ein Stern, T oder irgendwelche Ringe sind, ist vollkommen egal. Solange das Bett im Auto angenehm ist, der Provider Netflix im Angebot hat und vll. sogar Champagner und ähnliches während der Fahrt anbietet.

Das ist doch win Witz, also entweder man bringt hier realistische Argumente und steuert etwas zur Diskussion bei oder man lässt es. Daimler arbeitet genau so an autonomen Fahren, auch Level 4. Klar muss man aufholen, aber da ist noch alles drin.

Die andern Zahlen sind halt eine Frechheit, 80-90% ist Carsharing? Wann soll das passieren? Die Leute die jetzt sowas behaupten haben auch vor 10 Jahren gesagt, dass 2020 die Hälfte aller PKWs mit Elektroantrieb ausgetattet sind.

Einfach mal wieder irgendwelche Argumente aus dem Himmel gegriffen mit denen man seinen Standpunkt irgendwie gerechtfertigen will.
Ja die Mobilität wird sich verändern und ja die deutschen Autobauer müssen sich Umstrukturieren - schlanker und schneller werden.
Das durchsetzen des autonomen fahrens wird sich nicht durch die Technik sondern durch die ganzen Regulatorien verlangsamen und bis es dann wirklich mal soweit ist haben hier alle Autobauer aufgeholt oder es sich extern eingekauft.

Das Argument mit Carsharing ist momentan einfach nur schwachsinn - vorallem warum sollte das autonome fahren dazu beitragen? Man kann sich jetzt bereits ein Auto teilen bzw gibt bzw. gab es genug carsharing services an denen man sehen kann, dass das Konzept bei den Leuten nicht gewollt ist - das kann sich auf lange Sicht vielleicht ändern aber sicher nicht in in den nächsten 5-10Jahren - dafür ist der Mensch zu sehr ein Gewohnheitstier und das Auto bzw die eigene Flexibilität hat noch zu hohen Stellenwert. Daher wird es auch nochmal einige Jahre zusätzlich dauern bis sich das ganze in der Gesellschaft ändert - ich schätze aber das wird sowieso erst in den neuen Generationen kommen die es von Kind an nicht anderst kennen.
Daher wird es auf jeden Fall für die nächsten 15-20 Jahre noch so weiter gehen und wie sich die ganzen Firmen bis dahin ändern oder an die Begebenheiten anpassen kann man heute noch nicht sagen

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WiWi Gast

Stimmung bei Daimler?

Gestern wurde in einer Talkshow diskutiert, ob es angesichts der hohen Mietpreise in den Innenstädten sinnvoll ist, 12% der Stadtfläche für Parkplätze zu nutzen oder ob sich die städtische Mobilität besser anders nutzen lässt. Für Berlin habe ich eben sogar 19% fürs Parken und 39% für Straßen gesehen.

Mein jüngerer Bruder hat zwar einen Führerschein aber macht seit Jahren alles mit dem ÖPNV und der Bahn. Vielleicht kommen noch ganz andere Veränderungen bei der Mobilität als nur die Elektromobilität auf die Autoindustrie zu.

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ExBerater

Stimmung bei Daimler?

Wirklich abenteuerlich was hier einige postulieren.
Allein die Entwicklungszyklen von PKW sowie die Lebenszyklen der Modelle sind so lang, dass wir in 2025 so ziemlich die gleiche Fahrzeuge (und einen sehr ähnlichen Antriebsmix) haben werden wie heute.
Keiner weiß, wie sich die rechtliche Seite fürs autonome Fahren entwickeln wird. Meine Prognose ist, kaum eine Regierung wird sich trauen Stufe 5 (oder Stude 4) freizugeben.
Niemals wird es erlaubt werden, bei Autofahren ein Buch zu lesen, einen Film zu gucken oder zu schlafen. Und da das nicht erlaubt wird, macht auch all die schöne Entertainment Welt beim Fahren keinen Sinn.
Der Fahrer wird die Hand weitestgehend am Steuer haben müssen, und wenn nicht, jederzeit eingreifen können müssen - ergo: Nix autonomes Fahren.

Wie gesagt: Das was erlaubt sein wird, werden die Deutschen können oder zukaufen.

Car Sharing? halte ich für klinisch tot - aber witzig, dass es genannt wird da der hiesige Anbieter No. 1 ja von den deutscen OEMs kommt, die laut Forum so ziemlich alles verschlafen.

Die Chancen, dass Tesla in 3 Jahren tot ist, sind in etwa genau so, als dass sie in 3 jahre 1 Mio Autos verkaufen. Alles ist möglich. Aber ich sehe kein Indiz dafür, dass Tesla die Resurcen hat, das aufzubauen, was wirklich für X Mio Fahrzeuge gebraucht wird, nämlich eine Flotte von 10 Baureihen, 50 Varianten zu entwickeln und anubieten.

Und google und co werden alles tun um einen Einstieg in den PKW Bau zu vermeiden. Die werden Software liefern, die OEMS nutzen

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WiWi Gast

Stimmung bei Daimler?

Immer die Vergleiche zwischen Tesla und Daimler. Egal wie gut die Software von Tesla ist. Daimler hat immer noch die Möglichkeit, die Software für das Autonome Fahren woanders zu zukaufen z.B. Weymo (Google), oder Partnerschaften mit den Chinesen oder Japaner. Dazu werden die Batterien von allen Deutschen Herstellern aus China zugekauft, dort liegt mittlerweile das Know-How.
Darüber hinaus ist vom Imagegrad her Mercedes viel beliebter als Tesla.

Es wird noch Jahrzehnte dauern bis Tesla sich einen Namen macht.

Vor Tesla braucht man keine Angst haben, sondern eher vor Toyota. Toyota ist noch nicht so richtig in den Markt eingestiegen. Nicht daß die es nicht können, sondern sie wollen es eben am noch nicht. Sie warten noch auf die Marktreife der Feststoffzellenbatterie ab, sobald sie fertig entwickelt ist, wird Toyota mit Wasserstoff zweigleisig verfahren. Der technologische Vorsprung von Tesla wird in kürzester Zeit von Toyota zunichte gemacht.

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WiWi Gast

Stimmung bei Daimler?

Der Gedanke ist nicht schwachsinnig sondern beruht auf Projektergebnissen für einen großen OEM.

Ohne auf einzelne Details einzugehen, da viel geschrieben wurde, greife ich ein paar Punkte auf um deine Argumente abuschwächen:

Der Sharing Gedanke nimmt mit dem autonomen Fahren zu, da aktuell das Carsharing teurer ist als das Auto selbst zu besitzen. Das ist mitunter dadurch bedingt, dass Uber & Co. noch immer Fahrer bezahlen müssen + das Auto.
Betreiber wie DriveNow sind nur reine Provider welche das Auto auch zukaufen müssen und dann darauf ihre Marge drauf schlagen.

In Zukunft - und so ist die Hypothese - wir das reine Autometall eine Commodity werden. Die Hersteller werden nicht mehr das Auto an sich verkaufen sondern einen Service. Und da beim autonomen Fahren keine Fahrer benötigt werden kann ein Auto ganz einfach 24 Stunden am Tag im Betrieb sein ohne zusätzliche Kosten abseits der klassischen Betriebs- und Wartungskosten eines Autos. Die gesamte Kostenstruktur der wird sich deutlich dadurch ändern.

Mit dem Sharing Ansatz ist die Flexiblität sogar noch höher. Mein privates Auto muss ich immer dabei haben wen ich wo hin- und her fahre. In Zukunft habe ich noch immer ein Autoservice per App, kann es mir aber nach belieben holen. Ich kann mit Freunden gemeinsam wo hinfahren und dann getrennt wieder nach Hause. Mit privaten Autos geht nur ganz oder nichts.

Auch Lineares TV wurde lange verteidigt. Heutzutage nutzt aber die Masse Netflix. Weil das on-demand Angebot deutlich flexibler, breiter und besser ist. Genauso bei Autos. Im Sommer hätte ich gerne ein Cabrio, am Wochenende ein Sportwagen und bei Familienreisen ein SUV. Mit Privatfahrzeugen ist das nicht möglich.

Aber, dass die deutsche Automobilindustrie den Trends gegenüber ignorant ist, ist nichts neues. Es gibt nur einige wenige Firmen die wirklich aktiv daran forschen. Die meisten haben zwar ihre Aussenzweigstellen in Kalifornien & Co., aber wenn es mal um wichtige Investments geht, dann bekommen die alten Tiere (VP's & Bereichsleiter in den Zentralen Stuttgarts, Münchens und Ingolstadt) Angst um ihren eigenen Job und verzögern wichtige Entwicklungen. Waymo, Tesla, Uber und die Chinesen sind da deutliche fortschrittlicher.

Ich bin schon selber mit einem Level 4 Fahrzeug gefahren. Die Technologie ist schon da. Seit 3-4 Jahre in guter Reife. Es wird aber noch 5-10 Jahre dauern um Zulassungen & vorallem Vertrauen zu bekommen.

WiWi Gast schrieb am 12.06.2020:

Daimler und die gesamte deutsche Autoindustrie steht vor dem Abgrund. Leider merken sie es nicht mal, die Mitarbeiterbeiträge hier bestätigen diese Ignoranz sogar.

Autonomes Fahren ist die Zukunft. Zwischen 2025 und 2030 wird Level 4 ausgerollt und Massentauglich sein. Ab dann hat eine Auto keinen Wert mehr, sondern es wird zu einer Commodity verkommen. Entscheidend ist dann: Wer hat die beste Software? Wer hat die beste App? Wer hat das beste Entertainment Paket und Exklusivrechte zu Netflix?

MIt dem autonomen Fahren wird der Service- und Sharing Gedanke deutlich mehr in den Vordergrund rücken. 80-90% der Autos werden als Carsharing dann betrieben werden. Ob dann auf dem Auto ein Stern, T oder irgendwelche Ringe sind, ist vollkommen egal. Solange das Bett im Auto angenehm ist, der Provider Netflix im Angebot hat und vll. sogar Champagner und ähnliches während der Fahrt anbietet.

Das ist doch win Witz, also entweder man bringt hier realistische Argumente und steuert etwas zur Diskussion bei oder man lässt es. Daimler arbeitet genau so an autonomen Fahren, auch Level 4. Klar muss man aufholen, aber da ist noch alles drin.

Die andern Zahlen sind halt eine Frechheit, 80-90% ist Carsharing? Wann soll das passieren? Die Leute die jetzt sowas behaupten haben auch vor 10 Jahren gesagt, dass 2020 die Hälfte aller PKWs mit Elektroantrieb ausgetattet sind.

Einfach mal wieder irgendwelche Argumente aus dem Himmel gegriffen mit denen man seinen Standpunkt irgendwie gerechtfertigen will.
Ja die Mobilität wird sich verändern und ja die deutschen Autobauer müssen sich Umstrukturieren - schlanker und schneller werden.
Das durchsetzen des autonomen fahrens wird sich nicht durch die Technik sondern durch die ganzen Regulatorien verlangsamen und bis es dann wirklich mal soweit ist haben hier alle Autobauer aufgeholt oder es sich extern eingekauft.

Das Argument mit Carsharing ist momentan einfach nur schwachsinn - vorallem warum sollte das autonome fahren dazu beitragen? Man kann sich jetzt bereits ein Auto teilen bzw gibt bzw. gab es genug carsharing services an denen man sehen kann, dass das Konzept bei den Leuten nicht gewollt ist - das kann sich auf lange Sicht vielleicht ändern aber sicher nicht in in den nächsten 5-10Jahren - dafür ist der Mensch zu sehr ein Gewohnheitstier und das Auto bzw die eigene Flexibilität hat noch zu hohen Stellenwert. Daher wird es auch nochmal einige Jahre zusätzlich dauern bis sich das ganze in der Gesellschaft ändert - ich schätze aber das wird sowieso erst in den neuen Generationen kommen die es von Kind an nicht anderst kennen.
Daher wird es auf jeden Fall für die nächsten 15-20 Jahre noch so weiter gehen und wie sich die ganzen Firmen bis dahin ändern oder an die Begebenheiten anpassen kann man heute noch nicht sagen

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WiWi Gast

Stimmung bei Daimler?

Die Studien sind bekannt - aber auch hier redet man nicht von einem Zeitraum der nächsten 5-10Jahre sondern eher 15-20+ bis sich so ein Szenario überhaupt mal ergeben könnte. Das autonome Fahren wird noch einiges an zeit brauchen wenn es in den nächsten 10+ Jahren übeehaupt gestattet wird und bis es dann erlaubt ist komplett ohne „fahrer“ zu fahren dauert es nochmal zusätzlich. Dann kommt noch dazu sas sich die Anbieter erstmal eine flotte aufbauen müssen und es am markt etablieren. Das dauert dann auch direkt wieder ein paar Jahre und auch dann wird es erstmal nicht dazu führen das sich niemand mehr Autos kauft. So ein Stenario betrifft die Hersteller vielleicht mal in 15+ Jahren eher länger und wer weis was bis dahin sonst noch passiert

WiWi Gast schrieb am 12.06.2020:

Der Gedanke ist nicht schwachsinnig sondern beruht auf Projektergebnissen für einen großen OEM.

Ohne auf einzelne Details einzugehen, da viel geschrieben wurde, greife ich ein paar Punkte auf um deine Argumente abuschwächen:

Der Sharing Gedanke nimmt mit dem autonomen Fahren zu, da aktuell das Carsharing teurer ist als das Auto selbst zu besitzen. Das ist mitunter dadurch bedingt, dass Uber & Co. noch immer Fahrer bezahlen müssen + das Auto.
Betreiber wie DriveNow sind nur reine Provider welche das Auto auch zukaufen müssen und dann darauf ihre Marge drauf schlagen.

In Zukunft - und so ist die Hypothese - wir das reine Autometall eine Commodity werden. Die Hersteller werden nicht mehr das Auto an sich verkaufen sondern einen Service. Und da beim autonomen Fahren keine Fahrer benötigt werden kann ein Auto ganz einfach 24 Stunden am Tag im Betrieb sein ohne zusätzliche Kosten abseits der klassischen Betriebs- und Wartungskosten eines Autos. Die gesamte Kostenstruktur der wird sich deutlich dadurch ändern.

Mit dem Sharing Ansatz ist die Flexiblität sogar noch höher. Mein privates Auto muss ich immer dabei haben wen ich wo hin- und her fahre. In Zukunft habe ich noch immer ein Autoservice per App, kann es mir aber nach belieben holen. Ich kann mit Freunden gemeinsam wo hinfahren und dann getrennt wieder nach Hause. Mit privaten Autos geht nur ganz oder nichts.

Auch Lineares TV wurde lange verteidigt. Heutzutage nutzt aber die Masse Netflix. Weil das on-demand Angebot deutlich flexibler, breiter und besser ist. Genauso bei Autos. Im Sommer hätte ich gerne ein Cabrio, am Wochenende ein Sportwagen und bei Familienreisen ein SUV. Mit Privatfahrzeugen ist das nicht möglich.

Aber, dass die deutsche Automobilindustrie den Trends gegenüber ignorant ist, ist nichts neues. Es gibt nur einige wenige Firmen die wirklich aktiv daran forschen. Die meisten haben zwar ihre Aussenzweigstellen in Kalifornien & Co., aber wenn es mal um wichtige Investments geht, dann bekommen die alten Tiere (VP's & Bereichsleiter in den Zentralen Stuttgarts, Münchens und Ingolstadt) Angst um ihren eigenen Job und verzögern wichtige Entwicklungen. Waymo, Tesla, Uber und die Chinesen sind da deutliche fortschrittlicher.

Ich bin schon selber mit einem Level 4 Fahrzeug gefahren. Die Technologie ist schon da. Seit 3-4 Jahre in guter Reife. Es wird aber noch 5-10 Jahre dauern um Zulassungen & vorallem Vertrauen zu bekommen.

WiWi Gast schrieb am 12.06.2020:

Daimler und die gesamte deutsche Autoindustrie steht vor dem Abgrund. Leider merken sie es nicht mal, die Mitarbeiterbeiträge hier bestätigen diese Ignoranz sogar.

Autonomes Fahren ist die Zukunft. Zwischen 2025 und 2030 wird Level 4 ausgerollt und Massentauglich sein. Ab dann hat eine Auto keinen Wert mehr, sondern es wird zu einer Commodity verkommen. Entscheidend ist dann: Wer hat die beste Software? Wer hat die beste App? Wer hat das beste Entertainment Paket und Exklusivrechte zu Netflix?

MIt dem autonomen Fahren wird der Service- und Sharing Gedanke deutlich mehr in den Vordergrund rücken. 80-90% der Autos werden als Carsharing dann betrieben werden. Ob dann auf dem Auto ein Stern, T oder irgendwelche Ringe sind, ist vollkommen egal. Solange das Bett im Auto angenehm ist, der Provider Netflix im Angebot hat und vll. sogar Champagner und ähnliches während der Fahrt anbietet.

Das ist doch win Witz, also entweder man bringt hier realistische Argumente und steuert etwas zur Diskussion bei oder man lässt es. Daimler arbeitet genau so an autonomen Fahren, auch Level 4. Klar muss man aufholen, aber da ist noch alles drin.

Die andern Zahlen sind halt eine Frechheit, 80-90% ist Carsharing? Wann soll das passieren? Die Leute die jetzt sowas behaupten haben auch vor 10 Jahren gesagt, dass 2020 die Hälfte aller PKWs mit Elektroantrieb ausgetattet sind.

Einfach mal wieder irgendwelche Argumente aus dem Himmel gegriffen mit denen man seinen Standpunkt irgendwie gerechtfertigen will.
Ja die Mobilität wird sich verändern und ja die deutschen Autobauer müssen sich Umstrukturieren - schlanker und schneller werden.
Das durchsetzen des autonomen fahrens wird sich nicht durch die Technik sondern durch die ganzen Regulatorien verlangsamen und bis es dann wirklich mal soweit ist haben hier alle Autobauer aufgeholt oder es sich extern eingekauft.

Das Argument mit Carsharing ist momentan einfach nur schwachsinn - vorallem warum sollte das autonome fahren dazu beitragen? Man kann sich jetzt bereits ein Auto teilen bzw gibt bzw. gab es genug carsharing services an denen man sehen kann, dass das Konzept bei den Leuten nicht gewollt ist - das kann sich auf lange Sicht vielleicht ändern aber sicher nicht in in den nächsten 5-10Jahren - dafür ist der Mensch zu sehr ein Gewohnheitstier und das Auto bzw die eigene Flexibilität hat noch zu hohen Stellenwert. Daher wird es auch nochmal einige Jahre zusätzlich dauern bis sich das ganze in der Gesellschaft ändert - ich schätze aber das wird sowieso erst in den neuen Generationen kommen die es von Kind an nicht anderst kennen.
Daher wird es auf jeden Fall für die nächsten 15-20 Jahre noch so weiter gehen und wie sich die ganzen Firmen bis dahin ändern oder an die Begebenheiten anpassen kann man heute noch nicht sagen

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WiWi Gast

Stimmung bei Daimler?

Die Unternehmenskultur ist bei Tesla auch einfach eine ganz andere. Daimler ist Industriebeamtentum par excellence. Tesla dagegen eine innovative Bude wie Apple zu seinen besten Zeiten.

WiWi Gast schrieb am 12.06.2020:

Immer die Vergleiche zwischen Tesla und Daimler. Egal wie gut die Software von Tesla ist. Daimler hat immer noch die Möglichkeit, die Software für das Autonome Fahren woanders zu zukaufen z.B. Weymo (Google), oder Partnerschaften mit den Chinesen oder Japaner. Dazu werden die Batterien von allen Deutschen Herstellern aus China zugekauft, dort liegt mittlerweile das Know-How.
Darüber hinaus ist vom Imagegrad her Mercedes viel beliebter als Tesla.

Es wird noch Jahrzehnte dauern bis Tesla sich einen Namen macht.

Vor Tesla braucht man keine Angst haben, sondern eher vor Toyota. Toyota ist noch nicht so richtig in den Markt eingestiegen. Nicht daß die es nicht können, sondern sie wollen es eben am noch nicht. Sie warten noch auf die Marktreife der Feststoffzellenbatterie ab, sobald sie fertig entwickelt ist, wird Toyota mit Wasserstoff zweigleisig verfahren. Der technologische Vorsprung von Tesla wird in kürzester Zeit von Toyota zunichte gemacht.

antworten
WiWi Gast

Stimmung bei Daimler?

Industriebeamtentum klingt so negativ. Als normaler Arbeitnehmer mit mehreren Kindern ist es ein sehr angenehmes Umfeld. Ansonsten sollte man gleich besser Unternehmer werden.
Das Verhältnis Aufwand-Ertrag ist aus Arbeitnehmersicht bei Daimler um Einiges besser. Das gilt genauso für SpaceX versus Airbus etc. Ab VP Level mag es anders aussehen, aber dazu gehört auch Glück etc. und dann rödelt man dort auch rund um die Uhr.

WiWi Gast schrieb am 12.06.2020:

Die Unternehmenskultur ist bei Tesla auch einfach eine ganz andere. Daimler ist Industriebeamtentum par excellence. Tesla dagegen eine innovative Bude wie Apple zu seinen besten Zeiten.

WiWi Gast schrieb am 12.06.2020:

Immer die Vergleiche zwischen Tesla und Daimler. Egal wie gut die Software von Tesla ist. Daimler hat immer noch die Möglichkeit, die Software für das Autonome Fahren woanders zu zukaufen z.B. Weymo (Google), oder Partnerschaften mit den Chinesen oder Japaner. Dazu werden die Batterien von allen Deutschen Herstellern aus China zugekauft, dort liegt mittlerweile das Know-How.
Darüber hinaus ist vom Imagegrad her Mercedes viel beliebter als Tesla.

Es wird noch Jahrzehnte dauern bis Tesla sich einen Namen macht.

Vor Tesla braucht man keine Angst haben, sondern eher vor Toyota. Toyota ist noch nicht so richtig in den Markt eingestiegen. Nicht daß die es nicht können, sondern sie wollen es eben am noch nicht. Sie warten noch auf die Marktreife der Feststoffzellenbatterie ab, sobald sie fertig entwickelt ist, wird Toyota mit Wasserstoff zweigleisig verfahren. Der technologische Vorsprung von Tesla wird in kürzester Zeit von Toyota zunichte gemacht.

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WiWi Gast

Stimmung bei Daimler?

WiWi Gast schrieb am 11.06.2020:

WiWi Gast schrieb am 11.06.2020:

WiWi Gast schrieb am 10.06.2020:

WiWi Gast schrieb am 10.06.2020:

Back 2 Topic plz - Wie ist denn nun die Stimmung?

für die Baby-Boomer super. Goldener Handschlag und Frührente. Für die aktuellen Stammmitarbeiter wohl eher verhalten, gab ja schon vor Corona die gleichen Diskussionen. Jetzt hat sich das Thema eben beschleunigt.

Es gibt Leute, die sehen das als Chance und welche, denen wird Angst & Bange um ihren Job. Immer eine Frage der Perspektive und der (akademischen) (Aus-)bildung. In jeder Krise gibt es Gewinner und Verlierer.
Die Frage nach der Stimmung kann man pauschal nicht beantworten.

Hier im Forum ist die Frage doch bereits geklärt.

Tesla get's all.
Deutsche Autobauer sind in 3 Jahren tot.
Und genau die Leute, die das meinen sprechen in den anderen Threads voller Neid über die Angestellten bei den OEMs.

Verschließ die Augen davor, dass Tesla vor Corona mehr wert war als Daimler, VW und BMW zusammen. Aber intern glaubt man natürlich immer die Nr. 1 zu sein, auch wenn der globale Markt was anderes sieht.
Machs wie deine schlauen Kollegen und schau dich nach Alternativen um oder verdräng es weiter, irgendwer muss ja verlieren, wenn andere gewinnen

Tesla wird von Subventionen aufrecht erhalten während sie jährlich rote Zahlen verzeichen. Teslas Marktwert spiegelt nicht den realen Wert Teslas wieder. Die erleben gerade einen extremen Hype von dem sich alle BWL Erstsemester, wie du, blenden lassen.

Amazon war auch viele Jahre lange in den roten Zahlen. Das ist bewusst so kalkuliert, weil sie auf langfristige Ziele setzen, die kurzfristig minus bedeuten.

Amazon hatte aber auch eine solide Idee ohne richtige Konkurrenz. Tesla hingegen muss sich gegen weitaus beliebtere Marken aus Deutschland, Japan und Amerika durchsetzen, welche zudem noch deutlich bessere Autos produzieren. Den Teslaschrott als Auto zu vermarkten ist schon kriminell aber dann noch zu behaupten das Tesla die großen im Geschäft ablösen wird ist einfach nur stupide. Der einzige Grund warum die überhaupt so nen Hype haben ist, weil sie der einzige westliche Autohersteller mit Fokus auf E-Mobilität sind, was natürlich in Zeiten der Klimahysterie äußerst gut ankommt.

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WiWi Gast

Stimmung bei Daimler?

Ja aus persönlicher Sicht kann ich es absolut nachvollziehen, dass es beim Daimler für die Mitarbeiter deutlich angenehmer ist: mehr Urlaub, geregeltere Arbeitszeiten, starke Gewerkschaften im Hintergrund, relativ hoher Lohn, etc.

Aber das sind auch eher Gründe die für Tesla sprechen. Wenn der Daimler Ingenieur nach 38h aussticht, legt der Tesla Ingenieur erst richtig los mit einem Elon Musk im Rücken, der ihm ordentlich Dampf macht. Dadurch dass es keinen richtigen Betriebsrat gibt, ist sowas auch eben auch viel leichter möglich.

WiWi Gast schrieb am 12.06.2020:

Industriebeamtentum klingt so negativ. Als normaler Arbeitnehmer mit mehreren Kindern ist es ein sehr angenehmes Umfeld. Ansonsten sollte man gleich besser Unternehmer werden.
Das Verhältnis Aufwand-Ertrag ist aus Arbeitnehmersicht bei Daimler um Einiges besser. Das gilt genauso für SpaceX versus Airbus etc. Ab VP Level mag es anders aussehen, aber dazu gehört auch Glück etc. und dann rödelt man dort auch rund um die Uhr.

WiWi Gast schrieb am 12.06.2020:

Die Unternehmenskultur ist bei Tesla auch einfach eine ganz andere. Daimler ist Industriebeamtentum par excellence. Tesla dagegen eine innovative Bude wie Apple zu seinen besten Zeiten.

WiWi Gast schrieb am 12.06.2020:

Immer die Vergleiche zwischen Tesla und Daimler. Egal wie gut die Software von Tesla ist. Daimler hat immer noch die Möglichkeit, die Software für das Autonome Fahren woanders zu zukaufen z.B. Weymo (Google), oder Partnerschaften mit den Chinesen oder Japaner. Dazu werden die Batterien von allen Deutschen Herstellern aus China zugekauft, dort liegt mittlerweile das Know-How.
Darüber hinaus ist vom Imagegrad her Mercedes viel beliebter als Tesla.

Es wird noch Jahrzehnte dauern bis Tesla sich einen Namen macht.

Vor Tesla braucht man keine Angst haben, sondern eher vor Toyota. Toyota ist noch nicht so richtig in den Markt eingestiegen. Nicht daß die es nicht können, sondern sie wollen es eben am noch nicht. Sie warten noch auf die Marktreife der Feststoffzellenbatterie ab, sobald sie fertig entwickelt ist, wird Toyota mit Wasserstoff zweigleisig verfahren. Der technologische Vorsprung von Tesla wird in kürzester Zeit von Toyota zunichte gemacht.

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WiWi Gast

Stimmung bei Daimler?

Daimler hat das (voll-)autonome Fahren für PKW aufgegeben und stellt das korrespondierende Athena Projekt mit Bosch ein. War kein Erfolg absehbar mit dem aktuellen Humankapital/Budget.

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WiWi Gast

Stimmung bei Daimler?

WiWi Gast schrieb am 12.06.2020:

Die Studien sind bekannt - aber auch hier redet man nicht von einem Zeitraum der nächsten 5-10Jahre sondern eher 15-20+ bis sich so ein Szenario überhaupt mal ergeben könnte. Das autonome Fahren wird noch einiges an zeit brauchen wenn es in den nächsten 10+ Jahren übeehaupt gestattet wird und bis es dann erlaubt ist komplett ohne „fahrer“ zu fahren dauert es nochmal zusätzlich. Dann kommt noch dazu sas sich die Anbieter erstmal eine flotte aufbauen müssen und es am markt etablieren. Das dauert dann auch direkt wieder ein paar Jahre und auch dann wird es erstmal nicht dazu führen das sich niemand mehr Autos kauft. So ein Stenario betrifft die Hersteller vielleicht mal in 15+ Jahren eher länger und wer weis was bis dahin sonst noch passiert

WiWi Gast schrieb am 12.06.2020:

Der Gedanke ist nicht schwachsinnig sondern beruht auf Projektergebnissen für einen großen OEM.

Ohne auf einzelne Details einzugehen, da viel geschrieben wurde, greife ich ein paar Punkte auf um deine Argumente abuschwächen:

Der Sharing Gedanke nimmt mit dem autonomen Fahren zu, da aktuell das Carsharing teurer ist als das Auto selbst zu besitzen. Das ist mitunter dadurch bedingt, dass Uber & Co. noch immer Fahrer bezahlen müssen + das

Ja diese ganzen Studien....wie viele davon wurden eigentlich geschrieben, um weitere Folgestudien zu bekommen...
Ich kenne sie auch. Den Studien aus 2012 nach fahren wir seit 2017 automatisiert auf Autobahnen und schreiben währenddessen SMS... kam irgendwie alles anders.

Das ganze Thema war in den letzten 5 Jahren oberhyped, quasi jeder hat Investorengeld bekommen wenn er yet another AI-self-driving startup aufgemacht hat. Mittlerweile lichtet sich das Feld.

Leider versteht kaum jemand wo die wirklichen Schwierigkeiten liegen und wie viele es noch sind. Für eine Demo lässt sich alles darstellen aber skalierbar und dauerhaft sicher? Und nur wenn alle gelöst sind wird das vollautomatische Fahren möglich sein (und damit die ganzen tollen Geschäftsmodelle). Alles andere ist nur eine weitere Fahrerassistenzfunktion.

Das Problem ist, dass es keinen vernünftigen Pfad gibt, der graduell zum vollautomatischen Fahren führt, entweder der Fahrer ist in der Verantwortung oder eben nicht. Dazwischen liegen Welten. Selbst die führende Firma - Waymo - versucht das Problem doch noch irgendwie kleinzuschneiden, fährt in winzigen Bereichen wirklich voll autonom, hat remote Überwachung, testet und simuliert in gigantischem Umfang und verbrennen dabei Milliarden im Jahr. Da das schon seit Jahren in diesen Minischritten geht, wird es mittlerweile fraglich ob die große exponentielle Skalierbarkeit überhaupt noch kommt.

Wenn nicht wäre das so wie diese Haushaltsroboter die wir ja eigentlich aus Sicht vom Jahr 2000 her schon längst in unseren Wohnungen haben müssten. Die gibt es auch aber als super teures Nischenprodukt was keiner braucht. Die „Roboter“ mit denen sich wirklich Geld verdienen lässt in 2020 saugen Staub (und stellen sich meist recht dumm an) oder hören auf ein „Alexa“ Ruf.

Es gibt bestimmt Anwendungen für echte vollautomatische Fahrzeuge in den nächsten 5+ Jahren aber ich bezweifel, dass diese die große Revolution in der Mobilität auslösen. Vielleicht sieht man die auch im ersten Moment nicht weil sie sich in irgendwelchen Logistik- und Industriegebieten abspielen. Um einen Vergleich aus einer anderen Domäne zu bringen: Dass man Dinge (Satelliten) in eine stabile Umlaufbahn schießen kann, hat die Menschheit riesig vorangebracht. Einen Menschen auf den Mond (und wieder zurück) zu bringen war in jeder Dimension x fach komplizierter und hat 400k Menschen beschäftigt. Aber gebracht hat es uns was?

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WiWi Gast

Stimmung bei Daimler?

WiWi Gast schrieb am 13.06.2020:

Daimler hat das (voll-)autonome Fahren für PKW aufgegeben und stellt das korrespondierende Athena Projekt mit Bosch ein. War kein Erfolg absehbar mit dem aktuellen Humankapital/Budget.

Woher weisst du das? Ich habe davon nichts mitbekommen und bin in einer Nachbarabteilung von dem Daimlerpart, der im Athenauhaus in Vaihingen ist.

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WiWi Gast

Stimmung bei Daimler?

WiWi Gast schrieb am 13.06.2020:

WiWi Gast schrieb am 13.06.2020:

Daimler hat das (voll-)autonome Fahren für PKW aufgegeben und stellt das korrespondierende Athena Projekt mit Bosch ein. War kein Erfolg absehbar mit dem aktuellen Humankapital/Budget.

Woher weisst du das? Ich habe davon nichts mitbekommen und bin in einer Nachbarabteilung von dem Daimlerpart, der im Athenauhaus in Vaihingen ist.

So ein Quatsch, Daimler hat doch gerade erst letztes Jahr eine weitere entwicklungskooperation mit BMW angefangen. Was wenn nicht PKW sollen denn dabei automatisiert werden? Oder gibt es ist diese Kooperation garnicht mehr?

https://www.daimler.com/innovation/case/autonomous/entwicklungskooperation-daimler-bmw.html

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WiWi Gast

Stimmung bei Daimler?

WiWi Gast schrieb am 13.06.2020:

Daimler hat das (voll-)autonome Fahren für PKW aufgegeben und stellt das korrespondierende Athena Projekt mit Bosch ein. War kein Erfolg absehbar mit dem aktuellen Humankapital/Budget.

Ein Auszug aus "The State of the Self-Driving Car Race 2020" von Bloomberg:

Daimler AG’s main Mercedes-Benz unit deepened its cooperation projects with German archrival BMW last year by adding a joint effort to develop self-driving vehicles, adding to an already existing venture with the world’s largest car-parts maker, Robert Bosch GmbH. Together with BMW, it will work on driver assistance systems, automated parking and Level 4 self-driving technology for highways. Both manufacturers have described the effort as “long-term, strategic cooperation” that’s aimed at providing state-of-the-art technology for its customers by the middle of this decade.

Daimler and BMW are considering widening the collaboration to include automated driving for urban areas—the ultimate, technically most-challenging goal, given more complex traffic patterns that are nearly impossible to predict or calculate. Both Daimler and BMW have said the partnership is open for other manufacturers or tech companies to join in.

Daimler’s collaboration with crosstown neighbor Bosch is targeting automated Level 4 and Level 5 driving on urban roads. Development efforts include a pilot test project in San Jose, California, for an automated ride-hailing service. —Christoph Rauwald

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WiWi Gast

Stimmung bei Daimler?

WiWi Gast schrieb am 12.06.2020:

Ja aus persönlicher Sicht kann ich es absolut nachvollziehen, dass es beim Daimler für die Mitarbeiter deutlich angenehmer ist: mehr Urlaub, geregeltere Arbeitszeiten, starke Gewerkschaften im Hintergrund, relativ hoher Lohn, etc.

Aber das sind auch eher Gründe die für Tesla sprechen. Wenn der Daimler Ingenieur nach 38h aussticht, legt der Tesla Ingenieur erst richtig los mit einem Elon Musk im Rücken, der ihm ordentlich Dampf macht. Dadurch dass es keinen richtigen Betriebsrat gibt, ist sowas auch eben auch viel leichter möglich.

So funktioniert ein Ingenieur / SW-Enwickler allerdings auch nur in den Wunschträumen von BWLern. Es ist in der Branche eigentlich usus die Arbeitszeiten eher nach oben zu begrenzen, weil man nach 8-9h konzentriertem Arbeiten mehr Müll als tatsächlich funktionierenden Code erzeugt. Also sorgt ein Elon Musk im Rücken eher für frustrierte Mitarbeiter als für mehr Output

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WiWi Gast

Stimmung bei Daimler?

WiWi Gast schrieb am 14.06.2020:

Ja aus persönlicher Sicht kann ich es absolut nachvollziehen, dass es beim Daimler für die Mitarbeiter deutlich angenehmer ist: mehr Urlaub, geregeltere Arbeitszeiten, starke Gewerkschaften im Hintergrund, relativ hoher Lohn, etc.

Aber das sind auch eher Gründe die für Tesla sprechen. Wenn der Daimler Ingenieur nach 38h aussticht, legt der Tesla Ingenieur erst richtig los mit einem Elon Musk im Rücken, der ihm ordentlich Dampf macht. Dadurch dass es keinen richtigen Betriebsrat gibt, ist sowas auch eben auch viel leichter möglich.

So funktioniert ein Ingenieur / SW-Enwickler allerdings auch nur in den Wunschträumen von BWLern. Es ist in der Branche eigentlich usus die Arbeitszeiten eher nach oben zu begrenzen, weil man nach 8-9h konzentriertem Arbeiten mehr Müll als tatsächlich funktionierenden Code erzeugt. Also sorgt ein Elon Musk im Rücken eher für frustrierte Mitarbeiter als für mehr Output

Das hat noch nicht mal was mit Arbeitszeit zu tun. Der Druck bei Tesla in absehbarer Zeit was reißen zu müssen, ist halt viel größer. Ist aber z.B. bei SpaceX ähnlich.
Und das dieser Druck nicht nur förderlich ist, ist auch kein Geheimnis. Die Anzahl der Leute die wegen Musks Führungsstil gekündigt haben, liegen bestimmt in den Hunderten.

Dazu kommt aber auch, dass die Leute noch stärker intern motiviert sind, als bei vielen anderen Firmen. Das sind halt (überwiegend junge) Leute, die noch was reißen wollen und die wissen, dass nen paar Jahre Tesla oder SpaceX im Lebenslauf einen hohen Wert in den USA hat. Ist das selbe wie mit den ganzen Silicon Valley Unternehmen ala Google und Co. Und deswegen kriegen diese Unternehmen halt auch relativ viel in relativ wenig Zeit zustande.

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WiWi Gast

Stimmung bei Daimler?

„ Mittelfristig müssen wir unsere Kapazitäten um zehn bis 20 Prozent reduzieren, um die Werke auslasten zu können. Nur China ist davon ausgenommen", sagt ein Manager“ (Quelle: handelsblatt 19.06.)

Soviel zum Thema Zukunft der Produktion in Europa...

antworten
WiWi Gast

Stimmung bei Daimler?

WiWi Gast schrieb am 13.06.2020:

WiWi Gast schrieb am 13.06.2020:

WiWi Gast schrieb am 13.06.2020:

Daimler hat das (voll-)autonome Fahren für PKW aufgegeben und stellt das korrespondierende Athena Projekt mit Bosch ein. War kein Erfolg absehbar mit dem aktuellen Humankapital/Budget.

Woher weisst du das? Ich habe davon nichts mitbekommen und bin in einer Nachbarabteilung von dem Daimlerpart, der im Athenauhaus in Vaihingen ist.

So ein Quatsch, Daimler hat doch gerade erst letztes Jahr eine weitere entwicklungskooperation mit BMW angefangen. Was wenn nicht PKW sollen denn dabei automatisiert werden? Oder gibt es ist diese Kooperation garnicht mehr?

www.daimler.com/innovation/case/autonomous/entwicklungskooperation-daimler-bmw.html

Kooperation BMW Daimler wurde beendet / auf Eis gelegt.

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WiWi Gast

Stimmung bei Daimler?

WiWi Gast schrieb am 05.06.2020:

Wie ist den aktuell die interne Stimmung bei Daimler? Lief ja schon vor Corona nicht gut und die aktuelle Entwicklung sieht echt schlecht aus, vor allem für Verbrennertechnologie.
Auf der anderen Seite haben alle eine Beschäftigungsgarantie bis 2029, ist das realistisch?

Hatte nach dem Studium vor paar Jahren über nen Ingenieurdienstleister bei Daimler angefangen in Motorenwerk, davor ein Praxissemester in der Daimler Entwicklung gemacht.
Die Leben wie die Maden im Speck, sind massiv überbezahlt in allen Bereichen und sind doch nur am Meckern.
Die Leute wissen einfach nicht wie gut sie es haben.

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WiWi Gast

Stimmung bei Daimler?

WiWi Gast schrieb am 18.06.2020:

„ Mittelfristig müssen wir unsere Kapazitäten um zehn bis 20 Prozent reduzieren, um die Werke auslasten zu können. Nur China ist davon ausgenommen", sagt ein Manager“ (Quelle: handelsblatt 19.06.)

Soviel zum Thema Zukunft der Produktion in Europa...

Das kennt man doch schon. Die klassische Spirale aus Verlagerung ins Ausland und dann einige Jahre später wieder Verlagerung zurück.

Und so billig ist China auch nicht mehr. Deren Gesellschaft akademisiert in einem rasanten Tempo und die nachkommenden Generationen wollen nicht mehr für einen Hungerlohn am Band stehen. Deswegen sind die absoluten Billigproduzenten ja schon lange weitergezogen.

Außerdem wird die politische Situation gegenüber ausländischen Unternehmen immer schwieriger. China schickt sich selber an das führende Land in Sachen E-Autos zu werden. Man wird also im Zweifelsfall Mittel finden um sicherzustellen, dass ausländische (speziell deutsche bzw. europäische) Unternehmen ihre Dominanz aus Zeiten der Verbrenner in Zukunft nicht fortsetzen werden. Und die Chinesen sind noch weniger zimperlich als die Amerikaner wenn es um ihre "nationalen Interessen" geht. Den Technologietransfer erzwingt man ja seit 20 Jahren bereits erfolgreich durch Zwangs Joint Ventures, verpflichtende Produktion im Land etc.

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WiWi Gast

Stimmung bei Daimler?

Ein "Hoffnungsschimmer" ist die neue Partnerschaft mit nVidia, damit kann man technologisch Gleichstand mit Tesla erreichen.

Ist ein ziemlich dicker Deal, der viel Rechenpower in zukünftige Fahrzeuge bringen wird.

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WiWi Gast

Stimmung bei Daimler?

WiWi Gast schrieb am 25.06.2020:

Ein "Hoffnungsschimmer" ist die neue Partnerschaft mit nVidia, damit kann man technologisch Gleichstand mit Tesla erreichen.

Ist ein ziemlich dicker Deal, der viel Rechenpower in zukünftige Fahrzeuge bringen wird.

Amüsant, wie dieser Deal gefeiert wird. Tesla wird schon Gründe haben, nicht mehr an nVidia interessiert zu sein. Aber gut, was will Daimler machen, von intern wird umfassende Kompetenz für digitale Technologien kaum kommen.

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ExBerater

Stimmung bei Daimler?

Vor allem, wenn die Ingenieure bei Tesla alle so super hart arbeiten, warum kommt dann so ein qualitativer Mist dabei raus?
Oder hat Tesla nur IT Leute die sich für Mechanik und Produktion nicht interessieren?

JD Power Studie: Tesla auf letzem Platz mit 250 Mängeln pro 100 Wagen
golem.de/news/neuwagen-tesla-in-qualitaetsstudie-auf-letztem-platz-2006-149291.html

Witzig auch, dass Tesla als einziger Hersteller JD Power nicht erlaubt deren Kunden für die Studie zu kontaktieren, und auch die Ergebnisse nicht kommentiert.

Solche Ergebnisse, und der arrogante Umgang damit, werden dafür sorgen, dass sich die rund 95% der eher traditionallen Autokäufer da draußen nicht so schnell für einen Tesla begeistern werden

antworten
WiWi Gast

Stimmung bei Daimler?

WiWi Gast schrieb am 25.06.2020:

WiWi Gast schrieb am 25.06.2020:

Ein "Hoffnungsschimmer" ist die neue Partnerschaft mit nVidia, damit kann man technologisch Gleichstand mit Tesla erreichen.

Ist ein ziemlich dicker Deal, der viel Rechenpower in zukünftige Fahrzeuge bringen wird.

Amüsant, wie dieser Deal gefeiert wird. Tesla wird schon Gründe haben, nicht mehr an nVidia interessiert zu sein. Aber gut, was will Daimler machen, von intern wird umfassende Kompetenz für digitale Technologien kaum kommen.

Nvidia Technik ist vor allem eins, nämlich sehr teuer. Kein Wunder, dass Tesla das nicht mehr einsetzt. Die wollen mit dem Model 3 in den Massenmarkt.
Außerdem setzt Nvidia immer noch stark auf eine Lock-in Strategie bei seinen Kunden. Zu der eigentlichen Hardware gehört auch eine Stange Software, die natürlich nur mit offizieller Nvidia Hardeware kompatibel ist und teilweise eigene Standards und Schnittstellen braucht.

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WiWi Gast

Stimmung bei Daimler?

Nvidia ist deutlich teurer, das stimmt, aber auch deutlich besser. Die nVidia SoCs sind den Tesla Chips haushoch überlegen.

Es wird zwar teuer für Daimler, aber dafür hat man jetzt Cutting Edge Technologie die man verwenden kann.

antworten
WiWi Gast

Stimmung bei Daimler?

Wie soll das auf dem Land funktionieren?

WiWi Gast schrieb am 12.06.2020:

Der Gedanke ist nicht schwachsinnig sondern beruht auf Projektergebnissen für einen großen OEM.

Ohne auf einzelne Details einzugehen, da viel geschrieben wurde, greife ich ein paar Punkte auf um deine Argumente abuschwächen:

Der Sharing Gedanke nimmt mit dem autonomen Fahren zu, da aktuell das Carsharing teurer ist als das Auto selbst zu besitzen. Das ist mitunter dadurch bedingt, dass Uber & Co. noch immer Fahrer bezahlen müssen + das Auto.
Betreiber wie DriveNow sind nur reine Provider welche das Auto auch zukaufen müssen und dann darauf ihre Marge drauf schlagen.

In Zukunft - und so ist die Hypothese - wir das reine Autometall eine Commodity werden. Die Hersteller werden nicht mehr das Auto an sich verkaufen sondern einen Service. Und da beim autonomen Fahren keine Fahrer benötigt werden kann ein Auto ganz einfach 24 Stunden am Tag im Betrieb sein ohne zusätzliche Kosten abseits der klassischen Betriebs- und Wartungskosten eines Autos. Die gesamte Kostenstruktur der wird sich deutlich dadurch ändern.

Mit dem Sharing Ansatz ist die Flexiblität sogar noch höher. Mein privates Auto muss ich immer dabei haben wen ich wo hin- und her fahre. In Zukunft habe ich noch immer ein Autoservice per App, kann es mir aber nach belieben holen. Ich kann mit Freunden gemeinsam wo hinfahren und dann getrennt wieder nach Hause. Mit privaten Autos geht nur ganz oder nichts.

Auch Lineares TV wurde lange verteidigt. Heutzutage nutzt aber die Masse Netflix. Weil das on-demand Angebot deutlich flexibler, breiter und besser ist. Genauso bei Autos. Im Sommer hätte ich gerne ein Cabrio, am Wochenende ein Sportwagen und bei Familienreisen ein SUV. Mit Privatfahrzeugen ist das nicht möglich.

Aber, dass die deutsche Automobilindustrie den Trends gegenüber ignorant ist, ist nichts neues. Es gibt nur einige wenige Firmen die wirklich aktiv daran forschen. Die meisten haben zwar ihre Aussenzweigstellen in Kalifornien & Co., aber wenn es mal um wichtige Investments geht, dann bekommen die alten Tiere (VP's & Bereichsleiter in den Zentralen Stuttgarts, Münchens und Ingolstadt) Angst um ihren eigenen Job und verzögern wichtige Entwicklungen. Waymo, Tesla, Uber und die Chinesen sind da deutliche fortschrittlicher.

Ich bin schon selber mit einem Level 4 Fahrzeug gefahren. Die Technologie ist schon da. Seit 3-4 Jahre in guter Reife. Es wird aber noch 5-10 Jahre dauern um Zulassungen & vorallem Vertrauen zu bekommen.

WiWi Gast schrieb am 12.06.2020:

Daimler und die gesamte deutsche Autoindustrie steht vor dem Abgrund. Leider merken sie es nicht mal, die Mitarbeiterbeiträge hier bestätigen diese Ignoranz sogar.

Autonomes Fahren ist die Zukunft. Zwischen 2025 und 2030 wird Level 4 ausgerollt und Massentauglich sein. Ab dann hat eine Auto keinen Wert mehr, sondern es wird zu einer Commodity verkommen. Entscheidend ist dann: Wer hat die beste Software? Wer hat die beste App? Wer hat das beste Entertainment Paket und Exklusivrechte zu Netflix?

MIt dem autonomen Fahren wird der Service- und Sharing Gedanke deutlich mehr in den Vordergrund rücken. 80-90% der Autos werden als Carsharing dann betrieben werden. Ob dann auf dem Auto ein Stern, T oder irgendwelche Ringe sind, ist vollkommen egal. Solange das Bett im Auto angenehm ist, der Provider Netflix im Angebot hat und vll. sogar Champagner und ähnliches während der Fahrt anbietet.

Das ist doch win Witz, also entweder man bringt hier realistische Argumente und steuert etwas zur Diskussion bei oder man lässt es. Daimler arbeitet genau so an autonomen Fahren, auch Level 4. Klar muss man aufholen, aber da ist noch alles drin.

Die andern Zahlen sind halt eine Frechheit, 80-90% ist Carsharing? Wann soll das passieren? Die Leute die jetzt sowas behaupten haben auch vor 10 Jahren gesagt, dass 2020 die Hälfte aller PKWs mit Elektroantrieb ausgetattet sind.

Einfach mal wieder irgendwelche Argumente aus dem Himmel gegriffen mit denen man seinen Standpunkt irgendwie gerechtfertigen will.
Ja die Mobilität wird sich verändern und ja die deutschen Autobauer müssen sich Umstrukturieren - schlanker und schneller werden.
Das durchsetzen des autonomen fahrens wird sich nicht durch die Technik sondern durch die ganzen Regulatorien verlangsamen und bis es dann wirklich mal soweit ist haben hier alle Autobauer aufgeholt oder es sich extern eingekauft.

Das Argument mit Carsharing ist momentan einfach nur schwachsinn - vorallem warum sollte das autonome fahren dazu beitragen? Man kann sich jetzt bereits ein Auto teilen bzw gibt bzw. gab es genug carsharing services an denen man sehen kann, dass das Konzept bei den Leuten nicht gewollt ist - das kann sich auf lange Sicht vielleicht ändern aber sicher nicht in in den nächsten 5-10Jahren - dafür ist der Mensch zu sehr ein Gewohnheitstier und das Auto bzw die eigene Flexibilität hat noch zu hohen Stellenwert. Daher wird es auch nochmal einige Jahre zusätzlich dauern bis sich das ganze in der Gesellschaft ändert - ich schätze aber das wird sowieso erst in den neuen Generationen kommen die es von Kind an nicht anderst kennen.
Daher wird es auf jeden Fall für die nächsten 15-20 Jahre noch so weiter gehen und wie sich die ganzen Firmen bis dahin ändern oder an die Begebenheiten anpassen kann man heute noch nicht sagen

antworten
WiWi Gast

Stimmung bei Daimler?

WiWi Gast schrieb am 25.06.2020:

Nvidia ist deutlich teurer, das stimmt, aber auch deutlich besser. Die nVidia SoCs sind den Tesla Chips haushoch überlegen.

Es wird zwar teuer für Daimler, aber dafür hat man jetzt Cutting Edge Technologie die man verwenden kann.

Quelle für die Überlegenheit?

Drei Sekunden google und man findet bspw.

By bringing chip-design in-house, Tesla has leapfrogged the automotive industry by four years— Tesla’s FSD is effectively an Orin-class product shipping today rather than in 2023. When Orin appears in commercial vehicles, Tesla should be on its next generation self-driving computer.
https://ark-invest.com/analyst-research/tesla-fsd/

And today, at Tesla’s Autonomy Investor Day in Palo Alto, California, the company gave the world its first, detailed glimpse at what Musk is now calling “the best chip in the world” — a 260 square millimeter piece of silicon, with 6 billion transistors, that the company claims offers 21 times the performance of the Nvidia chips it was using before.
https://www.theverge.com/2019/4/22/18511594/tesla-new-self-driving-chip-is-here-and-this-is-your-best-look-yet

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WiWi Gast

Stimmung bei Daimler?

WiWi Gast schrieb am 25.06.2020:

Nvidia ist deutlich teurer, das stimmt, aber auch deutlich besser. Die nVidia SoCs sind den Tesla Chips haushoch überlegen.

Es wird zwar teuer für Daimler, aber dafür hat man jetzt Cutting Edge Technologie die man verwenden kann.

Sehe es trotzdem kritisch. Im Vergleich zu Motoren hat man früher alles inhouse entwickelt. Wird das irgendwann nur noch eine Hülle, bei der die Wertschöpfung größenteils in der IT liegt, die man nicht selbst herstellen kann?

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WiWi Gast

Stimmung bei Daimler?

ExBerater schrieb am 25.06.2020:

Vor allem, wenn die Ingenieure bei Tesla alle so super hart arbeiten, warum kommt dann so ein qualitativer Mist dabei raus?
Oder hat Tesla nur IT Leute die sich für Mechanik und Produktion nicht interessieren?

JD Power Studie: Tesla auf letzem Platz mit 250 Mängeln pro 100 Wagen
golem.de/news/neuwagen-tesla-in-qualitaetsstudie-auf-letztem-platz-2006-149291.html

Witzig auch, dass Tesla als einziger Hersteller JD Power nicht erlaubt deren Kunden für die Studie zu kontaktieren, und auch die Ergebnisse nicht kommentiert.

Solche Ergebnisse, und der arrogante Umgang damit, werden dafür sorgen, dass sich die rund 95% der eher traditionallen Autokäufer da draußen nicht so schnell für einen Tesla begeistern werden

Tesla kann sicher in Sachen Produktion nicht mit den Etablierten mithalten. Aber unser Spaltmaß-Weltmeister Audi liegt mit 225 Fehlern (Tesla 250, Durchschnitt 166) auch nur auf dem drittletzten Platz von 32.

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WiWi Gast

Stimmung bei Daimler?

WiWi Gast schrieb am 25.06.2020:

Nvidia ist deutlich teurer, das stimmt, aber auch deutlich besser. Die nVidia SoCs sind den Tesla Chips haushoch überlegen.

Es wird zwar teuer für Daimler, aber dafür hat man jetzt Cutting Edge Technologie die man verwenden kann.

Ob Nvidia jetzt wirklich "Cutting Edge" ist, sei mal dahingestellt. Die haben tolles Marketing aber deren Drive Plattform ist jetzt nicht so revolutionär verglichen mit anderen Anbietern ähnlicher Systeme.

Nvidia hat halt seine ganz eigene Vorstellung davon wie automatisiertes Fahren funktionieren soll (natürlich mit geschlossenem System von Nvidia für tausende von Euros im Auto). Und gerade im Automotive Umfeld gefällt es keinem OEM wirklich so massiv von der Plattform eines "Zulieferers" abhängig zu sein.

Das Tesla mittelfristig eigene SoCs fertigt, glaube ich aber auch nicht. Ihnen fehlt das Know-how und die Zeit. Wahrscheinlicher ist, dass sie ein etabliertes Design lizensieren und das ggf. für ihre Bedürfnisse anpassen. Macht Apple jetzt mit seinen neuen CPUs auf ARM Basis genauso. Am Ende kann Musk dann behaupten, dass man einen eigenen SoC entworfen hat. Selbst Nvidia hat das Rad nicht komplett neu erfunden sondern sein Tegra SoC ist auch nur ein verändertes ARM Design.

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WiWi Gast

Stimmung bei Daimler?

Interessante Beiträge hier. Das mit dem angesprochenen autonomen Fahren (Mit Netflix drinnen und ohne Fahrer) wird sicher noch 20 Jahre + dauern. Das zieht sich doch alles ewig, in den letzen paar Jahren hat sich da doch auch viel weniger getan als vorhergesagt. Auch muss man bedenken wie alt das durchschnittliche Auto in etwa auf unseren Straßen ist? 10-15 Jahre? Das heißt 2030-2035 fahren die Leute durchschnittlich ein Auto von 2020 und hier ist die technische Ausstattung noch sicher nicht bereit für ein vollständiges autonomes Fahren (auch nicht durch spätere Softwareupdates). Und in manchen Situationen braucht es eben die zwischenmenschliche Kommunikation zwischen den Fahrern (deshalb muss noch sehr lange eine Person bereit sein eine Handlung durchzuführen).

Ich glaube was eher gefährlicher für die Branche ist, dass Autos immer teurer werden und die reale Kaufkraft sinkt. Viele Leute haben entweder nicht mehr das Geld oder auch die Lust 35k für ein neues Auto zu zahlen. Das Auto hat nicht mehr den Stellenwert eines Statussymbols wie früher. Noch dazu zieht es junge Leute im Vergleich zu früher immer mehr in die Stadt, wo man oft mit Öffis oder Rad auskommt.

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WiWi Gast

Stimmung bei Daimler?

Es steht auch relativ genau drin warum.
Probleme mit dem Infotaiment bei Audi.

Bei Tesla: Lackfehler, Motor/Batterieschäden

Falls ich jemals einen gebrauchten von Audi oder von Tesla kaufen müsste wäre die Entscheidung klar.

Da mich aber niemand zwingt, fahre ich Honda und Toyota

WiWi Gast schrieb am 25.06.2020:

ExBerater schrieb am 25.06.2020:

Vor allem, wenn die Ingenieure bei Tesla alle so super hart arbeiten, warum kommt dann so ein qualitativer Mist dabei raus?
Oder hat Tesla nur IT Leute die sich für Mechanik und Produktion nicht interessieren?

JD Power Studie: Tesla auf letzem Platz mit 250 Mängeln pro 100 Wagen
golem.de/news/neuwagen-tesla-in-qualitaetsstudie-auf-letztem-platz-2006-149291.html

Witzig auch, dass Tesla als einziger Hersteller JD Power nicht erlaubt deren Kunden für die Studie zu kontaktieren, und auch die Ergebnisse nicht kommentiert.

Solche Ergebnisse, und der arrogante Umgang damit, werden dafür sorgen, dass sich die rund 95% der eher traditionallen Autokäufer da draußen nicht so schnell für einen Tesla begeistern werden

Tesla kann sicher in Sachen Produktion nicht mit den Etablierten mithalten. Aber unser Spaltmaß-Weltmeister Audi liegt mit 225 Fehlern (Tesla 250, Durchschnitt 166) auch nur auf dem drittletzten Platz von 32.

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 25.06.2020:

Quelle für die Überlegenheit?

Drei Sekunden google und man findet bspw.

By bringing chip-design in-house, Tesla has leapfrogged the automotive industry by four years— Tesla’s FSD is effectively an Orin-class product shipping today rather than in 2023. When Orin appears in commercial vehicles, Tesla should be on its next generation self-driving computer.
https://ark-invest.com/analyst-research/tesla-fsd/

And today, at Tesla’s Autonomy Investor Day in Palo Alto, California, the company gave the world its first, detailed glimpse at what Musk is now calling “the best chip in the world” — a 260 square millimeter piece of silicon, with 6 billion transistors, that the company claims offers 21 times the performance of the Nvidia chips it was using before.
https://www.theverge.com/2019/4/22/18511594/tesla-new-self-driving-chip-is-here-and-this-is-your-best-look-yet

Die Quellen sind aber auch sehr vage - "claims" "should" "could" ... klar das Musk die Tesla Hardware in die Höhe lobt.

Zunächst startete Tesla die Autopilot Aktivität AP1 mit MobilEye !!! (wobei Pilot ein falscher Begriff ist - Tesla hat lediglich ein SAE L2 System auf der Straße, GM SuperCruise ist bspw. weiter). Es kam zum Split zwischen Tesla und MobilEye weil Tesla das AP1 System quasi Missbrauchte und MobilEye konnte/wollte aus moralischen Gründen nicht mehr Tesla zuliefern. Mit AP2 musste Tesla viele grundlegende Funktionen von Neu entwickeln und somit kam es dazu dass AP2 schlechter performte als die ältere AP1 Version! Nvidia auf der anderen Seite haben mit ihrer Drive PX und Cuda Umgebung eine extrem effiziente AI (NN) Plattform geschaffen - mit dem Nachteil das OEMs gewissermaßen Locked-In sind in Nvidia.. Drive PX läuft bspw. deutlich effizienter mit cuda als "offene" Sprachen/ Frameworks. Trotzdem muss ich sagen dass Nvidia was AI anbelangt das wohl integrierteste Tech Unternehmen derzeit ist (GPU Power, HW Accelerator, Framework).

PS: Tesla lässt sowohl die Chips als auch das Modul (wassergekühltes STack bestehend aus separater Autopilot und Infotainment Platte ) extern fertigen und montieren. Ich habe schon viel Benchmarking gemacht Tesla - dt. OEM und könnte das noch weiter ausführen.

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WiWi Gast

Stimmung bei Daimler?

Macht es eigentlich Sinn sich jetzt bei Daimler zu bewerben, oder landet die Bewerbung gleich im Papierkorb?

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WiWi Gast

Stimmung bei Daimler?

Danke für die fundierten Inisghts!

WiWi Gast schrieb am 02.07.2020:

Quelle für die Überlegenheit?

Drei Sekunden google und man findet bspw.

By bringing chip-design in-house, Tesla has leapfrogged the automotive industry by four years— Tesla’s FSD is effectively an Orin-class product shipping today rather than in 2023. When Orin appears in commercial vehicles, Tesla should be on its next generation self-driving computer.
https://ark-invest.com/analyst-research/tesla-fsd/

And today, at Tesla’s Autonomy Investor Day in Palo Alto, California, the company gave the world its first, detailed glimpse at what Musk is now calling “the best chip in the world” — a 260 square millimeter piece of silicon, with 6 billion transistors, that the company claims offers 21 times the performance of the Nvidia chips it was using before.
https://www.theverge.com/2019/4/22/18511594/tesla-new-self-driving-chip-is-here-and-this-is-your-best-look-yet

Die Quellen sind aber auch sehr vage - "claims" "should" "could" ... klar das Musk die Tesla Hardware in die Höhe lobt.

Zunächst startete Tesla die Autopilot Aktivität AP1 mit MobilEye !!! (wobei Pilot ein falscher Begriff ist - Tesla hat lediglich ein SAE L2 System auf der Straße, GM SuperCruise ist bspw. weiter). Es kam zum Split zwischen Tesla und MobilEye weil Tesla das AP1 System quasi Missbrauchte und MobilEye konnte/wollte aus moralischen Gründen nicht mehr Tesla zuliefern. Mit AP2 musste Tesla viele grundlegende Funktionen von Neu entwickeln und somit kam es dazu dass AP2 schlechter performte als die ältere AP1 Version! Nvidia auf der anderen Seite haben mit ihrer Drive PX und Cuda Umgebung eine extrem effiziente AI (NN) Plattform geschaffen - mit dem Nachteil das OEMs gewissermaßen Locked-In sind in Nvidia.. Drive PX läuft bspw. deutlich effizienter mit cuda als "offene" Sprachen/ Frameworks. Trotzdem muss ich sagen dass Nvidia was AI anbelangt das wohl integrierteste Tech Unternehmen derzeit ist (GPU Power, HW Accelerator, Framework).

PS: Tesla lässt sowohl die Chips als auch das Modul (wassergekühltes STack bestehend aus separater Autopilot und Infotainment Platte ) extern fertigen und montieren. Ich habe schon viel Benchmarking gemacht Tesla - dt. OEM und könnte das noch weiter ausführen.

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WiWi Gast

Stimmung bei Daimler?

Die Beschäftigungsgarantie bis 2030 gilt nicht mehr, siehe FAZ Bericht mit H.Porth. Mehr als 15.000 müssen gehen, bisher haben aber nur 700 die Abfindungen angenommen. Und 2.000 IT ler werden outgesourct.

antworten
WiWi Gast

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Stellenabbau wird so mit dem Betriebsrat nicht umzusetzen sein, wahrscheinlicher ist meiner Meinung nach ein (chinesischer?) Einstieg in 1 bis 2 Jahren nach wirtschaftlicher Schieflage und Auslaufen der Kurzarbeit.

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WiWi Gast

Stimmung bei Daimler?

Spannend wie es dort weitergeht. Ich arbeite bei einem kleineren Konzern in einer verwandten Branche und unsere Vorstände orientieren sich daher immer sehr stark an den Entwicklungen bei BMW/Daimler. Das jammern über den Betriebsrat hab ich da von Seiten des Vorstands auch schon vernommen, passt argumentativ aber halt auch einfach nicht so gut zusammen wenn man Jahrelang Rekordgewinne meldet und jetzt wegen Corona plötzlich (noch mehr) Leute gehen müssen. Aber ist ja einfacher alles auf 6 Wochen Lockdown zu schieben statt dafür gerade zu stehen, dass man die letzten Jahre einfach sämtliche Entwicklungen verschlafen hat - nicht nur technologisch sondern vor allem auch wo sich mittlerweile im Konzern überall Speck angesetzt hat den man jetzt leider nicht innerhalb von 6 Monaten wieder runterbekommt.

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WiWi Gast

Stimmung bei Daimler?

WiWi Gast schrieb am 12.07.2020:

Die Beschäftigungsgarantie bis 2030 gilt nicht mehr, siehe FAZ Bericht mit H.Porth. Mehr als 15.000 müssen gehen, bisher haben aber nur 700 die Abfindungen angenommen. Und 2.000 IT ler werden outgesourct.

Man weiß als Außenstehender ja nicht wer bisher alles die Option hatte sich für einen freiwilligen Austritt via Altersteilzeit, Abfindung etc. zu melden. Normalerweise geht sowas in Etappen (wie bei diversen Dax Konzernen aktuell). Da werden schon noch welche hinzu kommen. Außerdem heißt Stellenabbau nicht immer Personalabbau. Es können auch einfach Vakanzen gestrichen werden ;)

antworten
WiWi Gast

Stimmung bei Daimler?

WiWi Gast schrieb am 13.07.2020:

WiWi Gast schrieb am 12.07.2020:

Die Beschäftigungsgarantie bis 2030 gilt nicht mehr, siehe FAZ Bericht mit H.Porth. Mehr als 15.000 müssen gehen, bisher haben aber nur 700 die Abfindungen angenommen. Und 2.000 IT ler werden outgesourct.

Man weiß als Außenstehender ja nicht wer bisher alles die Option hatte sich für einen freiwilligen Austritt via Altersteilzeit, Abfindung etc. zu melden. Normalerweise geht sowas in Etappen (wie bei diversen Dax Konzernen aktuell). Da werden schon noch welche hinzu kommen. Außerdem heißt Stellenabbau nicht immer Personalabbau. Es können auch einfach Vakanzen gestrichen werden ;)

Wie wirkt sich das auf die Mitarbeiter aus bezüglich Möglichkeiten von Job wechsel und aufstiegsmöglichkeiten

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WiWi Gast

Stimmung bei Daimler?

WiWi Gast schrieb am 13.07.2020:

WiWi Gast schrieb am 13.07.2020:

WiWi Gast schrieb am 12.07.2020:

Die Beschäftigungsgarantie bis 2030 gilt nicht mehr, siehe FAZ Bericht mit H.Porth. Mehr als 15.000 müssen gehen, bisher haben aber nur 700 die Abfindungen angenommen. Und 2.000 IT ler werden outgesourct.

Man weiß als Außenstehender ja nicht wer bisher alles die Option hatte sich für einen freiwilligen Austritt via Altersteilzeit, Abfindung etc. zu melden. Normalerweise geht sowas in Etappen (wie bei diversen Dax Konzernen aktuell). Da werden schon noch welche hinzu kommen. Außerdem heißt Stellenabbau nicht immer Personalabbau. Es können auch einfach Vakanzen gestrichen werden ;)

Wie wirkt sich das auf die Mitarbeiter aus bezüglich Möglichkeiten von Job wechsel und aufstiegsmöglichkeiten

Talent sollte immer gefördert werden, nur muss man sich ggf. etwas mehr anstrengend, um auf die verringerte Anzahl an begehrten Stellen zu kommen. Sobald Personalabbauten anstehen, kommt meistens ein Einstellungsstopp von Externen hinzu, außer in freigegebenen Ausnahmefällen. Horizontale Wechsel werden somit einfacher, falls man Spezialwissen hat, was auch an anderer Stelle benötigt wird und im eigenen Bereich Stellen abgebaut werden sollen (Stichwort RIngtausch). Dem Betriebsrat ist immer daran gelegen, seine Schäfchen ins trockene zu bringen und das mit den maximalen Benefits.

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WiWi Gast

Stimmung bei Daimler?

Hallo zusammen.

Ich bin Autoredakteurin bei der WiWo und an Euren Erfahrungen bei den Autobauern in der aktuellen Krisenzeit interessiert.
Wer mag, darf sich gerne per Mail bei mir melden: annina.reimann@wiwo.de

Liebe Grüße,
Annina Reimann
Ressort Unternehmen & Märkte
Redaktion WirtschaftsWoche

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WiWi Gast

Stimmung bei Daimler?

Was sollen die 2 Stunden Arbeitszeitverkürzung denn jetzt wirklich bringen? Ich hätte mir mindestens 5 erhofft.
Aber egal auch bei 33 Stunden werde ich am Freitag wohl nicht mehr in der Firma aufschlagen.

antworten
WiWi Gast

Stimmung bei Daimler?

WiWi Gast schrieb am 28.07.2020:

Was sollen die 2 Stunden Arbeitszeitverkürzung denn jetzt wirklich bringen? Ich hätte mir mindestens 5 erhofft.
Aber egal auch bei 33 Stunden werde ich am Freitag wohl nicht mehr in der Firma aufschlagen.

Sind in Kombination mit T-Zug und dem Wegfall des Bonus immerhin 6-7% Personalkosten die man in dem Bereich Instant reduziert ohne dafür erstmal Abfindungen in die Hand nehmen zu müssen. Gleichzeitig tut man was fürs Image, erkauft sich Zeit um das Personal zu reduzieren und bleibt sogar flexibel falls die Nachfrage plötzlich anzieht da man ja Arbeitsplätze erhält. Halte ich für eine sehr elegante Lösung.

antworten
WiWi Gast

Stimmung bei Daimler?

WiWi Gast schrieb am 28.07.2020:

Was sollen die 2 Stunden Arbeitszeitverkürzung denn jetzt wirklich bringen? Ich hätte mir mindestens 5 erhofft.
Aber egal auch bei 33 Stunden werde ich am Freitag wohl nicht mehr in der Firma aufschlagen.

gibt es da finanzielle Nachteile?

antworten
WiWi Gast

Stimmung bei Daimler?

WiWi Gast schrieb am 28.07.2020:

Was sollen die 2 Stunden Arbeitszeitverkürzung denn jetzt wirklich bringen? Ich hätte mir mindestens 5 erhofft.
Aber egal auch bei 33 Stunden werde ich am Freitag wohl nicht mehr in der Firma aufschlagen.

gibt es da finanzielle Nachteile?

Keinen Bonus dieses Jahr und natürlich weniger Gehalt. Von 35 auf 33 Std. macht ca. 6% Gehalt weniger.

antworten
WiWi Gast

Stimmung bei Daimler?

WiWi Gast schrieb am 28.07.2020:

WiWi Gast schrieb am 28.07.2020:

Was sollen die 2 Stunden Arbeitszeitverkürzung denn jetzt wirklich bringen? Ich hätte mir mindestens 5 erhofft.
Aber egal auch bei 33 Stunden werde ich am Freitag wohl nicht mehr in der Firma aufschlagen.

Sind in Kombination mit T-Zug und dem Wegfall des Bonus immerhin 6-7% Personalkosten die man in dem Bereich Instant reduziert ohne dafür erstmal Abfindungen in die Hand nehmen zu müssen. Gleichzeitig tut man was fürs Image, erkauft sich Zeit um das Personal zu reduzieren und bleibt sogar flexibel falls die Nachfrage plötzlich anzieht da man ja Arbeitsplätze erhält. Halte ich für eine sehr elegante Lösung.

Die Arbeit ist auch so zu schaffen.
War erst Prakti in der ENtwicklung und später dann im Motorenwerk.
Die, die nicht im Takt am Band arbeiten, arbeiten bei Daimler max. 2-3h am Tag.
Der Rest ist Schwätzchen halten, Kaffeepause dies das Ananas.

Die ganzen indirekten könnten ihren Job jedenfalls auch in 20h die Woche sehr gut erledigen ohne in Stress zu kommen.
Daher der richte Weg.

antworten

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