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An die Eltern unter uns: Wie hoch Unterhalt fürs Studium der Kinder

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WiWi Gast

An die Eltern unter uns: Wie hoch Unterhalt fürs Studium der Kinder

In Anlehnung an die Wohnungssuch-Beiträge hier im Forum:
Wie hoch ist eure finanzielle Unterstützung für eure Kinder im Studium?
Mein Ältester ist mit seinem FSJ fertig und wird zum Wintersemester in einer eher teuren Stadt in Süddeutschland mit dem Studium des Wirtschaftsingenieurwesens beginnen.

Ich möchte den richtigen Grad finden, ihn einerseits einen bestmöglichen Start zu gewährleisten, ihn aber andererseits nicht zu sehr zu verwöhnen. Leider sind die Kinder von den Eltern in unserem Bekanntenkreis noch etwas vom Studienalter entfernt.

Ich musste während meines Studiums viel nebenbei arbeiten und möchte meinen Kindern einen gewissen Luxus ermöglichen (bspw. eigenständiges Reisen und andere Aktivitäten), der mir verwehrt geblieben ist. Meinen Kindern etwas bieten zu können, war auch einer meiner Motivationen für meinen Karriereweg.

Ich dachte bisher an eine Summe von insgesamt 1.200Euro/Monatlich. Dafür erhält er aber keine weiteren Zahlungen, sondern soll lernen damit zu haushalten und seine Prioritäten selbst zu legen. Ich möchte ihm also nicht zwischendurch etwas "zustecken".
Auf die 1.200Euro bin ich so gekommen:

  • 500Euro WG-Zimmer (etwas Recherche betrieben)
  • 250Euro Essen
  • 200Euro "Studentische Aktivitäten" (mal einen Trinken gehen, Kino, kleine Ausflüge mit Freunden)
  • 100Euro Studiumsbezogene Aufwände (Materialien, Semesterbeitrag, Semesterticket...)
  • 150Euro Reisen, ICE in die Heimat, Außerplanmäßige Ausgaben

Die Erstaustattung seines Zimmers würden wir natürlich übernehmen, wobei dort der Großteil von IKEA kommen wird. Kein Auto. Notwendige Versicherungen werden direkt übernommen. Größere Ausgaben (wie Laptop oder Handy) würden wir im Rahmen von Geburtstag/Weihnachten schenken.

Frage: ist das schon zu viel Luxus für einen 19Jährigen? Mehr würde ich nicht geben, da mir durchaus bewusst ist, dass in Deutschland kleine Familien mit diesem Betrag auskommen müssen.

Weitere Informationen: Seine Schwester wird in vsl. 3Jahren ebenfalls mit dem Studium beginnen. Sie scheint aber deutlich höheres Interesse am Ausland zu haben als er.
Unser Haushaltseinkommen ist hoch genug, dass diese Doppelbelastung ohne Einschränkung zu stemmen ist.

Danke für Input, auch gerne von "privilegierten Kindern". Bitte keine Beiträge wie "Ich musste mit 300Euro/Monat auskommen". Ich bin halt in der Situation, geben zu können und habe meine Kinder stets sozialverantwortungsbewusst erzogen.

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WiWi Gast

An die Eltern unter uns: Wie hoch Unterhalt fürs Studium der Kinder

Wie wäre es mit selbst arbeiten? Ist eine wichtige Erfahrung.

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WiWi Gast

An die Eltern unter uns: Wie hoch Unterhalt fürs Studium der Kinder

Aus meiner Sicht ist das Verwöhnen,er gehört damit sicher zu den Top 10% Begüterten im Studiengang (hängt natürlich auch vom Studiengang ab).Die Existenz ist damit auf guten Niveau gesichert,arbeiten nur notwendig,um Reisen oder teure Anschaffungen zu finanzieren. Wie bei einem 10-jährigen der sein ganzes Taschengeld sparen kann,um sich ein Spielzeug zu kaufen.
Aber komplett abgehoben ist es auch nicht...

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WiWi Gast

An die Eltern unter uns: Wie hoch Unterhalt fürs Studium der Kinder

1.200 Euro wäre auf jeden Fall weit überdurchschnittlich. Musst du wissen, ob du ihm soviel zahlen möchtest.Mehr ist natürlich immer besser für ihn. Wovon man aber auch gut leben kann ohne in saus und braus zu leben, man aber trotzdem auch auf das Geld schauen müsste:

+Wohnung 500€ (Zahl von dir übernommen)
+300- 350€ (für Essen (bei gesunder Ernährung braucht man meist so 200€), studentische Aktivitäten und Reisen)
+50€ Euro Semesterbeitrag inkl.Semesterticket (sind meist um die 2*300€ = 600€ im Jahr)

Wären ungefähr 850-900€. Ich hatte damals im Bachelor sogar etwas weniger. Bin trotzdem gut über die Runden gekommen.

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WiWi Gast

An die Eltern unter uns: Wie hoch Unterhalt fürs Studium der Kinder

Zieh 200 € ab. 1.000 € reichen vollkommen aus und sind sicherlich mehr, als die Peer group bekommt (Zum Vergleich: Bafög 2018: 735€/Monat). Weil eine wichtige Sache ist auch, dass man etwas leisten muss, um sich etwas zu leiten (studentische Aktivitäten, Handy, Laptop, etc.). Wolche Dinge sollte der Student sich primär aus eigenen Einkommen finanzieren.
Auch 500 € für ein WG-Zimmer sind etwas hoch gegriffen, es sei denn es handelt sich um eine WG in der Maxvorstadt.

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WiWi Gast

An die Eltern unter uns: Wie hoch Unterhalt fürs Studium der Kinder

Vorweg: ich bin kein "priviligiertes" Kind, hatte aber meiner Meinung nach immer genug Geld zur Verfügung und habe auch nie am Monatsende Nudeln essen müssen ;)

Bei mir sah das so aus: ca. 650 Bafög (schon abzgl. Krankenversicherung), 150 von den Eltern, 300 durch einen Nebenjob. Die 300 hätte ich nicht nötig gehabt - habe ich jeden Monat gespart (und im Auslandssemester dann für zusätzliche Trips nach Haiwaii etc. ausgegeben). Ich habe in einer relativ günstigen Stadt studiert und ca. 400 Euro für meine Wohnung (inkl. Strom und Internet) gezahlt.

Von den 800 Euro habe ich auch ein Auto unterhalten (ca. 100 Euro pro Monat für Benzin + Versicherung) - dafür habe ich beim Feiern wahrscheinlich etwas weniger gezahlt, als man in z.B. München ausgeben würde.

Meiner Meinung nach sieht deine Rechnung an und für sich ganz vernünftig aus. Allerdings bin ich der Meinung, dass man da hier und da noch etwas kürzen könnte, wenn man möchte:

  • 200 Euro für essen fände ich ausreichend, v.a. da Studenten oft in der Mensa essen - selbst wenn nicht, kommt man damit gut aus
  • das "Freizeitbudget" erscheint mir im ersten Moment recht hoch - möglich, dass das Geld dann bei vielen Parties für Alkohol drauf geht (die Gefahr dazu kannst du sicher besser einschätzen); persönlich denke ich das man mit 100-150 Euro/Monat als Student schon viel anfangen kann solange man keine teuren Hobbies (reiten o.Ä.) hat; Sportkurse an der Uni kosten meistens auch nur 20-30 Euro/Semester

Ich würde das Budget wahrscheinlich erstmal auf 1000 Euro begrenzen (+ den ersten Semesterbeitrag übernehmen) und schauen wie er damit klar kommt. Ich würde ihm auch nicht komplett den Anreiz nehmen sich etwas durch eine Werkstudententätigkeit bzw. ein Praktikum in den Semesterferien dazuzuverdienen um dadurch seinen Lebensstandard zu erhöhen - das sind wichtige Erfahrungen. Wenn er sich dadurch motivieren lässt, könntest du ihm auch eine Art "Bonus" in Aussicht stellen wenn die Noten entsprechend gut sind (1000 zusätzlich je Semester bei einem Schnitt <1.7 oder so) - sicher nicht für jeden etwas, bei mir hätte es wahrscheinlich gewirkt bzw. ich hätte mich gefreut.

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WiWi Gast

An die Eltern unter uns: Wie hoch Unterhalt fürs Studium der Kinder

250 Euro für Essen? Das ist schon verdammt hoch angesetzt. Ist das doppelte was ich so im Monat für Essen ausgegeben habe. Vor allem wenn du die 200 Euro für "Unterhaltung" mit einbeziehst. Ich habe damals 750 Euro erhalten (vor 10 Jahren bis vor 5 Jahren).

In der Mensa gab es Mittagessen zwischen 1.50 und 3 Euro ...

Die Miete kann man halt nicht ändern; die war bei mir geringer.

Ich würde auf 1000 gehen. Das ist schon deutlich mehr als Bafög Höchstsatz und die Geschenke zu Geburtstag Weihnachten und co, die man in dem Alter ja noch erhält (Laptop etc) - war bei mir auch so ! - muss man ja einbeziehen.

Ich sehe es aber auch so: Luxus muss ja nicht sein aber diesen dämlichen Spruch "Lehrjahre sind keine Herrenjahre" empfinde ich auch als vereinfacht. Wenn man gut er was aufgebaut muss man weder selbst beschämt sein noch das Kind Scham empfinden dass "die Eltern das Studium finanzieren"...

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WiWi Gast

An die Eltern unter uns: Wie hoch Unterhalt fürs Studium der Kinder

Ich hatte in einer eher teuren Stadt in Hessen ca. 1200 EUR zur Verfügung.
Davon kamen 500 von den Eltern, die restlichen 700 habe ich selbst hinzuverdient (durchschnittlich 2 Tage pro Woche als Werkstudent, in Klausurphasen weniger, dafür in den Semesterferien mehr).
Das hat vollkommen ausgereicht für ein teures WG Zimmer, für alles was man zum Leben braucht und um bei Einladungen der Art "lass mal was trinken gehen" nicht zuerst an den Geldbeutel zu denken.

Ich stimme dem Vorposter zu. Mit 1200 EUR hast du eine solide Schätzung aufgestellt. Ich würde aber als Elternteil weniger geben um den Anreiz für einen Nebenjob zu generieren. Sollte der Sprössling zu faul sein, kommt er sicher auch mit weniger als 1200 aus, muss dann allerdings hier und da auch mal verzichten - er hätte es ja selbst in der Hand.

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WiWi Gast

An die Eltern unter uns: Wie hoch Unterhalt fürs Studium der Kinder

Genau. Miete plus 300 Euro finde ich auch angemessen. Davon lässt sich sehr gut leben und wer noch mehr möchte, kann in meinen Augen arbeiten gehen.

WiWi Gast schrieb am 10.08.2018:

1.200 Euro wäre auf jeden Fall weit überdurchschnittlich. Musst du wissen, ob du ihm soviel zahlen möchtest.Mehr ist natürlich immer besser für ihn. Wovon man aber auch gut leben kann ohne in saus und braus zu leben, man aber trotzdem auch auf das Geld schauen müsste:

+Wohnung 500€ (Zahl von dir übernommen)
+300- 350€ (für Essen (bei gesunder Ernährung braucht man meist so 200€), studentische Aktivitäten und Reisen)
+50€ Euro Semesterbeitrag inkl.Semesterticket (sind meist um die 2*300€ = 600€ im Jahr)

Wären ungefähr 850-900€. Ich hatte damals im Bachelor sogar etwas weniger. Bin trotzdem gut über die Runden gekommen.

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WiWi Gast

An die Eltern unter uns: Wie hoch Unterhalt fürs Studium der Kinder

Ich finde 1200,- Euro sehr gut kalkuliert und auch das Essensgeld (hinzu kommen ja auch noch Hygieneartikel, Putzzeug etc.) defintiv nicht zu niedrig angesetzt. BIn mit diesem Betrag gut ausgekommen, ohne am Ende des Monats jeden Pfennig zweimal umzudrehen. Wenn ihr diese finanzielle Möglichkeit habt, nutzt sie! Ich war stets extrem dankbar, nicht arbeiten zu müssen (getan habe ich es trotzdem zwischendurch), um mich voll und ganz auf mein Studium zu konzentrieren. Im Gegenzug habe ich dann aber auch entsprechende Leistungen erzielt. Wäre dem nicht so gewesen, hätte meine Mutter mir den Geldhahn zugedreht und das finde ich auch legitim.

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WiWi Gast

An die Eltern unter uns: Wie hoch Unterhalt fürs Studium der Kinder

WiWi Gast schrieb am 09.08.2018:

In Anlehnung an die Wohnungssuch-Beiträge hier im Forum:
Wie hoch ist eure finanzielle Unterstützung für eure Kinder im Studium?
Mein Ältester ist mit seinem FSJ fertig und wird zum Wintersemester in einer eher teuren Stadt in Süddeutschland mit dem Studium des Wirtschaftsingenieurwesens beginnen.

Ich möchte den richtigen Grad finden, ihn einerseits einen bestmöglichen Start zu gewährleisten, ihn aber andererseits nicht zu sehr zu verwöhnen. Leider sind die Kinder von den Eltern in unserem Bekanntenkreis noch etwas vom Studienalter entfernt.

Ich musste während meines Studiums viel nebenbei arbeiten und möchte meinen Kindern einen gewissen Luxus ermöglichen (bspw. eigenständiges Reisen und andere Aktivitäten), der mir verwehrt geblieben ist. Meinen Kindern etwas bieten zu können, war auch einer meiner Motivationen für meinen Karriereweg.

Ich dachte bisher an eine Summe von insgesamt 1.200Euro/Monatlich. Dafür erhält er aber keine weiteren Zahlungen, sondern soll lernen damit zu haushalten und seine Prioritäten selbst zu legen. Ich möchte ihm also nicht zwischendurch etwas "zustecken".
Auf die 1.200Euro bin ich so gekommen:

  • 500Euro WG-Zimmer (etwas Recherche betrieben)
  • 250Euro Essen
  • 200Euro "Studentische Aktivitäten" (mal einen Trinken gehen, Kino, kleine Ausflüge mit Freunden)
  • 100Euro Studiumsbezogene Aufwände (Materialien, Semesterbeitrag, Semesterticket...)
  • 150Euro Reisen, ICE in die Heimat, Außerplanmäßige Ausgaben

Wie wärs mit:
380 Miete für Einzelappartment in Studentenwohnheim (WG 290)
190 am 1. Jeden Monats
190 am 15. Jeden Monats
Und das war's. Reicht für ein normales Studentenleben komplett aus. Alle weiteren Ausgaben sind sogesehen Luxus und müssen durch Jobs an der uni oder Werkstudententätigkeiten geleistet werden (gut im Lebenslauf).
Oder was auch super ist: Dein Kind sollte anfangen in den Ferien für 6-8 Wochen einen Ferienjob zB am Band von Daimler &co zu machen. Da kommen 3000-4000 euro netto bei Rum wovon er sich auch was leisten kann.

Das alles so klappt habe ich bewiesen. Meine Eltern haben mich so unterstützt und ich habe mich schon sehr privilegiert gefühlt weil Unterstützung der Eltern kein Standard ist!

Alles in allem wären deine 1200 schon sehr sehr verwöhnend

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WiWi Gast

An die Eltern unter uns: Wie hoch Unterhalt fürs Studium der Kinder

Vielen Dank für die hilfreichen Beiträge. Vor allem das Thema Essen interessiert mich (s.u.).

Bezüglich der Motivation zum Arbeiten: Er wird ja wahrscheinlich mindestens 3, eher 4 Praktika während seiner Studienzeit (inkl. Master) machen müssen.

Arbeite selbst in der Industrie und sehe, was für starke Profile die Uni-Absolventen heutzutage mitbringen. Arbeiten fördert den Charakter, da stimme ich euch zu. Allerdings hatte ich selbst während meines Studiums kein "Studentenleben" gehabt wegen des notwendigen Jobbens. Das möchte ich meinen Kindern unbedingt ermöglichen.

Außerdem hat er bereits vor, sich auch ehrenamtlich zu engagieren - das finde ich sinnvoller als die meisten Nebenjobs und das möchte ich auch fördern.

Ich habe meinem Sohn die Aufgabe gegeben, mir zu sagen, was er voraussichtlich in einer Vollkostenbetrachtung monatlich benötigen würde. Da kam als Antwort 800Euro. Vielleicht sollte ich auch damit starten und er kann später argumentativ mehr "raushandeln", denn 800Euro würden mE garantiert nicht ausreichen, wenn ich ihm nicht andere Dinge außerplanmäßig sponsore.

Ahso, und das Thema Essen wurde oft angesprochen: Das habe ich ungefähr von unserem derzeitigem Familienbedarf abgeleitet. Finde aber 8Euro/Tag nicht übertrieben. Habe gerade auf der Website der Mensa geschaut. Für ein vollwertiges Essen ist man bei ~4Euro. 2Euro Frühstück + 2Euro Abendessen --> Meines Erachtens schon recht knapp kalkuliert? Habe ich dort einen Denkfehler? Es muss ja auch nicht immer Bio sein, aber eine ausgewogene und gesunde Ernährung hat bei uns in der Familie eine hohe Bedeutung und sollte unabhängig vom Studentenstatus sein (wenn man es sich leisten kann).

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WiWi Gast

An die Eltern unter uns: Wie hoch Unterhalt fürs Studium der Kinder

Man kommt um einiges günstiger wenn der Sohn einer Verbindung (insb. Burschenschaft) betritt, von dem Netzwerk ganz zu schweigen :)

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WiWi Gast

An die Eltern unter uns: Wie hoch Unterhalt fürs Studium der Kinder

Die Frage ist eher wie man sein Kind Wing und das auch noch an einer non-target studieren lassen kan....

Wollen Sie etwa, dass sich es Ihr Sohn später einmal nicht leisten kann seine Kinder in einem solchen Umfang zu unterstützen?

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WiWi Gast

An die Eltern unter uns: Wie hoch Unterhalt fürs Studium der Kinder

Ich finde 1200 schon okay. Das ist sicherlich kein Betrag von dem der Junge nur noch mit Champagner um sich spritzt. Ich war mit ca. 1000€ unterwegs, dafür aber in Köln und mit 350€ Miete.

Wie man sich auch annähern kann ist Wohnung + Baföghöchstsatz zu zahlen. Würde ja bei dir tatsächlich auch ca. auf die 1200 rauslaufen. Ich würde ehrlich gesagt schon gucken, dass deine Kinder nicht nebenher arbeiten müssen. Das ist schon ein guter Wettbewerbsvorteil gegenüber den Kommilitonen und kann sich in besseren Noten und mehr Karriereoptionen auszahlen. Letztendlich will man das beste für seine Kinder und da sind die paar hundert euro mehr schon gut investiert.

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WiWi Gast

An die Eltern unter uns: Wie hoch Unterhalt fürs Studium der Kinder

Ich muss mich da mal mehr auf die Seite deines Kindes schlagen. Das WIng-Studium ist extrem fordernd, mir wäre es wichtiger, dass mein Kind sich darauf konzentriert, gute Leistungen im Studium zu erbringen, als sich mit irgendwelchen, meist sinnlosen, Nebentätigkeiten rumschlagen zu müssen oder sich zu sorgen, ob das Geld für den Monat reicht.

1200€ finde ich genau richtig. Auch deine Aufschlüsselung ist ziemlich realistisch (bin noch Student).

Ich habe mit meinen Eltern den Deal, dass sie mich "komfortabel" unterstützen, ich dafür aber auch Leistung im Studium bringe. Mein Tipp: sprich das mit Deinem Sohn durch und lass ihn wissen, dass es ihm gut gehen wird, du dafür aber auch was sehen willst.

Ein Kind, dass 1/2/5 Semester dranhängen muss oder abbricht ist deutlich teuerer als +-200€ von Anfang an. Für viele Eltern ist das keine existenzbedrohende Summe, aber für Studenten zählt jeder 10er mehr (sieht man ja auch hier an der Diskussion).

Alternativ kannst du den Betrag ja auch sukzessive kürzen. In den höheren Semestern ist es deutlich leichter "sinnvolle" Nebentätigkeiten machen zu können (u.a. am Lehrstuhl arbeiten), das ist als Ersti quasi unmöglich.

Ich drücke Deinem Sohn die Daumen, dass Du dich hier von den ganzen Neidern nicht zu sehr beeinflussen lässt ;)

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WiWi Gast

An die Eltern unter uns: Wie hoch Unterhalt fürs Studium der Kinder

Man muss ja auch nicht jede Mahlzeit aus der Mensa nehmen, sondern vielleicht auch mal selbst zuhause kochen... ist deutlich günstiger und besser.

1200€ ist in meinen Augen extrem viel. Vielleicht bin ich nur geringere Maßstäbe gewohnt, aber ich nehme beispielsweise keinen Cent meiner Eltern an. Finanziell sind es nur knapp 180€ durch Bafög und circa 500-700€ durch eine Werkstudentenstelle. Und trotzdem kann ich mir vieles leisten, bei Rewe einkaufen, dazu wahrscheinlich in den Augen vieler wie ein Klischee-BWLer in guten Hemden rumlaufen und 450€ Miete berappen. Scheint also möglich zu sein, man muss nur diszipliniert sein. Und für einen Top-Schnitt reicht es auch noch, also kann auch das keine Ausrede sein...

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WiWi Gast

An die Eltern unter uns: Wie hoch Unterhalt fürs Studium der Kinder

Hab von 2011-2016 erst 600, dann 700 bekommen. Reicht locker wenn man zwischendurch mal ein Praktikum macht und sparsam lebt.

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WiWi Gast

An die Eltern unter uns: Wie hoch Unterhalt fürs Studium der Kinder

WiWi Gast schrieb am 10.08.2018:

Man muss ja auch nicht jede Mahlzeit aus der Mensa nehmen, sondern vielleicht auch mal selbst zuhause kochen... ist deutlich günstiger und besser.

1200€ ist in meinen Augen extrem viel. Vielleicht bin ich nur geringere Maßstäbe gewohnt, aber ich nehme beispielsweise keinen Cent meiner Eltern an. Finanziell sind es nur knapp 180€ durch Bafög und circa 500-700€ durch eine Werkstudentenstelle. Und trotzdem kann ich mir vieles leisten, bei Rewe einkaufen, dazu wahrscheinlich in den Augen vieler wie ein Klischee-BWLer in guten Hemden rumlaufen und 450€ Miete berappen. Scheint also möglich zu sein, man muss nur diszipliniert sein. Und für einen Top-Schnitt reicht es auch noch, also kann auch das keine Ausrede sein...

Studierst du zufällig an der FH Hintertupfingen?

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WiWi Gast

An die Eltern unter uns: Wie hoch Unterhalt fürs Studium der Kinder

Halte Miete + 500 € für den Rest für angemessen. 300 € zusätzlich zur Miete sind viel zu wenig, vor allem in einer Großstadt. Als Mann braucht man in der Regel auch einfach mehr Geld für Essen als als Frau. Da würde ich alleine ~300 € monatlich schon für Essen ansetzen, wenn man sich auch mal irgendwo Take-away mäßig was holen will.

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WiWi Gast

An die Eltern unter uns: Wie hoch Unterhalt fürs Studium der Kinder

Miete fürs WG Zimmer + Kindergeld, das reicht.

Als Werkstudent 10 Stunden nebenbei arbeiten geht immer, dann hat er immer noch ein "richtiges Studentenleben" (was auch immer das ist) und hat genügend Geld für alles.

Klar willst du was geben, aber was nützt es wenn Studenten von Daddy's Kohle große Reisen machen und diesen Lebensstandard danach nicht halten können wenn sie auf eigenen Füßen stehen? Man muss sich ja steigern können....wenn man bereits vorher gepampert wird, dann macht sich später oft Unzufriedenheit breit.

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WiWi Gast

An die Eltern unter uns: Wie hoch Unterhalt fürs Studium der Kinder

Als jemand der aus der oberen Mittelschicht kommt halte ich Miete+300 für viel zu wenig.

Klar, wenn man wirklich der Student sein möchte der jeden Tag Nudeln mit Ketchup frisst und kaum Aktivitäten machen kann passt das - aber ich geh mit meinen Kommilitonen regelmäßig zum Badesee oder Schwimmbad (5Euro) und dann wird sich auch mal am Imbiss eine Pizza gekauft (7 Euro).
Wir treffen uns öfters auch mal so zum "chillen" und snacken. Da wird dann eine Pizza bestellt und sich mit Bionade und Glas Wein in den Park oder an den Friedberger Platz gesetzt zum Picknik das kostet auch 10€. Und bei solchen Aktivitäten ist man schnell der soziale Außenseiter wenn man halt leider kein Geld hat und sich mit einer Salzstangenpackung und Mineralwasser daneben setzt.

Auch wenn er mal in eine Diskothek gehen möchte sind dann mal mindestens 20 Euro weg.

Daher finde ich deine Kalkulation aus dem ersten Post passend!

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WiWi Gast

An die Eltern unter uns: Wie hoch Unterhalt fürs Studium der Kinder

Mit 1200 Euro ist er auf jeden Fall gut dabei und kann sich darauf gefasst machen den ein oder anderen blöden Spruch von Kommilitonen zu hören. Die meisten Sutdenten, die ich kenne bekommen von ihren Eltern maximal den Bafög Satz, also meist so um die 500-600 Euro rum. (oder eben direkt Bafög) Dazu dann einen 450 Euro Job und man je nach Stadt ganz gut durch. Ich hatte zugegebenermaßen auch etwas mehr bekommen als die Kommilitonen, aber ist auch schön wenn man nicht jeden Cent zweimal umdrehen muss :)

Mit den 8 Euro Essen am Tag kommt man schon durch, wie du siehst geben viele ja gerade mal 4-5 aus. Ich gebe auch recht viel für Essen aus, weil mir gesunde Ernährung wichtig ist, aber zur Not kommt man eben auch mit Haferflocken und Nudeln aus .

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WiWi Gast

An die Eltern unter uns: Wie hoch Unterhalt fürs Studium der Kinder

wieviele Kinder hast du? Sofern es dein einzigstes Kind ist, kann man über höhere Summen reden. Allerdings finde ich 1,2k für viel zu hoch gegriffen. Da lernt dein Sohn ja garnicht mit Geld umzugehen.

Ich habe als Faustregel (3 Kinder) pro Kind ca. 5% vom verfügbaren Einkommen zu spendieren. Wohnen (noch Zuhause)/Essen/Handyverträge ist hier aber nicht mit eingerechnet. Und ich finde das ist schon ordentlich.

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WiWi Gast

An die Eltern unter uns: Wie hoch Unterhalt fürs Studium der Kinder

Ich habe nichts von meinen Eltern bekommen bin aber selbst arbeiten gegangen während des Studiums und hatte ca. 1800 netto die waren inklusive eines Autos in München aber mehr oder minder jeden Monat bis auf Urlaubsrücklagen weg.

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WiWi Gast

An die Eltern unter uns: Wie hoch Unterhalt fürs Studium der Kinder

WiWi Gast schrieb am 10.08.2018:

Ich habe nichts von meinen Eltern bekommen bin aber selbst arbeiten gegangen während des Studiums und hatte ca. 1800 netto die waren inklusive eines Autos in München aber mehr oder minder jeden Monat bis auf Urlaubsrücklagen weg.

Auto und Urlaubsrücklagen als Student, och du Armer :D

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WiWi Gast

An die Eltern unter uns: Wie hoch Unterhalt fürs Studium der Kinder

Auch ich finde deine Kalkulation sehr gut, evtl 100€ weniger.
Was ich an deiner Stelle jedoch wirklich forcieren würde ist, dass er mit diesem Geld auskommen MUSS und du nicht direkt nachgibst wenn er außerplanmäßige Finanzspritzen benötigt. Dann muss er eben arbeiten.
Ich hatte genau diesen Fall im Freundeskreis (10 Jahre her) - besagter Kommilitone erfuhr eine sehr solide UNterstützung durch die Eltern. Hat dann jedoch jeden zweiten Abend Essen bestellt und war am 20. des Monats pleite. Natürlich hat Mami ihm dann bei Besuchen in der Heimat den ein oder anderen 100er zugeschoben...

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WiWi Gast

An die Eltern unter uns: Wie hoch Unterhalt fürs Studium der Kinder

WiWi Gast schrieb am 10.08.2018:

Vielen Dank für die hilfreichen Beiträge. Vor allem das Thema Essen interessiert mich (s.u.).

Bezüglich der Motivation zum Arbeiten: Er wird ja wahrscheinlich mindestens 3, eher 4 Praktika während seiner Studienzeit (inkl. Master) machen müssen.

Arbeite selbst in der Industrie und sehe, was für starke Profile die Uni-Absolventen heutzutage mitbringen. Arbeiten fördert den Charakter, da stimme ich euch zu. Allerdings hatte ich selbst während meines Studiums kein "Studentenleben" gehabt wegen des notwendigen Jobbens. Das möchte ich meinen Kindern unbedingt ermöglichen.

Außerdem hat er bereits vor, sich auch ehrenamtlich zu engagieren - das finde ich sinnvoller als die meisten Nebenjobs und das möchte ich auch fördern.

Ich habe meinem Sohn die Aufgabe gegeben, mir zu sagen, was er voraussichtlich in einer Vollkostenbetrachtung monatlich benötigen würde. Da kam als Antwort 800Euro. Vielleicht sollte ich auch damit starten und er kann später argumentativ mehr "raushandeln", denn 800Euro würden mE garantiert nicht ausreichen, wenn ich ihm nicht andere Dinge außerplanmäßig sponsore.

Ahso, und das Thema Essen wurde oft angesprochen: Das habe ich ungefähr von unserem derzeitigem Familienbedarf abgeleitet. Finde aber 8Euro/Tag nicht übertrieben. Habe gerade auf der Website der Mensa geschaut. Für ein vollwertiges Essen ist man bei ~4Euro. 2Euro Frühstück + 2Euro Abendessen --> Meines Erachtens schon recht knapp kalkuliert? Habe ich dort einen Denkfehler? Es muss ja auch nicht immer Bio sein, aber eine ausgewogene und gesunde Ernährung hat bei uns in der Familie eine hohe Bedeutung und sollte unabhängig vom Studentenstatus sein (wenn man es sich leisten kann).

Zum Thema Essen: ich bin da bei dir, empfinde es auch als eher knapp kalkuliert. Ich benötige rund 300 Euro. Zugegeben, Fleisch kaufe ich beim Metzger, aber dafür dann nur einmal pro Woche.

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WiWi Gast

An die Eltern unter uns: Wie hoch Unterhalt fürs Studium der Kinder

WiWi Gast schrieb am 10.08.2018:

WiWi Gast schrieb am 09.08.2018:

In Anlehnung an die Wohnungssuch-Beiträge hier im Forum:
Wie hoch ist eure finanzielle Unterstützung für eure Kinder im Studium?
Mein Ältester ist mit seinem FSJ fertig und wird zum Wintersemester in einer eher teuren Stadt in Süddeutschland mit dem Studium des Wirtschaftsingenieurwesens beginnen.

Ich möchte den richtigen Grad finden, ihn einerseits einen bestmöglichen Start zu gewährleisten, ihn aber andererseits nicht zu sehr zu verwöhnen. Leider sind die Kinder von den Eltern in unserem Bekanntenkreis noch etwas vom Studienalter entfernt.

Ich musste während meines Studiums viel nebenbei arbeiten und möchte meinen Kindern einen gewissen Luxus ermöglichen (bspw. eigenständiges Reisen und andere Aktivitäten), der mir verwehrt geblieben ist. Meinen Kindern etwas bieten zu können, war auch einer meiner Motivationen für meinen Karriereweg.

Ich dachte bisher an eine Summe von insgesamt 1.200Euro/Monatlich. Dafür erhält er aber keine weiteren Zahlungen, sondern soll lernen damit zu haushalten und seine Prioritäten selbst zu legen. Ich möchte ihm also nicht zwischendurch etwas "zustecken".
Auf die 1.200Euro bin ich so gekommen:

  • 500Euro WG-Zimmer (etwas Recherche betrieben)
  • 250Euro Essen
  • 200Euro "Studentische Aktivitäten" (mal einen Trinken gehen, Kino, kleine Ausflüge mit Freunden)
  • 100Euro Studiumsbezogene Aufwände (Materialien, Semesterbeitrag, Semesterticket...)
  • 150Euro Reisen, ICE in die Heimat, Außerplanmäßige Ausgaben

Wie wärs mit:
380 Miete für Einzelappartment in Studentenwohnheim (WG 290)
190 am 1. Jeden Monats
190 am 15. Jeden Monats
Und das war's. Reicht für ein normales Studentenleben komplett aus. Alle weiteren Ausgaben sind sogesehen Luxus und müssen durch Jobs an der uni oder Werkstudententätigkeiten geleistet werden (gut im Lebenslauf).
Oder was auch super ist: Dein Kind sollte anfangen in den Ferien für 6-8 Wochen einen Ferienjob zB am Band von Daimler &co zu machen. Da kommen 3000-4000 euro netto bei Rum wovon er sich auch was leisten kann.

Das alles so klappt habe ich bewiesen. Meine Eltern haben mich so unterstützt und ich habe mich schon sehr privilegiert gefühlt weil Unterstützung der Eltern kein Standard ist!

Alles in allem wären deine 1200 schon sehr sehr verwöhnend

+1

Es gibt heutzutage gute Möglichkeiten in den Ferien einen Haufen Geld zu erarbeiten ohne dass das Studium darunter leidet.. und wenn es vllt nur 4 Wochen Ferienarbeit sind -> das Geld reicht dicke für ein Semester

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WiWi Gast

An die Eltern unter uns: Wie hoch Unterhalt fürs Studium der Kinder

Und wieso kannst du nicht arbeiten gehen ?

WiWi Gast schrieb am 10.08.2018:

Als jemand der aus der oberen Mittelschicht kommt halte ich Miete+300 für viel zu wenig.

Klar, wenn man wirklich der Student sein möchte der jeden Tag Nudeln mit Ketchup frisst und kaum Aktivitäten machen kann passt das - aber ich geh mit meinen Kommilitonen regelmäßig zum Badesee oder Schwimmbad (5Euro) und dann wird sich auch mal am Imbiss eine Pizza gekauft (7 Euro).
Wir treffen uns öfters auch mal so zum "chillen" und snacken. Da wird dann eine Pizza bestellt und sich mit Bionade und Glas Wein in den Park oder an den Friedberger Platz gesetzt zum Picknik das kostet auch 10€. Und bei solchen Aktivitäten ist man schnell der soziale Außenseiter wenn man halt leider kein Geld hat und sich mit einer Salzstangenpackung und Mineralwasser daneben setzt.

Auch wenn er mal in eine Diskothek gehen möchte sind dann mal mindestens 20 Euro weg.

Daher finde ich deine Kalkulation aus dem ersten Post passend!

antworten
WiWi Gast

An die Eltern unter uns: Wie hoch Unterhalt fürs Studium der Kinder

Finde die 1200€ des TE etwas niedrig angesetzt.

Nehmen wir mal München als Beispiel pro Monat:

  • 1600€ für eine schöne 2-Zimmer Wohnung in der Innenstadt
  • 800€ Verpflegung (Selbst einkaufen, Essen bestellen, Essen gehen)
  • 150-250€ je nach Reichweite für das MVV Ticket
  • 300€ fürs Auto
  • 200€ Sparen für Urlaub
  • 300€ Hobbys (Mitgliedschaften, Feiern etc)
  • 500€ Rücklagen (Niedrig angesetzt, davon kann man sich nicht mal eben nen neuen Laptop oder so kaufen, falls dieser kaputt geht)

Würde also so 4000€ für deinen Sohn ansetzen, damit er ein normales Leben führen kann und sich nicht sonderlich einschränken muss.

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WiWi Gast

An die Eltern unter uns: Wie hoch Unterhalt fürs Studium der Kinder

WiWi Gast schrieb am 10.08.2018:

WiWi Gast schrieb am 10.08.2018:

Man muss ja auch nicht jede Mahlzeit aus der Mensa nehmen, sondern vielleicht auch mal selbst zuhause kochen... ist deutlich günstiger und besser.

1200€ ist in meinen Augen extrem viel. Vielleicht bin ich nur geringere Maßstäbe gewohnt, aber ich nehme beispielsweise keinen Cent meiner Eltern an. Finanziell sind es nur knapp 180€ durch Bafög und circa 500-700€ durch eine Werkstudentenstelle. Und trotzdem kann ich mir vieles leisten, bei Rewe einkaufen, dazu wahrscheinlich in den Augen vieler wie ein Klischee-BWLer in guten Hemden rumlaufen und 450€ Miete berappen. Scheint also möglich zu sein, man muss nur diszipliniert sein. Und für einen Top-Schnitt reicht es auch noch, also kann auch das keine Ausrede sein...

Studierst du zufällig an der FH Hintertupfingen?

Nö. An welcher meiner Aussagen hängst Du Dich auf?

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WiWi Gast

An die Eltern unter uns: Wie hoch Unterhalt fürs Studium der Kinder

Also ich finde es schon sehr großzügig kalkuliert. Gerade auch mal arbeiten zu müssen tut glaub ich ganz gut. Natürlich sollte das Studium nicht vor lauter Arbeiten in den Hintergrund rücken. Aber zumindest 8 Stunden die Woche sind in meinen Augen, wenn nicht gerade Prüfungen sind, locker drin (zumindest in meinem WiWi Studium). Mir hat es gut getan in den ersten Semestern einfach auch mal kellnern zu gehen. Gerade jetzt wo niemand mehr zum Bund/Zivi muss, verliert man sonst als Student relativ schnell die Haftung zur anderen Seite der Arbeitswelt außerhalb von klimatisierten Büros und Flughäfen. Außerdem hat es zumindest mich motiviert, was aus meinem studium zu machen, dass ich eben nicht in irgendeinem unterbezahlen sklavenjob lande. Zeit zum ausgiebig in der Bibliothek zu sitzen und 2 mal die Woche feiern gehen war trotzdem da. Und in den späteren Semestern bietet sich ja dann sowieso die Möglichkeit einen aspruchsvolleren Werkstudentenjob zu machen.

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WiWi Gast

An die Eltern unter uns: Wie hoch Unterhalt fürs Studium der Kinder

Am Besten als Barmann arbeiten.
Lernst viele neue Leute kennen und mit Trinkgeld verdienst du richtig richtig gut...

WiWi Gast schrieb am 10.08.2018:

Also ich finde es schon sehr großzügig kalkuliert. Gerade auch mal arbeiten zu müssen tut glaub ich ganz gut. Natürlich sollte das Studium nicht vor lauter Arbeiten in den Hintergrund rücken. Aber zumindest 8 Stunden die Woche sind in meinen Augen, wenn nicht gerade Prüfungen sind, locker drin (zumindest in meinem WiWi Studium). Mir hat es gut getan in den ersten Semestern einfach auch mal kellnern zu gehen. Gerade jetzt wo niemand mehr zum Bund/Zivi muss, verliert man sonst als Student relativ schnell die Haftung zur anderen Seite der Arbeitswelt außerhalb von klimatisierten Büros und Flughäfen. Außerdem hat es zumindest mich motiviert, was aus meinem studium zu machen, dass ich eben nicht in irgendeinem unterbezahlen sklavenjob lande. Zeit zum ausgiebig in der Bibliothek zu sitzen und 2 mal die Woche feiern gehen war trotzdem da. Und in den späteren Semestern bietet sich ja dann sowieso die Möglichkeit einen aspruchsvolleren Werkstudentenjob zu machen.

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WiWi Gast

An die Eltern unter uns: Wie hoch Unterhalt fürs Studium der Kinder

Ich würde auch eher was im Bereich des Bafög Höchstsatzes vorschlagen oder etwas darüber (800€). Damit wird er nicht hungern aber es motiviert ihn einen kleinen Nebenjob zu suchen damit auch Reisen und Feiern drin sind. Ist denke ich eine gute Balance.

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WiWi Gast

An die Eltern unter uns: Wie hoch Unterhalt fürs Studium der Kinder

Ja lass ihn ruhig arbeiten, aber beschwer dich nicht, wenn die Noten drunter leiden.

WiIng ist im Gegensatz zu BWL kein Schmalspurstudium, wo man noch einfach nebenbei 2-3 Tage Arbeiten kann. WiIng ist Zeit und Lernintensiv!

Gib ihm den Freiraum zum Lernen! Dafür sind die 1200 voll in Ordnung und nicht zu viel!

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WiWi Gast

An die Eltern unter uns: Wie hoch Unterhalt fürs Studium der Kinder

Hier der TE. Finde es löblich, dass hier so viele selbstständige Menschen unterwegs sind, die wie ich einen großen Teil des Studiums selbst finanzieren. Aber ganz ehrlich: Habt ihr nicht das Gefühl, dadurch manchmal etwas verpasst zu haben? Meine Frau und ich haben dieses Gefühl bis heute.

Kurze Klarstellung, um die Situation meines Sohnes besser darzustellen:

WIng an einer TU, Semesterferien sind wegen Klausuren nur im Sommer für ~6Wochen.
Er wird diese Zeit für fachrelevante Praktika nutzen wollen. Eine Arbeit am Band halte ich für nicht sinnvoll, nur um den Wert des Geldes zu erlernen, wenn man in der Zeit ein (Auslands-)Praktikum machen kann.

Während des Semesters sind mir zwei Dinge wichtig: Er soll genug Zeit für das Studieren haben und genug Zeit haben, Freiheiten zu genießen und zu leben. Und da ist meinem Sohn bspw. eine ehrenamtliche Tätigkeit wichtig. Warum kellnern, wenn man einer sinnstiftenderen Tätigkeit nachgehen kann und die finanzielle Situation es zulässt? Meine Kinder wurden bodenständig erzogen. Das Privileg des Geldes und ihrer Situation ist ihnen bewusst.

Passend zu dem Thread "Bodenhaftung verloren", fühle ich mich nach den ganzen Antworten etwas so.

Ich kann mir keine bessere Investition unseres Geldes vorstellen, als in eine erfahrungsreiche und schöne Studienzeit? Da gehören Praktika und Pauken dazu, aber doch ebenso Reisen, mal bis 14Uhr den Rausch ausschlafen und mit Freunden Aktivitäten jeglicher Art zu starten, WENN die Mittel verfügbar sind.

So habe ich mir das jedenfalls bis heute (naiv?) vorgestellt.

Weil gefragt wurde: 2Kinder und die finanzielle Belastung wäre unter 5% der laufenden Mittel pro Kind... Und selbst wenn es mehr wäre: Ich würde lieber auf ein schönes Auto oder einen Urlaub verzichten, als meine Kindern nicht unterstützen zu können. Mit warmen Händen geben können, ist ein schönes Gefühl.

Ich werde den Ratschlag berücksichtigen und erst einmal niedriger ansetzen. Das Problem, das ich sehe, ist dass mein Sohn wahrscheinlich nicht zugeben wird, wenn er mehr bräuchte.

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WiWi Gast

An die Eltern unter uns: Wie hoch Unterhalt fürs Studium der Kinder

WiWi Gast schrieb am 10.08.2018:

WiWi Gast schrieb am 10.08.2018:

Ich habe nichts von meinen Eltern bekommen bin aber selbst arbeiten gegangen während des Studiums und hatte ca. 1800 netto die waren inklusive eines Autos in München aber mehr oder minder jeden Monat bis auf Urlaubsrücklagen weg.

Auto und Urlaubsrücklagen als Student, och du Armer :D

Man muss dazu sagen das war von 2005-2009. Ich würde heute vermutlich mit den 1800 netto nicht mehr hinkommen.

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WiWi Gast

An die Eltern unter uns: Wie hoch Unterhalt fürs Studium der Kinder

Ich finde das locker 400 € zu hoch. Hab während des Studiums einen 400 € Job und eine kurzfristige Beschäfttigung gehabt, um über die Runden zu kommen. Meine Eltern haben mir bei der Wohnung einen kleinen Zuschuss gegeben und abundzu mal kleinigkeiten (gutes Essen, Putzzeug, ...) gekauft.

Einen BAföG-Anspruch hatte ich nicht.

Du kannst deinem Sohn ja am Anfag mal 1.000 € zur Verfügung stellen und das nach und nach reduzieren. Gib ihm halt die Gelegenheit, sich in den ersten Monaten auf Nebenjobs zu bewerben. Ich würde dann aber schauen, dass ich die Zuschüsse deutlich zurückfahre, damit er lernt auf eigenen Beinen zu stehen.

Das ist übrigens auch in Hinblick auf einen Berufseinstieg sinnvoll. Realistisch steigt dein Sohn mit Steuerklasse 1 mit 1.800 - 2.200 € netto ein. Zum Berufseinstieg kommen aber auch erhebliche Kosten auf ihn zu, schließlich will man nicht ewig leben wie ein Student. Wenn du ihn jetzt zu sehr verwöhnst, ist der Berufseinstieg ohne Unterstützung hart.

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WiWi Gast

An die Eltern unter uns: Wie hoch Unterhalt fürs Studium der Kinder

WiWi Gast schrieb am 10.08.2018:

Einen BAföG-Anspruch hatte ich nicht.

Das ist übrigens auch in Hinblick auf einen Berufseinstieg sinnvoll. Realistisch steigt dein Sohn mit Steuerklasse 1 mit 1.800 - 2.200 € netto ein. Zum Berufseinstieg kommen aber auch erhebliche Kosten auf ihn zu, schließlich will man nicht ewig leben wie ein Student. Wenn du ihn jetzt zu sehr verwöhnst, ist der Berufseinstieg ohne Unterstützung hart.

Realistisch wird der Sohn mit wing von einer tu, 4 Praktika und guten Noten (siehe Infos vom TE) mit 3-3.5k netto einsteigen.

Außerdem schreibt der TE indirekt von einem haushaltsnetto über 300k p.a. Und das in der Industrie. Daher tippe ich auf OMK bei irgendeinem automobiler und ebenfalls berufstätiger Frau. Da wird notfalls vitamin b vorhanden sein wenn der Sohn es nicht selbst schafft.

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WiWi Gast

An die Eltern unter uns: Wie hoch Unterhalt fürs Studium der Kinder

Wenn drin Sohn meint, dass er 800 Euro braucht dann würde ich ihm 800 Euro geben. "Gehaltsverhandlung" ist auch ein wichtiger Skill der gelernt werden will. Kein Arbeitgeber wird ihm später mehr zahlen als er einfordert.

Auskommen wird er damit auf jedenfall, wenn er auch sparsam sein muss bei 500 Miete. Würde vllt noch einen einmaligen Start Zuschuss von 1500 geben aber das muss dann für das erste Jahr reichen. Danach dann nochmal sprechen.

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WiWi Gast

An die Eltern unter uns: Wie hoch Unterhalt fürs Studium der Kinder

Ich finde es gehört auch einfach mal dazu im leben, ein bisschen kämpfen zu müssen. Dazu gehört eben auch das Gefühl "fuck, nur noch 50€ auf dem Konto". Dieses ganze rumgereise (ich rede jetzt von Asien, Afrika, ...) ist doch auch eine Entwicklung des letzten Jahrzehnts. Für mich gehört zum Studentenleben Bier für 1€, bis nachts in der Bibliothek sitzen und gute Gespräche bei Mensa Kaffee. Ich pesönlich bin fast froh, durch etwas Bafög zwar keine riesen Geldsorgen gehabt zu haben, aber auch zu wissen, dass ich mir die Position die ich jetzt habe (Master fast fertig, sehr gut bezahlter Werkstudenten job) selbst erkämpft habe. Für mich sind 4 Tage Zelten gehen nach wie vor was unfassbar cooles. Von den ganzen Weltreisenden wird man dafür nur belächelt.

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WiWi Gast

An die Eltern unter uns: Wie hoch Unterhalt fürs Studium der Kinder

Wir zahlen ihr netto 600 EUR im Monat.
Mietzahlung übernehme ich doch muss sie den Rest selbst leisten.
Geschenke von der Familie im Rahmen von total 300EUR pro Anlass.

Sie absolviert Praktika in den Ferien und finanziert sich so Ihren Urlaub als auch den "Luxus" den sie scheinbar braucht. - Euch sollte immer bewusst sein, dass das Umfeld einen großen Einfluss hat. Eigentlich möchte ich nicht darüber nachdenken, doch kann ich mir sehr gut vorstellen wie ihr Freund größtenteils Essen und Urlaub zahlt - besonders die ganzen Taschen und Accs...

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WiWi Gast

An die Eltern unter uns: Wie hoch Unterhalt fürs Studium der Kinder

Ich habe zwei Kinder. Für mich kommt nicht im geringsten in Frage deren Studium zu finanzieren und sie durchzufüttern. Wenn sie studieren wollen, begrüße ich das sehr und ich will das auch fördern. Ich werde auch gerne Geld als zinsloses Darlehen ausreichen. Aber es gibt kein Geld "geschenkt" was einfach so vom Himmel runterfällt.

Meine Frau und ich haben uns größere Geldgeschenke auch alles selbst aufgebaut und mussten von Anfang selbst Verantwortung dafür übernehmen dass alles funktioniert und auch dafür einstehen, dass die Darlehen nach unserem Studium abbezahlt werden. Ich halte das für eine wichtige und prägende Erfahrung für die Entwicklung der Persönlichkeit in den Zwanzigern. Man kann auch mal 1.000 Euro zum Umzug dazu geben, kein Thema. Aber jeden Monat einfach mal einen Check von 1.000 Euro überweisend damit die Kids sorglos sind, das ist für mich eine erzieherische Todsünde.

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WiWi Gast

An die Eltern unter uns: Wie hoch Unterhalt fürs Studium der Kinder

Finde die Rechnung/Logik unter deinen Prämissen gut (als Wing in Darmstadt). Ist aber definitiv über dem Durchschnitt und dem was man braucht. Davon wird er dann - wenn er will - viel feiern/im Vergleich zu seinen Kommilitonen dekadenter leben können.

Würde den Endbetrag aber an die Miete koppeln. Versucht am Besten zu Beginn ein WG-Zimmer im Studentenwohnheim zu kriegen -> max 300 -> 1000 gesamt. Hilft ihm auch richtig ins Studileben einzusteigen und Leute kennenzulernen.

Wenn er dann irgendwann doch eine teurere WG/kleine Wohnumg braucht, kannst du ja bis +200 dazugeben.

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WiWi Gast

An die Eltern unter uns: Wie hoch Unterhalt fürs Studium der Kinder

In Frankfurt hat der Durchschnittsstudent ca. 1000 Euro pro Monat (wurde vor einiger Zeit mal im Radio gesagt) weshalb ich 1000 Euro je nach Stadt/Region für absolut in Ordnung halte. In Rostock oder Chemnitz würde ich es allerdings nach unten anpassen.

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WiWi Gast

An die Eltern unter uns: Wie hoch Unterhalt fürs Studium der Kinder

Wer schickt seine Kinder denn freiwillig in die neuen Bundesländer?

WiWi Gast schrieb am 10.08.2018:

In Frankfurt hat der Durchschnittsstudent ca. 1000 Euro pro Monat (wurde vor einiger Zeit mal im Radio gesagt) weshalb ich 1000 Euro je nach Stadt/Region für absolut in Ordnung halte. In Rostock oder Chemnitz würde ich es allerdings nach unten anpassen.

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WiWi Gast

An die Eltern unter uns: Wie hoch Unterhalt fürs Studium der Kinder

Wenigstens eine realitätsnahe Aufzählung hier. Vielen Dank dafür.

WiWi Gast schrieb am 10.08.2018:

Finde die 1200€ des TE etwas niedrig angesetzt.

Nehmen wir mal München als Beispiel pro Monat:

  • 1600€ für eine schöne 2-Zimmer Wohnung in der Innenstadt
  • 800€ Verpflegung (Selbst einkaufen, Essen bestellen, Essen gehen)
  • 150-250€ je nach Reichweite für das MVV Ticket
  • 300€ fürs Auto
  • 200€ Sparen für Urlaub
  • 300€ Hobbys (Mitgliedschaften, Feiern etc)
  • 500€ Rücklagen (Niedrig angesetzt, davon kann man sich nicht mal eben nen neuen Laptop oder so kaufen, falls dieser kaputt geht)

Würde also so 4000€ für deinen Sohn ansetzen, damit er ein normales Leben führen kann und sich nicht sonderlich einschränken muss.

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WiWi Gast

An die Eltern unter uns: Wie hoch Unterhalt fürs Studium der Kinder

Semesterticket kostet 2x im Jahr 196 EUR.

WiWi Gast schrieb am 10.08.2018:

Wenigstens eine realitätsnahe Aufzählung hier. Vielen Dank dafür.

WiWi Gast schrieb am 10.08.2018:

Finde die 1200€ des TE etwas niedrig angesetzt.

Nehmen wir mal München als Beispiel pro Monat:

  • 1600€ für eine schöne 2-Zimmer Wohnung in der Innenstadt
  • 800€ Verpflegung (Selbst einkaufen, Essen bestellen, Essen gehen)
  • 150-250€ je nach Reichweite für das MVV Ticket
  • 300€ fürs Auto
  • 200€ Sparen für Urlaub
  • 300€ Hobbys (Mitgliedschaften, Feiern etc)
  • 500€ Rücklagen (Niedrig angesetzt, davon kann man sich nicht mal eben nen neuen Laptop oder so kaufen, falls dieser kaputt geht)

Würde also so 4000€ für deinen Sohn ansetzen, damit er ein normales Leben führen kann und sich nicht sonderlich einschränken muss.

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WiWi Gast

An die Eltern unter uns: Wie hoch Unterhalt fürs Studium der Kinder

selbst Student Ende Master im Süden Deutschlands: 900€ sind der schnitt, was für mich schon sehr hoch ist

Ich bekomme Wohnung/ WG Zimmer: rund 350-400
Versicherungen
200 zum leben
Ab und zu mal Geld für Ticket oder Mitfahrgelegenheit

fertig.

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WiWi Gast

An die Eltern unter uns: Wie hoch Unterhalt fürs Studium der Kinder

Du hast wohl ein sehr erfülltest Leben!

WiWi Gast schrieb am 10.08.2018:

Ich habe zwei Kinder. Für mich kommt nicht im geringsten in Frage deren Studium zu finanzieren und sie durchzufüttern. Wenn sie studieren wollen, begrüße ich das sehr und ich will das auch fördern. Ich werde auch gerne Geld als zinsloses Darlehen ausreichen. Aber es gibt kein Geld "geschenkt" was einfach so vom Himmel runterfällt.

Meine Frau und ich haben uns größere Geldgeschenke auch alles selbst aufgebaut und mussten von Anfang selbst Verantwortung dafür übernehmen dass alles funktioniert und auch dafür einstehen, dass die Darlehen nach unserem Studium abbezahlt werden. Ich halte das für eine wichtige und prägende Erfahrung für die Entwicklung der Persönlichkeit in den Zwanzigern. Man kann auch mal 1.000 Euro zum Umzug dazu geben, kein Thema. Aber jeden Monat einfach mal einen Check von 1.000 Euro überweisend damit die Kids sorglos sind, das ist für mich eine erzieherische Todsünde.

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Hase

An die Eltern unter uns: Wie hoch Unterhalt fürs Studium der Kinder

WiWi Gast schrieb am 10.08.2018:

Ich würde das Budget wahrscheinlich erstmal auf 1000 Euro begrenzen (+ den ersten Semesterbeitrag übernehmen) und schauen wie er damit klar kommt. Ich würde ihm auch nicht komplett den Anreiz nehmen sich etwas durch eine Werkstudententätigkeit bzw. ein Praktikum in den Semesterferien dazuzuverdienen um dadurch seinen Lebensstandard zu erhöhen - das sind wichtige Erfahrungen. Wenn er sich dadurch motivieren lässt, könntest du ihm auch eine Art "Bonus" in Aussicht stellen wenn die Noten entsprechend gut sind (1000 zusätzlich je Semester bei einem Schnitt <1.7 oder so) - sicher nicht für jeden etwas, bei mir hätte es wahrscheinlich gewirkt bzw. ich hätte mich gefreut.

Mit der beste Beitrag bislang. Ich schließe mich der Meinung an, dass 1.000 Euro im Monat für einen Studenten vollkommen ausreichen:

  • 400 Euro für ein Zimmer (für Wohnheim oder WG absolut realistisch, kommt aber auch auf die Stadt an)
  • 300 Euro Essen (10 Euro pro Tag ist sehr großzügig kalkuliert und beinhaltet abends mal zwei oder drei Bier in der Kneipe oder mittags einen Kaffee trinken gehen)
  • 100 Euro studiumsbezogene Aufwände (auch großzügig wenn es den Semesterbeitrag beinhaltet, der bei den meisten staatlichen Unis 250-300 Euro/Semester beträgt; bleiben etwa 50 Euro/Monat für Drucke, Unterlagen/Schreibwaren, mal ein neues Mäppchen oder Rucksack usw.)
  • 200 Euro Freizeit und Sparen (so viel Freizeit sollte er eigentlich nicht haben, dass er 200 Euro im Monat verbraten kann)

Die 400 Euro für das Zimmer sind stark abhängig von der Stadt, aber in einer WG sollte man damit gut unterkommen, im Studentenwohnheim sowieso. Die verbleibenden 600 Euro sind wirklich mehr als genug. Umgerechnet sind das etwa 20 Euro pro Tag. Wenn man davon ausgeht, dass der Studiengang ach so aufwandsintensiv ist wie hier behauptet, da kein Schmalspur-BWLer, und er nebenbei ehrenamtlich aktiv sein möchte, wird er kaum dazu kommen jeden Tag 20 Euro auszugeben. Alles basierend darauf, dass er ansonsten keine Ausgaben für Versicherungen sowie größere Anschaffungen wie Laptop oder Smartphone hat.

Außerdem wäre ich dafür, auch eine leistungsabhängige Komponente in die Unterstützung einfließen zu lassen. Wer leistet, bekommt mehr. Ist später im Beruf ja nicht anders. So schaffst du zusätzliche Anreize gute Leistungen im Studium zu bringen bzw. sein Profil durch bestimmte Aktivitäten zu fördern. Ein mögliches Modell könnte sein:

  • 800 Euro fix
  • 200 Euro für das Ehrenamt, sodass er auf 1.000 Euro kommt solange das Amt ausgeübt wird (alternativ auch für die aktive Teilnahme in studentischen Initiativen/Arbeitskreisen)
  • 20 Euro x Anzahl Credit Points für eine bestandene Modulabschlussklausur als leistungsabhängiger Bonus (z.B. Modul mit 6 CP * 20 Euro = 120 Euro --> bei einem normalen BSc-Studiengang 30 CP/Semester * 20 Euro = 600 Euro/Semester oder 100 Euro/Monat zusätzlich)

Damit käme er auf maximal 1.100 Euro, womit er auf keinen Fall auf eine allzu bescheidene Lebensführunga angewiesen wäre. Alternativ kann man den Bonus auch detaillierter staffeln indem man ihn abhängig von den Note macht. Beispielsweise 30 Euro pro CP für eine Eins, 20 Euro pro CP für eine Zwei, 10 Euro pro CP für eine Drei. So würde er bei einem Durchschnitt von 2,0 auch auf die 600 Euro pro Semester kommen. Wenn dir die Abhängigkeit von Noten zu absolut ist, könnte man es auch unabhängig von der Note machen und die relative Leistung im Vergleich zu seinen Kommilitonen bewerten (Top 25% = 30 Euro, Top 50% = 20 Euro, Top 75% = 10 Euro). Dann wäre er nicht abhängig vom Bewertungsniveau der Uni bzw. der Professur und du bekommst keine Gerechtigkeits-Probleme, wenn deine Tochter später einen Studiengang oder eine Uni mit grundlegend anderem Notenniveau wählt und du bei ihr dasselbe Modell anwenden willst.

Meine Eltern haben das bei mir und meinen Geschwistern damals in der Schule so gehandhabt. Für uns gab es kein regelmäßiges Taschengeld, sondern Geld für die Schulzeugnisse. Das schafft Leistungsanreize und man lernt sehr gut mit seinem Einkommen zu haushalten. Das Modell wurde bei uns allerdings nicht auf das Studium übertragen. Ich habe regelmäßig nur das Elterngeld i.H.v. 184 Euro bekommen + unregelmäßig mal einen kleinen 4-stelligen Betrag wenn meine Eltern liquide waren (Bonusauszahlung, Immobilienverkauf usw.). Den Rest habe ich durch Bafög und Nebenjobs/Werkstudententätigkeiten gedeckt. Grundsätzliche fände ich ein solches Modell aber auch für das Studium gut, vorausgesetzt die Eltern können sich das für alle Kinder leisten. Wenn 1.200 Euro weniger als 5% eures Nettohaushaltseinkommen sind, bewegt ihr euch im Bereich von mind. 290k p.a., was wahnsinnig viel Geld ist. Dementsprechend finde ich es nicht verwerflich die Kinder beim Studium finanziell stark zu unterstützen. Ich würde das bei meinen Kindern genauso machen.

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WiWi Gast

An die Eltern unter uns: Wie hoch Unterhalt fürs Studium der Kinder

Hatte in Stuttgart Miete plus 400 Euro monatlich bekommen. Reisen wurden dann in angemessenen Rahmen bezuschusst. Reines Ing. Studium ohne richtige Semesterferien, im Praxissemester dann nur noch das Kindergeld bekommen.

War damit in meinem Freundeskreis auf jeden Fall im oberen Bereich.

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WiWi Gast

An die Eltern unter uns: Wie hoch Unterhalt fürs Studium der Kinder

warum lässt du ihn nicht dual studieren? Dann würde er gleich Kontakte ins Unternehmen knüpfen und bekommt ein Gehalt... normalerweise auch bereits in ordentlicher Höhe. Dann müsstest du überhaupt nix zahlen.

Mit 1,2k bettest du ihn doch in Watte. Wo bleibt da der Ansporn sich überhaupt Arbeit zu suchen? Am Ende haut er das Geld nur beim Feiern raus. D.h. eigentlich sponserst du ihm das Party machen.
Ganz ehrlich, was erwartest du dann nach Beendigung vom Studium? Das er allein auf seinen Beinen stehen kann? Vermutlich darfst du ihn dann weiterfinanzieren.

Ich würde ihn ins kalte Wasser werfen. Du kannst ihm ein Leckerli geben in Form von Unterstützung bei der Mietkaution oder bei der Einrichtung. Mehr aber auch nicht.

Lass ihn doch erstmal anfangen. Wenn er (finanzielle) Probleme hat, wird er sich schon melden.

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WiWi Gast

An die Eltern unter uns: Wie hoch Unterhalt fürs Studium der Kinder

WiWi Gast schrieb am 10.08.2018:

Wenn drin Sohn meint, dass er 800 Euro braucht dann würde ich ihm 800 Euro geben. "Gehaltsverhandlung" ist auch ein wichtiger Skill der gelernt werden will. Kein Arbeitgeber wird ihm später mehr zahlen als er einfordert.

+1

Würde das auch so machen. Nach dem ersten Semester werdet ihr sehen, ob es reicht oder nicht. Wenn er dann mehr will, sollte er das gut begründen können und ihr könnt entsprechend neu verhandeln.

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WiWi Gast

An die Eltern unter uns: Wie hoch Unterhalt fürs Studium der Kinder

vorab, bin nicht der TE.

Mir kommt es so vor, als gäbe es hier 2 Fraktionen.

  1. Poster die meinen zwischen 800-1200€ ist alles ok
  2. Poster die das völlig übertrieben finden und nur minimal dazugeben würden oder an andere Bedingungen knüpfen würden (z.B. Leistung).

-> mich würde hier mal interessieren, ob die Fraktion 1 überhaupt selber bereits Kinder hat oder nur aus der Sicht eines Studenten das Thema betrachtet.
Bei Fraktion 2 tendiere ich dazu, zu sagen, diese haben selber Kinder und können sich wesentlich besser in die Situation des TE hineinversetzen .

Ich würde es begrüßen, wenn ihr bei weiteren Posting dazu schreiben könntet, ob ihr selber Kinder habt oder kinderlos seid.
So würde die Diskussion gleich mehr Substanz liefern und kein verzehrtes Ergebnis bringen.

PS: selber 3 Kinder und Poster von heute mit der Frage "warum lässt du ihn nicht dual studieren?"......

antworten
WiWi Gast

An die Eltern unter uns: Wie hoch Unterhalt fürs Studium der Kinder

WiWi Gast schrieb am 10.08.2018:

vorab, bin nicht der TE.

Mir kommt es so vor, als gäbe es hier 2 Fraktionen.
1.) Poster die meinen zwischen 800-1200€ ist alles ok
2.) Poster die das völlig übertrieben finden und nur minimal dazugeben würden oder an andere Bedingungen knüpfen würden (z.B. Leistung).

-> mich würde hier mal interessieren, ob die Fraktion 1 überhaupt selber bereits Kinder hat oder nur aus der Sicht eines Studenten das Thema betrachtet.
Bei Fraktion 2 tendiere ich dazu, zu sagen, diese haben selber Kinder und können sich wesentlich besser in die Situation des TE hineinversetzen .

Ich würde es begrüßen, wenn ihr bei weiteren Posting dazu schreiben könntet, ob ihr selber Kinder habt oder kinderlos seid.
So würde die Diskussion gleich mehr Substanz liefern und kein verzehrtes Ergebnis bringen.

PS: selber 3 Kinder und Poster von heute mit der Frage "warum lässt du ihn nicht dual studieren?"......

Totaler Unfug...

  1. Gibt es diese zwei Fraktionen hier überhaupt nicht. Es gibt auch genügend Leute dazwischen.
  2. Wenn du die Posts liest dann merkst du, dass in beiden Gruppen jüngere und ältere zu finden sind. Studenten und solche die das nicht mehr sind.
  3. Wie kommst du darauf, dass die eine Fraktion Kinder hat und die andere nicht? Einzig und allein, weil sie deine Meinung teilen und du selbst Kinder hast?
  4. "Wieso lässt du ihn nicht dual studieren?" Gegenfrage: Wieso sollte der Vater entscheiden, was der Sohn studiert? Natürlich entscheidet das der Sohn selbst. Wo lebst du denn bitte?
  5. Ich hab zwar keine Kinder, bin aber auch seit langem kein Student mehr und habe zumindest Patenkinder und viele Kinder im Freundeskreis. Ich gehöre also zu keiner der beiden Fraktionen und habe hier auch gepostet.
  6. Ich hatte als Student bei weitem keine 1.200€. Wenn der Vater aber das Geld hat dann empfinde ich es nicht als verwerflich das Kind zu unterstützen. Geschrieben hab ich den Post mit dem "Er sollte die 800€ bekommen die er gefordert hat um Verhandlung zu lernen".
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WiWi Gast

An die Eltern unter uns: Wie hoch Unterhalt fürs Studium der Kinder

Ich hab zu meiner Studizeit die Miete plus 300 Euro bekommen, war mindestens einmal die Woche saufen und trotzdem hab ich selten alles verbraucht. Absolut ausreichend. 400 Euro wären für mich als Elternteil absolute Obergrenze.
Schlimm, wie hier manche Eltern ihren Kindern das Geld in den Rachen schieben. Geld sollte man schätzen lernen.h

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WiWi Gast

An die Eltern unter uns: Wie hoch Unterhalt fürs Studium der Kinder

WiWi Gast schrieb am 10.08.2018:

Ich hab zu meiner Studizeit die Miete plus 300 Euro bekommen, war mindestens einmal die Woche saufen und trotzdem hab ich selten alles verbraucht. Absolut ausreichend. 400 Euro wären für mich als Elternteil absolute Obergrenze.
Schlimm, wie hier manche Eltern ihren Kindern das Geld in den Rachen schieben. Geld sollte man schätzen lernen.h

Solche Eltern nennen sich auch Helikopter.

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WiWi Gast

An die Eltern unter uns: Wie hoch Unterhalt fürs Studium der Kinder

Alle meine Freunde und ich hatten ein Budget von ca 2k bis oben offen . Alle aus wohlhabenden Verhältnissen. Geschadet hat es keinem. Alle überall erfolgreich und verdorben sind wir glaube ich auch nicht geworden bzw waren es eh vorher schon

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WiWi Gast

An die Eltern unter uns: Wie hoch Unterhalt fürs Studium der Kinder

Ich habe während meinem Studium im Schnitt von 400 EUR (+ Miete) gelebt. War aber schon an der Grenze. Bei Sonderausgaben, wie bei einem kaputten Laptop, währe ich in Schwierigkeiten gekommten.

Generell würde ich aber raten: Am Anfang des Studiums mehr unterstützen. Mindestens das erste, am Besten die ersten zwei Semester sollte man sich, abhängig vom Studiengang, voll aufs Studium konzentrieren können. Dann die Unterstützung schrittweise, angemessen, runterschrauben, um die Selbstständigkeit zu fördern bzw. machen die Leute dann eh ihre ersten Werksstudenten/Praktika Jobs. Da löst sich das Problem dann von alleine.

antworten
WiWi Gast

An die Eltern unter uns: Wie hoch Unterhalt fürs Studium der Kinder

WiWi Gast schrieb am 11.08.2018:

Ich habe während meinem Studium im Schnitt von 400 EUR (+ Miete) gelebt. War aber schon an der Grenze. Bei Sonderausgaben, wie bei einem kaputten Laptop, währe ich in Schwierigkeiten gekommten.

Generell würde ich aber raten: Am Anfang des Studiums mehr unterstützen. Mindestens das erste, am Besten die ersten zwei Semester sollte man sich, abhängig vom Studiengang, voll aufs Studium konzentrieren können. Dann die Unterstützung schrittweise, angemessen, runterschrauben, um die Selbstständigkeit zu fördern bzw. machen die Leute dann eh ihre ersten Werksstudenten/Praktika Jobs. Da löst sich das Problem dann von alleine.

Wäre, wäre, Fahrradkette

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WiWi Gast

An die Eltern unter uns: Wie hoch Unterhalt fürs Studium der Kinder

Im Bachelor in einer billigeren Stadt 1k von den Eltern bekommen, durch stipendien und praktika dann so 1.5k gehabt. Zum Master in eine teure europäische Stadt gezogen von den Eltern 1.5k bekommen und durch fachbezogenen Nebenjob so 3-3.5k gehabt, immer alles ausgegeben für reisen, party, essen gehen usw.
Also vermutlich ziemlich verwöhnt, hat trotzdem geklappt durchgehend sehr ehrgeizig und motiviert zu sein inkl. Berufseinstieg bei einer der Firmen von denen hier in jedem zweiten Thread geträumt wird.
Lass den Jungen doch ruhig die 1.200 haben. Ich bin meinen Eltern unendlich dankbar, dass sie mir 5 Jahre lang so ein Leben ermöglicht haben, bei dem ich im Prinzip alles ausprobieren konnte worauf ich Lust hatte. Finde es ist nur wichtig, dass dabei konsequent Leistung gezeigt wird. Aber so lange realistisch aber ambitioniert gesteckte Ziele erreicht werden, warum die Kasteiung. Werde ich meinen Kindern hoffentlich genauso bieten können.

antworten
WiWi Gast

An die Eltern unter uns: Wie hoch Unterhalt fürs Studium der Kinder

WiWi Gast schrieb am 11.08.2018:

WiWi Gast schrieb am 11.08.2018:

Ich habe während meinem Studium im Schnitt von 400 EUR (+ Miete) gelebt. War aber schon an der Grenze. Bei Sonderausgaben, wie bei einem kaputten Laptop, währe ich in Schwierigkeiten gekommten.

Generell würde ich aber raten: Am Anfang des Studiums mehr unterstützen. Mindestens das erste, am Besten die ersten zwei Semester sollte man sich, abhängig vom Studiengang, voll aufs Studium konzentrieren können. Dann die Unterstützung schrittweise, angemessen, runterschrauben, um die Selbstständigkeit zu fördern bzw. machen die Leute dann eh ihre ersten Werksstudenten/Praktika Jobs. Da löst sich das Problem dann von alleine.

Wäre, wäre, Fahrradkette

Schon wieder so ein Rechtschreibfan. Ja es mag nach offizieller Rechtschreibung falsch sein, aber nach natürlichem Sprachempfinden ist es richtig. Frag mal Sprachwissenschaftler, die werden dir bestätigen, dass nicht alles in den offiziellen Rechtschreibregeln Sinn macht und zum Teil, wie in diesem Beispiel, der tatzächlichen Phonetik sogar wiederspricht. Mal abgesehen davon, ist das hier ein FORUM und kein offizielles Anschreiben. Meine Güte ...

Viel Spaß noch beim Beschweren.

antworten
WiWi Gast

An die Eltern unter uns: Wie hoch Unterhalt fürs Studium der Kinder

WiWi Gast schrieb am 10.08.2018:

WiWi Gast schrieb am 10.08.2018:

vorab, bin nicht der TE.

Mir kommt es so vor, als gäbe es hier 2 Fraktionen.
1.) Poster die meinen zwischen 800-1200€ ist alles ok
2.) Poster die das völlig übertrieben finden und nur minimal dazugeben würden oder an andere Bedingungen knüpfen würden (z.B. Leistung).

-> mich würde hier mal interessieren, ob die Fraktion 1 überhaupt selber bereits Kinder hat oder nur aus der Sicht eines Studenten das Thema betrachtet.
Bei Fraktion 2 tendiere ich dazu, zu sagen, diese haben selber Kinder und können sich wesentlich besser in die Situation des TE hineinversetzen .

Ich würde es begrüßen, wenn ihr bei weiteren Posting dazu schreiben könntet, ob ihr selber Kinder habt oder kinderlos seid.
So würde die Diskussion gleich mehr Substanz liefern und kein verzehrtes Ergebnis bringen.

PS: selber 3 Kinder und Poster von heute mit der Frage "warum lässt du ihn nicht dual studieren?"......

Totaler Unfug...
1) Gibt es diese zwei Fraktionen hier überhaupt nicht. Es gibt auch genügend Leute dazwischen.
2) Wenn du die Posts liest dann merkst du, dass in beiden Gruppen jüngere und ältere zu finden sind. Studenten und solche die das nicht mehr sind.
3) Wie kommst du darauf, dass die eine Fraktion Kinder hat und die andere nicht? Einzig und allein, weil sie deine Meinung teilen und du selbst Kinder hast?
4) "Wieso lässt du ihn nicht dual studieren?" Gegenfrage: Wieso sollte der Vater entscheiden, was der Sohn studiert? Natürlich entscheidet das der Sohn selbst. Wo lebst du denn bitte?
5) Ich hab zwar keine Kinder, bin aber auch seit langem kein Student mehr und habe zumindest Patenkinder und viele Kinder im Freundeskreis. Ich gehöre also zu keiner der beiden Fraktionen und habe hier auch gepostet.
6) Ich hatte als Student bei weitem keine 1.200€. Wenn der Vater aber das Geld hat dann empfinde ich es nicht als verwerflich das Kind zu unterstützen. Geschrieben hab ich den Post mit dem "Er sollte die 800€ bekommen die er gefordert hat um Verhandlung zu lernen".

soeben bestätigt. Keine Kinder und 800€ ok finden -> Fraktion 1....
und dann noch was von "Verhandlung" faseln. Der Dialog dazu:
Sohn: ich brauch 800€ pro Monat. Hab ich durchgerechnet.
Vater: OK, so machen wir es...

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WiWi Gast

An die Eltern unter uns: Wie hoch Unterhalt fürs Studium der Kinder

An den TE:

Bezüglich Essen hattest du ja noch eine Nachfrage.

Ich hatte 200 Euro vorgeschlagen, allerdings habe ich in der Mensa damals 2,50-3 Euro gezahlt. Denke 250 Euro würde bei 4 Euro dann auch passen (falls der Junge immer in der Mensa isst, selber kochen wäre wahrscheinlich günstiger). Davon kann man dann aber wirklich gut essen und braucht sich beim Einkaufen keine Gedanken zu machen.

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WiWi Gast

An die Eltern unter uns: Wie hoch Unterhalt fürs Studium der Kinder

Das kann man doch überhaupt nicht verallgemeinern. Ich z.B. wiege 95kg auf 1,87m (nicht weil ich fett bin, sondern wegen Training) und gehe 3-4x die Woche ins Fitnessstudio. Aufgrund dessen muss ich häufig und recht viel essen, sodass 200 € einfach nicht reichen. Leuten die andere Sportarten intensiv betreiben wird es ähnlich gehen.

Meine Freundin hingegen braucht auch nur maximal 150-200 € im Monat für Essen. Kommt eben drauf an. Da es im Thread um einen Mann geht würde ich mindestens 250 € für Essen ansetzen.

WiWi Gast schrieb am 11.08.2018:

An den TE:

Bezüglich Essen hattest du ja noch eine Nachfrage.

Ich hatte 200 Euro vorgeschlagen, allerdings habe ich in der Mensa damals 2,50-3 Euro gezahlt. Denke 250 Euro würde bei 4 Euro dann auch passen (falls der Junge immer in der Mensa isst, selber kochen wäre wahrscheinlich günstiger). Davon kann man dann aber wirklich gut essen und braucht sich beim Einkaufen keine Gedanken zu machen.

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WiWi Gast

An die Eltern unter uns: Wie hoch Unterhalt fürs Studium der Kinder

Ich finde das super toll von dir, dass du dir da so Gedanken machst. Meine Eltern gehören zur Kategorie "Wir unterstützen unsere Tochter nicht und entziehen ihr dazu das Kindergeld".

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WiWi Gast

An die Eltern unter uns: Wie hoch Unterhalt fürs Studium der Kinder

Nicht der TE: Ich finde es auch bewundernswert, dass der TE die Initiative und finanzielles Engagement macht. Da sage ich einfach: Chapeau. Sorry, dass du kein Geld von den Eltern bekommst. Das ist echt hart, hoffe du bekommst etwas BAföG, ansonsten ist es schwer mit dem Studium.

WiWi Gast schrieb am 01.09.2018:

Ich finde das super toll von dir, dass du dir da so Gedanken machst. Meine Eltern gehören zur Kategorie "Wir unterstützen unsere Tochter nicht und entziehen ihr dazu das Kindergeld".

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WiWi Gast

An die Eltern unter uns: Wie hoch Unterhalt fürs Studium der Kinder

Ich (Student, 18) bekomme von meinen Eltern 500 Euro Unterhalt und lebe in einer eher teuereren Stadt. Muss sagen, dass das Geld auf jeden Fall ausreicht wenn man sich noch einen Minijob nebenbei sucht. Man achtet auch so besser darauf was man wie und wo asugibt.

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WiWi Gast

An die Eltern unter uns: Wie hoch Unterhalt fürs Studium der Kinder

WiWi Gast schrieb am 01.09.2018:

Ich finde das super toll von dir, dass du dir da so Gedanken machst. Meine Eltern gehören zur Kategorie "Wir unterstützen unsere Tochter nicht und entziehen ihr dazu das Kindergeld".

ja und? Dann geh halt arbeiten. Immer dieses Jammern auf hohem Niveau...

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WiWi Gast

An die Eltern unter uns: Wie hoch Unterhalt fürs Studium der Kinder

Hier TE.
Finde es nicht gut, dass du das als Jammern bezeichnest, wenn die Eltern nicht ihrer Unterhaltspflicht nachkommen. Und das entziehen des Kindergelds gehört definitiv dazu. Nicht jeder Familie geht es finanziell gut, aber ich sehe es als Vater als meine Pflicht an, meinen Nachwuchs bestmöglich zu unterstützen. Zur Not gibt es dann halt nur das Kindergeld, dafür aber so viel seelische Unterstützung wie möglich, welche in den meisten Fällen sowieso wichtiger ist.

Ich habe übrigens folgendes mit meinem Sohn vereinbart: Miete übernehmen wir bis 400Euro. 400euro als Unterhalt. Eine ehrenamtliche Tätigkeit vergüten wir mit 5euro/h als eine Art aufwandsentschädigung. Fahrten nach Hause werden direkt von uns übernommen. Einfach weil das Finanzielle kein Faktor sein sollte, um uns zu sehen. Das soll aber nicht heißen, dass ich erwarte dass er monatlich zu Besuch kommt..

Danke auch an den input hier im forum. Das hat zu o.g. Lösungsvorschlag geführt.
In Summe bin ich damit im Jahresmittel bei ca 1000euro/Monat. Vielleicht ist das ja auch ein Anhaltspunkt für andere Eltern.

antworten
WiWi Gast

An die Eltern unter uns: Wie hoch Unterhalt fürs Studium der Kinder

WiWi Gast schrieb am 02.09.2018:

WiWi Gast schrieb am 01.09.2018:

Ich finde das super toll von dir, dass du dir da so Gedanken machst. Meine Eltern gehören zur Kategorie "Wir unterstützen unsere Tochter nicht und entziehen ihr dazu das Kindergeld".

ja und? Dann geh halt arbeiten. Immer dieses Jammern auf hohem Niveau...

Nicht der Verfasser des Beitrags. Aber wtf? Jammern auf hohem Niveau? Eltern sind unterhaltspflichtig! Ganz genauso, wie Kinder später ihren Eltern gegenüber unterhaltspflichtig sind und ggf. jahrelang das Pflegeheim bezahlen dürfen. Im Unterschied haben sich die Eltern das Kind allerdings ausgesucht - da weiß man worauf man sich einlässt. Ich wäre froh, wenn mein Kind später mal studieren würde (und scheinbar ja etwas wiwi-lastiges). Bafög gibt's übrigens auch nur, wenn die Eltern nicht viel verdienen. Wenn sie über der Grenze liegen und trotzdem keinen Unterhalt zahlen wollen, steht man erstmal ohne alles da.

An den Verfasser: versuch das Kindergeld auf dein Konto zu bekommen. Das ist nicht ganz so leicht, aber google das mal. Außerdem, wenn nicht mit deinen Eltern zu reden ist, verklag sie auf Unterhalt - es steht dir zu.

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