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Bachelor sind in Unternehmen willkommen

Thomas Sattelberger, Personalvorstand der Deutschen Telekom AG und Vorsitzender des Arbeitskreises Hochschule und Wirtschaft erklärte bei der Unterzeichnung der Bachelor-Welcome-Erklärung in Berlin: »Bachelor sind uns höchst willkommen.«

Thumbs up Karriere mit Bachelor

Bachelor sind in Unternehmen willkommen
Essen, 21.10.2010 (stdw) - Personalvorstände führender Unternehmen haben in Berlin auf Einladung der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA), des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI) und des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft die Bachelor-Welcome-Erklärung 2010 unterzeichnet und sich damit klar zur Umstellung des Studiums auf die gestufte Studienstruktur mit den Abschlüssen Bachelor und Master bekannt.

Thomas Sattelberger, Personalvorstand der Deutschen Telekom AG und Vorsitzender des Arbeitskreises Hochschule/Wirtschaft von BDA, BDI und Hochschulrektorenkonferenz, erklärt: "Elf Jahre nach der Vereinbarung von Hochschulministern aus 29 europäischen Ländern ist der Bachelor auf dem Arbeitsmarkt vollends angekommen. Allen Unkenrufen zum Trotz gibt es heute keinen Zweifel mehr, dass Bachelor-Absolventen für die Unternehmen attraktive Mitarbeiter sind und bleiben werden. Seit der Bildungsreform entschließen sich deutlich mehr junge Frauen und Männer eines Jahrgangs zu studieren. Die Studienabsolventen sind zudem deutlich jünger, wenn sie ihren ersten berufsbefähigenden Abschluss erreichen. Natürlich gilt es, noch einige Kinderkrankheiten bei der konkreten Ausgestaltung der neuen Studiengänge zu bekämpfen. Zu Recht kritisieren Studierende häufig überfrachtete Lehrpläne oder eine unbefriedigende Prüfungsorganisation. Hier müssen Hochschulen, Studierende, Unternehmen und Politik gemeinsam ansetzen. An der Wirtschaft wird es nicht scheitern – Bachelor sind uns höchst willkommen."

Dr. Volker Meyer-Guckel, stellvertretender Generalsekretär des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft, ergänzt: "Hochschulen und Unternehmen sind gemeinsam gefordert, die Reform zu einem vollen Erfolg zu machen. Die Unternehmen werden ihre Personalentwicklung deshalb konsequent an den Bildungswegen des Bologna-Zeitalters ausrichten. Das berufsbegleitende Studium wird künftig eine noch größere Rolle spielen. Die Unternehmen wollen und werden die Weiterqualifizierung ihrer Mitarbeiter in noch größerem Umfang ermöglichen und fördern. Die Hochschulen wiederum sind aufgerufen, die Angebote berufsbegleitender Studiengänge deutlich auszubauen und damit lebenslangesLernen zu fördern. Im Gegenzug sagen die Unternehmen zu, es ihren Mitarbeitern durch flexible Arbeitszeitmodelle zu ermöglichen, Phasen der Berufstätigkeit und des Studiums zu verbinden."

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