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Bachelor: Wo studierenFachwirt

Fachwirt oder Bachelor?

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WiWi Gast

Fachwirt oder Bachelor?

Hallo, folgende Situation: ich &‘ eine gute Freundin haben beide eine Ausbildung zum Bankkaufmann/-Frau gemacht. Beide mit genau 1,4 abgeschlossen.

Ich mache nun meinen Bachelor in WiWi, sie ihren Fachwirt. Sie ist jetzt fertig, ich im 4. von 6 Semestern.
Zudem sagte sie mir deletzt, dass ein Fachwirt sowieso viel Mehr wert sei und die Prüfung schwieriger und sie mir diesen Weg gleich empfohlen hätte.
Dies endete in einer Diskussion, in der ich gerne mal objektive Meinungen hätte: Was ist schwieriger/mehr wert? Wie seht ihr die Situation?

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WiWi Gast

Fachwirt oder Bachelor?

WiWi Gast schrieb am 29.07.2020:

Hallo, folgende Situation: ich &‘ eine gute Freundin haben beide eine Ausbildung zum Bankkaufmann/-Frau gemacht. Beide mit genau 1,4 abgeschlossen.

Ich mache nun meinen Bachelor in WiWi, sie ihren Fachwirt. Sie ist jetzt fertig, ich im 4. von 6 Semestern.
Zudem sagte sie mir deletzt, dass ein Fachwirt sowieso viel Mehr wert sei und die Prüfung schwieriger und sie mir diesen Weg gleich empfohlen hätte.
Dies endete in einer Diskussion, in der ich gerne mal objektive Meinungen hätte: Was ist schwieriger/mehr wert? Wie seht ihr die Situation?

Ehrlich gesagt habe ich noch nie eine Stellenanzeige gelesen, die einen Fachwirt fordert

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WiWi Gast

Fachwirt oder Bachelor?

bin Kaufmann im Einzelhandel und Bachelor Wirtschaft fh.
fange im nächsten Monat spaßeshalber einen staatlichen fachwirt an, erhoffe mir aber nahezu keinen impact auf meine berufliche Situation.

Bachelor ist um ein Vielfaches schwerer, als eine Ausbildung, während der fachwirt ja auf der Ausbildung aufbaut.
War selbst immer mal wieder am überlegen statt dem Studium den fachwirt ihk zu machen, aber es gelassen.

schau dir mal ein paar stellenbeschreibungen an
außerhalb des öffentlichen Dienstes fragt nahezu niemand direkt nach Fachwirten oder betriebswierten. Schon aber nach Bachelor und vereinzelt nach Master (und damit eben ausschließlich master).
das Problem mit fachwirten ist, dass sie nicht explizit in stellen ausgeschrieben werden und man sich auf "gut Glück" bewerben muss.

fachwirte sind mMn. praktisch, wenn man sich innerhalb des Ausbildungsberufes entwickeln will
ein Studium wenn es eher interdisziplinärer sein darf

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WiWi Gast

Fachwirt oder Bachelor?

FAchwirt sollte fuer Verkauefer("Berater")ausreichend sein

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WiWi Gast

Fachwirt oder Bachelor?

Fachwirt ist letztlich das gleiche wie ne Ausbildung. Zudem nix akademisches.

Mit Bachelor kann man IBler werden, mit Fachwirt vlt Sekretärin vonnem MD im Backoffice.

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WiWi Gast

Fachwirt oder Bachelor?

WiWi Gast schrieb am 29.07.2020:

Hallo, folgende Situation: ich &‘ eine gute Freundin haben beide eine Ausbildung zum Bankkaufmann/-Frau gemacht. Beide mit genau 1,4 abgeschlossen.

Ich mache nun meinen Bachelor in WiWi, sie ihren Fachwirt. Sie ist jetzt fertig, ich im 4. von 6 Semestern.
Zudem sagte sie mir deletzt, dass ein Fachwirt sowieso viel Mehr wert sei und die Prüfung schwieriger und sie mir diesen Weg gleich empfohlen hätte.
Dies endete in einer Diskussion, in der ich gerne mal objektive Meinungen hätte: Was ist schwieriger/mehr wert? Wie seht ihr die Situation?

Bachelor>>>>>>>> Fachwirt
Bei allem Respekt ggü. Fachwirten, aber ein Hochschulstudium ist um Welten mehr Wert als diese Weiterbildung

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WiWi Gast

Fachwirt oder Bachelor?

Deswegen wird in den Stellauschreibungen auch immer nach dem Fachwirt gefragt statt dem Studium, das vergisst man natürlich häufig.

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WiWi Gast

Fachwirt oder Bachelor?

Es gibt keine objektiven Meinungen. Jede Meinung ist subjektiv. Die Diskussion mit deiner Freundin ist schon ziemlich Kindergarten. Auch dein Wunsch, da eine objektive Meinung zu bekommen um irgendwie "gewinnen" zu können.

Formal ist der Fachwirt gleichwertig (nicht gleichartig) zum Bachelor. Der Fachwirt baut auf der Ausbildung auf, während du - wie du sicherlich gemerkt hast - in den ersten Semestern viele Inhalte gehört hast, die du bereits in der Ausbildung durchgekaut hast. Wahrscheinlich breiter und tiefer als in der Ausbildung, aber dennoch kostet diese Wiederholung Zeit.

Der Wiwi Bachelor ist zudem erst mal sehr breit aufgesetzt. Sie wird ja nicht einfach einen "Fachwirt" gemacht haben, sondern bspw. den Bankfachwirt. Das ist schon wesentlich spezialisierter, während du mit dem Bachelor erst noch viele Bereiche über die Pflichtmodule kennenlernst.

Die ganze Diskussion ist aber ziemlich lächerlich, da es da keine pauschale Feststellung gibt.

Ich nehme an, dass deine Freundin den Fachwirt nebenberuflich gemacht hat, wie es die meisten tun? Das ist grundsätzlich sehr viel wert, weil da dann i.d.R. zwei Jahre Vollzeit Arbeitserfahrung hinterstecken. Während Studenten i.d.R. lediglich Hilfs- und Werkstudententätigkeiten sowie Praktika vorweisen können.
Das zeigt übrigens auch eine ganz andere Belastungsfähigkeit. Während der Fachwirt an sich inhaltlich meistens wahrscheinlich nicht als anspruchsvoller/schwieriger bezeichnet werden kann, ist er es in anbetracht der Gesamtumstände dann doch häufiger.

Dafür kannst du mit deinem Bachelor noch mehr in andere Richtungen als mit einem (wie bereits erwähnt recht spezialisierten) Fachwirt. Und du kannst unproblematisch direkt einen Master dranhängen und somit schnell einen weiteren Karriereschritt vornehmen. Außerdem wird in vielen Ausschreibungen einfach ein Bachelor verlangt, auch wenn es meistens ein Fachwirt auch tun würde. Bringt einem nur nichts.

Und es kann im individuellen Fall natürlich zig weitere Gründe geben, warum jetzt der Fachwirt oder der Bachelor schwieriger gewesen sein soll. Das hängt ja auch viel mit der Qualität der Lehre zusammen.

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WiWi Gast

Fachwirt oder Bachelor?

Habe auch eine Ausbildung zum Bankkaufmann gemacht, danach Fachwirt und nun Bachelor WiWi. Konnte mir den Fachwirt anrechnen lassen, spare mir dadurch einige Module. Der Bachelor ist zumindest wesentlich umfangreicher und teils auch schwerer. Die quantitativen/selektiven Fächer wie Statistik/Mathe gibt's im Fachwirt bspw. nicht. Bei mir sind im Fachwirt auch 70% durchgerasselt, waren aber auch echt minderbemittelte mit dabei.

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WiWi Gast

Fachwirt oder Bachelor?

Ich will dir keine Illusionen machen.. der durchschnittliche BWLer/WiWi ist kaum „mehr Wert“ als ein Fachwirt.

An der Hochschule lernt man im Endeffekt auch nichts anderes. Klar, akademischer Anspruch, theoretischer usw. Am Ende macht man aber das Gleiche wie der Fachwirt...

Wenn du dich durch außeruniversitäre Aktivitäten besonders von der Masse abhebst, öffnet dir ein Studium natürlich die Türen zu Jobs, die dem Fachwirt verwehrt bleiben, aber dafür musst du dich halt mehr anstrengen als der Durchschnitts-BWLer/-WiWi.

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WiWi Gast

Fachwirt oder Bachelor?

Bei meiner Kollegin haben sie in der IHK selbst durch die Blume gesagt, dass der Fachwirt eigentlich keinen großen Stellenwert mehr hat, gute Motivation besonders wenn man dafür zahlt.

Ein Studium weist auch einfach viel mehr auf, nicht nur fachlich. Jeder redet sich die Sachen natürlich schön, das Gleiche bei Betriebswirten.

Im Endeffekt ist es doch scheiß egal wenn man das bekommt was man will. Für mich ist das ein Studium das einzig Wahre, es geht halt nicht besser.

FH Uni ...auch eine individuelle Frage. Machst du direkt Uni steht dir alles offen. Das ist wie beim Abi und Fachabitur. Wenn du aber gar nicht alle Türen offen stehen haben möchtest dann brauchst du halt auch nicht alles ....das kann sich mit dem Leben aber auch ändern

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WiWi Gast

Fachwirt oder Bachelor?

WiWi Gast schrieb am 30.07.2020:

WiWi Gast schrieb am 29.07.2020:

Hallo, folgende Situation: ich &‘ eine gute Freundin haben beide eine Ausbildung zum Bankkaufmann/-Frau gemacht. Beide mit genau 1,4 abgeschlossen.

Ich mache nun meinen Bachelor in WiWi, sie ihren Fachwirt. Sie ist jetzt fertig, ich im 4. von 6 Semestern.
Zudem sagte sie mir deletzt, dass ein Fachwirt sowieso viel Mehr wert sei und die Prüfung schwieriger und sie mir diesen Weg gleich empfohlen hätte.
Dies endete in einer Diskussion, in der ich gerne mal objektive Meinungen hätte: Was ist schwieriger/mehr wert? Wie seht ihr die Situation?

Bachelor>>>>>>>> Fachwirt
Bei allem Respekt ggü. Fachwirten, aber ein Hochschulstudium ist um Welten mehr Wert als diese Weiterbildung

Kann ich nur bestätigen! Ein Hochschulstudium ist sowas von höher angesehen und viel mehr Wert. Du wirst finanziell aufjedenfall viel besser wegkommen als deine Freundin und auch viel angesehener sein bei deinen Mitmenschen. Deine Freundin ist leider nur neidisch auf dich , traurig dass es diese Art von "Freunden" gibt. Andernfalls ist sie einfach nur extrem geblendet.

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WiWi Gast

Fachwirt oder Bachelor?

Im Deutschen Qualifikationsrahmen (DQR) sind beide Abschlüsse gleichwertig auf Stufe 6 gestellt. Davon kann man halten was man will.

Ich habe beispielsweise schon Leuten Nachhilfe gegeben, die einen Fachwirt gemacht haben und finde, dass es nicht mal annähernd an die Komplexität eines Bachelors herankommt.

Mach am besten einfach noch einen Master, dann bist du ihr zweifelsohne voraus.

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WiWi Gast

Fachwirt oder Bachelor?

Wie man überhaupt auf die Idee kommt dass ein Fachwirt eine höherwertige Qualifikation darstellt als ein Bachelor...
Schau einfach mal in die Eingruppierung nach Tarifvertag. IGM Bayern ist Ausbildung meines Wissens bei EG5, Fachwirt EG7 und Bachelor EG9.

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WiWi Gast

Fachwirt oder Bachelor?

Ich stelle sehr gerne Fachwirte ein. Wir im Unternehmen haben damit bessere Erfahrungen gemacht. Ist aber nur unsere Meinung.

Mein Ranking: berufsbegleitender Fachwirt => Bachelor => Fachwirt in Vollzeit

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WiWi Gast

Fachwirt oder Bachelor?

WiWi Gast schrieb am 30.07.2020:

Wie man überhaupt auf die Idee kommt dass ein Fachwirt eine höherwertige Qualifikation darstellt als ein Bachelor...
Schau einfach mal in die Eingruppierung nach Tarifvertag. IGM Bayern ist Ausbildung meines Wissens bei EG5, Fachwirt EG7 und Bachelor EG9.

Richtig. Auch bei uns, Energie tv v steigt ein fachwirt niedriger ein als ein bachelor.
Wissenschaftlicher Hochschulabschluss vs Ausbildung mit Weiterbildung.
Das ist niemals gleichwertig.

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WiWi Gast

Fachwirt oder Bachelor?

Der Bankfachwirt ist ohne Frage solide, in der Branche seit Jahrzehnten anerkannt und wird dort auch aktiv gefördert. Er qualifiziert für die Übernahme von gehobenen Sachbearbeiterpositionen, Führungsaufgaben auf Team- oder Filialleiterebene und spezialisierte Kundenberatung - damit stehen Bankfachwirte in der Praxis tatsächlich in einer gewissen Konkurrenz zum einfachen, durchschnittlichen BWL-Bachelor ohne Besonderheiten bzw. stechen diesen mitunter auch dadurch aus, dass sie im Berufsleben bereits etabliert sind.

Man findet deshalb - selbstverständlich, was für ein Unsinn in der ersten Antwort - häufig Stellenanzeigen mit der Forderung nach
"Bankausbildung mit fachspezifischer/bankfachlicher/... Weiterbildung oder wirtschaftswissenschaftliches Studium".
Dies betrifft typische Einstiegspositionen z.B. in Compliance, interner Revision oder Firmenkundenberatung.

Das bedeutet aber natürlich nicht, dass ein Bachelorstudium und eine Weiterbildung zum Fachwirt denselben "Schwierigkeitsgrad" im Sinne des fachlichen Anspruchs haben. Das kann man alleine schon daran festmachen, dass z.B. an der Frankfurt School der Bankfachwirt zum verkürzten Bachelorstudium befähigt. Da sollte doch bereits klar sein, dass der Bankfachwirt fachlich lediglich einen kleineren Teilbereich des Bachelorstudiums abdeckt.
Was den Schwierigkeitsgrad insgesamt anhebt, ist natürlich die Doppelbelastung aus Vollzeitjob und Weiterbildung.

Dass Bankfachwirte z.B. nicht ins IB kommen, geschenkt. Das ist auch nicht das Ziel der Übung. Wobei man fairerweise sagen muss: der 08/15-BWL-Bachelor kommt da auch nicht hin. Die hier beschworenen "quantitativen Fächer" genügen dem Anspruch im IB in keiner Weise.

Die oben auch schon mal erwähnten "Minderbemittelten", die durch den Fachwirt gerasselt sind, sind übrigens kein Alleinstellungsmerkmal der IHK-Weiterbildungen bei einer Studienanfängerquote von knapp 60%.

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WiWi Gast

Auf den Fachwirtbrief steht keine Note drauf, allerdings gibt es noch ein separates Zeugnis mit den erbrachten Leistungen.

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