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Bachelor: Wo studierenFachwirt

Fachwirt oder Bachelor?

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WiWi Gast

Fachwirt oder Bachelor?

Hallo, folgende Situation: ich &‘ eine gute Freundin haben beide eine Ausbildung zum Bankkaufmann/-Frau gemacht. Beide mit genau 1,4 abgeschlossen.

Ich mache nun meinen Bachelor in WiWi, sie ihren Fachwirt. Sie ist jetzt fertig, ich im 4. von 6 Semestern.
Zudem sagte sie mir deletzt, dass ein Fachwirt sowieso viel Mehr wert sei und die Prüfung schwieriger und sie mir diesen Weg gleich empfohlen hätte.
Dies endete in einer Diskussion, in der ich gerne mal objektive Meinungen hätte: Was ist schwieriger/mehr wert? Wie seht ihr die Situation?

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WiWi Gast

Fachwirt oder Bachelor?

WiWi Gast schrieb am 29.07.2020:

Hallo, folgende Situation: ich &‘ eine gute Freundin haben beide eine Ausbildung zum Bankkaufmann/-Frau gemacht. Beide mit genau 1,4 abgeschlossen.

Ich mache nun meinen Bachelor in WiWi, sie ihren Fachwirt. Sie ist jetzt fertig, ich im 4. von 6 Semestern.
Zudem sagte sie mir deletzt, dass ein Fachwirt sowieso viel Mehr wert sei und die Prüfung schwieriger und sie mir diesen Weg gleich empfohlen hätte.
Dies endete in einer Diskussion, in der ich gerne mal objektive Meinungen hätte: Was ist schwieriger/mehr wert? Wie seht ihr die Situation?

Ehrlich gesagt habe ich noch nie eine Stellenanzeige gelesen, die einen Fachwirt fordert

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WiWi Gast

Fachwirt oder Bachelor?

bin Kaufmann im Einzelhandel und Bachelor Wirtschaft fh.
fange im nächsten Monat spaßeshalber einen staatlichen fachwirt an, erhoffe mir aber nahezu keinen impact auf meine berufliche Situation.

Bachelor ist um ein Vielfaches schwerer, als eine Ausbildung, während der fachwirt ja auf der Ausbildung aufbaut.
War selbst immer mal wieder am überlegen statt dem Studium den fachwirt ihk zu machen, aber es gelassen.

schau dir mal ein paar stellenbeschreibungen an
außerhalb des öffentlichen Dienstes fragt nahezu niemand direkt nach Fachwirten oder betriebswierten. Schon aber nach Bachelor und vereinzelt nach Master (und damit eben ausschließlich master).
das Problem mit fachwirten ist, dass sie nicht explizit in stellen ausgeschrieben werden und man sich auf "gut Glück" bewerben muss.

fachwirte sind mMn. praktisch, wenn man sich innerhalb des Ausbildungsberufes entwickeln will
ein Studium wenn es eher interdisziplinärer sein darf

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WiWi Gast

Fachwirt oder Bachelor?

FAchwirt sollte fuer Verkauefer("Berater")ausreichend sein

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WiWi Gast

Fachwirt oder Bachelor?

Fachwirt ist letztlich das gleiche wie ne Ausbildung. Zudem nix akademisches.

Mit Bachelor kann man IBler werden, mit Fachwirt vlt Sekretärin vonnem MD im Backoffice.

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WiWi Gast

Fachwirt oder Bachelor?

WiWi Gast schrieb am 29.07.2020:

Hallo, folgende Situation: ich &‘ eine gute Freundin haben beide eine Ausbildung zum Bankkaufmann/-Frau gemacht. Beide mit genau 1,4 abgeschlossen.

Ich mache nun meinen Bachelor in WiWi, sie ihren Fachwirt. Sie ist jetzt fertig, ich im 4. von 6 Semestern.
Zudem sagte sie mir deletzt, dass ein Fachwirt sowieso viel Mehr wert sei und die Prüfung schwieriger und sie mir diesen Weg gleich empfohlen hätte.
Dies endete in einer Diskussion, in der ich gerne mal objektive Meinungen hätte: Was ist schwieriger/mehr wert? Wie seht ihr die Situation?

Bachelor>>>>>>>> Fachwirt
Bei allem Respekt ggü. Fachwirten, aber ein Hochschulstudium ist um Welten mehr Wert als diese Weiterbildung

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WiWi Gast

Fachwirt oder Bachelor?

Deswegen wird in den Stellauschreibungen auch immer nach dem Fachwirt gefragt statt dem Studium, das vergisst man natürlich häufig.

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WiWi Gast

Fachwirt oder Bachelor?

Es gibt keine objektiven Meinungen. Jede Meinung ist subjektiv. Die Diskussion mit deiner Freundin ist schon ziemlich Kindergarten. Auch dein Wunsch, da eine objektive Meinung zu bekommen um irgendwie "gewinnen" zu können.

Formal ist der Fachwirt gleichwertig (nicht gleichartig) zum Bachelor. Der Fachwirt baut auf der Ausbildung auf, während du - wie du sicherlich gemerkt hast - in den ersten Semestern viele Inhalte gehört hast, die du bereits in der Ausbildung durchgekaut hast. Wahrscheinlich breiter und tiefer als in der Ausbildung, aber dennoch kostet diese Wiederholung Zeit.

Der Wiwi Bachelor ist zudem erst mal sehr breit aufgesetzt. Sie wird ja nicht einfach einen "Fachwirt" gemacht haben, sondern bspw. den Bankfachwirt. Das ist schon wesentlich spezialisierter, während du mit dem Bachelor erst noch viele Bereiche über die Pflichtmodule kennenlernst.

Die ganze Diskussion ist aber ziemlich lächerlich, da es da keine pauschale Feststellung gibt.

Ich nehme an, dass deine Freundin den Fachwirt nebenberuflich gemacht hat, wie es die meisten tun? Das ist grundsätzlich sehr viel wert, weil da dann i.d.R. zwei Jahre Vollzeit Arbeitserfahrung hinterstecken. Während Studenten i.d.R. lediglich Hilfs- und Werkstudententätigkeiten sowie Praktika vorweisen können.
Das zeigt übrigens auch eine ganz andere Belastungsfähigkeit. Während der Fachwirt an sich inhaltlich meistens wahrscheinlich nicht als anspruchsvoller/schwieriger bezeichnet werden kann, ist er es in anbetracht der Gesamtumstände dann doch häufiger.

Dafür kannst du mit deinem Bachelor noch mehr in andere Richtungen als mit einem (wie bereits erwähnt recht spezialisierten) Fachwirt. Und du kannst unproblematisch direkt einen Master dranhängen und somit schnell einen weiteren Karriereschritt vornehmen. Außerdem wird in vielen Ausschreibungen einfach ein Bachelor verlangt, auch wenn es meistens ein Fachwirt auch tun würde. Bringt einem nur nichts.

Und es kann im individuellen Fall natürlich zig weitere Gründe geben, warum jetzt der Fachwirt oder der Bachelor schwieriger gewesen sein soll. Das hängt ja auch viel mit der Qualität der Lehre zusammen.

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WiWi Gast

Fachwirt oder Bachelor?

Habe auch eine Ausbildung zum Bankkaufmann gemacht, danach Fachwirt und nun Bachelor WiWi. Konnte mir den Fachwirt anrechnen lassen, spare mir dadurch einige Module. Der Bachelor ist zumindest wesentlich umfangreicher und teils auch schwerer. Die quantitativen/selektiven Fächer wie Statistik/Mathe gibt's im Fachwirt bspw. nicht. Bei mir sind im Fachwirt auch 70% durchgerasselt, waren aber auch echt minderbemittelte mit dabei.

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WiWi Gast

Fachwirt oder Bachelor?

Ich will dir keine Illusionen machen.. der durchschnittliche BWLer/WiWi ist kaum „mehr Wert“ als ein Fachwirt.

An der Hochschule lernt man im Endeffekt auch nichts anderes. Klar, akademischer Anspruch, theoretischer usw. Am Ende macht man aber das Gleiche wie der Fachwirt...

Wenn du dich durch außeruniversitäre Aktivitäten besonders von der Masse abhebst, öffnet dir ein Studium natürlich die Türen zu Jobs, die dem Fachwirt verwehrt bleiben, aber dafür musst du dich halt mehr anstrengen als der Durchschnitts-BWLer/-WiWi.

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WiWi Gast

Fachwirt oder Bachelor?

Bei meiner Kollegin haben sie in der IHK selbst durch die Blume gesagt, dass der Fachwirt eigentlich keinen großen Stellenwert mehr hat, gute Motivation besonders wenn man dafür zahlt.

Ein Studium weist auch einfach viel mehr auf, nicht nur fachlich. Jeder redet sich die Sachen natürlich schön, das Gleiche bei Betriebswirten.

Im Endeffekt ist es doch scheiß egal wenn man das bekommt was man will. Für mich ist das ein Studium das einzig Wahre, es geht halt nicht besser.

FH Uni ...auch eine individuelle Frage. Machst du direkt Uni steht dir alles offen. Das ist wie beim Abi und Fachabitur. Wenn du aber gar nicht alle Türen offen stehen haben möchtest dann brauchst du halt auch nicht alles ....das kann sich mit dem Leben aber auch ändern

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WiWi Gast

Fachwirt oder Bachelor?

WiWi Gast schrieb am 30.07.2020:

WiWi Gast schrieb am 29.07.2020:

Hallo, folgende Situation: ich &‘ eine gute Freundin haben beide eine Ausbildung zum Bankkaufmann/-Frau gemacht. Beide mit genau 1,4 abgeschlossen.

Ich mache nun meinen Bachelor in WiWi, sie ihren Fachwirt. Sie ist jetzt fertig, ich im 4. von 6 Semestern.
Zudem sagte sie mir deletzt, dass ein Fachwirt sowieso viel Mehr wert sei und die Prüfung schwieriger und sie mir diesen Weg gleich empfohlen hätte.
Dies endete in einer Diskussion, in der ich gerne mal objektive Meinungen hätte: Was ist schwieriger/mehr wert? Wie seht ihr die Situation?

Bachelor>>>>>>>> Fachwirt
Bei allem Respekt ggü. Fachwirten, aber ein Hochschulstudium ist um Welten mehr Wert als diese Weiterbildung

Kann ich nur bestätigen! Ein Hochschulstudium ist sowas von höher angesehen und viel mehr Wert. Du wirst finanziell aufjedenfall viel besser wegkommen als deine Freundin und auch viel angesehener sein bei deinen Mitmenschen. Deine Freundin ist leider nur neidisch auf dich , traurig dass es diese Art von "Freunden" gibt. Andernfalls ist sie einfach nur extrem geblendet.

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WiWi Gast

Fachwirt oder Bachelor?

Im Deutschen Qualifikationsrahmen (DQR) sind beide Abschlüsse gleichwertig auf Stufe 6 gestellt. Davon kann man halten was man will.

Ich habe beispielsweise schon Leuten Nachhilfe gegeben, die einen Fachwirt gemacht haben und finde, dass es nicht mal annähernd an die Komplexität eines Bachelors herankommt.

Mach am besten einfach noch einen Master, dann bist du ihr zweifelsohne voraus.

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WiWi Gast

Fachwirt oder Bachelor?

Wie man überhaupt auf die Idee kommt dass ein Fachwirt eine höherwertige Qualifikation darstellt als ein Bachelor...
Schau einfach mal in die Eingruppierung nach Tarifvertag. IGM Bayern ist Ausbildung meines Wissens bei EG5, Fachwirt EG7 und Bachelor EG9.

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WiWi Gast

Fachwirt oder Bachelor?

Ich stelle sehr gerne Fachwirte ein. Wir im Unternehmen haben damit bessere Erfahrungen gemacht. Ist aber nur unsere Meinung.

Mein Ranking: berufsbegleitender Fachwirt => Bachelor => Fachwirt in Vollzeit

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WiWi Gast

Fachwirt oder Bachelor?

WiWi Gast schrieb am 30.07.2020:

Wie man überhaupt auf die Idee kommt dass ein Fachwirt eine höherwertige Qualifikation darstellt als ein Bachelor...
Schau einfach mal in die Eingruppierung nach Tarifvertag. IGM Bayern ist Ausbildung meines Wissens bei EG5, Fachwirt EG7 und Bachelor EG9.

Richtig. Auch bei uns, Energie tv v steigt ein fachwirt niedriger ein als ein bachelor.
Wissenschaftlicher Hochschulabschluss vs Ausbildung mit Weiterbildung.
Das ist niemals gleichwertig.

antworten
WiWi Gast

Fachwirt oder Bachelor?

Der Bankfachwirt ist ohne Frage solide, in der Branche seit Jahrzehnten anerkannt und wird dort auch aktiv gefördert. Er qualifiziert für die Übernahme von gehobenen Sachbearbeiterpositionen, Führungsaufgaben auf Team- oder Filialleiterebene und spezialisierte Kundenberatung - damit stehen Bankfachwirte in der Praxis tatsächlich in einer gewissen Konkurrenz zum einfachen, durchschnittlichen BWL-Bachelor ohne Besonderheiten bzw. stechen diesen mitunter auch dadurch aus, dass sie im Berufsleben bereits etabliert sind.

Man findet deshalb - selbstverständlich, was für ein Unsinn in der ersten Antwort - häufig Stellenanzeigen mit der Forderung nach
"Bankausbildung mit fachspezifischer/bankfachlicher/... Weiterbildung oder wirtschaftswissenschaftliches Studium".
Dies betrifft typische Einstiegspositionen z.B. in Compliance, interner Revision oder Firmenkundenberatung.

Das bedeutet aber natürlich nicht, dass ein Bachelorstudium und eine Weiterbildung zum Fachwirt denselben "Schwierigkeitsgrad" im Sinne des fachlichen Anspruchs haben. Das kann man alleine schon daran festmachen, dass z.B. an der Frankfurt School der Bankfachwirt zum verkürzten Bachelorstudium befähigt. Da sollte doch bereits klar sein, dass der Bankfachwirt fachlich lediglich einen kleineren Teilbereich des Bachelorstudiums abdeckt.
Was den Schwierigkeitsgrad insgesamt anhebt, ist natürlich die Doppelbelastung aus Vollzeitjob und Weiterbildung.

Dass Bankfachwirte z.B. nicht ins IB kommen, geschenkt. Das ist auch nicht das Ziel der Übung. Wobei man fairerweise sagen muss: der 08/15-BWL-Bachelor kommt da auch nicht hin. Die hier beschworenen "quantitativen Fächer" genügen dem Anspruch im IB in keiner Weise.

Die oben auch schon mal erwähnten "Minderbemittelten", die durch den Fachwirt gerasselt sind, sind übrigens kein Alleinstellungsmerkmal der IHK-Weiterbildungen bei einer Studienanfängerquote von knapp 60%.

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WiWi Gast

Fachwirt oder Bachelor?

WiWi Gast schrieb am 30.07.2020:

Der Bankfachwirt ist ohne Frage solide, in der Branche seit Jahrzehnten anerkannt und wird dort auch aktiv gefördert. Er qualifiziert für die Übernahme von gehobenen Sachbearbeiterpositionen, Führungsaufgaben auf Team- oder Filialleiterebene und spezialisierte Kundenberatung - damit stehen Bankfachwirte in der Praxis tatsächlich in einer gewissen Konkurrenz zum einfachen, durchschnittlichen BWL-Bachelor ohne Besonderheiten bzw. stechen diesen mitunter auch dadurch aus, dass sie im Berufsleben bereits etabliert sind.

Man findet deshalb - selbstverständlich, was für ein Unsinn in der ersten Antwort - häufig Stellenanzeigen mit der Forderung nach
"Bankausbildung mit fachspezifischer/bankfachlicher/... Weiterbildung oder wirtschaftswissenschaftliches Studium".
Dies betrifft typische Einstiegspositionen z.B. in Compliance, interner Revision oder Firmenkundenberatung.

Das bedeutet aber natürlich nicht, dass ein Bachelorstudium und eine Weiterbildung zum Fachwirt denselben "Schwierigkeitsgrad" im Sinne des fachlichen Anspruchs haben. Das kann man alleine schon daran festmachen, dass z.B. an der Frankfurt School der Bankfachwirt zum verkürzten Bachelorstudium befähigt. Da sollte doch bereits klar sein, dass der Bankfachwirt fachlich lediglich einen kleineren Teilbereich des Bachelorstudiums abdeckt.
Was den Schwierigkeitsgrad insgesamt anhebt, ist natürlich die Doppelbelastung aus Vollzeitjob und Weiterbildung.

Dass Bankfachwirte z.B. nicht ins IB kommen, geschenkt. Das ist auch nicht das Ziel der Übung. Wobei man fairerweise sagen muss: der 08/15-BWL-Bachelor kommt da auch nicht hin. Die hier beschworenen "quantitativen Fächer" genügen dem Anspruch im IB in keiner Weise.

Die oben auch schon mal erwähnten "Minderbemittelten", die durch den Fachwirt gerasselt sind, sind übrigens kein Alleinstellungsmerkmal der IHK-Weiterbildungen bei einer Studienanfängerquote von knapp 60%.

kann ich mich nur anschließen, zumal der BA auch nur ein Vordiplom ist. Bei uns im Unternehmen sind Fachwirte und Ba Absolventen zumindest am Anfang gleichgestellt. Die Ba Absolventen verfügen i.d.R. über keine Berufserfahrung was die Fachwirte umkehrschluss natürlich haben.

Der Bachelor ist der erste Grundstein und kann nur durch einen Master Vollendet werden, hyped nicht alle eure BA, der ist in ein paar Jahren ohne MA nichts mehr wert...

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BrioniFanboy87

Fachwirt oder Bachelor?

WiWi Gast schrieb am 12.11.2020:

WiWi Gast schrieb am 30.07.2020:

Der Bankfachwirt ist ohne Frage solide, in der Branche seit Jahrzehnten anerkannt und wird dort auch aktiv gefördert. Er qualifiziert für die Übernahme von gehobenen Sachbearbeiterpositionen, Führungsaufgaben auf Team- oder Filialleiterebene und spezialisierte Kundenberatung - damit stehen Bankfachwirte in der Praxis tatsächlich in einer gewissen Konkurrenz zum einfachen, durchschnittlichen BWL-Bachelor ohne Besonderheiten bzw. stechen diesen mitunter auch dadurch aus, dass sie im Berufsleben bereits etabliert sind.

Man findet deshalb - selbstverständlich, was für ein Unsinn in der ersten Antwort - häufig Stellenanzeigen mit der Forderung nach
"Bankausbildung mit fachspezifischer/bankfachlicher/... Weiterbildung oder wirtschaftswissenschaftliches Studium".
Dies betrifft typische Einstiegspositionen z.B. in Compliance, interner Revision oder Firmenkundenberatung.

Das bedeutet aber natürlich nicht, dass ein Bachelorstudium und eine Weiterbildung zum Fachwirt denselben "Schwierigkeitsgrad" im Sinne des fachlichen Anspruchs haben. Das kann man alleine schon daran festmachen, dass z.B. an der Frankfurt School der Bankfachwirt zum verkürzten Bachelorstudium befähigt. Da sollte doch bereits klar sein, dass der Bankfachwirt fachlich lediglich einen kleineren Teilbereich des Bachelorstudiums abdeckt.
Was den Schwierigkeitsgrad insgesamt anhebt, ist natürlich die Doppelbelastung aus Vollzeitjob und Weiterbildung.

Dass Bankfachwirte z.B. nicht ins IB kommen, geschenkt. Das ist auch nicht das Ziel der Übung. Wobei man fairerweise sagen muss: der 08/15-BWL-Bachelor kommt da auch nicht hin. Die hier beschworenen "quantitativen Fächer" genügen dem Anspruch im IB in keiner Weise.

Die oben auch schon mal erwähnten "Minderbemittelten", die durch den Fachwirt gerasselt sind, sind übrigens kein Alleinstellungsmerkmal der IHK-Weiterbildungen bei einer Studienanfängerquote von knapp 60%.

kann ich mich nur anschließen, zumal der BA auch nur ein Vordiplom ist. Bei uns im Unternehmen sind Fachwirte und Ba Absolventen zumindest am Anfang gleichgestellt. Die Ba Absolventen verfügen i.d.R. über keine Berufserfahrung was die Fachwirte umkehrschluss natürlich haben.

Der Bachelor ist der erste Grundstein und kann nur durch einen Master Vollendet werden, hyped nicht alle eure BA, der ist in ein paar Jahren ohne MA nichts mehr wert...

Falsch. Der MA verliert an Bedeutung und wird in einigen Jahren immer weniger wert sein.

antworten
WiWi Gast

Fachwirt oder Bachelor?

Wie sich manche hier triggern lassen und sich was auf ihr Studium einbilden. Selbst Bachelor und Master abgelegt, aber der Fachwirt ist de facto gleichwertig zum Bachelor.

Vollzeit würde ich ihn nicht machen, aber berufsbegleitend nach einer soliden Ausbildung eine gute Alternative zum Fern-/Online-Studium. Betriebswirt wäre natürlich next level (Master Äquivalent).

antworten
WiWi Gast

Fachwirt oder Bachelor?

Ich kann nur etwas vom Fachwirt in der Steuerberatung erzählen. Dort ist der Fachwirt definitiv mindestens gleichwertig mit einem Bachelor. Gehaltsaussichten sind eher etwas höher. Das mag aber auch daran liegen, dass es kaum etwas wichtigeres als Erfahrung in dieser Branche gibt.

LG

antworten
WiWi Gast

Fachwirt oder Bachelor?

Dir ist aber auch klar, dass ein Bachelor, egal ob von einer FH oder einer Uni, kein "wissenschaftlicher Hochschulabschluss" ist?

Abgeschlossene wissenschaftliche Hochschulbildung: Hierzu ist gemäß § 7 Satz 1 TV EntgO Bund entweder eine nicht an einer Fachhochschule abgelegte erste Staatsprüfung, Magisterprüfung bzw. Diplomprüfung oder eine Masterprüfung, die auch an einer Fachhochschule abgelegt werden kann, erforderlich. (haufe.de)

WiWi Gast schrieb am 30.07.2020:

WiWi Gast schrieb am 30.07.2020:

Wie man überhaupt auf die Idee kommt dass ein Fachwirt eine höherwertige Qualifikation darstellt als ein Bachelor...
Schau einfach mal in die Eingruppierung nach Tarifvertag. IGM Bayern ist Ausbildung meines Wissens bei EG5, Fachwirt EG7 und Bachelor EG9.

Richtig. Auch bei uns, Energie tv v steigt ein fachwirt niedriger ein als ein bachelor.
Wissenschaftlicher Hochschulabschluss vs Ausbildung mit Weiterbildung.
Das ist niemals gleichwertig.

antworten
WiWi Gast

Fachwirt oder Bachelor?

WiWi Gast schrieb am 12.11.2020:

Ich kann nur etwas vom Fachwirt in der Steuerberatung erzählen. Dort ist der Fachwirt definitiv mindestens gleichwertig mit einem Bachelor. Gehaltsaussichten sind eher etwas höher. Das mag aber auch daran liegen, dass es kaum etwas wichtigeres als Erfahrung in dieser Branche gibt.

LG
Das Selbe beim Bilanzbuchhalter IHK. Der ist nicht nur extrem fordernd, sondern einer mit Ausbildung + BiBu Weiterbildung würde jeden Bachelorand in die Tasche stecken. Du brauchst in dem Bereich einfach BE.

antworten
WiWi Gast

Fachwirt oder Bachelor?

BrioniFanboy87 schrieb am 12.11.2020:

WiWi Gast schrieb am 12.11.2020:

WiWi Gast schrieb am 30.07.2020:

Der Bankfachwirt ist ohne Frage solide, in der Branche seit Jahrzehnten anerkannt und wird dort auch aktiv gefördert. Er qualifiziert für die Übernahme von gehobenen Sachbearbeiterpositionen, Führungsaufgaben auf Team- oder Filialleiterebene und spezialisierte Kundenberatung - damit stehen Bankfachwirte in der Praxis tatsächlich in einer gewissen Konkurrenz zum einfachen, durchschnittlichen BWL-Bachelor ohne Besonderheiten bzw. stechen diesen mitunter auch dadurch aus, dass sie im Berufsleben bereits etabliert sind.

Man findet deshalb - selbstverständlich, was für ein Unsinn in der ersten Antwort - häufig Stellenanzeigen mit der Forderung nach
"Bankausbildung mit fachspezifischer/bankfachlicher/... Weiterbildung oder wirtschaftswissenschaftliches Studium".
Dies betrifft typische Einstiegspositionen z.B. in Compliance, interner Revision oder Firmenkundenberatung.

Das bedeutet aber natürlich nicht, dass ein Bachelorstudium und eine Weiterbildung zum Fachwirt denselben "Schwierigkeitsgrad" im Sinne des fachlichen Anspruchs haben. Das kann man alleine schon daran festmachen, dass z.B. an der Frankfurt School der Bankfachwirt zum verkürzten Bachelorstudium befähigt. Da sollte doch bereits klar sein, dass der Bankfachwirt fachlich lediglich einen kleineren Teilbereich des Bachelorstudiums abdeckt.
Was den Schwierigkeitsgrad insgesamt anhebt, ist natürlich die Doppelbelastung aus Vollzeitjob und Weiterbildung.

Dass Bankfachwirte z.B. nicht ins IB kommen, geschenkt. Das ist auch nicht das Ziel der Übung. Wobei man fairerweise sagen muss: der 08/15-BWL-Bachelor kommt da auch nicht hin. Die hier beschworenen "quantitativen Fächer" genügen dem Anspruch im IB in keiner Weise.

Die oben auch schon mal erwähnten "Minderbemittelten", die durch den Fachwirt gerasselt sind, sind übrigens kein Alleinstellungsmerkmal der IHK-Weiterbildungen bei einer Studienanfängerquote von knapp 60%.

kann ich mich nur anschließen, zumal der BA auch nur ein Vordiplom ist. Bei uns im Unternehmen sind Fachwirte und Ba Absolventen zumindest am Anfang gleichgestellt. Die Ba Absolventen verfügen i.d.R. über keine Berufserfahrung was die Fachwirte umkehrschluss natürlich haben.

Der Bachelor ist der erste Grundstein und kann nur durch einen Master Vollendet werden, hyped nicht alle eure BA, der ist in ein paar Jahren ohne MA nichts mehr wert...

Falsch. Der MA verliert an Bedeutung und wird in einigen Jahren immer weniger wert sein.

Exakt. Es gilt immer Arbeitserfahrung > MAster, vor allem in der BWL. Unser Studienfach ist nicht so komplex, dass man 5 Jahre studieren müsste. >95% von dem gelernten wendet man nicht an.
In Physik, Chemie oder einer anderen Wissenschaft könnte ich es verstehen, aber für BWL ist ein Master nicht notwendig.

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WiWi Gast

Fachwirt oder Bachelor?

Tarifvertrag = bachelor oder Master
Freie Wirtschaft = fachwirt oder Techniker
Geregelte Wirtschaft = mix

Freie = Angebot und Nachfrage = z.b. Branchen ohnen tarifvertrag

Geregelte = kmu mit haustarifvertrag und Spielräume

antworten
WiWi Gast

Fachwirt oder Bachelor?

Ein Fachwirt ist einem Bachelor in vielen Branchen überlegen. Ich selbst komme aus dem Bankenbereich. Hier ist es normal, nach der Ausbildung einen Bachelor zu machen. Wenn sich ein Bankfachwirt und ein fertiger externer Bachelor auf eine Stelle bewerben, würde immer der Bankfachwirt eingestellt werden. In der Versicherungsbranche das gleiche Spiel. Wer will auch schon einen allgemein ausgebildeten Neuling ohne BE, von denen es Millionen gibt und die keine Branchenerfahrung haben? Für zwei der größten Branchen Deutschlands gewinnt demnach der Fachwirt ganz klar. Im Einzelhandel ist es das gleiche Spiel. Die Leute, die bereits Erfahrung haben und diese veredeln, gewinnen. Ihr müsstet hier schon wirklich viele Branchen aufzählen, um das Spiel noch zugunsten des Bachelors zu kippen und selbst wenn, wird das kein klarer Sieg mehr. Die Realität ist eben anders, als das, was man sich selbst einbildet.

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Ceterum censeo

Fachwirt oder Bachelor?

WiWi Gast schrieb am 12.11.2020:

Tarifvertrag = bachelor oder Master
Freie Wirtschaft = fachwirt oder Techniker
Geregelte Wirtschaft = mix

Freie = Angebot und Nachfrage = z.b. Branchen ohnen tarifvertrag

Geregelte = kmu mit haustarifvertrag und Spielräume

Dieser hochwertige Beitrag übersteigt leider mein Verständnis. Bitte noch einmal für die etwas begriffsstutzigeren unter uns (wie mich) genauer erläutern. ;-)
Liebe Grüße

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BrioniFanboy87

Fachwirt oder Bachelor?

WiWi Gast schrieb am 12.11.2020:

Ein Fachwirt ist einem Bachelor in vielen Branchen überlegen. Ich selbst komme aus dem Bankenbereich. Hier ist es normal, nach der Ausbildung einen Bachelor zu machen. Wenn sich ein Bankfachwirt und ein fertiger externer Bachelor auf eine Stelle bewerben, würde immer der Bankfachwirt eingestellt werden. In der Versicherungsbranche das gleiche Spiel. Wer will auch schon einen allgemein ausgebildeten Neuling ohne BE, von denen es Millionen gibt und die keine Branchenerfahrung haben? Für zwei der größten Branchen Deutschlands gewinnt demnach der Fachwirt ganz klar. Im Einzelhandel ist es das gleiche Spiel. Die Leute, die bereits Erfahrung haben und diese veredeln, gewinnen. Ihr müsstet hier schon wirklich viele Branchen aufzählen, um das Spiel noch zugunsten des Bachelors zu kippen und selbst wenn, wird das kein klarer Sieg mehr. Die Realität ist eben anders, als das, was man sich selbst einbildet.

Die Frage war, was mehr "wert" sei und das ist subjektiv - alleine schon deswegen, weil nicht konkretisiert wurde, in Bezug auf was diese Wertigkeit gemünzt ist.

Vom akademischen Wert würde ich persönlich sagen, ist der Bachelor höher.
Belegen könnte man dies z.B. an Ausschreibungen im öffentlichen Dienst, wo unter der Qualifikation beispielsweise ein abgeschlossenes Studium (Bachelor/FH-Diplom) oder vergleichbare Qualifikation gefordert wird - hier wäre der Fachwirt lediglich die vergleichbare Qualifikation, die ebenfalls dem DQR6 entspräche.

Bezogen auf die Fachlichkeit kann - wie Du bereits erläuterst - der Fachwirt von größerem Wert sein. Hier könnte man beispielsweise Entscheidungsträger bei Einstellungen befragen oder schauen, in welcher Branche auf welchen Job wer eingestellt wird (präferiert Bachelor oder Fachwirt?)

Zusammengefasst: Da die Frage unpräzise formuliert ist, werden wir hier auch keine stimmige Antwort finden (können).

antworten
WiWi Gast

Fachwirt oder Bachelor?

WiWi Gast schrieb am 12.11.2020:

Ein Fachwirt ist einem Bachelor in vielen Branchen überlegen. Ich selbst komme aus dem Bankenbereich. Hier ist es normal, nach der Ausbildung einen Bachelor zu machen. Wenn sich ein Bankfachwirt und ein fertiger externer Bachelor auf eine Stelle bewerben, würde immer der Bankfachwirt eingestellt werden. In der Versicherungsbranche das gleiche Spiel. Wer will auch schon einen allgemein ausgebildeten Neuling ohne BE, von denen es Millionen gibt und die keine Branchenerfahrung haben? Für zwei der größten Branchen Deutschlands gewinnt demnach der Fachwirt ganz klar. Im Einzelhandel ist es das gleiche Spiel. Die Leute, die bereits Erfahrung haben und diese veredeln, gewinnen. Ihr müsstet hier schon wirklich viele Branchen aufzählen, um das Spiel noch zugunsten des Bachelors zu kippen und selbst wenn, wird das kein klarer Sieg mehr. Die Realität ist eben anders, als das, was man sich selbst einbildet.

Der Fachwirt bringt dir im Einzelhandel nicht so viel. Viele Firmen bspw. Telekom setzen auf eigene interne Fortbildung. Dort wirst du weder mit Fachwirt noch mit Bachelor Shopleiter - allerdings liegt das Endgehalt eines nicht-beamteten Shopleiters natürlich auch unter dem Einstiegsgehalt eines 0/8/15 Bachelors der 45k verdient. Verkaufsgebietsleiter ist nicht wirklich bei der Telekom planbar. Weder als Externer, noch als Interner.

Bei Lidl/Aldi dürftest du meines Wissens auch ohne externe Fortbildung nach dem Einzelhandelskaufmann Shopleiter werden können. Ggf. gibt es interne Fotbildungen. Hier dürfte Verkaufsgebietsleiter eher planbar sein, allerdings leichter als externer durch Bachelor erreicht werden können. Ausnahme bildet meines Wissens die Baumarktbranche wo du als Fachwirt zumindest Abteilungsleiter werden kannst. - Allerdings durchs duale Studium eben auch Filialleiter (Umsatzmäßig pro FIlialle in anderen Größen als die obigen Branchen)

antworten
WiWi Gast

Fachwirt oder Bachelor?

WiWi Gast schrieb am 12.11.2020:

Wie sich manche hier triggern lassen und sich was auf ihr Studium einbilden. Selbst Bachelor und Master abgelegt, aber der Fachwirt ist de facto gleichwertig zum Bachelor.

Vollzeit würde ich ihn nicht machen, aber berufsbegleitend nach einer soliden Ausbildung eine gute Alternative zum Fern-/Online-Studium. Betriebswirt wäre natürlich next level (Master Äquivalent).

Fachwirt in Vollzeit: 4 Monate
Bachelor in Vollzeit: 3-4 Jahre

Ergo -> Fachwirt hochwertiger.... Wer bezweifelt das ?

Hab selbst nen Fachwirt gemacht und nen B.Sc.

  • keine Sau hat sich je für den billigen Fachwirt interessiert. Das Beste sind die Leute die nach dem Fachwirt sagen sie hätten studiert..
antworten
WiWi Gast

Fachwirt oder Bachelor?

WiWi Gast schrieb am 12.11.2020:

WiWi Gast schrieb am 12.11.2020:

Ein Fachwirt ist einem Bachelor in vielen Branchen überlegen. Ich selbst komme aus dem Bankenbereich. Hier ist es normal, nach der Ausbildung einen Bachelor zu machen. Wenn sich ein Bankfachwirt und ein fertiger externer Bachelor auf eine Stelle bewerben, würde immer der Bankfachwirt eingestellt werden. In der Versicherungsbranche das gleiche Spiel. Wer will auch schon einen allgemein ausgebildeten Neuling ohne BE, von denen es Millionen gibt und die keine Branchenerfahrung haben? Für zwei der größten Branchen Deutschlands gewinnt demnach der Fachwirt ganz klar. Im Einzelhandel ist es das gleiche Spiel. Die Leute, die bereits Erfahrung haben und diese veredeln, gewinnen. Ihr müsstet hier schon wirklich viele Branchen aufzählen, um das Spiel noch zugunsten des Bachelors zu kippen und selbst wenn, wird das kein klarer Sieg mehr. Die Realität ist eben anders, als das, was man sich selbst einbildet.

Der Fachwirt bringt dir im Einzelhandel nicht so viel. Viele Firmen bspw. Telekom setzen auf eigene interne Fortbildung. Dort wirst du weder mit Fachwirt noch mit Bachelor Shopleiter - allerdings liegt das Endgehalt eines nicht-beamteten Shopleiters natürlich auch unter dem Einstiegsgehalt eines 0/8/15 Bachelors der 45k verdient. Verkaufsgebietsleiter ist nicht wirklich bei der Telekom planbar. Weder als Externer, noch als Interner.

Bei Lidl/Aldi dürftest du meines Wissens auch ohne externe Fortbildung nach dem Einzelhandelskaufmann Shopleiter werden können. Ggf. gibt es interne Fotbildungen. Hier dürfte Verkaufsgebietsleiter eher planbar sein, allerdings leichter als externer durch Bachelor erreicht werden können. Ausnahme bildet meines Wissens die Baumarktbranche wo du als Fachwirt zumindest Abteilungsleiter werden kannst. - Allerdings durchs duale Studium eben auch Filialleiter (Umsatzmäßig pro FIlialle in anderen Größen als die obigen Branchen)

Drei Anmerkungen:

  • Jemand, der einen Fachwirt macht, hat vorher eine Ausbildung abgeschlossen und ist bereits im Unternehmen. Er macht interne Fortbildungen automatisch mit.

  • Laut Statistik beträgt der durchschnittliche sozialversicherungspflichtige Bruttostundenlohn für Akademiker unter 30 17,41 Euro. Das macht bei einer durchschnittlichen 38-Stunden-Woche ca. 32k brutto im Jahr. Das ist ganz weit weg von 45k.

  • Pauschal sind die Karrierewege nicht festgegelt. Dass aber in den von dir genannten Branchen jemand mit BE und Branchenerfahrung Vorteile gegenüber externen Leuten ohne Branchenkenntnisse haben, ist logisch.
antworten
WiWi Gast

Fachwirt oder Bachelor?

WiWi Gast schrieb am 12.11.2020:

WiWi Gast schrieb am 12.11.2020:

Wie sich manche hier triggern lassen und sich was auf ihr Studium einbilden. Selbst Bachelor und Master abgelegt, aber der Fachwirt ist de facto gleichwertig zum Bachelor.

Vollzeit würde ich ihn nicht machen, aber berufsbegleitend nach einer soliden Ausbildung eine gute Alternative zum Fern-/Online-Studium. Betriebswirt wäre natürlich next level (Master Äquivalent).

Fachwirt in Vollzeit: 4 Monate
Bachelor in Vollzeit: 3-4 Jahre

Ergo -> Fachwirt hochwertiger.... Wer bezweifelt das ?

Hab selbst nen Fachwirt gemacht und nen B.Sc.

  • keine Sau hat sich je für den billigen Fachwirt interessiert. Das Beste sind die Leute die nach dem Fachwirt sagen sie hätten studiert..

Falsche Rechnung. Richtige Rechung:

Fachwirt: 3 Jahre Ausbildung + 6 Monate = 3,5 Jahre
Bachelor in Vollzeit: 3 Jahre

antworten
WiWi Gast

Fachwirt oder Bachelor?

Beides im DQR gleichgestellt. Ende der Diskussion

antworten
WiWi Gast

Fachwirt oder Bachelor?

WiWi Gast schrieb am 12.11.2020:

Beides im DQR gleichgestellt. Ende der Diskussion

Gut, dass jeder weiß was der, die oder das DQR ist und jeder Arbeitgeber auf diesen Wert legt bei der Qualifikation der Bewerber

antworten
WiWi Gast

Fachwirt oder Bachelor?

WiWi Gast schrieb am 12.11.2020:

Wie sich manche hier triggern lassen und sich was auf ihr Studium einbilden. Selbst Bachelor und Master abgelegt, aber der Fachwirt ist de facto gleichwertig zum Bachelor.

Vollzeit würde ich ihn nicht machen, aber berufsbegleitend nach einer soliden Ausbildung eine gute Alternative zum Fern-/Online-Studium. Betriebswirt wäre natürlich next level (Master Äquivalent).

Fachwirt in Vollzeit: 4 Monate
Bachelor in Vollzeit: 3-4 Jahre

Ergo -> Fachwirt hochwertiger.... Wer bezweifelt das ?

Hab selbst nen Fachwirt gemacht und nen B.Sc.

  • keine Sau hat sich je für den billigen Fachwirt interessiert. Das Beste sind die Leute die nach dem Fachwirt sagen sie hätten studiert..

Falsche Rechnung. Richtige Rechung:

Fachwirt: 3 Jahre Ausbildung + 6 Monate = 3,5 Jahre
Bachelor in Vollzeit: 3 Jahre

Meine kaufmännische Ausbildung war-je nach fach- nach 1 bis 3 Semestern gegessen vom Inhalt uns teils deutlich überholt.
wenns dir nur um die Jahre geht rechne doch gleich Hauptschulabschluss 9 Klasse-> dann performen als Verkäufer und die Ausbildung als einzelhandelskaufmann fortsetzen (und ggf verkürzen) + fachwirt gegen 13 Jahre Abi + Bachelor
Und dann bist du bei 6 Jahren gegen 3 Jahre

Wer fachwirt macht wird wahrscheinlich eh verkürzt haben
Du kannst auch den fachwirt in 1,5 bis 2 Jahren nebenberuflich machen - schwerer wird er dann trotzdem nicht

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WiWi Gast

Fachwirt oder Bachelor?

WiWi Gast schrieb am 12.11.2020:

Ein Fachwirt ist einem Bachelor in vielen Branchen überlegen. Ich selbst komme aus dem Bankenbereich. Hier ist es normal, nach der Ausbildung einen Bachelor zu machen. Wenn sich ein Bankfachwirt und ein fertiger externer Bachelor auf eine Stelle bewerben, würde immer der Bankfachwirt eingestellt werden. In der Versicherungsbranche das gleiche Spiel. Wer will auch schon einen allgemein ausgebildeten Neuling ohne BE, von denen es Millionen gibt und die keine Branchenerfahrung haben? Für zwei der größten Branchen Deutschlands gewinnt demnach der Fachwirt ganz klar. Im Einzelhandel ist es das gleiche Spiel. Die Leute, die bereits Erfahrung haben und diese veredeln, gewinnen. Ihr müsstet hier schon wirklich viele Branchen aufzählen, um das Spiel noch zugunsten des Bachelors zu kippen und selbst wenn, wird das kein klarer Sieg mehr. Die Realität ist eben anders, als das, was man sich selbst einbildet.

Der Fachwirt bringt dir im Einzelhandel nicht so viel. Viele Firmen bspw. Telekom setzen auf eigene interne Fortbildung. Dort wirst du weder mit Fachwirt noch mit Bachelor Shopleiter - allerdings liegt das Endgehalt eines nicht-beamteten Shopleiters natürlich auch unter dem Einstiegsgehalt eines 0/8/15 Bachelors der 45k verdient. Verkaufsgebietsleiter ist nicht wirklich bei der Telekom planbar. Weder als Externer, noch als Interner.

Bei Lidl/Aldi dürftest du meines Wissens auch ohne externe Fortbildung nach dem Einzelhandelskaufmann Shopleiter werden können. Ggf. gibt es interne Fotbildungen. Hier dürfte Verkaufsgebietsleiter eher planbar sein, allerdings leichter als externer durch Bachelor erreicht werden können. Ausnahme bildet meines Wissens die Baumarktbranche wo du als Fachwirt zumindest Abteilungsleiter werden kannst. - Allerdings durchs duale Studium eben auch Filialleiter (Umsatzmäßig pro FIlialle in anderen Größen als die obigen Branchen)

Drei Anmerkungen:

  • Jemand, der einen Fachwirt macht, hat vorher eine Ausbildung abgeschlossen und ist bereits im Unternehmen. Er macht interne Fortbildungen automatisch mit.

  • Laut Statistik beträgt der durchschnittliche sozialversicherungspflichtige Bruttostundenlohn für Akademiker unter 30 17,41 Euro. Das macht bei einer durchschnittlichen 38-Stunden-Woche ca. 32k brutto im Jahr. Das ist ganz weit weg von 45k.

  • Pauschal sind die Karrierewege nicht festgegelt. Dass aber in den von dir genannten Branchen jemand mit BE und Branchenerfahrung Vorteile gegenüber externen Leuten ohne Branchenkenntnisse haben, ist logisch.

1.Jemand mit Fachwirt macht die internen Schulungen NICHT mit

  • klar Schulungen ala neue Produkte 2021 die für jeden verpflichtend sind ausgenommen. Wie in jedem Konzern musst du dich auch in meinen Branchen gut im Netzwerken anstellen. alleine mit dem Erwerb des fachwirts befördert dich keiner.

Der durchschnittliche Lohn für Akademiker ist in meinem Beispiel Quatsch
jemand der Kunstgeschichte studiert wird eher nicht in den Einzelhandel wechseln. Die Positionen richten sich eher an bwler. Entsprechend vergleiche ich bwler Gehälter mit kaufmännischen Gehältern. Am Fließband verdienst du teilweise auch mehr als 40k im Monat (vor allem bei nachtsxhichten)-> trotzdem ist es für meine Beispiele irrelevant

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WiWi Gast

Fachwirt oder Bachelor?

WiWi Gast schrieb am 13.11.2020:

Ein Fachwirt ist einem Bachelor in vielen Branchen überlegen. Ich selbst komme aus dem Bankenbereich. Hier ist es normal, nach der Ausbildung einen Bachelor zu machen. Wenn sich ein Bankfachwirt und ein fertiger externer Bachelor auf eine Stelle bewerben, würde immer der Bankfachwirt eingestellt werden. In der Versicherungsbranche das gleiche Spiel. Wer will auch schon einen allgemein ausgebildeten Neuling ohne BE, von denen es Millionen gibt und die keine Branchenerfahrung haben? Für zwei der größten Branchen Deutschlands gewinnt demnach der Fachwirt ganz klar. Im Einzelhandel ist es das gleiche Spiel. Die Leute, die bereits Erfahrung haben und diese veredeln, gewinnen. Ihr müsstet hier schon wirklich viele Branchen aufzählen, um das Spiel noch zugunsten des Bachelors zu kippen und selbst wenn, wird das kein klarer Sieg mehr. Die Realität ist eben anders, als das, was man sich selbst einbildet.

Der Fachwirt bringt dir im Einzelhandel nicht so viel. Viele Firmen bspw. Telekom setzen auf eigene interne Fortbildung. Dort wirst du weder mit Fachwirt noch mit Bachelor Shopleiter - allerdings liegt das Endgehalt eines nicht-beamteten Shopleiters natürlich auch unter dem Einstiegsgehalt eines 0/8/15 Bachelors der 45k verdient. Verkaufsgebietsleiter ist nicht wirklich bei der Telekom planbar. Weder als Externer, noch als Interner.

Bei Lidl/Aldi dürftest du meines Wissens auch ohne externe Fortbildung nach dem Einzelhandelskaufmann Shopleiter werden können. Ggf. gibt es interne Fotbildungen. Hier dürfte Verkaufsgebietsleiter eher planbar sein, allerdings leichter als externer durch Bachelor erreicht werden können. Ausnahme bildet meines Wissens die Baumarktbranche wo du als Fachwirt zumindest Abteilungsleiter werden kannst. - Allerdings durchs duale Studium eben auch Filialleiter (Umsatzmäßig pro FIlialle in anderen Größen als die obigen Branchen)

Drei Anmerkungen:

  • Jemand, der einen Fachwirt macht, hat vorher eine Ausbildung abgeschlossen und ist bereits im Unternehmen. Er macht interne Fortbildungen automatisch mit.

  • Laut Statistik beträgt der durchschnittliche sozialversicherungspflichtige Bruttostundenlohn für Akademiker unter 30 17,41 Euro. Das macht bei einer durchschnittlichen 38-Stunden-Woche ca. 32k brutto im Jahr. Das ist ganz weit weg von 45k.

  • Pauschal sind die Karrierewege nicht festgegelt. Dass aber in den von dir genannten Branchen jemand mit BE und Branchenerfahrung Vorteile gegenüber externen Leuten ohne Branchenkenntnisse haben, ist logisch.

1.Jemand mit Fachwirt macht die internen Schulungen NICHT mit

  • klar Schulungen ala neue Produkte 2021 die für jeden verpflichtend sind ausgenommen. Wie in jedem Konzern musst du dich auch in meinen Branchen gut im Netzwerken anstellen. alleine mit dem Erwerb des fachwirts befördert dich keiner.

Der durchschnittliche Lohn für Akademiker ist in meinem Beispiel Quatsch
jemand der Kunstgeschichte studiert wird eher nicht in den Einzelhandel wechseln. Die Positionen richten sich eher an bwler. Entsprechend vergleiche ich bwler Gehälter mit kaufmännischen Gehältern. Am Fließband verdienst du teilweise auch mehr als 40k im Monat (vor allem bei nachtsxhichten)-> trotzdem ist es für meine Beispiele irrelevant

Jemand, der bereits im Unternehmen ist, macht die Schulungen natürlich mit. Es sind doch zwei völlig unterschiedliche Dinge: Die Fachwirtausbildung und die interne Aus/Fortbildung. Erstere macht der Mitarbeiter für sich zusätzlich. Zweitere ist einfach ein Teil des Arbeitsvertrages und verpflichtend.

Zum durchschnittliche Lohn: Das Threadtema ist Bachelor vs Fachwirt und da den Lohn für alle Akademiker heranzuziehen, macht doch Sinn, oder?

Zum zweiten Argument: Der Bank- oder Versicherungsfachwirt geht übrigens in der Regel auch nicht in den Einzelhandel. Und jetzt? Was hilft uns so eine Binsenweisheit? Bachelor ist nicht Bachelor und Fachwirt nicht Fachwirt? Echt?

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WiWi Gast

Fachwirt oder Bachelor?

Viele Leuten können nicht unterscheiden: akademischer Anspruch und praxisbezogener Relevanz. Es mag sein, dass der Bachelor anspruchsvoller ist. Doch in einigen Branchen bist du mit der Kombination Ausbildung+Fachwirt besser für die jeweilige Stelle spezialisiert bzw. ausgebildet. Mag sein, dass der Bachelorand besser wissenschaftlich arbeiten kann, aber es interessiert keinen. Manche denken die Gleichung wäre - Anspruchsvollere Lehre=besser geeignet. Dem ist aber nicht so.

antworten
Kaine007

Fachwirt oder Bachelor?

Ich kann zum Bachelor nicht wirklich was sagen, habe aber nach meiner Ausbildung in der Verwaltung nach 6 Jahren BE meinen wirtschaftsfachwirt und meinen Betriebswirt IHK gemacht.
Im AC bei Amazon 2015 sind alle mit Bachelor oder Master ausgeschieden und ich konnte mich durchsetzen Begründung war die fehlende BE. Inzwischen bin ich als Business Development Manager tätig, Gehalt um die 75k im ländlichen Raum.
Ich kann also nicht sagen wie es mit Bachelor gelaufen wäre, aber geschadet hat mir der Weg über den Fachwirt nicht.

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WiWi Gast

Fachwirt oder Bachelor?

WiWi Gast schrieb am 13.11.2020:

Viele Leuten können nicht unterscheiden: akademischer Anspruch und praxisbezogener Relevanz. Es mag sein, dass der Bachelor anspruchsvoller ist. Doch in einigen Branchen bist du mit der Kombination Ausbildung+Fachwirt besser für die jeweilige Stelle spezialisiert bzw. ausgebildet. Mag sein, dass der Bachelorand besser wissenschaftlich arbeiten kann, aber es interessiert keinen. Manche denken die Gleichung wäre - Anspruchsvollere Lehre=besser geeignet. Dem ist aber nicht so.

Ich habe auch einen Bachelor und einen Master und bin inzwischen personalverantwortlich in einem Konzern im Bankenbereich. Ich war am Anfang auch so arrogant, wie die Theoretiker, habe aber gemerkt, dass nichts wichtiger ist als BE.
Hinzu kommt, wenn man ehrlich ist: Ein Bachelor ist ein Vordiplom. Hier von akademischen Anspruch zu reden, ist ein Witz. Ein Bachelor ist eine Berufsqualifikation für die Masse. Ein Master eine akademische Bildung. Ein Bachelor ist das Äquivalent zur Ausbildung, weil es die in manchen Bereichen gar nicht mehr gibt, weil alle studieren. Es ist ein Massenabschluss für Jedermann und den Durchschnitt.

Also reden wir hier nur vom Anspruch und klassen das Wort "akademisch" mal weg. Die Frage ist halt, ob das der Anspruch des Arbeitgebers ist und ob Berufserfahrung nicht ein größerer Anspruch ist. Alleine, dass die Fachwirte mit den Bachelors in vielen Branchen offensichtlich um die gleichen Stellen konkurrieren können, sagt doch viel über die Wertigkeit der Theorie aus, oder?

Bei uns (Bank) würde ein berufserfahrenen Bankfachwirt immer bevorzugt werden, aber bei uns ist interne Qualifikation, BE, Branchenkenntnis und eigenes Fortbildungsengagement auch das A und O. Banken nehmen selten Externe. Ist aber kein Geheimnis.

antworten
WiWi Gast

Fachwirt oder Bachelor?

Ich denke das ist vergleichbar mit Ingenieuren und Meistern/Technikern. Die Abschlüsse sind einfach für unterschiedliche Stellen ausgelegt. Nur weil ein Ingenieur formal höher qualifiziert ist, ist er bei Handwerklichen Aufgaben bzw. der Planung von diesen noch lange nicht besser geeignet.

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WiWi Gast

Fachwirt oder Bachelor?

WiWi Gast schrieb am 13.11.2020:

Ein Fachwirt ist einem Bachelor in vielen Branchen überlegen. Ich selbst komme aus dem Bankenbereich. Hier ist es normal, nach der Ausbildung einen Bachelor zu machen. Wenn sich ein Bankfachwirt und ein fertiger externer Bachelor auf eine Stelle bewerben, würde immer der Bankfachwirt eingestellt werden. In der Versicherungsbranche das gleiche Spiel. Wer will auch schon einen allgemein ausgebildeten Neuling ohne BE, von denen es Millionen gibt und die keine Branchenerfahrung haben? Für zwei der größten Branchen Deutschlands gewinnt demnach der Fachwirt ganz klar. Im Einzelhandel ist es das gleiche Spiel. Die Leute, die bereits Erfahrung haben und diese veredeln, gewinnen. Ihr müsstet hier schon wirklich viele Branchen aufzählen, um das Spiel noch zugunsten des Bachelors zu kippen und selbst wenn, wird das kein klarer Sieg mehr. Die Realität ist eben anders, als das, was man sich selbst einbildet.

Der Fachwirt bringt dir im Einzelhandel nicht so viel. Viele Firmen bspw. Telekom setzen auf eigene interne Fortbildung. Dort wirst du weder mit Fachwirt noch mit Bachelor Shopleiter - allerdings liegt das Endgehalt eines nicht-beamteten Shopleiters natürlich auch unter dem Einstiegsgehalt eines 0/8/15 Bachelors der 45k verdient. Verkaufsgebietsleiter ist nicht wirklich bei der Telekom planbar. Weder als Externer, noch als Interner.

Bei Lidl/Aldi dürftest du meines Wissens auch ohne externe Fortbildung nach dem Einzelhandelskaufmann Shopleiter werden können. Ggf. gibt es interne Fotbildungen. Hier dürfte Verkaufsgebietsleiter eher planbar sein, allerdings leichter als externer durch Bachelor erreicht werden können. Ausnahme bildet meines Wissens die Baumarktbranche wo du als Fachwirt zumindest Abteilungsleiter werden kannst. - Allerdings durchs duale Studium eben auch Filialleiter (Umsatzmäßig pro FIlialle in anderen Größen als die obigen Branchen)

Drei Anmerkungen:

  • Jemand, der einen Fachwirt macht, hat vorher eine Ausbildung abgeschlossen und ist bereits im Unternehmen. Er macht interne Fortbildungen automatisch mit.

  • Laut Statistik beträgt der durchschnittliche sozialversicherungspflichtige Bruttostundenlohn für Akademiker unter 30 17,41 Euro. Das macht bei einer durchschnittlichen 38-Stunden-Woche ca. 32k brutto im Jahr. Das ist ganz weit weg von 45k.

  • Pauschal sind die Karrierewege nicht festgegelt. Dass aber in den von dir genannten Branchen jemand mit BE und Branchenerfahrung Vorteile gegenüber externen Leuten ohne Branchenkenntnisse haben, ist logisch.

1.Jemand mit Fachwirt macht die internen Schulungen NICHT mit

  • klar Schulungen ala neue Produkte 2021 die für jeden verpflichtend sind ausgenommen. Wie in jedem Konzern musst du dich auch in meinen Branchen gut im Netzwerken anstellen. alleine mit dem Erwerb des fachwirts befördert dich keiner.

Der durchschnittliche Lohn für Akademiker ist in meinem Beispiel Quatsch
jemand der Kunstgeschichte studiert wird eher nicht in den Einzelhandel wechseln. Die Positionen richten sich eher an bwler. Entsprechend vergleiche ich bwler Gehälter mit kaufmännischen Gehältern. Am Fließband verdienst du teilweise auch mehr als 40k im Monat (vor allem bei nachtsxhichten)-> trotzdem ist es für meine Beispiele irrelevant

Jemand, der bereits im Unternehmen ist, macht die Schulungen natürlich mit. Es sind doch zwei völlig unterschiedliche Dinge: Die Fachwirtausbildung und die interne Aus/Fortbildung. Erstere macht der Mitarbeiter für sich zusätzlich. Zweitere ist einfach ein Teil des Arbeitsvertrages und verpflichtend.

Zum durchschnittliche Lohn: Das Threadtema ist Bachelor vs Fachwirt und da den Lohn für alle Akademiker heranzuziehen, macht doch Sinn, oder?

Zum zweiten Argument: Der Bank- oder Versicherungsfachwirt geht übrigens in der Regel auch nicht in den Einzelhandel. Und jetzt? Was hilft uns so eine Binsenweisheit? Bachelor ist nicht Bachelor und Fachwirt nicht Fachwirt? Echt?

Wieso sollte bitte jeder der bereits in einem Unternehmen ist interne Schulungen automatisch mitmachen?
Ich rede hier von Fortbildungsschulungen also Verkäufer nach ausbildung kaufmann im Einzelhandel -> Interne Schulung Stellvertretender Filialleiter-> interne Schulung Filialleiter-> interne Schulung verkaufsgebietsleiter

zu 100% ist davon nichts planbar. verpflichtend sind Schulungen ala neue Tarife 2021. Die macht er natürlich mit, da ihm das bei der IHK niemand beibringt. Du kannst dich auch freiwillig für interne rhetorikkurse anmelden etc.

unabhängig vom kaufmännischen Hintergrund gibt es auch die Möglichkeit für den allgemeinen Wirtschaftsfschwirt

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2 Kommentare

Fachwirt

WiWi Gast

Auf den Fachwirtbrief steht keine Note drauf, allerdings gibt es noch ein separates Zeugnis mit den erbrachten Leistungen.

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