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Studienkompass - Förderprogramm für Kinder von Nichtakademikern

Ist ein Studium das Richtige für mich? Der Studienkompass unterstützt Jugendliche bei der Studienwahl und Berufswahl. Das Förderprogramm richtet sich an Schülerinnen und Schüler, deren Eltern nicht studiert haben. Bewerbungsschluss ist der 17. Mai 2013.

Der Blick in einen Kompass.

Studienkompass - Förderprogramm für Kinder von Nichtakademikern
Trotz vielfältiger Interessen und Fähigkeiten studieren Kinder aus Familien ohne
akademischen Hintergrund noch immer deutlich seltener als Gleichaltrige aus
Akademikerfamilien. Laut der 19. Sozialerhebung des Deutschen Studentenwerkes (DSW) wagen nur 24 von 100 Nichtakademiker-Kindern den Schritt an die Hochschule. Viele junge Menschen, deren Eltern nicht studiert haben, ziehen ein Studium gar nicht erst in Betracht, obwohl sie das Potenzial hierfür mitbringen. Der STUDIENKOMPASS unterstützt diese jungen Menschen bei ihrer persönlichen Studien- und Berufswahl und leistet damit auch einen Beitrag zu mehr Bildungsgerechtigkeit. Bis zum 17. Mai 2013 können sich Jugendliche, die 2015 das Abitur machen, an 28 Standorten bundesweit unter www.studienkompass.de bewerben. 

Die Schülerinnen und Schüler werden drei Jahre lang gefördert: während der beiden letzten Schuljahre sowie im ersten Studienjahr.

bringen jeden einzelnen Teilnehmer bei der individuellen Studien- und Berufswegeplanung voran. Das STUDIENKOMPASS-Konzept geht auf, wie eine unabhängige Evaluation des Programms im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) zeigt. Über 90 Prozent der Programmteilnehmer finden den Weg in ein Studium und leben sich an der Hochschule schnell ein.

Der Studienkompass wurde im Jahr 2007 von der Accenture-Stiftung, der Deutsche Bank Stiftung und der Stiftung der Deutschen Wirtschaft gegründet. Im Jahr 2013 nehmen rund 1.600 Schüler und Studierende in ganz Deutschland am Programm teil, das eine der größten Bildungsinitiativen bundesweit ist. Studienkompass-Partner sind die vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e.V., die EWE AG, die Heinz Nixdorf Stiftung, die Deutsche Bank Stiftung, die Karl-Schlecht-Stiftung, der Kölner Gymnasial- und Stiftungsfonds, die Hans Hermann Voss-Stiftung, die Stiftung Rapsblüte, die Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung, die NORDMETALLStiftung, die RATIONAL AG, die Roche Diagnostics GmbH, die Rheinische Stiftung für Bildung, Wissenschaft und berufliche Integration, die Dr. Egon und Hildegard Diener-Stiftung im Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft, die Unternehmensverbände im Lande Bremen und das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF). Schirmherrin des Programms ist die Bundesministerin für Bildung und Forschung, Prof. Dr. Annette Schavan.

Weitere Informationen und Bewerbung
http://www.studienkompass.de

Im Forum zu Bildungschancen

27 Kommentare

Hoffnung nicht aufgeben!

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Theorie und Praxis. In der Theorie haben alle die gleichen Rechte, das ist klar. Aber in der Praxis wird dann doch nach Vorlieben eingestellt. Da stellt halt der eine keine Ostdeutschen ein, der ander ...

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