DieManager von Morgen WiWi-TReFF.de - Zeitung & Forum für Wirtschaftsstudium & Karriere
Berufs- & Studienwahl Bildungsrendite

Bessere Bildung bedeutet höheres Einkommen

Soeben hat die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) die Ergebnisse der PIAAC-Studie – „Programme for the International Assessment of Adult Competencies“ – veröffentlicht, die Grundkompetenzen Erwachsener im internationalen Vergleich testet. Wie schon die Schülerinnen und Schüler bei PISA schneiden auch die deutschen Erwachsenen im internationalen Vergleich nur mittelmäßig ab.

International-EU-Flaggen an langen Fahnenmasten.

Bessere Bildung bedeutet höheres Einkommen
München, 16.10.2013 (ifo) - Soeben hat die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) die Ergebnisse der PIAAC-Studie – „Programme for the International Assessment of Adult Competencies“ – veröffentlicht, die Grundkompetenzen Erwachsener im internationalen Vergleich testet. Wie schon die Schülerinnen und Schüler bei PISA schneiden auch die deutschen Erwachsenen im internationalen Vergleich nur mittelmäßig ab.

Dazu betont ifo-Bildungsökonom Ludger Wößmann, der das Kapitel zum Thema Arbeitsmarkt des deutschen PIAAC-Berichts mit verfasst hat: „Das mittelmäßige Abschneiden darf uns nicht kalt lassen. Denn die neuen Ergebnisse belegen, wie zentral sowohl grundlegende Kompetenzen als auch Bildungsabschlüsse für den Erfolg am Arbeitsmarkt sind. Wer im PIAAC-Test um eine von fünf Kompetenzstufen besser abschneidet, verdient 10 Prozent mehr – das sind über 250 Euro pro Monat.“ Einkommensunterschiede aufgrund von Bildungsdauer, Erwerbserfahrung und Geschlecht sind hier bereits herausgerechnet. Außerdem geht jedes zusätzliche Bildungsjahr mit 8-10 Prozent höherem Einkommen einher.

Auch für die Chance, überhaupt eine Beschäftigung zu finden, sind Kompetenzen von entscheidender Bedeutung. So sind die Grundkompetenzen von Erwerbslosen im Durchschnitt um eine halbe Kompetenzstufe niedriger als die von Erwerbstätigen.

ifo-Forscher Simon Wiederhold ergänzt: „Egal, ob man Grundkompetenzen in Mathematik oder im Lesen nimmt: Die Erträge auf höhere Kompetenzen sind hierzulande wesentlich größer als im OECD-Durchschnitt. Gerade in Deutschland werden bessere Bildungsleistungen am Arbeitsmarkt entlohnt.“

„Für die Zukunft versprechen die neuen PIAAC-Daten großes Potenzial für neue Forschungsergebnisse, die unser Verständnis der Bedeutung von Bildung am Arbeitsmarkt erweitern“, schließt Wößmann.

Download [PDF, 232 Seiten - 6,5 MB]
Grundlegende Kompetenzen Erwachsener im internationalen Vergleich
Ergebnisse von PIAAC 2012

Im Forum zu Bildungsrendite

55 Kommentare

Problem Überqualifizierung?

DAX Einkäufer

"Im Vergleich zu anderen Fächern (Naturwiss., Ingenieur etc.) sind die Anforderungen trotzdem niedriger." Die Anforderungen an das reine inhaltsbezogene Lernen: JA. Das liegt aber auch daran, dass de ...

1 Kommentare

Bucerius

WiWi Gast

Bringt es in Jura etwas an der Bucerius zu studieren statt z.b. der LMU? Würde gerne zu einer Großkanzlei und da in die Richtung M&A.

4 Kommentare

Re: WHU, FS, EBS, MBS, ZU, ESCP

WiWi Gast

Frauenquote? Dein Ernst du Player? WiWi Gast schrieb am 23.11.2017: ...

4 Kommentare

Wie, wo, was?

WiWi Gast

Würde eher auf Deutsch machen

4 Kommentare

Berufschancen für Ø-Performer

WiWi Gast

Sehr guter Beitrag. Ich empfehle, dass du deinen Schnitt auf 1, verbesserst und dann irgendwo bei Tier 2 M&A und Big 4 TAS Praktikum machst. Danach noch einen guten Master (1,X) und ein Praktikum ...

11 Kommentare

Alternativen zum Investmentbanker

WiWi Gast

Ne, das ist so nicht richtig. Wenn er traden will, sollte er ins Trading. Klassisch in den Bereich Sales&Trading, bei vielen auch Markets genannt. Hat aber mit Asset Management weniger zu tun. ...

8 Kommentare

Was soll ich für eine Tätigkeit in der UB studieren (außer BWL)?

WiWi Gast

Ohne Auslandssemester machst du es dir (unnötig) schwer, bei BWLern wird es auf jeden Fall vorausgesetzt und ist verpflichtend, Land ist ziemlich, wobei eigentlich gilt je weiter weg und je anders des ...

Artikel kommentieren

Als WiWi Gast oder Login

Zum Thema Bildungsrendite

Geldscheine 100 Euro und 50 Euro

Hochschulabsolventen verdienen deutlich mehr als Nicht-Akademiker

Gute Bildung zahlt sich in allen EU-Staaten aus. Je besser eine Person ausgebildet ist, umso mehr verdient sie. Diese sogenannte Bildungsrendite unterscheidet sich vor allem zwischen Menschen mit sehr hoher und mittlerer Qualifikation. Im EU-Durchschnitt verdienen Hochschul-Absolventen 44 Prozent mehr als Menschen mit einem Berufsabschluss. In Deutschland beträgt dieser Einkommensunterschied 65 Prozent.

Ein Werbeplakat für das Sprachzentrum in Berlin mit verschiedenen Städtenamen z.B.Sydney und Fortbildungsarten z.B.Praktikum.

Höherer Bildungsstand garantiert bessere Jobchancen in der Krise

Der Anteil junger Menschen, die weder in Beschäftigung noch in schulischer oder beruflicher Ausbildung sind, ist in Deutschland auch in den Krisenjahren stabil geblieben. Wie die jüngste Ausgabe der OECD-Publikation „Bildung auf einen Blick“ belegt, ist Deutschland zudem das einzige Land innerhalb der OECD, in dem die Arbeitslosigkeit zwischen 2008 und 2010 quer durch alle Bildungsgruppen abgenommen hat.

Weiteres zum Thema Berufs- & Studienwahl

Voll mit Studenten besetzter Hörsaal an der Technischen Universität München (TUM)

Rekordhoch von 2.8 Millionen Studierenden im Winter­semester 2016/2017

Mit gut 2.8 Millionen Studierenden sind aktuell so viele Studentinnen und Studenten wie nie zuvor an den deutschen Hochschulen eingeschrieben. Damit erhöhte sich die Zahl der Studierenden im Vergleich zum Vorjahr im Wintersemester 2016/2017 um 48 300. Das entspricht einem Zuwachs von 1,8 Prozent. Die Zahl der Studienanfängerinnen und Studienanfänger ging leicht um 0,1 Prozent auf 505 900 zurück. An Verwaltungsfachhochschulen stieg die Zahl dagegen um 7,9 Prozent.

Cover Wer bin ich - und wenn ja, wie viele?

Online-Studienselbsttests fallen durch die Prüfung

Studieninteressenten, die im Internet mit Studienselbsttests ihren optimalen Studiengang finden wollen, werden meist enttäuscht. Das zeigt eine Untersuchung vom Stifterverband, die sechs Online-Tests auf den Prüfstand stellte. Der Verband fordert deshalb einen bundesweit zentral entwickelten Orientierungs- und Eignungstest und mehr professionelles Beratungspersonal an Schulen und Hochschulen.

Informationen zum Studium fördern die Studienabsichten von Nichtakademiker-Kindern

Wer in der Schule Informationen zum Nutzen und zur Finanzierung eines Studiums erhält, will nach dem Abitur eher studieren. Studienberechtigte die besser informiert sind, bewerben sich nach dem Abitur zudem tatsächlich häufiger auf Studienplätze. Dieser Effekt gilt insbesondere bei Abiturienten, deren Eltern keinen Hochschulabschluss haben. Das zeigt erstmals das Studienberechtigten-Panel „Best Up“ in einer Langzeit-Befragung von mehr als 1.500 Berliner Schülern.

Online-Studienführer studieren-ohne-abitur.de

Online-Studienführer »studieren-ohne-abitur.de«

Es gibt so viele Hochschulabsolventen ohne Abitur wie noch nie. Die Anzahl der Studierenden ohne Abitur und Fachhochschulreife hat sich seit 2007 auf 45.900 in 2013 nahezu verdreifacht. Mit 4.400 Absolventen haben 2013 so viele Studierende ohne Abitur wie noch nie erfolgreich ihr Studium beendet. Über 6.500 solcher Studiengänge verzeichnet der Online-Studienführer »studieren-ohne-abitur.de«.

Beliebtes zum Thema Studienwahl

Header Bilder der Wiwi-Studiengänge / Betriebswirtschaftslehre BWL

Wirtschaft studieren: Das Studium Betriebswirtschaftslehre (BWL)

Das Studium der Betriebswirtschaftslehre ist mit Abstand am beliebtesten in Deutschland. Nicht ohne Grund, denn BWL-Absolventen haben im Gesamtvergleich beste Job-Aussichten. Im Jahr 2013 haben 72.700 Studienanfänger und damit sechs Prozent mehr ein BWL-Studium begonnen. Dabei ist Betriebswirtschaftslehre bei Frauen und Männern gleichermaßen beliebt: Beinahe die Hälfte der Studienanfänger war weiblich. Insgesamt waren 222.600 Studierende in BWL eingeschrieben und rund 42.400 Abschlussprüfungen wurden in 2013 erfolgreich abgelegt. Mehr als zwei Drittel bestanden die Bachelor-Prüfung in BWL. Der Anteil der Masterabsolventen lag in BWL bei 21 Prozent.

HHL Leipzig Graduate School of Management

Wirtschaft studieren: Das BWL-Studium an privaten Hochschulen

Private Hochschulen sind für ihren Innovationsgeist im deutschen Hochschulsystem bekannt. Als nichtstaatliche Hochschulen setzen private Hochschulen auf einen starken Praxisbezug und eine internationale Ausrichtung. In enger Zusammenarbeit mit Kooperationen aus Wirtschaft und Industrie wird Studenten der Berufseinstieg schon im Studium erleichtert. Damit wächst der Attraktivitäts-Index von privaten Hochschulen für Studieninteressierte, besonders für die Studiengänge Betriebswirtschaftslehre, Volkswirtschaftslehre und andere Management-Fächern. Mehr als 60 Prozent der privaten Hochschulen bieten aktuell Studiengänge in den Wirtschaftswissenschaften an.

Wirtschaft studieren: Das BWL-Studium an der Fachhochschule (FH)

Ein Studium der Wirtschaftswissenschaften an einer Fachhochschule ist in Deutschland sehr gefragt. Der anhaltende Aufwärtstrend an einer Fachhochschule (FH) ein Studium aufzunehmen, hat vor allem einen Grund: der anwendungsbezogene Lehrunterricht. Derzeit studieren rund 63.089 Studenten an Fachhochschulen in Studiengängen aus den Fächern Recht-, Sozial- und Wirtschaftswissenschaften.

Wichtige Branchen für Wirtschaftswissenschaftler

Betriebswirtschaftslehre, Volkswirtschaftslehre, Wirtschaftsinformatik und Wirtschaftsingenieurwesen: Absolventen mit Abschlüssen in einem wirtschaftswissenschaftlichen Studienfach stehen fast alle Branche in Deutschland offen, um den Berufseinstieg zu schaffen. Einige Branchen in Deutschland sind dabei umsatzstärker als andere oder haben bessere Renditen. Es bieten sich zahlreiche Berufsfelder und Jobs an, die es zu entdecken gilt.

Der Kopf einer Frau mit einer Pagenfrisur.

Lebenseinkommen: Wirtschaftsstudium bringt Männern 529.000 Euro mehr als Ausbildung

Mit einem Universitätsabschluss steigt das Lebenseinkommen um durchschnittlich etwa 390.000 Euro und mit einem Fachhochschulabschluss um 270.000 Euro gegenüber einer Ausbildung. Durch ein Wirtschaftsstudium wächst das Lebenseinkommen bei Männern um durchschnittlich gut 529.000 Euro und bei Frauen um knapp 248.000 Euro. Ein Studium schützt zudem besser vor Arbeitslosigkeit. So lauten die Ergebnisse der aktuellen Bildungsstudie 2017 vom Ifo-Institut für Wirtschaftsforschung.

Screenshot Homepage freie-studienplaetze.de

freie-studienplaetze.de - Offizielle Studienplatzbörse bis Ende Oktober 2017 geöffnet

Die bundesweite Studienplatzbörse »freie-studienplaetze.de« ist seit dem 1. August 2017 wieder online. Sie informiert Studieninteressierte tagesaktuell über noch verfügbare Studienplätze für ein Bachelorstudium oder Masterstudium in Deutschland für das Wintersemester 2017/18. Das Angebot umfasst Studienplätze in zulassungsbeschränkten Fächern, die noch im Losverfahren vergeben werden und in zulassungsfreien Fächern, die einfach frei geblieben sind.

Die bunt angeleuchtete Oper von Sydney.

Deutsch-australischer Doppel-Abschluss Bachelor of Business Management

An der Hochschule für angewandte Wissenschaften Würzburg-Schweinfurt (FHWS) profitieren Studierende von dem Double Degree-Austauschprogramm mit dem International College of Management Sydney (ICMS). Während des Studiums gehen Studierende für drei Semester nach Sydney in Australien und erlangen neben dem Bachelor of Arts an der FHWS, an der ICMS den Bachleor of Business Management (BBM).

Feedback +/-

Feedback