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Berufs- & Studienwahl Karriere

Hoher Bildungsabschluss vervielfacht Berufschancen

Im Jahr 2005 waren in Deutschland 16,2 Prozent der Erwerbspersonen mit einfachem formalem Bildungsniveau erwerbslos, aber nur 5,3 Prozent derjenigen mit Hochschul- oder Fachhochschulabschluss.

Drei Legomännchen mit einem Büro im Hintergrund.

 

Niedriger Bildungsabschluss verringert BerufschancenWiesbaden, 27.09.2006 (destatis) - Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes waren im Durchschnitt des Jahres 2005 in Deutschland 16,2 Prozent der Erwerbspersonen mit einfachem formalem Bildungsniveau erwerbslos, aber nur 5,3 Prozent derer, die einen Hochschul- oder Fachhochschulabschluss vorweisen konnten. Die Erwerbslosenquote bei mittlerem Bildungsabschluss - also dem Abitur oder einer Berufsausbildung - betrug 9,2 Prozent.

Das Muster eines mit der Höhe des erworbenen Abschlusses deutlich sinkenden Erwerbslosigkeitsrisikos zeigt sich durchweg in allen Mitgliedstaaten der Europäischen Union (EU). Der Zusammenhang zwischen Bildungsgrad und Erwerbslosigkeit war jedoch im Jahr 2005 sehr unterschiedlich ausgeprägt: Während beispielsweise in Griechenland der Abstand bei der Erwerbslosenquote zwischen einfach und höher Gebildeten mit 7,8 Prozent gegenüber 8,8 Prozent eher gering ausfiel, war in der Slowakischen Republik sowie in Tschechien das Risiko einer Erwerbslosigkeit bei einfacher Bildung jeweils mehr als zehnmal so hoch wie mit einer höheren Bildung. Generell waren es vor allem die osteuropäischen Staaten, in denen die Arbeitsmarktchancen besonders ungleich verteilt waren.

In Deutschland war 2005 unter den Erwerbspersonen, die nur einen einfachen Bildungsgrad (höchstens Realschulabschluss) erreicht haben, mehr als jeder Sechste erwerbslos. Die Bundesrepublik gehört damit im europäischen Vergleich zu den Ländern mit deutlich schlechteren beruflichen Perspektiven für niedrig qualifizierte Personen. Nur in der Slowakischen Republik, Polen und Tschechien lag die Erwerbslosenquote für diesen Personenkreis noch höher.

 

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