DieManager von Morgen WiWi-TReFF.de - Zeitung & Forum für Wirtschaftsstudium & Karriere
Berufs- & Studienwahl Studienwahl

Bundesbürger fordern mehr Unterstützung bei der Studien- und Berufswahl

Insgesamt 84 Prozent der Deutschen halten eine gute Studien- und Berufsorientierung bereits während der Schulzeit für besonders wichtig, damit Schülerinnen und Schüler selbständig die richtige Entscheidung treffen können.

Der Blick in einen Kompass.

Bundesbürger fordern mehr Unterstützung bei der Studien- und Berufswahl
Berlin, 14.02.2011 (sdw) - Neun von zehn Deutschen (89 Prozent) würden ihrem Kind ein Studium empfehlen. Denn für ebenso viele Bundesbürger (89 Prozent) hängt beruflicher Erfolg stark von einem hochwertigen Bildungsabschluss ab. Gleichzeitig schätzen zwei Drittel (62 Prozent) der Befragten die Karrierechancen von Kindern aus Nichtakademiker-Familien schlechter ein als die des Nachwuchses aus Akademiker-Haushalten und befürworten eine intensivere Förderung von Nichtakademiker-Kindern schon in der Schulzeit, damit diese ihre Bildungschancen besser wahrnehmen (66 Prozent). Dies geht aus den Ergebnissen der Repräsentativbefragung „Chancen durch Bildung“ hervor, die das Meinungsforschungsinstitut TNS Emnid im Auftrag der Stiftung der Deutschen Wirtschaft (sdw) jetzt unter 2.004 Deutschen ab 14 Jahren durchgeführt hat.

„Die Mehrheit der Befragten kritisiert die Chancenungerechtigkeit in unserem Land und fordert verstärkte Bildungsanstrengungen, um diese auszugleichen. Den beruflichen Werdegang betreffend werden Akademiker-Kinder im Vergleich zu Kindern aus Nichtakademiker-Haushalten im Vorteil gesehen“, erklärt Dr. Tessen von Heydebreck, Vorsitzender des Vorstands der Deutsche Bank Stiftung, die gemeinsam mit der Accenture-Stiftung und der Stiftung der Deutschen Wirtschaft Initiator des Förderprogramms STUDIENKOMPASS ist. Das Programm motiviert Schüler, deren Eltern nicht studiert haben, zur Aufnahme eines Studiums. „Junge Menschen bringen fast immer eine hohe Leistungsbereitschaft mit. Es liegt an uns, ihnen die nötigen Angebote an die Hand zu geben, damit sie ihre Möglichkeiten voll entfalten können“, ergänzt von Heydebreck. Diese Einschätzung wird durch die Umfrageergebnisse bestätigt: Die befragten Schüler geben fast einstimmig an, dass Leistungsbereitschaft der entscheidende Faktor für den Berufserfolg ist (98 Prozent).

Zugleich belegen die Zahlen einen hohen Bedarf für zusätzliche Informationsangebote. „Wir brauchen in Deutschland eine intensivere Studien- und Berufsorientierung an den weiterführenden Schulen. Angehende Abiturienten benötigen deutlich mehr Informationen über Studienmöglichkeiten und eine stärkere persönliche Förderung, damit sie ihre berufliche Zukunft optimal gestalten können. Die Ergebnisse der Umfrage bestärken uns in dieser Forderung“, betont Frank Riemensperger, Vorstandssprecher der Accenture-Stiftung. Laut TNS Emnid bewerten vor allem Menschen mit niedrigen Bildungsabschlüssen die Möglichkeiten für Schüler, sich über die Chancen eines Studiums zu informieren, als schwierig (58 Prozent). Ein Drittel der Befragten (33 Prozent) glaubt zudem nicht, dass sich die Kosten für ein Studium lohnen.

Insgesamt 84 Prozent halten daher eine gute Studien- und Berufsorientierung bereits während der Schulzeit für besonders wichtig, damit Schülerinnen und Schüler selbständig die richtige Entscheidung treffen können. Möglichkeiten hierfür zeigt der STUDIENKOMPASS, der seit 2007 Jugendliche aus Nichtakademiker-Familien motiviert, den Weg an die Hochschule einzuschlagen: „Wir zeichnen ihnen mit Hilfe von unentgeltlicher Förderung Wege vor, auf denen sie beste Bildungs- und Berufschancen erhalten und ermutigen sie, diese durch die Aufnahme eines Studiums Schritt für Schritt wahrzunehmen“, hebt Dr. Arndt Schnöring, Generalsekretär der Stiftung der Deutschen Wirtschaft, hervor: „Wir sind überzeugt, dass alle angehenden Abiturienten in Deutschland von unserem erprobten Know-how zur Studien- und Berufsorientierung profitieren können. Gern stellen wir dieses für eine Nutzung an Schulen und Hochschulen bereit. Dies ist unser Beitrag für eine intensivierte Nachwuchsförderung in Deutschland.“

Im Forum zu Studienwahl

5 Kommentare

?!studienwahl!? *von cleo*

WiWi Gast

hallo, vielleicht habt ihr ja auch den ein oder anderen guten tip für mich: werde 2005 mein abitur machen, bin aber noch ziemlich planlos, was ich studieren soll. versuche auch schon, mich möglichst b ...

15 Kommentare

Studienwahl Diplom Betriebswirt

WiWi Gast

Hallo, ich habe folgende Frage, um deren Beantwortung ich Euch bitte: Ich bin Staatlich geprüfter Betriebswirt. Ich möchte unbedingt eine Diplomarbeit schreiben können, die mich befähigt, die staatl ...

8 Kommentare

Bald Studienwahl

WiWi Gast

wenn ihr die Wahl hättet zwischen - Wirtschaftswissenschaften in Bielefeld auf Bachelor/Master und - BWL auf Diplom in Münster Welchen Weg würdet ihr nehmen ?

2 Kommentare

Tip für Studienwahl im SS 2006

WiWi Gast

Kann mir jemand wirtsch. Studiengänge, die im SS 2006 beginnen, empfehlen? Am besten wären Inter. BWL bzw. Medienmanagement. Danke und mfG Tom.

2 Kommentare

Bücher zur Studienwahl

kobi

Hallo Da ich jetzt bald mal entscheiden muss, was ich studieren will, hätte ich eine frage:_ ich suche einen studienführer (buch)!!! ich weiss auf alle fälle, dass es eine wirtschaftswissenschaft s ...

110 Kommentare

BWL, VWL oder WiWi...?

WiWi Gast

Hallo! da ich dieses Jahr noch abi mache und dann studieren will, mir aber noch nichst sicher bin was, wollte ich einfach mal fragen. Ich hab mich schon über die Unterschiede von BWL, VWL und WiWi i ...

9 Kommentare

Überblick bez. WiWis gesucht

WiWi Gast

Hallo. Ich befinde mich gerade in der berüchtigten Phase zwischen Abitur und Studium. Zwar nehme ich gerade am Bewerbungsverfahren einer juristischen Hochschule teil, doch habe ich mich hier noch nic ...

Artikel kommentieren

Als WiWi Gast oder Login

Zum Thema Studienwahl

Weiteres zum Thema Berufs- & Studienwahl

Der Kopf einer Frau mit einer Pagenfrisur.

Lebenseinkommen: Wirtschaftsstudium bringt Männern 529.000 Euro mehr als Ausbildung

Mit einem Universitätsabschluss steigt das Lebenseinkommen um durchschnittlich etwa 390.000 Euro und mit einem Fachhochschulabschluss um 270.000 Euro gegenüber einer Ausbildung. Durch ein Wirtschaftsstudium wächst das Lebenseinkommen bei Männern um durchschnittlich gut 529.000 Euro und bei Frauen um knapp 248.000 Euro. Ein Studium schützt zudem besser vor Arbeitslosigkeit. So lauten die Ergebnisse der aktuellen Bildungsstudie 2017 vom Ifo-Institut für Wirtschaftsforschung.

Online-Studienführer studieren-ohne-abitur.de

Online-Studienführer »studieren-ohne-abitur.de«

Es gibt so viele Hochschulabsolventen ohne Abitur wie noch nie. Die Anzahl der Studierenden ohne Abitur und Fachhochschulreife hat sich seit 2007 auf 45.900 in 2013 nahezu verdreifacht. Mit 4.400 Absolventen haben 2013 so viele Studierende ohne Abitur wie noch nie erfolgreich ihr Studium beendet. Über 6.500 solcher Studiengänge verzeichnet der Online-Studienführer »studieren-ohne-abitur.de«.

Beliebtes zum Thema Studienwahl

Header Bilder der Wiwi-Studiengänge / Betriebswirtschaftslehre BWL

Wirtschaft studieren: Das Studium Betriebswirtschaftslehre (BWL)

Das Studium der Betriebswirtschaftslehre ist mit Abstand am beliebtesten in Deutschland. Nicht ohne Grund, denn BWL-Absolventen haben im Gesamtvergleich beste Job-Aussichten. Im Jahr 2013 haben 72.700 Studienanfänger und damit sechs Prozent mehr ein BWL-Studium begonnen. Dabei ist Betriebswirtschaftslehre bei Frauen und Männern gleichermaßen beliebt: Beinahe die Hälfte der Studienanfänger war weiblich. Insgesamt waren 222.600 Studierende in BWL eingeschrieben und rund 42.400 Abschlussprüfungen wurden in 2013 erfolgreich abgelegt. Mehr als zwei Drittel bestanden die Bachelor-Prüfung in BWL. Der Anteil der Masterabsolventen lag in BWL bei 21 Prozent.

HHL Leipzig Graduate School of Management

Wirtschaft studieren: Das BWL-Studium an privaten Hochschulen

Private Hochschulen sind für ihren Innovationsgeist im deutschen Hochschulsystem bekannt. Als nichtstaatliche Hochschulen setzen private Hochschulen auf einen starken Praxisbezug und eine internationale Ausrichtung. In enger Zusammenarbeit mit Kooperationen aus Wirtschaft und Industrie wird Studenten der Berufseinstieg schon im Studium erleichtert. Damit wächst der Attraktivitäts-Index von privaten Hochschulen für Studieninteressierte, besonders für die Studiengänge Betriebswirtschaftslehre, Volkswirtschaftslehre und andere Management-Fächern. Mehr als 60 Prozent der privaten Hochschulen bieten aktuell Studiengänge in den Wirtschaftswissenschaften an.

Wirtschaft studieren: Das BWL-Studium an der Fachhochschule (FH)

Ein Studium der Wirtschaftswissenschaften an einer Fachhochschule ist in Deutschland sehr gefragt. Der anhaltende Aufwärtstrend an einer Fachhochschule (FH) ein Studium aufzunehmen, hat vor allem einen Grund: der anwendungsbezogene Lehrunterricht. Derzeit studieren rund 63.089 Studenten an Fachhochschulen in Studiengängen aus den Fächern Recht-, Sozial- und Wirtschaftswissenschaften.

Wichtige Branchen für Wirtschaftswissenschaftler

Betriebswirtschaftslehre, Volkswirtschaftslehre, Wirtschaftsinformatik und Wirtschaftsingenieurwesen: Absolventen mit Abschlüssen in einem wirtschaftswissenschaftlichen Studienfach stehen fast alle Branche in Deutschland offen, um den Berufseinstieg zu schaffen. Einige Branchen in Deutschland sind dabei umsatzstärker als andere oder haben bessere Renditen. Es bieten sich zahlreiche Berufsfelder und Jobs an, die es zu entdecken gilt.

Screenshot Homepage freie-studienplaetze.de

freie-studienplaetze.de - Offizielle Studienplatzbörse bis Ende Oktober 2017 geöffnet

Die bundesweite Studienplatzbörse »freie-studienplaetze.de« ist seit dem 1. August 2017 wieder online. Sie informiert Studieninteressierte tagesaktuell über noch verfügbare Studienplätze für ein Bachelorstudium oder Masterstudium in Deutschland für das Wintersemester 2017/18. Das Angebot umfasst Studienplätze in zulassungsbeschränkten Fächern, die noch im Losverfahren vergeben werden und in zulassungsfreien Fächern, die einfach frei geblieben sind.

Der Kopf einer Frau mit einer Pagenfrisur.

Lebenseinkommen: Wirtschaftsstudium bringt Männern 529.000 Euro mehr als Ausbildung

Mit einem Universitätsabschluss steigt das Lebenseinkommen um durchschnittlich etwa 390.000 Euro und mit einem Fachhochschulabschluss um 270.000 Euro gegenüber einer Ausbildung. Durch ein Wirtschaftsstudium wächst das Lebenseinkommen bei Männern um durchschnittlich gut 529.000 Euro und bei Frauen um knapp 248.000 Euro. Ein Studium schützt zudem besser vor Arbeitslosigkeit. So lauten die Ergebnisse der aktuellen Bildungsstudie 2017 vom Ifo-Institut für Wirtschaftsforschung.

Die bunt angeleuchtete Oper von Sydney.

Deutsch-australischer Doppel-Abschluss Bachelor of Business Management

An der Hochschule für angewandte Wissenschaften Würzburg-Schweinfurt (FHWS) profitieren Studierende von dem Double Degree-Austauschprogramm mit dem International College of Management Sydney (ICMS). Während des Studiums gehen Studierende für drei Semester nach Sydney in Australien und erlangen neben dem Bachelor of Arts an der FHWS, an der ICMS den Bachleor of Business Management (BBM).

Feedback +/-

Feedback