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13,5 Prozent mehr Studienanfänger in den Wirtschaftswissenschaften

Wie das Statistische Bundesamt nach vorläufigen Ergebnissen mitteilt, nahmen 2011 insgesamt rund 516 900 Anfängerinnen und Anfänger ein Studium auf. Im Vergleich zum Vorjahr erhöhte sich damit die Zahl der Erstimmatrikulierten 2011 um rund 16,2 Prozent.

Ein Kaufhausinneres mit verschwommenen Menschen und Rolltreppen.

13,5 Prozent mehr Studienanfänger in den Wirtschaftswissenschaften
Wiesbaden, 20.03.2012 (destatis) - Im Studienjahr 2011 (Sommersemester 2011 und Wintersemester 2011/12) immatrikulierten sich für ein Studium in den Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften 168 400 Studierende – das waren 13,5 Prozent mehr als im Vorjahr. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) nach vorläufigen Ergebnissen weiter mitteilt, nahmen 2011 insgesamt rund 516 900 Anfängerinnen und Anfänger ein Studium auf. Im Vergleich zum Vorjahr erhöhte sich damit die Zahl der Erstimmatrikulierten 2011 um rund 16,2 Prozent.

In der Fächergruppe Mathematik, Naturwissenschaften konnte im Studienjahr 2011 ein deutlicher Zuwachs von 21,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahr auf 90 700 Erstimmatrikulierte verzeichnet werden. Für ein Studium in den Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften entschieden sich 168 400 Studierende (+ 13,5 Prozent) und für den Bereich Humanmedizin, Gesundheitswissenschaften 22 100 Personen (+ 12,3 Prozent). Die Anzahl der Studienanfängerinnen und Studienanfänger ist auch in der Fächergruppe Sprach- und Kulturwissenschaften auf 85 300 Personen (+ 10,7 Prozent) gestiegen.

Seit dem Studienjahr 2006 ist die Zahl der Studienanfängerinnen und -anfänger bis 2011 pro Jahr durchschnittlich um 8,5 Prozent angestiegen. Die Ursachen für die starke Zunahme der Zahl der Studienanfängerinnen und -anfänger 2011 waren sowohl doppelte Abiturjahrgänge in Bayern und Niedersachsen aufgrund der Umstellung auf die achtjährige Gymnasialzeit als auch die Aussetzung der Wehrpflicht und des Zivildienstes.

Insgesamt schrieben sich im Studienjahr 2011 rund 276 100 Studienanfänger und rund 240 800 Studienanfängerinnen für ein Studium ein. Dies entspricht einem Zuwachs im Vergleich zum Vorjahr von 23,0 Prozent bei den männlichen und von 9,4 Prozent bei den weiblichen Erstimmatrikulierten.

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