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Also introvertierter in den (strategischen-) Einkauf - schlechte Idee?

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Account_456

Also introvertierter in den (strategischen-) Einkauf - schlechte Idee?

Hallo,

ich studiere BWL und habe zumindest in der Theorie großes Interesse am Bereich Supply Management und plane jetzt hinsichtlich Berufseinstieg in Praktika im Einkauf zu investieren.

Jetzt frage ich mich vorweg wie der Berufsalltag als Einkäufer ist. Wie viel der Arbeitszeit ist man tatsächlich in Verhandlungen und Diskussionen mit Lieferanten?

Der Punkt Verhandlungen bereitet mir hier die größte Sorge. Einerseits ist es evtl. nur eine Aufgabe von vielen, bei der man als intro. eben die Comfort-Zone verlässt. Andererseits könnte das mittelfristig dazu führen, dass man den Joballtag einfach nicht aushält...

Kann man sagen, dass das Berufsfeld eher ein ungeeignetes Umfeld für deutlich introvertierte Menschen ist? Es gibt diverse Seiten die den Job explizit als geeignet für introvertierte bezeichnen, wobei das dann wohl eher für den operativen Einkäufer gilt.

antworten
WiWi Gast

Also introvertierter in den (strategischen-) Einkauf - schlechte Idee?

Hallo,

erfahrungsgemäß nehmen Verhandlungen an sich einen relativ geringen Teil ein. Es kommt aber trotzdem immer mal wieder vor, dass du bei Lieferanten anrufen musst um diverse Dinge abzuklären. Du musst außerdem beachten, dass du als strategischer Einkäufer auch ab und an mal auf einen Lieferantenbesuch musst.

Also wenn du nicht mindestens ambivertiert bist würde ich sagen, dass der strategische Einkauf nichts für dich ist.
Aber schau es dir einfach mal an, vielleicht blühst du ja vollkommen auf.

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WiWi Gast

Also introvertierter in den (strategischen-) Einkauf - schlechte Idee?

Hi, ich stimme dem VP zu. Reine Verhandlungen nehmen relativ wenig Zeit ein, aber Gespräche mit Lieferanten gibt es häufiger. Die sind teilweise sehr angenehm teilweise aber auch sehr unangenehm. Würde sagen ich verbringe ca. 20% meiner Arbeitszeit mit externen Gesprächen. Wenn dir das Sorge bereitet, würde ich vom Strategischen Einkauf eher abraten und dir empfehlen Richtung operativem EK oder Einkaufscontrolling zu gehen.

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WiWi Gast

Also introvertierter in den (strategischen-) Einkauf - schlechte Idee?

Ich bin auch eher der introvertierte Typ und auch seit einigen Jahren im strategischen Einkauf.

Man kann es lernen, Verhandlungen und Lieferantengespräche zu führen. Den Großteil der Zeit nimmt bei mir tatsächlich eher das Zahlenschieben in Excel oder die Vertagsgestaltung ein. Meetings intern und extern sind zwar auch an der Tagesordnung, allerdings hatte ich sehr selten unangenehme Gespräche.

antworten
WiWi Gast

Also introvertierter in den (strategischen-) Einkauf - schlechte Idee?

WiWi Gast schrieb am 02.08.2022:

Ich bin auch eher der introvertierte Typ und auch seit einigen Jahren im strategischen Einkauf.

Man kann es lernen, Verhandlungen und Lieferantengespräche zu führen. Den Großteil der Zeit nimmt bei mir tatsächlich eher das Zahlenschieben in Excel oder die Vertagsgestaltung ein. Meetings intern und extern sind zwar auch an der Tagesordnung, allerdings hatte ich sehr selten unangenehme Gespräche.

Ich sehe ehrlich gesagt nicht, was man da lernen müsste. Introvertiert heißt nicht schüchtern. Habe den Eindruck, du (vielleicht auch der TE selbst?) verwechselst das. Es geht als Introvertierter nicht darum, dass und wie ("unangenehm" etc.) man Gespräche führen muss, sondern darum, wie viele und was überwiegt.

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