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Berufseinstieg: Wo & WieAngst

Angst vor der Zukunft?

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WiWi Gast

Angst vor der Zukunft?

Ich mache mir oft Sorgen darüber, ob ich trotz guter Ausbildung zukünftig noch eine Arbeitstelle habe. Ich habe einige Kollegen in den UK, die trotz gutem Hochschulabschluss keine Stelle oder nur solche, für die sie überqualifiziert gefunden haben. Da denke ich mir dann schon, dass es uns verdammt gut geht, wir dadurch aber auch sehr viel zu verlieren haben.

Mir macht insbesondere Sorgen, dass viele hochqualifizierte Leute aus europäischen Krisenländer einwandern und unser Gehaltsniveau noch weiter drücken. Schaue ich mir die Situation in meiner Firma an, stellen wir seit einigen Monaten einge Leute aus Griechenland und Osteuropa ein, die günstiger als Deutsche Arbeitnehmende arbeiten. Versteht mich nicht falsch, ich habe nichts gegen diese Menschen, doch gibt mir diese Entwicklung schon zu denken. Wie gesagt, ich glaube, wir haben viel zu verlieren und bin mir nicht sicher, wieviel und ob es dabei etwas zu gwinnen gibt.

Wie denkt ihr, wird sich die deutsche Wirtschaft insbesondere der Arbeitsmarkt entwickeln? Wird es in 5 Jahren noch so gut sein wie jetzt oder herrschen dann auf dem Arbeitsmarkt ähnliche Umstände wie bspw. in den UK oder noch schlimmer wie in Griechenland oder Spanien?

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WiWi Gast

Re: Angst vor der Zukunft?

Well, Deutschland war schon immer ganz gut darin, sich selbst zu schaden. Ich sehe keinerlei Legitimation darin, eigene Leute außen vor zu lassen und Ausländern auf Grund (vermeintlich) niedrigerer Lohniveaus den Vortritt zu geben. Wir sind nicht die Wohlfahrt. Aber es scheint weit verbreitet zu sein, dass die Unternehmen nur auf ihre Kosten schauen. Aber was ich interessant finde, ist, dass im akademischen Bereich Leute aus dem Ausland sich billiger anbieten sollen - Moment, die müssen ja auch die hiesigen Lebenshaltungskosten bestreiten. Kann mich da mal jemand aufklären?

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WiWi Gast

Re: Angst vor der Zukunft?

Wenn ich mir den Arbeits-/Bewerbermarkt vor 20/10 Jahren und heute vergleiche, kann man schon sagen, dass es heutzutage (ohne Vit. B) schwieriger ist, eine entsprechende Position zu finden und zu behalten.
Diese Meinung teilen auch meine Großeltern/Eltern.

Insbesonders ist uns aufgefallen:

  • "Früher" waren unbefristete Stelle verständlich, heute schon etwas Besonders; mit Vollzeitarbeit konnte man mal gut auskommen...
  • "Goodies" wie Urlaubs-, Weihnachtsgeld, Fahrtgeld usw. sind auch
    nicht mehr selbstverständlich,
  • Jüngere Leute haben mehr Abgaben/Kosten (Nebenkosten und Miete steigen immer drastischer, Privatvorsorge für Alter nötig, gestrichene Kassenleistungen müssen privat bezahlt werden, Spritkosten...),
  • Sparen und Vorsorgen wird schwieriger, da netto weniger übrig bleibt ("früher" war noch locker Urlaub/e + Sparen drin),
  • ein akademischer Abschluss bedeutet heutzutage keine Arbeitsplatzgarantie mit entsprechenden Einkommen mehr,
  • immer mehr Brüche in Lebensläufe durch prekäre BEschäftigungen, intensivere und komplexe Auswahlverfahren ("früher" konnte man sich "hocharbeiten" und tlw. bis zur Rente sicher im Betrieb bleiben) ,
  • Ausbildungszeiten werden für die Rente auch nur beschränkt angerechnet,
  • bereits nach einem Jahr Arbeitslosigkeit rutscht man in Hartz IV,
  • Absenkung des staatl. Rentenniveaus und längere Lebensarbeitszeiten,
  • Erfahrung aus meinem Kollegenkreis: Es wird schneller gekündigt, tlw. schlecht eingearbeitet,
  • mehr Druck/Erwartungen an den Arbeitnehmer, Mobbing nimmt zu,
  • längere Anfahrten werden in Kauf genommen, auch Umzüge,
  • innerhalb der Arbeitnehmer bildet sich Klassen aus (Beobachtung vieler Bekannte): 1. Klasse: mit unbefristeten Verträgen, schon einige Jahre mit Betrieb; 2. Klasse: befristet oder in der Probezeit, 3. Klasse: Leiharbeit/Werksverträge
  • ...

Unser (persönlicher) Fazit:
Wer heute in den Beruf einsteigt oder wechselt/wechseln muss, hat eine globale, komplexere, fordernde Arbeitswelt vor sich. Diese Belastungen, vor allem Unsicherheit muss "verkraftet" werden.
Man hat heutzutage viele Möglichkeiten (angestellt, freiberuflich,...), aber auch immer mehr Anforderungen und komplexere Strukturen. Der Betrieb möchte nicht mehr nur eine Arbeitskraft haben, sondern den Menschen mit seinen Fähigkeiten und Soft Skills. Depressionen und Burn-Outs nehmen zu.

Deswegen sollte mal wieder ein Appell an die Arbeitgeber gehen: Ihr habt eine Fürsorgepflicht. Bezahlt und behandelt eure Leute anständig. Schafft anständige Rahmenbedingungen (Arbeitsklima, -zeiten, Ressourcen usw.). Nur motivierte und begeisterte Arbeitnehmer leisten 100 %.

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WiWi Gast

Re: Angst vor der Zukunft?

Ich glaube, dass wir es nicht mehr so einfach wie unsere Eltern haben werden. Allerdings bin ich mir sicher, dass wir in Deutschland auch zukünftig einen funktionierenden Arbeitsmarkt haben werden, der gut ausgebildeten Menschen qualifizierte und gut bezahlte Stellen bietet.

Die Zuwanderung sehe ich teilweise auch kritisch, vorallem auch dann, wenn es bei Akademiker Jobs zu "Lohndumping" kommt. Dies zu verhindern, ist jedoch Aufgabe der Politik...

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WiWi Gast

Re: Angst vor der Zukunft?

Der Crash ist vorprogrammiert ,hätte man auf Professoren wie Kösters gehört würde so ein wahnwitziges Projekt wie die Europäische Währungsunion nicht stattgefunden haben.Die inflation kommt bald ,wann sie kommt kann ich nicht sagen ,aber es ist nur eine Frage der Zeit.AM Arbeitsmarkt wird es auch noch immer schlechter aussehen.

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WiWi Gast

Re: Angst vor der Zukunft?

Die Zukunft wird prekär - auch für Akademiker. Keine Erholungsoasen mehr - für niemanden.

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checker

Re: Angst vor der Zukunft?

Ich persönlich bin auch etwas skeptisch was die Entwicklung angeht. Das wir aber nicht mehr im Paradies leben, ist schon seit ca. 20 Jahren so.

Ich glaube genau hier liegt aber das Problem: Eine verzerrte wahrnehmung.

Die Entwicklungen der 1960er bis 1980er Jahre waren quasi sondereffekte des Wiederaufbaus nach dem Krieg und der Exportwelle in die aufstrebenden Schwellenländer. Das ist vorbei. Es ist alles Aufgebaut und alte Importeure exportieren heute und dabei sogar Hitech (siehe China mit z.B. Solar oder Japan mit Automobilen).

Aufgrund der tollen Lebensverläufe und des Vermögensaufbau unserer Eltern und Großeltern besteht bei uns die Erwartungshaltung - zumindest in West-Deutschland, da das im Osten nie so war - das sei quasi ein naturgesetz, dass man studiert dann einen tollen Job hat und im Alter vermögend ist. Auch die ältere Generation erwartet das von uns und übt so druck aus deren erwartung nicht erfüllbar ist.

Für die, die aus Vermögenden Elternhäusern kommen ist das weniger ein Problem, zumindest nicht finanziell, da die viel erben werden. Das ist auch ein wichtiger gesellschaftskritischer Punkt, da man hier durchaus fragen kann wiso eine große Masse an Menschen durch ihre Arbeit die Vermögen vieler erhält, aber mangels vermögender Eltern nie was davon erbt. Eine ausgleichende Erbschaftssteuererhöhung würde hier sicher richtig sein. - Und das sag ich als Konservativer ;)

Das grundproblem der nicht mehr so traumhaften Entwicklung wie bei den letzter Generationen wird aber auch dadurch nicht gelöst.

Ich habe aber weniger Angst vor den Entwicklungen. Wichtig ist nur, dass man eine gute Ausbildung macht und keine Überzogenen Ansprüche ans Leben stellt, die nur zu Enttäuschung führen können. Auch wichtig ist aber sich nicht für jeden mist herzugeben: 60h-Woche?, unterdruchschnittliches Einkommen?, viele Umzüge? Wochenendarbeit? - Nicht mit mir! Es gibt so viele Alternativen für ein glückliches Leben außerhalb des Mainstream!

Im notfall ziehe ich aufs Land und züchte Hühner ;)

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WiWi Gast

Re: Angst vor der Zukunft?

der ganz große kompetetive vorteil der deutschen arbeitnehmer im vergleich zu denen anderer nationalitäten ist unsere unglaublich komplexe und nur sehr schwer zu erlernende sprache.

deshalb sieht es in UK so aus, wie es da eben z.zt. aussieht. und was meint ihr was erst abgeht wenn griechenland aus dem euro raus ist - dann gehts erst richtig rund :)

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WiWi Gast

Re: Angst vor der Zukunft?

Was ich irgendwie erschreckend finde ist, wie schnell eine so rasante Entwicklung nach unten stattfinden konnte.

  • fast nur noch befristete Arbeitsverhältnisse
  • ein gigantischer Leih und Zeitarbeitsmarkt
  • prekäre Arbeitsbedinungen und Lohndumping
  • Verdrängung der Qualifikation nach unten, sprich Abitur+Studium muß heutzutage sein. Realschule reicht nicht mehr.

Was wird erst in den nächsten 10-20 Jahren passieren? Verantwortungsvolle Unternehmen, in denen die Mitarbeiter noch geschätzt werden gibt es so gut wie gar nicht mehr. Man ist Massenware und ersetzbar, und jeder unserer Lebensbereiche ist zersetzt und zerfressen vom übergeordneten Renditeziel.

Mir macht die Zukunft jedenfalls auch Angst.

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WiWi Gast

Re: Angst vor der Zukunft?

aber wen wundert das wirklich?

es geht grundsätzlich darum, seinen eigenen wohlstand zu maximieren.

da sitzen die, mit kapital (besitzer), natürlich am längsten/einzigen hebel.

dank dem sche*ß vdi, anderen unternehmerverbänden (sic!) und natürlich bertelsmann (danke für bologna ihr w****er) wird man wie bei einem durchlauferhitzer rasch zum bätschelor of irgendwas geschult, um dann eine tätigkeit auszuüben, die vor 20 jahren noch jedermann erledigen durfte...

was mich wundert ist die tatsache, dass die griechische bevölkerung - der es größtenteils wirklich sehr schlecht gehen muss - nicht einfach wie in den good old times sich selbst ihrem schicksal annimmt und wieder gerechtere verhältnisse schafft.
wahrscheinlich müssen da erst humanitäre katastrophen am eigenen leib erfahren werden muss das fass WIRKLICH zum überlaufen zu bringen. und ich meine damit sicherlich nicht irgendwelche demonstrationen...

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WiWi Gast

Re: Angst vor der Zukunft?

Die gibt es nicht... Wunschdenken.

checker schrieb:

Es gibt so viele
Alternativen für ein glückliches Leben außerhalb des
Mainstream!

Im notfall ziehe ich aufs Land und züchte Hühner ;)

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WiWi Gast

Re: Angst vor der Zukunft?

Zukunft? Die Armen werden noch ärmer, dir Reichen noch reicher. Siehe auch Wohlstandsbericht vor Kurzem. Die Umverteilung von UNTEN nach OBEN geht fröhlich weiter.

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WiWi Gast

Re: Angst vor der Zukunft?

60h-Woche ist für mich Teilzeit, unterdurchschnittliches Einkommen habe ich gehabt - ich war in einer Mini-UB und wurde jetzt aus heiterem Himmel gekündigt. Wenn ich all dies lese, wow..., auch ich habe meine Ansprüche, die aber exotisch sind. Mir geht es eigentlich im Wesentlichen darum, dass die Tätigkeit interessant ist, umziehen kommt nicht in Frage, da ich kürzlich erst umzog und auch in einer sehr wirtschaftsstarken Region bin. Wenige Unternehmen kommen mir nicht in die Tüte, selbst wenn ich dort Möglichkeiten hätte. Dann ist nur noch die Frage, wer mich denn noch einladen soll, bei einem nicht so berauschenden Profil und der derzeitigen Lage.

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WiWi Gast

Re: Angst vor der Zukunft?

Das, was vor zwei bis drei Jahren mit Zeitarbeit lief, ist ja noch viel krasser gewesen als heute. Vor zwei Jahren habe ich abgeschlossen und mindestens die Hälfte aller Ausschreibungen (gefühlt mehr) waren die Zeitläden.

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WiWi Gast

Re: Angst vor der Zukunft?

in 10 jahren ist die promotion pflicht !

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WiWi Gast

Re: Angst vor der Zukunft?

  • 2010 waren "nur" 12% aller Beschäftigten befristet beschäftigt
  • der "gigantische" Leih- und Zeitarbeitsmarkt umfasst rund 1 Mio Personen bei rund 41 Beschäftigten in Deutschland...
  • prekäre Arbeitsbedingungen gibt es, die Regel sind sie jedoch nicht
  • die Verdrängung der Qualifikation funktioniert nach Angebot/Nachfrage-Prinzip. Tolle Stellen waren schon immer begrenz und bekommen haben sie schon immer in der Regel die am höchsten qualifizierten der Gesellschaft. Früher reichte dazu einfach ein Studium, da aber heute 50% eines Jahrgangs eine Hochschulreife erlangen (auf verschiedenen Wegen) und die Anzahl der tollen Stellen nicht entsprechend mitangestiegen sind, reicht einfach nur ein Studium nicht mehr.

Es kann halt nicht jeder Chef werden.

Lounge Gast schrieb:

Was ich irgendwie erschreckend finde ist, wie schnell eine so
rasante Entwicklung nach unten stattfinden konnte.

  • fast nur noch befristete Arbeitsverhältnisse
  • ein gigantischer Leih und Zeitarbeitsmarkt
  • prekäre Arbeitsbedinungen und Lohndumping
  • Verdrängung der Qualifikation nach unten, sprich
    Abitur+Studium muß heutzutage sein. Realschule reicht nicht
    mehr.

Was wird erst in den nächsten 10-20 Jahren passieren?
Verantwortungsvolle Unternehmen, in denen die Mitarbeiter
noch geschätzt werden gibt es so gut wie gar nicht mehr. Man
ist Massenware und ersetzbar, und jeder unserer
Lebensbereiche ist zersetzt und zerfressen vom übergeordneten
Renditeziel.

Mir macht die Zukunft jedenfalls auch Angst.

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WiWi Gast

Re: Angst vor der Zukunft?

Ich bin mir sehr sicher, dass auch in Zukunft gut ausgebildete Leute gesucht werden und anständig bezahlt werden.

Auch diese Krise geht vorbei...

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WiWi Gast

Re: Angst vor der Zukunft?

Erschreckend ist auch die Entwicklung in kleineren und mittleren Unternehmen. Diejenigen, die schon seit Jahren dort arbeiten, haben eine (relativ) sichere Position. Aber die, die jetzt anfangen bzw. kürzlich angefangen haben, bekommen nur noch befristete Verträge, tlw. weniger Gehalt und müssen mehr Wochenarbeitsstunden leisten. Einsteiger werden schneller vor die Tür gesetzt (schon nach 2/3 Wochen), was früher undenkbar war. Die "Neuen" werden tlw. von der Stammbelegschaft gemobbt (jeder Fehler wird breitgetreten, die Mitarbeiter "angeschwärzt" usw.).
Leider sind das oft keine Einzelfälle mehr, selbst kleine Familienunternehmen praktizieren das schon.

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WiWi Gast

Re: Angst vor der Zukunft?

nun hört doch endlich auf alles so überzudramatisieren.

Man könnte ja auch meinen...

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WiWi Gast

Re: Angst vor der Zukunft?

man soll bis 65, 67, 69, 70 arbeiten. und ab 40+ wird es schwer einen neuen job zu bekommen. für die rente soll man privat vorsorgen aber wenn es nur gehaltserhöhungen von 40 euro brutto gibt - wie soll man das bezahlen.
langfristige projekte von 3 monaten in der arbeitnehmerüberlassung was zu einem total zerrissenen lebenslauf führt. meisten keine sozialleistungen der unternhemen und für einen eventuell vorhandenen bonus muß man immer 120% bringen.

antworten
checker

Re: Angst vor der Zukunft?

Ok, jetzt haben wir wieder einen unseriösen Jammer-Thread ;)

Vielleicht sollte man positiv anmerken, dass es durch den Arbeitskräftemangel aufgrund des Demographischen Wandels durchaus zu stark positiven Entwicklungen für die relativ wenigen verbleibenden ERwerbstätigen kommen kann.

Ich bin da mal eher optimist :)

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WiWi Gast

Re: Angst vor der Zukunft?

Deutschland, das Land der Dichter und vor allem der Denker.

Deutsche sorgen sich zuviel, ich habe keine Angst vor der Zukunft.

Die Wirtschaft kann mir nicht die Luft zum Atmen und den Kopf zum Benutzen nehmen, also werde ich auch eine Lösung finden, wenn es mal soweit sein sollte.

antworten
WiWi Gast

Re: Angst vor der Zukunft?

ihr seid doch alle selber schuld.Wenn es wirklich euch so auf den Sack geht mit der Situation muss auch was getan werden.CDU/FDP ist jetzt auch nicht die ideale Regierung.

antworten
WiWi Gast

Re: Angst vor der Zukunft?

Lounge Gast schrieb:

Ich glaube, dass wir es nicht mehr so einfach wie unsere
Eltern haben werden. Allerdings bin ich mir sicher, dass wir
in Deutschland auch zukünftig einen funktionierenden
Arbeitsmarkt haben werden, der gut ausgebildeten Menschen
qualifizierte und gut bezahlte Stellen bietet.

Die Zuwanderung sehe ich teilweise auch kritisch, vorallem
auch dann, wenn es bei Akademiker Jobs zu
"Lohndumping" kommt. Dies zu verhindern, ist jedoch
Aufgabe der Politik...

Würde ich genau so auch unterschreiben.

Wobei ich der Meinung bin, dass wir (als Berufsanfänger) zumindest bzgl. dem Thema Arbeitsmarkt für 50-67+jährige einen großen Vorteil haben, da sich hier (allein schon aufgrund des gesamten demographischen Wandels) in den kommenden 10-20Jahren viel tun wird, so dass wir es sicher einfacher haben werden, als die Personen, welche jetzt schon von der Thematik betroffen sind.

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WiWi Gast

Re: Angst vor der Zukunft?

boah.. an sich gesehen ist das Thema ja durchaus interessant und bewegt sicher viele, aber dieses hinterwaeldlerische Niveau einiger hier ist schon schlimm...

"Frueher" war alles ganz anders, das laesst sich mit heute ueberhaupt nicht vergleichen und dementsprechend sind auch die Bewertungsmassstaebe ganz andere. zumindest fuer die Mittelschicht (und in die Oberschicht kommt ihr nicht als Akademiker, sondern nur ueber Familie und/oder Kriminalitaet).

und wenn die ganzen Griechen und Spanier und Tschechen hierher kommen um zu arbeiten - geht doch einfach selber nach China oder Uganda oder was weiss ich, Arbeit gibt's genug auf der Welt. und wer sich mit keiner angebotenen anfreunden kann, muss sich halt selber welche beschaffen.

und nochwas wichtiges: Titel koennen nicht arbeiten, sondern nur Menschen!

antworten
WiWi Gast

Re: Angst vor der Zukunft?

Die Agenda 2010 war der Sargnagel für die soziale Gerechtigkeit und den Wohlstand der alten BRD, wo es auch einfache Arbeiter und Angestellte zu einem ehrenwertem Vermögen bringen konnten.

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WiWi Gast

Re: Angst vor der Zukunft?

Ich bin keiner der jammert. Trotzdem macht es mir auch Sorgen, dass ich nach meinem Studium in zwei Jahren keine Stelle finde. Denkt ihr, dass sich der Arbeitsmarkt bis in zwei Jahre wieder bessert?

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WiWi Gast

Re: Angst vor der Zukunft?

Es wird schlimmer...leider. Aber nicht nur bei uns. Es ist eine Weltkrise des Systems. Der Kapitalismus frisst seine Kinder.

antworten
WiWi Gast

Re: Angst vor der Zukunft?

ich wette, niemand von euch steht schon wirklich im berufsleben. oder hat karriere-technisch etwas vor den augen...

die entwicklung ist OFFENSICHTLICH!

selbstverständlich haben die herrschaften auf der bright sight ein grundlegendes interesse daran, eure stimmungslage zu fördern! das ist für sie nämlich eine investition in ihre eigene zukunft, da sie so nichts zu fürchten haben. -> brot und spiele anyone???

verkappte optimisten die sich die welt schönreden würde ich gerne erleben wenn sie die betriebsbedingte kündigung ausgesprochen bekommen, keine gehaltserhöhung, keine beförderung etc. und hört mir bloß auf mit dem demographischen wandel. selbstverständlich ist es der feuchte traum eines jeden, die gesellschaft bestünde nur aus high potentials. das wird aber niemals so sein - und die belastung pro akademiker wird steigen, der gesamtumfang durch technisierung und outsourcing jedoch abnehmen.

ihr seid ja fast so traurig anzusehen wie diejenigen, die sich seit einiger zeit über den ach-so-bösen und natürlich völlig plötzlich aufgetauchten raubtierkapitalismus.
schonmal daran gedacht, dass die nachkriegsgenerationen sogar 2 vorteile hatten? neu-aufbau der strukturen UND jede menge liquidität auf unsere kosten. na viel spaß uns noch die nächsten 50 jahre........

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WiWi Gast

Re: Angst vor der Zukunft?

Das könnte man durchaus denken, aber vergiss nicht, dass fleißig importiert wird. Schau mal an die Unis - da sind genug dabei aus ganz bestimmten Regionen, die in der Regel nicht vorhaben, wieder nach Hause zu gehen...

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WiWi Gast

Re: Angst vor der Zukunft?

Der Arbeitsmarkt war schon sehr lange nicht so gut wie jetzt. Was soll sich denn bessern?

Es gibt immer ein Paar Leute die auf der Strecke bleiben und dann jammern. Wobei sie nicht realisieren, dass sie selbst in erster Linie für ihr Glück verantwortlich sind. Egal welche Umstände gerade herrschen.

Lounge Gast schrieb:

Ich bin keiner der jammert. Trotzdem macht es mir auch
Sorgen, dass ich nach meinem Studium in zwei Jahren keine
Stelle finde. Denkt ihr, dass sich der Arbeitsmarkt bis in
zwei Jahre wieder bessert?

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WiWi Gast

Re: Angst vor der Zukunft?

Wir haben ja den Euro und da droht auch nichts, schließlich berichten die Staatsmedien nichts mehr davon. Da kann echt nichts passieren...

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WiWi Gast

Re: Angst vor der Zukunft?

Ich war nunmehr zwei Jahre im Berufsleben und habe letztens die betriebsbedingte Kündigung ausgesprochen bekommen. Soviel zu der Überzeugung, hier sei keiner im Berufsleben. Ok, ich bin es streng genommen auch nicht - mehr.

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WiWi Gast

Re: Angst vor der Zukunft?

Das kann man so nicht stehenlassen, wenn man ein wenig Lebenserfahrung hat.

antworten
checker

Re: Angst vor der Zukunft?

Na und? Dann such dir doch nen neuen Job!

Hast du keine Pläne und Träume in deinem Leben als eine "unbefristete" Stelle bis zur Rente?

Wenn ich jetzt eine Kündigung erhalten würde, dann würde ich mich schon ärgern: Ich müsste Arbeitslosengeld beantragen und nach ein paar Monaten vielleicht mein Auto verkaufen. Na und? Es gibt viele wege einen Job zu finden von dem man einigermaßen Leben kann. Nach einiger Zeit findet man auch wieder was gutes wenn man sich nicht gehen lässt.

Lounge Gast schrieb:

Ich war nunmehr zwei Jahre im Berufsleben und habe letztens
die betriebsbedingte Kündigung ausgesprochen bekommen. Soviel
zu der Überzeugung, hier sei keiner im Berufsleben. Ok, ich
bin es streng genommen auch nicht - mehr.

antworten
WiWi Gast

Re: Angst vor der Zukunft?

Die Wahrscheinlichkeit spricht eher dagegen. Irgendwann haben die Notenbanken auch keine Munition mehr, um die Finanzmärkte anzuschieben und so noch eine positive (Wirtschafts-) Stimmung zu erzeugen. Dann kommt der große Knall. Schon nächstes Jahr könnte es wieder schlechter werden. So gut wie jetzt im Augenblick wird es so schnell dann nicht mehr werden. Und wir haben einen nicht unerheblichen Zuzug von ausländischen Fachkräfte, das wird wohl noch mehr werden.

Lounge Gast schrieb:

Ich bin keiner der jammert. Trotzdem macht es mir auch
Sorgen, dass ich nach meinem Studium in zwei Jahren keine
Stelle finde. Denkt ihr, dass sich der Arbeitsmarkt bis in
zwei Jahre wieder bessert?

antworten

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