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Beamter im höheren Dienst als WiWi, Bereich BMVg

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WiWi Gast

Beamter im höheren Dienst als WiWi, Bereich BMVg

Moin zusammen,

die Bundeswehr dreht ja immer mal wieder die Werbetrommel mit dem Thema Personalmangel. Nun bin ich auf ein Programm aufmerksam geworden, das sich auch an WiWi's mit Master-/Diplomabschluss richtet.
Hat man 2,5 Jahre Berufserfahrung gesammelt, kann sofort im höheren Dienst verbeamtet werden. Andernfalls muss man wohl noch 2,5 Jahre als Angestellter ableisten, ehe es in die Verbeamtung geht.

Die Stellen im höheren Dienst sind ja selten, insbesondere für WiWi's und als Beamter.

Was haltet ihr von dieser Option?
Kann man sich langfristig von den Ämtern, in denen eingestellt wird, in Richtung Ministerium entwickeln?

Berufliche Sackgasse?

Ist das Beamtentum heute noch ernst zu nehmen als WiWi?

Was wird aus der Pension? Das ist ja ungewiss, was der Staat in 30-40 Jahren mal an der Versorgung dreht.

Hat jemand Erfahrungen als 1. Hand in diesem Bereich?

Danke und viele Grüße!

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WiWi Gast

Re: Beamter im höheren Dienst als WiWi, Bereich BMVg

Ich bin Beamter bei der Bundesbank. Zunächst einmal ist anzumerken, dass die Zeit als Tarifbeschäftigter im Regelfall bei der Bundeswehr selbst abgearbeitet werden muss.

Insgesamt ist die Bewerberlage sicherlich sehr gut, es kann also viel vom Bewerber erwartet werden. Wechselnöglichkeiten bestehen höchstens über eine Abordnung zum BMVg, meistens aber nur temporär. Dort sind die Karrieremöglichkeiten etwas besser, da jeder nach einer gewissen Zeit A15 erhält.

Das Beamtentum ist streng hierarchisch. Gebündelte Dienstposten gibt es bei der Bundeswehr meinen Informationen nach nur bis A14, für alles andere muss man sich bewerben und dabei zählt nicht die Qualifikation, sondern nahezu ausschließlich die dienstliche Beurteilung.

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WiWi Gast

Re: Beamter im höheren Dienst als WiWi, Bereich BMVg

Beamtentum ist sicherlich eine gute Sache. Du hast zumindest ein gesichertes Auskommen, einen sicheren Job und wenig Stress.

Bei der Bundeswehr bin ich immer etwas skeptisch. Aus meiner eigenen Wehrdienstzeit weiß ich, dass die Offiziere alle paar Jahre umziehen müssen. Ich weiß jetzt nicht, wie das in den Ämtern ist. Das würde ich vorher abklären.

antworten
WiWi Gast

Re: Beamter im höheren Dienst als WiWi, Bereich BMVg

Wenn er als Zivilist in die Bundeswehrverwaltung geht, muss er nicht umziehen wie ein Soldat. Dafür hat er aber auch nicht die Karrierechancen wie ein Soldat. Eben ein normaler Verwaltungsbeamter. Was man bedenken sollte: Die Positionen im h.D. werden vorzugsweise in grösseren Städten sein. Da ist ein Beamtengehalt oft nicht wirklich attraktiv. Kaufkraft, Mieten u.s.w.

Lounge Gast schrieb:

Beamtentum ist sicherlich eine gute Sache. Du hast zumindest
ein gesichertes Auskommen, einen sicheren Job und wenig Stress.

Bei der Bundeswehr bin ich immer etwas skeptisch. Aus meiner
eigenen Wehrdienstzeit weiß ich, dass die Offiziere alle paar
Jahre umziehen müssen. Ich weiß jetzt nicht, wie das in den
Ämtern ist. Das würde ich vorher abklären.

antworten
WiWi Gast

Re: Beamter im höheren Dienst als WiWi, Bereich BMVg

Wenn man die Chance hat, auf A15 durchbefördert zu werden, dann sind das etwa 90 - 100 k Jahresgehalt. Wenn man sich die Einkommenstatistik anschaut, gibt es nicht viele, die mehr verdienen. Von daher ist auch in Großstädten das Gehalt als Beamter durchaus ordentlich. Vor allem im Zusammenhang mit sozialer Absicherung, Altersvorsorge, Stress etc.

antworten
WiWi Gast

Re: Beamter im höheren Dienst als WiWi, Bereich BMVg

Das bekommt man nicht mal mit A16 in der Endstufe!

Lounge Gast schrieb:

Wenn man die Chance hat, auf A15 durchbefördert zu werden,
dann sind das etwa 90 - 100 k Jahresgehalt. Wenn man sich die
Einkommenstatistik anschaut, gibt es nicht viele, die mehr
verdienen. Von daher ist auch in Großstädten das Gehalt als
Beamter durchaus ordentlich. Vor allem im Zusammenhang mit
sozialer Absicherung, Altersvorsorge, Stress etc.

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WiWi Gast

Re: Beamter im höheren Dienst als WiWi, Bereich BMVg

Falsch, A15 sind in der Endstufe 4331 ?. Jetzt zieh mal 300 ? für die Krankenkasse ab und du bist bei 4000 ?. Ein Jahresbruttogehalt von 95.000 ? ergibt 4.200 ?. Wenn man jetzt noch die Jobsicherheit und die Altersvorsorge sowei die sonstigen Vergünstigungen einpreist, dann kommt man schon auf die 100.000 ?.

Lounge Gast schrieb:

Das bekommt man nicht mal mit A16 in der Endstufe!

Lounge Gast schrieb:

Wenn man die Chance hat, auf A15 durchbefördert zu werden,
dann sind das etwa 90 - 100 k Jahresgehalt. Wenn man
sich die
Einkommenstatistik anschaut, gibt es nicht viele, die mehr
verdienen. Von daher ist auch in Großstädten das Gehalt
als
Beamter durchaus ordentlich. Vor allem im Zusammenhang mit
sozialer Absicherung, Altersvorsorge, Stress etc.

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WiWi Gast

Re: Beamter im höheren Dienst als WiWi, Bereich BMVg

Dann musst Du aber auch dazu sagen, dass Du das Beamtengehalt auf ein Angestelltengehalt hochrechnest, weil beim Beamten keine Renten- und Arbeitslosenversicherung anfällt. Und dann sollte man auch erwähnen, dass er normalerweise eine Dienstzeit von fast 30 Jahren braucht, um bis zur Endstufe zu kommen.

Lounge Gast schrieb:

Falsch, A15 sind in der Endstufe 4331 ?. Jetzt zieh mal 300 ?
für die Krankenkasse ab und du bist bei 4000 ?. Ein
Jahresbruttogehalt von 95.000 ? ergibt 4.200 ?. Wenn man
jetzt noch die Jobsicherheit und die Altersvorsorge sowei die
sonstigen Vergünstigungen einpreist, dann kommt man schon auf
die 100.000 ?.

Lounge Gast schrieb:

Das bekommt man nicht mal mit A16 in der Endstufe!

Lounge Gast schrieb:

Wenn man die Chance hat, auf A15 durchbefördert zu
werden,
dann sind das etwa 90 - 100 k Jahresgehalt. Wenn man
sich die
Einkommenstatistik anschaut, gibt es nicht viele,
die mehr
verdienen. Von daher ist auch in Großstädten das
Gehalt
als
Beamter durchaus ordentlich. Vor allem im
Zusammenhang mit
sozialer Absicherung, Altersvorsorge, Stress etc.

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WiWi Gast

Re: Beamter im höheren Dienst als WiWi, Bereich BMVg

Wichtig ist doch, was man netto bekommt. Um das gleiche Beamtennetto mit A15 in der letzten Stufe zu verdienen, muss man irgendwo zwischen 90 und 95k Euro verdienen. Wenn man sich die Einkommenstatistik anschaut, schaffen das nicht viele.
Die Endstufe erreicht man nach 23 Jahren, wobei Wehrdienst, Studium und berufliche Vorerfahrung (teilweise) angerechnet werden, so dass man nach weniger als 20 Jahren diese Stufe erreicht. Und nach A15 wird man zumindest in Bundesministeriun durchbefördert. Es kann auch nach B3 oder noch höher gehen.

Lounge Gast schrieb:

Dann musst Du aber auch dazu sagen, dass Du das Beamtengehalt
auf ein Angestelltengehalt hochrechnest, weil beim Beamten
keine Renten- und Arbeitslosenversicherung anfällt. Und dann
sollte man auch erwähnen, dass er normalerweise eine
Dienstzeit von fast 30 Jahren braucht, um bis zur Endstufe zu
kommen.

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WiWi Gast

Re: Beamter im höheren Dienst als WiWi, Bereich BMVg

Wehrdienst kann evtl. als Berufserfahrung für die Einstufung angerechnet werden, das Studium aber nicht. Normal ist der Einstieg in die Stufe 1. Von den 23 Jahren sollte man ausgehen. Sicher ist das aber nicht. Wenn der Staat mal wieder sparen möchte, kann das um einige Jahre gestreckt werden. Man genießt als Beamter keinen Vertrauensschutz, dass sich die Konditionen während der Dienstzeit nicht verschlechtern können. In die Bundesministerien schaffen es nur wenige. In den nachgeordneten Behörden ist A15 nicht so sicher. Kann also auch A14 werden.

Lounge Gast schrieb:

Die Endstufe erreicht man nach 23 Jahren, wobei Wehrdienst,
Studium und berufliche Vorerfahrung (teilweise) angerechnet
werden, so dass man nach weniger als 20 Jahren diese Stufe
erreicht. Und nach A15 wird man zumindest in
Bundesministeriun durchbefördert. Es kann auch nach B3 oder
noch höher gehen.

Lounge Gast schrieb:

Dann musst Du aber auch dazu sagen, dass Du das
Beamtengehalt
auf ein Angestelltengehalt hochrechnest, weil beim Beamten
keine Renten- und Arbeitslosenversicherung anfällt. Und
dann
sollte man auch erwähnen, dass er normalerweise eine
Dienstzeit von fast 30 Jahren braucht, um bis zur
Endstufe zu
kommen.

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WiWi Gast

Re: Beamter im höheren Dienst als WiWi, Bereich BMVg

Zur Anrechnung des Studiums: § 28 Abs. 2 Satz 2 BBesG
2 Jahre werden angerechnet.

Zum Wehrdienst: § 28 Abs. 1 Satz 1 Nr. 3 BBesG
Wird angerechnet.

D.h. 2 Jahre und 9 Monate sind schon mal drin...

Also geht's zum Einstieg in A13, Stufe 2. Das entspricht bei Umrechnung des Nettogehalts schon rund 66.000 Euro. Dazu sollte die Pension eingepreist werden, die Sicherheit und dazu noch, dass eine Berufsunfähigkeit abgesichert ist.
Kommen wir also bei rund 70.000 Euro fix und sicher zum Einstieg raus.
An sich ist das doch ok, oder?! :-)

antworten
WiWi Gast

Re: Beamter im höheren Dienst als WiWi, Bereich BMVg

Wehrdienst ist anzurechnen. Ebenso gleichwertige Berufserfahrung. Studium kann bis zu zwei Jahren angerechnet werden (s.u.).

Als Beamter hat man einen verfassungsrechtlichen Anspruch auf eine amtsangemessene Lebensführung. Das ist wohl sicherer als jeder Arbeitsvertrag.

§27 Beamtenbesoldungsgesetz

(1) Beamten ...werden ... als Erfahrungszeiten ...anerkannt:

  1. Zeiten einer gleichwertigen hauptberuflichen Tätigkeit außerhalb eines Soldatenverhältnisses, die für Beamte nicht Voraussetzung für den Erwerb der Laufbahnbefähigung ... sind,
  2. Zeiten als Berufssoldat oder Soldat auf Zeit,
  3. Zeiten von mindestens vier Monaten und insgesamt höchstens zwei Jahren, in denen Wehrdienst, ...Zivildienst, ... geleistet wurde,
    4.em öffentlich-rechtlichen Dienstherrn (§ 29) entspricht, nicht ausgeübt werden konnte.

Mit Zustimmung des Bundesministeriums des Innern kann hiervon abgewichen werden, wenn für die Zulassung zu einer Laufbahn besondere Voraussetzungen gelten. Zeiten nach Satz 1 werden durch Unterbrechungszeiten nach Absatz 5 Nummer 2 bis 5 nicht vermindert. Erfahrungszeiten nach Satz 1 stehen gleich:

...

(2) Beamten können weitere hauptberufliche Zeiten, die nicht Voraussetzung für den Erwerb der Laufbahnbefähigung sind, ganz oder teilweise anerkannt werden, soweit diese für die Verwendung förderlich sind. Wird für die Einstellung ein mit einem Master abgeschlossenes Hochschulstudium oder ein gleichwertiger Abschluss vorausgesetzt, sind Beamten dafür zwei Jahre als Erfahrungszeit anzuerkennen. Zusätzliche Qualifikationen, die nicht im Rahmen von hauptberuflichen Zeiten erworben wurden, können Beamten in besonderen Einzelfällen, insbesondere zur Deckung des Personalbedarfs, mit bis zu drei Jahren als Erfahrungszeit ... anerkannt werden.

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WiWi Gast

Re: Beamter im höheren Dienst als WiWi, Bereich BMVg

Berufsunfähigkeit ist nicht abgesichert. Bis man Beamter auf Lebenszeit ist, kann man relativ einfach entlassen werden. Krankheit u.s.w. Danach greift bei Dienstunfähigkeit zwar eine Pension. Die ist aber in den ersten Jahren so niedrig, dass man nicht von einer Absicherung sprechen kann. Deshalb schließen Beamte oft eine Dienstunfähigkeitsversicherung ab, die sie auch selbst bezahlen.

Lounge Gast schrieb:

dazu noch, dass eine Berufsunfähigkeit abgesichert ist.
Kommen wir also bei rund 70.000 Euro fix und sicher zum
Einstieg raus.
An sich ist das doch ok, oder?! :-)

antworten
WiWi Gast

Re: Beamter im höheren Dienst als WiWi, Bereich BMVg

Der Grundsatz steht, ist aber so wie bei der Rente. Jeder bekommt sie, nur in welcher Höhe ist nicht so sicher. Die Besoldung kann vom Gesetzgeber einfach durch Gesetzesänderung angepasst werden. Bei den Angestellten ist das nicht so, weil es da einen Tarifvertrag gibt. Will der Finanzminister beim Personal sparen, ist es bei den Beamten am einfachsten.

Lounge Gast schrieb:

Als Beamter hat man einen verfassungsrechtlichen Anspruch auf
eine amtsangemessene Lebensführung. Das ist wohl sicherer als
jeder Arbeitsvertrag.

antworten
WiWi Gast

Re: Beamter im höheren Dienst als WiWi, Bereich BMVg

Sicherlich kann der Finanzminister die Besoldung durch Gesetz kürzen. Dagegen kann man sich aber vor den Gerichten wehren. Es gibt genug Fälle, wo Beamte für eine amtsangemessene Besoldung geklagt und auch gewonnen haben. Ich erinnere nur an die FH-Professoren in Hessen.

Die Beamten haben auch eine starke Lobby. Dann wird eher an der Rente gespart.

Die Pension bei Dienstunfähigkeit ist mindestens 65% der Endstufe der Besoldungsgruppe A4. Das sind etwa 1.300 ? (mindestens). Und es geht ihr um Bürojobs, da muss einem schon wirklich schlimmes passieren, bevor man dienstunfähig wird.

Als Beamter auf Probe kann man theoretisch entlassen werden. Mir ist aber kein Fall, wo das wirklich passiert ist. Wenn man keine goldenen Löffel klaut, ist das dann ein Selbstläufer.

Ja, vielleicht gibt es Lücken bei der sozialen Absicherung, aber die soziale Absicherung als Beamter ist immer noch wesentlich besser als bei Angestellten und ist entsprechend in das Gehalt einzupreisen.

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WiWi Gast

Re: Beamter im höheren Dienst als WiWi, Bereich BMVg

Ich habe auch oft das Gefühl, dass sich die normalen Angestellten hier etwas schönreden wollen. Natürlich kann der Gesetzgeber etwas ändern an der Beamtenversorgung. Der Gesetzgeber kann theoretisch auch die gesetzliche Rentenversicherung ersatzlos abschaffen.

Selbst wenn an der Schraube der Pensionen gedreht wird, dann wird das sehr vorsichtig geschehen, von den jetzigen 71,1725% der letzten ruhegehaltsfähigen Bezüge auf z.B. 68,7975%. Hingegen sehen wir heute schon - und zwar ohne Einschreiten des Gesetzgebers - ein Absinken der Leistungen der GRV auf 40% des durchschnittlichen Einkommens eines normalen Arbeitnehmers.

Selbst, wenn Du also immer an der BBG (Beitragsbemessungsgrenze) der GRV verdient hast (Wiwi-Treffler verdienen selbstverständlich sofort bei Berufseinstieg weit darüber), dann hast Du also eine Jahresbrutto-Rente von 76k*40% = 30k (heutige Kaufkraft, aber Inflation und BBG marschieren im Zweifelsfall im Gleichschritt).

Der Beamte (A14) hingegen geht mit grob 70k*70%=50k Jahrespension nach Hause.

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WiWi Gast

Re: Beamter im höheren Dienst als WiWi, Bereich BMVg

Das ist aber nicht immer erfolgreich. Es gab in der Vergangenheit schon einige Neuregelungen, die für die Betroffenen eine massive Schlechterstellung bedeutet haben. In den 1980er Jahren gab es eine Absenkung der Eingangbesoldung. Da war von Wiedervereinigung und deren Kosten noch nichts absehbar. Trotzdem wollte der Finanzminister mal wieder sparen. Betroffen waren nur die Berufseinsteiger, die jahrelang statt z.B. A13 dann nur A12 ausbezahlt bekommen hatten. Das galt sofort, auch für diejenigen, die schon im Vorbereitungsdienst waren. In den 1990er Jahren wurden die Dienstaltersstufen in der A-Besoldung neu geordnet. Bisher hatte der Beamte mit 49 die höchste Stufe erreicht. Das wurde einige Jahre nach hinten gestreckt, Richtung Mitte 50. Für die Betroffenen eine erhebliche Kürzung des Lebenseinkommens. Aber nur für die A-Besoldung, die anderen waren fein raus. So wie z.B. die höheren Ministerialbeamten in der B-Besoldung, die keine Einbussen hatten. Die jetzt geltenden 23 Jahre sind eine Verbesserung, davon haben die damals Geschorenen natürlich nichts, weil die in die neuen Stufen überführt wurden und so die Höchststufe auch nur verspätet erreicht haben. Wenn ich aktuell einsteigen würde, hätte ich in die jetzt geltende Regelung kein Vertrauen. Das kann in 10 oder 15 Jahren wieder total anders aussehen. Und für die Pension wird es nur eine Richtung geben: nach unten.

Lounge Gast schrieb:

Sicherlich kann der Finanzminister die Besoldung durch Gesetz
kürzen. Dagegen kann man sich aber vor den Gerichten wehren.

antworten
WiWi Gast

Re: Beamter im höheren Dienst als WiWi, Bereich BMVg

Doch, das kommt vor. Auch bei Beamten auf Widerruf. Hatte einen ehemaligen Klassenkameraden so erwischt. Und der war sogar verheiratet und hatte zwei kleine Kinder.

Lounge Gast schrieb:

Als Beamter auf Probe kann man theoretisch entlassen werden.
Mir ist aber kein Fall, wo das wirklich passiert ist. Wenn
man keine goldenen Löffel klaut, ist das dann ein Selbstläufer.

antworten
WiWi Gast

Re: Beamter im höheren Dienst als WiWi, Bereich BMVg

Dies Geseiere erinnert mich an eine Seite, deren Titel ich gerade nicht parat habe, aber der in etwa heißt "10 Irrtümer zur Beamtenversorgung".

Darin heißt es als zweiten oder dritten Punkt:
"Meinung: Beamte werden mit 73% ihrer letzten ruhegehaltsfähigen Bezüge pensioniert.
Richtigstellung: Es sind nur 71,7825%"

Die Macher solcher Seiten (zweifelsohne ein Lobbyverband) und auch Schreiber wie die des zitierten Beitrages merken einfach gar nicht, wie weit sie schon von der Realität des normalen Arbeitnehmers entfernt sind.

Lounge Gast schrieb:

Das ist aber nicht immer erfolgreich. Es gab in der
Vergangenheit schon einige Neuregelungen, die für die
Betroffenen eine massive Schlechterstellung bedeutet haben.
In den 1980er Jahren gab es eine Absenkung der
Eingangbesoldung. Da war von Wiedervereinigung und deren
Kosten noch nichts absehbar. Trotzdem wollte der
Finanzminister mal wieder sparen. Betroffen waren nur die
Berufseinsteiger, die jahrelang statt z.B. A13 dann nur A12
ausbezahlt bekommen hatten. Das galt sofort, auch für
diejenigen, die schon im Vorbereitungsdienst waren. In den
1990er Jahren wurden die Dienstaltersstufen in der
A-Besoldung neu geordnet. Bisher hatte der Beamte mit 49 die
höchste Stufe erreicht. Das wurde einige Jahre nach hinten
gestreckt, Richtung Mitte 50. Für die Betroffenen eine
erhebliche Kürzung des Lebenseinkommens. Aber nur für die
A-Besoldung, die anderen waren fein raus. So wie z.B. die
höheren Ministerialbeamten in der B-Besoldung, die keine
Einbussen hatten. Die jetzt geltenden 23 Jahre sind eine
Verbesserung, davon haben die damals Geschorenen natürlich
nichts, weil die in die neuen Stufen überführt wurden und so
die Höchststufe auch nur verspätet erreicht haben. Wenn ich
aktuell einsteigen würde, hätte ich in die jetzt geltende
Regelung kein Vertrauen. Das kann in 10 oder 15 Jahren wieder
total anders aussehen. Und für die Pension wird es nur eine
Richtung geben: nach unten.

Lounge Gast schrieb:

Sicherlich kann der Finanzminister die Besoldung durch
Gesetz
kürzen. Dagegen kann man sich aber vor den Gerichten
wehren.

antworten
WiWi Gast

Re: Beamter im höheren Dienst als WiWi, Bereich BMVg

Vielleicht hat dein Kollege ja goldene Löffel geklaut. Die Übernahme in ein Beamtenverhältnis auf Lebenszeit ist auf jeden Fall wahrscheinlicher als das Überstehen der Probezeit.

Lounge Gast schrieb:

Doch, das kommt vor. Auch bei Beamten auf Widerruf. Hatte
einen ehemaligen Klassenkameraden so erwischt. Und der war
sogar verheiratet und hatte zwei kleine Kinder.

Lounge Gast schrieb:

Als Beamter auf Probe kann man theoretisch entlassen
werden.
Mir ist aber kein Fall, wo das wirklich passiert ist. Wenn
man keine goldenen Löffel klaut, ist das dann ein
Selbstläufer.

antworten
WiWi Gast

Re: Beamter im höheren Dienst als WiWi, Bereich BMVg

Das ist auch alles nicht relevant für die Berufseinsteiger in diesem Forum. Wer mit 25 oder 26 Jahren in eine Beamtenlaufbahn einsteigt, kann überhaupt nicht wissen, wie sich seine Konditionen in den nächsten 40 bis 50 Jahren entwickeln werden. Schon jetzt ist es so, dass die wöchentliche Arbeitszeit bei 40h und mehr liegt. Im Vergleich zur Industrie relativ viel. Wie viel Pension in einem halben Jahrhundert wirklich gezahlt werden wird, ist vollkommen offen. Da gibt es viele Stellschrauben, an denen der Staat drehen kann. Die Veränderungsmöglichkeiten während dem Berufsleben sind begrenzt. Als Wiwi hat man meistens keine Laufbahnausbildung, ist also nur Beamter besonderer Fachrichtung. Während ein Jurist im ÖD sehr viele Möglichkeiten hat, sieht es bei dem Wiwi ganz anders aus.

Lounge Gast schrieb:

Dies Geseiere erinnert mich an eine Seite, deren Titel ich
gerade nicht parat habe, aber der in etwa heißt "10
Irrtümer zur Beamtenversorgung".

Darin heißt es als zweiten oder dritten Punkt:
"Meinung: Beamte werden mit 73% ihrer letzten
ruhegehaltsfähigen Bezüge pensioniert.
Richtigstellung: Es sind nur 71,7825%"

Die Macher solcher Seiten (zweifelsohne ein Lobbyverband) und
auch Schreiber wie die des zitierten Beitrages merken einfach
gar nicht, wie weit sie schon von der Realität des normalen
Arbeitnehmers entfernt sind.

Lounge Gast schrieb:

Das ist aber nicht immer erfolgreich. Es gab in der
Vergangenheit schon einige Neuregelungen, die für die
Betroffenen eine massive Schlechterstellung bedeutet
haben.
In den 1980er Jahren gab es eine Absenkung der
Eingangbesoldung. Da war von Wiedervereinigung und deren
Kosten noch nichts absehbar. Trotzdem wollte der
Finanzminister mal wieder sparen. Betroffen waren nur die
Berufseinsteiger, die jahrelang statt z.B. A13 dann nur
A12
ausbezahlt bekommen hatten. Das galt sofort, auch für
diejenigen, die schon im Vorbereitungsdienst waren. In den
1990er Jahren wurden die Dienstaltersstufen in der
A-Besoldung neu geordnet. Bisher hatte der Beamte mit 49
die
höchste Stufe erreicht. Das wurde einige Jahre nach hinten
gestreckt, Richtung Mitte 50. Für die Betroffenen eine
erhebliche Kürzung des Lebenseinkommens. Aber nur für die
A-Besoldung, die anderen waren fein raus. So wie z.B. die
höheren Ministerialbeamten in der B-Besoldung, die keine
Einbussen hatten. Die jetzt geltenden 23 Jahre sind eine
Verbesserung, davon haben die damals Geschorenen natürlich
nichts, weil die in die neuen Stufen überführt wurden
und so
die Höchststufe auch nur verspätet erreicht haben. Wenn
ich
aktuell einsteigen würde, hätte ich in die jetzt geltende
Regelung kein Vertrauen. Das kann in 10 oder 15 Jahren
wieder
total anders aussehen. Und für die Pension wird es nur
eine
Richtung geben: nach unten.

Lounge Gast schrieb:

Sicherlich kann der Finanzminister die Besoldung
durch
Gesetz
kürzen. Dagegen kann man sich aber vor den Gerichten
wehren.

antworten
WiWi Gast

Re: Beamter im höheren Dienst als WiWi, Bereich BMVg

Niemand kann in die Zukunft sehen. Die Beamten haben einige Vorteile und das Beamtentum sichert einen sehr guten Lebensstil. Niemand weiß, wie es in 30 Jahren aussehen wird. Jetzt über die Absicherung des Beamten in 30 Jahren zu philosophieren ist als wenn man auf die Altersvorsorge verzichtet, weil es in 20 Jahren eh zum Weltkrieg wieder kommt.

antworten
WiWi Gast

Re: Beamter im höheren Dienst als WiWi, Bereich BMVg

An die letzten beiden Beiträge, beginnend mit "Das ist auch alles nicht relevant für die Berufseinsteiger in diesem Forum." und "Niemand kann in die Zukunft sehen."

Klar, so kann man jede Ungerechtigkeit zerreden:

"Ich habe 4 Häuser und 3 Autos - aber ich bin nicht besser dran als ein H4-Empfänger, denn wer weiß schon, was die Zukunft bringt?"

antworten
WiWi Gast

Re: Beamter im höheren Dienst als WiWi, Bereich BMVg

Sorry, aber wer glaubt, dass den Angestellten in der Privatwirtschaft ein besseres Schicksal als Beamten blüht, wenn der Staat in 50 Jahren die Pensionen extrem senken muss etc... der macht sich doch was vor. Der Grund wäre doch im Zweifel, dass die ganze Industrie am Boden liegt und die ganzen BWLer in der Privatwirtschaft längst betteln müssen... ;)

antworten
WiWi Gast

Re: Beamter im höheren Dienst als WiWi, Bereich BMVg

Not really. Als Angestellter in der Privatwirtschaft kann man im Fall der Fälle in ein Land auswandern wo die demographische Situation besser ist (vorausgesetzt man hat verwertbare Skills) während Beamte in der Regel für immer an Deutschland gekettet bleiben.

antworten
WiWi Gast

Re: Beamter im höheren Dienst als WiWi, Bereich BMVg

Nein, die Industrie muss dann nicht am Boden liegen. Auch in der Vergangenheit gab es bei den Beamten Kürzungen und Nullrunden, während es der Wirtschaft richtig gut ging und dort auch gute Gehälter bezahlt wurden. Der politische Wille ist entscheidend. Die Abgeordneten haben sich doch auch schon von den Konditionen des ÖD unabhängig gemacht. Für die Zukunft ist alles offen.

Lounge Gast schrieb:

Sorry, aber wer glaubt, dass den Angestellten in der
Privatwirtschaft ein besseres Schicksal als Beamten blüht,
wenn der Staat in 50 Jahren die Pensionen extrem senken muss
etc... der macht sich doch was vor. Der Grund wäre doch im
Zweifel, dass die ganze Industrie am Boden liegt und die
ganzen BWLer in der Privatwirtschaft längst betteln müssen...
;)

antworten
WiWi Gast

Re: Beamter im höheren Dienst als WiWi, Bereich BMVg

Wird bestritten. Das trifft doch nur auf einen so minimalen Bruchteil zu und im Fall ein Krise solchen Ausmaßes würde es selbst dann einen derartigen Drang geben. Zumal ich die Vorstellung einer derart lokale begrenzten Krise als naiv ansehe. Außerdem: welchen Bedarf an einem deutschen wiwi sollte ein hypothetisches Land mit besserer demographischer Struktur haben. Die hätten genug eigene Staatsbürger.

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Eine goldene selbstgebastelte Krone symbolisiert die kostbaren Beziehungen beim Berufseinstieg.

Hochschulabsolventen, die über persönliche Kontakte ihre erste Stelle finden, erzielen höhere Gehälter, haben bessere Aufstiegschancen und bleiben diesem Arbeitgeber länger treu, so lautet das Ergebnis einer Absolventenbefragung vom Bayerischen Staatsinstitut für Hochschulforschung.

JobTrends 2017: Gute Jobaussichten für Wirtschaftswissenschaftler

Screenshot: Jobtrends-Studie 2017 von Kienbaum und Staufenbiel.

Was Berufseinsteiger im Jahr 2017 wissen müssen, dem ist die JobTrends-Studie von Staufenbiel und Kienbaum nachgegangen. Personaler checken Bewerbungen oft nur in maximal fünf Minuten. In nur sechs Prozent der Fälle googlen Entscheider den Namen der Bewerber. Punkten können Absolventen beim Berufseinstieg eher mit Praxiserfahrung als mit einem guten Studienabschluss. Beim Gehalt können Berufseinsteiger aktuell fünf bis zehn Prozent mehr heraushandeln.

Junge Menschen starten immer später ins Berufsleben

Ein Gemälde an einer geschlossenen Garage von Menschen, die in einer Kneipe sitzen und der Schrift:...what else?!

Anteil der Erwerbstätigen unter den jungen Menschen im Alter von 15 bis 29 Jahren von April 1991 bis Mai 2003 deutlich von 63% auf 48% gesunken.

Antworten auf Beamter im höheren Dienst als WiWi, Bereich BMVg

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Reserveoffizier

WiWi Gast

WiWi Gast schrieb am 14.10.2017: Bevor du mit der Einstellung Reserveoffizier wirst, rate ich dir zu einer intensiven Auseinan ...

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