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Berufseinstieg: Wo & WieBAUING

Bauingenieur wo Einsteigen?

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WiWi Gast

Bauingenieur wo Einsteigen?

Hallo Community,
ich habe meinen Bachelor in Bauingenieurwesen abgeschlossen und nun steht der Einstieg vor mir.

Kurz zu meinen Plänen :
Ich möchte aufjedenfall nach c.a 5-8 Jahren Selbständig werden und ein Bauunternehmer. Bürokomplexe, MFH also große Gebäude Bauen interessiert mich sehr. In diesem Bereich würde ich auch gerne später tätig sein wollen.
Ich weiß nur leider nicht wo ich am meisten Lernen kann?Also welche Stelle? Es gibt Bauingeneurleiter , Projektentwickler, Projektleiter, CAD konstrukteur usw.

Wo würdet Ihr sagen lernt man am meisten und in welchem Bereich, um später ein Bauunternehmen(Projektentwicklung) zu gründen ?

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WiWi Gast

Bauingenieur wo Einsteigen?

Geh in die Praxis als Bauleiter und dann weiter als Projektleiter. Ein eigenes Unternehmen gründen und dann größere Gebäudekomplexe bauen? Warte einfach mal die Entwicklung in der Bauwirtschaft ab. -> Stichwort Fachkräftemängel.

Ansonsten dürften deine Jobaussichten blenden sein. Alle suchen Bauleiter. Auf geht's. Sei knallhart und rücksichtslos, dann wirst du auch erfolgreich sein. Bau ist ein Haifischbecken. Der Nachunternehmer muss halt ausgepresst werden, sonst macht er das mit dir.....

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WiWi Gast

Bauingenieur wo Einsteigen?

Gut geschrieben. Aber denk dran in den 1980 war es auch mal anders und das kommt wieder. PS lass dich nicht verarschen. Bau ein Netzwerk auf spezialisier dich und vorallem mach den Sachverständigen für die rente und ja wenn du Bock hast mach dich selbsständig oder schau das du eine Job im tvöd bekommst

WiWi Gast schrieb am 08.08.2019:

Geh in die Praxis als Bauleiter und dann weiter als Projektleiter. Ein eigenes Unternehmen gründen und dann größere Gebäudekomplexe bauen? Warte einfach mal die Entwicklung in der Bauwirtschaft ab. -> Stichwort Fachkräftemängel.

Ansonsten dürften deine Jobaussichten blenden sein. Alle suchen Bauleiter. Auf geht's. Sei knallhart und rücksichtslos, dann wirst du auch erfolgreich sein. Bau ist ein Haifischbecken. Der Nachunternehmer muss halt ausgepresst werden, sonst macht er das mit dir.....

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WiWi Gast

Bauingenieur wo Einsteigen?

WiWi Gast schrieb am 08.08.2019:

Geh in die Praxis als Bauleiter und dann weiter als Projektleiter. Ein eigenes Unternehmen gründen und dann größere Gebäudekomplexe bauen? Warte einfach mal die Entwicklung in der Bauwirtschaft ab. -> Stichwort Fachkräftemängel.

Ansonsten dürften deine Jobaussichten blenden sein. Alle suchen Bauleiter. Auf geht's. Sei knallhart und rücksichtslos, dann wirst du auch erfolgreich sein. Bau ist ein Haifischbecken. Der Nachunternehmer muss halt ausgepresst werden, sonst macht er das mit dir.....

Hast du Erfahrungen in der Branche. Wäre dankbar wenn du kurz hier deine Erfahrungen teilst.

Der Nachunternehmer muss halt ausgepresst werden, sonst macht er das mit dir.....

Wie meinst du das? Nachunternehmer sind die Leute die man beauftragt um z.B Fundament zu legen?

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WiWi Gast

Bauingenieur wo Einsteigen?

Ich war mehrere Jahre in der Bauindustrie tätig (kaufmännisch).

Es dürfte in Deutschland kaum ein größeres Bauunternehmen geben, welches keine Bauleiter sucht. Wo es seinen Sitz hat, ist meist egal, da du eh auf auswärtigen Baustellen bist. Es ist ein harter Job. Der Kostendruck ist enorm. Zwar boomt die Baubranche, aber so richtig viel Geld verdienen die Unternehmen noch immer nicht. Der Fachkräftemangel kommt dir dort überall entgegen. Deshalb sehe ich die Neugründung eines eigenen Unternehmens auch kritisch. Schau dir die Websites der verschiedenen Unternehmen, die für dich infrage kommen an. Wer baut was, welcher Schwerpunkt ist bei wem vorhanden? Gibt es vielleicht auch die Möglichkeit, in einer festen Region tätig zu sein. (-> z.B. bestimmte Chemieparks) Bei den Unternehmen ist es ein stetes Kommen und Gehen mit den Bauleitern.

Sammle erstmal Erfahrungen als Bauleiter und dann hast du die Möglichkeit zu entscheiden, ob Projektleiter für dich die nächste Stufe sein könnte. Vielleicht wäre dann auf Dauer vielleicht angestellter Geschäftsführer oder Mitglied der Geschäftsleitung auch für dich interessant. Muss ja kein eigenes Unternehmen sein. Oder du wechselst später in den Consultingbereich. Der Weg kann dich aber auch zu einer Ingenieursgesellschaft führen, die einfach nur die Dienstleistung Bauleitung/Projektleitung anbietet.

Ich bin vor einigen Jahren in ein Produktionsunternehmen gewechselt. Ist zwar auch mit Druck verbunden, aber ich muss mein Gewissen nicht ausschalten. ;-) Die Arbeit mit Nachunternehmern ist nicht unbedingt so einfach. Wenn du eine osteuropäische Sprache sprichst, ist das nicht unbedingt von Nachteil...

WiWi Gast schrieb am 08.08.2019:

WiWi Gast schrieb am 08.08.2019:

Geh in die Praxis als Bauleiter und dann weiter als Projektleiter. Ein eigenes Unternehmen gründen und dann größere Gebäudekomplexe bauen? Warte einfach mal die Entwicklung in der Bauwirtschaft ab. -> Stichwort Fachkräftemängel.

Ansonsten dürften deine Jobaussichten blenden sein. Alle suchen Bauleiter. Auf geht's. Sei knallhart und rücksichtslos, dann wirst du auch erfolgreich sein. Bau ist ein Haifischbecken. Der Nachunternehmer muss halt ausgepresst werden, sonst macht er das mit dir.....

Hast du Erfahrungen in der Branche. Wäre dankbar wenn du kurz hier deine Erfahrungen teilst.

Der Nachunternehmer muss halt ausgepresst werden, sonst macht er das mit dir.....
Wie meinst du das? Nachunternehmer sind die Leute die man beauftragt um z.B Fundament zu legen?

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WiWi Gast

Bauingenieur wo Einsteigen?

Danke für das Feedback erstmal. TVöD oder desgleichen kommt für mich NICHT in Frage. Will aufjedenfall Leistung zeigen und später eigenes Unternehmen haben. Und angestellter Geschäftsführer wäre auch nix für mich, da deine Einnahmen vom Inhaber gecapped. Gerne höre ich weitere Erfahrungen

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WiWi Gast

Bauingenieur wo Einsteigen?

ich bin nicht selbst in der baubranche tätig, allerdings habe ich des Öfteren mit bauleitern zu tun, da meine Firma (Energiewirtschaft) oft baut/bauen lässt.
nach meiner Erfahrung ist der Bauleiter die ärmste sau. immenser druck, dass "es läuft", aber stets abhängig von Subunternehmern, die (zurzeit) einfach in der besseren Position sind und sich keinesfalls hetzen oder auspressen lassen. das wird aber vom Auftraggeber erwartet.
der tiefbauer oder Dachdecker diktiert, nicht umgekehrt. so läuft es zumindest derzeit.
für Projektleiter gilt ähnliches.

PS: Ich hoffe, die Frage

Wie meinst du das? Nachunternehmer sind die Leute die man beauftragt um z.B Fundament zu legen?

stammt nicht von dir, TE!?
Ansonsten hättest du noch einen langen weg vor dir...

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WiWi Gast

Bauingenieur wo Einsteigen?

Geh auf keinen Fall in die Bauleitung! Ich habe mir das 3 lange Jahre angetan. Du wirst kaum noch ein Privatleben und unter enormen Kostendruck stehen, was einen irgemdwann krank macht.
Ich hab sehr viele Kollegen kommen und gehen gesehen, manche waren psychisch wirklich am Ende.
Das Gehalt ist an sich in Ordnung, nzr wenn du deine Wochenarbeitszeit auf Stunden runterbrichst, ist das ein verdammt mieser Stundenlohn für diesen Stress.
Die Baubranche ist nun mal eine absolute Billigbranche und der jetzige Bauboom wird auch nicht ewig anhalten.
Der Umgangston auf den Baustellen ist manchmal mehr als nur niveaulos, es wird sich gegenseitig angeschrien, teilweise sogar beleidigt. Du arbeitest nun mal nicht mit den "hellsten Leuchten" zusammen, da auch sehr viele Ungelernte auf den Baustellen sind. Zudem wäre es von Vorteil wenn du mehrere osteuropäische Fremdsprachen beherrscht (nicht rassistisch gemeint).

Ich möchte dir deinen Berufseinstieg keinesfalls schlecht reden, aber ich finde es nur fair dich mit der realen Situation in der Baubranche zu konfontrieren.
Wäre ich an deiner Stelle würde ich den Einsteig im öffentlichen Dienst suchen.
Dort fängst du bei EG 10 mit ca. 42k an bei einer geregelten 39h-Woche in Gleitzeit. Bedeutet du kannst kommen und gehen wann du möchtest, musst nur deine Stunden vollkriegen. Realistisch gesehen kommst du dort mit ein paar Höherstufungen auf round about 65k.
Jetzt denkst du vielleicht noch anders über geregelte Arbeitszeiten, aber glaub mir: In der Baubranche verkaufst du entweder deine Seele ans Unternehmen oder du arbeitest für einen absoluten Dumpinglohn.

Ich persönlich habe bei Bauleiterkollegen zudem viele Beziehungen in die Brüche gehen sehen. Kein Wunder wenn du dauerhaft 300km weit weg auf einer Baustelle bist und Zuhause dann komplett ausgebrannt bist und zu nichts mehr Lust hast.

Ich persönlich bin froh den Exit geschafft zu haben und das empfehle ich jedem anderen auch.

Wenn du noch fragen hast, melde dich gerne :)

antworten
WiWi Gast

Bauingenieur wo Einsteigen?

Geh auf keinen Fall in die Bauleitung! Ich habe mir das 3 lange Jahre angetan. Du wirst kaum noch ein Privatleben und unter enormen Kostendruck stehen, was einen irgendwann krank macht.
Ich hab sehr viele Kollegen kommen und gehen gesehen, manche waren psychisch wirklich am Ende.
Das Gehalt ist an sich in Ordnung, nzr wenn du deine Wochenarbeitszeit auf Stunden runterbrichst, ist das ein verdammt mieser Stundenlohn für diesen Stress.
Die Baubranche ist nun mal eine absolute Billigbranche und der jetzige Bauboom wird auch nicht ewig anhalten.
Der Umgangston auf den Baustellen ist manchmal mehr als nur niveaulos, es wird sich gegenseitig angeschrien, teilweise sogar beleidigt. Du arbeitest nun mal nicht mit den "hellsten Leuchten" zusammen, da auch sehr viele Ungelernte auf den Baustellen sind. Zudem wäre es von Vorteil wenn du mehrere osteuropäische Fremdsprachen beherrscht.

Ich möchte dir deinen Berufseinstieg keinesfalls schlecht reden, aber ich finde es nur fair dich mit der realen Situation in der Baubranche zu konfontrieren.
Wäre ich an deiner Stelle würde ich den Einsteig im öffentlichen Dienst suchen.
Dort fängst du bei EG 10 mit ca. 42k an bei einer geregelten 39h-Woche in Gleitzeit. Bedeutet du kannst kommen und gehen wann du möchtest, musst nur deine Stunden vollkriegen. Realistisch gesehen kommst du dort mit ein paar Höherstufungen auf round about 65k.
Jetzt denkst du vielleicht noch anders über geregelte Arbeitszeiten, aber glaub mir: In der Baubranche verkaufst du entweder deine Seele ans Unternehmen oder du arbeitest für einen absoluten Dumpinglohn.

Ich persönlich habe bei Bauleiterkollegen zudem viele Beziehungen in die Brüche gehen sehen. Kein Wunder wenn du dauerhaft 300km weit weg auf einer Baustelle bist und Zuhause dann komplett ausgebrannt bist und zu nichts mehr Lust hast.

Ich persönlich bin froh den Exit geschafft zu haben und das empfehle ich jedem anderen auch.

Wenn du noch fragen hast, melde dich gerne :)

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WiWi Gast

Bauingenieur wo Einsteigen?

WiWi Gast schrieb am 08.08.2019:

Geh auf keinen Fall in die Bauleitung! Ich habe mir das 3 lange Jahre angetan. Du wirst kaum noch ein Privatleben und unter enormen Kostendruck stehen, was einen irgendwann krank macht.
Ich hab sehr viele Kollegen kommen und gehen gesehen, manche waren psychisch wirklich am Ende.
Das Gehalt ist an sich in Ordnung, nzr wenn du deine Wochenarbeitszeit auf Stunden runterbrichst, ist das ein verdammt mieser Stundenlohn für diesen Stress.
Die Baubranche ist nun mal eine absolute Billigbranche und der jetzige Bauboom wird auch nicht ewig anhalten.
Der Umgangston auf den Baustellen ist manchmal mehr als nur niveaulos, es wird sich gegenseitig angeschrien, teilweise sogar beleidigt. Du arbeitest nun mal nicht mit den "hellsten Leuchten" zusammen, da auch sehr viele Ungelernte auf den Baustellen sind. Zudem wäre es von Vorteil wenn du mehrere osteuropäische Fremdsprachen beherrscht.

Ich möchte dir deinen Berufseinstieg keinesfalls schlecht reden, aber ich finde es nur fair dich mit der realen Situation in der Baubranche zu konfontrieren.
Wäre ich an deiner Stelle würde ich den Einsteig im öffentlichen Dienst suchen.
Dort fängst du bei EG 10 mit ca. 42k an bei einer geregelten 39h-Woche in Gleitzeit. Bedeutet du kannst kommen und gehen wann du möchtest, musst nur deine Stunden vollkriegen. Realistisch gesehen kommst du dort mit ein paar Höherstufungen auf round about 65k.
Jetzt denkst du vielleicht noch anders über geregelte Arbeitszeiten, aber glaub mir: In der Baubranche verkaufst du entweder deine Seele ans Unternehmen oder du arbeitest für einen absoluten Dumpinglohn.

Ich persönlich habe bei Bauleiterkollegen zudem viele Beziehungen in die Brüche gehen sehen. Kein Wunder wenn du dauerhaft 300km weit weg auf einer Baustelle bist und Zuhause dann komplett ausgebrannt bist und zu nichts mehr Lust hast.

Ich persönlich bin froh den Exit geschafft zu haben und das empfehle ich jedem anderen auch.

Wenn du noch fragen hast, melde dich gerne :)

Vielen Dank für das Teilen deiner Erfahrungen. Ich habe es mir leider schon gedacht, dass als angestellter die Bauleitung nicht so Hammer ist. Habe bei Freunden von meinem Vater nur bemerkt, dass die richtig richtig viel Geld verdienen. Die sind aber halt selbständig. Ist das alles nur Fake? Einer hat um die 100 Mitarbeiter sogar und kommt mit Lambos mein Dad besuchen.

Das hier klingt zwar gemein aber, wenn solche Leute das hinbekommen (Ungebildet, war nichtmal hier geboren, kam aus dem Süd Osten Europas) Frage ich mich wie schwer es sein kann für ein deutschen ingenieur solange er den Schritt in die selbständigkeit schafft

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WiWi Gast

Bauingenieur wo Einsteigen?

WiWi Gast schrieb am 08.08.2019:

Vielen Dank für das Teilen deiner Erfahrungen. Ich habe es mir leider schon gedacht, dass als angestellter die Bauleitung nicht so Hammer ist. Habe bei Freunden von meinem Vater nur bemerkt, dass die richtig richtig viel Geld verdienen. Die sind aber halt selbständig. Ist das alles nur Fake? Einer hat um die 100 Mitarbeiter sogar und kommt mit Lambos mein Dad besuchen.

Das hier klingt zwar gemein aber, wenn solche Leute das hinbekommen (Ungebildet, war nichtmal hier geboren, kam aus dem Süd Osten Europas) Frage ich mich wie schwer es sein kann für ein deutschen ingenieur solange er den Schritt in die selbständigkeit schafft

Im Zweifel deutlich schwieriger, weil du nicht eben mal 100 billig Arbeiter ausm Balkan akquirieren kannst.

So wie du hier schreibst gebe ich dir aber den Tipp: Denk noch nicht an Berufseinstieg. Mach den Master, ruhig 1-2 Semester drüber und sammel Erfahrung durch Praktika oder Werkstudentenstellen. Denn so wie es sich anhört, hast du noch nicht wirklich Ahnung vom Baugewerbe.

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WiWi Gast

Bauingenieur wo Einsteigen?

Ich möchte dich jetzt nicht persönlich angreifen oder Ähnliches, aber du scheinst noch sehr wenige Kenntnisse der Baubranche zu haben.

Der Erfahrungsbericht aus der Bauleitung weiter oben bringt es sehr gut auf den Punkt.
Bauleitung ist oft absolute Ausbeuterei. Du verkaufst dein Leben! Da geht es jedem Bezirksleiter bzw. Verkaufsleiter von Aldi, Lidl & Co. besser.

Selbstständigkeit kannst du zur heutigen Zeit knicken und bedenke, die Baubranche hat eine der höchsten Anzahl an Insolvenzen...

antworten
WiWi Gast

Bauingenieur wo Einsteigen?

Hmmm. Ja ihr habt leider recht mit der Erfahrung. Ich habe erstmal ins blaue hineinstudiertum ehrlich zu sein und auch praktikas habe ich in dem Bereich kenne. Ich sehe halt diese Erfolgsbeispiele und bin dann fasziniert. Ich wollte aufjedenfall noch ein Praktikum machen um zu gucken wohin es geht.
Folge frage : als Projektleiter kann man nicht direkt einsteigen?

antworten
WiWi Gast

Bauingenieur wo Einsteigen?

WiWi Gast schrieb am 09.08.2019:

Ich möchte dich jetzt nicht persönlich angreifen oder Ähnliches, aber du scheinst noch sehr wenige Kenntnisse der Baubranche zu haben.

Der Erfahrungsbericht aus der Bauleitung weiter oben bringt es sehr gut auf den Punkt.
Bauleitung ist oft absolute Ausbeuterei. Du verkaufst dein Leben! Da geht es jedem Bezirksleiter bzw. Verkaufsleiter von Aldi, Lidl & Co. besser.

Selbstständigkeit kannst du zur heutigen Zeit knicken und bedenke, die Baubranche hat eine der höchsten Anzahl an Insolvenzen...

Also ich kenne jemand, der ist als Architekt selbstständig und verdient im Moment richtig gut. Nach seinem Studium war er in einem größeren Architekturbüro, hat Kontakte geknüpft und angefangen für die als Subunternehmer zu arbeiten. Also gib Gas.

antworten
WiWi Gast

Bauingenieur wo Einsteigen?

WiWi Gast schrieb am 09.08.2019:

Hmmm. Ja ihr habt leider recht mit der Erfahrung. Ich habe erstmal ins blaue hineinstudiertum ehrlich zu sein und auch praktikas habe ich in dem Bereich kenne. Ich sehe halt diese Erfolgsbeispiele und bin dann fasziniert. Ich wollte aufjedenfall noch ein Praktikum machen um zu gucken wohin es geht.
Folge frage : als Projektleiter kann man nicht direkt einsteigen?

Frage: An welcher Uni kann man denn einen Bauing Bachelor ohne Pflichtpraktikum auf der Baustelle abschliessen? Klingt irgendwie merkwürdig.

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WiWi Gast

Bauingenieur wo Einsteigen?

Der Freund deines Vaters hat ein eigenes "Bauunternehmen" und besucht deinen Vater mit einem Lamborghini? Das klingt für mich sehr nach einem Subunternehmer, der Eisenflechterarbeiten oder Rohbauarbeiten anbietet. Das läuft zwar als "Bauunternehmen, aber es ist dein kein klassisches Bauunternehmen. Viele ungelernte Kräfte wird er beschäftigt haben und ob er wirklich nach Tarif zahlt/Mindestlohn zahlt, sei dahingestellt. Einen Lamborghini verdient man nicht mal eben so nebenbei. Aber gerade in dem von mir genannten Bereich sind viele unterwegs, die sich sehr über Luxusautos und andere Luxusgüter definieren. Von dieser Art des Bauunternehmens würde ich die Finger lassen, es sei denn, du bist dort schon familiär verwurzelt.

Der Industriebodenbau ist beispielsweise fest in türkischer Hand. Jedes Jahr werden etliche Firmen in der Region Worms gegründet und auch wieder aufgelöst. Einer fing früher mal damit an und war verdammt gut. Es folgten viele Nachahmer. Alles Billigheimer. Mal gut, mal eine Katastrophe. Aber alles "Bauunternehmen"...

Diese Firmen erkennt man oftmals am Namen. Wenn du vernünftig was lernen willst, dann versuche es bei den "echten" Bauunternehmen. Wenn du den Tanz auf dem Vulkan willst, dann geh zu einem der "besonderen".

Der öffentliche Dienst ist allerdings wirklich eine gute Alternative. Du wirst zwar nicht reich, aber du hast ein Leben.

Vielen Dank für das Teilen deiner Erfahrungen. Ich habe es mir leider schon gedacht, dass als angestellter die Bauleitung nicht so Hammer ist. Habe bei Freunden von meinem Vater nur bemerkt, dass die richtig richtig viel Geld verdienen. Die sind aber halt selbständig. Ist das alles nur Fake? Einer hat um die 100 Mitarbeiter sogar und kommt mit Lambos mein Dad besuchen.

Das hier klingt zwar gemein aber, wenn solche Leute das hinbekommen (Ungebildet, war nichtmal hier geboren, kam aus dem Süd Osten Europas) Frage ich mich wie schwer es sein kann für ein deutschen ingenieur solange er den Schritt in die selbständigkeit schafft

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WiWi Gast

Bauingenieur wo Einsteigen?

WiWi Gast schrieb am 09.08.2019:

Hmmm. Ja ihr habt leider recht mit der Erfahrung. Ich habe erstmal ins blaue hineinstudiertum ehrlich zu sein und auch praktikas habe ich in dem Bereich kenne. Ich sehe halt diese Erfolgsbeispiele und bin dann fasziniert. Ich wollte aufjedenfall noch ein Praktikum machen um zu gucken wohin es geht.

Nimm es mir nicht übel, ich beurteile dich nur nach dem Eindruck deiner Posts.
Du erscheinst mir noch recht naiv. Bitte denk nicht über Projektleiter, Selbstständigkeit und Lambos nach.
Du hast gerade deinen Bachelor, das mit dem Praktikum ist eine super Idee. Vielleicht kannst du da einem Bauleiter mal über die Schulter gucken.

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WiWi Gast

Bauingenieur wo Einsteigen?

Geh in den TVÖD, und auf lange Sicht lachst du alle aus.

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WiWi Gast

Bauingenieur wo Einsteigen?

WiWi Gast schrieb am 09.08.2019:

Also ich kenne jemand, der ist als Architekt selbstständig und verdient im Moment richtig gut. Nach seinem Studium war er in einem größeren Architekturbüro, hat Kontakte geknüpft und angefangen für die als Subunternehmer zu arbeiten. Also gib Gas.

Wer die Architektenzunft als Beispiel für einen Karriereweg im Baugewerbe anführt, hat leider keine Ahnung. Das sind verschiedene Welten!

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WiWi Gast

Bauingenieur wo Einsteigen?

WiWi Gast schrieb am 09.08.2019:

Geh in den TVÖD, und auf lange Sicht lachst du alle aus.

Da stimme ich dir vollkommen zu!
Nach ein paar Jahren im TVÖD hast du das Gehalt eines Bauleiter in der freien Wirtschaft, aber das bei wesentlich humaneren Arbeitszeiten.

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WiWi Gast

Bauingenieur wo Einsteigen?

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WiWi Gast

Bauingenieur wo Einsteigen?

WiWi Gast schrieb am 08.08.2019:

Geh auf keinen Fall in die Bauleitung! Ich habe mir das 3 lange Jahre angetan. Du wirst kaum noch ein Privatleben und unter enormen Kostendruck stehen, was einen irgemdwann krank macht.
Ich hab sehr viele Kollegen kommen und gehen gesehen, manche waren psychisch wirklich am Ende.
Das Gehalt ist an sich in Ordnung, nzr wenn du deine Wochenarbeitszeit auf Stunden runterbrichst, ist das ein verdammt mieser Stundenlohn für diesen Stress.
Die Baubranche ist nun mal eine absolute Billigbranche und der jetzige Bauboom wird auch nicht ewig anhalten.
Der Umgangston auf den Baustellen ist manchmal mehr als nur niveaulos, es wird sich gegenseitig angeschrien, teilweise sogar beleidigt. Du arbeitest nun mal nicht mit den "hellsten Leuchten" zusammen, da auch sehr viele Ungelernte auf den Baustellen sind. Zudem wäre es von Vorteil wenn du mehrere osteuropäische Fremdsprachen beherrscht (nicht rassistisch gemeint).

Ich möchte dir deinen Berufseinstieg keinesfalls schlecht reden, aber ich finde es nur fair dich mit der realen Situation in der Baubranche zu konfontrieren.
Wäre ich an deiner Stelle würde ich den Einsteig im öffentlichen Dienst suchen.
Dort fängst du bei EG 10 mit ca. 42k an bei einer geregelten 39h-Woche in Gleitzeit. Bedeutet du kannst kommen und gehen wann du möchtest, musst nur deine Stunden vollkriegen. Realistisch gesehen kommst du dort mit ein paar Höherstufungen auf round about 65k.
Jetzt denkst du vielleicht noch anders über geregelte Arbeitszeiten, aber glaub mir: In der Baubranche verkaufst du entweder deine Seele ans Unternehmen oder du arbeitest für einen absoluten Dumpinglohn.

Ich persönlich habe bei Bauleiterkollegen zudem viele Beziehungen in die Brüche gehen sehen. Kein Wunder wenn du dauerhaft 300km weit weg auf einer Baustelle bist und Zuhause dann komplett ausgebrannt bist und zu nichts mehr Lust hast.

Ich persönlich bin froh den Exit geschafft zu haben und das empfehle ich jedem anderen auch.

Wenn du noch fragen hast, melde dich gerne :)

Kommt man den als Absolvent ohne Berufserfahrung in die TVöD rein ?
Was empfiehlst du als Einstieg eher Bauüberwachung oder Vertragsmanagement?

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WiWi Gast

Bauingenieur wo Einsteigen?

Hallo Zusammen,

ich grabe diesen Thread mal aus.
Ich bin Bauingenieur M.Sc. mit sehr gutem Abschluss und habe während des Studiums bereits 1 Jahr in einem namenhaften mittelständischen Büro gearbeitet. Dort habe ich auch nach dem Studium angefangen und arbeite dort jetzt seit einem Jahr als Statiker für ein großprojekt im konstruktiven Ingenierbau.

Wie schon erwähnt ist der Job als Bauleiter reine Ausbeutung, ich kann überhaupt nicht verstehen, wie man das machen will (Ist natürlich eine sehr subjektive Sache, ich bin ein Familienmensch). Mein aktueller Job hat auch keine schlechte Work Life Balance(40 std. Woche Gleitzeit. 30 Tage Urlaub), aber die Bezahlung ist für einen Ingenieur wirklich schlecht. Ich hatte mich nach dem Studium nicht beworben, weil ich der Meinung war, dass ich mit knapp 50000€/Jahr in der teuersten Stadt Deutschlands ein ganz gutes Geschäft gemacht habe. Zu diesem Zeitpunkt hab ich mich aber einfach viel zu wenig damit beschäftigt. Wie viele schon geschrieben haben, ist der ÖD brachenintern tatsächlich extrem gut bezahlt . Ich bin gerade dabei mich zu bewerben und habe schon einige Angebote erhalten. Die Bahn zahlt auch extrem schlecht, Projektleiter mit Baustellen- und Mitarbeiterverantwortung kriegen knapp über 50.000€. Auch andere Büros zahlen eher schlecht. Die Autobahn GmbH hat einige Stellen für Berufseinsteiger ausgeschrieben, hier in meiner Stadt mit E13, was bereits 53000€ wären. Also schon mal besser als die Industrie und besser als als Projektleiter bei der Bahn.

Auch in der Forschung an der Uni verdient man mehr als in den durchschnittlichen Büros, allerdings oft mit befristeten Stellen. Hätte ich die Chance gehabt an meiner Uni bei meinem präferierten Professor zu promovieren hätte ich das im Nachhinein sofort getan, schon alleine wegen der Möglichkeit im Alter an die Uni zu gehen.
Reich wird man im Bauwesen nicht, hohe Gehälter kriegt man nur als Abteilungsleiter oder Oberbauleiter jeweils ohne Leben, dafür mit viel Stress, gerne auch mal mit 100-h Wochen.
Ich werde wahrscheinlich in den ÖD wechseln, dort gibt es tatsächlich auch eine Menge interessanter Projekte.

PS.: man darf auch gar keinen Fall einen Blick auf den IG Metall Vertrag werfen, bei dem man als Einstiegsgehalt nach dem Studium und einer 35-h Woche bereits mehr verdient als mit 10 Jahren Berufserfahrung als Bauing. Wer den Quereinstieg machen kann, sollte das auf jeden Fall tun.

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WiWi Gast

Bauingenieur wo Einsteigen?

Ich bin Ingenieur und für Bauprojekte als Projektleiter zuständig. Als Bauleiter hat man tatsächlich viel Stress und Ärger. Das sehe ich immer wieder bei den Baufirmen. Immer wenn es nicht klappt sitzt einem der Auftraggeber im Nacken und man muss liefern. Man muss sich mit zahlreichen Subunternehmern herumärgern, die häufig nicht das tun was sie zusagen. Man hat da teilweise schon echt mit richtig krass d*mmen Menschen zu tun, auf der anderen Seite muss man sich mit Statikern, Behörden und unzähligen anderen auseinandersetzen und mit denen "reden" können. Das muss man können, macht aber auch viel Spaß und man hat einiges an Freiheiten. Baubesprechungen werden in der Regel gut gedeckt bzw. man geht in Kosten der Firmen essen.

Als Bauleiter anzufangen ist sicher nicht das schlechteste, da du hier gerade zu Beginn sehr viel lernen kannst. Damit wird der spätere Wechsel sehr angenehm. Es gibt auch viele große Firmen die mit sehr vielen Benefits ohne Ende suchen. Such dir einfach das beste Gesamtpaket aus Gehalt, Verpflegungsgeld, Überstunden, Dienstwagen usw. aus. Es stimmt aber auch: Im Bau wirst du eigentlich nie die Riesensummen verdienen, man kann aber mit Weiterbildungen und etwas Berufserfahrung schon einiges reißen. Durch die Kontakte ergeben sich auch zahlreiche Synergieeffekte für den privaten Rahmen z.B. Netto Einkäufe im Baugroßhandel, Kontakte zu Handwerkern usw.
Generell spielt einem der Fachkräftemangel und Investitionsdruck mächtig in die Hände. Problem ist nur das man sich mit vielen osteuropäischen Firmen (Kostendruck, Fachkräftemangel) herumplagen muss. Da muss man dann auf der richtigen Seite des Tisches sitzen.

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WiWi Gast

Bauingenieur wo Einsteigen?

WiWi Gast schrieb am 25.11.2021:

Hallo Zusammen,

ich grabe diesen Thread mal aus.
Ich bin Bauingenieur M.Sc. mit sehr gutem Abschluss und habe während des Studiums bereits 1 Jahr in einem namenhaften mittelständischen Büro gearbeitet. Dort habe ich auch nach dem Studium angefangen und arbeite dort jetzt seit einem Jahr als Statiker für ein großprojekt im konstruktiven Ingenierbau.

Wie schon erwähnt ist der Job als Bauleiter reine Ausbeutung, ich kann überhaupt nicht verstehen, wie man das machen will (Ist natürlich eine sehr subjektive Sache, ich bin ein Familienmensch). Mein aktueller Job hat auch keine schlechte Work Life Balance(40 std. Woche Gleitzeit. 30 Tage Urlaub), aber die Bezahlung ist für einen Ingenieur wirklich schlecht. Ich hatte mich nach dem Studium nicht beworben, weil ich der Meinung war, dass ich mit knapp 50000€/Jahr in der teuersten Stadt Deutschlands ein ganz gutes Geschäft gemacht habe. Zu diesem Zeitpunkt hab ich mich aber einfach viel zu wenig damit beschäftigt. Wie viele schon geschrieben haben, ist der ÖD brachenintern tatsächlich extrem gut bezahlt . Ich bin gerade dabei mich zu bewerben und habe schon einige Angebote erhalten. Die Bahn zahlt auch extrem schlecht, Projektleiter mit Baustellen- und Mitarbeiterverantwortung kriegen knapp über 50.000€. Auch andere Büros zahlen eher schlecht. Die Autobahn GmbH hat einige Stellen für Berufseinsteiger ausgeschrieben, hier in meiner Stadt mit E13, was bereits 53000€ wären. Also schon mal besser als die Industrie und besser als als Projektleiter bei der Bahn.

Auch in der Forschung an der Uni verdient man mehr als in den durchschnittlichen Büros, allerdings oft mit befristeten Stellen. Hätte ich die Chance gehabt an meiner Uni bei meinem präferierten Professor zu promovieren hätte ich das im Nachhinein sofort getan, schon alleine wegen der Möglichkeit im Alter an die Uni zu gehen.
Reich wird man im Bauwesen nicht, hohe Gehälter kriegt man nur als Abteilungsleiter oder Oberbauleiter jeweils ohne Leben, dafür mit viel Stress, gerne auch mal mit 100-h Wochen.
Ich werde wahrscheinlich in den ÖD wechseln, dort gibt es tatsächlich auch eine Menge interessanter Projekte.

PS.: man darf auch gar keinen Fall einen Blick auf den IG Metall Vertrag werfen, bei dem man als Einstiegsgehalt nach dem Studium und einer 35-h Woche bereits mehr verdient als mit 10 Jahren Berufserfahrung als Bauing. Wer den Quereinstieg machen kann, sollte das auf jeden Fall tun.

Ist zwar nicht ganz IGM aber kenne mindestens zwei Chemiefirmen die auch immer wieder Bauingenieurstellen ausschreiben. Dann mit IG BCE-Tarif der nicht viel schlechter als der IGM-Tarif ist. Vielleicht lohnt sich da ein Blick hin.

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McKinsey-Fellowship: Einstiegsprogramm Marketing & Sales für Studenten

Ein Mann geht mit großen Schritten an einem Graffiti mit dem Inhalt: Good vorbei.

Hochschulabsolventen mit ersten Berufserfahrungen und Interesse an Marketing und Vertrieb können sich ab sofort für das Marketing & Sales Fellowship von der Unternehmensberatung McKinsey & Company bewerben. Der neue Jahrgang des Programms startet zum 1. Oktober 2017 in Düsseldorf, München oder Köln. Die Bewerbung ist bis zum 23. April 2017 möglich.

Berufseinstieg: Stipendiaten fordern bessere Digitalausbildung im Studium

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Die Digitalisierung ist längst nicht mehr aufzuhalten. Um auf dem zukünftigen Arbeitsmarkt bestehen zu können, sollten junge Talente während des Studiums darauf vorbereitet werden. Fähigkeiten in der Analyse großer Datenmengen, Webanalysen und Programmierung zu besitzen, sehen Toptalente für den Berufseinstieg als zentral an. Das ergeben die neuen Ergebnisse der Umfrage „Most Wanted“ des Karrierenetzwerks e-fellows.net und der Unternehmensberatung McKinsey & Company.

Literatur-Tipp: Top-Karriere mit Staufenbiel Wirtschaftswissenschaftler

Handbuch-Staufenbiel Wirtschaftswissenschaftler 2010

Der erste Job soll top sein: Wer als Wirtschaftswissenschaftler nach der Uni durchstarten will, sollte auch Experte in Sachen Karriere, Bewerbung, Arbeitgeber und Einstiegsgehälter sein. Wie es mit Karriere und Jobeinstieg klappt, das zeigt zweimal im Jahr jeweils die aktuelle Ausgabe von »Staufenbiel Wirtschaftswissenschaftler«.

Fit für das Leben nach dem Studium

Drei Sprinter symbolisieren den Berufstart nach dem Studium.

Ein Studium prägt fürs Leben. Studierende der Wirtschaftswissenschaften können meist gut mit Geld umgehen und später auch im privaten Bereich wirtschaftlich handeln. Einigen fällt es dennoch schwer, direkt nach dem Abschluss Fuß zu fassen. Dann heisst es plötzlich, sich mit Schulden aus der Studienzeit herumzuschlagen, auf Wohnungssuche zu gehen, umzuziehen oder vielleicht sogar direkt eine Familie zu gründen. Einige Tipps helfen beim Start ins „echte Leben“.

Unternehmen legen bei Absolventen am meisten Wert auf Praxiserfahrung

Eine blaue Mappe mit der weißen Aufschrift Bewerbung rechts oben in der Ecke, auf einem Hocker im Garten.

Die Hochschul-Recruiting-Studie der Jobbörse Jobware und der Hochschule Koblenz deckt die wichtigsten Einstellungskriterien auf. Die Unternehmen legen bei Absolventen am meisten Wert auf die Praxiserfahrung, den passenden Studiengang und Studienschwerpunkt.

Drei bewährte Strategien für Berufseinsteiger

Berufseinstieg: Tipps zum Berufsstart

Den meisten Absolventen der Wirtschaftswissenschaften gelingt der Einstieg in den Arbeitsmarkt gut. Mehr als 80 Prozent haben bereits nach einem Vierteljahr einen Arbeitsvertrag für das angestrebte Berufsfeld. Drei Strategien haben sich dabei auf dem Weg zum erfolgreichen Berufseinstieg bewährt.

So gelingt ein erfolgreicher Berufseinstieg

Jobsuche: Tastatur mit der Aufschrift "Find your job" auf einer Taste.

Der erste Arbeitstag steht bald an und die Nervosität steigt. Nach dem Studium beginnt nun ein weiterer Lebensabschnitt. Es ist eine völlig neue Welt mit anderen Spielregeln: Wie freundlich sind die Kollegen? Ist der Chef auch während der Arbeit nett? Was tun, wenn man eine Aufgabe nicht erledigen kann? Die besten Tipps für einen gelungenen Berufseinstieg!

OECD-Bildungsbericht 2014 - Rekordniveau bei Hochschulabschlüssen

Eine bunte Rechenmaschine für Kinder aus Holzkugeln.

In Deutschland erwerben mit 31 Prozent so viele wie nie einen Hochschulabschluss und ihre Jobaussichten sind perfekt. Nur 2,4 Prozent der Akademiker sind arbeitslos und sie verdienten 2012 mit einem Studium 74 Prozent mehr als ohne. Das geht aus dem aktuellen OECD-Bericht 2014 „Bildung auf einen Blick“ hervor.

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