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Berufseinstieg: Wo & WieEigenkündigung

Berufseinstieg nach Eigenkündigung

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dynamos

Berufseinstieg nach Eigenkündigung

Hallo in die Runde!

Folgender Sacherverhalt. Ich habe im Master Controlling studiert. Meine Masterarbeit habe ich in einem Beratungsunternehmen geschrieben und ein gutes bis sehr gutes "Praktikumszeugnis" erhalten. Mein Durchschnitt im Bachelor war nur 2,3. Im Master habe ich mich reingehangen und mit 1,3 abgeschlossen. Damit gehöre ich wohl zu den Top 30% meines Jahrganges. Ein 6-monatiges Auslandsstudium habe ich absolviert.

Ich denke ich bin als Controller geeignet (starke Analysefähigkeit und Zielorientierung, eigenständiges Denken…). Meine Schwäche sind sicher die Social Skills. Ich habe in den vergangenen Jahren intensiv daran gearbeitet, aber trotzdem noch meine Schwierigkeiten.

Wie dem auch sei. Nach meinem Masterabschluss habe ich mich in 20 Unternehmen beworben (weitestgehend Mittelstand und ein paar Konzerne). Meine Gehaltsvorstellung hatte ich mit 40-55k angegeben (je nach Region und Unternehmensgröße). Ich wurde zu 10 Vorstellungsgesprächen eingeladen und habe davon 4 Zusagen erhalten. Bewerbungsgespräche fallen mir leicht.

Nach 2 Monaten habe ich den angenommenen Job gekündigt. Gründe:

  1. Ich hätte mich strafbar machen müssen; Moralisch hätte ich meine Handlung einigermaßen vertreten können, aber strafrechtlich weiß weder das Unternehmen noch ich genau, wie hoch das Risiko ist, erwischt zu werden.
  2. Ich war mit 1-2 Aufgaben überfordert. Aus meiner Sicht lag die Überforderung an einer fehlenden Einarbeitung und fehlender Zeit, um sich vernünftig selbständig einarbeiten zu können. Ich hätte wohlwissend schlechte Arbeit abliefern, oder mit sehr viel Anstrengung irgendwie einarbeiten müssen (schätze 10-25h unbezahlte Überstunden die Woche).
  3. Mein Arbeitgeber war schlecht drauf und hat mich als Arbeitnehmer nicht besonders unterstützt. Von Beginn an wurden bestimmte Punkte nicht erwähnt/ verschleiert, um mich als Arbeitnehmer zu gewinnen. Es wurde zum Teil nicht ehrlich mit mir umgegangen ….

Es handelte sich nur um eine Teilzeitstelle. Ich war nicht bereit, das Risiko einzugehen, für meine Handlungen strafrechtlich belangt zu werden und mich bei diesen Arbeitsbedingungen der psychischen Belastung auszusetzen und mich durchzubeißen.

Nun habe ich Anfang September meine zweite Bewerberphase gestartet. Meine Bewerbung habe ich im Vergleich zur ersten Runde deutlich aufgepeppt. Das gute bis sehr gute Praktikumszeugnis für meine Masterarbeit hatte ich vorher gar nicht beigelegt. Ich habe sehr viel an meinen Bewerbungen gearbeitet und in 3 Wochen knapp 30 Stück abgeschickt. Nun geht mir ein wenig die Muffe, weil ich mittlerweile 6 Absagen, aber und noch keine Zusage erhalten habe.

Wie würdet ihr in meiner Situation vorgehen? Mein 2-monatige Tätigkeit habe ich im Anschreiben erwähnt und habe vor, im Bewerbungsgespräch natürlich nicht über die wahren Gründe meiner Kündigung zu sprechen. Hier habe ich mir etwas zurechtgelegt, was einigermaßen nachvollziehbar klingt und meinen ehemaligen Arbeitgeber nicht direkt im schlechten Licht stehen lässt.

Sollte ich meine Gehaltsvorstellung etwas senken oder versuchen bei einer Personalvermittlung anzuheuern, um später in einem ordentlichen Unternehmen einen Fuß in die Tür zu bekommen?

Was denkt ihr von meiner Geschichte? :D

Von vielen Seiten bekomme ich zu fühlen, ich hätte einfach weitermachen sollen. Aber ich muss ganz ehrlich sagen, für mich fühlt sich die Entscheidung weiterhin gut und richtig an. Also die Entscheidung, nicht alles mit sich machen zu lassen und zu seinen Werten und Bedürfnissen zu stehen.

  • Habe ich damit den Bogen überspannt?
  • Hätte ich mich für den Berufseinstieg verbiegen müssen?

Na ja, ich werde es in den kommenden Wochen/ Monaten erfahren… :p

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dynamos

Berufseinstieg nach Eigenkündigung

Korrektur... . Ich hatte keine Teilzeitstelle, sondern eine befristete Stelle ;) (~1 1/2 Jahre).

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bwlnothx

Berufseinstieg nach Eigenkündigung

Nimm die zwei Monate aus dem Anschreiben und streiche die Zeit aus deinem CV. Dass du es mit aufgenommen hast, ist zwar ehrlich, aber wird dir unnötigerweise viele Türen verbauen. Dann warst du eben noch kurz im Ausland etc.

Viel Erfolg!

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WiWi Gast

Berufseinstieg nach Eigenkündigung

Ich verstehe das mit dem strafbar grundsätzlich. War mal in der Fibu und da wollte man auf dem kleinen Dienstweg, dass ich Prozesskosten-Rückstellungen buche, wie es der Geschäftsleitung passt (Bilanzpolitik) und nicht wie es die Rechtsabteilung mitgeteilt hat. Habe mich geweigert. Zum Glück haben mich Chef und ein paar Kollegen unterstützt. Rechtsabteilung hat dann eine neue Analyse geschickt. Insofern sehe ich den Punkt ähnlich wie du, bei bestimmten Handlungsweisen, die ggf strafbar sein könnten, muss man blocken und stark sein. Was ich nicht verstehe, inwiefern kann man sich im Controlling strafbar machen, ist doch internes Management-Reporting?!

Bezüglich Einarbeitung, das wäre kein Grund. Dann ist es erst mal schlechte Arbeit oder knie dich rein. Die ersten 6 Monate kannst du nicht erwarten immer pünktlich den Stift fallen zu lassen, gerade wenn es dein erster Job ist! Andere Optionen sind die Reports deinem Chef zum Review zu schicken, bevor es die Abteilung verlässt. Dadurch wäre er in Zugzwang dir etwas erklären zu müssen. Sprich mit deinem Chef und erkläre, was du brauchst, um deine Arbeit gut zu machen.

Was wurde nach deiner Meinung verschleiert? Wo war der AG unehrlich?

Allgemein, solltest du (bis auf Strafbarkeit) bei deinem ersten Job flexibler sein.

Zu der aktuellen Bewerbungsphase: Erwähnen solltest du den Job, der neue AG wird das sowieso mitkriegen denke ich (Lohnabrechnung?). Was ist denn deine Erklärung für die Kündigung?

Einen Personalvermittler würde ich dir auch empfehlen, das läuft ja nebenbei und kostet nichts.

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dynamos

Berufseinstieg nach Eigenkündigung

Mmh, dachte schon ich könnte die Sache tatsächlich unter den Tisch fallen lassen, aber stimmt, z.B. über die Lohnabrechnung könnte es auffallen und dann habe ich ein echtes Problem.

Meine Begründung läuft darauf hinaus, dass ich aufgrund der starken Regulierung meiner Branche und der kleinen Größe meines Arbeitgebers weniger Controlling betrieben und mehr Verwaltungsaufgaben erfüllt habe. Ich wollte nicht als gut bezahlter Sachbearbeiter enden, sondern im Controlling meiner Leidenschaft nachgehen und war deshalb unzufrieden. (ich kann an der Stelle Beispiele benennen)

Ich habe in Folge dessen das Gespräch mit meinem Arbeitgeber gesucht und nach Absprache gekündigt, um mit voller Konzentration einen Job finden zu können, der besser zu mir passt und meinem Arbeitgeber weitere Einarbeitung zu ersparen.

So habe ich mich dann bei meiner Jobauswahl getäuscht und muss meinem neuen Arbeitgeber noch klar machen, dass dies vermutlich nicht noch einmal vorkommen wird.

---------------

Zu den anderen Punkten. Ich habe nicht erwartet, pünktlich nach Hause zu gehen und schon bezahlte und unbezahlte Überstunden geschoben (immer so 5-10h/ Woche).

Ich konnte mich strafbar machen, weil ich an externe Stellen kommunizieren musste.

Warum war ich mit meinem Arbeitgeber unzufrieden?

  • Mein Arbeitgeber hat mich im Glauben gelassen, dass meine Dienstwohnung eine Küche hätte. Dies war nicht der Fall.

  • Die Dienstwohnung war bei Einzug nicht ordentlich hergerichtet und es gab einen Wasserschaden.

  • Man hat mich so eingruppiert, dass ich nach 1 Jahr nicht höhergruppiert worden wäre. Im Bewerbungsgespräch wurde dies aber nicht kommuniziert/ der Informationsvorteil ausgenutzt.

  • Mein Arbeitsplatz war nicht vernünftig ausgestattet und ich musste den Leuten hinterherrennen, um an meine Sachen zu kommen.

  • Man hat mir immer wieder versucht klar zu machen, wie locker der Job doch wäre. Gleichzeitig sind externe Stellen in dem Arbeitsbereich (andere Organisationen) immer wieder selbständig auf mich zugekommen und haben ihre Verwunderung darüber ausgedrückt, wie ich nach einer solch kurzen Einarbeitungszeit die Aufgaben übernehmen soll.

Es sind Kleinigkeiten, aber daraus lässt sich eine mangelnde Wertschätzung und schlechte Unternehmensführung ableiten und das ist der Grund, warum ich nicht bereit war, ein nicht abschätzbares Risiko einzugehen und mich noch mehr für diesen Job aufzuopfern. Also es ist ja auch nicht mit Überstunden getan. Schlechte Arbeit fällt auf mich zurück und bedeutet psychischen Stress.

Mein Gefühl war zuletzt, dass man einfach einen Dummen gesucht hat, der sich sowas für eine Übergangszeit gefallen lässt.

Aus der Sache habe ich gelernt, etwas vorsichtiger bei meiner Arbeitsplatzsuche zu sein und bestimmte Themen stärker zu hinterfragen. Zudem werde ich versuchen, beim nächsten Mal meine Probleme klarer zu formulieren, um so bessere Lösungen finden zu können.

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WiWi Gast

Berufseinstieg nach Eigenkündigung

Ok danke,interessante Einsichten, die das ganze klarer und verständlicher machen. ich denke mit der Erklärung kann man das auch gut verkaufen.

Bezüglich Eingruppierung: Sowas musst du im Bewerbungsgespräch klären und vertraglich festhalten lassen. ZB "Die Einstellung erfolgt in Gruppe 5. Nach einem Jahr wird eine Höhergruppierung in Stufe 6 erfolgen." Oder ähnlich. Was nicht schriftlich vorhanden ist, existiert nicht.

Warum du noch keine Zusagen hast, weiß ich nicht, vielleicht kommen die noch. Probiere es auch über den Personalvermittler, der kann dich im Zweifel auch beraten was Lebenslauf und Anschreiben angeht.

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WiWi Gast

Berufseinstieg nach Eigenkündigung

Warum sollte ein neuer Arbeitgeber über die Lohnabrechnung erfahren, ob und wo du die 2 Monate gearbeitet hast??? Erschließt sich mir nicht....

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WiWi Gast

Berufseinstieg nach Eigenkündigung

Der neue AG hat keinen Zugriff auf deine Lohnabrechnung von deinem alten AG. Das wäre ja hochgradig bedenklich bzgl. Datenschutz (deiner Daten und die von dem alten AG).

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WiWi Gast

Berufseinstieg nach Eigenkündigung

WiWi Gast schrieb am 27.09.2018:

Der neue AG hat keinen Zugriff auf deine Lohnabrechnung von deinem alten AG. Das wäre ja hochgradig bedenklich bzgl. Datenschutz (deiner Daten und die von dem alten AG).

So ist es und wenn wäre das ohnehin erst irgendwann nach Vertragsunterzeichnung. Ich würde die 2 Monate einfach rauslassen.

Aus Job heraus bewerben wäre zwar schlauer gewesen aber trotzdem gut, dass du direkt die Reisleine gezogen hast, so wie das klingt. Personalvermittlung lass lieber erst einmal die Finger von.

Gehaltsvorstellung eher etwas tiefer ansetzen und eher nach echter Perspektive, Lernkurve und Reputation schauen! Sei möglichst mobil für ein paar Jahre.

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dynamos

Berufseinstieg nach Eigenkündigung

Danke für die vielen Rückmeldungen!

Hatte darüber nachgedacht mich aus dem Job heraus zu bewerben, aber 1. wäre dann die Zeit gekommen, wo ich Dinge hätte abzeichnen müssen, für die ich nicht stehen kann und 2. ist es kurzfristig schwer möglich, das Ganze zu organisieren. Muss mir ja bei den meisten Vorstellungsgesprächen mindestens 1 Tag frei nehmen und diese Zeit auch als Urlaub genehmigt bekommen.

Ich hatte mich in der ersten Bewerbungsphase deutschlandweit beworben und tue dies auch jetzt wieder. Am wichtigsten ist mir ein passender Job. Da gehe ich zur Not auch in irgendein Kaff :p.

Wahrscheinlich reagiere ich auch etwas über und erhalte in den nächsten Wochen erste Einladungen. Aber kann ja nicht schaden, sich vorher zu informieren und entsprechend aufzustellen. :)

antworten
WiWi Gast

Berufseinstieg nach Eigenkündigung

Die niedrige quote liegt halt auch an dem Zeitpunkt. Anfang des Jahres gibt es budget für hc. Am Ende des Jahres wird das oft gestrichen

dynamos schrieb am 27.09.2018:

Danke für die vielen Rückmeldungen!

Hatte darüber nachgedacht mich aus dem Job heraus zu bewerben, aber 1. wäre dann die Zeit gekommen, wo ich Dinge hätte abzeichnen müssen, für die ich nicht stehen kann und 2. ist es kurzfristig schwer möglich, das Ganze zu organisieren. Muss mir ja bei den meisten Vorstellungsgesprächen mindestens 1 Tag frei nehmen und diese Zeit auch als Urlaub genehmigt bekommen.

Ich hatte mich in der ersten Bewerbungsphase deutschlandweit beworben und tue dies auch jetzt wieder. Am wichtigsten ist mir ein passender Job. Da gehe ich zur Not auch in irgendein Kaff :p.

Wahrscheinlich reagiere ich auch etwas über und erhalte in den nächsten Wochen erste Einladungen. Aber kann ja nicht schaden, sich vorher zu informieren und entsprechend aufzustellen. :)

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WiWi Gast

Berufseinstieg nach Eigenkündigung

Der neue AG wird sicher nicht direkt die Lohnabrechnungen kriegen, aber bekommt er nicht zumindest eine Übersicht, welche bisherigen Löhne, Sozialabgaben usw gezahlt wurden? Wie soll er sonst seine Lohnabrechnung korrekt machen, da er sonst ja nicht weiß, ob der MA schon über oder unter bestimmten Grenzwerten ist.
Er muss doch außerdem auch wissen, wieviel Urlaubstage bisher genommen wurden, oder? Damit er das im Zweifel mit seinen verrechnen muss?

Oder verstehe ich da etwas komplett falsch?

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WiWi Gast

Berufseinstieg nach Eigenkündigung

Ja, das hast du falsch verstanden.

Der Arbeitgeber sieht immer nur die Monatsscheibe hochgerechnet aufs Jahr. Deswegen wird der Bonus ja auch unterjährig höher besteuert. Die Differenz holst du dir dann in der Einkommenssteuererklärung zurück. Für den Arbeitgeber ist es vollkommen egal, was du davor verdient hast. Es liegt in der Verantwortung des Mitarbeiters im Rahmen der Steuerklärung sein richtiges Netto zu bekommen.

Sozialabgaben werden sogar offiziell nur auf Monatsebene berechnet und verrechnet. Dh. man kann nicht zu viel oder zu wenig zahlen. Daher werden diese ja in der Steuererklärung nicht betrachtet.

Urlaubstage müssen dem AG von Mitarbeiterseite aus mitgeteilt werden, ob noch Rest-Anspruch oder ein Über-Anspruch besteht

WiWi Gast schrieb am 28.09.2018:

Der neue AG wird sicher nicht direkt die Lohnabrechnungen kriegen, aber bekommt er nicht zumindest eine Übersicht, welche bisherigen Löhne, Sozialabgaben usw gezahlt wurden? Wie soll er sonst seine Lohnabrechnung korrekt machen, da er sonst ja nicht weiß, ob der MA schon über oder unter bestimmten Grenzwerten ist.
Er muss doch außerdem auch wissen, wieviel Urlaubstage bisher genommen wurden, oder? Damit er das im Zweifel mit seinen verrechnen muss?

Oder verstehe ich da etwas komplett falsch?

antworten
WiWi Gast

Berufseinstieg nach Eigenkündigung

Ich würde die Stelle nicht verschweigen.

  1. Ein Unternehmen hat dich eingestellt in deiner Wunschposition. Warum solltest du diese positive Wertschätzung unerwähnt lassen?
  2. Muss man oft mit Rückschlägen bzw. Widerständen umgehen können. Nun stell dir dich im nächsten Vorstellungsgespräch vor, der diesen Rückschlag positiv gemeistert und sogar als Chance sieht.
  3. Außerdem stärkt es deinen Charakter, von dir selbst überzeugt zu sein und nicht einem Ideal hinterherzulaufen.

Ich weiß, dass eine Probezeitkündigung nicht schön ist. Auf der anderen Seite können beide Parteien halt nur einen sehr oberflächlichen Eindruck voneinander erhalten.

Es ist meiner Meinung nach wichtig, dass du aus der Sache lernst und dieses auch entsprechend verkaufen kannst. Damit einhergehend meine Kritik:

Ich finde deine Begründung richtig schlecht.

  1. Punkte 1-4 sind kein gutes Verhalten und wie du wahrscheinlich richtig deutest: man wollte einen Mitarbeiter für einen bestimmten Zeitraum ohne viel Aufwand einstellen. Ein vernünftiger Berufsanfänger hätte wahrscheinlich auch die Backen zusammengerissen und diese 1 1/2 Jahre durchgezogen und mit dieser Berufserfahrung im Anschluss oder nebenbei einfacher an einen anderen Job kommen können.
  2. Controlling hat auch viel mit Verwaltung zutun. Ich würde diesen Punkt an deiner Stelle so nicht im Vorstellungsgespräch rüberbringen. Die Firmen möchten keinen Möchtegern-Absolventen, der ihnen die Berufs- und Firmenwelt erklärt, sondern jemanden, der ihnen die Aufgaben zuverlässig erledigt. Wenn du nun gegen jede dir nicht passende Aufgabe rebellierst, dann kommt die nächste Kurzschlussreaktion.
  3. Kriminelle Handlungen einfach verweigern. Ich kann mir jedoch nicht vorstellen, wie dieses im Controlling passieren kann. Klar präsentiert man Zahlen und Statistiken so wie man sie braucht, aber das ist nichts verwerfliches und man kann es begründen. Außerdem bist du nur ein einfacher Sachbearbeiter. Wenn du solche Sachen machst, dann lass sie von deinem Vorgesetzten absegnen bzw. bereite diese vor und lass einen Führungsverantwortlichen die Inhalte an Externe versenden. Auch hier finde ich die Argumentation nicht stimmig.

Das größtes Problem ist, dass du aufgrund mangelnder Berufserfahrung und aufgrund mangelnder Vorstellungskraft, wie die Arbeitswelt funktioniert, nicht weiterkommen wirst. Ich hatte das ganze auch und es dauerte einige Praktika, bis ich darauf klarkam. Im Berufsleben ist alles möglich, am Anfang ist man aber halt jemand ohne Erfahrung aber einem tollen Skillset. Wenn iwann die Erfahrung auch noch dazukommt, dann kann man auch diese schönen high-level Jobs ausführen, wovon es im Controllng auch viele gibt.

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dynamos

Berufseinstieg nach Eigenkündigung

@WiWi Gast vor mir; Empfinde deinen Beitrag als ziemlich arrogant und anmaßend.

Punkt 3 und 4 schließen sich doch aus. Einerseits soll ich zur mir stehen und von mir selbst überzeugt sein und andererseits mich verarschen lassen und auf meine Bedürfnisse pfeifen.

Einige Leute hätten den Job vielleicht durchgezogen, weil sie die Angst vor dem Reputationsverlust höher werten, als die Auswirkungen der schlechten Arbeitsverhältnisse. Ob das jetzt so ne positive Sache ist... in meiner Welt definitiv nicht. Mein Arbeitgeber hat doch genau darauf spekuliert, dass ich nicht kündige, weil ich die Konsequenzen fürchte und den Scheiß mitmache.

Meine Begründung kann ich sicher verbessern, da gebe ich dir Recht. Vielleicht hast du einen Vorschlag? Eine wirklich gute Lösung gibts da wohl nicht.

Die kriminellen Handlungen hätte ich verweigern können, klar, aber auf den Psychokrieg wollte ich nicht hinaus. Auch da bin ich mir zu schade. Dann hätten die mich halt gekündigt.

Und dein letzter Absatz... . Mangelnde Vorstellungskraft, nicht wissen wie die Arbeitswelt funktioniert... . Sicher habe ich in einigen Situationen unerfahren agiert. Aber so ist es nun mal.. . Erfahrungen müssen gesammelt werden und es gibt nicht den einen Weg. Ich habe viel aus dieser Geschichte gelernt und werde weiter daran lernen. Bin mir nicht sicher ob man das als Naivität bezeichnen muss. Schätze es ist eher eine Möglichkeit für dich, dein Ego zu pushen.

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dynamos

Berufseinstieg nach Eigenkündigung

Also an der Stelle mal ne kurze Rückmeldung.

Meine Eigenkündigung wirkt auf die meisten Unternehmen sehr abschreckend. Ich habe seit Anfang September ca. 35 Bewerbungen geschrieben und in diesen meine Eigenkündigung erwähnt. Innerhalb von 6 Wochen habe ich darauf ca. 20 Absagen und mittlerweile auch 2 Einladungen zu Gesprächen erhalten. Bei diesen 2 Einladungen passte aber tatsächlich alles von meiner Seite aus (Qualifikation, Gehaltsvorstellung im unteren Bereich (40-43k) und meine Motivation).

Seit Oktober schreibe ich Bewerbungen und verschweige darin meine letzte Tätigkeit. Innerhalb von 2 Wochen habe ich hier bei 6 Bewerbungen 4 Einladungen erhalten. Auf 2 Bewerbungen habe ich bisher noch keine Rückmeldung erhalten. Mein Profil passt teilweise weniger gut zu den Unternehmen und meine Gehaltsvorstellungen liegen tendenziell etwas höher.

Also ist ne ziemlich klare Sache... . :D

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WiWi Gast

Berufseinstieg nach Eigenkündigung

Danke, interessantes Feedback!

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WiWi Gast

Berufseinstieg nach Eigenkündigung

Hi,
ich bin der Poster den du arrogant und anmaßend findest.

Zunächst wünsche ich dir viel Erfolg bei der Arbeitssuche. Ich weiß selber wie schwierig dieses mental ist, da mir im ersten Job in der Probezeit gekündigt wurde.

Punkt 3 drückt aus, dass man auch zu Niederlagen stehen sollte. Hier musst du dich einfach selber entscheiden womit du dich wohler fühlst. Ich kann nur sagen, dass ich in der einmonatigen Freistellungsphase 17 Initiativbewerbungen geschrieben habe, davon ca. 6-7 Vorstellungsgespräche hatte und am Ende ein Angebot rauskam. Ein zweites Angebot wäre bei normalen Umständen dazugekommen. Im Nachhinein find ich die Ausbeute angesichts der Zeit und Zeitpunkt (Personalplanung war für die meisten Unternehmen bereits abgeschlossen) sehr gut, trotz des Makels.

Punkt 4 ist Auslegungssache. Du kannst dir solche Sachen halt nicht beliebig leisten, es sei denn dir ist ein guter und gut bezahlter Job egal. Gute Jobs vergibt man an solche Leute halt iwann nicht mehr wenn man viele Kurzstationen hat. Am Ende gibt es immer Sachen die einem stören, man sollte aber nicht das große Ganze aus den Augen verlieren.

Zu deiner Kündigungsbegründung kann ich dir leider nicht helfen, da sie für mich unglaubwürdig klingt. Du kannst dabei vor allem nicht sagen, dass dich die Verwaltungsarbeit gestört hast aber dich wieder für einen Bürojob bewirbst. Wenn es tatsächlich rechtlich umstrittene Handlungen gewesen sind, dann gib dieses mit dem Hinweis an dass du zum damaligen Zeitpunkt keine anderen Möglichkeiten/Reaktionen gesehen hast.

Wie gesagt, lass dich nicht unterkriegen. Der Arbeitsmarkt ist momentan auch sehr gut. Hier brauchst du aber trotzdem ob du willst oder nicht Durchhaltevermögen.

dynamos schrieb am 07.10.2018:

@WiWi Gast vor mir; Empfinde deinen Beitrag als ziemlich arrogant und anmaßend.

Punkt 3 und 4 schließen sich doch aus. Einerseits soll ich zur mir stehen und von mir selbst überzeugt sein und andererseits mich verarschen lassen und auf meine Bedürfnisse pfeifen.

Meine Begründung kann ich sicher verbessern, da gebe ich dir Recht. Vielleicht hast du einen Vorschlag? Eine wirklich gute Lösung gibts da wohl nicht.

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dynamos

Berufseinstieg nach Eigenkündigung

Danke! So kann ich das jetzt besser annehmen.
Ich achte auf meine Fehler und werde weiterhin an mir arbeiten.

Im ersten Vorstellungsgespräch habe ich tatsächlich rechtliche Gründe als Kündigungsgrund benannt, bin aber gegenüber meinem ehemaligen Arbeitgeber diskret geblieben. Das kam glaube ich ganz gut an.

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WiWi Gast

Berufseinstieg nach Eigenkündigung

Was haltet Ihr eigentlich generell davon, dass im Berufs-Bewerbungsalltag so viel verstellt, versteckt oder gar gelogen werden muss, nur damit man überhaupt einen "Fuß in der Tür" hat?
Was haltet Ihr von Menschen, die radikal die Wahrheit sagen, auch wenn das eben alle Türen "verbaut"?
Also von Menschen, die in genau dieser Wahrheit leben uns sich ausdrücken - ohne SCHAM?

Auf diese Fragen komme ich immer wieder, wenn ich solche Diskussionen lese oder höre...

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WiWi Gast

Berufseinstieg nach Eigenkündigung

Gerade als Berufsanfänger wird dir in Gesprächen ein x als u verkauft - deswegen sehr aufmerksam sein und sehr kleine Firmen (unter 20 MA) versuchen zu meiden, es sei denn man kennt jemanden oder hat sonstige Insights. Befristete Stellen will man halt schnell besetzen.

Dieses ganze Arschbacken zusammenkneifen finde ich unangebracht. Ich habe das selbst erlebt und auch 2,5 Jahre Arschbacken zusammengekniffen- hätte mir aber so manche Erfahrung gern erspart. Auch wenn das jetzt esoterisch klingt aber man muss auch mal drauf schauen was bestimmte Dinge mit einem machen. Mein Selbstbewusstsein war jedenfalls im Keller.

antworten
WiWi Gast

Berufseinstieg nach Eigenkündigung

WiWi Gast schrieb am 24.10.2018:

Was haltet Ihr eigentlich generell davon, dass im Berufs-Bewerbungsalltag so viel verstellt, versteckt oder gar gelogen werden muss, nur damit man überhaupt einen "Fuß in der Tür" hat?
Was haltet Ihr von Menschen, die radikal die Wahrheit sagen, auch wenn das eben alle Türen "verbaut"?
Also von Menschen, die in genau dieser Wahrheit leben uns sich ausdrücken - ohne SCHAM?

Auf diese Fragen komme ich immer wieder, wenn ich solche Diskussionen lese oder höre...

Was ich davon halte? Abstand.

Ich war/bin genauso ein Mensch. Macht einem das Leben nicht einfacher. Hab als gut bewerteter Consultant mit <90% Auslastung 6 Monate vor Beförderung zum SC einfach mal ne Eigenkündigung hingelegt, da ich kein Bock auf unseren CEO gehabt habe und ihm auch gesagt wie ich gewisse "Ideen" in der Magic Time -> Nach 20 Uhr arbeiten bewerte und was ich davon halte...(50k proposal bis 1 Uhr etc... pp.)

Dein (Arbeits-)Leben machst du dir damit, aber ganz und gar nicht einfacher, sondern eher viel schwerer.
Sowas kannst du dir erlauben wenn du Partner, Elon Musk oder Lloyd Blankfein bist und die anderen springen nach deiner Nase.

Ist gut gegangen, hab durch Glück noch vor Corona einen besseren Job mit mehr Verantwortung und mehr Gehalt gefunden und Scheiße mich bei dem gar nichts. Ich trolle munter drauf los und laber einfach die Leute in bester Berater Manier tot.

Was soll ich sagen - es funktioniert blended.

Was mir auch geholfen hat: Ich habe mir vor Augen geführt, dass ich egal welchen Job grundsätzlich nicht benötige, da
a) gut ausgebildet und man findet immer was neues
b) die Firma "braucht" dich nicht, du bist ersetzbar und im Zweifelsfall sofort auf der Straße, wenn es der Firma schlecht geht -> keine Loyalität, da nie beidseitig
c) die Freundin genug verdient für paar Monate
d) in der Family genug Geld da ist

Das hat geholfen mich emotional von der Ganzen zu distanzieren. Parallel habe ich angefangen passiv zu investieren und mir ein Polster aufzubauen

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