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Berufseinstieg: Wo & WieBerufseinstieg

Katastrophale Situation

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WiWi Gast

Katastrophale Situation

Hallo,
ich selbst habe sowohl hervorragende akademische als auch praktische Leistungen vorzuweisen.
Ich habe mich vor einigen Wochen gleichzeitig bei den wenigen potenziell führenden Arbeitgebern beworben, wurde von allen zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen und erhielt von allen zunächst auch eine Zusage für eine Anstellung. Die Vorstellungsgespräche und die damit verbundenen Zusagen erfolgten jedoch in größeren zeitlichen Abständen. Aufgrund eines vorherigen Praktikums kam für mich insgeheim jedoch nur ein Arbeitgeber in Frage, was rückblickend natürlich ziemlich dämlich war. So war es, dass ich mich bei diesem nach allen anderen erst vorstellen konnte und demnach auch erst vor kurzem eine Zusage erhielt. Ich habe dann, bis auf einen anderen Arbeitgeber als Rückversicherung, allen anderen abgesagt, da das neueste Angebot vollumfänglich für mich perfekt war. Nun teilte man mir nach Zusendung des Arbeitsvertrages mit, dass man mich einstellen wollte, die Kapazitäten am Standort momentan jedoch doch nicht ausgelastet wären. Man hätte mich jedoch für einen anderen Standort empfohlen. Dort müsste ich mich jedoch erneut vorstellen.

Die Rückversicherung ist objektiv betrachtet eine sehr gute Wahl. Ich habe jedoch einfach überhaupt kein gutes Gefühl, was sich in der Vergangenheit jedoch immer als richtig erwies. Es sträubt sich alles in mir, dort eine Anstellung anzutreten.

Bis zu dem anstehenden verbleibenden Vorstellungsgespräch kann ich die Rückversicherung jedoch auch nicht hinhalten. Ich habe die Befürchtung, dass ich dann ganz ohne Stelle dastehe und zudem keine weiteren Arbeitgeber für weitere Bewerbungen mehr verfügbar sind, für die sich meine Anstrengungen im Studium und den Praktika gelohnt hätten.

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WiWi Gast

Katastrophale Situation

Wenn dich bisher alle haben wollten, wollen dich auch zukünftig alle haben. Notfalls musst du halt einen oder zwei Monate überbrücken. Die kannst du dann nachher auch als Urlaubszeit verkaufen (so à la erstmal Urlaub, dann Bewerbung).

Ich habe auch schonmal einen Job abgelehnt, auf den ich mich nach dem 1. VG schon komplett eingeschossen hatte, nachdem ich aus dem 2. VG mit einem ganz miesen Gefühl rausgegangen bin. Im Nachhinein (1,5 J später) habe ich dann erfahren, dass dies die richtige Entscheidung war, weil wohl innerhalb der Abteilung eine furchtbare Stimmung herrschte.

Ich habe übrigens auch gerade den Bewerbungsprozess hinter mir und staune insbesondere über die Lahma*schigkeit mancher Konzerne: immernoch (viele Wochen nach der Bewerbung) trudeln bei mir Einladungen zum VG ein, wo dazu noch mitten an einem bestimmten Tag ein Termin festgesetzt wird, ohne in Erkundigung zu bringen, ob der mir als Berufstätigem überhaupt passt. Und dann werden ewig lange Prozesse losgetreten, an deren Ende nach zig Gesprächen und Entscheidungen (und Urlaubsunterbrechungen...) der Betriebsrat sein OK gibt. Und dann kucken sie wie ein Auto, wenn man ihnen mitteilt, dass man zwischen 3 und 6 Monaten Kündigungsfrist hat... Oder dass, man eben mittlerweile woanders untergekommen ist...

Aber ich muss ganz klar sagen, dass das Recruiting-Verhalten mit dem Gesamteindruck übereinstimmt: die Arbeitgeber mit dem besseren Image waren auch diejenigen, die sich am professionellsten und freundlichsten verhalten haben.

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WiWi Gast

Katastrophale Situation

"Möglich. Aber ich sehe es so, dass er bei den betroffenen Unternehmen in nächster Zeit nicht anzutanzen braucht. So schnell vergessen sie ihn nicht, auch wenn die Bewerbungsdaten gelöscht wurden (die manchmal auch nach Löschungsantrag noch 6 Monate vorgehalten werden).
Sehe ich das falsch?

"Wenn dich bisher alle haben wollten, wollen dich auch zukünftig alle haben."WiWi Gast schrieb am 19.12.2019:

Wenn dich bisher alle haben wollten, wollen dich auch zukünftig alle haben. Notfalls musst du halt einen oder zwei Monate überbrücken. Die kannst du dann nachher auch als Urlaubszeit verkaufen (so à la erstmal Urlaub, dann Bewerbung).

Ich habe auch schonmal einen Job abgelehnt, auf den ich mich nach dem 1. VG schon komplett eingeschossen hatte, nachdem ich aus dem 2. VG mit einem ganz miesen Gefühl rausgegangen bin. Im Nachhinein (1,5 J später) habe ich dann erfahren, dass dies die richtige Entscheidung war, weil wohl innerhalb der Abteilung eine furchtbare Stimmung herrschte.

Ich habe übrigens auch gerade den Bewerbungsprozess hinter mir und staune insbesondere über die Lahma*schigkeit mancher Konzerne: immernoch (viele Wochen nach der Bewerbung) trudeln bei mir Einladungen zum VG ein, wo dazu noch mitten an einem bestimmten Tag ein Termin festgesetzt wird, ohne in Erkundigung zu bringen, ob der mir als Berufstätigem überhaupt passt. Und dann werden ewig lange Prozesse losgetreten, an deren Ende nach zig Gesprächen und Entscheidungen (und Urlaubsunterbrechungen...) der Betriebsrat sein OK gibt. Und dann kucken sie wie ein Auto, wenn man ihnen mitteilt, dass man zwischen 3 und 6 Monaten Kündigungsfrist hat... Oder dass, man eben mittlerweile woanders untergekommen ist...

Aber ich muss ganz klar sagen, dass das Recruiting-Verhalten mit dem Gesamteindruck übereinstimmt: die Arbeitgeber mit dem besseren Image waren auch diejenigen, die sich am professionellsten und freundlichsten verhalten haben.

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WiWi Gast

Katastrophale Situation

Würde den Job bei der Rückversicherung erstmal antreten. Du hast dort ja eine Probezeit und kannst relativ schnell auch wieder kündigen, was auch keine Schande ist. Du hast somit keinerlei Risiko dir den Laden erstmal von innen anzuschauen. In der Zwischenzeit würde ich dann das finale Angebot beim Favoriten klar machen oder mich alternativ weiter bewerben.

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WiWi Gast

Katastrophale Situation

Dein Wunsch-AG hat dir einen Vertrag zugesandt, mit einem anderen Arbeitsort als vereinbart? Habe ich das richtig verstanden? Naja, ich empfinde das als Respektlosigkeit und wuerde da nicht mehr arbeiten wollen. Entscheide dich fuer deine sogenannte Rueckversicherung und mach' 2 Jahre, danach kannst du ja nochmal schauen ...

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WiWi Gast

Katastrophale Situation

Hallo,
bei einem Unternehmen habe ich meine Bewerbung nach dem Angebot ohne Nennung von Gründen zurückgezogen, bei den anderen habe ich jedoch leider das für mich perfekte Angebot erwähnt.

Ich muss zudem anmerken, dass ich bereits vor eineinhalb Jahren das Studium beendet habe, zwischenzeitlich jedoch für einen Angehörigen verantwortlich war, sodass ich keine Anstellung antreten wollte. Zudem ist das persönliche Umfeld, in welchem ich mich momentan befinde, für mich im höchsten Maße zerstörend, weshalb ich möglichst schnell woanders unterkommen sollte.

Ich bin zudem weiterhin einfach nur darüber erbost, wieso man denn das ganze Prozedere über mehrere Wochen durchführte, wenn gar kein Bedarf besteht am Standort besteht.

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WiWi Gast

Katastrophale Situation

WiWi Gast schrieb am 19.12.2019:

Dein Wunsch-AG hat dir einen Vertrag zugesandt, mit einem anderen Arbeitsort als vereinbart? Habe ich das richtig verstanden? Naja, ich empfinde das als Respektlosigkeit und wuerde da nicht mehr arbeiten wollen. Entscheide dich fuer deine sogenannte Rueckversicherung und mach' 2 Jahre, danach kannst du ja nochmal schauen ...

Das Angebot wurde nach Erhalt des Arbeitsvertrages für den Standort, an dem ich die Vorstellungsgespräche hatte, durch den Arbeitgeber zurückgezogen, da das Management weitere Einstellungen vorerst wegen einer zu geringen Auslastung blockiert. Die Vorstellungsgespräche fanden mit hochrangigen Angestellten statt, die mich daher zumindest an einem anderen Standort unterbringen wollen. Ich müsste dort aber wieder ein Vorstellungsgespräch mit direkten Vorgesetzten absolvieren.

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WiWi Gast

Katastrophale Situation

Kann man das so einfach, den Vertrag zurueckziehen? Also ich finde es mindestens unprofessionell. Wie schon geschrieben, nehm das andere Angebot an, du schreibst doch es sei eine "sehr gute Wahl". Ich weiss nicht worauf sich dein ungutes Gefuehl begruendet, aber ich sehe eher Anlass fuer ein schlechtes Gefuhl bei deinem Favoriten, der dich versetzt.

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WiWi Gast

Katastrophale Situation

Nur aus Interesse: um welchen Bereich welche Firmen geht es denn und was ist dein Profil?

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WiWi Gast

Katastrophale Situation

Nicht die feine Art, ist offiziell auch nicht erlaubt aber die alternative wäre dass sie dich in der Probezeit nach 2 Wochen kicken. Ich würd für so ein Unternehmen nicht arbeiten wollen.

WiWi Gast schrieb am 19.12.2019:

Kann man das so einfach, den Vertrag zurueckziehen? Also ich finde es mindestens unprofessionell. Wie schon geschrieben, nehm das andere Angebot an, du schreibst doch es sei eine "sehr gute Wahl". Ich weiss nicht worauf sich dein ungutes Gefuehl begruendet, aber ich sehe eher Anlass fuer ein schlechtes Gefuhl bei deinem Favoriten, der dich versetzt.

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WiWi Gast

Katastrophale Situation

WiWi Gast schrieb am 19.12.2019:

Kann man das so einfach, den Vertrag zurueckziehen? Also ich finde es mindestens unprofessionell. Wie schon geschrieben, nehm das andere Angebot an, du schreibst doch es sei eine "sehr gute Wahl". Ich weiss nicht worauf sich dein ungutes Gefuehl begruendet, aber ich sehe eher Anlass fuer ein schlechtes Gefuhl bei deinem Favoriten, der dich versetzt.

Das ungute Gefühl resultiert rückblickend aus dem Verhalten der verantwortlichen Personen, nicht der Stelle oder dem Arbeitgeber an sich.

  • mir wurde praktisch keine Bedenkzeit eingeräumt, sondern wurde genötigt schnellsten mündlich zuzusagen
  • der Umgangston wechselte schlagartig, als ich nicht früher als ursprünglich geplant einsteigen wollte
  • meine anfängliche Unwissenheit bezüglich meines Marktwertes meint man ausnutzen zu wollen, da man mir ein um 10 Prozent geringeres und nicht weiter verhandelbares Gehalt als bei allen anderen Konkurrenten anbot, was ich als geringe Wertschätzung sehe
  • usw.

Wäre das Angebot des eigentlich bevorzugten Arbeitgeber nicht eingegangen, hätte ich bereits woanders unterschrieben. Diese Angebote konnte ich dann aber nicht mehr länger aufrechterhalten, sodass dann die Rückversicherungen einfach übrig blieb. Wer rechnet denn mit so einer Aktion?

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WiWi Gast

Katastrophale Situation

Verstehe ich sogar. Habe gerade einen Vertrag unterschrieben, aber mir hat die Art nicht gefallen, in der die Gehaltsverhandlung lief. Aber anyway, ist ja nicht mein erster Job, d.h. notfalls bin ich in nem halben Jahr wieder weg. Solltest du genauso halten.

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WiWi Gast

Katastrophale Situation

WiWi Gast schrieb am 20.12.2019:

Verstehe ich sogar. Habe gerade einen Vertrag unterschrieben, aber mir hat die Art nicht gefallen, in der die Gehaltsverhandlung lief. Aber anyway, ist ja nicht mein erster Job, d.h. notfalls bin ich in nem halben Jahr wieder weg. Solltest du genauso halten.

Es heißt doch in diesem Forum öfter, dass die erste Anstellung die Weichen für die restliche Karriere stellt bzw. nach dieser die vorherigen akademischen und praktischen Leistungen irrelevant werden.

Genau davor habe ich Angst.

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WiWi Gast

Katastrophale Situation

WiWi Gast schrieb am 20.12.2019:

Es heißt doch in diesem Forum öfter, dass die erste Anstellung die Weichen für die restliche Karriere stellt bzw. nach dieser die vorherigen akademischen und praktischen Leistungen irrelevant werden.

Genau davor habe ich Angst.

Ich würde eher sagen, dass die ersten Jobs (Pluaral) entscheidend für den weiteren Karriereverlauf sind. Da können auch mal 1-2 "Fehlgriffe" mit drin sein, wo man dann schnell wieder weg ist.

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WiWi Gast

Katastrophale Situation

In diesem Forum verdient auch jeder 70k zum Einstieg und alle arbeiten bei UB/IB.

Pauschal lässt sich nicht sagen, dass der erste Job die komplette Karriere vorgibt. Woher sollen die Poster dieser Weisheit mit Mitte 20 auch wissen, wie sich eine gut 40-jähriges Berufsleben entwickelt. Ein harter Wechsel in eine völlig andere Branche oder ein komplett anderes Tätigkeitsfeld ist natürlich möglich. Musst dann ggf. auf gleichem Gehaltslevel einsteigen oder eine kleine Einbuße in Kauf nehmen. Aber auch das ist auf die 40 Jahre gesehen Peanuts.

Sind die beiden Alternativen denn bzgl. Branche und Position ähnlich, oder komplett unterschiedlich?

WiWi Gast schrieb am 20.12.2019:

Verstehe ich sogar. Habe gerade einen Vertrag unterschrieben, aber mir hat die Art nicht gefallen, in der die Gehaltsverhandlung lief. Aber anyway, ist ja nicht mein erster Job, d.h. notfalls bin ich in nem halben Jahr wieder weg. Solltest du genauso halten.

Es heißt doch in diesem Forum öfter, dass die erste Anstellung die Weichen für die restliche Karriere stellt bzw. nach dieser die vorherigen akademischen und praktischen Leistungen irrelevant werden.

Genau davor habe ich Angst.

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WiWi Gast

Katastrophale Situation

Dann such dir einfach während der Probezeit eine andere Stelle wenn es nicht passt.

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WiWi Gast

Katastrophale Situation

WiWi Gast schrieb am 20.12.2019:

Es heißt doch in diesem Forum öfter, dass die erste Anstellung die Weichen für die restliche Karriere stellt bzw. nach dieser die vorherigen akademischen und praktischen Leistungen irrelevant werden.
Genau davor habe ich Angst.

Du hast zwischen 40 und 45 Jahre Arbeit vor Dir. Der erste Job KANN ein Türöffner sein und Dich auf einen Weg bringen, der Dir langfristig Erfolg bringt.
Wenn er es nicht ist, kann es der zweite, dritte oder vierte Job auch sein.
Oder gar keiner, weil sich herausstellt, dass Deine hervorragenden Leistungen in Uni und Praktikum ein Strohfeuer waren und Dir nach 2 Jahren im echten Job die Puste ausgeht.
Was in der Zeit von 45 Jahren gesellschaftlich, politisch und gesamtwirtschaftlich alles geschehen kann, ist da noch gar nicht eingepreist.

Ich habe in den letzten 18 Jahren im Beruf so viele Lebensläufe und Karrieren gesehen, deren Beschreibungen hier in diesem Forum lediglich die Antwort "1/10" bekämen, dass ich bei den Fragen, mit denen sich manche Berufsanfänger hier das Leben schwer machen, nur mit dem Kopf schütteln kann.

In 5, 10, 20 Jahren erinnerst Du Dich an Deine heutigen Ängste vermutlich überhaupt nicht mehr und gehst mit hoher Wahrscheinlichkeit einer Tätigkeit nach, von der Du jetzt noch gar nicht weißt, dass sie existiert.

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WiWi Gast

Katastrophale Situation

Die Tätigkeit bei der Rückversicherung wäre praktisch nicht von großem Unterschied. Identifizieren kann ich mit denen aber auch nicht.

Angestellte des anderen Arbeitgebers wollten mich bezüglich des anderen Standortes auch schon längst kontaktieren. Das wird sich jetzt wohl auch erledigt haben, wenngleich man mich ja unbedingt wollte. Zukünftig unterschreibe ich dann eben mehrere Arbeitsverträge gleichzeitig.

Ich schlafe jedenfalls gar nichts mehr.

antworten
WiWi Gast

Katastrophale Situation

Das wird noch alles gut und du hast früh eine wichtige Lektion für das Leben gelernt.

  1. Sich hier Hilfe holen war schon mal richtig. Sprich aber auch mit Familie und Freunden, was die dir raten. Niemand kennt dich besser.
  2. Ganz wichtig! Lerne von solchen negativ Ereignissen wieder runter zu kommen und dich da weniger reinzusteigern. Die Sache ist passiert. Das lässt sich nicht ändern. Akzeptier das. (Relativier das mal. Andere werden zum Berufseinstieg ungewollt Eltern, bekommen eine Krebsdiagnose, haben einen Trauerfall/Suicide im engsten Familien oder Freundeskreis, Trennung nach vielen Jahren von Jugendfreundin, was auch immer. Da finde ich dein Problem nach relativ gut lösbar.)
  3. Mal dir einen Plan mit Wegen daraus auf und entscheide dich für einen oder fahr parallel
  4. Arbeite die Schritte ab und dann schau was rauskommt

Und bleib dabei, auf dein Baugefühl zu hören. Das ist eine Gabe.

antworten
WiWi Gast

Katastrophale Situation

WiWi Gast schrieb am 20.12.2019:

Das wird noch alles gut und du hast früh eine wichtige Lektion für das Leben gelernt.

  1. Sich hier Hilfe holen war schon mal richtig. Sprich aber auch mit Familie und Freunden, was die dir raten. Niemand kennt dich besser.
  2. Ganz wichtig! Lerne von solchen negativ Ereignissen wieder runter zu kommen und dich da weniger reinzusteigern. Die Sache ist passiert. Das lässt sich nicht ändern. Akzeptier das. (Relativier das mal. Andere werden zum Berufseinstieg ungewollt Eltern, bekommen eine Krebsdiagnose, haben einen Trauerfall/Suicide im engsten Familien oder Freundeskreis, Trennung nach vielen Jahren von Jugendfreundin, was auch immer. Da finde ich dein Problem nach relativ gut lösbar.)
  3. Mal dir einen Plan mit Wegen daraus auf und entscheide dich für einen oder fahr parallel
  4. Arbeite die Schritte ab und dann schau was rauskommt

Und bleib dabei, auf dein Baugefühl zu hören. Das ist eine Gabe.

Ich sag immer: "Wer weiß, für was es gut ist!"
Schließt sich eine Tür, öffnet sich eine neue. Man muss bloß die Augen offenhalten. Manchmal sieht man diese Türen nicht.
Bei mir hat es sich bisher immer bewahrheitet, dass meine verpassten Chancen gar nicht so schlimm waren, weil ich sonst einen anderen Weg eingeschlagen hätte, der vielleicht doch nicht so gut ist wie der, den ich momentan gehe.

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WiWi Gast

Katastrophale Situation

Und wieso gehst du nicht einfach zu dem anderen Standort? Wenns bei dem einen Standort geklappt hat, wird's wohl auch bei dem neuen klappen.

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WiWi Gast

Katastrophale Situation

WiWi Gast schrieb am 20.12.2019:

Und wieso gehst du nicht einfach zu dem anderen Standort? Wenns bei dem einen Standort geklappt hat, wird's wohl auch bei dem neuen klappen.

WiWi Gast schrieb am 20.12.2019:

Angestellte des anderen Arbeitgebers wollten mich bezüglich des anderen Standortes auch schon längst kontaktieren. Das wird sich jetzt wohl auch erledigt haben, wenngleich man mich ja unbedingt wollte.

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WiWi Gast

Katastrophale Situation

WiWi Gast schrieb am 20.12.2019:

Die Tätigkeit bei der Rückversicherung wäre praktisch nicht von großem Unterschied. Identifizieren kann ich mit denen aber auch nicht.

Angestellte des anderen Arbeitgebers wollten mich bezüglich des anderen Standortes auch schon längst kontaktieren. Das wird sich jetzt wohl auch erledigt haben, wenngleich man mich ja unbedingt wollte. Zukünftig unterschreibe ich dann eben mehrere Arbeitsverträge gleichzeitig.

Ich schlafe jedenfalls gar nichts mehr.

Wenn ich sowas lese werde ich richtig sauer.
Hör auf zu Weinen. DU hast dich bei dem AG beworben. DU hast Interesse signalisiert. DU hast den Vertrag unterschrieben. Dann steh auch zu DEINER Entscheidung.
Es gibt nur zwei Möglichkeiten: Den Job absagen oder antreten. Und lauf nicht etwas hinterher, was du nicht erreichen kannst.

Und dein "Wunschunternehmen" hatte niemals vor dich an einem anderen Standort einzusetzen. Wärst du eine Granate, dann hätte man da was drehen können. Es handelt sich um eine Ablehnung. Keine schöne Art.

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WiWi Gast

Katastrophale Situation

WiWi Gast schrieb am 20.12.2019:

Die Tätigkeit bei der Rückversicherung wäre praktisch nicht von großem Unterschied. Identifizieren kann ich mit denen aber auch nicht.

Angestellte des anderen Arbeitgebers wollten mich bezüglich des anderen Standortes auch schon längst kontaktieren. Das wird sich jetzt wohl auch erledigt haben, wenngleich man mich ja unbedingt wollte. Zukünftig unterschreibe ich dann eben mehrere Arbeitsverträge gleichzeitig.

Ich schlafe jedenfalls gar nichts mehr.

Wenn ich sowas lese werde ich richtig sauer.
Hör auf zu Weinen. DU hast dich bei dem AG beworben. DU hast Interesse signalisiert. DU hast den Vertrag unterschrieben. Dann steh auch zu DEINER Entscheidung.
Es gibt nur zwei Möglichkeiten: Den Job absagen oder antreten. Und lauf nicht etwas hinterher, was du nicht erreichen kannst.

Und dein "Wunschunternehmen" hatte niemals vor dich an einem anderen Standort einzusetzen. Wärst du eine Granate, dann hätte man da was drehen können. Es handelt sich um eine Ablehnung. Keine schöne Art.

Unterschrieben habe ich noch gar nichts, gedreht wurde aber jetzt etwas.

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