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Berufseinstieg: Wo & WieCVC

T2 UB oder Corporate VC aufbauen

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WiWi Gast

T2 UB oder Corporate VC aufbauen

Hallo liebe Community,

ich stehe vor der schweren Entscheidung zu einer T2 UB zu gehen oder zu einem CVC. Dabei handelt es sich um ein familiengeführten Konzern, der jedoch gerade erst dabei ist diese Einheit aufzubauen. Die VC Arbeit würde mich schon sehr interessieren, jedoch ist die Einheit im Moment eher noch eine One-Man-Show.
Gehalt ist bei T2 deutlich mehr und vermultich auch die Entwicklung klarer.

Wie würdet ihr euch entscheiden? Und hat man danach Chancen auf Exit in bekannte VCs?

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WiWi Gast

T2 UB oder Corporate VC aufbauen

T2 no brainer

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WiWi Gast

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WiWi Gast

T2 UB oder Corporate VC aufbauen

Langfristig gesehen natürlich CVC no brainer!

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WiWi Gast

T2 UB oder Corporate VC aufbauen

War Praktikant im CVC eines DAX30 und würde T1-T3 einem Einstieg dort vorziehen.

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WiWi Gast

T2 UB oder Corporate VC aufbauen

WiWi Gast schrieb am 26.05.2022:

T2 no brainer

Kannst du es vielleicht noch näher erläutern?

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WiWi Gast

T2 UB oder Corporate VC aufbauen

Hat denn jemand Erfahrungen mit solchen Stellen?
Hab nur Bedenken, dass am Anfang halt keine Unternehmenskultur existiert, weil man nur 2-3 Leute hat.
Zudem ist der Fokus sehr eng festgelegt auf Technologieseite.
Wie stünden denn nach 2-3 Jahren die Chancen in einen großen VC zu wechseln?

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WiWi Gast

T2 UB oder Corporate VC aufbauen

WiWi Gast schrieb am 28.05.2022:

Hat denn jemand Erfahrungen mit solchen Stellen?
Hab nur Bedenken, dass am Anfang halt keine Unternehmenskultur existiert, weil man nur 2-3 Leute hat.
Zudem ist der Fokus sehr eng festgelegt auf Technologieseite.
Wie stünden denn nach 2-3 Jahren die Chancen in einen großen VC zu wechseln?

Ich würde sagen dass die Chancen eher schlecht stehen. Ist nicht wirklich der Profiltyp der gesucht wird (bei den großen).

Ich würde auf jeden Fall auch T2 bevorzugen. Höheres Gehalt (und auch die Gehaltsentwicklung) sind eine Komponente, aber ich würde mir immer auch überlegen wo du in 3 Jahren stehst.

Bei T2 stehen dir in 3 Jahren viele Türen offen. Die erste Beförderung mitgenommen und die kannst in Konzern, gut gefundetes start-up oder es auch Richtung VC probieren (nicht immer leicht aber immernoch leichter als von unbekannten CVC).

Bei einem sehr kleinen CVC kann es sein, dass du in 3 Jahren genau da bist wo du heute auch stehst und der Exit sich als schwierig erweist, weil es eben kein Dax CVC ist.

Vielleicht bin ich etwas bias als jemand der bei M sitzt, aber ich habe das Gefühl, dass viele top Leute aus dem Studium jetzt auf stellen sitzen wo es keinen richtigen Weg nach oben gibt und das ist einfach frustrierend.

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WiWi Gast

T2 UB oder Corporate VC aufbauen

Hier nochmal der Prakti aus dem CVC mit meiner Erfahrung.

Die Teams sind sehr klein, du hast dann dort entweder Leute sitzen die Experten in der Technologie sind und oft aus dem Konzern selbst sind (F&E) und dann für den Business Aspect eingekaufte exUB/IBler.
Ja man ist zu anderen Abteilungen relativ isoliert hat aber auch ein sehr gutes C-Level exposure, weil das obere Management immer sehr nah dabei sein möchte. Das Investment Committee bei uns (DAX40 CVC) war nämlich das C-Level der deutschen Konzern-Gesellschaft, im normalen VC sind das ja die Partner. Daher kann man sich intern schon gut entwickeln.

Der Fokus ist in der Tat sehr auf die eigene Technologie beschränkt, da muss man schon sehr viel Lust drauf haben. Das und auch die nicht so steile Lernkurve haben mich dazu bewegt dann doch lieber UB (T1-T3) anzupeilen.

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WiWi Gast

T2 UB oder Corporate VC aufbauen

WiWi Gast schrieb am 25.05.2022:

Hallo liebe Community,

ich stehe vor der schweren Entscheidung zu einer T2 UB zu gehen oder zu einem CVC. Dabei handelt es sich um ein familiengeführten Konzern, der jedoch gerade erst dabei ist diese Einheit aufzubauen. Die VC Arbeit würde mich schon sehr interessieren, jedoch ist die Einheit im Moment eher noch eine One-Man-Show.
Gehalt ist bei T2 deutlich mehr und vermultich auch die Entwicklung klarer.

Wie würdet ihr euch entscheiden? Und hat man danach Chancen auf Exit in bekannte VCs?

T2 UB ist definitiv die bessere Wahl. Ich arbeite im Secondaries Bereich und wir kaufen regelmäßig Portfolios von CVCs auf, da diese Programme einfach oft nicht so gut laufen und dann oft nach ein paar Jährchen wieder aufgegeben werden. Da wird es auch schwierig von so einem CVC woanders hinzuwechseln, weil da meist keine Reputation und nur schwache Deals sind, besonders wenn das so eine One-Man-Show ist, deswegen würde ich definitiv davon abraten.
Was der Vorposter bzgl. C-Level Exposure beschreibt ist auch die absolute Ausnahme, ich kenne einige DAX30 CVCs sehr gut und bei keinem ist C-Level involviert, einige sind sogar in die Pensionsfonds eingegliedert. Generell sind die meisten CVCs oft ein schwieriges Umfeld, weil Deals manchmal aus den seltsamsten Gründen nicht durchgehen und andere Deals von der Geschäftsführung oder anderen Abteilungen durchgedrückt werden, egal wie schlecht sie sind oder ob sie finanziell oder strategisch Sinn machen.
UB ist auf jeden Fall die bessere Wahl und ermöglicht dir auch eine breitere Aufstellung was den Einstieg bei anderen VC Funds anbelangt

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WiWi Gast

T2 UB oder Corporate VC aufbauen

Klar T2

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WiWi Gast

T2 UB oder Corporate VC aufbauen

WiWi Gast schrieb am 28.05.2022:

Hier nochmal der Prakti aus dem CVC mit meiner Erfahrung.

Die Teams sind sehr klein, du hast dann dort entweder Leute sitzen die Experten in der Technologie sind und oft aus dem Konzern selbst sind (F&E) und dann für den Business Aspect eingekaufte exUB/IBler.
Ja man ist zu anderen Abteilungen relativ isoliert hat aber auch ein sehr gutes C-Level exposure, weil das obere Management immer sehr nah dabei sein möchte. Das Investment Committee bei uns (DAX40 CVC) war nämlich das C-Level der deutschen Konzern-Gesellschaft, im normalen VC sind das ja die Partner. Daher kann man sich intern schon gut entwickeln.

Der Fokus ist in der Tat sehr auf die eigene Technologie beschränkt, da muss man schon sehr viel Lust drauf haben. Das und auch die nicht so steile Lernkurve haben mich dazu bewegt dann doch lieber UB (T1-T3) anzupeilen.

Hat man denn später da auch die Möglichkeit selbst in den Fund zu investieren bzw Anteile der Unternehmen zu bekommen?

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 29.05.2022:

Hier nochmal der Prakti aus dem CVC mit meiner Erfahrung.

Die Teams sind sehr klein, du hast dann dort entweder Leute sitzen die Experten in der Technologie sind und oft aus dem Konzern selbst sind (F&E) und dann für den Business Aspect eingekaufte exUB/IBler.
Ja man ist zu anderen Abteilungen relativ isoliert hat aber auch ein sehr gutes C-Level exposure, weil das obere Management immer sehr nah dabei sein möchte. Das Investment Committee bei uns (DAX40 CVC) war nämlich das C-Level der deutschen Konzern-Gesellschaft, im normalen VC sind das ja die Partner. Daher kann man sich intern schon gut entwickeln.

Der Fokus ist in der Tat sehr auf die eigene Technologie beschränkt, da muss man schon sehr viel Lust drauf haben. Das und auch die nicht so steile Lernkurve haben mich dazu bewegt dann doch lieber UB (T1-T3) anzupeilen.

Hat man denn später da auch die Möglichkeit selbst in den Fund zu investieren bzw Anteile der Unternehmen zu bekommen?

Bei CVC normalerweise nicht. Ich kenne nur eine Ausnahme, aber da ist der CVC mittlerweile eher ein normaler VC mit nur noch loser Bindung zum Konzern.

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WiWi Gast

T2 UB oder Corporate VC aufbauen

WiWi Gast schrieb am 29.05.2022:

Hier nochmal der Prakti aus dem CVC mit meiner Erfahrung.

Die Teams sind sehr klein, du hast dann dort entweder Leute sitzen die Experten in der Technologie sind und oft aus dem Konzern selbst sind (F&E) und dann für den Business Aspect eingekaufte exUB/IBler.
Ja man ist zu anderen Abteilungen relativ isoliert hat aber auch ein sehr gutes C-Level exposure, weil das obere Management immer sehr nah dabei sein möchte. Das Investment Committee bei uns (DAX40 CVC) war nämlich das C-Level der deutschen Konzern-Gesellschaft, im normalen VC sind das ja die Partner. Daher kann man sich intern schon gut entwickeln.

Der Fokus ist in der Tat sehr auf die eigene Technologie beschränkt, da muss man schon sehr viel Lust drauf haben. Das und auch die nicht so steile Lernkurve haben mich dazu bewegt dann doch lieber UB (T1-T3) anzupeilen.

Hat man denn später da auch die Möglichkeit selbst in den Fund zu investieren bzw Anteile der Unternehmen zu bekommen?

Nein

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WiWi Gast

T2 UB oder Corporate VC aufbauen

Weißt du was CVC ist? Der Sinn ist, dass die Firma dort investiert.

WiWi Gast schrieb am 29.05.2022:

WiWi Gast schrieb am 28.05.2022:

Hier nochmal der Prakti aus dem CVC mit meiner Erfahrung.

Die Teams sind sehr klein, du hast dann dort entweder Leute sitzen die Experten in der Technologie sind und oft aus dem Konzern selbst sind (F&E) und dann für den Business Aspect eingekaufte exUB/IBler.
Ja man ist zu anderen Abteilungen relativ isoliert hat aber auch ein sehr gutes C-Level exposure, weil das obere Management immer sehr nah dabei sein möchte. Das Investment Committee bei uns (DAX40 CVC) war nämlich das C-Level der deutschen Konzern-Gesellschaft, im normalen VC sind das ja die Partner. Daher kann man sich intern schon gut entwickeln.

Der Fokus ist in der Tat sehr auf die eigene Technologie beschränkt, da muss man schon sehr viel Lust drauf haben. Das und auch die nicht so steile Lernkurve haben mich dazu bewegt dann doch lieber UB (T1-T3) anzupeilen.

Hat man denn später da auch die Möglichkeit selbst in den Fund zu investieren bzw Anteile der Unternehmen zu bekommen?

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WiWi Gast

T2 UB oder Corporate VC aufbauen

WiWi Gast schrieb am 29.05.2022:

Weißt du was CVC ist? Der Sinn ist, dass die Firma dort investiert.

WiWi Gast schrieb am 29.05.2022:

WiWi Gast schrieb am 28.05.2022:

Hier nochmal der Prakti aus dem CVC mit meiner Erfahrung.

Die Teams sind sehr klein, du hast dann dort entweder Leute sitzen die Experten in der Technologie sind und oft aus dem Konzern selbst sind (F&E) und dann für den Business Aspect eingekaufte exUB/IBler.
Ja man ist zu anderen Abteilungen relativ isoliert hat aber auch ein sehr gutes C-Level exposure, weil das obere Management immer sehr nah dabei sein möchte. Das Investment Committee bei uns (DAX40 CVC) war nämlich das C-Level der deutschen Konzern-Gesellschaft, im normalen VC sind das ja die Partner. Daher kann man sich intern schon gut entwickeln.

Der Fokus ist in der Tat sehr auf die eigene Technologie beschränkt, da muss man schon sehr viel Lust drauf haben. Das und auch die nicht so steile Lernkurve haben mich dazu bewegt dann doch lieber UB (T1-T3) anzupeilen.

Hat man denn später da auch die Möglichkeit selbst in den Fund zu investieren bzw Anteile der Unternehmen zu bekommen?

Trotzdem kann man es den Mitarbeitern ja ermöglichen, gibt ja auch Aktienprogramme bei Konzernen

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