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Job mit Lifestyle bei quantitativer Ausrichtung?

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WiWi Gast

Job mit Lifestyle bei quantitativer Ausrichtung?

Hallo,
ich bin bald mit meinem Studium fertig und mache mir Gedanken wohin es gehen soll. Ich studiere Physik und VWL, will gern in die Wirtschaft gehen.

Ich muss sagen das Studium, hat mich schon einwenig "isoliert" hab Freunde vernachlässigt zu viel gelernt zu wenig gefeiert...
Möchte einiges nachholen! Welcher Job bietet in dieser Hinsicht den besten Lifestyle Faktor;)? Will dabei auch "Sozialkompetenzen" verbessern - besser kommunizieren, besser rüberkommen, besser mit Frauen umgehen^^ usw.(dies ist nicht gerade eine Stärke von Physikern)

Vielleicht auch paar Sachen die mich Interessieren:
Finde statistische Analyse interessant. Auch die Bewertung von Finanzderivaten. Am meisten interessiert mich eigentlich prop trading- gibts glaube ich aber sowieso kaum in Deutschland.
Was ich andererseits nicht will: ist den ganzen Tag vor dem Rechner zu programmieren. Ja ich weiß es widerspricht sich.

Hab an Unternehmensberatung gedacht, da man dort viele neue Leute kennenlernt - aber die hohe Arbeitszeiten schrecken mich ab. Alternative wäre wohl in meinem Fall ein Job bei einer Bank oder Versicherung- will aber wie gesagt nicht den ganzen Tag programmieren.

Vielleicht habt ihr ein paar Ideen oder Tipps. Bin Dankbar für jeden Hinweis. Wie gesagt es geht dabei nicht um Kohle sondern, um ein schönes Leben;)

Gruß Dennis

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WiWi Gast

Re: Job mit Lifestyle bei quantitativer Ausrichtung?

würde von UB abraten. Habe selbst Mathe studiert und kenne diese eher zurückhaltende Haltung. Die UB fordert genau das Gegenteil, überzeugend rausposaunen und auch mal eine halbfertige Lösung als perfekt verkaufen. Dazu muss man ein starkes Auftreten und Überzeugungskraft haben. Auf eine genaue Lösung wie in der Physik/Mathe kommt es da überhaupt nicht an. Man geht auch genau anders rum an probleme ran wie in den Naturwissenschaften.

Würde eher etwas suchen, bei dem man eine gewisse Einarbeitungszeit bekommt und gezielt an sich arbeiten kann, z.B. ein Traineeprogramm mit ausgeklügeltem Weiterentwicklungsplan. Wichtig kann auch ein guter Mentor sein, der einem gezielt weiterhilft.

Eine bestimmte Branche kann man dabei allerdings nicht empfehlen, kommt immer auf das Umfeld an. Ein Auslandseinsatz könnte auch hilfreich sein um mal ganz andere kulturelle Ansätze zu sehen.

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WiWi Gast

Re: Job mit Lifestyle bei quantitativer Ausrichtung?

Vergiss Prop Trading, da gehen bei allen Banken die Lichter gerade aus! Prinzipiell beantwortest Du die Frage ja schon selbst, das Unternehmensbild der Unternehmensberatung dürfte bis auf die Work-Life Balance alle von Dir genannten Aspekte abdecken. Natürlich würdest Du gute Jobchancen im Bereich Risikocontrolling haben, aber da du ja von der Ausbildung ein Quant bist, darfst Du Dich dann auch nicht wundern, dass von Dir Programmierarbeit als Hauptbestandteil des Jobs erwartet wird. Im übrigen wäre das aber auch im Bereich Prop bzw. Hedge Fonds Quant Analyst erwartet werden, auch wenn das Berufsbild vordergründig sexier erscheinen mag. Du könntest auch versuchen, in London oder NYC dein Glück bei einer Hedge Fonds Boutique zu versuchen, was aber sowohl Work-Life Balance als auch Programmierarbeit beinhalten wird. Warum hast Du überhaupt Physik studiert? Das von Dir geschilderte Menschenbild ist doch eigentlich klar... (Übrigens genauso, wie dass im Bereich BWL der Schnöselanteil ziemlich hoch ist) Ich rate Dir, dass Du einfach darauf pfeifst und Dein eigenes Ding machst. Kannst ja 3 Jahre erstmal was mit programmieren machen, evtl. nebenbei nen Phd und dann kannst Du dich in irgendnem Nieschenbereich oder mit einer eigenen Prop Bude selbstständig machen, wenn du "das Modell" für prosperierende Handelsstrategien gefunden hast.

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Ein KPMGler

Re: Job mit Lifestyle bei quantitativer Ausrichtung?

d-fine könnte hinhauen.
Oder aber das Risikomanagement bei Baanken.
Alternativ: geht in Richtung Aktuariat.

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WiWi Gast

Re: Job mit Lifestyle bei quantitativer Ausrichtung?

D-fine, genau.

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WiWi Gast

Re: Job mit Lifestyle bei quantitativer Ausrichtung?

Danke für die vielen Antworten!!!

An d-fine hab ich auch schon gedacht, werd es vielleicht dort versuchen - wobei ich nicht glaube, dass die sich sehr stark von anderen UB unterscheiden - ist wohl sehr gutes Marketing von ihnen;).

Vorhin kam die Frage warum ich überhaupt Physik studiere. Weil es mir Spaß macht/gemacht hat. Allerdings ist der Aufwand dabei viel zu groß - kenne kaum jemanden der wirklich gut ist und noch viel Zeit für was Anderes hat.
Das mit dem Programmieren ist auch so ähnlich wie mit Physik - es macht mir Spaß aber nicht in großen Portionen. Musste bei einem Praktikum den ganzen Tag programmieren und nach einer Weile nervt es einfach weil man kaum Abwechslung hat.

Gruß Dennis

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