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Berufseinstieg: Wo & Wie Japan

Eure Meinung gefragt - japanische Unternehmenskultur

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WiWi Gast

Eure Meinung gefragt - japanische Unternehmenskultur

Ich bin in einem japanischen Unternehmen, wo ich meinen allerersten Beruf ausübe.

Japanische Manager, die für 3 Jahre nach Deutschland kommen, sind in der Regel die Bosse.

Mein Problem: Ich habe Schwierigkeiten, mit Japanern zu arbeiten, weil sie ganz anders ausgebildet, aufgewachsen und ganz anders denken als Europär. Dementsprechend ist die Unternehmenskultur gerade sehr gewöhnungsdürftig.

Japaner erwarten, dass ich vor 8 Uhr morgens zur Arbeit komme und wenigstens um 18 Uhr nach Hause gehe. Wenn ich um 17 Uhr oder früher gehe, obwohl ich meine Arbeit erledigt habe, senden sie mit ihrem kalten Gesichtsausdruck ein Signal nach dem Motto: "Du gehst, wenn ich erst gehe". Außerdem müssen wir immer jeden Montag kurz vor der Mittags unseren Wochenbericht vorstellen. Sowas habe ich in deutschen Unternehmen als Praktikant oder Werkstudent nie erlebt. Dass ein Bericht wöchentlich präsentiert wird, halte ich für ineffizient.

Japaner müssen dann diesen Bericht an Japan weiterleiten. Allerdings stehe ich dadurch immer unter Zeitdruck und kann meine Arbeit nicht wirklich sinnvoll erledigen, weil ich so schnell wie möglich alles hinter mich bringen muss. Wenn ich mich für meinen Chef wegen eines Wochenberichts Fragen an meine Kunden habe, dann erreiche ich oftmals meine Kunden nicht oder sie selber nehmen sich in Zeitanspruch. Momentan klappt alles nicht wirklich. Zumindest verstehe ich unter einer entspannten Arbeitsatmosphäre mit Ruhe und Gelassenheit völlig was anderes.

Bei mir in der Abteilung sind sind bereits zwei Leute gegangen und nach 2 jähriger Tätigkeit will mein Arbeitskollege auch gehen. Ich frage mich, ob ich so schnell wie möglich das Unternehmen verlassen soll, denn alles, was ich im japanischen Unternehmen mache, wird in einem deutschen Unternehmen nicht praktiziert. Deshalb überlege ich mir zu gehen, bevor es spät wird.

Noch bin ich jung (23) und kann ich nach meiner Probezeit was anderes finden, da ich noch 2 Monate habe..

Es ist anstrengend, mit japanischen Kollegen zusammenzuarbeiten.

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WiWi Gast

Re: Eure Meinung gefragt - japanische Unternehmenskultur

An allererster Stelle würde ich dir ein Interkulturelles Training empfehlen. Ich arbeite in einem amerikanischen Unternehmen und habe das erste Jahr oftmals auch nur den Kopf geschüttelt. Da unsere Abteilung offensichtlich genug Geld für Trainings übrig hatte wurden 20 Mann auf eine 2tägige Schulung geschickt. Danach habe ich die Welt mit anderen Augen gesehen / erlebt und konnte Situationen viel besser einschätzen und angemessen reagieren.

Die japanische Kultur weicht ja noch viel stärker von der unseren / amerikanischen ab, also mach unbedingt so ein Training.

Dein skizziertes Beispiel mit dem Gehen abends ist mir sogar als Laie in Bezug auf japanische Kultur bekannt, dass es dort wohl große Unterschiede gibt. Bevor du fluchtartig abziehst lese dich mal ein bisschen ein oder besser, geh zu einem Seminar dazu.

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WiWi Gast

Re: Eure Meinung gefragt - japanische Unternehmenskultur

Was solls man da sagen? Willkommen im Berufsleben.
Wenns dir nicht passt dann such was anderes aber wo anders ist auch nicht alles super toll. Und wieso sind wöchentliche Berichte ineffizient? Bei uns (deutsches Unternehmen) gehen die meisten Berichte wöchentlich raus, der Rest täglich.

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WiWi Gast

Re: Eure Meinung gefragt - japanische Unternehmenskultur

Welche Branche?

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WiWi Gast

Re: Eure Meinung gefragt - japanische Unternehmenskultur

An den TE:

Ich kann Dich gut verstehen. Ich selber war mal vor 3 Jahren in einem koreanischen Unternehmen tätig. Bei denen war es auch nicht anders.
In asiatischen Unternehmen haben Europäre generell keine Chance hochzukommen. Sie haben gezielt versucht, deutschsprachige Koreaner einzustellen und so die koreanische Kultur in Deutschland zu behalten.
Allerdings ist es mehrfach schief gelaufen, da in Deutschland geborene Koreaner die deutsche Mentalität haben.
Aus meinen Ex-Kollegene höre ich immer noch, dass sich nichts geändert hat. Viele haben schon innerlich gekündigt.

Selbst wenn koreanische Manager Probleme mit europäischen Kollegen haben, dann ignorieren sie einfach die Probleme, weil sie

  1. kein Englisch können.
  2. wissen, dass sie europäische Kollegen nicht so behandeln können, wie sie Koreaner gerne behandelt hätten.
  3. schüchtern und zurückhalten sind.

Allerdings wird dadurch nichts besser, sondern eher das Gegenteil.
Viele Ex-Kollegen verließen das Unternehmen vor mir und haben jetzt einen besseren Job. Gehaltstechnisch sind viele asiatischen Unternehmen besser als deutsche Unternehmen, aber wer mal in einem asiatischen Unternehmen arbeitet/gearbeitet hat, weiß, dass Geld dann doch nicht alles ist.

Zu Deiner Frage: Du musst selber wissen. In einem koreanischen/japanischen Unternehmen zu arbeiten ist wie ein Lottospiel. Nach 3 Jahren weißt Du nicht, was für einen Manager Du bekommen wirst. Er kann total angenehm sein oder ein richtiges A****loch sein.

Allerdings würde ich an Deiner Stelle nicht so viel von Deinen nächsten Manager erwarten. Die meisten Manager sind überwiegend über 40 und die asiatische Arbeitskultur und die asiatische Mentalität sind einfach tief verankert.

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WiWi Gast

Re: Eure Meinung gefragt - japanische Unternehmenskultur

Ich glaub's hackt! Kommt mal von eurem hohen
Deutschen-/Europäer-Ross runter.

Wenn ihr die asiatische Unternehmenskulturen für so schlecht haltet,
dann schaut euch mal an, was Südkorea in den letzten Jahr-
zehnten für eine Entwicklung gemacht hat. Das ist krasser als
Deutschland in den 50ern und 60ern und außerdem haben's die
Koreaner aus eigener Kraft geschafft.

Mag ja sein, dass ihr mit einzelnen Leuten nicht klarkommt, aber
deswegen hier derart herzuziehen finde ich unmöglich.
Sorry dass ich hier etwas polemisch werde, aber so eine Einstellung
find einfach nur zum Kotzen.

Schönen Gruß von einer, die seit 4 Jahren in einem japanischen
Unternehmen arbeitet

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WiWi Gast

Re: Eure Meinung gefragt - japanische Unternehmenskultur

An den Verfasser, der interkulturelles Training vorgeschlagen hat:

Es wäre interessant darüber zu diskutieren, wer sich überhaupt an wen anpassen sollte.
Ein asiatisches Unternehmen will natürlich die eigene Unternehmenskultur behalten. Das ist mir klar, aber ist es nicht so, dass das Unternehmen in Deutschland i.d.R. eine GmbH ist und nach deutschen Rechten handeln muss?

Ein Unternehmen besteht nun mal aus Arbeitnehmern und ich nehme mal an, dass der Anteil europäischer Kollegen mindestens so hoch (Wenn nicht, höher) sein muss wie der Anteil koreanischer Mitarbeiter in Deutschland.

Ein interkulturelles Training ist sicher für jeden Mitarbeiter in diesem Umfeld notwendig, aber ich würde lieber ein Kompromis zwischen dem Unternehmen und Arbeitnehmern bevorzugen.

Ein Arbeitnehmer muss nicht immer alles hinnehmen, was vom Unternehmen verlangt wird.

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DAX Einkäufer

Re: Eure Meinung gefragt - japanische Unternehmenskultur

Sehr spannendes Thema. Man sollte drei Dinge nicht vermischen:

  1. Eigenschaften des Arbeitslebens generell
  2. Eigenschaften des Unternehmens
  3. Eigenschaften der asiatischen Unternehmen

Vieles, was Du beschreibst, wäre in vielen deutschen Unternehmen ähnlich. Anwesenheit ist wichtig, Hierarchien sind zu beachten, es wird viel berichtet und aufbereitet, überschüssiges Berichtswesen verdrängt zum Teil sinnvolles Tagesgeschäft. Mir ist allerdings auch bekannt, dass kaum jemand Englisch spricht und dass Karriere für einen Nicht-Japaner fast unmöglich ist (erinnert an Frankreich). Zwei Gründe, weshalb ich niemals in so einem Unternehmen arbeiten wollte. Gibt ja genügend Alternativen in Europa.

"Schönen Gruß von einer, die seit 4 Jahren in einem japanischen
Unternehmen arbeitet"

Wieviele Karriereschritte hast Du denn in diesen vier Jahren gemacht? Oder steht der erste zumindest unmittelbar bevor? Man muss nicht alles schlecht finden, aber Karrierechancen sind doch faktisch null in dieser Konstellation.

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WiWi Gast

Re: Eure Meinung gefragt - japanische Unternehmenskultur

Interkulturelles Training ist völlig überbewertet. Du musst dich an das Unternehmen anpassen - und nicht umgekehrt. Und darüber hinaus müssten die Japaner darin eine Notwendigkeit sehen, was sie sehr wahrscheinlich nicht sehen, oder nicht sehen wollen. Ich weiß wovon ich spreche - war selbst ein paar Jahre in HH bei einem japanischen Unternehmen tätig.

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WiWi Gast

Re: Eure Meinung gefragt - japanische Unternehmenskultur

Ich arbeite selbst seit 4 Jahren in einem japanischen Unternehmen. Spreche auch Japanisch und habe über die Jahre hinweg auch ca. 2 Jahre in Japan verbracht. Das ich bei der Firma gelandet bin, war aber purer Zufall, ich habe keinen Job mit direktem Japan bezug und mich damals auch nicht explizit nach japanischen Firmen umgesehen. Ich denke, man kann also sagen, dass ich die Kultur recht gut kenne.

Zunächst in Japan ist es tatsächlich üblich, dass niemand vor dem Chef geht bzw. man oft auch noch nach der Arbeit gemeinsam den ganzen Abend verbringt. 18 Uhr ist für japanische Verhältnis relativ früh um nach Hause zu gehen. Man sitzt oft bis 10 oder 11 Uhr Abends im Büro, so dass man noch den letzten Zug gegen 12 Uhr erwischt.

Gleichzeitig ist der ganze Haufen aber unglaublich zeitverschwenderisch aufgebaut. Es muss alles ewig und mit jedem abgestimmt werden, Entscheidungen von Einzelpersonen gibt es fast nicht.
Die Reports sind ebenso typisch gerade bei Junioren Mitarbeitern geht man davon aus, dass diese keinerlei Ahnung haben und streng angeleitet werden müssen. So ist es in Japan auch üblich, dass man nach der Uni (fast jeder dort studiert etwas außer man geht in die handwerkliche Richtung) durchläuft man in der Firma zumeist eine 3-4 jährige Trainingsphase. Diese ist dort auch oft bitter nötig, da ein japanischer Uni Absolvent häufig ungefähr die Selbstständigkeit eines 15 Jährigen im ersten Ausbildungsjahr an den Tag legt.

In meiner Firma ist dies nicht so stark ausgeprägt, da die meisten Chefs in Deutschland bzw. Europa dann auch eher aus der Region kommen. Trotzdem haben wir einige japanische Kollegen die für zwei, drei Jahre vor Ort sind bei uns zeigt sich nun der gegenteilige Effekt entweder sie verzweifeln hier total weil nicht alles so läuft wie sie es gewohnt sind oder sie passen sich relativ schnell an und haben dann den erneuten Kulturshock wenn es zurück nach Tokyo geht.

Generell würde ich dir aber raten die Firma zu wechseln. Wenn die Kultur so extrem japanisch geprägt ist, wirst du dort sowieso keine großen Karrierechancen haben. Japaner arbeiten normalerweise ein Leben lang für die gleiche Firma dort gibt es auch feste Aufstiegspläne so dass quasi ein Jahrgang der Firma (dort fangen alle im April bei der Firma nach dem Studium an) immer gleichzeitig die Hirarchie hochrückt bis ein gewisses Level erreicht wird wo es dann nur noch für wenige weiter geht. Problem ist nun dass man Ausländern immer unterstellt, nicht so loyal zur Firma zu sein und sie deshalb aus diesem Rythmus gleich ausnimmt oder du relativ bald an eine gläserne Ausländerdecke stösst.

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WiWi Gast

Re: Eure Meinung gefragt - japanische Unternehmenskultur

Das ist genau das richtige für mich. Welche Firma ist das?
TS-ler Bitte Firmennamen Mailen rfulton@ymail.com

Von den Japanern kann man sich eine ganz schöne Scheibe abschneiden. Ok. Zu Tode arbeiten mal außen vor. Übrigends nach 18:00Uhr aus dem Büro ist für UB´s völlig normal. Alles andere davor ist: "Mahlzeit"

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WiWi Gast

Re: Eure Meinung gefragt - japanische Unternehmenskultur

Ich habe das Training empfohlen.

In einem solchen Training geht es nicht darum, zu bewerten, ob etwas gut oder schlecht ist und ob sich eine GmbH an Gesetze hält oder nicht oder inwiefern ein ausländischer Konzern die jeweiligen lokalen Eigenheiten beachten muss und soll. Es geht eben nicht um die plumpen Pauschalzuweigungen wie hier von anderen geschrieben.

Bei einem solchen Training geht es darum, den anderen mit seinem kulturellen Hintergrund besser zu verstehen. Bei der Schilderung des TE scheint mir, dass du dir über die Unterschiede gar nicht im Klaren bist. Warum handelt der andere so und nicht so, wie du es gewohnt bist? Das hat oftmals weniger mit der Person an sich zu tun als mehr mit dem kulturellen Hintergrund.

Wenn du dir Wissen in dem Bezug angeeignet hast (vll würden sogar 1-2 Bücher dazu reichen), kannst du immer noch eine Bewertung anstellen, ob diese Kultur eine ist, mit der du dich arrangieren kannst. Oder auch nicht.

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WiWi Gast

Re: Eure Meinung gefragt - japanische Unternehmenskultur

Nach 18 Uhr aus dem Büro find ich aber auch normal. Selbst wenn es nichts zu tun gibt.

Natürlich ist eine Regel keine solche ohne Ausnahmen.

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DAX Einkäufer

Re: Eure Meinung gefragt - japanische Unternehmenskultur

"Nach 18 Uhr aus dem Büro find ich aber auch normal. Selbst wenn es nichts zu tun gibt."

Fand ich auch mal normal, damals. Irgendwann merkt man, wie hirnlos diese Einstellung ist. Wenn es dafür wenigstens einen Karriereaufstieg gibt, aber ohne Perspektiven!? Muss man ganz schön doof sein, sowas mitzumachen.

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WiWi Gast

Re: Eure Meinung gefragt - japanische Unternehmenskultur

Ich hab mal gelesen, dass die Japaner gar nicht so krass arbeiten wie es immer von außen aussieht. Zwar viele Stunden schieben, aber teilweise davon 50-80% rumsitzen und sogar schläfchen im Büro halten.

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WiWi Gast

Re: Eure Meinung gefragt - japanische Unternehmenskultur

Ich bin kein TE, aber bin als Deutsch-Koreaner in einem koreanischen Unternehmen.

Mein Senf dazu:
Es gibt positive und negative Dinge im Leben. So ist es in jedem Unternehmen.

Vorteil:
-Sie legen viel Wert auf Learning by Doing. Dass sie gezielt deutschsprachige Koreaner suchen, kann ich 1000% bestätigen.
Es gibt einige/fast alle Koreaner bei uns, die nur wegen der Sprache runtergekommen sind (Ich eigentlich auch).
Dann wird man ohne eine detaillerte Einarbeitung einfach mal ins kalte Wasser geworfen und dann fängt das Leben richtig an.

-Trotz Leistungsschwäche sind koreanische Manager sehr nachgiebig. Sie regen sich zwar auf, wenn man ständig eine schwache Leistung zeigt, aber Entlassen/Kündigen käme nie in Option.

Nachteil:

-Sie erwarten, dass man arbeitet wie Koreaner.
-Wer Urlaubstage nimmt, muss aufpassen. Eine zweiwöchige Privatreise kann man vergessen.
-Es wird immer gepuscht und Druck kommt aus Korea. Das spürt man immer wieder.
-Auch in guten Zeiten ist der Druck immer vorhanden als Vorsichtigsmaßnahme. Man muss immer mit offenen Augen arbeiten.
-Kommunikationsschwierigkeiten mit europäischen Mitarbeitern
-Sie behandeln tatsächlich koreanische (auch deutschsprachige Koreaner) Mitarbeiter anders.

Viele koreanischen Manager bei uns sind jung und gerade Vater geworden. Sie genießen eher entspannte Arbeitszeiten in Europa. Allerdings kann man wie ich Pech haben, denn mein koreanischer Manager ist ein Arbeitstier und erwartet eine schnelle Reaktion "schnell! schnell!".

Kein Wunder, dass mein koreanischer Manager nicht so beliebt ist. Aber ich hoffe natürlich, dass ich Glück habe und nach 1.5 Jahren einen freundlichen Manager bekomme.
Es kann aber auch gewaltig schief gehen.

antworten
WiWi Gast

Re: Eure Meinung gefragt - japanische Unternehmenskultur

An die Dame, die seit 4 Jahren in einem japanischen Unternehmen arbeitet:

Es kommt sicherlich auf die Branche an, aber ich arbeite bei einem Autozulieferer und habe viel mit koreanischen Lieferanten und Autobauern (Hyundai/Kia) zu tun.
Glaub mir: Sie sind technisch nicht so fortschritten, wie manche behaupten.

Wenn es um technische Diskussionen geht, dann können sie meistens nicht mithalten. Sie haben einfach keine Grundlagen und kein Basiswissen dafür.
Warum?

Aus meiner Beobachtung gibt es in koreanischen Unternehmen keine Fachexperten.
In einer Abteilung werden Manager ständig gewechselt. Jemand, der 4 Jahre im Automotivebereich war, ist jetzt plötzlich im TV Bereich.....

Korea/Japan haben eine gewaltige Entwicklung hinter sich, aber was Korea/Japan kann, konnten Deutsche längst vor Jahren....

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WiWi Gast

Re: Eure Meinung gefragt - japanische Unternehmenskultur

"Wenn ihr die asiatische Unternehmenskulturen für so schlecht haltet,
dann schaut euch mal an, was Südkorea in den letzten Jahr-
zehnten für eine Entwicklung gemacht hat. Das ist krasser als
Deutschland in den 50ern und 60ern und außerdem haben's die
Koreaner aus eigener Kraft geschafft."

Das ist sachlich falsch. Korea hat sich sehr stark am japanischen Modell des Entwicklungsstaates angelehnt, das sich wiederum vor allem der BRD und den USA orientierte. "Krass" ist keine sinnvolle analytische Kategorie und Dein Absatz für mich daher wenig überzeugend.

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