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Berufseinstieg: Wo & WieHigh Potentials

High Performer VS Low Performer und wo sind eigentlich die Mid-Performer?

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WiWi Gast

High Performer VS Low Performer und wo sind eigentlich die Mid-Performer?

So langsam nervt es, dass immer wieder Themen in der gleichen High- / Low-Performer Diskussion enden, bzw. dies regelmäßig als Argument für oder gegen etwas eingesetzt wird.

Da es sich um zwei grundlegend unterschiedliche Einstellungen zu handeln scheint, fände ich es sehr spannend, diese hier in konzentrierter Form zu diskutieren.

An dieser Stelle halte ich es auch für sinnvoll den Mid-Performer, den ich komischerweise noch gar nicht in diesem Forum angetroffen habe, zu beschreiben.

Ein paar Fragen zum Anstoß:

  • Warum sind die meisten scheinbar so extrem?
  • Zählt sich jemand zu den Mid-Performern?
  • Was gilt in der Unternehmenswelt als High/Low?
  • Was gilt in der Privatwelt als High/Low?
  • Schließen die beiden einander aus und generieren so den Mid-Performer?
antworten
WiWi Gast

Re: High Performer VS Low Performer und wo sind eigentlich die Mid-Performer?

  1. Es macht nicht immer Spaß, sich nicht ganz oben einzuordnen: Ich will mir doch nicht vorwerfen, Fehler gemacht zu haben.

  2. In meiner Schulischen Laufbahn bin ich "B-Ware":

    • Abitur 2,0 (2005 G9 in Bayern, beste 20%)
    • Dax30: duales Studium an der FH: Dipl. mit 1,7 (beste 30%)
    • berufsbegleitender Master (FH) mit 1,7 (beste 20%)
  3. Dafür gibt es bei uns Zielvereinbarungen.

  4. Das ist sehr subjektiv und stark vom Umfeld abhängig.
    Es können genannt werden: Freund/in, Mann/Frau, Kinder, Familie, Hund, Katze, Maus..., Wohneigentum, Haus und Garten, passives Einkommen, Freundeskreis, Hobbies, Auto, Bildungsstand, Abschlüsse, Titel, Erfolg und Macht, Vereinszugehörigkeiten (Sport, Ehrenämter, Rotary...) uvm.

  5. Nein, tun sie nicht: Wenn du auf die wesentlichen Faktoren achtest, reichen entsprechende Stundenzahlen für Erfolg aus. Ich habe z.B. in meiner Jugend erleben dürfen, wie die Väter (Arbeiter) von Freunden ihre viele Freizeit mit Quatsch verbracht haben, während sich mein Vater (Hohe Führungskraft) trotz 70-h-Wochen seine Freizeit exklusiv mit uns Kindern verbracht hat...
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WiWi Gast

Re: High Performer VS Low Performer und wo sind eigentlich die Mid-Performer?

WiWi Gast schrieb am 13.11.2017:

So langsam nervt es, dass immer wieder Themen in der gleichen High- / Low-Performer Diskussion enden, bzw. dies regelmäßig als Argument für oder gegen etwas eingesetzt wird.

Da es sich um zwei grundlegend unterschiedliche Einstellungen zu handeln scheint, fände ich es sehr spannend, diese hier in konzentrierter Form zu diskutieren.

An dieser Stelle halte ich es auch für sinnvoll den Mid-Performer, den ich komischerweise noch gar nicht in diesem Forum angetroffen habe, zu beschreiben.

Ein paar Fragen zum Anstoß:

  • Warum sind die meisten scheinbar so extrem?
  • Zählt sich jemand zu den Mid-Performern?
  • Was gilt in der Unternehmenswelt als High/Low?
  • Was gilt in der Privatwelt als High/Low?
  • Schließen die beiden einander aus und generieren so den Mid-Performer?

Hier HiPo als MiPo getarnt:

War immer Klassenbester. Abi wegen extremen Stress zuhause und viel gekifft verhauen (2.3) obwohl ich im ersten Semester bei 1.4 stand und Bester im gesamten Zug (~120 Abiturienten) war.

Bachelor + Master wieder top im guten 1er

Jetzt kommt der Schlag: im Beruf ist das alles total egal

Da kommt der MiPo von der BA daher und schleimt die Geschäftsführung voll ist ein Orga-Talent und kennt alle Termine auswendig. Damit beeindruckt er die Geschäftsführung dermaßen, dass er total als HiPo durchgeht. Finden die halt geil wenn die ihn einfach irgendwas fragen und er sagt: "Herr x hat dazu am 5.11.2017 y geschrieben"

antworten
WiWi Gast

Re: High Performer VS Low Performer und wo sind eigentlich die Mid-Performer?

WiWi Gast schrieb am 13.11.2017:

WiWi Gast schrieb am 13.11.2017:

So langsam nervt es, dass immer wieder Themen in der gleichen High- / Low-Performer Diskussion enden, bzw. dies regelmäßig als Argument für oder gegen etwas eingesetzt wird.

Da es sich um zwei grundlegend unterschiedliche Einstellungen zu handeln scheint, fände ich es sehr spannend, diese hier in konzentrierter Form zu diskutieren.

An dieser Stelle halte ich es auch für sinnvoll den Mid-Performer, den ich komischerweise noch gar nicht in diesem Forum angetroffen habe, zu beschreiben.

Ein paar Fragen zum Anstoß:

  • Warum sind die meisten scheinbar so extrem?
  • Zählt sich jemand zu den Mid-Performern?
  • Was gilt in der Unternehmenswelt als High/Low?
  • Was gilt in der Privatwelt als High/Low?
  • Schließen die beiden einander aus und generieren so den Mid-Performer?

Hier HiPo als MiPo getarnt:

War immer Klassenbester. Abi wegen extremen Stress zuhause und viel gekifft verhauen (2.3) obwohl ich im ersten Semester bei 1.4 stand und Bester im gesamten Zug (~120 Abiturienten) war.

Bachelor + Master wieder top im guten 1er

Jetzt kommt der Schlag: im Beruf ist das alles total egal

Da kommt der MiPo von der BA daher und schleimt die Geschäftsführung voll ist ein Orga-Talent und kennt alle Termine auswendig. Damit beeindruckt er die Geschäftsführung dermaßen, dass er total als HiPo durchgeht. Finden die halt geil wenn die ihn einfach irgendwas fragen und er sagt: "Herr x hat dazu am 5.11.2017 y geschrieben"

Jetzt kommt wirklich der Schlag: Vielleicht bist du mit deinen Kompetenzen und in deinem Unternehmen nur ein "MiPo"?
Was helfen dir deine vielen PS, wenn davon nichts wirksam auf der Straße landet?
Selbstreflexion 1: An deinem Abi bist du schuld.
Selbstreflexion 2: Scheinbar musst du auch "nur" Organisieren und Daten auswendig lernen, schon klappt es auch bei dir. Falls das nicht geht, musst du dir eingestehen, dass der "Schleimer" mehr auf dem Kasten hat als du.

Erst liefern, dann fordern.
Gehalt folgt Leistung.

antworten
WiWi Gast

Re: High Performer VS Low Performer und wo sind eigentlich die Mid-Performer?

WiWi Gast schrieb am 14.11.2017:

WiWi Gast schrieb am 13.11.2017:

WiWi Gast schrieb am 13.11.2017:

So langsam nervt es, dass immer wieder Themen in der gleichen High- / Low-Performer Diskussion enden, bzw. dies regelmäßig als Argument für oder gegen etwas eingesetzt wird.

Da es sich um zwei grundlegend unterschiedliche Einstellungen zu handeln scheint, fände ich es sehr spannend, diese hier in konzentrierter Form zu diskutieren.

An dieser Stelle halte ich es auch für sinnvoll den Mid-Performer, den ich komischerweise noch gar nicht in diesem Forum angetroffen habe, zu beschreiben.

Ein paar Fragen zum Anstoß:

  • Warum sind die meisten scheinbar so extrem?
  • Zählt sich jemand zu den Mid-Performern?
  • Was gilt in der Unternehmenswelt als High/Low?
  • Was gilt in der Privatwelt als High/Low?
  • Schließen die beiden einander aus und generieren so den Mid-Performer?

Hier HiPo als MiPo getarnt:

War immer Klassenbester. Abi wegen extremen Stress zuhause und viel gekifft verhauen (2.3) obwohl ich im ersten Semester bei 1.4 stand und Bester im gesamten Zug (~120 Abiturienten) war.

Bachelor + Master wieder top im guten 1er

Jetzt kommt der Schlag: im Beruf ist das alles total egal

Da kommt der MiPo von der BA daher und schleimt die Geschäftsführung voll ist ein Orga-Talent und kennt alle Termine auswendig. Damit beeindruckt er die Geschäftsführung dermaßen, dass er total als HiPo durchgeht. Finden die halt geil wenn die ihn einfach irgendwas fragen und er sagt: "Herr x hat dazu am 5.11.2017 y geschrieben"

Jetzt kommt wirklich der Schlag: Vielleicht bist du mit deinen Kompetenzen und in deinem Unternehmen nur ein "MiPo"?
Was helfen dir deine vielen PS, wenn davon nichts wirksam auf der Straße landet?
Selbstreflexion 1: An deinem Abi bist du schuld.
Selbstreflexion 2: Scheinbar musst du auch "nur" Organisieren und Daten auswendig lernen, schon klappt es auch bei dir. Falls das nicht geht, musst du dir eingestehen, dass der "Schleimer" mehr auf dem Kasten hat als du.

Erst liefern, dann fordern.
Gehalt folgt Leistung.

Wollte damit eigentlich nur sagen, dass HiPo ab dem Berufseinstieg neu definiert wird. Und zum Thema Selbstreflexion: Meine Stärken sind zur Zeit nicht sehr gut anwendbar richtig, ob ich MiPo oder was weiß ich was bin ist dabei total egal.

OT
Komischerweise werden aber nicht immer die fleißigen Bienchen zu Chefs

antworten
WiWi Gast

Re: High Performer VS Low Performer und wo sind eigentlich die Mid-Performer?

WiWi Gast schrieb am 14.11.2017:

Wollte damit eigentlich nur sagen, dass HiPo ab dem Berufseinstieg neu definiert wird. Und zum Thema Selbstreflexion: Meine Stärken sind zur Zeit nicht sehr gut anwendbar richtig, ob ich MiPo oder was weiß ich was bin ist dabei total egal.

OT
Komischerweise werden aber nicht immer die fleißigen Bienchen zu Chefs

Dann passt das ja. Selbstreflexion: Haken.
Jetzt ist eben die Frage, wie die das - deinen Worten nach - funktionierende Ding zwischen deinen Ohren zu deinem beruflichen Vorteil nutzt...?!

Ja, Fleiß und Intellekt sind überbewertet.
Das kann man an einem aktuellen Threads adäquat nachschlagen (Stichwort: Networking).

antworten
WiWi Gast

Re: High Performer VS Low Performer und wo sind eigentlich die Mid-Performer?

Ich persönlich denke von mir, dass ich durchaus das Zeug zu einem High-Performer habe... bin auch zunächst diesen Weg eingeschlagen nach der Uni.

Ich steh mir schlussendlich aber immer selbst im Weg - da ich letztendlich absolut keine Lust auf Erfolg im Unternehmen und Karriere habe. Es interessiert mich einfach nicht. Ich möchte spannenden Aufgaben nachgehen - aber Macht, Geld und Position x reizt mich nicht die Bohne. Dafür habe ich privat sehr viele Ambitionen: Sport, meinen Hobbies nachgehen und den Nachwuchs so viel es geht aufwachsen sehen.
Dazu an den Poster weiter oben: Ich weiß, was du meinst, mit den Arbeitvätern, die zwar bei der 35h-Woche viel Zeit für anderes haben, das aber nicht so gut nutzen. Die Alternative muss ja nicht zwangsläufig die 70h-Woche mit Quality Time sein - ich strebe da eher so die 40h-Woche an und möchte die Zeit dann auch gut nutzen mit meiner Familie.

antworten
WiWi Gast

Re: High Performer VS Low Performer und wo sind eigentlich die Mid-Performer?

WiWi Gast schrieb am 15.11.2017:

Ich persönlich denke von mir, dass ich durchaus das Zeug zu einem High-Performer habe... (...) da ich letztendlich absolut keine Lust auf Erfolg im Unternehmen und Karriere habe. Es interessiert mich einfach nicht.

Das ist für mich leider ein eklatanter Widerspruch: Ein Talent ist für mich jemand, der sich noch entwickeln lässt und sich entwickeln will. Jemand "der durchaus das Zeug zu einem High-Performer hat". Aber auch jemand der Bock hat, der - verzeiht mir den Ausdruck - richtig geil auf Erfolg ist.

Dazu an den Poster weiter oben: Ich weiß, was du meinst, mit den Arbeitvätern, die zwar bei der 35h-Woche viel Zeit für anderes haben, das aber nicht so gut nutzen. Die Alternative muss ja nicht zwangsläufig die 70h-Woche mit Quality Time sein - ich strebe da eher so die 40h-Woche an und möchte die Zeit dann auch gut nutzen mit meiner Familie.

Das verstehe ich durchaus: Ich strebe auch die 40-h-Woche an, muss aber Abstriche machen, weil ich vor allem Bock habe, noch etwas im beruflichen Umfeld zu erreichen. Ich will gar nicht daran denken und darüber grübeln, wie die Alternative aussieht:

Könnte ich in 40 Jahren noch dieselben "spannenden" Aufgaben wie heute machen? Niemals.

Könnte ich akzeptieren, dass ungebildete, aber fleißige Nachwüchse an mir vorüberziehen und mich führen, nur weil sie wollen und ich nicht? Keine Sekunde.

antworten
WiWi Gast

Re: High Performer VS Low Performer und wo sind eigentlich die Mid-Performer?

WiWi Gast schrieb am 15.11.2017:

Ich steh mir schlussendlich aber immer selbst im Weg - da ich letztendlich absolut keine Lust auf Erfolg im Unternehmen und Karriere habe. Es interessiert mich einfach nicht. Ich möchte spannenden Aufgaben nachgehen - aber Macht, Geld und Position x reizt mich nicht die Bohne

Da fragt man sich aber unweigerlich, warum du A BWL studiert hast und was du B in einem Forum wie diesem treibst. :P

antworten
WiWi Gast

Re: High Performer VS Low Performer und wo sind eigentlich die Mid-Performer?

Dass das mit dem BWL-Studium ein Griff ins Klo war, ist mir mittlerweile auch klar geworden ;) Wobei... vielleicht nich mal so sehr... meine Fähigkeiten können total nützlich sein - aber ich möchte dies nicht (mehr) in einem großen Unternehmen einsetzen. Dafür bin ich mir eigentlich zu schade.

WiWi Gast schrieb am 15.11.2017:

WiWi Gast schrieb am 15.11.2017:

Ich steh mir schlussendlich aber immer selbst im Weg - da ich letztendlich absolut keine Lust auf Erfolg im Unternehmen und Karriere habe. Es interessiert mich einfach nicht. Ich möchte spannenden Aufgaben nachgehen - aber Macht, Geld und Position x reizt mich nicht die Bohne

Da fragt man sich aber unweigerlich, warum du A BWL studiert hast und was du B in einem Forum wie diesem treibst. :P

antworten
WiWi Gast

Re: High Performer VS Low Performer und wo sind eigentlich die Mid-Performer?

#snowflake #unicorn

WiWi Gast schrieb am 16.11.2017:

Dass das mit dem BWL-Studium ein Griff ins Klo war, ist mir mittlerweile auch klar geworden ;) Wobei... vielleicht nich mal so sehr... meine Fähigkeiten können total nützlich sein - aber ich möchte dies nicht (mehr) in einem großen Unternehmen einsetzen. Dafür bin ich mir eigentlich zu schade.

WiWi Gast schrieb am 15.11.2017:

WiWi Gast schrieb am 15.11.2017:

Ich steh mir schlussendlich aber immer selbst im Weg - da ich letztendlich absolut keine Lust auf Erfolg im Unternehmen und Karriere habe. Es interessiert mich einfach nicht. Ich möchte spannenden Aufgaben nachgehen - aber Macht, Geld und Position x reizt mich nicht die Bohne

Da fragt man sich aber unweigerlich, warum du A BWL studiert hast und was du B in einem Forum wie diesem treibst. :P

antworten
WiWi Gast

Re: High Performer VS Low Performer und wo sind eigentlich die Mid-Performer?

Ich bin so was von Mid-Performer.

Habe ne 38h Woche, ich arbeite 40h. Ich bekomme meine Aufgaben, erledige diese, vll. mach ich noch etwas mehr als ich müsste, aber das wars.

Möchte eig. nicht zwingend in eine Führungsposition, aber so in die höchste Stufe vom IGM Tarif landen bei nem anspruchsvollen Job, bei dem man nicht burnout gefährdet ist.

Könnte definitiv auch High-Performer werden, aber die Zeit und das Geld ist es mir echt nicht wert.

antworten
WiWi Gast

Re: High Performer VS Low Performer und wo sind eigentlich die Mid-Performer?

So - genau diese Einstellung habe ich auch - und oben schon geschrieben.

Ist doch gut :)

Im ernst: Ich habe aktuell eine Stabsstelle in einem 5.000 Mann-Unternehmen inne und bekomme in meiner Position quasi alles mit, was im Vorstand und in den Geschäftsführungen so passiert. Man muss sich diesen Scheiß schon antun wollen. Sehr viel Druck, sehr viel menschliche Abgründe, Intrigen, Unehrlichkeit und unternehmerisch notwendige Entscheidungen können von den Verantwortlichen teils gar nicht getroffen werden. Das ist nicht zwingend eine Welt, in die man eintreten wollen muss... High-performer hin oder her. Diese Welt hat auch krasse Nachteile und ich bin zu dem Schluss gekommen, dass ich einfach absolut keinen Spaß dort hätte. Geld hin oder her. Die Gestaltungsmöglichkeiten sind da oben nicht unbedingt die größten.

WiWi Gast schrieb am 17.11.2017:

Ich bin so was von Mid-Performer.

Habe ne 38h Woche, ich arbeite 40h. Ich bekomme meine Aufgaben, erledige diese, vll. mach ich noch etwas mehr als ich müsste, aber das wars.

Möchte eig. nicht zwingend in eine Führungsposition, aber so in die höchste Stufe vom IGM Tarif landen bei nem anspruchsvollen Job, bei dem man nicht burnout gefährdet ist.

Könnte definitiv auch High-Performer werden, aber die Zeit und das Geld ist es mir echt nicht wert.

antworten
WiWi Gast

Re: High Performer VS Low Performer und wo sind eigentlich die Mid-Performer?

So - genau diese Einstellung finde ich regelrecht schrecklich:

Ihr seid keine High-Performer oder -Potentials, sondern bestenfalls hochveranlagte "Mitschwimmer". Intelligenz hin oder her, wer bei anderen oder im allgemeinen Missstände entdeckt und nicht abstellt, der hat nichts, aber auch gar nichts mit High-Performance zu tun.
Als High-Potential gestalte ich mein Umfeld so um, dass es funktioniert und ich erfolgreich arbeiten kann. Dann werde ich ein High-Performer. Das ist der "Trick".

Alles andere sind Sachbearbeiter, Beamten, Verwalter... und das meine ich nicht böse, sondern das sehe ich tagtäglich: Jeder weiß im Nachhinein alles besser. Wenn ich dann frage, warum dann vorher niemand interveniert hat, herrscht großes Schweigen im Walde.

WiWi Gast schrieb am 17.11.2017:

So - genau diese Einstellung habe ich auch - und oben schon geschrieben.

(...) Sehr viel Druck, sehr viel menschliche Abgründe, Intrigen, Unehrlichkeit und unternehmerisch notwendige Entscheidungen können von den Verantwortlichen teils gar nicht getroffen werden. Das ist nicht zwingend eine Welt, in die man eintreten wollen muss...

WiWi Gast schrieb am 17.11.2017:

Könnte definitiv auch High-Performer werden, aber die Zeit und das Geld ist es mir echt nicht wert.

antworten
WiWi Gast

Re: High Performer VS Low Performer und wo sind eigentlich die Mid-Performer?

WiWi Gast schrieb am 17.11.2017:

So - genau diese Einstellung finde ich regelrecht schrecklich:

Ihr seid keine High-Performer oder -Potentials, sondern bestenfalls hochveranlagte "Mitschwimmer". Intelligenz hin oder her, wer bei anderen oder im allgemeinen Missstände entdeckt und nicht abstellt, der hat nichts, aber auch gar nichts mit High-Performance zu tun.
Als High-Potential gestalte ich mein Umfeld so um, dass es funktioniert und ich erfolgreich arbeiten kann. Dann werde ich ein High-Performer. Das ist der "Trick".

Alles andere sind Sachbearbeiter, Beamten, Verwalter... und das meine ich nicht böse, sondern das sehe ich tagtäglich: Jeder weiß im Nachhinein alles besser. Wenn ich dann frage, warum dann vorher niemand interveniert hat, herrscht großes Schweigen im Walde.

WiWi Gast schrieb am 17.11.2017:

So - genau diese Einstellung habe ich auch - und oben schon geschrieben.

(...) Sehr viel Druck, sehr viel menschliche Abgründe, Intrigen, Unehrlichkeit und unternehmerisch notwendige Entscheidungen können von den Verantwortlichen teils gar nicht getroffen werden. Das ist nicht zwingend eine Welt, in die man eintreten wollen muss...

WiWi Gast schrieb am 17.11.2017:

Könnte definitiv auch High-Performer werden, aber die Zeit und das Geld ist es mir echt nicht wert.

Wann gibst du die Bachelor ab?

antworten
WiWi Gast

Re: High Performer VS Low Performer und wo sind eigentlich die Mid-Performer?

Ich zähle mich persönlich auch zu den MidPerformern.

Meine schulischen Leistungen war stets ziemlich bescheiden, ich hab einfach nicht gelernt. Niemals. Habe trotzdem mein Abi gemacht mit 3,0.
Danach eine Banklehre, wo ich ohne lernen der Beste in der Truppe aus 30 Abiturienten war.
Dachte mir ich ziehe das im Studium ebenfalls so durch, bin damit aber erstmal ordentlich auf die Schnauze geflogen, da im Studium gar nicht lernen einfach nicht funktioniert hat.
Habe dann das Studium eben mit dem Prinzip Min-Max durchgezogen und Bachelor mit 3,0 abgeschlossen.

Nun habe ich immer fleißig nebenher gearbeitet in relevanten Positionen als Werkstudent. Zum einen weil ich was lernen wollte, aber noch viel wichtiger, weil ich keinen cent von meinen Eltern gesehen habe und kein Bafög bekommen habe. (Schwierige Situation)
Durch diese Werkstudentenjobs bin ich aber später dann in einer TierX Beratung eingestiegen. Gehalt mit 48k war für einen Bachelorabschluss recht ordentlich und ich habe mich dort schnell weiterentwickeln können.

Ich bereu meinen Weg keine Sekunde, bin nicht neidisch auf die Leute aus meinem Jahrgang, die jetzt bei JP Morgan, McKinsey oder auch nur bei PwC, KPMG ihre 60 Stunden + abrackern.
Ich mache meine 40-45 Stunden die Woche, habe schöne Benefits und die Gehaltsentwicklung mit ca. 5-10% jährlich ist auch top, bin täglich spätestens um 18-19 Uhr Zuhause/im Hotel und habe noch Zeit für die wichtigen Dinge im Leben.

antworten
WiWi Gast

Re: High Performer VS Low Performer und wo sind eigentlich die Mid-Performer?

WiWi Gast schrieb am 17.11.2017:

Wann gibst du die Bachelor ab?

Eine fast richtig formulierte These ohne Beweis und Konklusion und ohne Bezug zum Inhalt meiner Aussagen. Wenn du so arbeitest, ist Mid-Performer hochgegriffen.

Ich weiß, dass eine deutliche Ansage ungewollt ist und dass es auch niemand mehr gewohnt ist, aber so funktioniert die wirkliche Welt. Du hast Leute, die erreichen Ergebnisse und du hast "die Anderen".

antworten
WiWi Gast

Re: High Performer VS Low Performer und wo sind eigentlich die Mid-Performer?

WiWi Gast schrieb am 17.11.2017:

WiWi Gast schrieb am 17.11.2017:

Wann gibst du die Bachelor ab?

Eine fast richtig formulierte These ohne Beweis und Konklusion und ohne Bezug zum Inhalt meiner Aussagen. Wenn du so arbeitest, ist Mid-Performer hochgegriffen.

Ich weiß, dass eine deutliche Ansage ungewollt ist und dass es auch niemand mehr gewohnt ist, aber so funktioniert die wirkliche Welt. Du hast Leute, die erreichen Ergebnisse und du hast "die Anderen".

Wann erreichst du Ergebnisse?

antworten
WiWi Gast

Re: High Performer VS Low Performer und wo sind eigentlich die Mid-Performer?

WiWi Gast schrieb am 17.11.2017:

Wann erreichst du Ergebnisse?

Ändert die Antwort auf diese Frage die Wahrheit meiner Argumentation?

antworten
WiWi Gast

Re: High Performer VS Low Performer und wo sind eigentlich die Mid-Performer?

In dem Konstrukt "High-/Low-Performer" gibt es keine Mid-Performer. Mid-Performer werden in diesem Modell zu den Low-Performern gezählt.

antworten
WiWi Gast

Re: High Performer VS Low Performer und wo sind eigentlich die Mid-Performer?

WiWi Gast schrieb am 18.11.2017:

WiWi Gast schrieb am 17.11.2017:

Wann erreichst du Ergebnisse?

Ändert die Antwort auf diese Frage die Wahrheit meiner Argumentation?

Kannst du dir den Philosophiekurs anrechnen lassen?

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