DieManager von Morgen WiWi-TReFF.de - Zeitung & Forum für Wirtschaftsstudium & Karriere
Berufseinstieg: Wo & WieImmobilienpreise

Keine Immobilien keine Motivation mehr zum Arbeiten

Autor
Beitrag
WiWi Gast

Keine Immobilien keine Motivation mehr zum Arbeiten

Hallo Wiwitreff mittlerweile arbeite ich seit 9 Jahren in München und ich warte schon seit 9 Jahren auf einen Fall der Preise hier aber egal wieviel ich anspare (durch Verzicht), die Preissteigerungen machen das Ersparte mehr als wett.

Wem geht es ähnlich hier?

antworten
WiWi Gast

Keine Immobilien keine Motivation mehr zum Arbeiten

Warum nicht flexibel sein und woanders sich einen Job suchen oder sich mit etwas selbständig machen, wo man ortsunabhängig ist?

antworten
WiWi Gast

Keine Immobilien keine Motivation mehr zum Arbeiten

WiWi Gast schrieb am 04.05.2020:

Warum nicht flexibel sein und woanders sich einen Job suchen oder sich mit etwas selbständig machen, wo man ortsunabhängig ist?

Woanders wo es gute Jobs gibt ist es kaum billiger

antworten
WiWi Gast

Keine Immobilien keine Motivation mehr zum Arbeiten

WiWi Gast schrieb am 02.05.2020:

Hallo Wiwitreff mittlerweile arbeite ich seit 9 Jahren in München und ich warte schon seit 9 Jahren auf einen Fall der Preise hier aber egal wieviel ich anspare (durch Verzicht), die Preissteigerungen machen das Ersparte mehr als wett.

Wem geht es ähnlich hier?

Ja mir geht es da sehr ähnlich. Wohne jetzt im Umland mit 30-40 min Zugabbindung aber selbst hier wollen sie Neubau Doppelhaushälften mit Mini Garten für 720k euro verkaufen und der qm Bauland mit Altbestand geht für 700-800 euro weg.. Ist alles einfach mega frustrierend. Meiner Meinung nach fallen im Zeitraum 10 Jahre die Preise, da wir Aktuell einfach die Spitze der Anzahl Haushalte erreicht haben. Sowohl die boomer bleiben in großen Wohnungen/ Häusern verharren als auch quasi jedes deren Kinder mittlerweile um die 30 ist und somit auch einen eigenen Haushalt benötigt.

antworten
WiWi Gast

Keine Immobilien keine Motivation mehr zum Arbeiten

WiWi Gast schrieb am 02.05.2020:

Hallo Wiwitreff mittlerweile arbeite ich seit 9 Jahren in München und ich warte schon seit 9 Jahren auf einen Fall der Preise hier aber egal wieviel ich anspare (durch Verzicht), die Preissteigerungen machen das Ersparte mehr als wett.

Wem geht es ähnlich hier?

Na dann mal Butter bei die Fische: Wie viel EK hast Du denn nach 9 Jahren angespart? Warum hast Du bisher nicht gekauft? Wie wohnst Du zur Zeit?

Sieh es mal so: Besser als wenn Du vor einem Jahr gekauft hättest und nun mit Corona nicht weißt ob Du die Raten auf Dauer aufbringen kannst ;-)

antworten
WiWi Gast

Keine Immobilien keine Motivation mehr zum Arbeiten

Woanders gibt es auch gute Jobs (definiere gut) und es ist billiger. München ist selbst weltweit ziemlich überbewertet was Immobilienpreise angeht. Da ist mieten meist billiger. Wenn man in Immobilien investieren und in München leben will, sollte man eher dort zur miete wohnen und woanders zur Anlage investieren. Die Corona induzierte Wirtschaftskrise wird sicher den Markt durcheinander würfeln. Orte wie München sind, wenn man Wert auf Wohneigentum legt, sicher mit eines der weniger geeigneten Orte zum Leben.

antworten
WiWi Gast

Keine Immobilien keine Motivation mehr zum Arbeiten

Wieso nicht vorher gekauft? Geld kostet aktuell irgendwas unter 1% die Preissteigerungen liegen darüber es kostet quasi nichts Immobilien zu kaufen

antworten
WiWi Gast

Keine Immobilien keine Motivation mehr zum Arbeiten

Vor 20 bis 30 Jahren rechnete man mit jährlichen Wertzuwächsen und Mietsteigerungen von 3% p.a. sowie sog. Steuervorteilen ...

Nützte trotzdem nichts, irgendwann sinken in jedem überhitzten Markt wieder die Preise. Sieht man aktuell gut bei Öl- und Gasförderern.

WiWi Gast schrieb am 06.05.2020:

Wieso nicht vorher gekauft? Geld kostet aktuell irgendwas unter 1% die Preissteigerungen liegen darüber es kostet quasi nichts Immobilien zu kaufen

antworten
know-it-all

Keine Immobilien keine Motivation mehr zum Arbeiten

WiWi Gast schrieb am 06.05.2020:

[...] es kostet quasi nichts Immobilien zu kaufen

Interessante Interpretation. Und ich habe immer gedacht eine Halbe Mio oder mehr für eine Immobilie in Düsseldorf wäre doch recht viel Geld. Aber getreu deiner Logik werde ich mir jetzt auch einfach einreden, dass es quasi fast umsonst ist.

antworten
WiWi Gast

Keine Immobilien keine Motivation mehr zum Arbeiten

WiWi Gast schrieb am 06.05.2020:

Wieso nicht vorher gekauft? Geld kostet aktuell irgendwas unter 1% die Preissteigerungen liegen darüber es kostet quasi nichts Immobilien zu kaufen

Genau deshalb kann es sich auch jeder leisten und macht es auch jeder.
Mit dem Argument wäre jeder Mieter absolut dumm, selbst wenn er nur 1.500 netto verdient. Wenn man solche Aussagen hört, dann weiß man, dass noch nie ernsthaft eine Immobilieninvestition durchgerechnet wurde.

antworten
WiWi Gast

Keine Immobilien keine Motivation mehr zum Arbeiten

WiWi Gast schrieb am 06.05.2020:

Wieso nicht vorher gekauft? Geld kostet aktuell irgendwas unter 1% die Preissteigerungen liegen darüber es kostet quasi nichts Immobilien zu kaufen

Der Zins liegt zwar fast bei Null (habe gerade 0,7 Prozent für 15 Jahre fest miterlebt), die Bank erwartet aber in der Regel 3% anfängliche Tilgung. Da bist du dann bei 1,0 Mio Kredit halt bei 37k im Jahr oder über 3k Rate im Monat. Muss man erstmal stemmen können. Und jetzt sag nicht, 1 Mio sei auch zu viel für eine Wohnung/ein Haus in München..

antworten
WiWi Gast

Keine Immobilien keine Motivation mehr zum Arbeiten

WiWi Gast schrieb am 06.05.2020:

WiWi Gast schrieb am 06.05.2020:

Wieso nicht vorher gekauft? Geld kostet aktuell irgendwas unter 1% die Preissteigerungen liegen darüber es kostet quasi nichts Immobilien zu kaufen

Der Zins liegt zwar fast bei Null (habe gerade 0,7 Prozent für 15 Jahre fest miterlebt), die Bank erwartet aber in der Regel 3% anfängliche Tilgung. Da bist du dann bei 1,0 Mio Kredit halt bei 37k im Jahr oder über 3k Rate im Monat. Muss man erstmal stemmen können. Und jetzt sag nicht, 1 Mio sei auch zu viel für eine Wohnung/ein Haus in München..

Nein ist es nicht. Es kommt auf die Wohnung an aber etwas großer ist man schnell bei einer Million.

Ich frage mich aber von welchem Einbruch man wieder ausgeht wenn die Preise im 25% Einbrechen ist man auf dem Niveau von vor 3-4 Jahren das ist angesichts einer typischen Haltedauer relativ irrelevant

antworten
WiWi Gast

Keine Immobilien keine Motivation mehr zum Arbeiten

Wenn der dergestalt finanzierte Immobilien - Blasenpreis zukünftig um 20% bis 30% sinkt, was nach den Erfahrungswerten der Vergangenheit nicht unrealistisch ist, muß man seine teure Rate trotzdem weiterbezahlen ....

WiWi Gast schrieb am 06.05.2020:

WiWi Gast schrieb am 06.05.2020:

Wieso nicht vorher gekauft? Geld kostet aktuell irgendwas unter 1% die Preissteigerungen liegen darüber es kostet quasi nichts Immobilien zu kaufen

Der Zins liegt zwar fast bei Null (habe gerade 0,7 Prozent für 15 Jahre fest miterlebt), die Bank erwartet aber in der Regel 3% anfängliche Tilgung. Da bist du dann bei 1,0 Mio Kredit halt bei 37k im Jahr oder über 3k Rate im Monat. Muss man erstmal stemmen können. Und jetzt sag nicht, 1 Mio sei auch zu viel für eine Wohnung/ein Haus in München..

antworten
WiWi Gast

Keine Immobilien keine Motivation mehr zum Arbeiten

Man braucht sich gar nicht die makroökonomischen Faktoren anschauen, egal in welche Richtung sie zeigen. Alleine der Fakt, dass sich selbst die Topverdiener einer Generation in den Ballungsräumen kein Eigentum mehr leisten können, muss zwangsläufig dazu führen, dass die Preise runtergehen.
Arbeite bei MBB in der Schweiz und selbst ich frage mich, wie ich mir in den Grossstädten noch Eigentum leisten soll, wenn ich mal wieder zurück nach DE möchte.

antworten
WiWi Gast

Keine Immobilien keine Motivation mehr zum Arbeiten

WiWi Gast schrieb am 06.05.2020:

Wenn der dergestalt finanzierte Immobilien - Blasenpreis zukünftig um 20% bis 30% sinkt, was nach den Erfahrungswerten der Vergangenheit nicht unrealistisch ist, muß man seine teure Rate trotzdem weiterbezahlen ....

Wieso nicht vorher gekauft? Geld kostet aktuell irgendwas unter 1% die Preissteigerungen liegen darüber es kostet quasi nichts Immobilien zu kaufen

Der Zins liegt zwar fast bei Null (habe gerade 0,7 Prozent für 15 Jahre fest miterlebt), die Bank erwartet aber in der Regel 3% anfängliche Tilgung. Da bist du dann bei 1,0 Mio Kredit halt bei 37k im Jahr oder über 3k Rate im Monat. Muss man erstmal stemmen können. Und jetzt sag nicht, 1 Mio sei auch zu viel für eine Wohnung/ein Haus in München..

Klar muss man die Rate weiter bezahlen. Aber man wohnt ja auch weiter drin und hat sich von Anfang an auf die Rate eingelassen. Also, wo ist das Problem?

antworten
WiWi Gast

Keine Immobilien keine Motivation mehr zum Arbeiten

WiWi Gast schrieb am 06.05.2020:

Man braucht sich gar nicht die makroökonomischen Faktoren anschauen, egal in welche Richtung sie zeigen. Alleine der Fakt, dass sich selbst die Topverdiener einer Generation in den Ballungsräumen kein Eigentum mehr leisten können, muss zwangsläufig dazu führen, dass die Preise runtergehen.
Arbeite bei MBB in der Schweiz und selbst ich frage mich, wie ich mir in den Grossstädten noch Eigentum leisten soll, wenn ich mal wieder zurück nach DE möchte.

Natürlich können sich die Topverdiener einer Generation noch Eigentum im Zentrum leisten. Einfach mal die Ansprüche runterschrauben und mit einer Zwei-Zimmer-Wohnung starten und/oder nicht im Szeneviertel suchen.

Keine Ahnung wie es in der Schweiz ist, aber in mehr oder weniger jeder deutschen Großstadt (außer München vielleicht) kannst Du so etwas für 300k kaufen. Da liegt die Rate dann um die 1.000 Euro.

antworten
WiWi Gast

Keine Immobilien keine Motivation mehr zum Arbeiten

WiWi Gast schrieb am 06.05.2020:

Klar muss man die Rate weiter bezahlen. Aber man wohnt ja auch weiter drin und hat sich von Anfang an auf die Rate eingelassen. Also, wo ist das Problem?

Das Problem liegt darin, einen nicht unerheblichen Teil seines Lebenseinkommens für den Gewinn eines anderen herzugeben. Vergleichbar jedoch wurden in Japan die seit den 90er Jahren sinkenden Immobilienpreise bewältigt.

antworten
WiWi Gast

Keine Immobilien keine Motivation mehr zum Arbeiten

WiWi Gast schrieb am 06.05.2020:

Wenn der dergestalt finanzierte Immobilien - Blasenpreis zukünftig um 20% bis 30% sinkt, was nach den Erfahrungswerten der Vergangenheit nicht unrealistisch ist, muß man seine teure Rate trotzdem weiterbezahlen ....

Wieso nicht vorher gekauft? Geld kostet aktuell irgendwas unter 1% die Preissteigerungen liegen darüber es kostet quasi nichts Immobilien zu kaufen

Der Zins liegt zwar fast bei Null (habe gerade 0,7 Prozent für 15 Jahre fest miterlebt), die Bank erwartet aber in der Regel 3% anfängliche Tilgung. Da bist du dann bei 1,0 Mio Kredit halt bei 37k im Jahr oder über 3k Rate im Monat. Muss man erstmal stemmen können. Und jetzt sag nicht, 1 Mio sei auch zu viel für eine Wohnung/ein Haus in München..

Klar muss man die Rate weiter bezahlen. Aber man wohnt ja auch weiter drin und hat sich von Anfang an auf die Rate eingelassen. Also, wo ist das Problem?

Die Bank verlangt mehr Sicherheiten = dein hartes Cash, sollte der Immobilien Preis unter ihren Bewertungspreis fallen... Das ist das Problem und wird vielen demnächst das Genick brechen.

antworten
WiWi Gast

Keine Immobilien keine Motivation mehr zum Arbeiten

WiWi Gast schrieb am 05.05.2020:

Hallo Wiwitreff mittlerweile arbeite ich seit 9 Jahren in München und ich warte schon seit 9 Jahren auf einen Fall der Preise hier aber egal wieviel ich anspare (durch Verzicht), die Preissteigerungen machen das Ersparte mehr als wett.

Wem geht es ähnlich hier?

Ja mir geht es da sehr ähnlich. Wohne jetzt im Umland mit 30-40 min Zugabbindung aber selbst hier wollen sie Neubau Doppelhaushälften mit Mini Garten für 720k euro verkaufen und der qm Bauland mit Altbestand geht für 700-800 euro weg.. Ist alles einfach mega frustrierend. Meiner Meinung nach fallen im Zeitraum 10 Jahre die Preise, da wir Aktuell einfach die Spitze der Anzahl Haushalte erreicht haben. Sowohl die boomer bleiben in großen Wohnungen/ Häusern verharren als auch quasi jedes deren Kinder mittlerweile um die 30 ist und somit auch einen eigenen Haushalt benötigt.

800k für Umland? Da kann man ja gleich nach LA ziehen. Und da bekommt man von seinem Gehalt auch noch den Großteil, statt nur Steuern abzudrücken. Wozu so viel Geld in Deutschland ausgeben?

antworten
WiWi Gast

Keine Immobilien keine Motivation mehr zum Arbeiten

WiWi Gast schrieb am 06.05.2020:

Man braucht sich gar nicht die makroökonomischen Faktoren anschauen, egal in welche Richtung sie zeigen. Alleine der Fakt, dass sich selbst die Topverdiener einer Generation in den Ballungsräumen kein Eigentum mehr leisten können, muss zwangsläufig dazu führen, dass die Preise runtergehen.
Arbeite bei MBB in der Schweiz und selbst ich frage mich, wie ich mir in den Grossstädten noch Eigentum leisten soll, wenn ich mal wieder zurück nach DE möchte.

Natürlich können sich die Topverdiener einer Generation noch Eigentum im Zentrum leisten. Einfach mal die Ansprüche runterschrauben und mit einer Zwei-Zimmer-Wohnung starten und/oder nicht im Szeneviertel suchen.

Keine Ahnung wie es in der Schweiz ist, aber in mehr oder weniger jeder deutschen Großstadt (außer München vielleicht) kannst Du so etwas für 300k kaufen. Da liegt die Rate dann um die 1.000 Euro.

Waaaas? Selbst in Frankfurter nicht so top Lagen gibts nix mehr unter 750k für Neubau......

Viel Spass mit einer 80-90h UB Woche und dann in einer schäbigen Altbau 2 Zi Bude, 25Jahre abbezahlen bis man 55J+ ist :-)

antworten
WiWi Gast

Keine Immobilien keine Motivation mehr zum Arbeiten

WiWi Gast schrieb am 06.05.2020:

Man braucht sich gar nicht die makroökonomischen Faktoren anschauen, egal in welche Richtung sie zeigen. Alleine der Fakt, dass sich selbst die Topverdiener einer Generation in den Ballungsräumen kein Eigentum mehr leisten können, muss zwangsläufig dazu führen, dass die Preise runtergehen.
Arbeite bei MBB in der Schweiz und selbst ich frage mich, wie ich mir in den Grossstädten noch Eigentum leisten soll, wenn ich mal wieder zurück nach DE möchte.

Natürlich können sich die Topverdiener einer Generation noch Eigentum im Zentrum leisten. Einfach mal die Ansprüche runterschrauben und mit einer Zwei-Zimmer-Wohnung starten und/oder nicht im Szeneviertel suchen.

Keine Ahnung wie es in der Schweiz ist, aber in mehr oder weniger jeder deutschen Großstadt (außer München vielleicht) kannst Du so etwas für 300k kaufen. Da liegt die Rate dann um die 1.000 Euro.

Sorry, aber das stimmt vielleicht für eine Großstadt wie Dortmund, aber nicht für Hamburg/Düsseldorf/Frankfurt.

Das Argument Ansprüche runterschrauben kann man übrigens immer bringen. Ich kann auch in einem Zelt wohnen - geht alles. Heizung ist doch sowieso nur etwas für total verwöhnte Gören. Es geht doch darum, dass die Generation 50+ noch mit normalen Jobs mehrere Wohnungen finanzieren konnte und unsere Generation mit "Topjobs" das nicht kann. Es entspricht nicht der sozialen Gerechtigkeit, dass die alte Generation die neue total ausnimmt. Schau dir dazu auch Rentenfonds wie z.B. Lufthansa an. Dort übersteigen die Rücklagen für Renten mittlerweile die Marktkapitalisierung. Was ist daran noch gerecht?

antworten
WiWi Gast

Keine Immobilien keine Motivation mehr zum Arbeiten

WiWi Gast schrieb am 06.05.2020:

Man braucht sich gar nicht die makroökonomischen Faktoren anschauen, egal in welche Richtung sie zeigen. Alleine der Fakt, dass sich selbst die Topverdiener einer Generation in den Ballungsräumen kein Eigentum mehr leisten können, muss zwangsläufig dazu führen, dass die Preise runtergehen.
Arbeite bei MBB in der Schweiz und selbst ich frage mich, wie ich mir in den Grossstädten noch Eigentum leisten soll, wenn ich mal wieder zurück nach DE möchte.

Natürlich können sich die Topverdiener einer Generation noch Eigentum im Zentrum leisten. Einfach mal die Ansprüche runterschrauben und mit einer Zwei-Zimmer-Wohnung starten und/oder nicht im Szeneviertel suchen.

Keine Ahnung wie es in der Schweiz ist, aber in mehr oder weniger jeder deutschen Großstadt (außer München vielleicht) kannst Du so etwas für 300k kaufen. Da liegt die Rate dann um die 1.000 Euro.

Zeige mir in Stuttgart, Augsburg, Heidelberg oder sonstwo eine gute Wohnung für 300k in der man frecherweise auch noch ein Kind einquartieren kann.
Wenn das die Top Verdiener nicht mehr hin bekommen läuft was falsch (und schon vorher aber beschränken wir uns mal auf die oberen 10% der Gehälter)

antworten
WiWi Gast

Keine Immobilien keine Motivation mehr zum Arbeiten

Die Kosten für Immobilien sind einfach eine Unverschämtheit in Deutschland. Und das ist in allen Städten so, auch in Duisburg und in Kiel. Dass in Ostdeutschland Dörfer verfallen, ist tragisch - nur wenn dort keine Jobs sind, nützt das Haus dort nichts.

In den USA (abgesehen von NY und SF und ggf. noch wenigen anderen Extremen) ist der Häuserpreis in/nahe Städten bei 3 (drei!!!) Jahresbruttogehältern. Check it out (zillow ist das amerikanische immobilienscout24). Für 300k USD bekommt man in mittelgroßen Städten ein 250qm-Haus, z.B. Indianapolis.

Hier in D bekomme ich für 300k EUR sicher kein Haus in einer mittelgroßen Stadt. Ab 400k dann vielleicht 150qm, je nach Lage. Und netto wird die ganze Betrachtung noch schlimmer, da einem hier max. 60% vom Brutto bleiben, während es in den USA 80% sind.

Was sind die Gründe und was hätte die Politik machen können?

Aus meiner Sicht ganz klar zwei Sachen:

  1. Erwerb von Zweit-, Dritt- und ...-Wohnungen hoch besteuern, ausländische Investoren nicht an Wohnimmobilien heranlassen. Wobei ich nicht weiß, ob es wirklich so viele ausländische Investoren gibt, oder ob das nur vom wahren Problem ablenken soll, nämlich:
  2. Auch, wenn es niemand hören will: Wer jährlich 200.000 Leute ins Land holt und ihnen allen eine Wohnung gibt, der muss sich nicht wundern, dass Preise steigen.
antworten
WiWi Gast

Keine Immobilien keine Motivation mehr zum Arbeiten

WiWi Gast schrieb am 06.05.2020:

Man braucht sich gar nicht die makroökonomischen Faktoren anschauen, egal in welche Richtung sie zeigen. Alleine der Fakt, dass sich selbst die Topverdiener einer Generation in den Ballungsräumen kein Eigentum mehr leisten können, muss zwangsläufig dazu führen, dass die Preise runtergehen.
Arbeite bei MBB in der Schweiz und selbst ich frage mich, wie ich mir in den Grossstädten noch Eigentum leisten soll, wenn ich mal wieder zurück nach DE möchte.

Deutschland ist immer noch sehr günstig! Wirklich jeder kann sich doch mit einem Brutto-Jahresgehalt von weit über 100k Euro einen Kredit über eine Million gönnen? Insbesondere wenn die Partnerin mitverdient. Entsprechendes Eigenkapital ist schnell aufgebaut. Wir sind noch lange davon entfernt, dass man sich hier keine Immobilie leisten kann... Ihr dürft nicht vergessen, dass vor 50 Jahren auch die Hauskredite über mehrere Jahrzehnte gingen - und das noch mit weitaus höheren Zinsen.

antworten
WiWi Gast

Keine Immobilien keine Motivation mehr zum Arbeiten

Es ist nur 1% der Fläche bebaut im Land, man hört immer nur, dass alles dicht wäre - so ein Quatsch. Bauland muss freigegeben wäre oder - was überhaupt der grösste Witz ist, man muss die Erlaubnis erteilten, zumindest in neuen Stadtteilen mehr in die Höhe bauen zu dürfen.
Das wird aber alles von den Leuten/Firmen in eindeutig antikapitalistischer Weise verhindert (Angebot: Bauer viel verkaufen, künftiger Eigentümer/Mieter: Markt), die man als Heuschrecken bezeichnet. In fast allen deutschen Städten werden Bauvorhaben gestoppt, weil die Bürgermeister diesen Firmen, aber natürlich auch den Wählern mit Eigenimmobilie (Betonieren des Wertes durch Konkurrenz anderer Immobilien). Stattdessen zeigen diese hier antikapitalistisch auftretenden Heuschrecken auf die wenigen Wohnungen in Berlin, die durch die Deckelung der Mieten über ein paar Jahre nicht verteuert werden. Da Verhältnis von antikapitalistisch verhinderten Bauten durch Heuschrecken/CDU-Wähler mit Eigenimmobilie zu Berliner Wohnung, die wegen Deckelung der Mieten nicht teurer wurden:
10 000 000 zu 50 000.
Die Politik will in diesem Land den Investoren/reichen Familien nicht die einfache Investition nehmen: Vorgabe der Milliardäre: "Immobilien haben xy Rendite abzuwerfen, sorgt dafür, dass das so bleibt" - die CDU gehorcht.
Eine vernünftige Politik würde vorsehen, dass sich der Wohnraum verdoppelt, weil die kleinen, teuren Wohnungen die Familiengründung verhindern.
Leicht albbezahlbare Häuser für junge Familien müssten her.
Die Konsumenten müssten viel mehr das Geld im Binnenmarkt für neue Produkte ausgegeben (von mir aus für Roboter, die schnell kaputtgehen oder die Sitzheizung im Benz, der dann wieder bezahlbar wäre) - auf. diese Weise würde man auch der heimischen Wirtschaft helfen - stattdessen wird die Binnennachfrage durch Investition in ein mittelalterliches Produkt wie die Immobilie gesteckt - so kann man unmöglich eine sinnvolle Binnenwirtschaft gestalten.
Im Prinzip wäre da auf jeden Fall eine 50%-Steigerung der Krankenkassenbeiträge sinnvoller (da hat man dann wirklich irgendwann wahrscheinlich was davon) als indirekt Multimillionäre ihre Immobilienrendite zu betonieren, die wie dargestellt eher als Feudalherren als Kapitalisten auftreten.
These: Deutschland hat die feigsten Milliardäre Europas, die durch einfache, risikolose Investition in Immobilien ihr Geld behalten möchte, statt damit unternehmerisch etwas zu gestalten, weil sie zu wenig Talent dafür haben, zu feige sind oder zu faul sind.

antworten
WiWi Gast

Keine Immobilien keine Motivation mehr zum Arbeiten

WiWi Gast schrieb am 07.05.2020:

Deutschland ist immer noch sehr günstig! Wirklich jeder kann sich doch mit einem Brutto-Jahresgehalt von weit über 100k Euro einen Kredit über eine Million gönnen? Insbesondere wenn die Partnerin mitverdient. Entsprechendes Eigenkapital ist schnell aufgebaut. Wir sind noch lange davon entfernt, dass man sich hier keine Immobilie leisten kann... Ihr dürft nicht vergessen, dass vor 50 Jahren auch die Hauskredite über mehrere Jahrzehnte gingen - und das noch mit weitaus höheren Zinsen.

Auch vor 50 Jahren schon gab es Einzelne, die sich ihr Haus ohne Hypothek leisten konnten.

Glücklich zudem, wer sich zu dieser Zeit in guter Lage ein übergroßes Grundstück geleistet hat, was damals in Relation zu heute viel günstiger war. Also der früher in Villenvierteln übliche parkähnliche Garten mit großem Rasen, was heute viele einzelne Parzellen ergibt.

antworten
WiWi Gast

Keine Immobilien keine Motivation mehr zum Arbeiten

WiWi Gast schrieb am 07.05.2020:

Wirklich jeder kann sich doch mit einem Brutto-Jahresgehalt von weit über 100k Euro einen Kredit über eine Million gönnen?

Der Kredit des einen bezahlt den Gewinn des anderen ...

Ansonsten ist es auch kein Fehler am Ort des Arbeitsplatzes, der sowieso nicht dauerhaft ist und wo man nicht den Rest seines Lebens verbringen will zu mieten und sich nebenher ein großes Depot aufzubauen, um einen Teil davon später in die Immobilie in glücklicher Lage zu investieren, in welcher man seinen Lebensabend verbringen will.

antworten
WiWi Gast

Keine Immobilien keine Motivation mehr zum Arbeiten

Zudem, was sind das für Häuser in den USA? Meistens Holzspanplatten ohne festes Mauerwerk. Am besten noch mit Wellblechdach.

Sowas kannst du halt nicht mit einem gemauerten Qualitätshaus Made in Germanski vergleichen. Natürlich kostet das die Hälfte.

antworten
WiWi Gast

Keine Immobilien keine Motivation mehr zum Arbeiten

Ich finde auch das die Preise hoch sind, so dramatisch wie es hier dargestellt wird sehe ich es nicht.
Natürlich gibt es sehr teure Städte, meistens wird in diesen Städten aber auch ein überdurchschnittlich hohes Gehalt bezahlt. Das heißt man gehört mit 70k in München vielleicht zu den besser Verdienern aber auch nicht unbedingt zur Elite.

Ich will auch etwas weg von den Städten, in denen sich die Preise weit über dem Durchschnitt entwickelt haben. Ich wohne in Dortmund, hier sind die Preise in den letzten 10 Jahren in etwa um 1/3 gestiegen. Das ist immer noch viel aber durchaus noch zu bewältigen. Ich kann hier ein Haus für 300k-400k erwerben, das ist mit EK und 1,5 Gehältern durchaus zu finanzieren. Ich gehe als Rate in etwa von 4% der Kredite Summe aus, das wären dann ca. 350k×0,04= 14k im Jahr also ca. 1.166,67 im Monat. Dann ist das Haus abbezahlt wenn ich in Rente gehe.

Natürlich ist die Rate schon eine Belastung, da werden teure Urlaube und schnelle Autos nicht drin sein. Ist aber auch genau das Problem das ich immer habe, wenn ich hier mitlese. Ich habe immer das Gefühl, das erwartet wird, das ein Haus "nebenbei" finanzierbar sein muss und nach 25 Jahren durch sein soll. Wenn ich sehe, das hier teilweise 12k im Jahr für Urlaub eingeplant wird, wundert es mich nicht das ein Eigenheim nicht erschwinglich ist.

Hatten es andere Generationen leichter? Vielleicht ein bisschen, dennoch war ein eigenes Haus immer etwas wofür man Opfer bringen musste. Es ist wie so oft im Leben, man kann nicht alles haben.

antworten
WiWi Gast

Keine Immobilien keine Motivation mehr zum Arbeiten

WiWi Gast schrieb am 07.05.2020:

Zudem, was sind das für Häuser in den USA? Meistens Holzspanplatten ohne festes Mauerwerk. Am besten noch mit Wellblechdach.

Trotzdem können diese Häuser sehr alt werden, Bildersuche zum Geburtshaus von Dr. Martin Luther King.

Sowas kannst du halt nicht mit einem gemauerten Qualitätshaus Made in Germanski vergleichen. Natürlich kostet das die Hälfte.

Das gemauerte Qualitätshaus Made in Germany mit einer potentiellen Lebensdauer von über 100 Jahren wird nach 30 bis 40 Jahren abgerissen weil die Bewohner glauben sich TEUR 3,0 p.a. für das Gas nicht mehr leisten zu können und wird ersetzt durch ein Passivhaus im Bauhausstil, wo nach 6 - 8 Jahren die veralgende und vermoosende Fassade neu gestrichen werden muß nachdem die in der Fassadenfarbe enthaltenen Fungizide durch Schlagregen ausgewaschen sind und nach 15 Jahren die erste Flachdachsanierung aufgrund Undichtigkeit ansteht.

antworten
WiWi Gast

Keine Immobilien keine Motivation mehr zum Arbeiten

"man kann nicht alles haben"?

Kennst du die Vermögensverteilung In Deutschland. Für deine 350.000 bekommst du in der Regel nicht mal mehr eine Single Wohnung.

antworten
WiWi Gast

Keine Immobilien keine Motivation mehr zum Arbeiten

WiWi Gast schrieb am 06.05.2020:

Man braucht sich gar nicht die makroökonomischen Faktoren anschauen, egal in welche Richtung sie zeigen. Alleine der Fakt, dass sich selbst die Topverdiener einer Generation in den Ballungsräumen kein Eigentum mehr leisten können, muss zwangsläufig dazu führen, dass die Preise runtergehen.
Arbeite bei MBB in der Schweiz und selbst ich frage mich, wie ich mir in den Grossstädten noch Eigentum leisten soll, wenn ich mal wieder zurück nach DE möchte.

Natürlich können sich die Topverdiener einer Generation noch Eigentum im Zentrum leisten. Einfach mal die Ansprüche runterschrauben und mit einer Zwei-Zimmer-Wohnung starten und/oder nicht im Szeneviertel suchen.

Keine Ahnung wie es in der Schweiz ist, aber in mehr oder weniger jeder deutschen Großstadt (außer München vielleicht) kannst Du so etwas für 300k kaufen. Da liegt die Rate dann um die 1.000 Euro.

Waaaas? Selbst in Frankfurter nicht so top Lagen gibts nix mehr unter 750k für Neubau......

Viel Spass mit einer 80-90h UB Woche und dann in einer schäbigen Altbau 2 Zi Bude, 25Jahre abbezahlen bis man 55J+ ist :-)

Leute, ihr lebt echt in Eurer Blase. Schon mal was gehört von "Lehrjahre sind keine Herrenjahre"? Neubau ist was für Juppies. Natürlich gibts auf in FFM 2 Zimmer Wohnungen mit 50qm oder so für 300k. Eben NICHT Neubau und NICHT Szeneviertel.

Und nein: Darin wohnst Du dann nicht bis Du 55 bist und auch nicht mit Kindern, sondern 10 Jahre von 25 bis 35. Mit 35 und hoffentlich verdienender Partnerin verkauft Du ETW1 und kaufst dann 4 Zimmer 100qm ETW2 für Euch und evtl. Kinder. Mit 45 stößt Du ETW2 ab und kaufts ein Haus mit Garten im Umland.

Alles kein Hexenwerk. Das Problem ist die Erwartungshaltung, gleich "ganz oben" einzusteigen. Das wird halt nix, denn mit 25 oder 30 gleich das 750k Objekt zu kaufen scheitert entweder am Eigenkapital oder ist einfach zu risikoreich.

Wenn es gut läuft kann man natürlich im Beispiel auch ETW1 und ETW2 einfach behalten und vermieten und hat so eine weitere Altersvorsorge.

antworten
WiWi Gast

Keine Immobilien keine Motivation mehr zum Arbeiten

WiWi Gast schrieb am 07.05.2020:

"man kann nicht alles haben"?

Kennst du die Vermögensverteilung In Deutschland. Für deine 350.000 bekommst du in der Regel nicht mal mehr eine Single Wohnung.

Kennst du die Immobilienpreise in Deutschland? In der Regel, also im Durchschnitt, hat in 2020 ein Einfamilienhaus in Deutschland im Verkauf unter 350k gekostet.
Klar, das geht natürlich in Großstädten nicht, aber die sind auch nicht der alleinige Maßstab. Wer etwas flexibel ist und nicht zu vergessen, gut genug um überall einen passablen Job zu finden und nicht nur in München wo jede Flachpfeife genommen wird, der kann auch jetzt noch in Regionen leben, wo er ein sehr anständiges Verhältnis aus Einkommen und Wohn-/Lebenshaltungskosten hat.

antworten
WiWi Gast

Keine Immobilien keine Motivation mehr zum Arbeiten

Naja das was du beschreibst ist der typische Zyklus wie das in den letzten 20-30 Jahren funktioniert hat.
Nennen wir es upscaling.
Kaufe 2 Zimmer Wohnung für 100k- Verkauf 5 Jahre später für 150k -- Gewinn wird reinvestiert
Kaufe 4 Zimmer Wohnung für 300k- verkaufe 5 Jahre später für 500k
Kaufe EFH für 700k: ca die Hälfte davon wurden von Preissteigerungen aus den kleineren Immobilien zuvor bezahlt.

Das geht heute imo nicht mehr, da der Einstieg schon für die meisten (ohne Erbe) zu teuer ist. Arbeit lohnt sich da eben nicht Mehr.
Das Problem heute ist dass selbst kleine Wohnungen schon 300k-500k kosten , somit der Einstieg für viele schon nicht mehr möglich ist und zudem auch die Preisentwicklung so wohl nicht mehr kommen wird (angesichts der Spanne kaufpreis zu mieten/ Einkommen). Die Spirale dürfte jetzt schon und Stöcken gekommen sein; weil die überteuerten Wohnungen nicht mehr so gut an die jungen Berufstätigen gebracht werden (Eigentumsquote u35 sinkt!)

Ich werde jedenfalls Mal staunend inspizieren wer sich diese 700-750k dh Hälften gönnt.... Auf dem Dorf/ kleinstadt mit Bahnhalt, 40 min nach München.

WiWi Gast schrieb am 07.05.2020:

Man braucht sich gar nicht die makroökonomischen Faktoren anschauen, egal in welche Richtung sie zeigen. Alleine der Fakt, dass sich selbst die Topverdiener einer Generation in den Ballungsräumen kein Eigentum mehr leisten können, muss zwangsläufig dazu führen, dass die Preise runtergehen.
Arbeite bei MBB in der Schweiz und selbst ich frage mich, wie ich mir in den Grossstädten noch Eigentum leisten soll, wenn ich mal wieder zurück nach DE möchte.

Natürlich können sich die Topverdiener einer Generation noch Eigentum im Zentrum leisten. Einfach mal die Ansprüche runterschrauben und mit einer Zwei-Zimmer-Wohnung starten und/oder nicht im Szeneviertel suchen.

Keine Ahnung wie es in der Schweiz ist, aber in mehr oder weniger jeder deutschen Großstadt (außer München vielleicht) kannst Du so etwas für 300k kaufen. Da liegt die Rate dann um die 1.000 Euro.

Waaaas? Selbst in Frankfurter nicht so top Lagen gibts nix mehr unter 750k für Neubau......

Viel Spass mit einer 80-90h UB Woche und dann in einer schäbigen Altbau 2 Zi Bude, 25Jahre abbezahlen bis man 55J+ ist :-)

Leute, ihr lebt echt in Eurer Blase. Schon mal was gehört von "Lehrjahre sind keine Herrenjahre"? Neubau ist was für Juppies. Natürlich gibts auf in FFM 2 Zimmer Wohnungen mit 50qm oder so für 300k. Eben NICHT Neubau und NICHT Szeneviertel.

Und nein: Darin wohnst Du dann nicht bis Du 55 bist und auch nicht mit Kindern, sondern 10 Jahre von 25 bis 35. Mit 35 und hoffentlich verdienender Partnerin verkauft Du ETW1 und kaufst dann 4 Zimmer 100qm ETW2 für Euch und evtl. Kinder. Mit 45 stößt Du ETW2 ab und kaufts ein Haus mit Garten im Umland.

Alles kein Hexenwerk. Das Problem ist die Erwartungshaltung, gleich "ganz oben" einzusteigen. Das wird halt nix, denn mit 25 oder 30 gleich das 750k Objekt zu kaufen scheitert entweder am Eigenkapital oder ist einfach zu risikoreich.

Wenn es gut läuft kann man natürlich im Beispiel auch ETW1 und ETW2 einfach behalten und vermieten und hat so eine weitere Altersvorsorge.

antworten
WiWi Gast

Keine Immobilien keine Motivation mehr zum Arbeiten

Mit 45-50 und so 10-13 jähringen Kindern ein Haus zu kaufen ist auch extrem sinnvoll.

Kannst dann 15 Jahre direkt wieder raus und schauen das du was altersgerechtes bekommst.
Die 60-90k EK fallen mit 25 auch vom Himmel.

antworten
WiWi Gast

Keine Immobilien keine Motivation mehr zum Arbeiten

WiWi Gast schrieb am 07.05.2020:

Naja das was du beschreibst ist der typische Zyklus wie das in den letzten 20-30 Jahren funktioniert hat.

Genau das hat außer in den letzten 10 Jahren eben nicht funktioniert, denn in den 80ern und 90er waren die Immobilienpreise ausgesprochen konstant bzw. sind teilweise sogar gefallen.

antworten
WiWi Gast

Keine Immobilien keine Motivation mehr zum Arbeiten

Eigentlich sind ja dann die ganzen Karriereleute in den teuren Großstädten bezüglich Vermögensaufbau nicht so gut dran, wie manch einer der beim Mittelständler auf dem Land arbeitet. Auf dem Papier hat der Karrieretyp in der teuren Stadt mehr Brutto, beim netto sieht es besonders wegen der Steuerprogression gar nicht mehr so viel besser aus. Zieht man noch dann die teuren Immobilien hinzu, fährt manch einer beim Mittelständler viel besser. Manch einer extrem viel besser. Von wegen Controlling Sachbearbeiter im Konzern in einer Großstadt oder Abteilungsleiter bzw. Finanzchef bei einem Mittelständler auf dem Land, wo man für 300-400k ein sehr schönes Haus bekommt. Hier im Forum leben zu viele in einer Filterblase, die aus Top10 Städten Deutschlands besteht. Dort wohnt aber nur eine kleine Minderheit der Deutschen. Wie es ein Vorposter geschrieben hat, ein Durchschnittshaus kostet weit weniger in Deutschland.

antworten
WiWi Gast

Keine Immobilien keine Motivation mehr zum Arbeiten

WiWi Gast schrieb am 07.05.2020:

Mit 45-50 und so 10-13 jähringen Kindern ein Haus zu kaufen ist auch extrem sinnvoll.

Kannst dann 15 Jahre direkt wieder raus und schauen das du was altersgerechtes bekommst.
Die 60-90k EK fallen mit 25 auch vom Himmel.

This. +Die Kaufnebenkosten haben sich auch vervielfacht.

antworten
WiWi Gast

Keine Immobilien keine Motivation mehr zum Arbeiten

WiWi Gast schrieb am 07.05.2020:

"man kann nicht alles haben"?

Kennst du die Vermögensverteilung In Deutschland. Für deine 350.000 bekommst du in der Regel nicht mal mehr eine Single Wohnung.

Doch bekommt man. Ich habe keinen Deutschland weiten Überblick. Hier in einer Großstadt im Ruhrgebiet bekomme ich dafür ein Haus in nem Vorort. Von einer Single Wohnung (50-70qm) ganz zu schweigen.

antworten
WiWi Gast

Keine Immobilien keine Motivation mehr zum Arbeiten

Haben 250qm mit riesigem Garten in Süddeutschland, Eltern arbeiten beide zusammen knapp 60h/Woche seit ich lebe, Angestellte im sozialen Bereich. Haus hatten sie in 5 Jahren abbezahlt, keine Erben. Und ich soll 75h in der UB knechten, um mit 45 (!) mal ein Haus mit Garten zu haben? Nein, danke, da kann ich ja direkt hier bleiben und Metallbauer werden. Dann doch lieber eine günstige Bude in Merica, aus der Differenz kann ich mir sogar eine Krankenversicherung leisten lol.

antworten
WiWi Gast

Keine Immobilien keine Motivation mehr zum Arbeiten

"Durchschnitt, hat in 2020 ein Einfamilienhaus in Deutschland im Verkauf unter 350k gekostet.".
Im globalen Durchschnitt kostet Hütte mit Garten sogar nur 10.000. Wer bisschen flexibel ist..... kann anderen auch Eigentum gönnen.

antworten
WiWi Gast

Keine Immobilien keine Motivation mehr zum Arbeiten

Lebe und arbeite seit 11 Jahren in München, wohne zur Miete in einer wirklich schönen Maisonettewohnung mit großem Südbalkon, top Ausstattung und 80qm für 1150€ warm.

Da bleibt mir nur eine Frage: Was soll ich mit ner eigenen Bude?

antworten
WiWi Gast

Keine Immobilien keine Motivation mehr zum Arbeiten

Richtig. Solange Kinder noch klein sind machts Sinn.
Darüber hinaus ist es dann einfach nur noch totes Kapital.

Ich kenne so viele ältere Paare, deren Haus schon zu groß geworden ist für sie selbst.
So ein Haus und Grundstück bedeutet auch einiges an Arbeit und im Alter ist eine kompakte Wohnfläche auf einer Ebene dann doch ganz nett.

Mit Anfang/Mitte 40 braucht man sich kein Haus mehr anschaffen.

WiWi Gast schrieb am 07.05.2020:

Mit 45-50 und so 10-13 jähringen Kindern ein Haus zu kaufen ist auch extrem sinnvoll.

Kannst dann 15 Jahre direkt wieder raus und schauen das du was altersgerechtes bekommst.
Die 60-90k EK fallen mit 25 auch vom Himmel.

antworten
WiWi Gast

Keine Immobilien keine Motivation mehr zum Arbeiten

Es ist etwas ermüdend in wirklich jedem Thread über München diskutieren zu müssen. Ja München ist teuer. Das leugnet auch keiner aber Deutschland ist größer als München und ein Großteil der Menschen wohnt nicht in München. Ich finde daher die Zahlen auch nicht wirklich repräsentativ.

Es gibt in jeder Region auch sehr teure Städte, wenn ich in der Düsseldorfer Altstadt wohnen will, komme ich mit meinen 350k auch nicht weit. Kann ich jetzt daraus schließen, das sich jetzt niemand mehr eine Immobilie leisten kann? Natürlich nicht.

antworten
WiWi Gast

Keine Immobilien keine Motivation mehr zum Arbeiten

Wenn du Großstädte wie Essen, Dortmund oder Gelsenkirchen meinst, dann hast du wohl recht - in Düsseldorf, Frankfurt, Stuttgart, Hamburg und Berlin kannst du sowas für 300k und in guter Lage definitiv vergessen. Klar gibt es Objekte für 300k, aber die sind dann in schlechten Gegenden, runtergekommen oder haben andere schwere Makel...

WiWi Gast schrieb am 06.05.2020:

Man braucht sich gar nicht die makroökonomischen Faktoren anschauen, egal in welche Richtung sie zeigen. Alleine der Fakt, dass sich selbst die Topverdiener einer Generation in den Ballungsräumen kein Eigentum mehr leisten können, muss zwangsläufig dazu führen, dass die Preise runtergehen.
Arbeite bei MBB in der Schweiz und selbst ich frage mich, wie ich mir in den Grossstädten noch Eigentum leisten soll, wenn ich mal wieder zurück nach DE möchte.

Natürlich können sich die Topverdiener einer Generation noch Eigentum im Zentrum leisten. Einfach mal die Ansprüche runterschrauben und mit einer Zwei-Zimmer-Wohnung starten und/oder nicht im Szeneviertel suchen.

Keine Ahnung wie es in der Schweiz ist, aber in mehr oder weniger jeder deutschen Großstadt (außer München vielleicht) kannst Du so etwas für 300k kaufen. Da liegt die Rate dann um die 1.000 Euro.

antworten
WiWi Gast

Keine Immobilien keine Motivation mehr zum Arbeiten

Mich frustriert es ebenfalls sehr.
Wir sind verheiratet und arbeiten beide bei einem IGM Betrieb. Wir können aktuell rund 25k pro Jahr ansparen. Bis wir genügend EK angespart haben, um ein Haus zu kaufen bei den aktuellen Preisen, müssten wir mindestens 6-7 Jahre so weitersparen.
Wenn man jetzt die Zeiten einrechnet, die dann noch für die Elternzeit weggehen, dann können wir frühestens in 10 Jahren etwas kaufen.
Wenn die Preise jedoch weiter steigen, dann bräuchten wir in 10 Jahren wieder mehr EK.

Gefühlt kann man ohne die finanzielle Unterstützung der Eltern oder Großeltern keine Immobilien kaufen. Arbeit lohnt sich da nicht mehr wirklich.

antworten
WiWi Gast

Keine Immobilien keine Motivation mehr zum Arbeiten

Meine Frau und ich kommen beide aus Polen und arbeiten in Deutschland seit ca. 6 Jahren. Wir verdienen beide echt gut, sparen über 4k netto € monatlich (nach allen Ausgaben für Reisen, Essen, Auto, 80m2 Wohnung im Hochtaunus u.a.). Wenn ich mir aber die Preise im Raum Frankfurt anschaue, dann habe ich wirklich wenig Bock hier auf Dauer zu bleiben. Was es noch schlimmer macht, wir haben einen echten Vergleich aus Raum Breslau wo man sich für 250k € ein 1000 m2 Grundstück und 200 m2 Haus bauen kann und das alles ca. 10km vom Zentrum... Dafür kriege ich noch nicht mal eine 2-Zimmer Wochung in Hochtaunus... aus 70er Jahren... renovierungsbedürftig...

Man verdient in Polen entsprechend weniger als in Deutschland, aber unter dem Strich bleibt auf langer Sicht deutlich mehr übrig.

antworten
WiWi Gast

Keine Immobilien keine Motivation mehr zum Arbeiten

Bei polnischen Gehältern bleibt dir mehr als €4k im Monat übrig? Bist du dir sicher?

antworten
WiWi Gast

Keine Immobilien keine Motivation mehr zum Arbeiten

Man kann auch in ETF´s, bei entsprechendem Überblick auch in Einzelwerte investieren, hat dergestalt überwiegend eine höhere Rendite und geringere Nebenkosten sowie Steuerbelastungen da Abgeltungsteuer.

Aber jedem so, wie es beliebt ...

WiWi Gast schrieb am 07.05.2020:

Naja das was du beschreibst ist der typische Zyklus wie das in den letzten 20-30 Jahren funktioniert hat.
Nennen wir es upscaling.
Kaufe 2 Zimmer Wohnung für 100k- Verkauf 5 Jahre später für 150k -- Gewinn wird reinvestiert
Kaufe 4 Zimmer Wohnung für 300k- verkaufe 5 Jahre später für 500k
Kaufe EFH für 700k: ca die Hälfte davon wurden von Preissteigerungen aus den kleineren Immobilien zuvor bezahlt.

antworten
WiWi Gast

Keine Immobilien keine Motivation mehr zum Arbeiten

+1 Wohne 30 min. von Stuttgart entfernt, neben dem Elternhaus wird gerade ein kleines freistehendendes Einfamilienhaus (c.150qm,10 Jahre alt) für 820k angeboten. Und das ist wirklich nichts besonderes. Trotzdem schauen sich das Haus dutzende Leute an. Wenn man hier wirklich von 0 startet, ohne Grundstück oder Erbe, ist das wirklich schwer zu stemmen.

WiWi Gast schrieb am 07.05.2020:

Wenn du Großstädte wie Essen, Dortmund oder Gelsenkirchen meinst, dann hast du wohl recht - in Düsseldorf, Frankfurt, Stuttgart, Hamburg und Berlin kannst du sowas für 300k und in guter Lage definitiv vergessen. Klar gibt es Objekte für 300k, aber die sind dann in schlechten Gegenden, runtergekommen oder haben andere schwere Makel...

WiWi Gast schrieb am 06.05.2020:

Man braucht sich gar nicht die makroökonomischen Faktoren anschauen, egal in welche Richtung sie zeigen. Alleine der Fakt, dass sich selbst die Topverdiener einer Generation in den Ballungsräumen kein Eigentum mehr leisten können, muss zwangsläufig dazu führen, dass die Preise runtergehen.
Arbeite bei MBB in der Schweiz und selbst ich frage mich, wie ich mir in den Grossstädten noch Eigentum leisten soll, wenn ich mal wieder zurück nach DE möchte.

Natürlich können sich die Topverdiener einer Generation noch Eigentum im Zentrum leisten. Einfach mal die Ansprüche runterschrauben und mit einer Zwei-Zimmer-Wohnung starten und/oder nicht im Szeneviertel suchen.

Keine Ahnung wie es in der Schweiz ist, aber in mehr oder weniger jeder deutschen Großstadt (außer München vielleicht) kannst Du so etwas für 300k kaufen. Da liegt die Rate dann um die 1.000 Euro.

antworten
WiWi Gast

Keine Immobilien keine Motivation mehr zum Arbeiten

Also arbeiten lohnt sich leider wirklich nur noch sehr wenig, aber besser als arbeitslos sein.

Uns ging es genauso, aber mit der Prämisse, dass meine Partnerin nicht mit Geld umgehen kann. Wir haben 10 Jahre in München verbracht und mussten leider auch feststellen, dass Immobilien in Oberbayern im Schnitt um 8 % pro Jahr gestiegen sind und in anderen Teilen Deutschlands um ca. 3-5 %.

Sparen war möglich, aber am Ende auch nur finanzielle Kosmetik bei uns, da wir nach Anlage und sonstigen Dingen (Auto, etc.) einfach nicht genug gespart haben, trotz sparsamen Lebensstil.

Das beste an der Sache war, dass wir es erst vor zwei Jahren aufgegeben haben. Entweder 110 % Finanierzung ohne EK oder 80 % Finanierzung mit 30 % EK.

10 % EK als Puffer, aber ab 500k wird es einfach dünn, da es mal schlappe 100k sind, die man sich halten muss und dann noch mit den Jobwechseln.

Aktueller Schnitt: Ich habe 5 mal in 15 Jahren den Job gewechselt (KMU meist) und meinen Frau 6 mal.

Ergo alle drei Jahre steht ein Wechsel ins Haus.

antworten
WiWi Gast

Keine Immobilien keine Motivation mehr zum Arbeiten

WiWi Gast schrieb am 07.05.2020:

Wenn du Großstädte wie Essen, Dortmund oder Gelsenkirchen meinst, dann hast du wohl recht - in Düsseldorf, Frankfurt, Stuttgart, Hamburg und Berlin kannst du sowas für 300k und in guter Lage definitiv vergessen. Klar gibt es Objekte für 300k, aber die sind dann in schlechten Gegenden, runtergekommen oder haben andere schwere Makel...

Man braucht sich gar nicht die makroökonomischen Faktoren anschauen, egal in welche Richtung sie zeigen. Alleine der Fakt, dass sich selbst die Topverdiener einer Generation in den Ballungsräumen kein Eigentum mehr leisten können, muss zwangsläufig dazu führen, dass die Preise runtergehen.
Arbeite bei MBB in der Schweiz und selbst ich frage mich, wie ich mir in den Grossstädten noch Eigentum leisten soll, wenn ich mal wieder zurück nach DE möchte.

Natürlich können sich die Topverdiener einer Generation noch Eigentum im Zentrum leisten. Einfach mal die Ansprüche runterschrauben und mit einer Zwei-Zimmer-Wohnung starten und/oder nicht im Szeneviertel suchen.

Keine Ahnung wie es in der Schweiz ist, aber in mehr oder weniger jeder deutschen Großstadt (außer München vielleicht) kannst Du so etwas für 300k kaufen. Da liegt die Rate dann um die 1.000 Euro.

Sorry, das ist einfach falsch: Eine Minute Recherche bei Immoscout: In Düsseldorf gibt es bis 300k aktuell 99 verschiedene Wohnungen mit mindestens 2 Zimmern und mindestens 50qm. Und die sind nicht alle in Garath im Plattenbau. Da ist alles dabei von Derendorf, Holthausen, Wersten, Itter und und und. Aber Du suchst wahrscheinlich nach Oberkassel oder Kaiserswerth. Man muss sich gedanklich einfach von den zwei, drei beliebtesten Vierteln der Stadt trennen. Dann wird das auch was mit der Wohnung bei schmalem Budget.

antworten
WiWi Gast

Keine Immobilien keine Motivation mehr zum Arbeiten

Das ist heute leider in vielen Branchen normal geworden. Deswegen ist hier eine Mietwohnung und ein großes Depot besser als seine berufliche Mobilität durch eine Immobilieninvestition mit hohen Nebenkosten einzuschränken.

WiWi Gast schrieb am 07.05.2020:

Aktueller Schnitt: Ich habe 5 mal in 15 Jahren den Job gewechselt (KMU meist) und meinen Frau 6 mal.

Ergo alle drei Jahre steht ein Wechsel ins Haus.

antworten
WiWi Gast

Keine Immobilien keine Motivation mehr zum Arbeiten

WiWi Gast schrieb am 07.05.2020:

Mich frustriert es ebenfalls sehr.
Wir sind verheiratet und arbeiten beide bei einem IGM Betrieb. Wir können aktuell rund 25k pro Jahr ansparen. Bis wir genügend EK angespart haben, um ein Haus zu kaufen bei den aktuellen Preisen, müssten wir mindestens 6-7 Jahre so weitersparen.
Wenn man jetzt die Zeiten einrechnet, die dann noch für die Elternzeit weggehen, dann können wir frühestens in 10 Jahren etwas kaufen.
Wenn die Preise jedoch weiter steigen, dann bräuchten wir in 10 Jahren wieder mehr EK.

Gefühlt kann man ohne die finanzielle Unterstützung der Eltern oder Großeltern keine Immobilien kaufen. Arbeit lohnt sich da nicht mehr wirklich.

Wenn man sich das anschaut, dann wird der EK bedarf in 5J schon doppelt so hoch sein, in 10J 3-4mal
ALSO NIE KAUFEN KÖNNEN!

Traurig sowas

antworten
WiWi Gast

Keine Immobilien keine Motivation mehr zum Arbeiten

WiWi Gast schrieb am 07.05.2020:

Wenn du Großstädte wie Essen, Dortmund oder Gelsenkirchen meinst, dann hast du wohl recht - in Düsseldorf, Frankfurt, Stuttgart, Hamburg und Berlin kannst du sowas für 300k und in guter Lage definitiv vergessen. Klar gibt es Objekte für 300k, aber die sind dann in schlechten Gegenden, runtergekommen oder haben andere schwere Makel...

Man braucht sich gar nicht die makroökonomischen Faktoren anschauen, egal in welche Richtung sie zeigen. Alleine der Fakt, dass sich selbst die Topverdiener einer Generation in den Ballungsräumen kein Eigentum mehr leisten können, muss zwangsläufig dazu führen, dass die Preise runtergehen.
Arbeite bei MBB in der Schweiz und selbst ich frage mich, wie ich mir in den Grossstädten noch Eigentum leisten soll, wenn ich mal wieder zurück nach DE möchte.

Natürlich können sich die Topverdiener einer Generation noch Eigentum im Zentrum leisten. Einfach mal die Ansprüche runterschrauben und mit einer Zwei-Zimmer-Wohnung starten und/oder nicht im Szeneviertel suchen.

Keine Ahnung wie es in der Schweiz ist, aber in mehr oder weniger jeder deutschen Großstadt (außer München vielleicht) kannst Du so etwas für 300k kaufen. Da liegt die Rate dann um die 1.000 Euro.

Sorry, das ist einfach falsch: Eine Minute Recherche bei Immoscout: In Düsseldorf gibt es bis 300k aktuell 99 verschiedene Wohnungen mit mindestens 2 Zimmern und mindestens 50qm. Und die sind nicht alle in Garath im Plattenbau. Da ist alles dabei von Derendorf, Holthausen, Wersten, Itter und und und. Aber Du suchst wahrscheinlich nach Oberkassel oder Kaiserswerth. Man muss sich gedanklich einfach von den zwei, drei beliebtesten Vierteln der Stadt trennen. Dann wird das auch was mit der Wohnung bei schmalem Budget.

Ich persönlich wöllte allerdings keine hunderte Tausend Euro in eine Gegend investieren, in der ich nicht wohnen möchte. Wir reden hier von einem Haus, da ist die Gegend essenziell, sofern man sich mal vom eigenen Grundstück weg trauen will.

antworten
WiWi Gast

Keine Immobilien keine Motivation mehr zum Arbeiten

Interessanter und richtiger Beitrag.

Zusätzlich muss man noch berücksichtigen, dass in den USA deutlich mehr Netto bleibt. D.h., das Haus ist dort nach 10 Jahren abbezahlt (Annahme hohe 30% Sparquote von den 100k brutto, was definitiv möglich ist: von den 100k brutto bleiben nämlich 80k netto).

In D, bei ebenfalls angenommenen 100k, gehen erstmal 40-50% für Abgaben weg. Aus dem Netto dann Miete, Lebenshaltung, Versicherungen. Davon noch 30k sparen? Schwierig.

Ganz grob gesagt: Nach 10 Jahren hat der Ami also ein abbezahltes 200qm-Haus, während der "IGM-Gutverdiener" mit seinen 100k/Jahr vielleicht stolz im Freundeskreis erzählen kann, dass er eine 3-Zimmer-Bude in Dortmund hat.

WiWi Gast schrieb am 07.05.2020:

Die Kosten für Immobilien sind einfach eine Unverschämtheit in Deutschland. Und das ist in allen Städten so, auch in Duisburg und in Kiel. Dass in Ostdeutschland Dörfer verfallen, ist tragisch - nur wenn dort keine Jobs sind, nützt das Haus dort nichts.

In den USA (abgesehen von NY und SF und ggf. noch wenigen anderen Extremen) ist der Häuserpreis in/nahe Städten bei 3 (drei!!!) Jahresbruttogehältern. Check it out (zillow ist das amerikanische immobilienscout24). Für 300k USD bekommt man in mittelgroßen Städten ein 250qm-Haus, z.B. Indianapolis.

Hier in D bekomme ich für 300k EUR sicher kein Haus in einer mittelgroßen Stadt. Ab 400k dann vielleicht 150qm, je nach Lage. Und netto wird die ganze Betrachtung noch schlimmer, da einem hier max. 60% vom Brutto bleiben, während es in den USA 80% sind.

Was sind die Gründe und was hätte die Politik machen können?

Aus meiner Sicht ganz klar zwei Sachen:

  1. Erwerb von Zweit-, Dritt- und ...-Wohnungen hoch besteuern, ausländische Investoren nicht an Wohnimmobilien heranlassen. Wobei ich nicht weiß, ob es wirklich so viele ausländische Investoren gibt, oder ob das nur vom wahren Problem ablenken soll, nämlich:
  2. Auch, wenn es niemand hören will: Wer jährlich 200.000 Leute ins Land holt und ihnen allen eine Wohnung gibt, der muss sich nicht wundern, dass Preise steigen.
antworten
WiWi Gast

Keine Immobilien keine Motivation mehr zum Arbeiten

Also ich würd lieber in den von Dir beschriebenen 200qm leben, als in den "Germanski" quadratisch-praktisch-gut gemachten "modernen" Eigentumswohnungen, die überall gleich aussehen, die nach 5 Jahren eine veralgt sind (wegen der Isolation) und bei denen das Kindergeschrei der Nachbarn andauernd durch die Wände wabert.

Zudem: Ich bezweifle, dass es noch viele Neubau-Häuser gibt, die gemauert werden. Ein "Neubau" hierzulande erfolgt ebenfalls nach dem Baukastenprinzip und ist (abgesehen vom Keller) innerhalb von 2 Tagen errichtet.

WiWi Gast schrieb am 07.05.2020:

Zudem, was sind das für Häuser in den USA? Meistens Holzspanplatten ohne festes Mauerwerk. Am besten noch mit Wellblechdach.

Sowas kannst du halt nicht mit einem gemauerten Qualitätshaus Made in Germanski vergleichen. Natürlich kostet das die Hälfte.

antworten
WiWi Gast

Keine Immobilien keine Motivation mehr zum Arbeiten

Ohne Jobsicherheit, ohne Eigentum, Familie Gründung unsicher und dann auch die Rente. Warum kurbelt man die Konjunktur nicht mit dem Bau von einfachen Eigentumswohnungen an statt den Aktionären mit Milliarden den A... immer wieder zu pudern?

antworten
WiWi Gast

Keine Immobilien keine Motivation mehr zum Arbeiten

WiWi Gast schrieb am 07.05.2020:

Mich frustriert es ebenfalls sehr.
Wir sind verheiratet und arbeiten beide bei einem IGM Betrieb. Wir können aktuell rund 25k pro Jahr ansparen. Bis wir genügend EK angespart haben, um ein Haus zu kaufen bei den aktuellen Preisen, müssten wir mindestens 6-7 Jahre so weitersparen.
Wenn man jetzt die Zeiten einrechnet, die dann noch für die Elternzeit weggehen, dann können wir frühestens in 10 Jahren etwas kaufen.
Wenn die Preise jedoch weiter steigen, dann bräuchten wir in 10 Jahren wieder mehr EK.

Gefühlt kann man ohne die finanzielle Unterstützung der Eltern oder Großeltern keine Immobilien kaufen. Arbeit lohnt sich da nicht mehr wirklich.

Wenn man sich das anschaut, dann wird der EK bedarf in 5J schon doppelt so hoch sein, in 10J 3-4mal
ALSO NIE KAUFEN KÖNNEN!

Traurig sowas

Wie kommst Du denn auf so etwas? Weder die Hauspreise noch der EK-Bedarf verdoppeln sich innerhalb von 5 Jahren!

Und nochmal: einfach etwas die Ansprüche runterschreiben und denn ein Haus für maximal 500k kaufen. Da brauchst Du dann 100k Eigenkapital (10 Prozent Kaufnebenkosten und 10 Prozent vom Kaufpreis, so habe ich schon zwei Immobilien finanziert).

Und ganz ehrlich: wer es nicht schafft in 5 bis 10 Jahren zu zweit 100k anzusparen, der sollte auch besser kein Haus kaufen, weil das sonst sowieso zu knapp kalkuliert ist. An einem Haus kann immer mal eine Reparatur anstehen. Da sollte man immer ein paar 10k in der Hinterhand haben.

antworten
WiWi Gast

Keine Immobilien keine Motivation mehr zum Arbeiten

WiWi Gast schrieb am 07.05.2020:

Wenn man sich das anschaut, dann wird der EK bedarf in 5J schon doppelt so hoch sein, in 10J 3-4mal
ALSO NIE KAUFEN KÖNNEN!

Wenn Du Dir die bisherige Entwicklung des Durchschnittsentgelts für die jüngere Vergangenheit in die Zukunft fortdenkst, dann würde dies bereits daran scheitern, daß kaum jemand zu finden ist, der sich dies finanziell noch leisten kann:

https://de.wikipedia.org/wiki/Durchschnittsentgelt

Traurig sowas

Traurig ist eher daß es durch zu wenig Ausweis von Bauland und der Verteuerung des Bauens durch zahlreiche Vorschriften zu Preissteigerungen über den normalen Lohn- und Gehaltssteigerungen kommt.

antworten
WiWi Gast

Keine Immobilien keine Motivation mehr zum Arbeiten

Bezogen auf den Titel "... keine Motivation mehr zum Arbeiten" und zusätlich zum Immobilienthema, haben die Generation ab Y meiner Meinung nach kaum noch eine Motivtion zu Arbeiten, weil Sie ihren Lebensstandard im Vergleich zu ihren Eltern kaum, bis gar nicht mehr erhöhen können.

Eure Meinung dazu?

antworten
WiWi Gast

Keine Immobilien keine Motivation mehr zum Arbeiten

Verstehe ich nicht, man kann sich doch auch ein tolles Loft mieten für 4-5k im Monat, wieso gleich etwas kaufen? Zumal so eine neue Bude auch mit vielen weitere Kosten einhergeht

antworten
WiWi Gast

Keine Immobilien keine Motivation mehr zum Arbeiten

WiWi Gast schrieb am 07.05.2020:

Mich frustriert es ebenfalls sehr.
Wir sind verheiratet und arbeiten beide bei einem IGM Betrieb. Wir können aktuell rund 25k pro Jahr ansparen. Bis wir genügend EK angespart haben, um ein Haus zu kaufen bei den aktuellen Preisen, müssten wir mindestens 6-7 Jahre so weitersparen.
Wenn man jetzt die Zeiten einrechnet, die dann noch für die Elternzeit weggehen, dann können wir frühestens in 10 Jahren etwas kaufen.
Wenn die Preise jedoch weiter steigen, dann bräuchten wir in 10 Jahren wieder mehr EK.

Gefühlt kann man ohne die finanzielle Unterstützung der Eltern oder Großeltern keine Immobilien kaufen. Arbeit lohnt sich da nicht mehr wirklich.

Wenn man sich das anschaut, dann wird der EK bedarf in 5J schon doppelt so hoch sein, in 10J 3-4mal
ALSO NIE KAUFEN KÖNNEN!

Traurig sowas

Wie kommst Du denn auf so etwas? Weder die Hauspreise noch der EK-Bedarf verdoppeln sich innerhalb von 5 Jahren!

Und nochmal: einfach etwas die Ansprüche runterschreiben und denn ein Haus für maximal 500k kaufen. Da brauchst Du dann 100k Eigenkapital (10 Prozent Kaufnebenkosten und 10 Prozent vom Kaufpreis, so habe ich schon zwei Immobilien finanziert).

Und ganz ehrlich: wer es nicht schafft in 5 bis 10 Jahren zu zweit 100k anzusparen, der sollte auch besser kein Haus kaufen, weil das sonst sowieso zu knapp kalkuliert ist. An einem Haus kann immer mal eine Reparatur anstehen. Da sollte man immer ein paar 10k in der Hinterhand haben.

Und dann darfst du bis zur Rente noch 1600 Euro im Monat hin legen damit du pünktlich fertig bist, wenn du mit 35 kaufst.

Dafür bekomme ich in Augsburg eine 120qm Wohnung in einem Vorort.
Auf keinen Fall schlecht, aber für 1600 Euro + Hausgeld halt doch irgendwie nicht so geil.

antworten
WiWi Gast

Keine Immobilien keine Motivation mehr zum Arbeiten

Der Immobilienpreis liegt eigentlich gar nicht an Zustand eines Hauses, sondern am Grundstück.

Jemand, der sowohl in den USA als auch in Deutschland am Ar*** der Welt wohnt, ist der Wert des Grundstücks praktisch NULL wert.
Nur in Deutschland hat man sich mit mehr Mühe für das sinnlose Grundstück gearbeitet :D.

antworten
WiWi Gast

Keine Immobilien keine Motivation mehr zum Arbeiten

WiWi Gast schrieb am 07.05.2020:

Mich frustriert es ebenfalls sehr.
Wir sind verheiratet und arbeiten beide bei einem IGM Betrieb. Wir können aktuell rund 25k pro Jahr ansparen. Bis wir genügend EK angespart haben, um ein Haus zu kaufen bei den aktuellen Preisen, müssten wir mindestens 6-7 Jahre so weitersparen.
Wenn man jetzt die Zeiten einrechnet, die dann noch für die Elternzeit weggehen, dann können wir frühestens in 10 Jahren etwas kaufen.
Wenn die Preise jedoch weiter steigen, dann bräuchten wir in 10 Jahren wieder mehr EK.

Gefühlt kann man ohne die finanzielle Unterstützung der Eltern oder Großeltern keine Immobilien kaufen. Arbeit lohnt sich da nicht mehr wirklich.

Wenn man sich das anschaut, dann wird der EK bedarf in 5J schon doppelt so hoch sein, in 10J 3-4mal
ALSO NIE KAUFEN KÖNNEN!

Traurig sowas

Wie kommst Du denn auf so etwas? Weder die Hauspreise noch der EK-Bedarf verdoppeln sich innerhalb von 5 Jahren!

Und nochmal: einfach etwas die Ansprüche runterschreiben und denn ein Haus für maximal 500k kaufen. Da brauchst Du dann 100k Eigenkapital (10 Prozent Kaufnebenkosten und 10 Prozent vom Kaufpreis, so habe ich schon zwei Immobilien finanziert).

Und ganz ehrlich: wer es nicht schafft in 5 bis 10 Jahren zu zweit 100k anzusparen, der sollte auch besser kein Haus kaufen, weil das sonst sowieso zu knapp kalkuliert ist. An einem Haus kann immer mal eine Reparatur anstehen. Da sollte man immer ein paar 10k in der Hinterhand haben.

Ja aber wo kriegt man denn für 500k ein Haus!? Großraum Düsseldorf macht für uns aufgrund der Jobsicherheit Sinn und ich kann mir Häuser in 40min Pendeldistanz vllt. für 700k kaufen, mit Glück. Bedeutet aber auch, dass ich 13% Nebenkosten habe, dass sind 91.000 Euro. Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen, 91.000 Euro. Dann bin ich bereits bei knapp 800k ohne das ich etwas renoviert habe.

Wieso hat der Staat das Recht hier so die Hand aufzuhalten!? (und der Makler, und der Notar) ich darf in dem Fall €45.500 an den Staat überweisen. Danke für nichts. Ist ja nicht so, dass wir mit HH Einkommen in den Top1% nicht bereits genug abdrücken (und ja wir arbeiten beide extrem hart für unser Geld, auf so Leuten wie uns beruht letztendlich der Wohlstand unseres Landes)

Warum wird nicht mal Bauland erschlossen welches nicht direkt an Bauträger geht?

Ich finde das mittlerweile unerträglich, wenn eine Partei das angehen würde, meine Stimme hätte sie. Zur Not wähle ich links ;P

antworten
WiWi Gast

Keine Immobilien keine Motivation mehr zum Arbeiten

100k Gehalt und 3 Zimmer in Dortmund? wieviele Dortmunder verdienen 100k? ein ganz kleiner Bruchteil. Mit 100k Gehalt sollte man sich im Umland von Dortmund ein sehr schönes Haus leisten können. Ich kenne jedenfalls Leute, die das können. Man muss halt wissen, was man im Leben will. Will man unbedingt an Ort X im Szeneviertel Y leben und im Prestigejob so und so viel verdienen? oder tut es ein Job der auf dem Papier etwas weniger einbringt an einem Ort der vielleicht nicht ganz so fancy ist, aber wo man am Schluss vielleicht mehr Lebensqualität hat? zumal Lebensqualität jeder anders definiert. Manche wollen das Haus mit grossem Garten, Teich und Pool (wir zB), für andere ist Lebensqualität in einer kalten Designerwohnung mitten in einer Stadt zu leben.

antworten
WiWi Gast

Keine Immobilien keine Motivation mehr zum Arbeiten

Das geht, natürlich nicht in Frankfurt, Mainz oder Wiesbaden. Wer aber bereit ist, für eine Strecke 1h mit dem Auto zu pendeln, findet auch da noch ein gebrauchtes Haus für 400 bis 500k.

WiWi Gast schrieb am 07.05.2020:

Mich frustriert es ebenfalls sehr.
Wir sind verheiratet und arbeiten beide bei einem IGM Betrieb. Wir können aktuell rund 25k pro Jahr ansparen. Bis wir genügend EK angespart haben, um ein Haus zu kaufen bei den aktuellen Preisen, müssten wir mindestens 6-7 Jahre so weitersparen.
Wenn man jetzt die Zeiten einrechnet, die dann noch für die Elternzeit weggehen, dann können wir frühestens in 10 Jahren etwas kaufen.
Wenn die Preise jedoch weiter steigen, dann bräuchten wir in 10 Jahren wieder mehr EK.

Gefühlt kann man ohne die finanzielle Unterstützung der Eltern oder Großeltern keine Immobilien kaufen. Arbeit lohnt sich da nicht mehr wirklich.

Wenn man sich das anschaut, dann wird der EK bedarf in 5J schon doppelt so hoch sein, in 10J 3-4mal
ALSO NIE KAUFEN KÖNNEN!

Traurig sowas

Wie kommst Du denn auf so etwas? Weder die Hauspreise noch der EK-Bedarf verdoppeln sich innerhalb von 5 Jahren!

Und nochmal: einfach etwas die Ansprüche runterschreiben und denn ein Haus für maximal 500k kaufen. Da brauchst Du dann 100k Eigenkapital (10 Prozent Kaufnebenkosten und 10 Prozent vom Kaufpreis, so habe ich schon zwei Immobilien finanziert).

Und ganz ehrlich: wer es nicht schafft in 5 bis 10 Jahren zu zweit 100k anzusparen, der sollte auch besser kein Haus kaufen, weil das sonst sowieso zu knapp kalkuliert ist. An einem Haus kann immer mal eine Reparatur anstehen. Da sollte man immer ein paar 10k in der Hinterhand haben.

antworten
WiWi Gast

Keine Immobilien keine Motivation mehr zum Arbeiten

Lies nochmal, worum es in meinem Beitrag ging. Du hast gelesen "100k" und "Dortmund" und blubberst drauf los - unerträglich.

WiWi Gast schrieb am 07.05.2020:

100k Gehalt und 3 Zimmer in Dortmund? wieviele Dortmunder verdienen 100k? ein ganz kleiner Bruchteil. Mit 100k Gehalt sollte man sich im Umland von Dortmund ein sehr schönes Haus leisten können. Ich kenne jedenfalls Leute, die das können. Man muss halt wissen, was man im Leben will. Will man unbedingt an Ort X im Szeneviertel Y leben und im Prestigejob so und so viel verdienen? oder tut es ein Job der auf dem Papier etwas weniger einbringt an einem Ort der vielleicht nicht ganz so fancy ist, aber wo man am Schluss vielleicht mehr Lebensqualität hat? zumal Lebensqualität jeder anders definiert. Manche wollen das Haus mit grossem Garten, Teich und Pool (wir zB), für andere ist Lebensqualität in einer kalten Designerwohnung mitten in einer Stadt zu leben.

antworten
WiWi Gast

Keine Immobilien keine Motivation mehr zum Arbeiten

Für mich stört nicht der Immobilienpreis, sondern Nebenkosten (Maklerprovision und Grunderwerbssteuer).
Man zahlt insg. ca. 12% ~ 15% NK.

Wenn man später gewinnbringend nach Steuerabzug verkaufen will, dann muss man sein Haus bzw. Grundstück mit mind. 20% Wertanstieg verkaufen, was aber danach sehr wenig übrig bleibt..

Außer dem Zeitraum von 2009 bis 2020 hätte sich ziemlich jeder Kauf gelohnt. Aber ob es weiterhin so 20%, 30% steigt???

Die Grunderwerbssteuer 3% ~ 6.5% ist mehr als eine Abzocke!!!

Maklerprovision mehr als 5.75%??? Ernsthaft??? Nirgendwo zahlt man so hohe Provision..

Ohne Worte...

antworten
WiWi Gast

Keine Immobilien keine Motivation mehr zum Arbeiten

An den TO.

Wohne auch in München. Seid mehr als 10 Jahren. Jahresgehalt 140.000.

Habe den Erwerb von Eigentum abgeschrieben. Wenn in München dann in Miete. Werde evtl. eine Immobilie auf dem Land irgendwo in Bayern erben. Dann wird das mein Altersdomizil. Die Stadt nervt nur noch (nicht nur wegen den Immobilienpreisen). Ich habe Freunde die sich jetzt für über 1 Mio eine 4 Zi Wohnung gekauft haben... Die Schulden sind immens. Wäre nicht mein Ding 25-30 Jahre abzuzahlen für einen Retorten-Wohnklotz mit "Pseudo-Luxus" (ich schau aus dem Fenster und seh die andere Häuserwand - was soll daran Luxus sein? Ach ja, die Regendusche und die Fußbodenheizung - lachhaft).

antworten
WiWi Gast

Keine Immobilien keine Motivation mehr zum Arbeiten

Provokant: Warum muss jeder ein Anrecht auf ein Haus haben?

antworten
WiWi Gast

Keine Immobilien keine Motivation mehr zum Arbeiten

WiWi Gast schrieb am 07.05.2020:

Die Kosten für Immobilien sind einfach eine Unverschämtheit in Deutschland. Und das ist in allen Städten so, auch in Duisburg und in Kiel. Dass in Ostdeutschland Dörfer verfallen, ist tragisch - nur wenn dort keine Jobs sind, nützt das Haus dort nichts.

In den USA (abgesehen von NY und SF und ggf. noch wenigen anderen Extremen) ist der Häuserpreis in/nahe Städten bei 3 (drei!!!) Jahresbruttogehältern. Check it out (zillow ist das amerikanische immobilienscout24). Für 300k USD bekommt man in mittelgroßen Städten ein 250qm-Haus, z.B. Indianapolis.

Das Median-Haushaltseinkommen in den USA sind 59k USD, also im Regelfall die Summe der beiden Einkommensbezieher.

Es sind also 5 Jahresbruttogehälter eines Haushalts, also etwa 10 Jahresbruttogehälter einer Person.

Der Rest des Unterschieds erklärt sich dadurch, dass in den USA keinen Trend zur Stadt gibt, dass die Häuser dort in vielen Details deutlich billiger, aber auch weniger langlebig gebaut werden und dadurch, dass es dort einfach Land im Überfluss gibt.

Vergleiche die Preise mal lieber mit den Ostküsten-Städten oder SF und nicht mit Indiana. Dort leben 6,6 Mio. Menschen auf einer Fläche, welche mehr als doppelt so groß ist wie die Fläche der Niederlanden.

antworten
WiWi Gast

Keine Immobilien keine Motivation mehr zum Arbeiten

In den USA wird deutlich weniger langlebig gebaut, was ich gut finde. Bauen für 100 Jahre ist eigentlich Blödsinn, weil sich der Geschmack der Leute so schnell ändert. Grundrisse aus den 60ern und 70ern sind heute nicht mehr in Mode und solche Häuser müssen für sehr viel Geld renoviert werden. Dann lieber gleich günstiger und leichter bauen. Somit sind die Hürden zum Kauf/Bau geringer, man kann früher ins Eigenheim ziehen und spart sich die Miete. Die nächste Generation die drin wohnt, reisst ab und baut nach eigenen Vorstellungen komplett neu.

In den USA sind viele Städte mehr zersiedelt und haben keinen ÖPNV. Da verbringen viele Bewohner die in einem Suburb wohnen und in Down Town arbeiten, 2-4h pro Tag im Auto. Dafür haben sehr viele ein Haus und meist mit grossem Garten. Allerdings gibt es sehr starke Unterschiede. Bay Area und Raum New York sind ebenfalls extrem teuer und ohne Top Job reicht es nicht für ein Haus. Günstig ist es halt auf dem Land oder in nicht so teuren Großstädten, besonders in Texas, wenn man in einem weitläufigen Suburb wohnt. Da gibt es dann aber keine Szene Bar um die Ecke und schon gar keine S-Bahn. Wer aber auf viel Platz steht und das System in den USA als solches, warum nicht.

antworten
WiWi Gast

Keine Immobilien keine Motivation mehr zum Arbeiten

WiWi Gast schrieb am 07.05.2020:

Verstehe ich nicht, man kann sich doch auch ein tolles Loft mieten für 4-5k im Monat, wieso gleich etwas kaufen? Zumal so eine neue Bude auch mit vielen weitere Kosten einhergeht

Ja eben!
Und man bleibt flexibel!
Man hat dann halt mit 60 kein Vermögen aber was solls

antworten
WiWi Gast

Keine Immobilien keine Motivation mehr zum Arbeiten

Ich glaube, es ist besser, wenn du dich nicht mit der Baulandvergabe befasst, dass ist Korruption pur - teilweise sogar legal.

Man kriegt diese Art von Korruption wenig mit, das ist die deutsche Spielart von Korruption.

WiWi Gast schrieb am 07.05.2020:

WiWi Gast schrieb am 07.05.2020:

Mich frustriert es ebenfalls sehr.
Wir sind verheiratet und arbeiten beide bei einem IGM Betrieb. Wir können aktuell rund 25k pro Jahr ansparen. Bis wir genügend EK angespart haben, um ein Haus zu kaufen bei den aktuellen Preisen, müssten wir mindestens 6-7 Jahre so weitersparen.
Wenn man jetzt die Zeiten einrechnet, die dann noch für die Elternzeit weggehen, dann können wir frühestens in 10 Jahren etwas kaufen.
Wenn die Preise jedoch weiter steigen, dann bräuchten wir in 10 Jahren wieder mehr EK.

Gefühlt kann man ohne die finanzielle Unterstützung der Eltern oder Großeltern keine Immobilien kaufen. Arbeit lohnt sich da nicht mehr wirklich.

Wenn man sich das anschaut, dann wird der EK bedarf in 5J schon doppelt so hoch sein, in 10J 3-4mal
ALSO NIE KAUFEN KÖNNEN!

Traurig sowas

Wie kommst Du denn auf so etwas? Weder die Hauspreise noch der EK-Bedarf verdoppeln sich innerhalb von 5 Jahren!

Und nochmal: einfach etwas die Ansprüche runterschreiben und denn ein Haus für maximal 500k kaufen. Da brauchst Du dann 100k Eigenkapital (10 Prozent Kaufnebenkosten und 10 Prozent vom Kaufpreis, so habe ich schon zwei Immobilien finanziert).

Und ganz ehrlich: wer es nicht schafft in 5 bis 10 Jahren zu zweit 100k anzusparen, der sollte auch besser kein Haus kaufen, weil das sonst sowieso zu knapp kalkuliert ist. An einem Haus kann immer mal eine Reparatur anstehen. Da sollte man immer ein paar 10k in der Hinterhand haben.

Ja aber wo kriegt man denn für 500k ein Haus!? Großraum Düsseldorf macht für uns aufgrund der Jobsicherheit Sinn und ich kann mir Häuser in 40min Pendeldistanz vllt. für 700k kaufen, mit Glück. Bedeutet aber auch, dass ich 13% Nebenkosten habe, dass sind 91.000 Euro. Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen, 91.000 Euro. Dann bin ich bereits bei knapp 800k ohne das ich etwas renoviert habe.

Wieso hat der Staat das Recht hier so die Hand aufzuhalten!? (und der Makler, und der Notar) ich darf in dem Fall €45.500 an den Staat überweisen. Danke für nichts. Ist ja nicht so, dass wir mit HH Einkommen in den Top1% nicht bereits genug abdrücken (und ja wir arbeiten beide extrem hart für unser Geld, auf so Leuten wie uns beruht letztendlich der Wohlstand unseres Landes)

Warum wird nicht mal Bauland erschlossen welches nicht direkt an Bauträger geht?

Ich finde das mittlerweile unerträglich, wenn eine Partei das angehen würde, meine Stimme hätte sie. Zur Not wähle ich links ;P

antworten
WiWi Gast

Keine Immobilien keine Motivation mehr zum Arbeiten

Bauland wird nicht direkt vergeben, weil die Leute im Bauauschuss auf kommunaler Ebene sich erst einmal die Sache unter Ausschluss der Öffentlichkeit unter den Nagel reissen. Dann wird es weiterveräussert an einen Bauträger, der die Objekte entwickelt. Dann wird beim Konsumenten abkassiert.
Wenn das Bauland direkt vergeben wird stimmt der Satz von den Dumpfbackenpolitikern ("Es geht nicht ohne die Wirtschaft, wir müssen der Wirtschaft bei der Immo-Entwicklung Planungssicherheit geben.") nicht mehr und die Dumpfbackenpolitiker können im Vorfeld bei der Baulandvergabe nicht mehr abzocken - das ist der Grund, weshalb du kaum Bauland direkt bekommst. Mal Frage in den Raum - wer hat denn mal wirklich Bauland direkt von der Stadt bekommen - in Städten wie München oder Düsseldorf ist das selten, da haben vorher schon Leute verdient.

WiWi Gast schrieb am 07.05.2020:

WiWi Gast schrieb am 07.05.2020:

Mich frustriert es ebenfalls sehr.
Wir sind verheiratet und arbeiten beide bei einem IGM Betrieb. Wir können aktuell rund 25k pro Jahr ansparen. Bis wir genügend EK angespart haben, um ein Haus zu kaufen bei den aktuellen Preisen, müssten wir mindestens 6-7 Jahre so weitersparen.
Wenn man jetzt die Zeiten einrechnet, die dann noch für die Elternzeit weggehen, dann können wir frühestens in 10 Jahren etwas kaufen.
Wenn die Preise jedoch weiter steigen, dann bräuchten wir in 10 Jahren wieder mehr EK.

Gefühlt kann man ohne die finanzielle Unterstützung der Eltern oder Großeltern keine Immobilien kaufen. Arbeit lohnt sich da nicht mehr wirklich.

Wenn man sich das anschaut, dann wird der EK bedarf in 5J schon doppelt so hoch sein, in 10J 3-4mal
ALSO NIE KAUFEN KÖNNEN!

Traurig sowas

Wie kommst Du denn auf so etwas? Weder die Hauspreise noch der EK-Bedarf verdoppeln sich innerhalb von 5 Jahren!

Und nochmal: einfach etwas die Ansprüche runterschreiben und denn ein Haus für maximal 500k kaufen. Da brauchst Du dann 100k Eigenkapital (10 Prozent Kaufnebenkosten und 10 Prozent vom Kaufpreis, so habe ich schon zwei Immobilien finanziert).

Und ganz ehrlich: wer es nicht schafft in 5 bis 10 Jahren zu zweit 100k anzusparen, der sollte auch besser kein Haus kaufen, weil das sonst sowieso zu knapp kalkuliert ist. An einem Haus kann immer mal eine Reparatur anstehen. Da sollte man immer ein paar 10k in der Hinterhand haben.

Ja aber wo kriegt man denn für 500k ein Haus!? Großraum Düsseldorf macht für uns aufgrund der Jobsicherheit Sinn und ich kann mir Häuser in 40min Pendeldistanz vllt. für 700k kaufen, mit Glück. Bedeutet aber auch, dass ich 13% Nebenkosten habe, dass sind 91.000 Euro. Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen, 91.000 Euro. Dann bin ich bereits bei knapp 800k ohne das ich etwas renoviert habe.

Wieso hat der Staat das Recht hier so die Hand aufzuhalten!? (und der Makler, und der Notar) ich darf in dem Fall €45.500 an den Staat überweisen. Danke für nichts. Ist ja nicht so, dass wir mit HH Einkommen in den Top1% nicht bereits genug abdrücken (und ja wir arbeiten beide extrem hart für unser Geld, auf so Leuten wie uns beruht letztendlich der Wohlstand unseres Landes)

Warum wird nicht mal Bauland erschlossen welches nicht direkt an Bauträger geht?

Ich finde das mittlerweile unerträglich, wenn eine Partei das angehen würde, meine Stimme hätte sie. Zur Not wähle ich links ;P

antworten
WiWi Gast

Keine Immobilien keine Motivation mehr zum Arbeiten

WiWi Gast schrieb am 07.05.2020:

WiWi Gast schrieb am 07.05.2020:

Mich frustriert es ebenfalls sehr.
Wir sind verheiratet und arbeiten beide bei einem IGM Betrieb. Wir können aktuell rund 25k pro Jahr ansparen. Bis wir genügend EK angespart haben, um ein Haus zu kaufen bei den aktuellen Preisen, müssten wir mindestens 6-7 Jahre so weitersparen.
Wenn man jetzt die Zeiten einrechnet, die dann noch für die Elternzeit weggehen, dann können wir frühestens in 10 Jahren etwas kaufen.
Wenn die Preise jedoch weiter steigen, dann bräuchten wir in 10 Jahren wieder mehr EK.

Gefühlt kann man ohne die finanzielle Unterstützung der Eltern oder Großeltern keine Immobilien kaufen. Arbeit lohnt sich da nicht mehr wirklich.

Wenn man sich das anschaut, dann wird der EK bedarf in 5J schon doppelt so hoch sein, in 10J 3-4mal
ALSO NIE KAUFEN KÖNNEN!

Traurig sowas

Wie kommst Du denn auf so etwas? Weder die Hauspreise noch der EK-Bedarf verdoppeln sich innerhalb von 5 Jahren!

Und nochmal: einfach etwas die Ansprüche runterschreiben und denn ein Haus für maximal 500k kaufen. Da brauchst Du dann 100k Eigenkapital (10 Prozent Kaufnebenkosten und 10 Prozent vom Kaufpreis, so habe ich schon zwei Immobilien finanziert).

Und ganz ehrlich: wer es nicht schafft in 5 bis 10 Jahren zu zweit 100k anzusparen, der sollte auch besser kein Haus kaufen, weil das sonst sowieso zu knapp kalkuliert ist. An einem Haus kann immer mal eine Reparatur anstehen. Da sollte man immer ein paar 10k in der Hinterhand haben.

Ja aber wo kriegt man denn für 500k ein Haus!? Großraum Düsseldorf macht für uns aufgrund der Jobsicherheit Sinn und ich kann mir Häuser in 40min Pendeldistanz vllt. für 700k kaufen, mit Glück. Bedeutet aber auch, dass ich 13% Nebenkosten habe, dass sind 91.000 Euro. Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen, 91.000 Euro. Dann bin ich bereits bei knapp 800k ohne das ich etwas renoviert habe.

Wieso hat der Staat das Recht hier so die Hand aufzuhalten!? (und der Makler, und der Notar) ich darf in dem Fall €45.500 an den Staat überweisen. Danke für nichts. Ist ja nicht so, dass wir mit HH Einkommen in den Top1% nicht bereits genug abdrücken (und ja wir arbeiten beide extrem hart für unser Geld, auf so Leuten wie uns beruht letztendlich der Wohlstand unseres Landes)

Warum wird nicht mal Bauland erschlossen welches nicht direkt an Bauträger geht?

Ich finde das mittlerweile unerträglich, wenn eine Partei das angehen würde, meine Stimme hätte sie. Zur Not wähle ich links ;P

In Wuppertal und Duisburg usw. wird es deutlich günstiger und die Pendel Distanz ist grundsätzlich okay (hängt natürlich vom Stadtteil ab). Insbesondere im Großraum Düsseldorf findet man schon Alternativen (wenn man will)

antworten
WiWi Gast

Keine Immobilien keine Motivation mehr zum Arbeiten

WiWi Gast schrieb am 07.05.2020:

WiWi Gast schrieb am 07.05.2020:

Wenn du Großstädte wie Essen, Dortmund oder Gelsenkirchen meinst, dann hast du wohl recht - in Düsseldorf, Frankfurt, Stuttgart, Hamburg und Berlin kannst du sowas für 300k und in guter Lage definitiv vergessen. Klar gibt es Objekte für 300k, aber die sind dann in schlechten Gegenden, runtergekommen oder haben andere schwere Makel...

Man braucht sich gar nicht die makroökonomischen Faktoren anschauen, egal in welche Richtung sie zeigen. Alleine der Fakt, dass sich selbst die Topverdiener einer Generation in den Ballungsräumen kein Eigentum mehr leisten können, muss zwangsläufig dazu führen, dass die Preise runtergehen.
Arbeite bei MBB in der Schweiz und selbst ich frage mich, wie ich mir in den Grossstädten noch Eigentum leisten soll, wenn ich mal wieder zurück nach DE möchte.

Natürlich können sich die Topverdiener einer Generation noch Eigentum im Zentrum leisten. Einfach mal die Ansprüche runterschrauben und mit einer Zwei-Zimmer-Wohnung starten und/oder nicht im Szeneviertel suchen.

Keine Ahnung wie es in der Schweiz ist, aber in mehr oder weniger jeder deutschen Großstadt (außer München vielleicht) kannst Du so etwas für 300k kaufen. Da liegt die Rate dann um die 1.000 Euro.

Sorry, das ist einfach falsch: Eine Minute Recherche bei Immoscout: In Düsseldorf gibt es bis 300k aktuell 99 verschiedene Wohnungen mit mindestens 2 Zimmern und mindestens 50qm. Und die sind nicht alle in Garath im Plattenbau. Da ist alles dabei von Derendorf, Holthausen, Wersten, Itter und und und. Aber Du suchst wahrscheinlich nach Oberkassel oder Kaiserswerth. Man muss sich gedanklich einfach von den zwei, drei beliebtesten Vierteln der Stadt trennen. Dann wird das auch was mit der Wohnung bei schmalem Budget.

Ich persönlich wöllte allerdings keine hunderte Tausend Euro in eine Gegend investieren, in der ich nicht wohnen möchte. Wir reden hier von einem Haus, da ist die Gegend essenziell, sofern man sich mal vom eigenen Grundstück weg trauen will.

Zeigt das Problem gut auf. Wir reden hier ja nicht vom sozialen Brennpunkt... das da kein Haus drin ist, finde ich richtig.

antworten
WiWi Gast

Keine Immobilien keine Motivation mehr zum Arbeiten

WiWi Gast schrieb am 08.05.2020:

An den TO.

Wohne auch in München. Seid mehr als 10 Jahren. Jahresgehalt 140.000.

Habe den Erwerb von Eigentum abgeschrieben. Wenn in München dann in Miete. Werde evtl. eine Immobilie auf dem Land irgendwo in Bayern erben. Dann wird das mein Altersdomizil. Die Stadt nervt nur noch (nicht nur wegen den Immobilienpreisen). Ich habe Freunde die sich jetzt für über 1 Mio eine 4 Zi Wohnung gekauft haben... Die Schulden sind immens. Wäre nicht mein Ding 25-30 Jahre abzuzahlen für einen Retorten-Wohnklotz mit "Pseudo-Luxus" (ich schau aus dem Fenster und seh die andere Häuserwand - was soll daran Luxus sein? Ach ja, die Regendusche und die Fußbodenheizung - lachhaft).

Jahresgehalt 140k und schreibt seid anstatt seit. Alles klar .......

antworten
WiWi Gast

Keine Immobilien keine Motivation mehr zum Arbeiten

Das Problem ist die Spekulation mit Baugrund. Das sollte verboten werden. Vorbild: Ulm . Dort hat die Stadt die Mehrheit des baugrunds- es gibt kaum Möglichkeiten für Spekulation da die Stadt guten Wettbewerb leistet. Des weiteren gibt's Klauseln wonach unbebaute Grundstücke zurück an die Stadt gehen: und zwar zum Preis der zuvor auch an die Stadt gezahlt wurde!
Alternative: Erbbaurecht flächendeckend.

WiWi Gast schrieb am 08.05.2020:

In den USA wird deutlich weniger langlebig gebaut, was ich gut finde. Bauen für 100 Jahre ist eigentlich Blödsinn, weil sich der Geschmack der Leute so schnell ändert. Grundrisse aus den 60ern und 70ern sind heute nicht mehr in Mode und solche Häuser müssen für sehr viel Geld renoviert werden. Dann lieber gleich günstiger und leichter bauen. Somit sind die Hürden zum Kauf/Bau geringer, man kann früher ins Eigenheim ziehen und spart sich die Miete. Die nächste Generation die drin wohnt, reisst ab und baut nach eigenen Vorstellungen komplett neu.

In den USA sind viele Städte mehr zersiedelt und haben keinen ÖPNV. Da verbringen viele Bewohner die in einem Suburb wohnen und in Down Town arbeiten, 2-4h pro Tag im Auto. Dafür haben sehr viele ein Haus und meist mit grossem Garten. Allerdings gibt es sehr starke Unterschiede. Bay Area und Raum New York sind ebenfalls extrem teuer und ohne Top Job reicht es nicht für ein Haus. Günstig ist es halt auf dem Land oder in nicht so teuren Großstädten, besonders in Texas, wenn man in einem weitläufigen Suburb wohnt. Da gibt es dann aber keine Szene Bar um die Ecke und schon gar keine S-Bahn. Wer aber auf viel Platz steht und das System in den USA als solches, warum nicht.

antworten
WiWi Gast

Keine Immobilien keine Motivation mehr zum Arbeiten

WiWi Gast schrieb am 08.05.2020:

WiWi Gast schrieb am 08.05.2020:

An den TO.

Wohne auch in München. Seid mehr als 10 Jahren. Jahresgehalt 140.000.

Habe den Erwerb von Eigentum abgeschrieben. Wenn in München dann in Miete. Werde evtl. eine Immobilie auf dem Land irgendwo in Bayern erben. Dann wird das mein Altersdomizil. Die Stadt nervt nur noch (nicht nur wegen den Immobilienpreisen). Ich habe Freunde die sich jetzt für über 1 Mio eine 4 Zi Wohnung gekauft haben... Die Schulden sind immens. Wäre nicht mein Ding 25-30 Jahre abzuzahlen für einen Retorten-Wohnklotz mit "Pseudo-Luxus" (ich schau aus dem Fenster und seh die andere Häuserwand - was soll daran Luxus sein? Ach ja, die Regendusche und die Fußbodenheizung - lachhaft).

Jahresgehalt 140k und schreibt seid anstatt seit. Alles klar .......

Der ist wahrscheinlich im Consulting unterwegs. Da sind solche sprachlichen Patzer noch harmlos.

antworten
WiWi Gast

Keine Immobilien keine Motivation mehr zum Arbeiten

Ich sehe die Spekulation auch kritisch, aber Eigentumsrecht ist ein hohes Gut. So gesehen müsste man auch die Haltbarkeit von Geld auf Tagesgeldkonten oder ähnliches verbieten oder einschränken. Man muss einfach mehr Bauland freigeben, das ist meine Meinung. Gerade in den teuren Ballungszentren. Soll die Landwirtschaft doch irgendwo im Osten ihre Äcker hin machen, wo es günstig ist und Bauland nicht so gefragt ist. Warum man vor den Toren Stuttgarts, wo jeder qm sehr wertvoll ist, Landwirtschaft in grossem Stil betreiben muss, ebenso vor München, leuchtet mir nicht ein.

Erbbraurecht: Ich würde sowas niemals machen. Da verbindet man die Nachteile von der Miete mit den Nachteilen des Eigentums. An Wert gewinnen tut nur das Grundstück, das Gebäude verliert. Aber das Grundstück gehört einem nicht mal selber und irgendwann geht alles zurück an den Grundstückseigentümer.

antworten
WiWi Gast

Keine Immobilien keine Motivation mehr zum Arbeiten

Das ist nur ein Teil des Problems, ein Schreiber weiter oben hat es besser auf den Punkt gebracht:

Zusätzlich gibt es einen massiven Anstieg in der Nachfrage nach Ballungszentrums-Wohnraum, und der treibt die Preise mindestens genauso, wenn nicht noch deutlich mehr.

WiWi Gast schrieb am 08.05.2020:

Das Problem ist die Spekulation mit Baugrund. Das sollte verboten werden. Vorbild: Ulm . Dort hat die Stadt die Mehrheit des baugrunds- es gibt kaum Möglichkeiten für Spekulation da die Stadt guten Wettbewerb leistet. Des weiteren gibt's Klauseln wonach unbebaute Grundstücke zurück an die Stadt gehen: und zwar zum Preis der zuvor auch an die Stadt gezahlt wurde!
Alternative: Erbbaurecht flächendeckend.

WiWi Gast schrieb am 08.05.2020:

In den USA wird deutlich weniger langlebig gebaut, was ich gut finde. Bauen für 100 Jahre ist eigentlich Blödsinn, weil sich der Geschmack der Leute so schnell ändert. Grundrisse aus den 60ern und 70ern sind heute nicht mehr in Mode und solche Häuser müssen für sehr viel Geld renoviert werden. Dann lieber gleich günstiger und leichter bauen. Somit sind die Hürden zum Kauf/Bau geringer, man kann früher ins Eigenheim ziehen und spart sich die Miete. Die nächste Generation die drin wohnt, reisst ab und baut nach eigenen Vorstellungen komplett neu.

In den USA sind viele Städte mehr zersiedelt und haben keinen ÖPNV. Da verbringen viele Bewohner die in einem Suburb wohnen und in Down Town arbeiten, 2-4h pro Tag im Auto. Dafür haben sehr viele ein Haus und meist mit grossem Garten. Allerdings gibt es sehr starke Unterschiede. Bay Area und Raum New York sind ebenfalls extrem teuer und ohne Top Job reicht es nicht für ein Haus. Günstig ist es halt auf dem Land oder in nicht so teuren Großstädten, besonders in Texas, wenn man in einem weitläufigen Suburb wohnt. Da gibt es dann aber keine Szene Bar um die Ecke und schon gar keine S-Bahn. Wer aber auf viel Platz steht und das System in den USA als solches, warum nicht.

antworten
WiWi Gast

Keine Immobilien keine Motivation mehr zum Arbeiten

Du hast wahrscheinlich 5,95% gemeint. In Berlin und Brandenburg sind es 7,14%.

WiWi Gast schrieb am 08.05.2020:

Für mich stört nicht der Immobilienpreis, sondern Nebenkosten (Maklerprovision und Grunderwerbssteuer).
Man zahlt insg. ca. 12% ~ 15% NK.

Wenn man später gewinnbringend nach Steuerabzug verkaufen will, dann muss man sein Haus bzw. Grundstück mit mind. 20% Wertanstieg verkaufen, was aber danach sehr wenig übrig bleibt..

Außer dem Zeitraum von 2009 bis 2020 hätte sich ziemlich jeder Kauf gelohnt. Aber ob es weiterhin so 20%, 30% steigt???

Die Grunderwerbssteuer 3% ~ 6.5% ist mehr als eine Abzocke!!!

Maklerprovision mehr als 5.75%??? Ernsthaft??? Nirgendwo zahlt man so hohe Provision..

Ohne Worte...

antworten
WiWi Gast

Keine Immobilien keine Motivation mehr zum Arbeiten

Kenne ich so nicht. Könnte auf dem Dorf so sein, aber niemals in der Großstadt. Hier werden neue Baugebiete über viele Jahre geplant. Dann gibt es Einsprüche von Hausbesitzern aus der Nachbarschaft, die nicht mehr Verkehr, Kindergärten u.s.w. haben wollen. Das dauert viele Jahre. Es gab aber auch schon Bewerbungsverfahren für wenige kleine Bauplätze. Bevorzugt wurden da dann Familien mit Kindern. Ist schon einige Jahre her, Die Preise waren aber für damalige Verhältnisse sehr hoch, ca 1k pro qm erschlossenes Baugrundstück.

WiWi Gast schrieb am 08.05.2020:

Bauland wird nicht direkt vergeben, weil die Leute im Bauauschuss auf kommunaler Ebene sich erst einmal die Sache unter Ausschluss der Öffentlichkeit unter den Nagel reissen. Dann wird es weiterveräussert an einen Bauträger, der die Objekte entwickelt. Dann wird beim Konsumenten abkassiert.
Wenn das Bauland direkt vergeben wird stimmt der Satz von den Dumpfbackenpolitikern ("Es geht nicht ohne die Wirtschaft, wir müssen der Wirtschaft bei der Immo-Entwicklung Planungssicherheit geben.") nicht mehr und die Dumpfbackenpolitiker können im Vorfeld bei der Baulandvergabe nicht mehr abzocken - das ist der Grund, weshalb du kaum Bauland direkt bekommst. Mal Frage in den Raum - wer hat denn mal wirklich Bauland direkt von der Stadt bekommen - in Städten wie München oder Düsseldorf ist das selten, da haben vorher schon Leute verdient.

antworten
WiWi Gast

Keine Immobilien keine Motivation mehr zum Arbeiten

Ich zitiere jetzt mal aus einem Neubauprojekt in einem Münchner Ghetto (ja sowas gibts):

"Privilegiertes Wohnerlebnis umgeben von urbaner Vielfalt – das versprechen die anspruchsvollen Eigentumswohnungen der Loge. Ein leuchtendes Beispiel dafür, wie variantenreich und individuell man hier logieren kann, ist das Wohnungsangebot, das vom stylischen Single-Apartment bis hin zur weitläufigen 3-Zimmer-Wohnung reicht. Ausgewogene Raumkonzepte schaffen eine zauberhafte Atmosphäre aus Licht und Freiraum, gestreift vom metallischen Schimmer der Fassade. Immer dabei: Der persönliche Logenplatz im Freien – ein besonders großzügiger, geschwungener Balkon oder die Terrasse mit privatem Garten."

Die Wohungen wurden mitten in Neuperlach Zentrum gebaut, umgeben vom Prekariat.
Gut gefällt mir auch die Formulierung der weitläufigen 3-Zimmer Wohnung....
Laut Bauträger zu 100% im letzten Jahr verkauft. Preis übrigens zwischen 7.000 und 9.000 EUR pro qm.

antworten
WiWi Gast

Keine Immobilien keine Motivation mehr zum Arbeiten

WiWi Gast schrieb am 08.05.2020:

Kenne ich so nicht. Könnte auf dem Dorf so sein, aber niemals in der Großstadt. Hier werden neue Baugebiete über viele Jahre geplant. Dann gibt es Einsprüche von Hausbesitzern aus der Nachbarschaft, die nicht mehr Verkehr, Kindergärten u.s.w. haben wollen. Das dauert viele Jahre. Es gab aber auch schon Bewerbungsverfahren für wenige kleine Bauplätze. Bevorzugt wurden da dann Familien mit Kindern. Ist schon einige Jahre her, Die Preise waren aber für damalige Verhältnisse sehr hoch, ca 1k pro qm erschlossenes Baugrundstück.

Bauland wird nicht direkt vergeben, weil die Leute im Bauauschuss auf kommunaler Ebene sich erst einmal die Sache unter Ausschluss der Öffentlichkeit unter den Nagel reissen. Dann wird es weiterveräussert an einen Bauträger, der die Objekte entwickelt. Dann wird beim Konsumenten abkassiert.
Wenn das Bauland direkt vergeben wird stimmt der Satz von den Dumpfbackenpolitikern ("Es geht nicht ohne die Wirtschaft, wir müssen der Wirtschaft bei der Immo-Entwicklung Planungssicherheit geben.") nicht mehr und die Dumpfbackenpolitiker können im Vorfeld bei der Baulandvergabe nicht mehr abzocken - das ist der Grund, weshalb du kaum Bauland direkt bekommst. Mal Frage in den Raum - wer hat denn mal wirklich Bauland direkt von der Stadt bekommen - in Städten wie München oder Düsseldorf ist das selten, da haben vorher schon Leute verdient.

Nee, das hängt von Stadt zu Stadt ab. Im Großraum Düsseldorf kannst du das komplett vergessen. Da geht jegliches Bauland an Bauträger die dann darauf ihre tollen Bauhaus-Stil-4-Eckigen Reihenhaus-Wohnungs-Mischbebauung draufsetzen. Im Rahmen von rd. 30 min Pendelzeit liegt da die Preisschwelle bei rd. 700-800k für eine Brutkasen-DHH mit 10qm Garten.

Das Friseurin-/Dachdecker-Pärchen was da in der direkten Nachbarschaft vor 20-30 Jahren ihr 1.000 qm Grundstück mit Häusschen drauf gekauft haben lachen sich tot.

antworten
WiWi Gast

Keine Immobilien keine Motivation mehr zum Arbeiten

WiWi Gast schrieb am 08.05.2020:

[...] Dann gibt es Einsprüche von Hausbesitzern aus der Nachbarschaft, die nicht mehr Verkehr, Kindergärten u.s.w. haben wollen. Das dauert viele Jahre. [...]

Das ist auch ein grundsätzliches Problem in Deutschland. Man kann kein größeres Bauvorhaben mehr planen ohne dass es zu 10 Bürgerinitiativen dagegen gibt. Gibt hier im Rhein Main Gebiet auch einige beispiele von kleinen Orten, die keinen Bock drauf haben, dass neu gebaut wird in ihren Orten. Dann gibt es noch Käffer, die gegen den Breitbauausbau sind, von 5G ganz zu schweigen. Und dann wundern wieso die Jugend nicht im Dorf bleibt ...
Alle wollen gute Infrastruktur aber bitte keine Baustelle vor der eigenen Haustür.

antworten
WiWi Gast

Keine Immobilien keine Motivation mehr zum Arbeiten

WiWi Gast schrieb am 08.05.2020:

Du hast wahrscheinlich 5,95% gemeint. In Berlin und Brandenburg sind es 7,14%.

Dachte dass man unter Umständen sogar mehr als die 7% zahlt wenn die Wohnnung begehrt ist?

antworten
WiWi Gast

Keine Immobilien keine Motivation mehr zum Arbeiten

D-CH-F

Neubauwohnungenin Saint-Louis ca. 1-2 km von Basel entfernt gibt es schon für 3k bis 3,5k pro qm. Luxuswohnungen erste Rheinlinie mit unverbaubaren Rheinblick Neubau für 4-6k pro qm. Hier die Projektseite, auf deutsch und noch einen Zeitungsartikel über das Projekt, ebenfalls auf deutsch. Ich bekomme leider dafür keine Provision.
Artikel:
https://www.bzbasel.ch/basel/basel-stadt/wohnen-direkt-am-rhein-und-das-noch-guenstig-133912943#

Projektseite (auf deutsch)k inkl. Preise:
https://www.lesjetees.fr/?lang=de

Die Preise in deutschen Großstädten scheinen immer mehr sich dem schweizer Niveau zu nähern.

Sehr viele Makler/Notare sprechen hier deutsch und viele die bereits gekauft haben, sind Schweizer und Deutsche. Das Projekt befindet sich nur wenige Fahrradminuten von Basel entfernt. Wer in Basel arbeitet, braucht nicht mal ein Auto. Selbst Zürich ist per Zug nur ca. eine Stunde ab Basel und bis zum Bahnhof kann man von da aus Problem mit dem Rad oder Tram. Krankenversichern kann man sich in der Schweiz, damit hat man in beiden Ländern das Behandlungsrecht. Kindergärten und Schulen gibt es zweisprachig und sind kostenlos.

Allerdings: Für das selbe Geld was eine 100 qm Wohnung direkt am Rhein kostet, gibt es 10-20 km weiter ein grosses Haus in gutem Zustand und grossem Grundstück, oft gar mit Pool. Dafür ländlich.

antworten
WiWi Gast

Keine Immobilien keine Motivation mehr zum Arbeiten

Bin auch aus der Gegend. Für kein Geld der Welt würde ich freiwillig nach Frankreich ziehen...

antworten
WiWi Gast

Keine Immobilien keine Motivation mehr zum Arbeiten

WiWi Gast schrieb am 08.05.2020:

[...] Dann gibt es Einsprüche von Hausbesitzern aus der Nachbarschaft, die nicht mehr Verkehr, Kindergärten u.s.w. haben wollen. Das dauert viele Jahre. [...]

Das ist auch ein grundsätzliches Problem in Deutschland. Man kann kein größeres Bauvorhaben mehr planen ohne dass es zu 10 Bürgerinitiativen dagegen gibt. Gibt hier im Rhein Main Gebiet auch einige beispiele von kleinen Orten, die keinen Bock drauf haben, dass neu gebaut wird in ihren Orten. Dann gibt es noch Käffer, die gegen den Breitbauausbau sind, von 5G ganz zu schweigen. Und dann wundern wieso die Jugend nicht im Dorf bleibt ...
Alle wollen gute Infrastruktur aber bitte keine Baustelle vor der eigenen Haustür.

Es ist halt die deutsche Bürokratie die für das Wohnungsproblem maßgeblich verantwortlich ist. Die Top Politiker kennen das Problem natürlich nicht, da die sich mit ihren dicken Nettogehältern so ziemlich jede Wohnung leisten können, auch in den großen Städten.

  • Erstmal muss das Land auch als Bauland ausgezeichnet sein und ein Bebauungsplan vorliegen. Das kann je nach Stadt gerne mal 2-3 Jahre dauern, falls das vorher brachliegend war. Ist aber bei Gewerbeimmobilien genauso. Mein Arbeitgeber wollte sich vergrößern und das anliegende leerstehende Gebäude kaufen. Dafür musste aber eine Nutzungsänderung genehmigt werden (Wohngebäude => Gewerbegebäude). Ist Stand jetzt für Ende 2021 zur Entscheidung angesetzt...
  • Dann muss man hoffen, dass keiner der Anwohner gegen die Bebauung klagt (was wie ein Sechser im Lotto wäre). Dann kann sich das nochmal über 2-3 Jahre ziehen, bis die Klagen abgewiesen werden.
  • Dann muss man hoffen, dass keine Umweltorganisation gegen die Bebauung klagt. Wenn man Glück hat, klagen die zeitgleich mit den Anwohnern, dann bleibt es immerhin bei 1x2-3 Jahren.
  • Dann muss man den Bauplan vorlegen und eine Baugenehmigung kriegen. Dass kann auch Monate dauern.
    => Bis auf einem leeren "Brachland" mal etwas gebaut wurde können locker 5 eher 7-8 Jahre vergehen.
antworten
WiWi Gast

Keine Immobilien keine Motivation mehr zum Arbeiten

Diese Zentrierung hier auf 5 Städte in Deutschland ist echt lustig und dann wundern, warum die Preise ausgerechnet dort so hoch sind...

Gerade in Deutschland mit seiner förderalen Struktur gibt es sehr viele gute Gegenden, wo die Preise noch stimmen, auch in Großstadt-Nähe, z. B. Regensburg, Karlsruhe, Heidelberg, Nürnberg, Hannover, Leipzig, Dresden, Würzburg, Heilbronn, Friedrichshafen, usw. Die Job- und Verdienstmöglichkeiten dort sind auch hervorragend.

Eine Pendeldistanz zum Zentrum der jeweiligen Stadt von bis zu 45 min ist dabei voll und ganz zuzumuten.

Bitte bedenkt, dass Telearbeit und Home Office in Zukunft immer mehr zum Standard werden und die Fahrt ins Büro vielleicht noch 2-3 p. W. nötig ist.

Und an die USA-Fans hier:
Ja, Häuser sind dort aufgrund der Bauweise oft deutlich günstiger als hier. Aber bitte kommt in der aktuellen Situation nicht mit der ach so niedrigen Abgabenquote der USA. Dort sind innerhalb weniger Wochen Millionen Menschen arbeitslos geworden und haben über Nacht ihre Krankeversicherung verloren. Dank schlechter ÖPNV Angebote ist man ohne Auto auch aufgeschmissen. Dort gibt es wirklich viele traurige Einzelschicksale.

Mit den hohen Abgaben hier in der BRD werden so Selbstverständlichkeiten wie Kurzarbeit, dauerhafte (!) Krankenversicherung, Arbeitslosengeld, ÖPNV, Infrastruktur und viele andere Leistungen bezahlt. Die Krise kann so deutlich humaner gemeistert werden.

Ich zahle meine Abgaben gern.

antworten
WiWi Gast

Keine Immobilien keine Motivation mehr zum Arbeiten

Eine Änderung der Widmung eines Gebäudes von Wohngebäude zu gewerblicher Nutzung ist natürlich sehr problematisch, weil man aktuell von einem Wohnungsmangel ausgeht. In umgekehrter Richtung geht das oft ganz schnell. Es könnte auch sein, dass Anlieger den Wert ihrer eigenen Immobilie gefährdet sehen. Die Nachbarschaft zu einer Gewerbeimmobilie ist normalerweise eine Wertminderung für die eigene Immobilie. Absolut nachvollziehbar, dass es da Probleme geben wird.

WiWi Gast schrieb am 09.05.2020:

WiWi Gast schrieb am 08.05.2020:

[...] Dann gibt es Einsprüche von Hausbesitzern aus der Nachbarschaft, die nicht mehr Verkehr, Kindergärten u.s.w. haben wollen. Das dauert viele Jahre. [...]

Das ist auch ein grundsätzliches Problem in Deutschland. Man kann kein größeres Bauvorhaben mehr planen ohne dass es zu 10 Bürgerinitiativen dagegen gibt. Gibt hier im Rhein Main Gebiet auch einige beispiele von kleinen Orten, die keinen Bock drauf haben, dass neu gebaut wird in ihren Orten. Dann gibt es noch Käffer, die gegen den Breitbauausbau sind, von 5G ganz zu schweigen. Und dann wundern wieso die Jugend nicht im Dorf bleibt ...
Alle wollen gute Infrastruktur aber bitte keine Baustelle vor der eigenen Haustür.

Es ist halt die deutsche Bürokratie die für das Wohnungsproblem maßgeblich verantwortlich ist. Die Top Politiker kennen das Problem natürlich nicht, da die sich mit ihren dicken Nettogehältern so ziemlich jede Wohnung leisten können, auch in den großen Städten.

  • Erstmal muss das Land auch als Bauland ausgezeichnet sein und ein Bebauungsplan vorliegen. Das kann je nach Stadt gerne mal 2-3 Jahre dauern, falls das vorher brachliegend war. Ist aber bei Gewerbeimmobilien genauso. Mein Arbeitgeber wollte sich vergrößern und das anliegende leerstehende Gebäude kaufen. Dafür musste aber eine Nutzungsänderung genehmigt werden (Wohngebäude => Gewerbegebäude). Ist Stand jetzt für Ende 2021 zur Entscheidung angesetzt...
  • Dann muss man hoffen, dass keiner der Anwohner gegen die Bebauung klagt (was wie ein Sechser im Lotto wäre). Dann kann sich das nochmal über 2-3 Jahre ziehen, bis die Klagen abgewiesen werden.
  • Dann muss man hoffen, dass keine Umweltorganisation gegen die Bebauung klagt. Wenn man Glück hat, klagen die zeitgleich mit den Anwohnern, dann bleibt es immerhin bei 1x2-3 Jahren.
  • Dann muss man den Bauplan vorlegen und eine Baugenehmigung kriegen. Dass kann auch Monate dauern.
    => Bis auf einem leeren "Brachland" mal etwas gebaut wurde können locker 5 eher 7-8 Jahre vergehen.
antworten
WiWi Gast

Keine Immobilien keine Motivation mehr zum Arbeiten

wir sprechen über städte!!! nicht land

antworten
WiWi Gast

Keine Immobilien keine Motivation mehr zum Arbeiten

WiWi Gast schrieb am 09.05.2020:

Eine Änderung der Widmung eines Gebäudes von Wohngebäude zu gewerblicher Nutzung ist natürlich sehr problematisch, weil man aktuell von einem Wohnungsmangel ausgeht. In umgekehrter Richtung geht das oft ganz schnell. Es könnte auch sein, dass Anlieger den Wert ihrer eigenen Immobilie gefährdet sehen. Die Nachbarschaft zu einer Gewerbeimmobilie ist normalerweise eine Wertminderung für die eigene Immobilie. Absolut nachvollziehbar, dass es da Probleme geben wird.

Dann darf man sich auch als Stadt nicht beschweren, wenn Arbeitsplätze fehlen.
Mein AG wollte seinen Standort fast verdoppeln und auf 5 Jahre gut 200 (für die Region überdurchschnittlich bezahlte) Arbeitsplätze schaffen. Die Region ist ohnehin nicht so strukturstark und die Stadt könnte die Arbeitsplätze eig. gut gebrauchen...
Und das Gebäude nebenan ist zwar formal ein Wohngebäude aber steht seit Jahren leer und gammelt vor sich hin. Die Sanierung wäre ohnehin richtig teuer geworden. Aber eine andere Option gibt es in der Gegend nicht.
Stand jetzt (vor Corona) werden wir wohl nicht bis 2021 warten sondern einen neuen Standort in einer anderen Region aufmachen, wo die Verwaltung an Arbeitsplätzen interessiert ist und die behördlichen Verfahren effektiver sind. Das sind aber ausgerechnet die Regionen, die ohnehin strukturstark sind.

antworten
WiWi Gast

Keine Immobilien keine Motivation mehr zum Arbeiten

Ich kann mich anschließen, das Thema ist sehr frustrierend.
Abgesehen von den hohen Preisen, gibt es auch keine gute Grundstücke.

Ich suche nicht in einer Großstadt, sondern 30-50km Umkreis.
Ein Dorf kommt leider nicht in Frage, weil:

  1. Die Kinder (4 und 9) müssen mehrmals am Tag mit der Auto gefahren werden. Busverbindung usw möchten wir den nicht antun. Fahrrad wäre auch zu zu weit.
  2. Einkaufsmöglichkeit wären 2 Geschäfte, die eher an einen Kiosk erinnern. Da möchte man wegen sehr kleinen Auswahl nicht einkaufen. Und falls man etwas außer Lebensmitteln braucht, muss man sowieso wieder fahren.
  3. Falls einem mal im Alter schlecht wird, kann man sterben, bis Krankenwagen da ist

Also bleiben kleinere Städte um die Großstadt drum herum (bis 50km Umklreis). Kleinere Stände sind welche mit 15-50.000 Einwohnern. Es müssen schon diverse eigene Schulen, Ätzte, "MediaMärkte" vorhanden sein.

Und die Situation mit diesen kleinen Städten ist eben so mehr als frustrierend.

  1. Es gibt keine Neubaugebiete. Gar keine. Punkt. und auch keine In Planung.
    ich kenne Menschen, die haben sich damals in diesen Orten noch die Grundstück ausgesucht. Wie ist der Schnitt, die steht die Sonne, wie wären die Nachbaren, was kann drauf gebaut werden usw. Heute habe ich nur 2 Punkte. Preis und Schnelligkeit.
  2. Die Baulücken oder Grundstücke mit Altlasten kosten auf dem freien Markt 450.000€ mit ca. 650qm. Ok, könnte man noch zahlen, ist halt so. Aber die Grundstücke sind teilweise so schlecht, dass die nicht umsonst Baulücken sind. Die wollte noch nie jemand haben. Dazu kommt noch, dass die Nachbaren alle schon älter sind und deren Häuser ebenfalls gruselig sind. Da passt unser Haus einfach nicht in die Gegend. Selbst wenn das Grundstück 0 Euro kostet, muss man sich überlegen, ob man da denn wirklich wohnen will.
    450tsd Grundstück, fast immer der Makler mit 6% Provision dabei, Abriss vom Alten haus, alle Steuern etc und schon ist man bei fast 600.000 für ein Grundstück, der überhaupt nicht attraktiv ist. Wie oben bereits geschrieben, das neue Haus passt überhaupt nicht rein.
  3. Grundstücke, die sehr sehr selten auf den Markt kommen, aber günstiger sind.
    Die haben zu 99,95% immer eine Altlast drauf. Das Problem mit gruseliger Gegend bleibt nach wie vor.
    Man muss die SOFORT am selben Tag kaufen, ohne den überhaupt gesehen zu haben.
    Man kann nicht mal in Ruhe den B-Plan mit dem Architekten anschauen um zu sehen, was man dort bauen kann. Kauft man nicht sofort, sind hunderte weitere Interessenten da, die bereit sind zu kaufen. Da wird weder der Marker noch der Verkäufer auf mich warten, bis ich die Bebaubarkeit geprüft habe.
    So ein Grundstück ohne zu überlegen zu kaufen ist auch höchst gefährlich. Am Ende kann man da sein Haus gar nicht bauen und muss irgendwas bauen, was man eigentlich gar nicht haben wollte oder wieder verkaufen.

Und so sind wir bereits knapp 2 Jahre am suchen und letzte 2 Monate nicht mal mehr aktiv. Die Laune ist im versaut und Hoffnung gibt es keine mehr.

So der Stand.
Was kann man machen?

antworten
WiWi Gast

Keine Immobilien keine Motivation mehr zum Arbeiten

Die Sache mit den Bürgerinitiativen und dem Genehmigungsprozess sind ärgerlich, ja.

Aber sie sind nicht die Ursache, sondern nur (lästige) Begleiterscheinungen.

Ursache der astronomischen Preise sind die Fehlleistungen der Politik: Sparer werden kalt enteignet, die ländliche Infrastruktur vernachlässigt, Neuankömmlinge werden in die Städte verfrachtet.

Das sind die Gründe, warum sich selbst der >100k-Verdiener kein Haus mehr in einer Stadt oder in der Nähe einer Stadt wird leisten können.

antworten
WiWi Gast

Keine Immobilien keine Motivation mehr zum Arbeiten

Im Grunde ist es ganz einfach, es liegt vor allem am Euro:

  1. Eine gemeinsame Währung führt immer dazu dass niemand mehr einen Anreiz hat zu sparen, da die anderen für die Schulden wie auch immer aufkommen werden.
  2. Ein ständig wachsender Schuldenberg führt zwangläufig zu immer niedrigeren Zinsen
  3. Da dann weder Anleihen noch Tagesgeld attraktiv sind, wandert ein Großteil des Geldes in Immobilien. (Mein Kumpel ist Mitte 30 und hat in den letzten 3 Jahren in Stuttgart 18 Wohnungen mit 110% Kredit (ohne Eigenkapital!) gekauft und viele im Bekanntenkreis machen es ähnlich und wollen es sogar ausbauen. Es kostet ja nichts! Und es gibt auch keine Alternativen. Die Nachfrage ist wegen großer als auch solcher Miniinvestoren jedenfalls gigantisch.
  4. Früher waren Häuser/Wohnungen noch tatsächlich dafür gedacht, dass Menschen darin wohnen, heute sind es reine Spekulationsobjekte geworden.

Die Lösung ist einfach, der € muss weg. (So wie ich das sehe, wird er zum Glück eh bald verschwinden mit den neuen Billionen € Schulden und wenn wir ganz Europa retten sollen)

Wenn es einen Währungsreset gäbe und wieder eine "neue deutsche Mark" käme mit Zinsen von ca. 5%, dann werden Wohnungen mit ihren aktuell max. ca. 3% Mietrendite unattraktiv und plötzlich bricht die Nachfrage dramatisch ein und die Preise damit auch.

Viele Leute verstehen es auch nicht, aber bei dringend benötigten Gütern (wie Wohnungen) führt selbst ein Angebotsdefizit von nur 5% zu immer weiter steigenden Preisen, Jahr für Jahr. Aber ein plötzliches Nachfragedefizit von auch nur 5% lässt die Preise genauso schnell auch wieder kollabieren. Schaut euch mal auf immoscout Städte an, wo ca. 5% (-10%) der Häuser leer stehen, da kosten die plötzlich nur noch 100k.

Ein anderer Kollege ist extra aus München weggezogen, weil ihm die Preise nicht machbar erschienen, jetzt lebt er in Stuttgart und sieht dass er sich hier auch nichts mehr leisten kann. Er hat sich für ein ausgeschriebenes Neubaugebiet beworben. Aber auf 20 Baugrundstücke gabs über 1000 Bewerbungen und das obwohl die Lage mies und die Preise auch astronomisch waren. Genommen wurden dann nur Leute, die da schon Jahre lang (zur Miete ) leben, Kinder haben und sich ehrenamtlich in der Gemeine engagieren.

Ich persönlich habe mir letztes Jahr zwar eine Wohnung gekauft, frage mich aber mittlerweile echt wozu. Unfassbar hoher Kaufpreis, und ständig muss irgendwas kostenintensiv repariert werden und das schlimmste man ist an einen Ort gebunden. Ich glaube nun lebenslanges Mieten wäre echt sinnvoller.

antworten
WiWi Gast

Keine Immobilien keine Motivation mehr zum Arbeiten

Der Staat sollte den Eigentumaufbau bei Bürgern genauso fördern wie bei Aktiengesellschaften. Oder habt ihr je davon dass sich der Staat im Bereich Industriepolitik so leicht herausreden kann? (Ausreden die von Vorrednern akzeptiert wurden: es liege an Euro, Migration, Anspruchshaltung, Unflexibilität der Nachfrage Seite, ÖPNV, EU, niedrigem Zins, Bauvorschriften).

antworten

Artikel zu Immobilienpreise

LBS-Immobilienpreisspiegel 2017: Preise bei Wohnimmobilien steigen

Ein spitzer Hausgiebel.

Insbesondere in Großstädten ist am Immobilienmarkt weiterhin keine Entspannung für Wohnimmobilien in Deutschland in Sicht. Am teuersten sind frei stehende Einfamilienhäuser laut LBS-Immobilienpreisspiegel 2017 in München. Hier kosten Einfamilienhäuser mit 1,2 Millionen Euro mehr als zehnmal so viel wie in einzelnen ostdeutschen Mittelstädten. Der LBS-Immobilienpreisspiegel ist eine Datenbank zum Wohnungsmarkt mit Preisen von Eigenheimen, Eigentumswohnungen und Bauland in 960 Städten und in über 100 Stadtteilen der 14 größten Städte Deutschland.

Deutscher Immobilienmarkt 2014 - Kaufen macht fast überall noch Sinn

Zwei Häuser im Rohbau mit Kränen im Hintergrund.

Die Immobilienpreise sind in den vergangenen Jahren vor allem in den Großstädten München, Berlin und Hamburg kräftig gestiegen. Das weckt Erinnerungen an die Preisblasen in Spanien oder den USA, die später zur Weltwirtschaftskrise führten. Tatsächlich sind keine Blasen in Sicht und es ist vielerorts noch immer sinnvoll, in die eigenen vier Wände zu investieren.

Bain-Karriereprogramm »Red Carpet« für Berufseinsteiger

Bain-Karriereprogramm "Red Carpet": Von oben aufgenommen betritt eine Business-Frau gerade einen roten Teppich.

Das neue Karriereprogramm „Red Carpet“ der Strategieberatung Bain & Company unterstützt Studenten beim Berufseinstieg. Ob Wirtschaftswissenschaftlerin oder Wirtschaftswissenschaftler im ersten Semester, Jurist im Staatsexamen oder Psychologiestudentin im Master: Das Karriereprogramm „Red Carpet“ richtet sich an Studierende aller Fachrichtungen und Semester.

Studie: Hochschulabsolventen starten erfolgreich ins Berufsleben

Berufsstart: Ein Vogel landet im Getümmel.

Die Arbeitslosenquote liegt sowohl für Fachhochschul- als auch für Universitätsabsolventen mit traditionellen Abschlüssen – Diplom, Magister, Staatsexamen - nach einem Jahr bei 4 Prozent. Bachelors sind sogar noch seltener arbeitslos (3 Prozent, FH bzw. 2 Prozent Uni). Das zeigt die aktuelle Absolventenstudie des HIS-Instituts für Hochschulforschung (HIS-HF).

Broschüre: Startklar - Tipps und Infos für Uni-Absolventen

Berufseinstieg: Ein Lego-Männchen steht am Start in einem Labyrint.

Wie gelingt der Start in den Beruf am besten? Hilfestellung leistet die Broschüre »Startklar«, die vom Informationszentrum der deutschen Versicherer ZUKUNFT klipp + klar neu aufgelegt wurde. Uni-Absolventen finden dort nützliche Tipps, wie sie ihrem Traumjob näher kommen.

Millenials mit Angst um Arbeitsplatz durch holprigen Berufsstart

Eine Frau klettert - wie nach dem Berufseinstieg - in einer Halle nach oben.

Die Generation Y, der zwischen 1980 und 1999 Geborenen, ist durch Probleme beim Berufseinstieg geprägt. Die Konsequenzen sind ein Gefühl der Unsicherheit und Angst um den Arbeitsplatz. Die unter 35-Jährigen Millenials denken zudem überwiegend individualistisch, zeigt eine von der Hans-Böckler-Stiftung geförderte Studie.

Bildung auf einen Blick 2016: Start ins Berufsleben funktioniert

Blick auf Berufseinstieg: Der Gesichtsausschnitt einer Frau mit Auge und Augenbraue.

Die aktuelle OECD-Studie „Bildung auf einen Blick 2016“ bestätigt: Die deutsche Erwerbslosenquote liegt in allen Bildungsbereichen unter dem OECD-Durchschnitt. Das berufliche Bildungssystem in Deutschland beweist seine Stärke durch den reibungslosen Übergang von der Ausbildung in den Beruf. Der Bericht zeigt, wer einen Studienabschluss ergreift, hat einen Gehaltsvorteil von mehr als 50 Prozent. Im Ländervergleich sind in Deutschland besonders MINT-Studiengänge beliebt.

Vitamin-B beim Berufseinstieg der Königsweg

Eine goldene selbstgebastelte Krone symbolisiert die kostbaren Beziehungen beim Berufseinstieg.

Hochschulabsolventen, die über persönliche Kontakte ihre erste Stelle finden, erzielen höhere Gehälter, haben bessere Aufstiegschancen und bleiben diesem Arbeitgeber länger treu, so lautet das Ergebnis einer Absolventenbefragung vom Bayerischen Staatsinstitut für Hochschulforschung.

JobTrends 2017: Gute Jobaussichten für Wirtschaftswissenschaftler

Screenshot: Jobtrends-Studie 2017 von Kienbaum und Staufenbiel.

Was Berufseinsteiger im Jahr 2017 wissen müssen, dem ist die JobTrends-Studie von Staufenbiel und Kienbaum nachgegangen. Personaler checken Bewerbungen oft nur in maximal fünf Minuten. In nur sechs Prozent der Fälle googlen Entscheider den Namen der Bewerber. Punkten können Absolventen beim Berufseinstieg eher mit Praxiserfahrung als mit einem guten Studienabschluss. Beim Gehalt können Berufseinsteiger aktuell fünf bis zehn Prozent mehr heraushandeln.

Junge Menschen starten immer später ins Berufsleben

Ein Gemälde an einer geschlossenen Garage von Menschen, die in einer Kneipe sitzen und der Schrift:...what else?!

Anteil der Erwerbstätigen unter den jungen Menschen im Alter von 15 bis 29 Jahren von April 1991 bis Mai 2003 deutlich von 63% auf 48% gesunken.

McKinsey-Fellowship: Einstiegsprogramm Marketing & Sales für Studenten

Ein Mann geht mit großen Schritten an einem Graffiti mit dem Inhalt: Good vorbei.

Hochschulabsolventen mit ersten Berufserfahrungen und Interesse an Marketing und Vertrieb können sich ab sofort für das Marketing & Sales Fellowship von der Unternehmensberatung McKinsey & Company bewerben. Der neue Jahrgang des Programms startet zum 1. Oktober 2017 in Düsseldorf, München oder Köln. Die Bewerbung ist bis zum 23. April 2017 möglich.

Berufseinstieg: Stipendiaten fordern bessere Digitalausbildung im Studium

Einstieg, Enter, Berufseinstieg,

Die Digitalisierung ist längst nicht mehr aufzuhalten. Um auf dem zukünftigen Arbeitsmarkt bestehen zu können, sollten junge Talente während des Studiums darauf vorbereitet werden. Fähigkeiten in der Analyse großer Datenmengen, Webanalysen und Programmierung zu besitzen, sehen Toptalente für den Berufseinstieg als zentral an. Das ergeben die neuen Ergebnisse der Umfrage „Most Wanted“ des Karrierenetzwerks e-fellows.net und der Unternehmensberatung McKinsey & Company.

Literatur-Tipp: Top-Karriere mit Staufenbiel Wirtschaftswissenschaftler

Handbuch-Staufenbiel Wirtschaftswissenschaftler 2010

Der erste Job soll top sein: Wer als Wirtschaftswissenschaftler nach der Uni durchstarten will, sollte auch Experte in Sachen Karriere, Bewerbung, Arbeitgeber und Einstiegsgehälter sein. Wie es mit Karriere und Jobeinstieg klappt, das zeigt zweimal im Jahr jeweils die aktuelle Ausgabe von »Staufenbiel Wirtschaftswissenschaftler«.

Unternehmen legen bei Absolventen am meisten Wert auf Praxiserfahrung

Eine blaue Mappe mit der weißen Aufschrift Bewerbung rechts oben in der Ecke, auf einem Hocker im Garten.

Die Hochschul-Recruiting-Studie 2014 der Jobbörse Jobware und der Hochschule Koblenz deckt die wichtigsten Einstellungskriterien auf. Die Unternehmen legen bei Absolventen am meisten Wert auf die Praxiserfahrung, den passenden Studiengang und Studienschwerpunkt.

So gelingt ein erfolgreicher Berufseinstieg

Berufseinstieg: Tipps zum Berufsstart

Der erste Arbeitstag steht bald an und die Nervosität steigt. Nach dem Studium beginnt nun ein weiterer Lebensabschnitt. Es ist eine völlig neue Welt mit anderen Spielregeln: Wie freundlich sind die Kollegen? Ist der Chef auch während der Arbeit nett? Was tun, wenn man eine Aufgabe nicht erledigen kann? Die besten Tipps für einen gelungenen Berufseinstieg!

Antworten auf Keine Immobilien keine Motivation mehr zum Arbeiten

Als WiWi Gast oder Login

Forenfunktionen

Kommentare 371 Beiträge

Diskussionen zu Immobilienpreise

Weitere Themen aus Berufseinstieg: Wo & Wie