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Berufseinstieg: Wo & WieImmobilienpreise

Keine Immobilien keine Motivation mehr zum Arbeiten

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WiWi Gast

Keine Immobilien keine Motivation mehr zum Arbeiten

Bei den neuen Bundesländern frage ich mich immer: Wieviel Leute hast du in deinem Leben kennengelernt, die für Studium/Arbeit von Ost nach West und wieviele, die andersrum umgezogen sind. Das ist ne eindeutige Sprache.

Ich hätte gerade abseits von Dresden/Leipzig viel zu viel Angst bei dem demographischen Wandel.

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WiWi Gast

Keine Immobilien keine Motivation mehr zum Arbeiten

WiWi Gast schrieb am 18.07.2021:

Was haltet ihr eigentlich von den "neuen Bundesländern". Ich (höherer Dienst BW) screene gerade den Markt etwas breiter und bin überrascht, was man unter 500k für Häuser in Kleinstädten (10.000 Einwohner) in Sachsen bekommt. Infrastruktur scheint dann eigentlich ziemlich in Ordnung und in eine größere Stadt wie Dresden oder Leipzig ist es gar nicht so weit. Als Beamter würde ich gleich viel verdienen wie hier im Stuttgarter Speckgürtel bei der mich solche Immobilien fast das dreifache kosten würden.
Klar der Werterhalt in Sachsen ist vielleicht nicht der Gleiche. Und mit der Kultur muss man klarkommen. Andererseits, wenn ich hier mal sbahn fahre nachts, ist mir auch etwas mulmig...

Als Beamter ist das eine gute Sache. Gerade weil du ja überall (fast) das gleiche bekommst. Über den Werterhalt würde ich mir nicht zu viele Gedanken machen. Erstmal willst du ein Haus ja um drin zu wohnen und nicht als Anlage. Und wie sich das in den nächsten 50 Jahren entwickelt kann eh keiner vorhersagen. Weder für die Städte noch die ländlicheren Gegenden.

Für mich der größte Punkt wären die Mentalitätsunterschiede. Zumal du sowas außerhalb der Großstädte auch deutlicher merkst. Das ist aber nichts spezifisch für die neuen Bundesländer, ist bei den alten genau so. Das muss aber jeder für sich selbst rausfinden.

Ich bin bspw. Rheinländer und wäre in Bayern außerhalb der Großstädte nicht wirklich klar gekommen. Wie es im Osten aussähe weiß ich nicht.
Es gibt aber auch noch andere Ecken wo man als Beamter gute Verhältnisse zwischen Sold und Immobilienpreisen bekommt. Bspw. in der Eifel (rund um Trier und Koblenz), im ländlichen Niedersachsen, Sauerland und Nordhessen, etc. Da gibt es auch viele Kleinstädte mit erreichbaren Großstädten.

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D-CH-F

Keine Immobilien keine Motivation mehr zum Arbeiten

Warum nicht. Man kann ja mal dort hin, erstmal mieten und schauen ob es dort einem gefällt.

Du wohnst in Baden-Württemberg und findest Häuser "unter 500k" schon günstig? dann könntest Du innerhalb des gleichen Bundeslandes Dich ins Badische an die französische Grenze versetzen lassen und ins Elsass ziehen. Beispiel: In der Gegend um Freiburg arbeiten und Richtung Colmar wohnen. Beides zwei sehr schöne Regionen. Vorallem weiter weg von der schweizer Grenze gibt es an sehr vielen grenzorten im Elsass für 500k meist sehr grosse und hochwertige Häuser. Normale Häuser kosten meist deutlich weniger. Steuerlich ist es für Beamte, meines Wissens nach egal wo man wohnt, da gilt das Kassenstaatsprinzip, heisst Einkommensteuer wäre nach wie vor in Deutschland, auch bei Wohnsitz im Elsass.

Sonst einfach mal probieren im Osten. Mit Methoden wie im Elsass wohnen oder bei gleichem Lohn in den Osten gehen erhöht man sein reales Einkommen oft weit mehr als wenn man "Karriere macht". Nicht jeder will unbedingt im Pariser oder Münchner Zenrum leben.

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WiWi Gast

Keine Immobilien keine Motivation mehr zum Arbeiten

D-CH-F schrieb am 18.07.2021:

Warum nicht. Man kann ja mal dort hin, erstmal mieten und schauen ob es dort einem gefällt.

Du wohnst in Baden-Württemberg und findest Häuser "unter 500k" schon günstig? dann könntest Du innerhalb des gleichen Bundeslandes Dich ins Badische an die französische Grenze versetzen lassen und ins Elsass ziehen. Beispiel: In der Gegend um Freiburg arbeiten und Richtung Colmar wohnen. Beides zwei sehr schöne Regionen. Vorallem weiter weg von der schweizer Grenze gibt es an sehr vielen grenzorten im Elsass für 500k meist sehr grosse und hochwertige Häuser. Normale Häuser kosten meist deutlich weniger. Steuerlich ist es für Beamte, meines Wissens nach egal wo man wohnt, da gilt das Kassenstaatsprinzip, heisst Einkommensteuer wäre nach wie vor in Deutschland, auch bei Wohnsitz im Elsass.

Sonst einfach mal probieren im Osten. Mit Methoden wie im Elsass wohnen oder bei gleichem Lohn in den Osten gehen erhöht man sein reales Einkommen oft weit mehr als wenn man "Karriere macht". Nicht jeder will unbedingt im Pariser oder Münchner Zenrum leben.

Durch dich bin ich auf das Elsass als Alternative aufmerksam geworden und hab tatsächlich aus Spaß mein Traumhaus für eine schlappe Mio in der Nähe von Colmar entdeckt. Schade, dass ich nicht zehn Jahre älter bin. Ich hoffe, mein Einstieg in Basel klappt nächstes Jahr.

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WiWi Gast

Keine Immobilien keine Motivation mehr zum Arbeiten

WiWi Gast schrieb am 18.07.2021:

Bei den neuen Bundesländern frage ich mich immer: Wieviel Leute hast du in deinem Leben kennengelernt, die für Studium/Arbeit von Ost nach West und wieviele, die andersrum umgezogen sind. Das ist ne eindeutige Sprache.

Ich hätte gerade abseits von Dresden/Leipzig viel zu viel Angst bei dem demographischen Wandel.

Ich denke man darf nicht den Fehler machen und vergangene Entwicklungen grundsätzlich in de Zukunft fortschreiben. Wir sehen wohl auch schon eine zarte Umkehr dieser vergangenen Entwicklung.

https://www.mdr.de/nachrichten/deutschland/panorama/umzug-westdeutschland-ostdeutschland-gruende-102.html

Und wer weiß ob der Wirtschaftsstandort in Süddeutschland in Jahrzehnten noch der Selbe ist. Das ist auch nicht in Stein gemeiselt.

Und klar, wenn ich im Westen leben treffe ich natürlich mehr Menschen, die aus dem Osten hergezogen sind, als Menschen die aus dem Westen in den Osten gezogen sind ;-)

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WiWi Gast

Keine Immobilien keine Motivation mehr zum Arbeiten

WiWi Gast schrieb am 18.07.2021:

Was haltet ihr eigentlich von den "neuen Bundesländern". Ich (höherer Dienst BW) screene gerade den Markt etwas breiter und bin überrascht, was man unter 500k für Häuser in Kleinstädten (10.000 Einwohner) in Sachsen bekommt. Infrastruktur scheint dann eigentlich ziemlich in Ordnung und in eine größere Stadt wie Dresden oder Leipzig ist es gar nicht so weit. Als Beamter würde ich gleich viel verdienen wie hier im Stuttgarter Speckgürtel bei der mich solche Immobilien fast das dreifache kosten würden.
Klar der Werterhalt in Sachsen ist vielleicht nicht der Gleiche. Und mit der Kultur muss man klarkommen. Andererseits, wenn ich hier mal sbahn fahre nachts, ist mir auch etwas mulmig...

Das ist ja jetzt eine ganz neue Erkenntnis, dass man in kleineren Städten und in nicht so gefragten Regionen meist zum dortigen Verdienst ein besseren Leben führen kann und sich gerade im Immobilienbereich erheblich mehr leisten kann als in manchen teuren Großstädten. Das betrifft auch nicht nur "den Osten" (der oftmals besser ist als sein Ruf und sogar Vorteile ggü. dem Westen in manchen Bereichen hat) sondern auch viele Regionen im Westen. Die meisten wollen aber nur in die teuren Großstädte, da gilt dann halt, selber schuld.

Das stimmt, man findet sowas im Westen, aber dann wohnen da keine 10.000 Menschen sondern 1200. Vor ein, zwei Jahren war zB der Nordschwarzwald sehr günstig, aber das ist auch nicht mehr so. Wie gesagt in BW würde ich grundsätzlich sagen, dass man für 500 k keine recht neue Immobilie, in einer Gegend mit ordentlicher Infrastruktur bekommt. Das ist im "Osten" anders.

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Ost Immobilien

Keine Immobilien keine Motivation mehr zum Arbeiten

D-CH-F schrieb am 18.07.2021:

Warum nicht. Man kann ja mal dort hin, erstmal mieten und schauen ob es dort einem gefällt.

Du wohnst in Baden-Württemberg und findest Häuser "unter 500k" schon günstig? dann könntest Du innerhalb des gleichen Bundeslandes Dich ins Badische an die französische Grenze versetzen lassen und ins Elsass ziehen. Beispiel: In der Gegend um Freiburg arbeiten und Richtung Colmar wohnen. Beides zwei sehr schöne Regionen. Vorallem weiter weg von der schweizer Grenze gibt es an sehr vielen grenzorten im Elsass für 500k meist sehr grosse und hochwertige Häuser. Normale Häuser kosten meist deutlich weniger. Steuerlich ist es für Beamte, meines Wissens nach egal wo man wohnt, da gilt das Kassenstaatsprinzip, heisst Einkommensteuer wäre nach wie vor in Deutschland, auch bei Wohnsitz im Elsass.

Sonst einfach mal probieren im Osten. Mit Methoden wie im Elsass wohnen oder bei gleichem Lohn in den Osten gehen erhöht man sein reales Einkommen oft weit mehr als wenn man "Karriere macht". Nicht jeder will unbedingt im Pariser oder Münchner Zenrum leben.

Danke für die nette Antwort. Habe mich nun auch registriert um zu antworten.
Ja, wir wohnen im Landkreis Ludwigsburg und hier ist es tatsächlich so, dass man für 500k "nichts" bekommt. Also vielleicht eine 4 Zimmer Wohnung, die dann aber nicht neuwertig ist.

Da wir (Frau und ich) beide von der schwäbischen Alb kommen, sind wir es eigentlich auch nicht gewohnt mit Kindern (eines ist 4 eines ist im Bauch) in 4 Zimmern groß zu werden. Insofern ist und das Landleben eigentlich auch nicht so fern. Nur, wie es eben so läuft, so richtig kriegen wir den A. dann auch nicht hoch um wegzuziehen.

Aber aus ökonomischer Sicht müssten wir es: hier wohnen eigentlich fast nur Leute mit im Haus, die eben bei Bosch, Daimler, Siemens, Porsche etc. arbeiten. Warum sollte ich also die Preise zahlen, die diese Personen mit ihren recht hohen Gehältern verursachen?

Meine Frau ist Biologin, da ist die Arbeitssuche grundsätzlich sehr schwierig und die Gehälter auch dünn. Habe tatsächlich schon überlegt an die Schweizer Grenze zu ziehen, dann kann sie evtl. wenigstens in einem ordentlichen Pharmaunternehmen arbeiten für ordentliches Geld (und nicht in einem Mini-Labor wie hier).

Die Sache ist, wir haben eigentlich ein ganz stattliches Vermögen für unser Alter, aber ich bin nicht bereit dies in einer 800k Doppelhaushälfte hier in der Gegend zu transferieren. So lebenswert ist es hier auch wieder nicht. Alleine der Verkehr bringt einen zur Weißglut :-)

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WiWi Gast

Keine Immobilien keine Motivation mehr zum Arbeiten

Die grundsätzliche Frage ist auch, ob Du im Osten überhaupt eine Stelle bekommen würdest. Ganz sicher warten die nicht auf Beamte aus dem Westen. Schon gar nicht, wenn diese Beamte eine attraktive Besoldungsgruppe aus dem höheren Dienst haben wollen.

Ausnahme: Du bist Bundesbeamter. Aber dann wäre Berlin wahrscheinlich für die Karriere besser, verbunden mit einem billigen Häuschen im Brandenburger Umland.

Ost Immobilien schrieb am 18.07.2021:

D-CH-F schrieb am 18.07.2021:

Warum nicht. Man kann ja mal dort hin, erstmal mieten und schauen ob es dort einem gefällt.

Du wohnst in Baden-Württemberg und findest Häuser "unter 500k" schon günstig? dann könntest Du innerhalb des gleichen Bundeslandes Dich ins Badische an die französische Grenze versetzen lassen und ins Elsass ziehen. Beispiel: In der Gegend um Freiburg arbeiten und Richtung Colmar wohnen. Beides zwei sehr schöne Regionen. Vorallem weiter weg von der schweizer Grenze gibt es an sehr vielen grenzorten im Elsass für 500k meist sehr grosse und hochwertige Häuser. Normale Häuser kosten meist deutlich weniger. Steuerlich ist es für Beamte, meines Wissens nach egal wo man wohnt, da gilt das Kassenstaatsprinzip, heisst Einkommensteuer wäre nach wie vor in Deutschland, auch bei Wohnsitz im Elsass.

Sonst einfach mal probieren im Osten. Mit Methoden wie im Elsass wohnen oder bei gleichem Lohn in den Osten gehen erhöht man sein reales Einkommen oft weit mehr als wenn man "Karriere macht". Nicht jeder will unbedingt im Pariser oder Münchner Zenrum leben.

Danke für die nette Antwort. Habe mich nun auch registriert um zu antworten.
Ja, wir wohnen im Landkreis Ludwigsburg und hier ist es tatsächlich so, dass man für 500k "nichts" bekommt. Also vielleicht eine 4 Zimmer Wohnung, die dann aber nicht neuwertig ist.

Da wir (Frau und ich) beide von der schwäbischen Alb kommen, sind wir es eigentlich auch nicht gewohnt mit Kindern (eines ist 4 eines ist im Bauch) in 4 Zimmern groß zu werden. Insofern ist und das Landleben eigentlich auch nicht so fern. Nur, wie es eben so läuft, so richtig kriegen wir den A. dann auch nicht hoch um wegzuziehen.

Aber aus ökonomischer Sicht müssten wir es: hier wohnen eigentlich fast nur Leute mit im Haus, die eben bei Bosch, Daimler, Siemens, Porsche etc. arbeiten. Warum sollte ich also die Preise zahlen, die diese Personen mit ihren recht hohen Gehältern verursachen?

Meine Frau ist Biologin, da ist die Arbeitssuche grundsätzlich sehr schwierig und die Gehälter auch dünn. Habe tatsächlich schon überlegt an die Schweizer Grenze zu ziehen, dann kann sie evtl. wenigstens in einem ordentlichen Pharmaunternehmen arbeiten für ordentliches Geld (und nicht in einem Mini-Labor wie hier).

Die Sache ist, wir haben eigentlich ein ganz stattliches Vermögen für unser Alter, aber ich bin nicht bereit dies in einer 800k Doppelhaushälfte hier in der Gegend zu transferieren. So lebenswert ist es hier auch wieder nicht. Alleine der Verkehr bringt einen zur Weißglut :-)

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WiWi Gast

Keine Immobilien keine Motivation mehr zum Arbeiten

WiWi Gast schrieb am 18.07.2021:

Man zieht in eine Region, weil man da soziale Bindungen hin hat oder weil es dort ein gutes Job-Angebot gibt.
Aber in eine Region zu ziehen, nur weil die Immopreise erschwinglich sind, lohnt sich nicht.

Für einen Beamten würde ich das aber ein gutes Jobangebot nennen. Da er dort das gleiche Geld bekommt wie in BaWü, die Immobilien aber viel billiger sind, ist es im Endeffekt vergleichbar mit einer ordentlichen Gehaltserhöhung im zweistelligen Prozentbereich.

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WiWi Gast

Keine Immobilien keine Motivation mehr zum Arbeiten

WiWi Gast schrieb am 18.07.2021:

Die grundsätzliche Frage ist auch, ob Du im Osten überhaupt eine Stelle bekommen würdest. Ganz sicher warten die nicht auf Beamte aus dem Westen. Schon gar nicht, wenn diese Beamte eine attraktive Besoldungsgruppe aus dem höheren Dienst haben wollen.

Ausnahme: Du bist Bundesbeamter. Aber dann wäre Berlin wahrscheinlich für die Karriere besser, verbunden mit einem billigen Häuschen im Brandenburger Umland.

Ost Immobilien schrieb am 18.07.2021:

D-CH-F schrieb am 18.07.2021:

Warum nicht. Man kann ja mal dort hin, erstmal mieten und schauen ob es dort einem gefällt.

Du wohnst in Baden-Württemberg und findest Häuser "unter 500k" schon günstig? dann könntest Du innerhalb des gleichen Bundeslandes Dich ins Badische an die französische Grenze versetzen lassen und ins Elsass ziehen. Beispiel: In der Gegend um Freiburg arbeiten und Richtung Colmar wohnen. Beides zwei sehr schöne Regionen. Vorallem weiter weg von der schweizer Grenze gibt es an sehr vielen grenzorten im Elsass für 500k meist sehr grosse und hochwertige Häuser. Normale Häuser kosten meist deutlich weniger. Steuerlich ist es für Beamte, meines Wissens nach egal wo man wohnt, da gilt das Kassenstaatsprinzip, heisst Einkommensteuer wäre nach wie vor in Deutschland, auch bei Wohnsitz im Elsass.

Sonst einfach mal probieren im Osten. Mit Methoden wie im Elsass wohnen oder bei gleichem Lohn in den Osten gehen erhöht man sein reales Einkommen oft weit mehr als wenn man "Karriere macht". Nicht jeder will unbedingt im Pariser oder Münchner Zenrum leben.

Danke für die nette Antwort. Habe mich nun auch registriert um zu antworten.
Ja, wir wohnen im Landkreis Ludwigsburg und hier ist es tatsächlich so, dass man für 500k "nichts" bekommt. Also vielleicht eine 4 Zimmer Wohnung, die dann aber nicht neuwertig ist.

Da wir (Frau und ich) beide von der schwäbischen Alb kommen, sind wir es eigentlich auch nicht gewohnt mit Kindern (eines ist 4 eines ist im Bauch) in 4 Zimmern groß zu werden. Insofern ist und das Landleben eigentlich auch nicht so fern. Nur, wie es eben so läuft, so richtig kriegen wir den A. dann auch nicht hoch um wegzuziehen.

Aber aus ökonomischer Sicht müssten wir es: hier wohnen eigentlich fast nur Leute mit im Haus, die eben bei Bosch, Daimler, Siemens, Porsche etc. arbeiten. Warum sollte ich also die Preise zahlen, die diese Personen mit ihren recht hohen Gehältern verursachen?

Meine Frau ist Biologin, da ist die Arbeitssuche grundsätzlich sehr schwierig und die Gehälter auch dünn. Habe tatsächlich schon überlegt an die Schweizer Grenze zu ziehen, dann kann sie evtl. wenigstens in einem ordentlichen Pharmaunternehmen arbeiten für ordentliches Geld (und nicht in einem Mini-Labor wie hier).

Die Sache ist, wir haben eigentlich ein ganz stattliches Vermögen für unser Alter, aber ich bin nicht bereit dies in einer 800k Doppelhaushälfte hier in der Gegend zu transferieren. So lebenswert ist es hier auch wieder nicht. Alleine der Verkehr bringt einen zur Weißglut :-)

Guter Punkt. Ich denke aber nicht dass es sehr schwer werden würde. Ich bin Lehrer mit einer sehr gefragten Fächerkombination. Einer meiner Kollegen ist tatsächlich vor 2 Jahren wieder zu zurück in die Nähe von Leipzig gewechselt. War kein Problem. Aber klar, muss man im Vorfeld abklären.

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D-CH-F

Keine Immobilien keine Motivation mehr zum Arbeiten

Ost Immobilien schrieb am 18.07.2021:

D-CH-F schrieb am 18.07.2021:

Warum nicht. Man kann ja mal dort hin, erstmal mieten und schauen ob es dort einem gefällt.

Du wohnst in Baden-Württemberg und findest Häuser "unter 500k" schon günstig? dann könntest Du innerhalb des gleichen Bundeslandes Dich ins Badische an die französische Grenze versetzen lassen und ins Elsass ziehen. Beispiel: In der Gegend um Freiburg arbeiten und Richtung Colmar wohnen. Beides zwei sehr schöne Regionen. Vorallem weiter weg von der schweizer Grenze gibt es an sehr vielen grenzorten im Elsass für 500k meist sehr grosse und hochwertige Häuser. Normale Häuser kosten meist deutlich weniger. Steuerlich ist es für Beamte, meines Wissens nach egal wo man wohnt, da gilt das Kassenstaatsprinzip, heisst Einkommensteuer wäre nach wie vor in Deutschland, auch bei Wohnsitz im Elsass.

Sonst einfach mal probieren im Osten. Mit Methoden wie im Elsass wohnen oder bei gleichem Lohn in den Osten gehen erhöht man sein reales Einkommen oft weit mehr als wenn man "Karriere macht". Nicht jeder will unbedingt im Pariser oder Münchner Zenrum leben.

Danke für die nette Antwort. Habe mich nun auch registriert um zu antworten.
Ja, wir wohnen im Landkreis Ludwigsburg und hier ist es tatsächlich so, dass man für 500k "nichts" bekommt. Also vielleicht eine 4 Zimmer Wohnung, die dann aber nicht neuwertig ist.

Da wir (Frau und ich) beide von der schwäbischen Alb kommen, sind wir es eigentlich auch nicht gewohnt mit Kindern (eines ist 4 eines ist im Bauch) in 4 Zimmern groß zu werden. Insofern ist und das Landleben eigentlich auch nicht so fern. Nur, wie es eben so läuft, so richtig kriegen wir den A. dann auch nicht hoch um wegzuziehen.

Aber aus ökonomischer Sicht müssten wir es: hier wohnen eigentlich fast nur Leute mit im Haus, die eben bei Bosch, Daimler, Siemens, Porsche etc. arbeiten. Warum sollte ich also die Preise zahlen, die diese Personen mit ihren recht hohen Gehältern verursachen?

Meine Frau ist Biologin, da ist die Arbeitssuche grundsätzlich sehr schwierig und die Gehälter auch dünn. Habe tatsächlich schon überlegt an die Schweizer Grenze zu ziehen, dann kann sie evtl. wenigstens in einem ordentlichen Pharmaunternehmen arbeiten für ordentliches Geld (und nicht in einem Mini-Labor wie hier).

Die Sache ist, wir haben eigentlich ein ganz stattliches Vermögen für unser Alter, aber ich bin nicht bereit dies in einer 800k Doppelhaushälfte hier in der Gegend zu transferieren. So lebenswert ist es hier auch wieder nicht. Alleine der Verkehr bringt einen zur Weißglut :-)

Du warst doch der mit 400k Vermögen? mit dem Betrag könntest Du in vielen Teilen vom elsässischen Grenzgebiet ein gutes Haus ohne Kredit bezahlen. Dann bräuchte Deine Frau noch nicht mal in der Schweiz arbeiten, es würde schon reichen, wenn sie in Freiburg im öffentlichen Dienst, an der Uni oder Uni Klinik arbeiten würde. Bio ist natürlich ein Fach wo es jobtechnisch nicht so aussieht. Oder natürlich klar im Raum Basel und Du lässt Dich nach Südbaden versetzen. Mit 400k Eigenkapital und allein schon Dein Gehalt als Beamter im höheren Dienst hast Du selbst im, für elsässer Verhältnisse teuren, Dreiländereck D-CH-F bei großen Häusern eine super Auswahl.

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WiWi Gast

Keine Immobilien keine Motivation mehr zum Arbeiten

WiWi Gast schrieb am 18.07.2021:

Das stimmt, man findet sowas im Westen, aber dann wohnen da keine 10.000 Menschen sondern 1200. Vor ein, zwei Jahren war zB der Nordschwarzwald sehr günstig, aber das ist auch nicht mehr so. Wie gesagt in BW würde ich grundsätzlich sagen, dass man für 500 k keine recht neue Immobilie, in einer Gegend mit ordentlicher Infrastruktur bekommt. Das ist im "Osten" anders.

Na wir wollen mal nicht übertreiben. Ich wohne nicht in BW aber in Bayern. Evtl. ist das abseits von München etwas ländlicher geprägt, aber hier gibt es sehr viele Städte mit an die 100k Einwohner und starker Industrie, die auch nach IGM Tarif zahlen und wo man absolut locker einen Neubau für 500k bekommt. Ich habe vor einigen Jahren in meiner direkten Nachbarschaft 8 neue Doppelhaushälften für knapp über 300k gehabt. Klar, die kosten mittlerweile auch 400k, vieleicht 450k wenn es wirklich hoch ist, aber es ist kein Problem für diese Preise in Bayern abseits der großen Innenstädte etwas anständiges zu finden und trotzdem gut zu verdienen. Evtl. gibt es dort dann halt nicht 20 gleiche Jobs für Konzernlemminge, sondern welche wo etwas mehr vorausgesetzt wird, dafür lebt man dann aber auch deutlich besser als in München.

Generell muss einfach eines klar sein: Wer sich außerhalb Münchens oder manch anderer Großstädte schwer tut einen Job zu finden, der hat einfach wenig zu bieten. Und wer wenig zu bieten hat braucht nicht jammern, dass er sich kein Häuschen leisten kann, das ist dann nunmal so. Vielleicht ist es ärgerlich, weil der Lohnzettel in München nominal etwas anderes behauptet, ändert aber nichts an der Tatsache.

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WiWi Gast

Keine Immobilien keine Motivation mehr zum Arbeiten

Das billige Brandenburger Umland fängt mittlerweile auch eher 30-40 km außerhalb der Stadtgrenze an. Da draußen ist dann aber auch gar nichts mehr an Infrastruktur. Wenn man Glück hat, fährt in der Nähe noch eine Regionalbahn, obwohl es dann auch schon wieder teurer ist. Bevor man einen Ort aussucht, sollte man aber seinen Arbeitsplatz kennen, sonst hat man schnell einen 2-Stunden-Arbeitsweg.

WiWi Gast schrieb am 18.07.2021:

Die grundsätzliche Frage ist auch, ob Du im Osten überhaupt eine Stelle bekommen würdest. Ganz sicher warten die nicht auf Beamte aus dem Westen. Schon gar nicht, wenn diese Beamte eine attraktive Besoldungsgruppe aus dem höheren Dienst haben wollen.

Ausnahme: Du bist Bundesbeamter. Aber dann wäre Berlin wahrscheinlich für die Karriere besser, verbunden mit einem billigen Häuschen im Brandenburger Umland.

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WiWi Gast

Keine Immobilien keine Motivation mehr zum Arbeiten

Ost Immobilien schrieb am 18.07.2021:

Da wir (Frau und ich) beide von der schwäbischen Alb kommen, sind wir es eigentlich auch nicht gewohnt mit Kindern (eines ist 4 eines ist im Bauch) in 4 Zimmern groß zu werden. Insofern ist und das Landleben eigentlich auch nicht so fern. Nur, wie es eben so läuft, so richtig kriegen wir den A. dann auch nicht hoch um wegzuziehen.

Aber aus ökonomischer Sicht müssten wir es: hier wohnen eigentlich fast nur Leute mit im Haus, die eben bei Bosch, Daimler, Siemens, Porsche etc. arbeiten. Warum sollte ich also die Preise zahlen, die diese Personen mit ihren recht hohen Gehältern verursachen?

Das ist genau das, was ich hier immer schreibe:
Wenn überhaupt, dann zum Berufsstart ein paar Jahre in einer teuren Großstadt mitnehmen, vielleicht ein paar Connections aufbauen, vielleicht einen guten Namen im Lebenslauf haben. Dann aber ganz bewusst den Absprung angehen. Irgendwann ist es einfach zu spät, da rafft man sich nicht mehr auf nochmal sein Leben umzukrempeln.

Es gibt für wahrschenlich 90% der normalen Arbeitnehmer die keine super Karriere hinlegen keinen Grund in einer solchen Stadt zu wohnen, außer "ich bin zu faul wegzugehen" oder natürlich auch "ich bin so stark Familiär verwurzelt, dass ich nicht weg möchte". Im ersten Fall muss man einfach nur wollen, der zweite Fall ist natürlich ein größeres Problem und es ist verständlich, dass man unter diesen Umständen nicht weg möchte. Wahrscheinlich kommen jetzt wieder welche damit, dass "alteingesessene Familien" doch genug Kapital haben und das dann keine Schwierigkeit wäre. Dem kann man nur entgegnen, nein, es ist nicht normal, dass Omi 3 Wohnungen in München für die Enkel hat oder eine 300 qm Familienvilla am Stadtrand steht. Üblich ist, wie überall anders auch: Außer geringe Unterstützung gibt es nichts und das ist in München dann ein noch größeres Problem.

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WiWi Gast

Keine Immobilien keine Motivation mehr zum Arbeiten

WiWi Gast schrieb am 19.07.2021:

WiWi Gast schrieb am 18.07.2021:

Das stimmt, man findet sowas im Westen, aber dann wohnen da keine 10.000 Menschen sondern 1200. Vor ein, zwei Jahren war zB der Nordschwarzwald sehr günstig, aber das ist auch nicht mehr so. Wie gesagt in BW würde ich grundsätzlich sagen, dass man für 500 k keine recht neue Immobilie, in einer Gegend mit ordentlicher Infrastruktur bekommt. Das ist im "Osten" anders.

Na wir wollen mal nicht übertreiben. Ich wohne nicht in BW aber in Bayern. Evtl. ist das abseits von München etwas ländlicher geprägt, aber hier gibt es sehr viele Städte mit an die 100k Einwohner und starker Industrie, die auch nach IGM Tarif zahlen und wo man absolut locker einen Neubau für 500k bekommt. Ich habe vor einigen Jahren in meiner direkten Nachbarschaft 8 neue Doppelhaushälften für knapp über 300k gehabt. Klar, die kosten mittlerweile auch 400k, vieleicht 450k wenn es wirklich hoch ist, aber es ist kein Problem für diese Preise in Bayern abseits der großen Innenstädte etwas anständiges zu finden und trotzdem gut zu verdienen. Evtl. gibt es dort dann halt nicht 20 gleiche Jobs für Konzernlemminge, sondern welche wo etwas mehr vorausgesetzt wird, dafür lebt man dann aber auch deutlich besser als in München.

Generell muss einfach eines klar sein: Wer sich außerhalb Münchens oder manch anderer Großstädte schwer tut einen Job zu finden, der hat einfach wenig zu bieten. Und wer wenig zu bieten hat braucht nicht jammern, dass er sich kein Häuschen leisten kann, das ist dann nunmal so. Vielleicht ist es ärgerlich, weil der Lohnzettel in München nominal etwas anderes behauptet, ändert aber nichts an der Tatsache.

Ich weiß nicht von was für Neubauten du da redest, aber wenn du sämtliche Kosten miteinbeziehst (auch Grundstück) kann das nur ein 115qm Haus ohne Keller sein oder du hast in den letzten 12 Monaten die Baupreise nicht gecheckt.

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WiWi Gast

Keine Immobilien keine Motivation mehr zum Arbeiten

WiWi Gast schrieb am 19.07.2021:

Ich weiß nicht von was für Neubauten du da redest, aber wenn du sämtliche Kosten miteinbeziehst (auch Grundstück) kann das nur ein 115qm Haus ohne Keller sein oder du hast in den letzten 12 Monaten die Baupreise nicht gecheckt.

Ich hab tatsächlich die Baupreise in den letzten 12 Monaten nicht gecheckt, weil das für mich nicht relevant ist. Aber wenn ich bei Immoscout meine Gegend eingebe und in 20km Umkreis suche, Baujahr mindestens 2018 (was ich dann mal als neu interpretiere), Wohnfläche mindestens 130 qm und Preis höchstens 500k, dann finde ich da 51 Angebote. Und meine Gegend ist alles andere als Pampa.

Anderes etwas konkreteres Beispiel, das Haus meiner Oma: darin sind 2 Wohnungen (klein, etwa 60qm), sehr großes Grundstück, zwei Garagen, dazu 2-stöckiges kleines Anbaugebäude mit Werkstatt und zusätzlichem Kellerraum. Es steht 15 Autominuten von Bamberg und 30 Autominuten von Schweinfurt entfernt, beides Städte mit relativ viel Industrie (ok, stark automobilabhängig, da weiß man aktuell nicht, wohin die Reise geht). Aufgrund eines Erbfalles mussten wir das Haus vor 4 Jahren durch einen Gutachter bewerten lassen um einen Teilerben fair auszahlen zu können. Er ist dafür auf 180k gekommen. Klar, das Haus ist aus den 60ern und entspricht in vielem nicht heutigen Standards, aber es ist nicht runtergekommen, sondern gepflegt, ich habe dort erst gestern den Geburtstag meiner Oma gefeiert. Vielleicht ist es jetzt 250k wert, vielleicht sogar 300k, sei's drum, es zeigt einfach, es gibt genug Möglichkeiten, wenn man in der richtigen Gegend sucht.
Im gleichen Ort steht übrigens das frühere Haus eines Großonkels, er selbst war Bauleiter eines großen Konzerns, hat u.a. Teile eines Flughafens gebaut. Sein eigenes Haus hat er selbst mit der Firma hochgezogen, zum damaligen Stand nur das Beste vom Besten, Bausubstanz top, schöne Hanglage am Berg mit fast kompletter Glasfront zur Seite mit Aussicht, separates Saunazimmer mit Wirlpool und zusätzlichen Sanitäranlagen, komplett in Naturstein verschaltes Kaminzimmer mit Tafel für etwa 20 Leute, 3 Schlafzimmer, zwei Küchen, früher Weinberg direkt am Haus (war Hobbywinzer).
Das Ding ging vor wenigen Jahren für etwa 380k weg (ja, lass es heute von mir aus 500k sein). Das war meiner Meinung nach ein top Haus in sehr gutem Zustand mit einigen Extravaganzen, aufgrund der sehr großen Zimmer (Das Wohnzimmer mit Glasfront ist etwa 2/3 des Obergeschoss, ich hätte es auf etwa 60qm geschätzt) wird das auch heutigen Raumbedürfnissen noch gut gerecht. Ein paar Euro reingesteckt und man hat da was sehr Feines. Sowas kostet in München/direktes Umland, keine Ahnung 1,5 Mio? 2 Mio?

Ich will damit einfach nur sagen: Es gibt genug Möglichkeiten wenn man bereit zu Kompromissen ist. Ein wichtiger Kompromiss ist, sich die richtige Gegend auszusuchen. Die gibt es zur Genüge, in jedem Bundesland, in Bayern definitiv, in BW wird das auch so sein.

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WiWi Gast

Keine Immobilien keine Motivation mehr zum Arbeiten

Und das Grundstück muß dann auch fast umsonst sein.

WiWi Gast schrieb am 19.07.2021:

Das stimmt, man findet sowas im Westen, aber dann wohnen da keine 10.000 Menschen sondern 1200. Vor ein, zwei Jahren war zB der Nordschwarzwald sehr günstig, aber das ist auch nicht mehr so. Wie gesagt in BW würde ich grundsätzlich sagen, dass man für 500 k keine recht neue Immobilie, in einer Gegend mit ordentlicher Infrastruktur bekommt. Das ist im "Osten" anders.

Na wir wollen mal nicht übertreiben. Ich wohne nicht in BW aber in Bayern. Evtl. ist das abseits von München etwas ländlicher geprägt, aber hier gibt es sehr viele Städte mit an die 100k Einwohner und starker Industrie, die auch nach IGM Tarif zahlen und wo man absolut locker einen Neubau für 500k bekommt. Ich habe vor einigen Jahren in meiner direkten Nachbarschaft 8 neue Doppelhaushälften für knapp über 300k gehabt. Klar, die kosten mittlerweile auch 400k, vieleicht 450k wenn es wirklich hoch ist, aber es ist kein Problem für diese Preise in Bayern abseits der großen Innenstädte etwas anständiges zu finden und trotzdem gut zu verdienen. Evtl. gibt es dort dann halt nicht 20 gleiche Jobs für Konzernlemminge, sondern welche wo etwas mehr vorausgesetzt wird, dafür lebt man dann aber auch deutlich besser als in München.

Generell muss einfach eines klar sein: Wer sich außerhalb Münchens oder manch anderer Großstädte schwer tut einen Job zu finden, der hat einfach wenig zu bieten. Und wer wenig zu bieten hat braucht nicht jammern, dass er sich kein Häuschen leisten kann, das ist dann nunmal so. Vielleicht ist es ärgerlich, weil der Lohnzettel in München nominal etwas anderes behauptet, ändert aber nichts an der Tatsache.

Ich weiß nicht von was für Neubauten du da redest, aber wenn du sämtliche Kosten miteinbeziehst (auch Grundstück) kann das nur ein 115qm Haus ohne Keller sein oder du hast in den letzten 12 Monaten die Baupreise nicht gecheckt.

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WiWi Gast

Keine Immobilien keine Motivation mehr zum Arbeiten

Also ich hatte vor einem halben Jahr mal Angebote eingeholt. Für ein schlüsselfertiges Massivbau-EFH von der Stange, 130 qm mit Keller und Garage, KfW 55, Wärmepumpe, nicht ausgebautes Dachgeschoss. Ohne Küche waren das ganz knappe 400 k. Jetzt mit den stark steigenden Rohstoffpreisen wird es wohl eine ganz Schippe mehr sein.

Bleiben also keine 100 k fürs Grundstück. Da musst du schon sehr weit raus gehen, um da was für zu bekommen. Außer man ist mit einem 200 qm Handtuch zufrieden.

Bei Bestandsimmobilien sieht es anders aus. Aber die Frage ging ja explizit Richtung Neubau. Und wenn du was im Bestand kaufst, musst du häufig Summen reinstecken, die den Gesamtpreis dann wieder mindestens auf Neubauniveau heben.

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WiWi Gast

Keine Immobilien keine Motivation mehr zum Arbeiten

Zu den Baukosten gab es heute einen Artikel in der FAZ. Da wurde ein Fall beschrieben wo sich die Baukosten von letztem Jahr bis jetzt von 400 k auf über 500 k erhöht haben. Was dazu führt, dass immer mehr Grundstücke in Neubaugebieten zurückgegeben werden, weil die ursprünglichen Käufer sich das Bauen nicht mehr leisten können. Gebaut wird oft trotzdem, aber dann von Zuzüglern mit dicken Portemonnaies.

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Ost Immobilien

Keine Immobilien keine Motivation mehr zum Arbeiten

Das ist ja das was ich sage. Und es hört sich nicht so an als ob in deinen 400k bereits Außenanlagen, etc integriert wären. Also kommt man niemals mit 500k hin, auch nicht mit 100k Grundstück.

WiWi Gast schrieb am 19.07.2021:

Also ich hatte vor einem halben Jahr mal Angebote eingeholt. Für ein schlüsselfertiges Massivbau-EFH von der Stange, 130 qm mit Keller und Garage, KfW 55, Wärmepumpe, nicht ausgebautes Dachgeschoss. Ohne Küche waren das ganz knappe 400 k. Jetzt mit den stark steigenden Rohstoffpreisen wird es wohl eine ganz Schippe mehr sein.

Bleiben also keine 100 k fürs Grundstück. Da musst du schon sehr weit raus gehen, um da was für zu bekommen. Außer man ist mit einem 200 qm Handtuch zufrieden.

Bei Bestandsimmobilien sieht es anders aus. Aber die Frage ging ja explizit Richtung Neubau. Und wenn du was im Bestand kaufst, musst du häufig Summen reinstecken, die den Gesamtpreis dann wieder mindestens auf Neubauniveau heben.

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WiWi Gast

Keine Immobilien keine Motivation mehr zum Arbeiten

Bei uns in der Kleinstadt mit 15.000 Einwohnern gehen die Doppelhaushälften 250-300 qm Grund, 90 qm Wohnfläche. aus den 60ern mit "bisschen Sanierung" (z.b. mal neue Fenster drin) für 400.000 Euro weg.

90 km westlich von München. Direkter A96 Anschluss. 15.000 Einwohner.

Und wenn sowas inseriert wird ist es in 2 Wochen weg.

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Ost Immobilien

Keine Immobilien keine Motivation mehr zum Arbeiten

Bitte verlinke doch mal ein paar immobilien die Du da gefunden hast. Ohne Spaß jetzt, ich habe auf Immoscout24 mit deinen Kriterien gesucht, nach 2018 Baujahr. Da gibt es überhaupt nichts um Bamberg herum, was nur in die Nähe von 500k kommt.

Wir reden schon von echten Angeboten, bestehender Häuser, nicht von irgendwelchen Lockpreisen von Bauunternehmen?!

WiWi Gast schrieb am 19.07.2021:

Ich weiß nicht von was für Neubauten du da redest, aber wenn du sämtliche Kosten miteinbeziehst (auch Grundstück) kann das nur ein 115qm Haus ohne Keller sein oder du hast in den letzten 12 Monaten die Baupreise nicht gecheckt.

Ich hab tatsächlich die Baupreise in den letzten 12 Monaten nicht gecheckt, weil das für mich nicht relevant ist. Aber wenn ich bei Immoscout meine Gegend eingebe und in 20km Umkreis suche, Baujahr mindestens 2018 (was ich dann mal als neu interpretiere), Wohnfläche mindestens 130 qm und Preis höchstens 500k, dann finde ich da 51 Angebote. Und meine Gegend ist alles andere als Pampa.

Anderes etwas konkreteres Beispiel, das Haus meiner Oma: darin sind 2 Wohnungen (klein, etwa 60qm), sehr großes Grundstück, zwei Garagen, dazu 2-stöckiges kleines Anbaugebäude mit Werkstatt und zusätzlichem Kellerraum. Es steht 15 Autominuten von Bamberg und 30 Autominuten von Schweinfurt entfernt, beides Städte mit relativ viel Industrie (ok, stark automobilabhängig, da weiß man aktuell nicht, wohin die Reise geht). Aufgrund eines Erbfalles mussten wir das Haus vor 4 Jahren durch einen Gutachter bewerten lassen um einen Teilerben fair auszahlen zu können. Er ist dafür auf 180k gekommen. Klar, das Haus ist aus den 60ern und entspricht in vielem nicht heutigen Standards, aber es ist nicht runtergekommen, sondern gepflegt, ich habe dort erst gestern den Geburtstag meiner Oma gefeiert. Vielleicht ist es jetzt 250k wert, vielleicht sogar 300k, sei's drum, es zeigt einfach, es gibt genug Möglichkeiten, wenn man in der richtigen Gegend sucht.
Im gleichen Ort steht übrigens das frühere Haus eines Großonkels, er selbst war Bauleiter eines großen Konzerns, hat u.a. Teile eines Flughafens gebaut. Sein eigenes Haus hat er selbst mit der Firma hochgezogen, zum damaligen Stand nur das Beste vom Besten, Bausubstanz top, schöne Hanglage am Berg mit fast kompletter Glasfront zur Seite mit Aussicht, separates Saunazimmer mit Wirlpool und zusätzlichen Sanitäranlagen, komplett in Naturstein verschaltes Kaminzimmer mit Tafel für etwa 20 Leute, 3 Schlafzimmer, zwei Küchen, früher Weinberg direkt am Haus (war Hobbywinzer).
Das Ding ging vor wenigen Jahren für etwa 380k weg (ja, lass es heute von mir aus 500k sein). Das war meiner Meinung nach ein top Haus in sehr gutem Zustand mit einigen Extravaganzen, aufgrund der sehr großen Zimmer (Das Wohnzimmer mit Glasfront ist etwa 2/3 des Obergeschoss, ich hätte es auf etwa 60qm geschätzt) wird das auch heutigen Raumbedürfnissen noch gut gerecht. Ein paar Euro reingesteckt und man hat da was sehr Feines. Sowas kostet in München/direktes Umland, keine Ahnung 1,5 Mio? 2 Mio?

Ich will damit einfach nur sagen: Es gibt genug Möglichkeiten wenn man bereit zu Kompromissen ist. Ein wichtiger Kompromiss ist, sich die richtige Gegend auszusuchen. Die gibt es zur Genüge, in jedem Bundesland, in Bayern definitiv, in BW wird das auch so sein.

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Ost Immobilien

Keine Immobilien keine Motivation mehr zum Arbeiten

Danke. Auch das bestätigt mich darin, dass der Zug im Süden komplett abgefahren ist.

WiWi Gast schrieb am 19.07.2021:

Bei uns in der Kleinstadt mit 15.000 Einwohnern gehen die Doppelhaushälften 250-300 qm Grund, 90 qm Wohnfläche. aus den 60ern mit "bisschen Sanierung" (z.b. mal neue Fenster drin) für 400.000 Euro weg.

90 km westlich von München. Direkter A96 Anschluss. 15.000 Einwohner.

Und wenn sowas inseriert wird ist es in 2 Wochen weg.

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WiWi Gast

Keine Immobilien keine Motivation mehr zum Arbeiten

Wegen läppischen 100k Delta dann das Grundstück weggeben ist aber auch schräg

WiWi Gast schrieb am 19.07.2021:

Zu den Baukosten gab es heute einen Artikel in der FAZ. Da wurde ein Fall beschrieben wo sich die Baukosten von letztem Jahr bis jetzt von 400 k auf über 500 k erhöht haben. Was dazu führt, dass immer mehr Grundstücke in Neubaugebieten zurückgegeben werden, weil die ursprünglichen Käufer sich das Bauen nicht mehr leisten können. Gebaut wird oft trotzdem, aber dann von Zuzüglern mit dicken Portemonnaies.

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WiWi Gast

Keine Immobilien keine Motivation mehr zum Arbeiten

Ost Immobilien schrieb am 19.07.2021:

Das ist ja das was ich sage. Und es hört sich nicht so an als ob in deinen 400k bereits Außenanlagen, etc integriert wären. Also kommt man niemals mit 500k hin, auch nicht mit 100k Grundstück.

Also ich hatte vor einem halben Jahr mal Angebote eingeholt. Für ein schlüsselfertiges Massivbau-EFH von der Stange, 130 qm mit Keller und Garage, KfW 55, Wärmepumpe, nicht ausgebautes Dachgeschoss. Ohne Küche waren das ganz knappe 400 k. Jetzt mit den stark steigenden Rohstoffpreisen wird es wohl eine ganz Schippe mehr sein.

Bleiben also keine 100 k fürs Grundstück. Da musst du schon sehr weit raus gehen, um da was für zu bekommen. Außer man ist mit einem 200 qm Handtuch zufrieden.

Bei Bestandsimmobilien sieht es anders aus. Aber die Frage ging ja explizit Richtung Neubau. Und wenn du was im Bestand kaufst, musst du häufig Summen reinstecken, die den Gesamtpreis dann wieder mindestens auf Neubauniveau heben.

Streiche Keller und Garage, dann passt es. Alleine der Keller wird 80-100k Aufpreis kosten - Unsinn, wenn man auf den letzten Cent achten muss.

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WiWi Gast

Keine Immobilien keine Motivation mehr zum Arbeiten

WiWi Gast schrieb am 19.07.2021:

Wegen läppischen 100k Delta dann das Grundstück weggeben ist aber auch schräg

WiWi Gast schrieb am 19.07.2021:

Zu den Baukosten gab es heute einen Artikel in der FAZ. Da wurde ein Fall beschrieben wo sich die Baukosten von letztem Jahr bis jetzt von 400 k auf über 500 k erhöht haben. Was dazu führt, dass immer mehr Grundstücke in Neubaugebieten zurückgegeben werden, weil die ursprünglichen Käufer sich das Bauen nicht mehr leisten können. Gebaut wird oft trotzdem, aber dann von Zuzüglern mit dicken Portemonnaies.

Findest du? Ich glaube kaum jemand der ein Haus bauen will plant einen Puffer von 100 k ein. Man kalkuliert ja was man sich naximal leisten kann und die meisten kaufen dann knapp drunter oder vielleicht eher sogar drüber. Wenn dann auf einmal 100 k drauf kommen, wird das bei vielen den Ballon zum platzen bringen. Hier geht es ja um fertig geplante Bauvorhaben und nicht nur Gedankenspiele.

100 k mehr machen schnell 300 - 350 €/monat an zusätzlicher Rate aus. Evtl. steigt sogar der Zinssatz weil der Eigenkapitalanteil abnimmt.

Also mich wundert es nicht wenn es daran dann scheitert.

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WiWi Gast

Keine Immobilien keine Motivation mehr zum Arbeiten

WiWi Gast schrieb am 20.07.2021:

Ost Immobilien schrieb am 19.07.2021:

Das ist ja das was ich sage. Und es hört sich nicht so an als ob in deinen 400k bereits Außenanlagen, etc integriert wären. Also kommt man niemals mit 500k hin, auch nicht mit 100k Grundstück.

Also ich hatte vor einem halben Jahr mal Angebote eingeholt. Für ein schlüsselfertiges Massivbau-EFH von der Stange, 130 qm mit Keller und Garage, KfW 55, Wärmepumpe, nicht ausgebautes Dachgeschoss. Ohne Küche waren das ganz knappe 400 k. Jetzt mit den stark steigenden Rohstoffpreisen wird es wohl eine ganz Schippe mehr sein.

Bleiben also keine 100 k fürs Grundstück. Da musst du schon sehr weit raus gehen, um da was für zu bekommen. Außer man ist mit einem 200 qm Handtuch zufrieden.

Bei Bestandsimmobilien sieht es anders aus. Aber die Frage ging ja explizit Richtung Neubau. Und wenn du was im Bestand kaufst, musst du häufig Summen reinstecken, die den Gesamtpreis dann wieder mindestens auf Neubauniveau heben.

Streiche Keller und Garage, dann passt es. Alleine der Keller wird 80-100k Aufpreis kosten - Unsinn, wenn man auf den letzten Cent achten muss.

Das gehört zu einem vernünftigen Haus aber dazu. Sonst kann man es auch sein lassen.

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WiWi Gast

Keine Immobilien keine Motivation mehr zum Arbeiten

WiWi Gast schrieb am 20.07.2021:

Ost Immobilien schrieb am 19.07.2021:

Das ist ja das was ich sage. Und es hört sich nicht so an als ob in deinen 400k bereits Außenanlagen, etc integriert wären. Also kommt man niemals mit 500k hin, auch nicht mit 100k Grundstück.

Also ich hatte vor einem halben Jahr mal Angebote eingeholt. Für ein schlüsselfertiges Massivbau-EFH von der Stange, 130 qm mit Keller und Garage, KfW 55, Wärmepumpe, nicht ausgebautes Dachgeschoss. Ohne Küche waren das ganz knappe 400 k. Jetzt mit den stark steigenden Rohstoffpreisen wird es wohl eine ganz Schippe mehr sein.

Bleiben also keine 100 k fürs Grundstück. Da musst du schon sehr weit raus gehen, um da was für zu bekommen. Außer man ist mit einem 200 qm Handtuch zufrieden.

Bei Bestandsimmobilien sieht es anders aus. Aber die Frage ging ja explizit Richtung Neubau. Und wenn du was im Bestand kaufst, musst du häufig Summen reinstecken, die den Gesamtpreis dann wieder mindestens auf Neubauniveau heben.

Streiche Keller und Garage, dann passt es. Alleine der Keller wird 80-100k Aufpreis kosten - Unsinn, wenn man auf den letzten Cent achten muss.

Also ich kann auch nochmal nen Datenpunkt liefern da wir und auch mal intensiver mit dem Thema Fertighaus beschäftigt hatten. Normales EFH (150-170qm) nicht unterkellert liegt bei ca. zwischen 350-450k, allerdings ohne Küche und weitere Nebenkosten (Außenbereich, Pflasterarbeiten etc.) - schätze man wird relativ locker regelm. die 500k knacken wenn man ehrlich und realistisch an die Sache ran geht. Alles ohne Grundstück natürlich - und, dass muss man auch dazu sagen ohne nennenswerte Eigenleistungen.

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WiWi Gast

Keine Immobilien keine Motivation mehr zum Arbeiten

Weiß nicht ob es schon geschrieben wurde. Aber in vielen Regionen sind Bestandsimmobilien auf Grund des nicht vorhandenen Baulands sogar teurer als Neubauobjekte. Gutachterpreise werden bei Versteigerungen regelmäßig um das 1,3 fache überboten. Finde es eigentlich auch ok das nicht mehr Bauland ausgewiesen wird, sonst sähe es in vielen NRW Innenstädten bald aus wie in Detroit und Drumherum schicke Vorstadtsiedlungen. Wenn man natürlich jetzt von einer langanhaltenden Inflation mit entsprechenden Gehaltssteigerungen ausgeht lassen sich die Preisvorstellungen der Alteigentümer für die sanierungsbedürftigen Objekte vielleicht irgendwie wieder rechtfertigen…

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