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Berufseinstieg: Wo & WieData Science

Jobchancen mit Quereinsteiger-Profil im Bereich Data Science

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Joseph

Jobchancen mit Quereinsteiger-Profil im Bereich Data Science

Moin, vielleicht kann mir jemand eine kurze Einschätzung geben.
Ich (24) habe einen Bachelor in Psychologie (Wald und Wiesen FH, Schnitt 1,7) und bin nun bald mit meinem Master fertig (voraussichtlich 1,7). 
Mache diesen im Bereich Statistik an einer ganz guten Uni, wofür ich auch während des Bachelors extra Mathe Kurse für die CPs belegt habe.
Bin somit auch fit in R, Python und SQL.

Habe während des Bachelors als Werkstudent im administrativen Bereich eines gut-mittelständischen Unternehmens gearbeitet (ca. 2 1/2 Jahre).
Praktika während Bachelor 2x im Forschungsbereich KI.
Während des Masters ebenfalls Werkstudentenjob im Bereich Data Analytics (ca. 12 Monate) + Auslandssemester

Wie sind die Chancen eurer Meinung nach im Bereich Data Science/Analytics und welches Einstiegsgehalt könnte man erwarten?

Vielen Dank!

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WiWi Gast

Jobchancen mit Quereinsteiger-Profil im Bereich Data Science

Joseph schrieb am 10.06.2020:

Moin, vielleicht kann mir jemand eine kurze Einschätzung geben.
Ich (24) habe einen Bachelor in Psychologie (Wald und Wiesen FH, Schnitt 1,7) und bin nun bald mit meinem Master fertig (voraussichtlich 1,7). 
Mache diesen im Bereich Statistik an einer ganz guten Uni, wofür ich auch während des Bachelors extra Mathe Kurse für die CPs belegt habe.
Bin somit auch fit in R, Python und SQL.

Habe während des Bachelors als Werkstudent im administrativen Bereich eines gut-mittelständischen Unternehmens gearbeitet (ca. 2 1/2 Jahre).
Praktika während Bachelor 2x im Forschungsbereich KI.
Während des Masters ebenfalls Werkstudentenjob im Bereich Data Analytics (ca. 12 Monate) + Auslandssemester

Wie sind die Chancen eurer Meinung nach im Bereich Data Science/Analytics und welches Einstiegsgehalt könnte man erwarten?

Vielen Dank!

Von deinem akademischen Werdegang echt schwierig. Für Data Analytics fehlt meines Erachtens der fachliche Bezug, da würde ich einen Wiwi bevorzugen.
Dein Statistik-Master könnte für echte Data Science reichen, kommt aber auf die Module an.
Bei dir sind m.E. die praktischen Erfahrungen das entscheidende Kriterium. Hier kommt es drauf an welche Themen und in welcher Tiefe du bearbeitest hast. Entsprechend sind auch deine Jobchancen.
Gehalt vermutlich zwischen 40-50k. Kommt aber auf die Region und das Unternehmen an.

antworten
WiWi Gast

Jobchancen mit Quereinsteiger-Profil im Bereich Data Science

Mit einem Statistik Master bist du doch kein Quereinsteiger für Data Science. Da ist jeder Wirtschaftsinformatiker mehr Quereinsteige

WiWi Gast schrieb am 11.06.2020:

Joseph schrieb am 10.06.2020:

Moin, vielleicht kann mir jemand eine kurze Einschätzung geben.
Ich (24) habe einen Bachelor in Psychologie (Wald und Wiesen FH, Schnitt 1,7) und bin nun bald mit meinem Master fertig (voraussichtlich 1,7). 
Mache diesen im Bereich Statistik an einer ganz guten Uni, wofür ich auch während des Bachelors extra Mathe Kurse für die CPs belegt habe.
Bin somit auch fit in R, Python und SQL.

Habe während des Bachelors als Werkstudent im administrativen Bereich eines gut-mittelständischen Unternehmens gearbeitet (ca. 2 1/2 Jahre).
Praktika während Bachelor 2x im Forschungsbereich KI.
Während des Masters ebenfalls Werkstudentenjob im Bereich Data Analytics (ca. 12 Monate) + Auslandssemester

Wie sind die Chancen eurer Meinung nach im Bereich Data Science/Analytics und welches Einstiegsgehalt könnte man erwarten?

Vielen Dank!

Von deinem akademischen Werdegang echt schwierig. Für Data Analytics fehlt meines Erachtens der fachliche Bezug, da würde ich einen Wiwi bevorzugen.
Dein Statistik-Master könnte für echte Data Science reichen, kommt aber auf die Module an.
Bei dir sind m.E. die praktischen Erfahrungen das entscheidende Kriterium. Hier kommt es drauf an welche Themen und in welcher Tiefe du bearbeitest hast. Entsprechend sind auch deine Jobchancen.
Gehalt vermutlich zwischen 40-50k. Kommt aber auf die Region und das Unternehmen an.

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WiWi Gast

Jobchancen mit Quereinsteiger-Profil im Bereich Data Science

In Muc 60k+ drin

WiWi Gast schrieb am 11.06.2020:

Joseph schrieb am 10.06.2020:

Moin, vielleicht kann mir jemand eine kurze Einschätzung geben.
Ich (24) habe einen Bachelor in Psychologie (Wald und Wiesen FH, Schnitt 1,7) und bin nun bald mit meinem Master fertig (voraussichtlich 1,7). 
Mache diesen im Bereich Statistik an einer ganz guten Uni, wofür ich auch während des Bachelors extra Mathe Kurse für die CPs belegt habe.
Bin somit auch fit in R, Python und SQL.

Habe während des Bachelors als Werkstudent im administrativen Bereich eines gut-mittelständischen Unternehmens gearbeitet (ca. 2 1/2 Jahre).
Praktika während Bachelor 2x im Forschungsbereich KI.
Während des Masters ebenfalls Werkstudentenjob im Bereich Data Analytics (ca. 12 Monate) + Auslandssemester

Wie sind die Chancen eurer Meinung nach im Bereich Data Science/Analytics und welches Einstiegsgehalt könnte man erwarten?

Vielen Dank!

Von deinem akademischen Werdegang echt schwierig. Für Data Analytics fehlt meines Erachtens der fachliche Bezug, da würde ich einen Wiwi bevorzugen.
Dein Statistik-Master könnte für echte Data Science reichen, kommt aber auf die Module an.
Bei dir sind m.E. die praktischen Erfahrungen das entscheidende Kriterium. Hier kommt es drauf an welche Themen und in welcher Tiefe du bearbeitest hast. Entsprechend sind auch deine Jobchancen.
Gehalt vermutlich zwischen 40-50k. Kommt aber auf die Region und das Unternehmen an.

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WiWi Gast

Jobchancen mit Quereinsteiger-Profil im Bereich Data Science

Würde nicht sagen dass der fachliche Bezug fehlt. Insgesamt ist der Bereich halt recht hart umkämpft, vor allem was die nicht technischen Jobs angeht. Leute die Data Analytics können gibt es wie Sand am Meer und wenn man einen sucht hat man schnell welche an der Angel. Leute, welche das ganze dann in Produktion bringen können sind deutlich rarer. Versuch auf jeden Fall, dir auch einen technischen Hintergrund anzueignen (Cloud/DevOps/Data Engineering etc.), dann erhöhst du deine Chancen.

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WiWi Gast

Jobchancen mit Quereinsteiger-Profil im Bereich Data Science

WiWi Gast schrieb am 11.06.2020:

Joseph schrieb am 10.06.2020:

Von deinem akademischen Werdegang echt schwierig. Für Data Analytics fehlt meines Erachtens der fachliche Bezug, da würde ich einen Wiwi bevorzugen.
Dein Statistik-Master könnte für echte Data Science reichen, kommt aber auf die Module an.
Bei dir sind m.E. die praktischen Erfahrungen das entscheidende Kriterium. Hier kommt es drauf an welche Themen und in welcher Tiefe du bearbeitest hast. Entsprechend sind auch deine Jobchancen.
Gehalt vermutlich zwischen 40-50k. Kommt aber auf die Region und das Unternehmen an.

Wenn ich sowas schon wieder lese ... Statistik Master ist so ziemlich das hochkarätigste was du im Bereich Data Science / Analytics als akademischen Hintergrund mitbringen kannst und damit auch um Welten (!) eher gefragt als ein Wiwi.

Dazu kommt ziemlich starke Praxiserfahrung und durch die Praktika scheinbar sogar Forschungsbezug in KI (wenn es denn wirklich so war und du nicht nur Buzzword Bingo spielst).

Ich sehe da absolut keine Probleme beim Einstieg, ganz im Gegenteil sogar die Möglichkeit eine Stelle mit „richtiger“ Data Science zu bekommen und eben nicht nur ein bisschen in PowerBI oder Tableau rumzuklicken.

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WiWi Gast

Jobchancen mit Quereinsteiger-Profil im Bereich Data Science

WiWi Gast schrieb am 11.06.2020:

Joseph schrieb am 10.06.2020:

Moin, vielleicht kann mir jemand eine kurze Einschätzung geben.
Ich (24) habe einen Bachelor in Psychologie (Wald und Wiesen FH, Schnitt 1,7) und bin nun bald mit meinem Master fertig (voraussichtlich 1,7). 
Mache diesen im Bereich Statistik an einer ganz guten Uni, wofür ich auch während des Bachelors extra Mathe Kurse für die CPs belegt habe.
Bin somit auch fit in R, Python und SQL.

Habe während des Bachelors als Werkstudent im administrativen Bereich eines gut-mittelständischen Unternehmens gearbeitet (ca. 2 1/2 Jahre).
Praktika während Bachelor 2x im Forschungsbereich KI.
Während des Masters ebenfalls Werkstudentenjob im Bereich Data Analytics (ca. 12 Monate) + Auslandssemester

Wie sind die Chancen eurer Meinung nach im Bereich Data Science/Analytics und welches Einstiegsgehalt könnte man erwarten?

Vielen Dank!

Von deinem akademischen Werdegang echt schwierig. Für Data Analytics fehlt meines Erachtens der fachliche Bezug, da würde ich einen Wiwi bevorzugen.
Dein Statistik-Master könnte für echte Data Science reichen, kommt aber auf die Module an.
Bei dir sind m.E. die praktischen Erfahrungen das entscheidende Kriterium. Hier kommt es drauf an welche Themen und in welcher Tiefe du bearbeitest hast. Entsprechend sind auch deine Jobchancen.
Gehalt vermutlich zwischen 40-50k. Kommt aber auf die Region und das Unternehmen an.

Quatsch. Was soll denn bitte ein Wiwi für einen Vorteil haben? Die meisten Ma im Bereich Data Science kommen aus Mint Fächern und da ist Psychologie nicht so weit entfernt

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WiWi Gast

Jobchancen mit Quereinsteiger-Profil im Bereich Data Science

WiWi Gast schrieb am 11.06.2020:

Joseph schrieb am 10.06.2020:

Moin, vielleicht kann mir jemand eine kurze Einschätzung geben.
Ich (24) habe einen Bachelor in Psychologie (Wald und Wiesen FH, Schnitt 1,7) und bin nun bald mit meinem Master fertig (voraussichtlich 1,7). 
Mache diesen im Bereich Statistik an einer ganz guten Uni, wofür ich auch während des Bachelors extra Mathe Kurse für die CPs belegt habe.
Bin somit auch fit in R, Python und SQL.

Habe während des Bachelors als Werkstudent im administrativen Bereich eines gut-mittelständischen Unternehmens gearbeitet (ca. 2 1/2 Jahre).
Praktika während Bachelor 2x im Forschungsbereich KI.
Während des Masters ebenfalls Werkstudentenjob im Bereich Data Analytics (ca. 12 Monate) + Auslandssemester

Wie sind die Chancen eurer Meinung nach im Bereich Data Science/Analytics und welches Einstiegsgehalt könnte man erwarten?

Vielen Dank!

Von deinem akademischen Werdegang echt schwierig. Für Data Analytics fehlt meines Erachtens der fachliche Bezug, da würde ich einen Wiwi bevorzugen.
Dein Statistik-Master könnte für echte Data Science reichen, kommt aber auf die Module an.
Bei dir sind m.E. die praktischen Erfahrungen das entscheidende Kriterium. Hier kommt es drauf an welche Themen und in welcher Tiefe du bearbeitest hast. Entsprechend sind auch deine Jobchancen.
Gehalt vermutlich zwischen 40-50k. Kommt aber auf die Region und das Unternehmen an.

Ein Wiwi-Absolvent ist genauso wenig prädestiniert für eine solche Stelle, wie jeder der keine Mathe - und Informatikmodule belegen musste

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WiWi Gast

Jobchancen mit Quereinsteiger-Profil im Bereich Data Science

WiWi Gast schrieb am 11.06.2020:

WiWi Gast schrieb am 11.06.2020:

Joseph schrieb am 10.06.2020:

Moin, vielleicht kann mir jemand eine kurze Einschätzung geben.
Ich (24) habe einen Bachelor in Psychologie (Wald und Wiesen FH, Schnitt 1,7) und bin nun bald mit meinem Master fertig (voraussichtlich 1,7). 
Mache diesen im Bereich Statistik an einer ganz guten Uni, wofür ich auch während des Bachelors extra Mathe Kurse für die CPs belegt habe.
Bin somit auch fit in R, Python und SQL.

Habe während des Bachelors als Werkstudent im administrativen Bereich eines gut-mittelständischen Unternehmens gearbeitet (ca. 2 1/2 Jahre).
Praktika während Bachelor 2x im Forschungsbereich KI.
Während des Masters ebenfalls Werkstudentenjob im Bereich Data Analytics (ca. 12 Monate) + Auslandssemester

Wie sind die Chancen eurer Meinung nach im Bereich Data Science/Analytics und welches Einstiegsgehalt könnte man erwarten?

Vielen Dank!

Von deinem akademischen Werdegang echt schwierig. Für Data Analytics fehlt meines Erachtens der fachliche Bezug, da würde ich einen Wiwi bevorzugen.
Dein Statistik-Master könnte für echte Data Science reichen, kommt aber auf die Module an.
Bei dir sind m.E. die praktischen Erfahrungen das entscheidende Kriterium. Hier kommt es drauf an welche Themen und in welcher Tiefe du bearbeitest hast. Entsprechend sind auch deine Jobchancen.
Gehalt vermutlich zwischen 40-50k. Kommt aber auf die Region und das Unternehmen an.

Quatsch. Was soll denn bitte ein Wiwi für einen Vorteil haben? Die meisten Ma im Bereich Data Science kommen aus Mint Fächern und da ist Psychologie nicht so weit entfernt

Bitte richtig lesen. Für Data Analytics würde ich einen WiWi bevorzugen, da dieser in der Regel ein deutlich besseres Verständnis von den kaufmännischen Prozessen hat.
Für Data Science würde ich auch keinen WiWi bevorzugen, sondern einen quantitativen Studiengang.

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WiWi Gast

Jobchancen mit Quereinsteiger-Profil im Bereich Data Science

Ein Data Scientist muss nicht mit wirtschaftlichen Prozessen zu tun haben.

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WiWi Gast

Jobchancen mit Quereinsteiger-Profil im Bereich Data Science

So ziemlich jede Methode die Data Scientists verwenden basiert auf Statistik und da behauptet einer auf Wiwi Treff ein Wiwi wäre dafür besser geeignet als einer mit Statistik Master. Da fällt einem nichts mehr ein...

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WiWi Gast

Jobchancen mit Quereinsteiger-Profil im Bereich Data Science

Joseph schrieb am 10.06.2020:

Moin, vielleicht kann mir jemand eine kurze Einschätzung geben.
Ich (24) habe einen Bachelor in Psychologie (Wald und Wiesen FH, Schnitt 1,7) und bin nun bald mit meinem Master fertig (voraussichtlich 1,7). 
Mache diesen im Bereich Statistik an einer ganz guten Uni, wofür ich auch während des Bachelors extra Mathe Kurse für die CPs belegt habe.
Bin somit auch fit in R, Python und SQL.

Habe während des Bachelors als Werkstudent im administrativen Bereich eines gut-mittelständischen Unternehmens gearbeitet (ca. 2 1/2 Jahre).
Praktika während Bachelor 2x im Forschungsbereich KI.
Während des Masters ebenfalls Werkstudentenjob im Bereich Data Analytics (ca. 12 Monate) + Auslandssemester

Wie sind die Chancen eurer Meinung nach im Bereich Data Science/Analytics und welches Einstiegsgehalt könnte man erwarten?

Vielen Dank!

Deine Chancen stehen exzellent. Schon mit Psychologie allein, wie mit jeder quantitativen Sowi, hast du grundsätzlich mal die Chance im Bereich Data Analysis unterzukommen. Dank deinem Statistik Master + sehr ansehnliche Praxiserfahrung solltest du mit Sicherheit gut unterkommen. Sieh dich nicht als Quereinsteiger, denn dein Profil ist sehr gut ausgerichtet. Rechne mit einem Einstiegsgehalt von 50-55k.

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WiWi Gast

Jobchancen mit Quereinsteiger-Profil im Bereich Data Science

Im Bereich Data Science werden so viele Leute gesucht, ich behaupte ja, dass du selbst mit nem geisteswissenschaftlichen Studium (zumindest irgendwo) unterkommen würdest, wenn du nur nebenbei ein bisschen in deiner Freizeit im Bereich Data Science programmiert hast.

Und in deinem konkreten Fall mit entsprechendem quantitativen Master, deinen Programmierfähigkeiten und praktischen Erfahrungen sollten dir die Angebote eigentlich fast zufliegen.

antworten
WiWi Gast

Jobchancen mit Quereinsteiger-Profil im Bereich Data Science

WiWi Gast schrieb am 12.06.2020:

Deine Chancen stehen exzellent. Schon mit Psychologie allein, wie mit jeder quantitativen Sowi, hast du grundsätzlich mal die Chance im Bereich Data Analysis unterzukommen.

Wie kommt man denn darauf? Als Sowi eher Glückssache meiner Meinung nach. Würde immer jemanden mit MINT-Hintergrund vorziehen.

WiWi Gast schrieb am 12.06.2020:

Im Bereich Data Science werden so viele Leute gesucht, ich behaupte ja, dass du selbst mit nem geisteswissenschaftlichen Studium (zumindest irgendwo) unterkommen würdest, wenn du nur nebenbei ein bisschen in deiner Freizeit im Bereich Data Science programmiert hast.

Das ist schon lange nicht mehr so und durch Corona hat sich die Lage noch einmal massiv zugespitzt. Der Hype ist vorbei und die Unternehmen haben gemerkt, dass Data Science nicht die Antwort auf alle Fragen ist. Data Science macht nach wie vor Sinn, aber wenn dann bei sehr großen Beratungen oder entsprechend großen Unternehmen. Die Zeiten, in denen sich jede Klitsche ein Team geleistet hat, sind vorbei und entsprechend haben sich auch die Erwartungen an Bewerber angepasst.

Zurück zum Thema: Mit geisteswissenschaftlichen Hintergrund und ein paar Programmierkenntnissen schätze ich die Chancen, irgendwo im Bereich Data Science einen Job zu bekommen gleich null ein. (Und das sage ich mit Gewi- und Mint-Abschlüssen). Man erwirbt im Studium praktisch keine Kenntnisse, die irgendwie quanitativer Natur wären.

In OPs Fall sieht das anders aus, da er a) einen Statistikmaster haben wird. Damit ist er sehr gut aufgestellt. Und b) er bereits entsprechende Erfahrung gesammelt hat. Wobei es mich interessieren würde, was diese zwei KI-Praktika genau waren. Denn wenn sich ein Psychologiestudent ohne einschlägige Erfahrung darauf bewirbt, würde ich mich als ausschreibendes Unternehmen erstmal wundern.

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WiWi Gast

Jobchancen mit Quereinsteiger-Profil im Bereich Data Science

WiWi Gast schrieb am 12.06.2020:

Ein Data Scientist muss nicht mit wirtschaftlichen Prozessen zu tun haben.

Mit dieser Einstellung wirst du in der Realität ziemlich schnell auf die Schnauze fallen.

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WiWi Gast

Jobchancen mit Quereinsteiger-Profil im Bereich Data Science

WiWi Gast schrieb am 12.06.2020:

Im Bereich Data Science werden so viele Leute gesucht, ich behaupte ja, dass du selbst mit nem geisteswissenschaftlichen Studium (zumindest irgendwo) unterkommen würdest, wenn du nur nebenbei ein bisschen in deiner Freizeit im Bereich Data Science programmiert hast.

Und in deinem konkreten Fall mit entsprechendem quantitativen Master, deinen Programmierfähigkeiten und praktischen Erfahrungen sollten dir die Angebote eigentlich fast zufliegen.

Kompletter Unfug. Es werden erfahrene Leute in dem Bereich gesucht, nicht irgendwelche Quereinsteiger, die 2-3 Kurse auf Udemy und ein paar Kaggle Competitions gemacht haben.

@TE: versuche im Bereich Data Analytics einzusteigen. Beratung mit Fokus auf Data Science koennte klappen (sobald sich der Markt erholt). Schulungen mitnehmen und versuchen auf Projekte gestafft zu werden, die Data Science Aufgaben beinhalten.

Neben der Arbeit dann weiterbilden, weiterbilden, weiterbilden.

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WiWi Gast

Jobchancen mit Quereinsteiger-Profil im Bereich Data Science

"Data Analytics könnte klappen - alles andere wird schwierig".

Was für ein Unfug, der TE studiert im Master Statistik. Data Science IST Angewandte Statistik. Selbstverständlich hat er sehr gute Jobchancen.

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Joseph

Jobchancen mit Quereinsteiger-Profil im Bereich Data Science

TE hier,
danke an euch für die Antworten!

Zu den Praktika muss ich sagen, dass ich dort sehr viel Glück hatte. Ohne Vitamin B hätte ich dort wohl keine Chance gehabt. Dennoch waren diese gegen Ende meines Bachelors, wo ich somit auch schon mehrere Zusatzmodule in Mathematik und ein bisschen Programmiererfahrung in R und Python hatte, die ich somit im Praktikum deutlich verbessern konnte.

Ich habe es als Quereinstieg formuliert, da ich 'nur' einen Bachelor in Psychologie habe. Denke mit einem in Informatik o.ä. in Kombination mit meinem Master, wäre ich da besser aufgestellt gewesen.

Trotzdem habe ich im Master auch eine kleine Spezialisierung auf Informatik (darunter auch Module wie ML, DL)

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WiWi Gast

Jobchancen mit Quereinsteiger-Profil im Bereich Data Science

WiWi Gast schrieb am 12.06.2020:

Deine Chancen stehen exzellent. Schon mit Psychologie allein, wie mit jeder quantitativen Sowi, hast du grundsätzlich mal die Chance im Bereich Data Analysis unterzukommen.

Wie kommt man denn darauf? Als Sowi eher Glückssache meiner Meinung nach. Würde immer jemanden mit MINT-Hintergrund vorziehen.

Wie ich darauf komme? Weil aktuell einige Jobs im Bereich Data Analysis ausgeschrieben sind, wo Sowis gesucht werden. Ich rede hier ja nicht irgendwas daher, wie viele andere in diesem Thread, sondern beziehe mich auf tatsächlich ausgeschriebene Stellen und deren Anforderungen. Für Datenanalyse braucht man keinen MINT Hintergrund. Da reichen auch die 40-50,Ects an Quants die man in nem vernünftigen Sowi Master sammelt.

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WiWi Gast

Jobchancen mit Quereinsteiger-Profil im Bereich Data Science

Also ich bin Mathematiker und mein Job nennt sich Datascientist. Bin in der Industrie unterwegs und ich find dein Profil klingt eigentlich gut und interessant, grad wegen der Psychologie :) Kommt natürlich auf die Noten an. Ich würde mir allerdings gut überlegen ob ich zum jetzigen Zeitpunkt noch in diesen puren Datascience Bereich gehe. Das hat folgende Gründe

  1. Die Firmen merken glaub ich grad, dass man nicht direkt die fetten Gewinne macht, wenn man 5 promovierte Physiker/ Mathematiker / Informatiker in ein Büro setzt. Und es richtig zu machen ist natürlich zu teuer, denn... man verdient damit kaum Geld in Dtl.

  2. Der Bereich ist super unreguliert - jeder Depp darf sich Datascientist nennen und das macht auch jeder. An den Universitäten und insbesondere Fachhochschulen sprießen Lehrangebote aus dem Boden, die absolut kein Niveau haben. Jeder will Datascientist werden, weil er denkt, dass da das dicke Geld liegt... nur das liegt es nicht (nicht in Dtl).
    Folglich ist die Eintrittshürde, Datascientist zu werden auch sehr gering und wenn man ehrlich ist, braucht man für das Framework zusammenklicke was hier zu großen Teilen stattfindet auch keine hochausgebildeten Akademiker.

Zusammenfassend...Firmen merken also, dass sie kein Geld verdienen mit Datascience... dann werden sie bald merken, dass man für die Aufgaben die da zur Zeit so anfallen (viel Datenbank Zeug) nicht die hellste Kerze auf der Torte sein muss. Jeder an der Uni / FH macht was mit Data...es wird also wahrscheinlich ein massives Überangebot für schlechtbezahlte Datascience Jobs geben. Ich will damit nicht sagen, dass es schlecht ist, nen bisschen Datascience zu können... aber würde dir raten nebenbei noch was richtiges zu lernen und das auch nicht aus den Augen zu verlieren ( das hast du ja mit Statistik ).

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WiWi Gast

Jobchancen mit Quereinsteiger-Profil im Bereich Data Science

WiWi Gast schrieb am 12.06.2020:

WiWi Gast schrieb am 12.06.2020:

Ein Data Scientist muss nicht mit wirtschaftlichen Prozessen zu tun haben.

Mit dieser Einstellung wirst du in der Realität ziemlich schnell auf die Schnauze fallen.

Es gibt auch Data scientists die keine Marketing oder Finanzdaten bearbeiten

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WiWi Gast

Jobchancen mit Quereinsteiger-Profil im Bereich Data Science

WiWi Gast schrieb am 17.06.2020:

Also ich bin Mathematiker und mein Job nennt sich Datascientist. Bin in der Industrie unterwegs und ich find dein Profil klingt eigentlich gut und interessant, grad wegen der Psychologie :) Kommt natürlich auf die Noten an. Ich würde mir allerdings gut überlegen ob ich zum jetzigen Zeitpunkt noch in diesen puren Datascience Bereich gehe. Das hat folgende Gründe

  1. Die Firmen merken glaub ich grad, dass man nicht direkt die fetten Gewinne macht, wenn man 5 promovierte Physiker/ Mathematiker / Informatiker in ein Büro setzt. Und es richtig zu machen ist natürlich zu teuer, denn... man verdient damit kaum Geld in Dtl.

  2. Der Bereich ist super unreguliert - jeder Depp darf sich Datascientist nennen und das macht auch jeder. An den Universitäten und insbesondere Fachhochschulen sprießen Lehrangebote aus dem Boden, die absolut kein Niveau haben. Jeder will Datascientist werden, weil er denkt, dass da das dicke Geld liegt... nur das liegt es nicht (nicht in Dtl).
    Folglich ist die Eintrittshürde, Datascientist zu werden auch sehr gering und wenn man ehrlich ist, braucht man für das Framework zusammenklicke was hier zu großen Teilen stattfindet auch keine hochausgebildeten Akademiker.

Zusammenfassend...Firmen merken also, dass sie kein Geld verdienen mit Datascience... dann werden sie bald merken, dass man für die Aufgaben die da zur Zeit so anfallen (viel Datenbank Zeug) nicht die hellste Kerze auf der Torte sein muss. Jeder an der Uni / FH macht was mit Data...es wird also wahrscheinlich ein massives Überangebot für schlechtbezahlte Datascience Jobs geben. Ich will damit nicht sagen, dass es schlecht ist, nen bisschen Datascience zu können... aber würde dir raten nebenbei noch was richtiges zu lernen und das auch nicht aus den Augen zu verlieren ( das hast du ja mit Statistik ).

Datenbankspezialisten als nicht die hellsten Kerzen zu bezeichnen ist schon ziemlich abgehoben

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WiWi Gast

Jobchancen mit Quereinsteiger-Profil im Bereich Data Science

WiWi Gast schrieb am 18.06.2020:

WiWi Gast schrieb am 17.06.2020:

Also ich bin Mathematiker und mein Job nennt sich Datascientist. Bin in der Industrie unterwegs und ich find dein Profil klingt eigentlich gut und interessant, grad wegen der Psychologie :) Kommt natürlich auf die Noten an. Ich würde mir allerdings gut überlegen ob ich zum jetzigen Zeitpunkt noch in diesen puren Datascience Bereich gehe. Das hat folgende Gründe

  1. Die Firmen merken glaub ich grad, dass man nicht direkt die fetten Gewinne macht, wenn man 5 promovierte Physiker/ Mathematiker / Informatiker in ein Büro setzt. Und es richtig zu machen ist natürlich zu teuer, denn... man verdient damit kaum Geld in Dtl.

  2. Der Bereich ist super unreguliert - jeder Depp darf sich Datascientist nennen und das macht auch jeder. An den Universitäten und insbesondere Fachhochschulen sprießen Lehrangebote aus dem Boden, die absolut kein Niveau haben. Jeder will Datascientist werden, weil er denkt, dass da das dicke Geld liegt... nur das liegt es nicht (nicht in Dtl).
    Folglich ist die Eintrittshürde, Datascientist zu werden auch sehr gering und wenn man ehrlich ist, braucht man für das Framework zusammenklicke was hier zu großen Teilen stattfindet auch keine hochausgebildeten Akademiker.

Zusammenfassend...Firmen merken also, dass sie kein Geld verdienen mit Datascience... dann werden sie bald merken, dass man für die Aufgaben die da zur Zeit so anfallen (viel Datenbank Zeug) nicht die hellste Kerze auf der Torte sein muss. Jeder an der Uni / FH macht was mit Data...es wird also wahrscheinlich ein massives Überangebot für schlechtbezahlte Datascience Jobs geben. Ich will damit nicht sagen, dass es schlecht ist, nen bisschen Datascience zu können... aber würde dir raten nebenbei noch was richtiges zu lernen und das auch nicht aus den Augen zu verlieren ( das hast du ja mit Statistik ).

Datenbankspezialisten als nicht die hellsten Kerzen zu bezeichnen ist schon ziemlich abgehoben

Kann zwar nicht erkennen, dass ich sowas in meinem Post geschrieben hätte, aber gut... das wollte ich damit auch nicht ausdrücken. Ich habe auch relativ wenig Ahnung von Datenbanken. Weiterhin habe ich auch nicht von Expertenwissen in der Datenbankentwicklung geredet, sondern davon, was man in der typischen Datascience Rollen braucht und das sind vielleicht maximal die Grundlagen von Datenbanken, wie es in jedem Informatikstudium in Deutschland im zweiten Semester unterrichtet wird. Kann aber auch nur meinen persönlichen Eindruck wiedergeben - Denke auch dass Datenbankentwicklung und Aufbau einer Unternehmensweiten Dateninfrastruktur weitaus komplizierter und anspruchsvoller ist, als das was in den meisten Datascience Teams gemacht wird (bisschen Prototyping in Python) - das ist dann nen richtiger Job wo man richtiges Expertenwissen braucht. Das wird aber mMn nicht von Datascientists gemacht, sondern von spezialisierten IT Beratungen/ Abteilungen. Wollte nur darlegen, warum ich glaube, dass es grad keine super Idee ist, seine Ausbildung rein auf Datascience auszurichten.

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WiWi Gast

Jobchancen mit Quereinsteiger-Profil im Bereich Data Science

Das Profil Data Scientist in Kombination mit Psychologie ist absolut interessant. Ein reiner Data Scientist ist eine zweibeinige Daten- und Algorithmenbank, der aus Daten Informationen macht. Ein Unternehmen hat erst dann Nutzen, wenn Informationen in Wissen umgewandelt werden können, das letztendlich ROI bringt. Mit diesem Profil hast Du Top Chancen z.B. im B2C(B2B2C) Digital Marketing, Konsumentenverhalten analysieren und forecasten, entweder in der Industrie, bei Brandownern oder OEMs als auch bei Softwarefirmen, die Tools in diesem Bereich entwickeln.

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WiWi Gast

Jobchancen mit Quereinsteiger-Profil im Bereich Data Science

WiWi Gast schrieb am 12.06.2020:

WiWi Gast schrieb am 12.06.2020:

Deine Chancen stehen exzellent. Schon mit Psychologie allein, wie mit jeder quantitativen Sowi, hast du grundsätzlich mal die Chance im Bereich Data Analysis unterzukommen.

Wie kommt man denn darauf? Als Sowi eher Glückssache meiner Meinung nach. Würde immer jemanden mit MINT-Hintergrund vorziehen.

WiWi Gast schrieb am 12.06.2020:

Im Bereich Data Science werden so viele Leute gesucht, ich behaupte ja, dass du selbst mit nem geisteswissenschaftlichen Studium (zumindest irgendwo) unterkommen würdest, wenn du nur nebenbei ein bisschen in deiner Freizeit im Bereich Data Science programmiert hast.

Das ist schon lange nicht mehr so und durch Corona hat sich die Lage noch einmal massiv zugespitzt. Der Hype ist vorbei und die Unternehmen haben gemerkt, dass Data Science nicht die Antwort auf alle Fragen ist. Data Science macht nach wie vor Sinn, aber wenn dann bei sehr großen Beratungen oder entsprechend großen Unternehmen. Die Zeiten, in denen sich jede Klitsche ein Team geleistet hat, sind vorbei und entsprechend haben sich auch die Erwartungen an Bewerber angepasst.

Zurück zum Thema: Mit geisteswissenschaftlichen Hintergrund und ein paar Programmierkenntnissen schätze ich die Chancen, irgendwo im Bereich Data Science einen Job zu bekommen gleich null ein. (Und das sage ich mit Gewi- und Mint-Abschlüssen). Man erwirbt im Studium praktisch keine Kenntnisse, die irgendwie quanitativer Natur wären.

In OPs Fall sieht das anders aus, da er a) einen Statistikmaster haben wird. Damit ist er sehr gut aufgestellt. Und b) er bereits entsprechende Erfahrung gesammelt hat. Wobei es mich interessieren würde, was diese zwei KI-Praktika genau waren. Denn wenn sich ein Psychologiestudent ohne einschlägige Erfahrung darauf bewirbt, würde ich mich als ausschreibendes Unternehmen erstmal wundern.

Also so einen Schwachsinn habe ich lange nicht mehr gehört. Gerade Psychologen sind durch das Studium (ich rede von guten Unis, in denen die Disziplin als Naturwissenschaft begriffen wird) methodisch und statistisch sehr gut ausgebildet. Ich arbeite als Data Scientist bei einem OEM DAX und habe Physik studiert. Die Abteilung besteht aus Physikern, Informatikern, Mathematikern, paar Ings und paar Psychologen. Wiwis haben wir genau einen. Wieso? Weil Psychologen im Vergleich Kenntnisse der Versuchsplanung und multivariaten Verfahren besitzen und nicht nur stumpf Folien reinklopfen.

antworten
listrea

Jobchancen mit Quereinsteiger-Profil im Bereich Data Science

Naja, ist halt die Frage was dieser "Statistik"-Master denn nun ist. In einen normalen Statistik-Master kommt man ja mit Psycho-Bachelor nicht wirklich rein.

Wird wohl sowas sein wie "Survey Statistik" aus Bamberg.

antworten
WiWi Gast

Jobchancen mit Quereinsteiger-Profil im Bereich Data Science

listrea schrieb am 19.06.2020:

Naja, ist halt die Frage was dieser "Statistik"-Master denn nun ist. In einen normalen Statistik-Master kommt man ja mit Psycho-Bachelor nicht wirklich rein.

Wird wohl sowas sein wie "Survey Statistik" aus Bamberg.

Und was soll daran jetzt schlecht sein? Als ob man als Data Scientist irgendwelche abstrakten mathematischen Konstrukte führt.

antworten
Joseph

Jobchancen mit Quereinsteiger-Profil im Bereich Data Science

listrea schrieb am 19.06.2020:

Naja, ist halt die Frage was dieser "Statistik"-Master denn nun ist. In einen normalen Statistik-Master kommt man ja mit Psycho-Bachelor nicht wirklich rein.

Wird wohl sowas sein wie "Survey Statistik" aus Bamberg.

Ist ein richtiger Statistik Master. Ich brauchte insgesamt 60CP in Mathe/Info/Statistik oder quantitativen Modulen. Durch Kurse an der FU Hagen konnte ich die fehlenden CPs noch während meines Bachelors nachholen.

antworten
WiWi Gast

Jobchancen mit Quereinsteiger-Profil im Bereich Data Science

WiWi Gast schrieb am 19.06.2020:

listrea schrieb am 19.06.2020:

Naja, ist halt die Frage was dieser "Statistik"-Master denn nun ist. In einen normalen Statistik-Master kommt man ja mit Psycho-Bachelor nicht wirklich rein.

Wird wohl sowas sein wie "Survey Statistik" aus Bamberg.

Und was soll daran jetzt schlecht sein? Als ob man als Data Scientist irgendwelche abstrakten mathematischen Konstrukte führt.

Klar... alle zwei tage implementier ich nesterov acceleration und lös damit hochdimensionale stochastische optimierungsprobleme im unternehmen und habe damit direkten einfluss auf den roi^^ insbesondere die fanciesten maßtheoretischen kostrukte helfen mir in meinem täglichen doing. wer das als datascientist nicht drauf hat ist dort echt falsch!!1

antworten
Joseph

Jobchancen mit Quereinsteiger-Profil im Bereich Data Science

WiWi Gast schrieb am 17.06.2020:

Ich will damit nicht sagen, dass es schlecht ist, nen bisschen Datascience zu können... aber würde dir raten nebenbei noch was richtiges zu lernen und das auch nicht aus den Augen zu verlieren ( das hast du ja mit Statistik ).

Danke für die Einschätzung,
welche Bereiche wären denn deiner Meinung nach mit einem Stats-Master am attraktivsten?

antworten
WiWi Gast

Jobchancen mit Quereinsteiger-Profil im Bereich Data Science

Dafür brauchst du es vielleicht nicht. Um aber die State of the Art Forschung zu verstehen ist u.a. öfter mal ein starkes Fundament an Wahrscheinlichkeitstheorie aka Maßtheorie notwendig.

Hängt ganz von den eigenen Ansprüchen ab, ob ich Methoden erst nach 1-2 Jahren anwenden will, oder dann, wenn sie „erscheinen“.

WiWi Gast schrieb am 19.06.2020:

listrea schrieb am 19.06.2020:

Naja, ist halt die Frage was dieser "Statistik"-Master denn nun ist. In einen normalen Statistik-Master kommt man ja mit Psycho-Bachelor nicht wirklich rein.

Wird wohl sowas sein wie "Survey Statistik" aus Bamberg.

Und was soll daran jetzt schlecht sein? Als ob man als Data Scientist irgendwelche abstrakten mathematischen Konstrukte führt.

Klar... alle zwei tage implementier ich nesterov acceleration und lös damit hochdimensionale stochastische optimierungsprobleme im unternehmen und habe damit direkten einfluss auf den roi^^ insbesondere die fanciesten maßtheoretischen kostrukte helfen mir in meinem täglichen doing. wer das als datascientist nicht drauf hat ist dort echt falsch!!1

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WiWi Gast

Jobchancen mit Quereinsteiger-Profil im Bereich Data Science

Joseph schrieb am 19.06.2020:

WiWi Gast schrieb am 17.06.2020:

Ich will damit nicht sagen, dass es schlecht ist, nen bisschen Datascience zu können... aber würde dir raten nebenbei noch was richtiges zu lernen und das auch nicht aus den Augen zu verlieren ( das hast du ja mit Statistik ).

Danke für die Einschätzung,
welche Bereiche wären denn deiner Meinung nach mit einem Stats-Master am attraktivsten?

Mh das ist ne gute Frage...bin allgemein nen bisschen enttäuscht von den Möglichkeiten für quantitative Leute in Dtl (natürlich jammern auf hohem Niveau) aber....als Statistiker mit ordentlicher Ausbildung würd ich sagen, ist man am sehr gut in der Pharma oder der Medizintechnik aufgehoben (vlt äussert sich ja aus der branche mal einer). Da sind die Modelle / Aufgabenstellungen komplex, genug Geld da und man ist durch die Regulatorik gezwungen auf rigorose statistische Modelle / Tests zu setzen. Gleiches gilt in der Finanzwirtschaft.
Wenn man noch weniger Probleme mit der Moral hat, kann mans auch in der Rüstung versuchen... auch die haben ultraviel Geld und viel Regulatorik. Autowelt (da komm ich her) muss man Glück haben, wo man landet... hab den Eindruck die sind eher wenig innovativ und das Geld sitzt seit Diesel auch deutlich weniger locker (alles muss billig sein). Gibt natürlich auch immer Ausnahmen - Bosch zb.. Die meisten oben genannten Sachen (mit ausnahme Rüstung vlt ) kommt man aber auch nicht so easy rein. Wenn man super gut ist, kann man sich natürlich den Job immer aussuchen, dann hat man als statistiker alle Möglichkeiten von Google bis Bayer... aber das sind dann eher so die Leute die 1er bachelor Uni in deutschland haben 1.0 Master und cum laude phd an internationaler topuni. Nen Bogen würd ich um Jobs machen wo nur "fortgeschrittene Pythonkenntnisse" gefordert werden und die Ausschreibungen beginnen mit "sie haben erfolgreich bwl, vwl, informatik, naturwissenschaften, mathe,...weitere aufzählung völlig unterschiedlicher bindestrich sudiengänge,...studiert".. da weiß man schon dass der Anspruch niedrig ist.
Viel Erfolg.

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WiWi Gast

Jobchancen mit Quereinsteiger-Profil im Bereich Data Science

WiWi Gast schrieb am 19.06.2020:

Mh das ist ne gute Frage...bin allgemein nen bisschen enttäuscht von den Möglichkeiten für quantitative Leute in Dtl (natürlich jammern auf hohem Niveau) aber....als Statistiker mit ordentlicher Ausbildung würd ich sagen, ist man am sehr gut in der Pharma oder der Medizintechnik aufgehoben (vlt äussert sich ja aus der branche mal einer). Da sind die Modelle / Aufgabenstellungen komplex, genug Geld da und man ist durch die Regulatorik gezwungen auf rigorose statistische Modelle / Tests zu setzen. Gleiches gilt in der Finanzwirtschaft.

Ich arbeite als Statistiker (MSc) in einem amerikanischen Unternehmen in der Pharmaindustrie. Ich stimme zu, dass genug Geld vorhanden ist, die Entwicklungsmöglichkeiten gut sind und der Job schon sehr krisensicher ist. Bezüglich der Modellierung und den Regulatories (FDA, EMA, PMDA) muss man aber sagen, dass schon wenig Freiraum für 'Inovation' oder 'Forschung' ist. Die Agencies sind die, die die Vorschläge zur Modellierung absegnen müssen bevor die Studie startet und da gehen alle immer auf Nummer sicher. Das einzge wo etwas Forschung betrieben wird und auf neue innovative Methoden gesetzt wird, sind die Studien Designs. Da ist etwas Bewegung drin.

antworten
Joseph

Jobchancen mit Quereinsteiger-Profil im Bereich Data Science

WiWi Gast schrieb am 19.06.2020:

Mh das ist ne gute Frage...bin allgemein nen bisschen enttäuscht von den Möglichkeiten für quantitative Leute in Dtl (natürlich jammern auf hohem Niveau) aber....als Statistiker mit ordentlicher Ausbildung würd ich sagen, ist man am sehr gut in der Pharma oder der Medizintechnik aufgehoben (vlt äussert sich ja aus der branche mal einer). Da sind die Modelle / Aufgabenstellungen komplex, genug Geld da und man ist durch die Regulatorik gezwungen auf rigorose statistische Modelle / Tests zu setzen. Gleiches gilt in der Finanzwirtschaft.

Ich arbeite als Statistiker (MSc) in einem amerikanischen Unternehmen in der Pharmaindustrie. Ich stimme zu, dass genug Geld vorhanden ist, die Entwicklungsmöglichkeiten gut sind und der Job schon sehr krisensicher ist. Bezüglich der Modellierung und den Regulatories (FDA, EMA, PMDA) muss man aber sagen, dass schon wenig Freiraum für 'Inovation' oder 'Forschung' ist. Die Agencies sind die, die die Vorschläge zur Modellierung absegnen müssen bevor die Studie startet und da gehen alle immer auf Nummer sicher. Das einzge wo etwas Forschung betrieben wird und auf neue innovative Methoden gesetzt wird, sind die Studien Designs. Da ist etwas Bewegung drin.

Könnt ihr was zum Thema Einstiegsgehälter sagen, auch im Verhältnis zur Arbeitsbelastung?

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WiWi Gast

Jobchancen mit Quereinsteiger-Profil im Bereich Data Science

WiWi Gast schrieb am 19.06.2020:

Dafür brauchst du es vielleicht nicht. Um aber die State of the Art Forschung zu verstehen ist u.a. öfter mal ein starkes Fundament an Wahrscheinlichkeitstheorie aka Maßtheorie notwendig.

Hängt ganz von den eigenen Ansprüchen ab, ob ich Methoden erst nach 1-2 Jahren anwenden will, oder dann, wenn sie „erscheinen“.

Naja also ja in der Theorie hast du wahrscheinlich recht und es ist sicher auch ein vorteil gut ausgebildet zu sein. Das Ding ist aber, selbst ich als Mathematiker mit den entsprechenden schwerpunkten schaffe es nicht ansatzweise neben dem job mit der state of the art forschung in dem bereich mitzukommen - dazu wächst das feld einfach zu rasant und die anzahl der paper ist zu unüberschaubar. Ausserdem koste ich meinen arbeitgeber ca 100 euro die stunde. Wenn die Wahl ist zwischen einem Algorithmus den es out of the box in irgendner bibliothek gibt, der bekannt gut funktioniert und einer "state of the art" eigenimplementierung (die dann höchstwahrscheinlich noch nichtmal ansatzweise so performant ist, weil ordentlichen optimierten + getesteten code schreibt man auch nicht nebenbei) dann wird man zu 99 % die bibliothekslösung nehmen und die kompetenz liegt dann darin die hyperparameter zu optimieren / die pipeine / die interfaces zu bauen und dem chef zu erklären warum man was tut. Einen Job zu finden in dem man, wie du es nennst state of the art methoden implementiert "wenn sie erscheinen" wird einem großteil der standard mathe/ physik / info promovierten nicht gelingen - auch wenn es natürlich traurig ist. Wenn du mit "wenn sie erscheinen" allerdings meinst, dass man sich ein github repo zieht und das zum laufen bringt, dann würde ich sagen, kann das auch jemand der die theorie dahinter nicht unbedingt versteht.

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WiWi Gast

Jobchancen mit Quereinsteiger-Profil im Bereich Data Science

Joseph schrieb am 20.06.2020:

Könnt ihr was zum Thema Einstiegsgehälter sagen, auch im Verhältnis zur Arbeitsbelastung?

Einstiegsgehälter sind schon abhängig von der größe des Pharmaunternehmens oder der CRO. Voraussetzung ist als Statistiker I ist der Master in Statistik - sehr wenige haben einen Master in Mathe. So um die 50K sollten im Schnitt aber überall drin sein. Wichtig wäre aber auch Kenntnisse in SAS - alle anderen Programmiersprachen bis vielleicht auf R wirst du nicht brauchen. Kenntnisse zu Studiendesigns wären auch wichtig um eine Chance zu haben.

Die Aufstiegschancen sind immer wichtiger als das Einstiegsgehalt, aber das ist in jeder Branche so. Und in den 5 Jahren im Unternehmen (zwei mal befördert und insgesamt 40% Gehaltssteigerung) habe ich nicht eine einzige Woche mehr als 43 Stunden gearbeitet - im Schnitt 40 Std. Also die Arbeitsbelastung/Freizeit im Verhältnis zur Vergütung und Jobsicherheit ist für mich persönlich gut. Mehr Geld bekommt man natürlich - wie in allen anderen Brachen auch - durch Firmenwechsel.

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listrea

Jobchancen mit Quereinsteiger-Profil im Bereich Data Science

WiWi Gast schrieb am 19.06.2020:

Ich arbeite als Statistiker (MSc) in einem amerikanischen Unternehmen in der Pharmaindustrie. Ich stimme zu, dass genug Geld vorhanden ist, die Entwicklungsmöglichkeiten gut sind und der Job schon sehr krisensicher ist. Bezüglich der Modellierung und den Regulatories (FDA, EMA, PMDA) muss man aber sagen, dass schon wenig Freiraum für 'Inovation' oder 'Forschung' ist. Die Agencies sind die, die die Vorschläge zur Modellierung absegnen müssen bevor die Studie startet und da gehen alle immer auf Nummer sicher. Das einzge wo etwas Forschung betrieben wird und auf neue innovative Methoden gesetzt wird, sind die Studien Designs. Da ist etwas Bewegung drin.

Kann ich auch für den Automobilsektor bestätigen (autonomes Fahren). Da werden hautsächlich DIN-Normen erfüllt. Freiraum stark eingeschränkt. Es geht die ganze Zeit darum, dass man man den vorgesetzten Methoden unterhalb der Toleranzgrenzen kommt/bleibt.
Ist jetzt aber auch nicht verwunderlich, da das ja Entwicklung und nicht Forschung ist.

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WiWi Gast

Jobchancen mit Quereinsteiger-Profil im Bereich Data Science

Also bei uns (IGM) gibts für Master ungefähr 60k und für Dr. mindestens 10 % mehr. Überstunden werden mit >15% mehr vergütet. Im Vertrag steht irgendne Zahl unter 40 stunden/ woche , aber alle datenleute in meinem büro arbeiten mehr und schreibens nicht mal immer mit auf...(man müsste eigtl mehr fachliteratur lesen, kommt sich aber komisch vor, das als 100 % arbeitszeit zu deklarieren). Gehalt steigt relativ langsam. nach ein paar jahren sind bei mir im Büro alle zwischen 70k - 80k.. dabei bleibt es dann aber auch erstmal. Das ist sicherlich kein schlechtes Gehalt, aber alle in der firma bekommen das gleiche.. der Mathematiker/ Physiker, wie auch der FH Fahrzeugtechniker - das ist irgendwo fair, wird aber der anstrengenden Ausbildung der Naturwissenschaftler mMn nicht gerecht. Wer dann mehr geld möchte, muss führungsverantwortung übernehmen oder irgendwelche zentralen nischenkompetenzen draufhaben. Karriere macht man in der regel (subjektive wahrnehmung) nicht mit fachkompetenz sondern mit charisma/ ausstrahlung, verkaufstalent und insbesondere gutem netzwerk..

antworten
Joseph

Jobchancen mit Quereinsteiger-Profil im Bereich Data Science

WiWi Gast schrieb am 20.06.2020:

Also bei uns (IGM) gibts für Master ungefähr 60k und für Dr. mindestens 10 % mehr. Überstunden werden mit >15% mehr vergütet. Im Vertrag steht irgendne Zahl unter 40 stunden/ woche , aber alle datenleute in meinem büro arbeiten mehr und schreibens nicht mal immer mit auf...(man müsste eigtl mehr fachliteratur lesen, kommt sich aber komisch vor, das als 100 % arbeitszeit zu deklarieren). Gehalt steigt relativ langsam. nach ein paar jahren sind bei mir im Büro alle zwischen 70k - 80k.. dabei bleibt es dann aber auch erstmal. Das ist sicherlich kein schlechtes Gehalt, aber alle in der firma bekommen das gleiche.. der Mathematiker/ Physiker, wie auch der FH Fahrzeugtechniker - das ist irgendwo fair, wird aber der anstrengenden Ausbildung der Naturwissenschaftler mMn nicht gerecht. Wer dann mehr geld möchte, muss führungsverantwortung übernehmen oder irgendwelche zentralen nischenkompetenzen draufhaben. Karriere macht man in der regel (subjektive wahrnehmung) nicht mit fachkompetenz sondern mit charisma/ ausstrahlung, verkaufstalent und insbesondere gutem netzwerk..

Wie würden die Chancen stehen in eine gute Beartung zu kommen?

antworten
SD

Jobchancen mit Quereinsteiger-Profil im Bereich Data Science

Habe dir eine persönliche Nachricht geschrieben...
Joseph schrieb am 21.06.2020:

WiWi Gast schrieb am 20.06.2020:

Also bei uns (IGM) gibts für Master ungefähr 60k und für Dr. mindestens 10 % mehr. Überstunden werden mit >15% mehr vergütet. Im Vertrag steht irgendne Zahl unter 40 stunden/ woche , aber alle datenleute in meinem büro arbeiten mehr und schreibens nicht mal immer mit auf...(man müsste eigtl mehr fachliteratur lesen, kommt sich aber komisch vor, das als 100 % arbeitszeit zu deklarieren). Gehalt steigt relativ langsam. nach ein paar jahren sind bei mir im Büro alle zwischen 70k - 80k.. dabei bleibt es dann aber auch erstmal. Das ist sicherlich kein schlechtes Gehalt, aber alle in der firma bekommen das gleiche.. der Mathematiker/ Physiker, wie auch der FH Fahrzeugtechniker - das ist irgendwo fair, wird aber der anstrengenden Ausbildung der Naturwissenschaftler mMn nicht gerecht. Wer dann mehr geld möchte, muss führungsverantwortung übernehmen oder irgendwelche zentralen nischenkompetenzen draufhaben. Karriere macht man in der regel (subjektive wahrnehmung) nicht mit fachkompetenz sondern mit charisma/ ausstrahlung, verkaufstalent und insbesondere gutem netzwerk..

Wie würden die Chancen stehen in eine gute Beartung zu kommen?

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WiWi Gast

Jobchancen mit Quereinsteiger-Profil im Bereich Data Science

WiWi Gast schrieb am 20.06.2020:

Karriere macht man in der regel (subjektive wahrnehmung) nicht mit fachkompetenz sondern mit charisma/ ausstrahlung, verkaufstalent und insbesondere gutem netzwerk..

Das ist normal und bei Data Science umso mehr. Aber man darf die Frage stellen, ob man dem Karrierepfad folgen möchte. Wenn es ums Geld gehen sollte, ist man vermutlich besser beraten etwas neben seinem Hauptjob aufzubauen. Einzig "Macht" und Prestige bekommt man dort nicht.

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WiWi Gast

Jobchancen mit Quereinsteiger-Profil im Bereich Data Science

WiWi Gast schrieb am 19.06.2020:

Dafür brauchst du es vielleicht nicht. Um aber die State of the Art Forschung zu verstehen ist u.a. öfter mal ein starkes Fundament an Wahrscheinlichkeitstheorie aka Maßtheorie notwendig.

Hängt ganz von den eigenen Ansprüchen ab, ob ich Methoden erst nach 1-2 Jahren anwenden will, oder dann, wenn sie „erscheinen“.

WiWi Gast schrieb am 19.06.2020:

listrea schrieb am 19.06.2020:

Naja, ist halt die Frage was dieser "Statistik"-Master denn nun ist. In einen normalen Statistik-Master kommt man ja mit Psycho-Bachelor nicht wirklich rein.

Wird wohl sowas sein wie "Survey Statistik" aus Bamberg.

Und was soll daran jetzt schlecht sein? Als ob man als Data Scientist irgendwelche abstrakten mathematischen Konstrukte führt.

Klar... alle zwei tage implementier ich nesterov acceleration und lös damit hochdimensionale stochastische optimierungsprobleme im unternehmen und habe damit direkten einfluss auf den roi^^ insbesondere die fanciesten maßtheoretischen kostrukte helfen mir in meinem täglichen doing. wer das als datascientist nicht drauf hat ist dort echt falsch!!1

Maßtheorie kann man auch lernen. Ist doch kein Hexenwerk, macht sogar Spaß.

Aber welches high impact Paper im Bereich „Data Science“, worum es ja geht, erfordert denn explizit Maßtheorie? Die meisten CS Leute können WT eh nur rudimentär.

antworten
WiWi Gast

Jobchancen mit Quereinsteiger-Profil im Bereich Data Science

WiWi Gast schrieb am 20.06.2020:

Also bei uns (IGM) gibts für Master ungefähr 60k und für Dr. mindestens 10 % mehr. Überstunden werden mit >15% mehr vergütet. Im Vertrag steht irgendne Zahl unter 40 stunden/ woche , aber alle datenleute in meinem büro arbeiten mehr und schreibens nicht mal immer mit auf...(man müsste eigtl mehr fachliteratur lesen, kommt sich aber komisch vor, das als 100 % arbeitszeit zu deklarieren). Gehalt steigt relativ langsam. nach ein paar jahren sind bei mir im Büro alle zwischen 70k - 80k.. dabei bleibt es dann aber auch erstmal. Das ist sicherlich kein schlechtes Gehalt, aber alle in der firma bekommen das gleiche.. der Mathematiker/ Physiker, wie auch der FH Fahrzeugtechniker - das ist irgendwo fair, wird aber der anstrengenden Ausbildung der Naturwissenschaftler mMn nicht gerecht. Wer dann mehr geld möchte, muss führungsverantwortung übernehmen oder irgendwelche zentralen nischenkompetenzen draufhaben. Karriere macht man in der regel (subjektive wahrnehmung) nicht mit fachkompetenz sondern mit charisma/ ausstrahlung, verkaufstalent und insbesondere gutem netzwerk..

Also ich kann das nicht bestätigen. Ich arbeite in einem Konzern und verdiene 90k als Bachelor mit 5 Jahren BE. Neben den Tariferhöhungen gibt es aber kaum mehr Möglichkeiten, das Gehalt zu steigern.

antworten
RandomMathmo

Jobchancen mit Quereinsteiger-Profil im Bereich Data Science

WiWi Gast schrieb am 21.06.2020:

WiWi Gast schrieb am 19.06.2020:

Dafür brauchst du es vielleicht nicht. Um aber die State of the Art Forschung zu verstehen ist u.a. öfter mal ein starkes Fundament an Wahrscheinlichkeitstheorie aka Maßtheorie notwendig.

Hängt ganz von den eigenen Ansprüchen ab, ob ich Methoden erst nach 1-2 Jahren anwenden will, oder dann, wenn sie „erscheinen“.

WiWi Gast schrieb am 19.06.2020:

listrea schrieb am 19.06.2020:

Naja, ist halt die Frage was dieser "Statistik"-Master denn nun ist. In einen normalen Statistik-Master kommt man ja mit Psycho-Bachelor nicht wirklich rein.

Wird wohl sowas sein wie "Survey Statistik" aus Bamberg.

Und was soll daran jetzt schlecht sein? Als ob man als Data Scientist irgendwelche abstrakten mathematischen Konstrukte führt.

Klar... alle zwei tage implementier ich nesterov acceleration und lös damit hochdimensionale stochastische optimierungsprobleme im unternehmen und habe damit direkten einfluss auf den roi^^ insbesondere die fanciesten maßtheoretischen kostrukte helfen mir in meinem täglichen doing. wer das als datascientist nicht drauf hat ist dort echt falsch!!1

Maßtheorie kann man auch lernen. Ist doch kein Hexenwerk, macht sogar Spaß.

Aber welches high impact Paper im Bereich „Data Science“, worum es ja geht, erfordert denn explizit Maßtheorie? Die meisten CS Leute können WT eh nur rudimentär.

PhD Student in (Probabilistic!) ML hier - bei uns hat mit Maßtheorie fast niemand wirklich was zu tun. Selbst in deskriptiver Statistik bin ich mittlerweile nicht mehr so fit wie früher.

Ja, haben die meisten, je nach Background, mal gemacht und abgehakt, aber das wars auch schon... Viel wichtiger in unserem Bereich sind diverse Themen aus der angewandten Statistik - Bayesian nonparametrics, LVMs, EM, Approximate Inference (Variational/MCMC), ...

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WiWi Gast

Jobchancen mit Quereinsteiger-Profil im Bereich Data Science

Kommt drauf an.
Data Science ist heutzutage leider alles.

Grundsätzlich passt du nicht. Ein WiWi aber auch nicht. Dafür fehlen den Geisteswissenschaftler einfach die Basics.

Schaut mal (bei den richtigen) Unternehmen wie Google, Amazon, Microsoft oder meinetwegen auch die Automobilkonzerne an und sucht nach den Qualifikationen, die diese an Data Scientist haben.

Data Science ist nunmal hauptsächlich für MINTs gedacht

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WiWi Gast

Jobchancen mit Quereinsteiger-Profil im Bereich Data Science

WiWi Gast schrieb am 24.06.2020:

Also bei uns (IGM) gibts für Master ungefähr 60k und für Dr. mindestens 10 % mehr. Überstunden werden mit >15% mehr vergütet. Im Vertrag steht irgendne Zahl unter 40 stunden/ woche , aber alle datenleute in meinem büro arbeiten mehr und schreibens nicht mal immer mit auf...(man müsste eigtl mehr fachliteratur lesen, kommt sich aber komisch vor, das als 100 % arbeitszeit zu deklarieren). Gehalt steigt relativ langsam. nach ein paar jahren sind bei mir im Büro alle zwischen 70k - 80k.. dabei bleibt es dann aber auch erstmal. Das ist sicherlich kein schlechtes Gehalt, aber alle in der firma bekommen das gleiche.. der Mathematiker/ Physiker, wie auch der FH Fahrzeugtechniker - das ist irgendwo fair, wird aber der anstrengenden Ausbildung der Naturwissenschaftler mMn nicht gerecht. Wer dann mehr geld möchte, muss führungsverantwortung übernehmen oder irgendwelche zentralen nischenkompetenzen draufhaben. Karriere macht man in der regel (subjektive wahrnehmung) nicht mit fachkompetenz sondern mit charisma/ ausstrahlung, verkaufstalent und insbesondere gutem netzwerk..

Also ich kann das nicht bestätigen. Ich arbeite in einem Konzern und verdiene 90k als Bachelor mit 5 Jahren BE. Neben den Tariferhöhungen gibt es aber kaum mehr Möglichkeiten, das Gehalt zu steigern.

Was genau davon kannst du nicht bestätigen? In welchem Bereich und in welcher Branche arbeitest Du denn? Die 90 k sind von meinen genannten 70 - 80 nach ein paar jahren auch nicht soo unglaublich weit weg und können evtl mit Ort/ Branche/ Firmengröße erklärt werden . Arbeitest du tatsächlich auf einer Datascience Position ? Dafür sind mMn 90 k für Bachelor schon relativ sportlich - was hast du denn sonst für Qualifikationen? Bei uns arbeiten auf diesen Positionen eigtl hauptsächlich Master (Physik/Mathe / Info) viele promoviert und die verdienen, wie ich schon oben geschrieben größtenteils eben weniger als deine 90 k.. insofern glückwunsch zu deinem Gehalt... den Widerspruch zu meinem gesagten erkenn ich trotzdem nicht so ganz^^

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WiWi Gast

Jobchancen mit Quereinsteiger-Profil im Bereich Data Science

WiWi Gast schrieb am 24.06.2020:

Kommt drauf an.
Data Science ist heutzutage leider alles.

Grundsätzlich passt du nicht. Ein WiWi aber auch nicht. Dafür fehlen den Geisteswissenschaftler einfach die Basics.

Schaut mal (bei den richtigen) Unternehmen wie Google, Amazon, Microsoft oder meinetwegen auch die Automobilkonzerne an und sucht nach den Qualifikationen, die diese an Data Scientist haben.

Data Science ist nunmal hauptsächlich für MINTs gedacht

Der TE hat einen Master in Statistik und ist kein Geisteswissenschaftler. Damit wird es ihm leichter fallen, viele Algorithmen aus dem Bereich Datascience zu verstehen, als Beispielsweise so einigen Physikern oder Informatikern. Selbst implementiert wird sowieso nicht.. entscheidend ist, dass man Methoden grundsätzlich versteht und sinnvoll auf Probleme in der Firma anwenden kann (Branchenexpertise). Dass der TE ausserdem Psychologie studiert hat ist mMn ein imenser Vorteil gegenüber dem standard Mathe/ Physik absolventen der ausser Formeln auf der Tafel noch nicht viel anderes im Studium gesehen hat. Ausserdem bringt er schon einiges an explizitem Branchenwissen aus einem Bereich (Psychologie) mitbringt - das sinnvoll zu verknüpfen, kann einen riesen Vorteil bringen ( rein ins blaue geraten könnte ich mir Vorstellen dass der Bereich Datenvisualisierung für dich interessant ist oder auch der Bereich UX design - kp ob es da auch Bedarf an quantitativem Wissen gibt)

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