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Berufseinstieg: Wo & WieKarriereplanung

Welche Branchen/Karrieren sind planbar?

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WiWi Gast

Welche Branchen/Karrieren sind planbar?

Ich werde bald mein Studium beenden, Schnitt zurzeit 1.5 (WiWi). Nun weiß ich nicht, wo ich so wirklich hin soll. Ich habe Praktika im Audit, Steuerkanzlei, KMU und Beratung gemacht. Gefallen hat mir alles. Mein Studium ist auf Steuern/Wirtschaftsprüfung und Finanzwissenschaft/Bank ausgelegt.

Ich kann mich sehr schnell für etwas motivieren und denke daher, dass jede der Richtungen aus meinen Praktika möglich wäre. Was mir allerdings sehr sehr wichtig ist, dass die Karriere planbar ist. Ich möchte in keinen Konzern mit 8k MA, wo der Vorgesetzte alle gefühlt 10 J. wechselt und solange 20 MA auf den Posten "lauern".
Ich möchte genau wissen: in 2 J. bin ich auf der Stufe X, dann steig ich auf zu Y. Habe an so etwas wie WPG gedacht, typisch die Big4, dass gefällt mir sehr gut. Gibt es noch andere Richtungen/Ideen?

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WiWi Gast

Welche Branchen/Karrieren sind planbar?

Wenn du Banking / Financial Services auf Grund deines Studiums als mögliche Branche siehst und Audit nicht ausschliesst ist Audit dahingehend recht planbar, das mit den Berufsexamina Sprünge automatisch kommen, du aber auch zwingend die Examina brauchst.

Typisch wäre, Einstieg als Professional/ Senior, nach 2 Busy Seasons Senior, nach WP dann Manager, dann idR. nach 2-3 Jahren Senior Manager - soweit im Audit planbar. Je nach individueller Performance geht es auch etwas schneller.

Musst halt für dich entscheiden ob dir Audit taugt. In den eher Beratungsfixierten Bereichen ist es bis Manager auch noch recht vorhersehbar, danach entscheidet halt der Umsatz / Ertrag sehr stark.

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WiWi Gast

Welche Branchen/Karrieren sind planbar?

WiWi Gast schrieb am 19.08.2020:

Ich werde bald mein Studium beenden, Schnitt zurzeit 1.5 (WiWi). Nun weiß ich nicht, wo ich so wirklich hin soll. Ich habe Praktika im Audit, Steuerkanzlei, KMU und Beratung gemacht. Gefallen hat mir alles. Mein Studium ist auf Steuern/Wirtschaftsprüfung und Finanzwissenschaft/Bank ausgelegt.

Ich kann mich sehr schnell für etwas motivieren und denke daher, dass jede der Richtungen aus meinen Praktika möglich wäre. Was mir allerdings sehr sehr wichtig ist, dass die Karriere planbar ist. Ich möchte in keinen Konzern mit 8k MA, wo der Vorgesetzte alle gefühlt 10 J. wechselt und solange 20 MA auf den Posten "lauern".
Ich möchte genau wissen: in 2 J. bin ich auf der Stufe X, dann steig ich auf zu Y. Habe an so etwas wie WPG gedacht, typisch die Big4, dass gefällt mir sehr gut. Gibt es noch andere Richtungen/Ideen?

Öffentlicher Dienst klingt genau richtig für deine Bedürfnisse.

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WiWi Gast

Welche Branchen/Karrieren sind planbar?

Eine Karriere ist in der Form nicht planbar, wie Du Dir das vorstellst. Der Aufstieg kommt ja nicht automatisch, sondern ist performanceabhängig. Und selbst wenn die nächste Stufe halbwegs planbar ist, die dann folgenden sind es nicht. Macht auch keinen Sinn, 10 Jahre+ im voraus planen zu wollen. Eine grobe Richtung ist ja ok und für die Motivation wichtig. "Genau" planen wirst Du aber langfristig nicht können.

Ausnahme mögen Jobs im öffentlichen Dienst sein, wo Du nach Zugehörigkeit und nicht nach Leistung befördert wirst.

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WiWi Gast

Welche Branchen/Karrieren sind planbar?

  1. Dann musst du in die Beamtenlaufbahn gehen. Dort ist alles klar strukturiert.

  2. Ich würde IMMER zum Großkonzern tendieren. Du hast höhere Gehälter und häufig ist Management (Vorstand) != Shareholder (die paar Millionen in Aktien lassen wir mal außen vor). Großkonzerne verdienen Geld aufgrund ihrer Größe - eine KMU muss sich immer wieder am Markt beweisen und das Geld ist meistens knapp. Dort wird 3x überlegt, jemanden einzustellen. Wenn der Inhaber auch der GF ist, kannst du davon ausgehen, dass die Zügel sehr stramm anliegen.

Ein Vergleichswert: Ich bin im SAP Umfeld tätig und das höchste der Gefühle, was KMU bisher bereit ist gewesen zu zahlen waren 80k. Bei Großkonzernen ist jede zweite Offerte 90k oder 100k+.

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WiWi Gast

Welche Branchen/Karrieren sind planbar?

In Konzernen wechseln die Führungskräfte meistens im 3-5 Jahre Zyklus (auch mal mehr oder weniger), und Kaminbeförderungen (also die Position vom Chef übernehmen) sind die absolute Ausnahme. Was du beschreibst gibt es häufig bei KMUs.

Die Karriere bei Beratungen/WPGs ist deshalb so geradlinig, weil die erste Beförderung (Junior x -> Senior x) in mehrere Teile zerlegt ist, das heißt dann bspw. Consultant, Sen. Consultant, Managing Consultant, Manager, Senior Manager. Die haben aber alle keine formale Führungsverantwortung und die Beförderung darüber hinaus ist dann genauso sicher/unsicher und dauert solange wie beim Konzern auch.

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WiWi Gast

Welche Branchen/Karrieren sind planbar?

WiWi Gast schrieb am 19.08.2020:

In Konzernen wechseln die Führungskräfte meistens im 3-5 Jahre Zyklus (auch mal mehr oder weniger), und Kaminbeförderungen (also die Position vom Chef übernehmen) sind die absolute Ausnahme. Was du beschreibst gibt es häufig bei KMUs.

Die Karriere bei Beratungen/WPGs ist deshalb so geradlinig, weil die erste Beförderung (Junior x -> Senior x) in mehrere Teile zerlegt ist, das heißt dann bspw. Consultant, Sen. Consultant, Managing Consultant, Manager, Senior Manager. Die haben aber alle keine formale Führungsverantwortung und die Beförderung darüber hinaus ist dann genauso sicher/unsicher und dauert solange wie beim Konzern auch.

Generell, ohne Leistung wird man nicht befördert, egal ob UB/IB/Konzern/etc.
Generell ist es aber schon so, dass man seine Karriere in der UB schon eher planen kann, als in einem Konzern. Es werden klare Kriterien aufgezeigt, welche Leistungen erbracht werden müssen um vom Consultant zum Senior Consultant befördert zu werden. Ähnlich verhält es sich für die Beförderung zum Manager, wobei man hier (zumindest bei uns B4) ein Panel durchläuft & seinen Case darstellen muss. Ab hier wird es dann schon knackig und die Luft dünner, ABER: Als Manager hat man bereits Führungsverantwortung & einen relativ klar aufgezeigten Weg dorthin. Im Konzern sieht es schon anders aus und man kann eher auf einer Stelle versauern...

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WiWi Gast

Welche Branchen/Karrieren sind planbar?

TE hier:
Das mit öD überrascht mich etwas, da dies meine letzte Wahl wäre. Mich reizt man absolut nicht mit einer 38h/Woche und trägen Kollegen (so habe ich es kennengelernt). Ich möchte etwas "schaffen" und gerne auch 45h/Woche, zu mindestens die ersten 5 J. bis Fam.planung.
Und auch die Gehaltsentwicklung sind im öD einfach nicht motivierend.

Nach meiner damaligen Ausbildung zum Bankkaufm. war ich direkt rechte Hand d. Geschäftsleitung und durfte frühzeitig viel Verantwortung übernehmen (war nur 1 J. bis zum Studium), daher würde ich mich auf Dauer auf dem Amt wohl unwohl fühlen, finde die teils lustlose Atmosphäre erdrückend. Wenn ich dort Führ.verantwortung hätte, würde ich wohl einige sehr aufscheuchen. Lag aber evtl. auch daran das meine damalige Abteilung auf dem Amt sehr alt war und eher die Rente im Blick hatte..

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WiWi Gast

Welche Branchen/Karrieren sind planbar?

WiWi Gast schrieb am 19.08.2020:

Wenn du Banking / Financial Services auf Grund deines Studiums als mögliche Branche siehst und Audit nicht ausschliesst ist Audit dahingehend recht planbar, das mit den Berufsexamina Sprünge automatisch kommen, du aber auch zwingend die Examina brauchst.

Typisch wäre, Einstieg als Professional/ Senior, nach 2 Busy Seasons Senior, nach WP dann Manager, dann idR. nach 2-3 Jahren Senior Manager - soweit im Audit planbar. Je nach individueller Performance geht es auch etwas schneller.

Musst halt für dich entscheiden ob dir Audit taugt. In den eher Beratungsfixierten Bereichen ist es bis Manager auch noch recht vorhersehbar, danach entscheidet halt der Umsatz / Ertrag sehr stark.

Bei den Beratungsintensiven Lines, wie erfolgt da die „Weiterstufung“? Ähnlich wie im Audit, bis Manager planbar?

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WiWi Gast

Welche Branchen/Karrieren sind planbar?

Wenn die Stufen schon vorher feststehen, ist es keine Karriere, sondern einfach ein normaler Gehaltshochlauf vom Einstieg bis zur Endstufe der Stelle. Im Konzern gibts dafür die (fast) automatische Höhergruppierung (wenn die Leistung stimmt), in den UB´s gibts dazu noch einen schmucken Titel (Junior, Senior, etc). Eine richtige Karriere beginnt aber, wenn die Luft nach oben dünner wird (wenige Stellen für viele Anwärter) und dazu muss man sich in der Regel dann auch gegen andere durchsetzen.

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WiWi Gast

Welche Branchen/Karrieren sind planbar?

in der reinen Beratung nicht, hier zählt dann mehr noch Umsatz/ Projekte. Im Audit muss mit WP der Manager halt kommen, da du per WPO als leitender Angestellter eingestuft wirst und Prokura bekommst. Du musst halt auch den WP bestehen, was jetzt auch nicht ganz einfach ist. In Summe gilt ganz egal ob Audit oder reine Beratung (wobei ich im Audit FS auch sehr viel berate ca. 50% meiner Zeit) zählt zum Schluss die Leistung, die sich auf deine Gehaltsentwicklung / Beförderung auswirkt.

WiWi Gast schrieb am 19.08.2020:

WiWi Gast schrieb am 19.08.2020:

Wenn du Banking / Financial Services auf Grund deines Studiums als mögliche Branche siehst und Audit nicht ausschliesst ist Audit dahingehend recht planbar, das mit den Berufsexamina Sprünge automatisch kommen, du aber auch zwingend die Examina brauchst.

Typisch wäre, Einstieg als Professional/ Senior, nach 2 Busy Seasons Senior, nach WP dann Manager, dann idR. nach 2-3 Jahren Senior Manager - soweit im Audit planbar. Je nach individueller Performance geht es auch etwas schneller.

Musst halt für dich entscheiden ob dir Audit taugt. In den eher Beratungsfixierten Bereichen ist es bis Manager auch noch recht vorhersehbar, danach entscheidet halt der Umsatz / Ertrag sehr stark.

Bei den Beratungsintensiven Lines, wie erfolgt da die „Weiterstufung“? Ähnlich wie im Audit, bis Manager planbar?

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WiWi Gast

Welche Branchen/Karrieren sind planbar?

Da hier gerade viele WPs vertreten sind:
Besteht auch die Möglichkeit eines Exits mit WP Richtung eines Jobs mit 40h und guter WLB? Das was ich so mitbekomme, wechselt man direkt in Leiter Positionen, wobei der Workload ja auch noch immens ist

antworten
WiWi Gast

Welche Branchen/Karrieren sind planbar?

WiWi Gast schrieb am 19.08.2020:

Wenn die Stufen schon vorher feststehen, ist es keine Karriere, sondern einfach ein normaler Gehaltshochlauf vom Einstieg bis zur Endstufe der Stelle. Im Konzern gibts dafür die (fast) automatische Höhergruppierung (wenn die Leistung stimmt), in den UB´s gibts dazu noch einen schmucken Titel (Junior, Senior, etc). Eine richtige Karriere beginnt aber, wenn die Luft nach oben dünner wird (wenige Stellen für viele Anwärter) und dazu muss man sich in der Regel dann auch gegen andere durchsetzen.

+1
Alles, was planbar ist, ist keine Karriere.

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WiWi Gast

Welche Branchen/Karrieren sind planbar?

WiWi Gast schrieb am 20.08.2020:

Da hier gerade viele WPs vertreten sind:
Besteht auch die Möglichkeit eines Exits mit WP Richtung eines Jobs mit 40h und guter WLB? Das was ich so mitbekomme, wechselt man direkt in Leiter Positionen, wobei der Workload ja auch noch immens ist

Naja kann man schon machen bei entsprechenden Mandanten, die Frage ist ob sich das lohnt. Normalerweise muss beim Wechsel (bei gleichem Workload) ca. 20% Gehaltsplus kommen und dann noch eine "Entschädigung" für den Verlust des Versorgungswerkes, spirch einen Ausgleich für die niedrigere gesetzliche Altersvorsorge. Wenn du jetzt das Gehaltsplus minimierst wegen geringerem Workload brauchst du trotzdem noch eine Entschädigung für den Verlust der Altersvorsorge. Da musst du halt schauen, was du findest.

Generell haben die meisten Industriejobs im Vergleich zum WP eine bessere WLB, die Frage ist halt nur was strebst du an 35h mit riesen Vergütung wird halt eher schwierig, keine Branche zahlt mehr riesen Gehälter für nichts.

Und den WP zu machen für einen Job der 35h ohne Verantwortung und Stress beinhaltet macht keinen Sinn, da lohnt sich der Stress vorab nicht.

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WiWi Gast

Welche Branchen/Karrieren sind planbar?

WiWi Gast schrieb am 19.08.2020:

TE hier:
Das mit öD überrascht mich etwas, da dies meine letzte Wahl wäre. Mich reizt man absolut nicht mit einer 38h/Woche und trägen Kollegen (so habe ich es kennengelernt). Ich möchte etwas "schaffen" und gerne auch 45h/Woche, zu mindestens die ersten 5 J. bis Fam.planung.

In der Praxis ist das gerade in den viel geliebten Konzernen aber ganz genauso. Im Gegenteil, evtl. bewirkt man gefühlt sogar noch weniger, denn man ist auf die Größre gerechnet ein noch kleineres Rad im Getriebe. Im ÖD gibt es zumindest Stellen, auf die man auch schnell als Einsteiger kommen kann, die viel Verantwortung und auch Einfluss mit sich bringen. Auf regionaler Ebene kommt man z.B. durchaus auf Positionen, wo man an Stadtratssitzungen teilnimmt und direkte Entscheidungen umsetzt.
Wenn es dir in der Wirtschaft um "etwas schaffen" geht, dann solltest du in kleine KMU oder Start Ups gehen.

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WiWi Gast

Welche Branchen/Karrieren sind planbar?

Der war gut!

WiWi Gast schrieb am 20.08.2020:

Alles, was planbar ist, ist keine Karriere.

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WiWi Gast

Welche Branchen/Karrieren sind planbar?

WiWi Gast schrieb am 20.08.2020:

Da hier gerade viele WPs vertreten sind:
Besteht auch die Möglichkeit eines Exits mit WP Richtung eines Jobs mit 40h und guter WLB? Das was ich so mitbekomme, wechselt man direkt in Leiter Positionen, wobei der Workload ja auch noch immens ist

Naja kann man schon machen bei entsprechenden Mandanten, die Frage ist ob sich das lohnt. Normalerweise muss beim Wechsel (bei gleichem Workload) ca. 20% Gehaltsplus kommen und dann noch eine "Entschädigung" für den Verlust des Versorgungswerkes, spirch einen Ausgleich für die niedrigere gesetzliche Altersvorsorge. Wenn du jetzt das Gehaltsplus minimierst wegen geringerem Workload brauchst du trotzdem noch eine Entschädigung für den Verlust der Altersvorsorge. Da musst du halt schauen, was du findest.

Generell haben die meisten Industriejobs im Vergleich zum WP eine bessere WLB, die Frage ist halt nur was strebst du an 35h mit riesen Vergütung wird halt eher schwierig, keine Branche zahlt mehr riesen Gehälter für nichts.

Und den WP zu machen für einen Job der 35h ohne Verantwortung und Stress beinhaltet macht keinen Sinn, da lohnt sich der Stress vorab nicht.

Ich strebe auch keine 35h Woche an sondern eher so 40-50h wobei eine geregelte 40h die Regel sein sollte, um sich noch genügend um Hobbies etc. zu kümmern. Sehe da den WP eher als Sprungbrett um in die entsprechenden Konzerne (Telekom, deutsche Post etc) zu kommen, bei denen ja bekanntlich eine <40h gelebt wird. Klar, als Leiter einer Abteilung Arbeit man natürlich mehr aber dennoch viel weniger als in der WP Branche oder nicht? Gehalt ist mir da eher egal

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WiWi Gast

Welche Branchen/Karrieren sind planbar?

Warst Du vor Deiner Ausbildung zum Bankkaufmann in einem Amt / ÖD?

WiWi Gast schrieb am 19.08.2020:

TE hier:
Das mit öD überrascht mich etwas, da dies meine letzte Wahl wäre. Mich reizt man absolut nicht mit einer 38h/Woche und trägen Kollegen (so habe ich es kennengelernt). Ich möchte etwas "schaffen" und gerne auch 45h/Woche, zu mindestens die ersten 5 J. bis Fam.planung.
Und auch die Gehaltsentwicklung sind im öD einfach nicht motivierend.

Nach meiner damaligen Ausbildung zum Bankkaufm. war ich direkt rechte Hand d. Geschäftsleitung und durfte frühzeitig viel Verantwortung übernehmen (war nur 1 J. bis zum Studium), daher würde ich mich auf Dauer auf dem Amt wohl unwohl fühlen, finde die teils lustlose Atmosphäre erdrückend. Wenn ich dort Führ.verantwortung hätte, würde ich wohl einige sehr aufscheuchen. Lag aber evtl. auch daran das meine damalige Abteilung auf dem Amt sehr alt war und eher die Rente im Blick hatte..

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WiWi Gast

Welche Branchen/Karrieren sind planbar?

Medizin ist denke ich gut planbar, mit kalkulierbarem, aber relativ hohem aufwand am anfang und garantiert den besten verdienstchancen unter allen akademikern. während in Physik chemi , wiwi, ing und co nur die topX überhaupt die chance auf sowas wie eine karriere haben, ist (dank studienbeschränkung und co) die gutbezahle karriere für jeden mediziner garantiert (nachfrage >>> angebot).

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WiWi Gast

Welche Branchen/Karrieren sind planbar?

WiWi Gast schrieb am 20.08.2020:

Warst Du vor Deiner Ausbildung zum Bankkaufmann in einem Amt / ÖD?

TE hier:
Das mit öD überrascht mich etwas, da dies meine letzte Wahl wäre. Mich reizt man absolut nicht mit einer 38h/Woche und trägen Kollegen (so habe ich es kennengelernt). Ich möchte etwas "schaffen" und gerne auch 45h/Woche, zu mindestens die ersten 5 J. bis Fam.planung.
Und auch die Gehaltsentwicklung sind im öD einfach nicht motivierend.

Nach meiner damaligen Ausbildung zum Bankkaufm. war ich direkt rechte Hand d. Geschäftsleitung und durfte frühzeitig viel Verantwortung übernehmen (war nur 1 J. bis zum Studium), daher würde ich mich auf Dauer auf dem Amt wohl unwohl fühlen, finde die teils lustlose Atmosphäre erdrückend. Wenn ich dort Führ.verantwortung hätte, würde ich wohl einige sehr aufscheuchen. Lag aber evtl. auch daran das meine damalige Abteilung auf dem Amt sehr alt war und eher die Rente im Blick hatte..

TE hier:
Nein, Ausbildung habe ich direkt nach dem Abi gemacht, habe aber mehrere Monate auf dem Amt als Werkstudent gearbeitet + Sem.ferien (verdient man besser, als bei anderen Praktika)
Allerdings möchte ich eben schon mal in Richtung 80k+ kommen. Dachte das ist in der freien Wirtschaft besser/schneller erreichbar.

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WiWi Gast

Welche Branchen/Karrieren sind planbar?

WiWi Gast schrieb am 20.08.2020:

Medizin ist denke ich gut planbar, mit kalkulierbarem, aber relativ hohem aufwand am anfang und garantiert den besten verdienstchancen unter allen akademikern. während in Physik chemi , wiwi, ing und co nur die topX überhaupt die chance auf sowas wie eine karriere haben, ist (dank studienbeschränkung und co) die gutbezahle karriere für jeden mediziner garantiert (nachfrage >>> angebot).

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