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Berufseinstieg: Wo & WieMindsquare

Re: Mind Square Young-Professional-Programm - Einstellungstest, Anforderungen

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WiWi Gast

Mind Square Young-Professional-Programm - Einstellungstest, Anforderungen

Hi,

ich mag dich auch :)

Danke für dein Feedback! Ein paar Gedanken von mir dazu.

Sicherlich weiß ich nicht zu 100% was in meinem Team vor sich geht. Das möchte ich auch gar nicht alles wissen. Nicht nur, dass es unmöglich für mich wäre dies hinzubekommen, es ist einfach auch nicht mein Wunsch, dass dies Wirklichkeit wird. Wäre ja schrecklich. Wir haben so viele tolle Persönlichkeiten bei uns, ich mag tatsächlich jeden einzelnen aus dem Team und der MS (sofern Ich die Person noch kenne ;) ) sehr sehr gern. Nicht immer hat man einen guten Tag, nicht immer gefallen mir Entscheidungen und nicht immer muss die Arbeit Spaß machen. Jeder hat das Recht Dinge kritisch zu hinterfragen, einen schlechten Tag zu haben oder außerhalb des "Auges von Mordor!" Dinge zu tun. Ich will ja keinen Orwell'schen Überwachungsstaat hier aufbauen (Auch wenn das Endziel, der Aufbau eines Terrorregimes und die Führung durch Angst und Terror natürlich bleibt) :)

Das mit der "Schuld" und "Verantwortung" habe ich am Anfang auch so gesehen. Ich denke, dass hier ein Misverständnis vorliegt. Was verstehe ich darunter?

Nehmen wir mal an du bist in einem Projekt und du machst einen dicken Fehler, GoLive geht in die Hose, Kunde sauer, mindsquare verliert viel Geld.

Nach dem Prinzip Schuld würde man doch folgendermaßen vorgehen: "Ah wer war das? Ah der da! Gut, jetzt rechtfertige dich! An den Pranger mit dir!" In solchen Situationen hast du die schlaflosen Nächte, machst dir Sorgen, musst für den Scheiss gradestehen während sich alle anderen Beteiligten davonschleichen und denken "Gott sei Dank hat der es grade abbekommen!". Du gehst oder fliegst. Kunde sauer, Mitarbeiter verschlissen, mindsquare sauer. Keiner hat gewonnen.

Das Prinzip Verantwortung greift anders. Als Consultant bist du in einem Team sicherlich nicht allein für den gesamten Projekterfolg verantwortlich. Da gibt es ja auch noch mehr Menschen. Du bist dafür verantwortlich, dass du dein bestes innerhalb deines Einflussbereiches gibt. Natürlich passieren Fehler, auch mal fiese Fehler. Wie sollte damit umgegangen werden?

Du wirst nicht an den Pranger gestellt. Du solltest jederzeit die Möglichkeit haben und die Verantwortung dafür übernehmen, dass Risiken oder "Oh scheisse!" Situationen gemeldet werden. An deinen Projektleiter, Teamleiter, Fachbereichsleiter usw. Diese werden dir nicht die Schuld in die Schuhe schieben sondern versuchen die Situation zu verstehen und mit dir eine Lösung aus deinem Dilemma erarbeiten. Deine Verantwortung besteht also darin dies zu melden, deine Kollegen und Kunden nicht im Stich zu lassen und unabhängig davon, wer es verursacht hat an einer gemeinsamen Lösung des Problems zu arbeiten. Kunde nur noch halb sauer, mitarbeiter nicht verschlissen sondern Selbstwert aufgebaut, mindsquare nicht sauer.

Ich habe im Laufe meines Beraterlebens schon so einige Projekte in den Sand gesetzt. Ich wurde noch nie dafür zur "Rechenschaft" gezogen. Genau so halte ich es auch mit meinen Mitarbeitern.

Zum Thema Werte.
Wer sind wir, dass wir deine Werte beurteilen und bewerten? Deine Werte machen dich aus. Das bist quasi du und was dir wichtig ist. Verstellen hilft nichts. Agierst du dauerhaft gegen deine Werte wirst du automatisch unglücklich. Garantiert. Hast du einen Teamleiter, der deine Werte bewertet und bei Werten die ihm nicht passen negative Konsequenzen drohen, dann hat dein TL seinen Job nicht verstanden und du kannst dich an deinen FBL, an Timm (unseren Personalchef) oder an eine andere Führungskraft wenden, der du vertraust.

Es gibt Werte über die gibt es keine Diskussion. z.B. sind die mindsquare Werte wie "Freunde statt Kollegen" oder "Integrität" nichts für einen Mitarbeiter, dann wird es wirklich Zeit, dass sich dieser Mitarbeiter mal überlegt warum er bei uns nicht woanders arbeitet (und ob er das überhaupt will).

Es sollte jederzeit möglich sein, dass du mit deinem TL über deine Werte offen sprichst.
Ich hab ja oben schon geschrieben, damals wurde mein Wertekonstrukt stark durch "Freiheit, Spaß, Herausforderungen" geprägt. Einer Meiner Werte damals war auch einfach "Geld!". Ich wollte möglichst viel und schnell verdienen. War ok, ich habe mit meinem TL und mit Patrick Höfer (Geschäftsführer) darüber gesprochen. Sehr sehr viel. Was hats gebracht? Ich habe einfach eine Perspektive bekommen, wie ich dazu komme diesen Wert auszuleben. Inzwischen, nach 9 Jahren kontinuierlicher Gehaltserhöhungen, ist mir dieser Wert nicht mehr so wichtig, da ich für mich auf einem Wohlfühlstandard angekommen bin.

Also trau dich! Sprich mit deinem TL darüber, wenn dir was nicht passt oder wenn deine Werte für dich noch nicht erfüllt werden. Es gibt für alles eine Lösung! Reagiert dein TL scheisse, dann wende dich an die nächst höhere Instanz (Eskalier das hoch). Und behalte im Kopf, deine Werte sind nicht besser oder schlechter als die Werte anderer. Jeder Wert hat einen Grund und eine Daseinsberechtigung. Wir können nur schauen, ob wir deinen Werten gerecht werden können und wenn ja, wie :)

Danke dir für dein Feedback!
Lass uns beim Q-Event ein bischen unter uns quatschen, ein Bierchen trinken, wenn du magst!

Liebe Grüße
Rob

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WiWi Gast

Mind Square Young-Professional-Programm - Einstellungstest, Anforderungen

Robert, kurzes Update: der EOA-Workshop ist übrigens kein running Gag mehr. EOA wird jetzt auch schon im YPP erklärt, bzw. unter 4 Augen mit dem Teamleiter. Aber ich tatsächlich wurde es echt langweilig als ich erfahren habe, was EOA bedeutet und es eben nicht "Elefanten ohne Arme" heißt.

Zu dem Thema Schuld hab ich auch noch die beiden Highlights von mir. Ich hatte relativ am Anfang die Aufgabe eine Oberfläche zu bauen auf der einige Sachen gruppiert angezeigt werden. Da ich fachlich (ich bin ehrlich) zu der Zeit eine Null war, hatte das nicht wie gewollt funktioniert. Dreifach geschachtelte For-Schleifen, die mit kleiner Menge funktioniert habe, unter Realbedingungen aber völlig kaputt gingen. Jetzt war der Tag, wo es dem Kunden präsentiert werden sollte, zusammen mit anderen Features. Am Morgen 2h vor dem Meeting kam auf, dass es unter Realbedingungen nicht geht und ich hatte kein Plan was ich machen sollte. Was war die Reaktion? Einer der Projektleiter, der eigentlich das Meeting hätte halten sollen, hat sich mit mir (einem einfachen kleinen Entwickler) hingesetzt und wir haben zusammen das ganze umgestellt. Das Meeting war damit versaut, weil das Feature nicht rechtzeitig fertig wurde. Aber das wars dann auch. Der Projektleiter und keiner der anderen im Projekt hatte auch nur eine Sekunde den Gedanken daran verschwendet mir die Schuld zu geben, stattdessen haben wir alle einfach das Problem behoben. Da hab ich das erste mal gelernt, dass es keine Schuld gibt... Und warum man Maps nutzen sollte statt geschachtelter For-Schleifen :) Robert, damit meinte ich übrigens dich..

Ein anderes mal (später) war ich als Entwickler in einem Kundenprojekt. Durch Unachtsamkeit, fehlendes Wissen,... Habe ich auf dem Produktivsystem bei 20.000 Kontakten die Sprache gelöscht, wie Vertriebler sie kontaktieren sollten. Unwiderruflich! (Oder nur für 10.000€). Das war auch ein "Oh scheiße!"-Moment. Ich habe dann mit meinem Projektleiter gesprochen. Natürlich hatte er keinen Luftsprung gemacht, aber er hatte mich auch nicht dafür abgekackt. Wir haben geschaut ob wir es rückgängig machen konnten und als wir gemerkt haben, dass es nicht geht, hat er als PL (also mein Vorgesetzer) die Verantwortung übernommen und mit dem Kunden telefoniert. Ende vom Lied. Ich hatte keine negativen Konsequenzen befürchten müssen, dafür aber gelernt, worauf ich beim nächsten mal drauf achten sollte. Ok, der Kunde war jetzt auch nicht wirklich pissig, sondern hatte es mit Humor genommen. Aber auch bei einem Kunden, der anders reagiert hätte, hätte ich nicht mit Ärger rechnen müssen.

Beste Grüße
Steffen

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WiWi Gast

Mind Square Young-Professional-Programm - Einstellungstest, Anforderungen

Ich feiere es immer noch wie ganze Fachbereiche in den Sand gesetzt werden weil jemand Management studiert hat. Lang lebe der neue König!

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WiWi Gast

Mind Square Young-Professional-Programm - Einstellungstest, Anforderungen

Guten Morgen zusammen,

Ich bin's mal wieder, Alex Troost. Habe hier vor ein paar Monaten schon meine "Laufbahn" bei mindsquare erzählt. Meine Güte, hier geht’s ja wieder rund. Verantwortung, Schuld, EOA, irgendwelche Fachbereiche, die angeblich im Sand sind. Inzwischen haben wir hier teilweise ein Detaillevel erreicht, was zumindest mich als Bewerber nicht mehr abgeholt hätte.
Und leider scheint es hier auch im Interesse mancher zu sein, bewusst mindsquare zu schaden und dafür möglichst viele zusammenhangslose Halbwahrheiten darzustellen.
Vielleicht etwas zur Einordnung für die Leute, die sich wirklich für mindsquare interessieren:
Als ich 2014 bei mindsquare angefangen habe, gab es fünf Fachbereiche. Inzwischen sind wir bei vierzehn Stück, ich komm' mit dem Zählen nicht mehr hinterher. Mindsquare wächst wahnsinnig schnell.
Ein Fachbereich sind zwischen 1 und 40 Mitarbeiter, die ein bestimmtes IT-Themenfeld bearbeiten. Also z.B. haben wir einen Fachbereiche, der alles rund um Druckformulare beherrscht, einer der sich auf Business-Intelligence-Lösungen spezialisiert hat, einen für Personalsoftware, und und und.
Und natürlich verändern sich diese Fachbereiche laufend. Mindsquare gibt es seit 12 Jahren, in der Zeit ist z.B. im Personalbereich der Trend stark in Richtung Cloudlösungen gegangen. Natürlich habe sich unsere Fachbereiche auch darauf ausgerichtet, so dass wir heute insgesamt 3 Fachbereiche im Personalumfeld haben.
So verändern sich alle Fachbereiche laufend, Mitarbeiter wechseln zwischen Fachbereichen, der fachliche Fokus verschiebt sich, und und und. Und natürlich läuft es mal besser und mal schlechter. Ich kann mich aber nicht entsinnen, dass mal irgendein Fachbereich zugemacht hätte. Selbst krasse Marktveränderungen und Umstrukturierungen wurden durchlebt und wir sind gestärkt daraus hervor gegangen. Noch nie hatte mindsquare so viele Mitarbeiter wie jetzt. Noch nie hatte mindsquare so viel Umsatz wie jetzt. Da frage ich mich, wenn wir laut der Meinung einiger Vorposter nur ein Karnevalsverein sind, haben wir dann einfach nur unendlich Glück? :-) Ich bin jedenfalls wahnsinnig stolz inzwischen seit 5 Jahren Teil dieses Erfolgsgeschichte zu sein. Wer weiß, wo uns die Reise noch hinführt! Bin wahnsinnig gespannt.
Und mit absoluter Sicherheit machen auch wir bei mindsquare dabei mal Fehler. Das ist ganz normal und gehört zu unserer Kultur. In meinem fünf Jahren bei mindsquare waren es immer die Momente, in denen ich große Fehler gemacht hab, aus denen ich gelernt hab. Aber all diese Fehler machen wir in dem Interesse, nach unseren CoreValues die Unternehmung zu gestalten. Also selber zu lernen, ein freundschaftliche Verhältnis zueinander zu pflegen, das Beste für die Kunden zu wollen, und und und. Also jo, mit Sicherheit baue ich auch mal Kacke, aber dann lerne ich daraus und weiß, wie ich es beim nächsten Mal besser machen kann.

Und wie immer gilt, wenn ihr Fragen habt und etwas aus erster Hand erfahren wollte, gerne mich oder Robert oder wen auch immer bei XING, Facebook, Insta oder ähnlichem anschreiben und wir freuen uns, wenn wir Euch weiterhelfen können!

Viele Grüße aus Bielefeld

Alex Troost

antworten
WiWi Gast

Mind Square Young-Professional-Programm - Einstellungstest, Anforderungen

WiWi Gast schrieb am 23.07.2019:

Guten Morgen zusammen,

Ich bin's mal wieder, Alex Troost. Habe hier vor ein paar Monaten schon meine "Laufbahn" bei mindsquare erzählt. Meine Güte, hier geht’s ja wieder rund. Verantwortung, Schuld, EOA, irgendwelche Fachbereiche, die angeblich im Sand sind. Inzwischen haben wir hier teilweise ein Detaillevel erreicht, was zumindest mich als Bewerber nicht mehr abgeholt hätte.
Und leider scheint es hier auch im Interesse mancher zu sein, bewusst mindsquare zu schaden und dafür möglichst viele zusammenhangslose Halbwahrheiten darzustellen.
Vielleicht etwas zur Einordnung für die Leute, die sich wirklich für mindsquare interessieren:
Als ich 2014 bei mindsquare angefangen habe, gab es fünf Fachbereiche. Inzwischen sind wir bei vierzehn Stück, ich komm' mit dem Zählen nicht mehr hinterher. Mindsquare wächst wahnsinnig schnell.
Ein Fachbereich sind zwischen 1 und 40 Mitarbeiter, die ein bestimmtes IT-Themenfeld bearbeiten. Also z.B. haben wir einen Fachbereiche, der alles rund um Druckformulare beherrscht, einer der sich auf Business-Intelligence-Lösungen spezialisiert hat, einen für Personalsoftware, und und und.
Und natürlich verändern sich diese Fachbereiche laufend. Mindsquare gibt es seit 12 Jahren, in der Zeit ist z.B. im Personalbereich der Trend stark in Richtung Cloudlösungen gegangen. Natürlich habe sich unsere Fachbereiche auch darauf ausgerichtet, so dass wir heute insgesamt 3 Fachbereiche im Personalumfeld haben.
So verändern sich alle Fachbereiche laufend, Mitarbeiter wechseln zwischen Fachbereichen, der fachliche Fokus verschiebt sich, und und und. Und natürlich läuft es mal besser und mal schlechter. Ich kann mich aber nicht entsinnen, dass mal irgendein Fachbereich zugemacht hätte. Selbst krasse Marktveränderungen und Umstrukturierungen wurden durchlebt und wir sind gestärkt daraus hervor gegangen. Noch nie hatte mindsquare so viele Mitarbeiter wie jetzt. Noch nie hatte mindsquare so viel Umsatz wie jetzt. Da frage ich mich, wenn wir laut der Meinung einiger Vorposter nur ein Karnevalsverein sind, haben wir dann einfach nur unendlich Glück? :-) Ich bin jedenfalls wahnsinnig stolz inzwischen seit 5 Jahren Teil dieses Erfolgsgeschichte zu sein. Wer weiß, wo uns die Reise noch hinführt! Bin wahnsinnig gespannt.
Und mit absoluter Sicherheit machen auch wir bei mindsquare dabei mal Fehler. Das ist ganz normal und gehört zu unserer Kultur. In meinem fünf Jahren bei mindsquare waren es immer die Momente, in denen ich große Fehler gemacht hab, aus denen ich gelernt hab. Aber all diese Fehler machen wir in dem Interesse, nach unseren CoreValues die Unternehmung zu gestalten. Also selber zu lernen, ein freundschaftliche Verhältnis zueinander zu pflegen, das Beste für die Kunden zu wollen, und und und. Also jo, mit Sicherheit baue ich auch mal Kacke, aber dann lerne ich daraus und weiß, wie ich es beim nächsten Mal besser machen kann.

Und wie immer gilt, wenn ihr Fragen habt und etwas aus erster Hand erfahren wollte, gerne mich oder Robert oder wen auch immer bei XING, Facebook, Insta oder ähnlichem anschreiben und wir freuen uns, wenn wir Euch weiterhelfen können!

Viele Grüße aus Bielefeld

Alex Troost

Ja moin, lasst euch davon nicht runterziehen. Solche Leute gibt es überall. Glückwunsch nochmals zum Abschluss deines Triathlons mein Guter!

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WiWi Gast

Mind Square Young-Professional-Programm - Einstellungstest, Anforderungen

Hallo Alex,

vielen Dank, dass du dich wieder meldest. Wie sieht denn die Personalfluktuation bei euch gerade im Vergleich zu den letzten Jahren aus? Es ist leider häufiger so, dass in Beratungen diese sehr hoch ist und ich bin an einem stetigen Arbeitsumfeld interessiert.

Viele Grüße aus Regensburg
Mike

antworten
WiWi Gast

Mind Square Young-Professional-Programm - Einstellungstest, Anforderungen

Guten Abend Mike,

Danke für Deine Frage. Auch hier möchte ich die natürlich gerne offen beantworten, habe dafür gerade das aktuelle Personalreporting offen. Wir stehen aktuell bei 14% Fluktuation. Was heißt jetzt diese Zahl?
14% der Mitarbeiter, die vor einem Jahr bei mindsquare gearbeitet haben, sind heute nicht mehr da. Das ist für die Beratungsbranche ein sehr guter Wert. Beratungsfirmen liegen sonst bei bis zu 30%.
Aber wir wären nicht mindsquare, wenn uns diese 14% gut genug wären. Unser Ziel ist es unter 10% zu kommen. Also wie immer sehr ambitioniert, aber ich glaube dran. Eben genau wie unsere Wachstumsziele. Sind immer sehr ambitioniert, klappt aber verrückterweise seit 12 Jahren.

Zum Vergleich der Fluktuationszahlen der letzten Jahre habe ich keine genauen Zahlen vorliegen. Die Fluktuation war schon mal höher, war auch schon mal geringer. Ich würde behaupten wir pendeln zwischen 15 und 5 % in den 5 Jahren, die ich da bin. Da kann Dir aber Timm im Zweifel genaueres sagen.

Ich selbst kann sagen, von den 13 Leuten, die mit mir 2014 im Traineeprogramm angefangen haben, sind noch 8 bei mindsquare, was nach 5 Jahren ein großartiger Wert ist und auch etwas ist, was mir sehr viel Halt in der Firma gibt. Treffen uns auch nach wie vor regelmäßig zu "Revival"-Treffen und es ist so ein bisschen Klassenkameradenfeeling, wenn wir uns treffen.

Also ja, es gibt eine gewisse Stetigkeit in den Personen um mich herum. Trotzdem finde ich wichtig, auch für Deine Erwartungshaltung an den Beratungsberuf, dass Beratung eben immer eine gewisse "Unstetigkeit" mitbringt.
Ein wechselndes Projekt, ein anderes Projektteam, neue Kunden, neue Themen, und so weiter. Nie so weit, dass es mich gestört hat, ich fand die Abwechslung immer sehr aufregend und habe viel gelernt, aber es ist eben auch nicht jeden Tag das Gleiche. Zumindest bei mir :-)

Meld Dich gerne bei weiteren Fragen und ansonsten viele Grüße ins schöne Regensburg in der Oberpfalz. Ich bin als großer Fan des Freistaates in der ganzen mindsquare bekannt und freue mich über jedes neue Gesicht aus der Region;-)

Alex Troost

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WiWi Gast

Mind Square Young-Professional-Programm - Einstellungstest, Anforderungen

WiWi Gast schrieb am 25.07.2019:

Hallo Alex,

vielen Dank, dass du dich wieder meldest. Wie sieht denn die Personalfluktuation bei euch gerade im Vergleich zu den letzten Jahren aus? Es ist leider häufiger so, dass in Beratungen diese sehr hoch ist und ich bin an einem stetigen Arbeitsumfeld interessiert.

Viele Grüße aus Regensburg
Mike

Hi Mike,

die Personalfluktuation steigt in der letzten Zeit bei uns. Das hat aus meiner Sicht unterschiedliche Gründe. Dazu gleich noch ein, zwei Sätze. Ein stetiges Arbeitsumfeld kann dir die mindsquare eigentlich nur dann bieten, wenn du einen Vertrag unterschreibst, in dem verankert ist, dass du keine Reisebereitschaft mitbringst. Du wärst dann dauerhaft in den Bielefelder Büros. Dadurch sind allerdings auch die Möglichkeiten begrenzt und du würdest vermutlich im managed Service arbeiten. Andernfalls hast du im Consulting ständig wechselnde Umfelder, da du ja häufig bei neuen Kunden im Einsatz bist. Bei manchen Consultants ist es sogar so, dass sie die meisten Leute in Bielefeld nicht mehr kennen, da sie nur sehr selten in den mindsquare Büros auflaufen.

Viele meiner Vorposter waren entweder starke mindsquare Gegner oder absolute mindsquare Hardliner. Ich sehe mich selbst irgendwo dazwischen und kann dir sagen, dass an fast allem was geschrieben wurde etwas Wahres dran ist. Die einen dramatisieren gewisse Dinge etwas und die anderen reden Dinge schöner als sie in der Realität sind. Jeder bewertet die Dinge für sich auch anders.

Die mindsquare bietet dir einen super Einstieg in die Arbeitswelt. Du wirst sehr gut ausgebildet und kannst häufig schon kurz nach dem Traineeprogramm ein breiteres Wissen abrufen als deine Kunden. Hier ist die mindsquare absolut top. Das Arbeitsklima innerhalb der mindsquare ist ebenfalls seht gut. Der Wert „Freunde statt Kollegen“ ist keine Floskel und wird sehr ausgeprägt gelebt. Die Teilnahme an Events oder sonstigen Freizeitaktivitäten ist dementsprechend hoch. Es werden auch regelmäßig „FeelGoodEvents“ veranstaltet und man verbringt einfach häufig eine gute Zeit miteinander. Wenn du Gas gibst kannst du eine steile Karriere hinlegen und entsprechend schnell aufsteigen. Sei es zum Teamleiter, Projektleiter oder sogar zum Fachbereichsleiter. Dabei ist noch wichtig zu sagen, dass du selbst und ohne Druck entscheiden kannst wo deine persönliche Reise bei der mindsquare hingeht. Wenn du einfach nur Experte in einem Gebiet werden willst ist das auch ok und alle sind cool damit. Weiterbildungen stehen dir offen und sind sogar willkommen.

Es gibt allerdings auch Dinge, die bei mindsquare nicht so berauschend sind. Diese will ich dir nicht vorenthalten. Du solltest dir also über die kommenden Punkte ausgiebig Gedanken machen, denn diese sind meiner Meinung nach häufig der Grund warum Mitarbeiter zur Konkurrenz gehen oder in eine Festanstellung wechseln.

  1. Reisezeit ist keine Arbeitszeit. Dafür hast du freie Wohnortwahl. Eigentlich keine Begründung aber tatsächlich offiziell so kommuniziert. Wenn dich der Grund zufriedenstellt und du der Meinung bist, dass es bei anderen Consultings keine freie Wohnortwahl gibt dann soll dich dieser Punkt nicht weiter interessieren. Ob du Reisen als Arbeit oder Freizeit definierst bleibt ebenfalls dir überlassen. Nur als kleiner Hinweis: Viele Consultants sitzen in der Woche zwischen 10-15 Stunden im Auto. Das hängt natürlich immer auch etwas vom Kunden ab. Die 40h Faktura beim Kunden musst du unabhängig von deiner An- und Abreise leisten.
  2. Interne Stunden werden nicht vergütet. Es zählen ausschließlich fakturierte Stunden.
  3. Eine 40 Stunden Woche ist nur sehr selten realisierbar. Jeder Consultant hat neben seiner Faktura diverse Pflichtaufgaben. Diese sind, je nachdem was für eine Rolle du bei der mindsquare hast, entweder minimal oder sehr ausgeprägt.
  4. Die mindsquare bezahlt keine Verpflegungsmehraufwände. Ein Punkt der von vielen Einsteigern unterschätzt wird. Hier geht’s nämlich um richtig viel Geld. Andere Consultings zahlen dieses bedingungslos und es gibt nicht selten noch eine Übernachtungspauschale on top. Das Argument der mindsquare, dass man sich die Aufwände von der Steuer zurückholen kann greift hier leider nur begrenzt. Zum einen bekommt man nur einen Bruchteil wieder und zum anderen müssen gewisse Bedingungen erfüllt sein, damit das Finanzamt überhaupt etwas erstattet. Diese Bedingungen sind bei vielen Consultants leider nicht erfüllt.

Die hier schon so oft diskutierte Firmenwagenregelung habe ich bewusst weggelassen. Ich finde diese Regelung auch nicht so geil, allerdings bin ich der Meinung, dass jeder vorher weiß worauf er sich einlässt und keinen Firmenwagen nehmen muss. Das muss jeder für sich entscheiden. Du kannst auch einen Privatwagen fahren und bekommst dann halt die 30 Cent pro Kilometer.

Wenn dir Geld nicht das wichtigste im Job ist und dich die oben genannten Punkte nicht interessieren dann glaube ich kann mindsquare auch langfristig ein richtig guter Arbeitgeber für dich werden. Es ist wie so oft im Leben. Du musst Prioritäten setzten und dir über deine Werte bewusst sein.

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WiWi Gast

Mind Square Young-Professional-Programm - Einstellungstest, Anforderungen

Also 40 fakturierte Stunden finde ich schon ziemlich extrem. Inklusive Weiterbildung und interner Aufgaben kommt man wahrscheinlich bei 50 Std. die Woche raus (ohne Reisezeit) und das bei 45k (fix + var). Fix landet man wahrscheinlich so bei knapp 40k. Hört sich für mich nach keinem besonders guten Deal an.

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WiWi Gast

Mind Square Young-Professional-Programm - Einstellungstest, Anforderungen

Ich habe das auch 2 Jahre gemacht und profitiere bis heute davon. Die Ausbildung ist einfach top und nach 2 Jahre kannst du dir ein Job aussuchen. Es waren aber auch 2 harte und intensive Jahre.

WiWi Gast schrieb am 27.10.2019:

Also 40 fakturierte Stunden finde ich schon ziemlich extrem. Inklusive Weiterbildung und interner Aufgaben kommt man wahrscheinlich bei 50 Std. die Woche raus (ohne Reisezeit) und das bei 45k (fix + var). Fix landet man wahrscheinlich so bei knapp 40k. Hört sich für mich nach keinem besonders guten Deal an.

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WiWi Gast

Mind Square Young-Professional-Programm - Einstellungstest, Anforderungen

Servus miteinander!

Was auf jeden Fall stimmt, das wird auch niemand von mindsquare bestreiten, wenn du das maximal optimierte Verhältnis von Arbeitszeit und Gehalt suchst, bist Du bei einem Konzern zum Start meistens besser bedient. Liegt eben auch an den hohen Ausbildungskosten, die mindsquare in dir versenkt. Nach 5 Jahren ist es bei mir so, dass ich durch einen Wechsel in den Konzern jetzt keine großen Gehaltssprünge mehr machen würde. Die sind meist nur direkt nach dem Traineeprogramm möglich.

Die Attraktivität (oder Unattraktivität, wie man möchte) von mindsquare bezieht sich eben nicht nur auf Gehalt, sondern auch auf Punkte wie Kollegenzusammenhalt, Weiterbildung, Selbstbestimmung und eben konstantem Lernen. Es ist ein "Gesamtpaket" als Arbeitgeber und eben nicht nur Geld für Zeit. Und klar, das passt nicht zu jedem und auch nicht in jede Phase eines Lebens! Aber vielleicht ja für Deinen Berufseinstieg :-)

Viele Grüße
Alex Troost

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WiWi Gast

Mind Square Young-Professional-Programm - Einstellungstest, Anforderungen

Hi Troosti,

ich glaube dir sehr gerne, dass dein Gehalt nach 5 Jahren mindsquare sehr gut ist und du bei einem Wechsel in Festanstellung keine großen Sprünge mehr machen würdest. Vermutlich verdienst du sogar mehr als ein Berater nach 5 Jahren im Konzern. Allerdings spiegelt dein Werdegang nicht die durchschnittliche Karriere bei der mindsquare wider. So wäre es nur fair gewesen wenn du dazu geschrieben hättest, dass du HR-Businesspartner, Fachbereichsleiter und Partner der mindsquare bist. Du hättest auch dazu sagen können, dass du nicht selten Samstags und Sonntags im Büro sitzt und generell fast nur noch arbeitest. Dass es für dich in Ordnung ist und dir Spaß macht weiß jeder, allerdings ist das auch meiner Ansicht nach eine Ausnahme und nicht jedermanns Sache. Um kein Öl ins Feuer zu gießen erspare ich mir nun die Gegendarstellung durch das andere Extrem bei der mindsquare.

antworten
WiWi Gast

Mind Square Young-Professional-Programm - Einstellungstest, Anforderungen

Lieber Vorposter,

alles gut, meine Rolle wollte ich gewiss niemandem verheimlichen.
Wenn Du weiter nach oben scrollst (bzw. auf Seite 5), findest Du einen ausführlichen Post von mir aus dem Januar indem ich Werdegang und selbstverständlich verbundenen Arbeitseinsatz aufzeige. Ich glaube außerdem nicht, dass es die "durchschnittliche" Karriere bei mindsquare gibt, dennoch vielleicht als Eindruck: Bei unserem letzten Traineerevivaltreffen haben wir uns aller offen über unsere Gehälter ausgetauscht und festgestellt: Den Zeitpunkt um mit einem großen Sprung die Firma zu verlassen, haben wir alle verpasst.
Und wenn Du die Truppe vom Oktober 2014 kennst, dann weißt Du: unterschiedlicher könnten unsere Karrieren kaum aussehen!
Aber wie gesagt, Gehalt ist auch nur einer von vielen Aspekten der Arbeitgeberattraktivität.

Und bzgl. der Samstage im Büro: Da kann ich mich länger an keinen mehr erinnern. Treue Insta-Follower (@troostiboy) wissen, meine Freizeit verbringe ich hauptsächlich auf den Triathlonstrecken dieses Landes. Zwar auch mit mindsquare-Kollegen und ziemlich anstrengend, aber Arbeit würde ich das nicht nennen ;-)

Viele Grüße
Alex Troost

antworten
WiWi Gast

Mind Square Young-Professional-Programm - Einstellungstest, Anforderungen

Gibt es eine Rückzahlungsvereinbarung, falls es einem nicht gefällt und man nach ein paar Monaten kündigt?

antworten
WiWi Gast

Mind Square Young-Professional-Programm - Einstellungstest, Anforderungen

Hi,

kurze Antwort auf die Frage: Nein gibt es nicht.

Hatten wir mal probiert - war ne scheiss Idee ;)

Es gibt nur Rückzahlungen für besondere, außerordentliche Ausbildungsprogramme, wie z.B. unserer Management Akademie oder wenn wir die ein Studium spendieren. Aber auch hier verfällt die Rückzahlung einfach nach einer bestimmten Dauer der Betriebszugehörigkeit (ich glaube i.d.R. ein Jahr nach der Ausbildungsmaßnahme).

Die normalen Weiterbildungen, Seminare, Workshops usw. innerhalb der mindsquare GmbH sind davon allerdings nicht betroffen. Also ein klares NEIN - gibt es nicht bis auf diese Ausnahme.

LG
Rob

antworten
WiWi Gast

Mind Square Young-Professional-Programm - Einstellungstest, Anforderungen

WiWi Gast schrieb am 22.11.2019:

Hi,

kurze Antwort auf die Frage: Nein gibt es nicht.

Hatten wir mal probiert - war ne scheiss Idee ;)

Es gibt nur Rückzahlungen für besondere, außerordentliche Ausbildungsprogramme, wie z.B. unserer Management Akademie oder wenn wir die ein Studium spendieren. Aber auch hier verfällt die Rückzahlung einfach nach einer bestimmten Dauer der Betriebszugehörigkeit (ich glaube i.d.R. ein Jahr nach der Ausbildungsmaßnahme).

Die normalen Weiterbildungen, Seminare, Workshops usw. innerhalb der mindsquare GmbH sind davon allerdings nicht betroffen. Also ein klares NEIN - gibt es nicht bis auf diese Ausnahme.

LG
Rob

Hallo Rob,

hier muss ich dich korrigieren. Die Aufwendungen für die MCA in Höhe von 12.000€ sind erst 3 Jahren nach Abschluss der MCA ausgeglichen.

antworten
WiWi Gast

Mind Square Young-Professional-Programm - Einstellungstest, Anforderungen

WiWi Gast schrieb am 26.11.2019:

WiWi Gast schrieb am 22.11.2019:

Hi,

kurze Antwort auf die Frage: Nein gibt es nicht.

Hatten wir mal probiert - war ne scheiss Idee ;)

Es gibt nur Rückzahlungen für besondere, außerordentliche Ausbildungsprogramme, wie z.B. unserer Management Akademie oder wenn wir die ein Studium spendieren. Aber auch hier verfällt die Rückzahlung einfach nach einer bestimmten Dauer der Betriebszugehörigkeit (ich glaube i.d.R. ein Jahr nach der Ausbildungsmaßnahme).

Die normalen Weiterbildungen, Seminare, Workshops usw. innerhalb der mindsquare GmbH sind davon allerdings nicht betroffen. Also ein klares NEIN - gibt es nicht bis auf diese Ausnahme.

LG
Rob

Hallo Rob,

hier muss ich dich korrigieren. Die Aufwendungen für die MCA in Höhe von 12.000€ sind erst 3 Jahren nach Abschluss der MCA ausgeglichen.

Ich habe von msq nie eine Rechnung bekommen, auch für die MCA nicht.

antworten
WiWi Gast

Mind Square Young-Professional-Programm - Einstellungstest, Anforderungen

In Kürze wird die Firma zur Aktiengesellschaft umfirmiert. Dann können sich die oberen zehn mehr zurücklehnen und die die wollen werden solange springen können solange sie sich an die Vorgaben des Vorstandes halten. Noch ein Reizwort innerhalb der Firma: Betriebsrat. Es wird wirklich Zeit.

antworten
WiWi Gast

Mind Square Young-Professional-Programm - Einstellungstest, Anforderungen

Hi lieber Vorposter,

ich danke für deinen Post :)
Ich habe überlegt wie ich auf deine Thesen antworten soll. Nun, wie immer werd ich das einfach mal aus dem Bauch heraus machen.

Ja, die Firma ist jetzt eine Aktiengesellschaft. Ich verstehe allerdings nicht ganz was das mit "zurücklehnen der oberen zehn" zu tun hat. Erst mal sind es inzwischen die oberen 12. Es wurden wieder zwei Mitarbeiter zum Partner befördert. Es ist also weiterhin möglich sich vom YP zum Partner hochzuarbeiten.

Ja, das passiert bei uns nicht mit 40/5. Partner wird bei mindsquare, genau wie in jedem anderen Unternehmen, jeder der viel Verantwortung übernimmt und etwas aufbaut. Mit 9to5 wirst du auch in anderen Unternehmen nicht Vorstand oder Partner - würde ich mal behaupten.

Als Partner der mindsquare GmbH zähle ich mich auch zu den oberen zehn und ich sehe nicht, wie ich mich zurücklehne. Allein letzte Woche war ich für meinen Fachbereich 5 Tage unterwegs an 5 verschiedenen Orten Deutschlands. Zurücklehnen sieht für mich anders aus.

Ich bin auch nicht in die Riege der Partner gekommen, weil mich unser Firmengründer so sehr mag oder weil ich jemanden schöne Augen gemacht habe. Im Gegenteil, eine Zeit lang konnten wir überhaupt nicht mit einander. Wer sich diesen Thread hier durchliest kann erkennen, dass ich mich vom Young Professional und Junior über Jahre zum Partner hochgearbeitet habe. Das kann jeder. JEDER! Einige schaffen es sogar schneller als ich. Man muss nur wollen.

Wer genau sind denn diese "oberen zehn" von denen du redest und wie hängt das zurücklehnen mit der Umstellung zu einer AG zusammen. Der Hintergrund der AG ist einfach, dass wir Mitarbeiter einfacher am Erfolg des Unternehmens beteiligen wollen. Mit dem GmbH Konstrukt welches vorher existierte war das tatsächlich für Mitarbeiter und Company eine extrem kostspielige Angelegenheit (so muss man z.B. als Mitarbeiter die Anteile die man bekommt geldwert versteuern ... viel Spaß dabei 100k oder 200k Geldwerten Vorteil zu versteuern...nimm schon mal einen Kredit auf.)

Ich sehe das so: Die Umstellung zu einer AG macht viele Sachen sehr viel einfacher und führt in der Firma zu mehr transparenz (die man laut Gesetzgebung eben an den Tag legen muss) was uns allen dabei hilft erfolgreicher und besser zu werden. Es gibt jetzt neue Organe, welche den Vorstand kontrollieren und darauf, ob diese sich an ihre eigenen Satzungen und Gesetze halten. Auch das finde ich super!

Zum Thema Reizwort Betriebsrat. Das ist doch gar kein Reizwort. Du kannst jederzeit zu Patrick Höfer oder Ferdinando Piumelli (Gründer der mindsquare) gehen und sie einfach fragen wie sie zu dem Thema stehen. Ich habe das mehrfach getan.

Tatsächlich wollen einfach die meisten Mitarbeiter bei uns keinen Betriebsrat. Wir sehen jeden Tag in unseren Projekten wie lähmend ein Betriebsrat für das Wachstum einer Firma sein kann - selbst bei Firmen die vor dem Abgrund stehen (Gott sie Dank ist das bei mindsquare nicht der Fall). Als Salesforce Berater sehe ich das täglich in meinen Kundenprojekten und meine Mitarbeiter auch.

Es gibt keine Reizwörter bei mindsquare. Ich kann mit meinem Chef, welcher auch Anteilseigener ist, über alles reden. Ich kann tief bohren und auch den Finger in die Wunde legen. Ich kann Dinge in Frage stellen, kann auch ihn selbst kritisieren oder Feedback geben und kann mich auch mal über Dinge bei ihm auskotzen. Geschadet hat das unserer Beziehung bisher nicht.

Einige Mitarbeiter sind z.B. unzufrieden mit dem Gehaltsmodel der Consultants. Es ist gut, dass sich diese Leute bei unserem Personalleiter darüber auskotzen können. Konsequenz ist nun, dass eben diese Mitarbeiter mit unserem Personalleiter Timm Funke zusammensitzen und dabei sind das Gehaltsmodel neu zu entwerfen. Was gibt es denn kritischeres als ein Gehaltsmodel an dem man selbst mitwirken kann. Warum sollte so etwas ein Reizwort sein? Ich finde das Klasse!

Es tut mir sehr leid, dass du dies anders empfindest. Da haben wir es offensichtlich nicht geschafft ein Gefühl der Sicherheit zu vermitteln, was das betrifft.

So. Du schreibst ja schon etwas länger hier. Das erkennt man ganz gut an deinem Schreibstil. Ich weiß nicht, was die bei uns widerfahren ist. Scheinbar hast du ne richtige scheiss Erfahrung mit uns gehabt. Das tut mir sehr leid und ich hoffe, dass du irgendwann nicht mehr ganz so böse auf uns sein wirst.

Mein Angebot steht weiterhin. Meld dich ruhig mal per Xing. Wir können gern mal ein Bierchen trinken gehen - ich lade dich gern.

Liebe Grüße und ein schönes Weihnachtsfest
Robert Richter
Euer mindsquare Mitarbeiter

antworten
WiWi Gast

Mind Square Young-Professional-Programm - Einstellungstest, Anforderungen

"Tatsächlich wollen einfach die meisten Mitarbeiter bei uns keinen Betriebsrat" Genau.

antworten
WiWi Gast

Mind Square Young-Professional-Programm - Einstellungstest, Anforderungen

Nun,

wer sollte sie denn davon abhalten? Es gibt ja Gesetze für den Schutz von Betriebsräten und Mitarbeitern, welche einen Gründen wollen. Würden unsere Mitarbeiter das wollen, dann hätten wir schon längst einen Betriebsrat. Wer sollte sie aufhalten? :)

Liebe Grüße
Robert Richter

antworten
WiWi Gast

Mind Square Young-Professional-Programm - Einstellungstest, Anforderungen

Hallo Robert,

im Consulting gibt es mehrere Gesetze die keinen interessieren.
Das weißt Du genau

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WiWi Gast

Mind Square Young-Professional-Programm - Einstellungstest, Anforderungen

"Tatsächlich wollen einfach die meisten Mitarbeiter bei uns keinen Betriebsrat"

Mit Verlaub, ich würde diese Aussage gerne um 2 weitere Parolen ergänzen:

"Die Mitarbeiter wollen das Firmenwagen-Modell so wie es ist"
"Die Mitarbeiter wollen einen Wochenbericht schreiben"

Vorschläge für zukünftige Parolen:

"Unsere Mitarbeiter wollen mehr interne Stunden machen"
"Die Mitarbeiter sind die besten 3% der Informatiker und wollen das Gehalt der schlechtesten 30%"

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WiWi Gast

Mind Square Young-Professional-Programm - Einstellungstest, Anforderungen

Hi,

könnt ihr euch nicht einfach Fake Namen ausdenken, dann kann man hier leichter auf eure Posts eingehen :)

Also du mit den Gesetzen:
Ich stimme dir zu. Consulting ist teilweise eine eigene Welt. Wem diese Welt nicht gefällt, der muss ja kein Consulting machen. Wem das Spaß macht, der kann wahrscheinlich mit dieser Welt und den Umständen, die dieses Leben mit sich bringt ganz, gut leben.

Nichtsdestotrotz könnte niemand etwas machen, wenn Mitarbeiter beschließen würden einen Betriebsrat zu gründen. Du bist gesetzlich schon dann geschützt, wenn du einfach nur die Intention äußerst so etwas zu tun (meine ich gelesen zu haben, bin kein Rechtsexperte).

Was ich oben sagen wollte: Das Thema ist nicht unbedingt ein Reizthema. Es sehen eben nur sehr wenige überhaupt eine Notwendigkeit dafür, welche groß genug wäre um das Thema mal in die Hand zu nehmen. Also kann den Mitarbeitern ja nicht so wichtig sein.

Ehrlich, selbst als ich noch Junior war hab ich mich lieber bei unserem Personalleiter oder bei einem der Gründer direkt ausgekotzt (und die mussten einiges von mir ertragen...). Ich bin der Meinung, dass man am weitesten kommt, wenn man einfach an der richtigen Quelle die richtigen Fragen stellt und das kann man auch bei den "oberen zehn" nach wie vor sehr gut. Nicht umsonst haben die Sprechstunden eingerichtet und ihre Büros mit offener Tür mitten unter die Consultants verlegt. Einfach hingehen und fragen, oder sagen, egal was.

An Herrn direkt über mir:
Hast du diesen Thread abonniert? Das Thema scheint dir echt Nahe zu gehen. Wie gesagt, das tut mir sehr leid, dass deine Erfahrung mit uns nicht so gut war und du noch immer sehr sauer auf uns bist. Schade, dass wir es nicht geschafft haben dich langfristig anzustecken und dir geeignete Perspektiven aufzuzeigen. Tut mir leid. Ich hoffe du hast jetzt eine für dich bessere Company gefunden. Ehrlich.

Liebe Grüße
Robert Richter

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WiWi Gast

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Die Sache mit den besten 3% der Informatiker finde ich schon etwas lustig und peinlich. Man kann ja Werbung machen, aber da wird schon sehr stark übertrieben. War bei einem Industriebetrieb und da hat MS ungefragt Profile bzw. Lebensläufe von Mitarbeitern geschickt. Das waren bestenfalls absolute Durchschnittsprofile. Mittelmäßiger FH-Abschluss bei den meisten....

"Die Mitarbeiter sind die besten 3% der Informatiker und wollen das Gehalt der schlechtesten 30%"

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WiWi Gast

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Ich war bei der mindsquare, wenn ich zu den besten 3% der Informatiker in Deitschland gehöre...sagen wir mal so, dann kann ich verstehen das viele behaupten wir wären ein IT Entwicklungsland :D

WiWi Gast schrieb am 18.12.2019:

Die Sache mit den besten 3% der Informatiker finde ich schon etwas lustig und peinlich. Man kann ja Werbung machen, aber da wird schon sehr stark übertrieben. War bei einem Industriebetrieb und da hat MS ungefragt Profile bzw. Lebensläufe von Mitarbeitern geschickt. Das waren bestenfalls absolute Durchschnittsprofile. Mittelmäßiger FH-Abschluss bei den meisten....

"Die Mitarbeiter sind die besten 3% der Informatiker und wollen das Gehalt der schlechtesten 30%"

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WiWi Gast

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Ich arbeite bei einer anderen SAP Beratung, aber ich lese die Homepage von MS
gerne. Die haben es echt mit Marketing an die Spitze getrieben. Geht für mich aber schon ins unseriöse über.

WiWi Gast schrieb am 19.12.2019:

Ich war bei der mindsquare, wenn ich zu den besten 3% der Informatiker in Deitschland gehöre...sagen wir mal so, dann kann ich verstehen das viele behaupten wir wären ein IT Entwicklungsland :D

WiWi Gast schrieb am 18.12.2019:

Die Sache mit den besten 3% der Informatiker finde ich schon etwas lustig und peinlich. Man kann ja Werbung machen, aber da wird schon sehr stark übertrieben. War bei einem Industriebetrieb und da hat MS ungefragt Profile bzw. Lebensläufe von Mitarbeitern geschickt. Das waren bestenfalls absolute Durchschnittsprofile. Mittelmäßiger FH-Abschluss bei den meisten....

"Die Mitarbeiter sind die besten 3% der Informatiker und wollen das Gehalt der schlechtesten 30%"

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WiWi Gast

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Zum Thema Betriebsrat: Kann mich noch daran erinnern, dass sich ein Team an einem Event aus Spaß so genannt hat. Dem Personalleiter hat das überhaupt nicht gefallen und wollte der Sache auf den Grund gehen, wer denn das vorgeschlagen hätte etc. Betriebsrat ist definitiv ein Reizwort bei mindsquare

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 18.12.2019:

"Tatsächlich wollen einfach die meisten Mitarbeiter bei uns keinen Betriebsrat"

Mit Verlaub, ich würde diese Aussage gerne um 2 weitere Parolen ergänzen:

"Die Mitarbeiter wollen das Firmenwagen-Modell so wie es ist"
"Die Mitarbeiter wollen einen Wochenbericht schreiben"

Vorschläge für zukünftige Parolen:

"Unsere Mitarbeiter wollen mehr interne Stunden machen"
"Die Mitarbeiter sind die besten 3% der Informatiker und wollen das Gehalt der schlechtesten 30%"

Was ist denn ein "Wochenbericht"?

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WiWi Gast

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Ist in anderen Consulting Firmen ähnlich. Die Unternehmensführung legt fest, dass Mitarbeiter keinen Betriebsrat haben wollen

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WiWi Gast

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Vielleicht könnte man ja aus diesem Forum heraus eine Betriebsrat-Gründung voran treiben. Wär mal was neues

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WiWi Gast

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Hi,

was ist ein Wochenbericht?

Jeder unserer Mitarbeiter hat einen Teamleiter. An diesen schickt er einmal pro Woche einen kleinen Bericht wo er die Ergebnisse der Woche zusammenfasst. Dabei werden halt Ergebnisse, Erfolge aber auch Misserfolge (oder Dinge die nicht so gut liefen) beschrieben. Wenn er mag kann er hier auch Dinge beschreiben die ihn grad beschäftigen. Der Teamleiter hat dann die Aufgabe diesen jede Woche zu beantworten - Thema Anerkennung und so.

Das ist ne ganz coole Sache, um die vergangene Woche noch einmal zu reflektieren und sich Gedanken darüber zu machen, was man nächste Woche schaffen soll.

Das ein Consultant über seine Erfolge und Ergebnisse schreibt sorgt z.B. für den Aufbau von Selbstwertgefühl. Bei recht vielen Consultants hilft das, da dies bei einigen recht niedrig ist, wenn Sie zu uns kommen. Klar, frisch aus der Uni trauen sich viele Leute viel weniger zu als Sie eigentlich können. Solche Instrumente helfen Ihnen dabei zu erkennen WAS sie eigentlich alles so schaffen können.

Dabei gibt es bei dem Wochenbericht eigentlich keine so klaren Vorschriften. Ich führe Consultants die nutzen dieses Instrument sehr stark und ich habe Consultants die da halt minimalistisch kurz die Ergebnisse Ihres Verantwortungsbereiches oder beim Kunden zusammenfassen.

Ich selbst schreib so ein Teil auch jede Woche an meinen Chef und bekomme IMMER Antworten darauf. Nicht selten helfen mir diese Antworten dabei Probleme zu lösen oder eine für mich wichtige Erkenntnis zu gelangen.

Ist auch ne coole Sache am Ende des Jahres, wenn es ums liebe Geld geht. Einfach mal die Wochenberichte überfliegen und schauen was du alles so an Erfolgen für das Jahr gesammelt hast. Schwups haste ne echt Prima Verhandlungsposition ;)

Auf das Betriebsratthema gehe ich jetzt nicht näher ein. Ihr seht schon, ich bin eher ein Fan davon Probleme oder Misstände direkt bei der richtigen Person anzusprechen und meine Interessen selbst zu vertreten. Thema Integrität und so. Aber da kann jeder seine Meinung haben.

By the way:
Das mit dem Marketing. Uns ist schon klar, dass einige Leute das etwas übertrieben finden. Einige Leute finden auch Apple Produkte absurd teuer oder finden Infleuncer scheisse. Nun, aber andere Leute finden das halt geil. Du wirst nie alle mit einer Marketingstrategie abholen. So läuft halt Marketing. Der eine findest es scheisse, der andere geil :)

Ich für meinen Teil halte mich nicht für einen begnadeten Entwickler. Aber ich habe mehrere zertifizierte Salesforce Architekten in meinem Team, welche den Schnitt für mich wieder hochreißen ;)

Liebe Grüße
Robert Richter
Euer MS Mitarbeiter

antworten
WiWi Gast

Mind Square Young-Professional-Programm - Einstellungstest, Anforderungen

"mindsquare ist eine Art zu denken"
"wir sind Freunde statt Kollegen"

WiWi Gast schrieb am 19.12.2019:

Ich arbeite bei einer anderen SAP Beratung, aber ich lese die Homepage von MS
gerne. Die haben es echt mit Marketing an die Spitze getrieben. Geht für mich aber schon ins unseriöse über.

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WiWi Gast

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Vielleicht solltest du "Integrität" und "Betriebsrat" nochmal gerade nachschlagen. Möglicherweise findest du ja selber heraus, warum sich das nicht gegenseitig ausschließt ;)

WiWi Gast schrieb am 20.12.2019:

Hi,

was ist ein Wochenbericht?

Jeder unserer Mitarbeiter hat einen Teamleiter. An diesen schickt er einmal pro Woche einen kleinen Bericht wo er die Ergebnisse der Woche zusammenfasst. Dabei werden halt Ergebnisse, Erfolge aber auch Misserfolge (oder Dinge die nicht so gut liefen) beschrieben. Wenn er mag kann er hier auch Dinge beschreiben die ihn grad beschäftigen. Der Teamleiter hat dann die Aufgabe diesen jede Woche zu beantworten - Thema Anerkennung und so.

Das ist ne ganz coole Sache, um die vergangene Woche noch einmal zu reflektieren und sich Gedanken darüber zu machen, was man nächste Woche schaffen soll.

Das ein Consultant über seine Erfolge und Ergebnisse schreibt sorgt z.B. für den Aufbau von Selbstwertgefühl. Bei recht vielen Consultants hilft das, da dies bei einigen recht niedrig ist, wenn Sie zu uns kommen. Klar, frisch aus der Uni trauen sich viele Leute viel weniger zu als Sie eigentlich können. Solche Instrumente helfen Ihnen dabei zu erkennen WAS sie eigentlich alles so schaffen können.

Dabei gibt es bei dem Wochenbericht eigentlich keine so klaren Vorschriften. Ich führe Consultants die nutzen dieses Instrument sehr stark und ich habe Consultants die da halt minimalistisch kurz die Ergebnisse Ihres Verantwortungsbereiches oder beim Kunden zusammenfassen.

Ich selbst schreib so ein Teil auch jede Woche an meinen Chef und bekomme IMMER Antworten darauf. Nicht selten helfen mir diese Antworten dabei Probleme zu lösen oder eine für mich wichtige Erkenntnis zu gelangen.

Ist auch ne coole Sache am Ende des Jahres, wenn es ums liebe Geld geht. Einfach mal die Wochenberichte überfliegen und schauen was du alles so an Erfolgen für das Jahr gesammelt hast. Schwups haste ne echt Prima Verhandlungsposition ;)

Auf das Betriebsratthema gehe ich jetzt nicht näher ein. Ihr seht schon, ich bin eher ein Fan davon Probleme oder Misstände direkt bei der richtigen Person anzusprechen und meine Interessen selbst zu vertreten. Thema Integrität und so. Aber da kann jeder seine Meinung haben.

By the way:
Das mit dem Marketing. Uns ist schon klar, dass einige Leute das etwas übertrieben finden. Einige Leute finden auch Apple Produkte absurd teuer oder finden Infleuncer scheisse. Nun, aber andere Leute finden das halt geil. Du wirst nie alle mit einer Marketingstrategie abholen. So läuft halt Marketing. Der eine findest es scheisse, der andere geil :)

Ich für meinen Teil halte mich nicht für einen begnadeten Entwickler. Aber ich habe mehrere zertifizierte Salesforce Architekten in meinem Team, welche den Schnitt für mich wieder hochreißen ;)

Liebe Grüße
Robert Richter
Euer MS Mitarbeiter

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WiWi Gast

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Hi,

die Bedeutung des Wortes Integrität ist mir durchaus bewusst. Danke dir für den Tipp! Was bedeutet denn Integrität für dich?

Für mich bedeutet Integrität, dass ich zu dem stehe was ich sage und dass ich nach meinen Werten und meinen Vorstellungen lebe und diese auch vertrete. Ich brauche in meinem Leben niemanden der das für mich tut. Mein Selbstwert und mein Vertrauen in mich ist stark genug, dass ich das selbst sehr gut kann.

Zu dem Poster davor:
Ich sags ja, Marketing. Manche finden es scheisse, andere geil.
Grade das Thema "Freunde statt Kollegen" klingt vielleicht etwas klischeehaft, aber wenn man das Angebot annimmt können dort wunderbare Dinge entstehen. Ein paar meiner besten Freunde habe ich bei der mindsquare kennengelernt. Einer von denen hat mich letzte Woche gefragt, ob ich sein Trauzeuge werden möchte. Ich war total happy :)

Wir verbringen so viel Zeit mit einander, da wäre es doch besser mit Freunden zu arbeiten. Meine Frau arbeitet bei einem größeren deutschen Industriekonzern und die kennt von den meisten Ihrer Kollegen nicht mal den Vornamen. -_-

Liebe Grüße
Robert Richter
Euer MS Mitarbeiter

PS: Ich mache mir hier seit Jahren die Mühe euch das System mindsquare zu erklären so gut ich es kann. Es wäre lieb wenn der Umgangston mir gegenüber entsprechend freundschaftlich ausfallen würde. Danke :)

Das bedeutet natürlich auch, dass ich zu meinen Werten auch dann stehe, wenn es nicht zu meinem Vorteil ist. Ich habe z.B. den Wert "Transparenz". Ich bin recht neugierig. Integrität bedeutet, dass ich auch zu dem Wert transparenz stehe, wenn es mal irgendwo scheisse lief und ich auch Verantwortung dafür übernehme diesen Umstand zu verbessern.

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WiWi Gast

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Ehh... den Posts hast verhauen. Der letzte Absatz sollte eigentlich weiter oben stehen.

Sorry

LG
Rob

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WiWi Gast

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"Das ein Consultant über seine Erfolge und Ergebnisse schreibt sorgt z.B. für den Aufbau von Selbstwertgefühl. Bei recht vielen Consultants hilft das, da dies bei einigen recht niedrig ist, wenn Sie zu uns kommen. Klar, frisch aus der Uni trauen sich viele Leute viel weniger zu als Sie eigentlich können. Solche Instrumente helfen Ihnen dabei zu erkennen WAS sie eigentlich alles so schaffen können."

Ich war derjenige, der gefragt hat, was denn ein "Wochenbericht" ist.
Von Außen betrachtet finde ich die Idee (vor allem mit dem Ziel der Steigerung des Selbstwertgefühls) sehr cool. Erinnert mich ein wenig an "self authoring" von Jordan Peterson.

Eine Frage: Wie wird dies von den jungen Mitarbeitern aufgenommen?
Hierbei interessieren mich vor allem (i) die "ganz frischen" und (ii) diejenigen, die schon seit einigen Jahren Wochenberichte verfassen.

  • Kommt es zu einer merklichen Steigerung des Selbstwertgefühls?
  • Gibt es klar positive Aussagen wie "das Schreiben der Wochenberichte hat mir mittelfristig mehr Vertrauen in meine Fähigkeiten gegeben"?
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WiWi Gast

Mind Square Young-Professional-Programm - Einstellungstest, Anforderungen

Alles das was Robert geschrieben hat entspricht der Wahrheit. Allerdings sind die angesprochenen positiven Dinge eher ein Beiprodukt aus den Berichten. Der primäre Grund des Berichtes wurde hier vollkommen außer Acht gelassen.

Grund Nummer 1 des Wochenberichtes ist, dass du dort deine Stunden der letzten Woche aufführst. So entsteht eine Kontrollinstanz die zeitnah Consultant identifiziert, die nicht 40h beim Kunden fakturiert haben. Kannst dir ja einmal den Spaß erlauben und statt 40 Stunden nur 30h angeben und schauen was passiert ;)

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WiWi Gast

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Hallo Robert,

vielen Dank, dass Du hier so fleißig antwortest. Ich war der, der das Marketing thematisiert hat. Vielleicht kannst Du auch etwas aus dem Forum mitnehmen.

Ich arbeite schon 20 Jahre im SAP Consulting und war sowohl Inhouse, als auch in der Beratung tätig. Das mit Freunde statt Kollegen und Unternehmenskultur kann man ja alles machen. Finde ich jetzt auch etwas übertrieben, aber ok.

Was mich genervt hat und warum ihr als Beratungshaus nicht in Frage gekommen seid, ist die Sache mit den besten Informatikern und überdurchschnittler Intelligenz. Das schaut man sich dann an und was sieht man: Bachelor mit 2,x von einer Dorf-FH und erste Berufserfahrung. Wer solche Sprüche raus haut, sollte auch ansatzweise was erfüllen können. Ist jetzt nicht böse gemeint, aber ich habe mich dabei schon etwas als dumm verkauft gefühlt.

By the way:
Das mit dem Marketing. Uns ist schon klar, dass einige Leute das etwas übertrieben finden. Einige Leute finden auch Apple Produkte absurd teuer oder finden Infleuncer scheisse. Nun, aber andere Leute finden das halt geil. Du wirst nie alle mit einer Marketingstrategie abholen. So läuft halt Marketing. Der eine findest es scheisse, der andere geil :)

Ich für meinen Teil halte mich nicht für einen begnadeten Entwickler. Aber ich habe mehrere zertifizierte Salesforce Architekten in meinem Team, welche den Schnitt für mich wieder hochreißen ;)

antworten
WiWi Gast

Mind Square Young-Professional-Programm - Einstellungstest, Anforderungen

WiWi Gast schrieb am 20.12.2019:

Alles das was Robert geschrieben hat entspricht der Wahrheit. Allerdings sind die angesprochenen positiven Dinge eher ein Beiprodukt aus den Berichten. Der primäre Grund des Berichtes wurde hier vollkommen außer Acht gelassen.

Grund Nummer 1 des Wochenberichtes ist, dass du dort deine Stunden der letzten Woche aufführst. So entsteht eine Kontrollinstanz die zeitnah Consultant identifiziert, die nicht 40h beim Kunden fakturiert haben. Kannst dir ja einmal den Spaß erlauben und statt 40 Stunden nur 30h angeben und schauen was passiert ;)

Ich bin seit 2,5 Jahren Teamleiter bei der mindsquare und für mich sind die Stunden der uninteressierteste Teil des Wochenberichts. Für mich liegt hier der Fokus auf die Weiterentwicklung und die Zufriedenheit des Mitarbeiters. Mein Ziel ist es dem Mitarbeiter bei seinen Herausforderungen zu helfen, damit er diese lösen kann.

Für eine reine Stundenkontrolle wäre es einfacher nur die Stunden im Salesforce zu kontrollieren, dafür braucht es keinen Wochenbericht und ich könnte als Teamleiter eine Menge Zeit sparen. Aber dafür bin ich nicht Teamleiter geworden um Stunden zu kontrollieren.

Außerdem kann jeder Mitarbeiter seinen Wochenbericht so gestalten wie es für den Mitarbeiter selber passt. Deswegen hat jeder meiner Teammitglieder auch eine andere Wochenberichtsstruktur.

Viele Grüße und ein frohes Fest
Markus Vogt

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WiWi Gast

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Offen und ehrlich Themen und evtll. Missstände (davon gibt es ja anscheinend ausreichend viele) ansprechen ist toll! Eine organisierte Vertretung von Arbeitnehmerinteressen ist auch toll!

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WiWi Gast

Mind Square Young-Professional-Programm - Einstellungstest, Anforderungen

Hi ihr Lieben,

Mensch hier ist ja was los :)
Danke euch für eure Fragen und euer Feedback! So macht die Sache schon viel mehr Spaß :)

Danke Markus, dass du uns mal die Teamleiterpespektive dargestellt hast. Witzigerweise handhabe ich das genau so wie du. Die Stunden im Wochenbericht sind eigentlich redundante Informationen. Jeder Teamleiter kann sich Berichte in Saleforce erstellen und sehen, wie es um die Auslastung seines Teams steht. Der Consultant kann sich das eigentlich in den Wochenberichten sparen, da es sogar ein fest installiertes Reporting dieser Stunden über die Verwaltung gibt.

Der Gedanke der Mitarbeitentwicklung steht bei diesen Berichten im Vordergrund. Deshalb finde ich es ein sehr schönes Instrument.

Es gab ja die Frage wie das bei den Jungs und Mädels wirkt:
Ich gebe zu: Es ist bei einigen am Anfang einiges an Überzeugungsarbeit notwendig diese Berichte überhaupt zu schreiben. Klar, nach dem Uni Leben ist einfach niemand eine so regelmäßige Reflektion gewohnt und es wird schnell als unnötige Kontrolle wahrgenommen.

Die meisten Mitarbeiter, aus meiner Perspektive, sehen aber recht schnell Ihren Nutzen des Berichtes. Das liegt vor Allem daran, dass jeder Bericht auch immer vom Teamleiter beantwortet wird und so Wertschätzung und Anerkennung transportiert wird.

Der Bericht allein ist oft nicht ausreichend um das Selbstwertgefühl langfristig zu steigern. Das ist eher wie ein Puzzle. Ich empfehle hier das Buch "Die 6 Säulen des Selbstwertgefühls". Neben den Berichten gibt es viele weitere Instanzen wo wir das Selbstwertgefühl unserer Consultants steigern können. Z.B. indem wir Ihnen Platz einräumen Ihre Ergebnisse zu präsentieren. In regelmäßigen Websessions, in Monatsgesprächen mit dem Teamleiter oder auf Events wie unserer Sommerprämie.

Ein Wochenbericht als einzelnes Instrument trägt also dazu bei diesen Effekt hervorzurufen. Allein das wirkt schon, wenn ich mir ansehe wie sich innerhalb weniger Monate solche Berichte entwickeln.

Meist sind sie anfänglich recht karg und minimalistisch. Schnell merken die Mitarbeiter, dass sie hier Aufmerksamkeit und Wertschätzung erfahren und dann werden diese Berichte länger und ausführlicher...manche MA muss man dann regelrecht bremsen ;)

Also in Summe geht bei 70% der Mitarbeiter diese Formel gut auf. Bei den restlichen 30% bringt es auch nichts sie zwanghaft von den Benefits des Berichtes zu überzeugen. Da muss man halt einfach stärker ins persönliche Gespräch oder andere Kanäle wie Chats oder so gehen.

Zum Thema Marketing
Danke für deine ehrlich und offene Einschätzung. Ich nehm mir das mit. Tatsächlich ist mir das früher, wo ich bei Sales Terminen so Dinge wie "Überdurchschnittlich intelligente Informatiker" auf den Slides zu stehen hatte genau das Verhalten aufgefallen.

Einige Kunden waren begeistert. Andere Kunden haben mit den Augen gerollt und ich konnte direkt lesen was sie denken "Ah dann gehöre ich wohl nicht dazu...alles klar..."
Entsprechend führe ich das inzwischen gar nicht mehr auf.

Das Marketing hat halt zwei Kernfunktionen: Leads und Opportunities für Kunden und Bewerber / Mitarbeiter zu erzeugen. Das ist die Aufgabe des Marketings. Dabei wissen wir, dass das nicht jeder geil finden wird. Aber ein anderer Teil eben doch. Und was für Kunden manchmal abschreckend wirkt kann auf Mitarbeiter echt toll wirken. Es gilt also hier einigermaßen die Balance zu halten und sich um die Hälfte der Menschen zu kümmern, die wir erreichen können.

Es ist schade, dass wir euch nicht von unseren Jungs überzeugen konnten. Anscheinend wurde euch da ein Junior Consultant angeboten. Wir haben inzwischen ne recht hohe Dichte an Senioren, welche Jahre Berufserfahrung im Consulting auf dem Buckel haben. Viele von denen mit Großprojekterfahrung. Insgesamt haben wir einen Net Promoter Score im Consulting von >75 bei mehr als 600 Abfragen allein in diesem Jahr. Vielleicht lasst ihr euch beim nächsten Mal ja nochmal überzeugen :)

Also das hat doch schon viel mehr Spaß gemacht. Immer her mit solchem Feedback oder Fragen. Wir wollen ja auch besser werden als wir derzeit sind (ein weiterer Kernwert der mindsquare GmbH). Das hilft mir ungemein dabei.

Liebe Grüße
Robert Richter
Euer MS Mitarbeiter

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WiWi Gast

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Interessant welche Leute hier rumschleichen. Das Konzept ist wirklich gut. Wie das ganze aber in der Praxis gelebt wird ist eine ganz andere Sache. Ich kann nur von mir selber berichten aber wenn ich das was ich hier lese mit der Realität abgleiche kommen mir wirklich die Tränen. Es gibt die Leute die voll zufrieden sind, auf die andere Seite vom Büro auch privat ziehen um noch näher am Geschehen zu sein und die Leute die aktuell ernsthaft alternativen suchen weil einfach Dinge versprochen werden und die nicht eingehalten sind. Wenn du zwar einen Teamleiter hast aber nichtmal antworten auf den Wochenbericht bekommst, schreibst du irgendwann keinen mehr und niemanden interessiert es. Wer Kontrolliert die Teamleiter? Für die Tatsache dass ich wochenberichte schreiben muss und die auch an den Kunden schicken muss werde ich beim Kunden veralbert! Die schauen sich die teils unfassbar peinlichen Videos an die sich das Marketing ausgedacht hat und ziehen uns damit auf. Als ich hier im Thread gelesen hatte musste ich etwas schmunzeln. Es stimmt einfach, denn auch ich bin der Meinung wenn ich zu den besten drei Prozent gehöre dann weiß ich schon Bescheid was das heißt. Nämlich reine Marketing Floskel. Die Dinge die für die Außenwirkung gut sind, die noch Frischfleisch anziehen da wird investiert. Da werden für die Weihnachtsfeier Groupiers aus ganz Deutschland ran gekarrt die eben Stars der Szene sind. Aber der kleine Michel der muss sich seine Verpflegungsmehraufwände von der Steuer wieder holen da die Firma diese nicht auszahlt. Ich bin mittlerweile auch schon ein paar Jahre im Geschäft und habe noch viele andere Häuser kennen gelernt und da sind die Konditionen aus meiner Sicht für mich sogar passender. Es gibt die Häuser bei denen zumindest die Hälfte der Reisezeit auch zu den 40h gezählt wird und die Verpflegungsmehraufwände auch gezahlt werden. Die Leute haben mich ausgelacht als ich mit denen gesprochen hab. Aber es zeigt auch das Publikum der Häuser wer welche Leute anzieht. Nicht umsonst sind wohl einige Unternehmen der Anzugspunkt für Grünschnäbel die zur Seat Leon Fraktion gehören wollen.

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WiWi Gast

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Könnte man den Wochenbericht dann nicht weglassen, wenn ein Mitarbeiter den nicht machen möchte?

Außerdem kann jeder Mitarbeiter seinen Wochenbericht so gestalten wie es für den Mitarbeiter selber passt. Deswegen hat jeder meiner Teammitglieder auch eine andere Wochenberichtsstruktur.

Viele Grüße und ein frohes Fest
Markus Vogt

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WiWi Gast

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Hey zusammen,

ich bin Teil der Fraktion "Pro mindsquare", stimme aber zu, dass das Thema Betriebsrat ein Reizwort ist. Und für mich ist es das definitiv auch eins. Wenn die mindsquare einen Betriebsrat bekommt, werde ich sie verlassen. In meinen Augen ist ein Betriebsrat ein Armutszeugnis für ein Unternehmen, da es ein Zeichen ist, dass die Mitarbeiter dort scheiße behandelt werden und deshalb einen BR brauchen. Und ein Betriebsrat, eine Gewerkschaft oder was da alles dazu gehört blockiert einfach mal alles, um sich stark zu fühlen. Ich war bei dem Event dabei, wo sich eine Gruppe spaßeshalber Betriebsrat genannt hat. Selbstverständlich, dass dem Personalleiter da mulmig bei wird. Denn wenn sowas ernst gemeint ist, ist das ein Zeichen, dass die MA unglücklich sind.

Was ich stattdessen cooler finde, das Konstrukt von Teamleitern. Jeder hat einfach seinen direkten Ansprechpartner und kann jederzeit auf diesen zukommen, wenn etwas nicht passt oder einfach besser werden soll. Ja, es ist der Vorgesetzte, aber das muss nicht bedeuten, dass dieser seine MA auch so behandelt. Ich rede mit meinem Teamleiter auch über private Ziele, weil mich das enorm weiter bringt. Mit meinen MA mach ich aber auch ordentlich Spaß. Wir haben heute Teamleitermeeting und haben die einzelnen Teamleiterbewertungen besprochen. Was ist das? Jeder MA bewertet einmal im Halbjahr seinen TL und gibt einmal Feedback, was gut/nicht so gut läuft in der Teamleitung. Wir waren teilweise von dem Bewertung enttäuscht, da es zu gut lief und wir wenig Verbesserungspotenziale ausmachen konnten. Ja das ist ein Luxusproblem. Wenn alle unglücklich wären, wäre natürlich schlechter, aber egal wie gut wir sind, es geht immer noch etwas besser.

Gehalt: Ja hier bin ich mich sicher, dass es Unternehmen gibt die mehr zahlen. Wenn ich mir die ganzen Abwerbeversuche die ich bekomme anschaue, gibt es woanders teilweise mehr Geld. Teilweise, müssen sie aber auch mehr Geld zahlen, weil andere Punkte dazu führen, dass da niemand hinwill #Betriebsrat :D Mindsquare ist hier aber auch sehr transparent. Jeder könnte einfach mehr Geld bekommen, das Geld wird aber lieber in Weiterbildung und Partys gesteckt. Das passt nicht jedem. Aber jeder hat dadurch Vorteile. Wenn ich 3000€ mehr im Jahr verdienen würde, aber Weiterbildungen selbst bezahlen müsste, würde ich sie aus Geiz wohl nicht mitmachen. Das führt dazu, dass ich 3000€ mehr habe, aber fachlich immer noch am Anfang stehe. Das skaliert aber einfach mal ultra beschissen. Von daher, Geld ist nicht alles. Wer einzig auf das Gehalt aus ist, sollte woanders hin gehen. Wer Bock auf mehr als nur 9to5 hat (Weiterbildung, Partys, Verantwortung,…), und für den der Sinn im Leben nicht aus "ich gehe arbeiten und bezahle meine Rechnungen" besteht, der ist hier richtig.

Thema Wochenbericht: Ich kann dir das Bild von jemandem mit ~3 Jahren Betriebszugehörigkeit geben. Am Anfang war ich genervt, so einen Bericht schreiben zu müssen. Ich hatte vorher eine normale Ausbildung gemacht und da musste man auch Berichte für die IHK schreiben. Hatte niemand wirklich gelesen und am Ende blind unterschrieben. Ich hatte also kurz vor der Deadline ~100 Wochenberichte geschrieben (natürlich alles ausgedacht). Wurde unterschrieben und dann weggeworfen. Hier ist das aber anders. Auf jeden Wochenbericht gibt es eine Antwort und so stehe ich mind. 1x in der Woche in Kontakt mit meinem TL. Im Consulting, wo jeder in einem anderen Projekt ist, hört man sich ja sonst auch nicht. Nach einigen Wochenberichten habe ich aber schon gemerkt, dass mein Selbstbewusstsein massiv gestiegen ist. Ich möchte ihn heute nicht mehr missen. Aber das ist ja auch genau das, was viele Experten für Persönlichkeitsentwicklung sagen, schreibe ein Erfolgs-Journal. Bei der mindsquare gibt dazu dann auch noch Feedback, mega! Der WB soll aber jederzeit auf die eigenen Ziele ausgerichtet sein. Entsprechend kommen Themenbereiche mal weg, weil sie nicht mehr interessant sind, andere kommen dazu. Wenn ich z.B. das Ziel habe Teamleiter zu werden, kommt eine Frage dazu und der Teamleiter kann seine Erfahrungen dazu geben. Mal ungefilterte Meinungen zum Wochenbericht von anderen "Wir sind regelmäßig im Austausch - alleine schon wegen dem Wochenbericht. Dabei teilen wir nicht nur berufliche Erfahungen unserer Wochen(-enden), sondern auch privates. Ich fühle mich immer sehr gut unterstützt." (Ein Jahr dabei)

Best of Grüße

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WiWi Gast

Mind Square Young-Professional-Programm - Einstellungstest, Anforderungen

:D man hier geht's ja wieder zur Sache. Eigentlich ist das hier eine Plattform für Bewerber aber mittlerweile zum Kummerkasten der mindsquare geworden.

Ich will nicht sagen, dass ich "Kontra mindsquare" bin allerdings sehe ich die Dinge nach längerer Zeit bei der mindsquare klarer und kann die Dinge richtig einordnen. Das gesamte Konzept ist meiner Meinung nach genial. Leider bringt das System am Ende auch viele Verlierer hervor.

Mein Rat an alle Absolventen: Die mindsquare ist hervorragend für den Start in den Job. Ihr habt hier ne super Lernkurve und vielleicht holt euch der Hokus Pokus auch langfristig ab. Falls nicht solltet ihr den Absprung zum Zeitpunkt X nicht verpassen. Ihr seid gefragte Experten am Markt und könnt woanders ein Stück vom Kuchen abgreifen. Mein Absprung folgt ebenfalls in kürze.

Allen eine Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch!

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WiWi Gast

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Ich kenne die Firma nicht, komme nicht aus der Branche und kann zum Ganzen nix sagen.

Sich hier als Unternehmensvertreter und Mitarbeiter mit Klarnamen hinzustellen und auf die Fragen und Kritik so ausführlich einzugehen, finde ich aber beachtlich. Das sieht man relativ selten.

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WiWi Gast

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Erstmal ein frohes neues Jahr allen Lesern!

Ich möchte nochmal kurz etwas zum Thema Wochenbericht ergänzen, da das für mich ein Herzensthema ist.

Erstmal vorneweg, auch wenn einige vielleicht eine andere Erwartungshaltung haben: Niemand ist verpflichtet in seinem Wochenbericht über persönliche Dinge zu reflektieren, über die er im Moment vielleicht nicht sprechen möchte. Es ist, wie so häufig im Leben, komplett freiwillig. Ich hatte auch schon Mitarbeiter, die gesagt haben "Passt für mich im Moment nicht einen Bericht zu schreiben, wann anders vielleicht gerne wieder" und das ist auch in Ordnung. Derjenige schickt dann einfach ein kurzes "Stundenreporting", wie viel er letzte Woche gearbeitet hat (und dem Kunden in Rechnung gestellt werden kann), was er kommende Woche vor hat dem Kunden in Rechnung zu stellen und gut ist. Mit fakturierten Stunden verdienen wir schließlich unser Geld und die nicht zu erfassen wäre auch irgendwie blanker Wahnsinn.

Viel wichtiger und wofür ich den Wochenbericht so liebe ist aber der "individuelle Teil". Ich schreibe z.B. jede Woche auf, wofür ich in der Woche besonders dankbar bin. Das können mal Dinge sein, wie eine erfolgreiche Schulung beim Kunden oder auch Kleinigkeiten, wie eine entspannte Heimfahrt im Zug. Warum passt das für mich? Naja, wer mich kennt weiß, mangelende Demut und eine gute Portion Übermut gehören bei Troostiboy einfach dazu. Da schadet es nicht, sich auch für die kleinen Dinge im Leben dankbar zu zeigen. Das ist eine ganz persönliche Maßnahme, die bei mir konkret dazu geführt hat, dass ich mit meinem Alltag (beruflich und privat) zufriedener bin und mir auch bewusster bin, wie gut ich es hab.
Zusätzlich kriegt ich noch jede Woche ein Feedback darauf von meinem Teamleiter. Das ist quasi das "I-Tüpfelchen". Für mich persönlich ist erstmal das wichtigste, dass ich mir diese Gedanken mache. Denn der Wochenbericht ist für mich da.

Andere Fragen sind bei mir z.B. "Was waren meine größten Erkenntnisse in der vergangenen Woche?" oder "Was waren Frustrationen in der letzten Woche?". Wie gesagt, für mich primär zur eigenen Reflexion, aber ein Feedback meines Teamleiters hilft auch hierbei.

Und was in den Wochenbericht reinkommt und was nicht, das entscheide nur ich. Wer dazu noch weitere Rückfragen hat, kann sich jederzeit bei mir melden. XING, Insta, sonst was. Ihr findet mich ;-)

Viele Grüße

Alex Troost

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WiWi Gast

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Eine EOA ist übrigens eine ergebnisorientierte Aufgabenbeschreibung, falls sich das mal jemand fragt.

Aber ich verstehe nicht, warum es üblich ist dass die Geschäftsführung die Assistenzen heiratet. Das ist kein Einzelfall.

antworten
WiWi Gast

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Dass EOA Ergebnisorientierte Aufgabenbeschreibung heißt ist doch allgemein bekannt. Mindsquare hat sich dass ja nicht selbst ausgedacht. Da eben nach Leading Simple von Boris Grundl geführt wird, sollte es auch nicht wundern, dass die Antwort bei Google auf Seite 1 zu finden ist.

Bei uns im Unternehmen ist rechte Hand vom Chef auch die Frau, daher kann ich nicht beurteilen ob das Regel oder Ausnahme. Ich habe aber kein Bock darauf, dass der Arbeitgeber in meinem Privatleben rumschnüffelt, weshalb mich das Privatleben vom Chef genauso wenig interessiert.

antworten
WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 12.01.2020:

Dass EOA Ergebnisorientierte Aufgabenbeschreibung heißt ist doch allgemein bekannt. Mindsquare hat sich dass ja nicht selbst ausgedacht. Da eben nach Leading Simple von Boris Grundl geführt wird, sollte es auch nicht wundern, dass die Antwort bei Google auf Seite 1 zu finden ist.

Bei uns im Unternehmen ist rechte Hand vom Chef auch die Frau, daher kann ich nicht beurteilen ob das Regel oder Ausnahme. Ich habe aber kein Bock darauf, dass der Arbeitgeber in meinem Privatleben rumschnüffelt, weshalb mich das Privatleben vom Chef genauso wenig interessiert.

Als Assistentin die neu anfängt in so einer Firma sollte derjenigen dann auch klar sein was die nächsten Schritte sind. Ich hab schon in einigen Unternehmen gearbeitet und in keinem Unternehmen wurde so sehr in das Privatleben eingegriffen wie hier. Die Wochenberichte zielen aber darauf ab möglichst viel vom Consultant zu erfragen. Aber machen wir uns nichts vor. Es gibt kaum jemanden der seinen Freundeskreis zuhause aufrecht erhalten konnte. Wie soll das denn auch gehen wenn ich in der Woche nur in Hamburg bin. Irgendwann rufen die Freunde eben nicht mehr an, hab ja eh nie Zeit.

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WiWi Gast

Mind Square Young-Professional-Programm - Einstellungstest, Anforderungen

Hi,

ich bins mal wieder, Robert, euer mindsquare Mitarbeiter.

Erst einmal lieben Dank für die neuen Impulse dieses Threads. Ich finds immer wieder schön wie beliebt dieser Thread ist und dass ich hier viel Gelegenheit habe Dinge über die mindsquare zu erzählen. Erst auf der letzten Weihnachtsfeier (Mitte Dezember) kamen neue Mitarbeiter auf mich zu und meinte dass dieses Forum und was Alex und ich hier so schreiben dazu beitragen hätte, dass sie bei uns eingestiegen sind. Nun, das ist zwar nicht direkt mein Ziel, aber eintolles Ergebnis ist es dennoch. Also los gehts!

Für alle die hier einsteigen und die letzten 6 Seiten nicht gelesen haben:

Herzlichen Glückwunsch. Hier haben wir seit Monaten das Beispiel was passiert, wenn der Arbeitgeber einfach nicht mehr zum Mitarbeiter gepasst hat und er deswegen sauer ist. Leider passiert das jedem Unternehmen mal - auch uns. Das wird es zukünftig auch noch geben.

Tatsächlich geht das aber auch anders - und das ist der Fall der am öfter eintritt.

Einer meiner Mitarbeiter hat unseren Bereich letztes Jahr verlassen und ist zu seinem Kunden gewechselt. Das war eigentlich schon recht früh absehbar, dass das passieren wird. Der Kunde und unser Mitarbeiter haben einfach zueinander gepasst wie die Faust aufs Auge.

Wir haben uns das Jahr über sehr transparent darüber unterhalten und dafür gesorgt, dass dem Mitarbeiter keine Steine im Weg liegen. Ich habe mich sogar mit dem Kunden, seinem zukünftigen Arbeitgeber, darüber unterhalten wie wir das am besten über die Bühne bekommen so, dass am Ende alle Seiten, besonders besagter Mitarbeiter, glücklich sind. Hat geklappt.

Ende Dezember habe ich diesen Mitarbeiter dann noch im Office und auf unserer Weihnachtsfeier getroffen. Wir haben uns (etwas angetrunken) in den Armen gelegen und über die letzten 2 Jahre philosophiert. Er dankte mir für die letzten 2 Jahre und ich dankte Ihm für seinen Einsatz und sagte ihm, dass hier immer eine offene Tür auf ihn wartet. Wir werden den ehemaligen Mitarbeiter auch weiter auf unsere Events einladen oder einfach so freundschaftlich was mit ihm unternehmen, denn er ist auch so ein richtig dufter Typ.

Falls du das liest lieber Ex-Mitarbeiter: Wir vermissen dich etwas :)

Fazit: Da war keiner sauer, da war niemand beleidigt oder angepisst. Als das klar war bestand der Fokus darin einen möglichst guten Exit für alle Parteien herzustellen ohne, dass dem Mitarbeiter irgendwelche Steine in den Weg gelegt werden.

So können Kündigungen auch laufen.

Ich bin seit 9 Jahren bei der mindsquare und hatte schon einige Mitarbeiter in meinen Teams. Beratungstypisch bleiben die meisten nicht bis zur Rente.

Es gibt bestimmt auch ehemalige Mitarbeiter die auf mich nicht gut zu sprechen sind. Zu den meisten meiner Ex-Mitarbeiter habe ich ein exzellentes Verhältnis. Wir quatschen noch oft über WhatsApp, Facebook, Treffen uns mal in Berlin oder haben sogar geschäftlich noch mit einander zu tun. Mit einigen Zocke ich ab und zu auch was. Und das zeigt mir, dass wir mit dem Wert "Freunde statt Kollegen" und unserer Personalarbeit gar nicht so daneben liegen.

Lieber Ex-Mitarbeiter hier im Forum: Mein Angebot steht weiterhin. Meld dich gern bei mir privat und ich lade dich auf einen guten Burger und ein paar Bierchen ein. Dann können wir mal in Ruhe über alles quatschen und du kannst dich mal total auskotzen bei mir. Das mach ich gern - schließlich haben wir uns bei deiner mindsquare Zeit auch immer richtig gut verstanden. Was hast du zu verlieren?

Liebe Grüße
Euer MS Mitarbeiter
Robert Richter

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WiWi Gast

Mind Square Young-Professional-Programm - Einstellungstest, Anforderungen

Also Beziehung in Unternehmen gibt es wohl überall, im DAX-Konzern, im Start-Up und anscheinend auch bei der mindsquare.
Insofern erstmal nichts besonderes.

Und was das Beraterleben angeht. Ich war selber 15 Jahre als Wirtschaftsprüfer unterwegs. Es ist natürlich eine ganz besondere Lebensart und nicht wie als Student, wo ich jeden Tag zu Hause rumhänge. Weiß aber auch jeder vorher, der sich dafür entscheidet. Die mindsquare scheint mit Teambuilding gegen die Einsamkeit des Beraterlebens anzugehen. Erstmal ja eine gute Idee.

An Robert und die ganzen anderen Mitarbeiter der mindsquare, die hier unter Klarnamen schreiben. Respekt für Eure Offenheit. Jeder halbwegs vernünftige Leser erkennt, wer hier nur ein Troll ist, der versucht zu provozieren. Lass auch davon nicht entmutigen.

Es zeigt sich, mindsquare ist sicher nicht ein Arbeitgeber für jeden, ich selbst hätte mit 2 Kindern inzwischen auch keinen Bock mehr drauf, aber ich kenne keinen Arbeitgeber, der öffentlich so die "Hosen runterlässt". Respekt für Eure Offenheit! Fehlt in der heutigen Gesellschaft leider immer mehr. Weiter so!

antworten
WiWi Gast

Mind Square Young-Professional-Programm - Einstellungstest, Anforderungen

Geilster Thread aller Zeiten, gerade eine ganze Vorlesung lang hier durchgelesen. Sollte jeder Student kennen.
Noch geiler als der unermüdliche Kampf der mindsquare-Mitarbeiter gegen die anonymen Hater anzuposten ist wirklich die Frage, warum Leute Lebenszeit damit verbringen, offensichtliche Falschangaben über einen (ehemaligen) Arbeitgeber ins Netz zu posten.

Nicht rumheulen, sprecht die Leute persönlich an und atmet dann mal alle tief durch. Bier trinken hilft. Was man als Student hier noch Leuten beibringen muss...

Grüße aus dem Audimax in Karlsruhe

Tom

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WiWi Gast

Mind Square Young-Professional-Programm - Einstellungstest, Anforderungen

Robert suggeriert ja er kenne den Mitarbeiter und wisse was da vorgefallen ist. Wieso klärt ihr das nicht unter euch oder lasst uns wenigstens komplett daran teilhaben? Scheint zumindest interessant zu sein.

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WiWi Gast

Mind Square Young-Professional-Programm - Einstellungstest, Anforderungen

Hallo Tom,

das Leben als Consultant ist Fluch und Segen zugleich. Auf der einen Seite ist das fachliche super spannend auf der anderen Seite kann dich das permanente Reisen fertig machen. Und ich rede hier von einem Leben auf der Autobahn und in Hotels über mehrere Jahre. Das kann man als Student nicht zu 100% nachempfinden, da man es selber durchlebt haben muss. Da hilft dann am Ende tatsächlich nur noch das von dir angesprochene Bier um die Einsamkeit in den Hotels zu verkraften. Folgend gehe ich gerne auf deine Punkte ein.

Hier kam schon häufiger die Frage auf warum Leute anonym posten. Es ist nicht wirklich was neues im Internet anonym aufzutreten. Für die (Ex-)Mitarbeiter resultiert daraus ja erst einmal auch keinerlei Vorteil. Generell verlaufen Kündigungen nicht immer so wie von Robert beschrieben. Es gibt ehemalige Mitarbeiter die wegen absoluter Nichtigkeiten von der mindsquare verklagt wurden oder versucht wurde den ehemaligen Mitarbeitern das Leben auf andere Art und Weise schwer zu machen. Ich würde am liebsten Beispiele bringen, bin mir aber nicht sicher ob das erlaubt ist. Es sind schließlich vertrauliche Interna. Daher belasse ich es erst einmal dabei. Die Geschichten machen in einer kleinen Firma die Runde und so sind die Leute einfach vorsichtig um nicht in die Vergeltungsmaschinerie der mindsquare zu geraten. Hinweis: Bei mindsquare sind nicht alle so entspannt wie Robert, da werden im Zweifel andere Seiten aufgefahren. Und dann wird nicht zum Burger mit Bier sondern zum Amtsgericht eingeladen.

Thema Hater: Es handelt sich bei den meisten negativen Posts nicht um Hate-Posts. Hier sind ehemalige Mitarbeiter einfach nur enttäuscht worden und zählen negative Aspekte auf, die du von der mindsquare niemals direkt gesagt bekommst bzw. die erst einmal verschwiegen oder beschönigt werden. Die meisten Absolventen wissen halt einfach direkt nach der Uni nicht was der Standard in dem Business ist und was nicht. Daher hat die mindsquare fast ausschließlich Neueinstellungen von Hochschulabsolventen. Wenn ich mir die letzten Seiten hier einmal durchlese werden doch fast immer die gleichen Dinge wieder und wieder erwähnt und kritisiert.

  1. Gehalt ist nicht gerade berauschend -> Stimmt, und hat nichts mit haten zu tun. Ist durch die neue Gehalts-Funktion bei Xing nun auch offiziell von externer Seite confirmed. Mindsquare zahlt halt unterdurchschnittlich.

  2. Firmenwagen-Modell ist schlecht -> Stimmt und wieder kein hate zu erkennen. Es ist halt nicht üblich, dass du die 1% versteuerst UND dann auch noch die Leasingrate übernimmst. Tom, frage mal in deinem Bekanntenkreis ob jemand schon einmal was von so einer Firmenwagen Regel gehört hat. Ich glaube das ist in Deutschland einmalig.

  3. Es werden keine Verpflegungsmehraufwände gezahlt -> Hier gehts halt um viel Geld Tom und zwar genau um 24€ pro Tag. Das summiert sich aufs Jahr. Vermutlich ist es auch einmalig in Deutschland, dass eine Firma diese nicht bezahlt. Wenn jemand eine Firma kennt, die keine Verpflegungsmehraufwände zahlt gerne hier nennen. Ich lasse mich gerne vom Gegenteil überzeugen.

  4. Reisezeit = Keine Arbeitszeit -> Auch das stimmt.

  5. Interne Stunden werden nicht vergütet -> Stimmt.

Wie du siehst Tom, es sind Dinge die einfach angesprochen werden damit Bewerber sehen worauf sie sich einlassen. Das hat nichts mit "hate" zu tun. Das ist einfach die absolute Wahrheit und Themen die hin und wieder etwas verschleiert werden. Kein hate, einfach nur Fakten :)

Viele Consultants sind daher einfach enttäuscht wenn sie realisieren was sie geben und was von der mindsquare zurück kommt abgesehen von Freunde statt Kollegen (Die genau so lange deine Freunde statt Kollegen sind bis du die Firma verlässt)

Die mindsquare hat aber auch tatsächlich viele Gute Seiten. Diese wurden durch Troosti und Robert ja auch schon ausführlich beschrieben. Bei mindsquare ist halt viel geil und vieles Mist.

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WiWi Gast

Mind Square Young-Professional-Programm - Einstellungstest, Anforderungen

+1 Danke Robert!

WiWi Gast schrieb am 14.01.2020:

Also Beziehung in Unternehmen gibt es wohl überall, im DAX-Konzern, im Start-Up und anscheinend auch bei der mindsquare.
Insofern erstmal nichts besonderes.

Und was das Beraterleben angeht. Ich war selber 15 Jahre als Wirtschaftsprüfer unterwegs. Es ist natürlich eine ganz besondere Lebensart und nicht wie als Student, wo ich jeden Tag zu Hause rumhänge. Weiß aber auch jeder vorher, der sich dafür entscheidet. Die mindsquare scheint mit Teambuilding gegen die Einsamkeit des Beraterlebens anzugehen. Erstmal ja eine gute Idee.

An Robert und die ganzen anderen Mitarbeiter der mindsquare, die hier unter Klarnamen schreiben. Respekt für Eure Offenheit. Jeder halbwegs vernünftige Leser erkennt, wer hier nur ein Troll ist, der versucht zu provozieren. Lass auch davon nicht entmutigen.

Es zeigt sich, mindsquare ist sicher nicht ein Arbeitgeber für jeden, ich selbst hätte mit 2 Kindern inzwischen auch keinen Bock mehr drauf, aber ich kenne keinen Arbeitgeber, der öffentlich so die "Hosen runterlässt". Respekt für Eure Offenheit! Fehlt in der heutigen Gesellschaft leider immer mehr. Weiter so!

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WiWi Gast

Mind Square Young-Professional-Programm - Einstellungstest, Anforderungen

WiWi Gast schrieb am 14.01.2020:

Hallo Tom,

das Leben als Consultant ist Fluch und Segen zugleich. Auf der einen Seite ist das fachliche super spannend auf der anderen Seite kann dich das permanente Reisen fertig machen. Und ich rede hier von einem Leben auf der Autobahn und in Hotels über mehrere Jahre. Das kann man als Student nicht zu 100% nachempfinden, da man es selber durchlebt haben muss. Da hilft dann am Ende tatsächlich nur noch das von dir angesprochene Bier um die Einsamkeit in den Hotels zu verkraften. Folgend gehe ich gerne auf deine Punkte ein.

Hier kam schon häufiger die Frage auf warum Leute anonym posten. Es ist nicht wirklich was neues im Internet anonym aufzutreten. Für die (Ex-)Mitarbeiter resultiert daraus ja erst einmal auch keinerlei Vorteil. Generell verlaufen Kündigungen nicht immer so wie von Robert beschrieben. Es gibt ehemalige Mitarbeiter die wegen absoluter Nichtigkeiten von der mindsquare verklagt wurden oder versucht wurde den ehemaligen Mitarbeitern das Leben auf andere Art und Weise schwer zu machen. Ich würde am liebsten Beispiele bringen, bin mir aber nicht sicher ob das erlaubt ist. Es sind schließlich vertrauliche Interna. Daher belasse ich es erst einmal dabei. Die Geschichten machen in einer kleinen Firma die Runde und so sind die Leute einfach vorsichtig um nicht in die Vergeltungsmaschinerie der mindsquare zu geraten. Hinweis: Bei mindsquare sind nicht alle so entspannt wie Robert, da werden im Zweifel andere Seiten aufgefahren. Und dann wird nicht zum Burger mit Bier sondern zum Amtsgericht eingeladen.

Thema Hater: Es handelt sich bei den meisten negativen Posts nicht um Hate-Posts. Hier sind ehemalige Mitarbeiter einfach nur enttäuscht worden und zählen negative Aspekte auf, die du von der mindsquare niemals direkt gesagt bekommst bzw. die erst einmal verschwiegen oder beschönigt werden. Die meisten Absolventen wissen halt einfach direkt nach der Uni nicht was der Standard in dem Business ist und was nicht. Daher hat die mindsquare fast ausschließlich Neueinstellungen von Hochschulabsolventen. Wenn ich mir die letzten Seiten hier einmal durchlese werden doch fast immer die gleichen Dinge wieder und wieder erwähnt und kritisiert.

  1. Gehalt ist nicht gerade berauschend -> Stimmt, und hat nichts mit haten zu tun. Ist durch die neue Gehalts-Funktion bei Xing nun auch offiziell von externer Seite confirmed. Mindsquare zahlt halt unterdurchschnittlich.

  2. Firmenwagen-Modell ist schlecht -> Stimmt und wieder kein hate zu erkennen. Es ist halt nicht üblich, dass du die 1% versteuerst UND dann auch noch die Leasingrate übernimmst. Tom, frage mal in deinem Bekanntenkreis ob jemand schon einmal was von so einer Firmenwagen Regel gehört hat. Ich glaube das ist in Deutschland einmalig.

  3. Es werden keine Verpflegungsmehraufwände gezahlt -> Hier gehts halt um viel Geld Tom und zwar genau um 24€ pro Tag. Das summiert sich aufs Jahr. Vermutlich ist es auch einmalig in Deutschland, dass eine Firma diese nicht bezahlt. Wenn jemand eine Firma kennt, die keine Verpflegungsmehraufwände zahlt gerne hier nennen. Ich lasse mich gerne vom Gegenteil überzeugen.

  4. Reisezeit = Keine Arbeitszeit -> Auch das stimmt.

  5. Interne Stunden werden nicht vergütet -> Stimmt.

Wie du siehst Tom, es sind Dinge die einfach angesprochen werden damit Bewerber sehen worauf sie sich einlassen. Das hat nichts mit "hate" zu tun. Das ist einfach die absolute Wahrheit und Themen die hin und wieder etwas verschleiert werden. Kein hate, einfach nur Fakten :)

Viele Consultants sind daher einfach enttäuscht wenn sie realisieren was sie geben und was von der mindsquare zurück kommt abgesehen von Freunde statt Kollegen (Die genau so lange deine Freunde statt Kollegen sind bis du die Firma verlässt)

Die mindsquare hat aber auch tatsächlich viele Gute Seiten. Diese wurden durch Troosti und Robert ja auch schon ausführlich beschrieben. Bei mindsquare ist halt viel geil und vieles Mist.

Hallo,
Mit viel Spannung habe ich das Forum hier gelesen, bevor ich bei mindsquare angefangen habe und folge dem nun noch unregelmäßig. den letzten Beitrag halte ich für Unfug, hier ist wohl jemand sauer, weil er für sich nicht das gefunden hat, was er gesucht hat ;-)
Hier kommt meine, ganz persönliche Meinung (ja als Mitarbeiter der mindsquare):

Gehalt ist nicht gerade berauschend -> Stimmt, und hat nichts mit haten zu tun. Ist durch die neue Gehalts-Funktion bei Xing nun auch offiziell von externer Seite confirmed. Mindsquare zahlt halt unterdurchschnittlich.

Hier spreche ich wie gesagt für mich. Nach dem Bachelor habe ich im ersten mindsquare Jahr knapp 52.000 € verdient. Meine Eltern wollten das kaum glauben, plus die Einarbeitung und die vielen weiteren Möglichkeiten, bin ich damit sehr zufrieden. Muss jeder entscheiden und auch auf dem Boden bleiben, denke ich. Bin da aber auch anders aufgewachsen?!

Firmenwagen-Modell ist schlecht -> Stimmt und wieder kein hate zu erkennen. Es ist halt nicht üblich, dass du die 1% versteuerst UND dann auch noch die Leasingrate übernimmst. Tom, frage mal in deinem Bekanntenkreis ob jemand schon einmal was von so einer Firmenwagen Regel gehört hat. Ich glaube das ist in Deutschland einmalig.

Das Modell scheint mir ganz normal, da ja auch Benzin komplett übernommen wird. Ich habe 2 Kollegen im Consulting (einer bei SAP direkt), die bezahlen einmal ähnlich, einmal mehr. Und in beiden anderen Modellen war die Auswahlmöglichkeit viel schlechter. Welche konkreten Modell kennst du denn? Bevor du hier Dinge behauptest, die definitiv nicht stimmen ;-)

Es werden keine Verpflegungsmehraufwände gezahlt -> Hier gehts halt um viel Geld Tom und zwar genau um 24€ pro Tag. Das summiert sich aufs Jahr. Vermutlich ist es auch einmalig in Deutschland, dass eine Firma diese nicht bezahlt. Wenn jemand eine Firma kennt, die keine Verpflegungsmehraufwände zahlt gerne hier nennen. Ich lasse mich gerne vom Gegenteil überzeugen.

Melde Dich mal bei mir, auch hier kann ich dir helfen :-) Ich glaube, so richtig viele Beratungen kennst du nicht, aber das ist ja nicht schlimm

Reisezeit = Keine Arbeitszeit -> Auch das stimmt.
Interne Stunden werden nicht vergütet -> Stimmt.

Auch richtig, in meinen knapp 3 Jahren bin ich noch nie gezwungen worden, interne Stunden zu machen. Die Entscheidung liegt bei mir. Und ich sehe, wo ich jetzt stehe und welche Verantwortungen mein Kollege bei der Konkurrenz mit 3 Buchstaben hat.

Zusammenfassend ist es doch wie immer, die Mehrzahl der Kollegen hier ist sehr glücklich, einzelne offensichtlich nicht :-)

PS: Wenn Du einer von den beiden Fällen in den letzten 3 Jahren bist, die vor Gericht gegangen sind, dann wissen wir ja tatsächlich wer du bist. Das finde ich aber nicht schlimm, viele Grüße von einem Ex-Kollegen und dir alles Gute!

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WiWi Gast

Mind Square Young-Professional-Programm - Einstellungstest, Anforderungen

WiWi Gast schrieb am 15.01.2020:

Hallo Tom,

das Leben als Consultant ist Fluch und Segen zugleich. Auf der einen Seite ist das fachliche super spannend auf der anderen Seite kann dich das permanente Reisen fertig machen. Und ich rede hier von einem Leben auf der Autobahn und in Hotels über mehrere Jahre. Das kann man als Student nicht zu 100% nachempfinden, da man es selber durchlebt haben muss. Da hilft dann am Ende tatsächlich nur noch das von dir angesprochene Bier um die Einsamkeit in den Hotels zu verkraften. Folgend gehe ich gerne auf deine Punkte ein.

Hier kam schon häufiger die Frage auf warum Leute anonym posten. Es ist nicht wirklich was neues im Internet anonym aufzutreten. Für die (Ex-)Mitarbeiter resultiert daraus ja erst einmal auch keinerlei Vorteil. Generell verlaufen Kündigungen nicht immer so wie von Robert beschrieben. Es gibt ehemalige Mitarbeiter die wegen absoluter Nichtigkeiten von der mindsquare verklagt wurden oder versucht wurde den ehemaligen Mitarbeitern das Leben auf andere Art und Weise schwer zu machen. Ich würde am liebsten Beispiele bringen, bin mir aber nicht sicher ob das erlaubt ist. Es sind schließlich vertrauliche Interna. Daher belasse ich es erst einmal dabei. Die Geschichten machen in einer kleinen Firma die Runde und so sind die Leute einfach vorsichtig um nicht in die Vergeltungsmaschinerie der mindsquare zu geraten. Hinweis: Bei mindsquare sind nicht alle so entspannt wie Robert, da werden im Zweifel andere Seiten aufgefahren. Und dann wird nicht zum Burger mit Bier sondern zum Amtsgericht eingeladen.

Thema Hater: Es handelt sich bei den meisten negativen Posts nicht um Hate-Posts. Hier sind ehemalige Mitarbeiter einfach nur enttäuscht worden und zählen negative Aspekte auf, die du von der mindsquare niemals direkt gesagt bekommst bzw. die erst einmal verschwiegen oder beschönigt werden. Die meisten Absolventen wissen halt einfach direkt nach der Uni nicht was der Standard in dem Business ist und was nicht. Daher hat die mindsquare fast ausschließlich Neueinstellungen von Hochschulabsolventen. Wenn ich mir die letzten Seiten hier einmal durchlese werden doch fast immer die gleichen Dinge wieder und wieder erwähnt und kritisiert.

  1. Gehalt ist nicht gerade berauschend -> Stimmt, und hat nichts mit haten zu tun. Ist durch die neue Gehalts-Funktion bei Xing nun auch offiziell von externer Seite confirmed. Mindsquare zahlt halt unterdurchschnittlich.

  2. Firmenwagen-Modell ist schlecht -> Stimmt und wieder kein hate zu erkennen. Es ist halt nicht üblich, dass du die 1% versteuerst UND dann auch noch die Leasingrate übernimmst. Tom, frage mal in deinem Bekanntenkreis ob jemand schon einmal was von so einer Firmenwagen Regel gehört hat. Ich glaube das ist in Deutschland einmalig.

  3. Es werden keine Verpflegungsmehraufwände gezahlt -> Hier gehts halt um viel Geld Tom und zwar genau um 24€ pro Tag. Das summiert sich aufs Jahr. Vermutlich ist es auch einmalig in Deutschland, dass eine Firma diese nicht bezahlt. Wenn jemand eine Firma kennt, die keine Verpflegungsmehraufwände zahlt gerne hier nennen. Ich lasse mich gerne vom Gegenteil überzeugen.

  4. Reisezeit = Keine Arbeitszeit -> Auch das stimmt.

  5. Interne Stunden werden nicht vergütet -> Stimmt.

Wie du siehst Tom, es sind Dinge die einfach angesprochen werden damit Bewerber sehen worauf sie sich einlassen. Das hat nichts mit "hate" zu tun. Das ist einfach die absolute Wahrheit und Themen die hin und wieder etwas verschleiert werden. Kein hate, einfach nur Fakten :)

Viele Consultants sind daher einfach enttäuscht wenn sie realisieren was sie geben und was von der mindsquare zurück kommt abgesehen von Freunde statt Kollegen (Die genau so lange deine Freunde statt Kollegen sind bis du die Firma verlässt)

Die mindsquare hat aber auch tatsächlich viele Gute Seiten. Diese wurden durch Troosti und Robert ja auch schon ausführlich beschrieben. Bei mindsquare ist halt viel geil und vieles Mist.

Hallo,
Mit viel Spannung habe ich das Forum hier gelesen, bevor ich bei mindsquare angefangen habe und folge dem nun noch unregelmäßig. den letzten Beitrag halte ich für Unfug, hier ist wohl jemand sauer, weil er für sich nicht das gefunden hat, was er gesucht hat ;-)
Hier kommt meine, ganz persönliche Meinung (ja als Mitarbeiter der mindsquare):

Gehalt ist nicht gerade berauschend -> Stimmt, und hat nichts mit haten zu tun. Ist durch die neue Gehalts-Funktion bei Xing nun auch offiziell von externer Seite confirmed. Mindsquare zahlt halt unterdurchschnittlich.

Hier spreche ich wie gesagt für mich. Nach dem Bachelor habe ich im ersten mindsquare Jahr knapp 52.000 € verdient. Meine Eltern wollten das kaum glauben, plus die Einarbeitung und die vielen weiteren Möglichkeiten, bin ich damit sehr zufrieden. Muss jeder entscheiden und auch auf dem Boden bleiben, denke ich. Bin da aber auch anders aufgewachsen?!

Da wüsste ich gerne wie das möglich ist. Robert hat ja selber gesagt dass jeder bei 40k startet und INNERHALB von 2 Jahren NACH DEM YP auf auf 50k kommt mit quartalsweisen Steigerungen. So bist du nach einem Jahr maximal bei 45k und bekommst den Faktura Bonus ja nur wenn du optimal beginnst (Oktober) und dann das Folgejahr komplett fakturieren kannst. Daher sehr unwahrscheinlich. Und es gibt viele Variablen die stimmen müssen.

Firmenwagen-Modell ist schlecht -> Stimmt und wieder kein hate zu erkennen. Es ist halt nicht üblich, dass du die 1% versteuerst UND dann auch noch die Leasingrate übernimmst. Tom, frage mal in deinem Bekanntenkreis ob jemand schon einmal was von so einer Firmenwagen Regel gehört hat. Ich glaube das ist in Deutschland einmalig.

Das Modell scheint mir ganz normal, da ja auch Benzin komplett übernommen wird. Ich habe 2 Kollegen im Consulting (einer bei SAP direkt), die bezahlen einmal ähnlich, einmal mehr. Und in beiden anderen Modellen war die Auswahlmöglichkeit viel schlechter. Welche konkreten Modell kennst du denn? Bevor du hier Dinge behauptest, die definitiv nicht stimmen ;-)

Du sprichst von Benzin. Meines Wissens werden nur noch Diesel erlaubt sein. Nicht einmal ein Benzin Hybrid Fahrzeug. Ich kenne definitiv zwei weitere Firmenwagenmodelle und beide sind erheblich günstiger. OHNE Beteiligung an der Leasingrate sondern nur Beschränkung auf einen maximalen Listenpreis. Aber Benziner auf eine Zuzahlung möglich.

Es werden keine Verpflegungsmehraufwände gezahlt -> Hier gehts halt um viel Geld Tom und zwar genau um 24€ pro Tag. Das summiert sich aufs Jahr. Vermutlich ist es auch einmalig in Deutschland, dass eine Firma diese nicht bezahlt. Wenn jemand eine Firma kennt, die keine Verpflegungsmehraufwände zahlt gerne hier nennen. Ich lasse mich gerne vom Gegenteil überzeugen.

Melde Dich mal bei mir, auch hier kann ich dir helfen :-) Ich glaube, so richtig viele Beratungen kennst du nicht, aber das ist ja nicht schlimm

JEDE andere Beratung zahlt dir die Verpflegungsmehraufwände. Wenn ich anderen davon erzähle wie das hier läuft. dann lachen die mich aus und können das kaum glauben. Uns wird immer gesagt holt euch das von der Steuer wieder. Das was da dann aber wieder kommt ist aber ein Bruchteil von dem was wir bei direkter Auszahlung bekommen würden.

Reisezeit = Keine Arbeitszeit -> Auch das stimmt.
Interne Stunden werden nicht vergütet -> Stimmt.

Auch richtig, in meinen knapp 3 Jahren bin ich noch nie gezwungen worden, interne Stunden zu machen. Die Entscheidung liegt bei mir. Und ich sehe, wo ich jetzt stehe und welche Verantwortungen mein Kollege bei der Konkurrenz mit 3 Buchstaben hat.

Fakturierst du Fachbereichstage? Q-Events? Strategietage? MCA? LCA? Viele wurden von meinem Teamleiter als verpflichtend angegeben. Daher heißt es VORfakturieren UND die Reisezeit noch einplanen die mitunter mehrere Stunden sein kann.

Zusammenfassend ist es doch wie immer, die Mehrzahl der Kollegen hier ist sehr glücklich, einzelne offensichtlich nicht :-)

PS: Wenn Du einer von den beiden Fällen in den letzten 3 Jahren bist, die vor Gericht gegangen sind, dann wissen wir ja tatsächlich wer du bist. Das finde ich aber nicht schlimm, viele Grüße von einem Ex-Kollegen und dir alles Gute!

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WiWi Gast

Mind Square Young-Professional-Programm - Einstellungstest, Anforderungen

Gott, wie oft will der Kerl noch über das firmenwagenmodel und die Verpflegungsmehraufwendung jammern?

Bei uns können wir uns auch einen Dienstwagen holen aber erst ab einer bestimmten Position und dann nur bestimmte Modelle die wir auch selbst bezahlen dürfen. Da fällt ein a5 schon raus. Den gibt es nur für Abteilungsleiter und höher.

Wir bekommen zwar Verpflegungsmehraufwendung ausgezahlt aber wir sind auch in der IGMetal.

Lasst euch nicht unterkriegen. Der hat nur Trennungsschmerz.

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WiWi Gast

Mind Square Young-Professional-Programm - Einstellungstest, Anforderungen

Was macht das mit dir Robert wenn du solche Aussagen ließt? Welche Maßnahmen möchtest du ergreifen um nicht mehr in der Verteidigungsposition zu sein? Und wo ist dein Wochenbericht?

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WiWi Gast

Mind Square Young-Professional-Programm - Einstellungstest, Anforderungen

Moin zusammen,

als ich das gelesen habe, ist es mir eiskalt den Rücken heruntergelaufen.

"Fakturierst du Fachbereichstage? Q-Events? Strategietage? MCA? LCA? Viele wurden von meinem Teamleiter als verpflichtend angegeben. Daher heißt es VORfakturieren UND die Reisezeit noch einplanen die mitunter mehrere Stunden sein kann."

Es tut mir leid, dass du solche Erfahrungen gemacht hast. Hier ist definitiv etwas in der Kommunikation schief gelaufen was so nicht passieren darf. Da hat dein Teamleiter wohl etwas nicht ganz richtig verstanden, falsch kommuniziert oder es ist falsch bei dir angekommen. Solche Fehler können immer passieren, einfach weil es menschlich ist. Leider haben solche Fehler ab und an auch mal große Konsequenzen. Und dass du in Folge dessen unglücklich warst und dich ein stückweit genötigt gefühlt hast ist definitiv eine Konsequenz die niemand beabsichtigt hat.
Grundsätzlich gilt "Alles kann, nichts muss". Eine Philosophie die ich selbst sehr vertrete. Jeder hat die Möglichkeit alles zu machen was er machen will. Muss aber nicht. Wer schnell Karriere machen will, kann das. Wer nach 40h kein Bock mehr hat, ist auch top. Problematisch wird es aber, wenn dann von sich auf andere geschlossen wird und das mindset auftritt, wenn ich schnell Karriere gemacht hab, müssen die anders das auch machen. Das ist falsch.
Fachbereichstage/Strategieevents (ist ja meist das gleiche) und Q-Events sind zu 100% freiwillig. Wer Bock drauf hat, sollte seine Stunden halt vorarbeiten. Wem diese Events nicht so Spaß machen, soll lieber seine normale Arbeit machen und gut ist. Es ist allgemein scheiße Meetings zu haben, wo welche nur da sind, weil sie müssen. Hier gilt also: komplett freiwillig. Nichtsdestotrotz freuen sich natürlich alle, wenn möglichst viele dabei sind. Es ist halt auch viel spaßiger eine Weihnachtsfeier mit 300 Leuten zu haben als mit 10.
Zu MCA/LCA (ich pack auch mal allgemein Fortbildungstage dazu) gilt Ähnliches. Niemand muss irgendwelche Fortbildungsveranstaltungen machen. Zumal es ja auch pure Zeitverschwendung wäre, jemand zu einer Fortbildung zu zwingen. Derjenige lernt ja eh nichts, wenn er/sie nicht will. Kenn ich leider aus eigenen Schulungen, die ich beim Kunden gehalten habe und man als Dozent direkt gemerkt hat, wer was lernen wollte und wer von seinen Chef den Auftrag bekommen hat. Allerdings gilt natürlich auch, von nichts kommt nichts. Wenn ich das Ziel habe, Manager zu werden, ist es wahrscheinlich sinnvoll eine Management Academy zu besuchen :) Und ja, für einige Management Rollen ist die MCA auch Voraussetzung. Aber auch hier gilt, alles kann nichts muss. Wer aber Bock auf die MCA/LCA hat, schreibt einmal ein Motivationsschreiben an seinen TL, warum er/sie da gerne dran teilnehmen will. Wofür ist das gut? Einmal um für sich selbst zu reflektieren, ob man das wirklich will oder ob es sich nur gut anhörte man einmal beim Besuch in der Klosterpforte lecker gegessen hat (Gestern nochmal da gewesen. War schon wieder mega lecker. Hab aber auch gehört, dass nicht alle das Essen so feiern wie ich..). Neben der Selbstreflexion wird dieses Motivationsschreiben aber auch genutzt, wenn nach der Anfangseuphorie die Motivation auch mal nachlässt (bekanntlich unter dem Namen Phase 2/3). Hier möchte der TL nochmal die eigenen Beweggründe für die MCA aufzeigen, warum man sich dafür überhaupt gemeldet hat. Denn wer sich dafür anmeldet, von dem wird halt auch erwartet, dass er sie auch besucht.

Also zusammengefasst: Alles kann nichts muss. Weil aber auch alles kann und viele das auch nutzen, schwebt ein unterschwelliges Erfolgsdenken mit, was sich gegenseitig motiviert nochmal besser zu werden. Für die die das aber gar nicht vorhaben, kann das zu einem Gefühl von Gruppenzwang kommen, was langfristig zu einem schlechten Gefühl führt. Wohin das führt, hast du ja jetzt auch merken müssen. Realistisch betrachtet, glaube ich nicht, dass du nochmal zu uns zurück kommen wirst, weshalb ich dir viel Erfolg auf deinem Weg wünsche, in einem Tempo, was für dich passend ist.
Für alle anderen, die das lesen (egal ob schon angefangen, oder noch am überlegen): Niemand muss solche Sachen machen. Sollte der TL so ein Gefühl vermitteln, ist das entweder unbeabsichtigt, oder falsch. In solchen Fällen gilt es das einfach anzusprechen. Jeder TL wurde dahingehend ausgebildet, Feedback anzunehmen und ist auch dankbar dafür.

Von daher
Beste Grüße
Steffen

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WiWi Gast

Mind Square Young-Professional-Programm - Einstellungstest, Anforderungen

An Karneval bin ich in Bielefeld um mir die Funkemariechen am Willy hat gebrannt Platz aus der Nähe anzuschauen. Vielleicht trifft man ja den einen oder anderen Maschinenpriester vor Ort. Also freuen würde ich mich auf jeden Fall nicht!

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WiWi Gast

Mind Square Young-Professional-Programm - Einstellungstest, Anforderungen

Sehe ich es richtig, dass alle Trainees die gleiche Zertifizierung (ABAP) ablegen und es keine Spezialisierung wie BW gibt?

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WiWi Gast

Mind Square Young-Professional-Programm - Einstellungstest, Anforderungen

WiWi Gast schrieb am 02.02.2020:

Sehe ich es richtig, dass alle Trainees die gleiche Zertifizierung (ABAP) ablegen und es keine Spezialisierung wie BW gibt?

Zumindest alle Trainees in ihrem jeweiligen Bereich. Als SAP Trainees machen die TAW12 (ABAP Entwickler), alle Salesforceler machen ADM201 (Administrator) und alle MMSler machen wieder eine andere (ich ich gerade aber nicht kenne). So starten alle in ihrem Bereich mit dem gleichen Grundwerkzeugen. Danach kann sich aber jeder selbst dahin entwickeln wo er hin will. Dann kann nochmal eine BW-Zerti, Fiori, S4/Hana... Zerti nachgemacht werden. Zu Beginn lernen aber alle gleich. Grund dafür ist, dass in nahezu allen Bereichen auch mal ein Stück ABAP nötig ist. Außerdem wird durch die gleiche Ausbildung jedem der Wechsel zwischen den Fachbereichen vereinfacht. Sollte jemand später z.B. keine Lust mehr auf HR-Prozesse haben sondern lieber Logistik, ist das fachlich kein großes Problem.

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WiWi Gast

Mind Square Young-Professional-Programm - Einstellungstest, Anforderungen

WiWi Gast schrieb am 03.02.2020:

Sehe ich es richtig, dass alle Trainees die gleiche Zertifizierung (ABAP) ablegen und es keine Spezialisierung wie BW gibt?

Zumindest alle Trainees in ihrem jeweiligen Bereich. Als SAP Trainees machen die TAW12 (ABAP Entwickler), alle Salesforceler machen ADM201 (Administrator) und alle MMSler machen wieder eine andere (ich ich gerade aber nicht kenne). So starten alle in ihrem Bereich mit dem gleichen Grundwerkzeugen. Danach kann sich aber jeder selbst dahin entwickeln wo er hin will. Dann kann nochmal eine BW-Zerti, Fiori, S4/Hana... Zerti nachgemacht werden. Zu Beginn lernen aber alle gleich. Grund dafür ist, dass in nahezu allen Bereichen auch mal ein Stück ABAP nötig ist. Außerdem wird durch die gleiche Ausbildung jedem der Wechsel zwischen den Fachbereichen vereinfacht. Sollte jemand später z.B. keine Lust mehr auf HR-Prozesse haben sondern lieber Logistik, ist das fachlich kein großes Problem.

Bei dem Level der Beratungsqualität der Mindquare ist das kein Problem, ja. Ordentliche Berater brauchen Jahre, um wirkliches Expertenwissen in ihrem Modul aufzubauen & geben diesen Mehrwert an den Kunden weiter.
Bei der Mindsquare kann der ABAP Berater locker zwischen EWM und FICO hin und herspringen, alles kein Problem hauptsache man kann's dem Kunden irgendwie fakturieren.

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WiWi Gast

Mind Square Young-Professional-Programm - Einstellungstest, Anforderungen

Hallo liebe WiWi Treff Community,

schön, dass es mal wieder ein paar Fragen gibt, welche ich gern, sofern ich kann, beantworten möchte. Also legen wir los!

Machen alle Consultants die gleiche Zerti oder gibt es da Spezialisierungen?
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Im Endeffekt hat dies mein Vorredner schon richtig erfasst. Bei der Bewerbung gehen wir einfach davon aus, dass unsere neuen Mitarbeiter noch keine intensive Ausbildung in SAP oder Salesforce haben.

Entsprechen werden innerhalb des Young Professional Programmes erst mal Grundlagen(!) mit ABAP oder Salesforce gelegt und alle Young Professionals machen innerhalb der ersten 5 Wochen eine ABAP oder Salesforce Admin Zertifizierung.

Warum?
Ganz einfach: Das sind Grundlagen. ABAP brauchst du quasi in jedem SAP Modul. Selbst wenn du Security machst oder BI / BW ist es hilfreich sich mit den SAP Datenstrukturen, Tabellen, Werkzeugen usw. auszukennen und ABAP Code zumindest lesen zu können.
Im Salesforce Bereich ist das etwas einfacher: Da gibt es einfach noch nicht so viele Module und Technologien wie in SAP.

Anschließend kommt die Spezialisierung durch unsere Fachbereiche. Hier bekommst du dann eine Spezialausbildung für den jeweiligen Bereich für den du dich interessierst. D.h. du hast z.B. auch die Möglichkeit in unserem Analytics Bereich zu starten und hier eine BW / BI Zerti zu machen (Bin da nicht so fit drin, also verzeiht mir wenn ich das Wording durcheinander bringe).

Innerhalb des ersten halben Jahres gilt es dann eine weitere Zertifizierung in deiner Spezialdisziplin zu machen.

Das coole daran: Du bist nicht für ewig an diese Spezialisierung verhaftet. D.h. du kannst auch Problemlos die Spezialisierung und den Fachbereich innerhalb deiner Karriere bei uns ändern. Es kommt häufiger vor, bei mir selbst auch, dass die Leute feststellen "Ach das Thema XYZ hätte ich mir anders vorgestellt!" oder "Eigentlich würde ich lieber XYZ machen!". Kein Problem! Du kannst ohne Probleme die Spezialisierung wechseln. Gut, dass du vorher die Grundausbildung gemacht hast und quasi überall reinspringen kannst.

Selbst wenn du von SAP nach Salesforce wechseln willst bieten wir interne Ausbildungsprogramme innerhalb der Arbeitszeit dafür an. Haben wir auch schon mehrfach mit Consultants gemacht - als Leiter des Salesforce Bereiches freu ich mich natürlich immer über diese Gelegenheit ;)

Warum schreibe ich über Ex-Mitarbeiter hier nicht mehr Details?
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Es kam weiter oben die Frage hoch, warum ich nicht mehr Details über ehemalige Mitarbeiter schreibe und wann / wie / warum Trennungen auch mal nicht gut verlaufen sind.

Nun da sind wir wieder beim Thema "Integrität", "Freunde statt Kollegen" und der Differenzierung zwischen Person und Sache.

Was meine ich damit?
Es kommt nicht häufig vor, aber ab und zu schon. Wenn wir uns dumm verhalten oder ein Mitarbeiter sich nicht entsprechend unseren Werten verhält, dann muss ich reagieren. Diese Werte wie "Freunde statt Kollegen" haben wir nicht umsonst.

Das bedeutet ich bin nicht einverstanden mit dem Verhalten, dass dieser Mitarbeiter an den Tag legt oder mit Aktionen. Das bedeutet NICHT, dass ich diesen Mitarbeiter nicht leiden kann! Im Gegenteil. Oftmals kann ich die Leute sehr gut verstehen und komme privat sehr gut mit den Leuten klar. Würde ich solche Mitarbeiter treffen hätte ich überhaupt kein Problem damit mich mit denen zu unterhalten oder ein Bierchen mit denen zu trinken.

Trennung Person - Sache.

Integrität und Freunde statt Kollegen bedeutet für mich auch, dass ich nicht öffentlich noch mehr Futter liefere um diese Person zu schädigen. Ich rede öffentlich nicht schlecht über diese Personen, da es ja auch nicht um die Person geht sondern um die Sache. Den ehemaligen Mitarbeiter öffentlich zu diffamieren würde nur auf mein Geltungsbedürfnis oder mein Ego einzahlen und hätte ansonsten ausschließlich negative Effekte.

Selbst anonym - wer möchte schon, dass seine Schmutzwäsche hier im Internet verbreitet wird. Zumal viele mindsquare Mitarbeiter auch wissen wer sich hier im Forum rumtreibt.

Ich kann natürlich nichts dagegen machen, wenn das anders herum passiert - z.B. wenn ein ehemaliger Mitarbeiter sich nicht an diese Prinzipien hält. Das gibt mir aber noch lange nicht das recht Gleichem mit Gleichem zu vergelten auch, wenn mein Ego dies gern mal tun würde ;)

Wie läuft das als neuer Mitarbeiter mit frischer Ausbildung im Projekt?
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Damals...vor dem Krieg...als ich anfing war es tatsächlich so: Du machst ein paar Wochen Ausbildung und dann ab ins Projekt. Schlimmstenfalls wirst du als Senior verkauft und dann heißt es "Kämpf um dein Überleben!"

Heute, zum Glück, sieht die Sache schon anders aus.
Nach der Ausbildung gibt es erst mal eine Learning on the Job Phase. Da gehts du unfakturiert mit einem Senior eine Weile mit ins Projekt um zu lernen und ihm über die Schulter zu schauen. Der Kunde bezahlt dies auch nicht (es sei denn er will unbedingt).

Anschließend werden junge Mitarbeiter als Junioren in Teams gesteckt, wo mehrere Mitarbeiter arbeiten. Der Prozess sieht vor, dass besonders bei neuen Mitarbeitern die Reisezeit eine bestimmte Grenze nicht überschreiten soll und dass diese Mitarbeiter nicht allein ins Projekt geschickt wird.

Da wir inzwischen viele Projekte als Festpreisprojekte machen hat sich auch die Frage der "Faktura" erledigt, da man dem Kunden ein Ergebnis verkauft und kein Body-Leasing betreibt. So haben auch Neulinge genug Möglichkeiten sich gut einzuarbeiten udn zu lernen ohne den Senior mimen zu müssen.

Wie zufrieden sind unsere Kunden damit?
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Im letzten Jahr haben wir einen Net Promoter Score von > 75 erreicht. D.h. 75% unserer Kunden sind Fans von uns und haben uns auf einer Zufriedenheitsskala von 1 bis 10 eine 9 oder 10 gegeben.

So. Wer pfiffig ist könnte jetzt sagen "Ja klar, ihr fragt ja nur die Kunden wo ihr auch eine gute Antwort erwartet!" So leicht ist das aber leider nicht mehr ;)

Wir befinden uns grade Mitten im Zertifizierungsprozess für eine ISO9001 Zertifizierung. Das bedeutet es springen Auditoren bei uns rum und prüfen, ob wir uns an unsere eigenen Prozesse halten. Zu diesen Prozessen zählt auch eine sog. Kundenzufriedenheitsabfrage die bei jedem Kunden regelmäßig durchzuführen ist.

Wenn wir diese ISO9001 Zerti haben wollen, dann MÜSSEN wir uns an diesen Prozess halten, auch wenn wir wissen, dass wir vom Kunden vielleicht keine 9 oder 10 bekommen.

Tatsächlich ist das übelst hilfreich. Und wie immer, natürlich geht auch mal was zu Bruch und ein Projekt läuft scheisse. Kann vorkommen. Wichtig ist es aber, dass man sich mal transparent den Spiegel vorhält und das nicht irgendwie verschleiert sonst lernt man daraus ja nix und wird nie besser.

Ich hab auch schon als Berater, als Projektleiter und als Fachbereichsleiter Projekte verbockt. Und zwar so richtig. Dennoch bin ich mindsquare Partner geworden und die Kundenzufriedenheit in meinem Bereich steigt stetig Jahr für Jahr. Im letzten Jahr haben wir bei 180 Abfragen einen NPS von 70% erreicht. Sicherlich habe ich mich bei einer miesen Bewertung auch scheisse gefühlt - wichtig ist aber daraus zu lernen und es beim nächsten Mal besser zu machen. Dann klappt es auch mit glücklichen Kunden :)

So liebe WiWi'ler
Ich freue mich über mehr solch interessanter Fragen. Ich wünsch euch eine erfolgreiche Woche und man sieht sich bei der nächsten großen mindsquare Feier ;)

Liebe Grüße
Euer mindsquare Mitarbeiter
Robert Richter

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