DieManager von Morgen WiWi-TReFF.de - Zeitung & Forum für Wirtschaftsstudium & Karriere
Berufseinstieg: Wo & WieMindsquare

Re: Mind Square Young-Professional-Programm - Einstellungstest, Anforderungen

Autor
Beitrag
WiWi Gast

Mind Square Young-Professional-Programm - Einstellungstest, Anforderungen

Hi,

ich mag dich auch :)

Danke für dein Feedback! Ein paar Gedanken von mir dazu.

Sicherlich weiß ich nicht zu 100% was in meinem Team vor sich geht. Das möchte ich auch gar nicht alles wissen. Nicht nur, dass es unmöglich für mich wäre dies hinzubekommen, es ist einfach auch nicht mein Wunsch, dass dies Wirklichkeit wird. Wäre ja schrecklich. Wir haben so viele tolle Persönlichkeiten bei uns, ich mag tatsächlich jeden einzelnen aus dem Team und der MS (sofern Ich die Person noch kenne ;) ) sehr sehr gern. Nicht immer hat man einen guten Tag, nicht immer gefallen mir Entscheidungen und nicht immer muss die Arbeit Spaß machen. Jeder hat das Recht Dinge kritisch zu hinterfragen, einen schlechten Tag zu haben oder außerhalb des "Auges von Mordor!" Dinge zu tun. Ich will ja keinen Orwell'schen Überwachungsstaat hier aufbauen (Auch wenn das Endziel, der Aufbau eines Terrorregimes und die Führung durch Angst und Terror natürlich bleibt) :)

Das mit der "Schuld" und "Verantwortung" habe ich am Anfang auch so gesehen. Ich denke, dass hier ein Misverständnis vorliegt. Was verstehe ich darunter?

Nehmen wir mal an du bist in einem Projekt und du machst einen dicken Fehler, GoLive geht in die Hose, Kunde sauer, mindsquare verliert viel Geld.

Nach dem Prinzip Schuld würde man doch folgendermaßen vorgehen: "Ah wer war das? Ah der da! Gut, jetzt rechtfertige dich! An den Pranger mit dir!" In solchen Situationen hast du die schlaflosen Nächte, machst dir Sorgen, musst für den Scheiss gradestehen während sich alle anderen Beteiligten davonschleichen und denken "Gott sei Dank hat der es grade abbekommen!". Du gehst oder fliegst. Kunde sauer, Mitarbeiter verschlissen, mindsquare sauer. Keiner hat gewonnen.

Das Prinzip Verantwortung greift anders. Als Consultant bist du in einem Team sicherlich nicht allein für den gesamten Projekterfolg verantwortlich. Da gibt es ja auch noch mehr Menschen. Du bist dafür verantwortlich, dass du dein bestes innerhalb deines Einflussbereiches gibt. Natürlich passieren Fehler, auch mal fiese Fehler. Wie sollte damit umgegangen werden?

Du wirst nicht an den Pranger gestellt. Du solltest jederzeit die Möglichkeit haben und die Verantwortung dafür übernehmen, dass Risiken oder "Oh scheisse!" Situationen gemeldet werden. An deinen Projektleiter, Teamleiter, Fachbereichsleiter usw. Diese werden dir nicht die Schuld in die Schuhe schieben sondern versuchen die Situation zu verstehen und mit dir eine Lösung aus deinem Dilemma erarbeiten. Deine Verantwortung besteht also darin dies zu melden, deine Kollegen und Kunden nicht im Stich zu lassen und unabhängig davon, wer es verursacht hat an einer gemeinsamen Lösung des Problems zu arbeiten. Kunde nur noch halb sauer, mitarbeiter nicht verschlissen sondern Selbstwert aufgebaut, mindsquare nicht sauer.

Ich habe im Laufe meines Beraterlebens schon so einige Projekte in den Sand gesetzt. Ich wurde noch nie dafür zur "Rechenschaft" gezogen. Genau so halte ich es auch mit meinen Mitarbeitern.

Zum Thema Werte.
Wer sind wir, dass wir deine Werte beurteilen und bewerten? Deine Werte machen dich aus. Das bist quasi du und was dir wichtig ist. Verstellen hilft nichts. Agierst du dauerhaft gegen deine Werte wirst du automatisch unglücklich. Garantiert. Hast du einen Teamleiter, der deine Werte bewertet und bei Werten die ihm nicht passen negative Konsequenzen drohen, dann hat dein TL seinen Job nicht verstanden und du kannst dich an deinen FBL, an Timm (unseren Personalchef) oder an eine andere Führungskraft wenden, der du vertraust.

Es gibt Werte über die gibt es keine Diskussion. z.B. sind die mindsquare Werte wie "Freunde statt Kollegen" oder "Integrität" nichts für einen Mitarbeiter, dann wird es wirklich Zeit, dass sich dieser Mitarbeiter mal überlegt warum er bei uns nicht woanders arbeitet (und ob er das überhaupt will).

Es sollte jederzeit möglich sein, dass du mit deinem TL über deine Werte offen sprichst.
Ich hab ja oben schon geschrieben, damals wurde mein Wertekonstrukt stark durch "Freiheit, Spaß, Herausforderungen" geprägt. Einer Meiner Werte damals war auch einfach "Geld!". Ich wollte möglichst viel und schnell verdienen. War ok, ich habe mit meinem TL und mit Patrick Höfer (Geschäftsführer) darüber gesprochen. Sehr sehr viel. Was hats gebracht? Ich habe einfach eine Perspektive bekommen, wie ich dazu komme diesen Wert auszuleben. Inzwischen, nach 9 Jahren kontinuierlicher Gehaltserhöhungen, ist mir dieser Wert nicht mehr so wichtig, da ich für mich auf einem Wohlfühlstandard angekommen bin.

Also trau dich! Sprich mit deinem TL darüber, wenn dir was nicht passt oder wenn deine Werte für dich noch nicht erfüllt werden. Es gibt für alles eine Lösung! Reagiert dein TL scheisse, dann wende dich an die nächst höhere Instanz (Eskalier das hoch). Und behalte im Kopf, deine Werte sind nicht besser oder schlechter als die Werte anderer. Jeder Wert hat einen Grund und eine Daseinsberechtigung. Wir können nur schauen, ob wir deinen Werten gerecht werden können und wenn ja, wie :)

Danke dir für dein Feedback!
Lass uns beim Q-Event ein bischen unter uns quatschen, ein Bierchen trinken, wenn du magst!

Liebe Grüße
Rob

antworten
WiWi Gast

Mind Square Young-Professional-Programm - Einstellungstest, Anforderungen

Robert, kurzes Update: der EOA-Workshop ist übrigens kein running Gag mehr. EOA wird jetzt auch schon im YPP erklärt, bzw. unter 4 Augen mit dem Teamleiter. Aber ich tatsächlich wurde es echt langweilig als ich erfahren habe, was EOA bedeutet und es eben nicht "Elefanten ohne Arme" heißt.

Zu dem Thema Schuld hab ich auch noch die beiden Highlights von mir. Ich hatte relativ am Anfang die Aufgabe eine Oberfläche zu bauen auf der einige Sachen gruppiert angezeigt werden. Da ich fachlich (ich bin ehrlich) zu der Zeit eine Null war, hatte das nicht wie gewollt funktioniert. Dreifach geschachtelte For-Schleifen, die mit kleiner Menge funktioniert habe, unter Realbedingungen aber völlig kaputt gingen. Jetzt war der Tag, wo es dem Kunden präsentiert werden sollte, zusammen mit anderen Features. Am Morgen 2h vor dem Meeting kam auf, dass es unter Realbedingungen nicht geht und ich hatte kein Plan was ich machen sollte. Was war die Reaktion? Einer der Projektleiter, der eigentlich das Meeting hätte halten sollen, hat sich mit mir (einem einfachen kleinen Entwickler) hingesetzt und wir haben zusammen das ganze umgestellt. Das Meeting war damit versaut, weil das Feature nicht rechtzeitig fertig wurde. Aber das wars dann auch. Der Projektleiter und keiner der anderen im Projekt hatte auch nur eine Sekunde den Gedanken daran verschwendet mir die Schuld zu geben, stattdessen haben wir alle einfach das Problem behoben. Da hab ich das erste mal gelernt, dass es keine Schuld gibt... Und warum man Maps nutzen sollte statt geschachtelter For-Schleifen :) Robert, damit meinte ich übrigens dich..

Ein anderes mal (später) war ich als Entwickler in einem Kundenprojekt. Durch Unachtsamkeit, fehlendes Wissen,... Habe ich auf dem Produktivsystem bei 20.000 Kontakten die Sprache gelöscht, wie Vertriebler sie kontaktieren sollten. Unwiderruflich! (Oder nur für 10.000€). Das war auch ein "Oh scheiße!"-Moment. Ich habe dann mit meinem Projektleiter gesprochen. Natürlich hatte er keinen Luftsprung gemacht, aber er hatte mich auch nicht dafür abgekackt. Wir haben geschaut ob wir es rückgängig machen konnten und als wir gemerkt haben, dass es nicht geht, hat er als PL (also mein Vorgesetzer) die Verantwortung übernommen und mit dem Kunden telefoniert. Ende vom Lied. Ich hatte keine negativen Konsequenzen befürchten müssen, dafür aber gelernt, worauf ich beim nächsten mal drauf achten sollte. Ok, der Kunde war jetzt auch nicht wirklich pissig, sondern hatte es mit Humor genommen. Aber auch bei einem Kunden, der anders reagiert hätte, hätte ich nicht mit Ärger rechnen müssen.

Beste Grüße
Steffen

antworten
WiWi Gast

Mind Square Young-Professional-Programm - Einstellungstest, Anforderungen

Ich feiere es immer noch wie ganze Fachbereiche in den Sand gesetzt werden weil jemand Management studiert hat. Lang lebe der neue König!

antworten
WiWi Gast

Mind Square Young-Professional-Programm - Einstellungstest, Anforderungen

Guten Morgen zusammen,

Ich bin's mal wieder, Alex Troost. Habe hier vor ein paar Monaten schon meine "Laufbahn" bei mindsquare erzählt. Meine Güte, hier geht’s ja wieder rund. Verantwortung, Schuld, EOA, irgendwelche Fachbereiche, die angeblich im Sand sind. Inzwischen haben wir hier teilweise ein Detaillevel erreicht, was zumindest mich als Bewerber nicht mehr abgeholt hätte.
Und leider scheint es hier auch im Interesse mancher zu sein, bewusst mindsquare zu schaden und dafür möglichst viele zusammenhangslose Halbwahrheiten darzustellen.
Vielleicht etwas zur Einordnung für die Leute, die sich wirklich für mindsquare interessieren:
Als ich 2014 bei mindsquare angefangen habe, gab es fünf Fachbereiche. Inzwischen sind wir bei vierzehn Stück, ich komm' mit dem Zählen nicht mehr hinterher. Mindsquare wächst wahnsinnig schnell.
Ein Fachbereich sind zwischen 1 und 40 Mitarbeiter, die ein bestimmtes IT-Themenfeld bearbeiten. Also z.B. haben wir einen Fachbereiche, der alles rund um Druckformulare beherrscht, einer der sich auf Business-Intelligence-Lösungen spezialisiert hat, einen für Personalsoftware, und und und.
Und natürlich verändern sich diese Fachbereiche laufend. Mindsquare gibt es seit 12 Jahren, in der Zeit ist z.B. im Personalbereich der Trend stark in Richtung Cloudlösungen gegangen. Natürlich habe sich unsere Fachbereiche auch darauf ausgerichtet, so dass wir heute insgesamt 3 Fachbereiche im Personalumfeld haben.
So verändern sich alle Fachbereiche laufend, Mitarbeiter wechseln zwischen Fachbereichen, der fachliche Fokus verschiebt sich, und und und. Und natürlich läuft es mal besser und mal schlechter. Ich kann mich aber nicht entsinnen, dass mal irgendein Fachbereich zugemacht hätte. Selbst krasse Marktveränderungen und Umstrukturierungen wurden durchlebt und wir sind gestärkt daraus hervor gegangen. Noch nie hatte mindsquare so viele Mitarbeiter wie jetzt. Noch nie hatte mindsquare so viel Umsatz wie jetzt. Da frage ich mich, wenn wir laut der Meinung einiger Vorposter nur ein Karnevalsverein sind, haben wir dann einfach nur unendlich Glück? :-) Ich bin jedenfalls wahnsinnig stolz inzwischen seit 5 Jahren Teil dieses Erfolgsgeschichte zu sein. Wer weiß, wo uns die Reise noch hinführt! Bin wahnsinnig gespannt.
Und mit absoluter Sicherheit machen auch wir bei mindsquare dabei mal Fehler. Das ist ganz normal und gehört zu unserer Kultur. In meinem fünf Jahren bei mindsquare waren es immer die Momente, in denen ich große Fehler gemacht hab, aus denen ich gelernt hab. Aber all diese Fehler machen wir in dem Interesse, nach unseren CoreValues die Unternehmung zu gestalten. Also selber zu lernen, ein freundschaftliche Verhältnis zueinander zu pflegen, das Beste für die Kunden zu wollen, und und und. Also jo, mit Sicherheit baue ich auch mal Kacke, aber dann lerne ich daraus und weiß, wie ich es beim nächsten Mal besser machen kann.

Und wie immer gilt, wenn ihr Fragen habt und etwas aus erster Hand erfahren wollte, gerne mich oder Robert oder wen auch immer bei XING, Facebook, Insta oder ähnlichem anschreiben und wir freuen uns, wenn wir Euch weiterhelfen können!

Viele Grüße aus Bielefeld

Alex Troost

antworten
WiWi Gast

Mind Square Young-Professional-Programm - Einstellungstest, Anforderungen

WiWi Gast schrieb am 23.07.2019:

Guten Morgen zusammen,

Ich bin's mal wieder, Alex Troost. Habe hier vor ein paar Monaten schon meine "Laufbahn" bei mindsquare erzählt. Meine Güte, hier geht’s ja wieder rund. Verantwortung, Schuld, EOA, irgendwelche Fachbereiche, die angeblich im Sand sind. Inzwischen haben wir hier teilweise ein Detaillevel erreicht, was zumindest mich als Bewerber nicht mehr abgeholt hätte.
Und leider scheint es hier auch im Interesse mancher zu sein, bewusst mindsquare zu schaden und dafür möglichst viele zusammenhangslose Halbwahrheiten darzustellen.
Vielleicht etwas zur Einordnung für die Leute, die sich wirklich für mindsquare interessieren:
Als ich 2014 bei mindsquare angefangen habe, gab es fünf Fachbereiche. Inzwischen sind wir bei vierzehn Stück, ich komm' mit dem Zählen nicht mehr hinterher. Mindsquare wächst wahnsinnig schnell.
Ein Fachbereich sind zwischen 1 und 40 Mitarbeiter, die ein bestimmtes IT-Themenfeld bearbeiten. Also z.B. haben wir einen Fachbereiche, der alles rund um Druckformulare beherrscht, einer der sich auf Business-Intelligence-Lösungen spezialisiert hat, einen für Personalsoftware, und und und.
Und natürlich verändern sich diese Fachbereiche laufend. Mindsquare gibt es seit 12 Jahren, in der Zeit ist z.B. im Personalbereich der Trend stark in Richtung Cloudlösungen gegangen. Natürlich habe sich unsere Fachbereiche auch darauf ausgerichtet, so dass wir heute insgesamt 3 Fachbereiche im Personalumfeld haben.
So verändern sich alle Fachbereiche laufend, Mitarbeiter wechseln zwischen Fachbereichen, der fachliche Fokus verschiebt sich, und und und. Und natürlich läuft es mal besser und mal schlechter. Ich kann mich aber nicht entsinnen, dass mal irgendein Fachbereich zugemacht hätte. Selbst krasse Marktveränderungen und Umstrukturierungen wurden durchlebt und wir sind gestärkt daraus hervor gegangen. Noch nie hatte mindsquare so viele Mitarbeiter wie jetzt. Noch nie hatte mindsquare so viel Umsatz wie jetzt. Da frage ich mich, wenn wir laut der Meinung einiger Vorposter nur ein Karnevalsverein sind, haben wir dann einfach nur unendlich Glück? :-) Ich bin jedenfalls wahnsinnig stolz inzwischen seit 5 Jahren Teil dieses Erfolgsgeschichte zu sein. Wer weiß, wo uns die Reise noch hinführt! Bin wahnsinnig gespannt.
Und mit absoluter Sicherheit machen auch wir bei mindsquare dabei mal Fehler. Das ist ganz normal und gehört zu unserer Kultur. In meinem fünf Jahren bei mindsquare waren es immer die Momente, in denen ich große Fehler gemacht hab, aus denen ich gelernt hab. Aber all diese Fehler machen wir in dem Interesse, nach unseren CoreValues die Unternehmung zu gestalten. Also selber zu lernen, ein freundschaftliche Verhältnis zueinander zu pflegen, das Beste für die Kunden zu wollen, und und und. Also jo, mit Sicherheit baue ich auch mal Kacke, aber dann lerne ich daraus und weiß, wie ich es beim nächsten Mal besser machen kann.

Und wie immer gilt, wenn ihr Fragen habt und etwas aus erster Hand erfahren wollte, gerne mich oder Robert oder wen auch immer bei XING, Facebook, Insta oder ähnlichem anschreiben und wir freuen uns, wenn wir Euch weiterhelfen können!

Viele Grüße aus Bielefeld

Alex Troost

Ja moin, lasst euch davon nicht runterziehen. Solche Leute gibt es überall. Glückwunsch nochmals zum Abschluss deines Triathlons mein Guter!

antworten
WiWi Gast

Mind Square Young-Professional-Programm - Einstellungstest, Anforderungen

Hallo Alex,

vielen Dank, dass du dich wieder meldest. Wie sieht denn die Personalfluktuation bei euch gerade im Vergleich zu den letzten Jahren aus? Es ist leider häufiger so, dass in Beratungen diese sehr hoch ist und ich bin an einem stetigen Arbeitsumfeld interessiert.

Viele Grüße aus Regensburg
Mike

antworten
WiWi Gast

Mind Square Young-Professional-Programm - Einstellungstest, Anforderungen

Guten Abend Mike,

Danke für Deine Frage. Auch hier möchte ich die natürlich gerne offen beantworten, habe dafür gerade das aktuelle Personalreporting offen. Wir stehen aktuell bei 14% Fluktuation. Was heißt jetzt diese Zahl?
14% der Mitarbeiter, die vor einem Jahr bei mindsquare gearbeitet haben, sind heute nicht mehr da. Das ist für die Beratungsbranche ein sehr guter Wert. Beratungsfirmen liegen sonst bei bis zu 30%.
Aber wir wären nicht mindsquare, wenn uns diese 14% gut genug wären. Unser Ziel ist es unter 10% zu kommen. Also wie immer sehr ambitioniert, aber ich glaube dran. Eben genau wie unsere Wachstumsziele. Sind immer sehr ambitioniert, klappt aber verrückterweise seit 12 Jahren.

Zum Vergleich der Fluktuationszahlen der letzten Jahre habe ich keine genauen Zahlen vorliegen. Die Fluktuation war schon mal höher, war auch schon mal geringer. Ich würde behaupten wir pendeln zwischen 15 und 5 % in den 5 Jahren, die ich da bin. Da kann Dir aber Timm im Zweifel genaueres sagen.

Ich selbst kann sagen, von den 13 Leuten, die mit mir 2014 im Traineeprogramm angefangen haben, sind noch 8 bei mindsquare, was nach 5 Jahren ein großartiger Wert ist und auch etwas ist, was mir sehr viel Halt in der Firma gibt. Treffen uns auch nach wie vor regelmäßig zu "Revival"-Treffen und es ist so ein bisschen Klassenkameradenfeeling, wenn wir uns treffen.

Also ja, es gibt eine gewisse Stetigkeit in den Personen um mich herum. Trotzdem finde ich wichtig, auch für Deine Erwartungshaltung an den Beratungsberuf, dass Beratung eben immer eine gewisse "Unstetigkeit" mitbringt.
Ein wechselndes Projekt, ein anderes Projektteam, neue Kunden, neue Themen, und so weiter. Nie so weit, dass es mich gestört hat, ich fand die Abwechslung immer sehr aufregend und habe viel gelernt, aber es ist eben auch nicht jeden Tag das Gleiche. Zumindest bei mir :-)

Meld Dich gerne bei weiteren Fragen und ansonsten viele Grüße ins schöne Regensburg in der Oberpfalz. Ich bin als großer Fan des Freistaates in der ganzen mindsquare bekannt und freue mich über jedes neue Gesicht aus der Region;-)

Alex Troost

antworten

Artikel zu Mindsquare

Bain-Karriereprogramm »Red Carpet« für Berufseinsteiger

Bain-Karriereprogramm "Red Carpet": Von oben aufgenommen betritt eine Business-Frau gerade einen roten Teppich.

Das neue Karriereprogramm „Red Carpet“ der Strategieberatung Bain & Company unterstützt Studenten beim Berufseinstieg. Ob Wirtschaftswissenschaftlerin oder Wirtschaftswissenschaftler im ersten Semester, Jurist im Staatsexamen oder Psychologiestudentin im Master: Das Karriereprogramm „Red Carpet“ richtet sich an Studierende aller Fachrichtungen und Semester.

Studie: Hochschulabsolventen starten erfolgreich ins Berufsleben

Berufsstart: Ein Vogel landet im Getümmel.

Die Arbeitslosenquote liegt sowohl für Fachhochschul- als auch für Universitätsabsolventen mit traditionellen Abschlüssen – Diplom, Magister, Staatsexamen - nach einem Jahr bei 4 Prozent. Bachelors sind sogar noch seltener arbeitslos (3 Prozent, FH bzw. 2 Prozent Uni). Das zeigt die aktuelle Absolventenstudie des HIS-Instituts für Hochschulforschung (HIS-HF).

Broschüre: Startklar - Tipps und Infos für Uni-Absolventen

Berufseinstieg: Ein Lego-Männchen steht am Start in einem Labyrint.

Wie gelingt der Start in den Beruf am besten? Hilfestellung leistet die Broschüre »Startklar«, die vom Informationszentrum der deutschen Versicherer ZUKUNFT klipp + klar neu aufgelegt wurde. Uni-Absolventen finden dort nützliche Tipps, wie sie ihrem Traumjob näher kommen.

Millenials mit Angst um Arbeitsplatz durch holprigen Berufsstart

Eine Frau klettert - wie nach dem Berufseinstieg - in einer Halle nach oben.

Die Generation Y, der zwischen 1980 und 1999 Geborenen, ist durch Probleme beim Berufseinstieg geprägt. Die Konsequenzen sind ein Gefühl der Unsicherheit und Angst um den Arbeitsplatz. Die unter 35-Jährigen Millenials denken zudem überwiegend individualistisch, zeigt eine von der Hans-Böckler-Stiftung geförderte Studie.

Bildung auf einen Blick 2016: Start ins Berufsleben funktioniert

Blick auf Berufseinstieg: Der Gesichtsausschnitt einer Frau mit Auge und Augenbraue.

Die aktuelle OECD-Studie „Bildung auf einen Blick 2016“ bestätigt: Die deutsche Erwerbslosenquote liegt in allen Bildungsbereichen unter dem OECD-Durchschnitt. Das berufliche Bildungssystem in Deutschland beweist seine Stärke durch den reibungslosen Übergang von der Ausbildung in den Beruf. Der Bericht zeigt, wer einen Studienabschluss ergreift, hat einen Gehaltsvorteil von mehr als 50 Prozent. Im Ländervergleich sind in Deutschland besonders MINT-Studiengänge beliebt.

Vitamin-B beim Berufseinstieg der Königsweg

Eine goldene selbstgebastelte Krone symbolisiert die kostbaren Beziehungen beim Berufseinstieg.

Hochschulabsolventen, die über persönliche Kontakte ihre erste Stelle finden, erzielen höhere Gehälter, haben bessere Aufstiegschancen und bleiben diesem Arbeitgeber länger treu, so lautet das Ergebnis einer Absolventenbefragung vom Bayerischen Staatsinstitut für Hochschulforschung.

JobTrends 2017: Gute Jobaussichten für Wirtschaftswissenschaftler

Screenshot: Jobtrends-Studie 2017 von Kienbaum und Staufenbiel.

Was Berufseinsteiger im Jahr 2017 wissen müssen, dem ist die JobTrends-Studie von Staufenbiel und Kienbaum nachgegangen. Personaler checken Bewerbungen oft nur in maximal fünf Minuten. In nur sechs Prozent der Fälle googlen Entscheider den Namen der Bewerber. Punkten können Absolventen beim Berufseinstieg eher mit Praxiserfahrung als mit einem guten Studienabschluss. Beim Gehalt können Berufseinsteiger aktuell fünf bis zehn Prozent mehr heraushandeln.

Junge Menschen starten immer später ins Berufsleben

Ein Gemälde an einer geschlossenen Garage von Menschen, die in einer Kneipe sitzen und der Schrift:...what else?!

Anteil der Erwerbstätigen unter den jungen Menschen im Alter von 15 bis 29 Jahren von April 1991 bis Mai 2003 deutlich von 63% auf 48% gesunken.

McKinsey-Fellowship: Einstiegsprogramm Marketing & Sales für Studenten

Ein Mann geht mit großen Schritten an einem Graffiti mit dem Inhalt: Good vorbei.

Hochschulabsolventen mit ersten Berufserfahrungen und Interesse an Marketing und Vertrieb können sich ab sofort für das Marketing & Sales Fellowship von der Unternehmensberatung McKinsey & Company bewerben. Der neue Jahrgang des Programms startet zum 1. Oktober 2017 in Düsseldorf, München oder Köln. Die Bewerbung ist bis zum 23. April 2017 möglich.

Berufseinstieg: Stipendiaten fordern bessere Digitalausbildung im Studium

Einstieg, Enter, Berufseinstieg,

Die Digitalisierung ist längst nicht mehr aufzuhalten. Um auf dem zukünftigen Arbeitsmarkt bestehen zu können, sollten junge Talente während des Studiums darauf vorbereitet werden. Fähigkeiten in der Analyse großer Datenmengen, Webanalysen und Programmierung zu besitzen, sehen Toptalente für den Berufseinstieg als zentral an. Das ergeben die neuen Ergebnisse der Umfrage „Most Wanted“ des Karrierenetzwerks e-fellows.net und der Unternehmensberatung McKinsey & Company.

Literatur-Tipp: Top-Karriere mit Staufenbiel Wirtschaftswissenschaftler

Handbuch-Staufenbiel Wirtschaftswissenschaftler 2010

Der erste Job soll top sein: Wer als Wirtschaftswissenschaftler nach der Uni durchstarten will, sollte auch Experte in Sachen Karriere, Bewerbung, Arbeitgeber und Einstiegsgehälter sein. Wie es mit Karriere und Jobeinstieg klappt, das zeigt zweimal im Jahr jeweils die aktuelle Ausgabe von »Staufenbiel Wirtschaftswissenschaftler«.

Unternehmen legen bei Absolventen am meisten Wert auf Praxiserfahrung

Eine blaue Mappe mit der weißen Aufschrift Bewerbung rechts oben in der Ecke, auf einem Hocker im Garten.

Die Hochschul-Recruiting-Studie 2014 der Jobbörse Jobware und der Hochschule Koblenz deckt die wichtigsten Einstellungskriterien auf. Die Unternehmen legen bei Absolventen am meisten Wert auf die Praxiserfahrung, den passenden Studiengang und Studienschwerpunkt.

So gelingt ein erfolgreicher Berufseinstieg

Berufseinstieg: Tipps zum Berufsstart

Der erste Arbeitstag steht bald an und die Nervosität steigt. Nach dem Studium beginnt nun ein weiterer Lebensabschnitt. Es ist eine völlig neue Welt mit anderen Spielregeln: Wie freundlich sind die Kollegen? Ist der Chef auch während der Arbeit nett? Was tun, wenn man eine Aufgabe nicht erledigen kann? Die besten Tipps für einen gelungenen Berufseinstieg!

OECD-Bildungsbericht 2014 - Rekordniveau bei Hochschulabschlüssen

Eine bunte Rechenmaschine für Kinder aus Holzkugeln.

In Deutschland erwerben mit 31 Prozent so viele wie nie einen Hochschulabschluss und ihre Jobaussichten sind perfekt. Nur 2,4 Prozent der Akademiker sind arbeitslos und sie verdienten 2012 mit einem Studium 74 Prozent mehr als ohne. Das geht aus dem aktuellen OECD-Bericht 2014 „Bildung auf einen Blick“ hervor.

6 Prozent mehr Hochschul­absol­venten im Jahr 2013

Eine undurchsichtige Tür mit dem angeklebten Papierschild Prüfung.

Im Prüfungsjahr 2013 erwarben rund 436 400 Absolventinnen und Absolventen einen Hochschul­abschluss an deutschen Hochschulen. In den Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften waren es insgesamt 139 756 Hochschul­absol­venten, von denen 80 529 einen Bachelorabschluss machten.

Antworten auf Re: Mind Square Young-Professional-Programm - Einstellungstest, Anforderungen

Als WiWi Gast oder Login

Forenfunktionen

Kommentare 507 Beiträge

Diskussionen zu Mindsquare

Weitere Themen aus Berufseinstieg: Wo & Wie