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VorstellungsgesprächScheinstudium

Re: Scheinstudium: Semesterticket trotz Job

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WiWi Gast

Re: Scheinstudium: Semesterticket trotz Job

Ob Betrug oder nicht, es gehört sich einfach nicht ein System so auszunutzen, wenn man die Kohle hat um sein Ticket auch regulär zu kaufen.

Extreme Spitzenverdiener, die sämtliche Steuerschlupflöcher ausnutzen um bloß keinen Cent Steuern zu viel zu bezahlen, auch wenn es legal ist, sind genauso verwerflich. Denn andere müssen darunter leiden, während sie von ihrem Handeln selbst keine Nachteile haben.

Ein schönes Beispiel sind auch immer wieder große TechKonzerne, die kaum Steuern zahlen, die Menschen die ihre Geräte herstellen ausnutzen und dabei fett verdienen. Alles legal, aber moralisch höchst verwerflich.

Aber wenn es hier im Forum schon bei einem Semesterticket anfängt, scheint ein solches Verhalten im Großen auch nicht mehr sonderlich überraschend.

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WiWi Gast

Re: Scheinstudium: Semesterticket trotz Job

WiWi Gast schrieb am 08.05.2018:

Weil der High-Potential nicht im Maybach gefahren wird und keinen Betrug riskiert weil es kein Betrug ist. Die Leute, die per Chaffeur transportiert werden, sind in den meisten Fällen Politiker wie z.B. Regierungsangehörige . Die machen das übrigens erst recht auf Staatskosten und haben -so glaube ich- überhaupt gar kein schlechtes Gewissen.
Der HP, wie du ihn dir vorstellst, weiss wie er Kosten minimiert (Threadthema) und u.a. damit seinen Gewinn maximiert. Wer das Kleingeld nicht ehrt....

WiWi Gast schrieb am 26.04.2018:

Ich erweitere deine Frage mal: Warum wird der High-Potential mit dem Spitzengehalt nicht von seinem Chauffeur im Maybach zur Arbeit gefahren und risikiert wegen ein paar Kröten stattdessen wegen Betruges angeklagt zu werden?

WiWi Gast schrieb am 26.04.2018:

Angeblich tummeln sich in diesem Forum immer die ganzen High-Potentials mit Spitzengehältern, da könnte man sich sein Ticket für den Nachverkehr auch ganz regulär kaufen, wenn man noch einen Funken Anstand hat.

Meine Güte, man muss aber auch nicht in jeder Lebenslage den Leuten beweisen, das bwl'er zurecht nicht gemocht werden...
Das ist kein cleverer Einkauf, sondern das ausnutzen eines Systems um dir einen Vorteil zu erschleichen, den du nicht brauchst und der dir nicht zusteht.

Klaust du auch Löffel, wenn du irgendwo auf ner Party eingeladen bist mit der Begründung, das du nicht erwischt wirst und es deine Kosten minimiert?

Eigentlich war es mir bis ich diesen Beitrag gesehen habe egal aber das ökonomische Prinzip befreit dich nicht davon dich wenigstens halbwegs Anständig zu verhalten. Ich hoffe das es in Zukunft richtig verfolgt wird und eine hohe Strafe kommt.

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WiWi Gast

Re: Scheinstudium: Semesterticket trotz Job

WiWi Gast schrieb am 27.03.2018:

Und übrigens: Frau Albigsteiger bemerkt zurecht, dass ein Studienplatz pro Semester zwischen 7.000 und 20.000 Euro kostet. Bei gut 200.000 Scheinstudenten sind das Milliardenkosten pro Jahr. Und da sind die ganzen Betrügereien bei Bafög, Kindergeld oder Semesterticket noch gar nicht drin, denn das bezahlt auch die Allgemeinheit.

Ein Scheinstudium ist kein Kavaliersdelikt, sondern ein schwerer Betrug. Eine Steuerhinterziehung von je 20.000 Euro über 5 Jahre würde einen hinter Gittern bringen. So sollte auch das Scheinstudium verurteilt werden.

Da sieht man mal wieder, dass man hier in Absurdistan ist. Die Kosten sind hanebüchen und der Umkehrschluss zu den Schäden in Milliardenhöhe absolut lächerlich. Ein Student der eingeschrieben ist, aber nicht hingeht, bezahlt seinen Semesterbeitrag, womit der Asta, Teile der Infrastruktur und das Semesterticket gedeckt werden. Die Zulagen von dem Staat für die Struktur (häufig alt und kaputt), Dozenten (zu wenige) und Lehrmittel (veraltet) werden gezahlt und kommen weiterhin bei der Uni an. Da der Student aber die Angebote der Uni - wie Seminare, Vorlesungen, Praktika, Mensa usw. - nicht nutzt, ist es ein Zugewinn für die Uni. Die Abnutzung durch den Scheinstudenten beträgt exakt 0.

Das Geld vom Staat wird unabhängig davon gezahlt, ob der Student Seminare besucht oder nicht. Damit wird also die Uni entlastet und die anderen Studenten profitieren sogar davon. Und genau deswegen hat auch die Uni überhaupt gar kein Interesse gegen Scheinstudenten vorzugehen!

Und zu dem Semesterticket: Ebenfalls haltloser Schwachsinn. Jeder der sich mal mit Gruppenverträgen z.B. Gruppenversicherungen beschäftigt hat weiß, das durch die Masse die relativen Kosten für den Einzelnen reduzieren (statistische Verteilung, Scale-up usw.). Auch hier ist es somit ein Zugewinn für den Studenten und die Uni.

Von schwerem Betrug zu sprechen, entbehrt jedweder Logik. Ist genau wie die Hochrechnungen von verminderter Wertschöpfung durch den vermeintlichen Fachkräftemangel. Aber davon müsste man was von Wirtschaft verstehen, was ihr ganzen Pseudos offensichtlich nicht tut.

Kleines Schmankerle am Rande: Ich arbeite Vollzeit und bin eingeschrieben als Student. Ich habe vor kurzem meine Einkommenssteuererklärung abgegeben und die Kosten für mein Zweitstudium mit angegeben - Semesterbeitrag, Rechnerteile usw. Nun habe ich ein Schreiben vom Finanzamt erhalten, aus dem die Kosten anerkannt wurden, in Folge Steuerrückzahlungen. Wenn das alles so unglaublich illegal wäre, dann wäre das wohl nicht passiert was.

Am Ende ist das hier eine theoretische Diskussion. Wieviele Leute wurden zu irgendwas verurteilt? Exakt 0 - kthxbye.

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WiWi Gast

Re: Scheinstudium: Semesterticket trotz Job

  1. Studienplätze orientieren sich an der Nachfrage. Sinkt die Nachfrage, werden Studienplätze gestrichen. Steigt sie, werden welche geschaffen. Ansonsten hätte das Land den Anstieg der Studienanfängerquote von 33% (2006) auf knapp 60% (2015) gar nicht bewältigen können.

  2. Ein Semesterbeitrag deckt die Kosten nicht einmal im Ansatz. Nicht einmal für das Semesterticket. Du kannst deine "Theorie" aber gerne mal einem ehrlichen Pendler erklären, der für ein Ticket den vollen Preis entrichten muss, der höher ist als der ganze Semesterbeitrag und ein Teil seiner Kosten auch noch daher rührt, dass andere sich ein verbilligtes Ticket ergaunern und so die Preise für reguläre Tickets hochtreiben. Im übrigen sind deine Ausführungen peinlich: Weniger Nutzer, weniger Fahrten, weniger Wagons, weniger Personal usw..

  3. Die gute alte Schmarotzer-Philoosophie - Der Flug nach New York fliegt doch sowieso und im besten Hotel in Manhatten ist doch ein Zimmer frei, dass gerade keiner nutzt, deswegen schade ich doch keinem, wenn ich es kostenlos nutze - ist kein Argument, sondern nur dumm.

  4. Dass es sich bei diesen Vorgängen um Straftaten handelt sagen Juristen., die hier mannigfaltig zitiert werden. Wir haben eindeutig rechtliche Aussagen und dutzende Zitate. Da es früher nur wenig Scheinstudenten gab, wurde es nicht konsequent verfolgt. Heute reden wir von Milliardenschäden pro Semester. Da wird es bald anders aussehen. Siehe auch die zitierte Frau Alibigsteiger von der CDU.

  5. Was du behauptest ist nett, aber bevor du deine Steuererklärung nicht gezeigt hast, unglaubwürdig. Ich kenne übrigens 1,2 Millionen verurteilte Scheinstudenten. Beweis mir das Gegenteil. Auf dem Niveau braucht man nicht zu diskutieren.

  6. Da solche Sachen wie Bafögbetrug oder Scheinstudium in der Regel mit Strafbefehlen erledigt werden, gibt es auch nur wenige Urteile, da die meisten Betrüger so clever sind, den Strafbefehl zu akzeptieren, bevor es in einer Verhandlung richtig heftig wird. Wurde hier aber alles schon geklärt. Einzelne Urteile wurden hier zitiert und mit Aktenzeichen benannt.

WiWi Gast schrieb am 08.05.2018:

WiWi Gast schrieb am 27.03.2018:

Und übrigens: Frau Albigsteiger bemerkt zurecht, dass ein Studienplatz pro Semester zwischen 7.000 und 20.000 Euro kostet. Bei gut 200.000 Scheinstudenten sind das Milliardenkosten pro Jahr. Und da sind die ganzen Betrügereien bei Bafög, Kindergeld oder Semesterticket noch gar nicht drin, denn das bezahlt auch die Allgemeinheit.

Ein Scheinstudium ist kein Kavaliersdelikt, sondern ein schwerer Betrug. Eine Steuerhinterziehung von je 20.000 Euro über 5 Jahre würde einen hinter Gittern bringen. So sollte auch das Scheinstudium verurteilt werden.

Da sieht man mal wieder, dass man hier in Absurdistan ist. Die Kosten sind hanebüchen und der Umkehrschluss zu den Schäden in Milliardenhöhe absolut lächerlich. Ein Student der eingeschrieben ist, aber nicht hingeht, bezahlt seinen Semesterbeitrag, womit der Asta, Teile der Infrastruktur und das Semesterticket gedeckt werden. Die Zulagen von dem Staat für die Struktur (häufig alt und kaputt), Dozenten (zu wenige) und Lehrmittel (veraltet) werden gezahlt und kommen weiterhin bei der Uni an. Da der Student aber die Angebote der Uni - wie Seminare, Vorlesungen, Praktika, Mensa usw. - nicht nutzt, ist es ein Zugewinn für die Uni. Die Abnutzung durch den Scheinstudenten beträgt exakt 0.

Das Geld vom Staat wird unabhängig davon gezahlt, ob der Student Seminare besucht oder nicht. Damit wird also die Uni entlastet und die anderen Studenten profitieren sogar davon. Und genau deswegen hat auch die Uni überhaupt gar kein Interesse gegen Scheinstudenten vorzugehen!

Und zu dem Semesterticket: Ebenfalls haltloser Schwachsinn. Jeder der sich mal mit Gruppenverträgen z.B. Gruppenversicherungen beschäftigt hat weiß, das durch die Masse die relativen Kosten für den Einzelnen reduzieren (statistische Verteilung, Scale-up usw.). Auch hier ist es somit ein Zugewinn für den Studenten und die Uni.

Von schwerem Betrug zu sprechen, entbehrt jedweder Logik. Ist genau wie die Hochrechnungen von verminderter Wertschöpfung durch den vermeintlichen Fachkräftemangel. Aber davon müsste man was von Wirtschaft verstehen, was ihr ganzen Pseudos offensichtlich nicht tut.

Kleines Schmankerle am Rande: Ich arbeite Vollzeit und bin eingeschrieben als Student. Ich habe vor kurzem meine Einkommenssteuererklärung abgegeben und die Kosten für mein Zweitstudium mit angegeben - Semesterbeitrag, Rechnerteile usw. Nun habe ich ein Schreiben vom Finanzamt erhalten, aus dem die Kosten anerkannt wurden, in Folge Steuerrückzahlungen. Wenn das alles so unglaublich illegal wäre, dann wäre das wohl nicht passiert was.

Am Ende ist das hier eine theoretische Diskussion. Wieviele Leute wurden zu irgendwas verurteilt? Exakt 0 - kthxbye.

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WiWi Gast

Re: Scheinstudium: Semesterticket trotz Job

Eine kleine Anmerkung zu deinem 6. Punkt:

In 90% aller Fälle werden die Anwälte raten, den Strafbefehl zu akzeptieren, weil im Urteilsverfahren fast immer höhere Strafen rauskommen und zusätzliche Kosten anfallen.

So zumindest meine Erfahrungen aus den Bafög-Fällen in Bayern. Dort dürften auch ca. 95% der Strafbefehle die Verfahren beenden. Allerdings will man da auch ein Exempel statuieren.

WiWi Gast schrieb am 08.05.2018:

  1. Studienplätze orientieren sich an der Nachfrage. Sinkt die Nachfrage, werden Studienplätze gestrichen. Steigt sie, werden welche geschaffen. Ansonsten hätte das Land den Anstieg der Studienanfängerquote von 33% (2006) auf knapp 60% (2015) gar nicht bewältigen können.

  2. Ein Semesterbeitrag deckt die Kosten nicht einmal im Ansatz. Nicht einmal für das Semesterticket. Du kannst deine "Theorie" aber gerne mal einem ehrlichen Pendler erklären, der für ein Ticket den vollen Preis entrichten muss, der höher ist als der ganze Semesterbeitrag und ein Teil seiner Kosten auch noch daher rührt, dass andere sich ein verbilligtes Ticket ergaunern und so die Preise für reguläre Tickets hochtreiben. Im übrigen sind deine Ausführungen peinlich: Weniger Nutzer, weniger Fahrten, weniger Wagons, weniger Personal usw..

  3. Die gute alte Schmarotzer-Philoosophie - Der Flug nach New York fliegt doch sowieso und im besten Hotel in Manhatten ist doch ein Zimmer frei, dass gerade keiner nutzt, deswegen schade ich doch keinem, wenn ich es kostenlos nutze - ist kein Argument, sondern nur dumm.

  4. Dass es sich bei diesen Vorgängen um Straftaten handelt sagen Juristen., die hier mannigfaltig zitiert werden. Wir haben eindeutig rechtliche Aussagen und dutzende Zitate. Da es früher nur wenig Scheinstudenten gab, wurde es nicht konsequent verfolgt. Heute reden wir von Milliardenschäden pro Semester. Da wird es bald anders aussehen. Siehe auch die zitierte Frau Alibigsteiger von der CDU.

  5. Was du behauptest ist nett, aber bevor du deine Steuererklärung nicht gezeigt hast, unglaubwürdig. Ich kenne übrigens 1,2 Millionen verurteilte Scheinstudenten. Beweis mir das Gegenteil. Auf dem Niveau braucht man nicht zu diskutieren.

  6. Da solche Sachen wie Bafögbetrug oder Scheinstudium in der Regel mit Strafbefehlen erledigt werden, gibt es auch nur wenige Urteile, da die meisten Betrüger so clever sind, den Strafbefehl zu akzeptieren, bevor es in einer Verhandlung richtig heftig wird. Wurde hier aber alles schon geklärt. Einzelne Urteile wurden hier zitiert und mit Aktenzeichen benannt.

WiWi Gast schrieb am 08.05.2018:

WiWi Gast schrieb am 27.03.2018:

Und übrigens: Frau Albigsteiger bemerkt zurecht, dass ein Studienplatz pro Semester zwischen 7.000 und 20.000 Euro kostet. Bei gut 200.000 Scheinstudenten sind das Milliardenkosten pro Jahr. Und da sind die ganzen Betrügereien bei Bafög, Kindergeld oder Semesterticket noch gar nicht drin, denn das bezahlt auch die Allgemeinheit.

Ein Scheinstudium ist kein Kavaliersdelikt, sondern ein schwerer Betrug. Eine Steuerhinterziehung von je 20.000 Euro über 5 Jahre würde einen hinter Gittern bringen. So sollte auch das Scheinstudium verurteilt werden.

Da sieht man mal wieder, dass man hier in Absurdistan ist. Die Kosten sind hanebüchen und der Umkehrschluss zu den Schäden in Milliardenhöhe absolut lächerlich. Ein Student der eingeschrieben ist, aber nicht hingeht, bezahlt seinen Semesterbeitrag, womit der Asta, Teile der Infrastruktur und das Semesterticket gedeckt werden. Die Zulagen von dem Staat für die Struktur (häufig alt und kaputt), Dozenten (zu wenige) und Lehrmittel (veraltet) werden gezahlt und kommen weiterhin bei der Uni an. Da der Student aber die Angebote der Uni - wie Seminare, Vorlesungen, Praktika, Mensa usw. - nicht nutzt, ist es ein Zugewinn für die Uni. Die Abnutzung durch den Scheinstudenten beträgt exakt 0.

Das Geld vom Staat wird unabhängig davon gezahlt, ob der Student Seminare besucht oder nicht. Damit wird also die Uni entlastet und die anderen Studenten profitieren sogar davon. Und genau deswegen hat auch die Uni überhaupt gar kein Interesse gegen Scheinstudenten vorzugehen!

Und zu dem Semesterticket: Ebenfalls haltloser Schwachsinn. Jeder der sich mal mit Gruppenverträgen z.B. Gruppenversicherungen beschäftigt hat weiß, das durch die Masse die relativen Kosten für den Einzelnen reduzieren (statistische Verteilung, Scale-up usw.). Auch hier ist es somit ein Zugewinn für den Studenten und die Uni.

Von schwerem Betrug zu sprechen, entbehrt jedweder Logik. Ist genau wie die Hochrechnungen von verminderter Wertschöpfung durch den vermeintlichen Fachkräftemangel. Aber davon müsste man was von Wirtschaft verstehen, was ihr ganzen Pseudos offensichtlich nicht tut.

Kleines Schmankerle am Rande: Ich arbeite Vollzeit und bin eingeschrieben als Student. Ich habe vor kurzem meine Einkommenssteuererklärung abgegeben und die Kosten für mein Zweitstudium mit angegeben - Semesterbeitrag, Rechnerteile usw. Nun habe ich ein Schreiben vom Finanzamt erhalten, aus dem die Kosten anerkannt wurden, in Folge Steuerrückzahlungen. Wenn das alles so unglaublich illegal wäre, dann wäre das wohl nicht passiert was.

Am Ende ist das hier eine theoretische Diskussion. Wieviele Leute wurden zu irgendwas verurteilt? Exakt 0 - kthxbye.

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WiWi Gast

Re: Scheinstudium: Semesterticket trotz Job

Niemand hat gesagt, dass ein reguläres Zweitstudium Betrug ist. Es geht hier um das Scheinstudium, das man nur beginnt, um sich Vorteile zu erschleichen und bei dem man niemals einen Abschluss wirklich anstrebt. Das ist, laut der Aussagen vieler renommierter Juristen, die aber alle schon verlinkt wurden, Betrug.

Wenn du ordnungsgemäß studierst, ist das doch kein Problem und das tust du, sonst hättest du keine Belege für das Finanzamt, oder? Alle Juristen hier nehmen nämlich explizit Bezug zum Scheinstudium. Keiner hat behauptet, dass du nicht Arbeiten und studieren darfst.

Über deine anderen Ausführungen lächele ich mal mild, weil sie doch etwas weltfremd sind. Als ob eine Universität keine Studienplätze abbauen würde, wenn die Studentenzahl sinkt. Natürlich würde sie das tun. Das gleiche Spiel beim ÖVN und dem Semesterticket. Wenn es weniger Fahrten sind, baut man Verbindungen und Kosten ab. Oder umgedreht, wenn die Erschleicher sowieso fahren müssen, dann nimmt der ÖNV mehr ein, weil sie voll zahlen..

...und selbst wenn es diese Logik nicht gäbe...es bleibt Betrug. Ich kann auch nicht einfach die Bank ausrauben, weil das Geld ja sowieso da ist und die Bank und ihre Kunden versichert sind...

WiWi Gast schrieb am 08.05.2018:

WiWi Gast schrieb am 27.03.2018:

Und übrigens: Frau Albigsteiger bemerkt zurecht, dass ein Studienplatz pro Semester zwischen 7.000 und 20.000 Euro kostet. Bei gut 200.000 Scheinstudenten sind das Milliardenkosten pro Jahr. Und da sind die ganzen Betrügereien bei Bafög, Kindergeld oder Semesterticket noch gar nicht drin, denn das bezahlt auch die Allgemeinheit.

Ein Scheinstudium ist kein Kavaliersdelikt, sondern ein schwerer Betrug. Eine Steuerhinterziehung von je 20.000 Euro über 5 Jahre würde einen hinter Gittern bringen. So sollte auch das Scheinstudium verurteilt werden.

Da sieht man mal wieder, dass man hier in Absurdistan ist. Die Kosten sind hanebüchen und der Umkehrschluss zu den Schäden in Milliardenhöhe absolut lächerlich. Ein Student der eingeschrieben ist, aber nicht hingeht, bezahlt seinen Semesterbeitrag, womit der Asta, Teile der Infrastruktur und das Semesterticket gedeckt werden. Die Zulagen von dem Staat für die Struktur (häufig alt und kaputt), Dozenten (zu wenige) und Lehrmittel (veraltet) werden gezahlt und kommen weiterhin bei der Uni an. Da der Student aber die Angebote der Uni - wie Seminare, Vorlesungen, Praktika, Mensa usw. - nicht nutzt, ist es ein Zugewinn für die Uni. Die Abnutzung durch den Scheinstudenten beträgt exakt 0.

Das Geld vom Staat wird unabhängig davon gezahlt, ob der Student Seminare besucht oder nicht. Damit wird also die Uni entlastet und die anderen Studenten profitieren sogar davon. Und genau deswegen hat auch die Uni überhaupt gar kein Interesse gegen Scheinstudenten vorzugehen!

Und zu dem Semesterticket: Ebenfalls haltloser Schwachsinn. Jeder der sich mal mit Gruppenverträgen z.B. Gruppenversicherungen beschäftigt hat weiß, das durch die Masse die relativen Kosten für den Einzelnen reduzieren (statistische Verteilung, Scale-up usw.). Auch hier ist es somit ein Zugewinn für den Studenten und die Uni.

Von schwerem Betrug zu sprechen, entbehrt jedweder Logik. Ist genau wie die Hochrechnungen von verminderter Wertschöpfung durch den vermeintlichen Fachkräftemangel. Aber davon müsste man was von Wirtschaft verstehen, was ihr ganzen Pseudos offensichtlich nicht tut.

Kleines Schmankerle am Rande: Ich arbeite Vollzeit und bin eingeschrieben als Student. Ich habe vor kurzem meine Einkommenssteuererklärung abgegeben und die Kosten für mein Zweitstudium mit angegeben - Semesterbeitrag, Rechnerteile usw. Nun habe ich ein Schreiben vom Finanzamt erhalten, aus dem die Kosten anerkannt wurden, in Folge Steuerrückzahlungen. Wenn das alles so unglaublich illegal wäre, dann wäre das wohl nicht passiert was.

Am Ende ist das hier eine theoretische Diskussion. Wieviele Leute wurden zu irgendwas verurteilt? Exakt 0 - kthxbye.

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WiWi Gast

Re: Scheinstudium: Semesterticket trotz Job

Kleines Schmankerle am Rande: Ich arbeite Vollzeit und bin eingeschrieben als Student. Ich habe vor kurzem meine Einkommenssteuererklärung abgegeben und die Kosten für mein Zweitstudium mit angegeben - Semesterbeitrag, Rechnerteile usw. Nun habe ich ein Schreiben vom Finanzamt erhalten, aus dem die Kosten anerkannt wurden, in Folge Steuerrückzahlungen. Wenn das alles so unglaublich illegal wäre, dann wäre das wohl nicht passiert was.

Das liegt daran dass ein Studium neben der Vollzeit Tätigkeit ja nichts illegales ist und von einigen Menschen, wie mir z.B., auch real betrieben wird.

Ich arbeite Vollzeit UND mache ein ernsthaftes Vollzeit Zweitstudium nebenher an der Uni. Ja das soll es geben! Funktioniert in meinem Fall, weil ich mir meine Arbeitszeit frei einteilen kann, und ich geben zu, in keine Vorlesung gehe sondern nur in die Übungen. Aber ich mache meine Hausaufgaben und Klausuren neben her.

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WiWi Gast

Re: Scheinstudium: Semesterticket trotz Job

Hat das einer hier behauptet? Wie die Kollegen richtig bemerkt haben, geht es hier doch gar nicht um das Zweitstudium, sondern um das Scheinstudium. Ein Scheinstudium definiert sich lauf Bundesverwaltungsgericht dadurch, dass der Student nicht aktiv den Abschluss anstrebt. Da du aber aktiv den Abschluss anstrebst, ist dein Fall doch etwas völlig anderes.

Wir reden hier von Leuten, die sich nur einschreiben, um Vorteile (Krankenkasse, Bafög, Kindergeld, Semesterticket, GEZ-Befreiung, günstiges Wohnen usw..) abzugreifen. Und das ist nunmal Betrug.

WiWi Gast schrieb am 08.05.2018:

Kleines Schmankerle am Rande: Ich arbeite Vollzeit und bin eingeschrieben als Student. Ich habe vor kurzem meine Einkommenssteuererklärung abgegeben und die Kosten für mein Zweitstudium mit angegeben - Semesterbeitrag, Rechnerteile usw. Nun habe ich ein Schreiben vom Finanzamt erhalten, aus dem die Kosten anerkannt wurden, in Folge Steuerrückzahlungen. Wenn das alles so unglaublich illegal wäre, dann wäre das wohl nicht passiert was.

Das liegt daran dass ein Studium neben der Vollzeit Tätigkeit ja nichts illegales ist und von einigen Menschen, wie mir z.B., auch real betrieben wird.

Ich arbeite Vollzeit UND mache ein ernsthaftes Vollzeit Zweitstudium nebenher an der Uni. Ja das soll es geben! Funktioniert in meinem Fall, weil ich mir meine Arbeitszeit frei einteilen kann, und ich geben zu, in keine Vorlesung gehe sondern nur in die Übungen. Aber ich mache meine Hausaufgaben und Klausuren neben her.

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WiWi Gast

Re: Scheinstudium: Semesterticket trotz Job

Es ging darum, dass der Kollege hier scheinbar Vollzeit als Scheinstudent eingeschrieben ist und dies scheinbar dadurch legitimiert, weil das Finanzamt ihm keine Probleme macht.

WiWi Gast schrieb am 08.05.2018:

Hat das einer hier behauptet? Wie die Kollegen richtig bemerkt haben, geht es hier doch gar nicht um das Zweitstudium, sondern um das Scheinstudium. Ein Scheinstudium definiert sich lauf Bundesverwaltungsgericht dadurch, dass der Student nicht aktiv den Abschluss anstrebt. Da du aber aktiv den Abschluss anstrebst, ist dein Fall doch etwas völlig anderes.

Wir reden hier von Leuten, die sich nur einschreiben, um Vorteile (Krankenkasse, Bafög, Kindergeld, Semesterticket, GEZ-Befreiung, günstiges Wohnen usw..) abzugreifen. Und das ist nunmal Betrug.

WiWi Gast schrieb am 08.05.2018:

Kleines Schmankerle am Rande: Ich arbeite Vollzeit und bin eingeschrieben als Student. Ich habe vor kurzem meine Einkommenssteuererklärung abgegeben und die Kosten für mein Zweitstudium mit angegeben - Semesterbeitrag, Rechnerteile usw. Nun habe ich ein Schreiben vom Finanzamt erhalten, aus dem die Kosten anerkannt wurden, in Folge Steuerrückzahlungen. Wenn das alles so unglaublich illegal wäre, dann wäre das wohl nicht passiert was.

Das liegt daran dass ein Studium neben der Vollzeit Tätigkeit ja nichts illegales ist und von einigen Menschen, wie mir z.B., auch real betrieben wird.

Ich arbeite Vollzeit UND mache ein ernsthaftes Vollzeit Zweitstudium nebenher an der Uni. Ja das soll es geben! Funktioniert in meinem Fall, weil ich mir meine Arbeitszeit frei einteilen kann, und ich geben zu, in keine Vorlesung gehe sondern nur in die Übungen. Aber ich mache meine Hausaufgaben und Klausuren neben her.

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WiWi Gast

Re: Scheinstudium: Semesterticket trotz Job

Gerade die großen Unternehmen nehmen alles mit, was nur so geht. siehe Amazon. Du leidest finanziell nicht darunter.

WiWi Gast schrieb am 08.05.2018:

Extreme Spitzenverdiener, die sämtliche Steuerschlupflöcher ausnutzen um bloß keinen Cent Steuern zu viel zu bezahlen, auch wenn es legal ist, sind genauso verwerflich. Denn andere müssen darunter leiden, während sie von ihrem Handeln selbst keine Nachteile haben.

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WiWi Gast

Re: Scheinstudium: Semesterticket trotz Job

Wo steht das? Da steht nur, dass er ein Zweitstudium macht und dafür einen Beleg (Semesterbeitrag) angeben hat. Er hat nie geschrieben, dass er nur zum Schein studiert.

Warum sollte das Finanzamt da reagieren? Kann man doch machen. Verstehe ich nicht. Ist doch alle gut. Er ist kein Scheinstudent, sondern zahlt einen (oft erhöhten) Beitrag für ein ernsthaft betriebenes (Zweit-)Studium.

WiWi Gast schrieb am 08.05.2018:

Es ging darum, dass der Kollege hier scheinbar Vollzeit als Scheinstudent eingeschrieben ist und dies scheinbar dadurch legitimiert, weil das Finanzamt ihm keine Probleme macht.

WiWi Gast schrieb am 08.05.2018:

Hat das einer hier behauptet? Wie die Kollegen richtig bemerkt haben, geht es hier doch gar nicht um das Zweitstudium, sondern um das Scheinstudium. Ein Scheinstudium definiert sich lauf Bundesverwaltungsgericht dadurch, dass der Student nicht aktiv den Abschluss anstrebt. Da du aber aktiv den Abschluss anstrebst, ist dein Fall doch etwas völlig anderes.

Wir reden hier von Leuten, die sich nur einschreiben, um Vorteile (Krankenkasse, Bafög, Kindergeld, Semesterticket, GEZ-Befreiung, günstiges Wohnen usw..) abzugreifen. Und das ist nunmal Betrug.

WiWi Gast schrieb am 08.05.2018:

Kleines Schmankerle am Rande: Ich arbeite Vollzeit und bin eingeschrieben als Student. Ich habe vor kurzem meine Einkommenssteuererklärung abgegeben und die Kosten für mein Zweitstudium mit angegeben - Semesterbeitrag, Rechnerteile usw. Nun habe ich ein Schreiben vom Finanzamt erhalten, aus dem die Kosten anerkannt wurden, in Folge Steuerrückzahlungen. Wenn das alles so unglaublich illegal wäre, dann wäre das wohl nicht passiert was.

Das liegt daran dass ein Studium neben der Vollzeit Tätigkeit ja nichts illegales ist und von einigen Menschen, wie mir z.B., auch real betrieben wird.

Ich arbeite Vollzeit UND mache ein ernsthaftes Vollzeit Zweitstudium nebenher an der Uni. Ja das soll es geben! Funktioniert in meinem Fall, weil ich mir meine Arbeitszeit frei einteilen kann, und ich geben zu, in keine Vorlesung gehe sondern nur in die Übungen. Aber ich mache meine Hausaufgaben und Klausuren neben her.

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WiWi Gast

Re: Scheinstudium: Semesterticket trotz Job

Indirekt hat jeder davon Nachteile.

Die Steuern, die dem Staat hier fehlen könnte man z.b. in mehr Kindergärten oder z.B. Sozialarbeiter investieren. Gäbe es mehr Sozialarbeiter könnte man z.B. einer der Ursachen für kriminielle Laufbahnen mehr entgegen wirken und es gäbe weniger kriminelle Laufbahnen, die selbst nichts ins Steuersystem einzahlen sondern dem Steuerzahlen stattdessen noch Geld kosten, wegen Anwalts und Gefängniskosten. Desweiteren will schließlich auch niemand in einer schlechten Gegend mit mehr kriminellen wohnen.

Somit hat die Allgemeinheit sogar mehrfach einen Schaden von weniger Steuern. Die geringeren Steuern selbst und die potentiellen Folgekosten.

Ist natürlich nur ein Beispiel von Vielen.

Wer aber natürlich wohl betucht, in teuren Wohngegenden mit privatem Kindergarten und eigenem Auto (also nicht auf die öffentliche Infrastruktur angewiesen, denkt natürlich nicht soweit, sondern nur von sich bis zur nächsten Wand. Zeigt doch bitte mal etwas mehr Weitsicht bzgl. euren Handelns!

WiWi Gast schrieb am 08.05.2018:

Gerade die großen Unternehmen nehmen alles mit, was nur so geht. siehe Amazon. Du leidest finanziell nicht darunter.

WiWi Gast schrieb am 08.05.2018:

Extreme Spitzenverdiener, die sämtliche Steuerschlupflöcher ausnutzen um bloß keinen Cent Steuern zu viel zu bezahlen, auch wenn es legal ist, sind genauso verwerflich. Denn andere müssen darunter leiden, während sie von ihrem Handeln selbst keine Nachteile haben.

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WiWi Gast

Re: Scheinstudium: Semesterticket trotz Job

Es ist halt das typische Argument, mit dem Betrüger ihrer Taten, die sie aus reinem Eigennutz betreiben, als soziale Heldentaten verklären.

Das beginnt beim subventionierten Semesterticket, für das die Allgemeinheit mehr bezahlen muss und endet irgendwo beim bewaffneten Raubüberfall, weil man es der Kapitalistenbank mal richtig zeigen wollte und doch sowieso keiner zu Schaden kommt,.

WiWi Gast schrieb am 08.05.2018:

Indirekt hat jeder davon Nachteile.

Die Steuern, die dem Staat hier fehlen könnte man z.b. in mehr Kindergärten oder z.B. Sozialarbeiter investieren. Gäbe es mehr Sozialarbeiter könnte man z.B. einer der Ursachen für kriminielle Laufbahnen mehr entgegen wirken und es gäbe weniger kriminelle Laufbahnen, die selbst nichts ins Steuersystem einzahlen sondern dem Steuerzahlen stattdessen noch Geld kosten, wegen Anwalts und Gefängniskosten. Desweiteren will schließlich auch niemand in einer schlechten Gegend mit mehr kriminellen wohnen.

Somit hat die Allgemeinheit sogar mehrfach einen Schaden von weniger Steuern. Die geringeren Steuern selbst und die potentiellen Folgekosten.

Ist natürlich nur ein Beispiel von Vielen.

Wer aber natürlich wohl betucht, in teuren Wohngegenden mit privatem Kindergarten und eigenem Auto (also nicht auf die öffentliche Infrastruktur angewiesen, denkt natürlich nicht soweit, sondern nur von sich bis zur nächsten Wand. Zeigt doch bitte mal etwas mehr Weitsicht bzgl. euren Handelns!

WiWi Gast schrieb am 08.05.2018:

Gerade die großen Unternehmen nehmen alles mit, was nur so geht. siehe Amazon. Du leidest finanziell nicht darunter.

WiWi Gast schrieb am 08.05.2018:

Extreme Spitzenverdiener, die sämtliche Steuerschlupflöcher ausnutzen um bloß keinen Cent Steuern zu viel zu bezahlen, auch wenn es legal ist, sind genauso verwerflich. Denn andere müssen darunter leiden, während sie von ihrem Handeln selbst keine Nachteile haben.

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WiWi Gast

Re: Scheinstudium: Semesterticket trotz Job

Boah, Junge du bist echt zu lachhaft.

Du kennst 1,2 Millionen Scheinstudenten?! Woher? Sind das wieder so tolle Hochrechnungen? 2017/18 gab es gerade mal 2,8 Millionen Studenten. (Quelle: https://de.statista.com/statistik/daten/studie/221/umfrage/anzahl-der-studenten-an-deutschen-hochschulen/ ) Wie jeder vernunftbegabte direkt sehen kann, ist das also kompletter Quatsch.

7.000 € kostet ein Studienplatz im Durchschnitt. Man lese: im DURCHSCHNITT. Geistes- und Wirtschaftswissenschaften weichen dabei erheblich nach unten ab. Medizin, Naturwissenschaften und Ingenieurwissenschaften erheblich nach oben. (Quelle: http://www.spiegel.de/lebenundlernen/uni/statistik-so-viel-kosten-studenten-ihre-unis-pro-jahr-a-1078683.html) Das heißt, jemand der sich in Wirtschafts- oder Gesundheitswissenschaften einschreibt, verursacht weitaus geringere Schäden.

Kurz die gesamte Herleitung von abstrusen Milliardenschäden ist kompletter Schwachsinn. Weiterhin ist das Argument, Scheinstudenten würden anderen Studenten ihren Studienplatz wegnehmen, nicht haltbar, da diese sich i.d.R. in zulassungsfreie Studiengänge immatrikulieren.

Weiterhin, ein paar Quellen aus denen ich direkt zitiere, da einige das hier ansonsten nicht verstehen:

Quelle 1: https://www.mittelbayerische.de/uni-nachrichten/sie-studieren-nur-auf-dem-papier-21984-art1578914.html

"Bereits im Jahr 1988 hat das Bundesverwaltungsgericht in einem Urteil (BVerwG 5 B 151/87) das Scheinstudium als ein Studium „ohne die Absicht, einen berufsqualifizierenden Abschluss anzustreben“" - okay, blabla, wussten wir bereits.

"Oberstaatsanwalt Ziegler ist kein Fall bekannt, in dem ein Scheinstudent strafrechtlich wegen Betrugs belangt wurde."

"Laut Uni-Pressestelle sind Scheinstudenten „nicht ohne weiteres identifizierbar“"

"Matthias Ruckdäschel ist Anwalt in Regensburg und zählt Hochschulrecht zu seinen Fachgebieten. Ihm ist kein Fall von strafrechtlicher Verfolgung eines Scheinstudenten bekannt, aber ein Urteil des Sozialgerichts Berlin aus dem Jahr 2007 (S 6 R 2323/07). Dadurch wurde einer Scheinstudentin im 34. Fachsemester die Halbwaisenrente nicht weiter ausbezahlt. Wegen des Scheinstudiums an sich wurde sie allerdings nicht belangt."

"„Das Scheinstudium selbst ist kein Betrug“, sagt Dr. Matthias Ruckdäschel, „es wird aber zum Betrug, wenn man auf dieser Grundlage Leistungen beansprucht“. Durch die Inanspruchnahme von Vorteilen jeglicher Art – wie sozialversicherungsrechtliche Vorteile, Vorteile im öffentlichen Nahverkehr oder bei Museumsbesuchen – lägen deshalb je nach Einzelfall mehrere Betrugsstraftaten vor."

Quelle 2: https://www.zeitjung.de/studium-uni-scheinstudent-leben-sparen-betrug/

"Entspannter sieht das Christian Birnbaum, Anwalt für Hochschulrecht: „Juristisch gesehen passiert da nicht viel.“ Außerdem garantiere ja niemand bei der Immatrikulation, alle Vorlesungen und Seminare zu besuchen."

Und jetzt das wichtigste: "Verhindern lassen sich Scheinstudenten sowieso nicht. Zwar kann man ermitteln, ob und wie lange jemand keine Leistungen durch Hausarbeiten oder Prüfungen erbracht hat. Exmatrikuliert wird aber deswegen noch lange niemand. Immerhin können auch Krankheit oder persönliche Probleme verhindern, dass jemand zur Klausur antritt. Grundsätzlich ist ein Scheinstudium also okay – so lange man keinen Studienplatz beansprucht, den jemand anderes gerne hätte."

Fazit: Ein Großteil der Juristen, aber auch nicht alle(!!!), halten die Tatsache ein Scheinstudium aufzunehmen UND (dann und NUR dann) Vergünstigungen (also Krankenkasse - was bei Vollzeitarbeitnehmern eh nicht der Fall ist; Bafög ebenfalls nicht; Museen - lächerlich; Mensa - gehen sie quasi nicht; Semesterticket - nur hier liegt ein relevanter Vor-/Nachteil vor) in Anspruch zu nehmen, für strafbar - Betrug. Strafrechtlich ist dies nur extrem schwer bzw. gar nicht nachzuweisen. Und selbst dann passiert defakto GAR NICHTS!

Die Königsfrage lautet: Ab wann ist jemand ein Scheinstudent?! Es wird immer argumentiert, jemand der beabsichtigt das Studium nicht zu beenden. Doch wann ist das genau der Fall. Jemand der nicht zu Vorlesungen geht? Ist nicht verpflichtend, daher haltlos. Jemand der nicht zu Übungen geht? Ebenfalls nicht, also haltlos. Jemand der sich nicht zu Klausuren anmeldet? Ebenfalls, nein. Denn warum er das nicht getan hat kann 100, wahlweise auch mehr, Gründe haben. Der Zeitraum nicht-abgelegter Prüfungen? Möglich, aber was ist mit Langzeitstudenten? Somit gibt es auch hier keine Vorgabe. Also wieder Bullsh*t. Da die Frage quasi nicht zu beantworten ist, kann der Student defakto nich als Scheinstudent überführt werden. Q.e.d. (Vergleich: http://www.faz.net/aktuell/beruf-chance/campus/scheinstudenten-und-die-folgen-fuer-krankenversicherung-co-13542690.html oder http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/duesseldorfer-universitaet-beziffert-scheinstudenten-14859774.html )

Und genau deswegen, ist diese ganze Diskussion völlig (!!!) theoretisch und an den Haaren herbeigezogen - typisch für Juristen die glauben, unbedingt recht haben zu müssen. Theoretisches Recht und seine praktische Umsetzung sind eben 2 völlig verschiedene Dinge. :P *mimimi*

Und zu dem Thema Einkommenssteuererklärung: Glaub es oder nicht, ist mir auch völlig egal. Fakt ist, dass das Finanzamt das anerkennt - so wie bei den anderen obigen Forumsmitgliedern auch.

Soso, die Frau Alibigsteiger, also ja? Google-Treffer: 0. Scheint ja ganz schön krass zu sein, die Frau von der CDU. Ist dir das eigentlich gar nicht peinlich? Beschämend trifft es auf den Punkt.

Uff, mit der Schmarotzer-Mentalität, hast du mich jetzt aber getroffen. Du regst dich darüber auf? Wie findest du es, dass der deutsche Staat (Bund, Länder und Kommunen) jährlich >40 Mrd.€ für Flüchtlinge ausgibt (jaja, ich weiß, Moral und so) oder 50% der gesamten Staatsausgaben für Soziales draufgehen. Aber easy, höchste Steuereinnahmen usw.

Insgesamt ist dein ganzer Standpunkt unterirdisch und geradezu lachhaft argumentiert.

WiWi Gast schrieb am 08.05.2018:

  1. Studienplätze orientieren sich an der Nachfrage. Sinkt die Nachfrage, werden Studienplätze gestrichen. Steigt sie, werden welche geschaffen. Ansonsten hätte das Land den Anstieg der Studienanfängerquote von 33% (2006) auf knapp 60% (2015) gar nicht bewältigen können.

  2. Ein Semesterbeitrag deckt die Kosten nicht einmal im Ansatz. Nicht einmal für das Semesterticket. Du kannst deine "Theorie" aber gerne mal einem ehrlichen Pendler erklären, der für ein Ticket den vollen Preis entrichten muss, der höher ist als der ganze Semesterbeitrag und ein Teil seiner Kosten auch noch daher rührt, dass andere sich ein verbilligtes Ticket ergaunern und so die Preise für reguläre Tickets hochtreiben. Im übrigen sind deine Ausführungen peinlich: Weniger Nutzer, weniger Fahrten, weniger Wagons, weniger Personal usw..

  3. Die gute alte Schmarotzer-Philoosophie - Der Flug nach New York fliegt doch sowieso und im besten Hotel in Manhatten ist doch ein Zimmer frei, dass gerade keiner nutzt, deswegen schade ich doch keinem, wenn ich es kostenlos nutze - ist kein Argument, sondern nur dumm.

  4. Dass es sich bei diesen Vorgängen um Straftaten handelt sagen Juristen., die hier mannigfaltig zitiert werden. Wir haben eindeutig rechtliche Aussagen und dutzende Zitate. Da es früher nur wenig Scheinstudenten gab, wurde es nicht konsequent verfolgt. Heute reden wir von Milliardenschäden pro Semester. Da wird es bald anders aussehen. Siehe auch die zitierte Frau Alibigsteiger von der CDU.

  5. Was du behauptest ist nett, aber bevor du deine Steuererklärung nicht gezeigt hast, unglaubwürdig. Ich kenne übrigens 1,2 Millionen verurteilte Scheinstudenten. Beweis mir das Gegenteil. Auf dem Niveau braucht man nicht zu diskutieren.

  6. Da solche Sachen wie Bafögbetrug oder Scheinstudium in der Regel mit Strafbefehlen erledigt werden, gibt es auch nur wenige Urteile, da die meisten Betrüger so clever sind, den Strafbefehl zu akzeptieren, bevor es in einer Verhandlung richtig heftig wird. Wurde hier aber alles schon geklärt. Einzelne Urteile wurden hier zitiert und mit Aktenzeichen benannt.

WiWi Gast schrieb am 08.05.2018:

WiWi Gast schrieb am 27.03.2018:

Und übrigens: Frau Albigsteiger bemerkt zurecht, dass ein Studienplatz pro Semester zwischen 7.000 und 20.000 Euro kostet. Bei gut 200.000 Scheinstudenten sind das Milliardenkosten pro Jahr. Und da sind die ganzen Betrügereien bei Bafög, Kindergeld oder Semesterticket noch gar nicht drin, denn das bezahlt auch die Allgemeinheit.

Ein Scheinstudium ist kein Kavaliersdelikt, sondern ein schwerer Betrug. Eine Steuerhinterziehung von je 20.000 Euro über 5 Jahre würde einen hinter Gittern bringen. So sollte auch das Scheinstudium verurteilt werden.

Da sieht man mal wieder, dass man hier in Absurdistan ist. Die Kosten sind hanebüchen und der Umkehrschluss zu den Schäden in Milliardenhöhe absolut lächerlich. Ein Student der eingeschrieben ist, aber nicht hingeht, bezahlt seinen Semesterbeitrag, womit der Asta, Teile der Infrastruktur und das Semesterticket gedeckt werden. Die Zulagen von dem Staat für die Struktur (häufig alt und kaputt), Dozenten (zu wenige) und Lehrmittel (veraltet) werden gezahlt und kommen weiterhin bei der Uni an. Da der Student aber die Angebote der Uni - wie Seminare, Vorlesungen, Praktika, Mensa usw. - nicht nutzt, ist es ein Zugewinn für die Uni. Die Abnutzung durch den Scheinstudenten beträgt exakt 0.

Das Geld vom Staat wird unabhängig davon gezahlt, ob der Student Seminare besucht oder nicht. Damit wird also die Uni entlastet und die anderen Studenten profitieren sogar davon. Und genau deswegen hat auch die Uni überhaupt gar kein Interesse gegen Scheinstudenten vorzugehen!

Und zu dem Semesterticket: Ebenfalls haltloser Schwachsinn. Jeder der sich mal mit Gruppenverträgen z.B. Gruppenversicherungen beschäftigt hat weiß, das durch die Masse die relativen Kosten für den Einzelnen reduzieren (statistische Verteilung, Scale-up usw.). Auch hier ist es somit ein Zugewinn für den Studenten und die Uni.

Von schwerem Betrug zu sprechen, entbehrt jedweder Logik. Ist genau wie die Hochrechnungen von verminderter Wertschöpfung durch den vermeintlichen Fachkräftemangel. Aber davon müsste man was von Wirtschaft verstehen, was ihr ganzen Pseudos offensichtlich nicht tut.

Kleines Schmankerle am Rande: Ich arbeite Vollzeit und bin eingeschrieben als Student. Ich habe vor kurzem meine Einkommenssteuererklärung abgegeben und die Kosten für mein Zweitstudium mit angegeben - Semesterbeitrag, Rechnerteile usw. Nun habe ich ein Schreiben vom Finanzamt erhalten, aus dem die Kosten anerkannt wurden, in Folge Steuerrückzahlungen. Wenn das alles so unglaublich illegal wäre, dann wäre das wohl nicht passiert was.

Am Ende ist das hier eine theoretische Diskussion. Wieviele Leute wurden zu irgendwas verurteilt? Exakt 0 - kthxbye.

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WiWi Gast

Re: Scheinstudium: Semesterticket trotz Job

Interessantes Fazit... Grundsätzlich gibst du zu dass es Betrug ist, nur dass man nicht erwischt wird...

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WiWi Gast

Re: Scheinstudium: Semesterticket trotz Job

Viel Text, aber am Ende räumst auch du ein, dass das Verhalten strafbar ist und was den Nachweis betrifft; auch das wurde hier schon seitenlang diskutiert und mit Recht auf die Situation beim Bafög in den 2000ern verweisen:

Bafög-Betrug war vor dem elektronischen Datenabgleich nicht nachweisbar. Es galt als Kavaliersdelikt. Macht doch jeder. Die Argumentation war exakt die gleiche, wie beim Scheinstudium. Dann wurden es immer mehr Betrüger und der Staat musste was tun und er tat etwas.
Nach dem elektronischen Datenabgleich folgten mehrere Hundertausend Strafverfahren, die zu 90% durch Strafbefehle geregelt wurden. Inzwischen gibt es nur noch ca. 85 Fälle von Bafögbetrug im Jahr. Scheinbar war die Sache sehr wirkungsvoll, oder?

Genau das könnte man auch beim Scheinstudium innerhalb von 3 Monaten einführen. Einfach elektronisch abgleichen:

  • Wer ist nur eine Karteileiche?
  • Wer hat welche Prüfungen wann abgelegt?
  • Wer bezieht Semesterticket/GEZ-Befreiung/Bafög usw..
  • Wie ist derjenige bei der Krankenkasse gemeldet?
  • Welche Angaben hat er bei seiner Steuererklärung gemacht?

Das wären dann drei Klicks und man hat den Scheinstudenten enttarnt. So wie beim Bafög.
Und ja, es ist das gleiche Spiel. Genau das wird jetzt von der Politik gefordert. Denn es soll zwischen 200.000 und 300.000 Scheinstudenten geben. Die Zahl von 1,2 Millionen oben, die der User gebracht hat, war übrigens erkennbar eine Satire auf die Nachprüfbarkeit von Angaben einzelner User ;)

Rechne doch mal mit deinen (zu niedrig angesetzten) Zahlen: 7000 Euro x 250.000 Scheinstudenten im Semester. 1.750.000.000. Ja, das wären 1,75 Milliarden pro Semester und damit 3,5 Milliarden im Jahr nur durch die Studienplätze. Krankenkasse, Semesterticket, Bafög - all das ist nicht drin. Das sind Milliardenschäden.

Und ja, du hast Recht. Das Ganze wurde lange nicht konsequent verfolgt, weil es eben viel weniger Scheinstudenten gab. Nur, hat sich die relative Anzahl der Studierenden in den letzen Jahren fast verdoppelt und der Anzeil der Scheinstudenten ist explodiert. Jetzt sind sie ein Problem Ein teures.

Aber auch die Betrüger bekommen dann ein Problem. Das Problem für die Betrüger dabei ist, wie auch beim Bafög die Verjährung. Und zwar ist man mindestens 5 Jahre rückwirkend dran. Eventuell auch bis zu 30 Jahren. Das kommt dann auf den Gesetzgeber an, wie er diese Form des Betruges einordnet.

Das heißt, ein elektronischer Abgleich im Jahr 2019 hängt auch mindestens alle Betrüger der Jahre 2014 - 2018. Und ganz ehrlich. Das ist doch auch gut so, oder? Schließlich sind es unsere Steuern, die hier zweckentfremdet werden. Da ist keine Romantik dahinter. Es geht lediglich um Betrug und Abzocke, um sich die eigenen Taschen zu füllen.

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WiWi Gast

Re: Scheinstudium: Semesterticket trotz Job

wenn du auch nur ein wenig Anstand gehabt hättest, würdest du auf einen Beitrag, der alles genau und sehr detailliert erklärt hat, nicht erneut mit getrolle nachspammen.

WiWi Gast schrieb am 09.05.2018:

Interessantes Fazit... Grundsätzlich gibst du zu dass es Betrug ist, nur dass man nicht erwischt wird...

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WiWi Gast

Re: Scheinstudium: Semesterticket trotz Job

Krass! Solche Worte von jemanden, der "detailliert" einräumt, dass er betrügt und das weiß, es das aber mit Argumenten der Kategorie "der Staat verschwendet Geld für Flüchtlinge, als hole ich mir auch Staatsknete" rechtfertigt. Einen moralischen Kompass hast du definitiv nicht und von Anstand solltest du gar nicht reden.

WiWi Gast schrieb am 10.05.2018:

wenn du auch nur ein wenig Anstand gehabt hättest, würdest du auf einen Beitrag, der alles genau und sehr detailliert erklärt hat, nicht erneut mit getrolle nachspammen.

WiWi Gast schrieb am 09.05.2018:

Interessantes Fazit... Grundsätzlich gibst du zu dass es Betrug ist, nur dass man nicht erwischt wird...

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WiWi Gast

Re: Scheinstudium: Semesterticket trotz Job

Es war nicht mein Beitrag und der einizige Punkt, in dem ich nicht mit ihm übereinstimme, ist dass es so oder so gar keine Straftat ist sich einzuschreiben und nicht zur Uni zu gehen. Die Gründe sind allerdings größtenteils in seinem Beitrag genannt. Deswegen sehe ich die ganze Sache sowieso moralisch komplett bedenkenlos. Dass der Staat viel Geld verschwendet sehe ich genau so, bei meinem Standpunkt ist dies aber irrelevant.

WiWi Gast schrieb am 13.05.2018:

Krass! Solche Worte von jemanden, der "detailliert" einräumt, dass er betrügt und das weiß, es das aber mit Argumenten der Kategorie "der Staat verschwendet Geld für Flüchtlinge, als hole ich mir auch Staatsknete" rechtfertigt. Einen moralischen Kompass hast du definitiv nicht und von Anstand solltest du gar nicht reden.

WiWi Gast schrieb am 10.05.2018:

wenn du auch nur ein wenig Anstand gehabt hättest, würdest du auf einen Beitrag, der alles genau und sehr detailliert erklärt hat, nicht erneut mit getrolle nachspammen.

WiWi Gast schrieb am 09.05.2018:

Interessantes Fazit... Grundsätzlich gibst du zu dass es Betrug ist, nur dass man nicht erwischt wird...

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WiWi Gast

Re: Scheinstudium: Semesterticket trotz Job

WiWi Gast schrieb am 16.05.2018:

Es war nicht mein Beitrag und der einizige Punkt, in dem ich nicht mit ihm übereinstimme, ist dass es so oder so gar keine Straftat ist sich einzuschreiben und nicht zur Uni zu gehen. Die Gründe sind allerdings größtenteils in seinem Beitrag genannt. Deswegen sehe ich die ganze Sache sowieso moralisch komplett bedenkenlos. Dass der Staat viel Geld verschwendet sehe ich genau so, bei meinem Standpunkt ist dies aber irrelevant.

WiWi Gast schrieb am 13.05.2018:

Krass! Solche Worte von jemanden, der "detailliert" einräumt, dass er betrügt und das weiß, es das aber mit Argumenten der Kategorie "der Staat verschwendet Geld für Flüchtlinge, als hole ich mir auch Staatsknete" rechtfertigt. Einen moralischen Kompass hast du definitiv nicht und von Anstand solltest du gar nicht reden.

WiWi Gast schrieb am 10.05.2018:

wenn du auch nur ein wenig Anstand gehabt hättest, würdest du auf einen Beitrag, der alles genau und sehr detailliert erklärt hat, nicht erneut mit getrolle nachspammen.

WiWi Gast schrieb am 09.05.2018:

Interessantes Fazit... Grundsätzlich gibst du zu dass es Betrug ist, nur dass man nicht erwischt wird...

Ich hab den ursprünglich zitierten Beitrag geschrieben und meinte das durchaus ernst. In dem Beitrag darüber wird geschrieben, das ein Scheinstudium nur dann illegal ist, wenn es in Verbindung mit der unrechtmäßigen Inanspruchnahme von Leistungen zusammen hängt, darauf führst du selbst das Semesterticket als relevantes Beispiel auf. Danach erzählst du etwas von "theoretischen Recht" und das man es sowieso nicht nachhalten kann.

Fazit: Du bist dir des Betrugs bewusst, findest es aber okay da du nicht erwischt wirst.

Ich bin es ehrlich gesagt leid mir ständig etwas von Studierpflicht anzuhören. Ja es gibt keine Anwesenheitspflicht und ja du musst dich grundsätzlich nicht für Klausuren anmelden. Ob das jetzt automatisch heißt es ist unmöglich dich zu erwischen denke ich nicht. Wenn du einen master in BWL hast seit 3 Jahren arbeitest und in der selben Zeit in Informatik eingeschrieben bist und nicht einen CP erzielt hast zeichnet das ein sehr deutliches Bild. Wenn du denkst, der Staat bräuchte unumstößliche Beweise und du kannst dich da ganz leicht rausreden, dann hast du zuviele Gerichtsshows gesehen.

Für Leute die sich einfach nur weiterbilden wollen ohne einen Abschluss zu machen, gibt es übrigens den Gasthörer Status, die Argumentation ist daher auch sehr schwach.

Aber mach nur, noch bis du das Genie das klug einen Geldvorteil nutzt. Es kann aber gut sein dass du morgen der Idiot bist der es hätte besser wissen müssen.

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WiWi Gast

Re: Scheinstudium: Semesterticket trotz Job

Findest du es nicht sinnlos, so eine Meinung zu bringen, wenn dir hier zig Juristen bereits das Gegenteil bewiesen haben? Bereits das Scheinstudium an sich ist nach der Mehrheitsmeinung strafbar. Über das Abzocken von Leistungen wie Bafög oder Semesterticket brauchen wir gar nicht erst zu diskutieren.

WiWi Gast schrieb am 16.05.2018:

Es war nicht mein Beitrag und der einizige Punkt, in dem ich nicht mit ihm übereinstimme, ist dass es so oder so gar keine Straftat ist sich einzuschreiben und nicht zur Uni zu gehen. Die Gründe sind allerdings größtenteils in seinem Beitrag genannt. Deswegen sehe ich die ganze Sache sowieso moralisch komplett bedenkenlos. Dass der Staat viel Geld verschwendet sehe ich genau so, bei meinem Standpunkt ist dies aber irrelevant.

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WiWi Gast

Re: Scheinstudium: Semesterticket trotz Job

Dein Beitrag ist gut, enthält aber zwei sachliche Fehler:

  1. Das Scheinstudium an sich ist - laut ca. 90% der hier verlinkten Juristen - bereits strafbar.

  2. Es gibt ein Studiergebot durch das Bundesveraltungsgericht. Das grenzt Studenten sehr genau von Scheinstudenten ab: Wer nicht aktiv seinen Abschluss anstrebt, ist Scheinstudent-

WiWi Gast schrieb am 16.05.2018:

WiWi Gast schrieb am 16.05.2018:

Es war nicht mein Beitrag und der einizige Punkt, in dem ich nicht mit ihm übereinstimme, ist dass es so oder so gar keine Straftat ist sich einzuschreiben und nicht zur Uni zu gehen. Die Gründe sind allerdings größtenteils in seinem Beitrag genannt. Deswegen sehe ich die ganze Sache sowieso moralisch komplett bedenkenlos. Dass der Staat viel Geld verschwendet sehe ich genau so, bei meinem Standpunkt ist dies aber irrelevant.

WiWi Gast schrieb am 13.05.2018:

Krass! Solche Worte von jemanden, der "detailliert" einräumt, dass er betrügt und das weiß, es das aber mit Argumenten der Kategorie "der Staat verschwendet Geld für Flüchtlinge, als hole ich mir auch Staatsknete" rechtfertigt. Einen moralischen Kompass hast du definitiv nicht und von Anstand solltest du gar nicht reden.

WiWi Gast schrieb am 10.05.2018:

wenn du auch nur ein wenig Anstand gehabt hättest, würdest du auf einen Beitrag, der alles genau und sehr detailliert erklärt hat, nicht erneut mit getrolle nachspammen.

WiWi Gast schrieb am 09.05.2018:

Interessantes Fazit... Grundsätzlich gibst du zu dass es Betrug ist, nur dass man nicht erwischt wird...

Ich hab den ursprünglich zitierten Beitrag geschrieben und meinte das durchaus ernst. In dem Beitrag darüber wird geschrieben, das ein Scheinstudium nur dann illegal ist, wenn es in Verbindung mit der unrechtmäßigen Inanspruchnahme von Leistungen zusammen hängt, darauf führst du selbst das Semesterticket als relevantes Beispiel auf. Danach erzählst du etwas von "theoretischen Recht" und das man es sowieso nicht nachhalten kann.

Fazit: Du bist dir des Betrugs bewusst, findest es aber okay da du nicht erwischt wirst.

Ich bin es ehrlich gesagt leid mir ständig etwas von Studierpflicht anzuhören. Ja es gibt keine Anwesenheitspflicht und ja du musst dich grundsätzlich nicht für Klausuren anmelden. Ob das jetzt automatisch heißt es ist unmöglich dich zu erwischen denke ich nicht. Wenn du einen master in BWL hast seit 3 Jahren arbeitest und in der selben Zeit in Informatik eingeschrieben bist und nicht einen CP erzielt hast zeichnet das ein sehr deutliches Bild. Wenn du denkst, der Staat bräuchte unumstößliche Beweise und du kannst dich da ganz leicht rausreden, dann hast du zuviele Gerichtsshows gesehen.

Für Leute die sich einfach nur weiterbilden wollen ohne einen Abschluss zu machen, gibt es übrigens den Gasthörer Status, die Argumentation ist daher auch sehr schwach.

Aber mach nur, noch bis du das Genie das klug einen Geldvorteil nutzt. Es kann aber gut sein dass du morgen der Idiot bist der es hätte besser wissen müssen.

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WiWi Gast

Re: Scheinstudium: Semesterticket trotz Job

Solange du nicht kapieren willst, dass das Bafög und Semesterticket zwei unterschiedliche Sachen sind, macht jede Diskussion mit dir sowieso keinen Sinn.
_Bewiesen_ haben deine X Juristen überhaupt gar nix. Und die Mehrheitsmeinung teilst du auch nicht.

WiWi Gast schrieb am 16.05.2018:
Über das Abzocken von Leistungen wie Bafög oder Semesterticket brauchen wir gar nicht erst zu diskutieren.

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WiWi Gast

Re: Scheinstudium: Semesterticket trotz Job

WiWi Gast schrieb am 17.05.2018:

Solange du nicht kapieren willst, dass das Bafög und Semesterticket zwei unterschiedliche Sachen sind, macht jede Diskussion mit dir sowieso keinen Sinn.
_Bewiesen_ haben deine X Juristen überhaupt gar nix. Und die Mehrheitsmeinung teilst du auch nicht.

WiWi Gast schrieb am 16.05.2018:
Über das Abzocken von Leistungen wie Bafög oder Semesterticket brauchen wir gar nicht erst zu diskutieren.

Auch auf die Gefahr hin, hier wieder etwas zu schreiben, das schon hundert Mal erklärt wurde:
Ja der Bafög Betrug ist ein komplett anderes Ausmaß und hat sicherlich deutlich mehr Schäden verursacht. Trotzdem ist das Semesterticket eine Leistung, die durchaus Ähnlichkeiten mit Bafög hat. Als Betriebswirt müsstest du ja eigentlich wissen, dass auch Sachleistungen einen Wert haben. Deswegen ist ja ein Jobticket auch in gewisser Weise Arbeitslohn obwohl es nur eine Sachleistung ist.
Die Argumentation das es ein Vorteil im Vergleich zum nicht Studenten Ticket ist, kommt von euch. Also ist sogesehen auch ein Schaden in Höhe der Differenz entstanden.

Ja aktuell wird es nicht verfolgt und vielleicht wird es das auch nie. Aber dieser Thread hat dir eine solide Begründung geliefert, nach der es in Zukunft verfolgt werden könnte, was man damit macht, ist jedem selbst überlassen.

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WiWi Gast

Re: Scheinstudium: Semesterticket trotz Job

Leute, aber jetzt mal ehrlich, der ganze Aufwand und das Risiko nur für ein Semesterticket. Das ist doch dämlich. Soviel mehr würde ein reguläres Dauerabo bei den Öffentlichen auch nicht kosten, bzw. düfte das, im Verhältnis zum Einkommen, selbst wenn ihr nicht zur Einkommensspitze gehört, doch erträglich sein.

Allerdings zeigt meine Erfahrung aus dem Bekanntenkreis, dass meist gerade die, solche Sachen hier abziehen, die es sich am ehesten leisten könnten auch die ehrliche Schiene zu fahren. Leute, die wirklich knapp bei Kasse sind, wo man das noch irgendwie nachvollziehen könnte, sind dagegen häufig die Ehrlichen. Zumindest ist das bei den Leuten, die ich kenne so.

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WiWi Gast

Re: Scheinstudium: Semesterticket trotz Job

WiWi Gast schrieb am 17.05.2018:

Leute, aber jetzt mal ehrlich, der ganze Aufwand und das Risiko nur für ein Semesterticket. Das ist doch dämlich. Soviel mehr würde ein reguläres Dauerabo bei den Öffentlichen auch nicht kosten, bzw. düfte das, im Verhältnis zum Einkommen, selbst wenn ihr nicht zur Einkommensspitze gehört, doch erträglich sein.

Allerdings zeigt meine Erfahrung aus dem Bekanntenkreis, dass meist gerade die, solche Sachen hier abziehen, die es sich am ehesten leisten könnten auch die ehrliche Schiene zu fahren. Leute, die wirklich knapp bei Kasse sind, wo man das noch irgendwie nachvollziehen könnte, sind dagegen häufig die Ehrlichen. Zumindest ist das bei den Leuten, die ich kenne so.

Es ist ein Betrag von circa 2100€ pro Jahr für das normale Ticket, und je nach Uni 400-500€. Für einen Berufseinsteiger schon ein Unterschied.

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WiWi Gast

Re: Scheinstudium: Semesterticket trotz Job

Gerade die Konstellation wird von allen Juristen ausdrücklich als Betrug bezeichnet. Da gibt es keine zwei Meinungen:

"[..] Laut Rechtsanwalt Fabian Nowak machen sich Scheinstudenten _grundsätzlich_ eines Betruges strafbar. [..]" "Durch die Inanspruchnahme von Vorteilen jeglicher Art – wie sozialversicherungsrechtliche Vorteile, Vorteile im öffentlichen Nahverkehr oder bei Museumsbesuchen – lägen deshalb je nach Einzelfall mehrere Betrugsstraftaten vor. [..]"

Ich frage mich auch, welches Klientel das nötig. Hier sind angeblich 90% bei einer UB und dort muss man immer wieder mal eine Zuverlässigkeitsprüfung über sich ergehen lassen. Oft einschließlich des Vorzeigen eines aktuellen Führungszeugnisses. Ein Eintrag wegen Betrugs beendet die Karriere. Keiner kann doch so dumm sein, das zu riskieren.

WiWi Gast schrieb am 17.05.2018:

Leute, aber jetzt mal ehrlich, der ganze Aufwand und das Risiko nur für ein Semesterticket. Das ist doch dämlich. Soviel mehr würde ein reguläres Dauerabo bei den Öffentlichen auch nicht kosten, bzw. düfte das, im Verhältnis zum Einkommen, selbst wenn ihr nicht zur Einkommensspitze gehört, doch erträglich sein.

Allerdings zeigt meine Erfahrung aus dem Bekanntenkreis, dass meist gerade die, solche Sachen hier abziehen, die es sich am ehesten leisten könnten auch die ehrliche Schiene zu fahren. Leute, die wirklich knapp bei Kasse sind, wo man das noch irgendwie nachvollziehen könnte, sind dagegen häufig die Ehrlichen. Zumindest ist das bei den Leuten, die ich kenne so.

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WiWi Gast

Re: Scheinstudium: Semesterticket trotz Job

WiWi Gast schrieb am 17.05.2018:

WiWi Gast schrieb am 17.05.2018:

Leute, aber jetzt mal ehrlich, der ganze Aufwand und das Risiko nur für ein Semesterticket. Das ist doch dämlich. Soviel mehr würde ein reguläres Dauerabo bei den Öffentlichen auch nicht kosten, bzw. düfte das, im Verhältnis zum Einkommen, selbst wenn ihr nicht zur Einkommensspitze gehört, doch erträglich sein.

Allerdings zeigt meine Erfahrung aus dem Bekanntenkreis, dass meist gerade die, solche Sachen hier abziehen, die es sich am ehesten leisten könnten auch die ehrliche Schiene zu fahren. Leute, die wirklich knapp bei Kasse sind, wo man das noch irgendwie nachvollziehen könnte, sind dagegen häufig die Ehrlichen. Zumindest ist das bei den Leuten, die ich kenne so.

Es ist ein Betrag von circa 2100€ pro Jahr für das normale Ticket, und je nach Uni 400-500€. Für einen Berufseinsteiger schon ein Unterschied.

Naja 1.500€ im Jahr (Semester Beitrag ist eher 600€, der geht zwar nicht komplett aufs Ticket, kann aber komplett gespart werden) sind schon auch für einen Berufsanfänger zusätzlich bezahlbar. Unter 200€ im Monat für Transport ist nicht zuviel (insbesondere wenn man die Entfernung bedenkt die mit einem so teuren Ticket zurück gelegt werden kann)
Dazu kommt daß man oftmals nicht die komplette Reichweite des Semesterticket braucht das macht es auch nochmal günstiger.

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WiWi Gast

Re: Scheinstudium: Semesterticket trotz Job

Also ich wohne in einer Gegend mit, angeblich, einem oder den teuersten Tarifen des Öffentlichen Nahverkers in ganz Deutschland. Wenn du nicht gerade die maximale Reichweite des Studententickets brauchst, ist das reguläre Abo trotzdem immer noch akzeptabel.

WiWi Gast schrieb am 17.05.2018:

WiWi Gast schrieb am 17.05.2018:

Leute, aber jetzt mal ehrlich, der ganze Aufwand und das Risiko nur für ein Semesterticket. Das ist doch dämlich. Soviel mehr würde ein reguläres Dauerabo bei den Öffentlichen auch nicht kosten, bzw. düfte das, im Verhältnis zum Einkommen, selbst wenn ihr nicht zur Einkommensspitze gehört, doch erträglich sein.

Allerdings zeigt meine Erfahrung aus dem Bekanntenkreis, dass meist gerade die, solche Sachen hier abziehen, die es sich am ehesten leisten könnten auch die ehrliche Schiene zu fahren. Leute, die wirklich knapp bei Kasse sind, wo man das noch irgendwie nachvollziehen könnte, sind dagegen häufig die Ehrlichen. Zumindest ist das bei den Leuten, die ich kenne so.

Es ist ein Betrag von circa 2100€ pro Jahr für das normale Ticket, und je nach Uni 400-500€. Für einen Berufseinsteiger schon ein Unterschied.

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WiWi Gast

Re: Scheinstudium: Semesterticket trotz Job

Es macht den Betrug nicht besser, ob ich jetzt 500 Euro pro Semester abzocke oder 1000 Euro..

antworten
WiWi Gast

Re: Scheinstudium: Semesterticket trotz Job

WiWi Gast schrieb am 18.05.2018:

Es macht den Betrug nicht besser, ob ich jetzt 500 Euro pro Semester abzocke oder 1000 Euro..

Wer hat das behauptet?

antworten
WiWi Gast

Re: Scheinstudium: Semesterticket trotz Job

Naja, wirklich Aufwand ist es ja nicht, da man sich ja mit ein paar Mausklicks online immatrikulieren kann heutzutage. Man hat auch einen weiteren Vorteil mit dem Semesterticket: Geht es verloren oder wird gestohlen, kann man sich gegen kleine Gebühr ein neues ausstellen lassen. Verliert man sein Ticket für den ÖPNV, hat man meist Pech gehabt. Wenn das Gesamtpaket auch sonst günstiger ist - natürlich mit ein paar anderen kleinen Vorteilen - gibt es wenig Gründe dem ÖPNV Geld zu schenken. Ganz abgesehen davon, dass an den Verkaufsstellen immer ne halbe Stunde draufgeht, weil die Mitarbeiter so langsam arbeiten. Aber bitte, wer es verwerflich findet und lieber den komplizierten Weg geht, den soll man auch nicht aufhalten..

WiWi Gast schrieb am 17.05.2018:

Leute, aber jetzt mal ehrlich, der ganze Aufwand und das Risiko nur für ein Semesterticket. Das ist doch dämlich. Soviel mehr würde ein reguläres Dauerabo bei den Öffentlichen auch nicht kosten, bzw. düfte das, im Verhältnis zum Einkommen, selbst wenn ihr nicht zur Einkommensspitze gehört, doch erträglich sein.

Allerdings zeigt meine Erfahrung aus dem Bekanntenkreis, dass meist gerade die, solche Sachen hier abziehen, die es sich am ehesten leisten könnten auch die ehrliche Schiene zu fahren. Leute, die wirklich knapp bei Kasse sind, wo man das noch irgendwie nachvollziehen könnte, sind dagegen häufig die Ehrlichen. Zumindest ist das bei den Leuten, die ich kenne so.

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WiWi Gast

Re: Scheinstudium: Semesterticket trotz Job

Es wäre einfach asozial sich ein Semesterticket durch scheinstudium zu erschleichen.

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WiWi Gast

Re: Scheinstudium: Semesterticket trotz Job

An welchen Unis braucht es denn wirklich nur "ein paar Mausklicks"?

Du musst Unterlagen einreichen!

WiWi Gast schrieb am 20.05.2018:

Naja, wirklich Aufwand ist es ja nicht, da man sich ja mit ein paar Mausklicks online immatrikulieren kann heutzutage. Man hat auch einen weiteren Vorteil mit dem Semesterticket: Geht es verloren oder wird gestohlen, kann man sich gegen kleine Gebühr ein neues ausstellen lassen. Verliert man sein Ticket für den ÖPNV, hat man meist Pech gehabt. Wenn das Gesamtpaket auch sonst günstiger ist - natürlich mit ein paar anderen kleinen Vorteilen - gibt es wenig Gründe dem ÖPNV Geld zu schenken. Ganz abgesehen davon, dass an den Verkaufsstellen immer ne halbe Stunde draufgeht, weil die Mitarbeiter so langsam arbeiten. Aber bitte, wer es verwerflich findet und lieber den komplizierten Weg geht, den soll man auch nicht aufhalten..

WiWi Gast schrieb am 17.05.2018:

Leute, aber jetzt mal ehrlich, der ganze Aufwand und das Risiko nur für ein Semesterticket. Das ist doch dämlich. Soviel mehr würde ein reguläres Dauerabo bei den Öffentlichen auch nicht kosten, bzw. düfte das, im Verhältnis zum Einkommen, selbst wenn ihr nicht zur Einkommensspitze gehört, doch erträglich sein.

Allerdings zeigt meine Erfahrung aus dem Bekanntenkreis, dass meist gerade die, solche Sachen hier abziehen, die es sich am ehesten leisten könnten auch die ehrliche Schiene zu fahren. Leute, die wirklich knapp bei Kasse sind, wo man das noch irgendwie nachvollziehen könnte, sind dagegen häufig die Ehrlichen. Zumindest ist das bei den Leuten, die ich kenne so.

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WiWi Gast

Re: Scheinstudium: Semesterticket trotz Job

Nirgendwo. Es ist einfach nur sinnbefreites Gerede. Außerdem weiß ich gar nicht mehr, was jetzt überhaupt diskutiert wird. Es wurde zweifelsfrei und mit vielen Quellen nachgewiesen, dass es sich um einen strafrechtlich relevanten Betrug handelt.
Ich finde die jetzige Diskussion, wie groß die Chancen sind, dass man beim betrügen erwischt wird, irgendwie seltsam und auch sehr irritierend. Haben das echt Leute hier nötig?

WiWi Gast schrieb am 31.05.2018:

An welchen Unis braucht es denn wirklich nur "ein paar Mausklicks"?

Du musst Unterlagen einreichen!

WiWi Gast schrieb am 20.05.2018:

Naja, wirklich Aufwand ist es ja nicht, da man sich ja mit ein paar Mausklicks online immatrikulieren kann heutzutage. Man hat auch einen weiteren Vorteil mit dem Semesterticket: Geht es verloren oder wird gestohlen, kann man sich gegen kleine Gebühr ein neues ausstellen lassen. Verliert man sein Ticket für den ÖPNV, hat man meist Pech gehabt. Wenn das Gesamtpaket auch sonst günstiger ist - natürlich mit ein paar anderen kleinen Vorteilen - gibt es wenig Gründe dem ÖPNV Geld zu schenken. Ganz abgesehen davon, dass an den Verkaufsstellen immer ne halbe Stunde draufgeht, weil die Mitarbeiter so langsam arbeiten. Aber bitte, wer es verwerflich findet und lieber den komplizierten Weg geht, den soll man auch nicht aufhalten..

WiWi Gast schrieb am 17.05.2018:

Leute, aber jetzt mal ehrlich, der ganze Aufwand und das Risiko nur für ein Semesterticket. Das ist doch dämlich. Soviel mehr würde ein reguläres Dauerabo bei den Öffentlichen auch nicht kosten, bzw. düfte das, im Verhältnis zum Einkommen, selbst wenn ihr nicht zur Einkommensspitze gehört, doch erträglich sein.

Allerdings zeigt meine Erfahrung aus dem Bekanntenkreis, dass meist gerade die, solche Sachen hier abziehen, die es sich am ehesten leisten könnten auch die ehrliche Schiene zu fahren. Leute, die wirklich knapp bei Kasse sind, wo man das noch irgendwie nachvollziehen könnte, sind dagegen häufig die Ehrlichen. Zumindest ist das bei den Leuten, die ich kenne so.

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WiWi Gast

Re: Scheinstudium: Semesterticket trotz Job

Es sind auch nur 1 - 2 Leute, die das Fass aufmachen und zwar genau die, die behauptet haben, dass es voll ok ist, zum Schein zu studieren, damit man Semester-Ticket, Kindergeld oder Bafög abzocken kann, während man ansonsten normal arbeitet. Bei dem Klientel vermute ich als Kellner oder Taxifahrer, sonst hätte man das nicht nötig.
Nachdem dieser Quatsch durch fundierte juristische Quellen widerlegt wurden, behaupten sie jetzt, dass man sowieso nie erwischt werden wird.

WiWi Gast schrieb am 01.06.2018:

Nirgendwo. Es ist einfach nur sinnbefreites Gerede. Außerdem weiß ich gar nicht mehr, was jetzt überhaupt diskutiert wird. Es wurde zweifelsfrei und mit vielen Quellen nachgewiesen, dass es sich um einen strafrechtlich relevanten Betrug handelt.
Ich finde die jetzige Diskussion, wie groß die Chancen sind, dass man beim betrügen erwischt wird, irgendwie seltsam und auch sehr irritierend. Haben das echt Leute hier nötig?

WiWi Gast schrieb am 31.05.2018:

An welchen Unis braucht es denn wirklich nur "ein paar Mausklicks"?

Du musst Unterlagen einreichen!

WiWi Gast schrieb am 20.05.2018:

Naja, wirklich Aufwand ist es ja nicht, da man sich ja mit ein paar Mausklicks online immatrikulieren kann heutzutage. Man hat auch einen weiteren Vorteil mit dem Semesterticket: Geht es verloren oder wird gestohlen, kann man sich gegen kleine Gebühr ein neues ausstellen lassen. Verliert man sein Ticket für den ÖPNV, hat man meist Pech gehabt. Wenn das Gesamtpaket auch sonst günstiger ist - natürlich mit ein paar anderen kleinen Vorteilen - gibt es wenig Gründe dem ÖPNV Geld zu schenken. Ganz abgesehen davon, dass an den Verkaufsstellen immer ne halbe Stunde draufgeht, weil die Mitarbeiter so langsam arbeiten. Aber bitte, wer es verwerflich findet und lieber den komplizierten Weg geht, den soll man auch nicht aufhalten..

WiWi Gast schrieb am 17.05.2018:

Leute, aber jetzt mal ehrlich, der ganze Aufwand und das Risiko nur für ein Semesterticket. Das ist doch dämlich. Soviel mehr würde ein reguläres Dauerabo bei den Öffentlichen auch nicht kosten, bzw. düfte das, im Verhältnis zum Einkommen, selbst wenn ihr nicht zur Einkommensspitze gehört, doch erträglich sein.

Allerdings zeigt meine Erfahrung aus dem Bekanntenkreis, dass meist gerade die, solche Sachen hier abziehen, die es sich am ehesten leisten könnten auch die ehrliche Schiene zu fahren. Leute, die wirklich knapp bei Kasse sind, wo man das noch irgendwie nachvollziehen könnte, sind dagegen häufig die Ehrlichen. Zumindest ist das bei den Leuten, die ich kenne so.

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WiWi Gast

Re: Scheinstudium: Semesterticket trotz Job

Unterlagen lassen sich eingescannt bequem mit ein paar Mausklicks einreichen. Arbeite bei einer BB und bin für Sinologie eingeschrieben. Wie viele meiner Kollegen auch. Ist ein wachsender Markt. Dass viele hier den Kerngedanken von Investments nicht verstehen, ist mir klar. Ein paar Kellner und Taxifahrer sind hier ja sicher auch unterwegs. ;)

WiWi Gast schrieb am 31.05.2018:

An welchen Unis braucht es denn wirklich nur "ein paar Mausklicks"?

Du musst Unterlagen einreichen!

WiWi Gast schrieb am 20.05.2018:

Naja, wirklich Aufwand ist es ja nicht, da man sich ja mit ein paar Mausklicks online immatrikulieren kann heutzutage. Man hat auch einen weiteren Vorteil mit dem Semesterticket: Geht es verloren oder wird gestohlen, kann man sich gegen kleine Gebühr ein neues ausstellen lassen. Verliert man sein Ticket für den ÖPNV, hat man meist Pech gehabt. Wenn das Gesamtpaket auch sonst günstiger ist - natürlich mit ein paar anderen kleinen Vorteilen - gibt es wenig Gründe dem ÖPNV Geld zu schenken. Ganz abgesehen davon, dass an den Verkaufsstellen immer ne halbe Stunde draufgeht, weil die Mitarbeiter so langsam arbeiten. Aber bitte, wer es verwerflich findet und lieber den komplizierten Weg geht, den soll man auch nicht aufhalten..

WiWi Gast schrieb am 17.05.2018:

Leute, aber jetzt mal ehrlich, der ganze Aufwand und das Risiko nur für ein Semesterticket. Das ist doch dämlich. Soviel mehr würde ein reguläres Dauerabo bei den Öffentlichen auch nicht kosten, bzw. düfte das, im Verhältnis zum Einkommen, selbst wenn ihr nicht zur Einkommensspitze gehört, doch erträglich sein.

Allerdings zeigt meine Erfahrung aus dem Bekanntenkreis, dass meist gerade die, solche Sachen hier abziehen, die es sich am ehesten leisten könnten auch die ehrliche Schiene zu fahren. Leute, die wirklich knapp bei Kasse sind, wo man das noch irgendwie nachvollziehen könnte, sind dagegen häufig die Ehrlichen. Zumindest ist das bei den Leuten, die ich kenne so.

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WiWi Gast

Re: Scheinstudium: Semesterticket trotz Job

Weil es ein "wachsender" Markt ist, wird es in den Medien, politisch und rechtlich ja immer intensiver diskutiert, weil es eben ein " illegaler" Markt ist und die Handlung strafbar ;)

Hier kann man wieder nur die Analogie zum Bafög ziehen. Auch der Bafög-Betrug war Ende der 90er/Anfang der 2000er ein rasch wachsender Markt und etwas, dass "jeder macht", weil man "sowieso nie erwischt werden würde".

Das Ende vom Lied war der elektronische Datenabgleich und über Hunderttausend Strafbefehle. Es waren so viele, weil auch rückwirkend die nicht-verjährten Fälle verfolgt wurden. Im Jahr 2016 gab es dann nur noch weniger als 90 Fälle des Bafög-Betruges. Der Abgleich war damit ein voller Erfolg.

Umso schneller also dein Markt "wächst", umso größer ist die Gefahr, dass der Staat innerhalb kürzester Zeit digitale Überwachungsmöglichkeiten einführt, wie er es schon einmal getan hat.

Ob dann ein paar Euro für ein ergaunertes Semesterticket oder Bafög eine möglichen Vorstrafe, die dein ganzes Führungszeugnis versaut, wert sind, halte ich für sehr fraglich. Gerade Banken, Beratungen oder generell die Finanzindustrie fragen, schon aufgrund neuer EU-Regelungen, immer wieder mal ein Führungszeugnis an.
Es ist in jedem Fall ein Investment, dass auch danach noch ein langjähriges Risiko, nämlich die Verjährung, mit sich bringt.

Kein kluger Kopf würde so "investieren", vor allem nicht, weil es auch beim bafög so begonnen hat: Betrug nimmt überhand, es wird medial immer mehr diskutiert, was vorher nie passierte und 3 Jahre später war der Abgleich da.

WiWi Gast schrieb am 05.06.2018:

Unterlagen lassen sich eingescannt bequem mit ein paar Mausklicks einreichen. Arbeite bei einer BB und bin für Sinologie eingeschrieben. Wie viele meiner Kollegen auch. Ist ein wachsender Markt. Dass viele hier den Kerngedanken von Investments nicht verstehen, ist mir klar. Ein paar Kellner und Taxifahrer sind hier ja sicher auch unterwegs. ;)

WiWi Gast schrieb am 31.05.2018:

An welchen Unis braucht es denn wirklich nur "ein paar Mausklicks"?

Du musst Unterlagen einreichen!

WiWi Gast schrieb am 20.05.2018:

Naja, wirklich Aufwand ist es ja nicht, da man sich ja mit ein paar Mausklicks online immatrikulieren kann heutzutage. Man hat auch einen weiteren Vorteil mit dem Semesterticket: Geht es verloren oder wird gestohlen, kann man sich gegen kleine Gebühr ein neues ausstellen lassen. Verliert man sein Ticket für den ÖPNV, hat man meist Pech gehabt. Wenn das Gesamtpaket auch sonst günstiger ist - natürlich mit ein paar anderen kleinen Vorteilen - gibt es wenig Gründe dem ÖPNV Geld zu schenken. Ganz abgesehen davon, dass an den Verkaufsstellen immer ne halbe Stunde draufgeht, weil die Mitarbeiter so langsam arbeiten. Aber bitte, wer es verwerflich findet und lieber den komplizierten Weg geht, den soll man auch nicht aufhalten..

WiWi Gast schrieb am 17.05.2018:

Leute, aber jetzt mal ehrlich, der ganze Aufwand und das Risiko nur für ein Semesterticket. Das ist doch dämlich. Soviel mehr würde ein reguläres Dauerabo bei den Öffentlichen auch nicht kosten, bzw. düfte das, im Verhältnis zum Einkommen, selbst wenn ihr nicht zur Einkommensspitze gehört, doch erträglich sein.

Allerdings zeigt meine Erfahrung aus dem Bekanntenkreis, dass meist gerade die, solche Sachen hier abziehen, die es sich am ehesten leisten könnten auch die ehrliche Schiene zu fahren. Leute, die wirklich knapp bei Kasse sind, wo man das noch irgendwie nachvollziehen könnte, sind dagegen häufig die Ehrlichen. Zumindest ist das bei den Leuten, die ich kenne so.

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WiWi Gast

Re: Scheinstudium: Semesterticket trotz Job

Bei dem Investment ist es echt schwer ne Exitstrategie zu finden, wenn die Verjährung mindestens 5, im schlimmsten Fall 30 Jahre beträgt ;)

Ne, Leute lasst das lieber. Es ist Betrug, der bisher nur schlampig verfolgt wird und es rauscht schon lange im Walde, dass da was kommen wird.

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WiWi Gast

Re: Scheinstudium: Semesterticket trotz Job

Der Troll hat den Inhalt des Postes mit dem "wachsenden Markt" überhaupt gar nicht kapiert und spammt per Doppelpost als Mann und Frau weiter. Herrlich. Get a life.

WiWi Gast schrieb am 05.06.2018:

Weil es ein "wachsender" Markt ist, wird es in den Medien, politisch und rechtlich ja immer intensiver diskutiert, weil es eben ein " illegaler" Markt ist und die Handlung strafbar ;)

Hier kann man wieder nur die Analogie zum Bafög ziehen. Auch der Bafög-Betrug war Ende der 90er/Anfang der 2000er ein rasch wachsender Markt und etwas, dass "jeder macht", weil man "sowieso nie erwischt werden würde".

Das Ende vom Lied war der elektronische Datenabgleich und über Hunderttausend Strafbefehle. Es waren so viele, weil auch rückwirkend die nicht-verjährten Fälle verfolgt wurden. Im Jahr 2016 gab es dann nur noch weniger als 90 Fälle des Bafög-Betruges. Der Abgleich war damit ein voller Erfolg.

Umso schneller also dein Markt "wächst", umso größer ist die Gefahr, dass der Staat innerhalb kürzester Zeit digitale Überwachungsmöglichkeiten einführt, wie er es schon einmal getan hat.

Ob dann ein paar Euro für ein ergaunertes Semesterticket oder Bafög eine möglichen Vorstrafe, die dein ganzes Führungszeugnis versaut, wert sind, halte ich für sehr fraglich. Gerade Banken, Beratungen oder generell die Finanzindustrie fragen, schon aufgrund neuer EU-Regelungen, immer wieder mal ein Führungszeugnis an.
Es ist in jedem Fall ein Investment, dass auch danach noch ein langjähriges Risiko, nämlich die Verjährung, mit sich bringt.

Kein kluger Kopf würde so "investieren", vor allem nicht, weil es auch beim bafög so begonnen hat: Betrug nimmt überhand, es wird medial immer mehr diskutiert, was vorher nie passierte und 3 Jahre später war der Abgleich da.

WiWi Gast schrieb am 05.06.2018:

Unterlagen lassen sich eingescannt bequem mit ein paar Mausklicks einreichen. Arbeite bei einer BB und bin für Sinologie eingeschrieben. Wie viele meiner Kollegen auch. Ist ein wachsender Markt. Dass viele hier den Kerngedanken von Investments nicht verstehen, ist mir klar. Ein paar Kellner und Taxifahrer sind hier ja sicher auch unterwegs. ;)

WiWi Gast schrieb am 31.05.2018:

An welchen Unis braucht es denn wirklich nur "ein paar Mausklicks"?

Du musst Unterlagen einreichen!

WiWi Gast schrieb am 20.05.2018:

Naja, wirklich Aufwand ist es ja nicht, da man sich ja mit ein paar Mausklicks online immatrikulieren kann heutzutage. Man hat auch einen weiteren Vorteil mit dem Semesterticket: Geht es verloren oder wird gestohlen, kann man sich gegen kleine Gebühr ein neues ausstellen lassen. Verliert man sein Ticket für den ÖPNV, hat man meist Pech gehabt. Wenn das Gesamtpaket auch sonst günstiger ist - natürlich mit ein paar anderen kleinen Vorteilen - gibt es wenig Gründe dem ÖPNV Geld zu schenken. Ganz abgesehen davon, dass an den Verkaufsstellen immer ne halbe Stunde draufgeht, weil die Mitarbeiter so langsam arbeiten. Aber bitte, wer es verwerflich findet und lieber den komplizierten Weg geht, den soll man auch nicht aufhalten..

WiWi Gast schrieb am 17.05.2018:

Leute, aber jetzt mal ehrlich, der ganze Aufwand und das Risiko nur für ein Semesterticket. Das ist doch dämlich. Soviel mehr würde ein reguläres Dauerabo bei den Öffentlichen auch nicht kosten, bzw. düfte das, im Verhältnis zum Einkommen, selbst wenn ihr nicht zur Einkommensspitze gehört, doch erträglich sein.

Allerdings zeigt meine Erfahrung aus dem Bekanntenkreis, dass meist gerade die, solche Sachen hier abziehen, die es sich am ehesten leisten könnten auch die ehrliche Schiene zu fahren. Leute, die wirklich knapp bei Kasse sind, wo man das noch irgendwie nachvollziehen könnte, sind dagegen häufig die Ehrlichen. Zumindest ist das bei den Leuten, die ich kenne so.

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WiWi Gast

Re: Scheinstudium: Semesterticket trotz Job

Halli Galli! Was für ein Monster-Thread auf den ich bei der Suche nach Antworten gestoßen bin! :D

Meine Situation ist aber etwas anders. Wie schätzt ihr hier die Legitimität der Nutzung eines Semestertickets ein?

Ich arbeite seit 3Jahren. Habe vor einem Jahr aber nebenberuflich einen zweiten Master (nicht zulassungsfrei) gestartet. Aus purem Interesse an der Materie. Da ich das wirklich nur just4fun mache, investiere ich wöchentlich nur so ~5h in das Studium. Ich schreibe tatsächlich Klausuren und sammele ECTS, bisher bin ich bei ~40ECTS. Mit der Geschwindigkeit werde ich noch weitere 4-5 Semestern bis zum Abschluss benötigen.

Bisher habe ich mir noch kein Semesterticket geholt (ist nicht in den Studiengebühren inkludiert). Einfach weil ich selten mit ÖPNV fahre. Da ich mein Auto verkaufen möchte, würde sich das aber in naher Zukunft ändern. Durch das Semesterticket würde ich über 1000Euro sparen im Vergleich zum offiziellen Verkaufspreis der Jahreskarte.

In den AGBs steht auch nur, dass man halt ordentlich immatrikuliert sein muss. Das bin ich und ich strebe ja tatsächlich den Abschluss an (kein Scheinstudium!).

Moralisch hätte ich keine Probleme damit, aber wie es sieht es rechtlich aus? Ist jemand in einer ähnlichen Situation?

antworten
WiWi Gast

Re: Scheinstudium: Semesterticket trotz Job

Ich sehe da eine Probleme, du studierst ja schliesslich und sammelst auch ECTS Punkte.

antworten
WiWi Gast

Re: Scheinstudium: Semesterticket trotz Job

Was für eine Uni ist denn das, die keinen Studierendenausweis ausstellt? kann ich mir ja irgendwie gar nicht vorstellen..

WiWi Gast schrieb am 16.07.2018:

Halli Galli! Was für ein Monster-Thread auf den ich bei der Suche nach Antworten gestoßen bin! :D

Meine Situation ist aber etwas anders. Wie schätzt ihr hier die Legitimität der Nutzung eines Semestertickets ein?

Ich arbeite seit 3Jahren. Habe vor einem Jahr aber nebenberuflich einen zweiten Master (nicht zulassungsfrei) gestartet. Aus purem Interesse an der Materie. Da ich das wirklich nur just4fun mache, investiere ich wöchentlich nur so ~5h in das Studium. Ich schreibe tatsächlich Klausuren und sammele ECTS, bisher bin ich bei ~40ECTS. Mit der Geschwindigkeit werde ich noch weitere 4-5 Semestern bis zum Abschluss benötigen.

Bisher habe ich mir noch kein Semesterticket geholt (ist nicht in den Studiengebühren inkludiert). Einfach weil ich selten mit ÖPNV fahre. Da ich mein Auto verkaufen möchte, würde sich das aber in naher Zukunft ändern. Durch das Semesterticket würde ich über 1000Euro sparen im Vergleich zum offiziellen Verkaufspreis der Jahreskarte.

In den AGBs steht auch nur, dass man halt ordentlich immatrikuliert sein muss. Das bin ich und ich strebe ja tatsächlich den Abschluss an (kein Scheinstudium!).

Moralisch hätte ich keine Probleme damit, aber wie es sieht es rechtlich aus? Ist jemand in einer ähnlichen Situation?

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WiWi Gast

Re: Scheinstudium: Semesterticket trotz Job

Natürlich habe ich einen Studentenausweis bekommen. Die Rede ist aber vom Semesterticket, das man sich separat bei der Nahverkehrsgesellschaft holen muss.. Ersteres =/= Letzteres.

WiWi Gast schrieb am 17.07.2018:

Was für eine Uni ist denn das, die keinen Studierendenausweis ausstellt? kann ich mir ja irgendwie gar nicht vorstellen..

antworten
WiWi Gast

Re: Scheinstudium: Semesterticket trotz Job

Die Antwort ist doch einfach. Du bist eingeschrieben, schreibst Klausuren und studierst damit aktiv. Damit sind doch die wesentlichen Bedingungen für ein Semesterticket erfüllt.

In den ganzen Seiten vorher ging es doch hauptsächlich um die Diskussion, ob man sich als zwar eingeschriebener, aber nicht aktiver Student ein Semesterticket "erschleichen" kann/soll/darf.

WiWi Gast schrieb am 17.07.2018:

Natürlich habe ich einen Studentenausweis bekommen. Die Rede ist aber vom Semesterticket, das man sich separat bei der Nahverkehrsgesellschaft holen muss.. Ersteres =/= Letzteres.

WiWi Gast schrieb am 17.07.2018:

Was für eine Uni ist denn das, die keinen Studierendenausweis ausstellt? kann ich mir ja irgendwie gar nicht vorstellen..

antworten
WiWi Gast

Re: Scheinstudium: Semesterticket trotz Job

Studentenausweis = Semesterticket. Du bekommst einen Studienausweis/Semesterticket, mit der Einschreibung, was gleichzeitig zur Nutzung der ÖPNV berechtigt.

WiWi Gast schrieb am 17.07.2018:

Natürlich habe ich einen Studentenausweis bekommen. Die Rede ist aber vom Semesterticket, das man sich separat bei der Nahverkehrsgesellschaft holen muss.. Ersteres =/= Letzteres.

WiWi Gast schrieb am 17.07.2018:

Was für eine Uni ist denn das, die keinen Studierendenausweis ausstellt? kann ich mir ja irgendwie gar nicht vorstellen..

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WiWi Gast

Re: Scheinstudium: Semesterticket trotz Job

Seit wann ist denn Steuervermeidung moralisch verwerflich!? Also bitte.....

WiWi Gast schrieb am 08.05.2018:

Extreme Spitzenverdiener, die sämtliche Steuerschlupflöcher ausnutzen um bloß keinen Cent Steuern zu viel zu bezahlen, auch wenn es legal ist, sind genauso verwerflich. Denn andere müssen darunter leiden, während sie von ihrem Handeln selbst keine Nachteile haben.

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WiWi Gast

Re: Scheinstudium: Semesterticket trotz Job

Das stimmt nicht. Bei vielen Unis ist das Semesterticket nicht in den Studiengebühren inkludiert und muss separat gekauft werden. Man hat dann sowohl ein Semesterticket als auch ein Studentenausweis im Portemonnaie.
Daher wahrscheinlich auch die "Hemmschwelle" des Fragenden.

WiWi Gast schrieb am 17.07.2018:

Studentenausweis = Semesterticket. Du bekommst einen Studienausweis/Semesterticket, mit der Einschreibung, was gleichzeitig zur Nutzung der ÖPNV berechtigt.

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WiWi Gast

Re: Scheinstudium: Semesterticket trotz Job

Ist was neues für mich. Bei welchen Unis sollte das denn so sein?

WiWi Gast schrieb am 18.07.2018:

Das stimmt nicht. Bei vielen Unis ist das Semesterticket nicht in den Studiengebühren inkludiert und muss separat gekauft werden. Man hat dann sowohl ein Semesterticket als auch ein Studentenausweis im Portemonnaie.
Daher wahrscheinlich auch die "Hemmschwelle" des Fragenden.

WiWi Gast schrieb am 17.07.2018:

Studentenausweis = Semesterticket. Du bekommst einen Studienausweis/Semesterticket, mit der Einschreibung, was gleichzeitig zur Nutzung der ÖPNV berechtigt.

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WiWi Gast

Re: Scheinstudium: Semesterticket trotz Job

Bei fast allen Unis in Baden Württemberg. Zum Beispiel KIT oder uni Stuttgart.

WiWi Gast schrieb am 18.07.2018:

Ist was neues für mich. Bei welchen Unis sollte das denn so sein?

WiWi Gast schrieb am 18.07.2018:

Das stimmt nicht. Bei vielen Unis ist das Semesterticket nicht in den Studiengebühren inkludiert und muss separat gekauft werden. Man hat dann sowohl ein Semesterticket als auch ein Studentenausweis im Portemonnaie.
Daher wahrscheinlich auch die "Hemmschwelle" des Fragenden.

WiWi Gast schrieb am 17.07.2018:

Studentenausweis = Semesterticket. Du bekommst einen Studienausweis/Semesterticket, mit der Einschreibung, was gleichzeitig zur Nutzung der ÖPNV berechtigt.

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