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Berufseinstieg: Wo & WieBE

"Richtige" Berufserfahrung beim Berufseinstieg?

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WiWi Gast

"Richtige" Berufserfahrung beim Berufseinstieg?

Ich seh hier ständig Themen die Berufserfahrung hoch in den Himmel loben und auf dessen Basis teils sogar allen Ernstes Ausbildungen über ein Masterstudium stellen da weder Praktika noch Werkstudentenstellen als Berufserfahrung gelten, dafür aber die volle Ausbildung ohne Abstriche.

Als Noch-Student würde mich interessieren wieso und was echte Berufserfahrung so ausmacht. Vor allem die Aussage zu Werkstudententätigkeiten kann ich nicht nachvollziehen da man, zumindest aus meiner Erfahrung, effektiv Teilzeit mit voller Verantwortung über die eigenen Ergebnisse arbeitet.

antworten
WiWi Gast

Re: "Richtige" Berufserfahrung beim Berufseinstieg?

Wenn Du das als Werkstudent machen durftest hattest du Glück. Unsere Werkstudenten machen oft die Dreckarbeit der anderen und schon gar nicht eigenverantwortlich. Dies geschieht erst, wenn man unter einen Vertrag die eigene Unterschrift setzt.

Wenn sich nicht so viele Absolventen über die Stellenanforderung "einschlägige, mehrjährige Berufserfahrung" bei ihren Bewerbungen hinwegsetzen würden und sich dann über die ewigen Absagen wundern, dann gäbe es die Diskussion gar nicht.

antworten
DAX Einkäufer

Re: "Richtige" Berufserfahrung beim Berufseinstieg?

"Als Noch-Student würde mich interessieren wieso und was echte Berufserfahrung so ausmacht."

Die Erfahrung, eigenverantwortlich für etwas zuständig zu sein und Ergebnisse erreichen zu müssen, ohne dass einen dabei laufend jemand anleitet.
Die Erfahrung, über einen längeren Zeitraum im sozialen Nexus "Team" eingebettet zu sein und dadurch auch die Kollegen aus verschiedenen Blickwinkeln zu erleben.
Die Erfahrung, dass viele Dinge auf den zweiten Blick anders aussehen als auf den ersten Blick.
Die Erfahrung, als ganz normaler Arbeitnehmer keine Sonderrolle zu spielen und sich Erfolg und Aufmerksamkeit verdienen zu müssen.
Die Erfahrung, eine erschreckende Zeit der Einarbeitung in ein neues Thema durchmachen zu müssen, um dann nach einiger Zeit aus eigener Kraft die Phase selbständigen Arbeitens zu erreichen. Das Gefühl ist unvergleichbar.
Die Erfahrung, über längere Zeit einen einzigen Vorgesetzten zu erleben und damit auch einen anderen Blick auf das Thema Führung zu bekommen.
Die Erfahrung, dass auch etablierte und bekannte Wege nach einiger Zeit verlassen werden und dass das Fortschritt sein kann, auch wenn man sich einen solchen Paradigmenwechsel zunächst nicht wirklich vorstellen kann.
Die Erfahrung, eine Suppe nicht nur zu kochen, sondern auch aufzuessen. Würde auch vielen Beratern mal gut tun.

antworten
WiWi Gast

Re: "Richtige" Berufserfahrung beim Berufseinstieg?

Was die Berufserfahrung ausmacht?

Längerfristige erfolgreiche Erfahrung in einer Tätigkeit, die dem Stellenprofil und idealerweise auch dem Ausbildungsprofil entspricht.

antworten
WiWi Gast

Re: "Richtige" Berufserfahrung beim Berufseinstieg?

Ich weiß jetzt nicht, ob der Thread wirklich Sinn macht. Ganz offensichtlich möchtest du doch hören, dass deine Werkstudententätigkeit ganz toll ist und wie Berufserfahrung behandelt werden sollte.

Nur was hilft dir das? Berufserfahrung ist eben eine längerfristige Tätigkeit auf einer vergleichbaren Stelle in einem ähnlichem Umfeld auf ähnlichem Niveau, bei gleichzeitigem Vorhandensein der theoretischen und praktischen Grundlagen.

Da kann ein Praktikum oder eine Werkstudententätigkeit nie darunter fallen. Zudem sind Werkstudententätigkeiten doch immer eher einfache Jobs.

antworten
WiWi Gast

Re: "Richtige" Berufserfahrung beim Berufseinstieg?

Berufserfahrung ist das erfolgreiche, längerfristige Ausfüllen einer Stelle und Erfüllen der geforderten theoretischen und praktischen Anforderungen, bei gleichzeitiger Einbettung in ein Umfeld.

Nichts davon wird bei einer Werkstudententätigkeit erfüllt, da weder der Erfolg wirklich gemessen wird, noch eine langfristige Tätigkeit vorliegt und man oft auch keine speziellen Kenntnisse braucht, die man im Studium noch nicht hat. Zudem braucht man auch nicht eingebettet zu werden, da man eh wieder weg ist.

antworten
WiWi Gast

Re: "Richtige" Berufserfahrung beim Berufseinstieg?

Und diese Erfahrungen machen Praktikanten und Werkstudenten nicht, aber Azubis schon? Das halte ich für Quatsch.

Noch lustiger finde ich die Aussage aus einem anderen Strang, dass eine kaufmännische Ausbildung einem Uni-Studium in Sachen Karriere überlegen sei. Ich glaube hier ist zurzeit ein Troll unterwegs, der auf Akademiker nicht besonders gut zu sprechen ist...vllt. ein Studienabbrecher.

DAX Einkäufer schrieb:

"Als Noch-Student würde mich interessieren wieso und was
echte Berufserfahrung so ausmacht."

Die Erfahrung, eigenverantwortlich für etwas zuständig zu
sein und Ergebnisse erreichen zu müssen, ohne dass einen
dabei laufend jemand anleitet.
Die Erfahrung, über einen längeren Zeitraum im sozialen Nexus
"Team" eingebettet zu sein und dadurch auch die
Kollegen aus verschiedenen Blickwinkeln zu erleben.
Die Erfahrung, dass viele Dinge auf den zweiten Blick anders
aussehen als auf den ersten Blick.
Die Erfahrung, als ganz normaler Arbeitnehmer keine
Sonderrolle zu spielen und sich Erfolg und Aufmerksamkeit
verdienen zu müssen.
Die Erfahrung, eine erschreckende Zeit der Einarbeitung in
ein neues Thema durchmachen zu müssen, um dann nach einiger
Zeit aus eigener Kraft die Phase selbständigen Arbeitens zu
erreichen. Das Gefühl ist unvergleichbar.
Die Erfahrung, über längere Zeit einen einzigen Vorgesetzten
zu erleben und damit auch einen anderen Blick auf das Thema
Führung zu bekommen.
Die Erfahrung, dass auch etablierte und bekannte Wege nach
einiger Zeit verlassen werden und dass das Fortschritt sein
kann, auch wenn man sich einen solchen Paradigmenwechsel
zunächst nicht wirklich vorstellen kann.
Die Erfahrung, eine Suppe nicht nur zu kochen, sondern auch
aufzuessen. Würde auch vielen Beratern mal gut tun.

antworten
DAX Einkäufer

Re: "Richtige" Berufserfahrung beim Berufseinstieg?

"Und diese Erfahrungen machen Praktikanten und Werkstudenten nicht, aber Azubis schon?"

Diese Behauptung kommt nicht von mir. Auszubildende sind allerdings über zwei Jahre in einem Betrieb verankert und haben somit auch die Möglichkeit, ihre Erfahrungen über einen längeren Zeitraum zu reflektieren. Ich halte eine kaufmännische Ausbildung im Hinblick auf die Karriereperspektiven keineswegs für "überlegen" gegenüber einem Studium, aber für einen sehr wertvollen Grundstein einer langfristigen beruflichen Entwicklung. Vor allem dann, wenn man später noch ein Studium draufsetzt. In Unternehmen müssen nicht bloß tolle Konzepte erdacht und zu Papier gebracht werden, sondern es müssen auch Dinge in die Tat umgesetzt werden und bei der Basis ankommen. Das bekommen Menschen mit kaufmännischer Ausbildungserfahrung oft besser hin als solche ohne. Vorausgesetzt natürlich, wir vergleichen wirklich zwei ansonsten identische Persönlichkeiten, also ohne Verzerrung des Vergleichs durch andere Merkmale.

antworten
WiWi Gast

Re: "Richtige" Berufserfahrung beim Berufseinstieg?

Ich bin der TE.

"Ganz offensichtlich möchtest du doch hören, dass deine Werkstudententätigkeit ganz toll ist und wie Berufserfahrung behandelt werden sollte."

Für mich scheint der entscheidende Faktor bei Berufserfahrung Verantwortung zu sein. Das ist z.B. bei mir in der Werkstudententätigkeit gegeben. Es war teils sogar in Praktika gegeben. Trotzdem habe ich noch nie jemanden getroffen, der Praktika als ernsthafte Berufserfahrung betrachten würde. Allerdings schon viele Leute, die ihre volle Berufsausbildung als Berufserfahrung betrachten.

Anscheinend lieg ich damit aber falsch - viele Freunde von mir in Ausbildungsberufen machen, insbesondere zu Beginn, nichts anderes als "Kaffee kochen". Das kann es ja also nicht sein. Ich versteh entsprechend nicht, welche Erfahrungen mir als unerfahrener Student noch fehlen und würd deshalb gern wissen, was mich beim Berufseinstieg so erwartet.

Zum Zeitfaktor der hier mehrfach genannt wurde:

Eine Werkstudententätigkeit, zumindest in meinem Bekanntenkreis, geht oftmals 1-2 Jahre. Kenne wenige Beispiele mit weniger, geschweige den Unternehmen die für kürzere Zeiträume suchen. Beiträge in diesem Forum spiegeln das auch wider. Kann ich entsprechend nicht wirklich nachvollziehen, oder versteh ich das falsch?

antworten
WiWi Gast

Re: "Richtige" Berufserfahrung beim Berufseinstieg?

Wie jemand hier schon geschrieben hat. Du willst nicht diskutieren, sondern nur hören, dass dein Weg der einzig wahre ist.

Warum du deine Freunde und ihren Werdegang madig machst, verstehe ich nicht.

Das Studium ist heute ein Massenphänomen und dementsprechend weniger wert als noch vor ein paar Jahren. Es wurde ein Massenphänomen, weil man es so leicht gemacht hat, dass alle ehemaligen Azubis heute studieren können. Deswegen sind gute Azubis heute Mangelware und das wertet sie auf, während es die Studenten abwertet.

Lounge Gast schrieb:

Ich bin der TE.

"Ganz offensichtlich möchtest du doch hören, dass deine
Werkstudententätigkeit ganz toll ist und wie Berufserfahrung
behandelt werden sollte."

Für mich scheint der entscheidende Faktor bei Berufserfahrung
Verantwortung zu sein. Das ist z.B. bei mir in der
Werkstudententätigkeit gegeben. Es war teils sogar in
Praktika gegeben. Trotzdem habe ich noch nie jemanden
getroffen, der Praktika als ernsthafte Berufserfahrung
betrachten würde. Allerdings schon viele Leute, die ihre
volle Berufsausbildung als Berufserfahrung betrachten.

Anscheinend lieg ich damit aber falsch - viele Freunde von
mir in Ausbildungsberufen machen, insbesondere zu Beginn,
nichts anderes als "Kaffee kochen". Das kann es ja
also nicht sein. Ich versteh entsprechend nicht, welche
Erfahrungen mir als unerfahrener Student noch fehlen und würd
deshalb gern wissen, was mich beim Berufseinstieg so erwartet.

Zum Zeitfaktor der hier mehrfach genannt wurde:

Eine Werkstudententätigkeit, zumindest in meinem
Bekanntenkreis, geht oftmals 1-2 Jahre. Kenne wenige
Beispiele mit weniger, geschweige den Unternehmen die für
kürzere Zeiträume suchen. Beiträge in diesem Forum spiegeln
das auch wider. Kann ich entsprechend nicht wirklich
nachvollziehen, oder versteh ich das falsch?

antworten
WiWi Gast

Re: "Richtige" Berufserfahrung beim Berufseinstieg?

Cool, aber ab jetzt bleib doch einfach beim Thema anstatt meine persönliche Motivation für diese Diskussion zu analyisieren. Danke! :)

Lounge Gast schrieb:

Wie jemand hier schon geschrieben hat. Du willst nicht
diskutieren, sondern nur hören, dass dein Weg der einzig
wahre ist.

Warum du deine Freunde und ihren Werdegang madig machst,
verstehe ich nicht.

Das Studium ist heute ein Massenphänomen und dementsprechend
weniger wert als noch vor ein paar Jahren. Es wurde ein
Massenphänomen, weil man es so leicht gemacht hat, dass alle
ehemaligen Azubis heute studieren können. Deswegen sind gute
Azubis heute Mangelware und das wertet sie auf, während es
die Studenten abwertet.

antworten
WiWi Gast

Re: "Richtige" Berufserfahrung beim Berufseinstieg?

Na endlich bringt es mal jemand auf den Punkt.

Lounge Gast schrieb:

Das Studium ist heute ein Massenphänomen und dementsprechend
weniger wert als noch vor ein paar Jahren. Es wurde ein
Massenphänomen, weil man es so leicht gemacht hat, dass alle
ehemaligen Azubis heute studieren können. Deswegen sind gute
Azubis heute Mangelware und das wertet sie auf, während es
die Studenten abwertet.

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WiWi Gast

Re: "Richtige" Berufserfahrung beim Berufseinstieg?

Hallo zusammen!
Ich hatte während meines Studiums auch ein Praktikum (6 Monate DAX30 Einkauf) und eine Werkstudententätigkeit (18 Monate DAX30 Einkauf). Sowohl im Praktikum als auch als Werkstudent habe ich sehr viel eigenverantwortlich gearbeitet. Ich habe meinen Einkaufsbereich in Gremien vertreten und war für verschiedene Thematiken primärer Ansprechpartner. Dies beinhaltete, dass ich jeden (Arbeits-)tag bereichsübergreifend gearbeitet habe und ich beispielsweise verantwortlich für viele Kalkulationen war, die so - ohne weitere Überprüfung - nach intern und extern weitergeleitet worden sind. Darauf basierend wurden interne Projekte, als auch externe Beschaffungsprojekte kalkuliert. Da es sich um einen großen DAX30 Konzern handelt, könnt ihr wahrscheinlich ahnen dass es sich hier nicht nur um ein paar Tausend Euro Beschaffungsvolumen gehandelt hat.

Daher verkaufte ich (und verkaufe weiterhin) meine ?studentischen Aktivitäten? während meiner Bewerbungsphase stets als ?echte Berufserfahrung? und kam damit auch sehr gut durch! Natürlich musste ich in den Bewerbungsgesprächen teilweise (soweit es meine Geheimhaltungsvereinbarung erlaubte) ziemlich ins Detail gehen um diese ?echte Berufserfahrung? auch lebhaft schildern zu können. Meine Gesprächspartner während den verschiedenen Interviews (Team-, Abteilungs,- Bereichs- und auch Geschäftsleiter) haben allesamt sehr positiv auf das alles reagiert. Ich denke sogar, dass bei der ein oder anderen Zusage dieses Argument der ?Berufserfahrung? (speziell im Einkauf) entscheidend war.

Natürlich hat nicht jeder das Glück (oder Privileg) solche Aufgaben zu bekommen. Daher kann man auch nicht pauschal bei jedem Praktikum oder jeder Werkstudententätigkeit von ?echter Berufserfahrung? sprechen.
LG

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WiWi Gast

Re: "Richtige" Berufserfahrung beim Berufseinstieg?

ganz einfach, weil echte berufserfahrung gemeinhin als die zeit NACH dem abschluss beginnt. da kannst du deine tolle erfahrung noch so schön reden, es zählt einfach nicht als berufserfahrung.

bei azubis zählt auch erst die zeit nach dem abschluss. allerdings sind die zu dem zeitpunkt schon 2-3 jahre im unternehmen und müssen sich i.d.r. nicht bewerben...

antworten
WiWi Gast

Re: "Richtige" Berufserfahrung beim Berufseinstieg?

Einkauf ist nicht gleich Einkauf, Vertrieb ist nicht gleich Vertrieb, Disposition ist nicht gleich Disposition und Assistenz ist nicht gleich Assistenz, selbst Teamleiter ist nicht gleich Teamleiter.
In jedem Unternehmen, in jeder Abteilung sind die Anforderungen und die Komplexität objektiv und vor allem subjektiv total unterschiedlich.

Ob ihr jetzt Euer Praktikum subjektiv als volle Berufserfahrung werten wollt oder nicht ist völlig belanglos, spätestens im Vorstellungsgespräch werden die Kenntnisse abgefragt und geprüft, ob diese zu den jeweiligen Anforderungen passen. Und selbst bei passender Erfahrung kommt es noch auf den Faktor Mensch an. Da kann selbst jemand mit keiner/wenig Erfahrung jemanden mit passender Erfahrung ausstechen.

Es spielt also keinerlei Rolle, ob jemand sein Praktikum/Ausbildung/Werkstudententätigkeit als Berufserfahrung wertet oder nicht.

antworten
WiWi Gast

Re: "Richtige" Berufserfahrung beim Berufseinstieg?

Ich würde meine WS-Tätigkeit (15 Monate) in einer Internen Revision ebenfalls als Berufserfahrung verkaufen, ebenso wie meine Ausbildung zum Bankkaufmann.

Bei letzterem habe ich ebenfalls für ordentlich Vertrieb gesorgt und zT einen eigenen Kundenstamm betreut. Was unterscheidet mich daher von einem Berater, der seit 10 Jahren dort ist, bis auf die engere Kundenbindung?

Gegen Ende meiner WS-Tätigkeit habe ich eigenständig, allerdings unter dem Namen eines Kollegen, Prüfungen durchgeführt. Intern wurde kommuniziert, dass ich Prüfer und Ansprechpartner bin. Extern wurde hingegen der Name des Kollegen kommuniziert. Zudem habe ich Quartals- und Jahresberichte erstellt. Nach extern natürlich nicht unter meinem Namen kommuniziert. Ich habe vom ersten Tag an eigenverantwortlich gearbeitet, hatte meinen eigenen Aufgabengebiete (Reportings, Bewertung der Maßnahmenumsetzung, o.Ä.). Diese Interne Revision wäre ohne Werkstudenten nicht mehr überlebensfähig, da viele Aufgaben nur noch von Werkstudenten betreut werden, von denen die Revisoren keine Ahnung haben. Die Revisoren konnten sich im Gegenzug rein um die Prüfungen kümmern. Der Rattenschwanz, den solche Prüfungen mit sich ziehen, haben die WS übernommen. Aus welchem Grund sollte ich das daher also ebenfalls nicht als Berufserfahrung ansehen?

Ich kam auch problemlos in meinen jetzigen Job rein und hatte auch Alternative Angebote...

antworten
WiWi Gast

Re: "Richtige" Berufserfahrung beim Berufseinstieg?

Sehe ich genauso!
Und an den Post davor: Klar kommt es auch auf den Faktor Mensch an. Dieser Faktor spielt aber immer eine Rolle, egal ob Berufserfahrung oder nicht. Egal ob Berufseinsteiger mit Praktika / WS oder Professional. Also kann man diesen Faktor für diese Diskussion hier getrost ausklammern.

Die Frage ist also eher: kann man anspruchsvolle, eigenverantwortliche Tätigkeiten (als Praktikant oder Werkstudent) als ?echte Berufserfahrung? bezeichnen?
Die Antwort lautet für mich ganz klar: Ja!

Das einzige was mich damals von einem Festangestellten unterschieden hat war das Thema ?Autogramm? auf Vertragsunterlagen.. denn das durfte ich als Student logischerweise aus rechtlichen Gründen nicht. Wenn es diese nicht gegeben hätte, dann würden heute etliche Dokumente mit meiner Unterschrift darauf existieren.

Auf der anderen Seite gilt eine Ausbildung meiner Meinung nach auch als Berufserfahrung. Jedoch muss man aber hier bedenken, dass ein Azubi meistens keine anspruchsvollen Aufgaben zu erledigen hat. Hier gibt es natürlich auch Unterschiede von Berufszweig zu Berufszweig. Grundsätzlich finde ich es aber köstlich wenn hier in dem Forum eine Ausbildung mit einem Studium verglichen wird.
Von der Dauer und Bindung an das Unternehmen hat der Azubi heutzutage auch keine Vorteile, da wie oben bereits beschrieben und belegt: als Student arbeitet man inzwischen auch locker für 2 Jahre beim selben Unternehmen und ist komplett in das Team und die Strukturen integriert.

Was wir bisher gar nicht betrachtet haben: Bachelorthesis / Masterthesis respektive Diplomarbeit in Kooperation mit einem Unternehmen schreiben. Das gilt für mich ebenso aus ?echte Berufserfahrung?. Ich war beispielsweise während meiner Masterthesis ein Projektleiter, hatte ein Budget und habe sowohl interne als auch externe Projekte koordiniert und gemanaged. Was hat mich damals von einem Festangestellten unterschieden? Nichts.

Lounge Gast schrieb:

Ich würde meine WS-Tätigkeit (15 Monate) in einer Internen
Revision ebenfalls als Berufserfahrung verkaufen, ebenso wie
meine Ausbildung zum Bankkaufmann.

Bei letzterem habe ich ebenfalls für ordentlich Vertrieb
gesorgt und zT einen eigenen Kundenstamm betreut. Was
unterscheidet mich daher von einem Berater, der seit 10
Jahren dort ist, bis auf die engere Kundenbindung?

Gegen Ende meiner WS-Tätigkeit habe ich eigenständig,
allerdings unter dem Namen eines Kollegen, Prüfungen
durchgeführt. Intern wurde kommuniziert, dass ich Prüfer und
Ansprechpartner bin. Extern wurde hingegen der Name des
Kollegen kommuniziert. Zudem habe ich Quartals- und
Jahresberichte erstellt. Nach extern natürlich nicht unter
meinem Namen kommuniziert. Ich habe vom ersten Tag an
eigenverantwortlich gearbeitet, hatte meinen eigenen
Aufgabengebiete (Reportings, Bewertung der
Maßnahmenumsetzung, o.Ä.). Diese Interne Revision wäre ohne
Werkstudenten nicht mehr überlebensfähig, da viele Aufgaben
nur noch von Werkstudenten betreut werden, von denen die
Revisoren keine Ahnung haben. Die Revisoren konnten sich im
Gegenzug rein um die Prüfungen kümmern. Der Rattenschwanz,
den solche Prüfungen mit sich ziehen, haben die WS
übernommen. Aus welchem Grund sollte ich das daher also
ebenfalls nicht als Berufserfahrung ansehen?

Ich kam auch problemlos in meinen jetzigen Job rein und hatte
auch Alternative Angebote...

antworten
WiWi Gast

Re: "Richtige" Berufserfahrung beim Berufseinstieg?

Ich finde die Ausgangsfrage spitzfindig.

Wenn es dieselben Tätigkeiten oder dasselbe Unternehmen sind, dann ist auch eine WS-Tätigkeit oder eine Ausbildung Berufserfahrung.

Wenn man aber eine Ausbildung als Tischler oder Bankkaufmann macht, dann Mathe studiert und im Risikomanagement anfängt, dann hat man keine Berufserfahrung aus der Ausbildung.

Ebenso hat man keine nennenswerte BE für das Risikomanagement, wenn man Mathe studiert und Nachhilft gibt oder eine WS-Tätigkeit bei einer IT-Beratung macht und dort Server zusammenschraubt.

Von daher bin ich auch einer derjenigen, die (leider oftmals vergebens) den frisch Promovierten sagt, dass sie keine Berufserfahrung haben, nur weil sie 5 Jahre am Lehrstuhl waren...

antworten
WiWi Gast

Re: "Richtige" Berufserfahrung beim Berufseinstieg?

Für die top Stellen braucht man halt ein Mix aus beidem. Gutes akademisches Studium und gute Praktika.
Ausbildung ist natürlich deutlich schlechter als Studium, das ist klar.

antworten
WiWi Gast

Re: "Richtige" Berufserfahrung beim Berufseinstieg?

Kann man Werkstudententätigkeiten und Praktika bei einer der BIG 4 gut als Berufserfahrung verkaufen? Dass man da kein Kaffee kocht oder nur Ablage macht, sollte eigentlich jedem klar sein...

antworten
WiWi Gast

Re: "Richtige" Berufserfahrung beim Berufseinstieg?

Im Bezug aufd Einstiegsgehalt und Möglichkeiten vielleicht, aber fürs "Zurechtfinden" im Arbeitsleben bringt die Ausbildung sehr viel mehr.

Lounge Gast schrieb:

Für die top Stellen braucht man halt ein Mix aus beidem.
Gutes akademisches Studium und gute Praktika.
Ausbildung ist natürlich deutlich schlechter als Studium, das
ist klar.

antworten
DAX Einkäufer

Re: "Richtige" Berufserfahrung beim Berufseinstieg?

"Für mich scheint der entscheidende Faktor bei Berufserfahrung Verantwortung zu sein. Das ist z.B. bei mir in der Werkstudententätigkeit gegeben."

Dann ist es doch auch völlig in Ordnung, diese Teilzeit-Werkstudententätigkeit als Berufserfahrung zu "verkaufen". Am Ende kommt es ohnehin darauf an, die eine Person zu überzeugen, die Deinen Lebenslauf liest bzw. Dir in einem Vorstellungsgespräch gegenüber sitzt. Ob das Forum hier Deine Erfahrungen für "vollwertig" hält oder nicht, interessiert nicht. So wie es nicht "die Berufserfahrung" gibt, gibt es auch nicht "die Werkstudententätigkeit". Bei uns z.B. setzt man Werkstudenten dafür ein, vorgefertigte Dinge abzuarbeiten, während Praktikanten durchaus auch eigene Konzepte erstellen und in Zusammenarbeit mit anderen Mitarbeitern bis zur Umsetzung führen (wenn sie gut sind). Das kann aber von Firma zu Firma verschieden sein.

antworten
WiWi Gast

Re: "Richtige" Berufserfahrung beim Berufseinstieg?

Wenn du mit "zurechtfinden" das tägliche Aufstehen und arbeiten meinst.. Das hast du als Student auch:
4-5 Tage Vorlesung morgens bis spät Abends
1-2 Tage Werkstudent in den "Pausen" bzw. freien Tagen

Ich gehe stark davon aus, dass manch ein Student deutlich schwerer schuften muss als ein Azubi mit einem 7-8 h Tag ohne Hirnaktivitäten.

Lounge Gast schrieb:

Im Bezug aufd Einstiegsgehalt und Möglichkeiten vielleicht,
aber fürs "Zurechtfinden" im Arbeitsleben bringt
die Ausbildung sehr viel mehr.

Lounge Gast schrieb:

Für die top Stellen braucht man halt ein Mix aus beidem.
Gutes akademisches Studium und gute Praktika.
Ausbildung ist natürlich deutlich schlechter als
Studium, das
ist klar.

antworten
WiWi Gast

Re: "Richtige" Berufserfahrung beim Berufseinstieg?

Ich verstehe die Diskussion überhaupt nicht. Natürlich kann man alles als Berufserfahrung verkaufen. Man hat Jeans verkauft? Klar, dann war man Salesmanager usw..

Das Problem ist nur, ob die Unternehmen das glauben wollen..

antworten
WiWi Gast

Re: "Richtige" Berufserfahrung beim Berufseinstieg?

Ich arbeite in einem Unternehmen mit einer Bewerbungssoftware. Das heißt, die Daten aller Bewerber werden in die Datenbank eingegeben. Es ist ein großes und begehrtes Unternehmen.

Ein Praktikum oder eine Werksstudententätigkeit zählen bei uns nicht als Berufserfahrung. Die Ausbilung als 1 Jahr, wenn man den Haken "stellenrelevant" setzt.

Wenn ihr aber die Voraussetzung nicht erfüllt von der Berufserfahrung her, werden eure Unterlagen automatisch aussortiert. Ihr könnt also nicht mehr erklären, ob ihr nur Kaffee gekocht habt.

Ich hoff, ich konnte mit der Info helfen.

antworten
WiWi Gast

Re: "Richtige" Berufserfahrung beim Berufseinstieg?

Am Ende entscheidet das Unternehmen, was es als (relevante) Berufserfahrung ansieht und was nicht.

Da könnt ihr jetzt noch 100 mal mit dem Fuss aufstampfen und "ich will aber" schreien.

antworten
WiWi Gast

Re: "Richtige" Berufserfahrung beim Berufseinstieg?

Was erwartet ihr? Eine gesetzliche Regelung, was als (relevante) Berufserfahrung gilt? Und gegen die Absage wird dann ein Einspruch eingelegt mit dem Hinweis auf einen Ermessensfehlgebrauch hinsichtlich des Bundesberufserfahrungseinstufungsundbewertungsgesetz (kurz BuBEuEG)?

Als Arbeitgeber suche ich entweder einen, der frisch von der Uni kommt und ggf. alles erklären muss, das ist dann ein langfristiges Investment. Oder ich suche einen, der ab dem ersten Tag einsetzbar ist und Wertschöpfung bringt. Das ist eher, wenn ich einen kurzfristigen Bedarf habe.

Ob jemand direkt einsetzbar ist, entscheide ich. Wichtig ist rlevante Berufserfahrung, und was ich darunter verstehe, entscheide auch ich und zwar im Einzelfall.

antworten
WiWi Gast

Re: "Richtige" Berufserfahrung beim Berufseinstieg?

Eine Ausbildung zählt genauso wenig als Berufserfahrung wie ein Praktikum oder eine Werkstudentenstelle.
Als relevante Berufserfahrung zählt Arbeitszeit nach dem Studienabschluss. Punkt!

antworten
WiWi Gast

Re: "Richtige" Berufserfahrung beim Berufseinstieg?

Die Bezeichnung "Werkstudent" kommt aus dem Sozialversicherungsrecht und bedeutet nur "eine abhängige Beschäftigung, die zeitlich hinter dem Studium zurückbleibt und damit nicht voll beitragspflichtig ist". Über den Inhalt der Tätigkeit sagt das nichts aus. Das kann eine Hilfsarbeit sein, das kann aber auch eine Tätigkeit sein, die einen regulären Angestellten ersetzt.

Ich würde allgemeine Berufserfahrung als jede Erfahrung von längerem zeitlichen Umfang in einer Tätigkeit bezeichnen, mit der man für gewöhnlich seinen Lebensunterhalt bestreiten kann.

Spezifische Berufserfahrung in einem bestimmten Bereich ist meiner Meinung nach dann erfüllt, wenn man einen regulären Angestellten voll ersetzt hat. Beweisen kann man das leider nie. Ich habe z. B. während dem Studium einen regulären Angestellten voll ersetzt. Da aber zu dem Zeitpunkt mein Studium noch nicht offiziell abgeschlossen war, wird mir diese Zeit meistens nicht als Berufserfahrung anerkannt. Arbeitszeugnisse nützen da leider auch nicht viel, da viele glauben, dass man mir mit dem Arbeitszeugnis einfach nur einen Gefallen tun wollte.

Azubis haben nur allgemeine Berufserfahrung, aber in der Regel keine spezifische, da das Ausbildungsziel meistens erst am Ende der Ausbildung voll erreicht ist. Ausnahmen gibt es aber sicher aus. Im Einzelhandel werden die Azubis angeblich auch schon als Vertretung für die Filialleitung eingesetzt.

antworten
WiWi Gast

Re: "Richtige" Berufserfahrung beim Berufseinstieg?

Beim letzten Absatz würde ich widersprechen. Ich habe selbst eine Ausbildung und ein Studium.

In der Ausbildung konnte ich mir zwei (Controlliing und Rechnungswesen) von unseren Abteilungen aussuchen. Dort war ich dann jeweils ca. 1 1/4 Jahre (habe nur 2,5 Jahre Lehre gemacht) und habe auch, nach einer Einarbbeitungsphase voll mitgearbeitet.

Ich denke, das ist in den meisten großen Unternehmen so, dass die Azubis einige Abteilungen durchlaufen.

Lounge Gast schrieb:

Die Bezeichnung "Werkstudent" kommt aus dem
Sozialversicherungsrecht und bedeutet nur "eine
abhängige Beschäftigung, die zeitlich hinter dem Studium
zurückbleibt und damit nicht voll beitragspflichtig
ist". Über den Inhalt der Tätigkeit sagt das nichts aus.
Das kann eine Hilfsarbeit sein, das kann aber auch eine
Tätigkeit sein, die einen regulären Angestellten ersetzt.

Ich würde allgemeine Berufserfahrung als jede Erfahrung von
längerem zeitlichen Umfang in einer Tätigkeit bezeichnen, mit
der man für gewöhnlich seinen Lebensunterhalt bestreiten kann.

Spezifische Berufserfahrung in einem bestimmten Bereich ist
meiner Meinung nach dann erfüllt, wenn man einen regulären
Angestellten voll ersetzt hat. Beweisen kann man das leider
nie. Ich habe z. B. während dem Studium einen regulären
Angestellten voll ersetzt. Da aber zu dem Zeitpunkt mein
Studium noch nicht offiziell abgeschlossen war, wird mir
diese Zeit meistens nicht als Berufserfahrung anerkannt.
Arbeitszeugnisse nützen da leider auch nicht viel, da viele
glauben, dass man mir mit dem Arbeitszeugnis einfach nur
einen Gefallen tun wollte.

Azubis haben nur allgemeine Berufserfahrung, aber in der
Regel keine spezifische, da das Ausbildungsziel meistens erst
am Ende der Ausbildung voll erreicht ist. Ausnahmen gibt es
aber sicher aus. Im Einzelhandel werden die Azubis angeblich
auch schon als Vertretung für die Filialleitung eingesetzt.

antworten
WiWi Gast

Re: "Richtige" Berufserfahrung beim Berufseinstieg?

Weder Studium noch Ausbildung sind heute noch was wert. Das einzige, mit dem man sich noch etwas absetzen kann, ist eine Promotion, wobei die auch an Wert verloren hat. Habilitieren tun nicht soviele. Das Problem: Man braucht so bis Anfang 40 mit dem Weg ...

antworten
WiWi Gast

Re: "Richtige" Berufserfahrung beim Berufseinstieg?

Ich hab vor meinem Studium eine Berufsausbildung gemacht und meines Wissens zählt auch eine Berufsausbildung nicht als Berufsausbildung, sondern nur die Zeit, in der du als z. B. als Geselle tätig warst.

Analog ist auch ein Studien-Praktikum oder eine Werkstudententätigkeit keine Berufserfahrung, sondern erst die Zeit, aber der du als Ingenieur arbeitest.

Tätigkeiten neben dem Studium bzw. ein duales Studium sind immer gut und du hebst dich auf jeden Fall von denen ab, die so etwas nicht machen. Auch wenn es nicht immer die schönste Arbeit ist.

BG

antworten
WiWi Gast

Re: "Richtige" Berufserfahrung beim Berufseinstieg?

Jau am besten holt man heutzutage erstmal den Nobelpreis bevor man sich ins Berufsleben traut!

antworten
WiWi Gast

Re: "Richtige" Berufserfahrung beim Berufseinstieg?

Naja, die Promotionen haben mittlerweile auch stark zugenommen. Früher waren die bei 1-2 % der Akademiker, heute in machen Fächer, darunter auch BWL, wohl eher so bei 10%. Wirklich gefragt ist das heutzutage auch nicht mehr...

Dass Azubis voll Mitarbeiten kann in vielen Betrieben schon sein. Bei uns ist es so, dass die mehr kontrolliert werden und man sich mehr Zeit nimmt, die Sachverhalte zu erklären. Ob man das dann als vollwertige Berufserfahrung wertet, ist fraglich. In der Regel weiß der neue Arbeitgeber auch nicht, was man genau in der Ausbildung auf welchem Niveau und mit welcher Selbständigkeit gemacht hat. Von daher dürfte eine Ausbildung eher selten als spezifische Berufserfahrung anerkannt werden.

antworten

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Hochschulabsolventen, die über persönliche Kontakte ihre erste Stelle finden, erzielen höhere Gehälter, haben bessere Aufstiegschancen und bleiben diesem Arbeitgeber länger treu, so lautet das Ergebnis einer Absolventenbefragung vom Bayerischen Staatsinstitut für Hochschulforschung.

JobTrends 2017: Gute Jobaussichten für Wirtschaftswissenschaftler

Screenshot: Jobtrends-Studie 2017 von Kienbaum und Staufenbiel.

Was Berufseinsteiger im Jahr 2017 wissen müssen, dem ist die JobTrends-Studie von Staufenbiel und Kienbaum nachgegangen. Personaler checken Bewerbungen oft nur in maximal fünf Minuten. In nur sechs Prozent der Fälle googlen Entscheider den Namen der Bewerber. Punkten können Absolventen beim Berufseinstieg eher mit Praxiserfahrung als mit einem guten Studienabschluss. Beim Gehalt können Berufseinsteiger aktuell fünf bis zehn Prozent mehr heraushandeln.

Junge Menschen starten immer später ins Berufsleben

Ein Gemälde an einer geschlossenen Garage von Menschen, die in einer Kneipe sitzen und der Schrift:...what else?!

Anteil der Erwerbstätigen unter den jungen Menschen im Alter von 15 bis 29 Jahren von April 1991 bis Mai 2003 deutlich von 63% auf 48% gesunken.

McKinsey-Fellowship: Einstiegsprogramm Marketing & Sales für Studenten

Ein weißes Schild an einer roten Wand mit roter Aufschrift Warenausgabe und einem Pfeil nach links.

Hochschulabsolventen mit ersten Berufserfahrungen und Interesse an Marketing und Vertrieb können sich ab sofort für das Marketing & Sales Fellowship von der Unternehmensberatung McKinsey & Company bewerben. Der neue Jahrgang des Programms startet zum 1. Oktober 2017 in Düsseldorf, München oder Köln. Die Bewerbung ist bis zum 23. April 2017 möglich.

Berufseinstieg: Stipendiaten fordern bessere Digitalausbildung im Studium

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Die Digitalisierung ist längst nicht mehr aufzuhalten. Um auf dem zukünftigen Arbeitsmarkt bestehen zu können, sollten junge Talente während des Studiums darauf vorbereitet werden. Fähigkeiten in der Analyse großer Datenmengen, Webanalysen und Programmierung zu besitzen, sehen Toptalente für den Berufseinstieg als zentral an. Das ergeben die neuen Ergebnisse der Umfrage „Most Wanted“ des Karrierenetzwerks e-fellows.net und der Unternehmensberatung McKinsey & Company.

Literatur-Tipp: Top-Karriere mit Staufenbiel Wirtschaftswissenschaftler

Handbuch-Staufenbiel Wirtschaftswissenschaftler 2010

Der erste Job soll top sein: Wer als Wirtschaftswissenschaftler nach der Uni durchstarten will, sollte auch Experte in Sachen Karriere, Bewerbung, Arbeitgeber und Einstiegsgehälter sein. Wie es mit Karriere und Jobeinstieg klappt, das zeigt zweimal im Jahr jeweils die aktuelle Ausgabe von »Staufenbiel Wirtschaftswissenschaftler«.

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