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Berufseinstieg: Wo & WieBerufsbachelor

Skandal! Ausbildungen sollen zu "Berufsbachelor" umbenannt werden!

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WiWi Gast

Skandal! Ausbildungen sollen zu "Berufsbachelor" umbenannt werden!

WiWi Gast schrieb am 15.05.2019:

lächerlich. Meine >60h Wochen im studium....da hätt ich auch in einer BBS chillen können

Wenn du im Studium konstant eine 60+ Stunden-Woche hattest, hast du definitiv etwas falsch gemacht. Wahrscheinlich wäre die Ausbildung tatsächlich die bessere Wahl für dich gewesen.

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WiWi Gast

Skandal! Ausbildungen sollen zu "Berufsbachelor" umbenannt werden!

WiWi Gast schrieb am 15.05.2019:

Halte ich sowieso für Quatsch, dass ein Bachelor nicht auf gleicher Ebene mit einer Ausbildung steht. Für beides braucht man ca. 3 Jahre. Beim einen hat man den Vorteil vom Praxisbezug, beim anderen den Vorteil des akademischen Arbeitens. An und für sich sind beide aber gleichwertig, da macht so eine Aufwertung durchaus Sinn.

Sorry, aber so einen Blödsinn habe ich selten gelesen. Warum sollte ich Abi und den Bachelor machen, wenn ich auch mit Mittlerer Reife und Berufsausbildung an mein Ziel kommen würde? Ach ja, weil es auf einer Hochschule (selbst auf einer Wald und Wiesen FH) viel härtere Anforderungen als in der Berufsschule gibt und der Bachelor daher ganz klar über der durchschnittlichen Berufsausbildung steht.

Das alles ist doch sowieso totaler Humbug. Früher konntest du dich noch stolz Diplom-Kaufmann oder dergleichen nennen, heute bist du "nur noch" der Master of Arts in XY... Wie oft werde ich - zurecht - gefragt, was man denn mit meinem Abschluss anstellen könne...

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WiWi Gast

Skandal! Ausbildungen sollen zu "Berufsbachelor" umbenannt werden!

WiWi Gast schrieb am 15.05.2019:

Halte ich sowieso für Quatsch, dass ein Bachelor nicht auf gleicher Ebene mit einer Ausbildung steht. Für beides braucht man ca. 3 Jahre. Beim einen hat man den Vorteil vom Praxisbezug, beim anderen den Vorteil des akademischen Arbeitens. An und für sich sind beide aber gleichwertig, da macht so eine Aufwertung durchaus Sinn.

lächerlich. Meine >60h Wochen im studium....da hätt ich auch in einer BBS chillen können

Stimme ich zu, mein Studium in der Physik will ich nicht verglichen haben mit den Landeiern die hier im Durchschnitt noch eine Ausbildung machen. Wobei es natürlich auch viele kompetente Leute dort gibt.

Dies wird nun dazu führen, dass wir eine Entwicklung wie in den USA haben werden: Gute und reiche Studenten gehen auf neue Elite Unis mit dubiosen Rankings und die dummen und normalen Studenten können aufs State oder Community College... Ach wie sehr wünsche ich mir härtere Zugangsprüfungen...

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WiWi Gast

Skandal! Ausbildungen sollen zu "Berufsbachelor" umbenannt werden!

WiWi Gast schrieb am 15.05.2019:

lächerlich. Meine >60h Wochen im studium....da hätt ich auch in einer BBS chillen können

Wenn du nicht gerade Astrophysik studiert hast und trotzdem 60h die Woche gebraucht hast, dann war das Studium vielleicht der falsche Weg für dich...

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WiWi Gast

Skandal! Ausbildungen sollen zu "Berufsbachelor" umbenannt werden!

WiWi Gast schrieb am 15.05.2019:

Push

Heute offiziell abgenickt worden. Tritt dann ab 2020 in Kraft

Deutschland ist so lächerlich.
Die CDU und SPD kann man echt nicht mehr ernst nehmen. Ein reines Trauerspiel was da stattfindet.

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WiWi Gast

Skandal! Ausbildungen sollen zu "Berufsbachelor" umbenannt werden!

WiWi Gast schrieb am 15.05.2019:

Halte ich sowieso für Quatsch, dass ein Bachelor nicht auf gleicher Ebene mit einer Ausbildung steht. Für beides braucht man ca. 3 Jahre. Beim einen hat man den Vorteil vom Praxisbezug, beim anderen den Vorteil des akademischen Arbeitens. An und für sich sind beide aber gleichwertig, da macht so eine Aufwertung durchaus Sinn.

lächerlich. Meine >60h Wochen im studium....da hätt ich auch in einer BBS chillen können

Naja wenn du 60h im Studium geackert hast, warst du wirklich falsch.

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WiWi Gast

Skandal! Ausbildungen sollen zu "Berufsbachelor" umbenannt werden!

WiWi Gast schrieb am 15.05.2019:

Halte ich sowieso für Quatsch, dass ein Bachelor nicht auf gleicher Ebene mit einer Ausbildung steht. Für beides braucht man ca. 3 Jahre. Beim einen hat man den Vorteil vom Praxisbezug, beim anderen den Vorteil des akademischen Arbeitens. An und für sich sind beide aber gleichwertig, da macht so eine Aufwertung durchaus Sinn.

Sorry, aber so einen Blödsinn habe ich selten gelesen. Warum sollte ich Abi und den Bachelor machen, wenn ich auch mit Mittlerer Reife und Berufsausbildung an mein Ziel kommen würde? Ach ja, weil es auf einer Hochschule (selbst auf einer Wald und Wiesen FH) viel härtere Anforderungen als in der Berufsschule gibt und der Bachelor daher ganz klar über der durchschnittlichen Berufsausbildung steht.

Das alles ist doch sowieso totaler Humbug. Früher konntest du dich noch stolz Diplom-Kaufmann oder dergleichen nennen, heute bist du "nur noch" der Master of Arts in XY... Wie oft werde ich - zurecht - gefragt, was man denn mit meinem Abschluss anstellen könne...

Die früheren Realschüler studieren heute längst. Das Studium ist doch nicht mehr mit den Diplomen vergleichbar, als nur eine kleine Minderheit überhaupt Abitur bekam. Die Gleichsetzung ist damit nur die konsequente Zuendeführung des Bologna-Prozesses.

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WiWi Gast

Skandal! Ausbildungen sollen zu "Berufsbachelor" umbenannt werden!

Spätestens seit Bologna ist das Abi und das Studium für den intellektuellen Durchschnitt, der vor 15 Jahren von Abi und Studium bestenfalls hätte träumen können, geöffnet worden. Wie geht das, dass heute fast 60% eines Jahrgangs studieren? Noch viel mehr haben eine Hochschulzugangsberechtigung. Und alle natürlich auch gute Noten.

Bologna hat die Ausbildung und das Studium vom Niveau her längst gleichgesetzt. Nicht in allen Studiengängen, aber in den meisten und ganz besonders BWL. Das Problem ist, dass alle in die Studiengängen gehen. 60% ist schon viel. Da bleiben gerade einmal 30 - 40% für die Lehre und das ist definitiv zu wenig für all die Handwerker und Krankenschwestern da draußen, die wir dringend brauchen.

Wenn man das gleichsetzt, was gleichgesetzt gehört, erhöht man letztendlich die Attraktivität der Lehren, die, wenn man fertig ist heute doch schon oft finanziell besser entlohnt werden als viele Studiengänge. Die Mythen, die bei den Gehältern für Absolventen gestrickt sind, sind ja abenteuerlich. Das Einstiegsgehalt des Bachelors liegt im Schnitt bei 32k. Das Einstiegsgehalt eines guten Dachdecker bei ca. 35k. Nur ist das Image des Studiums besser.

Durch die Umbenennung wird das Image aber gehoben und das ist letztendlich in euerem Sinn, auch wenn ihr es nicht kapiert! Wenn ruft ihr denn, wenn ihr ein Haus bauen wollt oder euer Klo verstopft ist? Den BWLer oder den Handwerker? Wer pflegt euch im Krankenhaus?

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WiWi Gast

Skandal! Ausbildungen sollen zu "Berufsbachelor" umbenannt werden!

WiWi Gast schrieb am 15.05.2019:

Halte ich sowieso für Quatsch, dass ein Bachelor nicht auf gleicher Ebene mit einer Ausbildung steht. Für beides braucht man ca. 3 Jahre. Beim einen hat man den Vorteil vom Praxisbezug, beim anderen den Vorteil des akademischen Arbeitens. An und für sich sind beide aber gleichwertig, da macht so eine Aufwertung durchaus Sinn.

lächerlich. Meine >60h Wochen im studium....da hätt ich auch in einer BBS chillen können

Stimme ich zu, mein Studium in der Physik will ich nicht verglichen haben mit den Landeiern die hier im Durchschnitt noch eine Ausbildung machen. Wobei es natürlich auch viele kompetente Leute dort gibt.

Dies wird nun dazu führen, dass wir eine Entwicklung wie in den USA haben werden: Gute und reiche Studenten gehen auf neue Elite Unis mit dubiosen Rankings und die dummen und normalen Studenten können aufs State oder Community College... Ach wie sehr wünsche ich mir härtere Zugangsprüfungen...

Oder aber ein Teil derjenigen, die heute studiert, geht in die Lehre. Das ist nämlich das Ziel. Laut Destatis studieren heute fast 60% eines Jahrganges. Wer braucht die Leute und wie viele bleiben da für die wichtigen Lehrberufe?

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WiWi Gast

Skandal! Ausbildungen sollen zu "Berufsbachelor" umbenannt werden!

Ich habe in einem Bachelor-Studiengang studiert und im Anschluss daran nochmal ein komplettes Jura-Studium inklusive zwei Staatsexamen durchlaufen. Aus meiner Sicht ist der Bachelor-Abschluss jetzt schon nur ein etwas bessere Berufsausbildung.

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WiWi Gast

Skandal! Ausbildungen sollen zu "Berufsbachelor" umbenannt werden!

Ich habe nach meinem Meister (Fliesenleger) noch in Hagen meinen Bachelor gemacht. Klar, mit einem Realschulabschluss schon nicht gerade einfach, weil dann doch sehr viele schulische Grundlagen fehlten. Meine Frau ist allerdings Lehrerin für Mathe, Englisch und Physik an einem Gymnasium. Von daher hatte ich ja kurze Wege zum Fragen.

Ein Meister und ein Studium sind nicht miteinander zu vergleichen, ein Berufsabschluss und ein Studium in meinen Augen auch nicht. Kann mir auch nicht vorstellen, dass die Bezeichnung "Berufsbachelor" jemals kommen wird.

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WiWi Gast

Skandal! Ausbildungen sollen zu "Berufsbachelor" umbenannt werden!

Man muss aber auch international schauen da sind viele der hiesigen Berufsausbildungen tatsächlich Studienabschlüsse.

Zudem erklärt mal jemand im Ausland was genau eine Berufsausbildung ist, es gibt zwar Apprenticeships aber so ganz gerechet werden diese der Ausbildung nicht.

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WiWi Gast

Skandal! Ausbildungen sollen zu "Berufsbachelor" umbenannt werden!

WiWi Gast schrieb am 16.05.2019:

Ich habe in einem Bachelor-Studiengang studiert und im Anschluss daran nochmal ein komplettes Jura-Studium inklusive zwei Staatsexamen durchlaufen. Aus meiner Sicht ist der Bachelor-Abschluss jetzt schon nur ein etwas bessere Berufsausbildung.

Verstehe den vergleich nicht?! Du studierst Jura und willst die länge des Studiums als Maßstab nehmen?! Wenn du fertig bist, dann hat der bachelor schon 3-4 jahre gearbeitet. Für manche Jobs wie vertrieb ist der master verschenkte zeit.

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WiWi Gast

Skandal! Ausbildungen sollen zu "Berufsbachelor" umbenannt werden!

WiWi Gast schrieb am 16.05.2019

Ich habe in einem Bachelor-Studiengang studiert und im Anschluss daran nochmal ein komplettes Jura-Studium inklusive zwei Staatsexamen durchlaufen. Aus meiner Sicht ist der Bachelor-Abschluss jetzt schon nur ein etwas bessere Berufsausbildung.

Deswegen kommt es da inzwischen auch stark auf den Studienorte an. BWL lohnt sich im Prinzip nur noch an den paar Eliteunis (WHU, LMU, TUM). Ansonsten ist der Status kaum höher als Berufsausbildung.

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WiWi Gast

Skandal! Ausbildungen sollen zu "Berufsbachelor" umbenannt werden!

WiWi Gast schrieb am 16.05.2019:

Ich habe in einem Bachelor-Studiengang studiert und im Anschluss daran nochmal ein komplettes Jura-Studium inklusive zwei Staatsexamen durchlaufen. Aus meiner Sicht ist der Bachelor-Abschluss jetzt schon nur ein etwas bessere Berufsausbildung.

Hängt sicher vom Fach ab. Aber u.a. in allgemeiner BWL gebe ich dir Recht.

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WiWi Gast

Skandal! Ausbildungen sollen zu "Berufsbachelor" umbenannt werden!

Selten so einen Quatsch gelesen. Habt ihr einen Einblick, was man in einer Ausbildung macht? Ich sage nicht, dass man mit einem BWL Bachelor der nächste Top-Manager ist aber der Anspruch, an jeder staatlichen Uni, ist um ein vielfaches höher als in einer Ausbildung. Das ist genau so dämlich wie einen Steuerfachangestellten mit einem Volljuristen zu vergleichen.

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WiWi Gast

Skandal! Ausbildungen sollen zu "Berufsbachelor" umbenannt werden!

WiWi Gast schrieb am 16.05.2019:

Ich habe in einem Bachelor-Studiengang studiert und im Anschluss daran nochmal ein komplettes Jura-Studium inklusive zwei Staatsexamen durchlaufen. Aus meiner Sicht ist der Bachelor-Abschluss jetzt schon nur ein etwas bessere Berufsausbildung.

Verstehe den vergleich nicht?! Du studierst Jura und willst die länge des Studiums als Maßstab nehmen?! Wenn du fertig bist, dann hat der bachelor schon 3-4 jahre gearbeitet. Für manche Jobs wie vertrieb ist der master verschenkte zeit.

Für den Vertrieb wäre aber auch eine umfassende kaufmännische Berufsausbildung verschenkt, denn, was brauchst du da mehr als spezifisches Produktwissen und vor allem Verkaufstalent? Von dem theoretischen Wissen aus dem Studium/aus der Ausbildung brauchst du da gar nichts. Von der Praxis aus der Ausbildung nimmst du halt die Erfahrung aus den Unternehmensstrukturen mit. Ich will damit den Vertrieb nicht abwerten. Man braucht Fähigkeiten, aber halt keine, die man so einfach erlernt.

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WiWi Gast

Skandal! Ausbildungen sollen zu "Berufsbachelor" umbenannt werden!

WiWi Gast schrieb am 16.05.2019:

Ich habe in einem Bachelor-Studiengang studiert und im Anschluss daran nochmal ein komplettes Jura-Studium inklusive zwei Staatsexamen durchlaufen. Aus meiner Sicht ist der Bachelor-Abschluss jetzt schon nur ein etwas bessere Berufsausbildung.

Deswegen kommt es da inzwischen auch stark auf den Studienorte an. BWL lohnt sich im Prinzip nur noch an den paar Eliteunis (WHU, LMU, TUM). Ansonsten ist der Status kaum höher als Berufsausbildung.

Ja. Das ist aber auch grundlegend verschieden. Habe Freunde mit FH BWL und ich mit HSG BWL.
Das kann man nicht vergleichen, die Inhalte sind an den "guten" Unis einfach eine andere Liga. Die schreiben an ner FH über Sachen ne Klausur...

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WiWi Gast

Skandal! Ausbildungen sollen zu "Berufsbachelor" umbenannt werden!

WiWi Gast schrieb am 16.05.2019:

Ich habe in einem Bachelor-Studiengang studiert und im Anschluss daran nochmal ein komplettes Jura-Studium inklusive zwei Staatsexamen durchlaufen. Aus meiner Sicht ist der Bachelor-Abschluss jetzt schon nur ein etwas bessere Berufsausbildung.

Deswegen kommt es da inzwischen auch stark auf den Studienorte an. BWL lohnt sich im Prinzip nur noch an den paar Eliteunis (WHU, LMU, TUM). Ansonsten ist der Status kaum höher als Berufsausbildung.

Die Unternehmen kennen keine "Eliteuniversitäten" in Deutschland. Die sortieren mit ner Software aus und das nach harten Kriterien wie Noten. Wer da nicht gut ist, fliegt, bevor auch nur ein Mensch sehen kann, dass er auf einer "Eliteuniversität" war.

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WiWi Gast

Skandal! Ausbildungen sollen zu "Berufsbachelor" umbenannt werden!

WiWi Gast schrieb am 16.05.2019:

Selten so einen Quatsch gelesen. Habt ihr einen Einblick, was man in einer Ausbildung macht? Ich sage nicht, dass man mit einem BWL Bachelor der nächste Top-Manager ist aber der Anspruch, an jeder staatlichen Uni, ist um ein vielfaches höher als in einer Ausbildung. Das ist genau so dämlich wie einen Steuerfachangestellten mit einem Volljuristen zu vergleichen.

Ja, habe ich, weil ich sowohl eine Ausbildung habe, als auch ein betriebswirtschaftliche Studium. Der Unterschied ist sicher nicht so hoch. Ich würde heute sogar eher zu einer kaufmännischen Ausbildung raten, statt zu einem BWL-Studium. Einfach, weil man da den Fuß schon im Unternehmen hat.

Der BWL-Bachelor ist kein Volljurist. Er kann im Bereich Steuern sogar eher weniger als die Steuerfachangestellte und hat überhaupt keine praktische Erfahrung. Er ist selbst ihr fachlich unterlegen. Wenn man dann auch noch dem BWL-Bachelor ihren Chef, den Steuerberater gegenüberstellt, der oft auch nur eine Ausbildung + IHK-Prüfung hat, dann ist der Ofen ganz aus.

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WiWi Gast

Skandal! Ausbildungen sollen zu "Berufsbachelor" umbenannt werden!

WiWi Gast schrieb am 16.05.2019:

Selten so einen Quatsch gelesen. Habt ihr einen Einblick, was man in einer Ausbildung macht? Ich sage nicht, dass man mit einem BWL Bachelor der nächste Top-Manager ist aber der Anspruch, an jeder staatlichen Uni, ist um ein vielfaches höher als in einer Ausbildung. Das ist genau so dämlich wie einen Steuerfachangestellten mit einem Volljuristen zu vergleichen.

Sieh es einmal so: Es gibt den "Berufsbachelor" und den "akademischen Bachelor".
Jedem sind die Inhalte in etwa geläufig und jeder kann beides einordnen.

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WiWi Gast

Skandal! Ausbildungen sollen zu "Berufsbachelor" umbenannt werden!

Die Wurzel des Problems liegt grundsätzlich in der Senkung des Leistungsanspruches. Da kann man bei der Abschlussquote des Abiturs anfangen und bei der inflationären guten Benotung in manchen Studiengängen aufhören. Klar, sollte jeder und jede die Möglichkeit bekommen, den Bildungsweg einzuschlagen den er möchte. Trotzdem sollen deshalb nicht die Kriterien aufgeweicht werden. Mir reicht der Blick in meine Uni (sogenannte Exzellenz o_O). Was da alles als exzellent angepriesen wird ist einfach nur lachhaft.

Jetzt eine weitere semantische Runde zu starten und noch mehr Gleichmacherei ist einfach nur idiotisch. Vielleicht sollte man die Ausbildung als solches, richtig aufwerten, und nicht Wortfetischismus an den Tag legen.

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WiWi Gast

Skandal! Ausbildungen sollen zu "Berufsbachelor" umbenannt werden!

WiWi Gast schrieb am 16.05.2019:

Ich habe in einem Bachelor-Studiengang studiert und im Anschluss daran nochmal ein komplettes Jura-Studium inklusive zwei Staatsexamen durchlaufen. Aus meiner Sicht ist der Bachelor-Abschluss jetzt schon nur ein etwas bessere Berufsausbildung.

Deswegen kommt es da inzwischen auch stark auf den Studienorte an. BWL lohnt sich im Prinzip nur noch an den paar Eliteunis (WHU, LMU, TUM). Ansonsten ist der Status kaum höher als Berufsausbildung.

Ja. Das ist aber auch grundlegend verschieden. Habe Freunde mit FH BWL und ich mit HSG BWL.
Das kann man nicht vergleichen, die Inhalte sind an den "guten" Unis einfach eine andere Liga. Die schreiben an ner FH über Sachen ne
Klausur...

Das ist das große Problem der BWL. Es ist alles so inflationiert (Zahl der Einrichtungen - Unis, FHS, BAs -, an denen BWL „studiert“ werden kann; Durchschnittsnoten, Zahl der Studienplätze), dass nur noch ein Abschluss einer der wenigen Topunis und auch nur mit Topnoten überhaupt etwas wert ist. Das ist in anderen Fächern teilweise völlig anders. In Medizin ist auch ein 3.x-Abschluss aus Gießen, Homburg (Saar) oder Essen/Duisburg kein Knock-Out.

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WiWi Gast

Skandal! Ausbildungen sollen zu "Berufsbachelor" umbenannt werden!

Gibts irgendwo eine Quelle dafür dass es beschlossen wurde?

Finde nichts.

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WiWi Gast

Skandal! Ausbildungen sollen zu "Berufsbachelor" umbenannt werden!

WiWi Gast schrieb am 16.05.2019:

Gibts irgendwo eine Quelle dafür dass es beschlossen wurde?

Finde nichts.

Wurde vom Bundesrat abgewiesen. Ein Rechtsgutachten der KMK hat nahegelegt, dass der Bachelor Professional verfassungswidrig ist. Jetzt soll nach neutralen Bezeichnungen gesucht werden.

Siehe im Link unten.
http://www.zwd.info/„bachelor-professional“-bundesregierung-will-stellenwert-der-beruflichen-ausbildung-erhoehen2.html

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WiWi Gast

Skandal! Ausbildungen sollen zu "Berufsbachelor" umbenannt werden!

WiWi Gast schrieb am 16.05.2019:

Gibts irgendwo eine Quelle dafür dass es beschlossen wurde?

Finde nichts.

Wurde vom Bundesrat abgelehnt. Ist scheinbar verfassungswidrig

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WiWi Gast

Skandal! Ausbildungen sollen zu "Berufsbachelor" umbenannt werden!

Soll der "Berufs-Bachelor" dann, genau so wie FH-Bachelor, einen Master an einer Uni ermöglichen?

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WiWi Gast

Skandal! Ausbildungen sollen zu "Berufsbachelor" umbenannt werden!

Wenn BWLer sich genau wie Mathematiker "B.Sc." nennen dürfen, obwohl ihr "Studium" ne bessere kaufmännische Ausbildung ist, dann sollen sich meinetwegen auch Azubis Berufsbachelor nennen. Wer genauer draufschaut, was dahinter steckt, wird den Qualitätsunterschied schon bemerken.

...und wenn man ihn nicht bemerkt, dann gibts wohl keinen.

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WiWi Gast

Skandal! Ausbildungen sollen zu "Berufsbachelor" umbenannt werden!

Ein Hoch auf den Bundesrat!

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WiWi Gast

Skandal! Ausbildungen sollen zu "Berufsbachelor" umbenannt werden!

WiWi Gast schrieb am 05.07.2019:

Wenn BWLer sich genau wie Mathematiker "B.Sc." nennen dürfen, obwohl ihr "Studium" ne bessere kaufmännische Ausbildung ist

In einer kaufmännischen Ausbildung lernt man wie man Rechnungen richtig zusammentackert.

antworten
WiWi Gast

Skandal! Ausbildungen sollen zu "Berufsbachelor" umbenannt werden!

WiWi Gast schrieb am 05.07.2019:

In einer kaufmännischen Ausbildung lernt man wie man Rechnungen richtig zusammentackert.

Tut man nicht, und das weißt du sicherlich auch.
Zugegeben: Mein Beitrag war provokant formuliert.

Was ich damit aber sagen will, ist folgendes:
Unter den Wiwi-Foristen (und allgemein unter BWLern) herrscht ein extremer Fokus auf Label und Status. Da zählt nicht "Interessiert mich mein Fachgebiet überhaupt und bin ich gut darin?", sondern "Hab ich einen Abschluss einer Target-Uni, ein UB/IB/TAS-Praktikum im Lebenslauf und bin ich der Superprofi im Networking?".

Damit denkt dann jeder, er müsse als angehender Highperformer vom Start weg 6-stellig verdienen, weil er jetzt ausgebildeter Spitzenmanager sei.

Wenn im Studium nicht die fachliche Auseinandersetzung im Fokus steht, sondern das aufblasen des CVs mit Buzzwords, dann entspricht dies zumindest nicht meinem Anspruch als jemand, der sich selbst als Akademiker versteht. Das Studium gilt da nur noch Bindeglied zwischen Schulabschluss und vermeintlicher Spitzenkarriere (und Party natürlich) und nicht als Zeit, die das fachliche Denken des restlichen Lebens prägt.

Das Studium ist da doch nichts anderes als eine universitäre Berufsausbildung.

Solange die Mehrheit der BWL-Studenten keinen Respekt vor ihrem eigenen akademischen Studium haben, sollen sie sich bitte auch nicht auf ihren akademischen Abschluss so viel einbilden.

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WiWi Gast

Skandal! Ausbildungen sollen zu "Berufsbachelor" umbenannt werden!

Liest du deine eigene Quelle nicht. Der Bundesrat hat es nicht abgelehnt, sondern nur eine Änderung der Bezeichnungen angeregt und dann wird erneut abgestimmt. An der grundlegenden Gleichsetzung hat sich - laut Zitat - nichts geändert:

"Die Bezeichnungen müssten einerseits die Gleichwertigkeit beruflicher und akademischer Abschlüsse zum Ausdruck bringen und andererseits Verwechslungen mit akademischen Abschlüssen ausschließen, heißt es im Beschluss."

WiWi Gast schrieb am 04.07.2019:

Gibts irgendwo eine Quelle dafür dass es beschlossen wurde?

Finde nichts.

Wurde vom Bundesrat abgewiesen. Ein Rechtsgutachten der KMK hat nahegelegt, dass der Bachelor Professional verfassungswidrig ist. Jetzt soll nach neutralen Bezeichnungen gesucht werden.

Siehe im Link unten.
www.zwd.info/„bachelor-professional“-bundesregierung-will-stellenwert-der-beruflichen-ausbildung-erhoehen2.html

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WiWi Gast

Skandal! Ausbildungen sollen zu "Berufsbachelor" umbenannt werden!

Der Titel des Threads lautet "Skandal! Ausbildungen sollen zu "Berufsbachelor" umbenannt werden!" und das wurde vom Bundesrat abgelehnt.

WiWi Gast schrieb am 05.07.2019:

Liest du deine eigene Quelle nicht. Der Bundesrat hat es nicht abgelehnt, sondern nur eine Änderung der Bezeichnungen angeregt und dann wird erneut abgestimmt. An der grundlegenden Gleichsetzung hat sich - laut Zitat - nichts geändert:

"Die Bezeichnungen müssten einerseits die Gleichwertigkeit beruflicher und akademischer Abschlüsse zum Ausdruck bringen und andererseits Verwechslungen mit akademischen Abschlüssen ausschließen, heißt es im Beschluss."

WiWi Gast schrieb am 04.07.2019:

Gibts irgendwo eine Quelle dafür dass es beschlossen wurde?

Finde nichts.

Wurde vom Bundesrat abgewiesen. Ein Rechtsgutachten der KMK hat nahegelegt, dass der Bachelor Professional verfassungswidrig ist. Jetzt soll nach neutralen Bezeichnungen gesucht werden.

Siehe im Link unten.
www.zwd.info/„bachelor-professional“-bundesregierung-will-stellenwert-der-beruflichen-ausbildung-erhoehen2.html

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WiWi Gast

Skandal! Ausbildungen sollen zu "Berufsbachelor" umbenannt werden!

WiWi Gast schrieb am 05.07.2019:

Soll der "Berufs-Bachelor" dann, genau so wie FH-Bachelor, einen Master an einer Uni ermöglichen?

Das ist wohl nur eine Frage der Zeit... Ausbildung zum Bürokaufmann (Berufsbachelor) -> Mannheim Master.

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WiWi Gast

Skandal! Ausbildungen sollen zu "Berufsbachelor" umbenannt werden!

Wer nur studiert um seine "Wertigkeit" zu erhöhen, hat einen akademischen Titel nicht verdient.

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WiWi Gast

Skandal! Ausbildungen sollen zu "Berufsbachelor" umbenannt werden!

wurde doch abgelehnt diese Bezeichnung vom Bundesrat - warum regt ihr euch so auf?

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WiWi Gast

Skandal! Ausbildungen sollen zu "Berufsbachelor" umbenannt werden!

Empörend! An Anmaßung nicht zu übertreffen. Bald gibt es dann den Berufsdoktor, der nicht nur Rechnungen tackert, sondern gleichzeitig auch noch Kaffee kocht.

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WiWi Gast

Skandal! Ausbildungen sollen zu "Berufsbachelor" umbenannt werden!

WiWi Gast schrieb am 05.07.2019:

wurde doch abgelehnt diese Bezeichnung vom Bundesrat - warum regt ihr euch so auf?

Wurde nicht abgelehnt, sondern durch den Bundestag abgesegnet und im Bundesrat vorerst wegen Nachbesserungsbedarf gestoppt. Ist ein kleiner Unterschied. Ich würde da nicht darauf hoffen, dass das nicht kommt. Der Bundesrat will nur wieder Gegenleistungen für die Länder, damit man das Ding passieren lässt. Läuft immer so.

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WiWi Gast

Skandal! Ausbildungen sollen zu "Berufsbachelor" umbenannt werden!

Naja die Bachelor/Master haben die Diplome ersetzt und entwertet.
Das Abitur wurde weichgespült, u.a. z.B. durch Abschaffen der Leistungskurse in Ba-Wü, Danke Frau Plagiat-Dr, Schavan.

Dass die Abschlüsse der DHBW, ein nur staatlich geschütze Berufsbezeichnung, im Rahmen von Bologna zu "Akademischen Grade" aufgewertet wurden war auch ein Schritt in die Richtung.

Es ist nur konsequent, dass das Studium weiter weichgespült wird.

Die geschützen Berufe wie Richter/Anwälte, Ärzte etc. bleiben weiterhin Elite.

Der Rest wird halt weichgespült der "sozialen Gerechtigkeit" wegen.
Im Prinzip kommt es im Berufsleben eh auf die Leistung an.
In meinem Konzern (3.000 MA, Tier 1 Automotive zulieferer) ist der Produktionsvorstand gelernter Metzger aber ich habe nie jemand besseren getroffen was Prozesse und den Blick für ne Fabrik angeht.
Francisco Sainz war nur Groß und Außenhandelskaufmann aber hat es trotzdem in den Vorstand von Volkswagen geschafft.

Von daher, sollen die Maurer, Metzger und Industriekaufleute ruhig Berufsbachelors werden. Vielleicht muss ich dann nicht mehr 1 Jahr warten bis ich einen Malerbetrieb finde der mir die Hausfassade erneuert.

WiWi Gast schrieb am 29.11.2018:

Heute morgen habe ich mich sehr aufgeregt, denn ich habe in der Zeitung gelesen, dass unsere Bundesbildungsministerin Anja Karliczek plant, Ausbildungen aufzuwerten und künftig als "Berufsbachelors" zu bezeichnen. Meister sollen dann zu "Berufs-Mastern" werden. Zudem soll man den Bachelor/Master-Rang auch durch einfache Fortbildungen erlangen können.

Ich halte das für einen Skandal und eine Abwertung unserer Leistungen!

Wie seht ihr das und was können wir dagegen tun?

Quellen:
https://www.wiwi-treff.de/Aufbaustudium-Fortbildung/Weiterbildung/BBiG-Novelle-2020-Berufsbachelor-und-Berufsmaster-gepant/Artikel-15633

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WiWi Gast

Skandal! Ausbildungen sollen zu "Berufsbachelor" umbenannt werden!

WiWi Gast schrieb am 05.07.2019:

Naja die Bachelor/Master haben die Diplome ersetzt und entwertet.
Das Abitur wurde weichgespült, u.a. z.B. durch Abschaffen der Leistungskurse in Ba-Wü, Danke Frau Plagiat-Dr, Schavan.

Dass die Abschlüsse der DHBW, ein nur staatlich geschütze Berufsbezeichnung, im Rahmen von Bologna zu "Akademischen Grade" aufgewertet wurden war auch ein Schritt in die Richtung.

Es ist nur konsequent, dass das Studium weiter weichgespült wird.

Die geschützen Berufe wie Richter/Anwälte, Ärzte etc. bleiben weiterhin Elite.

Der Rest wird halt weichgespült der "sozialen Gerechtigkeit" wegen.
Im Prinzip kommt es im Berufsleben eh auf die Leistung an.
In meinem Konzern (3.000 MA, Tier 1 Automotive zulieferer) ist der Produktionsvorstand gelernter Metzger aber ich habe nie jemand besseren getroffen was Prozesse und den Blick für ne Fabrik angeht.
Francisco Sainz war nur Groß und Außenhandelskaufmann aber hat es trotzdem in den Vorstand von Volkswagen geschafft.

Von daher, sollen die Maurer, Metzger und Industriekaufleute ruhig Berufsbachelors werden. Vielleicht muss ich dann nicht mehr 1 Jahr warten bis ich einen Malerbetrieb finde der mir die Hausfassade erneuert.

WiWi Gast schrieb am 29.11.2018:

Heute morgen habe ich mich sehr aufgeregt, denn ich habe in der Zeitung gelesen, dass unsere Bundesbildungsministerin Anja Karliczek plant, Ausbildungen aufzuwerten und künftig als "Berufsbachelors" zu bezeichnen. Meister sollen dann zu "Berufs-Mastern" werden. Zudem soll man den Bachelor/Master-Rang auch durch einfache Fortbildungen erlangen können.

Ich halte das für einen Skandal und eine Abwertung unserer Leistungen!

Wie seht ihr das und was können wir dagegen tun?

Quellen:
/www.wiwi-treff.de/Aufbaustudium-Fortbildung/Weiterbildung/BBiG-Novelle-2020-Berufsbachelor-und-Berufsmaster-gepant/Artikel-15633

Wer behauptet, dass das Abitur weichgespült wurde, der hat sein Abi wahrscheinlich nicht in Ba-Wü, sondern in Hamburg oder Berlin gemacht. Ja, das Niveau der Leistungskurse früher kannst du bestimmt nicht mit dem Niveau der Kernfächer heute vergleichen, auch wenn das früher „nur“ 1 Stunde mehr pro Woche war. „Weichgespült“ wurde da nichts, im Gegenteil. Du kommst um die Kernfächer Mathe und Deutsch gar nicht herum. Klärt mich auf, wenn ich falsch liege, aber das Niveau wird trotzdem höher sein als in anderen Bundesländern, wo ich viel mehr Wahlmöglichkeiten habe. Also: Nichts weichgespült. Statt intensiveren einzelnen Fächern hast du nun mehr Fächer, mit denen du dich intensiv auseinandersetzen musst. Man macht es sich wirklich sehr einfach, wenn man sagt, dass heutzutage sowieso jeder studieren kann. Komischerweise hört man das aber oft von Leuten, die selbst nicht einmal ein Diplom bzw. Master haben.

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WiWi Gast

Skandal! Ausbildungen sollen zu "Berufsbachelor" umbenannt werden!

WiWi Gast schrieb am 06.07.2019:

Komischerweise hört man das aber oft von Leuten, die selbst nicht einmal ein Diplom bzw. Master haben.

Anmerkung: Diesen Satz hatte ich anders formuliert, der wurde scheinbar von den Moderatoren abgeändert. Ich distanziere mich von der Aussage "nicht einmal ein Diplom...", zumal ich selbst nach dem Bachelor aufgehört habe. An die Mods: Ihr dürft ja gerne redigieren, wenn manche Textstellen zu "kritisch" sind. Aber bitte ändert nicht den Inhalt bzw. die Message.

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WiWi Gast

Skandal! Ausbildungen sollen zu "Berufsbachelor" umbenannt werden!

WiWi Gast schrieb am 06.07.2019:

Komischerweise hört man das aber oft von Leuten, die selbst nicht einmal ein Diplom bzw. Master haben.

Je schlechter die eigene Leistung, desto größer das Abgrenzungsbedürfnis nach unten. Wie 3-Jährige, die ganz empört betonen, keine Babys mehr zu sein.

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WiWi Gast

Skandal! Ausbildungen sollen zu "Berufsbachelor" umbenannt werden!

WiWi Gast schrieb am 05.07.2019:

Naja die Bachelor/Master haben die Diplome ersetzt und entwertet.
Das Abitur wurde weichgespült, u.a. z.B. durch Abschaffen der Leistungskurse in Ba-Wü, Danke Frau Plagiat-Dr, Schavan.

Dass die Abschlüsse der DHBW, ein nur staatlich geschütze Berufsbezeichnung, im Rahmen von Bologna zu "Akademischen Grade" aufgewertet wurden war auch ein Schritt in die Richtung.

Es ist nur konsequent, dass das Studium weiter weichgespült wird.

Die geschützen Berufe wie Richter/Anwälte, Ärzte etc. bleiben weiterhin Elite.

Der Rest wird halt weichgespült der "sozialen Gerechtigkeit" wegen.
Im Prinzip kommt es im Berufsleben eh auf die Leistung an.
In meinem Konzern (3.000 MA, Tier 1 Automotive zulieferer) ist der Produktionsvorstand gelernter Metzger aber ich habe nie jemand besseren getroffen was Prozesse und den Blick für ne Fabrik angeht.
Francisco Sainz war nur Groß und Außenhandelskaufmann aber hat es trotzdem in den Vorstand von Volkswagen geschafft.

Von daher, sollen die Maurer, Metzger und Industriekaufleute ruhig Berufsbachelors werden. Vielleicht muss ich dann nicht mehr 1 Jahr warten bis ich einen Malerbetrieb finde der mir die Hausfassade erneuert.

Und nur weil es jetzt der Maurer-Bachelor ist, mauert er trotzdem den ganzen Tag oder? Wenn man in der Politik sonst nichts zu tun hat........

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WiWi Gast

Skandal! Ausbildungen sollen zu "Berufsbachelor" umbenannt werden!

WiWi Gast schrieb am 29.11.2018:

Heute morgen habe ich mich sehr aufgeregt, denn ich habe in der Zeitung gelesen, dass unsere Bundesbildungsministerin Anja Karliczek plant, Ausbildungen aufzuwerten und künftig als "Berufsbachelors" zu bezeichnen. Meister sollen dann zu "Berufs-Mastern" werden. Zudem soll man den Bachelor/Master-Rang auch durch einfache Fortbildungen erlangen können.

Ich halte das für einen Skandal und eine Abwertung unserer Leistungen!

Was hast du denn tolles geleistet? Ein BWL-Studium kann jeder Neandertaler absolvieren. Die meisten anderen Studiengänge auch.

Wie seht ihr das und was können wir dagegen tun?

An deinem Selbstwertgefühl und an deiner Qualifikation arbeiten. Dann würdest du dich auch nicht mehr so bedroht fühlen.

antworten
WiWi Gast

Skandal! Ausbildungen sollen zu "Berufsbachelor" umbenannt werden!

WiWi Gast schrieb am 05.07.2019:

Naja die Bachelor/Master haben die Diplome ersetzt und entwertet.
Das Abitur wurde weichgespült, u.a. z.B. durch Abschaffen der Leistungskurse in Ba-Wü, Danke Frau Plagiat-Dr, Schavan.

Dass die Abschlüsse der DHBW, ein nur staatlich geschütze Berufsbezeichnung, im Rahmen von Bologna zu "Akademischen Grade" aufgewertet wurden war auch ein Schritt in die Richtung.

Es ist nur konsequent, dass das Studium weiter weichgespült wird.

Die geschützen Berufe wie Richter/Anwälte, Ärzte etc. bleiben weiterhin Elite.

Der Rest wird halt weichgespült der "sozialen Gerechtigkeit" wegen.
Im Prinzip kommt es im Berufsleben eh auf die Leistung an.
In meinem Konzern (3.000 MA, Tier 1 Automotive zulieferer) ist der Produktionsvorstand gelernter Metzger aber ich habe nie jemand besseren getroffen was Prozesse und den Blick für ne Fabrik angeht.
Francisco Sainz war nur Groß und Außenhandelskaufmann aber hat es trotzdem in den Vorstand von Volkswagen geschafft.

Von daher, sollen die Maurer, Metzger und Industriekaufleute ruhig Berufsbachelors werden. Vielleicht muss ich dann nicht mehr 1 Jahr warten bis ich einen Malerbetrieb finde der mir die Hausfassade erneuert.

WiWi Gast schrieb am 29.11.2018:

Heute morgen habe ich mich sehr aufgeregt, denn ich habe in der Zeitung gelesen, dass unsere Bundesbildungsministerin Anja Karliczek plant, Ausbildungen aufzuwerten und künftig als "Berufsbachelors" zu bezeichnen. Meister sollen dann zu "Berufs-Mastern" werden. Zudem soll man den Bachelor/Master-Rang auch durch einfache Fortbildungen erlangen können.

Ich halte das für einen Skandal und eine Abwertung unserer Leistungen!

Wie seht ihr das und was können wir dagegen tun?

Quellen:
https://www.wiwi-treff.de/Aufbaustudium-Fortbildung/Weiterbildung/BBiG-Novelle-2020-Berufsbachelor-und-Berufsmaster-gepant/Artikel-15633

Naja, auch der Meister und Fachwirt sind nicht mehr das, was sie mal waren. Früher brauchte man teilweise mehrjährige Berufserfahrung, bevor man zur Prüfung zugelassen wurde. Heute reicht ein Jahr nach der Ausbildung, um den Titel zu kriegen. Die Prüfungen bestehen auch nur noch aus Multiple Choise und "Fachgesprächen" oder Präsentationen. Einziges Ziel der IHK ist, mehr Leute für ihre teuren Kurse zu gewinnen...

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WiWi Gast

Skandal! Ausbildungen sollen zu "Berufsbachelor" umbenannt werden!

WiWi Gast schrieb am 05.07.2019:

Naja die Bachelor/Master haben die Diplome ersetzt und entwertet.
Das Abitur wurde weichgespült, u.a. z.B. durch Abschaffen der Leistungskurse in Ba-Wü, Danke Frau Plagiat-Dr, Schavan.

Dass die Abschlüsse der DHBW, ein nur staatlich geschütze Berufsbezeichnung, im Rahmen von Bologna zu "Akademischen Grade" aufgewertet wurden war auch ein Schritt in die Richtung.

Es ist nur konsequent, dass das Studium weiter weichgespült wird.

Die geschützen Berufe wie Richter/Anwälte, Ärzte etc. bleiben weiterhin Elite.

Der Rest wird halt weichgespült der "sozialen Gerechtigkeit" wegen.
Im Prinzip kommt es im Berufsleben eh auf die Leistung an.
In meinem Konzern (3.000 MA, Tier 1 Automotive zulieferer) ist der Produktionsvorstand gelernter Metzger aber ich habe nie jemand besseren getroffen was Prozesse und den Blick für ne Fabrik angeht.
Francisco Sainz war nur Groß und Außenhandelskaufmann aber hat es trotzdem in den Vorstand von Volkswagen geschafft.

Von daher, sollen die Maurer, Metzger und Industriekaufleute ruhig Berufsbachelors werden. Vielleicht muss ich dann nicht mehr 1 Jahr warten bis ich einen Malerbetrieb finde der mir die Hausfassade erneuert.

WiWi Gast schrieb am 29.11.2018:

Heute morgen habe ich mich sehr aufgeregt, denn ich habe in der Zeitung gelesen, dass unsere Bundesbildungsministerin Anja Karliczek plant, Ausbildungen aufzuwerten und künftig als "Berufsbachelors" zu bezeichnen. Meister sollen dann zu "Berufs-Mastern" werden. Zudem soll man den Bachelor/Master-Rang auch durch einfache Fortbildungen erlangen können.

Ich halte das für einen Skandal und eine Abwertung unserer Leistungen!

Wie seht ihr das und was können wir dagegen tun?

Quellen:
https://www.wiwi-treff.de/Aufbaustudium-Fortbildung/Weiterbildung/BBiG-Novelle-2020-Berufsbachelor-und-Berufsmaster-gepant/Artikel-15633

Auch den Ärzten und Anwälten geht es jetzt an den Kragen: unser Krankenhaus hat eine Kooperation mit einer kroatischen Uni: man studiert dort 3 Jahre und macht dann 3 Jahre Praxis in Deutschland. Anschließend erhält man die Zulassung als Arzt, die für ganz Europa gültig ist... Und die IHK vermarktet schon eine Fortbildung, die Rechtskenntnisse auf dem Niveau des 1. Staatsexamen in Jura vermitteln soll...

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