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Berufseinstieg: Wo & WieSkills

Inflation der Ansprüche

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WiWi Gast

Inflation der Ansprüche

Hallo,

"Auslandserfahrung, mehrsprachig, Praktika in TopUnternehmen, sehr gute Noten, außeruniversitäres Engangement, Regelstudienzeit, ..." das sind heutzutage fast Standards.

Egal welche Stellenanzeige man durchliest, es kommt einem vor, als ob jedes Unternehmen diese Anforderung als das Mindeste ansieht, was die Bewerber mitbringen sollen.

Das sind einfach unrealistische Anforderungen bzw. Ansprüche.
Dies führt zum einem zu einem regelrechten Wettlauf und Kampf um die besten Qualifikationen für die spätere Bewerbung. Ich finde dadurch wird das Studium absolut ad absurdum geführt.
Das Studium sollte dazu dienen seinen Interessen nachgehen zu können und sich persönlich und vom Charakter weiterzuentwickeln. Man sollte die Freiheiten haben einfach mal ein halbes Jahr durch die Welt zu trampen oder aus Spaß mal eine philosphische oder theologische Vorlesung zu besuchen.

Doch die Anforderungen, die heutzutage gestellt werden, machen dies unmöglich. Fächer werden rein nach späteren Verdienstmöglichkeiten ausgewählt und Auslandsaufenthalte dienen allerhöchstens dazu den Lebenslauf aufzufrischen und müssen auf jeden Fall mit einem Praktikum bei einer Top-IB Firma verbunden werden!
Genauso sieht es mit vielen ehrenamtlichen Fähigkeiten aus ... leider werden diese oft nur aus Selbstzweck ausgeübt.

Dies führt dazu, dass Massen an Studenten nur noch dem Musterlebenslauf hinterherjagen und eben nicht "ihrem Leben einfach mal den Lauf lassen".

Auch bezweifle ich sehr stark, dass das Hochschrauben der Anforderungen den Firmen auch die Besten der Absolventen einbringt.

Denn ich kenne viele Leute, die einen solchen Top-Lebenslauf haben und habe wesentliche Zweifel daran, ob diese Leute wirklich die "Besten" sind.
Ein gewisses Fachwissen ist sicherlich Voraussetzung, doch ich bin der Überzeugung:
ein Absolvent mit einem 2,x Schnitt und einem gefestigten und sozialen Charakter ist ein um Längen besserer "High Potential" als ein 1,x Absolvent, der so gehetzt war während seines Studiums, dass er gar keine Zeit hatte seinen Charakter zu festigen bzw. sich kennenzulernen.

A propos "High Potential" ... ich finde die Wirtschaft samt ihrer teils absurden Anforderungen lassen den Studenten gar nicht die Möglichkeit ihr Potential zu erkennen oder auszuschöpfen.

Wie sind eure Gedanken zu diesem Thema?

Viele Grüße

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WiWi Gast

Re: Inflation der Ansprüche

Der Markt gibt es her. Entgegen aller Akademikermangeldiskussionen der Politik drängen jedes Jahr MEHR Absolventen auf den Arbeitsmarkt. Sehr viel mehr Bewerber als Jobs führt zu was? Richtig: Inflation der Ansprüche. In den 70/80er Jahren haben auch Leute, die ihr Studium nach 14 Semestern und 3,x abgeschlossen haben, locker gute Jobs bis bekommen. Diese Zeiten sind vorbei.

Und dass es unter BWLern mehr "Lebenslaufoptimierer" und angepasste Duckmäuse als irgendwo anders gibt, ist dann auch nicht mehr verwunderlich.

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WiWi Gast

Re: Inflation der Ansprüche

Hallo,

zunächst möchte ich Dir zu Deinem schönen Thread gratulieren.

Ich bin der Typ, der oben dieses "Headhunter"-Laberei satt hatte. Ich bin der Typ, der im Imbisswagen-Thread der Meinung ist, einfach mal geschmeidig die Klappe zu halten und die Arbeit anderer Menschen zu respektieren. In diesem Thread bin ich auch derjenige, der mal Softwareschulungen durchgeführt hat.

Seit 2006 bin ichu. a., und jetzt benutze ich mal ein wenig Denglisch, damit sich andere "comfortable" fühlen, an einer kleinen Unternehmensberatung im Globalisierungsbereich beteiligt. Keine großen Anteile, aber immerhin.

Du hast vollkommen recht, wenn Du behauptest, dass Unternehmen nur "High Potentials" suchen. Eine gewisse Zielstrebigkeit, jedoch ohne Snobismus und Hochmut, ist im Berufsleben sehr sinnvoll.

Wir hatten auch mal einige "High Potentials" als Associates und Praktikanten in der Firma. Einige, man kann sie an einer Hand zählen, waren gut, die meisten jedoch sehr schlecht. Folgendes Beispiel sei genannt:
Associate muss Präsi für Beauty-Contest konzipieren. Das Inhaltsverzeichnis war wie in einem Lehrbuch: 20 Kapitel mit etlichen Unterkapitel, etc. Ich habe ihm gesagt, damit die Person so etwas auch versteht, "Keep it simple" und Folienüberschrift sollen den BILDzeitungsüberschriftengleichen. Bei einem gutachterlichen Bericht hingegen, kam der Vogel, mit "Keep it simple". Die Person kam von einer "Elite-Uni".

Ich merke auch, dass vielen (ich möchte nicht verallgemeinern, auch wenn es angebracht wäre) Absolventen notwendige "Soft-facts" fehlen. Einfach sich benehmen können, zuvorkommend sein, ohne als Sklave angesehen zu sein, selbst denken können und für Fehler einstehen. Zu diesem Thema gibt es viel zu sagen.

  1. In unserer Gesellschaft spielt eine humanistische Bildung, neben der Ausbildung (für mich zählen auch solche Fächer wie BWL, Jura, etc. dazu), keine Rolle mehr. Es geht um Geld. Um nichts anderes. Jeder will wie Dieter Bohlen werden, vielleicht nur ein wenig gebildeter (ich wiederhole: ein BWL Studium macht keinen gebildeten Menschen aus einer hohlen Person. die person hat lediglich Fachkenntnisse). Das ist leider unser Zeitgeist.

  2. Ich habe BWL an einer guten Uni, gut abgeschlossen. Ich habe BWL studiert, im Gegensatz zu 100% meiner Komis, weil mich das Thema wirklich interessiert (hat). Nach fast 10 Jahren Berufserfahrung kommt eine gewisse "Ernüchterung". Hier im Forum werden Menschen, die anderen helfen wollen ausgelacht. Ich habe viel erreicht. Ich bin mit meinem Leben im klaren. Ich bin nicht der beste, aber wie gesagt ich bin sehr zufrieden. Was fehlt, ist eine Spur zu hinterlassen, zu Wissen, dass mein Leben etwas bewirkt hat. Zu wissen, dass ich anderen Menschen, die nicht so viel Glück hatten, die krank sind, oder vielleicht auch geistlich nicht mitkommen, geholfen habe. Zu wissen, dass meine Interessen, z. B. ein ganz spezieller Part der Antike, Erfüllung in meinem Leben gebracht haben.

Nur als Bsp.: ob ich einen 12-Zylinder, 8-Zylinder, 6-Zylinder oder 4-Zylinder fahre, ist, wie ich selbst erfahren habe, wirklich absolut egal. Ich würde mich gerne an der Uni in Geschichte einschreiben. Und jetzt kommt´s:
BOLOGNA: kann ich nicht, denn ich müsste ein Bachalor machen, dauert 6 Semester, 60 Std. Woche. Neben der 70 Std. Arbeitswoche kaum zu schaffen. Schade.

In unserem Land zählt nur die Fachausbildung, generalistisches oder humanistisches Wissen (von mir aus auch im Sinne der 20er Jahre des XX Jhds. und des gesamten XIX Jhds) führt zu Arbeitslosigkeit. Ich habe großen Respekt vor Geisteswissenschaftler, leider finden diese Leute kaum Jobs. Leider.

  1. kommt demnächst. muss jetzt schlafen :)
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WiWi Gast

Re: Inflation der Ansprüche

Es geht nur um eine Sache:

Bereitschaft, das zu tun was der Arbeitgeber verlangt.

Der Angestellte von heute ist dem gnadenlos ausgeliefert, was immer das Unternehmen will, es gibt immer einen, der das mit sich machen lässt.

Es soll sogar Leute geben, die Jobs unter dem Hartz 4-Satz annehmen, nur um Arbeit zu haben und Erfahrung zu sammeln.

Wer immer nur die Parteien wählt, die Unternehmen diese Macht geben, darf sich hinterher nicht beschweren.

antworten
WiWi Gast

Re: Inflation der Ansprüche

"Das Studium sollte dazu dienen seinen Interessen nachgehen"

Richtig. Und auch die Firmen sollten nach ihren Wunschkandidaten suchen dürfen. Und dann sehen sie ja, was sie bekommen.
Außerdem kann man durch gute Noten, Praktika und Auslandsemester auch "Charakter festigen" und das durch den CV auch belegen.

antworten
WiWi Gast

Re: Inflation der Ansprüche

so ist das leben, nur die besten kommen voran.

antworten
WiWi Gast

Re: Inflation der Ansprüche

aus meiner Sicht sind diese Ansprüche nur da, weil sie befriedigt werden..
Das zeigt nur, wie groß der Konkurrenzdruck auf dem Arbeitsmarkt ist. Wer da noch glaubt, dass er als Absolvent auf den Fachkräftemangel hoffen könnte, dem ist nicht mehr zu helfen..das habe ich im vergangenen Jahr zumindest endlich gelernt.

Sinnvoll ist das natürlich nicht, wenn man wirklich gute Mitarbeiter haben will.
Aber es ist sinnvoll, wenn man die leicht lenkbaren, arbeitswütigen Sklaven haben will, die vor Freude beim Aufwachen jeden morgen das Firmenmantra aufsagen, solange die Kohle stimmt...

antworten
WiWi Gast

Re: Inflation der Ansprüche

tja,
fakt ist, dass die zahl der studienanfänger jahr für jahr zunimmt.
soweit ok, aber jobs für die man ein studium braucht, vermehren sich nicht.
daher können die unternehmen einfach mehr verlagen. das ist der markt. und jeder der ein praktikum gemacht hat, der sieht was man im job wirklich braucht: ppt, excel, etwas englisch und kommunikationsfähigkeit. fachwissen wird wenig benötigt, da man sich in den speziellen job einarbeiten muss.

antworten
WiWi Gast

Re: Inflation der Ansprüche

die entwicklung ist kaum aufzuhalten so lange die industrie solche anforderungen nicht nur stellt sondern unter genug absolventen auswählen kann, die sich in ihrem studium wie lemminge verhalten und diesen irren vorgaben hinterherrennen.

ich finde du hast sehr schön erkannt, dass damit eben nicht die besten sondern nur die angepasstesten einen vorteil haben. auf die dauer zerstören sich unternehmen meiner ansicht mach ihre eigene existenzbasis durch die auswahl solcher absolventen. der stromlinienförmig gestaltete lebenslauf beweist nicht nur zielstrebigkeit sondern auch scheuklappen, engstirnigkeit, ideenlosigkeit und duckmäuserei. diese absolventen verstärken und stabilisieren nur ein "weiter so". was passiert wenn so ein konzern auf eine veränderte umwelt trifft? wer von denen hat dann den mut aufzustehen und zu sagen so geht es nicht weiter, wir müssen die sache anders angehen sonst fährt der wagen gegen die wand. wer einen so tadellosen ausbildungslebenslauf bei top firmen hinter sich hat hat garantiert nie eine unternehmenskrise miterlebt wo man wirklich mitbekommt was management in extremsituationen leistet oder nicht.

bei einem weltmarktführer in boomzeiten zugucken ist ziemlich langweilig, weil man nichts über die ursachen des erfolgs mitkriegt. soziales engagement ist so ne sache, die firmen, die angeblich am meisten drauf wertlegen sind dieselben, bei denen dieses iüberhaupt nicht gebraucht wird. unternehmensberatungen verdienen ihr geld schliesslich nicht mit nächstenliebe. da ist es eben ein soziales feigenblatt und die mitgliedschaft bei lions oder rotary ist erstmal ein ablasshandel. wer ernsthaft zeit bei der freiwilligen feuerwehr verbringt gilt dort doch als seltsamer kauz auf den kein verlass ist (einsatz, proben etc).

das studium ist das studium, jeder ist selbst verantwortlich was er in der zeit macht. niemand hindert einen studenten auch mal in ein anderes fach reinzuschnuppern. nur wenige tun es, so lange es nicht sofort in credit points anerkannt wird. da fängt halt die eigenverantwortung und der kampf gegen den inneren schweinehund an, mal was zu tun was aufwand bedeutet aber nicht sofort von aussen belohnt wird und sich zu entscheiden ob man für den lebenslauf einen nutzlosen dreiwöchiger sprachkurs in oxford bucht oder an der wald- und -wiesen uni an der man studiert mal die philosophen begutachtet und ein semester logik und erkenntnistheorie belegt und danach politische diskussionen aber auch alltagsgespräche ganz anders beurteilen kann.
insofern hat es jeder selbst in der hand ob er das leben so lebt, dass ein ideallebenslauf herauskommt oder eben auch individuelle ziele verfolgt und dann eben dazu steht.

ich denke, dass viele unterehmen überzogene anforderungen stellen und die immer weiter hochschrauben um der bewerberflut herr zu werden. es gibt einfach zu viele und die werden immer angepasster, also wird das stöcklein über das man springen muss konsequent angehoben. das spart langatmige erklärungen für absagen und ist objektiv nachvollziehbar gerade in agg-zeiten ein vorteil.

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WiWi Gast

Re: Inflation der Ansprüche

Ich finde es zum Teil sehr bedauerlich wie apathisch manche Leute auf solche Themen reagieren.
Vielleicht hat es was mit der Anonymität des Forums zu tun, aber solche Kommentare wie "so ist das leben, nur die besten kommen voran"...
Entweder da hat sich jemand keine Gedanken gemacht und wieder einfach was ins Forum geklatscht oder ich bin sehr erstaunt wie leicht Leute sich einfach der herrschenden Situation anpassen.

Abgesehen davon ging die Diskussion darum, wie man heutzutage die "Besten" definiert und nicht, ob und wie weit diese vorankommen.

Praktika und Auslandssemester können zwar den Charakter und den Horizont erweitern, aber nur wenn man sich wirklich darauf einlässt.
Aber es ist doch heutzutage so, dass viele Studenten nur deshalb Praktika usw machen, weil sie dasGefühl es tun zu müssen und nicht weil sie wirklich wollen.

Noch kritischer finde ich das in Bezug auf ehrenamtliche Tätigkeiten. Hilfsorganisationen beklagen schon seit einiger Zeit, dass viele "Helfer" für eine ehrenamtliche Tätigkeit erstaunlich egoistische Motive haben und eine sehr eigenwillige Motivation an den Tag legen.
Es steht nicht mehr das "Helfen" im Vordergrund, sondern die schön ausgestellte "Bestätigung, dass man geholfen hat".
Übrigens ist es auch so, dass sich die Hilfsorganisationen gar nicht retten können vor Bewerbungen, wenn es darum geht Kindern zu helfen oder die Stadt etwas umweltfreundlicher zu gestalten.
Betreuung und Begleitung von älteren Menschen (ohne irgendwelche sanitären Hilfestellungen zu leisten), Unterstützung von Kranken, Hilfe für Ausländer bei Amtsgängen usw .... hier finden sich keine Bewerber.
Und das liegt traurigerweise laut Aussage der Hilfsorganisationen nicht unbedingt daran, dass die Tätigkeiten anstrengender oder zeitintensiver wären. Das ist nicht der Hauptgrund, der die Leute abhält. Es ist schlichtweg der Klang im Lebenslauf...
"Betreuung sozial schwacher Kindergartenkinder" hört sich nun einmal viel besser an als "Begleitung und Hilfestellung für Immigranten".

Ich finde so etwas bringt einen schon ins Grübeln ...

Denn meiner Meinung nach wird das ganze System ad absurdum geführt. Denn die angesprochenen Dinge wie Praktika und Soz. Engagement dienen ja dazu dem Arbeitgeber zu signalisieren wie gut und was für ein Mensch man ist (Stichwort: Signalling- Prinzipal/Agententheorie).
Sind diese Aktivitäten allerdings Pflichtbestandteile eines jeden Lebenslaufens und manch einer quält sich nur so durch die ganzen Praktika und sozialen Engagements ... dann verlieren diese Tätigkeiten völlig ihren Signaleffekt.

Grüße

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WiWi Gast

Re: Inflation der Ansprüche

Was ich nicht verstehen kann ist, warum diese sogenannten "High Potentials" nicht relativ schnell merken, dass nur auf Karriere aus sein doch sch.... ist!?

Kaum schlafen, kaum Zeit für Hobbys, kaum Zeit für Freunde und Familie etc... Hallo? Einem normalen Menschen fehlt so etwas schon nach ein paar Wochen oder Monaten. Den karrieregeilen "High Potentials" müsste es doch auch so gehen. Also gesteht es euch auch ein! Wenn ihr aufhört euch als Sklaven an die Wirtschaft zu verkaufen (man könnte an dieser Stelle auch ein anderes Wort benutzen), würde es unter dem Strich allen besser gehen:
Aus einem 80-Stunden-Job würden zwei 40-Stunden-Jobs! Und ob ihr nun 40 oder 50 oder auch 60k verdient macht letztendlich keinen großen Unterschied! Auch 40 reichen für ein angenehmens Leben völlig aus und das würdet ihr auch sehr schnell merken!

Hier ein Beispiel:

  • Der karrieregeile "High Potential" geht einmal im Monat am Samstag Abend mit seinen Freunden weg (wenn er denn noch welche hat). Er gönnt sich einen superteuren Cocktail und ist um 1 Uhr schon dermaßen müde von der langen Arbeitswoche, dass er sich an dieser Stelle verabschiedet. Schließlich muss er am Sonntag ja noch eine Präsentation vorbereiten.

  • Der "normale" Absolvent trifft sich jeden 2. Samstag mit seinen Freunden. Bevor sie weggehen, grillen sie noch und trinken was vor. Im Club kann er sich den superteuren Cocktail nicht leisten und trinkt stattdessen ein paar Bierchen. Um 1 Uhr, als der "High Potential" sich verabschiedet (weil er am Sonntag ja noch eine Präsi vorbereiten muss), geht die Party für den "Normalen" erst richtig los. Er tanzt zu der Musik, führt gute Gespräche mit seinen Freunden und alten Bekannten und lernt womöglich noch ein nettes, hübsches Mädel kennen.
    Am Sonntag geht er im Park joggen, trifft sich mit einer Freundin auf ein Eis, liest ein gutes Buch oder spielt das nächste Level in seinem Lieblings-Videogame frei.

Jetzt sollte sich mal jeder selber Gedanken machen, welches Lebensmodell mehr Lebensqualität mit sich bringt und warum es immer noch Leute gibt, die dem "falschen" Lebensmodell hinterherjagen?

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WiWi Gast

Re: Inflation der Ansprüche

Viele hohe Ansprüche in der Stellenausschreibung zu formulieren ist strategische Antwort der Arbeitgeber auf die Flut der Bewerbungen die sie förmlich überrollt.

Wer auf eine ausgeschriebene Stelle 1000 Bewerbungen bekommt, muss 999 Absagen zumindest intern schlüssig begründen können.

Je mehr Ansprüche man hat, desto mehr Kriterien zur Bewerber-Beurteilung stehen zur verfügung und desto besser kann man Absagen begründen.

Das Absage-Begründungsproblem ist meiner Erfahrung nach der Hauptgrund für die Explosion der Anforderungen. Denn wenn man sich dann die erfolgreichen Kandidaten ansieht die über irgendwelche Trainee-Programme in die Abteilung kommen, fragt man sich ernsthaft weshalb die Perso-Abteilung überhaupt dieses ganze Auswahlgedöns macht. Bei eiener reinen Zufallsauswahl unter allen Kandidaten mit bestimmter Mindestnote würde man vielleicht sogar (ab und ann zumindest) eine besser Wahl treffen.

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WiWi Gast

Re: Inflation der Ansprüche

ähm, ich werde nach meinem wing-studium folgendes in teilzeit machen:

www.fernuni-hagen.de/KSW/bakwmfs/

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WiWi Gast

Re: Inflation der Ansprüche

Das bezieht sich aber nur auf ausgewählte branchen. bei ingenieueren herrscht schon jetzt ein fachkräftemangel. das wird sich auch in anderen bereichen verstärken.

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WiWi Gast

Re: Inflation der Ansprüche

Ich denke, dass der Markt sich auch im Arbeitskräftebereich da selbst reguliert. Ein Unternehmen, welches Top-Absolventen haben möchte, muss auch Top-Konditionen bieten. Wenn ich wenig anbiete, bekomme ich auch wenig. Es liegt aber an uns Absolventen selbst, was wir aus der aktuellen Situation machen. Dafür nehme ich gern mich selbst als Beispiel. Ich habe eine umfassende Ausbildung genossen (Abitur, Studium in Regelzeit, umfassende Zusatzqualifikationen, zur Festigung Ausbildung im kaufmännischen Bereich, Berufserfahrung).
Ich hatte vor kurzem zwei Jobangebote, eines im Vertrieb, eines in der Verwaltung. Obwohl der Vertrieb besser bezahlt worden wäre habe ich die Verwaltung gewählt, weil ich eben nicht bereit bin, um jeden Preis Geld zu verdienen. Meine Selbstverwirklichung findet nicht im Betrieb statt. Leider denken heutzutage viele junge Menschen, ein Job bei den Big4, sechsstellige Jahresgehälter und ein dicker Firmenwagen seien das Nonplusultra. Ihr könnt mir glauben, wenn ich euch sage: Sie sind es nicht!

Ihr als kommende Generation von Führungskräften habt es in der Hand, dass es wieder etwas humaner zugeht, auch wenn Gewinnmaximierung (wie früher auch) oberstes Unternehmensziel ist.

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WiWi Gast

Re: Inflation der Ansprüche

Der Fachkräftemangel bei den "ingenieueren" ist auch eine Lüge ... oder anders gesagt, die Fachkräfte, an denen es da mangelt, sind Leute mit 100% passender Berufserfahrung für die jeweilige Stelle. Absolventen zählen da sicher nicht dazu, egal welche Praktika sie gemacht haben.

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WiWi Gast

Re: Inflation der Ansprüche

So ein Blödsinn. Du bist niemandem gnadenlos ausgeliefert. Rückgrat wäre an dieser Stelle angebracht. Davon haben die meisten Leute leider zu wenig

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WiWi Gast

Re: Inflation der Ansprüche

Die Inflation kommt auch daher, weil es den Leuten einfach mal besonders leicht gemacht wird "sehr gut" zu sein. Der NotenDURCHSCHNITT liegt doch scheinbar bei 1,x, weil Noten an Uni inflationär vergeben werden. Dann kann noch jeder ins Ausland gehen. Ist nix besonderes mehr. Um sich abzuheben braucht man Charakter, nur lässt sich der leider schwer durch Papier vermitteln.

also in diesem Sinne: Sind wir nicht alle ein bisschen "High Potential"?

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WiWi Gast

Re: Inflation der Ansprüche

Zunächst einmal: Ich finde diesen Thread wirklich sehr interessant.

Da dieses Thema sehr viele Facetten hat, möchte ich mir ein paar einzelne herausgreifen.

viele und hohe Anforderungen wegen Absage-Begründungsproblem ist ein sehr valider Punkt. Das Problem ist doch, dass man Bewerbern auf dem Papier auf Anhieb nicht ansehen kann, ob sie zu den "besten" gehören. Es ist legitim, Kriterien aufzustellen um die Bewerberanzahl vorab zu reduzieren. Da man (leider) einer schriftlichen Bewerbung weiche Kriterien, wie z.B. Sozialverhalten, Kollegialität, Loyalität, Teamfähigkeit, usw., nicht entnehmen kann, fallen potenziell geeignete Kandidaten bereits raus, die vielleicht nicht 4 Praktika gemacht haben sondern nur 2. Ab diesem Zeitpunkt, wenn also Interviews und ACs folgen, liegt es am Bewerber selbst, ob er das Unternehen von sich überzeugen kann.

Vielleicht ein Beispiel zur Verschaulichung: Ich (=Unternehmen) gehe abends aus, und sehe in einer Bar 20 Frauen (=Bewerberinnen), die für mich in Frage kommen und Interesse zeigen. Als vermögender "Gentleman" möchte die Frauen genauer kennenlernen und möchte sie auf ein Getränk einladen (=Interview). Leider habe ich nicht genug Zeit(=Kostenbudget von Personalabteilungen), um alle kennenzulernen. Die Entscheidung muss allerdings noch heute abend fallen (=ihr wisst schon wieso ;-) ). Wen lade ich also auf einen Drink ein? Richtig, die Frauen, die mir optisch am sympatischten sind (=hard facts (Noten, Uni, Studienzeit, Praktika, Ausland, Sprachen, Engagement)). Nebenbei können diese Äußerlichkeiten natürlich auch durch Schminke, Push-up usw getuned sein (=Lebenslauf"optimierung"). Die Frauen, die optisch nicht erste Wahl sind, fallen somit heraus, obwohl sie evtl. für eine langfristige Bindung die richtigen Eigenschaft mitbringen (=social skills), die die anderen Fauen evtl. nicht haben, da diese sich aufs Schminken usw. beschränken (=Karrierestreben). Ich treffe also meine Wahl unter denen treffen, die zu den "schöneren" gehören....

Man könnte diese Beispel wahrscheinlich beliebig weiterführen, wobei man das natürlich auch aus der Sicht einer Frau machen könnte....

Fazit: Man kann Unternehmen generell nicht verurteilen dafür, dass sie in ihren Stellenanzeigen solch z.T. utopischen Anforderungen stellen, da dies ein relativ "natürliches" Verhalten ist (-Ausnahmen bestätigen die Regel).

Für sich selbst muss man entscheiden, ob man da mitspielt oder einen anderen Weg für sich persönlich sucht. In obigen Beispiel wäre das z.B., dass man versucht sich von der Maße durch Individualität abzusetzten (was sicherlich nicht einfach ist).

Man kann sich in jedem Fall nicht im Nachhinein beschweren, dass die Anforderungen so hoch sind, usw. . Das war uns doch vorher schon bekannt! Und man kann auch nicht diejenigen verurteilen, die diese Situation verstanden haben und für sich entschieden haben, diesen Weg zu gehen....
Außerdem sprechen wir hier von Wirtschaftswissenschaften und nicht z. B. von Sozialpädagogik. Das heißt, dass man eine gewisse Zielstrebigkeit, Weltoffenheit, Realitätssinn usw. mitbringen sollte. (Das ist jetzt nicht gegen Sozialpädagogen gerichtet!)

Ich möchte mit diesem Beitrag in keinster Weise zum Ausdruck bringen, dass ich das derzeitige Einstellungsverhalten der Unternehmen für gut befinde! Das ist nicht der Fall. Aber: wie oben bereits gesagt wurde: wir sind in einem Käufermarkt....

antworten
WiWi Gast

Re: Inflation der Ansprüche

Die (Selbst)bezeichnung als "High Potential" ist doch schon entlarvend. Jedes Unternehmen, das _nicht_ international ist, hat ein "International" im Namen, Goldman Sachs würde sich nie als "Bulge bracket" bezeichnen, eine Bank wie die UBS tut aber alles dafür, so wahrgenommen zu werden. Genauso verhält es sich mit den selbsternannten "High Potentials". Auf den Unis wird von den üblichen verdächtigen Unternehmen (vor allem Beratung) der Eindruck erweckt, wer nicht mindestens 60h arbeiten würde, sei ein Minderleister und geistiger Beamter, wie toll es doch sei, dass man so viele gute Kollegen hätte (private Freunde bleiben nach ein paar Monaten sowieso komplett auf der Strecke) und wie das ständige Herumreisen und Leben aus dem Koffer weltgewandt und progressiv sei.

antworten
WiWi Gast

Re: Inflation der Ansprüche

Lounge Gast schrieb:

Was ich nicht verstehen kann ist, warum diese sogenannten
"High Potentials" nicht relativ schnell merken, dass nur auf
Karriere aus sein doch sch.... ist!?

Was ich nicht verstehen kann ist, warum Dir das so wichtig ist?

Verschiedene Menschen haben eben unterschiedliche Vorstellungen von Leben, Beruf, Freizeit und Work-Life-Balance.

Deine Feldstudien zum Verhalten in Clubs von Bankern und Beratern etc. kann ich gar nicht bestätigen. Wir feiern mit Sicherheit nicht viel weniger als die von Dir beschriebenen 40h/ 40k Leute. Man gewöhnt sich eben an die Arbeitszeiten, die knappere Freizeit und nutzt diese intensiver, was wir zumeist auch während des Studiums schon gelernt haben.

Am Ende des Tages findest Du Deinen Lebensentwurf aber ohnehin doch anscheinend am besten. Also warum sich so sehr um die anderen kümmern?

antworten
WiWi Gast

Re: Inflation der Ansprüche

WiWis dürften sich doch nicht beschweren, trotzdem ist das Forum hier voll von Beschwerden der BWLer und VWLer.

Dabei sind diese doch die Prediger des Selbstregulation und der Perfektion des Marktes und die Befürworter eines knallharten Kapitalismus.

Tja, scheint wohl, dass der Wettbewerb nur dann toll ist, wenn man selbst derjenige ist der feuert und nicht der, der gefeuert wird.

Vielleicht ein Beispiel zur Verschaulichung: Ich (=Unternehmen)
gehe abends aus, und sehe in einer Bar 20 Frauen
(=Bewerberinnen), die für mich in Frage kommen und Interesse
zeigen. Als vermögender "Gentleman" möchte die Frauen genauer
kennenlernen und möchte sie auf ein Getränk einladen
(=Interview). Leider habe ich nicht genug Zeit(=Kostenbudget von
Personalabteilungen), um alle kennenzulernen.

antworten
WiWi Gast

Re: Inflation der Ansprüche

Nein Selbstregulierung ist immer ne gute Sache. Aber keine leichte. Außerdem ist Jammern ab und zu mal nötig

antworten
WiWi Gast

Re: Inflation der Ansprüche

Da ich gerade einen lichten Moment habe, fällt mir Folgendes ein:

Sind die teils völlig überzogenen Anforderungen der Unternehmen nicht auch eine Folge der Spezialisierung und der "Verfachidiotisierung"?

Es ist doch so: Die Generation, die sich jetzt langsam in den Ruhestand verabschiedet, besteht zu einem viel größeren Teil aus universal gebildeten Menschen als unsere. In der Politik gab es so viele Quereinsteiger, in Unternehmen sind Leute von der Poststelle zum Geschäftsführer aufgestiegen, weil sie nicht nur ihre Arbeit beherrschten, sondern auch viele andere Kompetenzen mitbrachten.

Das ginge heute gar nicht mehr. Unernehmen versuchen, ihre Mitarbeiter immer mehr zu spezialisieren, um noch mehr Leistung aus ihnen herauszuholen. Aber eben zu dem Preis, dass Fähigkeiten in anderen Bereichen völlig verkümmern.

es hat eigentlich keine Inflation stattgefunden, eher eine Verschiebung der Ansprüche ins Ungleichgewicht. Hin zu fachlich relevanten Kompetenzen, weg von Überzeugungsfähigkeit, Verhandlungsgeschick (in diesem Fall "Bauernschläue") und Begeisterungsfähigkeit.

Zwar leisten die Mitglieder unserer Generation in ihrer kleinen Nische wesentlich mehr als früher, aber dafür gehen aus uns eben weniger wirklich große Persönlichkeiten hervor.

Die Unternehmen reagieren jetzt nur auf eine Situation, die sie selbst geschaffen haben: viele kleine superspezialisierte Arbeitsbienen.

Unsere Fachkompetenzen sind gefragt wie nie zuvor, die sozialen Fähigkeiten (die einen guten Manager aber nunmal ausmachen) aber gar nicht mehr.

antworten
WiWi Gast

Re: Inflation der Ansprüche

komische Vorstellungen hast du...soziale Fähigkeiten machen einen guten Manager aus? In Utopia vielleicht, in der Realität beschränken sich diese sozialen Fertigkeiten auf Rhetorik und Machtspielchen.

Und bei den normalen Arbeitnehmern wird doch ständig verlangt, dass sie kommunikationsstark usf. sind, selbst wenn sie dann nur den ganzen Tag vorm großen Taschenrechner sitzen.

antworten
WiWi Gast

Re: Inflation der Ansprüche

Es geht doch nicht um Kompetenz in den Führungsetagen. Schön wärs. Es geht um Netzwerke, Macht, Vitamin B. DAS bringt einen de facto voran. Wer an das Märchen vom "Aufstieg durch Leistung" träumt, der soll mal schön weiterträumen.

antworten
WiWi Gast

Re: Inflation der Ansprüche

Siehste, und das ist das Problem. Allein, dass Du es mir als komisch unterstellst, dass ich denke, ein guter Manager muss soziale Kompetenzen besitzen, zeigt doch, wie sehr sich dein Weltbild verschoben hat. Und nur zu sagen "ist halt so, man muss sich anpassen" reicht nicht. Tu was.

antworten
WiWi Gast

Re: Inflation der Ansprüche

They say jump, you say how high

antworten
WiWi Gast

Re: Inflation der Ansprüche

Nein.

They say jump, i ask

  1. Warum?
  2. Wohin führt das?
  3. Gibt es einen anderen Weg, zum Ziel zu gelangen?

Wer mich als mitdenken, kritisch reflektierenden Mitarbeiter nicht will, der hat mich nicht verdient und erfährt nie, was ich wirklihc drauf habe.

antworten
WiWi Gast

Re: Inflation der Ansprüche

Lounge Gast schrieb:

Nein.

They say jump, i ask

  1. Warum?
  2. Wohin führt das?
  3. Gibt es einen anderen Weg, zum Ziel zu gelangen?

Wer mich als mitdenken, kritisch reflektierenden Mitarbeiter
nicht will, der hat mich nicht verdient und erfährt nie, was
ich wirklihc drauf habe.

Da musste ich Lachen, weisst du wo die kritisch mitdenken Mitarbeiter sind? Auf dem Arbeitsamt, nein der ARGE, weil sie auf irgendwelchen Querulanten-Listen der Wirtschaft landen und nie wieder einen Job finden.

Vergiss das Marketing-Gelaber! Alle Firmen wollen Leute, die nur ihren Job tun, ideologisch linientreu sind (konservativ oder wirtschaftsliberal) und nicht auf Überstunden schauen.

Ein Skandal? Richtig, aber wen interessierts? Niemanden, denn die Politker schielen auf die Aufsichtsratsposten nach ihrer Karriere und würde nie dieses System ändern.

Leistungsgerechtigkeit? Meinungsfreiheit? Kreativität? Lächerlich, dass es noch Leute gibt die daran glauben.

antworten
WiWi Gast

Re: Inflation der Ansprüche

"Dabei sind diese doch die Prediger des Selbstregulation und der Perfektion des Marktes und die Befürworter eines knallharten Kapitalismus."

So ein Blödsinn. Gleich im ersten Semester wird der Student darauf hingewiesen, dass die Modelle zwar für volkommene Märkte gedacht sind, aber die Märkte nicht volkommen sind. Im Hauptstudium wird wird einem dann erklärt, wie die Regulierung auf unvollkommenen Märkten stattzufinden hat. Keiner meiner Professoren vetritt ist Prädiger der Selbtregulierung.

antworten
WiWi Gast

Re: Inflation der Ansprüche

Inflation der Ansprueche kann man doch auch als Motivation verstehen, wenn man sich mit dieser Arbeitswelt identifizieren kann. Es ist doch auch ein Anreiz fuer denjeningen, der sich fuer eine solche Form der Karriere entscheidet. Wer bei einer Investmentbank oder Beratung anfaengt muss wissen, auf was er sich einlaesst. Im Grunde genommen geben diese Ansprueche einen relativ guten Eindruck, was den Bewerber im Job erwartet. Die Aufgaben, welche man als Analyst oder Berater in einem international ausgerichteten Unternehmen uebertragen bekommt, sind in der Regel nach einiger Zeit schon so komplex, dass die in der Stellenbeschreibung genannten Skills wie zB Kommunikationsfaehigkeit, Mehrsprachigkeit, fachliche Eignung, und auch Durchsetzungsvermoegen vorhanden sein muessen, um die Aufgaben qualitativ und fristgerecht erledigen zu koennen. Von daher ist es nur ehrlich, wenn die Unternehmen den Bewerbern im Vorfeld sagen, wie man in etwa ticken muss, um in dem Job, fuer den man sich bewirbt, im Endeffekt auch erfolgreich sein zu koennen.

antworten
WiWi Gast

Re: Inflation der Ansprüche

Wir in Deutschland brauchen weniger Manager, sondern endlich wieder mehr Unternehmer, die auch etwas unternehmen.
Weg mit dieser Kaste der selbsternannten Elite, bei denen nur das Gehalt top ist.
Nennt mir doch mal einen guten Manager?
Selbst Wiedeking hat Porsche in die Nahezu-Insolvenz geführt. Manager schaden den Unternehmen, schaut euch Schrempp, Pierer und Co. doch mal an.

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Viele Fische schwimmen vorbei.

Nicht was sie sollten oder möchten, sondern was sie sagen, macht Menschen erfolgreich. Und wie sie es sagen. Kommunikation beeinflusst die Position und den Erfolg von Menschen. Sieglinde Schneider behandelt in ihrem Artikel "Die hohe Schule der Kommunikation".

DIHK Hochschulumfrage 2011

DIHK Hochschulumfrage 2011

Soziale Kompetenzen und praktische Erfahrungen sind oft ausschlaggebend dafür, ob ein Absolvent eingestellt wird oder nicht, während Fachwissen als selbstverständlich vorausgesetzt wird. Das belegt die aktuelle Umfrage der Deutsche Industrie- und Handelskammertag DIHK.

DIHK Hochschulumfrage 2011 - Hochschulen müssen Anforderungen des Arbeitsmarktes ernst nehmen

Studierende im Hörsaal der HHL Leipzig Graduate School of Management

Soziale Kompetenzen und praktische Erfahrungen sind oft ausschlaggebend dafür, ob ein Absolvent eingestellt wird oder nicht, während Fachwissen als selbstverständlich vorausgesetzt wird.

Top-Unternehmen suchen kreative Nachwuchskräfte mit Profil

Immer mehr Unternehmen klagen über Hochschulabsolventen, die eindimensionalen Stereotypen ähneln: ständig bemüht, den Lebenslauf zu optimieren, aber ohne Ideenreichtum oder den Willen, ungewohnte Wege zu gehen.

Erfahrung in internationalen Teams ein zentraler Karrierefaktor

Eine Seilbahn fährt nach oben.

Die Erfahrungen, die sich bei der Arbeit in einem internationalen Team sammeln lassen, sind für deutsche Angestellte ein entscheidender Karrierefaktor. Gleichzeitig glaubt über die Hälfte, dass ihr Arbeitgeber nicht genug unternimmt, um sie auf internationale Zusammenarbeit vorzubereiten.

Die Führungskraft des 21. Jahrhunderts

Der Blick hoch an einem spitz endenden Wolkenkratzer.

Gemäß Catenon kombiniert die perfekte Führungskraft die Eigenschaften von David Beckham, J.K. Rowling, Viggo Mortensen, Madonna und Fernando Alonso.

Zunehmende Bedeutung von Soft Skills

Viele Hände liegen zusammen auf einem Kreissymbol.

Schlüsselqualifikationen, auch Soft Skills genannt, entscheiden zu 50 Prozent darüber, ob ein Bewerber die Stelle erhält. Unternehmen achten immer mehr darauf, dass potentielle Mitarbeiter nicht nur fachlich zu ihnen passen.

Mehrsprachigkeit bei Spitzenführungskräften erfolgsentscheidend

Eine internationale Umfrage bei Personalvermittlern zeigt, dass die Nachfrage nach Mehrsprachigkeit bei Spitzenführungskräften steigt. Eine Zweisprachigkeit ist in Europa bereits »erfolgskritisch«.

Hard Skills, Soft Skills: Das beeindruckt Personalchefs wirklich

Eine Sportlerin im Badeanzug bei einem Salto in der Luft.

Das Studium ist fast geschafft, jetzt beginnt die Zeit, in der Bewerbungen geschrieben werden müssen. Doch wie schaffst man es eigentlich, den Wunscharbeitgeber zu überzeugen und ihm deutlich zu machen, dass man der am besten geeignete Kandidat für den Job ist?

Buch-Tipp: Soft Skills? - Schluss mit lustig!

Warum Leistung und Disziplin mehr bringen als emotionale Intelligenz, Teamgeist und Soft Skills. Von Judith Mair

Antworten auf Inflation der Ansprüche

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15 Kommentare

IT Skills

WiWi Gast

Btw, wenn schon die Rede davon ist Programmierlogiken zu verstehen, sollte darauf hingewisen werden, dass es hier weniger darum ge ...

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