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Berufseinstieg: Wo & WieStB-Examen

Lohnt sich der harte Weg zum Steuerberater (StB) noch ?

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WiWi Gast

Re: Lohnt sich der harte Weg zum Steuerberater (StB) noch ?

WiWi Gast schrieb am 16.03.2019:

Was ich einfach nur sagen möchte, es ist auch noch heute möglich eine "Wald- und Wiesen Kanzlei" hoch zu ziehen und dabei erfolgreich zu sein, ohne allzu großes Berufsrisiko + Stress.

Und wie die Mandanten dazu gefunden bzw. angeworben?

Die Altvorderen, die ihre Kanzleien sang- und klanglos einstellen sind anscheinend nicht geschickt genug oder wollen einfach nicht mehr, so daß diese den Wert einer etablierten Kanzlei, den man an jemand Jüngeres verkaufen könnte einfach verfallen lassen?

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WiWi Gast

Re: Lohnt sich der harte Weg zum Steuerberater (StB) noch ?

WiWi Gast schrieb am 16.03.2019:

Keine Personal- und keine Mietkosten.

Urlaub machste also keinen wegen monatlich einzureichender Meldungen ans Finanzamt und Sozialversicherung?

In irgend einem Raum wirste schon wegen der Art der Tätigkeit wohl überwiegend tätig sein für die 6k monatlich.

Falls dies ein Zimmer in einer gemieteten Wohnung ist, ist dies ein Arbeitszimmer.

Bei einem Raum in der eigenen Immobilie wird dieser notwendiges Betriebsvermögen.

P.S.: Ich kannte auch ältere Berufskollegen, die als umsatzsteuerliche Kleinunternehmer von zu Hause aus tätig waren.

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WiWi Gast

Re: Lohnt sich der harte Weg zum Steuerberater (StB) noch ?

Und weshalb tun sich sich die Leute, dann den Stress noch an, wenn die Zukunft nicht so besonders rosig ist?

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WiWi Gast

Lohnt sich der harte Weg zum Steuerberater (StB) noch ?

Ich rechne Dir immerhin vor, daß sich Steuerberatung für jemand Jüngeres kaum mehr lohnt.

Von M&A Tax, International Tax, Umsatzsteuer, Unternehmensnachfolge, Tax Compliance Management Systeme und vielem mehr können die heute 84.000 Steuerberater insgesamt kaum ein Auskommen finden, da hochspezialisiert und nur geringer Bedarf an tatsächlich exzellenten Absolventen.

Das sind nur schöne Sprüche, damit der Branche die billigen Arbeitskräfte nicht ausgehen.

Vergleichbar ist jeder BWL - Student zum DAX - Vorstand befähigt, nur die wenigsten werden es.

Oder eben jeder Lottospieler hat die theoretische, wenn auch nur geringe Chance Millionär zu werden.

WiWi Gast schrieb am 17.03.2019:

Ich kann dieses Steuerberater bashing auch nicht ganz nachvollziehen. Der "Lebensverlust" beträgt im Normalfall ein Jahr in dem man Gas geben muss. Im Kontext des gesamten Arbeitsleben eher vernachlässigbar. Hier wurde ja so schön dargestellt und vorgerechnet das Jahresabschlüsse, 08/15 Steuererklärungen etc. von kleineren Unternehmen oder Privatpersonen nicht ertragskräftig und zukunftsfähig für den Steuerberater sind. Mag das sein? Vielleicht. Argumentiert wird das ganze mit der eigenen Erfahrung in irgendwelchen Kleinstkanzleien vor fast 20 Jahren. Wenig repräsentativ. Vielleicht mögen diverse Teile in Zukunft automatisiert werden. Das macht den Steuerberaterberuf aber nicht grundsätzlich unattraktiv. Ein kurzer Blick über den "Tellerrand" der Kleinstkanzlei hätte hier genügt. Schaut euch doch mal das Beratungsspektrum der Big4 bzw. der Top25 an. Da gibt es genug Beratungsfelder in denen ein Steuerberater eine gute Zukunft haben wird. M&A Tax, International Tax, Umsatzsteuer, Unternehmensnachfolge, Tax Compliance Management Systeme und vieles mehr. Generalisten werden es vielleicht in ferner Zukunft schwer haben, Spezialisten definitiv nicht.

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WiWi Gast

Lohnt sich der harte Weg zum Steuerberater (StB) noch ?

WiWi Gast schrieb am 17.03.2019:

Ich rechne Dir immerhin vor, daß sich Steuerberatung für jemand Jüngeres kaum mehr lohnt.

Von M&A Tax, International Tax, Umsatzsteuer, Unternehmensnachfolge, Tax Compliance Management Systeme und vielem mehr können die heute 84.000 Steuerberater insgesamt kaum ein Auskommen finden, da hochspezialisiert und nur geringer Bedarf an tatsächlich exzellenten Absolventen.

Das sind nur schöne Sprüche, damit der Branche die billigen Arbeitskräfte nicht ausgehen.

Vergleichbar ist jeder BWL - Student zum DAX - Vorstand befähigt, nur die wenigsten werden es.

Oder eben jeder Lottospieler hat die theoretische, wenn auch nur geringe Chance Millionär zu werden.

WiWi Gast schrieb am 17.03.2019:

Ich kann dieses Steuerberater bashing auch nicht ganz nachvollziehen. Der "Lebensverlust" beträgt im Normalfall ein Jahr in dem man Gas geben muss. Im Kontext des gesamten Arbeitsleben eher vernachlässigbar. Hier wurde ja so schön dargestellt und vorgerechnet das Jahresabschlüsse, 08/15 Steuererklärungen etc. von kleineren Unternehmen oder Privatpersonen nicht ertragskräftig und zukunftsfähig für den Steuerberater sind. Mag das sein? Vielleicht. Argumentiert wird das ganze mit der eigenen Erfahrung in irgendwelchen Kleinstkanzleien vor fast 20 Jahren. Wenig repräsentativ. Vielleicht mögen diverse Teile in Zukunft automatisiert werden. Das macht den Steuerberaterberuf aber nicht grundsätzlich unattraktiv. Ein kurzer Blick über den "Tellerrand" der Kleinstkanzlei hätte hier genügt. Schaut euch doch mal das Beratungsspektrum der Big4 bzw. der Top25 an. Da gibt es genug Beratungsfelder in denen ein Steuerberater eine gute Zukunft haben wird. M&A Tax, International Tax, Umsatzsteuer, Unternehmensnachfolge, Tax Compliance Management Systeme und vieles mehr. Generalisten werden es vielleicht in ferner Zukunft schwer haben, Spezialisten definitiv nicht.

Kann ich leider nur bestätigen. Bin jetzt im öffentlichen Dienst TVÖD 13 Beteiligungscontroller und habe eine super Wirk Life Balance.

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WiWi Gast

Lohnt sich der harte Weg zum Steuerberater (StB) noch ?

Hier nochmal der Beteiligungscontroller. Ich muss aber auch dazu sagen, bin kein StB, nur dort mal 3 Jahre gearbeitet und Erzähle aus den Erfahrungen und von den Leuten die ich aus der Zeit noch kenne.

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WiWi Gast

Lohnt sich der harte Weg zum Steuerberater (StB) noch ?

WiWi Gast schrieb am 17.03.2019:

Schaut euch doch mal das Beratungsspektrum der Big4 bzw. der Top25 an. Da gibt es genug Beratungsfelder in denen ein Steuerberater eine gute Zukunft haben wird. M&A Tax, International Tax, Umsatzsteuer, Unternehmensnachfolge, Tax Compliance Management Systeme und vieles mehr. Generalisten werden es vielleicht in ferner Zukunft schwer haben, Spezialisten definitiv nicht.

Wie profitiert man als angestellter Steuerberater vom vorgenannten?

Wie ist dort ein vergleichbares Lebenseinkommen und -vermögen erreichbar vergleichbar dem, was ein selbständiger Steuerberater in einer Einzelkanzlei früher hat erwerben können, d. h. eine eigene Wohnimmobilie im Vorort der großen Stadt und die eigene Kanzlei als Vermögenswert?

Bitte jetzt keine Lächerlichkeiten wie "das Gehalt wird pünktlich bezahlt".

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WiWi Gast

Re: Lohnt sich der harte Weg zum Steuerberater (StB) noch ?

WiWi Gast schrieb am 16.03.2019:

Werde nach Abzug aller Kosten und Steuern am Ende auf meine 6k netto kommen bei sehr entspannter WLB. Mit ein paar Rechnungen für laufende Beratung noch mehr ;)

Vor 25 Jahren hat man die EUR 300,00 / DM 600,00 Tages - Gewinn (da monatlich ca. 22 Arbeitstage) in der Wald - und - Wiesen - Kanzlei mit ein bis zwei überschaubaren Einkommensteuererklärungen erwirtschaften können.

Oder vier bis fünf Löhnen mit mehreren Mitarbeitern, einer mittleren oder zwei bis drei kleinen Buchhaltungen.

Heute erledigen viele ihre Einkommensteuererklärung selbst, beispielsweise mit Hilfe von Programmen, die die Finanzverwaltung kostenlos anbietet. Zudem ist vieles automatisiert und die Mandanten buchen selbst oder dies wird von darauf spezialisierten Unternehmen erledigt (Buchhaltung und Lohnabrechnungen).

Zudem der weitere, absehbare technische Fortschritt der sich auf die noch für Steuerberater verbliebenen Bereiche von Wertschöpfung wie Jahresabschlüsse und betriebliche Steuererklärungen erstreckt.

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WiWi Gast

Re: Lohnt sich der harte Weg zum Steuerberater (StB) noch ?

WiWi Gast schrieb am 18.03.2019:

WiWi Gast schrieb am 16.03.2019:

Werde nach Abzug aller Kosten und Steuern am Ende auf meine 6k netto kommen bei sehr entspannter WLB. Mit ein paar Rechnungen für laufende Beratung noch mehr ;)

Vor 25 Jahren hat man die EUR 300,00 / DM 600,00 Tages - Gewinn (da monatlich ca. 22 Arbeitstage) in der Wald - und - Wiesen - Kanzlei mit ein bis zwei überschaubaren Einkommensteuererklärungen erwirtschaften können.

Oder vier bis fünf Löhnen mit mehreren Mitarbeitern, einer mittleren oder zwei bis drei kleinen Buchhaltungen.

Heute erledigen viele ihre Einkommensteuererklärung selbst, beispielsweise mit Hilfe von Programmen, die die Finanzverwaltung kostenlos anbietet. Zudem ist vieles automatisiert und die Mandanten buchen selbst oder dies wird von darauf spezialisierten Unternehmen erledigt (Buchhaltung und Lohnabrechnungen).

Zudem der weitere, absehbare technische Fortschritt der sich auf die noch für Steuerberater verbliebenen Bereiche von Wertschöpfung wie Jahresabschlüsse und betriebliche Steuererklärungen erstreckt.

Und weshalb blickt das keiner und die Zulassungen zum StB steigen weiter?
Wobei ich es auch so sehe wie du!

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WiWi Gast

Re: Lohnt sich der harte Weg zum Steuerberater (StB) noch ?

WiWi Gast schrieb am 18.03.2019:

Und weshalb blickt das keiner und die Zulassungen zum StB steigen weiter?

Daraus resultiert das Heer der angestellen Steuerberater mit einem Gehalt zwischen 45k bis 80k p.a..

Wobei ich es auch so sehe wie du!

Wenn Du Dich in glücklicheren Tagen (eben vor 25 Jahren) auf diesen Beruf eingelassen hast und heute mit Familie und laufender Immobilienfinanzierung dort feststeckst, bleiben Dir eben kaum noch andere Möglichkeiten.

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WiWi Gast

Re: Lohnt sich der harte Weg zum Steuerberater (StB) noch ?

WiWi Gast schrieb am 18.03.2019:

Und weshalb blickt das keiner und die Zulassungen zum StB steigen weiter?
Wobei ich es auch so sehe wie du!

Arbeitsüberlastung - teilweise wegen extrem unproduktiver Arbeitsweise - flankiert von überörtlichen Fort- und Weiterbildungsveranstaltungen - anstatt kostengünstiger Fortbildung per Internet - verbunden mit der berufsüblichen Selbstüberschätzung verhindern rationales Denken ;-)

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WiWi Gast

Re: Lohnt sich der harte Weg zum Steuerberater (StB) noch ?

WiWi Gast schrieb am 18.03.2019:

WiWi Gast schrieb am 18.03.2019:

Und weshalb blickt das keiner und die Zulassungen zum StB steigen weiter?

Daraus resultiert das Heer der angestellen Steuerberater mit einem Gehalt zwischen 45k bis 80k p.a..

Wobei ich es auch so sehe wie du!

Wenn Du Dich in glücklicheren Tagen (eben vor 25 Jahren) auf diesen Beruf eingelassen hast und heute mit Familie und laufender Immobilienfinanzierung dort feststeckst, bleiben Dir eben kaum noch andere Möglichkeiten.

Wenn man vor 25 Jahren in die Branche eingestiegen ist, dann OK. Muss man jetzt halt durch.

Aber ich meine die jungen Leute, die jetzt in diese Branche wechseln, da braucht man doch keine Brille um zu sehen, dass es in Zukunft nicht besonders rosig wird.Deshalb frage ich mich warum noch immer die Zulassungszahlen beim Steuerberater so hoch sind.

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taxadvisor

Re: Lohnt sich der harte Weg zum Steuerberater (StB) noch ?

Keine Ahnung was Ihr meint, gestern noch ein paar Beratungs- und Rechtsbehelfhonorare abgerechnet. Summe war 6-stellig^^

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taxadvisor

Re: Lohnt sich der harte Weg zum Steuerberater (StB) noch ?

Keine Ahnung, warum ihr euch alle an den Mandanten hochzieht, die Ihre Steuererklärungen selber machen...an denen verdient man doch eh kein Geld.

Hier sind einige unterwegs, die in dem Beruf nicht erfolgreich waren, vielleicht auch nicht das nötige Skillset mitbringen und einfach gescheitert sind.

Fakt ist, die Verdienstmöglichkeiten hier in einer mittleren Großstadt sind immer noch exzellent.
Klar ist aber auch, dass man sich anpassen muss und ggf. ein paar Dinge in Hinblick auf Digitalisierung ändern muss.

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WiWi Gast

Re: Lohnt sich der harte Weg zum Steuerberater (StB) noch ?

WiWi Gast schrieb am 19.03.2019:

Aber ich meine die jungen Leute, die jetzt in diese Branche wechseln, da braucht man doch keine Brille um zu sehen, dass es in Zukunft nicht besonders rosig wird.Deshalb frage ich mich warum noch immer die Zulassungszahlen beim Steuerberater so hoch sind.

Das frage ich mich ehrlich gesagt auch.
Die Überfüllung des deutschen Steuerberater - Marktes sieht man daran, daß viele Kanzleien nur noch dergestalt wachsen, indem sie Mandantenstämme oder Kanzleien von (in den Ruhestand getretenen) Berufskollegen übernehmen.

M. E. wird auf diesen Umstand hier zu wenig eingegangen sowie die Schwierigkeit, mit der Werbebeschränkung für freie Berufe und der wirtschaftlichen Struktur Deutschlands überhaupt (lukrative) Neumandanten zu finden.

Die Mandanten fallen quasi vom Himmel, so daß ein sechsstelliges Jahreseinkommen bzw. Kanzleigewinn wie eine Selbstverständlichkeit erscheint.

Das ist anders bei Ärzten, wo der Praxisbesuch von Dritten (den Krankenkassen) bezahlt wird.

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WiWi Gast

Lohnt sich der harte Weg zum Steuerberater (StB) noch ?

WiWi Gast schrieb am 18.03.2019:

Schaut euch doch mal das Beratungsspektrum der Big4 bzw. der Top25 an. Da gibt es genug Beratungsfelder in denen ein Steuerberater eine gute Zukunft haben wird. M&A Tax, International Tax, Umsatzsteuer, Unternehmensnachfolge, Tax Compliance Management Systeme und vieles mehr. Generalisten werden es vielleicht in ferner Zukunft schwer haben, Spezialisten definitiv nicht.

Wie profitiert man als angestellter Steuerberater vom vorgenannten?

Wie ist dort ein vergleichbares Lebenseinkommen und -vermögen erreichbar vergleichbar dem, was ein selbständiger Steuerberater in einer Einzelkanzlei früher hat erwerben können, d. h. eine eigene Wohnimmobilie im Vorort der großen Stadt und die eigene Kanzlei als Vermögenswert?

Bitte jetzt keine Lächerlichkeiten wie "das Gehalt wird pünktlich bezahlt".

Und nochmal: Deine Prämisse, dass sich der Beruf des Steuerberaters nur "lohnt", wenn man damit unter allen Umständen (also auch bei individueller Unfähigkeit) genau denselben Lebensstandard hat wie ihn sich angeblich jeder beliebige niedergelassene Steuerberater vor 25 Jahren leisten konnte, ist einfach Unsinn.

Heute und auch in Zukunft gibt es ausreichend Betätigungsfelder für einen guten Steuerberater, dann aber halt abseits der Steuererklärungserstellung und Lohnbuchhaltung. Das kann dann halt auch der Syndikus-Steuerberater in der Industrie sein (hier ist man je nach Unternehmen auch mal bei deutlich über 80k p.a., bei einer vermutlich deutlich besseren WLB), auch wenn das für dich offenbar keine wahren Steuerberater sind.

Ich finde übrigens auch 80k p.a. ein wirklich gutes Gehalt, das angeblich so harte und entbehrungsreiche Leben während der Vorbereitung auf das Examen wird hier einfach maßlos überhöht.
Wer als Steuerberater für 45k p.a. arbeitet, ist einfach selber schuld, das liegt dann aber eher an der individuellen Unfähigkeit des Einzelnen (oder man braucht das Geld nicht).

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WiWi Gast

Re: Lohnt sich der harte Weg zum Steuerberater (StB) noch ?

Dass die Steuerberatung in den nächsten 40 Jahren weg-digitalisiert wird ist totaler Quatsch.
Eins der wenigen Berufsfelder die es immer geben wird. Meine Meinung.

antworten
WiWi Gast

Re: Lohnt sich der harte Weg zum Steuerberater (StB) noch ?

WiWi Gast schrieb am 19.03.2019:

Dass die Steuerberatung in den nächsten 40 Jahren weg-digitalisiert wird ist totaler Quatsch.

Wenn Du Dir überlegst, wie der Markt allein in den letzten 25 Jahren durch Rechtsänderungen (Abkehr vom Subventionssteuerrecht) und den technischen Fortschritt für den Berufstand immer enger geworden ist, finde ich Deine Behauptung ziemlich gewagt.

Eins der wenigen Berufsfelder die es immer geben wird. Meine Meinung.

Es wird in speziellen Tätigkeitsfeldern noch Steuerberater geben, die eher wie Rechtsanwälte arbeiten werden.

Nur sind das keine Tätigkeiten, die momentan nach ca. 70% des Branchenumsatzes ausmachen wie Lobu, Fibu, Jahresabschlüsse und Steuererklärungen.

antworten
WiWi Gast

Re: Lohnt sich der harte Weg zum Steuerberater (StB) noch ?

WiWi Gast schrieb am 19.03.2019:

Dass die Steuerberatung in den nächsten 40 Jahren weg-digitalisiert wird ist totaler Quatsch.

Wenn Du Dir überlegst, wie der Markt allein in den letzten 25 Jahren durch Rechtsänderungen (Abkehr vom Subventionssteuerrecht) und den technischen Fortschritt für den Berufstand immer enger geworden ist, finde ich Deine Behauptung ziemlich gewagt.

Eins der wenigen Berufsfelder die es immer geben wird. Meine Meinung.

Lass mich raten: Mit der 200 Tage Linie fährt man bestimmt besser, oder?

Es wird in speziellen Tätigkeitsfeldern noch Steuerberater geben, die eher wie Rechtsanwälte arbeiten werden.

Nur sind das keine Tätigkeiten, die momentan nach ca. 70% des Branchenumsatzes ausmachen wie Lobu, Fibu, Jahresabschlüsse und Steuererklärungen.

antworten
WiWi Gast

Lohnt sich der harte Weg zum Steuerberater (StB) noch ?

WiWi Gast schrieb am 19.03.2019:

Und nochmal: Deine Prämisse, dass sich der Beruf des Steuerberaters nur "lohnt", wenn man damit unter allen Umständen (also auch bei individueller Unfähigkeit) genau denselben Lebensstandard hat wie ihn sich angeblich jeder beliebige niedergelassene Steuerberater vor 25 Jahren leisten konnte, ist einfach Unsinn.

Steuerberatung lohnt sich heute nicht mehr vergleichbar wie früher.

Bedenke die vielen Kollegen im Ruhestand oder kurz davor mit Vorstadtvilla, die ihre Karriere ursprünglich im Finanzamt begonnen hatten und in den 60er bis 80er Jahren zur Steuerberatung gewechselt sind.

Das hat weniger mit Unfähigkeit als mit dem Markt an sich und der sich verändernden Wirtschaftsstruktur hierzulande zu tun.

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WiWi Gast

Re: Lohnt sich der harte Weg zum Steuerberater (StB) noch ?

WiWi Gast schrieb am 19.03.2019:

Lass mich raten: Mit der 200 Tage Linie fährt man bestimmt besser, oder?

Längerfristig auf jeden Fall, da Du auf diese Weise am wirtschaftlichen Wachstum der kommenden Zukunftsindustrien teilhaben wirst, an die heute noch niemand denkt und nicht auf Deinem im Strukturwandel untergehenden Kanzlei - Schiff verharren mußt.

Vor 25 Jahren anläßlich der Amazon - Neuemission hat noch niemand an Google, Facebook und Co. gedacht. Netflix versendete damals als Online - Videothek DVD´s auf dem Postweg.

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WiWi Gast

Lohnt sich der harte Weg zum Steuerberater (StB) noch ?

WiWi Gast schrieb am 19.03.2019:

Und nochmal: Deine Prämisse, dass sich der Beruf des Steuerberaters nur "lohnt", wenn man damit unter allen Umständen (also auch bei individueller Unfähigkeit) genau denselben Lebensstandard hat wie ihn sich angeblich jeder beliebige niedergelassene Steuerberater vor 25 Jahren leisten konnte, ist einfach Unsinn.

Steuerberatung lohnt sich heute nicht mehr vergleichbar wie früher.

Bedenke die vielen Kollegen im Ruhestand oder kurz davor mit Vorstadtvilla, die ihre Karriere ursprünglich im Finanzamt begonnen hatten und in den 60er bis 80er Jahren zur Steuerberatung gewechselt sind.

Das hat weniger mit Unfähigkeit als mit dem Markt an sich und der sich verändernden Wirtschaftsstruktur hierzulande zu tun.

Wie gesagt, Unsinn.

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WiWi Gast

Re: Lohnt sich der harte Weg zum Steuerberater (StB) noch ?

taxadvisor schrieb am 19.03.2019:

Keine Ahnung was Ihr meint, gestern noch ein paar Beratungs- und Rechtsbehelfhonorare abgerechnet. Summe war 6-stellig^^

Klar, solche Mandanten stehen morgens vor Deiner Kanzleitür Schlange, derweil 30% der Deutschen Probleme damit haben, eine unerwartete Rechnung von TEUR 1,0 zu bezahlen.

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WiWi Gast

Lohnt sich der harte Weg zum Steuerberater (StB) noch ?

WiWi Gast schrieb am 19.03.2019:

Wie gesagt, Unsinn.

Wenn Du heute anstatt einem BWL - Studium mit einer Vertiefung von Steuerrecht ein Informatikstudium aufnimmst und Dich hinsichtlich KI (künstliche Intelligenz) spezialisierst, wirst Du wahrscheinlich inflationsbereinigt ein höheres Lebenseinkommen erreichen als ein Steuerberater in den noch glücklichen Zeiten der Branche während der 50er bis 90er Jahre.

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WiWi Gast

Lohnt sich der harte Weg zum Steuerberater (StB) noch ?

WiWi Gast schrieb am 19.03.2019:

Und nochmal: Deine Prämisse, dass sich der Beruf des Steuerberaters nur "lohnt", wenn man damit unter allen Umständen (also auch bei individueller Unfähigkeit) genau denselben Lebensstandard hat wie ihn sich angeblich jeder beliebige niedergelassene Steuerberater vor 25 Jahren leisten konnte, ist einfach Unsinn.

Steuerberatung lohnt sich heute nicht mehr vergleichbar wie früher.

Bedenke die vielen Kollegen im Ruhestand oder kurz davor mit Vorstadtvilla, die ihre Karriere ursprünglich im Finanzamt begonnen hatten und in den 60er bis 80er Jahren zur Steuerberatung gewechselt sind.

Das hat weniger mit Unfähigkeit als mit dem Markt an sich und der sich verändernden Wirtschaftsstruktur hierzulande zu tun.

Wie oft willst du das eigentlich noch schreiben. Allein in diesem Thread 10 mal. Fehlt nur noch die Aussage mit siebtes Lebensjahrzehnt oder dass man sich über viele Dekaden nicht mit der Tätigkeit nähren kann :D

Mach einfach mal ein Profil, damit man deine Posts direkt beim Lesen skippen kann

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WiWi Gast

Lohnt sich der harte Weg zum Steuerberater (StB) noch ?

WiWi Gast schrieb am 19.03.2019:

WiWi Gast schrieb am 19.03.2019:

Und nochmal: Deine Prämisse, dass sich der Beruf des Steuerberaters nur "lohnt", wenn man damit unter allen Umständen (also auch bei individueller Unfähigkeit) genau denselben Lebensstandard hat wie ihn sich angeblich jeder beliebige niedergelassene Steuerberater vor 25 Jahren leisten konnte, ist einfach Unsinn.

Steuerberatung lohnt sich heute nicht mehr vergleichbar wie früher.

Bedenke die vielen Kollegen im Ruhestand oder kurz davor mit Vorstadtvilla, die ihre Karriere ursprünglich im Finanzamt begonnen hatten und in den 60er bis 80er Jahren zur Steuerberatung gewechselt sind.

Das hat weniger mit Unfähigkeit als mit dem Markt an sich und der sich verändernden Wirtschaftsstruktur hierzulande zu tun.

Wie oft willst du das eigentlich noch schreiben. Allein in diesem Thread 10 mal. Fehlt nur noch die Aussage mit siebtes Lebensjahrzehnt oder dass man sich über viele Dekaden nicht mit der Tätigkeit nähren kann :D

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taxman

Lohnt sich der harte Weg zum Steuerberater (StB) noch ?

WiWi Gast schrieb am 19.03.2019:

Und nochmal: Deine Prämisse, dass sich der Beruf des Steuerberaters nur "lohnt", wenn man damit unter allen Umständen (also auch bei individueller Unfähigkeit) genau denselben Lebensstandard hat wie ihn sich angeblich jeder beliebige niedergelassene Steuerberater vor 25 Jahren leisten konnte, ist einfach Unsinn.

Steuerberatung lohnt sich heute nicht mehr vergleichbar wie früher.

Bedenke die vielen Kollegen im Ruhestand oder kurz davor mit Vorstadtvilla, die ihre Karriere ursprünglich im Finanzamt begonnen hatten und in den 60er bis 80er Jahren zur Steuerberatung gewechselt sind.

Das hat weniger mit Unfähigkeit als mit dem Markt an sich und der sich verändernden Wirtschaftsstruktur hierzulande zu tun.

Wie oft willst du das eigentlich noch schreiben. Allein in diesem Thread 10 mal. Fehlt nur noch die Aussage mit siebtes Lebensjahrzehnt oder dass man sich über viele Dekaden nicht mit der Tätigkeit nähren kann :D

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Mr. NWP

Lohnt sich der harte Weg zum Steuerberater (StB) noch ?

taxman schrieb am 19.03.2019:

WiWi Gast schrieb am 19.03.2019:

Und nochmal: Deine Prämisse, dass sich der Beruf des Steuerberaters nur "lohnt", wenn man damit unter allen Umständen (also auch bei individueller Unfähigkeit) genau denselben Lebensstandard hat wie ihn sich angeblich jeder beliebige niedergelassene Steuerberater vor 25 Jahren leisten konnte, ist einfach Unsinn.

Steuerberatung lohnt sich heute nicht mehr vergleichbar wie früher.

Bedenke die vielen Kollegen im Ruhestand oder kurz davor mit Vorstadtvilla, die ihre Karriere ursprünglich im Finanzamt begonnen hatten und in den 60er bis 80er Jahren zur Steuerberatung gewechselt sind.

Das hat weniger mit Unfähigkeit als mit dem Markt an sich und der sich verändernden Wirtschaftsstruktur hierzulande zu tun.

Wie oft willst du das eigentlich noch schreiben. Allein in diesem Thread 10 mal. Fehlt nur noch die Aussage mit siebtes Lebensjahrzehnt oder dass man sich über viele Dekaden nicht mit der Tätigkeit nähren kann :D

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WiWi Gast

Lohnt sich der harte Weg zum Steuerberater (StB) noch ?

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Mr. NWP schrieb am 19.03.2019:

taxman schrieb am 19.03.2019:

WiWi Gast schrieb am 19.03.2019:

Und nochmal: Deine Prämisse, dass sich der Beruf des Steuerberaters nur "lohnt", wenn man damit unter allen Umständen (also auch bei individueller Unfähigkeit) genau denselben Lebensstandard hat wie ihn sich angeblich jeder beliebige niedergelassene Steuerberater vor 25 Jahren leisten konnte, ist einfach Unsinn.

Steuerberatung lohnt sich heute nicht mehr vergleichbar wie früher.

Bedenke die vielen Kollegen im Ruhestand oder kurz davor mit Vorstadtvilla, die ihre Karriere ursprünglich im Finanzamt begonnen hatten und in den 60er bis 80er Jahren zur Steuerberatung gewechselt sind.

Das hat weniger mit Unfähigkeit als mit dem Markt an sich und der sich verändernden Wirtschaftsstruktur hierzulande zu tun.

Wie oft willst du das eigentlich noch schreiben. Allein in diesem Thread 10 mal. Fehlt nur noch die Aussage mit siebtes Lebensjahrzehnt oder dass man sich über viele Dekaden nicht mit der Tätigkeit nähren kann :D

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WiWi Gast

Lohnt sich der harte Weg zum Steuerberater (StB) noch ?

WiWi Gast schrieb am 19.03.2019:

Wie oft willst du das eigentlich noch schreiben. Allein in diesem Thread 10 mal. Fehlt nur noch die Aussage mit siebtes Lebensjahrzehnt oder dass man sich über viele Dekaden nicht mit der Tätigkeit nähren kann :D

Warum geben viele aus dem gehobenen und höheren Dienst der Finanzämter nicht ihre Pensionen auf und gründen aus dem Stand eine eigene Kanzlei wie in den 60er bis 80er Jahren des letzten Jahrhunderts?

Mach einfach mal ein Profil, damit man deine Posts direkt beim Lesen skippen kann.

Wer die Wahrheit nicht weiß,
der ist bloß ein Dummkopf.

Aber wer sie weiß
und sie eine Lüge nennt,
der ist ein Verbrecher.

Bertolt Brecht

    1. Februar 1898 † 14. August 1956
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WiWi Gast

Lohnt sich der harte Weg zum Steuerberater (StB) noch ?

Hier mal ein kleiner Einblick eines angehenden Steuerberaters in einer kleinen Inhabergeführten Kanzlei (2 Partner, ca. 15 Angestellte):
Fokus auf kleine und mittelständische Unternehmen sowie sehr vermögende Einzelpersonen.

Alles was laut einiger in diesem Forum schon längst jeder selbst macht und in Zukunft sowieso keiner mehr braucht, ist in der Realität so gefragt wie schon immer. Solange man am Zahn der Zeit bleibt und sich mit Digitalisierungsthemen beschäftigt, ggf. sogar seine Beratungsleistung dahingehend ausrichtet, dann wird es so bleiben, dass alle Mitarbeiter überdurchschnittlich bezahlt werden und die Partner sich alle 3 Jahre einen neuen Porsche kaufen können.

Macht euch nicht verrückt. Zwar sind die Jobaussichten im Tax-Bereich nicht mehr so rosig wie noch vor 50 Jahren, dafür sind die Gehaltsprognosen weiterhin rosig. (Quelle: CFO-Report, Finance-Magazin, Korn Ferry)

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WiWi Gast

Lohnt sich der harte Weg zum Steuerberater (StB) noch ?

WiWi Gast schrieb am 19.03.2019:

Hier mal ein kleiner Einblick eines angehenden Steuerberaters in einer kleinen Inhabergeführten Kanzlei (2 Partner, ca. 15 Angestellte):
Fokus auf kleine und mittelständische Unternehmen sowie sehr vermögende Einzelpersonen.

Alles was laut einiger in diesem Forum schon längst jeder selbst macht und in Zukunft sowieso keiner mehr braucht, ist in der Realität so gefragt wie schon immer. Solange man am Zahn der Zeit bleibt und sich mit Digitalisierungsthemen beschäftigt, ggf. sogar seine Beratungsleistung dahingehend ausrichtet, dann wird es so bleiben, dass alle Mitarbeiter überdurchschnittlich bezahlt werden und die Partner sich alle 3 Jahre einen neuen Porsche kaufen können.

Macht euch nicht verrückt. Zwar sind die Jobaussichten im Tax-Bereich nicht mehr so rosig wie noch vor 50 Jahren, dafür sind die Gehaltsprognosen weiterhin rosig. (Quelle: CFO-Report, Finance-Magazin, Korn Ferry)

Was hälst du von der Diskussion über das Verschwinden der sog Wald und Wiesenkanzleien, die ihr ja letztlich seit?

Ist von mir nicht negativ gemeint, sondern ist ein Begriff aus diesem Forum.

antworten
WiWi Gast

Lohnt sich der harte Weg zum Steuerberater (StB) noch ?

Welcher StB verdient 45k? Nur die dummen.

Ich bin Steuerberater...ich habe vor meinem Examen bei einer StB-Gesellschaft gearbeitet und da schon über 60k verdient. Seit der Bestellung habe ich auch einige Angebote gehabt, wo ich für 100+ in die Industrie wechseln konnte.

Es findet eine zunehmende Konsolidierung statt...aber Bedarf ist genügend vorhanden. Die Digitalisierung, Automatisierung des Besteuerungsverfahrens, Internationalisierung etc...Da sind und werden immer genügend Baustellen vorhanden sein. Um die Qualität des Berufsstandes nicht zu gefährden, sorgen die Verbände, Kammern etc. dafür, dass StB immer gut verdienen werden, wenn es sein muss, per Gesetz.

Zudem wird immer unterschätzt, was der Steuerberater für ein gebildeter Zeitgenosse ist. Nicht jeder macht etwas allein des Geldes wegen. Mansche Menschen mögen es einfach, wenn sie ständig gefordert werden. Wenn Sie im Anzug rumlaufen, hohes Ansehen genießen und die Mdt. einem Blind folgen. Eigenverantwortlichkeit, Unabhängigkeit etc...

Die neue Generation macht einen Bachelor und will allen erklären, wie die Welt funktioniert. Wenn es aber darum geht was zu schaffen...da taugen sie dann nichts.

antworten
WiWi Gast

Lohnt sich der harte Weg zum Steuerberater (StB) noch ?

Das sehe ich genauso. Die Examen zum Steuerberater und Wirtschaftsprüfer abzulegen bedeutet, dass man gewillt ist sich ständig weiterzubilden und in seinem Gebiet ein absolute Experte ist. Menschen, die wissbegierig sind und es mögen gefordert zu werden, sind immer gefragt.

antworten
WiWi Gast

Lohnt sich der harte Weg zum Steuerberater (StB) noch ?

An die erfahrenen Steuerberater, wie wird man eigentlich Experte auf seinem Gebiet?

Ich strebe diesen Beruf an, allerdings graut es mir vor der Vorstellung ein besserer Buchhalter zu werden, wonach es sich in vielen Inseraten anhört. Viel mehr Interessieren mich Aspekte des internationalen Steuerrechts oder Konzernsteuern. Wie werde ich Spezialist?

Ist ein (berufsbegleitender) Master in Steuern notwendig, wenn man nicht die Art Stb werden will, der nur Jahresabschlüsse und Steuererklärungen macht?

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WiWi Gast

Lohnt sich der harte Weg zum Steuerberater (StB) noch ?

WiWi Gast schrieb am 28.03.2019:

An die erfahrenen Steuerberater, wie wird man eigentlich Experte auf seinem Gebiet?

Ich strebe diesen Beruf an, allerdings graut es mir vor der Vorstellung ein besserer Buchhalter zu werden, wonach es sich in vielen Inseraten anhört. Viel mehr Interessieren mich Aspekte des internationalen Steuerrechts oder Konzernsteuern. Wie werde ich Spezialist?

Ist ein (berufsbegleitender) Master in Steuern notwendig, wenn man nicht die Art Stb werden will, der nur Jahresabschlüsse und Steuererklärungen macht?

International Tax Service Line bei einer BiG4?!

antworten
WiWi Gast

Lohnt sich der harte Weg zum Steuerberater (StB) noch ?

Dir würde ich den Einstieg bei einer Big4-Gesellschaft empfehlen, am besten in einer Service-Line mit hoher Spezialisierung (z.B. International Tax, Indirect Tax).

WiWi Gast schrieb am 28.03.2019:

An die erfahrenen Steuerberater, wie wird man eigentlich Experte auf seinem Gebiet?

Ich strebe diesen Beruf an, allerdings graut es mir vor der Vorstellung ein besserer Buchhalter zu werden, wonach es sich in vielen Inseraten anhört. Viel mehr Interessieren mich Aspekte des internationalen Steuerrechts oder Konzernsteuern. Wie werde ich Spezialist?

Ist ein (berufsbegleitender) Master in Steuern notwendig, wenn man nicht die Art Stb werden will, der nur Jahresabschlüsse und Steuererklärungen macht?

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WiWi Gast

veraltete Branchenstruktur und überkompliziertes, antiquiertes deutsches Steuerrecht

WiWi Gast schrieb am 20.06.2018:

Kleiner Tipp: Der BGH ist für Zivil- und Strafsachen zuständig!

Du siehst schon, daß auf Deiner Tastatur vor Dir die Tasten "G" und "H" direkt nebeneinander liegen?

Worum es jedoch eingangs ging:

Die Aussagen treffen genau den Kern. Nur laut sagen darf man es nicht, da man sonst von unverbesserlichen und vergreisten Vertretern der Branche, welche sich dieser Tatsachen nicht stellen wollen, mit SS-Methoden schikaniert wird.
Lohnt sich der harte Weg zum Steuerberater?

  • Unter finanziellen Aspekten keineswegs, da man den Verdienst der Branche anderswo leichter erreichen und übertreffen kann.

  • Der Aufbau einer Kanzlei ist heute wegen der personellen Überbesetzung der Branche und dem zukünftigen technischen Fortschritt nur schwierig möglich. Wer sich in eine bestehende Kanzlei einkauft, erwirbt keinen bleibenden oder gar steigenden Wert wie vielleicht noch bis in die 90er Jahre, sondern wird das eingesetzte Kapital im Zeitablauf verlieren. Wie vielfach schon bei Architekten, Apothekern und Zahnärzten zuvor.

  • Auch ist die Abwesenheit vom brachenüblichen Streß, Zeit- und Leistungsdruck sehr angenehm. Weil ich vergleichen kann...

Und das deutsche Steuerrecht selbst und die Beschäftigung damit ist - im internationalen Maßstab - weder glücklich noch zukunftssicher.

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WiWi Gast

veraltete Branchenstruktur und überkompliziertes, antiquiertes deutsches Steuerrecht

Am Ende des Tages ist alles, was hier noch als branchenübliche Gehälter oder Gewinnanteile kolpotiert wird Kosten, wo jeder Mandant glücklich sein wird diese nicht mehr bezahlen zu müssen wenn er dafür sein ganzes Rechnungswesen digital hält.

Wahrscheinlich werden diese Veränderungen nicht von Deutschland ausgehen, sondern von diesbezüglichen Entwicklungen international erzwungen werden.

Das wird jeden betreffen, der beruflich noch mehr als zwei Dekaden in der Branche zubringen will oder muß ...

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WiWi Gast

veraltete Branchenstruktur und überkompliziertes, antiquiertes deutsches Steuerrecht

Lese dazu aktuell in der NZZ im Internet:

Tech-Entwickler Sam Ginn: «In absehbarer Zeit werden Maschinen Auto fahren, Texte schreiben und Alltagsprobleme lösen»

WiWi Gast schrieb am 14.06.2019:

Am Ende des Tages ist alles, was hier noch als branchenübliche Gehälter oder Gewinnanteile kolpotiert wird Kosten, wo jeder Mandant glücklich sein wird diese nicht mehr bezahlen zu müssen wenn er dafür sein ganzes Rechnungswesen digital hält.

Wahrscheinlich werden diese Veränderungen nicht von Deutschland ausgehen, sondern von diesbezüglichen Entwicklungen international erzwungen werden.

Das wird jeden betreffen, der beruflich noch mehr als zwei Dekaden in der Branche zubringen will oder muß ...

antworten
WiWi Gast

veraltete Branchenstruktur und überkompliziertes, antiquiertes deutsches Steuerrecht

Ich bin in einem transformation Team der Big im Bereich steuern, und ich kann sagen in den nächsten 5 Jahren wird sich sehr viel ändern was den Bereich Steuern angeht. Ich kann ehrlich gesagt den jetzigen Studierenden/Schülern nicht empfehlen sich im Bereich steuern zu vertiefen, Ausser sie haben darin ein gewisses Talent und den Ehrgeiz zu den allerbesten gehören zu wollen.

Sorry für Rechtschreibung, vom Handy getippt

antworten
WiWi Gast

veraltete Branchenstruktur und überkompliziertes, antiquiertes deutsches Steuerrecht

WiWi Gast schrieb am 14.06.2019:

Ich bin in einem transformation Team der Big im Bereich steuern, und ich kann sagen in den nächsten 5 Jahren wird sich sehr viel ändern was den Bereich Steuern angeht. Ich kann ehrlich gesagt den jetzigen Studierenden/Schülern nicht empfehlen sich im Bereich steuern zu vertiefen, Ausser sie haben darin ein gewisses Talent und den Ehrgeiz zu den allerbesten gehören zu wollen.

Sorry für Rechtschreibung, vom Handy getippt

Gerade du müsstest dann aber wissen, dass eure Transformationsabteilung im Bereich Steuern nicht ohne die Steuerexperten nicht auskommt. Es bedarf nunmal dem Input von steuerfachlicher Seite UND von digital/technischer Seite.
Von daher ist der einzig richtige Rat, wenn man sich für den Bereich Steuern entscheidet, sich ebenfalls mit Digitalthemen auseinanderzusetzen. Das heißt nicht, dass ihr alle Programmieren lernen sollt, aber euch ein Grundverständnis von Technologie, Prozessen und Projektmanagement aneignen solltet.

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WiWi Gast

veraltete Branchenstruktur und überkompliziertes, antiquiertes deutsches Steuerrecht

Wer Bock auf Steuern hat, wird bei den Big4 glaub ich sowieso nicht glücklich.

Egal ob FS Tax, Global Mobility Services oder Transfer Pricing - du machst im Prinzip alles aber keine Steuern. 90% der Zeit verbringt man in Excel und der einzige Berührungspunkt mit Steuern ist, dass das vorgefertigte Excel Template ein Steuergesetz abbildet.

Wer daran Spaß hat kann genausogut gleich ins Controlling gehen und spart sich wenigstens das Examen.

antworten
WiWi Gast

veraltete Branchenstruktur und überkompliziertes, antiquiertes deutsches Steuerrecht

WiWi Gast schrieb am 16.06.2019:

Wer Bock auf Steuern hat, wird bei den Big4 glaub ich sowieso nicht glücklich.

Egal ob FS Tax, Global Mobility Services oder Transfer Pricing - du machst im Prinzip alles aber keine Steuern. 90% der Zeit verbringt man in Excel und der einzige Berührungspunkt mit Steuern ist, dass das vorgefertigte Excel Template ein Steuergesetz abbildet.

Wer daran Spaß hat kann genausogut gleich ins Controlling gehen und spart sich wenigstens das Examen.

Wer High-End-Arbeit in der Gestaltung sucht, geht natürlich nicht zu den Big4, sondern zu Kanzleien wie Freshfields oder Linklaters. Wer am oberen Ende arbeiten will, benötigt allerdings im Steuerrecht in der Regel den Status des Volljuristen. Das geht nicht im BWL.

antworten
WiWi Gast

veraltete Branchenstruktur und überkompliziertes, antiquiertes deutsches Steuerrecht

WiWi Gast schrieb am 17.06.2019:

WiWi Gast schrieb am 16.06.2019:

Wer Bock auf Steuern hat, wird bei den Big4 glaub ich sowieso nicht glücklich.

Egal ob FS Tax, Global Mobility Services oder Transfer Pricing - du machst im Prinzip alles aber keine Steuern. 90% der Zeit verbringt man in Excel und der einzige Berührungspunkt mit Steuern ist, dass das vorgefertigte Excel Template ein Steuergesetz abbildet.

Wer daran Spaß hat kann genausogut gleich ins Controlling gehen und spart sich wenigstens das Examen.

Wer High-End-Arbeit in der Gestaltung sucht, geht natürlich nicht zu den Big4, sondern zu Kanzleien wie Freshfields oder Linklaters. Wer am oberen Ende arbeiten will, benötigt allerdings im Steuerrecht in der Regel den Status des Volljuristen. Das geht nicht im BWL.

Mit Ausnahme des im Allgemeinen berechtigten Big4-Bashings selten so einen Unsinn gelesen....

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Ceterum censeo

veraltete Branchenstruktur und überkompliziertes, antiquiertes deutsches Steuerrecht

*seufz*
Ich hatte eigentlich gehofft, der Beitrag ginge den Weg alles Irdischen; Kollege GD200 hat sich jedoch scheinbar noch einmal genötigt gesehen, ein weiteres Bonmot wider den Berufsstand zum besten zu geben. Ich denke, hier wurde alles gesagt, lasst den Thread ruhen.
Liebe Grüße

antworten
WiWi Gast

veraltete Branchenstruktur und überkompliziertes, antiquiertes deutsches Steuerrecht

Ceterum censeo schrieb am 17.06.2019:

*seufz*
Ich hatte eigentlich gehofft, der Beitrag ginge den Weg alles Irdischen; Kollege GD200 hat sich jedoch scheinbar noch einmal genötigt gesehen, ein weiteres Bonmot wider den Berufsstand zum besten zu geben. Ich denke, hier wurde alles gesagt, lasst den Thread ruhen.
Liebe Grüße

Der deutsche Steuerrechtskundige empfindet ekstatische Verzückung bei Recherchen in seinen Loseblattsammlungen und dem Studium der IDW Verlautbarungen ;-)

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WiWi Gast

veraltete Branchenstruktur und überkompliziertes, antiquiertes deutsches Steuerrecht

Da hat jeder hier eine andere Meinung. Die Zukunft wird es zeigen. Das Berufsbild wird sich ändern, kann mir nicht vorstellen, dass man alles blind dem Rechner überlässt.

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WiWi Gast

veraltete Branchenstruktur und überkompliziertes, antiquiertes deutsches Steuerrecht

WiWi Gast schrieb am 17.06.2019:

Da hat jeder hier eine andere Meinung. Die Zukunft wird es zeigen. Das Berufsbild wird sich ändern, kann mir nicht vorstellen, dass man alles blind dem Rechner überlässt.

Sicher, aber das Finanzamt prüft heute (GDPdU) im wesentlichen bereits digital.

Bestimmt ist Deutschland hier schon wegen der Lobbyarbeit des Berufstands, der berechtigterweise seine Felle davonschwimmen sieht, nicht ganz vorn an der technichen Spitze.

Wenn demnächst ein Teil der EU -Staaten mit überschaubareren Steuerrechtsordnungen solche Verfahren anwenden, wird sich Deutschland dem mittelfristig nicht verschließen können.

Beispielsweise ist Spanien Vorreiter in der elektronischen Verwaltung, Portugal wird ab 2020 nur noch elektronische Rechnungen für öffentlichen Aufträge akzeptieren, u.s.w.

Viel Spaß weiterhin mit den Loseblattsammlungen ;-)

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WiWi Gast

veraltete Branchenstruktur und überkompliziertes, antiquiertes deutsches Steuerrecht

Hier gibt es Leute, die glauben wir fahren noch mit der Dampflokomotive auf die Arbeit.

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WiWi Gast

veraltete Branchenstruktur und überkompliziertes, antiquiertes deutsches Steuerrecht

Wer glaubt, dass das Steuerrecht in kurzer Frist vereinfacht und automatisiert wird, hat wenig Ahnung von der Materie. Bin jetzt gerade mal etwas mehr als ein Jahrzehnt dabei und bewundere die stetig zunehmende (oder zunehmend von mir wahrgenommene?) Komplexität. Es gibt viele Bereiche, von denen der Durchschnittssteuerberater gerade mal eine vage Ahnung hat. Arbeitszimmer & Co. sind theoretisch wie faktisch banal, aber werden in der Öffentlichkeit hoch- und runterdekliniert. Dadurch sollte man sich aber nicht über die wahren Umfänge des Steuerrechts und die zahllosen ungeklärten (aber teils recht grundlegenden) Fragen hinwegtäuschen lassen. Der diagnostizierende Onkel Doktor wird sicher schneller ersetzt. Überhaupt ist wohl der StB aufgrund des gefragten Wissens eher schwerer zu ersetzen als der Sachbearbeiter, der seinen Tag mit dem Übertragen von Daten aus Tabelle 1 in Tabelle 2 verbringt. Scheint mir daher alles eher eine neidgetriebene Schadenfreude zu sein. Ist aber unnötig, da das Berufsbild ganz andere Tücken hat.

antworten
WiWi Gast

veraltete Branchenstruktur und überkompliziertes, antiquiertes deutsches Steuerrecht

WiWi Gast schrieb am 17.06.2019:

Wer glaubt, dass das Steuerrecht in kurzer Frist vereinfacht und automatisiert wird, hat wenig Ahnung von der Materie. Bin jetzt gerade mal etwas mehr als ein Jahrzehnt dabei und bewundere die stetig zunehmende (oder zunehmend von mir wahrgenommene?) Komplexität. Es gibt viele Bereiche, von denen der Durchschnittssteuerberater gerade mal eine vage Ahnung hat. Arbeitszimmer & Co. sind theoretisch wie faktisch banal, aber werden in der Öffentlichkeit hoch- und runterdekliniert. Dadurch sollte man sich aber nicht über die wahren Umfänge des Steuerrechts und die zahllosen ungeklärten (aber teils recht grundlegenden) Fragen hinwegtäuschen lassen. Der diagnostizierende Onkel Doktor wird sicher schneller ersetzt. Überhaupt ist wohl der StB aufgrund des gefragten Wissens eher schwerer zu ersetzen als der Sachbearbeiter, der seinen Tag mit dem Übertragen von Daten aus Tabelle 1 in Tabelle 2 verbringt. Scheint mir daher alles eher eine neidgetriebene Schadenfreude zu sein. Ist aber unnötig, da das Berufsbild ganz andere Tücken hat.

Nichtsdestotrotz mußt Du als Durchschnittssteuerberater mit vager Ahnung Mandanten finden, womit Du die Honorare lukrierst die hoffentlich zu einem Einkommen führen wie sie hier im Forum als berufsüblich geschildert werden.

Es stimmt wohl teilweise, was Du schreibst.

Nur generiert der Berufstand heute noch 70% seiner Umsätze aus eher überschaubaren Tätigkeiten wie

  • Finanz- und Lohnbuchhaltung,
  • Jahresabschlußerstellung
  • und Steuerdeklaration,

womit man eben auch viele Sachbearbeiter / -innen beschäftigen kann, die ihre Tage mit dem Übertragen von Daten aus Tabelle 1 in Tabelle 2 verbringen.

Ansonsten kann ich mir ziemlich lebendig vorstellen, daß man im Rahmen einer zukünftigen Steuerreform zwecks Hebung der Potentiale an Verwaltungskostenersparnis, wie diese durch die moderne Technik möglich sind die steuerrechtliche Komplexität so weit technisch beherrschbar macht, daß mittels zertifizierter Programme selbst bei deren Anwendung durch steuerrechtliche Laien diese zu überwiegend richtigen Ergebnissen führen.

antworten
WiWi Gast

Lohnt sich der harte Weg zum Steuerberater (StB) noch ?

WiWi Gast schrieb am 28.03.2019:

Das sehe ich genauso. Die Examen zum Steuerberater und Wirtschaftsprüfer abzulegen bedeutet, dass man gewillt ist sich ständig weiterzubilden und in seinem Gebiet ein absolute Experte ist. Menschen, die wissbegierig sind und es mögen gefordert zu werden, sind immer gefragt.

Man verschwendet viel Zeit und Kraft seines Lebens an Unlogisches und Überkomplziertes, was einem vielleicht nützt, wenn ein Mandant rein zufällig vor einem gleichen Problem steht und man es bis dahin nicht vergessen hat.

Vergleichbar kann man sich mit den kommenden Zukunftsindustrien beschäftigen und deren Wachstum sowie sich selbst daran beteiligen.

Das ist viel sicherer und lukrativ zudem.

Mit einer der Gründe damals mit dem Beruf(-stand) abzuschließen war für mich der, daß ich mir gesagt habe, daß es unsinnig ist, Zeit und Kraft seines Lebens werktäglich für ein lächerliches Gehalt an die Probleme anderer zu verschwenden (dokumentiert in vielen von mir gefertigten Excel - Aufstellungen), die zudem aufgrund der wirtschaftlichen Probleme dieser Mandanten zu absehbaren Honorarausfällen führen.

antworten
WiWi Gast

Lohnt sich der harte Weg zum Steuerberater (StB) noch ?

WiWi Gast schrieb am 18.06.2019:

WiWi Gast schrieb am 28.03.2019:

Das sehe ich genauso. Die Examen zum Steuerberater und Wirtschaftsprüfer abzulegen bedeutet, dass man gewillt ist sich ständig weiterzubilden und in seinem Gebiet ein absolute Experte ist. Menschen, die wissbegierig sind und es mögen gefordert zu werden, sind immer gefragt.

Man verschwendet viel Zeit und Kraft seines Lebens an Unlogisches und Überkomplziertes, was einem vielleicht nützt, wenn ein Mandant rein zufällig vor einem gleichen Problem steht und man es bis dahin nicht vergessen hat.

Vergleichbar kann man sich mit den kommenden Zukunftsindustrien beschäftigen und deren Wachstum sowie sich selbst daran beteiligen.

Das ist viel sicherer und lukrativ zudem.

Mit einer der Gründe damals mit dem Beruf(-stand) abzuschließen war für mich der, daß ich mir gesagt habe, daß es unsinnig ist, Zeit und Kraft seines Lebens werktäglich für ein lächerliches Gehalt an die Probleme anderer zu verschwenden (dokumentiert in vielen von mir gefertigten Excel - Aufstellungen), die zudem aufgrund der wirtschaftlichen Probleme dieser Mandanten zu absehbaren Honorarausfällen führen.

Darf ich zusammenfassen?
Du bist des abstrakten Denkens nicht fähig und entsprechend nur zum Reproduzieren von Lösungen in der Lage.
Als Beraterin hast du es zu nichts gebracht, nicht mal in der Wald-und-Wiesen-Kanzlei.

200-Tage-Linie!

antworten
WiWi Gast

Lohnt sich der harte Weg zum Steuerberater (StB) noch ?

WiWi Gast schrieb am 18.06.2019:

Darf ich zusammenfassen?
Du bist des abstrakten Denkens nicht fähig und entsprechend nur zum Reproduzieren von https://www.wiwi-treff.de/Berufseinstieg-Wo-and-Wie/StB-Examen/Lohnt-sich-der-harte-Weg-zum-Steuerberater-StB-noch/Diskussion-22743/14?reply=778864#replyLösungen in der Lage.
Als Beraterin hast du es zu nichts gebracht, nicht mal in der Wald-und-Wiesen-Kanzlei.

200-Tage-Linie!

Ich habe nur den Rat meiner früheren Chefs verwaltet ;-)

Selbst hätte ich mich niemals dergestalt wirtschaftlich aufgestellt.

Die in der Branche erlebten Fehler und wirtschaftlichen Verluste waren für mich bestimmend, diesen Weg nicht weiterzugehen.

Deswegen habe ich heute als junge 40erin ein höheres Vermögen als viele meiner früheren noch im siebten Lebensjahrzehnt weiterhin tätigen Chefs mit abstraktem Denkvermögen.

Wenn man mit abstraktem Denkvermögen nur Chaos und Altersarmut produziert, bin ich sehr dankbar, nicht darüber zu verfügen :-)

antworten
WiWi Gast

Lohnt sich der harte Weg zum Steuerberater (StB) noch ?

WiWi Gast schrieb am 18.06.2019:

Du bist des abstrakten Denkens nicht fähig und entsprechend nur zum Reproduzieren von Lösungen in der Lage.

Werden 70% des Branchenumsatzes (Fibu. Lobu, JA & St.-Erkl.) in anderer Weise - zukünftig mit technischer Unterstützung ohne größeres menschliches Zutun - generiert?

Als Beraterin hast du es zu nichts gebracht, nicht mal in der Wald-und-Wiesen-Kanzlei.

Das ganze läuft unter der Bezeichnung "Beratung", obwohl diese nur einen geringen Anteil am Kanzleiumsatz hat.

Vergleichbar wie Rechtsanwälte, die im wesentlichen Forderungssachen, Verkehrsunfälle, Ehescheidungen oder Abmahnungen bearbeiten.

antworten
WiWi Gast

Lohnt sich der harte Weg zum Steuerberater (StB) noch ?

Ich bin selbst seit fast 15 Jahren in der Branche und seit vielen Jahren StB. Ich halte deine Aussagen für durchaus valide. Wenn ich mir vorstelle, in welcher Zeit die Plattformökonomie oder Smartphones mit der Appökonomie aus dem Boden gestampft wurde, ist das bahnbrechend.

Deine Aussagen beziehen sich auf den Großteil der derzeitigen Kanzleien, nämlich in der Regel Einzelpraxen mit einem StB als Inhaber. Dieser wird schon allein aufgrund seiner Mandatsstruktur den Wegfall von FIBU, Lohn und als letzte Konsequenz des Jahresabschlusses unmöglich auffangen können.

Gleichwohl überleben meiner Meinung nach die hochspezialisierten Berater und die Kanzleien, die Gestaltung betreiben. Das ist aber, da müssen wir realistisch sein, nicht der Großteil der am Markt tätigen Berater.

Aufgrund dieser Entwicklungen und obwohl ich viel Gestaltung betrieben habe, entschied ich mich dazu, kfm. Leiter zu werden und nebenher Seminare zu geben. Man muss eben mit der Zeit gehen.

So führt ein Bekannter eine Kanzlei, die Tätigkeiten wie Deklaration und Jahresabschluss quasi als Beiwerk anbietet aber primär echten Mehrwert für seine Mandanten bietet, nämlich Unternehmensberatung, die auch zu höheren Umsätzen führt.

WiWi Gast schrieb am 18.06.2019:

WiWi Gast schrieb am 18.06.2019:

Du bist des abstrakten Denkens nicht fähig und entsprechend nur zum Reproduzieren von Lösungen in der Lage.

Werden 70% des Branchenumsatzes (Fibu. Lobu, JA & St.-Erkl.) in anderer Weise - zukünftig mit technischer Unterstützung ohne größeres menschliches Zutun - generiert?

Als Beraterin hast du es zu nichts gebracht, nicht mal in der Wald-und-Wiesen-Kanzlei.

Das ganze läuft unter der Bezeichnung "Beratung", obwohl diese nur einen geringen Anteil am Kanzleiumsatz hat.

Vergleichbar wie Rechtsanwälte, die im wesentlichen Forderungssachen, Verkehrsunfälle, Ehescheidungen oder Abmahnungen bearbeiten.

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WiWi Gast

Lohnt sich der harte Weg zum Steuerberater (StB) noch ?

WiWi Gast schrieb am 18.06.2019:

Ich bin selbst seit fast 15 Jahren in der Branche und seit vielen Jahren StB. Ich halte deine Aussagen für durchaus valide. Wenn ich mir vorstelle, in welcher Zeit die Plattformökonomie oder Smartphones mit der Appökonomie aus dem Boden gestampft wurde, ist das bahnbrechend.

Deine Aussagen beziehen sich auf den Großteil der derzeitigen Kanzleien, nämlich in der Regel Einzelpraxen mit einem StB als Inhaber. Dieser wird schon allein aufgrund seiner Mandatsstruktur den Wegfall von FIBU, Lohn und als letzte Konsequenz des Jahresabschlusses unmöglich auffangen können.

Gleichwohl überleben meiner Meinung nach die hochspezialisierten Berater und die Kanzleien, die Gestaltung betreiben. Das ist aber, da müssen wir realistisch sein, nicht der Großteil der am Markt tätigen Berater.

Aufgrund dieser Entwicklungen und obwohl ich viel Gestaltung betrieben habe, entschied ich mich dazu, kfm. Leiter zu werden und nebenher Seminare zu geben. Man muss eben mit der Zeit gehen.

So führt ein Bekannter eine Kanzlei, die Tätigkeiten wie Deklaration und Jahresabschluss quasi als Beiwerk anbietet aber primär echten Mehrwert für seine Mandanten bietet, nämlich Unternehmensberatung, die auch zu höheren Umsätzen führt.

WiWi Gast schrieb am 18.06.2019:

WiWi Gast schrieb am 18.06.2019:

Du bist des abstrakten Denkens nicht fähig und entsprechend nur zum Reproduzieren von Lösungen in der Lage.

Werden 70% des Branchenumsatzes (Fibu. Lobu, JA & St.-Erkl.) in anderer Weise - zukünftig mit technischer Unterstützung ohne größeres menschliches Zutun - generiert?

Als Beraterin hast du es zu nichts gebracht, nicht mal in der Wald-und-Wiesen-Kanzlei.

Das ganze läuft unter der Bezeichnung "Beratung", obwohl diese nur einen geringen Anteil am Kanzleiumsatz hat.

Vergleichbar wie Rechtsanwälte, die im wesentlichen Forderungssachen, Verkehrsunfälle, Ehescheidungen oder Abmahnungen bearbeiten.

Du bist der erste Steuerberater der ganz klar sagt, dass die Digitalisierung den herkömmlichen Steuerberater überflüssig machen wird, meine Hochachtung.

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