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Standortwahl: Karrierperspektive oder Lebenqualität?

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WiWi Gast

Standortwahl: Karrierperspektive oder Lebenqualität?

Ich stehe vor der Wahl bei E&Y, PwC, BoozAllen, BCG oder Roland Berger anzufangen. Alle sind in mehr oder weniger in jeder größeren Stadt vertreten, so dass ich mich für einen Standort entscheiden muss. Aus Karrieredenken würde ich Frankfurt nehmen, am liebsten leben würde ich aber in Berlin oder Hamburg. Da der Großteil des Lebens in den ersten Jahren allerdings durch arbeit bestimmt ist, frage ich mich wie relevant es ist, zumal man bei allen firmen vermutlich auf Projekten sonstwo hin reisen müsste.

Die beiden WP firmen wären dann Corporate Finance bzw. Transaction Advisory / Valuation. Leider sind die Angebote finanziell recht unterschiedlich, so dass die Kombi Frankfurt und PwC zu einem recht geringen netto-netto Gehalt führen würde.

Wie habt Ihr euch seinerzeit entschieden und was warum die Kriterien?

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WiWi Gast

Re: Standortwahl: Karrierperspektive oder Lebenqualität?

Ich habe in HH und FFM gearbeitet und gelebt.

Ganz ehrlich - ja, HH ist näher an der Nord- und Ostsee. Und hat die Reeperbahn. Und so weiter. FFM hat dafür andere Dinge. Das "Gefälle" an Lebensqualität ist sehr subjektiv, schliesslich reden wir nicht über eine Entscheidung zwischen Hamburg und Kabul.

Reisen musst Du sowieso. Sei einfach mal offen, lass Dich auf eine Stadt ein - hunderttausend andere Menschen kriegen es ja auch hin, in FFM zu leben.

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WiWi Gast

Re: Standortwahl: Karrierperspektive oder Lebenqualität?

Ich bin der Nähe von Frankfurt aufgewachsen und lebe auch hier. Ich finde, dass die Lebensqualität hier, v.a. im Taunus, sehr gut ist. Direkt in FFM leben wollen würde ich auch nicht, aber dafür empfehle ich eben die Region Taunus (Bad Homburg, Oberursel usw.), die über eine sehr gute Infrastruktur verfügt. Mit der S-Bahn ist man da in 15min in der City.

Freunde von mir arbeiten bei E&Y in der TAS. So wie ich das mitbekommen habe, arbeiten sie da gar nicht so lange (Max. bis 20 Uhr). Zwischendrinnen haben die auch Tage, an denen sie überhaupt nichts zu tun haben. Ich denke mal, mit Roland Berger ist das kein Vergleich, wobei dort auch das Gehalt wesentlich höher sein dürfte.

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checker

Re: Standortwahl: Karrierperspektive oder Lebenqualität?

Ich würde mich eher für den ort mit der höheren Lebensqualität entscheiden!

Allerdings sind die genannten unternehmen dafür bekannt, dass man grundsätzlich wenig Lebensqualität hat, da man kaum Freizeit hat ;) Aber das ist ein anderes Thema.

Ich kenne Hamburg und Berlin (da lebe ich). Mein Eindruck ist, dass HH die deutlich höhere Lebensqualität bietet. Berlin ist ziemlich abgeranzt und eher was für (möchte-gern-) Alternative. Das muss man mögen.

Das mit der Karriere ist so eine sache. Da musst du eh nochmal umziehen wenn du darauf wert legst. Aber auch hier bietet HH mehr als Berlin.

Was ich nicht weiß, ist wie das Preis-Leistungs-Verhältnis ist. Berlin ist zwar deutlich teurer geworden und das bei immernoch geringen Gahältern. Allerding sagt man, dass HH immernoch höherere Lebenshaltungskosten (in relation zum höhren Einkommen) hat. Aber das kann ich nicht beurteilen.

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WiWi Gast

Re: Standortwahl: Karrierperspektive oder Lebenqualität?

Sehr geil! Ich kann dir aus eigener Erfahrung sagen, dass du keien Lebensqualität haben wirst. Ganz egal welche Stadt!

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WiWi Gast

Re: Standortwahl: Karrierperspektive oder Lebenqualität?

Du überlegst Big4 zu nehmen, wenn Du Strategie angeboten kriegst? Troll! ;)

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WiWi Gast

Re: Standortwahl: Karrierperspektive oder Lebenqualität?

Habe in allen drei Städten gewohnt.

Wenn du außerhalb der Arbeit mal etwas machen willst sind Berlin + Hamburg um längen besser als FFM. Wenn du noch jung bist (ü 30) ist Berlin sicher nochmal interessanter als HH.

Wenn du es nicht - abgeranzt haben willst ziehst du in Berlin nach Prenzlauer Berg, Mitte, eventuell Charlottenburg; Lebensqualität und Kosten sind dort angenehmer als in FFM.

Übrigens gibts in FFM genauso viele schäbige Viertel: Nied, Gallus, Bonames und was es noch so gibt

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WiWi Gast

Re: Standortwahl: Karrierperspektive oder Lebenqualität?

mit Berlin (ich bin geborener Berliner)ist das so eine Sache; Berlin ist teilweise total Pseudo-Öko-Hipster-Alternativ geworden und alle wollen irgendwas mit Medien machen-wenn man es mag -dann hinziehen; richtig ist, dass die Mieten immer noch unter den in München, HH Düsseldorf oder Frankfurt liegen; jedoch sind die Mieten in den lebenswerten Gegenden in den letzten Jahren so drastisch gestiegen und die Einkommen immer noch so gering, dass unterm Strich viel weniger übrig bleibt als in den genannten Städten; und so offen und tolerant sind sie hier auch alle nicht wie immer erzählt wird (gilt für Zugezogene und Berliner); zu deiner Frage: Berlin ist echt geil als Student oder für junge Leute, danach ist es aber ein ähnliches Leben wie woanders auch

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WiWi Gast

Re: Standortwahl: Karrierperspektive oder Lebenqualität?

Weiss gar nicht was alle gegen FFM haben, zieh dort halt nich in so ein Ranzviertel, habe selber mehr als 2 Jahre in Sachsenhausen gelebt und fand es sehr schoen dort.
Wenn du Strategieberatung machst ist es eh schnurz wo deine Homebase ist weil du Freizeit dann mal gepflegt abhaken kannst.

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WiWi Gast

Re: Standortwahl: Karrierperspektive oder Lebenqualität?

Vielleicht kann ja mal einer von euch Experten sagen, was genau in FFM an Nachtleben "fehlt"???

Berger Strasse, 2 King Kamhea, Sansibar, Gibson Club, US-Steakhäuser, Monza, Robert Johnsons, Alt-Sachsenhausen, die Bars im Westend, Fox & Hound, Marriot Sports Bar, Bockenheim/Univiertel, Osthafen....

Oder: Taunus, Odenwald, Spessart, Rhein&Main, Loreley, Heidelberg...alles in 1 Stunde Radius.

Oder: größter Flughafen Europas PLUS Ryanair-Hahn.

Plus: Stadt ist räumlich so klein, dass man kein Auto braucht, anders als HH oder Berlin.

Was es hier nicht gibt, ist diese ganze gammelige "Alternativenszene" (=Arztsöhne geben sich als Hausbesetzer aus), wobei man mit etwas Suche bestimmt auch fündig wird.

Ach ja, für die Lederjackenfraktion: Batschkapp und Jazzkeller an der Goetherstrasse.

Wir hätten dann noch die Eintracht, div.Events in der Jahrhunderthalle/Messehalle, Poloclub, etliche Golfclubs, Taunustherme, Mainuferparties, Lange Nacht der Museen.

Das Senkenbergmuseum, das Städel, die Schirn.

Jungs, was fehlt????????

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WiWi Gast

Re: Standortwahl: Karrierperspektive oder Lebenqualität?

Um "nach der Arbeit" als PwCler was in HH zu machen, muss man erstmal von der City Nord 20-30min mit dem Auto fahren....

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WiWi Gast

Re: Standortwahl: Karrierperspektive oder Lebenqualität?

Berlin ist grauenvoll... Einmal und NIE wieder

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WiWi Gast

Re: Standortwahl: Karrierperspektive oder Lebenqualität?

Fluglärm ist halt nervig in Rhein-Main. und daß da wenig Grünflächen/Waldgebiete in der Nähe sind.

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WiWi Gast

Re: Standortwahl: Karrierperspektive oder Lebenqualität?

Hamburg platzt aus allen Nähten. Aktuell herrsch gravierender Wohnungsnotstand und die Mieten steigen in exorbitante Höhen. Mittlerweile kotzt mich diese Stadt nur noch an. Die Straßen sind überfüllt, die Öffis sind überfüllt, jede freide Fläche wird hässlichen Wohnungsklötzen zugezimmert.
Leider ist man als Akademiker gezwungen, in diese großen Städte zu gehen, weil da die Unternehmen/Kunden sitzen. Ich würde zu gern in meine Heimat zurück gehen, wo ich für 450? warm ein 100qm Haus mit 4 Zimmern mieten kann. In HH lebe ich für 500? in einer abgerantzen 40qm Bude am Stadtrand.

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WiWi Gast

Re: Standortwahl: Karrierperspektive oder Lebenqualität?

Nun, bei den Big4 mag man nochmal gegen 17:00 in Richtung Feierabend starten, da wäre dann der Gedanke nach kulturellem Angebot der Neiderlassungsstadt angebracht.

Jedoch warum sollten Sie als junger Absolvent dort anfangen, wenn Ihnen auch BCG oder Die Beratungsgesellschaft von Herrn Berger offen stehen? Da müssen Sie sich dann auch in den ersten 4 Jahren keine unnötigen Gedanken über "Freizeit" machen und sind auch nicht dem Wochenendstress ausgesetzt, da dort i.d.R. sowieso gearbeitet wird.

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WiWi Gast

Re: Standortwahl: Karrierperspektive oder Lebenqualität?

Der TE: Was ist denn daran ungewöhnlich? Die Motivation für das eine oder andere ist zumindest für mich eben nicht nur das Geld. Ich habe bekannte sowohl bei den Startegieberatern als auch bei E&Y Transaction Advisory. Inhaltlich finde ich E&Y durchaus spannend und vor allem fachlich tiefergehend. Es hat aber seinen Preis, man muss es sich leisten können bei E&Y zu Arbeiten ;-)PwC habe ich nur in meiner Liste, weil die in der Branche wie E&Y einen guen Ruf haben. Klassisch Audit wollte ich nicht machen.

Lounge Gast schrieb:

Du überlegst Big4 zu nehmen, wenn Du Strategie angeboten
kriegst? Troll! ;)

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WiWi Gast

Re: Standortwahl: Karrierperspektive oder Lebenqualität?

Ja, die Mieten sind in Berlin gestiegen, aber das geahlt bei den betreffenden Firmen auch, zumindest verdient man bei E&Y TAS in Berlin exakt das gleiche wie in Frankfurt.

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WiWi Gast

Re: Standortwahl: Karrierperspektive oder Lebenqualität?

Die Einstellung, dass jemand der UB oder auch IB offen steht automatishc nicht zu den Big4 geht ist schlicht albern. Ich habe Master mit 1,2 Uni Münster, Praktikum bei Goldman, PwC München, McK barcelona gemacht, spreche 3 sprachen fließend, Abi 1,4. Und ich bin zu E&Y gegangen. Warum? Weil ich dort 42k statt 65k bzw 80 bekomme? Nein, weil ich die Leute und die Stimmung angenehm fand (PwC übrigens auch), es die ellenbogenmentalität wie bei den IB extrem ausgeprägt nicht gibt und die Arroganz von McK einschließlich der Schnelllebigkeit der Karriere und Oberflächlichkeit der Arbeit nicht. Ich bin mit meiner Wahl (bis auf das Gehalt) nach wie vor total zufrieden, work life balance ist ok und vor allem ich fühle mich wohl mit den Menschen um mich herum. Ich hatte Angebote mit deutlich höherem Gehalt, aber inhaltlich muss ich sagen, dass TAS bei E&Y um Längen gehaltvoller ist als die Arbeit bei einer UB.

Lounge Gast schrieb:

Nun, bei den Big4 mag man nochmal gegen 17:00 in Richtung
Feierabend starten, da wäre dann der Gedanke nach kulturellem
Angebot der Neiderlassungsstadt angebracht.

Jedoch warum sollten Sie als junger Absolvent dort anfangen,
wenn Ihnen auch BCG oder Die Beratungsgesellschaft von Herrn
Berger offen stehen? Da müssen Sie sich dann auch in den
ersten 4 Jahren keine unnötigen Gedanken über
"Freizeit" machen und sind auch nicht dem
Wochenendstress ausgesetzt, da dort i.d.R. sowieso gearbeitet
wird.

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WiWi Gast

Re: Standortwahl: Karrierperspektive oder Lebenqualität?

Laerm gibts in jeder grossen Stadt, sucht man sich halt ein Viertel was nicht so stark vom Fluglaerm betroffen ist.
Ausserdem hat Frankfurt meines Wissens nach den groessten Stadtwald Europas.

Lounge Gast schrieb:

Fluglärm ist halt nervig in Rhein-Main. und daß da wenig
Grünflächen/Waldgebiete in der Nähe sind.

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WiWi Gast

Re: Standortwahl: Karrierperspektive oder Lebenqualität?

Leute, lest mal die Frage! Es geht hier nicht drum welche Stadt am coolsten ist, sondern welche Bedeutung die Karriechance vs. dem privaten Wohlfühlfaktor hat. Wenn der TE nun der Meinung ist Berlin oder Hamburg ist gut und FFM ist schlecht, dann hat er seine Meinung schon gefunden. Die Frage ist, ob er dennoch FFM nimmt weil er in Berlin oder HH weniger Chancen auf karriere hat.

Dazu mein Kommentar: Berlin und Hamburg sind unbestritten attrsaktive Städte (so wie für mich München auch) aber vor allem haben sie wirtschaftliche Perspektive. Gerade weil so viele nach Berlin wollen und weil die Mieten steigen und weil die Kreativen dort sind, wird sich die Karrierchance in 5 jahren auch besser darstellen als in den alten Hochburgen wie FFM, die vermutlich ähnlich zu Grunde gehen werden wie das Ruhrgebiet, wenn die Banken an Bedeutung verlieren.

Berlin ist lustig und jung, so wie London in dern 1960er. In Berlin liegen die Urspünge von Firmen wie Siemens, BMW und Mercedes. Alles heute große Firmen in anderen Städten, die nach dem 2. Weltkrieg davon profitiert haben. Frankfurt und Düsseldorf haben das Umfeld der heute aktuellen Industrie, aber Hamburg, München und Berlin das der Zukunft.

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WiWi Gast

Re: Standortwahl: Karrierperspektive oder Lebenqualität?

Mir fehlt hier München. Die einzige Stadt in Deutschland die beides vereinen kann. Naürlich muss man München mögen, was bei jemanden der ernsthaft im Anzug in Berlin rumlaufen will vermutlich ausgeschlossen ist. Hamburg ist auch schön, leider von Hamburgern bevölkert ;-) für einen Bayern wie mich gewöhnungsbedürftig. Tja Frankfurt: Mein Vater sagte immer dort arbeitet man aber man lebt dort nicht. Er ist jedes Wochenende nach Augsburg zurückgekommen...

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WiWi Gast

Re: Standortwahl: Karrierperspektive oder Lebenqualität?

Ja, in FFM ist ausser Stadtwald, Rheingau, Taunus, Odenwald und dem Grüneburgpark relativ wenig Grün in der Nähe.

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WiWi Gast

Re: Standortwahl: Karrierperspektive oder Lebenqualität?

Wenn Berlin in 5 Jahren wirklich ein wichtiger Industriesitz ist, fress ich einen Besen.
Kann mir bitte einer sagen: WAS an Berlin so TOll ist um dort zu LEBEN!?? WAS!???

Lounge Gast schrieb:

Leute, lest mal die Frage! Es geht hier nicht drum welche
Stadt am coolsten ist, sondern welche Bedeutung die
Karriechance vs. dem privaten Wohlfühlfaktor hat. Wenn der TE
nun der Meinung ist Berlin oder Hamburg ist gut und FFM ist
schlecht, dann hat er seine Meinung schon gefunden. Die Frage
ist, ob er dennoch FFM nimmt weil er in Berlin oder HH
weniger Chancen auf karriere hat.

Dazu mein Kommentar: Berlin und Hamburg sind unbestritten
attrsaktive Städte (so wie für mich München auch) aber vor
allem haben sie wirtschaftliche Perspektive. Gerade weil so
viele nach Berlin wollen und weil die Mieten steigen und weil
die Kreativen dort sind, wird sich die Karrierchance in 5
jahren auch besser darstellen als in den alten Hochburgen wie
FFM, die vermutlich ähnlich zu Grunde gehen werden wie das
Ruhrgebiet, wenn die Banken an Bedeutung verlieren.

Berlin ist lustig und jung, so wie London in dern 1960er. In
Berlin liegen die Urspünge von Firmen wie Siemens, BMW und
Mercedes. Alles heute große Firmen in anderen Städten, die
nach dem 2. Weltkrieg davon profitiert haben. Frankfurt und
Düsseldorf haben das Umfeld der heute aktuellen Industrie,
aber Hamburg, München und Berlin das der Zukunft.

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WiWi Gast

Re: Standortwahl: Karrierperspektive oder Lebenqualität?

Hamburg ist deshalb von so vielen Hamburgern bevölkert (die hier auch nicht mehr weg wollen...), weil es hier die höchste Lebensqualität in Deutschland gibt...gute Jobs, viele Ausgehmöglichkeiten, Hochkultur, Gastronomievielfalt ... und wenn man mal metropolitane Subkultur schnuppern möchte ist das dicke B an der Spree in 1,5 Std. (mit dem ICE) quasi "um die Ecke".

Lounge Gast schrieb:

Mir fehlt hier München. Die einzige Stadt in Deutschland die
beides vereinen kann. Naürlich muss man München mögen, was
bei jemanden der ernsthaft im Anzug in Berlin rumlaufen will
vermutlich ausgeschlossen ist. Hamburg ist auch schön, leider
von Hamburgern bevölkert ;-) für einen Bayern wie mich
gewöhnungsbedürftig. Tja Frankfurt: Mein Vater sagte immer
dort arbeitet man aber man lebt dort nicht. Er ist jedes
Wochenende nach Augsburg zurückgekommen...

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WiWi Gast

Re: Standortwahl: Karrierperspektive oder Lebenqualität?

Und da Deutschland, anders als UK oder F, ein föderales Land ist, konkurrieren die Regionen und alle bieten was tolles - Hamburg, Frankfurt und München sowie die Agglo Köln/Düsseldorf als wichtigste Wirtschaftsregionen mit Metropolcharakter, Berlin als verblichene Größe und Spielplatz der sich alternativ dünkenden, der Ruhrpott und die Großregionen um Stuttgart, Hannover und Nürnberg als Alternativen zu den genannten Großstädten mit einem durchmischten Arbeitgeberportfolio im produzierenden Mittelstand....und alle diese Regionen entwickeln sich, bauen Opernhäuser und Konzerthallen, bauen Gewerbe- und Wohngebiete, wollen Untenehmen anlocken, veranstalten kulturelle Großevents, sanieren Industriealtbauten, investieren in Denkmalschutz, Lebensqualität und junge Familien.

Und das (Berufsalltags-)Leben in HH-Innenstadt oder City Nord sieht anders aus als in der Schanze, in beiden Gegenden tragen die Menschen die jeweils typische Uniform, folgen den dort üblichen Codes. Auch in Berlin gibt es Gegenden, in denen recht normal in aufrechter Haltung an einem stationären PC am Schreibtisch gearbeitet wird. Und ich bin sicher, dass auch in Tuttlingen eine Nische ist für echt cool Kreative, die total unkonventionell sind und daher stets den neuesten Apple-Laptop kaufen müssen.

Es ist ein schönes Land, in dem wir leben - theoretisch kann man im Kirchtumradius seiner Geburtsstadt glücklich werden, oder eben aus Tuttlingen nach Kreuzberg ziehen und Asphaltrebell spielen. Berge, Meernähe, Skyline, morbider Charme - Deutschland bietet einfach alles.

Schlechtmachen kann man übrigens alles und jedes - die Milde gegenüber der Welt kommt erst mit dem Erwachsenwerden.

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WiWi Gast

Re: Standortwahl: Karrierperspektive oder Lebenqualität?

Lounge Gast schrieb:

Vielleicht kann ja mal einer von euch Experten sagen, was
genau in FFM an Nachtleben "fehlt"???

Berger Strasse, 2 King Kamhea, Sansibar, Gibson Club,
US-Steakhäuser, Monza, Robert Johnsons, Alt-Sachsenhausen,
die Bars im Westend, Fox & Hound, Marriot Sports Bar,
Bockenheim/Univiertel, Osthafen....

Oder: Taunus, Odenwald, Spessart, Rhein&Main, Loreley,
Heidelberg...alles in 1 Stunde Radius.

Oder: größter Flughafen Europas PLUS Ryanair-Hahn.

Plus: Stadt ist räumlich so klein, dass man kein Auto
braucht, anders als HH oder Berlin.

Was es hier nicht gibt, ist diese ganze gammelige
"Alternativenszene" (=Arztsöhne geben sich als
Hausbesetzer aus), wobei man mit etwas Suche bestimmt auch
fündig wird.

Ach ja, für die Lederjackenfraktion: Batschkapp und
Jazzkeller an der Goetherstrasse.

Wir hätten dann noch die Eintracht, div.Events in der
Jahrhunderthalle/Messehalle, Poloclub, etliche Golfclubs,
Taunustherme, Mainuferparties, Lange Nacht der Museen.

Das Senkenbergmuseum, das Städel, die Schirn.

Jungs, was fehlt????????

Definitiv ein anständiger Fussballclub! Die Eintracht und ihre "Fans" sind ja eher eine Zumutung für jeden

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WiWi Gast

Re: Standortwahl: Karrierperspektive oder Lebenqualität?

Lounge Gast schrieb:

Vielleicht kann ja mal einer von euch Experten sagen, was
genau in FFM an Nachtleben "fehlt"???

[..]

Oder: größter Flughafen Europas PLUS Ryanair-Hahn.

Weiß nicht auf welche Statistik du dich beziehst, aber wenn es um die Passagierzahlen geht, sind in Europa sowohl London-Heathrow als auch Paris-Charles-de-Gaulle größer als Frankfurt (siehe http://goo.gl/7FxVj).
Und du willst doch etwa diesen dämlichen Flughafen (Frankfurt)-Hahn mit dazu zählen. Da steht zwar vielleicht mit Frankfurt drauf, aber den kann ich dann genausogut auch als Pro-Argument für X weitere Städte (Mannheim, Saarbrücken, Koblenz, Bonn, Wiesbaden..) aufzählen, die auch nicht weiter davon entfernt sind als Frankfurt.

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WiWi Gast

Re: Standortwahl: Karrierperspektive oder Lebenqualität?

Ich bin für Leipzig. Komm nach Leipzig. Oder Dresden. Diese etwas kleineren Städte haben dir eventuell bisschen weniger Auswahl zu bieten (aber die 365 Tage im Jahr kriegst du locker gefüllt), sind viel viel billiger, nicht so überlaufen und für die Familienplanung tausendfach besser. Noch dazu viel Grüner.

Allerdings musst du Glück mit dem Job haben. Aber 40+ sind hier trotzdem auch drin mit einem guten BWL Abschluss.

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WiWi Gast

Re: Standortwahl: Karrierperspektive oder Lebenqualität?

Lounge Gast schrieb:

Berlin ist lustig und jung, so wie London in dern 1960er. In
Berlin liegen die Urspünge von Firmen wie Siemens, BMW und
Mercedes. Alles heute große Firmen in anderen Städten, die
nach dem 2. Weltkrieg davon profitiert haben. Frankfurt und

Jetzt nimm mal deine Pro-Berlin Brille wieder ab und sag mir bitte warum etwas heutzutage ein angeblicher Vorteil sein soll, was vielleicht mal vor ~100 Jahren (oder mehr) unter gänzlich anderen Voraussetzungen stattgefunden hat.
Zu diesen Zeiten lag Berlin vielleicht noch in der Mitte des damaligen Deutschlands, bezogen auf die Grenzen von 1914 bzw. 1937. Heute liegt es keineswegs mehr in der Mitte sondern ziemlich am Rand, "kurz vor Polen" und auch verkehrsmäßig sind andere Städte evtl. sogar besser angebunden. Berlin hat bis heute (noch) keinen wirklich leistungsfähigen Flughafen.

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WiWi Gast

Re: Standortwahl: Karrierperspektive oder Lebenqualität?

Wer zu PWC nach Hamburg geht muss schon in der Mittagspause erhebliche Abstriche machen, die Location ist unterirdisch. Ansonsten würde ich in Berlin nicht gerade empfehlen unmittelbar nach dem Büro wegzugehen, dunkler Anzug sieht da eher panne aus.

In jedem Fall würde ich nur an einem Standort arbeiten der mir gefält. Die Big4 und Berater sind alle irgendwie austauschbar und bei BCG aber auch EY ist der Standort für die Karriere völlig egal, zumindets in den ersten 3-4 Jahren. Das man danach flexibel sein muss, versteht sich von selbst.

Lounge Gast schrieb:

Um "nach der Arbeit" als PwCler was in HH zu
machen, muss man erstmal von der City Nord 20-30min mit dem
Auto fahren....

antworten
WiWi Gast

Re: Standortwahl: Karrierperspektive oder Lebenqualität?

Hmm,

Berlin hat zB Axel Springer mit all den Internetfirmen wie immonet, stepstone etc., ebay ist in Berlin, Google ist in Hamburg, Zalando zB auch in Berlin. Die besten Werbeagenturen sind in Berlin und Hamburg, die meisten Schuapieler und Künsteler auch.

Natürlich ist hier kein Opel, keine RWE und keine ThyssenKrupp.

Aber in den USA sind Apple, Google, facebook etc. auch allle in Kaliformien und nicht in Detroit, wo vor 50 Jahren noch das Zentrum der amerikanischen Wirtschaft war. Die bedeutung der Wirtschaftszweige ändert sich und die attraktiven Städte von heute (die eben Künstler, Studenten etc, anziehen) sind die Gewinner von morgen.

Frankfurt hat einen großen Flughafen, Berlin schafft es nicht mal einen fertig zu bauen. Fragt sich, wen es interessiert. Wer in den genanten Branchen anfangen will, sollte eine Stadt nehmen, die lebt, Frankfurt ist mausetot, auch wenn das Umland zum Wohnen schön ist. Nur muss man das mit 24 auch wollen, ich zumindest finde meine Wohnung in Friedrichshain für meine momentane Situation besser als ein EFH im Taunus.

Lounge Gast schrieb:

Wenn Berlin in 5 Jahren wirklich ein wichtiger Industriesitz
ist, fress ich einen Besen.
Kann mir bitte einer sagen: WAS an Berlin so TOll ist um dort
zu LEBEN!?? WAS!???

Lounge Gast schrieb:

Leute, lest mal die Frage! Es geht hier nicht drum welche
Stadt am coolsten ist, sondern welche Bedeutung die
Karriechance vs. dem privaten Wohlfühlfaktor hat. Wenn
der TE
nun der Meinung ist Berlin oder Hamburg ist gut und FFM
ist
schlecht, dann hat er seine Meinung schon gefunden. Die
Frage
ist, ob er dennoch FFM nimmt weil er in Berlin oder HH
weniger Chancen auf karriere hat.

Dazu mein Kommentar: Berlin und Hamburg sind unbestritten
attrsaktive Städte (so wie für mich München auch) aber vor
allem haben sie wirtschaftliche Perspektive. Gerade weil
so
viele nach Berlin wollen und weil die Mieten steigen und
weil
die Kreativen dort sind, wird sich die Karrierchance in 5
jahren auch besser darstellen als in den alten
Hochburgen wie
FFM, die vermutlich ähnlich zu Grunde gehen werden wie das
Ruhrgebiet, wenn die Banken an Bedeutung verlieren.

Berlin ist lustig und jung, so wie London in dern
1960er. In
Berlin liegen die Urspünge von Firmen wie Siemens, BMW und
Mercedes. Alles heute große Firmen in anderen Städten, die
nach dem 2. Weltkrieg davon profitiert haben. Frankfurt
und
Düsseldorf haben das Umfeld der heute aktuellen Industrie,
aber Hamburg, München und Berlin das der Zukunft.

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WiWi Gast

Re: Standortwahl: Karrierperspektive oder Lebenqualität?

Kurz vor Polen? Lustig aber weltfremd. Berlin ist die Stadt die bei EY TAS mit weitem Abstand de meisten und besten Bewerbeungen bekommt. Momentan ist Berlin nicht nur bei den Deutschen angesagt sondern auch bei allen ausländischen Besuchern Deutschalnds sowie bei den Kollegen die ein Secontment suchen ganz weit oben. Das mag man mti einem Background von 22 Jahren Darmstadt oder Nürnberg vielleicht nicht sehen (wollen) aber es ist fakt.

Das Berlin vor 80 Jahren eines Zentren Europas war ist durch die Deutsche Geschichte natürlich überholt, aber was hier seit 10 Jahren passiert ist genau das gleiche wie London oder New York nach dem 2. Weltkrieg. Im täglichen Leben ist das mitunter stressig, vor alem in Mitte, aber ich (aus Mannhein stammend) möchte Berlin als einzige Metropole Dutschloands nicht missen. Man muss es zugegebener Weise wirklich möglen hier zu leben, wer München liebt wird Berlin max. 2 tage überstehen.

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WiWi Gast

Re: Standortwahl: Karrierperspektive oder Lebenqualität?

Leipzig/Dresden? Ich glaube dort gibt es nicht mal Roland Berger oder BCG. Auch EY und PWC haben dort nur eine Handvoll Mitarbeiter. Wie soll man dort Karrire machen? Ausser das man billig wohnen kann und mit Leuten mit komischem Dialekt zusammenleben muss, sind beides wirklich keine Alternative.

Wer Provinz will soll es natprlich machen, da gäbe es dann auch noch Hannover, Stuttgart, Saarbrücken oder Bremen ;-)

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WiWi Gast

Re: Standortwahl: Karrierperspektive oder Lebenqualität?

die ursprünge von mercedes liegen in berlin.......?

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WiWi Gast

Re: Standortwahl: Karrierperspektive oder Lebenqualität?

stuttgart! münchen ist zu nervig. zu viele menschen überall. das nervt! dann bist du vermutlich auch näher am kunden, weil im süden nunmal auch sehr viel industrie angesiedelt ist.

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WiWi Gast

Re: Standortwahl: Karrierperspektive oder Lebenqualität?

Lounge Gast schrieb:

Kurz vor Polen? Lustig aber weltfremd. Berlin ist die Stadt

Also aus Sicht vom Rheinland/Ruhrgebiet aus, liegt Berlin nunmal "kurz vor Polen" - Fakt. Natürlich sollte das keine Wertung sein und Polen ist ein sehr schönes und aufstrebendes Land, aber Berlin ist in meinen Augen seit dem 2. WK nicht (mehr) die einzige alles überstrahlende Metropole in Deutschland und eben auch nicht mehr das (geographische) Zentrum des Landes.

die bei EY TAS mit weitem Abstand de meisten und besten
Bewerbeungen bekommt. Momentan ist Berlin nicht nur bei den

Immer diese absoluten Behauptungen. Kennst du alle Standorte von EY-TAS in der Bewerbungen eingehen oder woher weißt du dass es die meisten und besten sind?
Vielleicht gibt es auch andere Gründe:

  • Nachholbedarf gegenüber den etablierten Standorten (Frankfurt etc.) --> mehr Stellenanzeigen --> mehr Bewerbungen
  • größeres Einzugsgebiet der Mandanten für EY-TAS in Berlin (kenne mich nicht aus, aber die decken doch bestimmt von Berlin aus den größten Teil der neuen Bundesländer ab?) und deswegen erhöhter Personalbedarf

Deutschen angesagt sondern auch bei allen ausländischen
Besuchern Deutschalnds sowie bei den Kollegen die ein
Secontment suchen ganz weit oben. Das mag man mti einem
Background von 22 Jahren Darmstadt oder Nürnberg vielleicht
nicht sehen (wollen) aber es ist fakt.

Sorry dich enttäuschen zu müssen, aber ich bin mal gute 10 Jahre älter, seit 7 Jahren im Beruf und auch nicht aus Darmstadt oder Nürnberg (übrigens auch eine schöne Stadt).
Ich habe nie bestritten, dass Berlin sicher ein schöner Ort ist, der hierdurch auch viele Touristen und Besucher anzieht. Aber arbeitstechnisch gibt es (derzeit) in meinen Augen attraktivere Orte, die ich ebenfalls als Metropole bezeichnen würde, bspw. München, Rhein/Main-Gebiet und Rheinland/Ruhr (hier eher ersteres).

Das Berlin vor 80 Jahren eines Zentren Europas war ist durch
die Deutsche Geschichte natürlich überholt, aber was hier
seit 10 Jahren passiert ist genau das gleiche wie London oder
New York nach dem 2. Weltkrieg. Im täglichen Leben ist das
mitunter stressig, vor alem in Mitte, aber ich (aus Mannhein
stammend) möchte Berlin als einzige Metropole Dutschloands
nicht missen. Man muss es zugegebener Weise wirklich möglen
hier zu leben, wer München liebt wird Berlin max. 2 tage
überstehen.

Ein ganz persönlicher Rat: deine Beiträge sind aufgrund der zahlreichen Buchstabendreher echt schwer zu lesen. Versuch doch nochmal drüber zu lesen, bevor du auf "Senden" klickst.

antworten
WiWi Gast

Re: Standortwahl: Karrierperspektive oder Lebenqualität?

Ich erspare den urbanen Helden hier dann mal die Frage, wo coole Unternehmen wie 1&1, Adidas oder Puma ihren Sitz haben.

FMCG anyone? Oetker, Villeroy & Boch oder Dedon?

Automobilindustrie? Wo sitzt Opel, Audi oder Volkswagen?

antworten
WiWi Gast

Re: Standortwahl: Karrierperspektive oder Lebenqualität?

Tja, da staunt man. Bezeichnederweise gab es aber gar kein Mercedes Werk in Berlin (aber dafür ein großes von BMW) sondern nur die Eigentümer Holding war in Berlin. Diese hat dann in den 20er Jahren auch die Fusion mit Daimler durchgesetzt.

Mercedes War eine Firma aus Mannheim/Waldhof, aber das macht die Lenbesqualität ja auch nicht aus ;-)

Lounge Gast schrieb:

die ursprünge von mercedes liegen in berlin.......?

antworten
WiWi Gast

Re: Standortwahl: Karrierperspektive oder Lebenqualität?

Wenn man spass daran habt jedes Mal uebel angepoebelt zu werden wenn man ordentlich angezogen oder gar im Anzug auf die Strasse geht dann wuerde ich auch nach Berlin ziehen

antworten
WiWi Gast

Re: Standortwahl: Karrierperspektive oder Lebenqualität?

oh nein, kein Roland Berger und kein BCG. Wie kann man dort nur leben?!

Sehr lustig... es gibt tatsächlich Menschen (man glaube es kaum), die sich ein Leben außerhalb einer UB vorstellen können. Wow!

Lounge Gast schrieb:

Leipzig/Dresden? Ich glaube dort gibt es nicht mal Roland
Berger oder BCG. Auch EY und PWC haben dort nur eine Handvoll
Mitarbeiter. Wie soll man dort Karrire machen? Ausser das man
billig wohnen kann und mit Leuten mit komischem Dialekt
zusammenleben muss, sind beides wirklich keine Alternative.

Wer Provinz will soll es natprlich machen, da gäbe es dann
auch noch Hannover, Stuttgart, Saarbrücken oder Bremen ;-)

antworten
WiWi Gast

Re: Standortwahl: Karrierperspektive oder Lebenqualität?

Das sind doch alles keine richtigen Unternehmen. Nur PwC in der City Nord geht, oder alternativ KPMG.

Lounge Gast schrieb:

Ich erspare den urbanen Helden hier dann mal die Frage, wo
coole Unternehmen wie 1&1, Adidas oder Puma ihren Sitz
haben.

FMCG anyone? Oetker, Villeroy & Boch oder Dedon?

Automobilindustrie? Wo sitzt Opel, Audi oder Volkswagen?

antworten
WiWi Gast

Re: Standortwahl: Karrierperspektive oder Lebenqualität?

Mal zurück zur Ausgangsfrage: In der Lebensphase des Berufseinstiegs sollte es einzig und allein darum gehen, im Job möglichst gut Fuß zu fassen und Erfahrungen zu sammeln, um die nächsten Stationen angehen zu können. Der Freizeitwert oder die langfristige Lebensqualität einer solchen Zwischenstation ist doch nun wirklich kein Entscheidungskriterium, zumal man überall die Umgebung erkunden und sich nah erholen kann. Wo die tollste Partyszene ist oder wo Familien im Grünen leben können, gehört doch in andere Lebensphasen bzw. -umstände.

Als Berliner noch etwas zur Hartz-IV-Hauptstadt: Auf absehbare Zeit sehe ich hier keine großartigen wirtschaftlichen und damit karrieremäßigen Perspektiven für praxisorientierte Akademiker, also abgesehen vom Kultur-, Politik- und Wissenschaftsbereich. Im Gegensatz zu westdeutschen Metropolregionen fehlt hier einfach die Binnennachfrage einer bürgerlich-mittelständischen Stadtbevölkerung (sozialstrukturell und migrationsbedingt problematisch) sowie des nahen und weiteren Umlandes (wirtschaftsschwaches Ostdeutschland, Polen und Tschechien als Nachbarstaaten). Durch eine Schwemme an Billigtouristen und erwerbslose oder einkommensschwache Zuwanderer lässt sich ein wertschöpfungsschwacher Dienstleistungssektor und fehlende (Groß-)Industrie nicht wettmachen.

Zur individuellen Lebensqualität zählt auch das berufliche und nachbarschaftliche Umfeld, selbst wenn es nur auf Zeit ist. Als etwas besser verdienender Akademiker ist es da in einer durchaus von Sozialneid oder sogar bitterer Armut geprägten Umgebung mit ihren Begleiterscheinungen nicht gerade so toll. Andererseits reicht es auch wieder nicht für gehobene Wohnlagen, weil die auch in Berlin teuer sind und die Arbeitswege in die Innenstadt ziemlich verlängern. Verkehrschaos (Dauerbaustellen) auf Straßen und im ÖPNV tun ihr übriges. Das bedenkt man als Münsteraner oder Freiburger Student bestimmt nicht, wenn man nur mal auf Klassenfahrt oder ein Wochenende auf Besuch in Berlin war und das lässige Abhängen hier und das bunte Multikulti alles ganz toll im Vergleich zur spießigen Provinz fand. Im Alltag wird das schnell nervig.

antworten
WiWi Gast

Re: Standortwahl: Karrierperspektive oder Lebenqualität?

und überhaupt,die stuttgarter provinz....stimmt schon, das world-HQ von Daimler & Bosch kann natürlich mit der wirtschaftsmacht berlin nicht mithalten.....

antworten
WiWi Gast

Re: Standortwahl: Karrierperspektive oder Lebenqualität?

In der Provinz verbeamteter Lehrer und die Welt gehört Dir :-)

antworten
WiWi Gast

Re: Standortwahl: Karrierperspektive oder Lebenqualität?

Danke für diesen Beitrag. Würde ich so sofort in Königsblau unterschreiben. Bin grade in Berlin untergekommen (Freund wohnt & arbeitet hier). Ich kann euch nur raten: Tut euch das NICHT an. Strukturschwache, neidische Region, das Städtebild lässt zu wünschen übrig und das rümpelhaftes Verhalten überall auch (Stichwort: Berliner Schnauze). Ich kann's kaum abwarten hier wieder weg zu sein. Und der Kollege hat Recht- mit wem bitte schön wollt ihr hier eure Freizeit verbringen - 80% (bildungs-/)-arm, 20 % wohlhabend aber seltsam...Ärtzefraktion etc.) !???

Lounge Gast schrieb:

Mal zurück zur Ausgangsfrage: In der Lebensphase des
Berufseinstiegs sollte es einzig und allein darum gehen, im
Job möglichst gut Fuß zu fassen und Erfahrungen zu sammeln,
um die nächsten Stationen angehen zu können. Der Freizeitwert
oder die langfristige Lebensqualität einer solchen
Zwischenstation ist doch nun wirklich kein
Entscheidungskriterium, zumal man überall die Umgebung
erkunden und sich nah erholen kann. Wo die tollste Partyszene
ist oder wo Familien im Grünen leben können, gehört doch in
andere Lebensphasen bzw. -umstände.

Als Berliner noch etwas zur Hartz-IV-Hauptstadt: Auf
absehbare Zeit sehe ich hier keine großartigen
wirtschaftlichen und damit karrieremäßigen Perspektiven für
praxisorientierte Akademiker, also abgesehen vom Kultur-,
Politik- und Wissenschaftsbereich. Im Gegensatz zu
westdeutschen Metropolregionen fehlt hier einfach die
Binnennachfrage einer bürgerlich-mittelständischen
Stadtbevölkerung (sozialstrukturell und migrationsbedingt
problematisch) sowie des nahen und weiteren Umlandes
(wirtschaftsschwaches Ostdeutschland, Polen und Tschechien
als Nachbarstaaten). Durch eine Schwemme an Billigtouristen
und erwerbslose oder einkommensschwache Zuwanderer lässt sich
ein wertschöpfungsschwacher Dienstleistungssektor und
fehlende (Groß-)Industrie nicht wettmachen.

Zur individuellen Lebensqualität zählt auch das berufliche
und nachbarschaftliche Umfeld, selbst wenn es nur auf Zeit
ist. Als etwas besser verdienender Akademiker ist es da in
einer durchaus von Sozialneid oder sogar bitterer Armut
geprägten Umgebung mit ihren Begleiterscheinungen nicht
gerade so toll. Andererseits reicht es auch wieder nicht für
gehobene Wohnlagen, weil die auch in Berlin teuer sind und
die Arbeitswege in die Innenstadt ziemlich verlängern.
Verkehrschaos (Dauerbaustellen) auf Straßen und im ÖPNV tun
ihr übriges. Das bedenkt man als Münsteraner oder Freiburger
Student bestimmt nicht, wenn man nur mal auf Klassenfahrt
oder ein Wochenende auf Besuch in Berlin war und das lässige
Abhängen hier und das bunte Multikulti alles ganz toll im
Vergleich zur spießigen Provinz fand. Im Alltag wird das
schnell nervig.

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WiWi Gast

Re: Standortwahl: Karrierperspektive oder Lebenqualität?

Wer bitte will denn da leben? Und was ist Cool an 1&1 oder addidas/puma? Es geht hier doch um EY, BCG und PwC, nicht um die Unternehmen die irgendwo in der Provinz ihren Stammsitz haben. Wo sitzen denn die Berater und die Eigentümer von Puma? Richtig, in Hamburg.

Lounge Gast schrieb:

Ich erspare den urbanen Helden hier dann mal die Frage, wo
coole Unternehmen wie 1&1, Adidas oder Puma ihren Sitz
haben.

FMCG anyone? Oetker, Villeroy & Boch oder Dedon?

Automobilindustrie? Wo sitzt Opel, Audi oder Volkswagen?

antworten
WiWi Gast

Re: Standortwahl: Karrierperspektive oder Lebenqualität?

Stuttgart ist der Inbegriff der Entscheidung fürs Arbeiten/Karrere zu lasten der Lebensqualität. Keine andere Region bietet ein vergleichbare Kombi aus sehr hohen Lebenhaltungskosten/Mieten und purer Langeweile und Hässlichkeit. Schaffe Schaffe...

Für WP / UB kommt allerdings dazu, dass man in Stutgart keine Karriere machen kann, da muss man beim Daimler schaffen.

Lounge Gast schrieb:

stuttgart! münchen ist zu nervig. zu viele menschen überall.
das nervt! dann bist du vermutlich auch näher am kunden, weil
im süden nunmal auch sehr viel industrie angesiedelt ist.

antworten
WiWi Gast

Re: Standortwahl: Karrierperspektive oder Lebenqualität?

Es geht doch eben gerade nicht um die "Wirtschaftsmacht" sondern um das was einem im Leben wirklich gefällt. Da 50% der Schwaben sowieso nach Prenzlauer Berg gezogen sind und die unterpriviligierten Ossis in die für sie ja errichteten Plattenbauten an Stadtrand verdrängt (oder neudeutsch gentrifiziert) haben, muss der Schwabe in Berlin nicht mal mehr auf Landessprache verzichten. Ironie Ende! Es zieht viele nach Berlin und es ist einfach angesagt. Der TE sieht Berlin als Wunschheimant an, und das ist halt so. Fragt sich daher, ob er dennoch einen Job in Stuttgart annehmen sollte. Ich finde nein, auch wenn ich Stuttgart nicht kenne. Es geht aber um das Prinzip ob man seine Seele verkauft oder nicht.

Lounge Gast schrieb:

und überhaupt,die stuttgarter provinz....stimmt schon, das
world-HQ von Daimler & Bosch kann natürlich mit der
wirtschaftsmacht berlin nicht mithalten.....

antworten
WiWi Gast

Re: Standortwahl: Karrierperspektive oder Lebenqualität?

Sehe ich gar ncith so. Man ist nur einmal jung. Ich bin inzwischen 32 und habe Frau und Kind und lebe im Frankfurter Westend in einer nicht mehr zu meinen Bedürfnissen passenden Wonhsituation. Ich bin zwar innerlich noch nicht ganz beim Häuschen im Grünen angekommen, aber ich nähere mich. Am Anfang des Berufslebens steht der Beruf UND das Leben. Wer zwischen 25 und 30 nur an das arbeiten denkt wird sich mit 40 seinen Porsche als Lebensurrogat kaufen müssen (und vielleicht können)

Lounge Gast schrieb:

Danke für diesen Beitrag. Würde ich so sofort in Königsblau
unterschreiben. Bin grade in Berlin untergekommen (Freund
wohnt & arbeitet hier). Ich kann euch nur raten: Tut euch
das NICHT an. Strukturschwache, neidische Region, das
Städtebild lässt zu wünschen übrig und das rümpelhaftes
Verhalten überall auch (Stichwort: Berliner Schnauze). Ich
kann's kaum abwarten hier wieder weg zu sein. Und der
Kollege hat Recht- mit wem bitte schön wollt ihr hier eure
Freizeit verbringen - 80% (bildungs-/)-arm, 20 % wohlhabend
aber seltsam...Ärtzefraktion etc.) !???

Lounge Gast schrieb:

Mal zurück zur Ausgangsfrage: In der Lebensphase des
Berufseinstiegs sollte es einzig und allein darum gehen,
im
Job möglichst gut Fuß zu fassen und Erfahrungen zu
sammeln,
um die nächsten Stationen angehen zu können. Der
Freizeitwert
oder die langfristige Lebensqualität einer solchen
Zwischenstation ist doch nun wirklich kein
Entscheidungskriterium, zumal man überall die Umgebung
erkunden und sich nah erholen kann. Wo die tollste
Partyszene
ist oder wo Familien im Grünen leben können, gehört doch
in
andere Lebensphasen bzw. -umstände.

Als Berliner noch etwas zur Hartz-IV-Hauptstadt: Auf
absehbare Zeit sehe ich hier keine großartigen
wirtschaftlichen und damit karrieremäßigen Perspektiven
für
praxisorientierte Akademiker, also abgesehen vom Kultur-,
Politik- und Wissenschaftsbereich. Im Gegensatz zu
westdeutschen Metropolregionen fehlt hier einfach die
Binnennachfrage einer bürgerlich-mittelständischen
Stadtbevölkerung (sozialstrukturell und migrationsbedingt
problematisch) sowie des nahen und weiteren Umlandes
(wirtschaftsschwaches Ostdeutschland, Polen und Tschechien
als Nachbarstaaten). Durch eine Schwemme an
Billigtouristen
und erwerbslose oder einkommensschwache Zuwanderer lässt
sich
ein wertschöpfungsschwacher Dienstleistungssektor und
fehlende (Groß-)Industrie nicht wettmachen.

Zur individuellen Lebensqualität zählt auch das berufliche
und nachbarschaftliche Umfeld, selbst wenn es nur auf Zeit
ist. Als etwas besser verdienender Akademiker ist es da in
einer durchaus von Sozialneid oder sogar bitterer Armut
geprägten Umgebung mit ihren Begleiterscheinungen nicht
gerade so toll. Andererseits reicht es auch wieder nicht
für
gehobene Wohnlagen, weil die auch in Berlin teuer sind und
die Arbeitswege in die Innenstadt ziemlich verlängern.
Verkehrschaos (Dauerbaustellen) auf Straßen und im ÖPNV
tun
ihr übriges. Das bedenkt man als Münsteraner oder
Freiburger
Student bestimmt nicht, wenn man nur mal auf Klassenfahrt
oder ein Wochenende auf Besuch in Berlin war und das
lässige
Abhängen hier und das bunte Multikulti alles ganz toll im
Vergleich zur spießigen Provinz fand. Im Alltag wird das
schnell nervig.

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WiWi Gast

Re: Standortwahl: Karrierperspektive oder Lebenqualität?

Tja, gerade VW ist heikel (bertelsmann übrigens auch). Warum zahlen die so viel mehr als Firmen wie Beiersdorf (Hamburg), BMW (München), Phillips (Hamburg), Samsung (Düsseldorf), Microsoft (München), Apple (München).

Weil keiner freiwillig nach Wolfsburg oder Bielefeld ziehen würde. Gerade diese Beispiele zeigen doch das Dilemma. Du kannst natürlich zu KPMG nach Bielefeld um dort Bertelsmann zu prüfen oder zu PWC nach Hannover um dich um VW zu kümmern, aber will man das???

Lounge Gast schrieb:

Ich erspare den urbanen Helden hier dann mal die Frage, wo
coole Unternehmen wie 1&1, Adidas oder Puma ihren Sitz
haben.

FMCG anyone? Oetker, Villeroy & Boch oder Dedon?

Automobilindustrie? Wo sitzt Opel, Audi oder Volkswagen?

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WiWi Gast

Re: Standortwahl: Karrierperspektive oder Lebenqualität?

Versuche ich es mal ohne Dreher, ist am IPad aber schwierig:

Ja, ich kenne die Recruting Statistiken von EY, sie sind auch nicht geheim sondern werden regelmäßig besprochen. Fakt ist (ich kenne PWC etc nicht), dass die Situation der Bewerbungen in Berlin am besten ist, nicht nur ein wenig sondern gravierend.

Das liegt ua auch daran, dass man bei EY für Berliner Verhältnisse gut verdient und die Leute ganz bewusst nach Berlin wollen, während sich Bewerber für Frankfurt eher indifferent hinsichtlich des Standortes zeigen. Es liegt sicher auch daran, dass Berlin in der Tat wirtschaftlich ein Zwerg ist (zumindest gegen FFM oder DÜS) so dass die Alternativen zu EY nicht so groß sind. EY ist in Berlin im Vergleich zu den anderen Big4 im Bereich TAS auch die einzig wahrnehbare Größe, die anderen haben zT nicht mal einen Partner dort, EY hat 8 und über 100 Leute in TAS Berlin.

Welche Stadt man interessant findet ist Geschmackssache, ich arbeite zB nicht dort, dennoch kann man sich Trends nicht verschließen. Gerade bei den Dienstleistungen ist Berlin stark, ich teile Eure Ansicht, dass im klassischen Branchen Berlin auch in 50 Jahren nicht an Stuttgart oder dem Rhein/Main Gebiet anschließen wird.

Bei EY (aber auch PWC und BCG oder RB) ist der Bürostandort nicht so wichtig. Wir haben bei EY Berlin zB Expertengruppen die deutschlandweit und teilweise europaweit engesetzt werden.

Am Ende kan ih nur sagen, wenn EY für den TE eine Option ist, dann braucht er am Standort Berlin definitiv keine Einschränkungen bei der Karriere oder dem Aufgabengebiet hinnehmen.

Lounge Gast schrieb:

Lounge Gast schrieb:

Kurz vor Polen? Lustig aber weltfremd. Berlin ist die
Stadt

Also aus Sicht vom Rheinland/Ruhrgebiet aus, liegt Berlin
nunmal "kurz vor Polen" - Fakt. Natürlich sollte
das keine Wertung sein und Polen ist ein sehr schönes und
aufstrebendes Land, aber Berlin ist in meinen Augen seit dem

  1. WK nicht (mehr) die einzige alles überstrahlende Metropole
    in Deutschland und eben auch nicht mehr das (geographische)
    Zentrum des Landes.

die bei EY TAS mit weitem Abstand de meisten und besten
Bewerbeungen bekommt. Momentan ist Berlin nicht nur bei
den

Immer diese absoluten Behauptungen. Kennst du alle Standorte
von EY-TAS in der Bewerbungen eingehen oder woher weißt du
dass es die meisten und besten sind?
Vielleicht gibt es auch andere Gründe:

  • Nachholbedarf gegenüber den etablierten Standorten
    (Frankfurt etc.) --> mehr Stellenanzeigen --> mehr
    Bewerbungen
  • größeres Einzugsgebiet der Mandanten für EY-TAS in Berlin
    (kenne mich nicht aus, aber die decken doch bestimmt von
    Berlin aus den größten Teil der neuen Bundesländer ab?) und
    deswegen erhöhter Personalbedarf

Deutschen angesagt sondern auch bei allen ausländischen
Besuchern Deutschalnds sowie bei den Kollegen die ein
Secontment suchen ganz weit oben. Das mag man mti einem
Background von 22 Jahren Darmstadt oder Nürnberg
vielleicht
nicht sehen (wollen) aber es ist fakt.

Sorry dich enttäuschen zu müssen, aber ich bin mal gute 10
Jahre älter, seit 7 Jahren im Beruf und auch nicht aus
Darmstadt oder Nürnberg (übrigens auch eine schöne Stadt).
Ich habe nie bestritten, dass Berlin sicher ein schöner Ort
ist, der hierdurch auch viele Touristen und Besucher anzieht.
Aber arbeitstechnisch gibt es (derzeit) in meinen Augen
attraktivere Orte, die ich ebenfalls als Metropole bezeichnen
würde, bspw. München, Rhein/Main-Gebiet und Rheinland/Ruhr
(hier eher ersteres).

Das Berlin vor 80 Jahren eines Zentren Europas war ist
durch
die Deutsche Geschichte natürlich überholt, aber was hier
seit 10 Jahren passiert ist genau das gleiche wie London
oder
New York nach dem 2. Weltkrieg. Im täglichen Leben ist das
mitunter stressig, vor alem in Mitte, aber ich (aus
Mannhein
stammend) möchte Berlin als einzige Metropole Dutschloands
nicht missen. Man muss es zugegebener Weise wirklich
möglen
hier zu leben, wer München liebt wird Berlin max. 2 tage
überstehen.

Ein ganz persönlicher Rat: deine Beiträge sind aufgrund der
zahlreichen Buchstabendreher echt schwer zu lesen. Versuch
doch nochmal drüber zu lesen, bevor du auf "Senden"
klickst.

antworten
WiWi Gast

Re: Standortwahl: Karrierperspektive oder Lebenqualität?

In Berlin trägt man auch bei den Beratern eher modische Klamotten. Unangenehm sind nur die Frankfurter Sparkassentypen in Ihren Uniformen die in Läden wie EY und PWC hin und wieder in die Stadt einfallen.

Lounge Gast schrieb:

Wenn man spass daran habt jedes Mal uebel angepoebelt zu
werden wenn man ordentlich angezogen oder gar im Anzug auf
die Strasse geht dann wuerde ich auch nach Berlin ziehen

antworten
WiWi Gast

Re: Standortwahl: Karrierperspektive oder Lebenqualität?

Also die meisten DAX-Unternehmen sind irgendwo. Die Mittelständler sowieso.

Wenn alle in einer einzigen Metropole wären, hätten wir Londoner Lebenshaltungsverhältnisse.

Schon erstaunlich, wie unflexibel junge Leute sind. Starbucks, Apple-Stores und sonstige Globalisierungsbeglückungen gibt es doch auch in Bielefeld.

antworten
WiWi Gast

Re: Standortwahl: Karrierperspektive oder Lebenqualität?

...und "coole" "Underground"-Bars mit sich selbst als was besseres dünkenden Hornbrillen- und Zickenbartträgern auch - wozu muss man da nach Berlin?

Naja, um bei den Daheimgebleibenen in Muttlingen besser angeben zu können (die währenddessen bereits die Anzahlung für die 1. Immobilie zusammen haben, während mal selbst in Berlin bei einer total angesagten Startupbude für weniger als 40 schuftet).

antworten
WiWi Gast

Re: Standortwahl: Karrierperspektive oder Lebenqualität?

sehr arme Einstellung, typisch BWLer

Lounge Gast schrieb:

...und "coole" "Underground"-Bars mit
sich selbst als was besseres dünkenden Hornbrillen- und
Zickenbartträgern auch - wozu muss man da nach Berlin?

Naja, um bei den Daheimgebleibenen in Muttlingen besser
angeben zu können (die währenddessen bereits die Anzahlung
für die 1. Immobilie zusammen haben, während mal selbst in
Berlin bei einer total angesagten Startupbude für weniger als
40 schuftet).

antworten
WiWi Gast

Re: Standortwahl: Karrierperspektive oder Lebenqualität?

Gibt es bei den Beratern / WP überhaupt Standorte, die bessere Karriereperspektiven erwarten lassen?

antworten
WiWi Gast

Re: Standortwahl: Karrierperspektive oder Lebenqualität?

Klar - da, wo weniger lokale Konkurrenz am Standort ist.

antworten
WiWi Gast

Re: Standortwahl: Karrierperspektive oder Lebenqualität?

Ich würde sagen, dass die Lebensqualität dieser drei Großstädte nicht wesentlich voneinander abweicht. Überall kann man ausgehen, shoppen, Sport und Kultur geniessen oder rumhängen.

Die Frage wäre so, als ob man zwischen einem Audi, BMW oder Mercedes unterscheiden soll. Letztendlich irgendwie alles gleich gut.

Ich bin mir noch nicht mal sicher, ob "Lebensqualität" das richtige Wort ist, denn die allg. Qualität des Lebens ist in Westdeutschland schon relativ gleich hoch - auf dem Land ist es anders als in der Stadt, aber nicht "schlechter".

Und innerhalb einer Stadt kann die "Lebensqualität" von Stadtteil zu Stadtteil sehr stark variieren.

Lounge Gast schrieb:

Ich stehe vor der Wahl bei E&Y, PwC, BoozAllen, BCG oder
Roland Berger anzufangen. Alle sind in mehr oder weniger in
jeder größeren Stadt vertreten, so dass ich mich für einen
Standort entscheiden muss. Aus Karrieredenken würde ich
Frankfurt nehmen, am liebsten leben würde ich aber in Berlin
oder Hamburg. Da der Großteil des Lebens in den ersten Jahren
allerdings durch arbeit bestimmt ist, frage ich mich wie
relevant es ist, zumal man bei allen firmen vermutlich auf
Projekten sonstwo hin reisen müsste.

Die beiden WP firmen wären dann Corporate Finance bzw.
Transaction Advisory / Valuation. Leider sind die Angebote
finanziell recht unterschiedlich, so dass die Kombi Frankfurt
und PwC zu einem recht geringen netto-netto Gehalt führen
würde.

Wie habt Ihr euch seinerzeit entschieden und was warum die
Kriterien?

antworten
WiWi Gast

Re: Standortwahl: Karrierperspektive oder Lebenqualität?

Ich finde die Lebensqualität auf dem Land besser. Nur Berufseinsteiger kriegen eher einen Job in den Städten. Also denke ich mal, man sollte erst 2-3 Jahre in einer Großstadt arbeiten, vielleicht den Lebenspartner kennenlernen und dann mit dem aufs land ziehen, wo man bei einem Unternehmen arbeitet.

antworten
WiWi Gast

Re: Standortwahl: Karrierperspektive oder Lebenqualität?

An den Theoretiker zur "Lebensqualität": Du musst einfach WP werden, du hast die richtigen Gene. Die "Lebensqualität" ist Westdeutschland ist also hoch? Klar, denkt an die Kinder in Afrika, die haben nicht mal ordentlich zu essen ;-)

Freunde: Versteht doch mal worum es hier geht! Ob FFM, B oder HH ist nur pseudonym für beliebige Städte, die jder nach Gusto gut, cool, proviziell, grau oder was auch immer finden mag. Foie Frage ist: Nimmt man eine Stadt (hier exemplarisch eben FFM) in Kauf die man eigentlich nicht bewohnen möchte (rein subjektiv, trotz aller Wälter und Nachtleben), nur weil man sich für den Job was davon verspricht, oder "opfert" man das Wohlbefinden nicht dem Job. Da man ja nicht jeden Monat umzieht, ist die Frage in welcher Stadt man nach dem Studium anfängt zu arbeiten eine ganz existentielle, denn viele bleiben dort eben hängen, gründen eine Familie etc.

Wenn ich an meinen Vater denke, der wegen des Jobs nach Essen (zu Karstadt) gegangen war, obwohl gebürtiger Münchener, dann muss ich heute, sagen, dass es eine Entscheidung war, die mir einen bayerischen Dialekt erspart hat aber, meine Eltern aber, glaube ich, nie froh waren. Zumindest sind sie nach der Rente wieder zurückgekehrt.

antworten
WiWi Gast

Re: Standortwahl: Karrierperspektive oder Lebenqualität?

Seh ich nur kurzfristig so. Klar, man kommt als mittelmäßiger unter lauter unterpriviligierten ganz dut durch, aber eben nur bis Posten vergeben werden, die eine überregionale Bedeutung haben, zB Senior Manager oder Partner. Dort ist es selten von Vorteil, wenn man im "bunten" Office in Berlin groß geworden ist und andere in der Zentrale in Frankfurt. Das liegt schon am Netzwerk zu den Entscheidern, das sich im Zentrum der Entscheidungen leichter knüpfen lässt.

Lounge Gast schrieb:

Klar - da, wo weniger lokale Konkurrenz am Standort ist.

antworten
WiWi Gast

Re: Standortwahl: Karrierperspektive oder Lebenqualität?

Lokale Konkurrenz ist in Berlin allerdings groß, denn viele der Top Absolventen gehen lieber nach Berlin. Die wirklich guten suchen sich den Standort ihrer Wahl aus, und erwarten einfach dort auch karriere machen zu können.

Das was hier im Thread zu den Bewerbern von EY gesagt wurde, kann ich zB von den Anwälten (Hengeler Müller) nur bestätigen, sehr viele Top Bewerber wollen nach Berlin, nicht nach Frankfurt oder Düsseldorf.

Und Lebensqualität fängt ja schon im Bürogebäude an, zB liegen E&Y und Hengeler in Berlin in Top Lage, in Franfurt sind zumindest alle großen WP´s irgendwo im Umland (Flughafen, Messe, Eschborn)

antworten
WiWi Gast

Re: Standortwahl: Karrierperspektive oder Lebenqualität?

Das ist alles richtig.

Ich finde jedoch, wer sich SO pienzig in jungen Jahren anstellt und so unflexibel ist - wie soll das erst im Alter werden??

Alle wollen coole Auslandsaufenthalte machen - und eine Großstadt in D hat keine "Lebensqualität"?????

Lounge Gast schrieb:

An den Theoretiker zur "Lebensqualität": Du musst
einfach WP werden, du hast die richtigen Gene. Die
"Lebensqualität" ist Westdeutschland ist also hoch?
Klar, denkt an die Kinder in Afrika, die haben nicht mal
ordentlich zu essen ;-)

Freunde: Versteht doch mal worum es hier geht! Ob FFM, B oder
HH ist nur pseudonym für beliebige Städte, die jder nach
Gusto gut, cool, proviziell, grau oder was auch immer finden
mag. Foie Frage ist: Nimmt man eine Stadt (hier exemplarisch
eben FFM) in Kauf die man eigentlich nicht bewohnen möchte
(rein subjektiv, trotz aller Wälter und Nachtleben), nur weil
man sich für den Job was davon verspricht, oder
"opfert" man das Wohlbefinden nicht dem Job. Da man
ja nicht jeden Monat umzieht, ist die Frage in welcher Stadt
man nach dem Studium anfängt zu arbeiten eine ganz
existentielle, denn viele bleiben dort eben hängen, gründen
eine Familie etc.

Wenn ich an meinen Vater denke, der wegen des Jobs nach Essen
(zu Karstadt) gegangen war, obwohl gebürtiger Münchener, dann
muss ich heute, sagen, dass es eine Entscheidung war, die mir
einen bayerischen Dialekt erspart hat aber, meine Eltern
aber, glaube ich, nie froh waren. Zumindest sind sie nach der
Rente wieder zurückgekehrt.

antworten
WiWi Gast

Re: Standortwahl: Karrierperspektive oder Lebenqualität?

Ich würde eher sagen, daß man gerade bei Berufseinstieg in die Big4 man eben nicht da kleben bleibt. Man kann sich vor Ort mangels Freizeit nicht groß verwurzeln, ist dauern auf Dienstreise. und nach 3 Jahren ist man dann ja eh auf der Suche nach einem guten Job in der Industie. Und in der Stadt, wo der dann ist, da wird man dann wohl erstmal hängen bleiben.

Lounge Gast schrieb:

An den Theoretiker zur "Lebensqualität": Du musst
einfach WP werden, du hast die richtigen Gene. Die
"Lebensqualität" ist Westdeutschland ist also hoch?
Klar, denkt an die Kinder in Afrika, die haben nicht mal
ordentlich zu essen ;-)

Freunde: Versteht doch mal worum es hier geht! Ob FFM, B oder
HH ist nur pseudonym für beliebige Städte, die jder nach
Gusto gut, cool, proviziell, grau oder was auch immer finden
mag. Foie Frage ist: Nimmt man eine Stadt (hier exemplarisch
eben FFM) in Kauf die man eigentlich nicht bewohnen möchte
(rein subjektiv, trotz aller Wälter und Nachtleben), nur weil
man sich für den Job was davon verspricht, oder
"opfert" man das Wohlbefinden nicht dem Job. Da man
ja nicht jeden Monat umzieht, ist die Frage in welcher Stadt
man nach dem Studium anfängt zu arbeiten eine ganz
existentielle, denn viele bleiben dort eben hängen, gründen
eine Familie etc.

Wenn ich an meinen Vater denke, der wegen des Jobs nach Essen
(zu Karstadt) gegangen war, obwohl gebürtiger Münchener, dann
muss ich heute, sagen, dass es eine Entscheidung war, die mir
einen bayerischen Dialekt erspart hat aber, meine Eltern
aber, glaube ich, nie froh waren. Zumindest sind sie nach der
Rente wieder zurückgekehrt.

antworten
WiWi Gast

Re: Standortwahl: Karrierperspektive oder Lebenqualität?

Also ich kann das voll und ganz nachvollziehen.

Ich könnte mir nicht vorstellen, für einen Job meinen Standort aufzugeben. Das ist eine Minderung an Lebensqualität. Denn von einer Großstadt in eine kleinere Stadt zu ziehen, da gibt man viel auf, coole Clubs, und so die neuesten Trends und so. Daher bleibe ich für meinen Teil in Hannover wohnen, obwohl ich ein Angebot hatte in Stuttgart anzufangen.

antworten
WiWi Gast

Re: Standortwahl: Karrierperspektive oder Lebenqualität?

ich arbeite derzeit in Bayern in einer relativ kleinen 10000 Mann Gemeinde. Absolut nichts für mich. Ich wechsle den Job und gehe nach FFM. Finde die weltoffene und neumodischere Atmosphäre toll und hoffe dass ich mehr spass an dieser Stadt finde. Sich Abends einmal indie FGzone zu setzen und ein Bierchen zu trinken hat schon was wie ich finde! .. Zudem hat man dann sowas wie Fitnessstudios (preiswerter), Shopping Möglichkeiten, lernt schneller neue Leute kennen usw. Am Land sind die Leute leider dann doch oftmals sehr reserviert!

antworten
WiWi Gast

Re: Standortwahl: Karrierperspektive oder Lebenqualität?

Das ist eine Frage des Anspruchs. Wenn man natürlich aus deinem Dorf kurz vor der Grenze zu Tchechien kommt und in Bamberg studiert hat, dann ist Frankfurt, Hamburg und Berlin große Welt. Wer allerdings in München aufgewachsen ist, in Berlin und Barcelona studiert hat und ein Praktium in Seol absolviert, der wird bestenfalls noch Berlin akzeptabel finden.

Lounge Gast schrieb:

Ich würde sagen, dass die Lebensqualität dieser drei
Großstädte nicht wesentlich voneinander abweicht. Überall
kann man ausgehen, shoppen, Sport und Kultur geniessen oder
rumhängen.

Die Frage wäre so, als ob man zwischen einem Audi, BMW oder
Mercedes unterscheiden soll. Letztendlich irgendwie alles
gleich gut.

Ich bin mir noch nicht mal sicher, ob
"Lebensqualität" das richtige Wort ist, denn die
allg. Qualität des Lebens ist in Westdeutschland schon
relativ gleich hoch - auf dem Land ist es anders als in der
Stadt, aber nicht "schlechter".

Und innerhalb einer Stadt kann die "Lebensqualität"
von Stadtteil zu Stadtteil sehr stark variieren.

Lounge Gast schrieb:

Ich stehe vor der Wahl bei E&Y, PwC, BoozAllen, BCG
oder
Roland Berger anzufangen. Alle sind in mehr oder weniger
in
jeder größeren Stadt vertreten, so dass ich mich für einen
Standort entscheiden muss. Aus Karrieredenken würde ich
Frankfurt nehmen, am liebsten leben würde ich aber in
Berlin
oder Hamburg. Da der Großteil des Lebens in den ersten
Jahren
allerdings durch arbeit bestimmt ist, frage ich mich wie
relevant es ist, zumal man bei allen firmen vermutlich auf
Projekten sonstwo hin reisen müsste.

Die beiden WP firmen wären dann Corporate Finance bzw.
Transaction Advisory / Valuation. Leider sind die Angebote
finanziell recht unterschiedlich, so dass die Kombi
Frankfurt
und PwC zu einem recht geringen netto-netto Gehalt führen
würde.

Wie habt Ihr euch seinerzeit entschieden und was warum die
Kriterien?

antworten
WiWi Gast

Re: Standortwahl: Karrierperspektive oder Lebenqualität?

Man muss das nehmen wie es kommt. Ich halte nix von einen durchgeplanten Leben. Lass es drauf ankommen, es gibt auch zufriedene Kölner in Hamburg und Münchener in Berlin.

antworten
WiWi Gast

Re: Standortwahl: Karrierperspektive oder Lebenqualität?

Naja....ich bin in Hamburg geboren und habe dort 20 Jahre lang gelebt, war mit meinen Eltern sehr viel auf Reisen, habe 1 Jahr in England studiert....ich habe erst einmal das gesehen, was ich gesehen haben wollte - ich habe überhaupt nichts dagegen, mich aufs Land zurückzuziehen...

Lounge Gast schrieb:

Das ist eine Frage des Anspruchs. Wenn man natürlich aus
deinem Dorf kurz vor der Grenze zu Tchechien kommt und in
Bamberg studiert hat, dann ist Frankfurt, Hamburg und Berlin
große Welt. Wer allerdings in München aufgewachsen ist, in
Berlin und Barcelona studiert hat und ein Praktium in Seol
absolviert, der wird bestenfalls noch Berlin akzeptabel finden.

Lounge Gast schrieb:

Ich würde sagen, dass die Lebensqualität dieser drei
Großstädte nicht wesentlich voneinander abweicht. Überall
kann man ausgehen, shoppen, Sport und Kultur geniessen
oder
rumhängen.

Die Frage wäre so, als ob man zwischen einem Audi, BMW
oder
Mercedes unterscheiden soll. Letztendlich irgendwie alles
gleich gut.

Ich bin mir noch nicht mal sicher, ob
"Lebensqualität" das richtige Wort ist, denn die
allg. Qualität des Lebens ist in Westdeutschland schon
relativ gleich hoch - auf dem Land ist es anders als in
der
Stadt, aber nicht "schlechter".

Und innerhalb einer Stadt kann die
"Lebensqualität"
von Stadtteil zu Stadtteil sehr stark variieren.

Lounge Gast schrieb:

Ich stehe vor der Wahl bei E&Y, PwC, BoozAllen,
BCG
oder
Roland Berger anzufangen. Alle sind in mehr oder
weniger
in
jeder größeren Stadt vertreten, so dass ich mich
für einen
Standort entscheiden muss. Aus Karrieredenken würde
ich
Frankfurt nehmen, am liebsten leben würde ich aber in
Berlin
oder Hamburg. Da der Großteil des Lebens in den
ersten
Jahren
allerdings durch arbeit bestimmt ist, frage ich
mich wie
relevant es ist, zumal man bei allen firmen
vermutlich auf
Projekten sonstwo hin reisen müsste.

Die beiden WP firmen wären dann Corporate Finance
bzw.
Transaction Advisory / Valuation. Leider sind die
Angebote
finanziell recht unterschiedlich, so dass die Kombi
Frankfurt
und PwC zu einem recht geringen netto-netto Gehalt
führen
würde.

Wie habt Ihr euch seinerzeit entschieden und was
warum die
Kriterien?

antworten
WiWi Gast

Re: Standortwahl: Karrierperspektive oder Lebenqualität?

Bin auch Hamburger und wie 90% meiner Artgenossen, kann ich mir nicht vorstellen dauerhaft in einer anderen deutschen Stadt zu leben. Hamburger Arroganz :-)
Ich finde es aber wichtig das es Freiwillige gibt, die Ihr Leben der Arbeit in Frankfurt oder Stuttgart opfern. Einer muss es ja machen.

antworten
WiWi Gast

Re: Standortwahl: Karrierperspektive oder Lebenqualität?

Die berufliche Perspektive hängt nie von dem Standort ab, sondern allein von Beziehungen und Leistung. Standorte kann man wechseln, gerade bei den Beratern. Am Anfang aisn dort aber alle gleich. Natürlich wird ein CEO eines Dax Konzernes auch an dessen Konzernsitz arbeiten und nicht in der Niederlassung Berlin, dh wenn Du mal Corstand bei Siemens wirst ist München angesagt, bei VW halt Wolfsburg. Ob du aber mal in eine solche Entscheidungssituation kommen wirst, wird sich erst in vielen Jahren zeigen.

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WiWi Gast

Re: Standortwahl: Karrierperspektive oder Lebenqualität?

Ich schrieb es ja schon mal weiter oben: Deutschland ist Gott sei Dank dezentral ausgelegt und daher gibt es in jeder Region was zu tun.

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Artikel zu Standortwahl

Bain-Karriereprogramm »Red Carpet« für Berufseinsteiger

Bain-Karriereprogramm "Red Carpet": Von oben aufgenommen betritt eine Business-Frau gerade einen roten Teppich.

Das neue Karriereprogramm „Red Carpet“ der Strategieberatung Bain & Company unterstützt Studenten beim Berufseinstieg. Ob Wirtschaftswissenschaftlerin oder Wirtschaftswissenschaftler im ersten Semester, Jurist im Staatsexamen oder Psychologiestudentin im Master: Das Karriereprogramm „Red Carpet“ richtet sich an Studierende aller Fachrichtungen und Semester.

Studie: Hochschulabsolventen starten erfolgreich ins Berufsleben

Berufsstart: Ein Vogel landet im Getümmel.

Die Arbeitslosenquote liegt sowohl für Fachhochschul- als auch für Universitätsabsolventen mit traditionellen Abschlüssen – Diplom, Magister, Staatsexamen - nach einem Jahr bei 4 Prozent. Bachelors sind sogar noch seltener arbeitslos (3 Prozent, FH bzw. 2 Prozent Uni). Das zeigt die aktuelle Absolventenstudie des HIS-Instituts für Hochschulforschung (HIS-HF).

Broschüre: Startklar - Tipps und Infos für Uni-Absolventen

Berufseinstieg: Ein Lego-Männchen steht am Start in einem Labyrint.

Wie gelingt der Start in den Beruf am besten? Hilfestellung leistet die Broschüre »Startklar«, die vom Informationszentrum der deutschen Versicherer ZUKUNFT klipp + klar neu aufgelegt wurde. Uni-Absolventen finden dort nützliche Tipps, wie sie ihrem Traumjob näher kommen.

Millenials mit Angst um Arbeitsplatz durch holprigen Berufsstart

Eine Frau klettert - wie nach dem Berufseinstieg - in einer Halle nach oben.

Die Generation Y, der zwischen 1980 und 1999 Geborenen, ist durch Probleme beim Berufseinstieg geprägt. Die Konsequenzen sind ein Gefühl der Unsicherheit und Angst um den Arbeitsplatz. Die unter 35-Jährigen Millenials denken zudem überwiegend individualistisch, zeigt eine von der Hans-Böckler-Stiftung geförderte Studie.

Bildung auf einen Blick 2016: Start ins Berufsleben funktioniert

Blick auf Berufseinstieg: Der Gesichtsausschnitt einer Frau mit Auge und Augenbraue.

Die aktuelle OECD-Studie „Bildung auf einen Blick 2016“ bestätigt: Die deutsche Erwerbslosenquote liegt in allen Bildungsbereichen unter dem OECD-Durchschnitt. Das berufliche Bildungssystem in Deutschland beweist seine Stärke durch den reibungslosen Übergang von der Ausbildung in den Beruf. Der Bericht zeigt, wer einen Studienabschluss ergreift, hat einen Gehaltsvorteil von mehr als 50 Prozent. Im Ländervergleich sind in Deutschland besonders MINT-Studiengänge beliebt.

Vitamin-B beim Berufseinstieg der Königsweg

Eine goldene selbstgebastelte Krone symbolisiert die kostbaren Beziehungen beim Berufseinstieg.

Hochschulabsolventen, die über persönliche Kontakte ihre erste Stelle finden, erzielen höhere Gehälter, haben bessere Aufstiegschancen und bleiben diesem Arbeitgeber länger treu, so lautet das Ergebnis einer Absolventenbefragung vom Bayerischen Staatsinstitut für Hochschulforschung.

JobTrends 2017: Gute Jobaussichten für Wirtschaftswissenschaftler

Screenshot: Jobtrends-Studie 2017 von Kienbaum und Staufenbiel.

Was Berufseinsteiger im Jahr 2017 wissen müssen, dem ist die JobTrends-Studie von Staufenbiel und Kienbaum nachgegangen. Personaler checken Bewerbungen oft nur in maximal fünf Minuten. In nur sechs Prozent der Fälle googlen Entscheider den Namen der Bewerber. Punkten können Absolventen beim Berufseinstieg eher mit Praxiserfahrung als mit einem guten Studienabschluss. Beim Gehalt können Berufseinsteiger aktuell fünf bis zehn Prozent mehr heraushandeln.

Junge Menschen starten immer später ins Berufsleben

Ein Gemälde an einer geschlossenen Garage von Menschen, die in einer Kneipe sitzen und der Schrift:...what else?!

Anteil der Erwerbstätigen unter den jungen Menschen im Alter von 15 bis 29 Jahren von April 1991 bis Mai 2003 deutlich von 63% auf 48% gesunken.

McKinsey-Fellowship: Einstiegsprogramm Marketing & Sales für Studenten

Ein Mann geht mit großen Schritten an einem Graffiti mit dem Inhalt: Good vorbei.

Hochschulabsolventen mit ersten Berufserfahrungen und Interesse an Marketing und Vertrieb können sich ab sofort für das Marketing & Sales Fellowship von der Unternehmensberatung McKinsey & Company bewerben. Der neue Jahrgang des Programms startet zum 1. Oktober 2017 in Düsseldorf, München oder Köln. Die Bewerbung ist bis zum 23. April 2017 möglich.

Berufseinstieg: Stipendiaten fordern bessere Digitalausbildung im Studium

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Die Digitalisierung ist längst nicht mehr aufzuhalten. Um auf dem zukünftigen Arbeitsmarkt bestehen zu können, sollten junge Talente während des Studiums darauf vorbereitet werden. Fähigkeiten in der Analyse großer Datenmengen, Webanalysen und Programmierung zu besitzen, sehen Toptalente für den Berufseinstieg als zentral an. Das ergeben die neuen Ergebnisse der Umfrage „Most Wanted“ des Karrierenetzwerks e-fellows.net und der Unternehmensberatung McKinsey & Company.

Literatur-Tipp: Top-Karriere mit Staufenbiel Wirtschaftswissenschaftler

Handbuch-Staufenbiel Wirtschaftswissenschaftler 2010

Der erste Job soll top sein: Wer als Wirtschaftswissenschaftler nach der Uni durchstarten will, sollte auch Experte in Sachen Karriere, Bewerbung, Arbeitgeber und Einstiegsgehälter sein. Wie es mit Karriere und Jobeinstieg klappt, das zeigt zweimal im Jahr jeweils die aktuelle Ausgabe von »Staufenbiel Wirtschaftswissenschaftler«.

Unternehmen legen bei Absolventen am meisten Wert auf Praxiserfahrung

Eine blaue Mappe mit der weißen Aufschrift Bewerbung rechts oben in der Ecke, auf einem Hocker im Garten.

Die Hochschul-Recruiting-Studie 2014 der Jobbörse Jobware und der Hochschule Koblenz deckt die wichtigsten Einstellungskriterien auf. Die Unternehmen legen bei Absolventen am meisten Wert auf die Praxiserfahrung, den passenden Studiengang und Studienschwerpunkt.

So gelingt ein erfolgreicher Berufseinstieg

Berufseinstieg: Tipps zum Berufsstart

Der erste Arbeitstag steht bald an und die Nervosität steigt. Nach dem Studium beginnt nun ein weiterer Lebensabschnitt. Es ist eine völlig neue Welt mit anderen Spielregeln: Wie freundlich sind die Kollegen? Ist der Chef auch während der Arbeit nett? Was tun, wenn man eine Aufgabe nicht erledigen kann? Die besten Tipps für einen gelungenen Berufseinstieg!

OECD-Bildungsbericht 2014 - Rekordniveau bei Hochschulabschlüssen

Eine bunte Rechenmaschine für Kinder aus Holzkugeln.

In Deutschland erwerben mit 31 Prozent so viele wie nie einen Hochschulabschluss und ihre Jobaussichten sind perfekt. Nur 2,4 Prozent der Akademiker sind arbeitslos und sie verdienten 2012 mit einem Studium 74 Prozent mehr als ohne. Das geht aus dem aktuellen OECD-Bericht 2014 „Bildung auf einen Blick“ hervor.

6 Prozent mehr Hochschul­absol­venten im Jahr 2013

Eine undurchsichtige Tür mit dem angeklebten Papierschild Prüfung.

Im Prüfungsjahr 2013 erwarben rund 436 400 Absolventinnen und Absolventen einen Hochschul­abschluss an deutschen Hochschulen. In den Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften waren es insgesamt 139 756 Hochschul­absol­venten, von denen 80 529 einen Bachelorabschluss machten.

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